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14 Gründe für ein Investment in BVB.

Seite 1 von 438
neuester Beitrag: 02.09.14 18:39
eröffnet am: 24.05.11 15:08 von: atitlan Anzahl Beiträge: 10938
neuester Beitrag: 02.09.14 18:39 von: Katjuscha Leser gesamt: 735826
davon Heute: 3471
bewertet mit 45 Sternen

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3545 Postings, 3549 Tage atitlan14 Gründe für ein Investment in BVB.

 
  
    #1
45
24.05.11 15:08

 

  1. Nach viel Jahre von sportlichem so wie wirtschaftlichem Rückgang, hat vor einige Jahre eine neue Zeitrechnung angefangen der  in die deutsche Meisterschaft kulminierte.

  2. BVB reduzierte dabei die vergangen Jahre (und zwar fast ohne europäische Teilnahme) ihre Verschuldung um mehr als 100 Mio. Euro... ein starkes Beleg dafür welche Freier Cashflow unter vernünftige Führung bei ein Club wie die BVB möglich ist

  3. Die Bundesliga ist zeitgleich sportlich aufgestiegen.
    Im Saison 2009/2010 belegte es den 1. Platz in Europa 2010/2011 den 2. Platz (UEFA Wertung). Von daher sind 4 CL Plätze erstmals garantiert.

  4. Dies ist auch ein Beleg dafür das deutsch Spitzenmannschaften relativ stärker geworden sind, bzw. vom Qualität her im CL viel bessere Chancen haben als vor einige Jahre.

  5. Eine Erfolgreiche Liga bringt mehr Euros aus internationale TV Vermarktung.

  6. Der internationale Konkurrenz.. kommt aus Länder die es wirtschaftlich nicht sehr gut geht.. dafür boomt es in Deutschland. Dies wird für den Clubs mehr Geld einbringen.. dafür weniger bei die Wettbewerber aus England, Italien usw.

  7. Die Europäischen Spitzenmannschaften sind meist restlos überschuldet.. b.z.w. sind von daher im Wettbewerb schwacher aufgestellt.

  8. BVB hat in Watzke, Zorc, Klopp, ein tolle Führungsmannschaft.

  9. Die BVB hatte die jüngste Meisterschaftmannschaft aller Zeiten in die zweitstärkste Europäische Liga... hat von daher extrem gute sportliche Chancen national.. sowie international.

  10. Hat einzigartige Einzeltalente wie Götzke, Bender, Kagawa, Hummels, Schmelzer und noch einige mehr. Im Kader.

  11. Mit 130 Mio. Euro, zusätzlich eine Nettoverschuldung von 40 Mio., hat die BVB ein sehr niedrige Gesamtbewertung (Enterprise Value) .. verschiedene Wettbewerber aus Spanien, England über 1 Milliarde.. dies zeigt den Potenzial bei Erfolg.

  12. Die Einkünfte aus Merchandising / TV / CL werden 2011/2012 sehr stark zulegen (schätzungsweise 50 bis 80 Mio. Euro). Dann müsste wenigstens 30 Mio. Euro Reingewinn übrig bleiben.. zu ein KGV von 10/12 bringe das ein Kurs von 5/6 €

  13. Es könnte sehr wohl ein großer ausländischer Investor auf die BVB aufmerksam werden.
    Ein arabischer Scheich muss ziemlich blöd sein wenn er ein Einzelspieler für 180 Mio. verpflichten möchte.. wenn er dafür den ganzen BVB (inklusive das tolle Stadium) kaufen kann.

  14. Atitlan ist ein Beleg dafür das schon die ersten ausländischen Kleininvestoren auf die BVB aufmerksam werden

-----------
Deutschland... schönes Land, schwierige Rechtschreibung (für Ausländer)
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10912 Postings ausgeblendet.

1115 Postings, 1863 Tage mh2003@Katjuscha:

 
  
    #10914
1
02.09.14 16:05
Stimmt, das habe ich nicht bedacht. Ich hatte jetzt nur die Trikots im Kopf die über die üblichen Sportgeschäfte vertrieben werden (KarstadtSport, Sportarena, etc.).
Die Merchandising GmbH (als Endverkäuger) steckt logischerweise die im Artikel erwähnten 35 EUR ein. Dazu kommen dann noch die 4,50 € Lizenzgebühren plus was ggf. noch durch den Flock dazukommt. Da kommt dann also doch ein stolzes Sümmchen zusammen. D.h. bei einem 80,- € Trikot sollte knapp die Hälfte hängenbleiben. Das erklärt dann auch die von dir beschriebene Umsatzrendite von 14%.

Blöd nur wenn die Leute vor dem Trikotkauf ein wenig Recherche betreiben. Mit etwas Glück gibts dann das aktuelle Trikot (ohne Flock) schon für 55 Tacken.

 

70460 Postings, 5285 Tage KatjuschaYoni

 
  
    #10915
02.09.14 16:12
und woher weißt du dass anteilig immer mehr extren verkauft werden?

ich kann erstmal nur die Fakten bewerten. Die Margen blieben die letzten Jahre etwa gleich. Die genaue Ausgestaltung irgendwelcher Modelle zwischen den Vertragspartnern können wir ohne Kenntnis darüber nicht beurteilen.
Was wir beurteilen können, sind ungefähre Umsätze und die bisherige Marge. Das ist alles. Was darüber hinaus berechnet werden könnte, ist halt spekulativ.  

70460 Postings, 5285 Tage Katjuscha@wolleRosenhaben

 
  
    #10916
1
02.09.14 16:18
was willst du uns eigentlich mit deinem Posting sagen?

natürlich pumpt ein Fussballverein seine Gewinne ins operative Geschäft, sprich den Fussball. Das ist genau das was ich als Aktionär will, genau wie bei jedem anderen Wirtschaftsunternehmen.

wo is da jetzt das Problem bzw. wieso ist das für dich nicht wirtschaftlich?


Der BVB macht rund 50 Mio € Ebitda, und zwar auch dann wenn er jetzt jedes Jahr seine Kaderkosten um 8-10 Mio € erhöht. Daraus kann er dann Spieler kaufen, Dividenden ausschütten und noch ein paar andere Investitionen tätigen (Auslandsexpansion, etc.).
Wieso ist das für dich keine Wirtschaftstätigkeit?

Der BVB hat genauso operative Cashflows wie andere Unternehmen, die er dann in die Investitionstätigkeit pumpt und teilweise in die Finanzierungstätigkeit (Dividenden, Schuldenabbau). Wenn er dann am Ende im Nettocashflow auf Null kommt, wäre das ausgezeichnet. Da ist der BVB in vielerlei Hinsicht sogar besser als diverse Industrieunternehmen.  

293 Postings, 448 Tage wolleRosehabenhi halbgott

 
  
    #10917
1
02.09.14 16:19
Der Börsengang war damals (meines Wissens) die Rettung für den BVB, der wirklich alles verpfändet und vermietet hat, was nicht niet- und nagelfest war, um überhaupt als Verein zu überleben.
Die Führungsriege des BVB hat sich sensationell aus der Umklammerung der Gläubiger gelöst.
Und es ist vertrauensfördernd und eine gute Aktienkultur, wenn Dividende ausgeschüttet wird. Auch wenn es 'bloss' 15 Mio sind.
Mir gefällt das was auf dem Platz stattfindet auch ausnehmend gut.

Bloss glaube ich, dass die Aktie bald in ein Gleichgewicht kommen wird, wobei gewisse feste allmählich steigende Einnahmen den Grundstock bilden werden.

Aber es wird jedenfalls nichts Haptisches hergestellt. Also ein Produkt, it dem ein unendlich grosser Kundenkreis angesteuert werden kann.

Ich würde deshalb die Aktie niemals bei 20 Euro sehen (als Beispiel), es sei denn aus inflationären Gründen.

Was für mich im Vordergrund steht ist die Freude am Verein und die Dividende, aber nicht der Eindruck, eine echte Investition getätigt zu haben.

Gruss

 

1845 Postings, 1310 Tage halbgotttcrunchtime

 
  
    #10918
2
02.09.14 16:22
die 35 Euro beziehen sich natürlich nur auf die verkauften Trikots in den eigenen Fanshops. Das betrifft etwa die Hälfte der Trikots.

Eigentlich steht hier alles drin, inklusive Diskussion und Quellen:

http://www.transfermarkt.de/bvb-finanzen/thread/...id/804812/page/118


 

293 Postings, 448 Tage wolleRosehabenhi Katajuscha

 
  
    #10919
02.09.14 16:27
Damit will ich zum Beispiel sagen, dass es für mich schwer nachvollziehbar ist, von "Gewinn"  zu sprechen.
Verletzt sich Reus schwer, dann ist eine entsprechende Investition erforderlich und der "Gewinn" schmilzt dahin, wie das Softeis in der Sahara.
Und dafür ist das Geld auch da. Also nicht um wie ein produzierendes Unternehmen verbleibende Überschüsse zu erwirtschaften, sondern um ein Gleichgewicht zwischen den Erwartungen der Fans und den Einkäufen und der Pflege der Leistungsfähigkeit von Spielern zu erreichen.

Ich glaube, das ist mein Problem, wenn hier von Ebitda und ähnliches geschrieben wird.

Grüssle  

94 Postings, 398 Tage Yonikatjuscha

 
  
    #10920
02.09.14 16:29
Mir ging es eigentlich nur um deine generelle Beurteilung des Margenniveaus: "Kenne wenig HandelsUnternehmen mit einer Ebitda-Marge von 17-18% und Ebt-Marge von etwa 14%."

Kaum ein Handelsunternehmen streicht Lizenzgebühren für externe Verkäufe ein, die die eigene Marge natürlich extrem pushen.

 

70460 Postings, 5285 Tage KatjuschaYoni, das war von mir ja nur eine Antwort

 
  
    #10921
02.09.14 16:37
auf die negativen Beurteilungen zuvor.

Dass das Modell die Margen pusht, seh ich genauso. Nur wieso ist das schlecht?

Der BVB hat bei der Hälfte seiner Merchumsätze hohe Margen (wo er selbst der verkäufer ist) und bei der anderen Hälfte niedrige Margen (wo Handels/Vertragspartner einen guten Teil kassieren). Insgesamt dann eine Ebitda-Marge von 17%.

Mehr hab ich nicht gesagt.  

94 Postings, 398 Tage Yoni@halbgottt

 
  
    #10922
1
02.09.14 16:38
Die Quelle ist doch die selbe wie von mh2003 hier gepostet und bezieht sich auf das Trikot der Nationalmannschaft.

35€ Marge bei 200.000 selbst verkauften Trikots (50%*400.000) wären bereits 7 Mio € Gewinn - hinzu kämen noch die Lizenzgebühren für die extern verkauften Trikots.

Das passt doch hinten und vorne nicht zu den hier geposteten Ergebnissen der Merchandising GmbH.  

70460 Postings, 5285 Tage KatjuschawolleRosenhaben, das ist ja nun

 
  
    #10923
2
02.09.14 16:40
etwas komisch.

Du redest von Investitionen in neue Spieler bei verletzungen. Das hat mit dem Gewinn erstmal gar nichts zu tun.

Selbst wenn sich jetzt Reus, Kagawa und Ramos alle gleichzeitig verletzten, hat das nicht zwingend Auswirkungen auf den Gewinn. Hat man doch letztes Jahr schon gesehen.

Der BVB hat ja genau für diesen Fall bereits stark investiert. Man hat jetzt einen sehr breiten Spitzenkader. Der Gewinn kann stabil bleiben oder gar steigen, selbst wenn sich viele Spieler verletzen.

Im Übrigen fallen bei Industrieunternehmen auch Maschinen aus bzw. werden stetig abgeschrieben und müssen wieder neu gekauft werden. Wo is n da der Unterschied?  

1845 Postings, 1310 Tage halbgotttwolleRosehab

 
  
    #10924
2
02.09.14 17:02
Beim Börsengang musste der BVB nicht gerettet werden. Man zahlte nationale Spitzen Ablösesummen und wollte mehr. Also mehr zahlen, als Bayern München das tat und internationale Spitzensummen zahlen.

Das tat man dann auch. Das heißt das Geld war gleich verbraucht, allerdings hatte man dann für die Spitzenspieler auch Spitzengagen. Die Personalkosten Quote lag bei 60%, die jährlichen Abschreibungen waren unvorstellbar hoch. Da man gleichzeitig für das Stadion extrem verschuldet war, brach das Ganze wie ein Kartenhaus zusammen.

Nicht der Börsengang hat den BVB gerettet, sondern die anschließenden notwendigen Kapitalerhöhungen.

Hätte man heute eine Personalkosten Quote von ca. 60% müsste man jährlich 50 Mio mehr aufwenden. Die jährlichen Abschreibungen sind bei den mittlerweile fast viermal so hohen Umsätzen durchaus verkraftbar. Sehr wichtig ist auch das Erfolgsprämien Modell. Bleibt der Erfolg aus, sinken auch die Umsätze, aber eben auch die Personalkosten.

Erik Durm hat soeben bis 2019 unterschrieben und verdient im Jahr 1 - 1,5 Mio
Das finde ich sehr wenig, er steht morgen in der Startformation der Nationalelf.

Was du zum Kundenkreis schreibst:

Dieser erhöht sich in einem ganz gewaltigen Tempo. Um nichts anderes ging es bei der Diskussion um die Kagawa Trikots. Wenn Borussia Dortmund in der Champions League halbwegs erfolgreich ist, werden diese Verkäufe sprunghaft steigen. Man spielt im ersten Spiel zu Hause gegen Arsenal.

Schau Dir das Wachstum auf Facebook an. Warum hat Borussia Dortmund mehr Facebook Fans als Hertha, Stuttgart und eigentlich alle anderen hinter Bayern zusammen??? Das sind keine deutschen Fans, sondern vornehmlich welche aus dem Ausland. 1,4 Mio deutsche Fans, insgesamt aber über 10 Mio Fans

http://www.socialbakers.com/facebook-pages/...88254-borussia-dortmund

Oder schau Dir die Einnahmen aus der TV Auslandsvermarktung an:

Aus dem Leistungstopf bekam man 2012/13 3,4 Mio, im letzten Jahr waren es über 5 Mio, im laufenden Jahr werden es wohl klar über 6 und im nächsten Jahr verdoppelt sich das einfach auf 12 Mio. dazu die 2,5 Mio aus dem Grundtopf.

Dann die viel wesentlicheren Auslandseinnahmen, nämlich die Champions League Einnahmen. Die UEFA wird ab 2015/16 eine neue Prämienregelung für die nächsten 3 Jahre finden, ich erwarte hier ca 10-20% Mehreinnahmen, dabei bin ich noch sehr konserativ. Beim Champions League Marktpool gibt es einen richtigen Sprung, der deutsche Marktpool ist lediglich der fünfthöchste hinter England, Spanien, Italien und sogar Frankreich. Das ZDF wird ziemlich sicher DEUTLICH mehr Kohle rausrücken, ich erwarte hier bis zu 40% höhere Einnahmen.

Dann die Ablösesummen. Ich sehe da absolut kein Ende der Aufwärtsspirale. Es werden jedes Jahr deutlich höhere Summen ausgegeben. Gut möglich, daß es hier irgendwann mal ein einhalten gibt. Bis dahin gilt aber die alte Börsenweisheit:

"Nichts ist wahrscheinlicher als die Trendfortsetzung"

Hummels hat sich sehr, sehr eindeutig zum BVB bekannt. Er braucht keine Ausstiegsklauseln und keine Berater und keine Spielchen. Wenn er den Verein verließe, wird er diesem mit einer hohen Ablösesumme verlassen.

Bekannte innenverteidiger Wechsel in dieser Saison:

Benatia vom As Roma für bis zu 30 Mio zu den Bayern (inkl. Boni)

Benatia ist aber weitgehend unbekannt, spielt für Marokko und für As Roma. Also keine WM, keine Champions League, kein gar nichts. Eine gute Saison für Rom.

also nehmen wir einen bekannteren Kandidaten.

Spielt für Brasilien, spielte WM und Champions League. Wechselte für 50 Mio von Chelsea zu Paris St. Germain

Der Kader von Borussia Dortmund ist jetzt schon so wertvoll wie der von Bayern München vor drei Jahren. Das zum Thema Bayern wäre Lichtjahre voraus. Bayern ist 1,3 Milliarden wert, wird aber mit Sicherheit in den nächsten Jahren DEUTLICH wertvoller.

Jetzt erkläre mir bitte, warum Dortmund nicht auch irgendwann mal eine Milliarde wert sein soll?

Bei 92 Mio und einem Aktienkurs von 4,66 nach der Kapitalerhöhung hat Dortmund eine Börsenkapitalisierung von 428 Mio. Scheint mir ganz klar zu wenig.

Kader 345 Mio
Stadion 200 Mio
Festgeld 100 Mio

Wohin die Reise langfristig führt, ist mir total egal. Mich interessiert nur, ob sich am mittelfristigen Kursverlauf irgendwas ändert, sich das Wachstum verlangsamt oder eben nicht.

Letzte Saison ging es von 3,05 nach dem verlorenen CL Finale hoch auf 4 Euro. Der Rest war der Nachrichtenlage rund um die Kapitalerhöhung geschuldet, von 4 hoch auf 5,20, aktuell 4,75

Wird es in dieser Saison ein ähnlichen Kursanstieg geben? Also hoch von 4,75 auf 6,30 o.ä.
Dann hätte man das gleiche Kurswachstum wie letztes Jahr vor der Kapitalerhöhung von 3,05 hoch auf 4,02

Ist denkbar. Was danach ist schau ich mir an, wenn es soweit ist, da würde ich aber zum jetzigen Zeitpunkt nichts ausschließen.


 

293 Postings, 448 Tage wolleRosehabenUnterschied

 
  
    #10925
02.09.14 17:03
Der Unterschied besteht m.E. darin, dass ein Industriebetrieb vorausschauend abschreiben und investieren kann.

Ein Sportverein muss dagegen enorm flexibel sein, womit sein Geschäftsgebaren an die Grenze des Unkalkulierbaren kommt.

Deine Überlegungen sind momentan absolut richtig.
Bloss darf man nicht ganz vergessen, dass die Aktie jahrelang gefallen ist, weil man den BVB als Fussballverein gesehen hat und nicht als Wirtschaftsunternehmen. Es wird noch einige Jahren andauern, bis man diesen Schritt wirklich überzeugend darstellen kann.

Ich habe da tatsächlich noch Zweifel.



 

1479 Postings, 66 Tage Astragalaxia1in der tat, wolle

 
  
    #10926
1
02.09.14 17:05
...keine ahnung, ob du dich nur etwas dumm stellst u bashen möchtest o tatsächlich ernsthaft diese these vertrittst...

letzte saison gabs ne handvoll dauerverletzter leistungsträger....soweit ich mitbekommen habe, gabs trotzdem keine gewinneinbrüche...auch von hektischen (teuren) ersatz-investitionen is mir nix bekannt...

...alle sportlichen ziele wurden (trotz seuche) erreicht, sogar über-erfüllt...

vielleicht verstehst du jetz den sinn, der dahinter steckt, dass ein verein seinen kader möglichst breit aufstellt...

 

1845 Postings, 1310 Tage halbgotttYoni

 
  
    #10927
02.09.14 17:09
Ich zitiere den User aus der angegebenen Quelle:

"2012/13 wurden über die eigenen Vertriebskanäle ca. 150 000 Trikots abgesetzt. Im Merchandising / Warenwirtschaft wurde ein Überschuss von ca. 14,5 Mio € erzielt, wobei im GB der "enorme Absatz an Trikotagen" speziell herausgehoben wird.
Würde bei den selbstverkauften Trikots eine Marge von 8 Euro hängen bleiben, wären dies zusammen nur ca. 1,2 Mio. Realistisch? Ich denke eher nicht.
Bei 35 € käme man auf gut 5 Mio € aus Trikotverkäufen aus den eigenen Vertriebskanälen. Ein Drittel des Gewinns also. Der Rest durch andere Merchandisingartikel, Provisionen auf den Verkauf durch Dritte oder was sonst noch so unter Wahrenwirtschaft fällt. Das hört sich vernünftiger an."

Genannt wurden zwei Originalquellen, die natürlich den speziellen Dortmunder Fall unzureichend beleuchten, aber er macht ja seine Deutungen, was soll denn an seinen Aussagen falsch sein?  

1479 Postings, 66 Tage Astragalaxia1wolle

 
  
    #10928
2
02.09.14 17:09
"Bloss darf man nicht ganz vergessen, dass die Aktie jahrelang gefallen ist, weil man den BVB als Fussballverein gesehen hat und nicht als Wirtschaftsunternehmen. Es wird noch einige Jahren andauern, bis man diesen Schritt wirklich überzeugend darstellen kann."

erst einmal, war der club fast pleite...zweitens, ist der kurs in den letzten jahren (stark) gestiegen, obwohl der club immer nur als fan-aktie belächelt wurde...drittens: mit den investoren im rücken ist das unternehme und die aktie abgesichert...dies war in den letzten jahren nich der fall....trotzdem stieg die aktie....  

94 Postings, 398 Tage Yoni@katjuscha

 
  
    #10929
02.09.14 17:14
"Der BVB hat bei der Hälfte seiner Merchumsätze hohe Margen (wo er selbst der verkäufer ist) und bei der anderen Hälfte niedrige Margen (wo Handels/Vertragspartner einen guten Teil kassieren)."

Ist doch genau umgekehrt als du es hier schreibst - jedes extern verkaufte Trikot pusht die Margen, weil für den BVB nur Umsatz (über die Lizenzgebühr) und kein Aufwand generiert wird. Bei den selbst verkauften Trikots sind Gewinn und Umsatz natürlich höher, die Marge trotzdem schwächer.  

23 Postings, 184 Tage gekko80Halbgott/yoni

 
  
    #10930
02.09.14 17:18
"Im Merchandising / Warenwirtschaft wurde ein Überschuss von ca. 14,5 Mio € erzielt"

"Die Merchandising GmbH machte 2011/12 etwa 23,4 Mio € Umsatz bei 3,36 Mio € Gewinn, im Jahr 2012/13 dann 31,4 Mio Umsatz bei 4,30 Mio € Gewinn. "

Deswegen passt das nicht...
1. Überschuss von 14,5mio.
2. Gewinn von 4,30 mio.  

1845 Postings, 1310 Tage halbgotttwolleRosehab

 
  
    #10931
3
02.09.14 17:19
Der Unterschied zu einem Industriebetrieb?

Den sieht man ja zuallerst an der eklatanten Unterbewertung. Würde die BVB Aktie mit dem vierfachen Umsatz gehandelt, hätte man eine Bewertung von klar über einer Milliarde. Weder hier noch anderswo werden aber Aktienkurse klar über 10 Euro als realistisch genannt, sondern eher 6 - 8 Euro

Du kannst dies aber unmöglich als Argument gegen die BVB Aktie anbringen, oder soll die BVB Aktie von 4,75 sinken auf 3 oder sonstwohin?

"Bloss darf man nicht ganz vergessen, dass die Aktie jahrelang gefallen ist"

Daß vergesse ich nicht. Ich denke da jeden Tag dran. Ich werde auch nie vergessen, daß die VW Aktie gefallen ist nachdem sie bei 1000 Euro stand, daß die Telekom Aktie gefallen ist, nachdem sie bei 100 Euro stand, daß die Infineon Aktie gefallen ist, nachdem sie bei 94 Euro stand, daß die Allianz Aktie gefallen ist, nachdem sie bei 400 Euro stand. Jahrelang. Ein Blutbad und ein Meer von Tränen.

Gleichzeitig denke ich aber auch jeden Tag daran, daß die BVB Aktie seit Jahren steigt, das ist ein sehr überzeugender Trend, wie so oft bei Turnaround Kandidaten.

In den letzten 5 Jahren hat die BVB Aktie +354,79% besser performt als der DAX.

Ich vergesse nicht, was mit der BVB Aktie zwischen den Jahren 2000 und 2002 passiert ist, vergesse aber auch nicht, was zwischen 2003 und 2014 passiert ist.  

94 Postings, 398 Tage Yoni@halbgottt

 
  
    #10932
02.09.14 17:50
14,5 Mio € Überschuss für Merchandising/Warenwirtschaft? Was für einen Experten zitierst du da - woher kommt diese Zahl?  

23 Postings, 184 Tage gekko80yoni

 
  
    #10933
02.09.14 17:53
Das habe ich in meinem letzten posting angesprochen.
Einmal ist die Rede von 14.5 mio. Überschuss. In 12/13
Einmal ist die Rede von 4,30 mio. Überschuss. In 12/13


 

1845 Postings, 1310 Tage halbgotttYoni gekko80

 
  
    #10934
02.09.14 18:33
Ups

Die genannten Zahlen stimmen vorne und hinten nicht und ich habe nur kopiert. Aber dafür haben wir ja eine Diskussion. I'm so sorry!

Pro Trikot bleibt wohl mehr als 8 Euro über, aber weit weniger als 35 Euro.  

5338 Postings, 1251 Tage crunch time#10933 Schau doch einfach in den

 
  
    #10935
02.09.14 18:34
Geschäftsbericht von 2012/13 auf Seite 73 => http://aktie.bvb.de/ger/content/download/1330/18290/14/file_1/BVB

Da ist doch klar gezeigt was stimmt:  
Angehängte Grafik:
unbenanntttt.png (verkleinert auf 54%) vergrößern
unbenanntttt.png

70460 Postings, 5285 Tage Katjuscha@wolleRosenhaben

 
  
    #10936
02.09.14 18:34
Ich versteh ehrlich gesagt nicht um was es dir geht.

Wieso soll ein Fussballunternehmen nicht vorausschauend investieren und abschreibne können? Trotzdem kann er flexibel sein.

Abgesehen davon müssen Industrieunternehmen genauso flexibel sein. Alle 4-6 Jahre kommt ne Rezession, oder man muss sich auf neue Konkurrenz oder neue Technologien einstellen. das alles bringt Industrieunternehmen unter Druck, ständig flexibel investieren zu müssen, beispielsweise falls der 3D Druck die gesamte Industrie verändert.

Der BVB ist hingegen nicht konjunkturabhängig. Eigentlich also sogar Vorteile für Fussballvereine, immer vorausgesetzt sie haben einen Vorstand, der hinsichtlich Personalkostenquote und Ablösesummen halbwegs sinnvoll agiert. Das trifft aber auf ein Industrieunternehmen genauso zu. Wenn da Manager für neue Technologien beispielsweise zu hohe Übernahmepreise zahlen oder die falschen Mitarbeiter einstellen, kann das ein Industrieunternehmen auch nahe an den Ruin bringen. Das ist ja beim BVB fast passiert. Glücklicherweise hat man hier draus gelernt. Und einen wichtigen Unterschied sehe ich übrigens auch für diesen Extremfall einer Pleite. Ein normales Industrieunternehmen lässt man gerne mal über die Wupper gehen. Das man den BVB ernsthaft pleite gehen lässt, schließe ich aus. Wobei bei beiden beispielen so oder so die Aktionäre zuerst bluten würden. Aber ist beim BVB eh kein Thema. Die Spieler haben alle Verträge bis 2017-2019, und die sind weitestgehend leistungsorientiert. Die Personalkostenquote wird daher aller Voraussicht nach nicht deutlich steigen. Und damit sind die rund 50 Mio € Ebitda im Grunde auf Jahre hin garantiert.  

70460 Postings, 5285 Tage Katjuschaich habs doch vorhin schon geschrieben

 
  
    #10937
02.09.14 18:37
wie hoch die Umsätze und Gewinne in den letzten jahren in dem Segment waren.

Steht im Geschäftsbericht 12/13

14-15 Mio € Überschuss wären ja auch absolut lächerlich hoch bei 31,4 Mio Umsatz.


 

70460 Postings, 5285 Tage Katjuschamöglicherweise hat der User, den ihr da zitiert

 
  
    #10938
02.09.14 18:39
das Cateringsegment beim Überschuss (Merch und Warenumsätze) einfliessen lassen.

allerdings sind dann seine Schlussfolgerungen zum Trikotverkauf unsinnig.  

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