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against all odds

Seite 1 von 106
neuester Beitrag: 23.07.16 14:45
eröffnet am: 22.03.13 19:18 von: Fillorkill Anzahl Beiträge: 2644
neuester Beitrag: 23.07.16 14:45 von: lifeguard Leser gesamt: 170250
davon Heute: 14
bewertet mit 19 Sternen

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21764 Postings, 3037 Tage Fillorkillagainst all odds

 
  
    #1
19
22.03.13 19:18
Ein ideologiekritischer Makrothread, der umlaufende Lehrmeinungen wie anerkannte Basics des (Börsen-)Stammtisches unregelmässig hinterfragt und der gebotenen Dekonstruktion zuführt. Trading ja, sofern ein konträrer Ansatz und damit ein hinreichend grosses Zeitfenster gewählt wird. Newsflow nein, sofern kommentarlos und ohne kognitive Eigenleistung.

Stammtischparolen gegen 'die da oben', gegen vorgebliche Verschwörung von Zockerbanken, Regierung und Migranten, also alles, was unter negative Affirmation fällt, nein - dafür gibt es bereits hinreichend Threads.  

 
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Mein Gott, es ist voller Sterne...
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2618 Postings ausgeblendet.

240 Postings, 2266 Tage happyinvestindustrieproduktion

 
  
    #2620
23.02.16 22:58
wenn man so grob zurückrechnet 2 bis 3 monate nach dem erstarken des dollars

kostet eben (kurzfristig) schon wettbewerbsfähigkeit

(ausser die daten sind nicht nur von amerika dann ist es natrülich schwachsinn was ich schreibe)  

2862 Postings, 1112 Tage Lady ODAX short , ev. Ziel 8.340 punkte.

 
  
    #2621
24.02.16 16:01
Später mehr dazu  

21764 Postings, 3037 Tage Fillorkillvon hier kommt er nicht, der bärenmarkt

 
  
    #2622
1
24.02.16 19:46
Nach Jahren angeblichen Gelddruckens durch die Zentralbank hat das Kreditwachstum - und das ist identisch mit Wirtschaftswachstum - in der Eurozone gerade mal den Bereich des negativen Wachstums wieder verlassen. Man sieht auch sehr schön, wie die Bärenmärkte 01 ff und 07 ff mit einem Austoppen des privaten Kredits zusammenfallen.  
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21764 Postings, 3037 Tage Fillorkillps der spike 89 - 91 ist ein sonderfall,

 
  
    #2623
24.02.16 20:07
weil weitestgehend der deutschen Wiedervereinigung geschuldet.  
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21764 Postings, 3037 Tage FillorkillDAX short , ev. Ziel 8.340 punkte

 
  
    #2624
24.02.16 21:23
Dem Sentiment kann ich das nicht entnehmen, dies spricht eher für per saldo seitwärts oder moderat up. Kein CRV für taktische Entries.  
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21764 Postings, 3037 Tage Fillorkillgood news für commoditybullen

 
  
    #2625
1
27.02.16 16:47
Viele Rohstoffunternehmen haben sich übernommen ? und ihre Kreditgeber mit ihnen. Ein neuer Crash droht.

Von Heike Buchter und Claus Hecking

komplett : http://www.zeit.de/2016/10/...sh-unternehmen-industrie-rohstoffpreise

...Der Rohstoff-Crash löst immer wieder Abstürze an den Börsen aus....Kein Wunder, unter Händlern macht das Bild einer Kettenreaktion die Runde, die aussehen könnte wie vor acht Jahren, als Banken die wackeligen Hypotheken der Subprime-Schuldner weltweit als vermeintlich sichere Anlageprodukte vertrieben, ihre eigenen Portfolios damit vollpumpten und selbst ins Taumeln gerieten. Als schließlich ganze Länder vom Staatsbankrott bedroht waren....
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21764 Postings, 3037 Tage Fillorkillstock correction prevented bubble

 
  
    #2626
1
27.02.16 18:50

21764 Postings, 3037 Tage Fillorkilldie outputlücke

 
  
    #2627
1
28.02.16 11:06
Man sieht: Wenn alle sparen, expandiert der Abstand zwischen realem BIP und Produktionspotential. Das Motiv, den aufgelaufenen Schuldensaldo auf diese Weise abzutragen, erzeugt deshalb tatsächlich per saldo mehr Schulden. Denn um Schulden real abtragen zu können, braucht es jemand anderen, der identisch seine Ausgaben steigert. Alle zusammen können nicht sparen, versuchen sie es dennoch, ruinieren sie aber immerhin die Voraussetzung dafür, es jemals zu können.  
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4983 Postings, 2617 Tage learnerWie siehst du denn die stark gestiegene

 
  
    #2628
2
28.02.16 11:26
Verschuldung nach der Finanzkrise? Viele Staaten sind höher verschuldet als vor der Krise. Die Privaten haben angesichts der Staatsverschuldung (kommende Steuern und Abgaben) und der demographischen Entwicklung (schrumpfende Renten) eher einen Hang zum weiteren Sparen.

Es gibt zwar etliche Volkswirtschaften, die eine positive, demographische Entwicklung aufweisen, jedoch fehlt es dort (wie im arabischen Raum) vielfach an den notwendigen staatlichen und gesellschaftlichen Strukturen, um einen Wirtschaftsaufschwung möglich zu machen.

Wer also soll nun den Karren aus dem Dreck ziehen?
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Der Schoß ist fruchtbar noch...

6570 Postings, 1731 Tage Zanoni1# 622 Oh, oh, oh....

 
  
    #2629
3
28.02.16 12:46
Die Grafik, die Du da rausgesucht hast ist ganz interessant. Interessant wäre es dann allerdings auch, dem eine Übersicht über das Kreditwachstum der Öffentlichen und dann auch noch eine über das  Gesamtwachstum des Kredits, wenn man Staat und Private zusammennimmt, gegenüberzustellen. Ansonsten lassen sich aus der Grafik m.E. nur sehr unvollständige Schlüsse ziehen.

Kreditwachstum mit Wirtschaftswachstum gleichzusetzen ist zudem ein grober Fehler. Dies fällt eben nicht automatisch überall zusammen und wenn dann auch nicht durchgängig. Ansonsten wären die hochverschuldeten Südeuropäischen Länder ja Wachstumsmotoren und keine Problemkandidaten.

Kreditwachstum "kann" sich auf das Wachstum auswirken - so wäre das richtig formuliert -  und wenn es das tut, so verläuft die Funktion zudem nicht linear sondern parabolisch. Irgendwann setzt nämlich der abnehmende Grenznutzen ein.

Wer hier einfach Identitäten annimmt, der entwickelt seine Analyse auf der Grundlage grob falscher Prämissen. Dies kann nicht zu richtigen Ergebnissen führen.



 

4983 Postings, 2617 Tage learnerDie Südländer waren zumindest

 
  
    #2630
4
28.02.16 13:41
Wachstumsmotoren. Kreditwachstum ist somit kein Garant für nachhaltiges Wachstum. Das ist für Fill jedoch kein Kriterium, weil er die durch Kredit enstehenden zyklischen Krisen als einen notwendigen Teil des Cap ansieht.

Am Ende steht für mich eher die Frage, ob es unter dem Strich einen Wohlstandsgewinn gibt und das müsste man am Beispiel von Griechenland oder Spanien verneinen.

Diese Entwicklung sieht man auch in anderen entwickelten Volkswirtschaften, wo das fehlende Potenzialwachstum zu Problemen der Verteilung führt. Dadurch gerät das Sytem in die Kritik bis hin zur offenen Ablehnung.

Zu besichtigen ist dieses Phänomen auch in Deutschland. Dies manifestiert sich in Politikverdruss, Elitenverdruss, Medienverdruss und Ausländerfeindlichkeit.

Besonders tragisch finde ich die Entwicklung im Ökonomen Thread, wo diese Zusammenhänge in keinster Weise thematisiert werden und man sich zu ziemlich dumpfen Ressentiments hinreißen lässt. Selbst offener Rassismus findet dort seinen Absatz.
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Der Schoß ist fruchtbar noch...

21764 Postings, 3037 Tage Fillorkill# 28 Wie siehst du denn die stark gestiegene

 
  
    #2631
1
28.02.16 21:50
Verschuldung nach der Finanzkrise?

Eine Finanzkrise (resp Bärenmarkt, Recession, Depression) entsteht, wenn die Privaten an der Tragfähigkeit ihrer kumulierten Schuldensalden zu zweifeln beginnen und folgerichtig dazu übergehen, weniger oder keinen Kredit mehr zu ziehen und sich stattdessen ums Deleveraging Gedanken machen. Dieser zyklisch - also kollektiv - auftretende Hang, auch mal wieder solide und nachhaltig wirtschaften zu wollen, löst die Kettenreaktion im Kreditüberbau aus.

In der Folge sinken GDP und damit auch die Einnahmen des öffentlichen Sektors, während seine Sozialausgaben steigen. Eben deshalb gerät der öffentliche Sektor in jeder ernsten Recession allen beschworenen Schuldenbremsen zum Trotz notwendig ins Defizit. Substituiert er die wegbrechenden Ausgaben (= Einnahmen) der Privaten nicht oder nicht hinreichend, zB weil er an die Brüningtherapie glauben will, fehlen diesen die Mittel, um ihre Schulden abzutragen. Die Recession eskaliert dann in Länge und Tiefe, was dann logischerweise für den sparenden Staat höhere Verschuldung bedeutet.  
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21764 Postings, 3037 Tage Fillorkilldie paradoxe welt der postkeynesians

 
  
    #2632
2
29.02.16 15:02
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21764 Postings, 3037 Tage Fillorkillwhy heterodox economics become orthodox

 
  
    #2633
1
01.03.16 21:10
Die Welt makroökonomischer Theorien wird ausserhalb Deutschlands von neoklassischen, neokeynesianischen und monetaristischen Schulen dominiert, während gleichzeitig die dazu in Opposition stehenden Postkeynesians stetig an Boden gewinnen.

In D hingegen dominiert die Brüningdenke, ein Crossover aus Ordolib, Austrians & dem Goldstandard verpflichteter 'schwäbischer Hausfrau'. In dieser Perspektive erscheinen alle Varianten der Neoklassik als 'Keynes', dem auch der radikalisierte Monetarismus des QE verrückterweise angedichtet wird. Von Postkeynesianismus hat hier noch niemand gehört, diesen populären Thread mal ausgenommen.

Komplett http://www.pragcap.com/...x-economics-become-orthodox-on-wall-street/

I recently noted that heterodox economics is not so heterodox anymore.¹ There?s been a growing trend, especially on Wall Street, in the use of heterodox economic models and particularly Post-Keynesian Economic models.  What?s the cause of this surge in popularity?  I think it?s derived from two primary sources:

Orthodox economic models largely ignore the financial system (though this has improved recently) and construct theoretical world views. For a market practitioner, whose world is comprised of financial balance sheets and income statements, the orthodox economic views just don?t have that much value. Theory, quite simply, has no place for the person whose job relies on understanding the world as it is.²  Unlike a tenured professor, market practitioners don?t have the time to wait for some theory or experiment to play out. We need real-world understandings that are useful in understanding the world as it is and not the world as some economic theory thinks it might be.

Heterodox models, Post-Keynesian in particular, are accounting models that properly model the stock flow consistent relationships in the financial system.³ Accounting is central to finance for obvious reasons. And constructing models of the accounting that reflect the relationships between households, firms and governments is crucial to being able to decipher how the economy impacts the financial markets. This is just flow of funds analysis.

This means that Post-Keynesians use a model that understands basic empirical relationships within the financial system. For instance, when all those famous economists over the last 5 years said that banks might ?lend out? their reserves leading to a risk of high inflation during QE, Post-Keyensians said this was wrong because it?s not stock-flow consistent. There is no transmission mechanism by which banks multiply or ?lend out? their reserves to the non-bank public.  

This was just real-world accounting and ideas like this led to some very crucial understandings about how the economy and financial system would be impacted by policies like QE. Interestingly, the most public use of a flow of funds analysis is inside the Federal Reserve itself.  The Z.1 Flow of Funds report is, arguably, the most important piece of national data that the Central Bank releases each quarter.  And it?s constructed in a stock-flow consistent framework that aligns nicely with the way Post-Keynesians view the world.  So, the use of a stock-flow consistent framework isn?t just limited to Post-Keynesian academics and market practitioners.  It?s slowly becoming more prominent inside the world?s most important Central Banks.

My guess is that this sort of modeling will become much more popular in the coming decades as people outside of Wall Street increasingly realize that a stock-flow consistent modeling approach is a very accurate reflection of the way the world actually works as opposed to the theoretical views espoused by much of orthodox economics.  This doesn?t mean orthodox economic models will die or that we need to scrap the whole orthodox framework as some heterodox economists claim.  It just means that the orthodox models will be improved by the inclusion of a broader set of tools.

¹ ? I am not sure why some orthodox economists reject heterodox economics.  It?s quite silly and narrow-minded, in my opinion, to reject something like a stock-flow consistent model which is little more than an accounting framework consistent with how the world actually works.  Then again, most orthodox econ models didn?t take the financial system seriously until the GFC so maybe this isn?t all that surprising.  

² ? Microecon, where there is a good deal of excellent empirical work, also doesn?t have a big influence on market practitioners since its focus is generally too narrow to be of use.

³ ? ?Stock-Flow Consistent? refers to the relationship between balance sheets and income statements. Stocks are end of period balances such as total debt levels whereas flows are intra-period transactions such as spending.  

 
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21764 Postings, 3037 Tage FillorkillPMI, GDP

 
  
    #2634
1
01.03.16 21:19
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21764 Postings, 3037 Tage Fillorkill$ vs net exports / gdp

 
  
    #2635
1
01.03.16 21:23
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21764 Postings, 3037 Tage Fillorkilldas grösste problem dabei ist brüning

 
  
    #2636
1
02.03.16 17:25
komplett: http://www.flassbeck-economics.de/fluechtlingslogik/

..Das größte Problem dabei ist nicht Horst Seehofer, sondern Wolfgang Schäuble. Nicht nur, dass er jedes Nachdenken darüber blockiert, wie man eine erfolgreiche europäische Wirtschaftspolitik macht, die auch in den Nachbarländern die Bereitschaft erhöhen würde, ernsthaft über die Integration von Flüchtlingen nachzudenken. Noch schlimmer ist sein Sparwahn. Man kann nicht zwei Millionen Menschen integrieren, die mit nichts kommen und gleichzeitig in unglaublich starrsinniger Weise an einem so absurden Ziel wie der schwarzen Null festhalten.

Dass heute noch Gemeinden in Deutschland die Zähne zusammenbeißen und an allen Ecken und Enden sparen müssen, um die ihnen zugewiesenen Flüchtlinge aufnehmen und notdürftig versorgen zu können, ist ein Witz. Derweil geht der Zins selbst für langlaufende staatliche Anleihen gegen Null. Aber selbst die Signale der Märkte sind für Ignoranten unhörbar...
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4983 Postings, 2617 Tage learnerWenn Merkel ihren Kurs weiterhin

 
  
    #2637
1
03.03.16 17:11
verfolgen will und dies mit den europäischen Partnern zusammen, müsste sie Schäuble als Finanzminister entlassen. Wäre auch ein Zeichen von politischer Führung!
Aber im Grunde betreibt Merkel schon die Politik des Abschottens, nur das dies nicht auf dem direkten Weg geschieht. Die Grenzen sollen gesichert werden und die Flüchtlingsströme eingedämmt. Dass dies dann von anderen Ländern geleistet wird hilft dabei das Gesicht zu wahren.
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Der Schoß ist fruchtbar noch...

21764 Postings, 3037 Tage Fillorkillbetreibt Merkel schon die Politik des Abschottens

 
  
    #2638
2
03.03.16 20:24
As predicted, Learner. Genau mit dieser Politik - still und leise den schwarzen Peter zurück an die EU-Aussenstaaten zu reichen - erzwingt sie gegen die 'Unwilligen' eine europäische strategische Lösung. Gleichzeitig verteidigt sie jedoch den humanistischen Imperativ der offenen und solidarischen Gesellschaft, allerdings weitestgehend beschränkt auf das Reich der Gestik und Symbole (die die Völkischen für die Sache selbst nehmen und als 'unbegrenzte Massenimmigration' denunzieren).

Mehr kann man von jemand wie Merkel realistischerweise nicht erwarten und auch damit hat sie uns Redskins bereits im positiven Sinne kalt erwischt. Ob der Brüning gehen muss wird sich zeigen. Seine Denkidee, die Integration der hier angestrandeten Massen ohne echte Investitionen bewältigen zu wollen, ist jedenfalls wie Flassbeck richtig moniert an Absurdität und Contraproduktivität kaum zu toppen.    
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21764 Postings, 3037 Tage Fillorkillpotential GDP vs GDP

 
  
    #2639
2
03.03.16 21:22
You?ll notice in the following chart that the economy tends to fall into recession AFTER we?ve seen nominal GDP surpass potential GDP:

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4983 Postings, 2617 Tage learnerWenn Bärenglück am Schönsten ist!?

 
  
    #2640
05.03.16 11:22
Es könnte nun so sein, dass AL in diesem Fall als guter Kontraindikator anzusehen ist.

Im folgenden Link weist er auf die maroden Zahlen in Brasilien hin, während es hier und da Anzeichen gibt, dass wir von einem Tief sprechen könnten.

http://www.ariva.de/forum/...en-Thread-283343?page=4890#jumppos122274

Der Real wertet auf, befindet sich mM nach in einer Bodenbildung, die Kurse von Rohstoff- und Goldminen-Werten zeigen dieser Tage große Ausschläge nach Norden in den Kursen.

Ebenfalls hat AUD/USD per Wochen-Schlusskurs eine technische Bodenbildung in Angriff genommen. Die Bestätigung wäre kurzer Ausflug drüber, Korrektur und Abprall am Widerstand nach oben.

Die Stimmung ist schlecht, es gibt etliche Krisen und die Bären wähnen sich im Bärenmarkt. Dass die Kurse dennoch zur Zeit steigen wird als Bärenmarktrally gewertet.

Vielleicht ist das so, aber es könnte auch anders kommen!
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4983 Postings, 2617 Tage learnerAUD/USD..

 
  
    #2641
05.03.16 11:33
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4983 Postings, 2617 Tage learnerDas wichtigste Unternehmen für Brasilien

 
  
    #2642
05.03.16 11:41
ist wohl Petroleo.

Der Ölpreisverfall, Verschuldung, Dollaranstieg und ein Korruptionsskandal haben diesem Unternehmen stark zugesetzt.

Allerdings muss man den Brasilianern zugute halten, dass die Aufarbeitung des Skandals nicht behindert wird.

So etwas würde in der Form in Deutschland wohl kaum stattfinden. Hierzulande wurden schon Staatsanwälte und Ermittler kalt gestellt, wenn es gegen heimische Konzerne ging!
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4983 Postings, 2617 Tage learnerEin weiteres Beispiel ist Vale,

 
  
    #2643
05.03.16 11:44
ebenfalls einer der größten brasilianischen Firmen und der ganz großen Player im Eisenerzgeschäft.

Nach dem Dammbruch in Brasilien ist schon von der Pleite dieses Unternehmens gesprochen worden. Als ob ein Staat seinen eigenen Goldesel zur Schlachtbank führen würde!
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2774 Postings, 1982 Tage lifeguardbrasilien, wm und olympia

 
  
    #2644
23.07.16 14:45
mit brasilien ist das so eine sache. unbestritten ist, das brasiliens linke die erdölindustrie als devisenbringer für ihre sozialpolitik missbraucht haben. aber das ist standard in linksgeführten ländern von russland über venezuela und allen anderen, die bodenschätze ausbeuten können. nun läuft allerdings nicht nur eine juristische aufarbeitung der vorgänge der vergangengen jahre, sondern es fand ein eigentlicher parlamentarischer rechtsputsch statt. das wir jetzt so wenig davon hören hat viel mit olympia zu tun, ich gehe davon aus, dass wenn der anlass durch ist es mal richtig rumpelt dort. bereits im vorfeld der wm in brasilien hat man mehr oder erfolgreich versucht, die wirtschaftlichen und politsichen probleme unterdem deckel zu halten. kurz nach der wm kamen die probleme aber wieder ins blickfeld der weltöffentlichkeit. auch diesmal kann man nicht ewig die tiefgehenden strukturellen, umweltspezifischen, sozialen wie auch politischen missstände unter verschluss halten. wenn die sportler und die fernsehkameras weg sind wird alles hochkommen. brasilien hat einen berg an problemen, aber jetzt wird erstmal für olympia alles weggelächelt.

kan sich noch jemand an die spiele in athen 2004 erinnern?

Athen 2004: Wie die Olympischen Spiele Griechenland ruinierten | ZEIT ONLINE
Schulden, Ruinen und gebrochene Versprechen: Jetzt, wo alle nach London schauen, ist in Griechenland die Misere des Olympia-Erbes erschreckend zu erkennen.
 

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