against all odds

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neuester Beitrag: 23.04.14 23:01
eröffnet am: 22.03.13 19:18 von: Fillorkill Anzahl Beiträge: 2008
neuester Beitrag: 23.04.14 23:01 von: learner Leser gesamt: 57590
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7342 Postings, 2147 Tage Fillorkillagainst all odds

 
  
    #1
17
22.03.13 19:18
Ein ideologiekritischer Makrothread, der umlaufende Lehrmeinungen wie anerkannte Basics des (Börsen-)Stammtisches unregelmässig hinterfragt und der gebotenen Dekonstruktion zuführt. Trading ja, sofern ein konträrer Ansatz und damit ein hinreichend grosses Zeitfenster gewählt wird. Newsflow nein, sofern kommentarlos und ohne kognitive Eigenleistung.

Stammtischparolen gegen 'die da oben', gegen vorgebliche Verschwörung von Zockerbanken, Regierung und Migranten, also alles, was unter negative Affirmation fällt, nein - dafür gibt es bereits hinreichend Threads.  

 
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Mein Gott, es ist voller Sterne...
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1982 Postings ausgeblendet.

2767 Postings, 841 Tage Zanoni1#1980

 
  
    #1984
16.04.14 19:22
Um eben diese 7 % muss der private Sektor entweder entsparen oder sich verschulden, nur um das GDP auf pari zu halten.

Eine nominale Geldmengenbetrachtung. Wenn man zuließe, dass sich die Preise an die verringerte tatsächlich zirkulierende Geldmenge anpassen könnten, müsste sich am Verschuldungs- oder Sparverhalten nicht das Geringste ändern, damit es sich ausgliche.
Stattdessen versucht man sich aber über historisch tiefe Leitzinsen gerade dagegen zu stämmen.  

2767 Postings, 841 Tage Zanoni12. #1980

 
  
    #1985
16.04.14 19:38
"Sprich: Die Konsolidierung des öffentlichen Sektors kostet 2014 relativ zu 09 roundabout 7 % GDP. "

Diese Rechnung ist ausserdem falsch, oder besser gesagt, inwieweit der Abbau des deficits im Verhältnis zum GDP im Vergleich von 09 und 13 mit einem Rückgang des GDP korrelieren könnte, ist diesem Text gar nicht zu entnehmen.

Man erfährt lediglich, dass das deficit 09 bei 9.8% im Verhältnis zum GDP gelegen hat, 13 bei 4,1 % und 14 geschätzt bei 2,1% liegen werde - immer im Verhältnis zum GDP.

Darüber, in welcher Höhe das GDP selbst in dieser Zeit ab- oder zugenommen hat, erfährt man hier nichts.

Die Kausalität wäre zudem auch immer noch eine andere Frage.

Wenn man auf die Saldenmechanik abstellen wollte, müsste man zum einen den Faktor Ausland bei seinen Überlegungen mit einbeziehen und zum anderen auch noch zwischen nominalen und realen Kaufkraftbewegungen und damit zusammenhängenden Kausalitäten unterscheiden.  

3976 Postings, 1727 Tage learnerFill, wenn wir uns in der Topbildung

 
  
    #1986
16.04.14 21:20
befinden, müsste man Short gehen. Worauf sollte man dann noch warten?
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Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"

2767 Postings, 841 Tage Zanoni1...auf das Top ;-)

 
  
    #1987
1
16.04.14 21:27

2767 Postings, 841 Tage Zanoni1...blöde Antwort, ich weiß

 
  
    #1988
16.04.14 21:39
Man weiß natürlich a priori nie wo das tatsächliche Top liegt.
Eine Topbildung kann außerdem einen langen Zeitraum in Anspruch nehmen.

In welchem Stadium der Topbildung wir sind und ob das tatsächlich überhaupt eine Topbildung ist, wissen wir nicht genau.

Die Luft wird sicherlich dünner, aber die Phantasie eines Daxstandes von 10.000-12.000 Punkten kommt dann auch nicht ganz von ungefähr.

Es bleibt schwierig und shorts wollen besser getimed sein als longs.

Wenn es darum geht, einen großen übergeordneten Trend zu erwischen, sollte man m.E. irgendeine Form der Bestätigung abwarten. Sei es aus dem Bereich der CT, oder wie Fill die Sache angeht, seitens des Sentiments.
Ansonsten muss man sich der Sache aus dem kleinen nähern und hoffen, dass die Signale in den größeren Zeitfenster zu Anschluss finden.  

3976 Postings, 1727 Tage learnerDa wir schon seit geraumer Zeit

 
  
    #1989
2
16.04.14 22:16
versuchen das "Top" auszuloten, stellt sich die Frage, ob man bei einem geschätzten Abwärtspotential von 25% auf charttechnische Signale warten kann. Da ist der halbe Downmove schon vorbei und ich kenne einige Beispiele der letzten Jahre, wo das Unterschreiten eines Supports das Gegenteil eines Abverkaufs einleitete.

Charttechnisch alleine ist die Long-Bestie nicht zu erlegen. Vielleicht brauchen wir auch einfach mehr Glück insofern es doch noch eindeutigere Signale vom Sentiment kommen oä.
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Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"

7342 Postings, 2147 Tage FillorkillLearner: strategisch

 
  
    #1990
2
17.04.14 13:28
Wir sind emotional gefärbt vom dem vergleichsweise hohem Momentum der letzten Jahre, was die psychologische Voraussetzung für das Gegenteil stiftet, nämlich eine ausgedehnte Phase ohne echte Dramatik. Und da stecken wir mitten drin, aufregend nur noch für die Daytrader. Was es zum strategischen Entry braucht ist ein psychologisches Signal, dass diese Phase kippt. Und dies kann mE nur ein ernsthafter und temporär erfolgreicher Ausbruchsversuch up sein, überzeugend genug für das Sentiment..

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'Being a contrarian is tough, lonely and generally right'

3976 Postings, 1727 Tage learnerFill, hört sich logisch an, weil nach unten zur

 
  
    #1991
17.04.14 20:38
Zeit nicht viel läuft.
Deshalb bin ich mal aktuell Long auf Sberbank. Nach der heutigen Einigung könnten russische Werte den Markt outperformen. Mit diesem Schein bin ich dabei: DE000US47AK5
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7342 Postings, 2147 Tage Fillorkillinteressant Learner

 
  
    #1992
17.04.14 20:49

RTS

'Being a contrarian is tough, lonely and generally right'

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'Being a contrarian is tough, lonely and generally right'

7342 Postings, 2147 Tage Fillorkill# 85 Zan: Y = C + I + G + (X − M)

 
  
    #1993
1
17.04.14 22:01
Sinkt G, müssen die anderen Sektoren in der Summe identisch zulegen, um Y auf pari zu halten. Wie der Graphik zu entnehmen, tendierte das öffentliche Deficit im Peak bei 14 % GDP (= steuert 14% zum GDP bei), entspechend die Ersparnis des privaten Sektors zuzüglich Leistungsbilanzdeficit ebenfalls bei 14% (= entzieht dem GDP 14 %). Sinkt das öffentliche Deficit wie zuletzt, sinkt die Ersparnis des privaten Sektors um genau diesen Betrag - sofern die Leistungsbilanz unverändert notiert (was zuletzt per saldo der Fall war). Das GDP wächst, wenn mehr entspart wird als umgekehrt. Einer mus also den Job übernehmen oder die Wirtschaft schrumpft...
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3976 Postings, 1727 Tage learnerDass nun alle Boote wieder gehoben werden

 
  
    #1994
1
18.04.14 08:21
ist natürlich bei so einer langen Hausse nicht möglich. Sieht man schön an einem Wert wie Home Depot. Wer möchte kann sich selbst zB. mal Linde ansehen, die auch schon seit Monaten nur noch seitwärts läuft. Alles Börsenlieblinge, die in den letzten Jahren enorme Kurssteigerungen zu verzeichnen hatten.

Da könnte man zumindest Swingtrades auf der Shortseite versuchen, die mittlerweile eigentlich kein schlechteres CRV haben sollten als Longtrades.
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3976 Postings, 1727 Tage learnerEinen anderer Highflyer, den wir schon mal

 
  
    #1995
1
18.04.14 08:24
gezeigt haben, ist immer noch im Rallymodus mit erstaunlicher Stärke. Abwärts gibt es da gar nicht, bestenfalls seitwärts in den Marktkorrekturen. Aber die Beschleunigungen des letzten Jahres mahnen hier zur Vorsicht.
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7342 Postings, 2147 Tage FillorkillLearner, Deine Einzelwertanalyse

 
  
    #1996
2
18.04.14 19:55
find ich schon sehr interessant. Man sollte meinen, was bereits angezählt ist, wird im Übergang zum Bärenmarkt nach unten outperformen. Ob diese aber den Übergang selbst indizieren können ist fraglich, weil es in einem langlaufenden Bullmarkt wie diesem natürlich auch Sektor-Rotation gibt..
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3976 Postings, 1727 Tage learnerFill, natürlich sind diese Einzelwerte

 
  
    #1997
1
22.04.14 10:40
keine eindeutige Indikation für einen kommenden Bärenmarkt. Kommen Einzelwerte jedoch nicht mehr so recht vom Fleck, sind diese für einen Bären nach oben nicht mehr so gefährlich.

Ich habe schon oft versucht antizyklisch ein Hoch zu erwischen und das ist ein sehr riskantes Geschäft in der Hausse. Bei diesen Einzelwerten ist die Wahrscheinlichkeit einen Swing zu erwischen dagegen etwas höher, insofern diese kein neues Hoch machen.

Ich werde mir vielleicht bei dem nächsten vermuteten Hoch in den Indizes einen Short auf einer Aktie wie Linde kaufen, wenn diese sich noch immer innerhalb ihrer Ränge befindet. Der Kurs sollte jedoch oben an der Ränge sein, da das Abwärtspotenzial auch nicht sehr groß ist.
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7342 Postings, 2147 Tage Fillorkillhousehold debt to income ratio

 
  
    #1998
22.04.14 10:56
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7342 Postings, 2147 Tage Fillorkillandererseits Learner

 
  
    #1999
22.04.14 12:03
verspricht der Einzelwerte-Fokus Chancen in einem strategisch uninteressantem Seitwärtsmarkt wie zuletzt. Gut für jemand, dem Füsse stillzuhalten schwer fällt. Ob da aber wirklich Performance rüberkommt ?
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7342 Postings, 2147 Tage Fillorkilllengths of economic recessions

 
  
    #2000
1
22.04.14 12:07
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7342 Postings, 2147 Tage Fillorkillexpansions muss es oben heissen

 
  
    #2001
22.04.14 12:07
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7342 Postings, 2147 Tage FillorkillSector Performance pre/post 2007 Peak

 
  
    #2002
1
22.04.14 16:11
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3976 Postings, 1727 Tage learnerFill, eine gute Performence ist relativ.

 
  
    #2003
22.04.14 16:40
Solange man keine Verluste macht gehört man an der Börse schon zu den Gewinnern. Allerdings ist das natürlich nicht die Messlatte!

Wichtiger als der Gewinn ist zu lernen, welche Strategien zu einem passen und ob diese grundsätzlich einen positiven Erwartungswert haben. Dann kann man auch mit relativ kleinen Einsatz ansehnliche Renditen erwirtschaften.

So kann man ganz gut die Zeit bis zum All-Inn-Einsatz überbrücken.
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7342 Postings, 2147 Tage FillorkillBearish Divergences

 
  
    #2004
2
22.04.14 16:51
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7342 Postings, 2147 Tage FillorkillDer Fokus auf die kleinen Chancen

 
  
    #2005
1
22.04.14 17:02
kann immerhin das in strategisch uninteressanten Phasen erlahmende Motiv fundieren, sich überhaupt mit den Märkten zu befassen. Vermutlich kein Zufall, dass Du seinerzeit als Daytrader angefangen hast...

Aktuell nähern wir uns übrigens wieder meinem Wunschszenario, dem temporär erfolgreichen Ausbruchsversuch nach oben. OBSG sollte in dieser Woche anziehen:
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obsgshort.gif

3976 Postings, 1727 Tage learnerLasset uns Beten, dass uns die Märkte

 
  
    #2006
1
22.04.14 19:58
eine schöne Übertreibung nach oben abliefern. Bisher waren Tops nur schwer zu erwischen, weil entsprechende Indikationen fehlten. Daher gab es nur ein unbefriedigendes CRV für Short, wobei meine letzten größeren Gewinner auf der Shortseite lagen. Insgesamt war es jedoch auf der Longseite einfacher.

Früher hatte ich noch keine Werkzeuge und die entsprechende Erfahrung, um längerfristig an Positionen festzuhalten. Das hat sich verändert. Allerdings betreffen diese Werkzeuge eher die Longseite, die man allerdings unter anderen Vorzeichen im Bärenmarkt nutzen könnte. Nur der Bärenmarkt ist noch nicht da.

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7342 Postings, 2147 Tage Fillorkill# 06 'Tops waren bisher nur schwer zu erwischen'

 
  
    #2007
1
23.04.14 20:12
weil es bisher keine gab. Ausser für Fake-Bären a'la Antilemming. Ein zyklisches oder strategisches Top markiert den oberen Umkehrpunkt für übergeordnete Trends. Und davon kann eben bis heute keine Rede sein...
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3976 Postings, 1727 Tage learnerNa ja, ich glaube, dass jeder von uns

 
  
    #2008
1
23.04.14 23:01
gerne die Rutsche 2011 mitgenommen hätte und ein 2000 Punkte Downer ist auch nicht einfach ein Swingtrade.
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Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"

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