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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 4542
neuester Beitrag: 01.10.14 10:21
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 113531
neuester Beitrag: 01.10.14 10:21 von: Rene Dugal Leser gesamt: 8514478
davon Heute: 2067
bewertet mit 416 Sternen

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37925 Postings, 3800 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
416
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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113505 Postings ausgeblendet.

8578 Postings, 1335 Tage zaphod42Studi-Kredite in D

 
  
    #113507
1
29.09.14 14:06
Studienkredit als Schuldenfalle für Studenten - SPIEGEL ONLINE
Mit 37.000 Euro Schulden ins Arbeitsleben: Rafael, heute Art Director, verließ sich bei der Finanzierung seines Grafikstudiums auf die Deutsche Bank. Heute weiß er, dass das keine gute Entscheidung war.
 

37925 Postings, 3800 Tage Anti LemmingChina fürchtet den ganz großen Aufstand

 
  
    #113508
4
29.09.14 17:46
www.spiegel.de/politik/ausland/...-den-grossen-aufstand-a-994365.html

Trotz aller Mahnungen wächst die Zahl der Demonstranten in Hongkong. Jetzt fürchtet die Regierung in Peking, dass der Funke des Zorns auf das ganze Land überspringt. Der KP droht ein dramatischer Herbst.

Solche Bilder versetzen Chinas Führung in Panik: Wasserwerfer, Tränengas, Rauchsäulen - und hinter den Barrikaden verwegene junge Leute, nur mit Schirmen, Schals und Skibrillen ausgerüstet. Als diese Bilder vor dreieinhalb Jahren aus Tunesien und Ägypten um die Welt gingen, verschärfte Peking die Internetzensur. Der Funke des arabischen Aufstands, damals noch "Jasmin-Revolution" genannt, sollte nicht nach China überspringen.

Nun kommen dieselben Bilder aus China selbst, aus der Sonderverwaltungszone Hongkong, und Peking stemmt sich mit allen Mitteln gegen die Bilderflut. In der Nacht zum Montag ließ die Führung anscheinend Instagram abschalten. Schlimm genug, dass Hongkong tobt. China soll ruhig bleiben, die Menschen in Peking und Shanghai sollen so wenig wie möglich mitbekommen. Die Unruhe in Zhongnanhai, dem Regierungsviertel neben der Verbotenen Stadt, muss erheblich sein.

Die Proteste der Studenten in Hongkong sind die schwerste offene Herausforderung für Chinas Autokraten seit dem Aufstand auf dem Platz des Himmlischen Friedens vor 25 Jahren. So dramatisch die Lage im Nahen Osten und in der Ukraine ist - wenn Peking die Situation in Hongkong nicht friedlich in den Griff bekommt, dann könnte dem Krisensommer 2014 ein noch ernsterer Herbst folgen. Denn anders als 1989 ist China heute kein ökonomischer Zwerg mehr, sondern die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Außer an Amerika - und vielleicht an der strategischen Öl-Monarchie Saudi-Arabien - ist die Weltwirtschaft von keinem einzelnen Staat so abhängig wie von China....

Drohnenblick auf die Demo:
www.youtube.com/watch?v=GZ7r8qi3NIY#t=17  

37925 Postings, 3800 Tage Anti LemmingAnstehende US-Hauskäufe: -1 %

 
  
    #113509
1
29.09.14 17:51
www.marketwatch.com/story/...sales-fall-1-in-august-2014-09-29-109108

Pending home sales fall 1% in August

WASHINGTON (MarketWatch) -- A gauge of pending home sales fell 1% in August, pulling back from an 11-month high in July, the National Association of Realtors reported Monday. Signaling that upcoming closings of existing homes are likely to slow down, the index of pending home sales hit a seasonally adjusted 104.7 in August, compared with 105.8 in July. Last month's drop is likely due to waning investor activity as the pool of cheap, distressed properties dries up. By region, August's gauge of pending home sales fell 3% in the Northeast, 2.1% in the Midwest and 1.4% in the South. Meanwhile, the gauge rose 2.6% in the West. Rising mortgage rates and prices cut home sales this year, and August's gauge of pending deals was down 2.2% from the year-earlier period. Existing-home sales for all of 2014 are expected to hit 4.94 million, below 2013's final tally of 5.09 million, NAR forecast. Pending sales typically close within two months. An index reading of 100 equals 2001's average contract activity level.

Grafik: www.zerohedge.com/sites/default/files/images/...ow/20140829_home1.jpg
 
Angehängte Grafik:
20140829_home1.jpg (verkleinert auf 53%) vergrößern
20140829_home1.jpg

37925 Postings, 3800 Tage Anti LemmingVerliert Pimco einen Großteil seiner Assets?

 
  
    #113510
2
29.09.14 21:44
- nach Bill Gross' Rausschmiss? Noch reiben sich die verbliebenen Pimco-Manager die Hände, aber es könnte gut sein, dass sie am Jahresende ohne Boni dastehen. Die Abflüsse könnten sich auf so hohe Summe belaufen, dass auch die Märkte, inbesondere der Bondmarkt, durchgeschüttelt zu werden drohen. Womöglich muss die Fed erneut QE ins Leben rufen, um einen Bond-Crash zu verhindern.

...Sadly, the celebrations may end quickly if Kepler Cheuvreux 's take on the situation is proven correct.

Earlier today the French bank said that investors may withdraw a gargantuan $150 billion of Total Return Fund’s $221 billion AUM, which is also more than 10% of Pimco’s $1.44 trillion 3rd party AUM.  The report said that Pimco operating profit may drop almost 15% on withdrawals following CIO Bill Gross’s departure. Translated: no bonuses for anyone celebrating today. Of course, the shareholders were already hit when the stock of Allianz tumbled by 6% on Friday.

And if the liquidations accelerate, especially considering the woeful state of bond market liquidity these days when PIMCO suddenly becomes such a major player on the offer side the Fed may have to launch QE just to absorb what PIMCO has to sell so as to not crush the bond market, it is none other than Bill Gross who will have the final laugh, especially if he is able to pick off the bonds his former employer is liquidating in a blue light special.

www.zerohedge.com/news/2014-09-29/...s-flagship-fund-may-be-withdrawn  

37925 Postings, 3800 Tage Anti LemmingSPX mit "broadening top"

 
  
    #113511
29.09.14 22:03
(Chart stammt aus Eddls externem Quo Vadis)

 
Angehängte Grafik:
bildschirmfoto_2014_09_29_um_20_47_54.jpg (verkleinert auf 39%) vergrößern
bildschirmfoto_2014_09_29_um_20_47_54.jpg

37925 Postings, 3800 Tage Anti LemmingChicago PMI fällt auf 60,5

 
  
    #113512
1
30.09.14 15:59
Chicago PMI slows to 60.5 in September; inventory hits 41-year high

WASHINGTON (MarketWatch) -- Chicago PMI slowed to a still very strong reading of 60.5 in September, down from 64.3 in August. Firms added inventory at the highest pace in 41 years, while the prices paid index reached its highest level since November 2012, MNI Indicators said. Any reading above 50 indicates expansion.  

37925 Postings, 3800 Tage Anti LemmingCase-Shiller Hauspreis-Anstieg rückläufig

 
  
    #113513
2
30.09.14 16:03
 
Angehängte Grafik:
20140830_cs1.jpg (verkleinert auf 53%) vergrößern
20140830_cs1.jpg

37925 Postings, 3800 Tage Anti LemmingUS-Verbrauchervertrauen fällt deutlich auf 86

 
  
    #113514
1
30.09.14 16:05
von zuvor 93,4 im August.

Consumer confidence falls to 86 from 93.4 in August
 

37925 Postings, 3800 Tage Anti LemmingAktien koppeln sich von US-Staatsanleihen ab

 
  
    #113515
1
30.09.14 17:55
Window-Dressing zum Quartalsende? Ist im Prinzip verboten und wird am letzten Handelstag im Monat (heute) daher normalerweise nicht offen praktiziert...

Normalerweise sind der SP-500 und die Rendite der 30j-UST stark korreliert.

Die Charts zeigen den gestrigen (oben) und den heutigen (unten) Handelstag in USA.  
Angehängte Grafik:
20140830_dejavu.jpg (verkleinert auf 60%) vergrößern
20140830_dejavu.jpg

37925 Postings, 3800 Tage Anti LemmingWarum die Inflation in der Eurozone nur 0,3 % ist

 
  
    #113516
2
30.09.14 18:00
Das ist erstens erfreulich (und nicht, wie die EZB wähnt, bedenklich) und hat zweitens ganz profane Gründe: Die Energiepreise sind deutlich gefallen (Grafik unten).

Kein Grund also für Draghi, nun Euro-QE vom Zaun zu brechen.

http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_PUBLIC/...092014-AP-EN.PDF
 
Angehängte Grafik:
hc_1068.jpg (verkleinert auf 56%) vergrößern
hc_1068.jpg

4106 Postings, 2412 Tage Palaimon#510 Weitere10 Milliarden sind ja kein Pappenstiel

 
  
    #113517
4
30.09.14 20:01
Pimco nach Abgang von Gross: Kunden ziehen zehn Milliarden Dollar ab - SPIEGEL ONLINE
Bei der Fondsgesellschaft Pimco soll die Stimmung nach dem Abgang des Starinvestors Bill Gross bestens sein. Doch es fragt sich, wie lange: Laut "Wall Street Journal" entzogen Kunden der Allianz-Tochter bereits zehn Milliarden Dollar.
Seit Mai 2013 sind bereits 70 Milliarden Dollar aus dem von Gross geleiteten Total Return Fund abgeflossen. Der weltgrößte Anleihenfonds hatte einst ein Volumen von knapp 293 Milliarden Dollar.
-----------
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

32742 Postings, 5452 Tage Kicky37 Banken in Hongkong geschlossen

 
  
    #113518
1
30.09.14 20:25
Bank customers were this morning reminded by Hong Kong’s monetary authorities that many bank branches in protest zones remained closed while ATM machines in these areas will likely run out of cash ahead of a two-day public holiday.

In a press release, the Hong Kong Monetary Authority also appeared to address concerns that any panic outflow of funds would destabilise the currency peg by stating that “trading was normal” with “ample liquidity in the banking system”, but that the “HKMA is also prepared to inject Hong Kong dollar and [yuan] liquidity into the banking system as and when necessary”.

It is the second day bank services in parts of Hong Kong Island and Kowloon were suspended as a result of ongoing protests by tens of thousands of demonstrators calling for the resignation of Chief Executive Leung Chun-ying and a renegotiation of a Beijing-imposed democratic reform package.......
http://www.scmp.com/business/banking-finance/...ches-closed-hong-kong

Hinter geschlossenen Türen trifft sich  Chinese president Xi Jinping mit den Tycoons von Hongkong

http://www.scmp.com/business/china-business/...g-tycoons-erodes-trust
We all know how busy Chinese president Xi Jinping can be, so when he calls for a meeting, it must be top priority. For the richest Hong Kong tycoons, it is unusual to meet Xi in a group meeting, particularly to discuss politics rather than business.

Last week, Xi greeted a delegation of senior figures from Hong Kong's business sector, including Asia's richest man Li Ka-shing, whose relations with Beijing were believed to be at a turning point after his business empire apparently tried to offload assets in the world's No 2 economy and shift more focus to Europe.

Such a high-profile group meeting led by former and first chief executive Tung Chee-hwa received a lot of media and public attention at a time when frustrations have grown following Beijing's controversial decision to screen and limit candidates for the 2017 chief executive election.

Whoever initiated the meeting must believe Xi's appearance and involvement could help ease the situation by reassuring Hong Kong people that Beijing' policy remained unchanged with respect to the "One country, two systems"developed by China's late paramount leader Deng Xiaoping. Unfortunately, this meeting may be just another misstep by top officials in charge of Hong Kong affairs in Beijing.

Hong Kong has been a business and market-oriented society for many decades. The influence of business leaders like Li Ka-shing is huge.It may be too early to say whether Li's influence has weakened in Hong Kong society, but it is for sure that Hongkongers are entering a new era, in particular the younger generation with pro-democracy student leader Joshua Wong as a clear new representative figure.

Even before Li and other tycoons went to Beijing to meet Xi to discuss Hong Kong's political situation, many Hongkongers were already unhappy enough with the so-called property monopoly that helped to kill countless small and private businesses in the city. We can't deny that this income gap is one of the key causes of the current political storm in Hong Kong.The invitation to a small group of business leaders to meet Xi in Beijing for a closed-door meeting naturally left the general public in Hong Kong in deep doubt over whom Beijing really believes should legitimately represent Hongkongers' long-term interests.

The decision to speak to business leaders, not legislators or key pro-democracy representatives, reflects the very old-fashioned strategy Beijing wants to continue to play. That is, money talks and Hong Kong is a city where tycoons matter more than the rest of seven million residents. ..  

37925 Postings, 3800 Tage Anti LemmingRohstoff-Abverkauf verheißt nichts Gutes

 
  
    #113519
30.09.14 21:59
www.marketwatch.com/story/...for-commodities-just-got-real-2014-09-30

NEW YORK (MarketWatch) — September was already shaping up as a brutal month for most major commodites. For some markets, it just got a lot uglier.

What"s slamming broad swaths of the commodities market? Everything from supply gluts to the dollar"s Samson-like strength of late.

More specifically, oil has been weighed down by a supply glut tied partly to growing U.S. shale production and waning global demand. Gold futures have slumped amid lackluster physical buying, while grain futures have been slipping due to bountiful crop.

And then, of course, there"s the U.S. dollar. The currency has been on a tear, with the ICE dollar index DXY, +0.36%  up 7.7% in the third quarter — the strongest quarterly rise since 2008, according to FactSet. The index, which measures the currency against six major rivals, is trading near a four-year high.at 85.909.

A rising currency can weigh on dollar-priced commodities because a stronger dollar makes them more expensive to users of other currencies.

Overall, the Bloomberg Commodity Index is off 1.4% Tuesday. The index has plunged more than 6.2% since the beginning of the month is now negative on the year with a year-to-date decline of around 5.6%.
 
Angehängte Grafik:
mw-cv315_commod_20140930134544_zh.jpg (verkleinert auf 57%) vergrößern
mw-cv315_commod_20140930134544_zh.jpg

37925 Postings, 3800 Tage Anti LemmingScheinheilig-bosartige Winkelzüge für Draghi-QE

 
  
    #113521
01.10.14 08:47
www.wsj.de/nachrichten/SB11976045344857054351604580185710808359610

Willem Buiter, Chefvolkswirt Citigroup, empfiehlt einen radikalen Schritt: Die EZB sollte verbriefte Anleihen aus Peripherie-Ländern kaufen.

Die EZB sollte die Banken der Eurozone dazu bringen, Staatsanleihen von Peripherieländern zu verbriefen. Das wären dann private Wertpapiere, die die Zentralbanken des Eurosystems unbegrenzt kaufen könnten.

Buiter: "Ich schlage vor: Für 500 Milliarden Euro kauft sie noch dieses Jahr und gibt die Zusage, dass es mehr wird, wenn Inflation und Aktivität nicht anziehen."  

37925 Postings, 3800 Tage Anti LemmingDraghi will Schrott aus Griechenl. + Zypern kaufen

 
  
    #113522
01.10.14 08:50

37925 Postings, 3800 Tage Anti LemmingNZZ: Kein Grund für EZB-Aktivismus

 
  
    #113523
01.10.14 09:06
www.nzz.ch/meinung/kein-grund-fuer-aktivismus-1.18394602

Inflationsrückgang in der Euro-Zone
Kein Grund für Aktivismus

Die Inflation der Euro-Zone ist im September von 0,4 auf 0,3 Prozent gefallen. Damit liegt die Teuerung innerhalb der Währungsunion zwar auf dem tiefsten Stand seit Oktober 2009. Überraschend kommt der Rückgang aber nicht, zumal die weiterhin stark sinkenden Preise für Energieträger eine solche Entwicklung haben erwarten lassen. Klammert man die naturgemäss volatilen Preise für Energieträger und Nahrungsmittel aus und richtet den Blick auf die – deutlich aussagekräftigere – Kerninflation, liegt die Geldentwertung bereits einiges höher, nämlich bei 0,7 Prozent. Von Deflation kann somit noch keine Rede sein. Dennoch werden die jüngsten Statistiken den Druck auf die Europäische Zentralbank (EZB) erhöhen, zur Vermeidung einer befürchteten Deflation die Geldschleusen noch weiter zu öffnen.

Die EZB, die diesen Donnerstag in Neapel tagen wird, wäre gut beraten, dem Druck zu widerstehen. So stehen die Chancen gut, dass die Inflation trotz Konjunkturschwäche wieder anziehen wird gegen Ende dieses Jahres. Zum Ersten dürfte angesichts der im Vorjahr besonders rasch gesunkenen Preise für Lebensmittel und Energieträger der statistische Basiseffekt für Auftrieb bei den Preisindizes sorgen. Zum Zweiten kommt der EZB die anhaltende Schwäche der Einheitswährung zugute. So notierte der Euro am Dienstag gegenüber dem Dollar auf dem tiefsten Niveau seit zwei Jahren. Dies verteuert die Importgüter und verbessert die Absatzchancen für europäische Exporteure. EZB-Präsident Mario Draghi lässt denn auch keine Gelegenheit ungenutzt, den Euro mit verbalen Interventionen weiter zu schwächen.

Zwar dürfte die Inflation selbst mit diesen zwei Effekten auf absehbare Zeit unter dem Zielwert von knapp 2 Prozent verharren. Deswegen aber die grosse «Bazooka» aus dem Waffenarsenal zu holen und unter dem Titel «Quantitative Easing» staatliche Schuldpapiere aufzukaufen, wäre die falsche Antwort. Denn so unbequem es für manche (süd-)europäische Regierung auch sein mag: Eine Revitalisierung der Wirtschaft verlangt primär strukturelle Reformen und eine Entfesselung der Wettbewerbskräfte. Eine Staatsfinanzierung über die Notenpresse verstärkt demgegenüber vor allem die Ungleichgewichte an den Finanzmärkten. Dies schraubt die Fallhöhe weiter nach oben, sollten die mit viel billigem Geld geschaffenen Blasen am Markt für Vermögenswerte dereinst platzen.  

37925 Postings, 3800 Tage Anti LemmingJapan: inländische Autoverkäufe fallen um 2,8 %

 
  
    #113524
01.10.14 09:44

37925 Postings, 3800 Tage Anti LemmingIn ganz Asien schwächelt die Wirtschaft

 
  
    #113525
01.10.14 09:52
www.reuters.com/article/2014/10/01/...l-economy-idUSKCN0HQ31420141001

(Reuters) - Factory activity stumbled across much of Asia in September, with slowdowns in India, Japan and Taiwan and an outright decline in South Korea delivering a setback to hopes for a pick in world growth this year.

The lackluster performance helped lift the U.S. dollar above 110.00 yen for the first time since mid-2008 while punishing commodity prices globally, a positive for consumers but also a force for disinflation.

Indeed, subsiding price pressures was a feature of many of the manufacturing surveys out on Wednesday. Even Taiwan, one of the stronger economies in the region, reported output prices were cut for the eighth month in a row, while input inflation was the lowest in over a year.

"This should give the authorities plenty of room to keep policy accommodative to support growth," said HSBC economist, John Zhu, a conclusion that goes for plenty of other countries.

China this week cut mortgage rates and downpayment levels for some home buyers for the first time since the global financial crisis, escalating efforts to boost an economy threatened by the sagging housing market.

Beijing has for some time now found it can no longer rely on exports and manufacturing as an engine for growth.

The official Purchasing Managers' Index (PMI) of activity stayed stuck at 51.1 in September, only modestly above the 50 level that separates growth from contraction.

"The economy still faces a degree of downward pressure," said Chen Zhongtao, an official at the China Federation of Logistics and Purchasing which helps to publish the PMI.

International investors have also been unsettled by reading pro-democracy protests in Hong Kong, watchful for any signs of fallout for China's economy.

ACTIVITY WANES

In Japan, the economy is still struggling to get over a hike in the sale taxes that took effect five months ago.

The final Markit/JMMA Japan PMI eased to 51.7 in September, from 52.2 in August, and followed data showing industrial output, consumer spending and real wages all fell in August.

There was a glint of light as the Bank of Japan's closely watched survey of business confidence improved for the first time in two quarters. Yet sentiment for the services sector still worsened.

All of which did little to relieve pressure on policymakers to expand stimulus ahead of Prime Minister Shinzo Abe's decision by year-end on whether to proceed with a second tax hike.

Taiwan's version of the PMI cooled to 53.3 in September, from a robust 56.1 the month before. The country's manufacturers have been riding a wave of popularity for Apple new iPhones but growth in new orders and new exports still slowed in the month.

Indian factory activity expanded at its slowest pace in nine months in September with an index reading of 51.0, down from 52.4 in August, breaking what had been a promising run.

Faring even worse was South Korea, where the HSBC/Markit PMI slid to a three-month trough of 48.8 in September, indicating activity contracted.....  

37925 Postings, 3800 Tage Anti LemmingGerman manufacturing PMI falls to 49.9 in Sept.

 
  
    #113526
01.10.14 10:07

37925 Postings, 3800 Tage Anti LemmingEurozone manufacturing PMI slips to 50.3 in Sept.

 
  
    #113527
01.10.14 10:08

37925 Postings, 3800 Tage Anti LemmingEuro kollabiert

 
  
    #113528
1
01.10.14 10:10
Ist nicht mehr weit weg von den Tiefständen aus 2012. Dem Dax wird es bald ähnlich gehen.  
Angehängte Grafik:
hc_1087.jpg (verkleinert auf 85%) vergrößern
hc_1087.jpg

5316 Postings, 1815 Tage Rene DugalParität ?

 
  
    #113529
01.10.14 10:17

5316 Postings, 1815 Tage Rene Dugal1:1

 
  
    #113530
01.10.14 10:19

5316 Postings, 1815 Tage Rene Dugaloder null zu null *ggg*

 
  
    #113531
01.10.14 10:21

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