Juragent

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neuester Beitrag: 07.12.11 10:33
eröffnet am: 26.09.05 16:19 von: Knappscha. Anzahl Beiträge: 69
neuester Beitrag: 07.12.11 10:33 von: M.Minninger Leser gesamt: 19352
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8451 Postings, 2815 Tage KnappschaftskassenJuragent

 
  
    #1
4
26.09.05 16:19
Der Phönix-BörsenBrief erlebte eine aufschlussreiche HV

Pressemitteilung von:
Phoenix IT Consultancy Limited

Phönix-BörsenBrief Phönix-BörsenBrief

Leider kein Großformat vorhanden.

Offenbach (02.9.2005) - Der Phönix-BörsenBrief besuchte am 23.8.2005 in Berlin die Hauptversammlung der Juragent AG (http://www.juragent.de). Die Juragent AG ist ein führender Prozesskostenfinanzierer.

An dieser Stelle gibt es eine kurze Zusammenfassung:

Die HV fand am 23.8.2005 im Steigenberger Hotel in Berlin statt. Einen weiteren Bericht finden Sie bei GSC-Research. Weitere HV Infos vermuten wir im nächsten Nebenwerte-Journal(NWJ) Heft, welches für den 6.10.2005 angekündigt wurde. Ein Artikel zur Juragent AG an sich ist im aktuellen NWJ Heft in jedem Falle angekündigt worden. Seit der HV hat sich der Kurs bereits bei hohen Umsätzen erfreulich entwickelt. Wir halten dies auf lange Sicht erst für den Anfang, auch wenn wahrscheinlich einige nahe Dritte des Phönix-BörsenBrief in nächster Zeit Ihren Bestand zur Risikostreuung etwas verringern werden. Die aktuellen Kennzahlen finden Sie auch bei Juragent direkt als auch unter http://valora.de/html/aktien-info.php?isin=DE0005412506 .

....

FAZIT: Bis auf den aktuell nicht geplanten Börsengang sind wir zufrieden. Die aktuellen Kurse zwischen 13 und 15 erachten wir noch immer als Kaufkurse. Der Kurs wird sicherlich stärkeren Schwankungen unterliegen, aber bei der aktuellen Nachrichtenlage erachten wir für Käufer größere Stückzahlen 13-14 Euro eher als die
niedrigste Kaufmöglichkeit. Unsere Jahresendkursziel liegt bei etwa 20-25 Euro. Bitte vergessen Sie nicht insbesondere für eine außerbörsliche Order, wie es für die Juragent AG der Fall ist, die notwendige Geduld und strikte Limite sowohl für den Kauf als den Verkauf.

 

WKN: 541250

DE0005412506 .

 
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43 Postings ausgeblendet.

3 Postings, 467 Tage luerwaKonkurs Juraswiss ?

 
  
    #45
19.10.10 11:06

Kokkinis hat den Konkurs durch Zahlung der Forderung (rund CHF 10'000.00) abgewendet. Jetzt wartet der ehemalige Rechtsanwalt der Juraswiss auch noch auf sein Honorar.

 

3 Postings, 467 Tage luerwaUeberschuldung der Juraswiss ?

 
  
    #46
1
19.10.10 11:13

Da sämtliche Gelder auf den Konti der Banken zu Gunsten der Juragent AG gepfändet sind müsste der Verwaltungsrat der Juraswiss nach OR 725 beim Richter die Bilanz deponieren und Konkurs anmelden. Im derzeitigen Zustand der Juraswiss ist jede Zahlung eine Gläubigerbevorzugung und strafrechtlich relevant.

 

3 Postings, 467 Tage luerwaPublikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt

 
  
    #47
06.11.10 16:21
BS Mutationen Juragent (Schweiz) AG in Liquidation, in Basel, CH-350.3.001.317-0, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 178 vom 14.09.2010, S. 6, Publ. 5810304). Das konkursamtliche Liquidationsverfahren ist mit Verfügung des Zivilgerichtspräsidiums Basel-Stadt vom 31.08.2010 mangels Aktiven eingestellt worden. Tagebuch Nr. 6740 vom 01.11.2010 05882528  

397 Postings, 358 Tage ResidentWas ist mit den von Sachsens

 
  
    #48
11.02.11 08:53
Kein lebenszeichen von der Juragent Aktionärsfamilie von Sachsen.
Im Dezember 2010 wurden in Basel vom Betreibungsamt zwei Luxusautos der Prinzessin Marie Luise von Sachsen, Herzogin zu Sachsen zwangsversteigert.
Mutter Theophana von Sachsen vergnügte sich derweilen an der Weihnachtseinladung von "Brüno"   HARALD GLÖÖCKLER / POMPÖÖS in Berlin.
Wie es auf dem Foto aussieht, scheint es Prinzessin Frau  Dr. Theophana von Sachsen-Aladjov, Herzogin zu Sachsen nicht schlecht zu gehen.

www.futures-voice.de/details.php?gid=47&pid=125032

Aber wo ist die Prinzessin ML?
Hat sie sich tatsächlich mit Mirko Heinen "zusammengerauft"?

Neue Regenbogen-Geschichten aus der Juragent Umgebung demnächst.
Thema:
Nadine von Aswegen  

397 Postings, 358 Tage ResidentWas ist mit dem Juragent Vorstand RA Andreas Maass

 
  
    #49
25.02.11 13:28
RA Maas hat sich offensichtlich mit seinem Auftraggebern mächtig ins Offside begeben.
Die Scheisse ist am Dampfen. Stichworte zum Thema:
Dr. Sakir Yavuz, Düsseldorf
Andreas Thoma, Nürnberg
Perfect Timing Holding
Schwarzwaldklinik Rippoldsau
Klinik St. Anna in Griesbach
Bad Lauchstädter Heil- und Mineralbrunnen
SHH Systemhaus Hemminger, Esslingen
Eliog AG, Erfurt
überall Probleme, Probleme und die Jusitz ermittelt.
Greift das Flächenfeuer auch auf die Juragent über?
Eher nicht, denn die Juragent ist schon eine einzige Brandstelle.
Ausgeraubt vom prinzlichen Hermann von Sachsen der zwischenzeitlich von
uns gegangen ist. Und der Juragent Aufsichtsrat und Vorstand unternimmt nichts..  

397 Postings, 358 Tage ResidentRA Andreas Maass vom Recht§haus als Vorstand ?

 
  
    #50
1
15.03.11 11:50
Rechtsanwalt Andreas Maass aus Ohrdruf ist nicht nur Rechtsberater von Yavuz, sondern auch dessen Geschäftspartner.
Auch Maass ist bei den laufenden Ermittlungen im Visier der Behörden.
Nicht gut, für den Vorstand einer Gesellschaft, welche ebenfalls grosse Probleme mit dem kriminellen Gebaren ehemaliger Mitarbeiter zu bewältigen hat.
Ja noch besser: Maass ist/war auch Rechtsanwalt für den kriminellen EX-Ceo Mirko Heinen.
Und auch von Yavuz und Thoma. Kann das gutgehen?

Hier der Bericht:





http://www.baden-online.de/news/module/...le=artikel_arz&id=21843
www.baden-online.de
Autor: Rüdiger Knie
Artikel vom 23.02.2011
Staatsanwälte ermitteln  
Perfect-Timing-Präsident in Kliniken in Griesbach und Rippoldsau engagiert / Dubiose Geschäftspraktiken in Ostdeutschland Insolvenzverschleppung und Betrug lauten die Vorwürfe. Drei Staatsanwaltschaften ermitteln gegen den Geschäftsmann Sakir Yavuz. Bekannt ist der seit seinem Einstieg als Gesellschafter in der Klinik St. Anna in Bad Griesbach und in der Schwarzwaldklinik in Bad Rippoldsau.

Bad Peterstal-Griesbach. Wer mit Sakir Yavuz Geschäfte gemacht hat, will seinen Namen nicht unbedingt in der Zeitung lesen: »Er hat mir und meiner Frau körperliche Gewalt angedroht und mein Leben bedroht«, berichtet ein Informant. Eine zweite Person ergänzt, Yavuz habe ihr gegenüber damit geprahlt, er habe bereits im Gefängnis gesessen.  Der Gesellschafter der Griesbacher St.-Anna-Betreiberfirma (seit Januar 2011), war im November 2010 auch als geschäftsführender Gesellschafter der Schwarzwaldklinik in Bad Rippoldsau eingestiegen.
Yavuz’ Leidenschaft gehört dem Kickboxen. Er soll Mitbegründer eines kleineren Weltverbandes sein und angeben, 14-facher Kickbox-Weltmeister gewesen zu sein. Nach österreichischen Registerunterlagen ist er 42 Jahre alt. Sein Auftreten in der Öffentlichkeit als Präsident der Perfect Timing Holding wird als sehr überzeugend und elegant beschrieben. Im Internet bezeichnet er sich selbst als Inhaber des Unternehmens.
»Yavuz hat erzählt, er lebe davon, anderen Menschen kein Geld zu bezahlen.«
Yavuz’ Berufsethos charakterisiert ein Satz, den er Peter von Gersdorff gegenüber geäußert haben soll: »Bei einem Meeting hat Yavuz mir vor Zeugen erklärt, er lebe davon, anderen Menschen kein Geld zu bezahlen.« Das behauptet der ehemalige Geschäftsführer der Bad Lauchstädter Mineral- und Heilbrunnen GmbH. Die inzwischen insolvente Firma gehörte bis zum Verkauf im Dezember 2010 Perfect Timing.
Einigen Menschen, die noch auf Geld von Yavuz warten, ist die ARZ bei ihren Recherchen begegnet. Darunter dem ehemaligen Vizepräsidenten der Perfect Timing Holding, Theos Sijrier. Zugleich Künstler, übergab er Yavuz eine umfangreiche Bildersammlung. Den versprochenen sechsstelligen Euro-Betrag hat Sijrier nach eigenen Angaben nie erhalten. Sijrier lebt derzeit auf Bali. Inzwischen hat Yavuz versucht, den Holländer wieder für eine Kliniktätigkeit im Schwarzwald zu
gewinnen. Nach Indonesien soll der St.-Anna-Gesellschafter vor wenigen Tagen berichtet haben, er habe in Deutschland in jüngster Vergangenheit 60 Firmen übernommen und der Lauchstädter Brunnen laufe dank Exporten in die Türkei glänzend. Was Yavuz wohl nicht wusste, Sijrier hatte vom Niedergang des Brunnens auch auf Bali mitbekommen.
Bis Ende 2009 war Sijrier für Yavuz tätig. Der ARZ liegt ein Bündel mit Rechnungen vor, die der Holländer an den Lauchstädter Brunnen gestellt hat. Es geht um Tagesseminare (mit Rechnungsbeträgen zwischen 700 und 1500 Euro), auch um ein Konzept für Personalstruktur und Outsourcing (7000 Euro). Das Geld will Sijrier an Yavuz weitergegeben haben.
Zeugen berichten der ARZ, die Seminare hätten nie stattgefunden. Auch das Konzept sei nie erstellt worden. Die Rechnungen wurden indes vom Heilwasserhersteller bezahlt, bei dem Yavuz 2009 über die Perfect Timing Holding eingestiegen war.
Geschäftsführer waren der eingangs erwähnte von Gersdorff und Perfect-Timing-Rechtsanwalt Andreas Maaß. Doch Rechnungen über 300 Euro musste nach ARZ-Informationen Yavuz freigeben. »Der Präsident braucht wieder Geld«, soll es geheißen haben, wenn Sijrier eine  neue Rechnung schrieb.  Ausgezahlt soll in bar worden sein. Dazu habe der Holländer eine Lauchstädter-Mitarbeiterin mit Kontovollmacht zur Bank begleitet.  
Eine weitere Geschäftspraxis: Abnahmeverträge des Brunnens sollten bei Banken beliehen werden. Dazu knüpfte Yavuz Kontakte in den Mittleren Osten. Über seinen Geschäftsfreund Menderes Alperen, ebenfalls Mitglied im Perfect-Timing-Aufsichtsrat. Lauchstädter, damals noch mit laufender Produktion, hätte das Wasser wohl liefern können. Doch aus der Türkei wurde nach ARZ-Informationen nie etwas abgenommen. Freiberuflicher Finanzkoordinator und Prokurist der Perfect Timing ist Uwe Althaus. Der Berliner Schlagersänger gilt im Netzwerk von Yavuz und dessen Partner Andreas Thoma als Mädchen für alles. Nach ARZ-Informationen ließ sich Althaus die Einnahmen diverser Perfect-Timing-Töchter nach Berlin überweisen. Von dort aus teilte er den Betrieben für
deren Bedarf wieder Geld zu. Ob  von Althaus Einnahmen abgezweigt wurden, ist bisher nicht nachgewiesen. Die Möglichkeit hätte nach Angaben von Insidern offensichtlich bestanden.
Untersuchungen wegen  Insolvenzverschleppung und Betrug sind angelaufen.
Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft Halle gegen Yavuz wegen dessen Brunnen-Aktivitäten in Bad Lauchstädt. Die Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminaliät in Mühlhausen/Thüringen untersucht gegen ihn im Zusammenhang mit der Erfurter Eliog AG und die Staatsanwaltschaft Berlin beschäftigt sich mit einer Anzeige, die sein Engagement beim Esslinger System Haus Hemminger betrifft. Die Vorwürfe: Insolvenzverschleppung und Betrug. Weitere Auskünfte der Staatsanwaltschaften gibt es nicht. Die Ermittlungen sind erst angelaufen und betreffen die Jahre 2009 und 2010.
In Bad Rippoldsau ist Yavuz ohne Perfect Timing angetreten. Darauf legt er in Gesprächen mit den dortigen Mitarbeitern großen Wert. Telefonisch ist er für die ARZ nicht zu ereichen. Fragen per E-Mail hat er seit vergangenem Mittwoch nicht beantwortet. Sollte Yavuz, dessen Familie in Düsseldorf lebt, in Deutschland eine Verurteilung drohen, könnte der Geschäftsmann bereits vorgesorgt haben. ARZ-Informanten gegenüber soll er erzählt haben, er besitze einen moldawischen Pass und wolle sich bei Bedarf absetzen.

Holdings nur eine Kulisse?
Zum System der Perfect Timing Holding gehören eine Vielzahl von Unterfirmen. Ein Organigramm dazu liegt der ARZ vor. Deren Präsident Sakir Yavuz gab bei den Tochterfirmen an, Perfect Timing sei wiederum eine Tochter der Silverstate Holdings mit Sitz in Las Vegas.  Auch Silverstate soll Beteiligungen von Unternehmen kaufen. Dort sitzen neben Yavuz und   Andreas Thoma ausschließlich Mitglieder des Aufsichtsrates von Perfect Timing im Aufsichtsrat.
Als Präsident und Inhaber wird bei Silverstate Mark Huseby geführt. Geschäftsführer ist Bob Ducaj, der zugleich die Geschäfte mehrerer Glücksspielfirmen verantwortet. Insider sagen, Silverstate und Perfect Timing sollen nur eine Kulisse sein. Die diene dazu, um bei anderen Firmen einsteigen zu können. Vor allem in Betrieben, die in Zahlungsschwierigkeiten stecken. Dazu gehörten nach ARZ-Informationen unter anderem die Westernreiter-Handelsfirmen Western-United, Pulman Saddlery und Day’s Cowboy Headquarters in Württemberg sowie die Thüringer Kunststoff GmbH, die Teil der Eliog AG war. Die genannten Firmen haben inzwischen alle Insolvenz angemeldet.
Silverstate gibt auf seiner Internetseite an, an Kunstsammlungen beteiligt zu sein. Darunter seien Bilder von Theos Sijrier und eine der größten privaten Kunstsammlungen der Welt, die Marcus-Aurelius-Sammlung. Letzteren Besitz reklamiert auch die Perfect Timing für sich, die ebenfalls verbreitet, exklusiv für Silverstate das Investmentbanking zu koordinieren.

Rüdiger Knie
reiff verlag kg
marlener straße 9
77656 offenburg
telefon (07 81) 504-0
telefax (07 81) 504-16 09
internet: www.reiff.de  

397 Postings, 358 Tage ResidentRechtsanwalt Andreas Maass - Vorstand Juragent

 
  
    #51
21.03.11 08:22
Der "Hausanwalt" der beiden Firmen Perfect Timing Holding www.pth.ag und
Silverstate Holdings International www.silverstate-holdings.com mit den
Hauptexponenten Sakir Yavuz, Düsseldorf - Andreas Thoma, Nürnberg - Junechiro Abe, Düsseldorf hat sich offensichtlich neuen Tätigkeiten zugewandt.
Geschäftspartnern zufolge wird er sich jetzt voll auf die Tätigkeit als Vorstand der Juragent AG konzentrieren.
Fraglich ist nur, was es da momentan wirklich zu tun gibt.
Juragent ist ja nur auf absoluter Sparflamme operativ.

Fraglich ist, ob sich nicht die Vergangenheit mit den genannten Firmen und Personen bei der Eliog AG, der Bad Lauchstädter Heil- und Mineralbrunnen GmbH und zahlreichen weiteren Firmen, die kurz vor der Insolvenz übernommen wurden und anschliessend dann in Insolvenz gingen sich nicht auf Andreas Maass belastend auswirken könnten. Vor allem bei Firmen, wo Maass auch operativ tätig war.
Immerhin seit Jahren wieder ein Lebenszeichen von der Juragent. Auf www.juragent.de wird verkündet, dass die Hauptversammlung demnächst stattfinden wird.
Ein Datum wird nicht genannt.  

432 Postings, 170 Tage dregonfleischerwie geht es hier weiter lohnt sich ein einstieg es

 
  
    #52
08.09.11 18:41
wurde von circa 80 cent auf 0,26 rznuntergetaxt  

1902 Postings, 957 Tage Lolahunter..info zu Juragent AG..

 
  
    #53
2
18.09.11 02:13

397 Postings, 358 Tage ResidentNeuer Vorstand = Insolvenz

 
  
    #54
20.09.11 16:30
Eingetragen am 12.9.2011

Juragent Aktiengesellschaft, Berlin, Hubertusallee 14, 14193 Berlin. Vorstand:; 7. Hoelbl, Frederik, *19.05.1973, Berlin; mit der Befugnis die Gesellschaft allein zu vertreten mit der Befugnis Rechtsgeschäfte als Vertreter Dritter abzuschließen; Vorstand:; 8. Weinberger, Raphael Alexander, *05.02.1974, Wien/Österreich.

Hölbl gehört da dazu:
Auskunft nach Paragraph 5 Absatz 1 ECG:
AAA Private Investments Vermögensverwaltung GmbH
GF: Peter Wageneder & Frederik Hölbl
Am Graben 13/I/Top 40
1010 Wien
Tel: 01/40 80 400
Fax: 01/40 80 400 11
e-mail: office.investments@aaa.at

und da auch noch:

http://www.coberacapital.com/our-firm/our-team.html

zusammen mit:

Robert Cohen | John Miller

Gregory Clark | Ph.D. Markus Breuer

Nicolai Colshorn | Mag. Patrick Eiler

Jason Schwar

Dr. Markus Scheer | Lydia Eiler

Susan Dwyrin | Aaron Berkowitz

Mark Aguiar

Was soll das bedeuten?

Kommt da jemand mit ??

Wo hat sich der alte Vorstand Rechtsanwalt Andreas Maass hin begeben?

Wo sind die Aktionäre Marie Luise von Sachsen und Co. ??

Was ist mit Mirko Heinen und seinem Spezi Rechtsanwalt Wilhelm Gruttmann ???  

1 Posting, 126 Tage insiderenglerLöschung

 
  
    #55
1
24.09.11 12:14

Moderation
Moderator: swa
Zeitpunkt: 26.09.11 09:15
Aktion: Löschung des Postings
Kommentar: Einstellen von Klardaten - Veröffentlichung einer privaten E-Mailadresse; Bitte Nachweis erbringen, falls diese gfls. öffentlich zugänglich ist.

 

397 Postings, 358 Tage ResidentRechtsanwalt Andreas Mass

 
  
    #56
26.09.11 17:29
als Vertreter von Mirko Heinen und RA Wilhelm Gruttmann wollte er die Sache "regeln".
Das ist nun in die Hosen.

http://news.rb-deluca.de/index.php/...t&catid=7:news&Itemid=7

Juragent: Wie man den Ast absägt, auf dem man sitzt.
Geschrieben von: Frank Moll  
Dienstag, den 06. September 2011 um 08:22 Uhr
Ende April 2010 wurde der auf Unternehmenssanierung spezialisierte Rechtsanwalt Andreas Maaß zum Vorstand der Juragent AG berufen. Zum Ende seiner Vorstandstätigkeit im Juni 2011 hat er der zuvor schon beinahe tot geglaubten Prozessfinanzierungsgesellschaft wieder „Leben eingehaucht“ und die Grundlagen geschaffen, die Juragent AG aus der Krise zu führen.
Knapp drei Monaten nach dem Ausscheiden als Vorstand droht die Arbeit von Rechtsanwalt Maaß aber aus genau denselben Gründen, die Juragent zuvor in die Krise geführt haben, wieder zunichte gemacht zu werden. Nach Angabe von Rechtsanwalt Maaß war für ihn wesentliche Voraussetzung zur Übernahme des Amtes als Vorstand der Juragent AG, dass sich im April 2010 die maßgeblichen Beteiligten der Juragent AG - die damaligen Vorstände Kilgus und Stöppel, der Aufsichtsrat sowie die Mehrheitsaktionärin Marie Luise Prinzessin von Sachsen - mit den maßgeblichen Beteiligten der schweizerischen Prozessfinanzierungsgesellschaft Juraswiss SA – dem Aktionär Rechtsanwalt Wilhelm Gruttmann und seinem Treuhänder Mirko Heinen - darauf geeinigt hatten, dass weiterer Streit beide Unternehmen in höchstem Maße gefährdet. Rechtsanwalt Gruttmann und Mirko Heinen stritten damals mit Prinzessin von Sachsen um den Besitz der Aktien an der Juraswiss SA. Nach zwei Jahren Streit und gegenseitiger Blockade war man sich einig, dass die Vernunft gebietet, die Streitigkeiten zu beenden und zukünftig einvernehmliche Lösungen zur Rettung beider Unternehmen anzustreben. Auch wenn nach zwei Jahren erbittertem Streit nicht gleich „Friede, Freude, Eierkuchen“ eintreten konnte, waren sich alle Parteien darüber einig, dass vor allem die Sicherung des Geschäftsbetriebes der Juragent AG in den Vordergrund treten musste. Einig war man sich dabei, dass Basis hierfür eine finanzielle Unterstützung der Juragent AG durch die Juraswiss SA im Rahmen der bestehenden rechtlichen Möglichkeiten sein muss.
Obwohl die Freigabe des Vermögens der Juraswiss SA als wesentliche Grundlage dafür, dass der Juragent AG durch Darlehen oder Prozessübernahmen der Juraswiss SA wieder planbar liquide Mittel zur Verfügung stehen, wesentlich länger dauerte, als von den Beteiligten angenommen, schaffte es der Vorstand Rechtsanwalt Maaß das Unternehmen zu stabilisieren und nahezu alle bis zu seinem Ausscheiden unstrittigen Verbindlichkeiten abzubauen.
Nachdem das Vermögen der Juraswiss SA nach Aufhebung des Arrestes durch das Landgericht Berlin Ende 2010, Zurückweisung der hiergegen gerichteten Beschwerde der Staatsanwaltschaft durch das Kammergericht im Frühjahr 2011 und endgültiger formaler Freigabe des Vermögens durch das Zivilgericht Basel im Mai 2011 frei verfügbar war, begann erneut der Streit um den Aktienbesitz der Juraswiss SA zwischen Prinzessin von Sachsen und Rechtsanwalt Gruttmann. Die frühere Vereinbarung, dass vorrangig der Geschäftsbetrieb der Juragent AG stabilisiert werden soll, drohte wieder in den Hintergrund zu geraten. Dies war einer der Hauptgründe, dass Rechtsanwalt Maaß das Amt als Vorstand vorläufig niederlegte. um damit ein Zeichen an die Aktionäre der Juragent AG und Juraswiss SA zu setzen, dass die Juragent AG nicht wieder „zwischen die Mühlen“ der Streitigkeiten der Gesellschafter geraten darf.
Vor seinem Ausscheiden als Vorstand hat Rechtsanwalt Maaß zur Absicherung einer auch zukünftig ausreichenden Liquidität der Juragent AG eine Option auf Übernahme mindestens eines Prozesses, dessen Erlös unmittelbar der Juragent AG zusteht (nicht an einen Prozesskostenfonds auszuzahlen ist), mit der Juraswiss SA vorverhandelt. Auch eine entgeltliche Übertragung weiterer Prozesse an verschiedene Interessenten, was nach Ansicht von Rechtsanwalt Maaß aber erst nach Zustimmung der Prozesskostenfonds erfolgen soll, wurde bereits vorbereitet.
Nach Ausscheiden von Rechtsanwalt Maaß aus dem Vorstand der Juragent AG mischte sich allerdings die Mehrheitsaktionärin Prinzessin von Sachsen gleich wieder massiv in die Geschäftsführung der Juragent AG ein und „widerspricht“ seitdem einer Umsetzung der von Rechtsanwalt Maaß mit Juraswiss SA vorverhandelten entgeltlichen Übertragung eines weiteren Prozesses mit dem Argument, dass die Juraswiss SA der Juragent AG alle erforderlichen finanziellen Mittel ohne Gegenleistung zur Verfügung stellen müsse. Tatsächlich hat sich die Juraswiss SA gegenüber der Juragent AG in der im April 2010 von den damaligen Vorständen Kilgus und Stöppel mit der Juraswiss SA abgeschlossenen Vereinbarung verpflichtet, die Juragent AG bei der Aufrechterhaltung ihres Geschäftsbetriebes zu unterstützen. Der Verwaltungsrat der Juraswiss SA weist allerdings darauf hin, dass dies kein „Freibrief“ für Zahlungen in Millionenhöhe sein kann, sondern dass die Juraswiss SA auch ihre vertraglichen Aufgaben der Geschäftsbesorgung für den Vierten Prozesskostenfonds beachten muss. Insofern sieht die Juraswiss SA eine den Interessen beider Seiten gerecht werdende Grundlage zur Bereitstellung von finanziellen Mitteln in sechs oder gar siebenstelliger Höhe für die Juragent AG durch Juraswiss SA nur im Rahmen eines Kaufes / Verkaufs von Prozessen.
Ob der neue Vorstand der Juragent AG sich gegen die Realisierung liquider Mittel durch entgeltliche Übertragung weiterer Prozesse an die Juraswiss SA entscheidet und der „Blockadeanweisung“ der Mehrheitsaktionärin Prinzessin von Sachsen folgt, oder entscheidet, dass es derzeit wenig Sinn macht, zu pokern, wenn der Bestand des Unternehmens auf dem Spiel steht, bleibt abzuwarten. Wenn man sich erneut um Streit und gegenseitige Blockaden kümmert, statt vorrangig um dringend benötigte Einnahmen, kann die Liquidität der Juragent AG kaum gewährleistet werden.
Weiter wird der Bestand der Juragent-Unternehmen auch durch die Anleger aufs Spiel gesetzt. Erhalten die Anleger nämlich in Massenklagen auf Prospekthaftung gegen die Juragent AG - über die die Richter am Landgericht Berlin in erster Instanz zunächst extrem unterschiedlich entschieden haben - letztlich Recht, so könnte sich die Situation für die Anleger paradoxer Weise unter Umständen wirtschaftlich verschlechtern. Dies dann, wenn die massenhaften Schadensersatzklagen am Ende zu einer Insolvenz der Juragent AG führen und darauf eine Insolvenz auch der Prozesskostenfonds folgt. Eine Insolvenz der Juragent AG und der Prozesskostenfonds könnte dazu führen, dass die Anleger trotz gewonnener Prozesse dennoch keine Zahlungen erhalten und darüber hinaus sogar Gefahr laufen, noch mögliche Gewinnausschüttungen zu verlieren oder sogar die in den letzten Jahren bereits erhaltenen Vorab-Garantieausschüttungen an einen Insolvenzverwalter zurück zahlen zu müssen. Ein klassischer Fall, wie man „den Ast selber absägt, auf dem man sitzt“?
Schon einmal zuvor haben die Anleger der Prozesskostenfonds genau das Gegenteil von dem bewirkt, was sie vermutlich eigentlich wollten. Mitte 2008 beschlossen die Zweite bis Vierte Juragent GmbH & Co. Prozesskostenfonds KG die Abberufung der Juragent Verwaltungs GmbH von der Geschäftsführung. Diese an sich wohl als Sicherheitsmaßnahme gut gemeinte Entscheidung bewirkte aufgrund einer rechtlich mangelhaften Umsetzung letztlich genau das Gegenteil. Dadurch, dass bis heute keine vom Handelsregister bestätigte neue Geschäftsführungs- bzw. haftende Gesellschafterin installiert wurde, haben sich die Prozesskostenfonds selbst nahezu handlungsunfähig gemacht. Die abberufene Juragent Verwaltungs GmbH ist rechtlich zwar weiterhin befugt, die Prozesskostenfonds weiterhin nach Außen zu vertreten, darf dies aber nach dem Willen der Gesellschafter nicht mehr. Die sich selbst als neue Geschäftsführerin bezeichnende J.U.R.A GmbH aus Bielefeld dürfte dagegen – falls sie wirksam zur Geschäftsführerin bestellt worden ist, was noch zweifelhaft ist - zwar nach dem Willen der Gesellschafter für die Gesellschaften handeln, kann dies rechtlich aber nicht. So könnten den Prozesskostenfonds mangels Handlungsfähigkeit z.B. Steuerrückforderungen in erheblichem Umfang entgehen.
Dass die Juragent AG nicht alle Fonds-Anteile im Wert von fast 80 Millionen Euro „kaufen“ kann, versteht sich von selbst. Das „Überleben“ der Juragent AG wird daher insbesondere davon abhängen, wie viele Anleger insgesamt klagen. Ob der Vorstand und Aufsichtsrat das Werben der Anlegeranwälte nach dem Motto „wer zuerst kommt, malt zuerst“ auf Dauer mitspielen oder ob sie nicht lieber frühzeitig die Option eines Insolvenzverfahrens wählen, bleibt abzuwarten. Am Ende könnte es außer den Anwälten nur Verlierer geben.  

397 Postings, 358 Tage ResidentJuragent - RA Stefan Goettlich - Sebastian Krüger

 
  
    #57
2
28.10.11 12:15
Und weiter gehts im Text ....


http://www.jura-verwaltung.de/index.php?tp=Aktuelles


21.09.2011: Die a. o. GV (außerordentliche Gesellschafterversammlung) des PKF 4 konnte nicht stattfinden wegen einer Einstweiligen Verfügung dagegen.
Was will Juraswiss SA und ADVO Blitz 4 GmbH?
Über die nach unserer Auffassung zu Unrecht weggegebenen Millionen-Beträge will ADVO Blitz 4 GmbH allein verfügen. Ausschließlich zu Gunsten der Fonds-Anleger??

Sebastian Krüger gehörte zum Umkreis des mehrfach vorbestraften Angeklagten Mirko Heinen, der die abgeflossenen Anlegergelder zu verantworten hat. Weder Herrn Krüger noch der ADVO Blitz konnte die Einstweilige Verfügung am 16.09.2011 zugestellt werden, da er an der von ihm angegebenen Anschrift nicht bekannt war: Keine Namensschilder an Klingel und Briefkasten, bei Nachbarn unbekannt. Er war Geschäftsführer der Juragent Verwaltungs GmbH und somit verantwortlich während dieser Zeit. Jetzt ist er Geschäftsführer der ADVO Blitz 4 GmbH, die nun der Juraswiss SA gehören soll.

Rechtsanwalt Göttlich vertritt viele Anleger gegen Juragent. Er ist auch Anwalt für Juragent – siehe letzte Einladung der a. o. GV – und war Geschäftsführer der ADVO Blitz 4 GmbH.
Vertrauemsfrage: Auf welcher Seite steht er bei diesen Interessensgegensätzen? In wessen Interesse ist er jetzt tätig?  

397 Postings, 358 Tage ResidentRechtsanwalt Stefan Goettlich Berlin - Juragent

 
  
    #58
28.10.11 12:20
https://www.handelsregister.de/rp_web/...96B9354DC46DE74AB4AD471.tc05n02?id=1

07.09.2011


ADVO Blitz 4 GmbH, Berlin, Fasanenstraße 68, 10719 Berlin. Nicht mehr Geschäftsführer:; 1. Göttlich, Stefan; Geschäftsführer:; 2. Krüger, Sebastian, *27.10.1976, Berlin; mit der Befugnis Rechtsgeschäfte mit sich selbst oder als Vertreter Dritter abzuschließen.  

397 Postings, 358 Tage ResidentKnast für Wolfgang Gierk und Lars Schudack

 
  
    #59
2
28.10.11 12:26
http://www.jura-verwaltung.de/index.php?tp=Aktuelles

19.10.2011: Erster Erfolg im Strafprozess gegen die Herren Gierk und Schudack! Das Urteil wurde gesprochen!

Heute wurde der ehemalige „Mittelverwendungstreuhänder“ Gierk zu 3 Jahren + 3 Monaten, sowie der Schweizer Schudack zu 2 Jahren + 9 Monaten Haft verurteilt wegen fortgesetzter Untreue und Vermögensverlust größeren Ausmaßes.

Die Bemühungen unserer Geschäftsführung, ihrer Gesellschafter sowie mehrerer Beiräte der Fonds haben durch ihre Strafanzeige sowie umfangreiche Hintergrundinformationen sehr viel dazu beigetragen.
Beide Verurteilte haben angekündigt, dagegen Revision einzulegen.

Das Urteil sagt auch ganz klar aus, dass die Gelder zu Unrecht in die Schweiz transferiert wurden!
- Betrug verjährt erst nach 30 Jahren!!! -  

1157 Postings, 591 Tage störtebekerVerjährungsfristen in Deutschland

 
  
    #60
3
28.10.11 20:01
Zu unterscheiden sind die Verjährungsfristen nach StGb und nach BGB

Gesetzestext

 78 StGB Verjährungsfrist

(1) Die Verjährung schließt die Ahndung der Tat und die Anordnung von Maßnahmen (  11 Abs. 1 Nr. 8) aus.   76a Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 bleibt unberührt.

(2) Verbrechen nach   211 (Mord) verjähren nicht.

(3) Soweit die Verfolgung verjährt, beträgt die Verjährungsfrist

   dreißig Jahre bei Taten, die mit lebenslanger Freiheitsstrafe bedroht sind,
   zwanzig Jahre bei Taten, die im Höchstmaß mit Freiheitsstrafen von mehr als zehn Jahren bedroht sind,
   zehn Jahre bei Taten, die im Höchstmaß mit Freiheitsstrafen von mehr als fünf Jahren bis zu zehn Jahren bedroht sind,
   fünf Jahre bei Taten, die im Höchstmaß mit Freiheitsstrafen von mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren bedroht sind,
   drei Jahre bei den übrigen Taten.

(4) Die Frist richtet sich nach der Strafdrohung des Gesetzes, dessen Tatbestand die Tat verwirklicht, ohne Rücksicht auf Schärfungen oder Milderungen, die nach den Vorschriften des Allgemeinen Teils oder für besonders schwere oder minder schwere Fälle vorgesehen sind.

Betrug (  263 StGB) verjährt gem.   78 III Nr. 4 StGB in fünf Jahren. Die Verjährung beginnt mit Beendigung der Tat, wird aber durch viele Ereignisse unterbrochen, z.B. durch die erste Vernehmung des Beschuldigten, den Strafbefehl oder die Eröffnung des Hauptverfahrens. Besonders schwerer Betrug (  263 III StGB) verjährt gem.   78 III Nr. 3 StGB erst nach zehn Jahren.  

1157 Postings, 591 Tage störtebeker§ 79b StGB Verlängerung

 
  
    #61
1
28.10.11 20:02
Das Gericht kann die Verjährungsfrist vor ihrem Ablauf auf Antrag der Vollstreckungsbehörde einmal um die Hälfte der gesetzlichen Verjährungsfrist verlängern, wenn der Verurteilte sich in einem Gebiet aufhält, aus dem seine Auslieferung oder Überstellung nicht erreicht werden kann.  

1157 Postings, 591 Tage störtebekerNeue Verjährungsfristen ab 01.01.2002

 
  
    #62
1
29.10.11 21:30
http://www.ulrichbraeunig.de/download/...verjaehrungsfristen-5547.pdf

Information zur Modernisierung des Schuldrechts

Am 01.01.2002 ist das Gesetz zur Modernisierung des Schuldrechts vom 26.11.2001
(Bundesgesetzblatt 2001 Teil I, Seite 3138 ff) in Kraft getreten.
Die Schuldrechtsmodernisierung ist erfreulich, da sie das Schuldrecht in der Anwendung
wesentlich vereinfacht und übersichtlicher macht.
Die Verjährungsfristen wurden völlig neu geregelt:
1. Begriff der Verjährung
Die Verjährung gibt dem Schuldner das Recht, nach Ablauf bestimmter
Fristen die Leistung zu verweigern. Durch die Verjährung soll der Schuldner
vor veralteten Ansprüchen,
- mit denen er nicht mehr rechnet,
- bei denen er nach längerem Zeitverlauf in Beweisnot geraten kann,
weil er die entsprechenden Unterlagen nicht mehr in Besitz hat, und
- bei denen er in seiner Dispositionsfreiheit eingeschränkt ist, weil er
Rücklagen für Risiken aus früheren Geschäften aufrecht erhalten
muß,
geschützt werden. Die Verjährung dient damit auch dem Rechtsfrieden.
2. Regelmäßige Verjährungsfrist
Die regelmäßige Verjährungsfrist, die nach   195 BGB a.F. (alte Fassung)
30 Jahre betrug, wurde durch   195 BGB n.F. (neue Fassung) auf drei Jahre
verkürzt.

in anderer Detaillierung:
http://www.wex-bb.de/Schuldrecht.pdf

HTML-Editor scheint nicht richtig zu funktionieren  

1157 Postings, 591 Tage störtebekernoch besser: Das neue Verjährungsrecht (§§ 194 ff.

 
  
    #63
3
29.10.11 21:32
die soeben gefundene Übersicht von Prof. Dr. Barbara Dauner-Lieb


http://www.uni-koeln.de/jur-fak/lbrah/pdf_docs/...rjaehrungsrecht.pdf  

93 Postings, 320 Tage javieraBetrüger im Glück um 1 Tag!

 
  
    #64
1
30.10.11 09:31
kurios mutet das schon an .... 5 Knast erspart. Entschädigung für 1 Jahr U-Haft

BGH, Beschl. v. 02.03.2011 – 2 StR 275/10 - wistra 2011, 228

Da der Tag des für den Fristbeginn maßgeblichen Ereignisses einzubeziehen ist, endet die Verjährungsfrist mit dem Ablauf des Tages, der nach seiner Bezeichnung dem Anfangstag vorangeht.

http://www.ihr-anwalt-hamburg.de/uploads/file/Rechtsprechung/StGB  78 a20 Verjaehrungsfrist.pdf

Das Landgericht hat den Angeklagten D. wegen Betrugs in 56 Fällen unter Einbeziehung der Strafe aus einem früheren Urteil zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt und ausgesprochen, dass von dieser Gesamtstrafe ein Jahr als verbüßt gilt. Den Angeklagten H. hat es wegen Betrugs in 56 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren und drei Monaten verurteilt und bestimmt, dass hiervon zehn Monate als verbüßt gelten. Dagegen richten sich die auf Verfahrensrügen und die Sachbeschwerde gestützten Revisionen der Angeklagten. Die Rechtsmittel haben Erfolg.

Es liegt das Verfahrenshindernis der Verjährung der Strafverfolgung vor.
Die angeklagten Taten wurden nach den Feststellungen des Landgerichts im Zeitraum zwischen dem 20. November 2002 und dem 2. Oktober 2003 beendet. Die Verjährung ist nach der Bekanntgabe der Vorwürfe an die Angeklagten am 29. April 2004 anlässlich der Vollstreckung eines Durchsuchungsbeschlusses des Amtsgerichts Wetzlar vom 29. März 2004 innerhalb der folgenden fünf Jahre nicht unterbrochen worden. Die nächste Handlung, die zur Unterbrechung geeignet gewesen wäre, war die Erhebung der Anklage. Da der Tag des für den Fristbeginn maßgeblichen Ereignisses einzubeziehen ist, endet die Verjährungsfrist mit dem Ablauf des Tages, der nach seiner Bezeichnung dem Anfangstag vorangeht (vgl. RGSt 65, 287, 290; Fischer, StGB 58. Aufl.   78a Rn. 6; LK/Schmid, StGB 12. Aufl.   78 Rn. 7; Sternberg-Lieben/Bosch in Schönke/Schröder, StGB 28. Aufl.   78 Rn. 12). Dies war hier der 28. April 2009, so dass die Anklageerhebung am 29. April 2009 die Verjährung nicht mehr unterbrechen konnte.
Der nach Rücksprache mit dem zuständigen Staatsanwalt gestellte "Untersuchungsantrag" des Polizeipräsidiums Mittelhessen vom 5. Mai 2004 an die A. T. GmbH hat die Verjährung nicht unterbrochen. Darin lag keine Beauftragung eines Sachverständigen mit der Erstattung eines Gutachtens zu einem bestimmten Beweisthema im Sinne des   78c Abs. 1 Nr. 3 StGB. Diese muss den Verfahrensbeteiligten nach ihrem Inhalt und dem Zeitpunkt ihres Ergehens erkennbar sein und von diesen in ihrer Wirkung auf das Verfahren abgeschätzt werden können (vgl. BGHSt 28, 381, 382; BGH NStZ 1984, 215). In diesem Sinne wird mit der Erstattung eines Gutachtens nur eine bestimmte Person
beauftragt, die aufgrund besonderer Sachkunde eine Bewertung von Anknüpfungs- oder Befundtatsachen anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse oder Erfahrungssätze vornehmen soll. Die A. GmbH sollte der ermittelnden Polizeibehörde dagegen technische Unterstützung bei der Wiederherstellung von vermutlich gelöschten Computerdateien leisten. Das reicht nicht aus. Die Strafverfolgung ist demnach verjährt. Der Senat stellt das Verfahren gemäß   206a StPO ein. - 4 -
Die Kosten und die notwendigen Auslagen der Angeklagten fallen der Landeskasse zur Last (  467 Abs. 1 StPO). Es
besteht kein Anlass, ihr die notwendigen Auslagen der Angeklagten nicht aufzuerlegen (  467 Abs. 3 Nr. 2 StPO), da die Strafverfolgung schon bei Anklageerhebung verjährt war.  

93 Postings, 320 Tage javieraEinstellen von Klardaten

 
  
    #65
1
30.10.11 10:00
merkwürdiger Grund für eine Löschung, da verantwortlich handelnde Personen durch ihre jeweilige Funktion in einem Unternehmen  namhaft und greifbar sein müssen. Nicht nur die oberste Leitung muß dem entsprechen, dies gilt auch für den "normalen Vertreter".

Quellen:
HGB Handelsgesetzbuch
AktG Aktiengesetz
GmbHG GmbH-Gesetz

Das ist Basiswissen!

Selbst wer nur gelegentlich das kleinste Geschäftchen macht, ist davon betroffen, weiß ich aus meiner Verkäufererfahrung bei ebay und Co.
Die von diesen Personen angegebenen emailadressen werden für den Geschäftsverkehr benutzt, dienen damit im Sinne der Rechtssprechung auch einer rechtsgültigen Kommunikation.

Einmal öffentlich = immer öffentlich! laut gängiger Rechtssprechung

Wer seine Emailadresse im Geschäftsverkehr benutzt, kann die "bei Bedarf" nicht einfach wieder als "privat" deklarieren, um sich zu tarnen oder aus dem Staub zu machen.

Vorauseilender Gehorsam und Schere im Kopf!!!
Die sogenannte Moderation ignoriert geltendes Recht.  

432 Postings, 170 Tage dregonfleischerKurs

 
  
    #66
15.11.11 15:29
hier wird ja fast nie was gehandelt zu welchem kurs sollte man hier ein oder aussteigen mfg  

134 Postings, 1873 Tage accionamirko heinen ist am samstag verstorben

 
  
    #67
28.11.11 08:39
mirko heinen ex vorstand ist am samstag gestorben  

1 Posting, 59 Tage insidejgdie Wahrheit

 
  
    #68
30.11.11 17:03
Wenn Sie wissen wollen, was wirklich passiert ist und wie momentan mit dem Geld der Aktionäre und der Kommanditisten der Fonds-KGs umgegangen wird, fragen Sie keinen teuren Rechtsanwalt, sondern dokumentieren Ihren Anspruch unter info@berlin-family-office.de  

5872 Postings, 1002 Tage M.MinningerInsolvenz

 
  
    #69
07.12.11 10:33
Insolvenz
Die Juragent AG hat am 8.9.2011 Insolvenzantrag stellen müssen.

Das Insolvenzgericht hat am 12.9.2011 Rechtsanwältin Dr. Petra Hilgers, Goethestrasse 85, 10623 Berlin, als Gutachterin und vorläufige Insolvenzverwalterin bestellt.

Das gerichtliche Aktenzeichen lautet 36j IN 4095/11.

Die Insolvenzverwalterin und die Gesellschaft werden versuchen die Sanierungsbemühungen der letzten Wochen fortzuführen.
Im Zuge dieser Gespräche wird sich auch entscheiden, ob eine Fortführung der
Geschäfte in Betracht kommt.

http://www.juragent.de/index.php?id=aktuelles  

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