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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 1346
neuester Beitrag: 28.03.15 12:14
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 33626
neuester Beitrag: 28.03.15 12:14 von: Kicky Leser gesamt: 2360702
davon Heute: 2834
bewertet mit 85 Sternen

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20752 Postings, 4143 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
85
04.11.12 14:16
Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html

Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
Aktionen: Kürzung des Postings, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 
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33600 Postings ausgeblendet.

5809 Postings, 2324 Tage daiphong#95 schön, dass du so plötzlich kritische

 
  
    #33602
3
26.03.15 10:34
Statements abgeben, sogar "Prowestler" ;-o) sein und erkannt haben willst, "dass kritisches, emanzipatorisches Denken sich nicht im Austauschen von Vorzeichen erschöpfen kann, sprich die Realität draussen nur selten schwarz-weiss ausfällt."

Meine Rede. Nur folgt aus deinen heeren "erkenntnistheoretischen" Lametta wie immer - nichts. Sondern genau das Gegenteil, denn sofort definierst du die Russische Propaganda allgemein als defensive "Gegen-VT" gegen eine aggressive, im Westen "ausgebrütete Ausgangs-VT" - und schreibst damit die Vorzeichen bzw schwarz-weiß einfach fest. Du betreibst schon per Definition Moskauer VT.

Dein zentrales Narrativ ist die weltweite Herrschaft eines westlichen Faschismus, nichts anderes bedeutet für dich "Geostrategie". Dieser Faschismus regeneriere sich in einem weltweiten Blutbad, das der Westen bzw. seine Militärs angeblich anrichtet, das er angeblich in Russland anrichten will, und angeblich auch die Ukrainer. Du listest sämtliche Bürgerkriege Kriege und Opfer der Welt auf und schreibst sie letztlich den USA, dem Westen, einer faschistischen Geostrategie zu. Dein Narrativ ist für dich von "unabweisbarer Evidenz" - darüber diskutierst du nicht.

Muss man aber, man muss über religiös-politische Wahnvorstellungen sprechen lernen. Umso mehr, als sie durchaus verbreitet sind, und etwa den Russen durch ihre gleichgeschalteten Massenmedien, ihre Politiker und ihrem Atomweltmacht-Militär Tag für Tag eingetrichtert werden. Und uns hier in allen Varianten schon ein, zwei Jahre lang als wahre Wahrheit über uns selbst  aufgetischt werden. Wobei jeder übelst angegriffen wird, der diesen Dreck nicht fressen will.

Der US-9/11-Revanchismus und der Machtmissbrauch der US-Reaktionäre unter Cheney/Bush scheint Wahnvorstellungen von einem US-Faschismus zu belegen. Er hatte die USA blind gemacht für die Folgen und Risiken ihrer eigenrechtlichen geheimdienstlichen Terroristen-Jagd in Europa inklusive NSA-Ausspähung insbesondere der islamistischen Diaspora, Folterpraxis, Verschleppungen, Geheimgefängnissen. Davon ist das meiste zwar wieder abgebaut, die NSA und CIA kooperieren aber offenbar immer noch nicht richtig mit den europäischen Sicherheitsbehörden. Dennoch kann bei diesem US-Machtmissbrauch in Europa von einem Faschismus nicht die Rede sein.

Im Irak endete diese Politik in einem Desaster. Die Befriedung des Irak und der Region war komplett misslungen, die mörderischen Konflikte der Region eskalierten in einem großen ethnisch-religiösen Krieg zwischen Iranern und Arabern, Schiiten und Sunniten, Fundamentalisten und Gemäßigten, er involvierte auch Syrien, die Kurden, die Türkei und hat bereits über eine Million Tote zur Folge. Die großen Geldgeber und ideologischen Taktgeber dieser Kriege waren die Emirate, Saudis, Iraner, auch die Türkei und die islamistische europäische Diaspora. In diesem Konflikt haben die USA als Friedensmacht versagt, sie haben zu seiner Eskalation beigetragen und dies zu verantworten, sie haben dies innerislamischen und ethnischen Großkonflikte aber nicht erzeugt und zu verantworten. Es waren keine amerikanischen Streitkräfte, die etwa eine große Blutspur von über eine Million Totem hinterlassen hätten, von einem US-Faschismus kann keine Rede sein. Wohl aber von einer verfehlten Mischung von Friedens- und Großmachtpolitik, von Revanchismus und relativer Schwäche in einem fundamentalistischen Terrorkrieg.

Parallel haben die USA die Atombewaffnung Saudi Arabiens und anderer arabischer Länder verhindert und versuchen, auch die Atombewaffnung des Iran zu verhindern. Es würde ansonsten eine weitere Eskalationsstufe aller Konflikte der Region drohen. Auch die Eskalation des Konflikts um Israel, und Europa selbst wäre dann militärisch aus dem Nahen Osten heraus bedroht.

In Afghanistan gelang eine gewisse Befriedung neben der labilen doppelbödigen Atommacht Pakistan. Pakistan hatte die Taliban im Afghanistan massiv gefördert, war aber selbst Terrorangriffen einer pakistanischen Taliban ausgesetzt. Gegen diese führen die USA den verdeckten Drohnenkrieg, der Pakistan vor einem Untergang im Terror schützen und die Übernahme des Atomwaffenarsenals durch Taliban verhindern soll. Daraus würden erhebliche Atomkriegs-Risiken mit Indien und im islamischen Raum selbst entstehen.

Die US-Geostrategie ist nicht faschistisch, sie besteht auch nicht in einem millionenfachen Massenmorden und weltweitem eskalieren von Konflikten. Sie ist im Gegenteil grundsätzlich auf globalen Frieden ausgelegt und war damit auch in weiten Teilen der Welt sehr erfolgreich. Gefährlich sind ihre Fehler, gefährlich wäre ein blinder Nationalismus in USA, wie er bisher nur vorübergehend auftrat. Gefährlich ist aber auch ein die USA oder Europa herausfordernde blinder Nationalismus einer so großen Atommacht wie Russland. Und eine Ideologie, die die internationale Rolle der USA auf eine göttliche wie teuflische und faschistische Allmacht verfälscht - eine verbreitete religiös-politische Wahnvorstellung.

 

34995 Postings, 5630 Tage KickySergey Bochkovsky u.sein Adlatus verhaftet inKiew

 
  
    #33603
1
26.03.15 10:54
während eines Kabinett-Treffens,weil sie sich bereichert haben sollen in ihren Postionen
KIEV, March 25. /TASS/. The head of Ukraine?s state service responsible for handling emergency situations, Sergey Bochkovsky, and his first deputy, Vasily Stoyetsky, have been arrested for using fraudulent schemes in carrying out state purchases. Both were handcuffed at a meeting of the Cabinet with a group of journalists watching. Dozens of TV cameras were on at the moment.

According to Interior Minister Arsen Avakov, state purchases were carried out through private companies, which eventually transferred the proceeds to the accounts of Bochkovsky?s and Stoyetsky?s companies in Jersey Island.

He also demanded dismissal of the chiefs of all heads of regional offices of the emergencies service involved.Prime Minister Arseniy Yatsenyuk has asked the corresponding agencies of the Western countries "to look into all transactions related to these firms and accounts, in fact registered in Cyprus, to make sure the entire fraudulent scheme be exposed and those responsible be punished."

aus zuverlässiger Quelle http://tass.ru/en/world/784800

dass man Nachrichten der Deutschen Wirtschaftsnachrichten mit Vorsicht geniessen sollte ,hat sich ja wohl rumgesprochen zumal die Formulierung Putins ja als ausgesprochen wachsweich bezeichnet werden kann
?Das Ereignis, über das wir reden (die WSI, Anm. d. Red.) wird im Jahr 2019 stattfinden. Wir werden in Russland im Jahr 2018 Präsidentschaftswahlen haben. Aber ich bin zuversichtlich, dass, wer immer Staatschef von Russland wird, dieser gerne an diesem Ereignis teilnehmen wird.?  

34995 Postings, 5630 Tage KickyWird Finanzmin.Jaresko Nachfolgerin v,Yatsenyuk ?

 
  
    #33604
3
26.03.15 11:05
KIEV, March 25. /TASS/. The falling approval rating of Ukrainian Prime Minister Arseniy Yatsenyuk and his People?s Front party, the absence of real reforms create conditions for reshuffling the Cabinet. One of the candidates for the position of Prime Minister may be incumbent Finance Minister Natalie Jaresko, says the analytical bulletin of the International Center for Policy Studies "Inside Ukraine."

"Yatsenyuk?s blatantly militaristic rhetoric annoys not only the bulk of the political establishment, but also of the population. One of the central TV channels has launched an information campaign about the inability of today?s government to carry out reforms. A congress of the Radical Party led by Oleh Lyashko that has been held earlier this month ruled that, if the coalition agreement was not complied with, the party would withdraw from that coalition," the bulletin says.
...
Natalie Jaresko is the best possible candidate to the position of Prime Minister for both the president and the West, which needs guarantees of transparency in use of IMF funds, Inside Ukraine analysts say.

According to the Razumkov center for Economic and Political Studies, only three political parties in Ukraine - the Petro Poroshenko Bloc, Self-Help (Samopomich) party and the Opposition Bloc would be able to overcome the 5-percent barrier during the parliamentary elections, if they were to take place on Sunday. Arseniy Yatsenyuk?s People?s Front, the Fatherland (Batkivchyna) party led by Yulia Tymoshenko and Oleh Lyashko?s Radical Party would fail to overcome the 5-percent barrier. During the elections to the Verkhovna Rada last year, the People?s Front received 22.14% of votes, Fatherland - 5.68% , and the Radical Party - 7.44%.

http://tass.ru/en/world/784776  

5809 Postings, 2324 Tage daiphongdie Verantwortung, die die USA seit WKII tragen,

 
  
    #33605
4
26.03.15 11:27
müssen zunehmend alle großen und kleinen Mächte teilen und übernehmen. Auch Russland, auch China, auch Europa, auch Indien, auch Pakistan. Das folgt schon zwingend aus der Tatsache, dass die USA relativ zur Größe und Macht anderer Länder immer kleiner werden.
Das kann aber nicht so funktionieren, dass etwa Russland die USA ablösen könnte.  oder China oder Europa, das könne sie alle nicht. Sie können auch alle kein "neues Imperium" schaffen, oder "das US-Imperium" vernichten. Oder dass sich nun alle größeren Länder atomar bewaffnen, um ein US-Monopol zu brechen.
Diese (anti-)imperialen Konzepte sind alle falsch. Praktisch können Länder wie Russland nur politisch vernünftig werden und in Kooperation mit anderen wie auch den USA zu ihrer eigenen Entwicklung und der von Welt beitragen. Falls sich etwa Europa mit Russland und China auf bestimmte Entwicklungslinien gut verständigen würde, würde dies die Bedeutung der USA senken, aber nicht die USA ausschalten. In Wahrheit müssen alle Länder der Welt zugleich sich selbst entwickeln und umfassend kooperieren.  

34995 Postings, 5630 Tage KickyCNN-Satire über ukrainische Armee

 
  
    #33606
2
26.03.15 11:29
http://ireport.cnn.com/docs/DOC-1228269
.....
The Internet is swamped with such news and videos. You get an impression that all Ukrainian defenders of the motherland suffer from abnormal cack-handedness. It?s no wonder that Ukrainian Army is constantly short of service personnel and that is why enlistment goes on and on in endless waves. Praise the Lord that Ukraine is not a nuclear-weapon state.

Jokes aside, both Ukrainian Command and foreign military trainers of the Ukrainian Army (www.nrcu.gov.ua/en/148/584851/) are not worth their salt. It turns that they aren?t competent or willful enough to make qualified militaries of recruited conscripts. Those very people are responsible for the slow blow-by-blow Ukrainian Army self-destruction, which has been going on instead of participation in the anti-terrorist operation.

Meanwhile the State Department has been taunting Kiev with vague glimpse of the lethal weapons supply just like they dangle a carrot in front of a donkey. Ukraine in unitary burst of joy (or fit of psychosis) with the thunder-like battle ?long live? cry is frisking about impatiently as if it were a monkey awaiting a grenade. What?s the fun actually, I wonder? Half of the national army is staying behind the bars for loss of military equipment committed to their trust or some serious violations of military discipline during military actions. A third of Ukrainian soldiers are in the victim list due to such tragic accidents.But major part of these misfits come back home in coffins or don?t come back at all, their corpses hidden under a thin cover of earth in the boundless Ukrainian steppe.
Generosity of the USA is going to ensure quick and effective promotion of Ukrainian army from a mere gathering of freaks prone to misfortunes of all sorts to a real disaster. Soon Ukrainian soldiers will get a chance to kick the bucket in the fancy-schmancy manner, using all those Javelins and Stingers.

All in all, if Ukrainians brave it to play the ?Russian roulette?, Big Brother is always set to help. Any bauble of folly will keep baby jolly.

It would be actually OK if it were only Ukrainian business. They may keep exploding themselves till the full victory of their independence project. It?s a well-known fact that a Ukrainian ?with a grenade? is a direct threat to everything and everybody in the responsibility zone of the Ukrainian Armed Forces. Give him that Stinger and you?ll see Boeings crashing one after another and all other objects, moving, flying and creeping nearby, will be hit.  

39884 Postings, 3978 Tage Anti Lemming# 604 - Jaresko als neue ukrainische Präsidentin

 
  
    #33607
4
26.03.15 12:25
Dann hätten die Amis ihre Vision eines Vasallenstaates perfekt umgesetzt. Mit einer Amerikanerin als Leiterin der Kolonialverwaltung stünde auch einer üppigen Auftragsvergabe an US-Firmen (Re: Verwendung der IWF-Hilfen) nichts mehr im Wege. Wird ja jetzt schon bei den Waffenlieferungen praktiziert.

Was für Daiphong hieße: Die Demokratisierung, Liberalisierung und Befreiung der Ukraine wurde perfekt umgesetzt. Es werden sogar schon transatlantische Geschäfte abgewickelt (Waffenlieferungen). Und gewählt werden darf auch noch.

Für mich bedeutet dies: Ein Fiasko. Die größte Unverschämtheit der Amerikaner seit dem 2003-Irakkrieg! Der prorussische Oligarchen-Teufel wurde mit dem Ami-freundlichen Oligarchen-Beelzebub ausgetrieben. Zweckentfremdung des IWF als pro-westliche Kriegsmaschine. Verballhornung Europas. Verrat am Ur-Maidan.
 

10966 Postings, 2485 Tage Fillorkill# 02 Die US-Geostrategie ist nicht faschistisch,

 
  
    #33608
4
26.03.15 13:13
weil es Faschismus als Motiv in Staatsstrukturen seit 45 im Westen nicht mehr gibt. Sie paktiert aber draussen in den Kolonien bedenkenlos mit Faschismus und religiösem Wahn, wann immer es taktisch opportun erscheint. Wir befassen uns* allerdings weniger mit dem Motiv als mit der praktischen Konsequenz dieser Strategie, die destruktiv nicht nur in dem Sinne eskalierter regionaler Konflikte, restlos ruinierter Staaten und Gesellschaften ist, sondern auch regelmässig in einen Kontrollverlust des Westens einmündet.

Indochina, Lateinamerika, Naher Osten - überall führte der War on Terror nicht trotz, sondern wegen des massiven Einsatzes von Gewalt am Ende stets zu einer Verabschiedung ganzer Sphären aus dem westlichen Einflussbereich, in denen der Antiamerikanismus nun flächendeckend geworden ist. Nichts schadet draussen dem Ruf westlicher Werte mehr als eben diese Strategie, die diese Werte verratend und missbrauchend zu exekutieren vorgibt.

Die Lehre aus dieser sachlich nicht bestreitbaren Evidenz erfolgt auf Seiten der geostrategischen Akteure stets in Form einer Selbstkritik, die einen Mangel an militärischer Stärke und Entschlusskraft, diese Stärke auch einzusetzen als verantwortlich für die regelmässigen Desaster attestiert und damit letztlich die eigene Zivilgesellschaft adressiert, die aufgrund ihrer Kriegsmüdigkeit dem Geostrategen fatalerweise die Hände binde.

Die selbst fabrizierten Katastrophen dienen dann umgekehrt stets als Beweis, dass die geostrategische Therapie für den Globus zwar richtig, die Dosis aber zu niedrig angesetzt sei. Und dienen so als Titel gegenüber der Zivilgesellschaft, immer neue Aufrüstung und Kompetenzen einzufordern - und bürgerliche Freiheiten auszusetzen. Dass es letztlich allein darum geht, um selbstreferentielle Reproduktion der Geostrategie, ist deshalb unser begründeter Verdacht.

* der prowestliche Dissens - im Gegensatz zu den Anti-Imps verschiedenster Genese.

-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

34995 Postings, 5630 Tage KickyKolomoisky gegen Rinat Achmatow?

 
  
    #33609
1
26.03.15 18:48
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/...true#pageIndex_2

..... Auf dem Höhepunkt des Ringens um die ehemals von Kolomojskij kontrollierten Staatsbetriebe erwähnte der Geheimdienstchef Ermittlungen gegen eine ?Bande?, die im ostukrainischen Kriegsgebiet eines Mordes verdächtigt werde, und die sich ?hinter einigen der Freiwilligenbataillone verstecke?, welche dort im Einsatz seien. ?Unterstützung? erhalte diese Gruppe von ?hochgestellten Mitgliedern der Staatsverwaltung in Dnipropetrowsk?.

Soweit die öffentlichen Aussagen des Geheimdienstchefs. Wen und was Naliwajtschenko damit meinte, geht aus internen Papieren des SBU hervor, die der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorliegen. Nach Darstellung des Geheimdienstes standen enge Mitarbeiter Kolomojskijs mit Hilfe einiger bekannter Bataillonskommandeure (unter anderem solcher von der nationalistischen Organisation ?Rechter Sektor?) im Begriff, im ostukrainischen Kampfgebiet ein Netz von Erpressung und Gewalt zu errichten, das auch vor Entführungen und Raub nicht zurückgeschreckt sein soll.....

Wesentlich brisanter aber ist, dass der SBU vermutet, diese Seilschaft aus Kolomojskisj Dnipropetrowsker Verwaltung habe nichts geringeres im Schilde geführt als einen koordinierten Angriff auf einen anderen ukrainischen Großoligarchen, den Donezker Gruben- und Hüttenbaron Rinat Achmetow, der im Augenblick wegen des Krieges in seiner Stammregion geschwächt erscheint. Der SBU schreibt, Kolomojskijs Mitarbeiter K. habe geplant, Kämpfer des ?Rechten Sektors? einzusetzen, um Betriebe aus Achmetows Energiekonzern DTEK zu besetzen. Damit wäre Kolomojskij endgültig zur Nummer eins unter den Oligarchen des Landes aufgestiegen.

Für diese Zwecke wurde offenbar (immer noch nach Darstellung des SBU) schon eine militärische Kommandostruktur geschaffen, an der mehrere prominente Bataillonsführer beteiligt gewesen sein sollen, unter anderem ein Mann namens S. vom Bataillon ?Donbass?, das als eines der erfahrensten und stärksten gilt. Mit Hilfe dieser Männer hätten Mitarbeiter Kolomojskijs den ?Vereinigten Stab der Freiwilligeneinheiten der Ukraine? bereits ?faktisch unter Kontrolle? genommen, heißt es in dem Dokument. Dieser ?Stab?, ein informeller Zusammenschluss von Bataillonsführern ohne gesetzliche Grundlage, war mit der Begründung geschaffen worden, nur so könnten die vorgeblichen Schwächen der offiziellen Armeeführung ausgeglichen werden.

Was von diesen Darstellungen des SBU wahr ist, und was Drohkulisse, sei dahingestellt. In Kiew heißt es allerdings, erst mit diesen Vorwürfen sei es gelungen, Kolomojskij zum Rücktritt zu zwingen.  

5809 Postings, 2324 Tage daiphong10-15 Mrd würde Athen ein Besteuerungs-Abkommen

 
  
    #33610
2
27.03.15 10:11

mit der Schweiz bringen. Aber die Regierungen in Athen paktierten bisher mit ihren eigenen Schwarzgeld-Steuerbetrügern, und weder in Brüssel noch bei der Troika besteht man bisher auf einer Durchsetzung griechischen Rechts. Gespräche dazu waren von Samaras 2014 eingestellt worden, jetzt wird wieder gesprochen.

n-tv


 

5809 Postings, 2324 Tage daiphong#08 falls du die US-Geostrategie

 
  
    #33611
2
27.03.15 11:36
tatsächlich näher verstehen willst, reicht es nicht, ein allgemeines Strickmuster und eine globale Verwüstung zu behaupten, ihr sämtliche (Bürger-)Kriege und Opfer der Welt zuzurechnen. Damit bewegst du dich glasklar im rotbraunen Ideologie-Milieu der Nazis, Sowjets, Islamisten, übrigens auch reaktionärer Kirchenfraktionen.

Historisch muss man dazu schon wenigstens ihren Krieg gegen die faschistischen Imperien, ihr Vorgehen gegen den Sowjetkommunismus und ihre Politik zu den islamischen Staaten und den islamistischen Terrorismus konkret behandeln. Sie führte auch keineswegs "in Indochina, Lateinamerika, Naher Osten ... am Ende stets zu einer Verabschiedung ganzer Sphären aus dem westlichen Einflussbereich", auch nicht in Europa oder sonst in Asien und Afrika.

Ganz allgemein kann man feststellen, dass selbstverständlich auch die USA ihre im Grunde äußerst konstruktive internationale Rolle mit nationalen Interessen verbinden. Und dass dabei auch erhebliche destruktive Effekte auftreten können, etwa wenn sich in der US-Außenpolitik partikulare, reaktionäre, ideologische Interessen allgemein durchsetzen.

Insofern kann man schon Angst haben, dass statt Obama die Cheneys und McCains, Tea Party und Militärs wieder eine größere Rolle spielen. Die Risiken daraus würden aber sinken und könnten blockiert werden, wenn Europa eigenständige Einschätzungen und politische Beiträge zu Großkonflikten auch gegen die Auffassungen in den USA liefert.

Oder wenn die Großatommacht Russland, statt wieder auf einen eskalierenden internationalen Konfrontationskurs und in Ukraine auf Kriegskurs und Ultranationalismus zu gehen und gewaltige Schäden anzurichten, dort gleich konstruktiv mitarbeitet. Am Ende muss sie es ja sowieso.

Insofern ist es völlig unverständlich, dass diese kranke Politik Russlands hier derart gefeiert wird. Sie begründet sich ausschließlich aus inneren Verwerfungen. Und einer völlig verrannten, reaktionären rotbraunen Geostrategie, die Europa gegen die USA einnehmen will durch eine banale Verteufelung  - "weil deren Geostrategie die ganze Welt da draußen verwüstet und in Blut ertränkt".  

5809 Postings, 2324 Tage daiphongUS-Propaganda-Flugblatt

 
  
    #33612
1
27.03.15 11:55
"Rekrutierungsbüro des Islamischen Staates"

60.000 wurden über dem ISIS-Territorium abgeworfen.
 
Angehängte Grafik:
al12.jpg (verkleinert auf 53%) vergrößern
al12.jpg

34995 Postings, 5630 Tage Kicky3Milliarden Kredit v.Russland gefährdet IMF-Hilfe

 
  
    #33613
1
27.03.15 12:22
wenn die Ukraine die 3 Milliarden nicht zahlen kann, gerät sie in die Staatspleite und IMF kann dann nicht zahlen weil gegen die Regeln.Die Ukraine kann in 2015 nicht zahlen,Russland hat sich geweigert zu verlängern.Es gibt nur 2 Möglichkeiten:entweder der Paris club of creditor nations ist bereit oder der Kredit wird auf dem secondary Markt verkauft

(das wäre doch eine gute Möglichkeit für Soros sein Engagemant zu beweisen statt schon wieder in Hongkong zu trommeln Europa müsse...http://rthk.hk/rthk/news/englishnews/20150327/...50327_56_1087855.htm )

Ukraine?s $3 billion debt to Russia could undermine the IMF?s four-year multibillion dollar bailout program. If the debt is considered official, it will breach the terms of providing financial assistance, said IMF spokesperson William Murray.

The Ukraine debt includes $3 billion in Eurobonds lent by Russia to the country?s previous government in December 2013. IMF rules say a bailout cannot be provided to a country if it defaulted on a loan from a state institution.

"We have a non-tolerance policy," William Murray told reporters at a news conference on Thursday, adding that Ukraine's debt to Russia should be considered state debt.

"If I'm not mistaken, the $3 billion Eurobond comes from the Russian sovereign wealth fund, so it's official debt," he said.
In early February, Moscow said Ukrainian authorities had requested a restructuring of the debt. Finance Minister Anton Siluanov said then that Russia is not ready to do so. On March 22 Ukraine said it won?t be able to repay its debt to Russia by the end of 2015.

There are two possible ways Ukraine can save the situation with its debt ? either to renegotiate the Russian loan through the Paris club of creditor nations, or sell it on the secondary market, so that it would no longer be owed to Russia.
http://rt.com/business/244501-ukraine-russia-imf-loan/  

34995 Postings, 5630 Tage KickyBundestag billigt Assoziierungsabkommen m.Ukraine

 
  
    #33614
1
27.03.15 12:26

34995 Postings, 5630 Tage KickyGriechenlands Tragödie ist der IWF

 
  
    #33615
2
27.03.15 19:10
http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-03/...d-euro-krise/komplettansicht

Für den Internationalen Währungsfonds (IWF) und ihren ehrgeizigen damaligen Chef Dominique Strauss-Kahn schien die 2010 heraufziehende Eurokrise eine einmalige Chance zu bieten. Nach dem Missmanagement der Asienkrise in den 1990ern hatte der IWF an Einfluss verloren. Sein Rat war nicht mehr gefragt ? die 65 Jahre alte Institution drohte in die Bedeutungslosigkeit zu rutschen.  

Mit dem ersten größeren Rettungseinsatz in Europa wollten die IWF-Experten zeigen, dass sie als globale Wirtschaftsfeuerwehr immer noch gebraucht würden. Für Strauss-Kahn schien es die große Chance, sich auf internationalem Parkett Meriten für eine spätere Präsidentschaft in seiner französischen Heimat zu erwerben. Fünf Jahre später steht der IWF vor einem Scherbenhaufen, den er maßgeblich selbst zu verantworten hat.    ......

Der Anteil des IWF an den Hilfskrediten beläuft sich auf inzwischen 28 Milliarden Euro, das entspricht etwa zwölf Prozent des griechischen Bruttoinlandsprodukts. Noch nie hatte der IWF für ein Land dieser Größe so viel Geld aufgebracht.    
Regeln heimlich geändert?

Doch um das zu tun, brach der Fonds seine eigenen Regeln. Diese sehen vor, dass jedem Mitgliedsland in Abhängigkeit von der jeweiligen Wirtschaftskraft eine gewisse Quote zugeteilt wird. Grundsätzlich gilt das auch für Griechenland. Die Quote jedes Landes bestimmt, wie viel Beiträge an den IWF es zahlt, und wie viel Kredit es im Bedarfsfall erhalten kann (nämlich maximal 600 Prozent der Quote). Und ist ein Land zu tief verschuldet, oder hat das Programm aus anderen Gründen keine Aussicht aus Erfolg, darf der IWF den eigenen Regeln zufolge eigentlich gar kein Geld verleihen.

Im Fall von Griechenland habe der Fonds dennoch ein Vielfaches der erlaubten Summe als Kredit vergeben: 1.860 Prozent der Quote, sagt Desmond Lachman, Finanzexperte und früher selbst in leitender Funktion beim IWF tätig.

......
Und für Strauss-Kahn hatte die Hilfe für Athen besondere Bedeutung. Neben den deutschen Finanzinstituten waren es nämlich vor allem französische Kreditinstitute, die durch einen Zusammenbruch Griechenlands gefährdet waren. Wären sie bankrott gegangen, hätte das Strauss-Kahns politische Ambitionen zunichte gemacht.

Der Brasilianer Paulo Nogueira Batista, der im IWF-Direktorium elf Länder Lateinamerikas vertritt, erklärte gegenüber Reportern einer Arte-Dokumentation, der IWF habe die notwendigen Regeländerung für die großzügige Hilfe  "heimlich" durchgezogen. Nogueira Batista ist zur Stimme der aufbegehrenden IWF-Mitglieder geworden. Heute warnt er davor, dass der Fonds bei der Hilfe für die Ukraine den gleichen Fehler erneut begehen und die Wirtschaftskraft des kriegszerstörten Landes überschätzen könne.  

Bei den Rettungspaketen für Athen machten der IWF einen Fehler nach dem anderen: Die Annahmen der IWF-Ökonomen waren viel zu optimistisch. So gingen sie etwa davon aus, dass die griechische Wirtschaft bis 2012 durch die vom IWF geforderten Sparmaßnahmen 5,5 Prozent schrumpfen würde ? was bereits eine drastische Reduktion bedeutet hätte. Stattdessen ging die Wirtschaftsleistung jedoch um 17 Prozent zurück. Der IWF-Plan sah eine Arbeitslosenquote von 15 Prozent voraus, in der Realität stieg sie bis auf 25 Prozent.  ......    

5809 Postings, 2324 Tage daiphong02.09.2008 Thomas Roth (ARD) interviewt Putin

 
  
    #33617
27.03.15 22:59
Roth: Herr Ministerpräsident, der französische Außenminister Kouchner hat viele Sorgen geäußert in den letzten Tagen als Minister der Ratspräsidentschaft. Er hat auch die Sorge geäußert, dass der nächste Konfliktherd in der Ukraine beginnt, nämlich um die Krim, und zwar um die Stadt Sewastopol. Ist die Krim das nächste Ziel? Der Sitz der Schwarzmeerflotte?

Putin: Sie sagten: das nächste Ziel. Aber wir hatten auch hier kein nächstes Ziel. Es ist nach meiner Meinung deshalb nicht korrekt, von irgendeinem nächsten Ziel zu sprechen. Das ist Thema Eins. Wenn Sie mir gestatten zu antworten, dann werden Sie zufrieden sein.

Die Krim ist kein umstrittenes Territorium. Dort hat es keinen ethnischen Konflikt gegeben, im Unterschied zum Konflikt zwischen Südossetien und Georgien. Russland hat längst die jetzigen Grenzen der heutigen Ukraine anerkannt. Im Großen und Ganzen haben wir eigentlich die Verhandlungen um die Grenze abgeschlossen. Es geht lediglich um die Demarkation, also um rein technische Dinge.

Die Frage über derartige Ziele Russlands birgt meines Erachtens einen provokativen Sinn in sich. Innerhalb der Gesellschaft auf der Krim verlaufen zu komplizierte Prozesse: Das Problem der Krimtataren, der ukrainischen, russischen und überhaupt der slawischen Bevölkerung - dies ist jedoch ein innerpolitisches Problem der Ukraine selbst. Mit der Ukraine haben wir einen Vertrag über den Aufenthalt unserer Flotte in Sewastopol bis 2017. Wir werden uns von diesem Vertrag leiten lassen.

Roth: Herr Ministerpräsident, ein weiterer Außenminister hat Sorgen geäußert, in diesem Fall der britische Außenminister Milliband. Er hat vor einem neuen - ich benutze dieses Wort als Zitat - Kalten Krieg zwischen Russland und dem Westen gewarnt. Er hat vor einem beginnenden Wettrüsten gewarnt. Wo stehen wir? Wie würden Sie das bezeichnen: Ist das eine Eiszeit, ist es schon ein Kalter Krieg und hat das Wettrüsten schon begonnen, oder schließen Sie alles aus?

Putin: Es gibt den Ausspruch: Haltet den Dieb! Derjenige, der am lautesten schreit, der ist der Dieb.  

5809 Postings, 2324 Tage daiphong# Putins (unbezahlte) Lügen-Krieger wie Fillorkill

 
  
    #33618
27.03.15 23:44
erzählen hier über ein Jahr lang das Lügenmärchen, Moskau sei von der Ukraine-Krise überrascht worden, und hätte sie nicht selbst strategisch  herbeigeführt.

Sie erzählen das Lügenmärchen, Moskau vom Maidan überrascht worden, hätte die Entwicklungen in Ukraine nicht sorgfältig beobachtet und aufwendig mitgesteuert.

Sie erzählen auch das Lügenmärchen, die verlogene Besetzung und Annektion sei als spontane Reaktion erfolgt - weil der arglose Putin sich so erschrocken habe.

Mit der Unabhängigkeit der Ukraine kam es mit der Russischen Föderation zum Streit über die Schwarzmeerflotte und ihren Heimathafen Sewastopol. Im Juli 1993 erklärte das russische Parlament Sewastopol zur russischen Stadt auf fremdem Territorium nach dem Vorbild von Gibraltar. Erst der Vertrag vom Mai 1997 regelte die Aufteilung der Flotte und den Verbleib der russischen Marine auf der Krim bis 2017, womit sich die Situation entspannte. Russland pachtete den größeren Teil Sewastopols auf zwanzig Jahre.
2010 wurde der Pachtvertrag bis 2042 ausgedehnt. Im Gegenzug sicherte Russland der Ukraine vergünstigte Erdgaslieferungen zu. Die Schiffe der russischen Schwarzmeerflotte lagen im Hafen von Sewastopol neben jenen der ukrainischen Flotte.
Anfang 2014 verstärkte Russland die auf der Krim stationierten Soldaten....  im gleichen Jahr verschwanden die ukrainischen Schiffe, die Vergünstigungen der Erdgaslieferungen (sogar rückwirkend für 24 Jahre stellte Russland Nachzahlungsrechnungen aus) zusammen mit der Krim als ukrainischem Staatsgebiet.  

5809 Postings, 2324 Tage daiphongChronologie der Krim - Übernahme

 
  
    #33619
28.03.15 01:12

Der Start der Militäroperation ist auf einem Orden vermerkt, mit dem das russische Verteidigungsministerium Verdienste um "die Wiedergewinnung der Krim" ehrt. Auf der Medaille steht der 20. Februar 2014. In Kiew war da Moskaus Verbündeter Wiktor Janukowytsch noch Präsident.

Die ersten Truppenbewegungen wurden am 22. und 23. Februar registriert. Aus dem Moskauer Umland und der Garnison Tambow wurden Luftlandeeinheiten nach Noworossisk verlegt. Der russische Hafen liegt 100 Kilometer entfernt von der Krim und war eines von zwei Drehkreuzen der Krim-Operation.

Der andere ist der Militärflughafen Anapa, er liegt noch näher an der Halbinsel. Am 23. Februar bestiegen russische Elitesoldaten in Noworossisk Landungsboote. Zwei Tage später lief der Truppentransporter "Nikolaj Filtschenkow" in Sewastopol ein. Auf der Rückfahrt nahm er einen prominenten Passagier mit nach Russland: den gestürzten und geflohenen Präsidenten Janukowytsch.

Der Bericht entlarvt Lügen des Kreml: Der Einsatz war keine Reaktion auf eine akute Bedrohung der russischsprachigen Bevölkerung. Ein Anführer der ukrainischen Nationalistentruppe "Rechter Sektor" hatte zwar gewarnt, er werde bewaffnete Kolonnen auf die Krim schicken. Die Drohung stammte vom 24. Februar. Sie blieb diffus, wurde aber "gekonnt aufgeblasen von der prorussischen Propaganda", heißt es in dem Moskauer Militärbericht.

Moskau nutzte das Chaos in der Ukraine geschickt aus. Das Nachbarland hatte nach der Maidan-Revolution keinen Verteidigungsminister. Erst am 27. Februar trat Ihor Tenjuch das Amt an, ein ehemaliger Admiral, der die Streitkräfte eigentlich 2010 verlassen hatte.

Der Kreml ging überlegt vor: Am 26. Februar gab Putin den Befehl für ein überraschendes Großmanöver. Er versetzte 150.000 Soldaten in Gefechtsbereitschaft, unter anderem an der Grenze zur Ukraine. Das lenkte Kiews Aufmerksamkeit von der Krim an die Ostgrenze, diente aber auch zur Tarnung. Die massiven Truppenbewegungen erlaubten, unbemerkt einige Tausend Spezialkräfte auf die Halbinsel zu verlegen.

Am 26. und 27. Februar wurden rund 40 Iljuschin-Transportflugzeuge nach Uljanowsk an der Wolga verlegt. Rund ein Dutzend trafen später in Anapa ein, einige wurden kurz darauf auf der Krim gesichtet.

Am 1. und 2. März liefen vier große Truppentransporter in Sewastopol ein. An Bord befanden sich Kämpfer einer Eliteeinheit des russischen Militärgeheimdienstes GRU. Zwischen dem 28. Februar und dem 11. März liefen insgesamt 15 russische Schiffe die Krim an, dazu kamen 48 Flugzeuge und Hubschrauber. Zehn Armeekolonnen mit 139 Fahrzeugen erreichten die Krim per Fähre.

Am 4. März 2014 sagte Putin auf einer Pressekonferenz, Russland ziehe die Annexion der Krim nicht in Betracht und es gebe keine russischen Soldaten auf der ukrainischen Halbinsel.

Zwei Wochen später hielt er seine Rede zum Beitritt der Krim zur Russischen Föderation.

    spon

 

10966 Postings, 2485 Tage Fillorkilldein Nato-Agitprop ist uns inzwischen bekannt,

 
  
    #33620
28.03.15 01:45
er gewinnt durch ununterbrochene Wiederholung - anders als bei Lord Shiva - leider nicht an Wahrheit: Putin steckt einfach hinter allem und der demilitarisierte Westen ist seiner hybriden Kriegsführung, von der er noch nie was gehört haben will, hilflos ausgeliefert.

Putin hat auf der Suche nach Titeln den Maidan organisiert, auf diesen schiessen lassen, den Steinmeier-Kompromiss sabotiert, Janokowich gegen die Oligarcho-Faschos ausgetauscht und eine derart effiziente Gehirnwäsche veranstaltet, dass Behörden, Sicherheitsstrukturen und Armee auf der Krim wie im Donbass quasi geschlossen übergelaufen sind. All dies ist aber nur der Auftakt, denn er zielt auf Westeuropa, um dieses in das zukünftige eurasische Grossreich einzugliedern. Rotbraune wie Fill leisten - unentgeltlich, weil vom Hass auf die Demokraten getrieben - dafür die propagandistische Vorarbeit. Hab ich was vergessen ?
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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

5809 Postings, 2324 Tage daiphongunser altsowjetischer Weltkriegsveteran Fillorkill

 
  
    #33621
28.03.15 03:15
lässt sich auf Details natürlich nie ein ;-o)

Deine geostrategieschen Freunde auch nicht, Le Pen hat deshalb gerade 9 Millionen von Putin bekommne, 31 Millionen sollen folgen - vielleicht fällt ja doch noch ein Krümelchen für dich ab. Wenn du weiterhin so fleißig deine geistigen Spiegelungen hier verzapfst und immer brav ein "prowestlich" voranstellt, dann fällt hier auch niemandem was auf.

Der russische Präsident fühle sich von Nato und EU eingekreist, heißt es zuweilen, da müsse man doch verstehen, dass er jetzt nicht auch noch die Ukraine an den Westen verlieren wolle. Und: Europa und die USA reagieren mit Sanktionen, um Russland so isolieren. Beides ziemlich absurde Vorstellungen, denn von einer feindlichen Einkreisung kann sowenig die Rede sein wie von einer Isolation. Das autokratische, antiliberale Regime Putins hat alte Freunde und neue Handelspartner auf der ganzen Welt und quer durch alle politischen Lager. Hier eine kleine
Auswahl.

AfD
Ganz einig ist man sich in der rechtspopulistischen Partei über den Umgang mit Russland nicht. Aber einige Spitzenfunktionäre stolzierten bereits auf Einladung in die russische Botschaft in Berlin zwecks »strategischer Beratung«. Auf dem letzten Bundesparteitag wurde das Thema Russland sicherheitshalber erstmal ausgeklammert. Alexander Gauland, Fraktionsvorsitzender der AfD in Brandenburg, verteidigte die Annexion der Krim durch Russland.

Anonymous.Kollektiv
Die rechtsextreme Facebook­Gruppe warb zuerst für die Montagsmahnwachen, dann für Pegida, inzwischen wird dort vor allem Putin­Propaganda betrieben. »Wir müssen die Gelegenheit am Schopfe packen und uns ? falls notwendig auch mit
russischer Hilfe ? aus dem Korsett befreien, dass uns die amerikanischen Okkupanten 1945 aufgezwungen haben«, heißt es dort etwa. Nun plant die Gruppe, Facebook zu verlassen und in das Soziale Netzwerk VK aus Russland umzusiedeln. Do svidaniya!

Bashar al­Assad
Nach der Annexion der Krim schrieb Assad ein Telegramm an Putin. Dessen Politik sei »legitim und verfolgt das Ziel, eine ausgeglichene und transparente Welt zu schaffen, in der die Souveränität der Staaten und das Selbstbestimmungsrecht der Völker respektiert wird«. Er lobte die »weise Politik und rationale Vorgehensweise« des russischen Präsidenten. Russland hat im Gegenzug fast alle Resolutionen im UN­Sicherheitsrat gegen Assad mit einem Veto blockiert und den Diktator mit jeder Menge Jagdflugzeuge, Luftabwehrraketen und anderem Kriegsgerät ausgestattet. Russland hat einen Marinestützpunkt in Syrien, den einzigen am Mittelmeer. Man kann vermuten, dass ohne Putin Assad schon 2011 erledigt gewesen wäre und es das ganze Gemetzel in Syrien und die Erfolge des IS womöglich nie gegeben hätte.

Clemens Tönnies
Der Schalke­Präsident und Fleischindustrielle ist mit Putin per »Du«. »Mit ihm kann man Spaß haben«, weiß Tönnies. Immer wenn erseinen Kumpel in Moskau besucht, bringt er ihm rohes Fleisch mit. »Das letzte Mal haben die (Sicherheitskräfte, Anm. d. Red.) mir das Fleisch zunächst in Verwahrung genommen. Als ich vor Putin stand, sagte er: Wo ist mein Eisbein? Sie können sich vorstellen, dass es keine Minute dauerte, bis es da war.« Der russische Staatskonzern
Gazprom ist Hauptsponsor des FC Schalke 04, ebenso wie von Roter Stern Belgrad, außerdem Sponsor des FC Chelsea, der Uefa Champions League und der Fifa. Franz Beckenbauer fungiert als Sportbotschafter bei Gazprom.

Deutschland
Die westlichen Sanktionen, die sich neben Reisebeschränkungen und Kontensperrungen vor allem gegen den russischen Energie­, Rüstungs­ und Finanzsektor richten, treffen auch die deutsche Wirtschaft. Im Zuge der Krise sind die deutschen Exporte nach Russland angeblich um knapp 20 Prozent gesunken. Trotzdem ist Deutschland nach wie vor der wichtigste Handelspartner Russlands. Die deutsche Wirtschaft mahnt ein Ende der Sanktionspolitik an: »Die neuen Sanktionen
werden nicht zur Entspannung beitragen«, warnt der Vorsitzende des Ost­Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes. Er lobte den Plan der EU­Kommission, einen früheren Vorschlag Putins über einen Wirtschaftsraum von »Lissabon bis Wladiwostok« aufzugreifen.

Elsässer
Konservatives Familienbild, Homophobie, Antiamerikanismus, Hass auf die Nato ? damit passt er natürlich bestens zu Putin. Jürgen Elsässer wird gerne von russischen Staatsmedien eingeladen und in seinem Compact­Magazin betreibt er ebenso wie bei Kundgebungen der Montagsmahnwachenbewegung oder bei Pegida offensiv Propaganda für den Kreml. Im Juni 2014 gab er einen Sammelband mit Reden Putins heraus.

FPÖ
Das ist die ganz große Liebe. Die Reisetätigkeit zwischen Moskau und Wien ist immens, auch der Parteivorsitzende Heinz­Christian Strache war neulich dort. Derstellvertretende Bundesparteiobmann Johann Gudenus erklärte bei einem
Besuch in Moskau, dass ersich für die EU­Politik schäme, weil diese »von Nato und Amerika« gelenkt werde. Auch kritisierte er, dass in Europa eine »Homosexuellenlobby« immer mächtiger werde. Im März nahm Gudenus als
»Beobachter« am sogenannten Krim­Referendum der Separatisten teil. War natürlich alles sauber dort.

Friedenswinter
Bei der neuen deutschen Friedensbewegung steht Putin hoch im Kurs. Die zentrale Kundgebung des »Friedenswinters«, der Nachfolgeorganisation der Mahnwachenbewegung, Mitte Dezember in Berlin wurde von einer Reporterin des
russischen Propagandasenders Russia Today moderiert.

Gabriele Krone­Schmalz
»In Anerkennung ihres Beitrages zur Festigung der Freundschaft und der Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland« wurde sie 2008 auf Erlass Putins mit der Puschkin­Medaille ausgezeichnet. Das hat sie ihm offenbar nicht
vergessen und reist zum Zwecke der Putin­Erklärerei durch so ziemlich alle Talkshows des Landes. In Sachen Krim/Ukraine sieht sie nur einen Aggressor: den Westen. Dass Putin sich von der Nato und der EU bedrängt fühle, kann sie voll und ganz nachvollziehen. Die ehemalige ARD­Journalistin ist Mitglied im Lenkungsausschuss des »Petersburger Dialogs«, einer von Putin und Gerhard Schröder gegründeten Organisation »zur Verständigung zwischen den Zivilgesellschaften« in Deutschland und Russland. Von »Zivilgesellschaft« ist da jedoch wenig zu sehen. Auf russischer ­
Seite fehlen Oppositionelle, unabhängige Bürgerrechtler oder NGOs vollständig. Auf deutscher Seite eigentlich auch.

Gerard Depardieu
Weil er die neue Reichensteuer in Frankreich nicht bezahlen wollte, bot Putin ihm im Dezember 2012 die russische Staatsbürgerschaft an, bereits am 3. Januar 2013 nahm Depardieu von Putin persönlich seinen neuen Pass entgegen. Der Schauspieler macht jetzt Werbung für unfassbar teure Luxusuhren mit der Aufschrift »Stolz, Russe zu sein«.

Goldene Morgenröte
Die griechische Neonazi­Partei Chrysi Avgi bezeichnet Russland als »natürlichen Verbündeten«. Mit dem rechtsextremen, russischen Eurasia­Ideologen Alexander Dugin ist man dicke. Dugin sandte dem inhaftierten Parteivorsitzenden Nikolaos Michaloliakos eine Solidaritätsadresse ins Gefängnis.

Humala
Anfang November besuchte Perus Präsident Ollanta Humala Putin in Moskau. Diesen ersten offiziellen Besuch eines peruanischen Präsidenten seit Aufnahme diplomatischer Beziehungen bezeichneten beide Seiten als »historisch«. Sie
erklärten, die bilateralen Beziehungen nun stärken zu wollen. Außerdem verhandelt Peru mit Russland über einen Beitritt zur Eurasischen Zollunion. Im vorigen Jahr hat Peru in Russland 24 Militärhubschrauber gekauft.

Iran
Der iranische Verteidigungsminister Hossein Dehghan sagte im Januar: »Der Iran und Russland sind in der Lage, dem expansionistischen Eingreifen der Vereinigten Staaten durch Zusammenarbeit, Synergie und die Aktivierung möglichen strategischen Potentials entgegenzutreten.« Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu ergänzte, sein Land wolle eine »langfristige und vielschichtige« militärische Kooperation mit dem Iran aufbauen. Eine staatliche russische Rüstungsagentur hat dem Iran jetzt moderne Boden­Luft­Raketensysteme angeboten, obwohl das den geltenden UNSanktionen widerspricht. Sanktionen gegen den Iran wegen dessen Atomprogramm hat Russland immer abgelehnt. Die Regierungen beider Staaten sind auch deshalb eng zusammengerückt, weil sie beide als die so ziemlich letzten
Unterstützer Bashar al­Assads in Syrien gelten.

Jobbik
Der Vorsitzende der ungarischen Nazi­Partei, Gábor Vona, sieht Europa als »dekadenten und heuchlerischen Kontinent« an, dersich der »Amerikanisierung« widersetzen müsse. »Aus diesem Grund suchen wir mit denjenigen den Kontakt, die
ähnlich denken. Das bedeutet Partnerschaften mit Russland, der Türkei, der arabischen Welt und maßgeblichen Staaten im asiatischen Raum.« Es sei »klar, dass Russland Jobbik als Partner betrachtet«. Jobbik­Kader fahren regelmäßig nach
Moskau zu Gesprächen, Gábor Vona diskutierte dort mit Alexander Dugin über ihre gemeinsame eurasische Vision. Das Europaparlament berät seit geraumer Zeit über die Aufhebung der Immunität eines Jobbik­Abgeordneten, ihm wird Spionage für Russland vorgeworfen.

»Junge Freiheit«
Das schwerrechte deutsche Wochenblatt sieht Putin als Vorbild. »Anstatt sich darüber zu ereifern, dass die russische Regierung, über die man ansonsten natürlich geteilter Meinung sein kann, den Einfluss amerikanischer Lobbyisten zurückzudrängen sucht, sollten sich deutsche Politiker ? würden sie denn deutsche Interessen vertreten ? lieber mit der Frage befassen, wie dem Einfluss ausländischer Organisationen bei uns begegnet werden könnte. (?) Fast möchte man, einen bekannten Buchtitel von Ortega y Gasset abwandelnd, ?um einen Putin von innen? bitten, der auch bei uns gegen ?ausländische Agenten? vorgeht.«

»Junge Welt«
»Putin will Frieden«, »Putin geht voran« ? so ähnlich lauten die meisten Überschriften zum Thema Russland. Die nationalbolschewistische Zeitung steht natürlich ohne Einschränkung hinter den russischen Separatisten in der Ostukraine. Ihr Chefredakteur hat den Sound der Prawda noch voll drauf: »Rund 500 Kilometer vom russischen Wolgograd, dem früheren Stalingrad, entfernt erlitten die Vasallen des Westens in Kiew mit dem Fall von Debalzewe in der vergangenen Woche erneut eine schwere militärische Niederlage.«

Lega Nord
Eine Delegation der rechtspopulistischen Partei aus Italien reiste kürzlich, geleitet vom Parteivorsitzenden Matteo Salvini, auf die Krim und nach Moskau. Sie besuchten eine Sitzung der Staatsduma, einheitlich gekleidet mit T­Shirts mit der Aufschrift »Nein zu Antirussland­Sanktionen«. Der Abgeordnete Paolo Grimoldi ist gerade dabei, eine Parteigruppe »Freunde Putins« zu gründen und sammelt fleißig Unterschriften dafür. »Wir rechnen mit mehreren Hundert Anhängern unter den Abgeordneten und Senatoren.« Und Salvini meint: »Zwischen Putin und unserem Premier Renzi wähle ich hundert Mal Putin. Ich würde ihn sofort als italienischen Premier einsetzen.«

Linkspartei
So mancher Führungspolitiker hat in Moskau an der Parteischule studiert. An der Basis herrscht Sowjetnostalgie vor und die strammen Antiimperialisten in der Partei mögen Putin schon allein deshalb, weil sie Amerika hassen. Dass es in Putins
Reich nicht besonders links zugeht, gilt da als Nebenwiderspruch. Zwei Landtagsabgeordneten der »Linken« aus Mecklenburg­Vorpommern fungierten neben lauter Rechtsextremisten als »Wahlbeobachter« beim Krim­Referendum. Die
Bundestagsabgeordneten Wolfgang Gehrcke und Andrej Hunko reisten kürzlich nach Moskau, dann in die Ostukraine und fuhren mit dem Separatistenführer durch die Volksrepublik Donezk. Natürlich nur, um Medikamente zu verteilen.

Marine Le Pen
Der rechtsextreme Front National gehört in Frankreich zu den schärfsten Kritikern der Sanktionspolitik gegen Russland. Im März vorigen Jahres reiste der FN­Abgeordnete Aymeric Chauprade als »Wahlbeobachter« auf die Krim und erklärte das Pseudo­Referendum für »legitim«. Kurz darauf fuhr Marine Le Pen nach Moskau und versicherte ihre Solidarität. Auch wirtschaftlich läuft?s zwischen den beiden. Der FN besorgte sich bei einer russischen Bank einen Kredit in Höhe von über
neun Millionen Euro. Der FN­Schatzmeister: »Ich brauche Geld, damit hier alles läuft und um meine Wahlkampagnen zu machen.«

Nicaragua
Nicaraguas Präsident Daniel Ortega will einen Kanal durch sein Land bauen, als Alternative zur westlichen »Hegemonie«, sprich: damit die Welt nicht mehr vom US­hörigen Panama abhängig ist. Russland freut das und es macht mit. Unter anderem sollen russische Kriegsschiffe für die Sicherheit beim Bau sorgen. Nach dem Georgien­Krieg 2008 erkannte Nicaragua die russisch kontrollierten Separatistengebiete Südossetien und Abchasien an. Der Staatsbesuch Putins im vorigen Jahr in Managua war für Ortega wie ein »Lichtstrahl«.

Nigel Farage
Auf die Frage, welchen Politiker er am meisten bewundere, entgegnete der Vorsitzende der nationalistischen und rassistischen UK Independence Party (Ukip): »Als Anführer, aber nicht als Mensch, würde ich sagen Putin.« Putin sei der
wichtigste Verbündete im Kampf gegen den Jihadismus. Welchen Beitrag Putin in dieser Angelegenheit im Nahen Osten oder Afrika geleistet haben soll, verrät er jedoch nicht.

Nordkorea
Bislang fremdelte man etwas, doch jetzt gehen Kim Jong­un und Putin mit schnellen Schritten aufeinander zu. Vor einem Jahr erließ Putin Nordkorea 90 Prozent der Schulden aus Sowjetzeiten, das sind zehn Milliarden Dollar. Russische
Staatsunternehmen investieren Milliarden in Nordkorea, die Visumspflicht soll fallen. Putin hat Kim Jong­un zu den Feierlichkeiten zum Sieg über Deutschland am 9. Mai in Moskau eingeladen. Es wäre Kims erste Auslandsreise als Staatsoberhaupt.

NPD
Putin ist für die deutsche Nazitruppe ein Vorbild, denn ersei ein »Mann, der dem Liberalismus eine klare Absage erteilt und die Macht des Volkes stärkt, (?) während in Ländern wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien usw. zionistische
Verbrecher ihr Unwesen treiben, indem sie staatliche Einflüsse an allen Ecken zurückdrängen und die Völker mit Zins und Zinseszins ausplündern«, meint Thomas Grey, stellvertretender Landesvorsitzender in Sachsen­Anhalt. Im Europawahlprogramm der NPD hieß es: »Wir Nationaldemokraten sind nicht gegen eine europäische Zusammenarbeit, aber ? genauso wie Präsident Putin in Russland ? gegen einen multikulturellen Bundesstaat Europa.«

Orbán
Viktor Orbán und Putin sind natürlich schon rein wertemäßig wie füreinander gemacht. Man hat es gerne autoritär und völkisch, »liberale Demokratie« und überhaupt »ein liberales Verständnis der Gesellschaft« lehnt man ab. Orbán nennt als
seine Vorbilder »die Systeme in China, Singapur, der Türkei und Russland«. Auch die Handelsbeziehungen brummen. Ungarn erhielt enorme Kredite aus Russland, das in die Erweiterung eines ungarischen Kernkraftwerkes investiert und dabei 80 Prozent der Kosten trägt.

Pegida
Dem als russischen Reporter verkleideten Mitarbeiter der ZDF­Sendung »heute show« gelang es als einem der ersten, mit Pegida­Leuten ins Gespräch zu kommen. »Russia Today ist objektiv. Unsere Presse, das sind die Verräter«, bekam er da zu hören. Bei Pegida­Veranstaltungen wurde die »Kriegstreiberei« der Bundesregierung gegen Russland kritisiert, auf Plakaten war zu lesen: »Putin, hilf uns!« Am Montag voriger Woche trat in Dresden bei der Kundgebung eine »Anastasia aus Russland« auf. Sie forderte: »Frau Merkel, hören Sie bitte auf, den Krim­Volksentscheid als Völkerrechtsbruch zu bezeichnen«. Die deutsche Politik vertrete amerikanische Interessen. Die Pegida­Anhängerskandierten: »Ami go home«.

Politically Incorrect
»Sehr geehrter Herr Präsident, mit diesem offenen Brief wende ich mich als deutscher Bürger an Sie, um Ihnen meine große Anerkennung und meinen großen Dank für Ihr bisheriges umsichtiges und verantwortungsvolles Verhalten sowie für Ihre klaren, aufschlussreichen Worte im Zusammenhang mit den Geschehnissen im Syrienkonflikt auszusprechen ? Sie haben das Lügenkonstrukt weiter Teile von Politik und Medien im Westen zusammenbrechen lassen ? « und so weiter und so fort. Die rassistische, homophobe Blogmeute von PI hätte am liebsten einen Putin für Deutschland.

Putin
Der größte Verehrer Putins ist natürlich Putin selbst. Selbstzweifel sind ihm fremd. Er inszeniert sich als starken MachoMann, zeigt sich mit Tigern, Bären und Bikern, hoch zu Ross oder mit freiem Oberkörper und Jagdgewehr in der Taiga, 2010 schoss er von einem Schlauchboot aus mit einer Harpune einen Grauwal. Der 62jährige sieht »mit den Jahren immer jünger« aus, wie sein Leibarzt stolz erklärt ? angeblich dank mildem Honigtee und schonenden Massagen. Die Experten der Yellow Press sind sich aber sicher, dass Putin mit Botox und Facelifting nachgeholfen hat. Wie auch immer: Mit Ausnahme Berlusconis dürfte es kaum einen eitleren und mehr von sich selbst überzeugten Politiker geben. Er ist der russische Chuck Norris. Daher müsste der Leibarzt es auch besser wissen: Putin schlürft keinen Honigtee, Putin kaut Bienen.

Ramsan Kadyrow
»Putins Soldat« und »Oberhaupt« Tschetscheniens kämpft meistens gegen die Islamisten, manchmal aber auch mit ihnen. Er rief jüngst in Grosny zu einer Kundgebung gegen die Mohammed­Karikatur aus Charlie Hebdo auf, Zehntausende
kamen, riefen »Allahu akbar«. Kadyrow erklärte: »Ich bin bereit zu sterben, um solche Menschen zu bestrafen, die unseren Propheten beleidigen.« Das russische Fernsehen übertrug die Kundgebung live. Kadyrow posiert gerne mit Raubkatzen
schmusend. Er und Putin sind sowieso unzertrennlich.

Russland
Putin regiert sein Land weniger als semidemokratisch und mit strenger Hand, Opposition und Dissidenz werden unterdrückt ? wenn nicht Schlimmeres. Dennoch ist der autokratische Herrscher in der Bevölkerung mehrheitlich sehr beliebt, weil er einige der dramatischen ökonomischen Fehlentwicklungen der Jelzin­Ära stoppen konnte und den Stolz auf die Stärke der eigenen Nation wieder zum Leben erweckte. Auch im Staatsapparat hat Putin seine Machtposition gefestigt. Auf einen baldigen »russischen Frühling« sollte man besser nicht hoffen.

Serbien
Die Beziehungen zwischen Serbien und Russland sind aufgrund der Geschichte schon immer besonders gut. Auch jetzt, da Serbien auf dem Weg in die EU ist, hofiert man sich gegenseitig. Putin sagte: »Serbien ist für Russland auch in Zukunft
der wichtigste Verbündete und engste Verwandte.« Serbiens Staatspräsident Tomislav Nikolic bezeichnet Putin als »Bruder«. Und sein Außenminister beteuert: »Serbien will und wird niemals gegen Russland sein.«

Silvio Berlusconi
»Putin und mich verbindet eine wirkliche, persönliche Freundschaft«, sagt Berlusconi. »Seine Kinder haben mich schon in den Ferien besucht. Ich schätze ihn sehr.« Beim Asien­Europa­Gipfel im Oktober in Mailand brachte Putin das ganze Protokoll durcheinander, weil er lieber in die Villa von Berlusconi fuhr, zum Privatbesuch. Berlusconi hat in der UkraineKrise stets Putin verteidigt. Und nach den Terroranschlägen von Paris forderte Berlusconi, Europa müsse im Kampf gegen
den Terror »die Achse mit Putin« stärken. Auch andersrum gilt die Loyalität: »Berlusconi steht vor Gericht, weil er mit Frauen zusammenlebt. Wäre er ein Homosexueller, hätte ihn niemand auch nur mit einem Finger angerührt«, wusste Putin Berlusconis Sex­Affären zu erklären.

Steven Seagal
Für den Actionfilmstar und Musiker ist Putin »ein Freund und ich würde ihn gerne als Bruder betrachten«. Auf der Krim gab er im August 2014 ein Konzert ? im Putin­T­Shirt. Die Bühne war mit Flaggen der prorussischer Separatisten geschmückt. Seagal spielte Blues.

Syriza
Die neuen griechischen Regierungsparteien Syriza und Anel gelten als Russland sehr verbunden. Der erste Diplomat, den Alexis Tsipras nach seinem Wahlsieg traf, war der russische Botschafter in Athen. Im Mai 2014 traf Tsipras in Moskau Putin­Vertraute und teilte ihnen mit, dass er das »Referendum« der Separatisten auf der Krim unterstütze. Nikos Kotzias, der neue Außenminister, lud 2013 den russischen Rechtsextremisten Alexander Dugin nach Athen ein. Dugin sagte: »In
Griechenland sollten unsere Partner die Linkspolitiker von Syriza sein, die den Atlantizismus, den Liberalismus und die Dominanz der Globalfinanz ablehnen.« Kotzias distanziert sich inzwischen allerdings: »Dugin war sehr antiamerikanisch,
sehr prodeutsch, gemischt mit Huntington und Fukuyama. Es hat mir nicht gefallen, wir haben gestritten.«

Tayyp Erdo?an
Keinen anderen Staatschef hat Erdo?an so oft zu offiziellen Besuchen getroffen, insgesamt 30 Mal kamen er und Putin zusammen. Auf den Westen sind beide Autokraten derzeit schlecht zu sprechen. Drum scheint selbst ihre gegensätzliche
Position im Syrien­Konflikt der Freundschaft keinen Abbruch zu tun. Wegen der Sanktionen des Westens gegen Russland will Putin das Handelsvolumen mit der Türkei nun bis auf 100 Milliarden Dollar im Jahr verdreifachen. Russland baut den
ersten Atomreaktor der Türkei in Akkuyu.

Valery Gergiev
Er ist einer der berühmtesten Dirigenten der Welt, im Frühsommersoll er Chef der Münchner Philharmoniker werden. Daran gibt es nun Kritik, denn Gergiev ist ein glühender Putin­Verehrer. Er unterstützte seinen Freund auch bei dessen
Wahlkampf und beim Südossetien­Krieg. Im März 2014 unterzeichnete der Dirigent einen offenen Brief russischer Künstler, in dem Putins Position im Ukraine­Konflikt unterstützt wurde. Auftritte von Gergiev in New York, London und München wurden von Protesten begleitet, nachdem man ihm vorgeworfen hatte, die Anti­Schwulen­Gesetze Putins zu bagatellisieren.

Vlaams Belang
Mitglieder der rechtsextremen belgischen Partei nahmen so wie Abgesandte anderer europäischer Nazi­Parteien als »Wahlbeobachter« am Pseudo­Referendum auf der Krim und den dortigen »Regionalwahlen« teil, um den Eindruck von Legitimität zu vermitteln. Ihre nationalistische Europafeindlichkeit und ihr reaktionäres Weltbild treffen sich bestens mit den Interessen Putins.

Zuma
Präsident Jacob Zuma reist oft nach Russland und gastiert dann auch schon mal in Privatgemächern Putins. Russland wird in den kommenden neun Jahren acht Atomreaktoren an Südafrika liefern. Mit ihnen soll bis 2023 das erste Atomkraftwerk
russischer Bauart auf dem afrikanischen Kontinent entstehen. Auch die Zusammenarbeit in der Rüstungsindustrie wurde zuletzt forciert.

von Ivo Bozic /jungle world  

5809 Postings, 2324 Tage daiphong#20 ich will deine Zuneigung zum Führer

 
  
    #33622
28.03.15 05:58
Europas ja ach gar nicht unnötig aufwühlen, sorry Fill. Er wird wirklich übelst gemobbt von unseren Kotzbrocken. Endlich mal einer, der aufräumt im europäischen Parasiten-Saustall, der lässt diese Oligarchen, QuotenEmanzen, FernsehLügner, AsylIslamisten einfach hoppsen! Der zerlegt diese bekloppte Ukraine wie ein gelernter Metzgermeister! Der setzt den Vorzeige-Obama-Ami vor die Tür und dreimal schachmatt! Endlich mal ein Geostratege mit Macht und Überblick, seit Franz-Joseph hatten wir sowas ja nicht mehr.
 

5809 Postings, 2324 Tage daiphongder EX-Kommunist Putin macht allerdings eher

 
  
    #33623
28.03.15 10:49

den Faschismus in Russland und Europa hoffähig.

In St.Petersburg fand letzte Woche das Fest des paneurasischen Rechtsextremismus statt auf einem Internationalen Russischen Konservativen Forum: Aus Deutschland kam die NPD, vertreten durch den ehemaligen Vorsitzenden Udo Voigt. Aus Italien Roberto Fiore, Gründer der ?Forza Nuova?, die schon die Annexion der Krim unterstützte. Griechenland wurde von der ?Goldenen Morgenröte? vertreten, Großbritannien durch die British National Party, Bulgarien durch ?Ataka?. Weitere Vertreter nationalistischer Parteien waren aus Dänemark, Schweden, Spanien angereist.

Sie trafen im ?Holiday Inn? auf Vertreter des großrussischen Expansionsgedankens. Auf Alexander Kofman, den ?Außenminister? der ?Donezker Volksrepublik? und eine Reihe russischer Nationalisten. Etwa einen Vertreter der ?Russischen Imperialen Bewegung?, die ?russische Männer zum gemeinsamen Kampf für Neurussland unter imperialer Flagge? aufruft. Die Konferenz wurde eröffnete von einem Abgeordneten der Regierungspartei ?Einiges Russland?, der als Autor von Gesetzesprojekten in Erscheinung getreten ist, etwa dem, Homosexuellen und Einwanderern, die keine Steuern zahlen, die Elternrechte abzuerkennen.

Oleg Ignatow, Vertreter eines als ?kremlnah? beschriebenen politischen Instituts, sagte, (?)  (es) gehe darum, einen ?Club von Freunden?, eine neue ?virtuelle Komintern? zu schaffen, die für ?propagandistische Ziele? verwendbar wäre ?oder sogar für die Ausübung künftigen ernsthaften Drucks auf europäische Regierungen mit dem Ziel, deren politischen Kurs zu korrigieren?.

Aber Nazis sind das alles natürlich nicht. Im Gegenteil:

Der Vorsitzende von ?Heimat?, Fjodor Birjukow, sagte, die echten Nazis seien die Kräfte, welche die Macht in Kiew erobert hätten und ihre Unterstützer in Europa und den Vereinigten Staaten. Seine Partei hingegen habe ?gesunde, patriotische, konservative Kräfte? eingeladen, ?denen die amerikanische Einmischung in europäische Angelegenheiten nicht gefällt. Sie unterstützen die russische humanitäre Mission im Südosten der Ukraine.?

Der Führer dieser humanitären Mission in Ukraine, der Separatistenführer und prorussische Regierungschef der selbsterklärten ?Volksrepublik Donezk? Alexander Sachartschenko erklärte dazu kürzlich im russischen Fernsehsender Rossija 24: Die proeuropäischen Politiker in Kiew seien ?armselige Vertreter des großen jüdischen Volkes".

 

5809 Postings, 2324 Tage daiphong"armselige Vertreter des großen jüdischen Volkes"

 
  
    #33624
28.03.15 11:38
seien die proeuropäischen Politiker in Kiew... .......  man muss ich das mal ganz langsam zu Bewusstsein führen, was für eine Denkweise und Haltung bei den "Separatisten" und ihrem westlichen Anhang wie DerLinken und DenFriedensfreunden herrscht, die gegen das "Anglozionistische Imperium" kämpfen, wenn sie Ukrainer umbringen.
Oder wie hier im thread Tag für Tag die erfolgreiche Verwüstung der Ukraine bejubeln. Für diesen EX-Kommunismus ist Faschismus die neue Normalität.
 

34995 Postings, 5630 Tage KickySchröder kritisiert Russland-Politik d.Bundesreg.

 
  
    #33625
28.03.15 11:56

   Altkanzler Gerhard Schröder wirft in einem Interview der Bundesregierung vor, sich falsch gegenüber Russland verhalten zu haben.
   Vor allem für den Ausschluss aus der G-8-Gruppe zeigt er wenig Verständnis: "Gerade in der Krise sind Gespräche zwingend erforderlich."

Schröder attackiert Bundesregierung

Altkanzler Gerhard Schröder kritisiert das Vorgehen von Kanzlerin Angela Merkel gegenüber Russland. Berlin hätte nicht zulassen dürfen, dass die EU-Kommission "nur mit der Ukraine und nicht auch mit Russland über eine EU-Assoziierung verhandelte", sagte er im Gespräch mit dem Spiegel. Einem Ausschluss Russlands aus der G-8-Gruppe hätte er als Kanzler abgelehnt: "Gerade in der Krise sind Gespräche zwingend erforderlich."
Verständnis für Russland, aber nicht für Polen

Schröder zeigt Verständnis für russische Einkreisungsängste: "Mit dem Ende der Sowjetunion hat der Warschauer Pakt aufgehört zu existieren, während die Nato nicht nur weiterbestand, sondern sich erheblich nach Osten ausgedehnt hat." Russlands Präsident Wladimir Putin habe zwar mit der Annexion der Krim gegen das Völkerrecht verstoßen, doch würde Putin die verbliebene Ukraine als "selbstständigen Staat" akzeptieren.

Kein Verständnis hingegen hat Schröder für die Ängste der Polen und Balten vor dem russischen Nachbarn: Er kenne "niemanden, auch nicht in Russland, der so verrückt wäre, es auch nur in Erwägung zu ziehen, die territoriale Integrität Polens oder der baltischen Staaten infrage zu stellen".

http://www.sueddeutsche.de/politik/...k-der-bundesregierung-1.2414670  

34995 Postings, 5630 Tage KickyUkraines Schulden

 
  
    #33626
28.03.15 12:14
..
Confusion is growing over the status of a $3bn Ukrainian bond held by Russia and whether it could jeopardise Kiev?s bailout deal with the International Monetary Fund.
A spokesperson for the IMF raised eyebrows this week by referring to Russia?s holding of Ukrainian paper as ?official? sector debt, although he later said no determination had been made on the classification of such a bond.
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.... Kiev?s intended four-year ?operation? on more than $15bn of debt is part of a $40bn plan designed by the IMF to rescue the country?s ailing economy.

Ukrainian finance minister Natalie Jaresko has said that a principal reduction may be required from the country?s creditors and has travelled to the US and UK this month to meet the country?s largest bondholders in person.

Investors, including Franklin Templeton, which holds around 40 per cent of the country?s debt, are expected to resist requests for a haircut on their money and to argue that reductions cannot be calculated while the country remains at war with pro-Russian separatists in the east.

Negotiations are likely to be complicated further by Russia?s claim to a $3bn bond due for payment in December. As Russia owns the entire bond, it can hold out against a restructuring deal regardless of any agreement reached between Ukraine and other creditors.

Ukraine has said that it intends to treat Russia?s investment as any other private sector holding. A spokesperson for the government said that its position had not changed since the IMF?s comments, adding that no one had yet come forward from Russia to take part in creditor negotiations.

Timothy Ash at Standard Bank said should Ukraine default on paying the debt held by Russia and Moscow call on the IMF to invoke its restrictions on financial support, Kiev could attempt to restructure a larger sum of debt held by private sector investors. Alternatively the country might seek to dispute Russia?s claim that it is an official creditor.

Ukraine has already begun to seek to reprofile some debt. On Friday Ukreximbank, one of the state-owned organisations Kiev wants to involve in the debt operation, announced that it was seeking a three-month extension on $750m due in April. The date would mean that the debt would be payable after the IMF?s bailout revue in June.
http://www.ft.com/intl/cms/s/0/...87e-00144feab7de.html#axzz3Vg2xiVIL

war doch klar,dass die schon einen Trick finden werden,dass der IMF zahlt  

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