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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 4595
neuester Beitrag: 24.01.15 17:30
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 114871
neuester Beitrag: 24.01.15 17:30 von: wawidu Leser gesamt: 9025652
davon Heute: 2496
bewertet mit 420 Sternen

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39034 Postings, 3916 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
420
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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114845 Postings ausgeblendet.

1016 Postings, 2826 Tage TurboLukeAL,

 
  
    #114847
4
22.01.15 22:18
schmeiß den Chart aus #114844  am besten gleich in die Tonne. Du wirst sonst dort schon sehr bald ein neues K zeichnen müssen.
Es gilt seit 2012 das Muster unten. Zudem gibt es heute einen positiven MACD Cross. Alle Ampeln sind grün..!
-----------
Trader & Investor --> Performance: WKN: LS9BBX
Mein Blog: depotblog.de
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6754 Postings, 702 Tage NikeJoeAlso ich bin ja (noch) der Börsenbulle hier

 
  
    #114848
6
22.01.15 22:50
Aber seht Euch einmal die Charts genauer an:
http://stockcharts.com/h-sc/...&mn=0&dy=0&id=p45730052147
http://stockcharts.com/h-sc/...&mn=0&dy=0&id=p45730052147
Da läuft alles nur in eine Richtung, von links unten nach rechts oben, thats it,... so einfach kann Börse sein.

Jetzt gesellen sich der DAX und die europäischen Aktien hinzu.
Siehe: http://www.comdirect.de/inf/indizes/detail/...&ID_NOTATION=193736

2011 erwähnte Draghi, dass er den EURO mit allen verfügbaren Mitteln retten wird (naja, das ist nicht besonders gut gelungen, aber er lebt als Weichwährung besser als jemals zuvor); heute rettet er die europäischen Börsen. Es gilt "Don't fight the FED and EZB!"

Die nächste Währungsbombe kommt im chin. Yuan. Denn hier ist die Bindung an den enorm starken USD nicht mehr viel länger haltbar. Dem Yuan droht eine starke Abwertung. All das chinesische Zeug wird dann endlich wieder billiger... dann geht der Währungskrieg in die nächste Schlacht. Bin neugierig wann die Fed darauf wieder reagiert. Schließlich werden US-Waren weltweit gerade überall teurer.


 

39034 Postings, 3916 Tage Anti Lemming"Logik der Märkte"

 
  
    #114849
10
23.01.15 06:54
1. Als Draghi im Sommer 2012, als der Euro auf 1,20 gefallen war, sagte, er werde alles in seiner Macht stehende tun, um den Euro (aka die PIIGS inkl. Italien) zu retten, da stieg der  Euro innerhalb von zwei Jahren bis knapp 1,40 (Chart in # 845). Das Interim-Top bei 1,399 wurde im Mai 2014 erreicht.

2. Als Draghi gestern seinen Worten nun endlich Taten folgen ließ (Euro-QE mit 60 Mrd. pro Monat), fiel der Euro in Bodenlose und verlor allein in den neun Stunden zwischen Verkündung des EZB-Sitzungsergebnisses um 14:30 und US-Marktschluss um volle 3 Cents auf knapp 1,13.

------------------

Wieso kommt es zu so unterschiedlichen Reaktionen?

Zunächst mal: Bezogen auf die Börsen war die Reaktion sehr ähnlich. Im Sommer 2012 schoss der DAX "nach Draghi" schlagartig um 4 % hoch, gestern erreichte er nach Draghi ein Allzeithoch.

Der Euro jedoch reagierte 2012 und 2015 völlig unterschiedlich.

Bei (1) haben Zockerbanken (in Europa u. a. mit Draghis LTRO-Geld) und US-Hedgefonds die PIIGS-Anleihen, die damals z. B. in Spanien mit 7 % rentierten, in großen Mengen zu Tiefkursen aufgekauft. Ein erheblicher Teil der Geldes strömte aus dem Dollarraum nach Europa (was den Euro stützte). Die kollektiven Aufkäufe waren vom Umfang her groß genug, um die Kursanstiege der PIIGS-Staatsanleihen zu einem Selbstgänger zu machen - und ebenso die begleitenden Erholungslügen aus Brüssel.

Manche US-Hedgefonds machten mit Anleihen aus Griechenland und Portugal in kurzer Zeit 20 % und mehr Plus.

Nach dem gestrigen EZB-Beschluss können die Zockerbanken und Hedgefonds ihren aufgekauften PIIGS-Schrott , so weit er zwischenzeitlich nicht endfällig geworden ist, nun zu Höchstkursen an die EZB verscherbeln, bei der Geld ja - nach dem "Exit" aus den Maastricht-Kriterien - keine Rolle mehr zu spielen scheint. Draghi bereitet allen im PIIGS-Staatsanleihen-Carrytrade frönenden Zockern einen sanften Abgang. Das freut auch die PIIGS-Banken, die ab 2012 ihre eigenen Staatsanleihen mit LTRO-Geld aufkauften. Für sie gibt es nun "manna from heaven" - mag das (Luft-)Geld auch vom Teufel stammen.

Bei (2) hingegen sind die Verhältnisse anders. Die PIIGS-Staatsanleihen haben längst wieder Mondkurse erreicht, so dass dort nicht mehr viel zu holen ist. Die Spinstory "Europa erholt sich" ist ausgelutscht. Daher greift nun alternativ das "Abe-Syndrom": Wenn eine Notenbank auf der Welt, die nicht zufällig die Fed ist*, in QE einsteigt, dann fallen die jeweiligen Währungen. Darauf sind Zocker seit Abe geradezu pawlonisch dressiert. Der Yen fiel im Zuge der Abe-Flutung von USD/JPY=75 auf aktuell USD/JPY=118.

Nach dem gleichen Muster fiel seit Sommer 2014 - in Vorwegnahme von Euro-QE - der Euro, nämlich von 1,40 auf jetzt 1,13.

Der Euro hätte nach dem gestrigen EZB-Entscheid ebensogut wieder steigen können, weil er ja nun sogar verbindlich (es fließen "echte" Print-Euros) "gerettet" wird.  D. h. die Argumente aus (1) sind jetzt sogar "gültiger denn je". Es fehlt jedoch das in unterbewertete PIIGS-Anleihen strömende Geld aus dem Dollarraum. Außerdem ist die Schweizer Nationalbank seit letzter Woche als Euro-Aufkäufer ausgefallen.

Für USA ist die Euro- und Yen-Schwäche letztlich ärgerlich, denn die Amis verfolgen (uneingestanden) eine Politik des schwachen Dollars. Der Euro-Niedergang passt dramaturgisch allerdings wunderschön zum Ölpreisverfall, mit dem die Amis die Russen aushungern wollen. US-Geopolitik ist eine Bühne, die die passenden redundanden "Requisiten" benötigt.

Dass die US-Börsen gestern trotzdem stiegen, ist ein weiterer Pawlow-Reflex - und letztlich ein Treppenwitz. Denn bei EUR/USD 1,13 und angesichts einer real (= "Hype-bereinigt") nicht existierenden US-Wirtschaftserholung werden US-Firmen grottenschlechte Quartalszahlen liefern, weil die "Exportgewinne" wegbrechen. Davor haben gestern auch schon einige US-Marktkommentatoren gewarnt.

[* Interessanterweise hat der Dollar in der Zeit von US-QE nicht nennenswert abgewertet. Für den Dollar gilt das "Abe-Syndrom" daher nicht. Der Chart in # 845 zeigt, dass EUR/USD nach dem Krisentief um 1,25 im Winter 2008/2009 etwa sechs Jahre per Saldo seitwärts lief (mit einem mittleren Kurs um 1,35). Dabei kam den Amis allerdings auch die ab 2010 grassierende Maul- und Klauenseuche in den PIIGS zugute.]
 

9 Postings, 1214 Tage hansoberheimNotenbank als Geisterfahrer

 
  
    #114850
5
23.01.15 09:00
Die Europäische Zentralbank setzt sich über alle Bedenken hinweg und pumpt Hunderte Milliarden Euro in die Finanzmärkte. Wie ein Autofahrer, der einsam seine Spur hält und sich von vielen vermeintlichen Falschfahrern nicht beirren lässt.

Tatsächlich, er hat es getan. Mario Draghi, der Präsident der Europäischen Zentralbank, wird für Hunderte Milliarden Euro Staatsanleihen europäischer Staaten kaufen. Die EZB drückt damit immer mehr neues Zentralbankgeld in die Finanzmärkte, die ohnehin im Geld schwimmen. Es sind zwar einige Sicherungen eingebaut worden: so die monatliche Stückelung der Tranchen, die Beschränkung auf höherwertige Papiere (also zum Beispiel keine griechischen Anleihen), und die nationalen Notenbanken sollen für 80 Prozent eventueller Verluste haften.

Dennoch handelt es sich um eine riskante Wette, wie es sie so in Europa noch nicht gegeben hat. Draghi begründet seine Politik unter anderem damit, dass er eine Deflation, also einen Preisverfall mit womöglich partiellem Zusammenbruch der Wirtschaft, verhindern will. Dafür nimmt er in Kauf, dass die riesigen Geldmengen neue Blasen hervorrufen und dies in einen Finanzcrash münden könnte - und das alles, obwohl umstritten ist, ob eine Deflation überhaupt zu befürchten ist. Die derzeit niedrige Preissteigerung erklärt sich zu einem Teil durch die gesunkenen Öl- und Energiepreise.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...-als-geisterfahrer-1.2316010  

34060 Postings, 5568 Tage KickyGreek Bank Withdrawals Escalate On Euro

 
  
    #114851
3
23.01.15 10:46
Jittery depositors are withdrawing euros from Greek banks at an escalating pace, though the level in recent weeks is well below the panic of 2012.

Withdrawals on Wednesday alone may have totaled 1.8 billion euros ($2.1 billion), according to NewMoney.gr and the Greek newspaper Protothema.gr, on top of outflows on Monday and Tuesday. Last week, two Greek lenders, Eurobank Ergasias (EGFEY) and Alpha Bank (ALBKY), sought emergency borrowings from the Greek central bank, with outflows already exceeding 4 billion euros ($4.6 billion) as of Friday, Bloomberg reported.  A Morgan Stanley survey featured by NewMoney.gr indicates more than half of Greek bank customers believe their household financial situation has worsened in the past three months, and a third think their lot will worsen still.......

Shares of Alpha Bank  ? at 13 U.S. cents ? are down 7%  today, the worst performer among Greek banks that trade with U.S. receipts. Eurobank Ergasias is down 1.5%.  Shares of Piraeus Bank (BPIRY) are down 3.3%, and shares of National Bank of Greece (NBG) are up nearly 2%...Polls show that the leftist Syriza Party ? considered the radical left, despite backing off calls for a Greek Exit from the Eurozone ? is likely to pull off a narrow victory in Sunday?s Greek election.
http://blogs.barrons.com/emergingmarketsdaily/...euro-election-fears/

das Photo dazu und zur Wahl mit der Aussicht,dass Syriza gewinnt:
Die Hoffnung kommt  
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hoffnung.jpg
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7692 Postings, 3019 Tage StöffenNoch etwas für's grundlegende Verständnis

 
  
    #114852
5
23.01.15 11:01
Die EZB-Bürokraten haben aktuell ein ganz entscheidendes Problem:

Die gewünschte Inflationierung, sprich ein Geldmengenwachstum M3, welches in planwirtschaftlicher Manier mit einer Jahreswachstumsrate von 4,5% wachsen soll, denn das ist der eigentliche EZB-Referenz-Zielwert, der liegt aktuell völlig außer Reichweite. Das bringt natürlich diejenigen, die klarerweise stets von einer Fortführung der Inflationspolitik profitieren ? also der Staat und die von ihm Begünstigten (allen voran die Banken-, Finanz- und Großindustrie) auch ein Stück weit in die Bredouille.

Das ist z.B. auch exakt der Grund, warum die Befürworter eines Anleihen-Aufkaufprogramms durch die EZB ja stets betonen, dass die Stabilisierung der Geldmenge bzw. ein weiteres Geldmengenwachstum in Zeiten von Krisen ein wichtiges Ziel sei, um hiermit den entscheidenden Stabilisierungsbeitrag für die Realwirtschaft zu leisten und somit auch zur Reduzierung der deflationären Risiken beitragen würde.

Und dass eine Zentralbank als Monopolist die Geldmenge jederzeit in jeder beliebigen Höhe ausweiten kann, wenn es politisch gewünscht ist, darüber sollte kein Zweifel bestehen.

Ein gewichtiges Problem liegt jedoch darin, dass die Geldmenge eigentlich nur dann erheblicher wachsen wird, je stärker die Banken ihre Kreditvergabe werden ankurbeln können. Und hier zeigen sich exakt die Tendenzen, dass eben überschuldete Wirtschaftssubjekte keinesfalls ein Mehr an Kredite nachfragen. Unternehmen werden es momentan evtl. vorziehen, Ausgaben durch eigene Mittel zu finanzieren, Kredite werden aufgrund schlechter Bonität nicht vergeben, der Privatsektor wird seine Kreditschulden zurückführen wollen, usw., usf..

Die Lage gegen Ende 2014 zeigte deutlich auf, dass die Kreditvergabe der Banken aufgrund mangelnder Kreditnachfrage weiterhin recht schwach blieb. Im Oktober 2014 lag die Kreditvergabe 1,1 Prozent tiefer als vor einem Jahr. Im September hatte die Rate bei minus 1,2 Prozent gelegen, im August bei minus 1,5 Prozent. Die weiterhin fallende Kreditvergabe muss für die EZB-Fuzzis wie ein Fanal gewirkt haben, anders ist auch die gestrige Entscheidung zur Höhe des Ankaufprogramms wohl kaum zu erklären.

So bringt der Querschüsse-Blog hier mit einem Beitrag Mitte 2014 die Angelegenheit recht gut auf den Punkt:

"Ohne eine steigende Rate an Krediten für den Privatsektor verpufft auch die Geldpolitik, denn das von der Zentralbank geschaffene Zentralbankgeld findet keine Verwendung und wird von den Banken an das Eurosystem zurückgegeben und damit wieder vernichtet. Dies spiegelt auch die Geldbasis wieder: Relevant für die Geldmenge M3 ist also die Geldschöpfung der Geschäftsbanken. Schrumpft die Kreditvergabe an den Privatsektor dämpft dies auch M3."
http://www.querschuesse.de/eurozone-geldmenge-m3-juni-2014/

Die gestrige Entscheidung der EZB ist also grundlegend dahingehend zu verstehen, dass, nachdem die bisherigen Maßnahmen mehr oder weniger erfolglos blieben, nun die Geldmenge mit aller Gewalt erheblich ausgeweitet werden soll und sicherlich auch wird, um unerwünschte deflationäre Entwicklungen und die damit verbundenen Anpassungen abzuwenden.

Der hier oftmals erwähnte "Inflate or die-Mode" ist in einem expansiven Kreditgeldsystem eben unabdingbar. Die explosiven Preissteigerungen an den Aktienmärkten waren da nur all zu folglich.
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Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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34060 Postings, 5568 Tage KickyIMF does not expect Greek eurozone exit

 
  
    #114853
1
23.01.15 11:05
http://www.channelnewsasia.com/news/business/...ct-greek/1609184.html

Moodys sagt ,das Risiko sei extem niedrig
http://blogs.barrons.com/emergingmarketsdaily/...vs-2012-moodys-says/

der Autor des vorigen Artikels bei Barrons meint ebenfalls :Greece is likely to get debt relief as the chaos is sorted out, especially if another election occurs in February.
Wobei er meint falls man sich für eine Koalition mit Syriza nicht einigen könne ,käme es zur Wahlwiederholung http://blogs.barrons.com/emergingmarketsdaily/...euro-election-fears/

der Independent dagegen recht kritisch zu Syriza am letzten Freitag, zitiert hier den IMF, als Lagarde noch auf die grossen Risiken hinwies- (offenbar hat sie jetzt Schützenhilfe geleistet ,es dürfte nicht im Interesse der USA liegen, wenn Griechenland austritt)
http://www.independent.co.uk/news/world/europe/...n-exit-9996400.html
Syriza, or the Coalition of the Radical Left, saw its popularity shoot up after austerity chipped away Greek peoples? income through a heavy taxation and slashing of wages and pensions in recent years. The debt crisis wiped off a quarter of Greece?s economy in less than five years and unemployment remains around 26 per cent. Among the young, it stands at almost 60 per cent.

Syriza?s leader, Alexis Tsipras, has long argued he wants to renegotiate and write off part of the country?s massive debt, claiming the country?s programme of state-enforced austerity has made it impossible for Greece to ever repay its debt to EU lenders. Greece?s national debt stood at ?320bn last year, almost ?30,000 (£23,000) per resident.

Among its proposed policies, Syriza said it would nationalise Greece?s banks, restore the minimum wage back to ?750 per month and abolish recent labour reforms.European officials have recently praised Athens for its fiscal adjustment efforts and fear that Syriza in power could prove a huge setback, with commentators reviving talks of an exit from the eurozone. The IMF?s head, Christine Lagarde, said this week that such an outcome for Greece would be ?devastating?.....  

34060 Postings, 5568 Tage KickyKönig ist tot-Brent crude futures rose to $49.80

 
  
    #114854
2
23.01.15 11:09
http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/saudi-abdullah-tot
....Sein Halbbruder, Kronprinz Salman, soll nach offiziellen Angaben bereits die Nachfolge angetreten haben. Der heute 79-Jährige hatte im vergangenen Jahr zunehmend die Pflichten des kranken Königs übernommen. Seit 2011 war er Verteidigungsminister seines Landes und damit Chef des saudischen Militärs. Er verfügt über rund 50 Jahre diplomatischer Erfahrung. In den 1960er Jahren wurde er zum Gouverneur der Provinz Riad ernannt. Salman ist zudem bekannt als Vermittler innerhalb der großen königlichen Herrscherfamilie. Es wird davon ausgegangen, dass er Abdullahs Politik im Kern fortsetzen wird. Gesundheitlich ist er angeschlagen.

http://www.independent.co.uk/news/business/news/...rkets-9997301.html
Oil prices jumped today following the death of King Abdullah of Saudi Arabia at the age of 90.

Brent crude futures rose to a high of $49.80 a barrel shortly after opening before easing back to $49.30 a barrel by 0650 GMT, up 78 cents. US WTI crude futures were at $47, down from a high of $47.76 earlier in the session......

 

34060 Postings, 5568 Tage KickySaudi succesion: oil, markets, politics

 
  
    #114855
1
23.01.15 11:49
http://www.ecstrat.com/research/saudi-succesion-oil-markets-politics/
....
....Oil

With oil prices under $50, the feeling on the ground in Saudi Arabia has been one of concern. After 19 years with of rule by Abdullah (9 as regent and 10 as King), there is significant pressure for the new King to secure the support of the populace through populist measures such as public sector wage increases with  90% of Saudis employed in the public sector (90% of the private sector is foreign) and additional handouts. These may well include expensive measures such as free housing for young married couples and a potential consumer debt jubilee, where the government takes over payments (billions have already been shifted in this manner over the last few years).

The current Saudi budget balances at around $63 (see here: http://www.ecstrat.com/research/balancing-budgets/)  and the Kingdom has ample cash assets of around $800bn and the ability to raise huge amounts of debt. It should also be noted that while the budget balances in the $60s, historical spending has been significantly above budget in the last few years, $30bn in excess in 2014. Additional spending may be similar to the Arab Spring, meaning we could see an overspend of $50bn or more this year depending on the measures taken.

Saudi Arabian rhetoric has been firmly guiding the oil price down since the OPEC meeting, with officials pointing out quite sensibly that it is up the market to set prices and not for Saudi to underwrite unconventional oil producers. I discussed why this made the market particularly vulnerable here: http://bit.ly/ecstrat4 and was one of the key reasons I was negative on oil prices (although I did see $70 as a floor as I thought OPEC would cut!).

In reality, rhetoric is about all Saudi has been doing to impact oil prices, with the latest figures for production and exports actually down 300kbpd YoY and price differentials to the US down versus the summer, but still at multi-year highs.

From comments at the WEF in Davos, the rhetoric is already calming with guidance that oil prices should correct over the next year, albeit not too high and moves to focus on the long-term potential for oil prices as unconventional sources come under continued pressure would increase local sentiment and potentially boost the oil price given the current structure.

The current structure of the oil curve is hugely overextended, with almost a 20% spread between 1m and 12m WTI, a scenario that is truly bizarre in a world of negative nominal Eurozone yields. To put this in context, this has only occurred twice in the last few decades, at which time storage was more expensive and interest rates much higher. Oil doubled in the following year both times.

This is also a key reason that inventories at Cushing are spiking and the Brent-WTI spread closed (as WTI is easy to store there), giving a false signal of oversupply when in fact demand figures are likely to be significantly higher (1.5-2mbpd by my estimation) over the last period than the market expects. In addition, 40mb of floating storage have been hired to take advantage of this arbitrage, further reducing the probability of it continuing.

The back end of the curve is where the real story is, having disconnected completely from spot oil prices in terms of correlation as it remains near $80. The super-contango we see now could continue for a period due to some curious structural details, but it is likely that into 2016 we will see a resumption of backwardation, with the spot price above the backend price, which will be higher due to the E of E&P being slashed.

In the medium term, there are several geopolitical events that the oil market may also respond to given the heavy net shorts, from the complex situation in Yemen, where Shia Houthis have ousted Saudi ally Hadi to impending violence in Nigeria, which typically loses 300kbpd of production during elections (due for Valentine?s day), with 1,000 dying in the violence last time around and likely many more this year given the sharp divisions that exist within the country (more here: http://bit.ly/ecstrat7). Libya remains a wreck with reconciliation unlikely absent a significant external force intervening and Iraq is coming under heavy pressure as it looks to run a 20-30% deficit due to lower oil prices.

On the flipside, we are likely ~2 months away from an Iran deal, which would cause the market to price in additional supply coming online rapidly.

Market length is resolutely short, having flipped hard from a record long position last summer and the possibility of a near-term squeeze is high, particularly as crude has consolidated just under $50. In the medium term the likely economic and ?fundamental? news may cause the rally to fade, but the long-term outlook remains strong and I retain my view oil will be $130 in a few years absent China blowing up completely

Market & currency

The Tadawul has proved remarkably resilient in the face of lower oil prices ? down just 4% over the last 12 months even as oil fell 55%. If you had put that scenario to any market observer a year ago, the likely response would have been that we would be 30-40% lower at least.

This increased resilience may have been aided by a patriotic hand, but the lack of significant downgrades in earnings are also indicative of the fact that the Saudi market may be driven by spending based on oil, but most stocks, petchems aside, aren?t beta to oil as in other markets. Even petchems run with fixed, below market price feedstock prices, meaning they are consistently profitable even at current levels of oil, although the offshore operations of companies such as SABIC do add an element of beta to oil.

The overall impact of the succession is likely to be positive for the Tadawul as wealth transfer to the populace is increased and spending maintained over the next few years no matter what the oil price is. Retail participation in the Saudi stock exchange remains above 90% as it trades billions of dollars each day as it remains one of the main sources of entertainment in the kingdom. It would not be surprising to see some favourable privatizations be introduced ahead of the market opening to foreigners in a few months to fulfil its other main role of wealth redistribution, with retail IPO participation remarkably high.Credit conditions are likely to be loosed over the coming year to fill some of the gap from lower oil revenues and after banks were disintermediated in the spending boom following the Arab Spring........  

39034 Postings, 3916 Tage Anti LemmingCFNAI turns negative

 
  
    #114856
2
23.01.15 14:35
National activity index turns negative in December, Chicago Fed says
By Steve Goldstein

Published: Jan 23, 2015 8:30 a.m. ET

WASHINGTON (MarketWatch) -- The U.S. economy grew at a below-trend rate in December, according to data released Friday. The Chicago Fed's national activity index slipped to negative 0.05 from positive 0.92 in November. The three-month average stayed in positive territory but slowed to 0.39 from 0.54 in November. The index is a weighted average of 85 different economic indicators.
 

50 Postings, 1472 Tage mingusNovotny (EZB): "Haben unser letztes Pulver verscho

 
  
    #114857
3
23.01.15 15:41

7692 Postings, 3019 Tage StöffenGegenüberstellung

 
  
    #114858
5
23.01.15 16:11
Den Aussagen des österreichischen Notenbankchefs Nowotny aus #114857 habe ich hier mal kontrastweise die Aussagen aus dem aktuellen Kommentar von Thorsten Polleit gegenübergestellt.

Der österreichische Nationalbankchef Nowotny: "Dass die beschlossene Summe rund doppelt so hoch ausgefallen ist, wie im Vorfeld erwartet, hängt mit der Argumentation zusammen, dass man die Märkte mit solchen Programmen "wirklich beeindrucken" solle. Das geht nur mit sehr großen Summen."

Thorsten Polleit: Die heute verkündeten Anleihekäufe in Höhe von 1,14 Billionen Euro dürften nur der Anfang sein, größere Beträge werden folgen. Die QE-Politik ist eine Verzweiflungstat. Zentralbanken greifen zu ihr, wenn das Kredit- und Geldsystem zu kollabieren droht ? beziehungsweise wenn der Schwindel des Teilreserve-Bankwesens aufzufliegen droht. Das kann passieren, wenn das Vertrauen in die Zahlungsfähigkeit der Schuldner schwindet.

Nowotny: "Die Notenbank sollte nicht den Ehrgeiz haben, in die Politik der Staaten einzugreifen"

Thorsten Polleit kommentiert diesen Sachverhalt:

"Die EZB-Entscheidung ist ein Verstoß gegen den Maastricht-Vertrag. Er verbietet der EZB ausdrücklich, die öffentlichen Haushalte zu finanzieren. Durch dieses Verbot sollten die Bürger vor einer Allmacht des Staates geschützt werden, die droht grenzenlos zu werden, wenn der Staat seine Ausgaben mittels Anwerfen der elektronischen Notenpresse finanzieren kann. Genau in diese Richtung arbeiten aber die EZB-Anleihekäufe.

Die EZB-Anleihekäufe ermächtigen de facto die Regierungen ohne Wählerzustimmung: Regierungen sind bei Finanzengpässen nicht mehr darauf angewiesen, ihre Politik von Parlament und damit den Steuerbürgern legitimieren zu lassen, weil sie nunmehr Finanzprobleme, für die sie verantwortlich sind, durch den Rückgriff auf Notenbankkredite lösen (also Kredit erhalten, die sie bei tatsächlicher Darstellung ihrer Finanzlage von anderer Seite nicht mehr erhalten). So gesehen lässt sich der EZB-Staatsanleihekauf als undemokratisch begreifen."

ÖZB-Chef Nowotny weiterhin: "Es ist eine Illusion vieler deutscher Kommentatoren, zu glauben, man könne sich auf seinen Wohlstand zurückziehen".

(Sehr richtig, Herr Nowotny, die EZB arbeitet ja auch wahrlich mehr als hart daran, das Wohlstandsniveau daher neu zu "ordnen")

Thorsten Polleit: "Die Vermehrung der Geldmenge macht eine Volkswirtschaft nicht reicher. Sie führt lediglich zu einer Zwangsumverteilung und zu einer Verringerung der Kaufkraft des Geldes."

Die Aussagen Thorsten Polleits sind entnommen aus

"1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste."

http://www.rottmeyer.de/1-140-000-000-000-euro-fuers-erste/
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Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!

8559 Postings, 2740 Tage wawiduFinanzströme in der Eurozone

 
  
    #114859
2
23.01.15 16:56
Gary Dorsch, ein erfahrener Broker im Warentermin- und im Finanzgeschaft, hat im Mai 2014 einen lesenswerten Blog verfasst:

http://sirchartsalot.com/article.php?id=190

 

8559 Postings, 2740 Tage wawiduVergesst Staatsschulden in Prozent des GDP ...

 
  
    #114860
1
23.01.15 17:16
In einem sehr eigenwilligen Ansatz führt der Autor Jeffry Dorfman in der FORBES Ausgabe vom 07.12.2014 einige Gedanken zu einer anderen, durchaus plausiblen Bewertung von Staatsschulden aus:

http://www.forbes.com/sites/jeffreydorfman/2014/...really-much-worse/  

34060 Postings, 5568 Tage KickyWer hat da alles gegen EZB QE gestimmt?

 
  
    #114861
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23.01.15 17:20
Im "Ö1-Morgenjournal wurde Nowotny noch konkreter: "Ich habe diesen Beschluss ganz offen gesagt nicht mitgetragen", sagte er. Damit ist er nicht allein: Auch die Vertreter aus Estland und die Niederlande unterstützten Berichten zufolge den Beschluss nicht. Das deutsche EZB-Direktoriumsmitglied Sabine Lautenschläger und Bundesbank-Präsident Jens Weidmann sollen überhaupt dagegen gestimmt haben.

Nowotny betonte, dass es nicht die Aufgabe der Zentralbank sei, in die Politik einzelner Staaten einzugreifen und mahnte davor, die Wirkung der EZB-Geldpolitik auf die Konjunktur zu überschätzen. Es sei Aufgabe der EU-Kommission, für eine richtige Finanzpolitik zu sorgen....Link s.o.#857  und was war mit Finnland?

godemoder rechnet gar mit Gewinnen
das kommt mir gar spanisch vor
http://www.godmode-trader.de/artikel/...henk-fuer-regierungen,4038126
QE hat dennoch einen positiven Effekt auf die Staatsfinanzen. Es sollen zwischen 20 und 25% der Schulden gekauft werden. Abbildung 2 zeigt den Gesamtbetrag pro Land, der aufgekauft werden könnte, wenn das Maximum umgesetzt wird. Gleichzeitig ist die Zinsersparnis dargestellt. Berechnet wurde die Zinsersparnis unter der Annahme, dass die Notenbanken zum aktuellen Zinsniveau Anleihen kaufen und diese 10 Jahre in ihrer Bilanz lassen. Weiters wird angenommen, dass zwei Drittel der eingenommenen Zinsen über die Notenbanken wieder an die Länder ausgeschüttet werden.

In Ländern, in denen die Zinsen ohnehin sehr niedrig sind, ist die Ersparnis überschaubar. Für Deutschland läge die Ersparnis bei gut 13 Mrd. Euro. Für Italien wären es schon stattliche 50 Mrd. Griechenland könnte vorerst von dem Programm ausgenommen sein. Würde es nach der Wahl auch aufgenommen werden, dann läge die Ersparnis bei 40 Mrd.

Abbildung 2 zeigt auch wie hoch die Ersparnis im Verhältnis zu den aktuellen Gesamtschulden ist. Für Deutschland ergibt sich eine Ersparnis von 0,62% des aktuellen Schuldenberges. Das ist nicht wirklich viel, dennoch würden die Staatsschulden im Vergleich zur Wirtschaftsleistung etwas sinken. Wirklich interessant wird es für Portugal. Hier würden 3,4% Ersparnis erreicht werden. Im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt würden die Staatsschulden um 4,4% sinken. In Zypern würde die Verschuldung um 9% der Wirtschaftsleistung sinken und in Griechenland um 22%. Damit wäre der Schuldenberg wohl noch immer nicht tragfähig. Kombiniert mit einem Schuldenschnitt von weiteren 50 Mrd. würde man wenigstens wieder in die Reichweite einer Schuldentragfähigkeit kommen.

Regierungen dürften sich freuen, die Aktienmärkte auch.  ???
 

3230 Postings, 1416 Tage toni1111ist noch nicht das letzte pulver LoL

 
  
    #114862
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23.01.15 17:22
EZB Coeure: Werden prüfen, ob QE nach September 2016 fortgesetzt werden muss
vor 20 Min (16:59) - Echtzeitnachricht

EZB Coeure: Wenn die Wirkung von QE nicht ausreicht, muss die EZB weitere Maßnahmen ergreifen

jandaja



 

34060 Postings, 5568 Tage KickySoros hat kurz vor SNB die Reissleine gezogen

 
  
    #114863
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23.01.15 17:31
sonst hätte er massiv verloren,ebenso ein anderer Fundmanager Brevan Howard Asset Management, run by billionaire Alan Howard -und man munkelt was von Hildebrands Frau ,derentwegen er ja damals zurücktreten musste,ob die vielleicht??
http://www.zerohedge.com/news/2015-01-23/...most-crushed-george-soros

Marko Dimitrijevic, who survived at least five emerging market debt crises, is closing his largest hedge fund after losing virtually all its money when the SNB unexpectedly let the franc trade freely against the euro, according to a person familiar with the firm. ...
SaxoBank moments ago reported it would lose up to $107 million on the Swiss Bank move.    ....lein Wunder ,dass Steen so pessimistisch war

es gab auch welche , die short auf den CHF waren und massiv gewannen....  

34060 Postings, 5568 Tage KickyNicht genug damit:Coeure Suggests QE2

 
  
    #114864
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23.01.15 17:33
With US equities down 0.5% this morning and European inflation expectations having given back all their ECB QE gains, it was only a matter of time before some half-witted central-planner felt the need to speak...

   *COEURE SAYS IF QE IMPACT ISN'T ENOUGH, "WE'LL HAVE TO DO MORE"
   *COEURE SAYS ECB WILL ASSESS IF QE MUST GO BEYOND SEPTEMBER 2016

Sure enough - just as The BIS warned "the markets' buoyancy hinges on central banks' every word and deed," stocks picked back up on his comments......
So now we know, it now takes just a 0.5% drop in the S&P to get verbal central bank intervention
http://www.zerohedge.com/news/2015-01-23/...cb-qe-coeure-suggests-qe2  

34060 Postings, 5568 Tage KickyHow do you spell Bullard in French? Simple, Coeure

 
  
    #114865
23.01.15 17:34

34060 Postings, 5568 Tage KickySchweizer Preise in Davos:

 
  
    #114866
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23.01.15 17:41
Hot Dog: $43; Burger: $47; Caesar salad: $55

http://www.zerohedge.com/news/2015-01-23/...ar-salads-look-davos-menu

möchte nicht wissen was die Übernachtung unserer Politiker da kostet
dasSheraton ist ausgebucht  

8559 Postings, 2740 Tage wawiduEU: Staatsschulden in Prozent der Staatseinnahmen

 
  
    #114867
1
23.01.15 17:47

7692 Postings, 3019 Tage StöffenDie Dosis aggressiv erhöhen

 
  
    #114868
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23.01.15 18:21
Thorsten Polleit hat sehr wahrscheinlich recht mit der Aussage, dass die aktuell verkündeten Anleihekäufe der EZB in Höhe von 1,14 Billionen Euro wohl nur der Anfang gewesen sind. Die Büchse der Pandora ist nunmehr geöffnet, die ersten Junkies kreischen gleich nach aggressiver Erhöhung der Dosis. Und Weidmann muss rasch raus aus der Pump-Lotterie.

Adam Posen: "Draghi muss nachlegen"

Der US-Ökonom Adam Posen begrüßt die geplanten Staatsanleihekäufe (Quantitative Easing, QE) der EZB.

Für Posen ist das Programm "definitiv die richtige Entscheidung", denn die EZB habe handeln müssen. Nun 1,14 Billionen Euro zu drucken, ist für ihn aber nur "ein hilfreicher Anfang". Er will die Geldpresse unbegrenzt auf Hochtouren laufen sehen, wie es Draghi auch schon angedroht hat. "Es ist aber nicht sinnvoll, Umfang und Zeitraum der Anleihekäufe einzuschränken. Die EZB muss nachlegen." Sie müsse so lange Anleihen kaufen, bis die Inflation wieder bei ungefähr 2% liegt.

Und Adam Posen weiter:

"Weidmann kann sagen, was er will und abstimmen, wie er will. Aber ich würde mir wünschen, dass die Minderheitsposition nicht mehr eine so große Rolle spielt."

http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/...legen/11267804.html

IWF-Chefin Lagarde lobt EZB-Chef Draghi - Anleihekäufe helfen

....die Inflationserwartung zu erhöhen und das Risiko einer in die Länge gezogenen Phase niedriger Inflation zu reduzieren", sagte die IWF-Chefin Christine Lagarde am Donnerstag laut einer in Washington verbreiteten Mitteilung. (dpa-AFX)
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Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!

8559 Postings, 2740 Tage wawiduZeit für Goldkäufe

 
  
    #114869
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23.01.15 22:13
Wenn eine Währung - wie der Euro - vor einer offiziell angekündigten massiven Verwässerung auf längere Sicht steht, liegt man mit einer Goldanlage in dieser sicher nicht verkehrt.  
Angehängte Grafik:
_gold-_xeu10jd.png (verkleinert auf 82%) vergrößern
_gold-_xeu10jd.png

34060 Postings, 5568 Tage KickyEuropean QE funds will not reach the economy

 
  
    #114870
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24.01.15 10:22
http://blog.geopolitical-info.com/...unds-will-not-reach-the-economy/

The European Central Bank?s decision to introduce a programme of Quantitative Easing (QE) is not a win-win situation but rather an expression of helplessness, writes Prince Michael of Liechtenstein.

The programme, agreed on January 22, 2015, allows the ECB to buy up to 60 billion euros a month in European sovereign debt from March 2015 until September 2016. The total will exceed one trillion euros. A risk-sharing programme with national central banks was also introduced and quality criteria for eligible debt established.
The rationale for the decision is twofold:

One, more money in circulation with basically no interest payments should drive consumption and investment, and create growth and employment. It is hoped this will create controlled inflation as, according to ECB President Mario Draghi?s mantra, inflation is needed to create growth.

Two, it will strengthen confidence in the value of sovereign debt in the eurozone.

This is only one side of the coin.

On the other we can see this is not a win-win situation. It is an expression of helplessness. Helplessness before the fact that politicians in European Union countries are not prepared to address the necessary reforms.

So, is this inaction based on ideological grounds, populist reasons or on complete ignorance?

Necessary basic reforms are crucial in Europe if it is to restore global competitiveness, increase productivity and get the unemployed back to work. This includes reducing the share of national and local government in the economy. This will reduce the overheads of the national economy and reduce the deficit. Deregulation of laws which are too stringent such as labour and competition law, would enhance activities and ease innovation and job creation.

Drastic streamlining of tax laws would provide security to plan, which is essential for new investments. It would also reduce the enormous administrative costs of handling and administrating tax issues for government, business and individuals.

There is another problem ? it seems that QE by the US Federal Reserve (the Fed) has helped stimulate America?s economy back to growth. There is, however, one big difference between Europe and the US ? the equity of the banks.The 2008-2009 banking crisis saw the US focus on re-establishing the equity basis of the banks to a level which allowed the banks to lend to business. Europe instead chose the path of stress tests. In a simplified way we can say that if a bank reduced its loan portfolio to business, instead of increasing its sound equity basis, it could also pass the stress test. It also means that banks are reluctant to lend more money to business. This prevents new money trickling into the economy.

Zero to negative interest rates are also destroying savings and reducing personal retirement provisions. Pensions have been hit hard. This situation has been exacerbated by the fact that government pension schemes are insufficiently financed.

The real problem with the QE programme of buying sovereign bonds is that it takes the pressure for reform off the politicians. The ECB has already helped several European governments buy time so they can carry out reforms. Most of them ? and especially France ? have failed to use this opportunity.

It seems unlikely that these irresponsible attitudes will change with QE.

 

8559 Postings, 2740 Tage wawiduEU-Länder: BIP pro Kopf

 
  
    #114871
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24.01.15 17:30
Für einen Ländervergleich sind reine BIP-Zahlen kaum dienlich. Ein echtes Abbild der Wirtschaftskraft liefern nur die Pro-Kopf BIP-Daten.

Hier zunächst das Länderranking für 2013:

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/...-in-den-eu-laendern/

Und hier eine nette interaktive Tabelle der Realen BIPs pro Kopf seit 1995:

http://ec.europa.eu/eurostat/tgm/...mp;language=de&pcode=tsdec100

Mit dem Schieber rechts neben der Tabelle könnt ihr die Länder scrollen und mit dem Schieber unterhalb der Tabelle die Jahre.  

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