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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 4575
neuester Beitrag: 21.12.14 16:05
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 114355
neuester Beitrag: 21.12.14 16:05 von: Stöffen Leser gesamt: 8861812
davon Heute: 2515
bewertet mit 418 Sternen

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38736 Postings, 3881 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
418
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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114329 Postings ausgeblendet.

8521 Postings, 2705 Tage wawiduNasdaq Composite Index

 
  
    #114331
3
20.12.14 13:33
Gestern wurde bei sehr hohem Volumen (2,9 Mrd. Aktien) nur eine mickrige weiße Kerze generiert. Dieser Sachverhalt deutet auf verdeckte Distribution hin.  
Angehängte Grafik:
_compq6m.png (verkleinert auf 72%) vergrößern
_compq6m.png

5764 Postings, 2912 Tage KellermeisterDas schreiben hier die Richtigen...

 
  
    #114332
1
20.12.14 13:40
ihr seid doch die größten Anhänger von Schundseiten im Internet... angefangen bei Goldreportern bis zum Zero Hedge...

NACHT...

Bitte sperren... DU Diktator...!!!  

38736 Postings, 3881 Tage Anti LemmingKellermeister

 
  
    #114333
3
20.12.14 14:09
Meinungen kann man teilen oder nicht. Anderslautende Meinungen als "Schund" abzuwerten ist eine billige Nummer.

Ich wünsch Dir übrigens gute Besserung:
www.ariva.de/forum/QV-ultimate-unlimited-474678?page=3908#jumppos97709  

38736 Postings, 3881 Tage Anti LemmingAngenehm finde ich nebenbei bemerkt

 
  
    #114334
8
20.12.14 14:23
dass der USA Bärenthread nach knapp 8 Jahren (er wird im Februar "8") inzwischen so weit etabliert ist, dass er auch ohne die anfangs nötige "geschlossene Gruppe" und/oder eine ellenlange Ignore-Liste weitgehend Spam-frei über die Runden kommt.

Die verbliebenen Spammer (z. B. # 332) dürfen wegen der von ihnen unfreiwillig gelieferten bärischen Kontraindikation, die hier wohlwollend zur Kenntnis genommen wird, gern weiter spammen, solange das nicht ganze Seiten füllt und den Thread dadurch unlesbar macht.  

4218 Postings, 2493 Tage Palaimon#334 na dann......

 
  
    #114335
6
20.12.14 15:53
-----------
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Angehängte Grafik:
boersenbaer_129505.jpg
boersenbaer_129505.jpg

7629 Postings, 2984 Tage StöffenBären-Attacken in diesen Zeiten

 
  
    #114336
6
20.12.14 21:05
sind da wohl eher niedlicher Natur und haben momentan scheinbar wenig Bedeutungsvolles an sich.

Allerdings befinden wir uns doch exakt auch einen signifikanten Punkt, gegen den sich die Notenbanken mit aller Macht stemmen:

Vereinfacht gesagt: Wenn in einer hoch verschuldeten Welt die Vermögenspreise stärker absacken, dann gleicht das Problem einem zweischneidigen Schwert. Denn kommen die Preise von auf Pump gekauften Assets wie Immobilien, Aktien, etc., mal stark ins Trudeln, dann lastet folglich auf der anderen Seite ja eben der Wert der Verbindlichkeiten erheblich stärker. Hier zeigt die Deflation dann ihre recht unerfreuliche Seite.

Diese ganze Chose läuft ja auch nur deshalb weiter, weil z.B. Notenbanken wie die Fed als Ponzi Provider of Last Resort eine Menge an faulem Kreditschrott in ihre Bilanz gepackt hat und es vorerst keine Fälligkeiten gibt. Man glaubt allerdings wohl mittlerweile, so könne ewig weiter gewirtschaftet werden, was aber einem Perpetuum Mobile gleichkäme und somit nicht funktionieren kann. Daher werden Börsen auch nicht ewig steigen, weil... , genau ... There is no free lunch!

-----------
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!

33648 Postings, 5533 Tage KickyGR Euro-Austritt unvermeidlich

 
  
    #114337
5
20.12.14 22:40
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...en/11144568-2.html

Auch der Vorsitzende der Alternative für Deutschland, Bernd Lucke, hält einen Austritt Griechenlands aus dem Euro-Währungsgebiet für unvermeidlich. ?Statt neue Milliarden zu geben, sollte die Euro-Zone Griechenland einen Teil seiner Schulden erlassen und dafür das Ausscheiden aus der Euro-Zone besiegeln?, sagte Lucke dem Handelsblatt (Online-Ausgabe). ?Griechenland wird dann seine verbleibenden Schulden zuverlässiger bedienen können, weil durch eine Abwertung die Wettbewerbsfähigkeit der Privatwirtschaft wiederhergestellt werden kann und der griechische Staat höhere Steuereinnahmen erzielen wird.?  

Lucke betonte in diesem Zusammenhang, dass die griechischen Schulden für Griechenland seit langer Zeit nicht mehr tragfähig seien. ?Die vor wenigen Monaten gefeierte angebliche Rückkehr Griechenlands an die Kapitalmärkte war stets ein Trugbild?, sagte der AfD-Chef. Griechenland sei nach wie vor nicht in der Lage, sich an den Kapitalmärkten zu finanzieren. ?Eigentlich hätte Griechenland nur drei Jahre lang Hilfskredite erhalten sollen, aber nun sind fast fünf Jahre vergangen und immer noch werden Milliardenstützungen durch die Euro-Zone gewährt?, so Lucke.

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/...o-austritt-unvermeidlich
Wandere aus, so lange es noch geht. Finca Bayano in Panama.

2009 - Griechenlands Kreditwürdigkeit herabgestuft
http://www.wdr5.de/sendungen/zeitzeichen/griechenland656.html  
Angehängte Grafik:
herabstufen_kol.gif (verkleinert auf 93%) vergrößern
herabstufen_kol.gif

13 Postings, 35 Tage derunwissendeDer Euro, weich aber unzerstörbar

 
  
    #114338
4
21.12.14 10:05
Durch immer niedrigere Zinsen wird es für die Banken Europas zunehmend unattraktiver, auch noch weiterhin europäische Staatsanleihen zu kaufen.

Die Folge: Die EZB wird einspringen. Der Bondmarkt Europas quasi verstaatlicht.

Natürliche Nachfrage gibt es faktisch nicht mehr. Es entsteht die Situation, wo die EZB direkte Staatsfinanzierung betreibt.

Die Schuldenspirale dreht sich weiter und schneller. Keiner hat ein Interesse mehr daran, über ausgeglichene Haushalte auch nur zu sprechen. Reformdruck? Von wem?
Niemandem. Freut doch eigentlich alle Staaten, oder? Ein fette Sause zum Nulltarif.

Ein echter free Launch. Geht's schief, platzt schlimmstenfalls die Bankenunion - auf Kosten aller Kontoguthaben. Legal. Die einverleibten Gelder ermöglichen den Euroreset - immer und immer wieder.

Paradiesische Zustände hätten wir, wenn die EZB zu 0 % alle EU Staaten finanziert und sich zu 0 % intern gegenfinanziert. Letztlich ja auch noch die Möglichkeit besteht, solche "internen" Schulden einfach zu streichen, da Gelddrucker und Geldverleiher letztlich ein und dieselbe Person sind. Soweit sind wir davon ja nicht mehr entfernt.

Eben moderne Zeiten, die schon garantieren, dass auch die Aktienmärkte weiterhin nur steigen können.

Aber war da nicht noch was, dass Aktienbewertungen von Unternehmensgewinnen abhängig sind?

Egal, wer fragt noch nach sowas, wo schon fast jeder eine Banklizenz bekommt und sich gemütlich zurücklehnen kann. Geht's schief, kommt die Abwicklung - eine echte Strafe? Nö. Ist in den ganzen Finanzskandalen eigentlich jemals wirklich einer hinter Gittern gekommen? Nö. Oder Firmeninhaber, die frisch an die Börse gehen und nach kurzer Zeit sich herausstellt, dass außer Luft nichts dahinter steckte? Steht's das gleiche Rechtssystem, der kleine Hoeneß sitzt. Alle anderen lachen und schwelgen.
Wie konnte Hoeneß auch nur so dumm sein?

Was lernen wir daraus? Geh mit dem Trend, geh mit der EZB und alles wird gut.



 

13 Postings, 35 Tage derunwissendeZeitweise Korrekturen möglich

 
  
    #114339
2
21.12.14 10:33
Mit dem Ukraine-Konflikt gibt es jederzeit ein gewisses Potential, was die Kurse nach unten treiben könnte.

Tritt dieses Ereignis ein, eine hervorragende Chance, hier sein Kapital zu vervielfachen. Ganz nach Juncker, der stets hochgehebelt agiert.

Dass die Kurse danach wieder über den alten Kursständen stehen, sollte eigentlich nicht weiter erwähnenswert sein.

Nato-Liebling Jazenjuk, der ja einen unglaublich interessanten Lebenslauf hat, wird unterdessen nicht müde, Russland immer und immer wieder verbal zu attackieren, eigentlich ist in seinen Worten immer nur das Wort Krieg oder dergleichen zu hören.

Dass Mobilmachungen anstehen, Waffenkäufe auf Kredit, die Wiedereroberung der Krim und so weiter und so fort.......

Hier, Günter Grass meint schon, der dritte Weltkrieg hätte begonnen...
http://derstandard.at/2000009619992/...-dritte-Weltkrieg-hat-begonnen

So könnte im Neuen Jahr mit den richtigen Hebeln so einiges zu verdienen sein, schließlich Kerry ja Recht hat, "dass man ja nicht einfach so in fremde Länder einmarschiert"..... Er muss es ja wissen, da außer Niederlagen und Zerstörungen stets nichts herauskommt. Ach doch, solch unsäglich mordende Terrorgruppen, die dann wieder bekämpft werden müssen, mit irre teure Waffen, die stets Bescheiden in den Resultaten bleiben.

Bei allem Elend garantiert dies zumindest eine gewisse Volatilität, wo ab und zu in gehebelter Manier sich ein netter "Middelmann" finanzieren lässt.

Als Unwissender hat man den Vorteil, gemütlich daneben zu sitzen und zuzusehen, wie die daheim gepflegten Goldhamster eifrig hamstern.





 

7629 Postings, 2984 Tage StöffenÖl-Industrie vor stürmischen Zeiten

 
  
    #114340
3
21.12.14 11:27

Es dürfte interessant werden zu beobachten, wie das künftige Öl-Förderniveau aufrechterhalten werden kann, wenn aufgrund des eingebrochenen Ölpreises die Öl- und Gas-Investments dramatisch zusammengestrichen werden. Einem Bericht der BBC zufolge rechnet sich momentan kein Ölförderprojekt mehr in der Nordsee-Area, die als "one of the higher-cost, lower-return regions for investment" gilt. ConocoPhillips z.B. entlässt hier bereits schon 230 Mitarbeiter und kürzt das Budget für 2015 um 20%. Andere in dieser Region tätige Ölförderer werden für das kommende Jahr in ähnlicher Weise oder gar noch härter reagieren, um ihre Profitabilität aufrecht zu erhalten.

Diese BBC-Mldung korrespondiert mit bereits zuvor veröffentlichten Nachrichten, nach welchen die Ölfirmen weltweit ihre Investitionsentscheidungen für 2015 auf den Prüfstand stellen. Es erscheint aufgrund des aktuellen Preisniveaus logisch, dass die Entscheidungen wohl eher zuungunsten neuer Projekte ausfallen dürfte. Gemäß einer Bloomberg-Meldung gibt es Berechnungen, welche auf einen Tagesverlust von 7,5 Millionen Barrel gefördertes Öl bis zum Jahr 2025 hinweisen, was ca. 8% der aktuellen globalen Nachfrage ausmacht. Wenn bei weltweit steigendem Verbrauch von Erdöl die Förderungszahlen folglich zukünftig zurückgehen, so muss man kein Hellseher sein, um zu erkennen, dass hier die Saat für künftige Preisanstiege gelegt wird.

"North Sea oil industry close to collapse"

http://www.bbc.com/news/business-30525539
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Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!

9454 Postings, 1416 Tage zaphod42Danke für die Topsignale

 
  
    #114341
2
21.12.14 11:33
ihr Unwissenden:

Party auf Kosten der Notenbanken geht weiter? Temporäre Rückschläge sind Kaufgelegenheiten? Buy and Hold ist die Lizenz zum Gelddrucken? Wer verkauft ist der Dumme?

Als Sentimenttechniker sag ich nur: Danke für diese Info ;-)  

1970 Postings, 1848 Tage Sufdl@ senti

 
  
    #114342
3
21.12.14 11:57
es gibt auch wieder eine Art Maxstronglong thread mit lauter DAXexberde die neuerdings Mo-Fr stündlich die 15Kilo herbeten und ihr Glück nicht fassen können jetzt bald reich zu werden.  : )

 

9454 Postings, 1416 Tage zaphod42Schon gesehen

 
  
    #114343
21.12.14 12:20
der wechselt sich aber mit dem DaxCrash-Thread ab, je nach Tagesperformance des Dax. LOL  

38736 Postings, 3881 Tage Anti LemmingEurozonen-Debakel

 
  
    #114344
1
21.12.14 13:04
Halbwegs realistisch sind nur die 10-jährigen Staatsanleihen Griechenlands gepreist (8 % Rendite), während potenzielle Pleiteländer wie Portugal und Italien derzeit mit 2 % Rendite "wegkommen".

Gäbe es noch einen freien Markt, dann würden griechische Anleihen bei 10 % des Nominalwerts gehandelt, und deren Rendite läge bei 50 % (= Pleite-Konditionen). Die Anleihen Portugals und Italiens würden bei 35 % des Nominalwerts notieren und 15 % Rendite abwerfen.

Anders gesagt: Der Euro hätte "Draghi-bereinigt" fertig. Da Draghis Rettung nicht nachhaltig ist und dauerhaft nicht funktionieren wird, hat der Euro im Grunde jetzt schon fertig.

Das größte, dümmste und vermutlich teuerste Geldexperiment der Geschichte würde auf jenem Schrotthaufen enden, den Weitblickende bereits bei der Euro-Einführung prophezeit hatten.


 
Angehängte Grafik:
hc_1143.jpg (verkleinert auf 79%) vergrößern
hc_1143.jpg

38736 Postings, 3881 Tage Anti LemmingSchaubild dazu

 
  
    #114345
3
21.12.14 13:05

33648 Postings, 5533 Tage Kickybin auch unwissend,aber wenn man schon zockt dann

 
  
    #114346
4
21.12.14 13:09
doch mit russischen Anleihen oder ETFs ,wo kriegt man schon 17%?
und glaubt jemand wirklich dass Russland pleite geht?
jedenfalls nicht so schnell wie die Ukraine

. On Friday, the international price of oil, Brent, jumped 4.6% to $62 per barrel and Russian shares rebounded.

Russia was at center stage as the government took steps to shore up the ruble. While the currency fell 1% against the dollar for the week, it jumped nearly 4% Friday as oil climbed higher.
The Market Vectors Russia ETF (RSX) rose 8% on Friday.
Shares of Sberbank (SBRCY)  jumped as much on the day, and rose 4.5% for the week . The big winner, however: the Russian mining and metals company Mechel (MTL), whose U.S. traded share rose 47% for the week. The company is bleeding money, but has renegotiated some of its credit agreements.

das war ein echter Zock mit Mechel,wo niemand mehr glaubte ,sie könnten noch Kredite kriegen wie letztes Mal als die ausländischen Banken halfen,Putin wollte nicht,diesmal war es die Eurasian Development Bank,die die Fälligkeit bis 2016 verlängerte....http://globenewswire.com/news-release/2014/12/18/...lopment-Bank.html  

33648 Postings, 5533 Tage KickyBarrons immer gut informiert

 
  
    #114347
1
21.12.14 13:13

33648 Postings, 5533 Tage KickyGeopolitische Sicht für 2015 v.CITIs Tina Fordham

 
  
    #114348
1
21.12.14 13:20
?Is this the start of a breakdown??
Fordham is the first person to hold the title chief global political analyst in the global financial services industry, Citi says.
The answer, says Fordham, chief global political analyst for Citi: expect asymmetric risks, from terrorism and disease, challenging leaders with shrinking majorities and limited policy options..,...    ?Geopolitical risks in 2014 have increased to levels not seen since the fall of the Berlin Wall in 1989. Measures include a rise in the number of conflicts and coups, the rate of terrorist attacks and the number of NATO-Russia ?incidents?, which have nearly returned to Cold War levels1. At the same time, the rate of Vox Populi risk events (mass protests, rising support for non-mainstream parties and government collapses) ? also remains high ? From the grass roots to the geopolitical, the global system is under immense pressure. In some places, it is cracking ?

   Taken together, the regional disputes in the former Soviet Union and Middle East have raised the specter of a return to conflict over borders and territory, a risk compounded by fears that collective defense agreements such as NATO ? the cornerstone of Western security in the post-Cold War era ? no longer retain their relevance. From jihadism to populism to revanchism [seeking to retaliate, recover lost territory], politically-generated challenges to globalization are transforming the landscape ?

So what?s next with Russia? Citi writes that investors shouldn?t expect another Cold War: ?Quite simply, the US-Russia relationship is less significant in economic, geopolitical and trade terms than the US-China relationship is now .although clearly further sanctions or conflict with Russia could be deeply destabilizing; it remains, after all, a nuclear weapons state). And while perhaps not symbiotic, neither are relations between Washington and Beijing openly confrontational either ? even the rise of ?Big Data? cannot necessarily predict outcomes in a highly-charged global environment.?  http://blogs.barrons.com/emergingmarketsdaily/...olatility-breakdown/  

38736 Postings, 3881 Tage Anti LemmingCDU-Kritik am neuen Kreditpaket für Griechenland

 
  
    #114349
2
21.12.14 13:46
(aus dem Handelsblatt-Artikel in # 337)

...der CDU-Politiker Willsch [kann] nicht nachvollziehen, dass Griechenland nach all den schlechten Erfahrungen nun erneut einen ?Blanko-Scheck in zweistelliger Milliardenhöhe? überreicht werde. Willsch hält es für angebracht, einen anderen Weg einzuschlagen. ?Griechenland muss aus dem Euro-Währungsgebiet austreten.? Das sei auch im Interesse der Griechen der einzige erfolgversprechende Weg.

Willsch untermauert seine Forderung damit, dass Griechenland seinen Finanzbedarf für 2015 selbst gar nicht genau beziffern könne. Die EU-Kommission gehe von einem Betrag zwischen sechs und zwölf Milliarden Euro aus. ?Diese Aussage ist zugleich schockierend und alarmierend?, erklärt Willsch. Im fünften Jahr der Euro-Krise schaffe es Athen nicht, einen Haushalt aufzustellen und dabei seinen Finanzbedarf genau benennen zu können.

?Ganz vereinfacht auf Deutschland umgerechnet würde dies bedeuten, dass der Deutsche Bundestag bei der Verabschiedung seines Haushalts nicht wüsste, ob er hundert oder zweihundert Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen muss, um über die Runden zu kommen?, erläutert der CDU-Politiker. ?So etwas kann nur der machen, der weiß, dass in der Not ein anderer die Zeche zahlt. Und das sind am Ende vor allem wir Deutsche.?...
 

33648 Postings, 5533 Tage Kickyund Cuba ....+42% mit Herzfeld Caribbean Basin

 
  
    #114350
1
21.12.14 13:48
Looks like Thomas J. Herzfeld?s ship has finally come in.

An historic day for U.S.-Cuba relations stoked massive gains and record trading volume for the market?s lone Cuba-themed closed-end fund.

The Herzfeld Caribbean Basin closed-end fund (CUBA) surged 42% to $9.66 in recent trading after American officials said the U.S. said it will restore full diplomatic relations with Havana, including plans to lift longstanding travel and money-transfer restrictions.Nearly 11 million CUBA shares had traded shortly after 11:00 a.m., more than all but three stocks on the S&P 500.....http://blogs.barrons.com/focusonfunds/2014/12/17/...tic-breakthrough/  

33648 Postings, 5533 Tage Kicky20 Aktien unter russischem Stress für Shorting

 
  
    #114351
3
21.12.14 13:52
... European banks are heavily exposed to debt in Russia. Citi Research offers this short list: ?based on latest EBA data (end-2013), the most exposed banks to Russia in absolute terms are Societe Generale (SCGLY & SOGN.France) (c?25 billion, 62% of tangible equity), UniCredit Group Italy (UNCFF) (c?18 billion, 40% of TBV [tangible book value]), Raiffeisen Bank (RBIV.Austria) (c?15 billion, 181% of TBV), Nordea (NDA.Sweden) (c?6 billion, 23% of TBV) and OTP Bank  (OTBU.Hungary) (c?3 billion, 83% of TBV).

Here?s Citi?s estimation of the most exposed non-financial names, based on percentage of sales, or otherwise of profits, as marked below. The list is ranked by that percentage.
Coca-Cola Hellenic (CCHGY & CCH.Switzerland) Beverages 33%*
Carlsberg (CABGY & CARLb.Denmark) Beverages 32%*
Nokian Renkaat (NKRKY & NRE1V.Finland) Autos 29%
Fortum (FOJCY & FUM1V.Finland) Utilities 29%**
BASF (GASFY & BASFn.Germany) Chemicals 25%*
Inchcape (INCH.UK) Distributors 20%
Japan Tobacco (JAPAY & 2914.Japan) Tobacco 15%
TeliaSonera (TLSNY & TLSN.Sweden) Telecom 14%
Portugal Telecom (PT & PTC.Portugal) Telecom 14%
Adidas (ADDYY & ADSGn.Germany) Apparel/Luxury 13%
Telenor (TELNY & TEL.Norway) Telecom 13%
Danone (DANOY & DANO.France) Food Products 11%
Philip Morris (PM) Tobacco 10%
E.ON (EONGY & EONGn.Germany) Utilities 11%**
BP (BP) Energy 10%***

Percentage of *EBIT **Ebitda ***cash flow
Source: Citi Research   http://blogs.barrons.com/emergingmarketsdaily/...osed-to-russia-risk/  

1970 Postings, 1848 Tage Sufdlciti shortlist

 
  
    #114352
2
21.12.14 14:03
da plant wohl die citi so einige squeeeezes  X D  

7629 Postings, 2984 Tage StöffenÖlpreis-Crash - Mögliche Folgen für die BRD

 
  
    #114353
3
21.12.14 14:06

Laut Reuters werden die erdölexportierenden Länder dieses Jahr zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten "Petrodollars" aus den Weltmärkten abziehen. Der so genannte Petro-Dollar-Standard, der durch das Dollar-Recycling einen kontinuierlichen Kapitalzufluss in US-Assets und damit auch stetig steigende nominale Preise sämtlicher in US-Dollar gehandelter Vermögenswerte anschob, wird faktisch bedeutungslos. Ölproduzenten exportierten 248 Milliarden Dollar in 2012 und 60 Milliarden Dollar in 2013. Dieses Jahr wird erstmals ein Abzug von 7,6 Milliarden Dollar erwartet.

Wenn man in diesem Kontext mal den vergangenen Investitionsboom der Ölförderstaaten betrachtet, der Deutschland als Exportnation mit dem Spitzenangebot an Maschinen und Ausrüstungsgütern erheblich in die Karten gespielt hat, so fragt man sich an dieser Stelle zwangsläufig, ob dies auch künftig so sein wird.

Denn nicht nur, dass sich durch den erstarkenden Dollar eine gefährliche Schuldenkrise zusammenbrauen könnte, nein, viele Staaten und deren Haushalte sind zwingend von einem wesentlich höherem Ölpreis abhängig als dem, welcher momentan am Ölmarkt aufgerufen wird. Staaten wie Russland, der Iran, Venezuela, Algerien, Nigeria, Ekuador, Irak, Libyen oder Angola benötigen vorgeblich Ölpreise bis zu 140 Dollar, um ihre Haushalte zu finanzieren. Künftige starke soziale Spannungen bzw. Unruhen und möglicherweise chaotischere Zustände könnten hier rasch zur Realität werden und unangenehme Folgen nach sich ziehen. Es ist eben naiv zu glauben, dass der zusammengesackte Ölpreis nur positive Auswirkungen mit sich bringt, denn die Medaille hat nun mal zwei Seiten.

So schrieb das Institut der deutschen Wirtschaft im September 2014:

"Aufgrund seiner vergleichsweise stark auf Investitionsgüter ausgerichteten Wirtschaft konnte Deutschland am ?Recycling der Petrodollars? über den Warenhandel gut partizipieren. Rund 17 Prozent der deutschen Handelsbilanzüberschüsse mit Investitionsgütern wurden zuletzt mit den Ölländern realisiert. Die Rohstoffeinnahmen und Investitionen der Ölländer und damit ein Teil des deutschen Leistungsbilanzüberschusses hängen allerdings vom Ölpreis und der wirtschaftlichen Stabilität der Ölländer ab."

http://www.iwkoeln.de/de/studien/iw-trends/...der-petrodollars-189300
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investitionsboom_der___lf__rderer.jpg

38736 Postings, 3881 Tage Anti LemmingKontraindikator Handelsblatt

 
  
    #114354
2
21.12.14 14:22
www.handelsblatt.com

(aktuelle Online-Titelseite)

 
Angehängte Grafik:
hc_1145.jpg (verkleinert auf 65%) vergrößern
hc_1145.jpg

7629 Postings, 2984 Tage StöffenUnd was die geopolitische Sicht für 2015 anbelangt

 
  
    #114355
1
21.12.14 16:05

so brauchen wir uns da keinen Illusionen hinzugeben. Die USA werden alles, aber auch wirklich alles in ihrer Macht stehende aufbieten, um die weltweite Nachfrage nach US-Dollars so groß wie möglich zu halten, was ja letztendlich die finanzielle Freifahrt der USA begünstigt, die die Restwelt halt zu finanzieren hat.

Man stelle sich nur einmal vor, der US-Dollar wäre nicht länger die Weltleitwährung und hätte seinen Status im internationalen Wettbewerb mit anderen Währungen längst eingebüßt. Die Grundlage für eine fast skrupellos zu nennende Staatsverschuldungspolitik würde wahrscheinlich sehr rasch entfallen.

Die Petro-Dollars finanzieren letztendlich auch den militärisch-industriellen-Komplex der USA, paradoxerweise ist dessen Fortbestehen ja auch in letzter Instanz davon abhängig, dass ein umfassender Frieden in unserer Welt nicht zustande kommen darf. Empfehle an dieser Stelle, sich diesbezüglich mal die Strategie- und Positionspapiere des "Project for a New American Century", eines 1997 gegründeten einflussreichen Think-Tanks anzuschauen.

Für die USA und ihrem militärisch-industriellen-Komplex sind daher die Konflikte und Bürgerkriege im Nahen Osten eine lohnende Sache, weil hier die eigenen Ziele der ökonomischen Privilegien sehr gut durchgesetzt werden. Einerseits die Stärkung des Dollars, eben weil die Abwicklung des Öl-Handels fast ausschließlich in dier US-Währung erfolgt. Andererseits benötigen die dortigen Kontrahenten eben diese Petrodollars als Einnahme aus den sprudelnden Ölquellen, um Waffenkäufe zu finanzieren. Und dass die USA als ein ausgewiesener Rüstungslieferant hier auch von solchen Käufen profitieren dürften, dies liegt wohl auf der Hand.
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