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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 5115
neuester Beitrag: 27.02.17 15:03
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 127858
neuester Beitrag: 27.02.17 15:03 von: wawidu Leser gesamt: 11767272
davon Heute: 349
bewertet mit 435 Sternen

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48399 Postings, 4681 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
435
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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127832 Postings ausgeblendet.

48399 Postings, 4681 Tage Anti LemmingDie dunklen Seiten der Euro-Einführung

 
  
    #127834
4
25.02.17 11:23
Daniel Stelter räumt mit der (vor allem in ausländischen Medien verbreiteten) Mär auf, Deutschland sei ein "Nettoprofiteur" der Euroeinführung. Unten Punkt 8 aus seiner 10 Punkte umfassenden Aufstellung:

http://think-beyondtheobvious.com/...cht-die-gewinner-des-euros-sind/

...8. Die Schwäche der Binnennachfrage führte zu einem Ersparnisüberhang. Die Ersparnisse konnten nicht in vollem Umfang in Deutschland investiert werden. Dies führte zu einem enormen Kapitalexport in das Ausland (dem Spiegelbild des Handelsüberschusses). Teilweise als Direktinvestitionen, überwiegend jedoch als Kredit zur Finanzierung des Schuldenbooms in anderen Ländern. Wenig ver­wunderlich, dass deutsche Banken viel Geld im US-Immobilienmarkt verloren haben. Schon vor Jahren bezifferte das DIW die Verluste auf Auslandsinvestitionen auf mindestens 400 Milliarden Euro. Als die Krise in Europa offensichtlich wurde, haben deutsche Banken ihr Geld aus den Krisenländern abgezogen. Dabei wurden sie entweder von öffentlichen Geldgebern abgelöst ? Modell Griechenland ? oder aber die Bundesbank musste den Geldabfluss durch die Gewährung von TARGET II Krediten ausgleichen. In Summe wurden so die von privaten Banken gegebenen Kredite durch direkte und indirekte Kredite des deutschen Staates ersetzt. Das Risiko eines Zahlungsausfalls wird damit sozialisiert und trifft auch jene deutschen Steuerzahler, die von dem Exportboom der letzten Jahre nicht profitiert haben und bei Schulden­schnitten zu Lasten privater Geldgeber weniger stark betroffen gewesen wären.

--------------------------------------------------

A.L.: Wir sehen mal wieder die klassische Umverteilung von unten nach oben (siehe dazu auch die DIW-Zahlen in # 819).

Die Euro-Einführung bereicherte in ihrer kurzfristigen Boom-Phase (unverantwortliche Kreditaufnahme in den heutigen Eurozonen-Problemstaaten samt resultierendem künstlichem Nachfrageschub) die deutsche 1 % Elite (Exportindustrie, Banken). In der unvermeidlich folgenden Bust-Phase (private und staatliche Überschuldung, Bankenpleiten, drohende Staatspleiten, verwässernde EZB-Geldflutungen) wird über zig Mechanismen der gemeine Steuermichel (die 99 %) zur Kasse gebeten, um die Suppe auslöffeln.

Bust (engl.) = Pleite, Niedergang  

5171 Postings, 2768 Tage learnerTrump stilisiert sich als Opfer einer

 
  
    #127835
3
25.02.17 13:30
Lügenpresse, um seine eigenen Lügen unangreifbar zu machen.

Das ist das Modell Erdogan und das andere Despoten.  

285 Postings, 713 Tage Achtes WunderPostfaktisch

 
  
    #127836
25.02.17 18:31
das Wort des Jahres,daß passt zu Trump 100% und den Rest dieser Populisten die Weltweit dumme Anhänger wie Lemminge finden.  

10213 Postings, 3505 Tage wawiduTrump-Presse und Schweden

 
  
    #127837
1
26.02.17 10:46

10213 Postings, 3505 Tage wawiduTrump: "Alle Wahlversprechen gehalten und

 
  
    #127838
2
26.02.17 11:00

1927 Postings, 3233 Tage nopanicalso

 
  
    #127839
3
26.02.17 11:08
wenn man vor den wahlen die presse gelesen hat so war die so was von gegen trump.man versuchte auf jede erdenkliche weise seine wahl medial anzufechten(stimmennachzählung einer grünnen politikerin,russen hätten wahl beeinflusst etc.)
by the way AL wenn du so gegen ausschluss von der "freien" presse bist,fang doch mal an und entsperr die bei dir gesperrten unliebsamen personen.
-----------
Es wird böse enden (Werner Enke)

1927 Postings, 3233 Tage nopanicnochmal nachgehakt

 
  
    #127840
3
26.02.17 11:59
die medien können seit jahren nicht mehr zwischen bericht und kommentar unterscheiden,
ziehen sich dann bei kritik auf die  viebeschworene pressefreiheit zurück,was für sie bedeutet jeden in den sack schlagenzu können.warum sind dann die anderen pressevertreter einfach nicht aus solidarität der pressekonferenz ferngeblieben.bin kein trumpfan aber zur aufdeckung der sogenannten freien pressestrukuren im jahre 2017 ist er für mich der richtige.
nur als beispiel 85 prozent der "freien " medien hben bis 4 tage nach köln nur positiv über die flüchtlingskrise berichtet.aber sie brauchen ja keine selbstkritik aufbringen ,sie wechseln einfach die schlagzeilen.wer mit ihnen im fhrstuhl hochfährt,fährt auch mit ihnen runter( siehewulff).
-----------
Es wird böse enden (Werner Enke)

5171 Postings, 2768 Tage learnerVon freier Presse zu sprechen

 
  
    #127841
2
26.02.17 12:29
ist insgesamt irreführend. Selbst bei uns müssen die meisten Medien Gewinne erwirtschaften, um zu überleben. Allein dieser Fakt steht gegen eine totale Unabhängigkeit.

Es ist hierzulande auch bekannt, welche Zeitungen welchem politischen Spektrum zuzuordnen sind.

Insofern kann es in einer Demokratie bestenfalls um Meinungsvielfalt gehen.

Despoten erkennt man daran, dass sie versuchen diese Vielfalt zu blockieren, um eine wesentliche Aufgabe der vierten Gewalt einzugrenzen: Kontrolle der Mächtigen!  

48399 Postings, 4681 Tage Anti LemmingLöschung

 
  
    #127842
1
26.02.17 13:30

Moderation
Moderator: st
Zeitpunkt: 27.02.17 09:57
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers

 

 

9 Postings, 225 Tage GodmodelÄh...

 
  
    #127843
2
26.02.17 14:19
Das "Mindestniveau" hat aber doch auch nur zu einer mittlerweile 7jährigen Fehleinschätzung des Marktes geführt. Ein bloßes Hinterfragen der Dogmen führte nicht selten zum "Ignore".
Also nicht auf Donald schimpfen und unseren Presstituierten den oft unverdienten Lorbeerkranz aufsetzen.  

48399 Postings, 4681 Tage Anti LemmingTrumps Kampf gegen die Medien

 
  
    #127844
26.02.17 14:39
Aktivisten warnen vor Folgen für Pressefreiheit weltweit

Trump wütet gegen kritische Presse - mehrere große Medien wurden zuletzt von Briefings ausgeschlossen. Eine US-Organisation, die sich für Pressefreiheit einsetzt, fürchtet Folgen für Journalisten weltweit.

www.spiegel.de/politik/ausland/...or-weltweiten-folgen-a-1136339.html  

48399 Postings, 4681 Tage Anti Lemming10-jähriger Geburtstag des USA Bärenthreads

 
  
    #127845
5
26.02.17 15:07
und Stellungnahme zur Kritik in # 843 hinsichtlich "Fehlprognosen"

Der USA Bären-Thread hatte am 20. Februar seinen 10. Geburtstag.
Ursprünglich hatte ich nicht daran gedacht, diesen Thread 10 Jahre lang weiter zu führen.

Tatsächlich hatte ich den Thread 2007 eröffnet mit der Perspektive, die damals stark überkaufte Lage an den Aktienmärkten in Kombination mit der drohenden US-Immobilienkrise für einen kurzfristigen Short-Trade zu nutzen. Im Eingangsposting stand, wie man heute noch nachlesen kann, wörtlich: "im Laufe dieses Jahres" (also 2007). Es gab mithin einen klar definierten Zeithorizont. Wie man ebenfalls nachlesen kann, hatte ich meine damalige Short-Posi bereits im März 2007 eingedeckt, nachdem ein -8 % Rücksetzer im SP-500 gekommen war.

Das Timing war insofern nicht perfekt, als der wirklich "dicke Rücksetzer" (- 56 %) erst im Herbst 2008 kam.

Grund dafür, den Thread über viele Jahre weiterzuführen, war und ist reges Interesse aller Beteiligten am Thema. Das ist keinesfalls gleichbedeutend damit, die letzten 10 Jahre non-stop Short gewesen zu sein.

Ähnlich erging es übrigens dem "Ökonomen-Thread". Er wurde aufgemacht mit einem Handelsblatt-Artikel mit der Überschrift "Ökonomen streiten über Verteilungsfragen". Dazu wurde nur der HB-Artikel reingestellt, ohne Kommentar oder Begleittext. Dank regem Interesse der dort Postenden entwickelte sich dieser Thread mit den Jahren zu einer Art "Plattform zur  Diskussion über Politik im Allgemeinen". Geblieben ist vor allem der Streit. Die Themen wechselten von Aktienmarkt generell (Anfangsphase) über die Ukrainekrieg-Diskussion bis zum neuerdings beherrschenden Thema Flüchtlingspolitik bzw. Merkel- und EU-Politik. Vom Ausgangsthema "Aktienmarkt" ist dort praktisch nichts mehr übrig geblieben.

Der Ökonomen-Thread hat daher, wie der USA-Bären-Thread nachträglich ein starkes Eigenleben als Diskussionsplattform erhalten, wobei die Diskussion oft nur noch marginal mit dem zu tun hatte, was im Eingangposting formuliert war. Der BT war insofern stringenter, als er bei bärischen Einschätzungen blieb. Ob die wirklich so falsch waren, darüber kann man streiten - angesichts der sich zuspitzenden Euro-Krise (ebenfalls eine Schuldenkrise wie Immokrise in USA), die gestiegene Staatspleitengefahrvon USA über Europa bis Japan, und angesichts des Trump-Wahlsiegs in USA, der ohne die prekäre Wirtschaftslage im Mittleren Westen nicht gekommen wäre.

Fazit: Aufgrund eines Eingangspostings, das 10 Jahre zurückliegt und eine Shortposition auf Basis mehrerer Monate zur Diskussion stellte, abzuleiten, es habe hier eine "jahrelange Fehleinschätzung" gegegen, ist gelinde formuliert verkürzt. Es ist auch keine ernst zu nehmende Kritik an einem "Mindestniveau".

An Kritik hinsichtlich der Presse, speziell der US-Börsenpresse, mangelte es hier im Thread ebenfalls nicht. Wer behauptet, hier würden Presstituierte" verherrlicht, leidet seinerseits an einer Fehleinschätzung oder Wahrnehmungsstörung. Das gilt auch für Dein Alter Ego Shortsqueeze ;-)  

9 Postings, 225 Tage GodmodelWieder falsch gelegen AL;))

 
  
    #127846
26.02.17 15:35
Mit dem hab ich nix gemein - da ich ich selbst den anstehenden Absacker herbeisehne.
Ich unterstelle dir ja auch keine jahrelangen Short-Posis, jedoch schwadroniert ihr BT"Ökonomen" und Strichverlöngerer zu einseitig von Überbewertungen und Kurseinbrüchen. Jede Kritik an der Argumentation wird unter Hinweis auf Bullengespamme im Keime erstickt. Etablierte Publikationen werden als "Permabullen" beschimpft, wiewohl differenzierte Meinungen von optimistischen als auch pessimistischen Autoren regelmäßig von einer zahlreichen Leserschaft ohne "ignoreGefahr" auf respektablem Niveau diskutiert werden können.
Dies soll keine despektierliche Beschimpfung sein, denn was dein Wissen und deinen Humor betrifft achte ich dich sehr!  

48399 Postings, 4681 Tage Anti LemmingLöschung

 
  
    #127847
1
26.02.17 17:35

Moderation
Moderator: st
Zeitpunkt: 27.02.17 09:54
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers

 

 

10213 Postings, 3505 Tage wawiduBreitbart & Konsorten von Suchmaschinen

 
  
    #127848
3
26.02.17 18:02

9 Postings, 225 Tage GodmodelIch geb's auf

 
  
    #127849
26.02.17 18:30
Das ist ja wie beim schwarzen Ritter der Monties  

404 Postings, 300 Tage Saurier"Nominal"-bärischer Beitrag ..

 
  
    #127850
27.02.17 00:33

48399 Postings, 4681 Tage Anti LemmingStealth Flight To Safety Going On

 
  
    #127851
2
27.02.17 00:36
www.zerohedge.com/news/2017-02-26/...ty-going-and-stocks-are-out-sync

...the yield on German Schatz plunged to a record -0.96%. ...a simple reason may have little to do with political risk or fear of the upcoming European elections, and everything to do with the ECB running out of eligible securities to monetize. As Citi's Jamie Searle calculated last week, the ECB needs to buy around EU80b in 1y-6y German paper by year-end, and as a result traders are merely frontrunning the ECB. As a result, Citi expects that not only will the 2Y tumble below 1% but the 10Y Bund yield will plunge again, dropping as low as -0.10%.  
Angehängte Grafik:
schatz_2y.jpg (verkleinert auf 72%) vergrößern
schatz_2y.jpg

404 Postings, 300 Tage Saurier#851 Anleihenrenditen Deutschland

 
  
    #127852
1
27.02.17 02:22
.. ich habe zugegebenerweise zu früh den Trendwechsel verkündet (AL mit der gegenteiligen Meinung hatte Recht). Abgesehen von den "koste es was wolle"-Käufen der EZB dürften die meisten Bonds aber noch zu Zeiten höherer Renditen gekauft worden sein, also Renditen bei denen man gemessen an derzeitigen Zinsen noch zufrieden sein kann. Die behalten ihre letzlich beim Kauf festgelegten Renditen natürlich auch wenn die Bondpreise mal purzeln sollten. Mit anderen Worten: Zurzeit hat keiner einen Grund deutsche Anleihen billig(er) zu verkaufen. Anderes gilt für die Futures, die sicher in nicht unerheblicher Menge kurzfristig spekulativ gekauft werden. Hier ist ein Richtungswechsel inklusive Verkaufspanik und Eindeckungsverlusten jederzeit möglich.  

48399 Postings, 4681 Tage Anti LemmingAgenda 2010 - nun auch in USA

 
  
    #127853
1
27.02.17 08:26
Lebensmittelmarken (Food stamps) ersetzen in USA die früheren Sozialhilfezahlungen. Sozialhilfe in USA hat Bill Clinton bereits 1996 abgeschafft.

Bislang gab es Food Stamps ohne Wenn und Aber. Nun jedoch hat der republikanische Gouverneur des US-Bundesstaats Maine, Paul LePage, 9000 vormals Empfangsberechtigten den Bezug von Lebensmittelmarken verweigert, weil sie der neuen staatlichen Auflage nicht nachgekommen sind, mindestens 20 Stunden pro Woche zu arbeiten.

www.zerohedge.com/news/2017-02-26/...refusal-comply-work-requirements

Republican Governor Paul LePage dared to begin enforcing Maine's volunteer and work requirements for food stamp (SNAP) recipients to keep their benefits. The end result was more than 9,000 non-disabled adults getting dropped from the program.

Sieht man sich den Chart der "Food-Stamps"-Bezieher in USA an (unten), kann - zumindest bei dieser Klientel - schwerlich von "Erholung" die Rede sein.  
Angehängte Grafik:
20170116_snap.jpg (verkleinert auf 54%) vergrößern
20170116_snap.jpg

48399 Postings, 4681 Tage Anti LemmingEuro-Einführung: Kohl ignorierte die Probleme

 
  
    #127854
2
27.02.17 08:54
wegen "ökonomischer Inkompetenz" - sagt sein Sohn Walter Kohl (studierter Volkswirt) im Interview.

http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/...litik-kann-alles/

...Kohl [hatte sich bei] der Einführung des Euro über alle Bedenken von Ökonomen hinweggesetzt... [Sein Sohn] Walter Kohl antwortet ohne Umschweife:

«Ich glaube, dahinter steckte schlicht ökonomische Inkompetenz. Ich habe damals mehrere Topberater meines Vaters als inkompetent erlebt, einer von ihnen konnte nicht mal den Unterschied zwischen einer Investmentbank und einer Geschäftsbank erklären. Auch der damalige Kanzleramtschef Friedrich Bohl war wohl ein gewiefter Strippenzieher, aber in ökonomischen Fragen völlig überfordert. Damals hat mein Vater oft mit meinem Bruder Peter und mir diskutiert, wir sind beide Volkswirte. Vor allem Peter wies auf viele Risiken beim Euro hin, wir haben leidenschaftlich mit dem Vater gestritten. Das war aber nicht leicht.»

Auf die Frage, warum die Diskussion über ökonomische Themen nicht leicht gewesen sei, erwidert Walter Kohl:

«Wirtschaftspolitik war leider nie sein Thema. Er sah wirtschaftliche Themen vor allem durch die politische Brille, und störende Fakten wurden dann schnell mal weggewischt, frei nach dem Motto: Politik kann alles. Themen wie die Globalisierung, der Big Bang auf den Finanzmärkten oder Rating-Agenturen haben damals einfach nicht interessiert.»...  

48399 Postings, 4681 Tage Anti LemmingKann Trump die Rallye am Laufen halten?

 
  
    #127855
1
27.02.17 09:44

Bär David Stockman bezweifelt dies. Sein Hauptgegenargument ist die bereits jetzt horrende Überschuldung in USA (Staatsschuldenquote 106 %). Trump dürfte Probleme bekommen, seine vielen angekündigten "Wohltaten auf Pump" zu finanzieren. Als kritischen Termin nennt Stockman den 15. März 2017. Bis dahin muss der US-Kongress einer Austockung der US-Schuldenobergrenze (debt ceiling) zustimmen.

A.L.: In den letzten Jahren war diese Abstimmung meist nur eine Formsache bzw. ein Null-Event. Zuletzt im Sommer 2011 gab es jedoch einen Riesenstreit samt kräftigem Börsenabsacker. Aktuell haben die Reps zwar in beiden Kammern die Mehrheit. Unter den Reps sind aber auch viele Teaparty-Anhänger, denen Schuldensausen auf Pump ein Greuel sind. Die große Frage lautet: Wenn man die Tea-Party-Leute von der Gesamtzahl der Reps abzieht, bleibt dann noch eine Mehrheit gegenüber den Demokraten? (...die unter Trump natürlich gegen eine Aufstockung der Schuldengrenze stimmen).

So, can the Trump bump in the stock market keep going? Stockman... says, "...This is delusional.  This is the greatest suckers? rally of all time.  It is based on pure hopium and not any analysis at all as what it will take to push through a big tax cut.  Donald Trump is in a trap.  Today the debt is $20 trillion.  It?s 106% of GDP. . . .Trump is inheriting a built-in deficit of $10 trillion over the next decade under current policies that are built in.  Yet, he wants more defense spending, not less.  He wants drastic sweeping tax cuts for corporations and individuals.  He wants to spend more money on border security and law enforcement.  He?s going to do more for the veterans.  He wants this big trillion dollar infrastructure program.  You put all that together and it?s madness.  It doesn?t even begin to add up, and it won?t happen when you are struggling with the $10 trillion of debt that?s coming down the pike and the $20 trillion that?s already on the books.?

 

48399 Postings, 4681 Tage Anti LemmingDax - Zenit schon überschritten?

 
  
    #127856
1
27.02.17 10:23
 
Angehängte Grafik:
chart_week_dax.png (verkleinert auf 54%) vergrößern
chart_week_dax.png

48399 Postings, 4681 Tage Anti LemmingFaber: Verkaufslawine droht, wenn Markt bricht

 
  
    #127857
27.02.17 10:52
www.marketwatch.com/story/...market-breaks-says-marc-faber-2017-02-27

Expect an ?avalanche? of selling when this market breaks, says Marc Faber

The apocalypse is coming for this stock market and when it does, the selling will resemble an ?avalanche.? That?s the latest dire prediction of Dr Doom, aka Marc Faber, the editor of ?The Gloom, Boom & Doom report,? who advised investors to put less in U.S. stocks on Monday.

?Very simply, the market starts to go down. As it goes down, it will start triggering selling, and then it will be like an avalanche,? said the notoriously bearish Faber... [He] was already predicting as far back as August 2016 that the S&P 500 would crash 50%....  Faber said ... stocks are far too overbought and investors too bullish...  

10213 Postings, 3505 Tage wawiduNDX Bullish Percent Index

 
  
    #127858
4
27.02.17 15:03
Spätestens um die Marke von 85 % war in den letzten fünf Jahren Schluss mit lustig.  
Angehängte Grafik:
_bpndx_5jd.png (verkleinert auf 82%) vergrößern
_bpndx_5jd.png

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