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150.000 Torymitglieder haben Johnson gewählt

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neuester Beitrag: 24.07.19 13:23
eröffnet am: 23.07.19 13:25 von: BarCode Anzahl Beiträge: 24
neuester Beitrag: 24.07.19 13:23 von: gogol Leser gesamt: 961
davon Heute: 3
bewertet mit 8 Sternen

23.07.19 13:25
8

68205 Postings, 5800 Tage BarCode150.000 Torymitglieder haben Johnson gewählt

zum neuen Premier. Und er muss nichtmal vom Parlament bestätigt werden. Was ist das denn für ne Demokratie, wenn 0,34 % der Bevölkeung - dazu noch parteilich gebunden - bestimmen, wer Regierungschef wird. Zur allgemeinen Wahl stand der ja nie...
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Alles ist relativ.

23.07.19 14:16

12891 Postings, 4816 Tage gogolalso meine Stimme

hatte er damals in Uxbridge bekommen und wenn ich mich nicht irre, so hat sich  Cameron Ihn oder May als seinen Nachfolger gewuenscht .
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auf unserem Planeten gibt es nur Propheten

23.07.19 14:25
7

4618 Postings, 825 Tage ShitovernokheadDer hat einen Irrenblick

genau wie Trump, Jan Ullrich und Idi Amin.  

23.07.19 14:35
1

371 Postings, 130 Tage Philipp Robert#1. "Zur allgemeinen Wahl stand der ja nie..."

Alles zu seiner Zeit. Das kommt noch.
Auch die Weltherrschaftsambitionen des Protagonisten werden aller Voraussicht nach nichts daran ändern.
Es sei denn, er segnet unerwartet  schon bald das Zeitliche, mit oder ohne feindliche Nachhilfe.

( https://www.welt.de/politik/ausland/...-Weltkoenig-werden-wollte.html )  

23.07.19 15:08
2

25826 Postings, 3651 Tage hokai92.153 von 160.000

wären dann  knapp 0,2% der Bevölkerung, die verbliebenen 99,8% werden es schon schlucken  

23.07.19 17:18
1

12891 Postings, 4816 Tage gogol#1 wo stand eigentlich Uschi zur Wahl ?

also auf meinem Zettel, NICHT
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auf unserem Planeten gibt es nur Propheten

23.07.19 17:40
2

68205 Postings, 5800 Tage BarCodeImmerhin musste das gewählte Parlament

für v.d.Leyen stimmen.
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Alles ist relativ.

23.07.19 17:41
1

68205 Postings, 5800 Tage BarCodeAußerdem

bildet die EU keine Staatsregierung.
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Alles ist relativ.

23.07.19 17:56
3

25826 Postings, 3651 Tage hokaiWenn der Premierminister nicht vom Volk

gewählt wurde, braucht er sich doch im Umkehrschluss auch nicht an das dämliche Brexit Referendum halten. Irgendwas läuft gewählt schief in der britischen Demokratie.
Dermassen an dem knappen Brexit Ergebniss festhalten, einen Premier nach dem anderen verschleissen und jetzt soll als letzte Alternative eine Flitzpiepe das technisch unmögliche umsetzen, gell Idefix die spinnen?  
Angehängte Grafik:
123.jpg
123.jpg

23.07.19 18:06
2

260 Postings, 5180 Tage BolkoNur weil ihn bloß 0,2 % gewählt haben,

heißt das ja nicht, dass der Rest ihn ablehnt. Ich denke schon, dass die 150000 durchaus repräsentativ sind.


Wer wählt denn bei uns den Kanzler oder den Präsidenten?  

23.07.19 18:59
2

50104 Postings, 4974 Tage Radelfan#10 Repräsentativ?? Wohl nur für die Tories!

Und den Kanzler wählt in D immer noch der Bundestag und da sind alle Bürger wahlberechtigt und nicht nur die Mitglieder einer Partei!
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Keine Signatur mehr, da als Moderationsgrund missbraucht.

23.07.19 19:03

32585 Postings, 5219 Tage JutoNaja

War es nicht die spd-mitgliedschaft,
Die über die zukunft der regierung letztens
Entschieden hat?
Schon alles in schieflage, das geb ich mal zu.

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der dumme merkt nix, der schlaue sagt nix

23.07.19 19:33
5

68205 Postings, 5800 Tage BarCodeDie SPD-Mitgliedschaft

hat abgestimmt, ob ihre Partei sich an der Regierung beteiligen soll. Das ist ein Unterschied. Weil, wenn sie nein gesagt hätten, hätte das Parlament entweder andere Mehrheiten suchen müssen oder es hätte Neuwahlen geben müssen.

In GB entsteht jetzt die Situation, dass das Parlament eine Regtierung vorgesetzt bekommt, die womöglich im Parlament gar keine Mehrheiten hinter sich hat.Womit die Handlungsfähigkeit wieder völlig ungewiss bleibt. Da gibt dann die May-2.0-Nummer. Auch May ist ja an mangelnder Mehrheit im Parlament gescheitert. Wie sollte das durch Johnson anders werden?

Es wäre absolut an der Zeit für Neuwahlen oder für ein differenzierteres Referendum, das mehr als ein unbestimmtes Ja für irgendwas abfragt, ohne dass klar ist, wie dieses Ja genau aussieht.
Hätte man eh von vornherein machen müssen. Das Ja zum Brexit war ja keine Entscheidung darüber, wie das Ja genau aussehen soll im Hinblick auf die zukünftigen Beziehungen zur EU. Darüber sind sich die Brexit- Befürworter ja völlig uneins. Dabei ist genau das die entscheidende Frage, an dem der Brexit bisher gescheitert ist.
Das Problem hat auch Johnson.
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Alles ist relativ.

23.07.19 20:08
1

17215 Postings, 4203 Tage TerrorschweinBoris Becker for Bundeskanzler

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<><><><><><><><><><><><><><><><><><><><>
Spirit of Terri - the smell of freedom
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23.07.19 20:42
2

176130 Postings, 6564 Tage GrinchBecker? Der wird besser Beichtvater.

Highspeedbeichte in Sekundenschnelle. Danach gibts ein Snickers.

Beichtstuhl oder Besenkammer... er kann beides!
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Grinch die Boardlegende!

23.07.19 21:00
1

260 Postings, 5180 Tage Bolko#11

Es gab zuletzt Zweifel am Gesundheitszustand der Kanzlerin. Wer hätte denn die Nachfolgerin oder den Nachfolger bestimmt?

Außerdem haben wir doch gerade erst bei der EU Wahl gesehen wie es Spitzenkandidaten ergehen kann.

Ich schimpfe ja auch gerne auf die von der Insel, aber wir sind nicht wirklich besser.  

23.07.19 21:52
4

68205 Postings, 5800 Tage BarCodeAuch die/der Nachfolger

von Merkel bräuchte eine Mehrheit im Parlament. Bundeskanzler werden nicht direkt gewählt, sondern vom Parlament. Das ist die Hauptinstitution der repräsentativen Demokratie. Auch da ist nicht garantiert, dass es irgendein Spitzenkandidat wird, Kanzler/in wird, wer eine Mehrheit nim demokratisch gewählten Parlament erlangt.
Die EU-Spitzenkandidaten haben auch keine institutionelle Funktion. Sie hatten reinen Symbolwert. Laut EU-Recht wird der/die KommissionspräsidentIn vom Ministerrat vorgeschlagen und muss vom Parlament dann mit Mehrheit bestätigt werden.
Das EU-Parlament wird gewählt, um die dem Parlament zustehenden Rechte als Volksvertretung zu wahren.
Und unter 1 habe ich genau das moniert: dass Johnson nicht von einer demokratisch legitimierten staatlichen Institution ins Amt gewählt wird, sondern von seiner Partei. Das ist nunmal nicht das gleiche. Was ist an diesem (m.E. sehr relevanten) Unterschied jetzt nicht zu verstehen?
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Alles ist relativ.

23.07.19 23:15

260 Postings, 5180 Tage Bolko#17

BC, was du in #17 schreibst, ist klar und verständlich. #1 habe ich als eine Kritik insbesondere der Gepflogenheiten in UK verstanden - und die sind nun einmal nicht unüblich.  

23.07.19 23:35
4

41403 Postings, 4124 Tage FillorkillIrgendwas läuft gewählt schief in der britischen D

Woll, you say it. Wenn gelernte Amokläufer wie der blonde Boris oder der blonde Donald zur letzten Hoffnung einer gar nicht mal so knappen Minderheit werden können, stellt das eine Indikation für ziemlich kranke Gesellschaften.  

24.07.19 02:21
3

7984 Postings, 6036 Tage RigomaxDass ein britischer Premierminister nicht einmal

durch das Parlament bestätigt werden muss, kommt mir auch sehr sonderbar vor.  Aber immerhin hat das britische Unterhaus die Möglichkeit, den Premierminister durch ein Misstrauensvotum aus dem Amt zu jagen.  Auch das strikte Mehrheitswahlrecht dort entspricht nicht gerade meinen Vorstellungen. Aber es gibt auch Argumente, die dafür sprechen. Der frühere niedersächsische Kultusminister Peter v. Oertzen (https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_von_Oertzen),  der dem linken Flügel der SPD angehörte, war dem Mehrheitswahlrecht sehr zugetan.

Die Regeln, nach denen staatliche Institutionen vom Volk gewählt werden, sind in vielen Ländern unterschiedlich und manche erscheinen einem regelrecht abstrus.  

Bei uns gab es vor ein paar Jahren eine heftige Diskussion darüber, dass unser Wahlsystem unter bestimmten Umständen zu unterschiedlicher Stimmgewalt der Wähler in bestimmten Bundesländern führen kann - durchaus ein Problem, aber nicht ganz leicht zu lösen, wenn man das deutsche Mischsystem bei Parlamentswahlen bebehalten will.

In Griechenland bekommt die bei Wahlen stärkste Partei mal so eben noch 50 Mandate obendrauf - und niemand hier regt sich darüber auf .

In den meisten Ländern mit Präsidialverfassung und direkter Volkswahl gewinnt der Kandidat, der die absolute Mehrheit der Stimmen erringt. Wenn das keinem Kandidaten im ersten Wahlgang gelingt, gibt es eine Stichwahl zwischen den beiden stärksten. Das ist aber nicht überall so. In einigen Ländern genügt eine Mehrheit von weniger als 50%, zum Beispiel 40% im ersten (und dann einzigen) Wahlgang. In Chile genügte früher faktisch bereits eine relative Mehrheit. Das führte 1970 zur Wahl Allendes, obwohl der bei der Präsidentenwahl nur 36,3% der Stimmen erhalten hatte.  Da Allende keine Mehrheit im Parlament hatte, führte dessen Wahl naturgmäß zu Konflikten und jeder weiß was danach kam. Inzwischen hat auch Chile die Stichwahl in solchen Fällen eingeführt.

Bei der Wahl zu den Institutionen der EU hält es sich mit der Demokratie sehr in Grenzen. Nur ein Beispiel: Bei der Wahl zum Europäischen Parlament kann von der gleichen Stimmgewalt der Wähler nicht die Rede sein. Erstaunlich ist aber, dass uns dennoch immer wieder suggeriert wird, dass eine stärkere Macht des EU-Parlaments mehr Demokratie bedeuten würde.

Die Regeln bei der Wahl des Kommisionspräsidenten (--in) sind in #17 genau beschrieben: Erst der Rat, dann das Parlament. Das ganze Wuwu um das  unklar definierte "Spitzenkandidaturprinzip" diente dazu, dieses Verfahren auf den Kopf zu stellen. Erst das Parlament, dann der Rat. Das führte zu einer Art neuem Investiturstreit, der glücklicherweise nicht so lange dauerte wie der frühere.

Regeln sind also in unterschiedlichen Ländern unterschiedlich.  Aber man sollte sich davor hüten, sich aufs hohe Roß der besseren Moral zu schwingen und sich von dort aus über die Regeln eines anderen Landes zu empören - insbesonder dann nicht, wenn einem das Ergebnis eines Entscheidungsprozesses dort nicht gefällt.  

24.07.19 02:33
2

1050 Postings, 2872 Tage _Zion_Oh, Barcode!

"Was ist das denn für ne Demokratie?"
Muhahahaha!

was würde wohl die Kanonen-Uschi dazu sagen.

 
Angehängte Grafik:
ursula_von_der_leyen_im_eu-parlament.jpg (verkleinert auf 53%) vergrößern
ursula_von_der_leyen_im_eu-parlament.jpg

24.07.19 10:12
1

8213 Postings, 3799 Tage MulticultiWas ist der Unterschied

zwischen dem Johnson und Trump? Es gibt keinen,beide haben die Haare schön.:-))))  

24.07.19 13:21

12891 Postings, 4816 Tage gogolLöschung


Moderation
Moderator: jar
Zeitpunkt: 25.07.19 07:36
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers

 

 

24.07.19 13:23

12891 Postings, 4816 Tage gogolund verstehen sich

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