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Deutsche Bank (moderiert 2.0)

Seite 1 von 1398
neuester Beitrag: 28.04.17 15:49
eröffnet am: 16.05.11 21:41 von: die Lydia Anzahl Beiträge: 34947
neuester Beitrag: 28.04.17 15:49 von: Weltenbumm. Leser gesamt: 4033551
davon Heute: 2635
bewertet mit 63 Sternen

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290 Postings, 2656 Tage die LydiaDeutsche Bank (moderiert 2.0)

 
  
    #1
63
16.05.11 21:41

Hallo, Ihr Lieben.

cagediver2 hat es damals treffend formuliert:

In diesem Thread soll sachlich und fundiert die aktuelle Situation diskutiert werden. Bitte haltet euch an die Forenregeln. Bashen & Pushen ist unerwünscht. Die Moderation soll dazu dienen, einen angemessenen Umgangston zu pflegen.

Leider hat cagediver2 seinen Account gelöscht und moderiert seinen Thread nicht mehr. Mit diesem neuen Thread will ich an seine Arbeit weiterführen.

 

 
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34921 Postings ausgeblendet.

2 Postings, 2 Tage crasymom# Manager

 
  
    #34923
4
27.04.17 12:51
genau der richtige Zeitpunkt um hier mal positive Stimmung zu erzeugen. Auch ich sehe steigende Kurse. Das Tal der Tränen ist überwunden.  

879 Postings, 2953 Tage Hans HoseTagesordnung

 
  
    #34924
27.04.17 13:06
zur Hauptversammlung?
Bei der CoBa hätte man mir wenigstens etwas Schokoladiges in den Briefkasten gedrückt. *Kopfschüttel*...  

141 Postings, 519 Tage emerawDeutsche Bank

 
  
    #34925
3
27.04.17 13:08
@34918:Ist es nicht allgemein so, daß ein Kurs steigt, je näher man auf ein positives Ereignis zugeht?Wenn dann das Ereignis (27.4.) eintritt, nehmen sehr viele Gewinne mit.Ist das Ereignis dann eingetreten, wie jetzt, fällt der Kurs wieder(leicht).
Dies wird sich auch kurz vor der HV wegen der Divi-Zahlung wiederholen.
An der Börse werden halt nun mal sehr viel Erwartungen und Hoffnungen gehandelt(kluge verkaufen daher kurz vor dem jeweiligen Ereignis -wenn der Gewinn Passt-.)  

14623 Postings, 3782 Tage RPM1974Man nennt es Selling on Good News

 
  
    #34926
1
27.04.17 14:17
Das entsteht aber inhaltlich aus der ewigen Übertreibung.
Es passiert nicht, wenn es keine Übertreibung gäbe.
Nur ist die Übertreibung irgendwie Sinn des Spiels.
Nach Q4 gab es den Effekt ja auch nicht.
Die Börse hat ja da vorher auchg nicht übertrieben.
Warum aber zum Beispiel DB nach der FKR Wahl 15% zugelegt hat, volle Bandbreite XETRA
von 18.04.17 14,695?
auf 26.04.17 17,36 ? obwohl gerade mal 570 Mio KÜ gehandelt wurde, = 18% in 6 Handelstagen, keine Ahnung. Mit den heutigen Zahlen ist DeuBa 15,50 = 32 Mrd wert.
Gehandelt wird si noch immer mit knapp 35 Mrd
Meine Meinung
 

370 Postings, 1000 Tage antiheldob morgen wieder Körbchen aufgestellt werde? ;)

 
  
    #34927
1
27.04.17 17:56

141 Postings, 519 Tage emerawDeutsche Bank

 
  
    #34928
27.04.17 17:57
Ich lese gerade, daß gestern irgendein internationales Frauentreffen mit Frau Merkel, Frau Lagarde und auch der Trump-Tochter Ivanka stattgefunden hat. Das mondäne Abenddinner soll in den Räumen der Deutschen Bank stattgefunden haben.Kann mir jemand sagen, wer dieses Essen finanziert hat.  

1119 Postings, 2232 Tage Blöddmannemeraw

 
  
    #34929
1
28.04.17 07:49
Für solche Anlässe stehen die Sponsoren Schlange, apropos, die Zinsen werden noch längere Zeit niedrig bleiben. Es wird nicht leichter für die DB einen Jahresüberschuss zu generieren der der momentanen Bewertung gerecht wird.  

43 Postings, 22 Tage gevogevodeutsche bank

 
  
    #34930
28.04.17 08:01

16 Postings, 21 Tage loktitDax heute -2?

 
  
    #34931
28.04.17 08:48

370 Postings, 1000 Tage antihelddie 15,xx wird kommen

 
  
    #34932
2
28.04.17 09:11

370 Postings, 1000 Tage antiheld16,60 noch mal Put

 
  
    #34933
1
28.04.17 10:04
der kurzfristige Trend ist doch klar  

879 Postings, 2953 Tage Hans HoseCoba versucht es auf dem Trittbrett

 
  
    #34934
28.04.17 10:31
von UBS.
Was für ein demoralisierender Verein... könnte man sagen, aber Hauptsache, es geht hoch.  

696 Postings, 333 Tage Absahner16Hi antiheld

 
  
    #34935
1
28.04.17 10:57
werde auch PUT gehen. Das klappt. Zocker Gefühl.  

15397 Postings, 2705 Tage WeltenbummlerFinanzaufsicht war früh über mögliche 'Cum-Ex'-Dea

 
  
    #34936
28.04.17 14:28

Finanzaufsicht war früh über mögliche 'Cum-Ex'-Deals informiert

17.10.2016

Zu den unter "Cum-Ex"-Geschäften bekannt gewordenen dubiosen Aktiendeals zulasten der deutschen Staatskassen gab es schon frühzeitig erste Verdachtsmomente. Die Finanzaufsicht habe Ende 1999 einen anonymen Hinweis erhalten, der möglicherweise derartige Geschäfte beschrieben hat, wie aus einer am Montag bekanntgewordenen Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag hervorgeht. Die Finanzaufsicht sei dem Hinweis nachgegangen, heißt es in dem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Antwortschreiben weiter.

Grünen-Finanzexperte Gerhard Schick kritisierte, die Finanzaufsicht BaFin erweise sich bei "Cum-Ex" als eine entscheidende Schwachstelle: "Die Aufsichtslücke ist noch gravierender als gedacht, nicht erst durch den Bankenverband 2002, sondern schon 1999 hat der Staat durch einen Hinweis an die BaFin von CumEx erfahren - und dann mehr als 10 Jahre verschlafen."

Bei den auch "Dividendenstripping" genannten komplizierten Geschäften wurden Aktien mit (cum) und ohne (ex) Ausschüttungsanspruch um den Dividendenstichtag eines Unternehmens rasch zwischen mehreren Beteiligten hin- und hergeschoben. Das führte dazu, dass Steuerbescheinigungen für Kapitalertragsteuern mehrfach ausgestellt wurden, die so aber gar nicht gezahlt wurden. Die Behörden kamen dem erst später auf die Schliche.

Nach mehr als zehn Jahren war das Steuerschlupfloch geschlossen worden, doch die Opposition im Bundestag will die Vorgänge in einem Untersuchungsausschuss des Bundestages aufklären. Der Gesamtschaden durch "Cum-Ex-Geschäfte" wird auf zwölf Milliarden Euro geschätzt. Unter Juristen gehen die Meinungen darüber auseinander, ob es sich um illegale Geschäfte handelt.

In der Antwort des Finanzministeriums heißt es: Der Bafin-Vorgänger, das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen (BAKred) habe Ende 1999 einen anonymen Hinweise auf Verkaufspositionen ("Short-Positionen") in ausländischen, im Freiverkehr gehandelten Aktien während der Dividendenzahlungen erhalten. "Obwohl der Handel in ausländischen Aktien gegen eine Cum-Ex-Gestaltung spricht, ist nicht gänzlich ausgeschlossen, dass der anonyme Hinweisgeber eine solche schildern wollte." Das Aufsichtsamt sei dem Hinweis im Rahmen einer Sonderprüfung der damals zuständigen Landeszentralbank nachgegangen. Mit "Short-Positionen" spekulieren Anleger - etwa durch einen Leerverkauf - auf den fallenden Kurs einer Aktie.

Der Untersuchungsausschuss des Bundestages zu "Cum-Ex"-Geschäften will an diesem Donnerstag unter anderen den früheren Präsidenten der Finanzaufsicht Jochen Sanio anhören. Sanio war 1995 BAKred-Vizepräsident und wechselte im Jahr 2000 ganz an die Spitze. Anschließend war er Chef der Gesamt-Finanzaufsicht BaFin. Geladen ist auch die Direktorin der Europäischen Zentralbank (EZB), Sabine Lautenschläger, die früher bei der BaFin für Banken zuständig war.

Schick kritisierte weiter, obwohl Hinweisgeber die BaFin seit 1999 immer wieder auf "Cum-Ex" aufmerksam gemacht hätten, sei im Jahr 2016 eine Bank wegen dieser Geschäfte pleite gegangen. Präsident Sanio sei in Aufarbeitung der sogenannten Dividendenstrippingfälle der WestLB 2007 eingebunden gewesen, habe aber nie Lehren daraus gezogen.

ROUNDUP: Finanzaufsicht war früh über mögliche 'Cum-Ex'-Deals informiert | wallstreet-online.de - Vollständiger Artikel unter:
http://www.wallstreet-online.de/nachricht/...-cum-ex-deals-informiert

 

15397 Postings, 2705 Tage WeltenbummlerDonald Trumps neuer Kurs deutet auf Konfrontation

 
  
    #34937
28.04.17 14:30

Donald Trumps neuer Kurs deutet auf Konfrontation mit dem Iran hin

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  |  Veröffentlicht: 19.11.16 01:51 Uhr

Der neue CIA-Chef und der Sicherheitsberater von Donald Trump sind entschiedene Feinde des Iran. Ihre Ernennung deutet darauf hin, dass Trump das Verhältnis zu Russland normalisieren könnte - mit dem Iran jedoch langfristig auf Konfrontationskurs geht.

Der neue Nationale Sicherheitsberater Michael Flynn. (Foto: dpa)

Der designierte US-Präsident Donald Trump hat erste Entscheidungen für zentrale Positionen seiner Regierung getroffen. Dies berichten übereinstimmend die meisten US-Medien sowie die Nachrichtenagenturen.

Die wichtigste Personalie betrifft die nationale Sicherheitspolitik: Der ehemalige General Michael Flynn wird nationaler Sicherheitsberater. Als Chefankläger und Justizminister wurde Alabamas Senator Jeff Sessions offiziell nominiert. CIA-Direktor soll der Abgeordnete Mike Pompeo (Kansas) werden.

Alle drei akzeptierten die Nominierung offiziell. Flynn wird den Präsidenten bei allen Fragen der nationalen und internationalen Sicherheit beraten. Er legt dem Präsidenten dessen Reaktion auf Krisen nahe. Da Trump selber auf diesen Gebieten keine Erfahrung in Außen- und Sicherheitspolitik hat, kommt dem Drei-Sterne-General enormer Einfluss zu.

Alle drei neuen Mitarbeiter von Donald Trumps sind keine Waisenknaben und strahlen auch keine wirklich moderne, geopolitische Intelligenz aus. Sie sind verhaftet in dem Denken, das die USA eine Führungsrolle in der Welt spielen solle. Während es zu Russland unterschiedliche Positionen gibt, sind sich alle mit Donald Trump in einem wichtigen Punkt einig: Der Iran sei ein ?Staat, der den Terrorismus sponsert?. Belege dafür hat keiner der Hardliner erbracht ? die Anschuldigungen erinnern sehr an Aussagen der US-Regierung über den Irak und Syrien.

Die Feindschaft zum Iran geht mit einer fundamentalistischen Ablehnung des Islam einher. Flynn sagte bei einem Vortrag an einer US-Universität, dass der Islam keine Religion sei, sondern eine Ideologie, die sich als Religion tarne. Später relativierte er diese Aussage wieder.

Die neue harte Haltung gegen den Iran könnte dazu führen, dass der erst kürzlich geschlossene Atom-Deal mit Teheran hinfällig wird. Consortiumnews bezeichnet den Deal als die wesentlichste Leistung Barack Obamas in seiner Amtszeit.

Für die EU wäre eine Konfrontation besonders problematisch: Die EU hatte den Deal wesentlich mitverhandelt und hofft, mit dem Iran die traditionell guten Wirtschaftsbeziehungen wieder aufnehmen zu können. Die EU hatte nach den Zweifeln Trumps an dem Deal betont, sie wolle an dem Deal festhalten.

Eine Schlüsselrolle könnte Russland spielen: Moskau hat erst kürzlich eine Vereinbarung mit Teheran über die Zusammenarbeit beim Bau von Atomkraftwerken geschlossen. Im Zuge des Syrien-Kriegs waren russische Kampfjets kurzzeitig vom Iran aus zu Einsätzen gestartet. 

Flynn (57) war von 2012 bis 2014 Direktor des Militärgeheimdienstes Defense Intelligence Agency. Flynn tritt wie Trump für eine Entspannung mit Russland ein. Er ist mehrmals im staatlichen russischen TV-Sender Russia Today aufgetreten. Nach Angaben der New York Times hat seine Beratungsfirma Flynn Intel Group Verbindungen zu Ländern im Mittleren Osten und ist als Lobbyistin für die türkische Regierung in Erscheinung getreten. Flynn muss nicht vom Senat bestätigt werden. Flynn beriet Donald Trump bereits während des Wahlkampfs.

Flynn beklagt heute, dass es ein Fehler gewesen sei, den IS, die al-Nusra und die Frei Syrische Armee groß werden zu lassen. In einem Interview mit al-Jazeera ging er sogar so weit zu sagen, dass diese Entscheidung der US-Regierung kein Versehen gewesen sei, sondern bewusst getroffen wurde. Seine eigene Rolle zu den schweren Folter-Vorwürfen in irakischen Gefängnissen konnte Flynn, der ein Hitzkopf ist, nicht schlüssig erläutern. Er schob in dem Interview die Schuld für das Chaos der Regierung zu, er habe nur die Informationen geliefert. Diese hätten zu einer falschen Entscheidung auf politischer Ebene geführt.

Positionen von Michael Flynn:

Über Syrien und den Nahen Osten:

Am 10. Dezember 2015 nahm Michael Flynn an einer internationalen Konferenz von Russia Today teil. Die Konferenz fand im Moskauer Metropol Hotel statt. Im Gespräch mit Russia Today sagte, dass die USA und Russland zusammenarbeiten müssen, um den Syrien-Konflikt zu lösen. Beide Länder hätten die gleichen Interessen in der Region. Es sei auch wichtig, einen konfessionellen Konflikt in der Region zu verhindern. ?Deshalb müssen wir den Iran aus diesem Stellvertreterkrieg zurückziehen. Der Iran muss sich zurückhalten und die Angelegenheit der internationalen Gemeinschaft überlassen. Das heißt nicht, dass sie nicht mitentscheiden dürfen. Doch sie müssen sich zurückhalten, denn dieses sunnitisch-schiitische Schisma verstärkt auch das Problem.?

Flynn fügte hinzu, dass er gegen den Atom-Deal ist, weil zuvor keine strategische Diskussion mit dem Iran geführt wurde.

Zum anderen sagte er, dass die arabischen Führer der sunnitisch-arabischen Nationen erkennen müssen, dass sie in ihren eigenen Ländern Probleme haben. Deshalb plädiere er für eine Art ?arabische Nato?, um Feinde wie ISIS zu besiegen.

Über den Umgang mit Russland:

In einem Oktober-Interview mit Politico sagte Flynn, dass Putin intelligent und versiert sei und Maßnahmen in der Ukraine und anderswo getroffen habe, die die US-Möglichkeiten eingeschränkt haben. Die Antwort der Nato und der USA war ?schüchtern?. ?Ich denke, Trumps Stärke liegt darin, ein Meister der Verhandlung zu sein, und er will so viele Möglichkeiten wie möglich im Umgang mit Russland.?

Über Putin und den Islam:

In einem August-Interview mit der Washington Post sagte Flynn über seine Teilnahme an der Russia Today-Konferenz in Moskau: ?Ich fand, es war eine große Lernmöglichkeit. Eines der Dinge, die ich gelernt habe, war, dass Putin keinen Respekt vor der Führung der Vereinigten Staaten hat. Nicht für die Vereinigten Staaten, sondern die Führung.?

Auf Nachfrage der Washington Post, was Flynn von praktizierenden, aber nicht radikalen, Muslimen halte, sagte Flynn: ?Sicher, das ist in Ordnung. Es gibt Muslime, die gemäßigt sind. Die Anzahl der Gemäßigten ist höher als die Anzahl der Radikalisierten, die den Islam in seiner fehlinterpretierten ideologischen Form nutzen.?

Wenn Pompeo (52) als Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA bestätigt wird, folgt er als Direktor John Brennan nach. Angeblich hat Pompeo das Angebot bereits akzeptiert. Er war im Wahlkampf ein profilierter Kritiker der Demokratin Hillary Clinton.

Pompeo ist deutlich mehr Hardliner als Flynn. Er vertritt sehr kontroverse Positionen. Allerdings ist für ihn als CIA-Chef entscheidend, was ihm Donald Trump als Präsident oder Trumps Außenminister anordnet. Allerdings ist Pompeo ein bedingungsloser Fan der umfassenden Überwachung. Er fordert die Auslieferung von Edward Snowden und erwartet, dass Snowden, wenn ihm in den USA der Prozess gemacht würde, mit der Todesstrafe rechnen müsse. Snowden habe viele Geheimdienstleute und Militärs in Gefahr gebracht, weil er Geheimnisse an einen fremden Staat verraten habe. Es ist unwahrscheinlich, dass sich Snowdens Hoffnung auf eine Begnadigung durch Donald Trump erfüllen wird. Unklar ist, ob ein neuer Deal mit Russland die Auslieferung des Whistleblowers beinhalten könnte.

Positionen von Mike Pompeo:

Pompeos Kontroversen:

Mike Pompeo ist Mitglied der Tea-Party-Bewegung und der National Rifle Association. Als Kandidat für den US-Kongress musste sich Pompeo im Jahr 2010 für einen Tweet gegen seinen Kontrahenten Rag Goyle entschuldigen der indischer Abstammung ist. Er nannte Goyle ?Turban-Träger?, der ?auch ein Muslim, ein Hindu, ein Buddhist etc. sein könnte. Wer weiß das schon.? Er forderte die Bürger auf, ?amerikanisch? ? also ihn  ? zu wählen, berichtet der Guardian.

Pompeo zum Iran:

Er gilt als entschiedener Iran-Gegner. In einem Gastbeitrag für Fox News, der im Juli veröffentlicht wurde, machte er deutlich, dass er ein Gegner des Atom-Deals mit dem Iran ist. Seinen Gastbeitrag schließt er mit einem Zitat von Hillary Clinton, die sie als Nachweis für die Richtigkeit seiner Argumentation gegen den Iran anführt. Pompeo zitiert Clinton: ?Wenn ich Präsident bin, werden wir den Iran angreifen (?)  Wir könnten sie völlig auslöschen?.

Pompeo zu Putin und Russland:

Im Jahr 2014 sagte Mike Pompeo dem Sender Fox News, dass das Risiko für weitere russische Militärbewegungen im Osten der Ukraine nicht weniger, sondern mehr geworden sei (?) Die Russen haben entlang der östlichen und nördlichen Grenze der Ukraine weiterhin Zehntausende von Kräften gesammelt (?) [Sie] zeigen keine Anzeichen für einen Rückzug (?) Putin ist ganz auf ein einziges Ziel gerichtet ? um so viel wie möglich von der ehemaligen Sowjetunion wieder herzustellen.?

Pompeo zu EU-Grenzkontrollen und Migration:

Am 26. September veröffentlichte Pompeo gemeinsam mit seinem Kollegen aus dem US-Kongress, Tom Cotton, einen Artikel über die Flüchtlings-Krise in Europa. Darin kritisieren Cotton und Pompeo, dass Schweden, Deutschland, Frankreich, Österreich und weitere Staaten zu spät Grenzkontrollen eingeführt hätten. Kritisiert wird auch die ?politische Korrektheit?, die in Europa in Bezug auf die Flüchtlings-Debatte vorherrsche. Cotton und Pompeo wörtlich: ?Die Parallelen zur US-Einwanderungsdebatte sind deutlich. Seit Jahren begleitet ein überparteilicher Elitekonsens die Masseneinwanderung von ungelernten und gering qualifizierten Arbeitskräften nach Amerika ? gepaart mit der Legalisierung von Millionen illegaler Einwanderer, die bereits hier sind. Nur eine Sache hat diese Eliten von ihrer angestrebten Einwanderungspolitik gestoppt: Zwei Drittel bis drei Viertel der Amerikaner sind konsequent gegen jede Zunahme der Einwanderung. Einwanderung ist die zentrale Frage der Präsidentschaftskampagne von Donald Trump. Er sah legitime Bedenken über stagnierende Löhne, niedrige Erwerbsbeteiligung und geringere Migranten-Assimilation. Er verstand auch, dass unser eigener ,Meinungskorridor? der politischen Korrektheit diese Themen weitgehend ausgeschlossen hat. Wenn konventionelle Führer ihre Bedenken nicht ansprechen würden, ist es nicht verwunderlich, dass Amerikaner sich einer neuen Stimme zuwenden.?

Als positives Gegenbeispiel im Bereich der Migrations- und Flüchtlingspolitik nennt er Norwegen. Die Regierung in Oslo hatte frühzeitig versucht, Migrationsbewegungen zu stoppen. ?Norwegische Führer reagierten auf ähnliche Sorgen und ihr Land ist sicher und stabil. Schwedische Führer nicht, und ihr Land steht vor wirtschaftlichen, sozialen und politischen Umwälzungen. Hier gibt es eine Lehre, die die amerikanischen Eliten ziehen sollten?, so Cotton und Pompeo.

Justizminister Jeff Sessions:

Der voraussichtlich neue Justizminister und Chefankläger Sessions ist laut ?National Journal? einer der fünf konservativsten US-Senatoren. Seit 20 Jahren Senator, hat er sich wiederholt gegen jede Form der Einwanderung gewandt. Er würde Loretta Lynch nachfolgen.

Sessions ist auch ein durchaus militanter Neocon. Er vertritt radikale außenpolitische Positionen, wie Consortiumsnews vor einiger Zeit analysierte. In dieser Hinsicht ist es möglicherweise für den Weltfrieden ein Glück, dass Sessions als Justizminister vor allem die Einhaltung der Gesetze zu überwachen hat und zumindest offiziell keine Rolle in der Außenpolitik spielen sollte.

 

15397 Postings, 2705 Tage WeltenbummlerHarte Landung des Dollars als Welt-Währung möglich

 
  
    #34938
28.04.17 14:31

Harte Landung des Dollars als Welt-Währung möglich

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  |  Veröffentlicht: 19.11.16 01:57 Uhr

Der Ökonom Achim Dübel hält das Ende des Petro-Dollars für unausweichlich. Offen sei allerdings, ob die US-Regierung selbst aktiv werden - oder Russland und China einen Überraschungscoup landen können.

Der Dollar und die US-amerikanische Flagge. (Foto: dpa)

Deutsche Wirtschafts Nachrichten:Wo liegen die Kern-Probleme der US-Wirtschaft?

Achim Dübel: Das zentrale Problem hat einen Namen, Dutch Disease ? die holländische Krankheit. Das Privileg eines jahrzehntelangen Zuflusses billigen Kapitals aus der ganzen Welt hat die Entwicklung der eigenen Exportbasis gehemmt und die des Immobilien- und Dienstleistungssektors, vor allem des Finanzsektors, einseitig gefördert.

Eine stark auf Dienstleistungen ausgerichtete Wirtschaft ist nur aufrecht zu erhalten, wenn entweder die verkleinerte Exportindustrie entsprechend produktiv ist oder wenn man dauerhaften Zugang zu Krediten des Auslands hat. Beides war in den USA der Fall ? die verbliebene Industrie und auch die Landwirtschaft ? sind heute extrem kapitalintensiv und gleichzeitig verschulden sich die USA seit inzwischen fast vier Jahrzehnten massiv im Ausland. Das Leistungsbilanzdefizit 2015 betrug fast 500 Milliarden Dollar.

Übermäßige Importe und stark steigende Kapitalintensität setzen heimische Arbeitskräfte in gut bezahlten und sicheren Jobs in der Industrie frei, die sich dann neue, schlecht bezahlte und unsicheren Jobs im Dienstleistungssektor suchen müssen. Nur noch etwas mehr als die Hälfte der amerikanischen Arbeitsverträge sind heute unbefristet.

Zwar haben sich die Gewinnrelationen auch entsprechend zugunsten Dienstleistungsindustrie verschoben, bei den Arbeitnehmern kommt davon nur wenig an, weil sie faktisch nicht sparen (können) und damit nicht an der Kapitalbildung beteiligt sind. In der Finanzindustrie erreicht ein Großteil der hohen Gewinne nicht einmal die Aktionäre. Diese Konstellation ist wiederum ursächlich für die extreme Haushaltsverschuldungs- und Armutsproblematik, die ihrerseits neben den überbordenden Militärausgaben der Hauptgrund für die extrem hohen Staatsschulden sind.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten:Welche Rolle spielt der Petro-Dollar?

Achim Dübel: Der Petrodollar ist aus historischer Sicht die Ursache der heutigen holländischen Krankheit der USA. Er ersetzte in den 70er Jahren das Währungssystem von Bretton Woods, in dem die Währungen Europas, Australiens und Japans zuvor fest an den Dollar und dieser an Gold gekoppelt waren und die damit als Reservewährungen untereinander zumindest in bestimmten Grenzen austauschbar waren. Das System zerbrach, als die US-Schulden infolge des Vietnamkriegs explodierten und die USA im Alleingang durch die Entkoppelung vom Gold faktische Schuldenschnitte durchsetzten. Großgläubiger damals war Deutschland, das zuvor auf Rückzahlung von Forderungen in Gold durch die USA verzichtet hatte.

Achim Dübel. (Foto: Privat)

Angesichts dieser Tumulte verlieh die Vereinbarung mit den Golfstaaten, den Ölhandel in Dollar zu fakturieren, der neuen Papierwährung relative Stabilität. Die Kehrseite war, dass mit der einseitigen Festlegung auf den Dollar als Handelswährung eine noch extremere Nachfrage nach US-Schuldtiteln als unter Bretton Woods erzeugt wurde, die die Grundlage der heutigen Finanzlastigkeit der US-Wirtschaft legte. Nur im Zusammenhang mit der Dollarschwemme der 70er ist z.B. die Liberalisierung der globalen Kapitalmärkte der 80er Jahre zu verstehen, die Keynes noch in Bretton Woods weitgehend verhindert hatte.

Die Exporteure in die USA wie Saudi-Arabien, Deutschland und Japan brauchten in den 80er Jahren immer neue Finanzanlagen im Dollar, die im Aufstieg befindlichen Investmentbanken produzierten sie. Wichtig war auch die damit immer tiefere Liquidität des US-Kapitalmarktes, die die Illusion eines sicheren Hafens erzeugte und so zu Dollarhaltung nicht nur aus Transaktions- sondern auch aus Vorsichtsmotiven führte. Die Asienkrise Ende der 90er Jahre brachte so einen massiven Schub an Dollar-Anlagen, vor allem aus China, der letztlich die massive Steigerung der Militärausgaben durch die Bush-Regierung finanzierte. Auch ein Peer Steinbrück fühlte sich Mitte der 2000er auf der sicheren Seite, als er mehr als 20 Milliarden Euro an NRW-Steuergeldern in Hypothekenpapiere an der Wall Street anlegte.

Die Metamorphose des Petrodollars zur bevorzugten globalen Handels- und Anlagewährung mit Hilfe der Wall Street wurde von der Fed-Politik billigen Geldes der drei auf Paul Volcker folgenden Zentralbankpräsidenten noch befeuert. All das hat die Überbewertungstendenzen des Dollars und die beschriebenen wirtschaftlichen Fehlentwicklungen in den USA verschärft.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten:Sollte die Welt den Petro-Dollar abschaffen?

Achim Dübel: Nun, ?die Welt? der 2010er Jahre ist offenbar nach wie vor heilfroh über die Existenz eines liquiden globalen Dollar-Kapitalmarktes und der Importmaschine USA, auch wenn sie die Kehrseite ? die Finanzierung einer monströsen Militär- und Spionagemaschine und von Dauerkriegen mit hohen Folgekosten, letztlich durch sie selbst ? nur widerwillig akzeptiert. Schauen Sie sich die Schizophrenie Chinas an: Das Land finanziert die Militäraktionen seines erbittertsten geopolitischen Gegners gleich vor seiner Haustür im südchinesischen Meer. Russland oder Brasilien, die eine eigenständige Außenpolitik führen wollten, haben sich gleichzeitig durch hohe Dollarverschuldung angreifbar gemacht.

Bis zu den US-Wahlen Anfang des Monats sah es eher so aus, als wollten die USA selbst den globalen Dollarmarkt zumindest regional einschränken. Unter Obama wollte man Russland über Sanktionen vom Dollar-Kapitalmarkt und Russland und China über TTIP und TPP teilweise auch vom auf Dollar basierten Handel ausschließen.

Ein Präsident Trump will nicht nur, wie wohl der überwiegende Teil der Welt, keine Rückkehr zu den alten geopolitischen Blöcken. Er wird mit der Abwendung von den Finanzkriegen Obamas auch das weltweite Vertrauen in die Rolle des Dollars als Schuldenwährung wieder stärken. Etwaige Zollbarrieren werden niedrig ausfallen und auch die globale Kapitalmobilität wird weiter hoch bleiben, und so werden mit den Handels- und Finanzströmen auch die Anreize für globale Dollarhaltung hoch bleiben.

Ein weiterer Punkt kommt hinzu, der den meist ahnungslosen Finanzministern dieser Welt nur schwer begreiflich zu machen ist: zu jedem Sparer muss es einen Schuldner geben, dh. wer immer die Reservewährung der Welt stellt, in der die Exporteure sparen, der muss massiv Schulden aufnehmen, um das System liquide zu halten, und zunehmende eigene Finanzstabilitätsrisiken eingehen. Dieses Problem existierte schon unter dem Bretton Woods-System und wurde nach einem belgisch-amerikanischen Ökonomen als ?Triffin-Dilemma? bezeichnet. Die USA haben die Rolle des globalen Schuldenankers bisher aus geostrategischen Gründen gespielt. Wollen sie sie unter Trump weiter spielen? Wer sonst findet sich bereitwillig, der die Rolle des Dauerschuldners als Ersatz der USA spielen will. Deutschland? China?

Deutsche Wirtschafts Nachrichten:Was sollten die USA tun? Wird es ein hartes oder ein ?sanftes? Ende des Petrodollars geben?

Achim Dübel: Die angesprochenen Probleme der USA würden sich durch eine verstärkte Nutzung des Schuldenprivilegs unter Trump nur weiter verschärfen. Zwar würde es bei den angekündigten Steuersenkungen und Ausgabensteigerungen mehr Wachstum geben und auch Trump würde Wege der Umverteilung finden, aber dies würde wieder durch höhere Schulden finanziert werden. Die Schulden der USA würden aber neue Höchststände erreichen, auch weil kein Kongress mehr dem Präsidenten bei ihrer Ausweitung in den Arm fiele. Das Ende des Petrodollars käme dann wahrscheinlich in einem Minsky-Moment, wenn die Überschuldung des Emittenten USA für alle sichtbar würde. Die sich abzeichnenden Zinssteigerungen könnten diesen Moment stark vorziehen, Trump selbst, und viele seiner Berater, haben davor im Wahlkampf gewarnt.

Spätestens jetzt wäre der Augenblick für die USA gekommen, auf ein neues Währungssystem zu drängen und mit dieser Dynamik zu brechen. Die Vorschläge zu einem die USA weniger als der Petrodollar belastenden Bretton Woods II liegen seit langem auf dem Tisch. Sie gehen von Dezentralisierung der für die Reservehaltung notwendigen Schuldenbildung, etwa über Sonderziehungsrechte des IWF, und einer wieder stärkeren Realbindung der Währungen aus.

Aber weder ist Trump der große globale Politikkoordinierer, noch liegt ein solches Abkommen in seinem unmittelbaren auf die Innenpolitik fokussierten wirtschaftspolitischen Interesse. Ein geldpolitischer Alleingang der USA liegt daher im Bereich des Möglichen. Russland und China hatten den Dollar, stark befördert durch Obamas Finanzkrieg, bereits graduell, aber stetig, durch den Ankauf großer Mengen von Gold als Deckung ihrer Währungen angegriffen. Ein Nebeneinander von realgebundenen Währungen mit einer Papierwährung, in der die Schulden immer weiter steigen, ginge aber nicht lange gut. Eine Rückkehr zu einer Realbindung des Dollars oder wenigstens strenger staatlicher Kontrolle der Dollargeldmenge in einer Art Befreiungsakt wäre also denkbar. Diese wäre notwendigerweise mit einem Schuldenschnitt verbunden, einer Aktivität, in der sich der Immobilienmagnat im Weißen Haus, der bereits einige Insolvenzen hinter sich hat, bestens auskennt.

Nur eines scheint angesichts der möglichen verschiedenen Szenarien sicher zu sein: Die Zeiten werden für die Geldpolitik noch turbulenter werden, als sie es schon in den vergangenen Jahren waren. Und einiges deutet auf eine harte Landung des Dollars, so wie wir ihn seit nunmehr 5 Jahrzehnten unter dem Stichwort ?Petrodollar? kannten, in einer nicht allzufernen Zukunft hin.

Achim Dübel ist unabhängiger Finanzmarkt-Berater und Gründer von Finpolconsult. Er hat unter anderem die Weltbank, die EU-Kommission und mehrere Zentralbanken in der Banken-Krise beraten. 

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/...aehrung-moeglich/

 

15397 Postings, 2705 Tage WeltenbummlerDeutsche Bank: Ertragslage wirft Fragen auf!

 
  
    #34939
28.04.17 14:40


Deutsche Bank: Ertragslage wirft Fragen auf!

28. April 2017

Lieber Leser,

die Deutsche Bank hat ihre mit Spannung erwarteten Zahlen zum ersten Quartal 2017 präsentiert. Es lässt sich konstatieren, dass diese teils besser ausfielen als gedacht. Das Vorsteuerergebnis legte gegenüber dem Vorjahresquartal um 52 Prozent auf 878 Mio. Euro zu. Der Nachsteuergewinn konnte gar um 143 Prozent auf 575 Mio. Euro verbessert werden. Analysten hatten im Vorfeld mit 475 Mio. Euro gerechnet.

Ganz ähnlich wie die US-Amerikanischen Rivalen konnte auch die Deutsche Bank starke Ergebnisse im Anleihegeschäft verzeichnen. Der britische Konzernchef John Cryan zeigte sich erfreut. ?Ich bin sehr zufrieden mit unserem Start ins Jahr 2017. Das Kundengeschäft läuft sehr erfreulich. Wir verzeichnen in allen Bereichen der Bank Zuflüsse und die Aktivität an den Märkten erholt sich?, sagte er.

Neue Strukturen nehmen Konturen an

Auch in Sachen Konzernumbau werden die Fortschritte sichtbar. Die zinsunabhängigen Kosten konnten gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent auf 6,3 Mrd. Euro zurückgefahren werden. Bis dato wurden 3.300 Stellen gestrichen und 130 Filialen dichtgemacht. Ebenfalls positiv zu werten, sind die jüngsten Erfolge im juristischen Bereich. So konnte sich das Kreditinstitut gleich mehrerer großer Rechtsfälle entledigen und damit die größten Risiken aus der Welt schaffen. Mit der erfolgreichen Kapitalerhöhung wurden zudem die Sorgen um eine zu dünne Kapitaldecke entkräftet.

Gleichwohl fielen die Reaktionen der covernden Analysten gemischt aus. Viele beklagten die schwache Ertragsentwicklung, vor allem in Relation zur US-Konkurrenz. Die Erträge schrumpften um 9 Prozent auf 7,3 Mrd. Euro. An der Börse kam es zu Kursverlusten, nachdem die Aktie in den letzten Tagen noch deutlich zulegen konnte.


Nicht mehr abzuwenden: DER DAX-ABSTURZ KOMMT!


 

15397 Postings, 2705 Tage WeltenbummlerAbladen zu 16,70 ?

 
  
    #34940
28.04.17 14:45


Deutsche Bank: Ertragslage wirft Fragen auf!

28. April 2017

Lieber Leser,

die Deutsche Bank hat ihre mit Spannung erwarteten Zahlen zum ersten Quartal 2017 präsentiert. Es lässt sich konstatieren, dass diese teils besser ausfielen als gedacht. Das Vorsteuerergebnis legte gegenüber dem Vorjahresquartal um 52 Prozent auf 878 Mio. Euro zu. Der Nachsteuergewinn konnte gar um 143 Prozent auf 575 Mio. Euro verbessert werden. Analysten hatten im Vorfeld mit 475 Mio. Euro gerechnet.

Ganz ähnlich wie die US-Amerikanischen Rivalen konnte auch die Deutsche Bank starke Ergebnisse im Anleihegeschäft verzeichnen. Der britische Konzernchef John Cryan zeigte sich erfreut. ?Ich bin sehr zufrieden mit unserem Start ins Jahr 2017. Das Kundengeschäft läuft sehr erfreulich. Wir verzeichnen in allen Bereichen der Bank Zuflüsse und die Aktivität an den Märkten erholt sich?, sagte er.

Neue Strukturen nehmen Konturen an

Auch in Sachen Konzernumbau werden die Fortschritte sichtbar. Die zinsunabhängigen Kosten konnten gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent auf 6,3 Mrd. Euro zurückgefahren werden. Bis dato wurden 3.300 Stellen gestrichen und 130 Filialen dichtgemacht. Ebenfalls positiv zu werten, sind die jüngsten Erfolge im juristischen Bereich. So konnte sich das Kreditinstitut gleich mehrerer großer Rechtsfälle entledigen und damit die größten Risiken aus der Welt schaffen. Mit der erfolgreichen Kapitalerhöhung wurden zudem die Sorgen um eine zu dünne Kapitaldecke entkräftet.

Gleichwohl fielen die Reaktionen der covernden Analysten gemischt aus. Viele beklagten die schwache Ertragsentwicklung, vor allem in Relation zur US-Konkurrenz. Die Erträge schrumpften um 9 Prozent auf 7,3 Mrd. Euro. An der Börse kam es zu Kursverlusten, nachdem die Aktie in den letzten Tagen noch deutlich zulegen konnte.


Nicht mehr abzuwenden: DER DAX-ABSTURZ KOMMT!


 

15397 Postings, 2705 Tage WeltenbummlerDeutsche Bank-Chef Cryan übt scharfe Kritik an EZB

 
  
    #34941
28.04.17 14:55

Deutsche Bank-Chef Cryan übt scharfe Kritik an EZB-Geldpolitik


DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Chor der Kritiker an der extrem lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) wird in der deutschen Bankenbranche lauter. Deutsche Bank-Chef John Cryan warnte in einem Gastbeitrag (Mittwoch) für die "Handelsblatt"-Tagung "Banken im Umbruch" vor "fatalen Folgen" der EZB-Geldpolitik für die Sparer und die Altersvorsorge. Cryan steht als Kritiker nicht alleine. Zuletzt hatten sich zahlreiche Vertreter aus der deutschen Finanzwirtschaft, unter anderem Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon, kritisch zur Geldpolitik unter EZB-Chef Mario Draghi geäußert.

"Unternehmen halten sich aufgrund der anhaltenden Unsicherheit mit Investitionen zurück und fragen kaum mehr Kredite nach", schrieb Cryan weiter in seinem Gastbeitrag. Dabei gilt die Ankurbelung der schwachen Kreditvergabe im Euroraum als eines der wichtigen Ziele der Geldflut durch die EZB. Notenbankchef Draghi hatte zuletzt mehrfach auf erste Fortschritte bei der Entwicklung der Kreditvergabe hingewiesen.

EZB-Kritiker wie Cryan räumen ein, dass die beispiellose Geldflut der EZB auch ihre positiven Seiten habe. So wäre die Entwicklung ohne das entschiedene Eingreifen der EZB in den vergangenen Jahren negativer verlaufen und die Deflationsgefahren wären größer. "Die EZB hat viel dafür getan, Europa zu stabilisieren", schrieb der Deutsche Bank-Chef. Allerdings sei die EZB noch weit davon entfernt, ihr anvisiertes Inflationsziel von knapp zwei Prozent zu erreichen.

Allerdings steckt die Deutsche Bank derzeit mitten in einem teuren Umbau und leidet stark unter milliardenschweren Strafzahlungen. In einem solchen Umfeld schmerzen die Nebenwirkungen der Niedrigzinspolitik der EZB besonders stark./jkr/bgf/stb


 

15397 Postings, 2705 Tage WeltenbummlerDeutsche Bank verweigert Auslieferung von Gold

 
  
    #34942
28.04.17 14:59

Deutsche Bank verweigert Auslieferung von Xetra-Gold

10:26 Uhr  |  Redaktion

Kunden der Deutschen Bank, die in die börsengehandelte Goldanleihe Xetra-Gold investiert haben, könnten aktuell auf Schwierigkeiten stoßen, wenn sie sich ihre Anlage in Form von physischem Gold ausliefern lassen wollen. Wie die Webseite Godmode-Trader.de gestern berichtete, bietet die Deutsche Bank diese "Dienstleistung" derzeit offenbar nicht mehr an.

Bei Xetra-Gold handelt es sich um eine Schuldverschreibung der Deutsche Börse Commodities GmbH, die nach Angaben der offiziellen Webseite "den Anspruch auf jederzeitige Auslieferung von Goldbarren" verbrieft. Das Gold wird zum Teil im Auftrag des Emittenten von der Clearstream Banking AG in physischer Form Frankfurt verwahrt und zum Teil in Form von Buchgoldansprüchen gegenüber der Umicore AG & Co. KG geführt.

Die physische Auslieferung gestaltet sich aber zumindest für Kunden der Deutschen Bank derzeit schwierig. Wie aus dem Artikel von Godmode Trader hervorgeht, wurde sie einem Anleger kürzlich "aus geschäftspolitischen Gründen" verweigert, nachdem dieser sich zur Ausübung der Goldanleihen wie in den Produktinformationen beschrieben an seine Hausbank gewendet hatte.

Das ist besonders bemerkenswert, da in den Informationen zur Ausübung der Goldanleihen eindeutig erklärt ist, dass die Deutsche Bank AG als emissionsbegleitendes Institut die physischen Auslieferungen durchführt (Hinweise zum Prozess der Ausübung von Xetra-Gold, S. 3)

Nicht abschließend geklärt ist derzeit, ob die Auslieferung über andere Banken weiterhin angeboten wird. Nach Angaben von Godmode Trader rät die Deutsche Börse Commodities GmbH dazu, Anteile an Xetra-Gold an eine Volks-/Raiffeisenbank zu übertragen, da die Ausübung des verbrieften Rechts auf die Lieferung des Edelmetall auf diesem Wege noch möglich sei.

Abgesehen davon bleibt den Anlegern die Möglichkeit, ihre Anteile an den Goldanleihen an der Börse zu verkaufen und für den Erlös Münzen oder Barren im Einzelhandel zu erwerben. Dann stellt sich allerdings die Frage, welchen Zweck ein Finanzprodukt erfüllt, das den Anspruch auf physisches Edelmetall zusichert, die Auslieferung jedoch nicht garantieren kann.

http://www.goldseiten.de/artikel/...-Auslieferung-von-Xetra-Gold.html

 

208 Postings, 56 Tage Bioption-BerlinHi, Welti willkommen zurück

 
  
    #34943
28.04.17 15:02
endlich wieder eine Flut an News
hoffentlich sperrt Dich nicht wieder einer ;o)


 

15397 Postings, 2705 Tage WeltenbummlerDeswegen war die Kapitalerhöhung unausweichlich

 
  
    #34944
28.04.17 15:03

Wie könnte die Bank ihre Kapitaldecke aufpolstern?

Vorzugsweise will sie das über den weiteren Abbau von Risiken tun, das hat Cryan immer wieder betont. Denn je weniger Risiken in der Bilanz stecken, desto weniger Eigenkapital muss die Bank vorhalten. Am schnellsten ginge der Risiko-Abbau, indem riskante Wertpapiere einfach verkauft werden. Aber nicht immer findet man schnell einen Käufer. Auch der Verkauf der Postbank soll auf der Kapitalseite Entlastung bringen - hier ist das Unterfangen ungleich schwieriger. Denn bislang haben sich Finanzkreisen zufolge nur Schnäppchenjäger bei der Bank gemeldet. Und die Alternative Börsengang verspricht im Moment auch keine allzu rosigen Aussichten.

Analysten bringen immer wieder eine weitere große Kapitalerhöhung ins Spiel, die letzte gab es unter Cryans Vorgänger Anshu Jain. Aber viele seiner Versprechen von damals haben sich nie erfüllt, zum Beispiel, dass die Deutsche Bank wieder in der Weltspitze mitmischt. Die großen Investoren sind ernüchtert und wollen ihr Geld nicht noch einmal für Altlasten hergeben. Cryan betont, die Frage einer Kapitalerhöhung stelle sich derzeit nicht. Angesichts des Aktienkurses, der einen Tiefstand nach dem anderen markiert, wäre das ohnehin schwierig. Die gesamte Deutsche Bank ist an der Börse noch rund 15 Milliarden Euro wert - ein Schatten ihrer selbst. JP Morgan kommt auf über 240 Milliarden Dollar.

Die Deutsche Bank könnte auch andere Unternehmensteile verkaufen, um an Geld zu kommen. Die Vermögensverwaltung etwa ließe sich recht leicht versilbern. Sie bindet aber kaum Kapital und liefert vergleichsweise stabile Erträge, die dann weg wären. Cryan hat einen Verkauf auch vom Tisch gewischt.

Wie könnte der Staat der Bank unter die Arme greifen?

Die Regierung kann grundsätzlich bei einer gesunden Bank im Rahmen einer Kapitalerhöhung einsteigen - eine Rettungsaktion im engeren Sinne wäre das jedoch nicht. Die Bedingung dafür wäre, dass auch private Investoren dabei sind und sich der Staat den Anteil zu marktüblichen Konditionen besorgt. Überprüfen würde das die EU-Kommission nach den beihilferechtlichen Regeln.

Möglich wäre auch eine "vorsorgliche Rekapitalisierung" durch den Staat, um eine drohende - aber nicht wahrscheinliche - Schieflage eines Instituts abzuwenden. Geregelt ist das in Artikel 18 der einschlägigen SRM-Verordung der EU. Maßstab wäre, dass die Bank zwar in einem Stresstest die Kapitalvorschriften der Bankenaufsicht erfüllt, in einem negativen Stresstest-Szenario aber zusätzlicher Kapitalbedarf erkennbar würde.

Unter dieser Bedingungen wäre Hilfe also möglich. Diese dürfte aber nicht der Abdeckung alter Verluste dienen. Eine entscheidende Rolle spielt die Bankenaufsicht - im Falle von Großbanken die EZB. Zudem müsste die EU-Kommission beihilferechtlich grünes Licht geben.

Stünde eine Bank tatsächlich vor der Pleite, käme dagegen der seit diesem Jahr in der EU greifende "einheitliche Abwicklungsmechanismus" (SRM) in Gang. Dieser sieht vor, dass der Kapitalbedarf ganz überwiegend von den Anteilseignern und Gläubigern gedeckt würde und nicht von den Steuerzahlern. Dafür, dass diese in jedem Falle außen vor blieben, gibt es jedoch keine allerletzte Gewissheit. Dies gelte insbesondere bei "gravierenden systemischen Krisen", merkt die Bundesbank an.

https://www.cash.ch/news/top-news/...bank-fragen-und-antworten-496193

 

15397 Postings, 2705 Tage WeltenbummlerAufgeschoben ist nicht aufgehoben.

 
  
    #34945
28.04.17 15:16

Deutsche Bank: Dokumente belegen Silberpreismanipulation

Neu aufgetauchte Unterlagen sollen zeigen, dass Großbanken bei der Berechnung des Silberpreises zum eigenen Nutzen und zum Nachteil vieler Kunden agierten. Dadurch drohen weitere Klagen.

Vor rund zwei Monaten hat die Deutsche Bank über einen Vergleich eine Klage beigelegt, in der ihr vorgeworfen wurde, sie habe Gold- und Silberpreise manipuliert (FONDS professionell ONLINE berichtete). Nun behaupten Kläger, die Dokumente, die der deutsche Bankprimus im Rahmen der Übereinkunft zur Verfügung gestellt hat, lieferten schlagkräftige Beweise, dass UBS Group, HSBC Holdings, Bank of Nova Scotia und andere Gesellschaften den Silbermarkt manipuliert haben. Darüber berichtet Bloomberg.

Die Beschuldigungen wurden im Rahmen einer 2014 bei einem Bundesgericht in Manhattan von Einzel- und juristischen Personen eingereichten Klage erhoben, die Terminkontrakte ge- oder verkauft hatten. Laut den Klägern zeigen die von der Deutschen Bank zur Verfügung gestellten Unterlagen, dass Händler Transaktionen vor der täglichen Telefonkonferenz untereinander koordinierten und so den Kassa-Markt für Silber manipulierten.

?Die Kläger können sich nun auf direkte, schlagkräftige Beweise berufen, einschließlich geheimer elektronischer Chats von Silber-Händlern bei einer Reihe von Finanzinstituten ? eine über mehrere Jahre laufende, gut koordinierte und weitreichende Konspiration zur Manipulation der Preise", schrieben die Kläger in ihrer Einreichung. Das neue System "übertrifft bei weitem die zuvor angenommene Konspiration".

Neue Klagewelle in Vorbereitung
Die Kläger bemühen sich um die Erlaubnis, eine neue Klage mit zusätzlichen Beschuldigungen einzureichen. Ihre Vorwürfe erweitern den Fall über die vier ursprünglich angeklagten Banken auf Einheiten von Barclays, BNP Paribas Fortis, Standard Chartered und Bank of America Corp.

Vertreter von UBS, BNP Paribas Fortis, HSBC, Standard Chartered und Scotiabank antworteten auf Anfragen von Bloomberg zunächst nicht auf E-Mails außerhalb der regulären Bürostunden. Barclays und Bank of America wollten zunächst keinen Kommentar abgeben. Ein Richter hatte die Klage gegen UBS in diesem Jahr abgewiesen, erlaubte aber den Klägern, eine neue Klage gegen die Bank einzureichen.

Die Deutsche-Bank-Dokumente zeigten, dass zwei UBS-Angestellte direkt mit zwei Deutsche-Bank-Händlern kommuniziert haben, wie die Kläger anführten. Unter anderem tauschten die Händler Informationen zum Orderfluss der Kunden aus, lösten unzulässig Stop-Loss-Orders aus und betrieben Praktiken wie "Spoofing". Hierbei werden großvolumige, aber vorgetäuschte Kauf- und Verkaufsgebote abgegeben mit der Absicht, sie kurz vor Ausführung zu stornieren, um so den Preis zu beeinflussen. "UBS war der drittgrößte Market Maker am Silber-Kassamarkt und konnte die Preise von Silber-Finanzinstrumenten direkt auf Basis der enormen von ihr gehandelten Menge an Silber beeinflussen", führen die Kläger an. "Eine Konspiration mit anderen großen Teilnehmern wie Deutsche Bank und HSBC haben die Fähigkeit von UBS, den Markt zu beeinflussen, noch gesteigert."

http://www.fondsprofessionell.de/news/recht/...ismanipulation-129580/

 

15397 Postings, 2705 Tage WeltenbummlerDen größten Fehler der Kleinaleger ist

 
  
    #34946
28.04.17 15:44
mit Optionen zu Handeln. Sowas mache ich nieeeee  

15397 Postings, 2705 Tage WeltenbummlerDenn mit Optionen kann man keinen Kurs drücken

 
  
    #34947
28.04.17 15:49
noch stützen. Nur die banken haben einblick wie die Wetten stehen und dann weerden die Kurse entsprechend gesteuert, wie die Banken die besten Gewinne abgreifen und den Kleinanlegern in dieTasche greifen.  

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