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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 4945
neuester Beitrag: 28.06.16 22:20
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 123601
neuester Beitrag: 28.06.16 22:20 von: wawidu Leser gesamt: 11000734
davon Heute: 776
bewertet mit 430 Sternen

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44983 Postings, 4437 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
430
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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123575 Postings ausgeblendet.

44983 Postings, 4437 Tage Anti LemmingRBS failure caused by 'multiple poor decisions'

 
  
    #123577
1
26.06.16 08:52
www.theguardian.com/global/2011/dec/12/...bank-of-scotland-fsa-report

...The report, published only after a public outcry a year ago when the FSA said it had shut its investigation into what went wrong the bank without taking action against anyone, concludes that "multiple poor decisions" were at the heart of its problems as it outlined six major reasons why the bank needed a bailout that eventually amounted to £45bn.  

44983 Postings, 4437 Tage Anti LemmingEU-Bondmarkt preist nach Brexit "contagion" ein

 
  
    #123578
2
26.06.16 10:27
https://www.bondvigilantes.com/deutsch/2016/06/24/...n-uk-leave-vote/

....Die ?Verlierer? [des Brexit, A.L.] an den Anleihenmärkten sind die risikoreicheren festverzinslichen Instrumente. Während die Befürchtungen eines Auseinanderbrechens der EU weiter steigen, weisen Staatsanleihen aus Italien und anderen Peripheriestaaten eine unterdurchschnittliche Entwicklung auf. Die Renditen italienischer und spanischer 10-jähriger Anleihen sind an diesem Vormittag bisher um 30 Bp gestiegen. Finanzanleihen aus den Peripheriestaaten weisen möglicherweise um 60 Bp weitere Spreads bei erstrangigen Anleihen und um 130 Bp weitere Spreads bei nachrangigen Anleihen auf. Im Allgemeinen entwickeln sich Banken, auch in den Kernländern, schlecht, auch im Vergleich zu traditionellen Unternehmensanleihen. Die Spreads vorrangiger Bankenverbindlichkeiten sind um 50 Bp weiter, während die Spreads nachrangiger Verbindlichkeiten um 100 Bp weiter sind. Die Spreads von Unternehmensanleihen sind um 20 bis 80 Bp weiter. Es wurde über Käufe institutioneller Anleger auf dieser niedrigen Ebene gesprochen, wir glauben jedoch eher nicht, dass es heute bisher so viel Handel gegeben hat....

 

8334 Postings, 3540 Tage StöffenIn der Zeit um die Jahrtausendwende

 
  
    #123579
4
26.06.16 11:58
herum war der größte Teil der Akteure noch freudig und in optimistischer Weise gestimmt hinsichtlich dessen, dass das große Abenteuer EU & die gemeinsame Währung Euro doch recht gut funktionieren könnte. Im Endeffekt war das dann allerdings nur reine Augenwischerei, weil in Wahrheit mit der Euro-Einführung nur ein kurzer und äußerst heftiger Kredit-Boom losgetreten wurde, an dessen unangenehme Folgen alle Beteiligten noch sehr, sehr lange werden zu knabbern haben dürfen, falls es zu keinem entscheidenden Schnitt kommt und diese unselige Transferunion künftig auch noch weiterhin Bestand haben sollte. Zur besseren Veranschaulichung: Der Chart der Deutschen Bank seit 2007 dient diesbezüglich wahrlich als beeindruckender wie auch abschreckender Beleg hierzu.

Die Völker Europas müssen diese Träumereien von satten EU-Apparatschiks, die sich selbstverständlich mit all ihren bürokratischen Kräften dagegen wehren werden, schnellstens und unmissverständlich beenden, entmachten und sich derer entledigen. Ansonsten ist weiteres Siechtum klar vorprogrammiert.
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Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!

44983 Postings, 4437 Tage Anti LemmingInteressant ist auch, was Dreiklang

 
  
    #123580
26.06.16 13:02

44983 Postings, 4437 Tage Anti LemmingSoros sieht Anfang vom Ende der EU

 
  
    #123581
1
26.06.16 13:16
Die EU steuere unhaltbar auf eine Auflösung "im Chaos" zu. Schuld sei auch Merkels Flüchtlingspolitik.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/...esung-im-chaos-zu/

George Soros sieht nach dem Votum Großbritanniens für den Brexit das Ende der EU gekommen. Die Auflösung der EU sei damit praktisch irreversibel, schrieb der Milliardär in einem Beitrag für das Project Syndicate. Soros attackiert die EU scharf: Sie habe versagt und es nicht geschafft, den Bürgern die Werte zu bringen, die sie versprochen habe. Die EU steuere auf eine Auflösung im Chaos zu. Das Chaos werde Europa in einem schlimmeren Zustand zurücklassen als wenn es die EU nie gegeben hätte.

Bemerkenswert: Soros macht Bundeskanzlerin Merkel unverhohlen für die Niederlage der EU beim britischen Referendum verantwortlich: Ihre Geste, die Grenzen für alle Flüchtlinge zu öffnen, sie zwar gut gemeint gewesen, jedoch habe Merkel das Problem nicht zu Ende gedacht. Die Briten hätten aus Angst vor einer unkontrollierten Massenzuwanderung gegen die EU gestimmt. Die EU habe zuvor versagt, weil sie die Flüchtlingskrise nicht bewältigt habe....  

92 Postings, 171 Tage Katzenpirat#574 Modell Schweiz

 
  
    #123582
3
26.06.16 14:47
@lifeguard. Du weisst, dass wir Schweizer in vielen Belangen stärker in der EU integriert sind als die Briten. Wir sind oft die ersten, die neue Gesetzte und Normen ratifizieren, wir sind sogar (noch) Teil der Schengen und Dublin Abkommen. GB kann schon heute seine Grenze selber kontrollieren. Sie haben zudem weitere Sonderbehandlungen im Bereich der Sozialleistungen, dem Finanzplatz London etc. ausgehandelt.

GB hat zusammen mit den USA in einem illegalen Krieg den Irak zerschlagen. Die grosse Flüchtlingsbewegung aus dem nahen Osten haben zu einem Grossteil sie verschuldet. Die Schweiz hat mehr Vertriebene aufgenommen als GB. GB sagt jetzt dem Rest von Europa, das ist nicht unser Problem, schaut selber. Ist das mutig?

Ich bin kein EU Fanatiker, aber mich nervt, wenn nationale Regierungen ihr Versagen "Brüssel" in die Schuhe schieben. Und ich bin der Meinung, dass die Deutungshoheit in einer Gesellschaft nicht bedingungslos bei der politischen Mehrheit liegt. In Grossbritannien wurden Gräben aufgerissen zwischen Nord/Süd, Jung/alt, Stadt/Land, Brite/Nicht-Brite. Direkte Demokratie kann grossartig sein, sie funktioniert jedoch nicht, wenn Populismus zu Denkzettel-Mehrheiten führt und die Minderheit als Verlierer verhöhnt wird. Direkte Demokratie bedeutet Kompromissbereitschaft, Minderheitenschutz, Austarieren, Nachverhandeln.

Die EU ist jetzt gefordert ihr Demokratieverständnis zu zu definieren, aber noch mehr auf die Probe gestellt wird jetzt das britische Parteien- bzw. Politsystem. Es werden interessante Wochen in Europa.
 

350 Postings, 3123 Tage No_CashNun,

 
  
    #123583
2
26.06.16 14:51
damals ging es darum, über Jahre hinweg, den Euro einzuführen, da dies, in der Zeit, die einzige Möglichkeit war, den Verfall der damaligen Länderwährungen entgegen zu wirken. Krieg war keine Option. Heute sind wir am gleichen Punkt angelangt, der Euro ist am Ende. Also was kann man dagegen tun? Den Euro abschaffen! Dafür muss Europa aber auseinanderbrechen. Mit dem Austreten von Großbritanien wurde dieser Prozess nun eingeleitet.
Also knallharte Kalkulation der Eliten.  
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Argentum et aurum non olent.

44983 Postings, 4437 Tage Anti LemmingDie alten Landeswährungen

 
  
    #123584
2
26.06.16 20:21
wären nicht "verfallen". Im Süden hatten sie schön hohe Zinsen, die Staat und Private vor unsinnigen "Investitionen" (Hausblasen usw.) schützten.

Erst der Euro hat die PIIGS ruiniert, weil er 1) Kredit-/Immo-Blasen aufpumpte, die in den alten Landeswährungen in dieser Höhe kaum möglich gewesen wären, und 2) weil die PIIGS den Euro nicht mehr abwerten konnten, was sie zuvor mit ihren Landeswährungen ständig gemacht haben (allen voran Italien) - und auch mussten, um konkurrenzfähig zu bleiben.
 

474 Postings, 4886 Tage BonnerGeldmenge im Euroraum wächst schneller

 
  
    #123585
27.06.16 11:45

...Das Wachstum der Geldmenge im Euroraum hat sich im Mai beschleunigt. Zugleich zog die Kreditvergabe etwas an, was nicht zuletzt an der massiven Geldschwemme der Europäischen Zentralbank (EZB) liegen dürfte. Die breite Geldmenge M3 wuchs mit einer Jahresrate von 4,9 Prozent, wie die EZB mitteilte. Im April hatte sie mit einer Rate von 4,6 Prozent zugelegt. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten für Mai eine Jahreswachstumsrate von 4,8 Prozent prognostiziert.

Im Durchschnitt der Monate März bis Mai betrug das M3-Wachstum 4,8 Prozent. Volkswirte hatten diese Rate erwartet. Die engere Geldmenge M1 lag um 9,1 (Vormonat: 9,7) Prozent über dem Niveau des Vorjahres. / Quelle: Guidants News http://news.guidants.com  

44983 Postings, 4437 Tage Anti LemmingBrit. Pfund testet Post-Brexit-Tief

 
  
    #123586
2
27.06.16 12:01
 
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5265 Postings, 3049 Tage Palaimon"They are already saying Ouch"

 
  
    #123587
4
27.06.16 16:10
O-Ton Michael Moore, Bloomberg News (siehe Video).
European stocks fell for a second day, extending losses as investors continued to speculate on the fallout from Britain?s shock vote to leave the European Union.
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An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

5265 Postings, 3049 Tage PalaimonAsia report:

 
  
    #123588
4
27.06.16 16:15
Markets reaction to the EU referendum in the UK

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An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

9994 Postings, 3261 Tage wawiduBritische Banken: Da brechen Dämme

 
  
    #123589
4
27.06.16 17:05
 
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8334 Postings, 3540 Tage StöffenWollen wir wirklich einen Krieg gegen Russland?

 
  
    #123590
6
27.06.16 20:08
AUFWACHEN!!

DO WE REALLY WANT WAR WITH RUSSIA?
http://ericmargolis.com/2016/06/do-we-really-want-war-with-russia/

in Krieg mit Russland scheint zunehmend wahrscheinlich, da die USA und ihre NATO-Satrapen ihre militärischen Provokationen gegenüber Moskau fortsetzen. Während sich die Gefahren häufen, sollten unsere törichten Politiker allesamt gezwungen werden, Prof. Christopher Clarks Buch »Die Schlafwandler ? Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog« zu lesen ? und nochmal zu lesen. Die Vergangenheit wird immer mehr zur Vorgeschichte.

Prof. Clark beschreibt vorsichtig, wie eine kleine Kabale antideutscher hoher Offizieller in Frankreich, Großbritannien und Russland den Ersten Weltkrieg arrangiert hat ? ein fataler Konflikt, der unnötig, idiotisch und unlogisch war. Deutschland und Österreich-Ungarn teilen sich natürlich einen Teil der Schuld, aber in erheblich geringerem Umfang, als die kriegslüsternen Franzosen, Serben, Russen und Briten.

Heute erleben wir, wie derselbe Prozess abläuft. Die Kriegspartei in Washington, mit Rückendeckung des militärisch-industriellen Komplexes, der zahnlosen Medien und der Neokonservativen, hetzen kräftig zum Krieg auf.

Die US- und NATO-Streitkräfte werden an Russlands westliche Grenze in der Ukraine, dem Baltikum und dem Schwarzen Meer geschickt. Die NATO bewaffnet, finanziert ($ 40 Milliarden bisher) und versorgt die Ukraine in ihrem Konflikt mit Russland. Prominente Amerikaner fordern einen US-Angriff auf russische Streitkräfte in Syrien. US-Kriegsschiffe befinden sich im Schwarzen Meer, im Baltikum und im Pazifik an Russlands Küste. NATO-Luftstreitkräfte testen die westlichen Luftgrenzen Russlands.

Zum Teil ist dies großes Macht-Schattenboxen und der Versuch, das aufsässige Russland einzuschüchtern, damit es Washingtons Befehle akzeptiert. Aber vieles davon scheint das Werk der Rechten und Neokons in den USA und Europa zu sein, obwohl die meisten Amerikaner und Europäer sich wünschen, einen bewaffneten Konflikt mit Russland zu vermeiden.

Folglich gibt es das tägliche anti-russische Bombardement und anti-Putin-Schmähungen in den US-Medien und den von den USA kontrollierten Medien in Europa. Deutschlands Schoßhund-Medien verhalten sich, als wäre die Nachkriegsbesetzung der USA nach wie vor in Kraft ? und vielleicht ist sie das auch, denn Deutschland hat seit dem Krieg keine wirklich unabhängige Außenpolitik mehr betrieben.

Im Rahmen eines außergewöhnlichen Bruchs mit Berlins normalerweise unterwürfigem Verhalten, hat Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier gerade gefordert, dass Washington und die NATO ihr »Säbelrasseln« gegen Russland einstellen. Er spricht vielen Deutschen und anderen Europäern aus dem Herzen, welche durch die Provokationen der Allianz gegenüber Russland zutiefst alarmiert sind.

Tatsächlich wollen viele Europäer ein Ende der von der NATO auferlegten Sanktionen gegen Russland, welche von den USA befohlen wurden. Niemanden in Europa kümmert die Wiederbesetzung der Krim durch Russland. Die Sanktionen sind erheblich nach hinten losgegangen und EU-Exporte nach Russland leiden ernsthaft darunter. Und das in einer Zeit ausgeprägter wirtschaftlicher Schwäche. Auch ist kein Europäer bereit, für derart abgelegene Orte wie Luhansk oder Mariupol in der Ost-Ukraine in den Krieg zu ziehen.

Man kann sich darauf verlassen, dass Amerikas schwachköpfige Kongressmitglieder ? welche die Krim nicht einmal dann auf einer Landkarte finden könnten, wenn ihr Leben davon abhinge ? weiter für den Krieg trommeln, um so ihren großzügigen Spendern und den rechten religiösen Stiftern gefällig zu sein.

Der einzige sich gegen diesen Trend gehende Republikaner ist Donald Trump, der eindeutig spürt, dass es den USA keinerlei Vorteile bringt, sich Russland zum Feind zu machen und Krieg in Europa oder im Mittleren Osten anzustreben.

Was die USA und ihr Handlanger die NATO bisher getan hat, ist Russland gegen sich aufzubringen und sie bestätigt so dessen tiefen Befürchtungen, dass der Westen immer ein unerbittlicher Feind sein wird. Es scheint jedoch sehr unwahrscheinlich, dass der zähe Wladimir Putin und seine kampferprobte Nation sich ein paar wenigen tausend US- und NATO-Truppen, ein paar Fregatten und Überflügen unterwerfen wird. Seit Friedrich dem Großen haben weise Europäer gelernt, dass man sich mit Russland nicht anlegt.

Nicht dagegen die Strategie-Walküren Präsident Obamas: Samantha Power, Susan Rice und bis vor Kurzem noch Hillary Clinton. Sie haben sich als die stümperhaftesten militär-strategischen Führer seit Madame de Pompadour erwiesen, welcher kurzzeitig von König Ludwig XV das Kommando über die französischen Armeen gegeben wurde, was sich als episches Desaster herausgestellt hatte. Es schaudert einem zu sehen, wie Hillary Clinton danach strebt zur Oberkommandierenden der Streitkräfte zu werden.

Es ist unvermeidbar, dass Provokationen gegenüber Russland zu Land, auf See und in der Luft letztlich zu einem unbeabsichtigten Zusammenstoß und einer harten russischen Reaktion führen wird. Alles was es dafür braucht ist ein Terror-Zwischenfall wie in Sarajewo und das große Schießen zwischen zwei Atommächten bricht los.

http://n8waechter.info/2016/06/wollen-wir-wirklich-krieg-mit-russland/
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Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!

44983 Postings, 4437 Tage Anti LemmingS&P stuft GB-Rating auf AA (von AAA)

 
  
    #123591
2
27.06.16 20:19

Die Abstufung scheint mir politisch motiviert zu sein. Den Amis passt der Ausstieg GBs nicht, weil in der Folge die ganze EU auseinanderbrechen könnte. Das wäre für die Amis geostrategisch nachteilig, weil sie zurzeit (noch) via Brüssel bequem in die EU-Länder "hineinregieren" können, z. B. in Sachen Russland-Boykott (den in D. kaum ein Industrieller will), Monsanto-Zulassungen trotz WHO-Warnung, Durchdrücken von TTIP usw. usf.


S&P strips U.K.'s AAA credit rating on Brexit vote

The U.K. was stripped of its AAA credit rating by S&P Global Ratings on Monday after British voters last week voted to pull the country out of the European Union. "In our opinion, this outcome is a seminal event, and will lead to a less predictable, stable, and effective policy framework in the U.K.," S&P said, in a news release. The downgrade also reflects worries about the risks of a "marked deterioration" in the U.K.'s external financing conditions given the country's already elevated gross external financing requirements, S&P said. Competing ratings firms Moody's and Fitch had lowered the U.K. credit rating ahead of last week's referendum. S&P also said it was maintaining its negative outlook on the U.K.'s credit rating, citing the risk to the country's "economic prospects, fiscal and external performance, and the role of sterling as a reserve currency..."


 

92 Postings, 171 Tage Katzenpirateasyjet

 
  
    #123592
1
27.06.16 20:50
verliert in 2 Tagen 40%. Ich bin gespannt, welche Pläne Johnson & Co. präsentieren in den nächsten Tagen.  
Angehängte Grafik:
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44983 Postings, 4437 Tage Anti LemmingAnalysten "raten" der Fed, erst 2017 zu erhöhen

 
  
    #123593
2
27.06.16 20:54

- weil es nach dem "Brexit-Schock" zu viel Unsicherheit gäbe.

Viele plädieren dafür, erst 2017 die nächte Erhöhung vorzunehmen. Einige meinen, "frühestens Dezember 2016" wäre der nächste Hike akzeptabel. Andere empfehlen sogar, den Zinsschritt vom letzten Dezember wieder rückgängig zu machen.

Wundert mich alles überhaupt nicht. Am Ende bekommt Wall Street womöglich sogar noch das Kunststück fertig, aus dem Brexit ein Hausse-Argument zu basteln.




Analysts are saying Fed rate hike may wait until 2017

The aftershocks of Britain?s vote to exit the European Union has left Wall Street pondering when the Federal Reserve will raise interest rates ? or even if the central bank will raise them at all.

Some economists still think the Fed will raise rates this year, but probably not until the central bank?s last policy meeting in December shortly after the presidential election. That will give Fed bigwigs time to gauge the fallout from the votes in Britain and the U.S. [LOL, A.L.] Others think the central bank will wait until 2017. And a few even suggest a rate decrease is possible.

Investors are now betting heavily that 2016 is off the table. The price of fed funds futures, a tool used to predict interest-rate changes, strongly implies that the Fed will wait until next year. There?s only a 15% chance of a rate hike by December, according to FedWatch....

 

44983 Postings, 4437 Tage Anti LemmingVerhindert Camerons Rücktritt den Brexit?

 
  
    #123594
3
27.06.16 21:05




Findet der Brexit jemals statt? Vier Tage nach dem Referendum mehren sich die Zweifel daran. Denn wie sich jetzt herausstellt, könnte der noch amtierende britische Premier David Cameron einen ausgeklügelten Plan verfolgen, um den Brexit doch noch scheitern zu lassen.
www.focus.de/politik/videos/...s-den-brexit-scheitern_id_5674651.html

Ein Leser [...schreibt] im ?Guardian"..., David Cameron [könnte] mit seinem Rücktritt den Brexit verhindert haben. Die Argumentation geht verkürzt so: Cameron hat vor dem Votum versprochen, dass er im Falle eines Sieges des Brexit-Lagers umgehend beim Europäischen Rat den Antrag auf einen EU-Austritt stellen werde. Das hat aber Cameron nicht getan und damit die unangenehme Aufgabe seinem Nachfolger überlassen. Camerons Nachfolger wird aber erst im September feststehen. Camerons Kalkül dahinter könnte sein: Bis zum Herbst haben sich die negativen Folgen eines drohenden Brexit so deutlich gezeigt, dass der neue Premier einen Austritt nicht mehr verantworten will. Sollte das tatsächlich der Plan von Cameron sein, wäre er ziemlich riskant und wahnsinnig - aber er könnte tatsächlich funktionieren....  

44983 Postings, 4437 Tage Anti LemmingMunteres Algo-Gepushe bei WTI-Öl

 
  
    #123595
3
27.06.16 21:10
Nur Öl stieg plötzlich, sonst nichts.

 
Angehängte Grafik:
20160627_wti_0.jpg (verkleinert auf 85%) vergrößern
20160627_wti_0.jpg

92 Postings, 171 Tage KatzenpiratAustritt

 
  
    #123596
1
27.06.16 21:26
Es gibt noch ein anderes Hindernis für den raschen Austritt: Der Entscheid ist für die britischen Parlamentarier nicht bindend (wie es in der CH wäre), d. h. sie müssten dem zuerst aus eigenem Willen zustimmen. Da die Mehrheit von Ihnen nicht für den Austritt ist und man sie dazu nicht zwingen kann, muss es vermutlich Neuwahlen geben. Ob dann die Brexit-Befürworter eine Mehrheit finden steht, in den Sternen. Es scheint mir nicht alles durchdacht in GB.  

5265 Postings, 3049 Tage Palaimon#591

 
  
    #123597
3
27.06.16 22:47
Das ging ja recht schnell. Hier war es schon angekündigt:

http://www.ariva.de/forum/...lungsfrage-472111?page=2247#jumppos56197

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An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

92 Postings, 171 Tage KatzenpiratHypotheken mit negativ Zinsen?

 
  
    #123598
4
28.06.16 09:37
In der Schweiz wird bereits diskutiert, ob es demnächst einen negativ Zins auf Hypotheken gibt. D. h. man leiht sich Geld, kauft ein Haus - und kriegt dafür Geld.

Natürlich hätten Lohnabhängige mit einem bescheidenen Einkommen keinen Zugriff auf solche Darlehen. Es gälte wie immer das Prinzip, wer hat, dem wird gegeben. Schon heute explodieren in Städten wie Zürich die Immobilien- (und Mietpreise), eine Wohnung unter 1'500 Euro zu finden ist beinahe ummöglich.

Artikel im Tagesanzeiger:
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/...n/story/27110792
"Fredy Hasenmaile, Immobilienexperte bei der Credit Suisse, will negative Hypothekarzinsen «zumindest nicht ausschliessen». Der schweizerische Kreditmarkt sei sehr umkämpft. Weil es an Anlagealternativen fehle, drängten immer mehr neue Akteure – zum Beispiel Pensionskassen und Versicherungen – ins Geschäft."  

9994 Postings, 3261 Tage wawiduPercent of Stocks Above 200 Day MA Indices

 
  
    #123599
1
28.06.16 17:55
Deren Charts reflektieren ein erschreckendes Bild: Innerhalb von lediglich zwei Handelstagen brachen der Index zum Nasdaq Composite von 53 % auf 34,5 %, zum Nasdaq 100 von 63 % auf 39 %, zum NYSE Composite von 74 % auf 53 % und der zum S&P 500 ebenfalls von 74 % auf 53 % ein.  
Angehängte Grafik:
_naa200r_-_2j.png (verkleinert auf 82%) vergrößern
_naa200r_-_2j.png

44983 Postings, 4437 Tage Anti LemmingSP-500 - nächstes Ziel 1950?

 
  
    #123600
1
28.06.16 22:12
Diesen Chart fand ich gerade bei ZH. Ich glaube eher an einen Rücklauf auf 2100, weil "der Brexit ja eigentlich gar nicht so schlimm" ist und sowieso die Fed wegen des Brexits die nächste Zinserhöhung auf Ende 2016 oder sogar 2017 vertagen wird.  
Angehängte Grafik:
sutt_1.jpg (verkleinert auf 47%) vergrößern
sutt_1.jpg

9994 Postings, 3261 Tage wawiduDie Wahrheit über die Verfassung der US Wirtschaft

 
  
    #123601
2
28.06.16 22:20
Die Entwicklung der Wachstumsrate des US Coincident Index von ECRI (Economic Cycle Research Institute) lässt klar eine erhebliche Schrumpfung seit Anfang 2015 erkennen.

https://www.businesscycle.com/ecri-news-events/...rowth-rate-ticks-up  
Angehängte Grafik:
ecri_us_coincident_index.gif
ecri_us_coincident_index.gif

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