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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 4537
neuester Beitrag: 20.09.14 19:45
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 113401
neuester Beitrag: 20.09.14 19:45 von: Palaimon Leser gesamt: 8460535
davon Heute: 9
bewertet mit 415 Sternen

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37725 Postings, 3790 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
415
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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113375 Postings ausgeblendet.

37725 Postings, 3790 Tage Anti LemmingUS-Baubeginne: -14,4 % im August

 
  
    #113377
3
18.09.14 15:22
Passt zum Hype im gestrigen US-Homebuilder-Index (Chart in # 374, hellblaue Linie) wie die Faust auf's Auge.

www.marketwatch.com/story/...-august-signal-shaky-recovery-2014-09-18

WASHINGTON (MarketWatch) — Construction started on new U.S. homes tumbled last month, pulling back after a recent surge, signaling some shakiness in the housing market’s recovery, according to government data released Thursday.

The annual rate of housing starts fell 14.4% to 956,000 in August from 1.12 million in July, which was the fastest pace since late 2007, the U.S. Commerce Department reported. Economists polled by MarketWatch had expected starts to cool down to a rate of 1.03 million, compared with an original estimate of 1.09 million in July.

Economists have been worried about the erratic performance of the housing market. It’s been five years since the recession ended, and it will take strong, consistent jobs growth to spur a sustained pick up in home building and sales, observers say. In a statement after the FOMC meeting Wednesday, Federal Reserve officials reiterated that the “recovery in the housing sector remains slow.”

...It’s too difficult for many families to afford a new home, which have seen prices spike over the past year, even as mortgage rates remained relatively low. The July surge in home construction was led by apartments, with builders responding to consumer demand.

In August, starts in buildings with at least five units plunged 31.5%, while the construction pace for single-family homes fell 2.4%....
 

37725 Postings, 3790 Tage Anti LemmingEurozonen-Banken rufen erstmals TLTTO-Mrd. ab

 
  
    #113378
18.09.14 16:12
www.fuw.ch/article/wenig-lust-auf-die-tltro/

Die EZB hat zum ersten Mal Banken Geld zur Verfügung gestellt, die sie als Kredite an Unternehmen und Familien weiterverkaufen müssen.

Die mit Spannung erwartete erste Zuteilung der gezielten längerfristigen Refinanzierungsgeschäfte (Targeted Longer-Term Refinancing Operations, TLTRO) durch die EZB ist geschafft. Heute Morgen fragten 255 Banken in der Eurozone insgesamt 82,6 Mrd. € nach. [A.L.: DAX +1,2%]

Am Markt waren im Vorfeld die Schätzungen der Zuteilungssumme stetig nach unten korrigiert worden. Zuletzt wurde mit 150 Mrd. € gerechnet. Das tatsächliche Ergebnis ist nun deutlich tiefer ausgefallen.

Bei den ersten zwei Zuteilungen – die nächste findet am 11. Dezember statt – dürfen Banken von der EZB Gelder in Höhe von insgesamt 7% ihres Bestands an Krediten für nichtfinanzielle Unternehmen und private Haushalte (ohne Wohnungsbaukredite an private Haushalte) leihen. Die Bietungsobergrenze beläuft sich somit auf 400 Mrd. €. Mit der heutigen Auktion wurde nicht einmal ein Viertel der veranschlagten Maximalsumme bereitgestellt.

Die Geldgeschäfte sind vor allem für die Banken in den Peripherieländern der Eurozone eine willkommene Finanzierungsalternative. Sie hängen noch immer von EZB-Geldern ab. So verfügen die Institute in Südeuropa über 280 Mrd. € an dreijährigen «normalen» LTRO-Geldern, die sie von der EZB geborgt hatten. Im Januar und Februar 2015 müssen sie zurückgezahlt werden. Die Analysten von ING schliessen nicht aus, dass manches Institut die TLTRO-Auktion im Dezember abwartet, um sich zu refinanzieren.

Die EZB hatte im Juni beschlossen, insgesamt acht TLTRO mit einer Laufzeit von bis zu vier Jahren sowie vorzeitigen Rückzahlungsmöglichkeiten anzubieten. Es handelt sich anders als bei den früheren LTRO um zweckgebundene Geldkredite: Die Banken müssen die bei der EZB beschafften Gelder an die Realwirtschaft als Kredite weiterverleihen. Die EZB erhofft sich, auf diese Weise die Konjunktur in Gang zu bringen. [A.L.: Wer's glaubt...]

Während sich die Bietungsobergrenze bei den ersten beiden TLTRO anhand der ausstehenden Kredite der Banken berechnet (siehe oben), wird die EZB für die folgenden sechs Auktionen, die sie 2015 und 2016 durchführt, ein zusätzliches Kreditlimit anhand der Nettokreditvergabe der Institute ermitteln...  

37725 Postings, 3790 Tage Anti LemmingUkraine kurz vor der Staatspleite?

 
  
    #113379
1
18.09.14 18:15
Das BIP der Ukraine dürfte 2014 um 9 % schrumpfen. Ukrainische Staatsanleihen (unten) sind auf Sinkkurs. Es gibt aber, anders als in Griechenland, keine EZB+Eurozone, die "ausbailen".

www.zerohedge.com/news/2014-09-18/...esource-reason-ukraine-civil-war

(für VT-Warner, Zerohedge zitiert hier die Financial Times, London, und Reuters)

...As the FT further added, according to an EBRD forecast earlier today, the Ukrainian economy will contract 9% this year, a far greater contraction than assumed in the IMF's bailout (odd how that always happens). Accordingly, this "makes sustainability of Kiev's government debts much more doubtful, and has sparked concerns that the country will eventually be forced to default and restructure."

As skepticism grows that Ukraine will be the next Greece, only without the backstop safety net of the EUR currency, bondholders are starting to get skeptical, and overnight the yield on Ukraine bonds due April 2023 slid to 10.61%, the highest in 4 months on rising fears of a default.

And while the collapse, in either the economy or the bonds, were not surprising and were predicted here and many other places, what did seem out of place was the following observation by Reuters:

The statistics office said the main industries of Ukraine's Donetsk region, one of the areas where the war is most intense, had suffered, with coal extraction down almost 60 percent and steel production down by 30 percent.

In other words, while the most important commodity for Europe is gas, whose supply Russia largely controls on the margin, for Ukraine the one commodity, located deep within the perimeter of the raging civil war, and which it desperately needs to regain access to to stop its economic collapse, is the following (courtesy of Stratfor):

Which begs the question: are the massive stores of coal in the Donetsk region the main reason why Russia continues to support a civil war in just that region, a war which with every passing day means the Ukraine bankruptcy, and inevitable regime change, is also one day closer?
 
Angehängte Grafik:
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37725 Postings, 3790 Tage Anti LemmingIndustrieproduktion der Ukraine: -21 % (yoy)

 
  
    #113380
18.09.14 18:16
 
Angehängte Grafik:
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7563 Postings, 2893 Tage StöffenDas Börsenkochstudio vermeldet

 
  
    #113381
5
18.09.14 18:20
Der entscheidende Passus im Fed-Kommentar, nach dem der Leitzins für einen "beträchtlichen Zeitraum" nach dem Ende des Anleihekaufprogramms sehr niedrig bleiben wird, spricht eindeutig gegen agressivere Massnahmen seitens der Fed an der Zinsfront. Frau Yellen hat desweiteren auch eindeutig kein Zeitfenster für etwaige Zinsschritte benannt, alles hänge wie stets von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung ab, welche nach wie vor von größeren Unsicherheiten geprägt sei. Der Wachstumsausblick der Fed wurde gesenkt (deren Prognosen waren aber eh immer schon für die Tonne), am Arbeitsmarkt herrsche bei genauerer Betrachtung immer noch Unterauslastung und die Teuerungsrate fiel im August signifikant zurück. Die vor uns liegenden kräftigen Aufschwünge in den USA a la der heute verkündeten Flachschüsse wie z.B. "Börsianer erklärten die gute Stimmung an der Wall Street auch mit positiven Konjunkturdaten" scheinen hier wohl eher in der Phantasie vieler Protagonisten stattzufinden.

Und wer mag hier schon aufgrund der strukturellen Probleme in Europa auf eine mehr oder minder rasche Erholung der Zinsen setzen? Die Rendite der zehnjährigen Bundesschätzchen liegt aktuell bei knapp über einem Prozent, die des zehnjährigen Eidgenossen sogar nur bei einem halben Prozent. Das Zinsniveau wird ergo weiterhin tief bleiben und auch in den USA, von denen der Konsens annimmt, dass der Zinserhöhungszyklus von hier aus seinen Beginn starten wird, dürfte der prognostizierte Zeitpunkt des 2. Quartals 2015 von rein spekulativer Natur sein.

Fakt ist somit, dass das Null- bzw. Tiefzinsumfeld weiterhin anhaltenden Bestand haben wird. Müssig zu erwähnen, dass wir hierdurch noch eine kräftige Übertreibung an den Börsen sehen könnten.

Das Börsenkochstudio vermeldet nämlich aktuell, dass alle Zutaten für eine Blasensuppe am Aktienmarkt hergerichtet sind: Eine übermässige Liquidität, extrem tiefe Zinsen und allerorten Empfehlungen der Einflüsterer a la "Aktien seien alternativlos" (das dümmste Argument überhaupt).

Das deckt sich in etwa mit den Äußerugen des ehemaligen Fed-Chefs Alan Greenspan, der in einem Interview zur aktuellen Situation ein Umfeld mit niedrigen Inflationsraten, niedrigen Zinsen und moderatem Wirtschaftswachstum in 100 Prozent der Fälle als Grund für Spekulationsblasen ansieht.

Und so lange die Musi spielt, werden da auch alle selbstverständlich kräftig weiter mittanzen. Da kann man nur schlicht und ergreifend darauf aufmerksam machen, dass es auch diesmal wieder so richtig wichtig sein wird, bei der "Reise nach Jerusalem" dann rechtzeitig einen freien Stuhl zu ergattern. In diesem Sinne an alle Heissluftballon-Piloten: Toi, toi, toi.... :-))
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Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!

37725 Postings, 3790 Tage Anti LemmingStöffen - mentale Strichverlängerung?

 
  
    #113382
1
18.09.14 19:08
"Fakt ist somit, dass das Null- bzw. Tiefzinsumfeld weiterhin anhaltenden Bestand haben wird. Müssig zu erwähnen, dass wir hierdurch noch eine kräftige Übertreibung an den Börsen sehen könnten."

Damit beschreibst du das Pump-Paradigma der letzten 6 Jahre. Es hat allerdings einen Haken. Nullwachstum ist normalerweise NICHT der Stoff, aus dem neue Höchstkurse an den Börsen geschnitzt sind.

Es ist auch unwahrscheinlich, dass bei Nullwachstum der Gesamtwirtschaft die Firmengewinne auf dem vor allem in USA zurzeit noch hohen Niveau verharren. Folglich sind auch die "schönen Dividenden", die Aktien gegen Cash (das wegen finanzieller Repression fortlaufend um 2 % pro Jahr an Wert verliert) angeblich "alternativlos" machen, nicht in Stein gemeißelt.

Die Spinstory in deinem obigen Satz, die nach sechs Jahren eh ausgelutscht ist, harrt daher ihrer Entzauberung durch unvermutete "Regelverletzung". Notenbanker sind bekanntlich keine Götter, nicht mal Halbgötter. Eher noch Dreiviertel-Idioten.
 

37725 Postings, 3790 Tage Anti LemmingUnd noch was:

 
  
    #113383
2
18.09.14 19:12
Wenn Greenspan "zu 100 % sicher" ist,  das irgendetwas eintritt, dann schrillen bei langjährigen Marktbeobachtern sämtliche kontraindikatorischen Alarmglocken.  

7563 Postings, 2893 Tage StöffenDein Problem ist halt das "Wann"

 
  
    #113384
2
18.09.14 19:29

Wie du bereits mal treffend dargestellt hast, zeigen auch kaputte Uhren zweimal am Tag die korrekte Zeit an. Es gibt jedoch nach wie vor keine signifikanten Short-Signale bzw. Signale, welche auf einen unmittelbar vor uns liegenden Bärenmarkt hindeuten.

Von daher ist dieses ständige "This is it. It is now-Geschreibsel" von dir eher als amüsant denn als hilfreich zu betrachten.

Was aber nun auch nicht unbedingt bedeutet, dass ich dir in allen Punkten deiner Ansichten ablehnend gegenüber stehe.
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37725 Postings, 3790 Tage Anti LemmingThis is it: Beam me down, Scotty

 
  
    #113385
1
18.09.14 22:16
Falls die Schotten sich lossagen, fällt der Footsie um -3 %.  

3277 Postings, 2135 Tage DreiklangDer Trader kennt keine "sicheren Shortsignale"

 
  
    #113386
1
18.09.14 23:38
In allen Zeitebenen gibt es Signale, die , auf diejenige Zeitebene bezogen, auf Kauf oder Verkauf hinweisen. So wie Stöffen das schreibt, "bräuchte man nie mehr short zu gehen". Doch so einfach ist es nicht.

Ich habe diesmal eine Strategie genutzt, am Hoch zu verkaufen d.h. gehaltene Positionen aufzulösen. Das Nachkaufen an der unteren Seite der Range klappte nicht ganz so gut. Heute ist aber Letzter Handelstag - ich wollte nicht darauf warten, spätestens um 24:00 aus den Positionen "rausgeworfen" zu werden - so wurden es nur 2011.25 im letzten Trade, geschlossen wurde um  22:15 bei 2012.5  - wäre also noch abzügl. Spread 0.75 Punkte mehr gewesen.

SP500 3h
Seit gestern ist meine Indikatorengruppe (Chart + Oszillator) im 3h  übrigens wieder auf "Trend long". Sollte sich das im Reversal bestätigen, zieht es weiter an. Warum das so ist, kann ich nicht erklären. Die amerikanischen Indizes sind - aus welchen Gründen immer - von der Weltkonjunktur unabhängig. Sie fungieren eher wie Bondmärkte in einem lange weiter laufenden Trend sinkender Zinsen.

3h oder 4h  bedeutet auch ein längeres Zeitfenster für Swing-Trades  - Positionen können u.U. mehrere Wochen , längstens bis zu ca. 4 Monaten, durchgehalten werden.  
Angehängte Grafik:
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usa5009final.png

37725 Postings, 3790 Tage Anti LemmingFleckenstein Rap

 
  
    #113387
19.09.14 09:13
www.zerohedge.com/news/2014-09-18/...nstein-slams-feds-idiot-policies

"Stocks Are More Crash-Prone Than Ever," Fleckenstein Slams "Fed's Idiot Policies"

Infamous short-seller Bill Fleckenstein left a CNBC anchor questioning her faith in the status quo in this brief interview. As she pestered him with questions about 'missing out on the rally', Fleckenstein snapped back "so what? I don't care, it doesn't matter" asking rhetorically "when the market declines, how fast will it all be taken away from you?" Fleckenstein warned "I don't think we will get through October without some accident," adding that "the stock market is more crash-prone than ever." When pressed again about sitting on the sidelines, Fleckenstein rebukes, "if you want to pursue idiots like the Fed doing crazy policies, and if you think you can get out in time, go for it. I don't want to try to do that."

 

37725 Postings, 3790 Tage Anti LemmingAlibaba und die 70 Insider-Räuber

 
  
    #113388
1
19.09.14 09:42

37725 Postings, 3790 Tage Anti LemmingAlibaba soviel wert wie Walmart

 
  
    #113389
3
19.09.14 17:50
Aktie stieg nach IPO zu 68 auf 93 Dollar. Die MK entspricht in etwa der von Walmart. Das erinnert an die guten alten (debilen) Zeiten, als AOL mehr "wert" war als der Medienriese Time-Warner, der dann auch von AOL via Aktientausch geschluckt wurde.

Wie befinden uns in der finalen Wahnsinnsphase, ähnlich März 2000.

www.zerohedge.com/news/2014-09-19/...facebook-verizon-just-under-jpmo

Wenn man das deutsche http://german.alibaba.com anklickt, kommt einem das kalte Grausen - z. B. bei Suche nach Prozessor-(CPU)-Kühler der Firma "Thermalright":

http://german.alibaba.com/product-free/...t-hr-01-plus-103580772.html

Das Produkt erscheint dort als "Thermisches Recht". Das ist irgendein debiler Übersetzungscomputer zwischengeschaltet.
 
Angehängte Grafik:
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37725 Postings, 3790 Tage Anti LemmingAlibaba IPO steigt 41 % auf 96 Dollar

 
  
    #113390
19.09.14 17:57
 
Angehängte Grafik:
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37725 Postings, 3790 Tage Anti Lemming...während der Nasdaq abverkauft:

 
  
    #113391
2
19.09.14 18:04
Der Chart unten auch als "tonloser Kommentar" zur kürzlich hier geposteten Marketwatch-Behauptung: "Aktien werden nie wieder fallen."

Auch 1929 hieß es, Aktien hätte ein "dauerhaftes Hochplateau" erreicht. Das behauptete sogar der Ökonom Irving Fisher:

Es gab Warnungen im Vorfeld (z. B. von Roger Babson), die als Schwarzmalerei abgetan wurden. Die Mehrzahl der Wirtschaftsführer und -wissenschaftler war noch Mitte Oktober davon überzeugt, dass der Höhenflug ewig weitergehen würde. Der Wirtschaftsprofessor Irving Fisher verkündete noch am 16. Oktober: "Es sieht so aus, als ob die Aktien ein dauerhaftes Hochplateau erreicht haben".

http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Donnerstag  
Angehängte Grafik:
fpnasdaq-big.gif
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7563 Postings, 2893 Tage StöffenDas Alibaba-IPO passt hervorragend ins Bild

 
  
    #113392
2
19.09.14 18:07

Vor kurzem habe ich darüber geschrieben, dass alle Zutaten für eine Blasensuppe bereitstehen und ich denke, dass einem kommenden Spekulationsexzess damit auch wieder der Boden bereitet ist. Die Anzeichen dafür verdichten sich mittlerweile weiterhin: So befindet sich in den USA etwa das Volumen kreditfinanzierter Aktienkäufe in etwa auf einem Allzeithoch. Der Biotechnologie-Index hat sich seit Anfang 2013 mehr als verdoppelt, in etwas mehr als einem Jahr ist die Börsenkapitalisierung von Facebook von 70 auf 200 Milliarden US-Dollar geklettert. Ein Börsengang folgt auf den nächsten - und Überzeichnungen sind die Regel. Der Mega-IPO von Alibaba bricht hier aktuell gerade alle Rekorde. Die Abhängigkeit der Wirtschaft von dem Null- bzw. Ultra-Niedrigzinsumfeld hat sich noch weiter verstärkt und neue Ungleichgewichte geschaffen. Die Aktienmärkte haben sich über die letzten Jahre substanziell von den stagnierenden Unternehmensgewinnen nach oben abgekoppelt. Unter Ausklammerung gewinnverdichtender Aktienrückkäufe gestaltet sich auch die Entwicklung in den USA eher nicht so sonderlich beeindruckend.

Es ist nicht davon auszugehen, dass die Spekulanten und Marktteilnehmer so etwas wie Rationalität walten lassen und nicht zum Überschießen neigen werden. Nein, solange die Musik spielt, werden wie immer alle mittanzen. Und sie alle unterliegen der trügerischen Hoffnung, dass es diesmal doch irgendwie anders sein wird, weil mit den Zentralbanken ja mittlerweile scheinbar "allmächtige Player" das Parkett betreten haben. Die Ernüchterung könnte spätestens dann eintreten, wenn ein Großteil der Anleger erkennt, dass auch die Zentralbanker durch ihre Liquiditätsflutungen die schwächeren realwirtschaftlichen Indikatoren, fallende Rohstoffpreisen und ein stagnierendes Welthandelsvolumen nicht  haben hinwegzaubern können. Da die Aktienbewertungen dem wenig dynamischen Konjunkturumfeld bereits weit vorausgeeilt sind, wird die einsetzende Korrektur dann umso heftiger ausfallen. Als Follower von Jeremy Grantham ist mir ein ungefährer möglicher Rahmen hierfür bekannt.
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37725 Postings, 3790 Tage Anti LemmingMarktkapitalisierung von Alibaba nach IPO

 
  
    #113393
1
19.09.14 18:11
Angeblich "mehr wert" als:

JPM, Facebook, Pfizer, IBM, Coca Cola, Bank of America, Intel....  
Angehängte Grafik:
hc_1076.jpg
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37725 Postings, 3790 Tage Anti LemmingBonds und Russell-2000 unterperformen nach Fed

 
  
    #113394
1
19.09.14 19:32
Der Russell (schwarz) fällt nach Erreichen des "Death Cross" (siehe nächstes Posting) wie ein Stein.

Wenn Nebenwerte unterperformen, während Big-Cap-Highflyer wie Apple, Amazon und Alibaba outperformen, dann sieht es mit der Rallye gaaaaaanz schlecht aus....  
Angehängte Grafik:
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37725 Postings, 3790 Tage Anti LemmingRussell-2000 stürzt nach "Death Cross"

 
  
    #113395
19.09.14 19:33
Ein Death Cross liegt vor, wenn die 50-Tagelinie (blau) von oben kommend die 200-Tagelinie (rot) durchschneidet.  
Angehängte Grafik:
sc.png (verkleinert auf 72%) vergrößern
sc.png

37725 Postings, 3790 Tage Anti LemmingKorrektur # 394

 
  
    #113396
19.09.14 19:37
Titel muss korrekt heißen

Russell-2000, "Trannies" (Transportwerte) und Bonds-Renditen fallen

Quelle des Charts:
www.zerohedge.com/news/2014-09-19/...-fomc-gains-bond-yields-tumbling  

37725 Postings, 3790 Tage Anti LemmingTpyische Alibaba (deutsch) Anzeige:

 
  
    #113397
3
19.09.14 20:51
Angehängte Grafik:
hc_1078.jpg (verkleinert auf 63%) vergrößern
hc_1078.jpg

4082 Postings, 2402 Tage PalaimonDas kann ich aber toppen ;-))

 
  
    #113398
6
20.09.14 00:25
.
Meine neue Reisetasche auf Rollen:
-----------
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Angehängte Grafik:
trolley.jpg (verkleinert auf 38%) vergrößern
trolley.jpg

2996 Postings, 2073 Tage John Rambo:)

 
  
    #113399
20.09.14 02:16
tja google Translator lässt grüßen...

Klar das die Verkäufer keinen Deutsch Dolmetscher einstellen können.

Muss aber nicht unseriös sein. Es kommt eh fast alles aus China egal ob da jetzt ein Markenname drauf geklebt wird oder no name.  

4082 Postings, 2402 Tage PalaimonIPO reloaded....

 
  
    #113400
4
20.09.14 17:27
Wer garantiert denn, dass Alibaba nicht irgendwann wieder delisted werden.
http://www.thestandard.com.hk/...ail.asp?art_id=123513&con_type=1

Nach 5 Jahren war daddeldu.

 Alibaba.com shares soar in trading debut| Reuters
By Tony Munroe HONG KONG (Reuters) - Shares in Alibaba.com <1688.HK> nearly tripled on their trading debut on Tuesday, beating all expectations, after China's largest e-commerce firm raised $1.49
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An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

4082 Postings, 2402 Tage Palaimon"....schon einmal über den Tisch gezogen..."

 
  
    #113401
1
20.09.14 19:45
Alibaba-Aktionäre aufgepasst: Die Schattenseiten des Internet-Giganten aus China - Schattenseiten Alibaba - FOCUS Online - Nachrichten
Der Hype um den Börsengang von Alibaba kennt kaum noch Grenzen. Dabei wird gern vergessen, dass der Alibaba-Gründer Jack Ma schon einmal seine Aktionäre übel über den Tisch gezogen hat.

>>>Aktie brach um 90 Prozent ein

So ganz wohl ist mir bei der Sache allerdings nicht. Schon einmal gab es  einen vielbejubelten „Alibaba-Börsengang“. Das war 2007 in Hongkong. Dabei ging es um das B2B-Geschäft Alibaba.com, das damals der größte Unternehmensbereich war. Auch damals war die Begeisterung der Anleger groß und die Wachstumsperspektiven schienen gewaltig zu sein. Am Ende ging die ganze Geschichte aber alles andere als rühmlich aus. Daran war das Unternehmen nicht unschuldig.<<<

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André Kostolany

MfG
Palaimon

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