40.000 Toten für das Gebiet Deutschlands...

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neuester Beitrag: 13.01.21 19:38
eröffnet am: 28.03.20 18:29 von: bigfreddy Anzahl Beiträge: 41
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28.03.20 18:29
5

6556 Postings, 1940 Tage bigfreddy40.000 Toten für das Gebiet Deutschlands...

Verursacht durch die Hongkong-Grippe.

Die Hongkong-Grippe brach 1968 aus. Sie war die letzte große Grippepandemie, bei der weltweit im Zeitraum von 1968 bis 1970 ca. eine Million Menschen starben.[1][2] Andere Zahlen sprechen von 750.000 bis 2 Millionen Toten. In der Bundesrepublik Deutschland (BRD) gab es im Winterhalbjahr 1969/70 die schwersten Ausbrüche.[3] Genaue Fallzahlen sind damals im Gewirr der föderalen Zuständigkeiten nicht erhoben worden, allerdings wurde im Nachhinein eine Übersterblichkeit von rund 40.000 Toten für das Gebiet der Bundesrepublik berechnet.[4] Verursacher der Pandemie war das Influenzavirus A/H3N2, und zwar die Variante A/Hong Kong/1/1968 H3N2.[5]

Wegen der nahen Verwandtschaft mit der Asiatischen Grippe von 1957 war der Verlauf der Hongkong-Grippe milder, da die Immunabwehr bei den meisten Menschen noch Antikörper gegen den ähnlichen Influenzatyp H2N2 enthielt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hongkong-Grippe  
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15 Postings ausgeblendet.

16.04.20 12:33
1

69022 Postings, 6292 Tage BarCodeIst nicht ganz einfach, Schweden zu

beurteilen. Immerhin ist bislang dort kein Drama alla Lombardei oder New York zu verzeichnen.
Ihre Testfrequenz ist eher gering. Sieht man an dem sehr hohen Verhältnis von Toten zu registrierten Fällen. Ich geh mal nicht davon aus, dass die Schweden leichter sterben als andere. Also haben sie eine sehr hohe Dunkelziffer. Was nicht weiter schlimm ist, wenns ansonsten nicht so dramatisch läuft.
Wenn die Sterberate, wie bisher angenommen, bei 3-4% liegt, müssten sie so um die 350.000 Infizierte haben, um auf 1200 Tote zu kommen. Heißt eine Dunkelziffer von rund 30facher Anzahl zu den registrierten Fällen.
Wenn dem so ist und das so bliebe mit der Ausbreitungsrate, dann könnte man von ihnen lernen, was geht und was nicht geht.
Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass das ein sehr dünn besiedeltes Land mit wenigen (eher kleinen) Großstädten ist. Deshalb wären die Zahlen aus Malmö und Stockholm besonders interessant.
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Alles ist relativ.

16.04.20 12:43
1

69022 Postings, 6292 Tage BarCodeEs scheint sich jedenfalls

herauszukristallisieren, dass besonders große Menschenansammlungen wie Großveranstaltungen, die auf engem Raum stattfinden, Partys in geschlossenen Räumen und volle Nahverkehrsmittel besonders stark zur Ausbreitung beitragen. (Sh. Ischgl und Co., New York und Lombardei).
Das alles haben die Schweden ja auch drastisch eingeschränkt. Das Alltagsleben mit einigen Vorsichtsmaßnahmen scheint nicht so ausbreitungsintensiv. Das hieße: deutlich weniger drastische Maßnahmen könnten auch die Ausbreitung im Rahmen halten.
Das zumindest könnte man doch eventuell lernen...
Aber wie gesagt, ein bisschen warten muss man schon noch und die besondere Lage Schwedens (Randlage, wenige HotSpots, kaum Grenzen zu Nachbarländern , dünn besiedelt), die muss man schon mit einbbeziehen.
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Alles ist relativ.

16.04.20 12:59
1

798 Postings, 1120 Tage Pumpelstilzchen#18 dann Frage ich mich zu

" Es scheint sich jedenfalls herauszukristallisieren, dass besonders große Menschenansammlungen wie Großveranstaltungen, die auf engem Raum stattfinden, Partys in geschlossenen Räumen und volle Nahverkehrsmittel besonders stark zur Ausbreitung beitragen."


Grossveranstaltungen gab es noch bis Mitte März im ganzen Bundesgebiet......  z.B.  Fussball

oder Benutzung von Nahverkehrsmittel sowie Partys in geschlossen Räumen usw.

Gab es denn eine starke Ausbreitung  in Deutschland ....ausgenommen die wenigen Hotspots   ??????

 

16.04.20 13:00

69022 Postings, 6292 Tage BarCodeSchwerer Fehler in Nr. 17!

"Wenn die Sterberate, wie bisher angenommen, bei 3-4% ..." Das wäre Hammer! Es geht um 0,3-0,4%!
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Alles ist relativ.

16.04.20 13:05

69022 Postings, 6292 Tage BarCodePumpel

Ja klar gab es eine starke Ausbreitung. Am Anfang war die Ausbreitungsrate beachtlich.
Sie wurde erst durch die Maßnahmen eingebremst.
Eine starke Ausbreitung fängt immer klein an. Aber wenn man sie laufen lässt, dann geht bes ab einer bestimmten kritischen Menge dramatisch ab. Am Anfang merkt man das nicht. Das ist das Problem mit der exponentiellen Ausbreitung.

Siehe hier:
https://www.ariva.de/forum/...er-exkurs-in-exponentialrechnung-568454
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Alles ist relativ.

16.04.20 13:08

798 Postings, 1120 Tage Pumpelstilzchenwas mich auch sehr verwundert ist

..... wieso sind die meisten Coronainfizierten  im Süden und Westen Deutschlands zu finden ????

.....dagegen sind der Norden und Osten Deutschlands ja fast schon verschont geblieben . ....




 

16.04.20 13:12

69022 Postings, 6292 Tage BarCodeWas ist daran verwunderlich?

Es gibt diverse, einigermaßen verstreute, aber nicht gleich verteilte Ausgangspunkte. Würde man alles laufen lassen, dann würde sich das immer weiter nivellieren.
Eine Grippewelle tritt am Anfang auch eher sporadisch auf und die Ausbreitung verläuft regional ungleichzeitig. Sonst würde sie ja nicht 3-5 Monate dauern. So lange ist ja keiner krank.
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Alles ist relativ.

16.04.20 13:15

69022 Postings, 6292 Tage BarCodeDurch die

strikten Maßnahmen hat man die Brandherde eingegrenzt.
Süddeutschland war besonders betroffen von durch Skiurlauber und von Urlaubern aus Italien eingeschlepptes Virus.
In NRW kam der Karneval als Beschleuniger dazu.

MeckVopo ist dünn besiedelt und hat kaum Großstädte. Da hats selbst ein aggressives Virus schwer, sich auszubreiten...
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Alles ist relativ.

16.04.20 13:18
1

798 Postings, 1120 Tage Pumpelstilzchenlies dir doch nochmal #18 durch

.......was du da geschrieben hast.... oder über Schweden" nicht so viele Grossstädte"   ....usw.

Grosse Menschenansammlungen gab es auch im Osten wie im Norden Deutschlands ...    also ist das was Du geschrieben in #18 ein Widerspruch ....



 

16.04.20 13:20
1

798 Postings, 1120 Tage Pumpelstilzchen#24 Barcode

Bremen ist eine Millionenstadt ......   die sind am wenigsten betroffen ....    

16.04.20 13:24
1

798 Postings, 1120 Tage Pumpelstilzchenoder Berlin

wieviel Einwohner ????....  ca.5Millionen  ???? ....  ca.80 Tote ???    

16.04.20 13:31
1

6556 Postings, 1940 Tage bigfreddyDas mit den Großveranstaltungen

stimmt natürlich, die gab es bis Mitte März.

Wobei jetzt die Frage auftaucht ob es so etwas auch in Schweden gegeben hatte:  

"Etwa 1400 Menschen feierten in Mitterteich auf engen Raum. Die örtliche Brauerei, die die Feiernden mit Bier versorgte, bewarb ihr Starkbier dabei noch als ?ultimativen Schutz gegen Corona?, heißt es in der Bild weiter. In der Einladung zum Fest wurde zur ?Massen-Schluckimpfung? eingeladen."

(Mitterteich als Hotspot)

Oder der Ausbruch im Kreis Heinsberg.  
"Am 15. Februar 2020, zehn Tage vor der bestätigten Infektion, feiert das Ehepaar auf der Kappensitzung des örtlichen Karnevalsvereins "Langbröker Dicke Flaa" in Langbroich-Harzelt. Um die 300 Karnevalisten, die meisten Einheimische, singen, trinken und unterhalten sich dort stundenlang..."

Ich glaube das fatale sind Großveranstaltungen in geschlossenen Räumen, wo die Ansteckungsgefahr extrem groß ist. Sei es COVID-19 oder eine normale Grippe.    

16.04.20 13:39

798 Postings, 1120 Tage Pumpelstilzchenok nehmen wir Carneval

.......   war der Carneval im Osten anders???  .....  im Zelt bei einer Riesenparty gefeiert....  und  ....

Gäste aus ganz Deutschland  und aus dem Ausland ....  

Der Cottbusser Karneval ist der größte Karnevalsumzug in Ostdeutschland und wird kräftig gefeiert. Mehr als 3000 Menschen sind Teil des sogenannten ?Zug der fröhlichen Leute? und ziehen am 23. Februar ab 13:11 Uhr von der Franz-Mehring-Straße aus bis zum Viehmarkt. Angeführt wird der Zug vom Dreigestirn, den Prinzenpaaren und tanzenden Funkemariechen. Hier werden nicht nur Kamelle geworfen, sondern auch Spreewaldgurken, Pfannkuchen und Quarkkeulchen werden an die Zuschauer verteilt. Knapp 200 Clubs und Vereine aus ganz Deutschland beteiligen sich am Karnevalsumzug in Cottbus und stellen ihre bunt gestalteten Wagen vor. Wer nach dem Zug immer noch in Feierlaune ist, kann am Karnevalssonntag ab 16 Uhr im Zelt bei der Riesenparty weiterfeiern. Der Eintritt ist frei.  

16.04.20 13:54

798 Postings, 1120 Tage PumpelstilzchenCottbus Coronavirus: Aktuelle Lage

Cottbus Coronavirus: Aktuelle Lage weiterhin stabil

https://www.niederlausitz-aktuell.de/cottbus/...weiterhin-stabil.html

Cottbus fällt unter den 10 grössten Karnevalhotspots in Deutschland ..... und keinen einzigen Todesfall zu verzeichnen.    

16.04.20 14:16
1

69022 Postings, 6292 Tage BarCodeWenn es eine große

Ansammlung gibt ohne Infizierte, dann kann sich auch nix ausbreiten. Wie ich schon sagte: Die Ausbreitung findet zunächst sporadisch statt. Nach wie vor, gibt es Orte und Gegenden, wo das Virus nie ankam. Weil da aufgrund der drastischen Einschränkungen schlicht kaum noch Bewegung da ist.

Wo soll da jetzt ein Widerspruch sein? Die wahre Gefahr der ungehemmten Ausbreitung erkennt man an den HotSpots wie New York oder Lombardei usw. und nicht an Pusemuckel, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen und wo noch nichtmal ein Virus hinkommt.
Es gibt keine Ausbreitung über Distanz, wenn keiner das Virus dahinträgt.

Es zählen also für Erkenntnisse über das Virus nicht die Orte, wo es nie war - warum auch immer -, sondern die Orte, wo es beste Voraussetzungen hatte, hinzukommen und sich dann - erstmal ungehemmt - ausbreiten konnte.
Hätte man es laufen lassen, dann kann man davon ausgehen, dass es irgendwann sogar nach Pusemuckel geschafft hätte.
Was ist denn daran so schwer zu verstehen?
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Alles ist relativ.

16.04.20 14:34

69022 Postings, 6292 Tage BarCodeNur mal nebenbei.

Bremen ist mit knapp 600.000 Einwohnern keine Millionenstadt.
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Alles ist relativ.

16.04.20 14:41
1

69022 Postings, 6292 Tage BarCodeDa man mitten in die Ausbreitung

hinein mit den drastischen Maßnahmen reagiert hat, ist es völlig sinnlos geworden, jetzt auf einzelne Regionen abzuheben. Weil zu dem Zeitpunkt, als man mit der Eindämmung begann, eben KEINE flächendeckende Ausbreitung vorhanden war, sondern völlig unterschiedlich betroffene Regionen. Und damit - eben auch Dank der Maßnahmen - kam  vielerorts das Virus nicht an.
Es sei denn, man will behaupten, dass etwa die Cottbusser ein ganz besonderer Menschenschlag sind, dem ein Virus nix anhaben kann.
Also dürfen sich vor allem die über die Maßnahmen freuen, wo das Virus so nie hinkam oder nur in Einzelfällen, die man sofort neutralisieren konnte. Ist doch prima, dass es diese Orte gibt.
Sie sagen nur absolut gar nix über das Virus aus.
Die Arschkarte haben die Gegenden, wo es anfing, sich auszubreiten, bevor man eingegriffen hat.
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Alles ist relativ.

19.04.20 19:33
1

6556 Postings, 1940 Tage bigfreddyVon Hongkong lernen

einige Skeptiker sagen: "einfach nur Glück gehabt"  andere sagen, ein intelligentes Management mit dem Umgang der  Pandemie und ein angepasste Veränderung des  Bevölkerungsverhaltens ohne drastische Maßnahmen.

Wo die Coronavirus-Pandemie ohne Lockdown bewältigt wird

7,5 Millionen Einwohner, etwas mehr als 1000 bestätigte Infektionen und ?nur? vier Tote: Experten empfehlen anderen Regierungen Hongkong als Vorbild.


https://www.tagesspiegel.de/wissen/...6.html?utm_source=pocket-newtab  

20.04.20 14:25
1

1146 Postings, 312 Tage Fritz Pommes# 34 wobei eine Quarantäne in Hongkong

nicht vergleichbar sein dürfte mit einer Quarantäne in Schweden, wenn die allgemeinen Wohnverhältnisse in den Vergleich mit einbezogen werden.  

20.04.20 19:49
1

6556 Postings, 1940 Tage bigfreddy#35 stimmt Pommes,

das mit den beengten Wohnverhältnissen in Hongkong.
Um so erstaunlicher ist es, dass Hongkong. so gut weggekommen ist.
Hoffe, das wird so bleiben.  

20.04.20 21:35

1146 Postings, 312 Tage Fritz Pommeswobei ich mir nicht sicher bin, ob die Zahlen aus

Hongkong auch die tatsächlichen Krankheitsfälle widerspiegeln, oder ob da der Druck aus China nicht doch grösser ist, die Zahlen etwas zu "schönen".

Wenn ich da zurückdenke an die Bilder der Straßenschlachten aus Hongkong, die kurz vor Ausbruch der Krankheit im chinesischen Wuhan bei uns über die Bildschirme flackerten.....  

22.05.20 19:43
1

6556 Postings, 1940 Tage bigfreddyIst Schweden gescheitert

mit seinem Sonderweg ?
Schweden hat die höchste Todesrate in Skandinavien und
bitter natürlich, gleichzeitig sinkt das Bruttoinlandsprodukt um ca. 7 Prozent und die Arbeitslosigkeit wird auf 10 Prozent steigen,  nach Prognosen des schw. Wirtschaftsforschungsinstituts.

Ich dachte immer wenn man die Freiheiten nicht zu stark einschränkt, könnte man wenigstens die Wirtschaft am Laufen halten. Das Gegenteil ist eingetroffen.


In Schweden starben die meisten Menschen in Verhältnis zur Bevölkerung

Schweden verzeichnete von Pandemie-Beginn an die höchste Todesrate in Skandinavien. Und: Vergangene Woche starben in dem Land die meisten Menschen im Verhältnis zur Bevölkerung.

Wie die "Financial Times" errechnete, belief sich die Todesrate in Schweden auf 6,25 Tote pro eine Million Einwohner im Zeitraum zwischen dem 12. und 19. Mai. In Großbritannien - ebenfalls schwer vom Coronavirus gebeutelt - waren es 5,75 Tote pro eine Million Einwohner. Während die Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 in Europa zurückgehen, steigen sie in Schweden weiterhin. Und das bereitet auch den Nachbarn Sorgen, die zwar die Grenzen wieder öffnen wollen, aber eben nicht nach Schweden.

Schweden geht seinen ganz eigenen Weg im Kampf gegen das Coronavirus. Dieser trifft das Land nun doppelt hart - dennoch hält die Regierung an ihrem Sonderweg fest.
 

22.08.20 19:23
1

6556 Postings, 1940 Tage bigfreddyMal eine kleine Momentaufnahme

ohne Wertung, ohne Panikmache

Aktualisiert am 22. August 2020, 18:26 Uhr

Die Corona-Pandemie breitet sich global weiter aus. Allein in diesem Monat sind schon mehr als 100.000 Menschen nach einer Infektion ums Leben gekommen. Und eine neue Prognose für die USA fällt düster aus.
Seit Beginn der Corona-Pandemie sind US-Wissenschaftlern zufolge weltweit bereits mehr als 800.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. Das ging am Samstag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Damit ist die Zahl der Todesopfer innerhalb von zweieinhalb Wochen, seit dem 5. August, um 100.000 angestiegen. Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg im gleichen Zeitraum von 18,5 Millionen auf 23 Millionen - eine Zunahme um gut 24 Prozent, die zeigt, dass sich die Pandemie in einigen Ländern weiter rasch ausbreitet.  

13.01.21 19:38
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6556 Postings, 1940 Tage bigfreddySpanische Grippe vs. Covid-19

sehr interessantes Interview in "Zeit Online"

ZEIT ONLINE: Wie erklären Sie den Kontrast?

Frevert: Am Ende des Ersten Weltkriegs war die Grippepandemie ein Problem unter vielen. Die Menschen hatten eine Menge anderer Sorgen: Da gab es Hungersnöte, eine Revolution, die Demobilisierung und Integration der zurückkehrenden, oft versehrten Soldaten in die Gesellschaft. Außerdem war man an Tod und Krankheit gewöhnt, auch ohne Krieg. Dass Typhus- und Choleraepidemien durchs Land zogen, gehörte ebenso in den zeitgenössischen Erfahrungsraum wie das massenhafte Sterben an Diphterie, Tuberkulose, Scharlach. Mit dem Fortschritt der Medizin, umjubelt und durch Nobelpreise validiert, war es trotz einzelner bahnbrechender Erfolge noch nicht weit her, zumindest erreichte er viele nicht. Deshalb war der Tod im Alltag jeder Familie ein ständiger Begleiter, besonders unter kleinen Kindern, aber auch, wie bei der Spanischen Grippe, im "besten Mannes- und Frauenalter" zwischen 20 und 40. "Mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen" ? das war gelebte Realität. Es gab höchstens eine Hoffnung, aber keinesfalls eine Erwartung, dem Tod von der Schippe springen zu können.

 

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