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14 Gründe für ein Investment in BVB.

Seite 1 von 819
neuester Beitrag: 23.08.16 11:52
eröffnet am: 24.05.11 15:08 von: atitlan Anzahl Beiträge: 20469
neuester Beitrag: 23.08.16 11:52 von: wusch31 Leser gesamt: 1870498
davon Heute: 1019
bewertet mit 58 Sternen

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3973 Postings, 4270 Tage atitlan14 Gründe für ein Investment in BVB.

 
  
    #1
58
24.05.11 15:08

 

  1. Nach viel Jahre von sportlichem so wie wirtschaftlichem Rückgang, hat vor einige Jahre eine neue Zeitrechnung angefangen der  in die deutsche Meisterschaft kulminierte.

  2. BVB reduzierte dabei die vergangen Jahre (und zwar fast ohne europäische Teilnahme) ihre Verschuldung um mehr als 100 Mio. Euro... ein starkes Beleg dafür welche Freier Cashflow unter vernünftige Führung bei ein Club wie die BVB möglich ist

  3. Die Bundesliga ist zeitgleich sportlich aufgestiegen.
    Im Saison 2009/2010 belegte es den 1. Platz in Europa 2010/2011 den 2. Platz (UEFA Wertung). Von daher sind 4 CL Plätze erstmals garantiert.

  4. Dies ist auch ein Beleg dafür das deutsch Spitzenmannschaften relativ stärker geworden sind, bzw. vom Qualität her im CL viel bessere Chancen haben als vor einige Jahre.

  5. Eine Erfolgreiche Liga bringt mehr Euros aus internationale TV Vermarktung.

  6. Der internationale Konkurrenz.. kommt aus Länder die es wirtschaftlich nicht sehr gut geht.. dafür boomt es in Deutschland. Dies wird für den Clubs mehr Geld einbringen.. dafür weniger bei die Wettbewerber aus England, Italien usw.

  7. Die Europäischen Spitzenmannschaften sind meist restlos überschuldet.. b.z.w. sind von daher im Wettbewerb schwacher aufgestellt.

  8. BVB hat in Watzke, Zorc, Klopp, ein tolle Führungsmannschaft.

  9. Die BVB hatte die jüngste Meisterschaftmannschaft aller Zeiten in die zweitstärkste Europäische Liga... hat von daher extrem gute sportliche Chancen national.. sowie international.

  10. Hat einzigartige Einzeltalente wie Götzke, Bender, Kagawa, Hummels, Schmelzer und noch einige mehr. Im Kader.

  11. Mit 130 Mio. Euro, zusätzlich eine Nettoverschuldung von 40 Mio., hat die BVB ein sehr niedrige Gesamtbewertung (Enterprise Value) .. verschiedene Wettbewerber aus Spanien, England über 1 Milliarde.. dies zeigt den Potenzial bei Erfolg.

  12. Die Einkünfte aus Merchandising / TV / CL werden 2011/2012 sehr stark zulegen (schätzungsweise 50 bis 80 Mio. Euro). Dann müsste wenigstens 30 Mio. Euro Reingewinn übrig bleiben.. zu ein KGV von 10/12 bringe das ein Kurs von 5/6 €

  13. Es könnte sehr wohl ein großer ausländischer Investor auf die BVB aufmerksam werden.
    Ein arabischer Scheich muss ziemlich blöd sein wenn er ein Einzelspieler für 180 Mio. verpflichten möchte.. wenn er dafür den ganzen BVB (inklusive das tolle Stadium) kaufen kann.

  14. Atitlan ist ein Beleg dafür das schon die ersten ausländischen Kleininvestoren auf die BVB aufmerksam werden

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Deutschland... schönes Land, schwierige Rechtschreibung (für Ausländer)
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20443 Postings ausgeblendet.

4950 Postings, 2031 Tage halbgotttDavid Yuan

 
  
    #20445
1
17.08.16 13:43
An meinem Beitrag ist nur sehr wenig Vermutung und Halbwahrheit. Es ist bezeichnend, daß Du Dir einen einzelnen Punkt rauspickst, obwohl ich etliche Punkte nannte, die Aussagen von Hoeneß zur BVB Aktie sind reiner Fakt, diese Aussagen sind richtig krass und stehen wie in Marmor geritzelt lebenslänglich fest.

Auf diese Fakten bezieht sich alles, darüber hinaus habe ich ausdrücklich erwähnt, daß die Schlussfolgerung spekulativ ist, es wäre aber eine Möglichkeit.

Aber nun zu Deinem einzelnen Punkt. Du bringst hier eine uralte Quelle vom März 2014. Die Quelle war mir aber bekannt. Es gibt aber auch neuere Quellen. Es gab Ungereimtheiten, die später vom Staatsanwalt bestätigt wurden, es werden aufgrund neuer Fakten Dinge behauptet, gegen die Hoeneß eben nicht gerichtlich vorgehen kann, dies aus gutem Grund.

Hier eine Quelle vom 28.2.2016, also extrem aktueller als Deine Quelle, ich zitiere daraus:

"Bis heute ruft die Causa Hoeneß das irritierende Gefühl hervor, es sei nur die halbe Wahrheit bekannt geworden."

Das Gefühl habe ich auch und nicht nur ich. Bei der Causa Hoeneß ist es bezeichnend, daß wahnsinnig viele Dinge nicht restlos aufgeklärt wurden.

Dann geht es in der Quelle um neue Recherchen aufgrund der sehr spät veröffentlichen Urteilsbegründung. Mit Bestätigung der Staatsanwaltschaft.

Es bliebe rätselhaft, wem die Millionen auf dem Konto 4028BEA überhaupt gehören, einen Nachweis darüber brachte Hoeneß erst ein Jahr nach seiner Selbstanzeige (!!!). Die Bank hatte ein Nachweis darüber erst nachträglich ausgestellt.

http://www.stern.de/sport/fussball/...eitigen-entlassung-6718198.html

Falls Dir das alles noch nicht reicht, das steht in der Urteilsbegründung der Kammer und in der Quelle vom 28.2.2016:

"Die Kammer habe anhand nur dieser Werte "nicht zweifelsfrei feststellen" können, ob es sich um Hoeneß' Geld oder um Fremdmittel handelte"

Die Bank selber hat es nicht ausgeschlossen, daß es sich um Fremdmittel handeln würde.
   

116 Postings, 216 Tage David Yuan@ halbgottt: #20445

 
  
    #20446
17.08.16 14:05

Dies ist wieder typisch für dich, du stellst die Vermutungen des Sterns in diesem Bericht als Beweis für deine Verschwörungstheorien hin.

Offenbar hatte ..., Oder weil es gar nicht Hoeneß' Vermögen auf dem Konto war? ...Es bleibt jedenfalls dubios....Auch über die Höhe des geheimen Vermögens in der Schweiz kursieren verschiedene Versionen.....War das alles? Offensichtlich war sich das Gericht nicht immer sicher, was sich hinter Hoeneß' Angaben verbarg......Die Angaben der Vontobel-Bank dazu waren offenbar verwirrend. ......Zahlte die Bank ihm deutlich mehr als üblich, oder verfügte Hoeneß über ein derart immenses Aktienvermögen? Oder war es noch anders? .....
Kam im Prozess nur die halbe Wahrheit ans Licht??....


Dies soll seriöser Journalismus sein? Damit machst du dich lächerlich. Nichts als Vermutungen und Fragen....

 

4950 Postings, 2031 Tage halbgotttFakten

 
  
    #20447
1
17.08.16 14:08
Originalaussage von Hoeneß im Wortlaut:

"Ich werde die Aktie demnächst verkaufen. Ich war als Aktionär enttäuscht: Nachdem sie uns geschlagen haben, ist die Aktie nicht gestiegen, sondern gefallen. Das ist als Aktionär für die Profis ein ganz schlechtes Zeichen."

Das kann man  so oder so deuten und jede Schlussfolgerung ist völlig spekulativ.

Ich finde es aber in der Tat extrem merkwürdig, daß die BVB Aktie mitten in der Saison nach einem Sieg gegen Bayern sinkt, die Aussage von Hoeneß war mitten in der Saison. Ich finde es extrem merkwürdig, daß die BVB Aktie von Februar 2012 bis Juni 2012 bei krass besser werdender Nachrichtenlage 25% sinkt und die Hoeneß Aussagen genau in diesen Zeitraum fallen.

Und ich finde die Kursentwicklung seither extrem merkwürdig. Dortmund steht auf dem letzten Platz, der Aktienkurs steht bei 3,80. Dann gibt es krass bessere Nachrichten und der Aktienkurs sinkt ca. 20%

Nein, normal ist es nicht. Auch nicht, in welchen Momenten die Aktie dann wieder steigt.

Bei der Kursentwicklung jetzt gerade ganz aktuell ist es auch wieder sehr sinnfällig. Der Aktienkurs steigt bis 4,50 in der Sommerpause, dann fällt die BVB Aktie, weil alles fällt, Brexit. Bei der anschließenden Erholung bei fast allen Aktien ist die BVB Aktie aber nicht dabei. Es wäre sehr leicht,  bei sehr niedrigen Umsätzen nachzuhelfen, in Anbetracht der Fakten aus vorherigen Zeiten ist es sogar naheliegend.

Ist alles total spekulativ, aber trotzdem sollte man das faktische festhalten, was eben nicht spekulativ ist. Das ist die Kursentwicklung an sich, die ist völlig unstrittig. Und das sind die Leerverkäufe der Hedgefonds mitten in einer sich krass verbessernden Situation. Seitdem ist es beweiskräftig und Fakt. Der Aktienkurs wurde ganz offiziell gedrückt. Die Leerverkäufe wurden meldepflichtig.

Aber viele BVB Aktionäre behaupten weiterhin, man könne eine BVB Aktie gar nicht manipulieren oder drücken. Ich behaupte, man kann das, man kann das sogar jahrelang und solange die BVB Aktionäre ihr Tradingverhalten nicht entsprechend anpassen, weil sie die Umstände kennen und versuchen damit umzugehen, solange könnte es noch bis zum St.Nimmerleinstag weitergehen.

Der Dissenz zwischen mir und atitlan besteht lediglich in der Einschätzung, wer für die Kursdrückerei verantwortlich ist. Ich habe da sehr andere Vermutungen als atitlan, bemerke aber ausdrücklich, daß ich es nicht weiß und nicht wissen kann und es in jedem Fall völlig spekulativ ist. Deswegen sollte man am langen Ende aber nicht die oben beschriebenen Fakten zerlabern.
 

4950 Postings, 2031 Tage halbgotttDavid Yuan

 
  
    #20448
17.08.16 14:22
Die Aussagen im Stern sind völlig plausibel, jede spekulative Meinung ist als solche gekennzeichnet, dafür gibt es den Konjunktiv. Wenn da aber steht, "der Staatsanwalt hat bestätigt" und vor allen Dingen wenn die Urteilsbegründung der Kammer genannt wird, nämlich daß die Kammer nicht zweifelsfrei feststellen konnte, wem das Geld gehört und die Bank im Gerichtsverfahren nicht ausschließen wolle, daß es sich um Fremdmittel handeln könnte, dann geht es eben in den faktischen Bereich.

Oder willst Du die Urteilsbegründung als spekulativ abtun???

Wenn Du dann immer noch nicht akzeptieren willst, daß ich selber das Ganze eine Spekulation nenne, daß ich faktisches vom spekulativen trenne, sondern Du auf einem einzelnen Punkt beharrst, der letztlich für die BVB Aktie gar nicht mal so wichtig ist, dann würde ich eher sagen, Dein Diskussionsstil ist bezeichnend.

Mir ist es überhaupt nicht wichtig, ob Hoeneß mit unfassbaren Millionen auf seinem Konto hantiert hat und ob es sich ausschließlich um seine eigenen Mittel handelte. Mir ist etwas ganz anderes sehr wichtig:

Es gibt diese Aussagen von Hoeneß zur BVB Aktie in einem sehr bizarren Moment. Später stellt sich heraus, er hat unfassbar viel mehr Geld zur Verfügung als sich das alle dachten. Das ist wichtig und nicht ob es sich um sein eigenes Geld gehandelt hat. Das ist seitdem neu zur Faktenlage hinzugekommen. Und wiederum ein Jahr später werden völlig unabhängig von der Causa Hoeneß (oder auch nicht, ist egal) drei Hedgefonds mit Leerverkäufen meldepflichtig.

Letztlich wird die Faktenlage Jahr für Jahr immer drückender.

Viele BVB Aktionäre behaupten aber weiterhin steif und fest, die BVB Aktie könne man gar nicht jahrelang manipulieren. Man kann jede kleine Aktie jahrelang manipulieren, ein völlig normaler Vorgang an der Börse.
 

116 Postings, 216 Tage David Yuan@ halbgottt: #20448

 
  
    #20449
17.08.16 14:55
Du willst doch jetzt nicht ernsthaft behaupten, dass Hoeneß mit seinen 5000 Aktien, die er zum Emissionspreis von 11 Euro kaufte, weiterhin versucht, den Kurs zu deckeln. Du weißt doch genau wann, und warum sich Hoeneß seinerzeit zu dieser Aussage vom Verkauf seiner BVB Aktien hinreißen ließ. Er war wieder mal angefressen, dass sein FC Bayern gegen den BVB verloren hat, und damit auch die Meisterschaft an die Dortmunder ging.

 

4950 Postings, 2031 Tage halbgotttDavid Yuan

 
  
    #20450
17.08.16 15:39
Habe ich nirgends behauptet.

Die BVB Aktie wird nicht gedrückt, weil Bestände verkauft werden, sondern weil sehr viel Geld in die Hand genommen wird, um sie leerzuverkaufen. Das ist ein gravierender Unterschied. Es werden Aktien verkauft, die man selber gar nicht besitzt.

Indem Hoeneß selber nur eine sehr geringe Anzahl an BVB Aktien besitzt, kann er sehr medienwirksam solche Aussagen machen, die von extrem vielen Medien wieder und wieder hochgekocht wurden, ohne daß es seitens der BVB Führung eine nennenswerte Gegenwehr gab.  

3973 Postings, 4270 Tage atitlanartikel in Holland

 
  
    #20451
1
18.08.16 09:33

ich hab gerade einem artikel im wichtigsten holländischen finanzform verfasst.. über der Fußball als unfassbar unterbewertete Anlagemöglichkeit
dass jedenfalls Chinezen Investoren kapiert haben.und kräftieg am ausnützen sind

(übersetzen auf Deutch würde für mich mindestens den 5-fachen aufwand bedeuten)


http://www.iex.nl/Forum/Topic/1337783/...eren-massaal-in-voetbal.aspx

Chinezen investeren massaal in voetbal

We hadden al een reeks deelnames in Engeland en Italië, waarbij de Chinezen voor niet genoteerde voetbalclubs prijzen betaalden die de waardering van wel beursgenoteerde zelfs sectortoppers als Juventus en Borussia Dortmund  verre overtreffen.

Je zou kunnen concluderen ..:

Chinezen hebben het enorme potentieel van deze sector ontdekt en profiteren buitengewoon van de "achterlijkheid" van westerse investeerders t.a.v. deze sector, waar beursgenoteerde voetbalclubs -hoe is het mogelijk- soms niet meer noteren dan een fractie van hun [u]echte[/u] assets.

Het is in de financiële wereld immers gangbaar een groot gewicht te geven aan het eigen vermogen. Dat is ook goed.

Maar de hele kudde mist blijkbaar niet alleen de enorme ontwikkelingen die deze sector doormaakt aan de inkomstenzijde,  heeft vooral volstrekt niet door dat in de voetbalsector het belangrijkste productiemiddel (het spelersmateriaal) langs de looptijd van een contract (in de regel zo'n 4 jaar) wordt afgeschreven, na drie jaar derhalve nog slechts voor 25% op de balans staat, terwijl anderzijds de feitelijke waarde van betreffende productiefactor in de regel nauwelijks lager is dan bij aanschaf. Sterker nog, niet zelden extreem in waarde is toegenomen t.o.v. de aanschafprijs.

De facto betekent het dat zelfs ogenschijnlijk problematische clubs (want een zgn. negatief eigen vermogen) vaak zo solvent zijn als wat.

Wat heet... beursgenoteerde toppers als Borussia Dortmund en Juventus hoeven maar enkele van hun voor niets (of praktisch niets) op de balans staande spelers te verkopen, en genereren dan al meer vrije cash dan hun actuele marktwaardering.

Deze enorme zogenaamde verborgen reserves (natuurlijk ook t.a.v. de winst- en verliesrekening) zijn de afgelopen paar jaar bij de meeste grote clubs (ook de niet beursgenoteerde uiteraard) immens in waarde toegenomen.

Maar ook al uit de waarderingen van Forbes, puur op basis van operationals, blijkt de enorme waardeaccumulatie van de sector.

En ondanks dat de IEX-ers het geluk hadden zeer uitvoerig te worden voorgelicht over de ins en outs van de sector, het juist inschatten van de a.s. onvermijdelijke boom van de sector, en zelfs de juiste inschatting van de a.s. sector uitblinkers (Juventus en Dortmund bereikten immers reeds precies twee jaar na hun call op IEX de Champions League finale),  heeft zeker in Nederland nog geen enkele fondsbeheerder het door. Wat een sufferds :)
In Engeland wel .. en daar taxeren inmiddels ook een reeks van analisten fair value van Manchester United op 3 miljard Euro, toch niet bij uitstek de sector uitblinker van de afgelopen jaren.

Al is de spoeling recent dunner geworden, het geld ligt hier voor investeerders nog steeds als nooit tevoren op straat.

De Chinezen hebben het door en handelen momenteel heel snel.

ÜBERNAHME VON FUSSBALLKLUBS
Chinas Investoren entdecken die Bundesliga

http://www.handelsblatt.com/my/sport/fussball/...qdO3okgD6P4Dw1PQ-ap1





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Deutschland, schönes Land, schwierige Rechtschreibung (für Ausländer)

3973 Postings, 4270 Tage atitlander link stimmt nicht sehe ich

 
  
    #20452
18.08.16 09:34
http://www.iex.nl/Forum/Topic/1337783/...eren-massaal-in-voetbal.aspx
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Deutschland, schönes Land, schwierige Rechtschreibung (für Ausländer)

3973 Postings, 4270 Tage atitlanai..

 
  
    #20453
18.08.16 09:36

http://www.iex.nl/Forum/Topic/1337783/...assaal-in-voetbal.aspx 


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1670 Postings, 1072 Tage Mr.Turtleübersetzen

 
  
    #20454
18.08.16 10:21
ist leider Pflicht Atitlan. Du unterschätzt, wie schwierig holländisch für uns deutsche ist, anders herum scheint das deutlich einfacher zu sein. Ich habe seit Jahren geschäftlichen Kontakt mit Holländern und mache da auch jährlich eine Messe in Zwolle mit, komme daher halbwegs mit dem Artikel klar, aber ohne ein vorgeschultes Auge ist das so gut lesbar wie kyrillisch. Soweit ich das ganze verstanden habe ist das ein interessanter Artikel, aber genau wiedergeben könnte ich das jetzt auch nicht unbedingt.  

121 Postings, 340 Tage SummerIsCallingÜbersetzung dank Google ;)

 
  
    #20455
18.08.16 10:34
Chinesen investieren massiv in Fußball

Wir hatten bereits eine Reihe von Beteiligungen in England und Italien, wo die Chinesen für nicht börsennotierte Fußball gezahlten Preise, die weit über die Bewertung von nicht kotierten oder sogar, wenn die Industrie Topper Juventus und Borussia Dortmund nicht überschreiten.

Sie könnte daraus schließen, ..

Chinesen haben das enorme Potenzial dieses Sektors und profitieren außerordentlich von der "Rückständigkeit" der westlichen Investoren in Bezug auf diesen Sektor entdeckt, wo Fußballclubs aufgeführt -Wie die Möglichkeit aufnehmen darf nicht mehr als einen Bruchteil ihres ist [u] real [/ u] Vermögenswerte.

Es ist in der Tat häufig in der Finanzwelt ein großes Gewicht zu Eigenkapital zu geben. Das ist auch gut.

Aber die ganze Herde fehlt offenbar nicht nur die enormen Entwicklungen, dass dieser Sektor auf der Einnahmenseite macht, vor allem keineswegs hat es im Fußballsektor, die wichtigsten Produktionsmittel (die Spieler Material) entlang der Länge eines Vertrages (in der Regel um 4 Jahre ) abgeschrieben wird, ist daher nach wie vor nur 25% des Restbetrags nach drei Jahren, während auf der anderen Seite der tatsächliche Wert eines Produktionsfaktor in der Regel etwas niedriger ist, als wenn gekauft. Tatsächlich oft Extremwert hat zum Kaufpreis relativ erhöht.

De facto bedeutet dies, dass auch scheinbar problematischen Clubs (für eine so genannte. Das negative Eigenkapital) wie das oft als Lösungsmittel sind.

Was heißt ... aufgeführt als Topper Borussia Dortmund und Juventus brauchen nur ein paar von ihnen für nichts (oder fast nichts) auf die Waage stehenden Spieler zu verkaufen, und dann mehr Free Cash als ihre aktuelle Marktbewertung erzeugen.

Diese riesige sogenannte stille Reserven (auch Attn Gewinn- und Verlustrechnung) sind in den letzten Jahren bei den meisten großen Clubs (auch nicht angegeben Kurs) enorm an Wert gewonnen.

Aber auch wenn die Bewertungen von Forbes, basiert rein auf operationals zeigt die enorme Akkumulationswert des Sektors.

Und trotz der Glück IEX-ers hatte sehr detailliert über die Ins und Outs der Branche informiert werden, genau die Welle unvermeidlich Boom in der Branche schätzen und sogar die korrekte Bewertung der Asche Industrie Koryphäen (Juventus und Dortmund Tatsächlich bereits erreicht genau zwei Jahre nach ihrem Aufruf auf IEX der Champions-League-Finale), vor allem in den Niederlanden noch keinen Fondsmanager durch. Was für Narren :)
In England es .. und dieser Wert hat auch eine Reihe von Analysten Fair Value von Manchester United 3 Milliarden jedoch nicht ideal die branchenweit besten in den letzten Jahren.

Obwohl die Spülung vor kurzem dünner werden, ist das Geld da für die Anleger immer noch auf den Straßen wie nie zuvor.

Die Chinesen haben von und zur Zeit sehr schnell handeln.  

255 Postings, 882 Tage wusch31wirtschaftliche Leistungsfähigkeit BuliVereine

 
  
    #20456
3
18.08.16 11:37

3973 Postings, 4270 Tage atitlanich hoffe dass die Überstezung so deutlich besser

 
  
    #20457
1
18.08.16 12:50

Chinesen investieren massiv in Fußball

Es gab in der Neuzeit bereits eine Reihe Beteiligungen in England und Italien, wo die Chinesische Investoren für nicht börsennotierte Fußball Preise zahlten, die weit über die Marktbewertungen von Börsennotierten Spitzenvereine Juventus und Borussia Dortmund überschritten.

Man könnte daraus schließen... : Chinesen haben das enormes Potenzials dieses Sektors für sich entdeckt und profitieren außerordentlich von der "Rückständigkeit" der westlichen Investoren in Bezug auf diesen Sektor wo Fußballclubs die an der Börse geführt werden oft für nicht mehr als einen Bruchteil ihren realen Vermögenswerte.

Es ist in der Finanzwelt Gänge das Eigenkapital ein großes Gewicht zu geben bei den Investitionsentscheidungen. Das ist auch vernünftig.

Aber die ganze Herde verpasst offenbar im Bezug auf der Fußballsektor nicht nur die enormen Entwicklungen, die es hier seit einige Jahre auf der Einnahmeseite gibt, sondern vor allem den Durcblick in ein sehr wichtiger Besonderheit dieses Sektor.

Im Fußballsektor werden nämlich die wichtigsten Produktionsmittel (das Spieler Material) entlang der Länge eines Vertrages (in der Regel um die 4 Jahre ) abgeschrieben, haben von daher nach nur vier Jahre noch eine Bilanzwert von 25% ihrer Investition, während auf der anderen Seite den tatsächlichen (Markt)Wert dieses Produktionsfaktors in der Regel gar wertvoller ist geworden, und nicht selten sehr extrem wertvoller.

De facto bedeutet dies, dass auch scheinbar ?problematischen? Clubs (weil ein negatives Eigenkapital) in Wahrheit meist durchaus solvabel sein.

Spitzenvereine wie Borussia Dortmund und Juventus würden schon über den Verkauf von nur wenige ( bereits zu null, oder nur relatives kleingeld bilanzierte) Spieler ein Freier Cashflow erzielen die nah an den ganzen Börsenwert liegt.

Diesen sogenannte ?stille Reserven? (auch im Bezug zur Gewinn- und Verlustrechnung) sind in den letzten Jahren bei den meisten großen Clubs (natürlich auch bei diejenigen die nicht an der Börse sind) enorm gewachsen.

Aber schon alleine an die Entwicklung der Bewertungen von Forbes, und zwar rein basiert auf operationals) belegt sich die enorme Zunahme von Werte in diesem Sektor.

Und trotz das Glück dass IEX-ers in die letzten Jahre hatten ziemlich detailliert und zeitnah über die Ins und Outs der Branche informiert werden, genau der unvermeidlich Boom in der Branche vorhergesagt wurde, gar die Sektor Hochflieger (Juventus und Dortmund schafften es beiden bereits zwei Jahre nachher die Champions-League-Finale), hat es vor allem in den Niederlanden noch keinen Fondsmanager kapiert. Was für Narren :)
In England wird von eine Reihe von Analysten die Fair Value von Manchester United bereits bei 3 Milliarden Euro gesehen, obwohl diesem Verein zuletzt nicht unbedingt zu den branchenweit beste gehörte.

Obwohl zuletzt schon ein Menge an Potenzial verteilt worden ist, liegt in diesem Sektor für die Anleger immer noch Geld auf den Straßen wie im Investitionsuniversum kaum zuvor.Die Chinesen aber, haben es auf jedenfalls begriffen und handeln zur Zeit sehr schnell.

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Deutschland, schönes Land, schwierige Rechtschreibung (für Ausländer)

1670 Postings, 1072 Tage Mr.TurtleVielen Dank

 
  
    #20458
2
18.08.16 14:02
Google kann alles übersetzen, aber leider kaum etwas richtig, daher halte ich davon nicht viel. Atitlans Übersetzung ist doch deutlich lesbarer.

Die Chinesen sind tatsächlich ein sehr wichtiger Punkt auf mehreren Ebenen. Zum einen kaufen sie Vereine, müssten also aus der Logik stark an den billigen börsennotierten Vereinen dran sein. Wenn man erstmal in genügend Verienne in D drin ist, sollte sich auch die Lobbyarbeit machen lassen, die 50+1 zu kippen. Dieses Wiederum muss Grund genu g für Watzke sein, eine faire Bewertung besser gestern als heute anzustreben, sonst wird er in fünf Jahren durch einen Chinesen ersetzt, der artig das erfüllt, was der Hauptbesitzer - der dann nicht mehr Evonik heißt - möchte.
Zum anderen ist China zur Zeit damit beschäftigt, eine ganze Liga mit Topspielern füllen zu wollen, wo noch vor 5 Jahren Niemandsland war. Wenn deren 20 Erstligavereine eine erste Topelf zusammenkaufen wollen, die sie mit Nachwuchs auffüllen, dann ist da immer noch ein Bedarf an gut 200 Spielern. Sagen wir mal die Hälfte aus Südamerika und die andere Hälfte Europa, dann ist das immer noch eine gewaltige Menge. Springender Punkt dabei ist ja, dass man kein Karussel in Gang setzt, also neuen Stürmer rein, dafür den alten raus, sondern einen Stürmer kauft und dadurch auf dem Markt effektiv ein Stürmer weniger verfügbar ist.
Da die Engländer auch das große Geldschmeißen haben, scheinen die Chinesen noch hauptsächlich Altstars anzulocken, aber das ist soweit ja nur ein kurzfristiges Modell, weil man an einem Pirlo eben nicht mehr so lange seinen Spaß hat wie an einem Neymar. Und auch dieser Pirlo fehlt seinem alten Verein, spätestens wenn man Pirlo durch Pizarro ersetzt.
Aus diesem Gedankengang wäre ich auch stark dafür gewesen, sich in den letzten 1-2 Jahren einen wirklich großen Kader zuzulegen, um eben Spieler zu Rekordpreisen abgeben zu können, ohne direkt nachholen zu müssen. Das Chelsea/Porto Modell wird der Hauptprofiteur dieser Marktlage sein, ein von Tuchel gerne verwendeter kleiner Kader verschenkt leider diese immense Profitmöglichkeit. Als Trainer ist es sein gutes Recht einen kleineren Kader zu bevorzugen, aber die Vereinsführung hätte da etwas über ihn hinweg entscheiden sollen. Immerhin wird der Kader ja jetzt doch etwas größer.
Es wird eine gewisse Vereinsgröße geben (wenn es nicht längst so ist), für die es wichtiger/lukrativer sein wird, Spieler geschickt ins Schaufenster zu stellen als mit der Topelf auch wichtige Spiele zu gewinnen- "Ihr seid in der EL eine Runde weiter und habt 4 Mio Preisgeld bekommen, aber wir konnten noch 4 neue Leute präsentieren und die für 10 Mio mehr verkaufen!".
Spannende Zeiten, in denen die Umsätze und Reserven in gewaltigem Tempo exorbitant steigen, der Börsenwert aber auf dem Verkaufswert von nichtmal einer ganzen Elf bleibt.  

534 Postings, 1119 Tage YoniChina

 
  
    #20459
18.08.16 14:28
Sagmal Turtle, hast du wirklich immer noch nicht verstanden, dass man auch mit 100% der Kommanditaktien kein ?Hauptbesitzer? des BVB ist? Kein Wunder also, dass du so überzeugt an eine dramatische Unterbewertung glaubst - du hast die zentralen Eckpunkte deines Investments einfach noch nicht verstanden.

Die News mit den chinesischen Investoren ist eine tolle Neuigkeit für alle Mittelklassevereine, die ohne externen Anschub auf keinen grünen Zweig kommen - die werden sich früher oder später (post 50+1) einem Investor unterwerfen. Aber was hat das mit dem BVB zu tun?  

1576 Postings, 1356 Tage Wasserbüffel@Mr. Turtle

 
  
    #20460
1
18.08.16 14:57
Sehe ich ähnlich.
Aus sportlicher Sicht ist ein kleiner Kader gut, dann kann jeder häufiger spielen.

Wenn man den gewagten Vergleich machen möchte Fabrik zu BVB und die Maschinen der Fabrik mit den Spielern des BVB vergleichen möchte sieht es in etwa so aus :

Fabrik :
mit möglichst wenig Maschinen möglichst viel Produkte herstellen, da die Maschinen Anschaffungskosten und laufende Kosten verursachen und nach beispielsweise 10 Jahren nichts mehr wert sind bzw. durch bessere Maschinen ersetzt werden müssen.

BVB :
Man benötigt für den Spielbetrieb mindestens 11 Spieler plus Reserve, falls Spieler sich verletzen, krank sind, gesperrt sind oder ausser Form sind.
Die Spieler kosten im Regel in der Anschaffung einiges und verursachen Gehaltskosten.

Szenario 1 :
Der Wert der Spieler sinkt ab dem Kaufzeitpunkt pro Jahr um 10%.
Dann ist es sinnvoll (ohne sportliche Betrachtung) möglichst wenige Spieler zu haben, aufgrund den Verlusten beim Spielerverkauf

Szenario 2 :
Der Wert der Spieler stagniert ab dem Kaufzeitpunkt.
Dann ist es sinnvoll möglichst wenige Spieler zu haben, wegen Einkaufskosten und Gehalt und keinem Gewinn beim Spielerverkauf

Szenario 3 :
Der Wert der Spieler steigt ab dem Kaufzeitpunkt Ø um 40% p.a. 5 Jahre lang.
Fall a : 20 Spieler zu Einkaufspreis je 5 Mio. Euro und 1 Mio. Gehalt p.a.

Fall b : 30 Spieler zu Einkaufspreis je 5 Mio. Euro und 1 Mio. Gehalt p.a.
Zusätzliche Kosten für die zusätzlichen 10 Spieler 50 Mio. EK und 10 * 1 Mio. * 5 Jahre 50 Mio. Euro= 100 Mio. Euro
Wert der 10 zusätzlichen Spieler nach 5 Jahren => 107,5 Mio. Euro

Gewinn = 107,5 Mio. Euro - 50 Mio. EK - 50 Mio. Gehalt = 7,5 Mio. Euro
zusätzlich durch den breiteren Kader besserer sportlicher Erfolg und dadurch wiederum mehr Umsatz und Gewinn

Wenn man annimmt, dass die Spielerpreise in Zukunft weiterhin stark steigen werden, dann ist es sinnvoll Spieler für den eigenen Bedarf "auf Vorrat" zu verpflichten.
Gleichzeitig ist es auch sinnvoll Spieler zu kaufen mit dem Ziel sie in 3 Jahren zum Vielfachen des Einkaufspreises zu verkaufen. (siehe Kagawa, siehe Sahin, siehe Hummels)

Bei den Maschinen in der Fabrik gibt es im Regelfall keine Steigerung des Wertes der Maschine, anders sieht es bei einigen Spielern aus, insbesondere wenn diese jung sind und noch nicht den Zenit ihrer sportlichen Leistungsfähigkeit erreicht haben, verstärkt wird das natürlich noch durch den Markt, in dem die Preise für Spieler seit einigen Jahren stark anziehen bis explodieren.

Vielleicht geht auch der Vorschlag Tuchels mit den 3 mal 2 Auswechslungen ein wenig in die Richtung, damit man einen breiteren Kader haben kann, wo die Spieler nicht mißmutig werden, weil dann die Spieler #15 #16 #17 dann auch ihre 10 oder 20 Spielminuten pro Spieltag hätten und nicht nur die Spieler #12 #13 #14.






 

4950 Postings, 2031 Tage halbgotttEinstieg eines Investors

 
  
    #20461
1
18.08.16 14:58
einige hier haben immer noch nicht verstanden, daß selbstverständlich ein Investor bei der Gesellschaftsform einsteigen kann. Ist überhaupt kein Problem und passiert oft genug. Hertha hat die gleiche Gesellschaftsform, sie sind nur nicht an der Börse notiert, ändert aber nichts am wesentlichen, nämlich daß es sich um eine GmbH KgaA handelt, soll heißen, sie können den Verein nicht Heuschrecken mäßig ausschlachten und haben effektiv NIX zu melden. Dennoch glauben die einsteigenden Investoren an einen steigenden Unternehmenswert, sonst würden sie es nicht machen.

Dies hat der BVB Analyst zum Investoren Einstieg bei Hertha gesagt: http://bvbaktie.blogspot.de/2014/02/die-peergroup.html

Auch bei weiteren Vereinen sind Investoren eingestiegen, die Frage ist natürlich immer, welcher Beweggrund vorliegt. Sponsoren haben andere Beweggründe als reine Investoren, völlig klar. KKR ist aber kein Sponsor, sondern ein reiner Investor.

Wenn man bei einem nicht börsennotierten Verein einsteigen will, braucht man das d'accord des Vereins, d.h. die Anteile werden teuerst verkauft. Wenn der Verein theoretisch feindlich übernommen werden könnte, heisst es dasselbe.

Bei Borussia Dortmund hingegen hat jeder Investor den unfassbaren Vorteil, einfach über die Börse sich einkaufen zu können, da die BVB Aktie klar unterbewertet ist, wäre es ein sehr leichtes, die ersten 5% Beteiligung zum absoluten Schnäppchenpreis zu bekommen.

Und noch mal Klartext, extra für Yoni, eigentlich müsste man sagen, Bahnhof fährt ab, Zug bleibt stehen, aber ich bin mal geduldig:

Der BVB Aktienkurs hat sich trotz der Gesellschaftsform in drei Jahren von 1 auf 4 vervierfacht. Der Kursaufschwung bis 5 war dann der Kapitalerhöhung zu verdanken. Natürlich kann der Aktienkurs steigen, Gesellschaftsform hin oder her. Natürlich können Investoren einsteigen, ohne daß sie weitere Interessen haben. George Sorros ist bei Manchester United eingestiegen, nicht etwa weil er den Laden übernehmen wollte und dann erst mal Rooney verkaufen. Das wäre überhaupt nicht möglich, eben weil die meisten Aktien gar nicht an der Börse notiert sind. George Sorros ist da eingestiegen, weil er an einen steigenden Unternehmenswert glaubt. So wie alle BVB Aktionäre an einen steigenden Unternehmenswert glauben.

Daß die BVB Aktie nun nach der Kursverfünffachung in 4 Jahren eine 40% Konsolidierung hingelegt hat, ist ärgerlich, hat aber nichts mit der Gessellschaftsform zu tun, sondern mit Gewinnmitnahmen und einer extrem überraschenden Abstiegsgefahr. Beides zusammen war zuviel. Das der Aktienkurs nun seitdem nur von 3,11 auf 4 gestiegen ist, ist auch ärgerlich.

Das bedeutet aber nicht, daß sich jetzt die Kurshistorie der letzten 12 oder 24 Monate ins Unendliche fortsetzt. Und zwar gar nicht. Bedingt durch die Abstiegsgefahr sind viele Leute nachhaltig geschockt, sie denken, dies wäre ein riskantes Investment, es ist also letztlich auch eine Vertrauensfrage, die insbesondere nach dem Abgang von drei Topspielern neu gestellt wird.

Denn einigen ist nicht klar, inwieweit der Umbruch gelingen könne. In der Vergangenheit war es nach dem Götze oder Kagawa Transfer ähnlich, mittlerweile sind die BVB Aktionäre da deutlich weiter, nun haben aber gleich 3 Topspieler den Verein verlassen, das ist eine sehr neue Situation.

Wie gesagt, mit der Gesellschaftsform hat das alles nicht zu tun, sonst stünde die BVB Aktie jetzt immer noch bei einem Euro.

 

3973 Postings, 4270 Tage atitlan@yoni

 
  
    #20462
1
18.08.16 15:00
trotzdem hat es sehr viel mit der BVB zu tun

Alleine schon weil hier Chinesische Investoren bei Wettbewerber der BVB möglicherweise bald hoch auftrumpfen st es für den BVB ab nun noch mehr GEBOT ein marktgerechte Bewertung am Kapitalmarkt an zu streben.

Ich werde mich erklären.

vergleichen wir mal wider der Marktstellung der ManU
als die 2012 erneut an die Börse  kamen brauchten die nur 15% ihre Teile zu platzieren um über der Kapitalmarkt satte 300 Mio. zur Verfügung zu kriegen für Investitionen in neuen Spieler (das ist da auch durchaus notwendig gewesen)

Obwohl dieses riesigen Kapital dann fast komplett fälschlich investiert  wurde (natürlich auch weil einem Lewa 2013 auch für denen nicht zu haben war), war dies  für ManU vöölig unproblematisch zu verkraften.

Andersrum gesagt Im Fußball gestaltet man  Transferpreise zwar in Euro (als übliches Wechselgeld).
Aber dass faktische viel wichtiger Wechselgeld im Fußball sind Unternehmensanteile.
Als Beispiel.. wenn einen Juventus einen 29 Jährigen Higuain sich unfassbaren 90 Mio. Euro kosten lässt, also gar etwa 1/3 des ganzen Unternehmenswertes, ist das speziell aus diesem Grund so was von überteuert.
Für ManU  wäre auch der Higuain immer noch ein Schnäppchen (weil kostet de facto nur 1/30 deren Unternehmens  als Wechselgeld.. könnt also gar ein vernünftiger Tausch sein).
Die Vorstände bei Manchester haben sehr gut begriffen was für ein Stellenwert eine vernünftige  Marktkapitalisierung hat.

Nichts wichtiger für Borussia Dortmund im zukünftig Wettbewerb das der Marktkapitalisierung rasch hoch fliegt.
Zu lange schon wird da verantwortungslos agiert.
Es scheint dass die  ganze Aufsichtsrat  null Ahnung von solchen Zusammenhänge besitzt?
-----------
Deutschland, schönes Land, schwierige Rechtschreibung (für Ausländer)

139 Postings, 371 Tage tulminneuer Partner

 
  
    #20463
18.08.16 15:17
Videospiel mit BVB Kickern ...

Ein weiteres Zeichen für die Fokussierung auf den asiatischen Markt:
www.westline.de/fussball/borussia-dortmund/...artnerschaft-mit-konami  

39123 Postings, 3807 Tage biergottOddo

 
  
    #20464
2
19.08.16 10:10
Oddo Seydler erhöht Kursziel für Borussia Dortmund von ?5,00 auf ?6,00. Buy.
vor 19 Min
Borussia Dortmund4,040 ?+1,28% / Quelle: Guidants News http://news.guidants.com  

3403 Postings, 2521 Tage Thyron24Nix Neues

 
  
    #20465
23.08.16 10:10
Dass der Kurs wieder mal nicht wirklich über die 4,20€ kommt, wundert mich jetzt garnicht. Alle Ampeln auf dunkelgrün aber über 4,20 € werden immer wieder neue Order zum Verkauf gestellt. Gestern 150.000 Aktien in diesem Bereich gehandelt.... Ist doch nicht normal.

Borussia Dortmund zurück an die Spitze! | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/...n-die-spitze#newPosting  

9511 Postings, 4017 Tage ScansoftBeruhigend ist doch,

 
  
    #20466
23.08.16 10:31
dass mehr als 92 Mill. Aktien nicht auf der 4,20 zum Verkauf stehen können.Bei 100k Handelsvolumen wären wir dann nach 920 Handelstagen durch und der Kurs könnte anziehen.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold

534 Postings, 1119 Tage YoniEine Frage noch an die Experten

 
  
    #20467
23.08.16 10:42
Vorab: Was ihr hier zu den vermeintlichen Shorties schreibt kann ich selten nachvollziehen. Das klingt immer nach der typischen Bias ?wenns hoch geht bin ich der beste Investor, wenn nicht sind andere Schuld?. Und dann auch noch die These, dass dieser jemand den BVB gar nicht für überbewertet hält, sondern einen diffusen Auftrag erhalten hat-naja...

Aber gehen wir mal davon aus ihr habt Recht: Wenn hier jemand ohne großen Aufwand und Kosten und dabei noch völlig legal (ihr hattet ja mehrfach die Bafin eingeschaltet) über Jahre hinweg den Kurs manipulieren könnte, warum haltet ihr die Aktie dann für ein gutes Investment? Was soll sich ändern, wer soll es mit diesem übermächtigen Gegenüber aufnehmen?  

159 Postings, 582 Tage RoggstarYoni

 
  
    #20468
3
23.08.16 11:09
"Warum haltet ihr die Aktie dann für ein gutes Investment?"

- Gründe mehrfach benannt im Forum. Starke Unterbewertung. Grandiose Zahlen. Branche boomt!

"Was soll sich ändern,..."

- Der Kurs. Er soll steigen.

"Wer soll es mit diesem übermächtigen Gegenüber aufnehmen"

- Der Markt.

Fragen an dich:

Spürst du den Wertverlust deiner Shorts?
Wirst du nervös?
Aufgrund deiner "unglücklichen" Einschätzungen der Aktie: Ist der Kapitalmarkt das richtige Instrument für dich?
 

255 Postings, 882 Tage wusch31Interview von Watzke bei Sport1

 
  
    #20469
23.08.16 11:52

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