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persönliche Beobachtungen zum US Immobilienmarkt

Seite 1 von 8
neuester Beitrag: 28.11.12 16:19
eröffnet am: 27.07.06 10:54 von: permanent Anzahl Beiträge: 191
neuester Beitrag: 28.11.12 16:19 von: permanent Leser gesamt: 16868
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20752 Postings, 4021 Tage permanentpersönliche Beobachtungen zum US Immobilienmarkt

 
  
    #1
52
27.07.06 10:54

Beobachtungen zum US Immobilienmarkt:

Hier handelt es sich lediglich um meine subjektive Sichtweise und nicht um eine objektive Betrachtung.

 

Kurzer Rückblick:

Mein erster Besuch in den USA liegt bereits 13 Jahre zurück. Seinerzeit bin ich zum Studium nach San Diego gereist und habe die wohl beste Zeit meines Lebens dort verbracht. Eben das typische Studentenleben am Strand ohne Sorgen und Verpflichtungen gegenüber Dritten. Es war der Beginn des Internetboom. Bill Clinton hatte gerade den Aufbau der Datenautobahn (konnte mir wenig darunter vorstellen) zum wichtigsten wirtschaftlichen Ziel der nahen Zukunft erklärt. Der Boom am Aktienmarkt sollte kurz bevorstehen und der Immobilienmarkt lag mehr oder minder am Boden. Obwohl ich seinerzeit die Preise für ?Holzhäuser? schon für recht ambitioniert gehalten  habe, hat man mir von allen Seiten versichert um welche Schnäppchenpreise es sich handeln würde. Aus heutiger Sicht kann ich nur sagen: Hätte ich doch gehört.

 

 

Einführung und Hintergrund zu meiner aktuellen Einschätzung:

Die Magie und Bewunderung, welche ich für dieses Land empfunden habe und welche dieses Land auf mich ausgestrahlt hat sind der Ernüchterung gewichen.

Meine Reise hat mich von Südkalifornien bis nach Oregon, Nevada und Arizona geführt. Hierbei habe ich versucht eine Momentaufnahme zur wirtschaftlichen Lage und zum Immobilienmarkt an der Westküste zu erlangen. Meine Informationsquellen sind nicht offizieller Natur sondern beruhen auf Gesprächen mit Freunden, Bekannten, Verwandten und Geschäftspartnern die in den unterschiedlichsten Branchen ?Bauwesen, Software, Finanz- beschäftigt sind.

 

 

Die aktuelle Einschätzung wird im nächsten Posting folgen. Die Zeit ist der begrenzende Faktor. Mein Büro muss nach einigen Wochen der Abwesenheit zunächst wieder auf den aktuellen Stand gebracht werden. Dieser Zustand wird wohl den meisten hier bekannt sein.

 

Gruß

 

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165 Postings ausgeblendet.

3587 Postings, 4097 Tage AbenteurerDie Zinssenkung als solche ist gut für die Börse,

 
  
    #167
1
27.03.07 13:24
schlecht ist nur, dass die Zinssenkungen immer in Zeiten kommen, in denen es den Börsen schlecht geht.  

3587 Postings, 4097 Tage AbenteurerHilfe das System verschluckt meine Beiträge o. T.

 
  
    #168
27.03.07 13:25

10041 Postings, 4543 Tage BeMiWieso nicht? obgicou

 
  
    #169
27.03.07 13:55
"Zinssenkungsphasen waren nie gut für die Börse"  

38394 Postings, 3856 Tage Anti Lemming"Gute" und "schlechte" Zinssenkungen

 
  
    #170
1
27.03.07 14:36
Eine Zinssenkung ist GUT für die US-Börsen, wenn sie kommt, weil die Inflation sinkt und die Fed dies weitergeben kann (sofern die Wirtschaft nicht überhitzt ist). Die Inflation sinkt aber nicht, sondern steigt sogar.

Eine Zinssenkung ist SCHLECHT für die US-Börsen, wenn sie kommt, weil die Wirtschaft stark schwächelt (Housing-/Banken-/Konsum-Krise) wie jetzt und die Zinsen gesenkt werden MÜSSEN (obwohl die Inflation viel zu hoch ist), um eine Rezession zu verhindern oder abzumildern. Beispiel: von 2000 bis 2003 sanken die US-Zinsen krisenbedingt von 6,5 % auf 1 %. Wenn Zinssenkungen in dieser Situation "so toll" für die Börsen gewesen wären, hätte der Dax nicht in der gleichen Zeit von 8000 auf 2300 korrigiert.
 

231441 Postings, 3843 Tage obgicou@Bemi

 
  
    #171
27.03.07 14:58

aus meiner Erinnerung:
90/91 Us-zinsen runter von irgendwas bei 8 auf irgendwas bei 3,5

Dow damals parallel im Sinkflug

gleiches Spiel nach 2000 bis 2003  

25951 Postings, 4898 Tage PichelDesolate Kreditgeber locken Hedge-Fonds

 
  
    #172
1
27.03.07 15:14


Von Heike Buchter, New York

27.03.2007

Investmentgesellschaften profitieren von der Hypothekenkrise in den Vereinigten Staaten · Experten warnen vor Risiken für die Branche

Für Hedge-Fonds und Investmentbanken bietet die US-Hypothekenkrise günstige Einstiegsgelegenheiten. Sie haben begonnen, Anteile und Kreditportfolios von angeschlagenen Hypothekenfinanzierern aufzukaufen. Gleichzeitig stellen sie den Anbietern von Hypothekenkrediten an weniger zahlungskräftige Kunden gegen entsprechende Gebühren frisches Kapital zur Verfügung.

Die Finanzmärkte beobachten mit Sorge, dass die Zahl der Kreditausfälle auf Rekordhöhe gestiegen ist. Zudem mussten in den vergangenen Wochen mehr als 30 kleinere und regionale Anbieter dieser Subprime-Kredite massive Verluste hinnehmen oder ihren Betrieb einstellen. Gleichzeitig kritisieren Senatoren und Kongressabgeordnete die laxen Vergabekriterien der Anbieter, die zu den Massenausfällen geführt hätten, und drohen mit einer Verschärfung der Gesetze für Kreditanbieter. Schuldner haben Sammelklagen gegen Hypothekenspezialisten wie New Century und Novastar eingereicht. ?Das sind interessante Chancen für sogenannte Geier-Investoren?, sagt Martin Fridson, Gründer des Anleiheresearchhauses FridsonVision.

Doch die Probleme im Subprime-Markt haben das Interesse der Investoren nicht gedämpft. Fremont General etwa hat Credit Suisse engagiert, um ein 4 Mrd. $ schweres Paket an Subprime-Hypotheken zu verkaufen. Das Geld für die erste Tranche in Höhe von 950 Mio. $ hat der Kreditanbieter Ende vergangener Woche bereits erhalten. Die Käufer sind nicht bekannt. Beobachter kalkulierten, dass Fremont die Hypotheken mit einem Abschlag von drei Prozent abgeben musste. Fremont will aus dem Subprime-Sektor aussteigen, nachdem die Aufsichtsbehörden in mehr als zwölf US-Bundesstaaten dem Hypothekenspezialisten untersagt hatten, weitere Kreditanträge dieser Art anzunehmen.

Als einer der möglichen Käufer des Fremont-General-Pakets gilt Morgan Stanley. Im vergangenen Jahr übernahm die Nummer zwei der US-Investmentbanken den Baudarlehensspezialisten Saxon. Trotz der Subprime-Krise hat die Bank weiter Interesse an dem Geschäft. ?Wir schauen nach weiteren Möglichkeiten, aber es gibt derzeit noch keine spruchreifen Einzelheiten?, sagte Morgan-Stanley-Finanzchef David Sidwell bei der Vorstellung der jüngsten Quartalsergebnisse am vergangenen Mittwoch.

Experten weisen jedoch darauf hin, dass die neuartigen Hypothekenvarianten mit variablen Zinssätzen sowie Kredite, die ohne Überprüfung der Angaben der Kreditnehmer ausgereicht wurden, nicht den bisherigen Prognosemodellen entsprechen dürften. Diese legen Käufer von Kreditpaketen zugrunde, um die Risiken der Portfolios zu berechnen.

?Gerade Hedge-Fonds sind jedoch interessiert an solchen Anlagen, weil sie sich die erhöhte Rendite erhoffen, die sie ihren Investoren versprochen haben?, sagt Analyst Fridson. Citadel, der 12 Mrd. $ schwere Hedge-Fonds des Chicagoer Großinvestors Kenneth Griffin, hat 4,5 Prozent an Accredited Home Lenders Holding übernommen. Farallon Capital Management, ein auf Unternehmen mit Liquiditätsschwierigkeiten spezialisierter Fonds, hält nicht nur 6,9 Prozent an Accredited, sondern hat dem Kreditinstitut auch eine neue Kreditlinie in Höhe von 200 Mio. $ genehmigt ? zu einem erhöhten Zinssatz von 13 Prozent. Zuvor hätten Übernahmegespräche stattgefunden, teilte Farallon vergangene Woche mit und schloss nicht aus, diese zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufzunehmen.

Accredited hat erklärt, derzeit in Gesprächen mit einem Investor zu sein, um 2,7 Mrd. $ an Subprime-Krediten mit einem Abschlag abzugeben. Fast gleichzeitig hat Newcastle Investment Group, ein Immobilienfonds der Fortress-Gruppe, bekannt gegeben, ein Portfolio von 7300 Hypotheken für 1,7 Mrd. $ erworben zu haben. Den Verkäufer wollte Newcastle allerdings nicht nennen.
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10041 Postings, 4543 Tage BeMijaja

 
  
    #173
27.03.07 16:32
"Es kommt darauf an!"  

3587 Postings, 4097 Tage AbenteurerJa, ja ......Ihr habt es ja immer gesagt

 
  
    #174
2
22.05.07 11:50
...nur eben viel zu früh und wie ich ja immer fand aus den falschen Motiven heraus.


http://www.fiduka.com/kolumnen/?view=161&page=1

"Zahlreiche Risiken schweben über der weltweiten Aktienrallye - In den kommenden Börsenmonaten ist mit einer abrupten Korrektur zu rechnen
Die Welt, 19.05.2007 Gottfried Heller

Dieses Jahr liegt der Dax zur Monatsmitte mit etwa zwei Prozent im Plus. Das muss allerdings nicht so bleiben, denn Gründe für eine Korrektur gibt es zuhauf. Der Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Jochen Sanio, warnte jetzt eindringlich vor den Risiken der Private Equity Funds (Beteiligungsgesellschaften) mit den Worten: "Hoffentlich wissen diejenigen, die mit dem Feuer spielen, was sie da treiben, bevor sie sich die Finger verbrennen." Der Erwartungsdruck der Investoren und die infolge der gestiegenen Kurse teureren Kaufpreise drücken die Gewinnmargen und veranlassen die Manager der Beteiligungsfonds dazu, immer waghalsigere Spekulationen einzugehen. Hier bildet sich eine Blase mit Risiken, deren Art und Umfang nicht einschätzbar sind. Wenn sich die günstigen Rahmenbedingungen verschlechtern, könnte es hier ein Blutbad geben, das an den Börsen eine scharfe Korrektur auslösen würde.

Eine ähnliche Übertreibung hat sich auch bei den sogenannten Carry Trades gebildet, die von Hedgefonds in großem Stil betrieben werden. Wenn eines Tages diese Kredite eingedeckt werden müssen, sei es, weil die japanischen Zinsen steigen oder weil bei den getätigten Investments Verluste entstehen, dann wird aus dem Gewinnspiel eine verlustreiche Falle: Alle wollen gleichzeitig zur selben Tür hinaus, der Yen-Kurs steigt, die Kurse der getätigten Investments fallen, und man verliert auf beiden Seiten. Dieses Ereignis steht nicht unmittelbar bevor, aber irgendwann wird es eintreten, und es wird wahrscheinlich nicht glimpflich enden.

Auch an der chinesischen Börse ist der "irrationale Überschwang" wieder in vollem Gang. Ende Februar war ein Kurseinbruch des Shanghai-Index von neun Prozent an einem Tag der Auslöser für eine weltweite Börsenkorrektur. Inzwischen hat der Index den damaligen Höchststand um mehr als 20 Prozent überboten, weil chinesische Privatanleger sich in einem schier hemmungslosen Kaufrausch befinden. Dagegen hat der Vizechef des großen nationalen chinesischen Rentenfonds angesichts der heißlaufenden Börse angekündigt, dass der Aktienanteil chinesischer Aktien von 39 auf 30 Prozent gesenkt werde. Die chinesische Zentralbank hat die Mindestreservequote für Bankeinlagen in weniger als einem Jahr zum siebten Mal erhöht.

Die Folge dieses - nicht nur in China - rasanten Wachstums ist, dass die Preise der Industriemetalle fast senkrecht in die Höhe schießen: Der Kupferpreis hat fast wieder den Höchstpreis vom vergangenen Jahr erreicht, und die Notierung von Nickel hat sich seit Anfang 2006 vervierfacht. Das hat kürzlich die britische Börsenaufsicht veranlasst, in ungewohnt deutlicher Form, vor einem Crash an den Rohstoffmärkten zu warnen.

Der frühere Fed-Chef Alan Greenspan hat kürzlich daran erinnert, dass in der Finanzgeschichte längere Perioden von niedrigen Risikoprämien noch nie ein gütliches Ende gefunden hätten. Das heißt, sie haben verlustreich geendet. Wir müssen uns deshalb darauf einstellen, dass eine Wiederholung einer abrupten Korrektur, wie im Februar/März dieses Jahres, jederzeit möglich ist und dass die Volatilität der Börsen höher sein wird als in den vergangenen drei Jahren.

Für alle diejenigen, die die Aktienhausse teilweise oder ganz verpasst haben, ist dies ein Wort des Trostes: Es werden sich sehr wahrscheinlich Gelegenheiten bieten, zu günstigeren Kursen einzusteigen. Allerdings müssen sie dann auch beherzt zugreifen, denn Korrekturen können scharf, aber kurz sein.

Eine nachhaltige Baisse ist vorläufig nicht zu erwarten. Denn alle wichtigen Faktoren, wie Bewertungsziffern, Wirtschaftswachstum, Gewinnentwicklung und Liquidität, sprechen für Aktien. Überdies sind Anleihen keine Konkurrenz. Insofern passt dann auch wieder die zweite Zeile des eingangs erwähnten Börsenspruchs: "But remember, to come back in September." Spätestens."
 

231441 Postings, 3843 Tage obgicou@Abenteurer

 
  
    #175
22.05.07 12:09

zu früh, D'accord.

Die Kehrseite der Medaille ist, daß es wahrscheinlich länger negativ belasten wird, als vorhergesehen. Ich sehe im US-Immo-Markt keinen Boden in Sicht, sondern eine sich stetig schneller drehende Spirale. Sieht man auch daran, daß die NAR ihre Prognosen in immer größeren Schritten nach unten anpassen muß.

 

3587 Postings, 4097 Tage AbenteurerIch stimme Dir zu,

 
  
    #176
22.05.07 12:48
es wird bis zum nächsten Boom bei den US-Immobilien noch sehr lange dauerten wird. Aber es gab keinen Crash so wie er hier prognostiziert wurde. Sondern eine Anpassung mit steigenden Zinsen. Die nächste radikale Zinssenkung nach einer Baisse wird das bewirken und auch wenn der Heller von einer kommenden Korrektur ausgeht, ist da noch nicht das Ende der Hausse am Aktienmarkt.

Trotzdem, Fazit bleibt, der Aktienmarkt hat keine direkte Verbindung zum Immobilienmarkt.

Also freuen wir uns auf noch ein paar Jahre steigende Aktienkurse auch wenn die Straße steinig und voller Hindernisse ist.

Grüße Abenteurer
 

20752 Postings, 4021 Tage permanentprice reduced

 
  
    #177
5
18.07.07 19:27
das haeufigste Schild neben dem FOR SALE Sign an den Haeusern in den USA.

Gruss

Permanent  

2324 Postings, 3144 Tage Ommeaaber Hilfe ist unterwegs ...

 
  
    #178
18.07.07 19:36
___________________________________________


:-))

Ommea
 
Angehängte Grafik:
2007-07-18_193558.png
2007-07-18_193558.png

20752 Postings, 4021 Tage permanentFaule Kredite belasten AMEX

 
  
    #179
6
24.07.07 16:39
HANDELSBLATT, Dienstag, 24. Juli 2007, 14:30 Uhr
Zwischenbilanz

Faule Kredite belasten American Express

 

Der US-Kreditkartenanbieter American Express stellt sich auf zunehmende Zahlungsausfälle seiner Kunden ein. Der Konzern legte im abgelaufenen Quartal mehr Geld für faule Kredite zur Seite als vor einem Jahr. Das Unternehmen ist damit nicht allein: Die Krise auf dem Hypothekenmarkt macht den US-Finanzdienstleistern zusehends zu schaffen.



Krise auf dem US-Hypothekenmarkt: Finanzdienstleister stellen sich auf Zahlungsausfälle ein. Foto: ap
Bild vergrößernKrise auf dem US-Hypothekenmarkt: Finanzdienstleister stellen sich auf Zahlungsausfälle ein. Foto: ap

HB NEW YORK. Dies hinterließ auch Spuren in der Bilanz: Der Netto-Gewinn stieg zwar um zwölf Prozent auf 1,06 Milliarden Dollar, lag damit aber unter den Erwartungen. Die Aktien reagierten am Dienstag außerbörslich mit Kursabschlägen von mehr als zwei Prozent.

Auch die Einnahmen der Nummer drei nach Visa und MasterCard blieben mit einem Plus von neun Prozent auf 7,13 Milliarden Dollar hinter den Prognosen zurück, wie das Unternehmen am Montagabend mitteilte. Die Zahl der ausgegebenen American-Express-Karten kletterte weltweit um zehn Prozent auf 82,2 Millionen. Mit Sorge schauten die Anleger aber auf die steigenden Rückstellungen für faule Kredite. Diese erhöhte American Express auf 473 Millionen Dollar von 331 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum.

Auch Kreditinstitute wie JPMorgan Chase oder Capital One Financial hatten vergangene Woche über steigende Abschreibungen in Folge fauler Kredite berichtet. Bei der Bank of America hatten die Abschreibungen im Quartal um fast die Hälfte auf 1,5 Mrd. Dollar zugelegt. Die Zahlen legen nahe, dass sich die Bonität der Kunden bei der Bank of America zuletzt rapide verschlechtert hat.

Hintergrund ist eine Ende 2005 in Kraft getretene Verschärfung der Vorschriften für Verbraucherinsolvenzen in den USA. Deren Zahl fiel daraufhin im vergangenen Jahr ungewöhnlich gering aus und normalisiert sich nun allmählich wieder. Der amtierende American-Express-Finanzchef Dan Henry zeigte sich dennoch zuversichtlich, was die weiteren Geschäftsaussichten betrifft. Das Unternehmen habe wohlhabende und ausgabefreudige Kunden, betonte er.

Die Krise auf dem US-Immobilienmarkt hatte in den vergangenen Wochen auch die Anleihen- und Aktienmärkte schwer in Mitleidenschaft gezogen. Auslöser des ganzen Debakels sind so genannte Subprime-Kredite. In Zeiten niedriger Zinsen hatten die Banken selbst praktisch mittellosen Menschen Kredite gewährt, allerdings zu variablen Zinsen. Aufgrund steigender Zinsen in der jüngsten Vergangenheit können die Hauskäufer ihre Schulden nun nicht mehr begleichen. Es handelt sich um ein Massenphänomen, weshalb der ganze Markt aus den Fugen geraten ist.


<!-- ISI_LISTEN_STOP -->
 

231441 Postings, 3843 Tage obgicouUS-Immobilienkrise löst weltweites Börsenbeben aus

 
  
    #180
27.07.07 09:20

ist da doch ein Zusammenhang zwischen Immobilienmarkt und Börse?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,496808,00.html  

8298 Postings, 4886 Tage MaxGreenEs gibt nur einen indirekten Zusammenhang

 
  
    #181
27.07.07 09:33
Ich würde wenn ich FED wäre nochmal die Zinsen senken und die Kreditvergabe neuen Richtlinien unterwerfen. Wenn es in Amerika richtig kracht dann ist das für uns auch nicht gut.  

20752 Postings, 4021 Tage permanentEuropa ist alles andere als sicher..

 
  
    #182
6
04.08.07 11:42
HANDELSBLATT, Samstag, 4. August 2007, 11:00 Uhr
Wohnungsmarkt London

Nirgendwo wohnt es sich teurer

 

London gilt als der teuerste Wohnungsmarkt weltweit, die Preise sind enorm gestiegen. Jetzt steigen auch noch dee Zinsen und bringen damit viele Hauseigner in Bedrängnis.


HB LONDON. In den vergangenen zehn Jahren ist der Preis für Top-Wohnimmobilien in London 254 Prozent gestiegen. 2006 kletterten die Preise allen Unkenrufen von einer Abkühlung zum Trotz weitere 28,7 Prozent, so stark wie zuletzt 1979. Und in der ersten Hälfte dieses Jahres legten sie noch einmal 18 Prozent zu, meldet der britische Makler Knight Frank.

Der Dauerboom hat London zur weltweit teuersten Stadt für hochwertigen Wohnraum gemacht – teurer als Monaco, New York und Tokio. Knight Frank beziffert den Kaufpreis für ein Luxuswohnhaus in London auf rund fünf Mill. Pfund (7,5 Mill. Euro), den für eine erstklassige Wohnung auf rund 2,5 Mill. Pfund. Die gesuchtesten Objekte in Stadtteilen wie Kensington wechseln für knapp 40 000 Euro je Quadratmeter den Besitzer.



Gleichzeitig muss sich Premierminster Gordon Brown mit steigender Inflation, anziehenden Zinsen und höheren Hypothekenschulden seiner Bürger herumschlagen. Der Mix dieser Faktoren könnte die längste Wachstumsphase in den vergangen 200 Jahren beenden.

Die höheren Finanzierungskosten könnten die hoch verschuldeten Briten in Bedrängnis bringen: Das Volumen an Hauskrediten ist laut Bank of England in den zehn Jahren bis Ende Mai in Großbritannien um 168 Prozent auf 1,12 Bill. Pfund hochgeschossen. Vor zehn Jahren nahmen Erstkäufer typischerweise Hypotheken in Höhe des 2,4-Fachen ihres Jahresgehaltes auf. Heute liegt der Faktor bei 3,2. Allein dieses Jahr müssen 120 Mrd. Pfund an Hypotheken zu neuen, schlechteren Konditionen refinanziert werden.

 

38394 Postings, 3856 Tage Anti LemmingImmobilien-Blase auch in Spanien

 
  
    #183
1
04.08.07 11:57
(schon etwas älter, aber trotzdem aufschlussreich - unten im Text geht es um Spanien)

Spekulationsblase in den USA platzt

Ralf Streck 16.03.2007

Das gerade am US-Immobilienmarkt zu beobachtende Szenario könnte sich bald, mit deutlicheren Auswirkungen, in Spanien wiederholen

Wegen zahlloser fauler Kredite auf dem US-Immobilienmarkt beginnen nun auch große Akteure zu straucheln. Mit New Century Financial gerät einer der größten Akteure auf dem US-Hypothekenmarkt in die Zahlungsunfähigkeit. Frisches Geld brauchen andere US-Hypothekenanbieter, kleinere Firmen haben bereits dicht gemacht. Wurde zunächst abgewiegelt, steigt nun die Angst vor einer Kettenreaktion, welche eine Rezession mit weltweiten Folgen nach sich ziehen könnte. Auch in Spanien hat sich seit Jahren eine Immobilienblase gefährlich aufgeblasen, an der ein guter Teil der gesamten Ökonomie hängt. Ermüdungsanzeichen sind deutlich sichtbar und die Krise in den USA könnte die Blase auch in Spanien zum Platzen bringen.

Die platzende Immobilienblase in der USA hat inzwischen einen großen Namen: [extern] New Century Financial. Der Handel mit Aktien der zweitgrößten US- Hypothekenfirmen wurde an der New Yorker Börse ausgesetzt, nachdem die Aktien seit Jahresbeginn mehr als 90 Prozent ihres Wertes verloren haben. Sie stürzten vom Höchststand von 66 Dollar (2004) ab und sind heute keinen Dollar mehr wert, weshalb die Notierung gestrichen werden soll und eine Insolvenz ansteht.

Doch New Century steht nur als Symptom für eine gesamte Branche. Mehrere Dutzend kleinere Firmen haben inzwischen dicht gemacht. Ein weiterer wichtiger Anbieter, die Accredited Homelenders, [extern] meldete dringenden Kapitalbedarf an . Der Kurs ihrer Aktien hat sich schon mehr als halbiert.

Betroffen sind bisher nur die Anbieter, die, wie New Century, am so genannten "subprime market" in den letzten Jahren sehr viel Geld verdient haben, einem Markt mit einem Volumen von etwa 500 Milliarden Euro ([local] Am amerikanischen Subprime-Hypothekenmarkt droht ein Desaster). Käufer mit geringer Bonität erhielten von den Firmen, die auf dieses Segment spezialisiert sind, Kredite. Ihre Kreditwürdigkeit wurde oft nicht geprüft, was mit einem höheren als dem üblichen Hypothekenzins bezahlt wurde. Manche Kredite waren derart faul, dass die Kreditnehmer nicht einmal die erste Rate zahlen konnten.

Die Party auf dem Immobiliensektor ist vorbei

Das ging so lange gut, solange die Zinsen niedrig waren, die Konjunktur brummte und die Preise für die Immobilien weiter stiegen. Denn damit war die Hypothek, oft ohne jegliches Eigenkapital vergeben, durch die Immobilie scheinbar gedeckt. Doch das geht schief, wenn mehrere Faktoren (manchmal reicht auch einer) sich negativ entwickeln. Das ist nur eine Zeitfrage, wenn nicht deutlich gegengesteuert wird. Denn der wesentliche Haken an diesen Krediten ist, dass die Hypothekenfirmen die Risiken über variable Zinsen voll an ihre Kunden weiter geben. Steigt der Zinssatz, bekommen gleichzeitig viele Familien Zahlungsprobleme und können die Raten nicht mehr zurückzahlen. Zudem bricht ein Teil des Konsums weg.

Das macht sich in der US-Ökonomie schnell in einer schwächelnden Konjunktur bemerkbar, was wiederum diesen Prozess verstärkt und zu einem Ansteigen von Zwangsversteigerungen und Verkäufen führt. In den USA wurde die Zahl der Zwangsvollstreckungen im vierten Quartal 2006 auf einen Höchststand seit 37 Jahren katapultiert. Im Januar standen mehr als 4,1 Millionen Häuser zum Verkauf, davon mehr als eine halbe Million neu gebauter, weil deren Besitzer sie nicht mehr bezahlen konnten.

Da plötzlich viele Immobilien auf den Markt geschwemmt wurden, begannen die Preise zu fallen. Die Aufwärtsspirale, von scheinbar ständig steigenden Preisen, wurde gestoppt und die Blase begann zu platzen, als die Preise zu fallen begannen. Die nun deutlich erkennbare Krise wird erneut Hunderttausende Immobilien auf den Markt bringen, die Folgen sind noch nicht absehbar. Wie vor sieben Jahren bei der Dot.com-Blase ist die Party nun auch im Immobiliensektor vorbei. In diesen Sektor waren einst zahlreiche Anleger geflüchtet. Inzwischen erkennen immer mehr Analysten an, dass eine massive Krise droht. Nach Turbulenzen am "Schwarzen Dienstag" Ende Februar ([local] Vor dem Tsunami) hatten sie noch von einer üblichen Anpassung des Marktes gesprochen, obwohl der ehemalige Chef der US-Zentralbank Alan Greenspan schon vor einer Rezession warnte.

So schreibt nun auch das Handelsblatt von der "Angst vor dem Ausverkauf". Die Zeitung warnt vor einem Übergreifen auf den Gesamtmarkt. Die Zahlen zeigten, dass die Kreditprobleme weit über den "subprime market" hinausreichten. Sie bezieht sich dabei auf den Chefökonom der Investmentbank Goldman Sachs. Dessen Kollege David Rosenberg von Merrill Lynch befürchtet, dass die Zahlungskrise dem taumelnden Immobilienmarkt einen weiteren Schlag versetzen könnte.

Für diese Aussagen muss man kein Prophet sein, schließlich haben neben Goldman Sachs und Merrill Lynch alle Großen an der Wall Street zuvor gute Geschäfte mit New Century gemacht, unter anderen auch die Schweizer UBS und die Deutsche Bank. Sie haben dem Hypothekenanbieter mehr als 17 Milliarden Dollar für seine Geschäfte an die Hand gegeben, aber inzwischen den Geldhahn abgedreht. Die abgeschlossenen Hypothekenkredite waren von ihnen mit hohem Gewinn gebündelt, umgepackt und in Form von neuen Wertpapieren an institutionelle und auf höhere Renditen spekulierende kleine Anleger verkauft worden, die nun das Nachsehen haben.

Die Börsen haben weltweit schon auf das sich abzeichnende Debakel reagiert. Am Dienstag fiel der Dow-Jones-Index an der Wall Street um fast zwei Prozent. Das war schon der zweite große Kurssturz in diesem Jahr, nachdem Ende Februar die Börse in Schanghai Schockwellen um die Welt geschickt hatte. In der Folge ging auch der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch auf Talfahrt. Der DAX sackte um 2,67 Prozent ab und fiel unter die Marke von 6500 Punkten. Es wird nun befürchtet, dass die Krise sich auf den gesamten Hypotheken- und Kreditmarkt auswirken wird. Das Geschäft wird rauer, die Kreditvergabe härter und damit droht der oft auf Pump bezahlte Konsum in den USA abzustürzen, der zu etwa 70 Prozent die US-Wirtschaft trägt. Das Gespenst der Rezession geht um in den USA. Und wenn der Motor der Weltwirtschaft stottert, hat das schnell Auswirkungen, ganz besonders auf Länder wie Deutschland, die stark exportorientiert sind.

Dazu kommt ein allgemeiner Vertrauensverlust von Investoren. Szenen wie in den USA, wo nun Gläubiger ihr Geld zurückfordern und die Kreditschrauben allgemein angezogen werden, könnten sich wegen der internationalen Vernetzung auch schnell internationalisieren. Das Motto: Rette sich, wer kann, ist meist Vorbote einer internationalen Finanzkrise.

Das Risiko für einen Immobiliencrash wächst besonders in Spanien

Die platzende Blase in den USA könnte sich also schnell auf Europa auswirken. Betroffen könnten auch Länder sein, die ebenfalls mit einer extrem hohen Verschuldung der privaten Haushalte zu kämpfen haben und in denen heftig mit Immobilien spekuliert wird. Seit Jahren warnen Finanzinstitutionen zum Beispiel Spanien vor einem sich anbahnenden Immobiliencrash.

Das liegt vor allem an der "überdurchschnittlich hohen Verschuldung" der spanischen Haushalte, die über dem EU-Durchschnitt liegt. Die Haushalte werden "verletzlicher", weil die Einkommen der Familien nicht mit der Verschuldung Schritt hielten. Allein im vergangenen Jahr ist die Verschuldung über Hypothekenkredite um fast 20% auf knapp 569 Milliarden Euro gestiegen. Die Gesamtverschuldung der Familien, zu der auch die Konsumkredite gehören, hat fast 800 Milliarden Euro erreicht. Das sind fast 85 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP), also der gesamten Wirtschaftsleistung. Die EU-Kommission schätzt, dass bis 2008 die Verschuldung auf 100 % des BIP steigt. Deshalb warnt die EU in einem Bericht erneut vor der wachsenden Verschuldung, denn die steigenden Zinsen könnten auch hier den Konsum beeinträchtigen, der bisher dem Land das robuste Wachstum beschert. Daneben wird auch erneut darauf verwiesen, dass das Land weiter an Konkurrenzfähigkeit verliert und die Inflation noch immer hoch ist.

Obwohl die Haushalte in anderen EU-Ländern zum Teil höher als in Spanien verschuldet sind, wird die Lage hier nun besonders gefährlich. Wie am subprime market in den USA werden die Zinsen der Kredite in Spanien fast ausschließlich variabel vergeben. Zumeist sind sie an den Euribor gebunden. Das ist der Zinssatz, den europäische Banken voneinander beim Handel von Einlagen mit festgelegter Laufzeit verlangen. Trotz der Warnungen schauen die Regierungen, ob konservativ oder sozialistisch, seit Jahren tatenlos zu, wie Banken Rekordgewinne schreiben, während sich die Bürger inzwischen zum Teil für das gesamte Leben verschulden.

In Spanien haben sich die Immobilienpreise in den letzten 10 Jahren fast verdoppelt. Der durchschnittliche Kredit liegt nun bei 150.000 Euro mit einer Laufzeit von 25 Jahren. Da auch in Europa die Zinsen steigen, wird es für viele Familien immer enger. Allein die Erhöhung des Euribors um 1,1 % im zurückliegenden Jahr schlägt durchschnittlich mit fast 1650 Euro zu Buche, die jährlich mehr an Zinsen bezahlt werden müssen. Mit 4,1 % hat der Euribor einen neuen Höchststand erreicht, der sich in den letzten zwei Jahren fast verdoppelte. Ein Ende des Anstiegs ist noch nicht abzusehen, wie die Europäische Zentralbank bei Erhöhung der Leitzinsen kürzlich auf 3,75 % deutlich machte.

Dass es in Spanien trotz eines robusten Wachstums eng wird, lässt sich nun an einigen Punkten deutlich ablesen:

* Die Zahl der säumigen Schuldner steigt, und ist nach einer relativ stabilen Phase nun plötzlich auf einen [extern] Höchststand seit 2002 geschnellt. Obwohl der Wert mit 0,41% noch gering ist, macht der Anstieg den Kreditgebern sorgen.

* Der Zeitraum, der nötig ist um eine Wohnung zu verkaufen, wird ständig größer und die Zahl der Transaktionen [extern] geht zurück.

* Die Steigerung der Immobilienpreise fiel 2006 mit 9,1 % gegenüber den Vorjahren moderat aus. Tatsächlich zeigten sich aber schon Ermüdungstendenzen. In den Provinzen Kantabrien, Zamora, Orense, Alava, Guipúzcoa und der Rioja stagnierten die Preise oder fielen erstmals sogar.

Die Folgen eines Immobiliencrashs wären in Spanien deutlich heftiger als in den USA, denn ein Drittel der gesamten Wirtschaft hängt vom völlig aufgeblähten Bausektor ab. Viele Häuser werden gebaut, die niemand braucht und nur der Spekulation dienen, während Jugendliche [local] keinen bezahlbaren Wohnraum finden. In den letzten Jahren wurden in Spanien jährlich mehr Wohnungen gebaut als in Frankreich, Deutschland und Italien zusammen. Bei einem Crash würde die Wirtschaft gemeinsam mit ihrer großen Stütze in eine tiefe Krise stürzen. Spätestens die Expansionswellen dieses Crashs werden in Europa deutlich spürbar sein.

Artikel-URL: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24865/1.html  

20752 Postings, 4021 Tage permanentEin Bekannter, Mitarbeiter bei Centex

 
  
    #184
3
26.09.07 15:04
in der Planung (Architekt) hat seinen Job mit Wirkung zum 01.10.2008 verloren. Das Kündigungsschreiben ist heute per Email eingegangen.

Permanent  

61 Postings, 2763 Tage Harry Schotter....soeben gemachte Erfahrung

 
  
    #185
2
07.12.07 15:52
...ein bericht den ein mir bekannter schreiber gerade gesendet hat. Ich denke mal das er aber nichts dagegen hat das ich ihn hier veröffentliche.

@permanent... sehr interessant deine obigen ausführungen !




"....Ich kann das durch eigene - soeben gemachte - Erfahrung bestätigen.

An jeweils zwei Tagen bin ich die "guten" Wohngegenden von Phoenix und Tucson abgefahren. Straße für Straße. Die z.T. grandiosen Häuser (Pools usw.) sind nicht gerade das, was unter "subprime" fallen dürfte.

Es wimmelte nur so von Häusern "for sale", "for rent", "to lease" oder mit Realtor-Schildern vorndran. Fast alle waren bereits leer (wohin die früheren Bewohner gezogen sind, wussten auch die Nachbarn nur in seltenen Fällen). Einige Häuser schon vernagelt, einige im offenbaren Status des beginnenden Verfalls. In einigen Straßen waren alle Häuser leer, bis auf eines, das stand dann mittendrin, verloren wie ein Strauch in der Wüste.

Mein Handzähler ergab schließlich in toto 631 solcher leerer bzw. zum Verkauf usw. stehenden Einzel-Immobilien. Dazu kamen viele - z.T. halbfertige - Condos (schön gelegen an den Berghängen), an denen kein Arbeiter mehr zu entdecken war. Die Leerstände sind offensichtlich (leere Fenster, usw.), zu zählen war da nichts, weil ich nicht aussteigen und durch diese Welten wandern wollte.

Dass die Preise für diese Häuser und Condos nicht in den Himmel rauschen, ist anzunehmen. Dass sie bar bezahlt wurden, auch eher nicht. Ob die Hypotheken noch den "Wert" dieser Objekte decken, kann ich mir kaum vorstellen.

In den Innenstädten habe ich gezählt: 43 Objekte, die frei standen ("to lease" usw.), darunter drei mittelgroße Klötze. Die Banken, Merrill usw. scheinen noch voll belegt zu sein, aber das konnte ich von außen nicht feststellen.

Bei den kleinen und großen Shopping-Malls ebenfalls viele Leerstände, vor allem an den kleineren Malls an den Ausfallstraßen. Die Parkplätze kaum besetzt. In einem großen Schuhgeschäft eine einzige Kundin (Samstag Nachmittag). Sie bezahlte eine Rechnung über 8,94 USD mit einer schwarzen Kreditkarte. Die Verkäuferin: "Oh, so was habe ich noch nie gesehen."

Selbst im Barber-Shop war ich der einzige Kunde (8 Stühle). Frage: Wie laufen die Geschäfte? Antwort: "Oh, it's picking up..." Haarschnitt ohne Schnickschnack: 21 USD.

Die Hotels mäßig bis schlecht besucht, soweit ich das an der Besetzung der Parkplätze beurteilen konnte. In meinen Hotels schätzte ich die Auslastung bei 25 bis 30 Prozent. Das Wetter frühsommerlich, kleiner Regenguss, danach Sonne pur.

In der NYT ein Artikel, dass die Hypothekenkrise sich jetzt nationwide in die commercial properties durchfräße.

Immerhin: All people gut drauf, freundlich und hilfsbereit.

Gruß!"

 

20752 Postings, 4021 Tage permanentHallo Harry Schotter

 
  
    #186
2
07.12.07 17:49
So sehen auch meine Erfahrungen aus. Der Bestand an unverkauften Häusern ist enorm. Arizona ist hier bestimmt eine der am härtesten betroffenen Regionen der USA der Boom startete Verhältnismäßig spät.

Achte einmal auf den Start dieses Thread. Die Probleme am Immomarkt kamen nicht überraschend, es war lediglich überraschend wie lange diese von den Marktteilnehmern geleugnet wurden.
Ebenso wird heute eine Ausdehnung auf andere Wirtschaftszweige von vielen immer noch verleugnet. Viele wollen -wahrscheinlich aus Angst- nicht sehen.

Gruß

Permanent  

7390 Postings, 5381 Tage TimchenDazu kommt, dass Weltweit die Inflation ins Laufen

 
  
    #187
2
08.12.07 17:52
kommt und die Us-Notenbank mit Liquidität die Immobilienkrise beheben will.

Das schreit doch geradezu nach einer Anlage in Edelmetallen.  

20752 Postings, 4021 Tage permanentForeclosures Come to McMansion Country

 
  
    #188
1
07.04.08 15:39

Foreclosures Come to McMansion CountryHOUSING REAL ESTATE MCMANSION FORECLOSUREBy ReutersReuters| 07 Apr 2008 | 08:31 AM ET

Million-dollar fixer-upper for sale: five bedrooms, four baths, three-car garage, cavernous living room. Big holes above fireplace where flat-screen TV used to hang.

The U.S. housing crisis has come to McMansion country.

Just as the foreclosure crisis has hollowed out poorer neighborhoods, "for sale" signs are sprouting in upscale developments so new they don't show up on GPS navigation screens.

Poor people weren't the only ones who took out risky, high-interest loans during the housing boom.

The sharp increase in housing costs -- and the desire to live in brand-new, spacious houses with modern features -- led many affluent buyers to take out loans they couldn't afford.

"People had in their head, 'I need a mud room, I need giant columns, I need a media room, and I'm going to do anything to get it,"' said Robert Lang, co-director of Virginia Tech's Metropolitan Institute, a research organization that focuses on real estate and development.

The crisis has hit especially hard here in Loudoun County, Virginia, where upscale developments have supplanted horse farms over the past fifteen years.

About an hour's drive from Washington, Loudoun is one of the nation's most affluent counties, with a median household income of $98,000, more than double the national figure.

The county has also ranked as one of the nation's fastest growing in recent years as developers built thousands of super-sized, amenity-laden houses to keep pace with the booming high-tech economy.

These houses are sometimes nicknamed "McMansions," disparaging both their extravagance and their look of mass production -- like hamburgers from a McDonald's restaurant.

Between 1990 and 2005, the county's population tripled to 272,000. Many of those moving here relied on risky, high-interest loans to buy the house of their dreams.

"People pushed the limits to be able to buy. They couldn't afford to buy there otherwise," said Virginia Tech consumer-affairs professor Irene Leach.

 

High-interest loans accounted for 16 percent of the total during the height of the mortgage boom in 2005, less than other outer-ring suburban counties in the region but more than neighboring counties closer to Washington.

Now the bill has come due. One out of every 69 households in the county was in foreclosure in the last three months of 2008, well above the national average of one filing for every 555 households, according to RealtyTrac.

Most of these have been concentrated in the county's poorer neighborhoods, but local realtor Danilo Bogdanovic says he is increasingly seeing more foreclosures on properties worth more than $800,000 as affluent borrowers burn through savings in a vain attempt to stay in houses they can't afford.

"They've just prolonged the pain," Bogdanovic said. "I don't think they're immune to it." At the end of 2007, 20 of the 25 houses for sale for more than $850,000 in Loudoun County appeared to be foreclosures, according to Tony Arko, his partner.

 

These can take years to sell, as they must compete with brand-new developments still coming online.

Housing prices in the county plummeted 8 percent in 2007, the sharpest drop in the region, according to the Washington Post.

New home starts plummeted by 50 percent.

Bogdanovic and Arko have sold many foreclosed properties to investors looking to rent them out. But there's no market for a million-dollar rental property, they say.

In the Beacon Hill development, a golf course snakes among large houses and gazebos set on rolling hills. Residents keep their horses at an equestrian center.

A 7,300-square-foot mansion on Spectacular Bid Place features three chandeliers, a spiral staircase and a state-of-the-art kitchen. The owner offered it at $1.35 million in January 2006, before foreclosing in August 2007. The house found a buyer in January 2008 -- for $963,000.

Several miles away, the million-dollar fixer-upper with the holes in the walls has been on the market since December. It is still unsold.

 

2328 Postings, 2761 Tage Shenandoahjetzt ein häuschen in Florida kaufen

 
  
    #189
2
07.04.08 15:49
macht absolut sinn...

so kostete ein schönes haus am golf von mexico (nahe fort myers) vor 5-6 Jahren ca. 300.000 $, inklusive pool etc...

damals war eur/$ allerdinsg bei ca. 1:1 oder sogar niedriger...das haus kostete also 300.000 euro!

heute bekommt man dises Haus für 250.000$ mit Kursen von ca. 1,60, ergo ca. 150.000 euro. Gleiches Haus kostet für uns europaer nur noch 50%!!!!!!!!!!!

macht absolut sinn.  

20752 Postings, 4021 Tage permanentUS Home Values Slump for 7th Straight Quarter

 
  
    #190
12.11.08 11:02

US Home Values Slump for 7th Straight QuarterHOMES, MORTGAGES, REAL ESTATE, US, INTEREST RATESReuters| 12 Nov 2008 | 04:38 AM ET

Home values in the United States posted their seventh consecutive quarterly decline, with nearly one-third of Americans who sold in the past year losing money, real estate website Zillow.com said Wednesday.

 

Home values fell 9.7 percent year-over-year in the third quarter to a Zillow Home Value Index of $202,966, according to the third quarter Zillow Real Estate Market Reports, which encompass 163 metropolitan areas.

Home values have dropped a total 12.8 percent since the market peaked in 2006.

Year-over-year declines in the second quarter were 8.8 percent, indicating that price drops continued to accelerate in the third quarter, the reports showed.

The continued declines in value are causing more homeowners to sell their homes for less than the original purchase price.

Over the past 12 months, 30.2 percent of homes sold were sold for a loss, up from 23.7 percent at the end of the second quarter.

 

In 17 markets -- 14 of them in California -- more than half of homes sold in the past year were sold for a loss, the reports showed.

The percentage of homeowners with negative equity remained fairly steady from the second to the third quarter, however, as more foreclosures were completed and as median down payments rose in 61 markets.

One in seven, or 14.3 percent, of all homeowners across the country has negative equity, and of homeowners who bought in the last five years, almost one-third, or 29.5 percent, are 'under water', the reports showed.

"The fact that one-quarter of markets in Zillow's third quarter reports show negative or relatively flat annualized change over five years is an indication of the enormous amount of value that has been taken out of the real estate market through home value depreciation in the past few years," Stan Humphries, Zillow vice president of data and analytics, said in a statement.

"It's clear we are at a unique point in history; we've had seven consecutive quarters of decline, and we expect that to continue until at least the middle of next year. Most markets are still seeing five-year annualized returns, but we will see more markets slip into flat or negative long-term change as the economy continues to suffer, factors like job losses begin to further affect foreclosure rates and home values continue to decline," he said.

Foreclosures made up almost one in five, or 18.6 percent, of all transactions in the past 12 months and areas with the highest foreclosure rates are the markets with some of the greatest home value declines.

In California's Central Valley, 57.6 percent of transactions in Merced were foreclosures, and in Stockton, foreclosures made up 56.4 percent of transactions.

The New York metro area continued to have the lowest rate of foreclosures, with only 3.5 percent of all transactions being foreclosures, the reports showed.

 

20752 Postings, 4021 Tage permanentNew Home Sales Drop 0.3%, Cast Shadow on Recovery

 
  
    #191
28.11.12 16:19

New Home Sales Drop 0.3%, Cast Shadow on Recovery

Reuters
| 28 Nov 2012 | 10:10 AM ET

New U.S. single-family home sales fell slightly in October and the government revised sharply lower its estimate for the prior month's sales, casting a small shadow over what has been one of the brighter spots in the U.S. economy.

The Commerce Department said on Wednesday sales dropped 0.3 percent last month to a seasonally adjusted 368,000-unit annual rate.

Government data for new home sales are subject to substantial revisions. Indeed, the Commerce Department cut its estimate for sales in September by 20,000 to a 369,000-unit rate.

The data leaves the pace of new home sales just below the pace reported in May, suggesting little upward momentum the market for new homes.

Still, the report gave some upbeat signals that reinforced the housing sector as a point of strength in an economy beset by flagging business confidence and cooling demand abroad. The median home price of a new home rose 5.7 percent from a year ago.

Economists polled by Reuters had forecast sales rising to a 390,000-unit rate last month from the previously reported 389,000-unit rate.

The Commerce Department said superstorm Sandy at the end of last month probably had a "minimal" effect on sales activity, and did not affect collection of data

 

URL: http://www.cnbc.com/id/49993293/

 

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