Top-Foren

Forum Stunde Tag
Gesamt 313 1103
Talk 44 518
Börse 193 434
Hot-Stocks 76 151
Devisen 14 32

against all odds

Seite 1 von 114
neuester Beitrag: 13.12.17 14:52
eröffnet am: 22.03.13 19:18 von: Fillorkill Anzahl Beiträge: 2842
neuester Beitrag: 13.12.17 14:52 von: Fillorkill Leser gesamt: 218449
davon Heute: 50
bewertet mit 20 Sternen

Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
112 | 113 | 114 | 114  Weiter  

29715 Postings, 3478 Tage Fillorkillagainst all odds

 
  
    #1
20
22.03.13 19:18
Ein ideologiekritischer Makrothread, der umlaufende Lehrmeinungen wie anerkannte Basics des (Börsen-)Stammtisches unregelmässig hinterfragt und der gebotenen Dekonstruktion zuführt. Trading ja, sofern ein konträrer Ansatz und damit ein hinreichend grosses Zeitfenster gewählt wird. Newsflow nein, sofern kommentarlos und ohne kognitive Eigenleistung.

Stammtischparolen gegen 'die da oben', gegen vorgebliche Verschwörung von Zockerbanken, Regierung und Migranten, also alles, was unter negative Affirmation fällt, nein - dafür gibt es bereits hinreichend Threads.  

 
-----------
Mein Gott, es ist voller Sterne...
Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
112 | 113 | 114 | 114  Weiter  
2816 Postings ausgeblendet.

29715 Postings, 3478 Tage Fillorkillfine art and the capitalist's conundrum

 
  
    #2818
17.11.17 20:49
...Capitalism inherently veers towards a monopolistic and unequal society (ie, capitalists try to own all the means of production). This means that capitalists must understand that their own actions are the biggest risk to the system they love. This is because the labor class will not likely allow a persistent inequality to exist. This can either resolve itself via government action (greater redistribution) or the capitalists can resolve it themselves by ensuring that they aren?t obtaining an excessive surplus of wealth. Now, the American system of capitalism is an interesting case study here because America is both the most giving country in the world and also runs a system of relatively large redistribution. And yet wealth inequality remains a tremendous problem. So we?re either not giving...

https://www.pragcap.com/fine-art-and-the-capitalists-conundrum/
-----------
metaethics: zeige mir wer dich positiv bewertet und ich sage dir wer du bist

1714 Postings, 2478 Tage stefan1977Kapitalismus

 
  
    #2819
1
21.11.17 09:40
Der Artikel zum Gemälde geht aber auch, wie sonst auch häufig von Volkswirten zu sehen, von dem Fehler aus, dass die "Superreichen" ein echtes Interesse an Verteilung haben.

Ich habe aktuell "Requiem für den amerikanischen Traum : die 10 Prinzipien der Konzentration von Reichtum und Macht" von Noam Chomsky gelesen. Sicherlich auch ein sehr einseitig geschriebenes Buch, aber sicherlich auch nicht ganz falsch.

Laut Noam Chomsky ist die große Gefahr, dass die Reichen auch die Demokratie beeinflussen. Was natürlich auch so ist. Als Beispiele werden auch die Bankenrettungen genannt, da damit vor allem das Kapital auf Kosten des Staates gerettet wurde.
Banken hätten aus meiner Sicht nicht gerettet werden dürfen, sondern alle Positionen hätten aufgelöst werden müssen. Der Domino-Effekt wäre hier auch nicht unbedingt entstanden, es ist ja nicht so, dass eine Pleite-Bank plötzlich vollkommen Pleite ist und alle Forderungen nicht mehr da sind. Wie in einer Insolvenz oder bei einer Staatspleite könnten sicherlich noch ein Großteil der Forderungen bedient werden. Und die Banken, die diese Verluste nicht tragen können, müssen dann vielleicht auch fallen.

Oder es ist ja auch immer wieder interessant in welchen Staaten die Weltpolizei auftaucht. Ist doch komisch, dass sich niemand für Afrikanische Staaten ohne Rohstoffe interessiert während sich die USA schon seit Jahrzehnten im Nahen Osten einmischen.

Oder immer wieder die Forderungen nach Steuersenkungen, damit es der Wirtschaft besser geht. Ob dadurch Arbeitsplätze entstehen, bezweifle ich.

Hier ist in Deutschland auch das Beispiel Solidaritätszuschlag ganz interessant: Der Solidaritätszuschlag soll sehr wahrscheinlich abgeschafft werden, um die Bürger zu entlasten. Dabei ist der Solidaritätszuschlag ja erst interessant bei höheren Einkommen, gerade die Geringverdiener sparen dabei nichts. Eine Alternative könnte sein, dass der Solidaritätszuschlag wird zur Senkung eines Sozialversicherungsbeitrages genutzt. Davon profitieren dann Arbeitnehmer und Arbeitgeber, aber nicht Kapitalanleger.
Das soll nicht bedeuten, dass ich nicht auch für die Abschaffung wäre!


Das Argument, dass die Arbeiterklasse sich irgendwann wehren wird, muss auch nicht stimmen. Durch Trump wird die Stimmung z.B. gegen Einwanderer gesteuert, dadurch erscheinen "Die da oben" nicht mehr als so gefährlich. Gleichzeitig werden viele Bürger durch Smartphone, Spielkonsole, PC und TV schön ruhig gestellt.

Und ein Aspekt von mir, der in vielen Meinungen häufig vergessen wird. Was hindert die Superreichen dieser Welt daran ihr Kapital und sogar ihren Wohnsitz einfach zu verschieben. Wenn/Falls es in den USA irgendwann einen Knall gibt, werden die Reichen ihr Vermögen doch längst weltweit in Sachwerte verteilt haben. Und die Reichen werden außer ein paar blauen Flecken ungeschoren davon kommen und auch nach jeder Form von Crash noch Reich sein.

Lösungen sind leider utopisch, z.B. alle Steuerschlupflöcher weltweit zu schließen und nach Möglichkeit weltweit Finanztransaktionssteuern oder Vermögenssteuern einführen.


Ich bin übrigens alles andere als Links eingestellt. Im Kapitalismus sollen und müssen die Starken auch belohnt werden. Aber ob es einen Geldadel geben muss, der eigentlich auch über dem Gesetz steht, bezweifle ich stark.
 

5571 Postings, 3058 Tage learnerGestern Abend gab es eine Sendung

 
  
    #2820
2
21.11.17 10:14
im Ersten. Der Wohlstandsreport. Dort wurde natürlich auch wieder festgestellt, dass die Schere in D immer weiter auseinander geht. Die Politik traut sich nicht da wirklich ran zu gehen.

Wer Einkünfte aus Kapital generieren kann ist gegenüber dem normal arbeitenden Menschen klar im Vorteil. Bis zu einem gewissen Einkommen hat man nicht den Hauch einer Chance auf Kapitalbildung.

Auch das Versagen im Bereich der Stadtplanung führt immer häufiger dazu, dass gerade Normal- und Geringverdiener immer öfter in die Armutsfalle getrieben werden. In dem Beitrag gut herausgearbeitet, wie "Investorenarchitektur" für Reiche in unmittelbarer Nachbarschaft von Wohnvierteln der Normalverdiener die Mietpreise explodieren lässt und somit in die Armutsfalle treibt.

Wenn man sich solche Beiträge ansieht wundert man sich nicht mehr über das Erstarken an den politischen Rändern. Leider müssen sich die Politiker dafür in die Verantwortung nehmen lassen, denn es liegt in deren Verantwortung solchen Entwicklungen rechtzeitig ein Ende zu bereiten.

Aber im Gegenteil dazu haben die überschuldeten Kommunen ihre Bestände von Wohnungen an privatwirtschaftliche Konzerne verhökert mit den daraus resultierenden Fehlentwicklungen aus Sicht der Mieter.

Was eine ordentliche Besteuerung für Reiche angeht sollte man am besten über Nacht das amerikanische Steuerrecht diesbezüglich einführen. Dann können die Reichen ruhig wegziehen, weil sie trotzdem die Differenz aus Steuervorteil im Ausland zur Heimat versteuern müssen.

Selbst wenn sie ihren Pass abgeben und endgültig ins Ausland ziehen, gibt es eine Exitbesteuerung von 20%, wenn man dem Beitrag im Film glauben darf.  

29715 Postings, 3478 Tage Fillorkillobsg auf mehrjahreshoch

 
  
    #2821
1
01.12.17 17:46
Langsam darf man (wieder) anfangen zu zählen
-----------
metaethics: zeige mir wen du positiv bewertest und ich sage dir wer du bist
Angehängte Grafik:
obsgshort_(1).gif (verkleinert auf 85%) vergrößern
obsgshort_(1).gif

29715 Postings, 3478 Tage Fillorkillhow will the bitcoin mania end

 
  
    #2822
1
01.12.17 18:12
...many Bitcoin advocates claim that Bitcoin?s decentralized nature is its strongest point, but you could also argue that the lack of a centralized market maker settling at par, is also its greatest weakness since the utility of the coin collapses when its value collapses. This is not a small flaw in Bitcoin. It is arguably a fatal flaw. The historical graveyard of monetary units is comprised of instruments that could not maintain stability in either nominal or real terms...

https://www.pragcap.com/will-bitcoin-mania-end/
-----------
metaethics: zeige mir wen du positiv bewertest und ich sage dir wer du bist

29715 Postings, 3478 Tage Fillorkill#22 'how will..'

 
  
    #2823
1
01.12.17 19:35
Die im Prinzip optimistische Meinung des verehrten Cullen Roche teile ich in dem Fall bekanntlich nicht, denn bereits dadurch, dass die Coins sich zum Werkzeug einer unbegrenzten Spekulation anbieten und machen, neutralisieren sie ihre potentielle Währungsfunktion. Letzteres schrumpft zur Rahmenerzählung, die noch jede Spekulation irgendwie braucht. Lebenspraktisch erscheint es ausserhalb krimineller Milieus unvorstellbar, dass irgend jemand seine Bratwurst mit einem Vehikel bezahlen wird, dass morgen schon das doppelte oder die Hälfte wert sein kann. Faktisch handelt es sich um Redistribution von in echter Währung notierten Geldvermögen innerhalb der Coinerszene selbst.  
-----------
metaethics: zeige mir wen du positiv bewertest und ich sage dir wer du bist

29715 Postings, 3478 Tage Fillorkill'mortgage debt comprises 71% of household debt'

 
  
    #2824
02.12.17 19:13
-----------
metaethics: zeige mir wen du positiv bewertest und ich sage dir wer du bist
Angehängte Grafik:
housing2.png
housing2.png

29715 Postings, 3478 Tage Fillorkill019 Banken hätten aus meiner Sicht nicht gerettet

 
  
    #2825
02.12.17 19:50
Der Cap ist eine kreditgetriebene Produktionsweise, auch wenn ihre Agenten dies nicht so gerne hören wollen. Ihr Stoff, das Kreditgeld, erzeugen private Geschäftsbanken, indem sie voraussetzungslos und unkontrolliert, aus 'Luft', Kredit entsprechend seiner Nachfrage auf die Konten der Kreditnehmer buchen. Krisen sind entsprechend Kreditkrisen, die entstehen, wenn der Fokus der Kundschaft periodisch von Kreditnachfrage auf Kreditbedienung wandert - was mit Kreditentwertung notwendig zusammenfällt.

Weil der aufgelegte Kredit wiederum mit den Assets einer Geschäftsbank identisch ist, werden ihre Bilanzen in jeder ernsten Krise prekär. Die 'Bankenrettung' saniert partiell diese Bilanzen, damit neues Kreditgeld dann zur Verfügung steht, wenn Nachfrage in den nächsten Zyklus eintreten kann. Ohne Bankenrettung mündete Rezession hingegen in eine endlose Abwärtsspirale, weil die Gelddealers einer nach dem anderen aus dem Markt getilgt werden. Die Kosten für die Bankenrettung sind also im Cap Faux Frais* der Gesellschaft für einen existentiellen Dienstleister, der ohne nicht lebensfähig wäre.  

* Faux frais of production is a concept used by classical political economists and by Karl Marx in his critique of political economy. It refers to "incidental operating expenses" incurred in the productive investment of capital, which do not themselves add new value to output.  
-----------
metaethics: zeige mir wen du positiv bewertest und ich sage dir wer du bist

29715 Postings, 3478 Tage Fillorkillebenen

 
  
    #2826
04.12.17 18:54
Ebene 1: Massenfonds mit notorischem Anlagenotstand

Ebene 2: Private, die der 'finanziellen Repression' ein Schnippchen schlagen oder 'vorsorgen' wollen, auch Aktiensparer

Ebene 3: Value-Investoren 'kgv'

Ebene 4: Futuristen 'technology'

Ebene 5: Verstärker - Indexfonds, ETF, Robots, Hedger und Technicals

Ebene 6: Exotica - Gamblers, Permas

Ebene 7: Antizykliker - Ebene 1 bis 6 auf 'Kritische Masse' abfragend, Metaebene



-----------
Ideologie überlagert nicht das gesellschaftliche Sein als ablösbare Schicht, sondern wohnt ihm inne

29715 Postings, 3478 Tage Fillorkillmyth of passive investing

 
  
    #2827
05.12.17 18:13
...the idea of indexing originated, to a large degree, with the Chicago School of Economics. Economists at the school had already constructed a successful economic theory that argued that markets were more efficient than any form of discretionary intervention. This was an inherently anti government view of the world (based on Milton Friedman?s Monetarism) that has since collapsed. But the general view was that discretionary intervention in a ?market based? system is bad...In essence, they argued that discretionary intervention in the markets was misguided. Unfortunately, this idea was largely a strawman based on a political ideology since all decisions in the financial markets are active and discretionary interventions. We can argue about the relative need for activity or discretionary intervention, but we should not confuse this with thinking in absolute terms about these matters.. https://www.pragcap.com/the-myth-of-passive-investing/

-----------
Ideologie überlagert nicht das gesellschaftliche Sein als ablösbare Schicht, sondern wohnt ihm inne
Angehängte Grafik:
scale_of_active-1-580x315.png (verkleinert auf 87%) vergrößern
scale_of_active-1-580x315.png

29715 Postings, 3478 Tage Fillorkilldeflationsgründe

 
  
    #2828
05.12.17 18:23
-----------
Ideologie überlagert nicht das gesellschaftliche Sein als ablösbare Schicht, sondern wohnt ihm inne
Angehängte Grafik:
ulc_in_ea__chart_eu_commission__nov_23__20....png
ulc_in_ea__chart_eu_commission__nov_23__20....png

29715 Postings, 3478 Tage Fillorkilles bleibt paradox

 
  
    #2829
05.12.17 18:38
-----------
Ideologie überlagert nicht das gesellschaftliche Sein als ablösbare Schicht, sondern wohnt ihm inne
Angehängte Grafik:
makro__konomische_paradoxe__chart_exploring....png (verkleinert auf 58%) vergrößern
makro__konomische_paradoxe__chart_exploring....png

29715 Postings, 3478 Tage Fillorkillschool of life: john maynard keynes

 
  
    #2830
06.12.17 12:40

-----------
Ideologie überlagert nicht das gesellschaftliche Sein als ablösbare Schicht, sondern wohnt ihm inne

29715 Postings, 3478 Tage Fillorkillkrypto - nicht währung, sondern redistribution

 
  
    #2831
06.12.17 18:31
A schürfe 100 btc bei 800 $ Kosten, die Einnahmen von E-Werk und Hardware-Produzenten darstellen

B erwerbe von A 100 btc zu 1.000 $, der damit einen Einnahmeüberschuss über seine Ausgaben von 200 $ erzielt.

C erwerbe von B 100 btc zu 2.000 $, der damit einen Einnahmeüberschuss von 1.000 $ über seine Ausgaben erzielt.

C veräussere 100 btc infolge eines Kurssturzes zu 1.500 $ an D. C erzielt damit einen Ausgabenüberschuss über seine Einnahmen von 500 $.

Am Ende der Runde wurde $ Vermögen wie folgt redistributiert:

E-Werk & Hardwareproduzent +   800 $

A                                              +   200 $

B                                              + 1.000$

C                                              -   500 $

D*                                             - 1.500 $

* D kann nun teurer oder billiger an E verkaufen und damit die Realisation seines Einnahme / Ausgabe Verhältnis an diesen weiterreichen. Usw usw

Fazit: Die Coiner schaffen keine neuen Vermögen, sondern verteilen via Coin ihre eigenen, in $ oder ? gehaltenen lediglich innerhalb ihres Milieus um - ausgenommen der Abgänge für Strom und Hardware, die dort Arbeitsplätze sichern.  



-----------
Ideologie überlagert nicht das gesellschaftliche Sein als ablösbare Schicht, sondern wohnt ihm inne

1714 Postings, 2478 Tage stefan1977Krypto-Vermögen

 
  
    #2832
1
07.12.17 10:56
Ich stimme auch zu, dass hier keine Vermögen geschaffen werden.

Aber dein Beispiel würde in der Realität anders lauten:
A "schürft" 10.000 Bitcoins. Davon verkauft er 100 an B. Die restlichen 9.900 Bitcoins liegen immer noch in seinem "Wallet".
A hat damit ein wunderschönes Buchvermögen geschaffen.

Das Interesse von A (den von mir so genannten Big Playern der Krypto-Szene) wird es nun sein, dass sie möglichst viele Bitcoins in "Fiat-Währungen" tauschen.
Wenn der Plan von A aufgeht, dann verkauft er den Großteil seiner Coins erst zu höheren Kursen.

Und dann bin ich auch beim Umverteilung. Eine große Umverteilung des Mittelstands an Bitcoin-Millionäre/Milliardäre.
Mittelstand deshalb, weil die Unterschicht sich keine Bitcoins leisten kann und eher Menschen mit kleinen "Vermögen" vom schnellen Reichtum träumen.
 

1714 Postings, 2478 Tage stefan1977Bitcoin-Crash

 
  
    #2833
1
07.12.17 10:59
Für mich, vielleicht liege ich mit meiner Meinung aber auch komplett falsch, ist ein Bitcoin-Crash unvermeidlich und wird irgendwann kommen.

Aber, wenn der Crash kommt, wird dann die Börse diesen Crash so wegstecken können?
Oder werden dann die Börsen ebenfalls fallen.
Wie groß ist die Verstrickung in die Real-Wirtschaft? Sind schon Kredite mit Bitcoins abgesichert? Wird durch einen Bitcoin-Crash Liquidität abgeschöpft?
 

29715 Postings, 3478 Tage Fillorkillrydex 14dma

 
  
    #2834
08.12.17 12:30
-----------
Ideologie überlagert nicht das gesellschaftliche Sein als ablösbare Schicht, sondern wohnt ihm inne
Angehängte Grafik:
nu.gif (verkleinert auf 84%) vergrößern
nu.gif

29715 Postings, 3478 Tage FillorkillA hat damit ein wunderschönes Buchvermögen geschaf

 
  
    #2835
1
08.12.17 12:54
Na, es gilt, je grösser das Buchvermögen, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, es in echter Währung sichern zu können. Und wann wäre der Zeitpunkt für den 'Early Adaptor' gewesen, seinen virtuellen Schatz in $ oder ? zu swappen ? Nach der Ver10fachung, nach der Ver100fachung oder doch lieber nach der Ver1000fachung ? Wer halbwegs rational agiert, beteiligt sich nicht an einem Ponzischeme, sondern bedient es - als Dealer oder Handelsplattform, als Produzent von Hardware oder Strom, durch Umwandlung seiner Klitsche in irgendwas mit 'Blockchain' usw. Wer hingegen vernarrt ist in die Erzählung von der kommenden Währung, der macht den Weg mit von ganz unten nach ganz oben - und wieder retour. Ein Schicksal, dass ich auch für den geschätzten Tony F. befürchte.

Nein, ein Bitcoin-Crash wird sich massgeblich nur in der Coiner-Welt abspielen, eben weil $ oder ? Vermögen via Coin lediglich die Hände gewechselt hat, per saldo aber im Volumen weiterhin unverändert tendiert. Ein peripherer Effekt auf die reale Welt ergibt sich dadurch, dass Leute, die ihr Häuschen beliehen haben um in die Coins 'investieren zu können', nun ohne da stehen, und die Angestellten von 'Blockchain' Firmen und Handelsplattformen (wieder) ohne Job.  
-----------
Ideologie überlagert nicht das gesellschaftliche Sein als ablösbare Schicht, sondern wohnt ihm inne

29715 Postings, 3478 Tage Fillorkill500.000 $

 
  
    #2836
09.12.17 17:52
Herr Flaskämper*, wie lange hält der Bitcoin-Rausch noch an?

...wenn Sie glauben, dass die Digitalisierung und Globalisierung weiter voranschreiten und freie Währungen ihre Daseinsberechtigung haben, dann kann es durchaus sein, dass ein Bitcoin irgendwann einen Wert von rund 500.000 Dollar hat..Ich vergleiche Bitcoins gern mit Gold. Bitcoins sind selten, genau wie physisches Gold. Physisches Gold ist geologisch selten und Bitcoins sind mathematisch selten. Wenn man die Vorstellungskraft besitzt und daran glaubt, dass Bitcoins in einer immer vernetzteren und digitalisierten Welt eine Daseinsberechtigung haben, dann ist es aus meiner Sicht nicht unrealistisch, dass sie genauso viel wert sein können wie physisches Gold weltweit. Wenn diese Parität eintritt, müsste ein Bitcoin ..

http://www.zeit.de/wirtschaft/geldanlage/2017-12/...liver-flaskaemper

*OLIVER FLASKÄMPER ist Gründer von bitcoin.de, Deutschlands einziger Bitcoin-Börse. Er hat noch andere Onlineunternehmen gegründet, darunter geizkragen.de (!) und nettolohn.de.
-----------
Ideologie überlagert nicht das gesellschaftliche Sein als ablösbare Schicht, sondern wohnt ihm inne

29715 Postings, 3478 Tage Fillorkillgute frage: who determines interest rates

 
  
    #2837
1
09.12.17 18:15
I get this question a ton ? who determines interest rates in the economy, the markets or the Fed?  The answer is actually neither. The state of the economy determines how interest rates will be set:

...most importantly, it?s crucial to understand the context in which interest rates are set at a certain level. For instance, in an environment of high inflation the Fed is likely to respond to the state of the economy by raising interest rates. The Fed can?t control the economy and generally reacts to the state of the economy. In addition, the market rates on other interest rate products are likely to rise in a high inflationary environment even if the Fed were to keep overnight rates low.  If a bank can charge you a higher real rate on bank loans because the economy is stronger then the difference between the benchmark rate and the lending rate just makes it more profitable for the banks to issue loans. This could also become inflationary and so the Fed is very likely to respond to a high rate of inflation by raising interest rates. Therefore, the Fed responds to the state of the economy...

https://www.pragcap.com/who-determines-interest-rates/
-----------
Ideologie überlagert nicht das gesellschaftliche Sein als ablösbare Schicht, sondern wohnt ihm inne

29715 Postings, 3478 Tage Fillorkillkaufgelegenheiten - so billig wird es nie wieder

 
  
    #2838
09.12.17 18:48
-----------
Ideologie überlagert nicht das gesellschaftliche Sein als ablösbare Schicht, sondern wohnt ihm inne
Angehängte Grafik:
chart_intraday_btceurbitcoineuro.png (verkleinert auf 54%) vergrößern
chart_intraday_btceurbitcoineuro.png

29715 Postings, 3478 Tage Fillorkilldeutschland sectoral balance

 
  
    #2839
10.12.17 14:39
-----------
Ideologie überlagert nicht das gesellschaftliche Sein als ablösbare Schicht, sondern wohnt ihm inne
Angehängte Grafik:
sectoral_financial_balances__chart_makroskop__....png (verkleinert auf 41%) vergrößern
sectoral_financial_balances__chart_makroskop__....png

29715 Postings, 3478 Tage Fillorkillmoney creation in a post crisis world

 
  
    #2840
11.12.17 12:53
http://www.coppolacomment.com/2017/10/...on-in-post-crisis-world.html   Creative Commons Attribution 3.0 Unported License

...all money that banks create is their own liability towards a third party - in other words, it is debt. This debt money is always backed by an equivalent claim on the income and, as a last resort, goods of a third party. The problem for banks is that the debt they owe to their customers as a consequence of lending is short-term and highly liquid, whereas the debt their customers owe to them as a consequence of lending is long-term and illiquid.

When the customer draws down a loan - or, for that matter, when a customer draws any money from their deposit account, whether or not it is created through lending - the bank must have sufficient cash, or liquid assets readily exchangeable for cash, to pay them. But banks don't keep much in the way of liquid assets: after all, if they had to hold sufficient liquid assets to enable everyone to draw down the contents of their deposit accounts on demand, they wouldn't be able to do much in the way of long-term illiquid lending.

Therefore, although banks create money when they lend, they still need to borrow money when they make payments. It is bad accounting to assert that "banks create money when they lend" without recognising the funding problem caused by liquidity transformation.  Yes, lending creates deposits, but deposit drawdowns need to be funded with liquid assets - which for banks are by definition scarce...
-----------
Ideologie überlagert nicht das gesellschaftliche Sein als ablösbare Schicht, sondern wohnt ihm inne

29715 Postings, 3478 Tage Fillorkillatypische beschäftigung in deutschland

 
  
    #2841
11.12.17 12:55
-----------
Ideologie überlagert nicht das gesellschaftliche Sein als ablösbare Schicht, sondern wohnt ihm inne
Angehängte Grafik:
atypische_beschaeftigung_in_deutschland_seit_1....gif (verkleinert auf 91%) vergrößern
atypische_beschaeftigung_in_deutschland_seit_1....gif

29715 Postings, 3478 Tage Fillorkillbitcoin 'futures'

 
  
    #2842
13.12.17 14:52
Soviel Vertrauen muss sein: Margin requirements for CME Group Inc. bitcoin futures will be 47 percent next week when the contracts start trading, an increase from the previous plan. The Chicago-based exchange owner said today in a message to users that it will require 47 percent to be put up at the start of a trade, known as initial margin, and 43 percent to be maintained as the contracts rise and fall in value, known as maintenance margin. The previous initial amount was set at 35 percent and the exchange hadn?t set a level of maintenance margin, according to the company.

https://www.bloomberg.com/news/articles/...-to-launch-bitcoin-futures

Ein schöner Hebel von roundabout 2.0, der den Unterschied zum Direktkauf fast vergessen und 'Hedging' gegenstandslos macht. Die Nachfrage sieht entsprechend aus: Seit Montag ' a total 4,127 contracts traded and about 20 firms participating, according to Cboe'.

Zum Vergleich: Open interest in the bitcoin futures was 1,372 Monday, versus 650,765 for Cboe Volatility Index (.VIX) futures, according to Cboe.
-----------
Ideologie überlagert nicht das gesellschaftliche Sein als ablösbare Schicht, sondern wohnt ihm inne

Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
112 | 113 | 114 | 114  Weiter  
   Antwort einfügen - nach oben