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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 1317
neuester Beitrag: 28.02.15 13:28
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 32907
neuester Beitrag: 28.02.15 13:28 von: daiphong Leser gesamt: 2247743
davon Heute: 2152
bewertet mit 84 Sternen

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20752 Postings, 4115 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
84
04.11.12 14:16
Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html

Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
Aktionen: Kürzung des Postings, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 
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32881 Postings ausgeblendet.

3980 Postings, 1151 Tage Zanoni1#881 Touché ...aber wer im Glashaus sitzt,

 
  
    #32883
3
27.02.15 21:17
ist a) ein Exibitionist, sollte sich b) was an die Füße ziehen und c)... irgendwas war da noch...
 

39534 Postings, 3950 Tage Anti LemmingStreiten klappt heute aber wieder

 
  
    #32884
1
27.02.15 21:21

5671 Postings, 2296 Tage daiphong#81 im Glashaus Steine werfen...

 
  
    #32885
5
27.02.15 21:27
QE senkt das Zinsniveau und erhöht darüber die Assetpreise und ändert vieles in der Ökonomie, selbst wenn man es wie Fill "nur" als Swap im Bankensystem behandeln will. Das ist ein Tender, LTRO oder als Kauf ein Dauer-LTRO.

Was alle Welt außer Fill aber als QE versteht:
Im Zusammenhang mit einer großen staatlichen Neuverschuldung ist dieser Effekt besonders wirksam, denn dann kommt die entsprechende massive Erhöhung der Giralgeldmenge zur Erhöhung der Zentralbankgeldmenge noch dazu.

Diese ZB-Direktfinanzierung einer großen Staatsneuverschuldung war der Kern des US-QE, und wird von Fill seit jeher nicht verstanden. Insofern einfach witzig: "macht aber nur dann Sinn, wenn der Unterschied zwischen Geld- und Fiskalpolitik geläufig ist."  

10664 Postings, 2457 Tage Fillorkillbitte eintragen

 
  
    #32886
1
27.02.15 21:33
Wer an overconfidence bias leidender frecher Hund braucht dringend eine Abreibung ?

1. AL

2. Zanoni (da ist er ja wieder)

3...
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

10664 Postings, 2457 Tage Fillorkillentsprechende massive Erhöhung der Giralgeldmenge

 
  
    #32887
1
27.02.15 21:37
zeig mir die doch mal
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

39534 Postings, 3950 Tage Anti LemmingTatsächlich hat Fill Recht,

 
  
    #32888
1
27.02.15 22:02
dass Richard Koo innerhalb von Bilanzrezessionen (dazu zählt u. a. die Große Depression in USA) an der Wirkung von Geldpolitik zweifelt (ganz im Gegensatz zu etwa Bernanke) und nur Fiskalpolitik (= Stimulus durch Neuverschuldung) für wirksam hält. Ob diese Thesen zutreffen, ist allerdings unter Ökonomen stark umstritten.  

668 Postings, 462 Tage exact@Griechenland

 
  
    #32889
1
27.02.15 22:04

"Troika"...schon jetzt eins der Unwörter des Jahrzehnts...., aber wer den Film:

"Die Troika: Macht ohne Kontrolle" vom bewährten Doku.Team Schumann/Bondy noch nicht gesehen hat...hier paar Infos :http://www.tagesspiegel.de/politik/...ht-ohne-kontrolle/11406286.html

Und der Link zum Film:

https://www.youtube.com/...?feature=player_embedded&v=E6aNwBwEm6U


 

3980 Postings, 1151 Tage Zanoni1Danke Daiphong,

 
  
    #32890
1
27.02.15 22:28
Steine.. richtig, ich wußte doch da war noch was...
 

668 Postings, 462 Tage exact@Zanoni

 
  
    #32891
1
27.02.15 22:48

"Steine.. richtig, ich wußte doch da war noch was."

Siehste, man braucht nur "Griechenland" sagen...das geht immer.

 

3980 Postings, 1151 Tage Zanoni1@ exact ?

 
  
    #32892
1
27.02.15 23:23
"Siehste, man braucht nur "Griechenland" sagen...das geht immer."

Phonetisch kann ich mir das der Möglichkeit nach vorstellen, ich weiß nur nicht was Du mir damit sagen möchtest...

 

3980 Postings, 1151 Tage Zanoni1Griechenland

 
  
    #32893
1
27.02.15 23:31
(so etwa?)

;)  

668 Postings, 462 Tage exact@Zanoni

 
  
    #32894
2
27.02.15 23:52
Erinnerte mich nur an eine Diskussion i.Z. der angeblichen, oder realen Rohstoffreserven Griechenlands, wo irgendwer meinte: Quatsch, die haben kein Öl...nur jede Menge Steine.

Das als Aufklärung des Scherzes...;-)  

3980 Postings, 1151 Tage Zanoni1Da hätte man ja fast von selbst...

 
  
    #32895
2
28.02.15 00:25

2358 Postings, 1917 Tage SufdlAlso

 
  
    #32896
28.02.15 03:53
ich muss schon sagen... Der Malko ist ein richtig guter Erklärbär  : )

Bitte weiter so. Merci  

10664 Postings, 2457 Tage Fillorkilldie neuen Titel sind jetzt gebrauchsfertig

 
  
    #32897
3
28.02.15 06:07
'Kann sich einer noch an die Debatte über eine aktivere deutsche Außenpolitik erinnern? Kaum ein Jahr ist es her, als die Wellen meterhoch schlugen. Ich war damals gerade von einem Korrespondentenposten in der Türkei nach Berlin umgezogen und wunderte mich, warum so viele Deutsche etwas gegen mehr Engagement ihres Landes in der Welt hatten.

Dem Bundespräsidenten wurde unterstellt, er wolle die Außenpolitik militarisieren. Der Außenminister und die Verteidigungsministerin mussten ähnliche Vorwürfe ertragen. Das Misstrauen zog sich von den Blogs bis in die Kommentare großer Zeitungen. Nach einer Umfrage der Körber-Stiftung plädierten sechzig Prozent der Deutschen dafür, die Deutschen sollten sich bei internationalen Krisen nicht stärker engagieren. Empfehlung: Raushalten!

Schon ein Jahr später wirkt das wie ein fernes Echo aus einer vergangenen Welt. Die EU ist heute von Kriegen umgeben. Leider keine kurzen Feldzüge...'

Chefpropagandist Thumann in der Zeit
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

39534 Postings, 3950 Tage Anti LemmingHellas: Die Zeichen stehen auf Zoff

 
  
    #32898
1
28.02.15 09:23
Tsipras und Varoufakis bleiben auf Krawall gebürstet. Die Zugeständnisse von letzter Woche werden schon wieder mit großem Propaganda-Getöse zurückgezogen. Die De-facto-Kapitulation in Brüssel wird daheim zum taktischen Sieg verklärt. Varoufakis freut sich sogar öffentlich über die "kreative Unschärfe" der gemachten Zugeständnisse. Der Mann leidet an chronischer Selbstüberschätzung. Er ist weniger wichtig, als er meint. Ein Erpresser ohne Erpressungspotenzial. Mit seinem nervtötenden Hin und Her wird Varoufakis den Rausschmiss der Griechen aus der Eurozone provozieren (buchstäblich!).

Ein Grexit ist allerdings letztlich positiv für Griechenland. Er ist die einzige realistische Chance, die Wettbewerbsfähigkeit wieder zu erlangen. Die Alternative, Umsetzung umfassender Strukturreformen, scheitert an renitentem Unwillen und "ewigem Filz". Mögen die beiden Streithansel mit ihrer Strategie (mehr Geld aus Brüssel "rausprovozieren") auch scheitern, so leisten sie doch mit dem absehbar resultierenden Grexit - von ganz oben (Gottes Wolke) betrachtet - letztlich etwas Gutes für ihr Land. Und dafür waren sie ja eigentlich auch angetreten.

Bis vor zwei Wochen war der Traum von Syriza ein Weiter-wie-Bisher, mit der gesamten Rückabwicklung der Reformen (alter Beamtenapparat) und gewohnt-bequemen Filz - ABER all dies im Euro. Tsipras und Varoufakis hatten sich nach der Wahl sogar selbstgefällig dafür gelobt, dass sie sich zum Euro bekennen, so als wäre das ein Entgegenkommen. Faktisch führt die Kombination aus Reformrückabwicklung und Euro-Beibehaltung jedoch dazu, dass Griechenland von per Maastricht verbotenen Dauertransferzahlungen abhängig wird - zu Lasten Resteuropas.

www.zeit.de/wirtschaft/2015-02/...ras-griechenland-euro-hilfsprogramm

Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras schließt ein weiteres Hilfsprogramm für sein Land aus. "Die Rettungsabkommen sind vorbei, sowohl in Form als auch in Inhalt", sagte er in einer im Fernsehen übertragenen Rede vor seinem Kabinett. "Sie können ein drittes Hilfsprogramm vergessen. Das griechische Volk hat die Programme abgewählt." [A.L.: Schon bemerkenswert, dass die Griechen ihr Abnabeln vom Überlebenstropf - und damit ihren absehbaren Ruin - als demokratischen Durchbruch feiern. Wie ein Todkranker, der dem Arzt trimphierend erklärt, er lehne die rettende Spritze ab.) "Manche würden auf ein drittes Hilfsprogramm im Juni wetten, aber die werde er enttäuschen."

Vielmehr wolle man die kommenden vier Monate nutzen, um bei den internationalen Geldgebern bessere Bedingungen für die aktuellen Verpflichtungen auszuhandeln (A.L.: d.h. Schuldenerlasse und damit Sonderrechte gegenüber anderen Problemstaaten, A.L.), sagte Griechenlands neuer Regierungschef. Details dazu nannte er aber nicht. Die griechische Regierung werde nun "hart" daran arbeiten, "um Griechenland in einem Europa, das die Richtung wechselt, zu verändern."

Nur wenige Stunden zuvor hatte der Bundestag mit großer Mehrheit der Verlängerung des laufenden Programms um vier Monate zugestimmt. Immer mehr Abgeordnete halten es aber für wahrscheinlich, dass das krisengeschüttelte Euro-Land im Sommer ein drittes Rettungsprogramm brauchen wird.

Der griechische Finanzminister Giannis Varoufakis hatte im Anschluss für Irritation gesorgt, weil er die "produktive Ungenauigkeit" der von Athen vorgelegten Reformliste lobte. Diese sei absichtlich unpräzise formuliert, um sich die Zustimmung aller Europartner zu sichern, sagte er im Fernsehen. (widerlich, A.L.)

Andere Euro-Länder wie Portugal oder Irland hatten zuletzt erklärt, Griechenland werde nicht um ein drittes Hilfsprogramm seiner internationalen Geldgeber herumkommen.  

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung beziffert die Finanzierungslücke Griechenlands für die kommenden drei Jahre auf 30 bis 40 Milliarden Euro. (A.L.: So viel geben die Griechen fiskalisch mehr aus, als sie einnehmen.) Das Land wird über zwei Hilfspakete bereits mit 240 Milliarden Euro von seinen Geldgebern gestützt und hat dafür im Gegenzug zahlreiche Reformen-Auflagen akzeptiert, die die neue Regierung um Tsipras aber zurückdrehen will.
 
Tsipras' linksradikale Partei Syriza hatte vor einem Monat die Parlamentswahl gewonnen. Sie versprach dabei, die mit dem 240 Milliarden Euro umfassenden Rettungspaket von EU und Internationalem Währungsfonds verbundenen Sparauflagen zu beenden. Doch bei den Verhandlungen mit der Eurogruppe mussten Tsipras und sein Finanzminister Gianis Varoufakis vergangene Woche sehr wohl Zugeständnisse machen.

Allerdings ist offenbar völlig offen, inwieweit sie sich an die in Brüssel eingereichte Reformliste halten werden. Tsipras kündigte an, gleich am Montag einen ersten Gesetzentwurf auf den Weg zu bringen, der die "humanitäre Krise" in dem Land angeht.  

8108 Postings, 3927 Tage lumpensammlerWar fast zu erwarten

 
  
    #32899
28.02.15 09:50
Es ist ein Irrglaube, das Problem mit eigener Währung lösen zu können. Man hätte entweder einen Riesenhaufen Euro-Altschulden in Verbindung mit einer abwertenden Drachme oder nach einer Pleite eine rasante Abwertung und Zinsen, die einem die Luft rauben und in die nächste Pleite jagen. Scheint fast so, als möchte man diese Erfahrung gerne machen. Bitteschön.  

39534 Postings, 3950 Tage Anti LemmingAttentäter erschießt Putin-Kritiker Nemzow

 
  
    #32900
28.02.15 09:52
www.spiegel.de/politik/ausland/...utin-kritiker-nemzow-a-1021051.html

Er wurde von vier Schüssen in den Rücken getroffen, ganz in der Nähe des Kreml: Boris Nemzow war ein gnadenloser Kritiker des Systems von Wladimir Putin. Wer wirklich hinter seinem Tod steckt, kommt wohl nie ans Licht.  

39534 Postings, 3950 Tage Anti LemmingDiskussion zwischen Putin und Newzow aus 2012

 
  
    #32901
1
28.02.15 12:04
darüber, wer einen politischen Mord begehen könnte und zu welchem Zweck.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/...-politischen-mord/

Der am Freitag in Moskau ermordete Oppositionspolitiker Boris Nemzow hatte im Februar 2012 eine öffentliche Auseinandersetzung mit dem damaligen Präsidentschaftskandidaten Wladimir Putin. Wie die Washington Post damals berichtete, hatte Putin bei einer Wahlveranstaltung gesagt, die Opposition plane einen Mord an einem ihrer eigenen Führer, um ihm, Putin, dafür die Schuld in die Schuhe zu schieben. Putin sagte auf einer Partei-Veranstaltung: ?Sie suchen nach einem Opfer-Tier unter einigen ihrer prominenten Figuren. Sie werden einen, verzeihen Sie den Ausdruck, umlegen, und dann sagen, die Regierung sei schuld daran.?

Nemzow entgegnete Putin in scharfen Worten: ?Wenn der Chef der Regierung, der alle Geheimdienste kontrolliert, in einem öffentlichen Statement sagt, dass er Informationen über eine solche Provokation habe, dann muss er alles tun, um so etwas zu verhindern und nicht einfach bloß den Russen öffentlich einen Schrecken einjagen.? Nemtsow sagte damals, er nehme die Worte Putins sehr ernst und die Opposition solle sie ebenfalls ernstnehmen. Doch die Hauptverantwortung läge bei der Regierung: ?Wenn die Behörden darin versagen, ein solches Szenario zu verhindern, werden sie zu Mittätern in einem geplanten Verbrechen.?...  

2462 Postings, 2189 Tage ArmitageAbwarten...

 
  
    #32902
28.02.15 12:23
Ich warte darauf, dass Filli uns erklärt, wer Nemzow umgebracht hat...

Ich vermute mal, dass es der faschistische, undemokratische, ungerecht expansive, nach hinten gerichtete Westen war, dass man was Neues hat, was man dem guten, gerechte, weisen Putin in die Schuhe schieben kann.  

4700 Postings, 3099 Tage Vermeersowas könnte interessant sein, aber

 
  
    #32903
3
28.02.15 12:23
inzwischen hab ich gelernt, man soll dem Putin einfach gar nicht zuhören, man kann ihm so oder so nichts glauben, weder sorum noch andersrum. Es wäre natürlich in der Tat hart, wenn zB der Geheimdienst von Mordplänen an einem Oppositionellen weiß, und nichts tut um diesen Politiker zu schützen, weil er der Opposition angehört. Aber wie gesagt bevorzuge ich es Aussprüchen von Putin sowieso nicht zuzuhören.

Natürlich wird man in so einem Mord zunächst die Tat eines Spinners vermuten. Auf wessen Seite sich der sieht, wäre dann eigentlich zweitrangig.

Putin muss sich aber eins sagen lassen: allermindestens sorgt er für ein innenpolitisches Klima, in dem die Stimmung gegen "Staatsfeinde" aufgeheizt wird, und in der kritischer Journalismus und demokratische Opposition als etwas widernatürliches und unpatriotisches hingestellt werden. Er trägt damit mindestens indirekt eine Mitverantwortung.
Und es ist ja auch seltsam dass schon der Mord an der Journalistin Politkovskaja bis heute "nicht aufgeklärt werden konnte."  Ebenso, wie jemand ausgerechnet vor dem Kreml, also sicherlich unter den Augen der Polizei, erschossen werden kann.  

39534 Postings, 3950 Tage Anti LemmingObamas Libyen-Debakel

 
  
    #32904
28.02.15 12:32
www.foreignaffairs.com/articles/143044/...perman/obamas-libya-debacle

...In retrospect, Obama?s intervention in Libya was an abject failure, judged even by its own standards. Libya has not only failed to evolve into a democracy; it has devolved into a failed state. Violent deaths and other human rights abuses have increased severalfold. Rather than helping the United States combat terrorism, as Qaddafi did during his last decade in power, Libya now serves as a safe haven for militias affiliated with both al Qaeda and the Islamic State of Iraq and al-Sham (ISIS). The Libya intervention has harmed other U.S. interests as well: undermining nuclear nonproliferation, chilling Russian cooperation at the UN, and fueling Syria?s civil war.?

Despite what defenders of the mission claim, there was a better policy available?not intervening at all, because peaceful Libyan civilians were not actually being targeted. Had the United States and its allies followed that course, they could have spared Libya from the resulting chaos and given it a chance of progress under Qaddafi?s chosen successor: his relatively liberal, Western-educated son Saif al-Islam. Instead, Libya today is riddled with vicious militias and anti-American terrorists?and thus serves as a cautionary tale of how humanitarian intervention can backfire for both the intervener and those it is intended to help.?

Obama?s intervention in Libya was an abject failure, judged even by its own standards.

A FAILED STATE?

Optimism about Libya reached its apogee in July 2012, when democratic elections brought to power a moderate, secular coalition government?a stark change from Qaddafi?s four decades of dictatorship. But the country quickly slid downhill. Its first elected prime minister, Mustafa Abu Shagour, lasted less than one month in office. His quick ouster foreshadowed the trouble to come: as of this writing, Libya has had seven prime ministers in less than four years. Islamists came to dominate the first postwar parliament, the General National Congress. Meanwhile, the new government failed to disarm dozens of militias that had arisen during NATO?s seven-month intervention, especially Islamist ones, leading to deadly turf battles between rival tribes and commanders, which continue to this day....

By May 2014, Libya had come to the brink of a new civil war - between liberals and Islamists. ...Elections last June did nothing to resolve the chaos. Most Libyans had already given up on democracy, as voter turnout dropped from 1.7 million in the previous poll to just 630,000. Secular parties declared victory and formed a new legislature, the House of Representatives, but the Islamists refused to accept that outcome. The result was two competing parliaments, each claiming to be the legitimate one.?

In July, an Islamist militia from the city of Misurata responded to Hifter?s actions by attacking Tripoli, prompting Western embassies to evacuate. After a six-week battle, the Islamists captured the capital in August on behalf of the so-called Libya Dawn coalition, which, together with the defunct legislature, formed what they labeled a ?national salvation government.? In October, the newly elected parliament, led by the secular Operation Dignity coalition, fled to the eastern city of Tobruk, where it established a competing interim government, which Libya?s Supreme Court later declared unconstitutional. Libya thus finds itself with two warring governments, each controlling only a fraction of the country?s territory and militias.?

As bad as Libya?s human rights situation was under Qaddafi, it has gotten worse since NATO ousted him.
Immediately after taking power, the rebels perpetrated scores of reprisal killings, in addition to torturing, beating, and arbitrarily detaining thousands of suspected Qaddafi supporters. The rebels also expelled 30,000 mostly black residents from the town of Tawergha and burned or looted their homes and shops, on the grounds that some of them supposedly had been mercenaries. Six months after the war, Human Rights Watch declared that the abuses ?appear to be so widespread and systematic that they may amount to crimes against humanity.??

Such massive violations persist. In October 2013, the UN Office of the High Commissioner for Human Rights reported that the ?vast majority of the estimated 8,000 conflict-related detainees are also being held without due process.? More disturbing, Amnesty International issued a report last year that revealed their savage mistreatment: ?Detainees were subjected to prolonged beatings with plastic tubes, sticks, metal bars or cables. In some cases, they were subjected to electric shocks, suspended in contorted positions for hours, kept continuously blindfolded and shackled with their hands tied behind their backs or deprived of food and water.? The report also noted some 93 attacks on Libyan journalists in just the first nine months of 2014, ?including abductions, arbitrary arrests, assassinations, assassination attempts and assaults.? Ongoing attacks in western Libya, the report concluded, ?amount to war crimes.?...

Libya?s quality of life has been sharply degraded by an economic free fall. That is mainly because the country?s production of oil, its lifeblood, remains severely depressed by the protracted conflict.... Ongoing fighting has closed airports and seaports in Libya?s two biggest cities, Tripoli and Benghazi. In many cities, residents are subjected to massive power outages?up to 18 hours a day in Tripoli. The recent privation represents a stark descent for a country that the UN?s Human Development Index traditionally had ranked as having the highest standard of living in all of Africa.?..  

39534 Postings, 3950 Tage Anti LemmingInteressantes Fundstück in SPON

 
  
    #32905
28.02.15 12:46
Garri Kasparow, früherer russ. Schachweltmeister, ist ein erklärter Gegner Putins. Er lebt zurzeit in Kroatien. SPON zitiert ihn heute wie folgt:

Putin-Gegner Kasparow schließt nicht aus, dass rechte Kreise Nemzow auf eigene Faust ermordet haben könnten: "Vielleicht hat einer seiner Anhänger sich entschlossen, weiter zu gehen als der Kreml selbst und einen Feind Putins auszuschalten".

www.spiegel.de/politik/ausland/...-ist-zu-uns-gekommen-a-1021072.html  

10664 Postings, 2457 Tage Fillorkillseltsam dass schon der Mord an der Journalistin

 
  
    #32906
28.02.15 13:04
Ungefähr so seltsam wie die Morde an Palme, Luther King, Kennedy usw., die weil bis heute nicht aufgeklärt im Zweifel dem tiefen Staat angelastet werden müssen. Dieser ist mit Absicht so eingerichtet, dass er die vermeintliche Staatsraison jenseits demokratischer Kontrolle, emanzipiert von jedweden juristischen Fesseln und eigenverantwortlich, sprich ohne direkte Anweisung der Staatsführung wahrnehmen und exekutieren kann. Diese selbst weiss von nichts, ist für nichts verantwortlich und kann sich bei Bedarf öffentlich distanzieren. Es sollte nicht überraschen, dass auch die russische Führung auf die Hilfe derartiger Institutionen nicht verzichten will.  
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

5671 Postings, 2296 Tage daiphongRussland: 46.000 Morde alleine in 2009

 
  
    #32907
28.02.15 13:28
Russland ist wohl das Land mit der höchsten Kriminalität weltweit.

2009 wurden in Russland 45.100 Morde bei der Polizei gemeldet. Am Ende des Jahres gab es 77.900 unidentifizierte Leichen. 48.500 vermisste Menschen konnten nicht ermittelt werden. Laut Experten der Generalstaatsanwaltschaft wurden in Russland mindestens 26 Millionen Verbrechen begangen.

Sputnik http://de.sputniknews.com/gesellschaft/20110124/258154479.html
 

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