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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 1125
neuester Beitrag: 24.10.14 22:20
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 28104
neuester Beitrag: 24.10.14 22:20 von: zaphod42 Leser gesamt: 1467753
davon Heute: 5035
bewertet mit 82 Sternen

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20752 Postings, 3988 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
82
04.11.12 14:16
Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html

Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
Aktionen: Kürzung des Postings, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 
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28078 Postings ausgeblendet.

8932 Postings, 1358 Tage zaphod42Genau AL

 
  
    #28080
24.10.14 14:42
daher ist fills Kampf gegen den NATO und EU  loyalen Mainstream in Gesellschaft, Medien und Politik auch vollkommen aussichtslos. Im Gegenteil, die aus fill's Sicht Entgegenkommenden werden immer mehr, jetzt sind noch Grüne und die Linke hinzugekommen.  

8932 Postings, 1358 Tage zaphod42#78

 
  
    #28081
1
24.10.14 14:45
Quatsch, ohne die Sanktionen und die NATO stände Putin heute in Kiew und Odessa.  

7923 Postings, 3800 Tage lumpensammlerOhne Sanktionen und Nato

 
  
    #28082
2
24.10.14 14:49
stünde Putin kurz vor der Freiheitsstatue. Für die Größe deines erträumten Ordens kannst dir jetzt aussuchen, welche gemeint ist. Wie auch immer, Freezeland would have been lost. Puh!  

8932 Postings, 1358 Tage zaphod42Schön

 
  
    #28083
24.10.14 14:56
dass du es genauso siehst, Gartenzerg. Ich bin sicher, du würdest auch unter Putin zufrieden sein. Der würde Gartenzwerge nicht verbieten, nur umlackieren.  

8932 Postings, 1358 Tage zaphod42Nichts bewegt sich

 
  
    #28084
1
24.10.14 15:04
das gibt selbst Putin zu, dem an einer Verbesserung gelegen ist.

Serial-Sanktionende-Callern wie fill hat Putin damit eine lange Nase gezeigt. Denn der Westen hat nun keinen Grund, die Sanktionen zurückzunehmen. Steinmeier wird das tun, was er am besten kann: Die Deutsche Appeasement-Diplomatie der Lächerlichkeit preisgeben.

Wie von mir vermutet... ;-)
Ukraine-Konflikt: Putin dämpft Hoffnungen auf baldigen Frieden - SPIEGEL ONLINE
Kaum Fortschritte im Ukraine-Konflikt: Russlands Präsident Putin hat Hoffnungen auf einen beschleunigten Friedensprozess gedämpft. Der Kreml wirft dem Westen eine "absolut voreingenommene" Haltung ein.
 

10342 Postings, 4726 Tage lehnaMan kann hier den verweichlichten...

 
  
    #28085
1
24.10.14 15:14
zarten Laptop Partisanen echt nur gönnen, sich mal real bei Putin durchzuschlagen.
Aber ohne Scheck ausm bösen Westen.
Die Weicheier/ Warmduscher wären schnell kuriert, bettelten um Kohle und Ausreise in den Westen.
Ok, Zaphs großes Herz würde AL/ Fill zurückholen. Also von mir gäbs nix- ich nenn das Know- how sammeln...
Der Mindestlohn in Russland ist mit 97 Cent pro Stunde einer der niedrigsten unter allen großen Wirtschaften der Welt.
Und die Inflation bei 8 Prozent frisst alles auf.
http://de.ria.ru/business/20130821/266706999.html

 

8932 Postings, 1358 Tage zaphod42Das

 
  
    #28086
2
24.10.14 15:20
würde ich tatsächlich. Ich habe leider ein großes Herz...  

328 Postings, 2042 Tage patsmelvHandelsblatt e-paper

 
  
    #28087
2
24.10.14 16:42
Vorwort:


Vor der Parlamentswahl in der Ukraine wachsen wieder die Spannungen um das Land. Nicht nur aus der deutschen Politik kommen neue Vorschläge zur Befriedung. Auch die Wirtschaft versucht, eine Eskalation zu verhindern.
M. BRACKMANN, M. NOWROTH
DÜSSELDORF, MOSKAU

Die Angelegenheit ist ernst, daran ließ der ukrainische Regierungschef keinen Zweifel. Arseni Jazenjuk ordnete am Donnerstag eine "Verschärfung der Sicherheitsvorkehrungen" an und forderte "die volle Mobilisierung aller Sicherheitskräfte". Die Parlamentswahl am Sonntag soll mit allen Mitteln gegen "terroristische Akte" gesichert werden.

Und diese Wahl, so ist schon jetzt zu befürchten, wird die Spannungen zwischen der Ukraine, Russland und dem Westen wieder verschärfen. "Die Situation ist hochgefährlich, nicht nur volkswirtschaftlich", warnt der Chef des deutsch-russischen Forums, Brandenburgs früherer Ministerpräsident Matthias Platzeck, im Handelsblatt-Interview. "Seit Wochen und Monaten kommen wir aus der Spirale der Sanktionen nicht heraus."

Doch Wirtschaft wie Politik wollen raus aus dem Teufelskreis der Eskalation. Außenminister Frank-Walter Steinmeier dachte jüngst im Kreis seiner EU-Amtskollegen laut darüber nach, wie das Sanktionskarussell gestoppt werden könnte. Platzeck fordert nun ein generelles Umdenken: "Der Grundfehler, den beide Seiten machen, ist, der jeweils anderen Partei die hundertprozentige Schuld zu geben."

Er plädiert für eine große diplomatische Initiative: "Wir könnten den Russen nach einer völkerrechtlich hinnehmbaren Regelung der Krim-Frage einen neuen Dialog in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa anbieten, der die russischen Bedrohungsängste gegenüber der Nato aufnimmt."

In der deutschen Wirtschaftselite dürfte Platzecks Plan auf breite Zustimmung stoßen, das zeigt eine neue Umfrage: 85 Prozent der Führungskräfte sprechen sich gegen deutsche Waffenlieferungen an die Ukraine aus. 83 Prozent wollen nicht, dass das Land in den nächsten Jahren Nato-Mitglied wird. Immerhin 77 Prozent sind gegen eine EU-Beitrittsperspektive des Landes. Das belegt der Business Monitor, eine repräsentative Meinungsumfrage des Forsa-Instituts unter 654 Führungskräften für das Handelsblatt.

Insofern ist es nur konsequent, dass rund 50 Konzernchefs aus aller Welt, unter ihnen Johannes Teyssen (Eon), Kurt Bock (BASF) und Olaf Koch (Metro), diese Woche zu einem Wirtschaftsgipfel nach Moskau reisten, wo sie mit Ministerpräsident Dmitrij Medwedjew über bessere Investitionsbedingungen diskutierten - und über die Sanktionen. "Die Wirtschaft will den Gesprächsfaden nicht abreißen lassen", erfuhr das Handelsblatt aus Teilnehmerkreisen.

Selbst wenn Russlands Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag drohte: "Was der Westen über die Krim denkt, interessiert mich nicht" - die deutsche Wirtschaft wird an ihrem Kurs des Dialogs und der Entspannung festhalten. Die Mission ist klar: Frieden.

Die Ukraine-Krise Seiten 6 - 9  

328 Postings, 2042 Tage patsmelvPs: Ukraine

 
  
    #28088
2
24.10.14 16:59

Ich wurde jetzt viermal kontrolliert beim Autofahren. Zweimal kam die Frage ob ich politisch hier sei.

Ps: zap und lena: mal ehrlich, warum wollr ihr mich und Andere hier im Thread nach Russland schicken? Ist es verboten ein Land zu kritisieren? Ich wohne nunmal in Europa und habe meine Meinung zur hiesigen Politik und auch was daraus wird. Dazu gehört ein EU Beitritt der Ukraine genauso wie Snowden Asyl und NSA...


 

9080 Postings, 2330 Tage Fillorkill77 Prozent sind gegen eine EU-Beitrittsperspektive

 
  
    #28089
1
24.10.14 17:05
und repräsentieren damit nicht den Mainstream, sondern jene winzige antiwestliche Minderheit, die einfach nicht genug bekommen kann vom sowjetischen Militarismus. Quasi eine rotbraune RAF, Lehna hat das längst geschnallt...  
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

8932 Postings, 1358 Tage zaphod42pat

 
  
    #28090
1
24.10.14 17:13
Lies mal richtig:

"Ps: zap und lena: mal ehrlich, warum wollr ihr mich und Andere hier im Thread nach Russland schicken?"

Nur lehna will dich nach Russland schicken. War wohl etwas flapsig gemeint, du mußt hier nicht alles wörtlich nehmen. Zumindest meinerseits ist viel Humor dabei.  

8932 Postings, 1358 Tage zaphod42#89

 
  
    #28091
2
24.10.14 17:16
Ich bin auch dagegen.

Zum jetzigen Zeitpunkt macht lediglich eine Assoziierung wie bei der Türkei einigermaßen Sinn. Ein schneller Beitritt wäre für beide Seiten katastrophal, schließlich ist die Ukraine im Binnenmarkt zum Scheitern verurteilt.

Anders als bei der Türkei hat die Ukraine aber eine ehrliche Perspektive Richtung EU.

 

32996 Postings, 5475 Tage KickyKommt Ebola aus einem Biowaffenlabor in Afrika?

 
  
    #28092
24.10.14 18:06
http://www.washingtonsblog.com/2014/10/ebola-2.html

......The Frederick News Post - an excellent local newspaper for the community surrounding the U.S. Army Medical Research Institute for Infectious Diseases at Fort Detrick - reported in 2010 that the facility would eventually aerosolize Ebola:

   Ludwig said researchers at the facility will likely start out working on vaccines for filoviruses such as Ebola and Marburg, as well as new anthrax vaccines.


   The facility will have the capability to produce viruses in aerosolized form that would simulate a potential biological attack on the test animals. Ludwig said aerosol is the means of exposure researchers are most concerned with given its implications to battlefield and homeland defense.......

White House to Cut Funding for Risky Biological Study
http://www.nytimes.com/2014/10/18/us/...r-risky-biological-study.html
Prompted by controversy over dangerous research and recent laboratory accidents, the White House announced Friday that it would temporarily halt all new funding for experiments that seek to study certain infectious agents by making them more dangerous.

It also encouraged scientists involved in such research on the influenza, SARS and MERS viruses to voluntarily pause their work while its risks were reassessed.

Opponents of this type of research, called gain of function ? for example, attempts to create a more contagious version of the lethal H5N1 avian influenza to learn which mutations made it that way ? were elated.

...The move appeared to be a sudden change of heart by the Obama administration, which last month issued regulations calling for more stringent federal oversight of such research and requiring scientists and universities to disclose that their work might be risky, rather than expecting federal agencies to notice.....

The debate heated up further this year when the Centers for Disease Control and Prevention admitted it had suffered laboratory accidents that exposed dozens of workers to anthrax and shipped deadly avian flu virus to another federal lab that had asked for a more benign flu strain.

***
The White House said the moratorium decision had been made ?following recent biosafety incidents at federal research facilities.?


The U.S. conducts germ research worldwide.  As the Los Angeles Times pointed out in the 1988 article:

   The Army conducts or contracts for germ warfare work at 120 sites worldwide ?.

The National Journal?s Global Security Newswire reported in 2011 that such sites include bioweapon germs such as Anthrax and Ebola in Africa:


   The Obama administration has requested $260 million in fiscal 2012 funding to bolster protective measures at African research sites that house lethal disease agents, the Examiner reported on Sunday (see GSN, April 14).

   The Defense Department funding would be used to safeguard against extremist infiltration facilities in Kenya, Uganda and elsewhere that hold potential biological-weapon agents such as anthrax, Ebola and Rift Valley fever.

The heads of germ research for the Russian and South African governments both say that they intentionally created more lethal forms of deadly germs such as Ebola.

Specifically, the former head of Russia?s biological weapons program told PBS:

   In the 70s and beginning of 80s the Soviet Union started developing new biological weapons?Marburg infection biological weapon, Ebola infection biological weapon, Machupo infection, [or] Bolivian hemorrhagic biological weapon, and some others.

The head of South Africa?s Apartheid-era biological weapons program also worked on weaponizing Ebola.
Basson?s scientists were working with anthrax, cholera, salmonella, botulinum, thallium, E. coli, ricin, organophosphates, necrotizing fasciitis, hepatitis A, and H.I.V., as well as nerve gases (Sarin, VX) and the Ebola, Marburg, and Rift Valley hemorrhagic-fever viruses. They were producing crude toxins (and some strange delivery systems) for use by the military and police, and they were genetically engineering extremely dangerous new organisms?creating, that is, biological weapons.......

.....You mentioned that a map produced by the CDC shows where the laboratories are located on the West Coast of Africa?

DR. FRANCIS BOYLE:  Yes. They?ve got one in Monrovia [the capital of Ebola-stricken Liberia] ? one in Kenema, Sierra Leone [the third largest city in the Ebola-hotzone nation], which was shut down this summer because the government there believed that it was the Tulane vaccines which had set this whole thing off.

And then they have another one in Guinea, where the first case [of Ebola] was reported.

All of these are labs which do this offensive/defensive biowarfare work.

And Fort Detrick?s USAMRIID [the U.S. Army Medical Research Institute for Infectious Diseases] has also been over there. So it?s clear what?s been going on there.

CDC has a long history of doing biowarfare work. I have them doing biowarfare work for the Pentagon in Sierra Leone as early 1988.  

9080 Postings, 2330 Tage Fillorkillich find's gut,

 
  
    #28093
1
24.10.14 18:11
dass Daiphong mal wieder argumentiert. Argumente zu EU, Nationalismus und Sowjetunion, die auf dieser Abstraktionsebene hier wie Lumpi richtig anmerkt ja auch weitestgehend geteilt werden und eben deshalb NICHT Gegenstand der Auseinandersetzung sind...

Die zeitgenössische russische Politik auf die Sowjetepoche zurückzuführen ist nicht ganz falsch, weil so ziemlich alles in den Nachfolgestaaten der SU irgendwie mit dieser Epoche in Beziehung gesetzt ist und wird - was sich nicht zuletzt darin spiegelt, dass nahezu alle Funktionäre staatlicher und ökonomischer Macht ihre Karrieren in den ehemaligen Staatsparteien begonnen hatten...

Nur handelt es sich hier um einen noch unfertigen Transformationsprozess, dessen Kursziel zwar explicit auf Partiziption am Westen ausgelegt war und ist, der aber nicht ausbleibende Widersprüche verkraften und verarbeiten muss. Einer dieser Widersprüche war, dass das unter Jelzin inszenierte Free Floating der Ökonomie nicht nur zu deren Ruin und der Aneignung ihrer verwertbaren Reste durch in Oligarchen verwandelte Ex-Kommunisten führte, sondern auch zur Paralyse der Zentralmacht. Einen Zustand, den Putin unter Zuhilfenahme nationaler Imperative sukzessive  korrigierte und der eben darin von einer deutlichen Mehrheit der Russen bestätigt wird...

Für diese Politik hat er sich die besondere Feindschaft der westlichen, insbesondere amerikanischen Geostrategie zugezogen, wobei die von Haus aus russophoben Osteuropäer die Rolle des Stichwortgebers übernehmen durften. Für diese Feindschaft gibt es anders als zu Zeiten der Systemkonkurrenz keinen sachlichen Grund, denn es wimmelt auf dem Globus nur von unfertigen Staaten, die mit ihren noch ungelösten Widersprüchen unterwegs Richtung Westen sind und auch sein müssen, weil sich niemand dem stummen Zang seiner Märkte mehr entziehen kann...

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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

32996 Postings, 5475 Tage KickyBerlins Kritik erreicht neue Höhen

 
  
    #28094
1
24.10.14 18:19
I?ve written a number of columns over the last two months on the growing rift between Mario Draghi and Germany, for example here and here.  Now Reuters has published a detailed report that provides plenty of fresh color on the deteriorating relationship, not least between the European Central Bank president and Jens Weidmann, the president of Germany?s Bundesbank, which is said to be ?totally rotten, broken beyond repair.?  The risks arising from this rift cannot be overstated.

The reality is that Mario Draghi brought this situation upon himself. He overplayed his hand in August and September, first in his speech at the annual central banker?s jamboree at Jackson Hole, when he effectively told Germany to boost spending to deliver a fiscal stimulus to the eurozone, and secondly in September, when he got the ECB to back a QE-lite program and introduced the size of the ECB?s balance sheet as a policy target, thereby appearing to pre-commit the ECB to buying government bonds. These two sudden shifts took his colleagues, the markets and, crucially, German officials by surprise.

What has struck me in the intervening weeks is that opposition to Mr. Draghi?s direction of travel is equally strong in both Berlin and Frankfurt: in other words, he is up against both the Bundesbank and the German government.....

http://blogs.wsj.com/simonnixon/2014/10/24/...is-precarious-position/

BERLIN/FRANKFURT/PARIS, Oct 23 (Reuters) - In early October, European Central Bank board member Benoit Coeure paid a discreet visit to the Chancellery in Berlin to express concerns about rising criticism of the bank from German politicians.

The Frenchman, one of ECB President Mario Draghi's closest allies in Frankfurt, hoped for reassurances that the bank bashing, led by Finance minister Wolfgang Schaeuble, would stop.

But the message from Chancellor Angela Merkel's advisers was not entirely comforting, according to one official familiar with the discussion.....
http://www.reuters.com/article/2014/10/24/...ny-idUSL6N0SJ1IV20141024  

32996 Postings, 5475 Tage KickyDraghi: Joint effort needed to avoid recession

 
  
    #28095
1
24.10.14 18:27
vor einer Stunde Reuter

France and Italy renewed their commitment to reform their economies on Friday in the hope of winning more time to bring their public finances in order but the ECB's president warned more needed to be done to avoid "a relapse into recession".

After the bloc's revival came to a halt in the second quarter, France and Italy want to shift course away from the spending cuts that marked the bloc's response to the 2009-2012 crisis. Germany says debt discipline must continue.

Seated around a large oval table in the EU summit's red marble building, European Central Bank President Mario Draghi told euro zone leaders over lunch that more needed to be done.

"We avoided the collapse of the euro with a joint effort. Now our focus should be to act jointly again to avoid a relapse into a recession," Draghi said, according to his spokesman, who quoted from his speech. "Hope is not a strategy."

He said a coherent strategy for economic growth had to involve "concrete and credible" structural reforms. Laying out a four-pronged strategy, Draghi emphasized that monetary policy was only one part of an economic revival plan, with the others being reforms, sound public finances and healing the bloc's sick banks.

But despite Draghi's firm words, the summit underscored how the euro zone has few quick fixes for near record unemployment, leaving it in search of billions of euros for spending that Berlin wants to see come from the private sector.

Merkel said no country with a national debt greater than its economic output should be borrowing more, diplomats said.According to people in the room, Merkel said record low interest rates gave the euro zone "room to breathe" and that a mix of private investment, fiscal discipline and openness to fast-growing Asian economies was the way forward.

Merkel also said a proposed free-trade deal with the United States, which is increasingly unpopular in Europe, was crucial.

But such measures could take years to bear fruit, while the euro zone's poor performance is becoming a wider concern, with the United States and the International Monetary Fund worrying that the bloc that makes up a fifth of the world economy is a drag on global prosperity.

The debate is complicated by EU rules that seek to keep country's public finances in order and Germany's promise to balance its books next year for the first time since 1969.
The European Union's top economic official renewed calls on Berlin to act, saying that without investment the future was bleak for Europe's biggest economy, even if it is stronger than most.

"All euro area countries have shortages in potential growth, including Germany," said Jyrki Katainen, the European Commissioner who will become the bloc's growth tsar from November, tasked with bringing down near record unemployment and raising investment.

"Germany's potential growth is currently 1.5 (percent). This is far too low," he told reporters    

At the summit, French President Francois Hollande said Europe should not give the impression that there were "good and bad students" and promised in principle to meet EU budget rules, diplomats said.

Italian Prime Minister Matteo Renzi is proposing tax cuts to get households spending again, as his country is suffering its third recession since 2008.

But Dutch Premier Mark Rutte, a Merkel ally, said no investors will put their money into the euro zone if public finances are out of control, warning against the risk of what he described as "rapid death" for the currency   area.   ........    
http://www.cnbc.com/id/102098384#.  

32996 Postings, 5475 Tage Kicky25 Banken fallen bei Bankencheck durch?

 
  
    #28096
1
24.10.14 18:35
(Bloomberg) ? Im Gesundheitscheck der Europäischen Zentralbank werden 25 Banken wohl bei der umfassenden Bewertung der Notenbank durchfallen. Das geht aus einem Entwurf eines Communiqués zu den endgültigen Ergebnissen hervor, in den Bloomberg News Einblick hatte.

105 Banken werden demnach die Überprüfung bestehen, wie dem Entwurf zu entnehmen ist. Von den Banken, die nicht bestanden haben, werden zehn noch Kapitallücken haben, die sie stopfen müssen, wie eine informierte Person sagte, die um Anonymität bat, da sie nicht befugt sei, sich dazu öffentlich zu äussern.

Diese Zahl wird sich wahrscheinlich ändern, da die Verhandlungen andauern, bevor die endgültigen Ergebnisse am 26. Oktober veröffentlicht werden, sagte die Person.......
http://www.nzz.ch/wirtschaft/...-bei-ezb-bankencheck-durch-1.18410909  

9080 Postings, 2330 Tage FillorkillExkurs: Transformationskrise

 
  
    #28097
2
24.10.14 18:42
Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Russlands nach der Auflösung der Sowjetunion war zunächst von einem drastischen Einbruch der Produktion geprägt. Dazu trug der Wegfall eingespielter Handelsbeziehungen im Verbund der Sowjetunion bei. Der Übergang von der Planwirtschaft zu einer marktwirtschaftlichen Ordnung war schwierig und gelang nur in Teilbereichen. Insgesamt verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt um gut 40 Prozent.

Als sich 1997/98 eine Erholung andeutete, brachen die Erdölpreise ein. Russland musste die Bedienung seiner Staatsschulden einstellen und die Dollarbindung des Rubel aufgeben. Als Putin vor zwölf Jahren Jelzin ablöste, stabilisierte er Russlands Wirtschaft nach einer Ära des Bankrotts in den neunziger Jahren. Die ?Politik des Minimalstaates? unter Jelzin führte dazu, dass die föderale Regierung nicht imstande war, Steuern einzutreiben und für Rechtssicherheit zu sorgen. Dies änderte sich unter der Präsidentschaft von Wladimir Putin. Um die politische Kontrolle im Staat wieder zu erlangen, stärkte er den Staatsapparat auf Kosten des Einflusses der Oligarchen.

Das Modell, das sich unter Putin bis 2008 in Russland entwickelte, trug Züge einer korporatistischen Wirtschaft unter Führung des Staates. In den ersten vier Jahren von Putins Präsidentschaft folgte die Einführung einer Flatrate bei der Einkommensteuer (vgl. Steuerrecht (Russland)), eines Drei-Jahres-Budgets und der vollen Konvertibilität des Rubels. Um von den Einnahmen des Energiesektors zu profitieren, war die russische Politik darauf ausgerichtet, die staatliche Kontrolle über die Energiewirtschaft Russlands zu verstärken und private Unternehmen aus diesem Bereich zurückzudrängen. Das wurde durch die Zerschlagung des Erdölkonzerns Yukos und die Übernahme des Ölkonzerns Sibneft durch die halbstaatliche Erdgasgesellschaft Gazprom erreicht.

Auch außerhalb des Energiesektors baute der Staat seinen Einfluss aus. Die Regierung förderte die Bildung staatlicher Großkonzerne, die strategische Branchen dominieren sollen. So wurden beispielsweise im Bereich des Maschinen- und Automobilbaus private Unternehmen von Staatsbetrieben übernommen und durch Subventionen gestützt, um diesen für Russland wichtigen Branchen Zeit für eine Modernisierung zu geben.

Noch zu Zeiten der UdSSR waren große Produktionskapazitäten vorhanden, die allerdings nicht ausgelastet waren, so dass sich die russische Regierung daran orientierte, durch eine nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik mittels expansiver, wachstumsorientierter Geldpolitik diese Kapazitäten wieder voll auszulasten. Dies brachte aber auch eine zweistellige Inflationsrate mit sich. Das vom damaligen Präsidenten Putin gesetzte Ziel, das Bruttoinlandsprodukt in einem Zeitraum von zehn Jahren zu verdoppeln, sollte mittels staatlichen Ausgabenprogramm gefördert werden. Dafür wurden die Ausgaben für Gehälter im öffentlichen Dienst, Renten und sonstige Sozialleistungen wie dem Häuserbau erhöht. Möglich wurde das Sozialprogramm aber erst durch den Ölboom, der dem Staat hohe Mehreinnahmen bescherte.

Durch die Mehreinnahmen konnte Putin die Auslandsverschuldung zurückfahren, die 2000 noch 166 Mrd. Dollar betrug. Ein Teil der Öleinnahmen floss seit 2004 in einen nationalen Stabilisierungsfonds, der die Auswirkungen schwankender Rohstoffpreise auf Wirtschaft und Staatshaushalt mindern sollte und mögliche inflationäre Tendenzen auf Grund hereinströmender Petro-Gelder abschwächen sollte. Der 2004 gegründete Stabilisierungsfonds wurde 2008 in den Reservefonds (zur Abfederung evtl. rückläufiger Einnahmen) und in den Wohlstandsfonds (zur Rentensicherung) aufgegliedert. Der Wohlstandsfonds betrug 2011 68,4 Mrd. Euro, der Reservefonds 19,9 Mrd. Euro.[59] Zusammen mit einer vorsichtigen Haushaltspolitik war neben den steigenden Rohwarenpreisen der sparsame Umgang mit dem Erdölreichtum ein Grundstein für den wirtschaftlichen Erfolg Russlands in den vergangenen Jahren.

(wiki)

-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."
Angehängte Grafik:
russian_economy_since_fall_of_soviet_union.png (verkleinert auf 75%) vergrößern
russian_economy_since_fall_of_soviet_union.png

32996 Postings, 5475 Tage KickyDeutsche Bank ??

 
  
    #28098
24.10.14 18:42
from Reuters:

   Deutsche Bank Set To Achieve 8.8 Percent Core Tier One Capital Ratio In Ecb's Adverse Stress Test Scenario - Sources
   Deutsche Bank Set To Achieve 12.6 Percent Core Tier One Capital Ratio In Ecb's Baseline Stress Test Scenario - Sources
   Deutsche Bank Declines To Comment

UPDATE 1-Deutsche Bank passes ECB test, braces for Libor deal

Oct 24 (Reuters) - Deutsche Bank passed the stress test led by the European Central Bank by a wide margin, showing balance sheet strength well above the minimum requirements set by Europe's new banking regulator, two sources familiar with the matter said on Friday.

The bank, which has already paid 6.1 billion euros in fines and settlements in the past two and a half years, is now preparing to pay almost 1 billion euros for Libor-related charges, two sources familiar with the matter told Reuters.
http://www.reuters.com/article/2014/10/24/...nk-idUSL6N0SJ3BZ20141024  

9080 Postings, 2330 Tage FillorkillGewinne durch Deinvestment

 
  
    #28099
24.10.14 19:08
repräsentieren jene Blasen an den Märkten, die gutgläubige Fed-Kritiker dem angeblichen Money Printing anlasten..
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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."
Angehängte Grafik:
netto.jpg (verkleinert auf 57%) vergrößern
netto.jpg

328 Postings, 2042 Tage patsmelvEU soll zahlen

 
  
    #28101
1
24.10.14 19:39
UKRAINE: Kremlchef Putin fordert von EU Zahlung ukrainischer Gasschulden
18:59 24.10.14

SOTSCHI (dpa-AFX) - Kremlchef Wladimir Putin hat die EU aufgefordert, mit einem Kredit die Gasschulden der Ukraine bei Russland zu begleichen. Es sollten wenigstens 3,5 Milliarden US-Dollar (2,8 Mrd Euro) der insgesamt 5,3 Milliarden Dollar bezahlt werden, sagte Putin am Freitag auf einem Expertenforum in Sotschi am Schwarzen Meer. Er warb um Verständnis dafür, auf den Staatskonzern Gazprom Druck ausgeübt zu haben, die Schuldenlast für die Ukraine zunächst zu senken.

"Wir hätten uns auch in einer Pose aufstellen und sagen können: Nein, zahlt alles", meinte Putin. Russland und die Ukraine ringen unter Vermittlung der EU-Kommission seit Monaten um eine Lösung ihres Streits um Gaslieferungen. Weil Kiew nicht zahlt, liefert Moskau seit Juni bereits kein Gas mehr für den Binnenverbrauch. Die nächste Verhandlungsrunde ist am kommenden Mittwoch (29. Oktober).

Putin zeigte sich erstaunt darüber, dass die EU eine Partnerschaft mit der Ukraine eingehe, aber in heikler Lage nun keine Finanzierung anbiete. "Wir haben in Russland und in der Ukraine eine Mentalität - aber in der Europa scheinbar eine andere. Wenn bei uns ein Mann ein Mädchen ins Restaurant einlädt, zahlt er. Aber bei Ihnen läuft alles wie bei einer Hamburger-Rechnung: Jeder zahlt für sich selbst", sagte Putin an seine westlichen Gäste gerichtet./mau/DP/jha

Ps: Es stimmt dass der Mann IMMER BEZAHLT, etwas anderes ist unvorstellbar in der Ukraine :-)  

1227 Postings, 114 Tage youmake222:-(

 
  
    #28102
24.10.14 20:06
#28101

Der hat Wünsche unfassbar.  

8932 Postings, 1358 Tage zaphod42Er soll erstmal

 
  
    #28103
24.10.14 20:52
für die Krim bezahlen. Ich kann einem Mann auch nicht das Auto klauen und dann von ihm verlangen dass er es zurück least.  

8932 Postings, 1358 Tage zaphod42"Ich hock im meinem Bonker"

 
  
    #28104
24.10.14 22:20
Kapitulieren? Niemals!
Ende der Sanktionen nicht in Sicht: Putin: USA streben "neue Weltordnung" an - n-tv.de
In einer scharfen Attacke gegen den Westen wirft Russlands Präsident Putin den USA vor, die Welt im eigenen Interesse umgestalten zu wollen. Russland werde "nicht betteln", um eine Ende der Sanktionen gegen sich zu erreichen. Dies ist Bundeskanzlerin Merkel zufolge ohnehin keine Option.
 

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