wird erst richtig erkennbar, wenn man in den 5-Jahres-Chart sieht. Dann erkennt man, dass der erste Anstieg in 2014 auf über 28 2015 von einem Anstieg in 2015 auf über 31 gefolgt wurde bevor es zum Enbruch wegen der IT-Krise im Frachtbereich kam.
Danach hat der Chart in 2017 wieder seinen alten Anstieg aufgenommen, was zum gegenwärtigen Allzeithoch geführt hat. Alle diese Bewegungen sind jedoch immer fundamentaler Natur gewesen. Sie entsprachen immer der Gesschäftsentwicklung der Post innerhalb der Strategien 2015 und jetzt 2020. Nur das wird 2018 so nicht weiter gehen. Bislang sind die Autos nicht berücksichtigt - weder im Ausblick des Vorstandes noch im Kurs. Nur jetzt im Frühjahr geht die zweite Fabrik in Betrieb und mit über 20 000 Autos im Jahr ist das nicht mehr in den aktuellen Kursen eingepreist.
Durch den jetzigen Rücksetzer, der tatsächlich jetzt in Richtung 37,14 läuft, wird die Zeitschiene so verlängert, dass der Markt auf die nächste Aussicht des Vorstandes abwartet, weil diese ja auch für ein neues Jahr (2018) und eine erweiterte Strategie (mit Autos) ausgerichtet wird. Da das ein fundamental anderes Wachstum ergeben wird, als es bislang vorlag, wird der Chart auch im Jahresverlauf entsprechend steiler ansteigen. Nur ohne Zahlen geht der Markt bis dahin auf Nummer sicher, denn nach wie vor ist das der Chart für langfristige Anleger, auch wenn er so gut ist, dass Zocker da locker mitgehen werden.
Bei 20 000 Autos ist das ein Umsatz von weit über 800 Mio. und ein Gewinn vor Steuern bei ca. 100 Mio. . Das kommt zu der bisherigen Strategie 2020 noch mindestens hinzu. Erweitert der Vorstand seinen Ausblick auf noch mehr Fabriken, so wird das auch jetzt mit eingepreist. Aber das wird alles nur ein Vorgeschmack sein, wenn es zu Dieselfahrverboten kommt.
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Der Chartlord |