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Etwas Wasser in den Wein.... 540811 Aareal bank

Seite 1 von 90
neuester Beitrag: 30.07.15 18:00
eröffnet am: 16.08.10 08:15 von: dddidi Anzahl Beiträge: 2230
neuester Beitrag: 30.07.15 18:00 von: Timo1990 Leser gesamt: 289044
davon Heute: 1
bewertet mit 12 Sternen

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7031 Postings, 2454 Tage dddidiEtwas Wasser in den Wein.... 540811 Aareal bank

 
  
    #1
12
16.08.10 08:15
Kursziel  Anfang bis Mitte September mit einer Wahrscheinlichkeit von 40 % ... ? 13,70 ...
http://www.charttec.de/html/formation_schulter_kopf_schulter.php
-----------
"Regel eins lautet: Nie Geld verlieren. Regel zwei lautet: Vergesse nie die Regel Nummer eins." (Warren Buffett)
Angehängte Grafik:
chart_month_aarealbank.png (verkleinert auf 63%) vergrößern
chart_month_aarealbank.png
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2204 Postings ausgeblendet.

3864 Postings, 2160 Tage Raymond_Jameschart: 'W'-formation (doppel-boden) ...

 
  
    #2206
16.07.15 10:09

... ein chartisten geläufiges verhaltensmuster (chartmuster) des kurses (€36,66)


 

216 Postings, 1964 Tage Krassus@Ray

 
  
    #2207
16.07.15 10:09
Kurzfristig könnte ich der Charttechnik ja noch etwas abgewinnen, allerdings entscheidet mittel- langfristig m. E. ganz klar das EPS-Wachstum, teilweise auch das Umsatzwachstum (siehe E-Commerce) über den Kurs. Der Value-Ansatz bleibt der bestimmende Faktor für den Preis einer Aktie, behaupte ich. Deshalb befasse ich mich lieber mit Trends, Zukunftstechnologien und Marktforschung als mit dem Untersuchen von Candlesticks.  

Von daher setze ich eher auf Trends wie Organic Food, habe z. B. bei 36,50 ? in Whole Foods Market (weltweit größte Biolebensmittelkette) investiert. Außerdem im Bereich Gesundheit bei 104,50 ? in Gilead Science und bei 54 ? in FMC. Nach meiner Recherche bieten diese Aktien langfristig sicherere Gewinne und stabile CF´s. Gilead wird derzeit, trotz exorbitanten Wachstums, nur mit einem KGV von 11 für 2015 gehandelt. Allerdings monieren Analysten die starke Abhängigkeit von der Hepatitis Sparte. Sie vergessen dabei aber, dass es weltweit ca. 140 Mio.! Erkrankte gibt, ca. 7 Mio. davon in den Industrieländern. Laut Q1 2015 hat Gilead erst 260.000 Menschen mit Solvaldi oder Harvoni behandelt. Trotz der Größe von Gilead (ca. 180 Mrd.  M-Cap) sehe ich hier weiter Renditen von gesicherten 10-15 % in den nächsten 10 Jahren.

Interessant finde ich derzeit außerdem Zalando, Orpea (größter Anbieter für Pflegeplätze und Einrichtungen für psych. Erkrankte), First Solar finde ich auch spannend. Allerdings habe ich mit dem Solarmarkt bisher nur partiell beschäftigt.

Gibt es hierzu Einschätzungen von Euch?  

7205 Postings, 1585 Tage crunch time@ Raymond_James

 
  
    #2208
2
16.07.15 10:45
Raymond_James : chart: 'W'-formation (doppel-boden) .
============
Genau das schwebt mir auch aktuell vor als Frage die sich nun stellt. Allerdings ist ein Doppelboden erst ein Doppelboden (bzw. eine "W" Formation, wenn man die deckelnde Nackenlinie NACHHALIG nach oben rausnimmt. Soweit ist man noch nicht. Zudem ist das Ganze hier bei Aareal aktuell sehr stark mitgetrieben vom Gesamtmarkt, der morgen seinen kleinen Verfallstag hat und was natürlich eine sehr starke Wirkung hatte die letzten Tage. Also über 1000 Punkte Anstieg beim DAX innerhalb weniger Tage ist vielleicht dann doch mal eine Größe, die nach dem Verfallstag dann in der kommenden Wochen wieder etwas konsolidiert werden könnte. Denn seien wir mal ehrlich: der ökonomisch unbedeutende Zwergstaat Griechenland ist fundamental gesehen ein absolutes Non-Event für unsere Wirtschaft und unsere Firmen und für die Weltwirtschaft/Weltbörsen erst recht. Wenn man die Hellenen also nun weiter mit endlosen (für immer verlorenen) Milliarden pampert bis an das Ende aller Tage (was eigentlich eh das wahrscheinlichste aller Szenarien war, da ein Grexit garnicht möglich ist nach der bestehende Verträgen der Eurozone und Schäuble sich zur absoluten Witzfigur gemacht hat mit einer unglaubwürdigen Drohkulisse aus heißer Luft, da Junker und Hollande schon Tage vorher immer wieder gesagt hatten einen Grexit wird es zu 100% nicht geben und Merkel ja "um jeden Preis" die Griechen im Euroraum halten wollte), dann werden dadurch die Gewinne unserer Firmen hier auch nicht höher oder niedriger. Wichtiger ist da schon z.B. was China in den kommenden Monate macht. China wächst alle 6 Wochen um die Größe der Gesamtwirtschaft von Griechenland. Von daher mag BILD&Co zwar die Hysteriewelle machen wegen Griechenland, wichtiger wird für die Börese mittel- bis langfristig aber sein, daß von asiatischer Seite kein Störfeuer auf uns zukommt und die chinesische Regierung weiter mit ihren Maßnahmen Erfolg hat ein weiteres platzen der heimischen Aktienblase zu verhindern. Aktuell scheint es erstmal zu wirken. Und gestern hat China mitgeteilt, daß sich die Wirtschaft erstmal wieder stabilisiert ( http://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/...rkte-schwach-13703746.html ), was heute vielleicht auch den Börsen bei uns und in den USA etwas Rückenwind mitgibt, weil manche schon mit größeren Auswirkungen dort gerechnet hatte. Für viele große deutsche Unternehmen ist China längst der wichtigste Einzelmarkt auf der Welt, speziell z.B. für unsere Autobranche, die einer  Hauptträger der deutschen Exportwirtschaft ist. Wie nachhaltig es sein wird was die Chinesen jetzt machen werden die kommenden Monate zeigen. Also abwarten, ob Aareal so schnell wirklich klar über 37 rausläuft Richtung 38/80/39,00 oder ob man da noch einige Sommertage mehr für brauchen wird ;) Potenzial zu klar mehr als 37? hat die Aktie auf jeden Fall (falls die Hj1 Zahlen nicht unerwartet etwas negatives bringen werden).  
Angehängte Grafik:
chart.png (verkleinert auf 42%) vergrößern
chart.png

216 Postings, 1964 Tage KrassusInteressanter Link

 
  
    #2209
1
16.07.15 12:20
http://www.fool.de/2015/06/17/...sollten-bevor-die-zinssatze-steigen/

Das ist las man auch im Makro Grundkurs:

Steigen die Zinsen, steigt die Bereitschaft der Banken Darlehen zu vergeben. Im Gegensatz fällt bei steigenden Zinsen zwar die Nachfrage. Angebot und Nachfrage treffen sich bekanntlich im Gleichgewicht.

Die steigenden Zinsen im Bereich des Kapitalmarktes sollte unserer Aareal in den nächsten Jahren helfen die Zinsmarge zu steigern :)

Und somit dem EPS und dem Aktienkurs.  

1280 Postings, 803 Tage Johnny Utahcrunch, vielen Dank

 
  
    #2210
16.07.15 14:22
Die Situation erinnert mich ein wenig an Freenet im Sommer/Frühherbst 2014: (aus meiner Sicht) günstige Fundamentaldaten zusammen mit einem durchaus interessanten Chartbild. Muss ja nicht gleich so wie Freenet um über 50 % steigen, aber 40 Euro bis Jahresende halte ich durchaus für machbar.  

3864 Postings, 2160 Tage Raymond_Jamesneues 20-tage-hoch (37,27)

 
  
    #2211
20.07.15 10:01

1280 Postings, 803 Tage Johnny UtahUnd auch andere springen jetzt auf die

 
  
    #2212
20.07.15 14:56
W-Formation auf. Wenn dies jetzt noch mit guten Quartalszahlen untermauert wird, dürfte die Ampel endgültig auf grün stehen.  

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/...formation-re-break-range  

442 Postings, 1045 Tage Timo1990@ Krassus

 
  
    #2213
21.07.15 15:48
Problematisch ist es allerdings, wenn ein großer Teil der Aktivverzinsung bereits für Jahre fest kontrahiert ist. In den USA dominieren variable Zinssätze, in Deutschland nicht. Aareal Bank ist zwar international aufgestellt, allerdings könnte trotzdem ein großer Teil der Kredite langfristig zinsgebunden sein, während die durchschnittliche Laufzeit der Aktivseite höher ist als die der Passivseite, sodass Änderungen sich schneller auf der Passivseite zeigen. Dazu erhöhen steigende Zinsen die Attraktivität der Alternative zu Aktien und entsprechend steigt die erwartete Rendite an Aktien, was den Kurs drückt. Ich bin selbst noch unsicher, wie das Szenario der steigenden Zinsen Einfluss haben würden. Nur schätze ich, dass die US-Bedingungen, wo die Zinsmargen schnell steigen, da die Zinssätze variabel sind, in Europa nicht oder nur bedingt gegeben sind.  

10035 Postings, 396 Tage youmake222Aareal Bank verlängert Vertrag mit Vorstand Dagmar

 
  
    #2214
22.07.15 11:05

442 Postings, 1045 Tage Timo1990kgv

 
  
    #2215
25.07.15 16:08
Wie bewertet ihr das KGV des Konzerns? Ich bin noch relativ am Anfang meiner Analyse, doch wirkt es ersteinmal hoch, wenn ich die 2015er Ziele betrachte. Der Zugangsgewinn ist ein Einmaleffekt. Ohne den Zugangseffekt werden 2,3 bis 2,7 € EPS angestrebt. Das ergibt eine KGV-Spanne für 2015 auf Basis des jetzigen Kurses von 13,7 bis 16. Für eine Bank nicht wirklich günstig. Im ersten Quartal lag das EPS bei 60 Cent, das passt ja ziemlich gut in die Spanne. Vielleicht wird das EPS noch durch Integrationskosten belastet und wird in Zukunft ggf. von Synergien unterstützt, aber derzeit wirkt die Bewertung in meinen Augen zumindestens nicht günstig, insbesondere im Vergleich zu US-Banken, die einer Zinswende näher stehen und höhere RoEs aufweisen (dafür aber weniger Eigenmittel besitzen). Ich suche aber eine europäische Alternative und würde mich über Meinungen freuen.
VG  

521 Postings, 388 Tage TBH1414Da muss man auch mal über 2015 hinaus gucken

 
  
    #2216
25.07.15 22:50
Ab dem nächsten Jahr wird die WestImmo etwa 1? zum EPS beitragen. Somit würde das KGV2016 auf ca. 10 sinken. Dazu wird die Dividende in den nächsten Jahren weiter kräftig zulegen und eventuell wird es sogar eine Sonderdividende geben. Außerdem sollt man zur Analyse auch nicht nur das KGV heranziehen. Bei Aareal passt einfach das Gesamtpaket. Für so eine solida Bank wäre meiner Meinung nach ein Bewertungsaufschlag angemessen. Mindestens ein KGV2016 von 15 ist hier angebracht und das ist im M-Dax-Vergleich immer noch sehr günstig. Aareal steht viel besser dar als CoBa, Deutsche Bank und co. und sollte deswegen auch höher bewertet werden. 60? als Kurs im Laufe des nächsten Jahres ist mein vorläufiges Ziel.  

442 Postings, 1045 Tage Timo1990danke

 
  
    #2217
1
28.07.15 19:21
@ TBH1414

Danke für den Input. Deutsche Bank, Commerzbank etc. sind natürlich kein Vergleich. Viel volatilere Ergebnisse, Strafen, schwächerer RoE, geringere Eigenmittelquoten. Hier ist das Gesamtpaket auf jeden Fall deutlich solider.

1 € nachhaltige EPS-Steigerung durch die Übernahme wären natürlich traumhaft und die Aussagen, dass über 3 Jahre zusammen 3 € EPS zusammen kommen sollen (also im Schnitt 1 pro Jahr), habe ich heute auch gefunden, aber ich schätze mal, dass hier der Zugangsgewinn bereits enthalten ist, oder? (also die Aktivierung vom Badwill als Gewinn) Und das wäre ja nur ein Buchungsgewinn, kein wirklich realer ökonomischer Ertrag und schon gar nicht nachhaltig. Dass das überhaupt funktioniert, ist mir sowieso mehr als suspekt, da ein positiver Godwill auch nicht direkt als Verlust gebucht wird. Es wird schon Gründe haben, wieso die WestImmo für ein KBV von unter 1 verkauft wurde (RoE unter Eigenkapitalkosten).

Der RoE zum Wachstum durch Investition ins eigene Geschäft ist gering (wenn auch für die Branche hoch). Für eine gute langfristige Rendite muss er steigen oder das KGV niedrig sein. Für ein KGV von 15 müsste der RoE meiner Meinung nach steigen, damit sich die Eigenkapitalkosten des Unternehmens als Rendite erreichen ließen. Rein durch Ausschüttung käme man bei konstantem RoE ja nur auf 1/15=6,66 %... Langfristig etwas wenig für eine Bank, also muss etwas durch eine bessere Rentabilität dazu kommen, bzw. Investitionen mit höheren Renditen durch die Bank selbst.

Vielleicht durch höhere Zinsspannen, sinkende Kreditausfälle, sinkende Verwaltungskosten (durch Übernahmesynergien evtl.)...

Oder man sagt, dass die Eigenmittel der Bank so hoch sind und die Besicherung der Kredit so gut ist, dass die Bank als defensives Unternehmen zählt und die Renditeansprüche dann deutlich niedriger sind, dann wäre 15=kgv beim jetzigen RoE sicher ok, dann reichen eben 6-7 % langfristige Rendite.

Ein Unternehmen im MDAX hat ja oft die Möglichkeit ins eigene Geschäft zu investieren und damit Renditen von 10, 15, 20 % zu erzielen und kann daher hoch bewertet sein, weil es Gewinne extrem rentabel anlegen kann und damit schnell im EPS wachsen kann. Bei der Aareal Bank sehe ich derzeit aber eben nur einen RoE von 6,6 %, was natürlich für eine Bank in Europa sehr gut ist (weit überdurchschnittlich). Aber wenn die Bank nur die Möglichkeit hat, Gewinne zu 6,6 % anzulegen, dann wäre ein KGV von 15 nur dann fair, wenn das Risiko sehr niedrig ist. Aber vielleicht ist das ja der Fall, die Besicherung der Kredite sieht ausgezeichnet aus.

Wie siehst du, bzw ihr das? Setzt ihr darauf, dass die Bank rentabler wird, oder dass sie eben sehr sicher ist und sich daher als eine Art Basisinvestment mit gutem Dividendenstrom eignet?

Bei einer Bank denkt man ja oft erst einmal an höheres Risiko und höhere Renditeansprüche (wo mir auf den ersten Blick nicht ganz klar ist, wie er erfüllt werden soll), vielleicht ist dieser Gedankengang an der Stelle aber falsch, wenn man sich Eigenmittel und Besicherung anschaut.

VG
 

521 Postings, 388 Tage TBH1414Der Buchgewinn durch die Westimmo

 
  
    #2218
1
28.07.15 21:32
Wird in diesem Jahr verbucht und beträgt ca. 150 Mio. ?. Dieser Buchgewinn zählt aber glaube ich nicht zum Beitrag der WestImmo zum EpS in den nächsten drei Jahren. Ich habe in Erinnerung, dass die WestImmo ab 2016 kumuliert 3? zum EpS in drei Jahren beitragen soll, also ohne den Buchgewinn, . Schaue eventuell morgen noch mal nach, ob ich es noch richtig in Erinnerung habe. Wie genau diese 3? dann in den nächsten drei Jahren verteilt werden kann ich nicht einschätzen und habe daher einfachheitshalber 1? pro Jahr angenommen.  

442 Postings, 1045 Tage Timo19903 Euro

 
  
    #2219
1
28.07.15 21:47
Das hört sich sehr gut an und wäre dann genau der Renditetreiber, den ich suche :) Damit wäre auch die Bewertung attraktiv. Der Rest ist es sowieso. Auch wenn es natürlich nur eine Konzernprognose ist und damit nicht sicher, aber zumindest ist es nachvollziehbar, wie genau für den Aktionär Wert geschaffen werden soll. Wenn es schlussendlich nur 60/70 Cent pro Jahr werden, wäre das immer noch in Ordnung, was die Bewertung betrifft.  

216 Postings, 1964 Tage Krassus@Timo und TBH

 
  
    #2220
2
29.07.15 12:09
Tipp: Anruf bei der IR Abteilung. Genau diese Frage bzgl. des Gewinns durch den Kauf der Westimmo und der Coreal hatte ich auch.

Laut meinem Telefonat mit der IR der Aareal ist in den kumulierten 3 ? EPS in beiden Fällen der Zugangsgewinn aus neg. Goodwill enthalten. Also 2,5 ? sind jeweils der Zugangsgewinn 2014 für Coreal und 2015 für die Westimmo.

Allerdings sind die verbleibenden 0,50 ? je zugekaufter Bank m. E. sehr konservativ angesetzt. Allein 2014 war der Gewinn der Westimmo ca. 60 Mio. ?, also ca. 1 ? EPS und 2013 ca. 50 Mio. ?.

Ich hoffe und vermute, dass das EPS durch die beiden Zukäufe mehr als die 0,5 ? je Bank (abzgl. Zugangsgewinn) beitragen. Der Immomarkt läuft weiter rund in der EU :)  

216 Postings, 1964 Tage KrassusLink: Gewinn Westimmo

 
  
    #2221
2
29.07.15 12:10

521 Postings, 388 Tage TBH1414Ich habe gerade noch mal

 
  
    #2222
29.07.15 20:38
im Q1-Bericht nachgeschaut. Es ist in der Tat nicht ganz eindeutig geschrieben. Ich weiß auch nicht mehr, warum ich angenommen hatte, dass zu den 3? EpS in drei Jahren der Zugangsgewinn nicht dazu zählt, obwohl das so gar nicht drin steht.
Habe jetzt mal die IR-Abteilung kontaktiert, um Klarheit zu schaffen.  

521 Postings, 388 Tage TBH1414Habe gerade mal den 2014er GB der WestImmo

 
  
    #2223
1
29.07.15 20:50
angeschaut. Die WestImmo hat 2014 64,1 Mio. ? Gewinn gemacht. Wenn ich jetzt mal davon ausgehe, dass dieser Gewinn auch in 2015 erreicht wird und durch die Anzahl der Aareal Bank Aktien (59,9 Mio.) teile, komme ich auf ein EpS der WestImmo zum Aareal Konzern von 1,07?. Also denke ich, dass, wie ursprünglich von mir angenommen, der Zugangsgewinn nicht mit zu dem kumulierten Beitrag zum EpS von 3? in drei Jahren gehört.
Dann passt auch ungefähr die Annahme, dass die WestImmo jährlich 1? zum EpS beitragen wird.
Ich werde mich noch mal melden, wenn die IR geantwortet hat.

Gehe aber jetzt davon aus, dass sich an meiner Sicht nichts ändern wird. Sonst müsste ich mein Invest doch noch mal überdenken.  

442 Postings, 1045 Tage Timo1990EPS

 
  
    #2224
30.07.15 13:59
Ich schätze mal, dass man nicht sagen kann, dass Gewinn/Aktienzahl der EPS-Erhöhung entspricht, da das Unternehmen schließlich auch bezahlt wurde und das Wegfallen der Mittel auf der anderen Seite auch EPS kostet und nur die Differenz zu WestImmo Gewinn/ Anzahl der Aarealbank-Aktien der EPS-Erhöhung entspricht.

Dass eine Akquisition überhaupt direkt das EPS erhöht, ist schon etwas positives. 50 Cent über 3 Jahre, nach Buchgewinn durch Badwillauflösung, wären sicher ein gutes Akquisitionsergebnis. Anschließend sind es durch Synergien und wegfallende Integrationskosten sicher mehr.

Doch nach diesen Informationen wäre das KGV bereits wieder etwas hoch, wenn man den RoE (bzw. auf Basis von tangible equity) als Gradmesser des organischen Wachstums sieht. Das Management peilt ja ca. 2,5 € EPS ohne Badwillgewinn an. Das führt zu einem KGV (2015) von knapp 15 auf Basis des jetzigen Kurses. Könnte das Unternehmen sehr wertschaffend Gewinne thesaurieren, wäre das sicher ok, da ja auch die Besicherungs- bzw. die Eigenmittelsituation sehr gut ist. Aber das ist nicht gegeben, also wäre der nächste Hebel ein steigender RoE. Ist so etwas absehbar? Synergien und eine steigende Zinsspanne wären da denkbar.
 

521 Postings, 388 Tage TBH1414Da hast du einen grundlegenden Denkfehler

 
  
    #2225
30.07.15 16:18
"Ich schätze mal, dass man nicht sagen kann, dass Gewinn/Aktienzahl der EPS-Erhöhung entspricht, da das Unternehmen schließlich auch bezahlt wurde und das Wegfallen der Mittel auf der anderen Seite auch EPS kostet und nur die Differenz zu WestImmo Gewinn/ Anzahl der Aarealbank-Aktien der EPS-Erhöhung entspricht."

Das Wegfallen der Mittel kostet KEIN EPS! Im Gegenteil. Die Übernahme erhöht doch das EPS, da 150 Mio. ? unter Buchwert gekauft wurde. Das EpS 2015 erhöht sich also durch den Zukauf um 2,50? (150 Mio ?/59,9 Mio Aktien).
Und wie ich oben schon vorrechnete, kann die WestImmo durchaus einen Beitrag von 1? pro Jahr zum EPS beitragen. Da aber, wie du schon richtig schreibst, am Anfang auch Integrationskosten anfallen, wird es im ersten Jahr vielleicht etwas weniger sein und sich dann sukzessive erhöhen. 3? in drei Jahren ist also meiner Meinung nach realistisch.
Damit würde das KGV2015e von 7-8 (bereinigt um den Zugangsgewinn eher 15) betragen und das KGV 2016e dann ca. 10. Und das ist zu wenig für so eine Bank. Deswegen sehe ich auch 60? als fairen Kurs und in 12 Monaten als machbar. Zudem ja die Dividende stark steigen dürfte und ein weiterer Kaufgrund ist.  

442 Postings, 1045 Tage Timo1990EPS

 
  
    #2226
1
30.07.15 16:35
Ja, natürlich erhöht sich das EPS nach IFRS durch den Zugangsgewinn. Mir geht es aber um die nachhaltige EPS-Entwicklung (adj. EPS, non-GAAP), also die Fähigkeit zu investieren und auszuschütten. Der Zugangsgewinn ist bloß ein buchhalterischer Effekt. Mein Kommentar bezog sich darauf, dass man nicht sagen kann (was so rüberkam), dass der Gewinn der WestImmo geteilt durch 50 Mio. Aktien den EPS-Zuwachs begründet, eben da es das Unternehmen nicht umsonst gab, sondern dafür, wenn auch unter Buchwert, bezahlt wurde und diese 350 Mio. € natürlich ebenfalls Erträge generiert hätten. Wert wird geschaffen, wenn der Kauf langfristig mehr EPS generiert als die alternative Verwendung der 350 Mio. €.

Bei dem realen KGV von 15 für 2015 sind wir uns wohl einig. Diesen Wert halte ich für hoch - aus den geschilderten Gründen (RoE). Ich kann nicht nachvollziehen, wie du auf 10 für 2016 kommst. Nach den neuen Infos von Krassus ist der Zugangsgewinn in den 3 € ja bereits enthalten, sodass für 2016 nicht viel übrig bleiben wird. Wie soll das Unternehmen also die Gewinne pro Aktie in einem Jahr um 40 % steigern?  

216 Postings, 1964 Tage KrassusTipp: Whole Foods Market und United Natural Foods

 
  
    #2227
30.07.15 16:44
Sind ganz schön abgeschmiert. Aber Bio wird weiter boomen, vermute ich. Ich bin bei WFM leider schon bei 36 ? rein, aber werde nochmal nochkaufen.

UNFI ist bei mir auf der Top-Watchliste.  

216 Postings, 1964 Tage KrassusEPS 2016

 
  
    #2228
30.07.15 16:59
Also wie gesagt, die jeweils genannten 3 EPS sind inkl. neg. Goodwill. Allerdings rechnet der Vorstand immer konservativ :)

Positiv: Endlich zieht die Inflation in USA an. Heute gemeldet mit 1,8%. Das ist gut für die Zinsentwicklung und sollte der Aareal helfen. Zur Erinnerung: Ca. 9 MRD ? Einlagen hat die Aareal aus Mitteln der Immobilienverwalter. Ein Anstieg der Zinsmarge um bspw. 0,10 % bzw. 10 Basispunkte wären 9 Mio. ? Gewinn vor Steuer. Da hier auch ein Einwand in vorherigen Posts zur Zinsmarge kam (glaube von Timo).

Ein weiterer kleiner Effekt dürfte die Abschreibung in Q1 auf die Hype Alpe Adria sein (ca. 8 Mio. ?). Das Österr. Verfassungsgericht hat der Abwicklung widersprochen. Auch hier dürfte sich das EPS um ca. 10 cent erhöhen.

Zum KGV: Ziehen wir die 2,50 ? der Coreal ab, kommen wir für 2014 auf ein EPS von 2,37 und einem KGV von 15. 2015 sollte es ähnlich aussehen. Bleiben wir bei der konservativen Schätzung des Vorstandes kommen wir für 2016 auf ein EPS von ca. 3 ?. Die Datenbank von BO prognostiziert 3,31 für 2016.

Das KGV wäre also in etwa 11 für 2016.

Allerdings vermute ich einen etwas höheren Gewinn aufgrund weiter gut laufender Immomärkte in der EU und dem hervorragende Management der AaB.

Meine Schätzung für 2016 liegt etwa 10 % höher, also bei ca. 3,60 ? EPS, als bei Börse Online.  

521 Postings, 388 Tage TBH1414@Timo1990

 
  
    #2229
30.07.15 17:06
Klar kann man die 60 Mio. ? der WestImmo von 2014 nicht einfach durch die Anzahl der Aareal Aktien teilen, um den Beitrag der WestImmo zum EpS rauszukriegen. Habe das nur als Überschlag gemacht, um ungefähr abschätzen zu können, wie sich dadurch das Konzern-Ergebnis verbessert.

KGV2016e von 10 komme ich durch die Annahme, dass die WestImmo 1? zum EpS beisteuert. Natürlich erst mal unter Vorbehalt. Ich hoffe die IR-Abteilung antwortet mir bald mal.  

442 Postings, 1045 Tage Timo1990Inflation, Zinsen

 
  
    #2230
30.07.15 18:00
@ Krassus
Danke für deine Einschätzung!

Die US-Zahlen gefielen mir heute auch sehr gut, dazu noch die Revision beim Q1 GDP-Wachstum, auch wenn Q2 leicht unter den Erwartungen lag. Alles sieht nach baldigen Zinserhöhungen aus.

Wo ich noch meine Schwierigkeiten habe, ist bei der Bewertung steigender Zinsen für das Bankgeschäft. Bei den US-Banken wirkt es einleuchtend. Die Zinszahlungen der bestehenden Kredite ziehen durch variable Konditionen an, das Neugeschäft wird rentabler, während Einlagen den Sprung nicht 1 zu 1 mitnehmen, womit die Zinsspanne steigt. Davon hoffe ich derzeit auch mit JPM zu profitieren. Bei europäischen Banken sollten dagegen höhere Anteile der Kredite einen fixen Kupon haben, vermute ich. Jedenfalls ist das ja in Deutschland meist der Fall, meines Wissens nach. Entsprechend würde der Zinsanstieg sich tendenziell eher beim Neugeschäft bemerkbar machen und weniger beim Kreditbestand. Die Passivseite, da bei Banken meist kurzfristiger (geringere Duration), dagegen könnte früher das neue Zinsniveau annehmen, sodass die Zinsmarge kurz- und mittelfristig sogar fallen könnte. Wie siehst du das? Mir ist an der Stelle nicht klar, wie stark die Bilanzen durch variable bzw. fixe Kredite dominiert sind.

VG  

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