Um Kosten zu sparen, wird das gemeinsame Produktangebot, das "komplexeste in der gesamten Industrie" (Tacke), massiv verschlankt. Statt 25 Onshore-Turbinen werden künftig nur noch neun offeriert, allesamt mit Getrieben. Bei Offshore-Turbinen konzentriert sich Siemens Gamesa auf eine Plattform ohne Getriebe. Der hoch defizitäre, französische Offshore-Anbieter Adwen, der im Zuge der Fusion komplett auf Siemens Gamesa überging, wird abgewickelt. Zuletzt kostete dies schon um die 50 Millionen Euro pro Quartal. Der Prozess werde sehr langwierig und in den nächsten vier bis fünf Jahren zu noch höheren Mittelabflüssen führen, sagte López. Dafür habe Siemens Gamesa Rückstellungen gebildet. Zudem will Siemens Gamesa Produktion in Niedriglohnländer verlagern und bis zu ein Fünftel der Verwaltungskosten sparen. Bei alldem fallen, wie schon im November angekündigt, weltweit 6000 Jobs weg, fast ein Fünftel der Belegschaft.
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