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RWE/Eon - sell out beendet?

Seite 1 von 206
neuester Beitrag: 31.07.14 13:08
eröffnet am: 11.09.11 12:39 von: Bafo Anzahl Beiträge: 5144
neuester Beitrag: 31.07.14 13:08 von: deuteronomiu. Leser gesamt: 690199
davon Heute: 440
bewertet mit 27 Sternen

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2845 Postings, 1565 Tage BafoRWE/Eon - sell out beendet?

 
  
    #1
27
11.09.11 12:39
Moinsen!

Möchte hiermit mal ein Thema für beide Versorger zusammen einrichten.

Charttechnisch befinden sich beide immer noch in einem langfristigen Bullenmarkt.
Ein kurzer Blick auf den Gesamtchart genügt, um dies zu erkennen.


Aber zu den letzten Monaten braucht man nicht viel zu sagen, da wurde so manchem Anleger wohl das Nervenkostüm weggesprengt angesichts des massiven sell out.
Dass es an der Börse nicht nur eine Richtung gibt ist nicht nur den Bullen bekannt, denn auch Leerverkäufer kommen in bestimmten Kursregionen ordentlich ins Schwitzen.
Viel Platz sehe ich nach unten nicht mehr, denn dann kommen wir in Bereiche, wo ordentliche Gegenwehr zu erwarten ist - vor allem von Investoren, die nicht nur bis um die nächste Ecke denken.
Immerhin bieten beide Werte zZ eine sehr gute Dividendenrendite sowie ein gewisses Maß an Sicherheit angesichts ihres Geschäftsmodells.
Mein persönlicher Favorit unter den beiden ist z.Z. RWE, sollte die drehen ist erstmal ordentlich Platz für einen zünftigen rebound. Werde nächste Woche mal das Geschehen von der Seitenlinie aus betrachten, vor allem die Vola.
Bei RWE könnte man sogar schon Tiefstkurse gesehen haben.
Eon bin ich noch vorsichtig, vielleicht wird die noch in den Bereich 11,30 geboxt.  
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5118 Postings ausgeblendet.

567 Postings, 1094 Tage InnogyGo & See Tour 2014

 
  
    #5120
11.07.14 19:08
Von Prag bis Newcastle – 3.000 Kilometer im „Tesla S“
Land und Leute kennenlernen, innovative Projekte erfahren
„Europäischer Elektromobilitäts-Test“

http://www.rwe.com/web/cms/de/37110/rwe/...mitteilungen/?pmid=4011529  

567 Postings, 1094 Tage Innogywww.vorweggehen.de/go-and-see-tour

 
  
    #5121
11.07.14 19:11

6316 Postings, 1178 Tage Maxxim54RWE Chart aktuell

 
  
    #5122
11.07.14 22:01
D´Zunächst...der Aufwärtstrend ist noch intakt...

Hier wieder das Bild, das zeigt, wie die einzelnen Widerstände genommen wurden....aktuell ist da ein Doppelter Widerstand gewesen, an dem es gescheitert ist....Bei den letzten Male gab es deutlichere Korrekturen....Demnach würde es sogar bis auf 27,xx gehen, um dann erneut den Widerstand zu durchbrechen...Bei 27,50 wartet auch so ein Gap...

Ich glaube eher, dass das Ding demnächst auf die 37-38 katapultiert und dann auf die 27,xx korrigiert, um dann endgültig Richtung 45 zu gehen...

Das wäre in Einvernehmen mit Gap Schluss, den mehreren Inversen SKS....und aus diesen und jenen von P&F Charts  abgeleiteten Zielen von 45.....

Das nächste obere Gap liegt bei 45....zufällig....

Mal schaun....alles Kaffesatzleserei zum Wochenende...aber die schon erledigte inverse SKS sagt, die 35-37 ist sicher...das ist schon mal was, oder?  
Angehängte Grafik:
chart-11072014-2146-rwe_ag.png (verkleinert auf 50%) vergrößern
chart-11072014-2146-rwe_ag.png

38 Postings, 1999 Tage Ankessmoin,

 
  
    #5123
1
12.07.14 09:13
haste noch S + K verwechselt??  

3385 Postings, 1325 Tage Cokrovishe@Maxxim

 
  
    #5124
12.07.14 10:27
D'accord, nur sehe ich eine andere Reihenfolge, erst die 27,xx und dann....wäre das erste Mal, wenn man die Versorger nicht für eine ordentliche Index-Korrektur missbrauchen würde...und nicht zu vergessen die Kaufempfehlung der Goldmänner....m.M......  

6316 Postings, 1178 Tage Maxxim54Cokrovishe

 
  
    #5125
12.07.14 14:55
Ja...sieht danach aus....nüchtern betrachtet...  

6316 Postings, 1178 Tage Maxxim54Ankess

 
  
    #5126
12.07.14 14:56
Danke für die Korrektur! Sollte inverse SKS bedeuten....keine Ahnung, wie der Fehler sich da eingeschlichen hat...:=)  

6316 Postings, 1178 Tage Maxxim54Stadtwerken und Insolvenz....

 
  
    #5127
2
24.07.14 14:58
Na..ja....Erste Stadtwerken gehen schon pleite....Gera macht den auftakt...

Nach Roland Berger "...Von den 500 untersuchten Stadtwerken stehen rund 100 noch schlechter da als Gera“....hihihi....die Strompreise bedingt durch die Energiewende bedingt durch Wind-und Solarmisst werden bald selbst in Frage gestellt werden....

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/...or-der-pleite/10219380.html  

63 Postings, 1653 Tage trbyGabriel: Kein Rettungsschirm für alle Kraftwerke

 
  
    #5128
1
27.07.14 17:43
Gabriel: Kein Rettungsschirm für alle Kraftwerke

14:26 27.07.14

BERLIN (dpa-AFX) - Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) will notfalls auch klimaschädliche Kohlekraftwerke mit Sondervergütungen am Netz halten. "Meine Vorstellung ist, dass wir das technologieneutral machen", sagte Gabriel der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf die geplante Kraftwerks-Reform. Sie gilt als notwendig, damit es nicht zu Engpässen kommt, wenn zu viele Kraftwerke stillgelegt werden. Wegen großer Überkapazitäten könne dies aber nicht für alle Anlagen gelten, betonte Gabriel: "Es wird keine Überlebensgarantie für Kraftwerke geben." Sonst bezahle der Stromkunde überflüssige Kraftwerke.

Aus Klimaschutzgründen sollen vor allem Gaskraftwerke als Ergänzung zu erneuerbaren Energien dienen. Doch diese stehen derzeit oft still, während Kohlekraftwerke wegen eines sehr niedrigen Preises für CO2-Verschmutzungsrechte besser ausgelastet sind. Grüne, Teile der Linken und Umweltschützer fordern eine Abkehr vom Kohlestrom und keine neuen Hilfen, weil trotz über 20 Milliarden Euro Ökostrom-Förderung im Jahr der CO2-Ausstoß zuletzt gestiegen ist.

KRITIK VON DEN GRÜNEN

Oliver Krischer, Vize-Vorsitzender der Grünenfraktion im Bundestag, warf Gabriel am Sonntag vor, dieser wolle das Geschäftsmodell der Kohlekraftwerksbetreiber retten. "Es kann nicht sein, dass nagelneue und hocheffziente Gaskraftwerke still stehen, während Methusalem-Kohlekraftwerke aus den 1960er Jahren rund um die Uhr laufen", so Krischer in einer Stellungnahme,

Bei der anstehenden Reform geht es um finanzielle Anreize für Kraftwerke, die sich bei viel Ökostrom nicht mehr rechnen, aber für die Versorgungssicherheit gerade im Winter weiter gebraucht werden. Über Kapazitätsmechanismen könnte es neben der Bezahlung des produzierten Stroms finanzielle Zusatzprämien für Kraftwerke geben, die rund um die Uhr eine feste Strommenge garantieren können - anders als Sonne und Wind. Man müsse diesen ganzen Mechanismus nachfrageorientiert debattieren, so Gabriel. "Sonst bezahlt der Stromkunde Kraftwerke, die wir nicht brauchen."

CO2-PREIS

Es sei zwar in der Natur der Sache, dass Gaskraftwerke effizienter seien, auch weil sie schneller rauf und runter fahren könnten. Ihre Wirtschaftlichkeit hänge aber am CO2-Preis: "Wenn der im Keller ist, dann hilft uns das nichts", meinte Gabriel mit Blick auf die Krise des EU-Emissionshandels, der Kohlekraftwerke lukrativer macht. Die Gasverstromung ist bundesweit eingebrochen.

Zur Steigerung des CO2-Preises - und damit der Rentabilität von Gaskraftwerken - setzt Gabriel auf die EU. Man müsse sich auf ein ambitioniertes Ziel zu Verringerung der Treibhausgase bis 2030 einigen, sagte der Minister. "Ein starkes und verbindliches Reduktionsziel von 40 Prozent ist das wichtigste Preissignal für den Emissionshandel."

GABRIEL: 'KAPAZITÄTSMECHANISMUS SINNVOLLERWEISE KEIN ALLEIN DEUTSCHER'

Gabriel betonte, "dass ein Kapazitätsmechanismus sinnvollerweise kein allein deutscher wird". Er sei darüber mit den europäischen Kollegen im Gespräch. "Im Extremfall reden wir über ein Kraftwerk, dass 364 Tage im Jahr stillsteht und an einem Tag gebraucht wird, wenn nicht genug Wind oder Sonne da ist." Es sei nicht sinnvoll, das selbst vorzuhalten, sondern zu vereinbaren, welches Kraftwerk im Ausland zur Verfügung stehen könnte.

Als Zeitrahmen für die Gesetzgebung nannte Gabriel das Jahr 2016. Schnellere Entscheidungen seien gefährlich: "Schnell heißt hier: es wird sehr teuer. Denn natürlich sind da auch starke Lobbyinteressen im Spiel."

VERBAND KOMMUNALER UNTERNEHMEN MAHNT RASCHE REFORM AN

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) als Vertreter der Stadtwerke mahnte eine rasche Reform an und wies Sorgen vor deutlich steigenden Strompreisen zurück. "Wir brauchen eine Versicherung für Versorgungssicherheit, die Bereitstellung von Leistung muss entsprechend honoriert werden", sagte Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck. "Der Markt garantiert, dass Versorgungssicherheit auf dem wirtschaftlich günstigstem Wege gesichert wird."/ir/DP/he

Quelle: dpa-AFX  

6316 Postings, 1178 Tage Maxxim54Gleichstromtrassen.....

 
  
    #5129
2
30.07.14 15:11
....wohl wegen Protesten nicht machmar....so Gabriel heute....

Energiewende stockt....Solarindustrie am A....sch....

Dazu noch Handelskrieg mit Russland....Hallelulia......Energiekrise im Winter?

Was jetzt....?

 

6316 Postings, 1178 Tage Maxxim54Energiekrise

 
  
    #5130
3
30.07.14 17:02
...kommt....Russland droht mit höheren Preisen....nur gut, dass Kohle momentan so billig ist...  

2557 Postings, 342 Tage deuteronomiumUnsere Politik hat versagt

 
  
    #5131
2
30.07.14 17:33
manchmal muss ich fragen, wie blöd sind die in Berlin.  ---Hochspannungstrassen---???müssen nicht sein!
Wir haben ein gutes Gasnetz mit Speicher usw.
Offshore Anlagen müssen vor Ort, sprich am Land den gewonnenen Strom Zeit gleich umwandeln in Wasserstoff/Methan. (Synthesegas) Das es geht beweist ein Prototyp. Dazu werden Arbeitsplätze geschaffen.
Leider war die Förderpolitik zu kurz gedacht, sie hätte nur fördern dürfen, wenn Strom wirklich in Wasserstoff oder Methan umgewandelt wird oder im Zusammenhang mit Speicherung. Natürlich ist das teuer, was dachtet ihr, aber wenn alles aufgebaut ist, ist das die billigste Stromerzeugung. 100 % Sonne, keine Abhängigkeit. (Windräder auf dem Land begrenzen mehr Solarflächen)
Stromtrassen ist Mittelalter, Terrorgefahr, denkt keiner daran von der Politik ? Wartung ?
Winterschäden ? und dann billiger, daß muss mir mal einer vorrechnen. Die wollen die 4 Energiekonzerne in Deutschland nicht weh tun.
Man sieht nur Photovoltaikanlagen aber keine Umformer evtl. Batteriespeicher (geht ja auch) besser
ist die Gasherstellung, irgend wann müssen die Autos auch mal mit Gas fahren. Öl ist endlich.
Wenn nicht jetzt die Energierevolution, wann dann ? Wenn alles zu spät ist, Meeresspiegel, Hungersnöte
dann erst ?    

7611 Postings, 2525 Tage jezkimi#5153 Unsere Politik ........

 
  
    #5132
1
30.07.14 17:39
Das tut sie doch fast immer. Immer gibt es nachher Probleme. (Nicht nur Energie, auch Gesundheitsreform usw., endlose Liste.)  

3073 Postings, 241 Tage Galearisfetter Speibsack will uns die Trassen nach Bayern

 
  
    #5133
1
30.07.14 17:42
aufdrucka......  

2557 Postings, 342 Tage deuteronomiumEuropa sollte dann mit einer Stimme sprechen

 
  
    #5134
1
30.07.14 17:43
Alle müssen die Energierevolution mitmachen.
Gruss  

2557 Postings, 342 Tage deuteronomiumWas muss unsere schöne Landschaft noch

 
  
    #5135
1
30.07.14 17:53
aushalten. Kohle was schlimmeres gibt es nicht. Dem Land wird die Seele geraubt.
Wir müssen heute und das ganz energisch die Weichen für Morgen stellen.
Das kann nur die Politik, dass muss die Politik. Es gibt keine alternative. Weg von den fossilen Brennstoffen.
Hochspannungsleitungen müssen zurück gebaut werden und ab in die Erde damit.

So alles gesagt.

Tschau !  

371 Postings, 715 Tage Horst1974Zwei einfache Fragen an deuteronomium

 
  
    #5136
2
30.07.14 17:58
1) Ist Gas aus Russland besser als Braunkohle aus Deutschland?

2) Wie hoch ist wohl die Akzeptanz in der Bevölkerung für weiter steigende Strompreise aufgrund stark steigender Netznutzungsentgelte, wenn erheblich mehr Leitungen (am besten auch noch die, welche aktuell oberirdisch reibungslos ihren Dienst verrichten) unterirdisch verlegt werden?

---
Nur meine Meinung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung  

567 Postings, 1094 Tage InnogyDas Problem ist.....

 
  
    #5137
2
30.07.14 18:45
wenn unfähige und überbezahlte Politiker das mit der "Energie-wende" nicht verstehen und einen Fehler nach dem nächsten machen, wie soll dann der normale Bürger damit klar kommen, die meisten die sich hier rum treiben, haben ihre "Kohle" in dubiose Solar und Wind-Buden verbrannt.
Nichtsdestotrotz werden die großen Versorger sehr bald wieder bessere Zeiten sehen, nur der Stromverbraucher wird mit Sicherheit immer tiefer in die Tasche fassen müssen um seine Stromrechnung zu bezahlen...........  

6316 Postings, 1178 Tage Maxxim54Das Umland

 
  
    #5138
4
30.07.14 19:06
....in Paderborn....war mal schön....man ist gerne an dieser Stadt vorbeigefahren.....Jetzt zugemüllt mit Windrädern.....man sieht die Landschaft nicht mehr....und dieses Summen...Fehlen noch die Trassen ...tsts...

Mensch, die sollen der Energiewende mehr Zeit geben, damit die Technologie reifer wird....vielleicht 20-30 Jahre....bis dahin sollten die grossen Energieversorger so weitermachen.....sonst wird das nix....

...immer diese Paranoi der Deutschen.....irgendwas passiert auf der Welt, und die denken, es sei hier passiert....und man müsse als Erster die Konsequenzen ziehen...

Von Ihnen kommen bereits 7 der letzten 20 (oder weniger) positiven Bewertungen für Innogy.  

3385 Postings, 1325 Tage Cokrovisheund es wird

 
  
    #5139
3
30.07.14 19:16
N O C H besser.....

Brandgefährliche Fassadendämmung: Das falsche Spiel der Lobbyisten

Milliardengrab für nix....

http://www.youtube.com/watch?v=LoRK_X4twA0  

371 Postings, 715 Tage Horst1974@Innogy

 
  
    #5140
3
30.07.14 20:53
Mit den meisten Solarinvestoren habe ich null Mitleid. Da war die Frage der Wirtschaftlichkeit nie relevant. Bei PROKON hat man gesehen, dass noch viele bei der Bestellung des Insolvenzverwalters demjenigen ihr Stimmrecht übertragen hatten, der den Laden erst an die Wand gefahren hatte. Nur die dümmsten Schafe wählen eben ihren Metzger selbst.

Denke auch eine Industrienation kommt nicht ohne stabile und sichere Energieversorgung aus. Letztlich ist die Braunkohle derzeit der einzige im Inland in ausreichendem Maße verfügbare und wirtschaftlich zu betreibende Energieträger. Aber das wird wohl nie in die Köpfe der Öko-Idealisten gehen. Hätte ja nichts gegen eine gescheite Alternative, aber die Höhe der EEG-Umlage allein zeigt doch schon, dass diese derzeit technisch eben noch nicht verfügbar ist.

---
Nur meine Meinung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung  

371 Postings, 715 Tage Horst1974Noch ein paar Fragen an deuteronomium

 
  
    #5141
1
30.07.14 21:02
Wie ist der Wirkungsgrad der Herstellung von Wasserstoff oder Methan aus Strom oder mit anderen Worten: wie viel % des verwendeten Stroms gehen bei der Herstellung verloren?

Aus Strom (Elektronen) alleine kann keiner der genannten Energieträger hergestellt werden, welche Rohstoffe sind noch nötig und wie teuer sind diese (z.B. Reinstwasser für Elektrolyseanlagen)?

Wie hoch sind die Kosten der Installation einer Infrastruktur für Wasserstoff, da das vorhandene Netz dafür nicht verwendet werden kann, das Wasserstoff wesentlich leichter aus Rohleistungen raus diffundiert (siehe technische Probleme beim Stadtgas)?

Wie ist die Unfallsicherheit von Wasserstoff zu bewerten (Stichwort: Zeppelinunglück in Lakehurst, dort wurde Wasserstoff verwendet)?

---
Nur meine Meinung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung  

2557 Postings, 342 Tage deuteronomium5136

 
  
    #5142
31.07.14 11:44
1.
In Gegenüberstellung Gas/Kohle ist Gas besser. Gas hat ein höheren Energiegehalt von ca. 10 KW / m³
Braun-Kohle bei ca. 2,5 das ist Grundwissen, viele langweilen sich.
Beides aber sind schädlich für die Umwelt, weil über Millionen von Jahren gebildet und wir verheizen es in paar Generationen. (übrigens Kohle bringt den meisten Profit)
2.
Bevölkerung ? ich würde mal mit Aufklärung versuchen. Für die Atomindustrie gab der Staat 160 Mrd.
Steuermittel aus. (Förderpolitik) Wieviel  kommen noch auf uns zu ? Für die grüne Energie glaube ich waren es erst nur 55 Mrd.
Die 4 Großkonzerne Energie haben die Zeit verpennt. Zu den Nutzungsentgelten: Wer legt hier die Preise fest? Die 4 großen und Schuld ist die Politik. Sie hätte von Anfang an die Förderung mit Speicherung verbinden müssen. Dezentrale Energieversorgung ist das Zauberwort.
Sämtliche Hochspannungen würde ich in die Erde verbringen. Realisierung über einen langen Zeitraum.
Grundstücke werden attraktiver, Tourismus usw.
Muss Schluss machen meine Zeit, sorry.  

2557 Postings, 342 Tage deuteronomiumHorst, entschuldige bitte

 
  
    #5143
31.07.14 11:58
das gesamte Thema ist so umfangreich, dass sprengt den Rahmen und die Zeit habe ich leider nicht.
Schaut einfach bei Wikipedia nach, da ist vieles erklärt usw.
Es muss ja nicht H2 sein CH4 geht auch. CO2 aus der Luft/spalten/anlagern usw. du weißt schon. Sonne ist unendlich viel vorhanden, Stichwort Sahara etc.  / der Wirkungsgrad ? sekundär Beispiel Dampfmaschine und fährt doch.
Gruss  

2557 Postings, 342 Tage deuteronomiumhier noch was, letzter Satz lesen

 
  
    #5144
31.07.14 13:08
Herstellung von Wasserstoff
Insgesamt werden jährlich in Deutschland ungefähr 20 Mrd. m3 Wasserstoff erzeugt, weltweit sind es etwa 500 Mrd. m3. Dies entspricht sowohl bundesweit als auch weltweit einem Anteil von jeweils 1,5 % des Energiebedarfs. Rund 40 % des momentanen Bedarfs könnte gedeckt werden, indem der Wasserstoff verwendet wird, der in der Industrie als Nebenprodukt anfällt. Zum Teil bleibt dieser Anteil jedoch völlig ungenutzt. Ansonsten wird H2 meist direkt dort produziert, wo es auch benötigt wird. Allerdings wird lediglich 5 % der Gesamtmenge auf dem freien Markt gehandelt.

Tab. 1: Herstellungsmenge von Wasserstoff in Milliarden Nm3

Deutschland Welt
Dampfreformierung von Erdgas oder Naphta 6 190
Partielle Oxidation von Schweröl 3 120
Petrochemie: Benzinreformierung 2,5 90
Petrochemie: Ethylenproduktion 3,6 33
Sonstige chemische Industrie 0,9 7
Chlor-Alkali-Elektrolyse 0,9 10
Kohlevergasung (Koksgas) 2,1 50
Gesamt 19 500
Quelle: DWV

Zur Wasserstoff-Herstellung sind viele unterschiedliche Methoden möglich (s. Tab. 1). Dies umfasst zum einen die Verwendung von fossilen Rohstoffen als Ausgangsprodukt und zum anderen die Elektrolyse, die lediglich Wasser und Strom benötigt. Alle Verfahren haben jedoch gemein, dass sie mehr oder weniger viel Energie benötigen.
Soll der Wasserstoff nach seiner Erzeugung flüssig gespeichert werden, muss er auf -254 °C (= 20 K) abgekühlt und verflüssigt werden. Heutige Verflüssigungsanlagen leisten ungefähr 10 bis 15 Tonnen Wasserstoff pro Tag. Zur Verflüssigung wird ungefähr 1/3 der im Wasserstoff gespeicherten Energie benötigt.  

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