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against all odds

Seite 1 von 108
neuester Beitrag: 04.12.16 13:03
eröffnet am: 22.03.13 19:18 von: Fillorkill Anzahl Beiträge: 2697
neuester Beitrag: 04.12.16 13:03 von: learner Leser gesamt: 175789
davon Heute: 39
bewertet mit 20 Sternen

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23187 Postings, 3104 Tage Fillorkillagainst all odds

 
  
    #1
20
22.03.13 19:18
Ein ideologiekritischer Makrothread, der umlaufende Lehrmeinungen wie anerkannte Basics des (Börsen-)Stammtisches unregelmässig hinterfragt und der gebotenen Dekonstruktion zuführt. Trading ja, sofern ein konträrer Ansatz und damit ein hinreichend grosses Zeitfenster gewählt wird. Newsflow nein, sofern kommentarlos und ohne kognitive Eigenleistung.

Stammtischparolen gegen 'die da oben', gegen vorgebliche Verschwörung von Zockerbanken, Regierung und Migranten, also alles, was unter negative Affirmation fällt, nein - dafür gibt es bereits hinreichend Threads.  

 
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Mein Gott, es ist voller Sterne...
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2671 Postings ausgeblendet.

23187 Postings, 3104 Tage Fillorkilldie keynesianische tradition

 
  
    #2673
31.10.16 15:00

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wg karma

23187 Postings, 3104 Tage Fillorkillabsurdität der euro-rettung

 
  
    #2674
1
31.10.16 15:01

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wg karma

23187 Postings, 3104 Tage Fillorkillfunctional finance vs. conventional finance

 
  
    #2675
03.11.16 20:24
...One pole of current debates about U.S. fiscal policy is occupied by the ?functional finance? position?the view usually traced back to the late economist Abba Lerner?that a government?s budget balance can be set at whatever level is needed to stabilize aggregate demand, without worrying about the level of government debt. At the other pole is the conventional view that a government?s budget balance must be set to keep debt on a sustainable trajectory while leaving the management of aggregate demand to the central bank. Both sides tend to assume that these different policy views come from fundamentally different ideas about how the economy works.

A new working paper, ?Lost in Fiscal Space,? coauthored by myself and Arjun Jayadev, suggests that, on the contrary, the functional finance and the conventional approaches can be understood in terms of the same analytic framework. The claim that fiscal policy can be used to stabilize the economy without ever worrying about debt sustainability sounds radical. But we argue that it follows directly from the standard macroeconomic models that are taught to undergraduates and used by policymakers.

Here?s the idea...

http://equitablegrowth.org/equitablog/...nce-vs-conventional-finance/
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wg karma

23187 Postings, 3104 Tage Fillorkilleuropean bank-deleveraging not over yet

 
  
    #2676
2
03.11.16 20:35
History ist allerdings kein 'Guide'. Meine These ist die, dass Investition und Konsum in der Eurozone ihren Bedarf dank der Brüningrosskur zurückgehalten und entsprechend aufgestaut haben, was eine neue Kreditblase verspätet, aber dafür heftiger triggert. Damit würden sich auch Bankbilanzen sanieren, ausgebombte Banktitel damit taktisch ein Kauf.
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wg karma
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5049 Postings, 2684 Tage learnerAus technischer Sicht darf der Markt

 
  
    #2677
1
05.11.16 09:48
noch ein Stück fallen. Vorausgesetzt, dass politische Börsen kurze Beine haben, könnte es nach der Wahl erst mal wieder ein Up geben.

 
Angehängte Grafik:
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5049 Postings, 2684 Tage learnerWährend der PMI in der Türkei sinkt.....

 
  
    #2678
05.11.16 10:09
 
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5049 Postings, 2684 Tage learnerSteigt Privat dept to GDP und es steht schon

 
  
    #2679
1
05.11.16 10:16
im Handbuch für Diktatoren, dass man die Macht in diesem Fall nur mit nationalen Plattitüden für die strohdumme Gefolgschaft inkl. äußeren Feinden, und Repressionen für die Kritiker erhalten kann.

Das für diesen Alptraum tausende sterben müssen und ein ganzes Land vor die Wand gefahren wird ist der offene Widerspruch, da Nationalisten immer vorgeben im Interesse der Nation und der Menschen zu handeln.

Das diese simplen Tricks im 21ten Jahrhundert immer noch funktionieren spricht nicht gerade für den Homo Sapiens.  
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23187 Postings, 3104 Tage Fillorkillthat's it

 
  
    #2680
05.11.16 11:47
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wg karma

23187 Postings, 3104 Tage Fillorkillprivate debt to gdp is the key figure

 
  
    #2681
05.11.16 11:50
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wg karma

23187 Postings, 3104 Tage Fillorkillrenegade inc: steve keen

 
  
    #2682
06.11.16 13:20

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wg karma

5049 Postings, 2684 Tage learnerAufgrund der aktuellen Ereignisse

 
  
    #2683
2
10.11.16 19:29
(fortschreitender Siegeszug der Nationalisten) und der nahenden Wahl in Italien und im nächsten Jahr in Frankreich habe ich eine Shortposi EUR/GBP gekauft.

Nichts großes, eine kleine Spielposition, denn der Kursverlauf könnte eine Downphase eingeleitet haben. Die dahinter stehende These ist der Verkauf des Euro wegen zunehmender Unsicherheit bezüglich des Bestehens der Eurozone.

Störfeuer könnte natürlich von der EZB kommen, worauf ich dann entsprechend reagieren würde.  
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23187 Postings, 3104 Tage Fillorkilltoll: 'Banktitel damit taktisch ein Kauf' #76

 
  
    #2684
14.11.16 14:57
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wg karma
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5049 Postings, 2684 Tage learnerToll, weil Du nicht nur theoretisch

 
  
    #2685
15.11.16 07:03
Analysiert hast sondern auch praktisch gekauft hast, oder "na toll" da nur Theoretisiert?

Meinen Short EUR/GBP habe ich schon wieder entsorgt, da die Struktur des Abwärtstrends unklar ist. Der Kurs hätte gestern schon etwas mehr nachgeben sollen.  

23187 Postings, 3104 Tage Fillorkilltoll,

 
  
    #2686
15.11.16 09:59
wenn Analyse mit Feeling für den korrekten Moment zusammenfällt. Du darfst aber selbstverständlich auch 'Glück' dazu sagen. Was ich jedoch nicht wusste ist, dass offenbar ausgerechnet Trump die finale Euphorie triggert.  
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wg karma

23187 Postings, 3104 Tage Fillorkilltaktischer entry

 
  
    #2687
15.11.16 10:13
bedeutet vergleichsweise kleines Volumen, enges Zeitfenster, Trailing Stop. Anders strategisch - und da verbietet sich long bekanntlich.  
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wg karma

5049 Postings, 2684 Tage learnerFür strategische Investments

 
  
    #2688
15.11.16 21:00
fehlt einfach der gefühlte Weltuntergang in der Bullengemeinde. Wobei man vielleicht nicht davon ausgehen kann, dass der Gesamtmarkt in die Knie geht. Es bleibt die Frage wann ein Sektor ein Tief ausbildet, um beim Beispiel der Banken zu bleiben?  

23187 Postings, 3104 Tage Fillorkillunderstanding the art of doing nothing

 
  
    #2689
1
16.11.16 11:57
... in the investing world we struggle with the urge to be active and to always be doing something. But smart investing is mostly the art of doing nothing. It?s knowing why you shouldn?t act on your urges. We aren?t picking the things we want to own. We?re understanding why we shouldn?t be buying/selling most of the time. Do you think Warren Buffett got rich investing in every deal that came across his desk? No, Warren Buffett got rich doing nothing with 99% of the deals that came across his desk.

Personally, I use macro to build a foundation for the investment process. This means I?ve developed a systematic model for asset allocation that is based on rigorous empirics that describe the financial world for what it is and I apply those understandings to personal situations. But most of my work as a portfolio manager is understanding why I shouldn?t do anything. I write this website almost exclusively because it?s part of my process of understanding the world around me so I can reject acting on most of the world events around us. For me, reading and writing about silly things like Brexit or Donald Trump is a behavioral tool for understanding the world around me so I can become comfortable with the likelihood that these big macro events shouldn?t steer me off course...

http://www.pragcap.com/understanding-the-art-of-doing-nothing/

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wg karma

23187 Postings, 3104 Tage Fillorkillwo sind die jobs hin

 
  
    #2690
17.11.16 17:17
...seit dem Höchststand der industriellen Produktion im Jahr 1979 haben die USA in diesem Sektor bis heute rund 7 Millionen Jobs verloren. Aber: Im selben Zeitraum hat sich die Produktivität der US-Fabriken mehr als verdoppelt auf nunmehr 1,91 Billionen US-Dollar pro Jahr.
Eine 2015 publizierte Studie der US-amerikanischen Ball State University kommt zu dem Schluss, dass in den letzten Jahren nur 13,4 Prozent der US-Jobs aufgrund von Importen und vergleichbaren Faktoren verloren gingen. Anders formuliert: Die rasant steigende Produktivität der US-Industrie ist zu 86,6 Prozent dafür verantwortlich, dass Arbeitsplätze vernichtet werden; es handelt sich also eindeutig um eine hausgemachte Entwicklung....

http://www.heise.de/tp/features/...jemals-geschaffen-hat-3489005.html

..three factors have contributed to changes in manufacturing employment in recent years: Productivity, trade, and domestic demand. Overwhelmingly, the largest impact is productivity.
Almost 88 percent of job losses in manufacturing in recent years can be attributable to productivity growth, and the long-term changes to manufacturing employment are mostly linked to the productivity of American factories. Growing demand for manufacturing goods in the U.S. has offset some of those job losses, but the effect is modest, accounting for a 1.2 percent increase in jobs beyond what we would expect if consumer demand for domestically manufactured goods was flat....

http://projects.cberdata.org/reports/MfgReality.pdf

Trump: "Ich werde der größte Jobs-Präsident sein, den Gott jemals geschaffen hat"

Die neuen Jobs:  
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wg karma
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kuka.jpeg

5049 Postings, 2684 Tage learnerSchönes Foto!

 
  
    #2691
2
19.11.16 20:53
Kannste auch im Culture Club als Foto-Realismus posten.

Sind die, die die Jobs machen auch gute Konsumenten?  

23187 Postings, 3104 Tage Fillorkillbedingungsloses grundeinkommen unvermeidlich

 
  
    #2692
23.11.16 00:56
"Völlig unvermeidlich": Warum der Siemens-Chef Joe Kaeser ein Grundeinkommen für Deutschland fordert:

...die Arbeitswelt erlebt derzeit einen radikalen Wandel - und schon bald könnten mehr als eine Millionen Deutsche davon betroffen sein. Laut der Bundesagentur für Arbeit sollen in den kommenden zehn Jahren rund 1,5 Millionen Arbeitsplätze der Digitalisierung zum Opfer fallen. Computer und Maschinen übernehmen ihre Arbeit. Siemens-Chef Joe Kaeser, einer der mächtigsten Konzernbosse Deutschlands, hat auf diese Entwicklung eine überraschende Antwort: "Eine Art Grundeinkommen wird völlig unvermeidlich sein", sagte Kaeser am Sonntag auf dem Wirtschaftsgipfel der "Süddeutschen Zeitung? in Berlin...

http://www.huffingtonpost.de/2016/11/21/...er-siemens_n_13121506.html

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wg karma

5049 Postings, 2684 Tage learnerEin Grundeinkommen wird

 
  
    #2693
23.11.16 07:40
sicher irgendwann kommen. Als Lösung halte ich es für unzureichend. Es stellt vom Grundsatz und von der Höhe nur eine Alimentierung dar.

Versuche mal am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen mit 800 ?.

Außerdem möchten Menschen eine sinnvolle Aufgabe haben und wollen Bestätigung.

 

5049 Postings, 2684 Tage learnerGestern habe ich eine Position

 
  
    #2694
1
23.11.16 20:01
in Fossil eröffnet. Ich beobachte den Wert schon eine Zeit lang, da ich beruflich mit der Retailbranche zu tun habe und die großen Retailer in Deutschland teilweise richtig unter die Räder gekommen sind. Siehe Gerry Weber, Boss, Tom Tailor und Esprit.

Fossil hätte jetzt aus Chart- und Indikatorensicht die Chance auf einen längeren Anstieg. Zumindest traue ich den Amibullen mehr zu als denen in Deutschland.

Sollte Trump mit seinem Wirtschaftskurs wirklich eine Zeit lang für Zuversicht sorgen können stehen die Chancen gar nicht so schlecht, dass sich dieser Konsumwert steigender Beliebtheit erfreuen wird.

Zudem hat mich als Ex-Permabär die Kraft der Amibullen das ein oder andere Mal das Fürchten gelehrt! Etwas älter und weiser möchte ich Energien nutzen und nicht bekämpfen!  
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5049 Postings, 2684 Tage learnerHinsichtlich des Dollars

 
  
    #2695
1
04.12.16 10:17
lohnt vielleicht der Blick auf Currencies der zweiten Reihe. USD/NOK hatte einen Abwärts-Zyklus zwischen 2000 und 2008.

Man sieht gut, dass der Dollar im Zuge der Aktienhausse an Stärke zunimmt und mit Krisenbeginn ein Hoch ausbildet. Was folgte war die Dollarabwertung bis 2008, dem Hoch des letzten Konjunkturzyklus.

Seit Anfang des Jahres tut sich der Dollar schwer ein weiteres Hoch auszubilden. Auszuschließen ist es dennoch nicht. Warten wir mal die nächste Fed-Sitzung ab.

Die wirtschaftspolitische Ausrichtung des neuen, amerikanischen Präsidenten wird ebenfalls einen starken Einfluss auf die Entwicklung nehmen.

 
Angehängte Grafik:
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5049 Postings, 2684 Tage learnerDas heutige Referendum

 
  
    #2696
1
04.12.16 10:38
in Italien wird voraussichtlich den weiteren Weg von EUR/USD bestimmen. Sollte wider Erwarten Renzi gewinnen, würde der Euro sicher einen Up-Move hinlegen und die Open Short Positionen steigen. Über 8000 könnte ich mir persönlich eine kleine Shortposition vorstellen.

Anderenfalls würde der Euro wahrscheinlich weiter nachgeben.  
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5049 Postings, 2684 Tage learnerDer Kaffee war heute morgen

 
  
    #2697
04.12.16 13:03
anscheinend nicht stark genug. Ich meinte natürlich eine Long Position.  

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