"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

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neuester Beitrag: 16.05.12 23:28
eröffnet am: 02.12.08 19:00 von: maba71 Anzahl Beiträge: 57765
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5866 Postings, 1646 Tage maba71"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

 
  
    #1
205
02.12.08 19:00

"Auro loquente omnis oratio inanis est!"

Dieser Thread soll, auch insbesondere zum aktuellen Geschehen an den internationalen Finanzmärkten, das immerwährende Thema Gold und dessen Beziehung und Verflechtung zu Währungen / Währungssystemen/ Zentralbanken genau durchleuchten. Der Entstehung des eigentlichen "Mythos" Gold sind schon zahlreiche Threads gewidmet worden, die dies ausführlichst analysiert haben.

Von großem Interesse dürften die Zukunftsaussichten der Edelmetalle, insbesondere Gold, aufgrund der seit 1 Jahr anhaltenden Finanzmarktkrise sein, welche sich nunmehr rapide über die ganze Welt in eine globale Wirtschaftskrise verwandelt!

Noch immer gilt Gold als der "sichere Hafen" in schweren Zeiten!

Gold erreichte in diesem Jahr 2008 zum ersten Mal sein Allzeit-High im März von 1.032 US-Dollar! Währendessen wurde Gold in gehandelten US-Dollar um rund 25% abgewertet, während hingegen Gold sich in den meisten internationalen Währungen (z.B. Euro) immer noch beim Allzeithoch befindet, und das rund 9 Monate später! Ebenso ist die Nachfrage nach dem Edelmetall signifikant angestiegen im letzten halben Jahr, daß mittlerweile die größten Prägeanstalten der Welt Ihren Verkauf total eingestellt haben! In der Öffentlichkeit wird dies als "Überforderung" der einzelnen Prägeanstalten in Ihrer Produktion verteidigt, doch Insider im Edelmetallmarkt wissen genau, daß vor wenigen Jahren  bei weitem eine viel größere Anzahl von Gold- und Silbermünzen über die Theken gingen, und dies ohne eine Schließung oder Einstellung von Produktionen von statten ging! Es drängt sich der Verdacht auf, daß auch hier eine "regulierende Hand" von Oben in das freie Marktgeschehen eingreift, eingreifen muß, oder das es eine wirklich signifikante Knappheit des Edelmetalles mittlerweile gibt, die  jedoch der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden soll, um einen noch schlimmeren Ansturm auf das gelbe Metall zu verhindern, als er sowieso schon ist! Darüber wird zu diskutieren sein!

Im Moment teilt sich das Goldlager in unterschiedliche Preisgefüge auf! Große Edelmetallexperten wie z.B. Theodore Butler  bezichtigen öffentlich die amerikanische Finanzregierung, insbesondere die damit verbundene "COMEX" der Manipulation! Silber und Gold ist von den Wall-Street-Banken in großem Stile "short" manipuliert! Die 3 größten "Short-Positionen" umfassen mittlerweile mehr Unzen des Edelmetalles Gold, als überhaupt in einem Jahr gefördert werden kann. Bei Silber sind die rund 8 größten Silberhändler mit rund 200 Tagen der Weltminenproduktion "Short"! Das heißt, dass der physische Markt mit Hilfe des Papierhandels sowie von Verleihungen und Verkäufen der Zentralbanken und Bullionbanken von einigen wenigen Akteuren entscheidend beeinflusst werden kann! Auch hierüber gilt es zu diskutieren!

Es werden Hilferufe laut, die Welt benötigt ein neues Währunsgsystem oder zumindest eine Neuregulierung! Ebenso spielt hier Gold mit eine entscheidende Rolle! Goldstandard hat es schon gegeben, wurde 1971 wieder abgeschafft! Initiator war seinerzeit US-Präsident Roosevelt, der in den 30er Jahren dann gleich Nägel mit Köpfen machte und sogar ein "Goldverbot" mit Androhung von Gefängnisstrafe aussprach. Meiner Meinung nach war dies die größte Enteignungsmaschinerie des letzten Jahrhunderts am amerikanischen Volke! Dies soll nur beleuchten, zu was für Möglichkeiten Regierungen der Welt fähig sein können, wenn das so heiß geliebte System des "Fiat-Moneys" ins Wanken gerät!

Gold wird natürlich von den meisten Bankern der Welt "gemieden", aber nur in der Öffentlichkeit! Im Keller der Banken lagern die wahren Schätze und Reserven! Das Geld des kleinen Sparers jedoch sollte schon gefälligst im Kreislauf des Finanzwesens bleiben! Jeder Anstieg des Goldes wirft einen Schatten auf das existierende Papiergeld-System, welches auf Zins und Schulden aufgebaut ist! So gesehen ist Gold trotz seiner Stellung an der Seitenauslinie ein "stiller Wächter" über das Finanzwesen und vor Allem dessen Akteure!

Selbst ein ehemaliger Notenbankchef, Alan Greenspan über Gold (am 24.07.1998 vor dem U.S.House Banking Commitee):

"Papiergeld wird in extremis von niemandem angenommen - Gold dagegen schon!"

"Die USA sollten an Ihrem Goldstandard festhalten, Gold repräsentiert immer noch die höchste Zahlungsform der Welt!"

Oder einer der mächstigsten Bankiers der Welt, J.P.Morgan:

" Gold ist Geld und nichts anderes!"

Wie dem auch sei, Gold hat Jahrtausende überstanden, Kaiser, Kriege und Könige, steht für Sicherheit und Stabilität, ist Mythos und Nährboden zugleich für Theorien aller Art!

Ein Edelmetall, über das es sich zu reden lohnt! Heute und Auch in Zukunft!

Deswegen freue ich mich auf rege Diskussionen, eben wegen der Brisanz des Themas oft auch emotional geführt, jedoch nicht unter die Gürtellinie! Pro und Kontra sind herzlich willkommen, wenn es sachlich und unterlegt geführt wird! Ebenso soll auch das aktuelle Tagesgeschehen hier nicht zu kurz kommen, in der heutigen Zeit ist alle Art von Information wichtig für Anleger am Finanzmarktgeschehen! Leute die sich mit Charts und deren Deutung auskennen, sind herzlich eingeladen, ab und zu hier ein Update als Diskussionsgrundlage einzubringen!

Gold wird natürlich von den meisten Bankern der Welt "gemieden", aber nur in der Öffentlichkeit! Im Keller der Banken lagern die wahren Schätze und Reserven! Das Geld des kleinen Sparers jedoch sollte schon gefälligst im Kreislauf des Finanzwesens bleiben!

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"An der Börse sind 2 + 2 nicht 4, sondern 5 - 1 !"
"Papier ist nicht nur geduldig, es brennt auch gut!"
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14 Postings, 69 Tage GoldlosWieso springt der Goldpreis Trampolin?

 
  
    #57741
1
16.05.12 19:30

Wenn ich mir den Push Chart auf Ariva ansehe, springt der Goldpreis seit gut 10 Minuten Trampolin bis exakt 1538,0irgendwas, um Sekunden später um 2 Euro zu fallen und wieder Sekunden später auf 1538,0 zu stehen. Was ist das denn?!

 

918 Postings, 741 Tage mienensammlerGold ist der Wertmaßstab

 
  
    #57742
4
16.05.12 19:43
und des Bänksters heiliger Grall.  Der eigentliche Wert von Gold läßt sich in Feinunzen messen. Pro Jahr kommen 1,7% neues Gold dazu im vergleich zu Geldmengenausweitung von mindestens 10% wenn nicht mehr.Da kann mir einer
Erzählen was er will, weil die Argumente den negativen Realzins um längen abhängen.
Die Leitwährung wird daran gemessen.
Der Dollar ist seit 2002 um ein sechstel gefallen.
(2002: 1Unze = 250 Dollar 2012: 1Unze = 1500 Dollar) Kaufkrafterhalt
Mit normalen Hausverstand kann man den Verfall der Währung schon voraussagen.
Wer natürlich so verworren ist, dass er glaubt, die Währungen werden strategisch mehr wert, darf ruhig glauben, dass der "Goldpreis fällt".
Seit 3000 Jahren war Gold immer ein Maßstab, die Währungen sind alle vor die Hunde gegangen.  

217 Postings, 1115 Tage saddysmutterFakten, Fakten, Fakten

 
  
    #57743
7
16.05.12 19:44
Wer im Jahr 2000 für 300 Euro (600 DM) Gold gekauft hat,
der kann es heute für 1200 Euro (2400 DM) verkaufen,

Im Jahr 2000 war mein Einkaufswagen für 50€ (100 DM ) richtig voll.
Heute brauche ich da schon 100 Euro (200€)

soviel zum “stabilen, guten und alternativlosen” EURO (und Dollar).

Vor 11 Jahren konnte man einfach die DM in Euro umwechseln, ob in ein paar Jahren den Euro wieder in eine andere Währung wechselt, oder ob man einfach durch Entwertung enteigent wird. Der Kluge sieht es kommen und baut vor.  

5 Postings, 19 Tage tomsiriuszwischen 1976 bis 1981

 
  
    #57744
16.05.12 20:17
war es, glaube ich, doch so, dass vor dem parabolischen Anstieg des Goldes
es nochmals fast um die Hälfte (?) im Preis gefallen ist! Vielleicht gibt es  derzeit
Parallelen?  

918 Postings, 741 Tage mienensammlerDie Kapitalvernichtende Lebensversicherung

 
  
    #57745
6
16.05.12 20:19
Aufsatz vom Januar 2011

Im Durchschnitt hat jeder Deutsche rund 1,2 Lebensversicherungen – nicht um Leben zu versichern, sondern als Altersvorsorge, um Immobilien abzubezahlen oder schlicht als „Sparvertrag". Die kapitalvernichtende Lebensversicherung, die von der Versicherungsbranche mit freundlicher Unterstützung demokratischer Politiker offiziell unter der Bezeichnung „Kapitalbildende Lebensversicherung" vermarktet wird, sollte man jedoch besser als Trickbetrug bezeichnen, bei dem Versicherungskonzerne, Politiker und BGH-Richter gemeinsame Sache machen.

Gemäß der aktuellen Statistik (https://secure.gdv.de/gdv-veroeffentlichungen/upload_img/71_dwl.pdf) des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gab es im Zuständigkeitsbereich der BRD 2009 insgesamt 91,5 Millionen solcher Verträge (1,4 Millionen weniger als im Vorjahr). Eingenommen wurden damit 85,2 Milliarden Euro. Die versicherte Summe betrug 2009 insgesamt 2,5 Billionen Euro.

Die Kapitalanlagen, die von den eingezahlten Kundengeldern nach Abzug von Verwaltungskosten und Vertriebsprovisionen gebildet werden, fließen größtenteils in Staatsanleihen und wurden 2009 mit einem Buchwert in Höhe von 705 Milliarden Euro ausgewiesen. Dabei sind jedoch im Rahmen der Schuldenkrise noch erhebliche Korrekturen zu erwarten. Und dass Staatsschulden niemals zurückgezahlt werden können, weiß jeder, der verstanden hat, wie unser auf Schuldenausweitung basierendes Geldsystem funktioniert. Die versprochenen Renditen und Auszahlungen werden folglich nur dann möglich sein, wenn man dazu auch die fließenden Beiträge heranzieht – ein Prinzip, bei dem man in der Regel von einem Schneeballsystem spricht.


Hier entsteht nun eine wachsende Deckungslücke, denn während einerseits immer mehr Verträge der geburtenstarken Jahrgänge zur Auszahlung fällig werden, schließen auf der anderen Seite immer weniger junge Menschen eine Lebensversicherung ab. Dies liegt neben der demographischen Entwicklung und dem sinkenden Garantiezins auch an der zunehmenden Aufklärung der jungen Menschen darüber, wie solche Systeme funktionieren. Diese Aufklärung findet statt, auch wenn diese wichtigen Themen in den staatlichen Schulen nach wie vor kaum behandelt werden.

Wie lange solche Produkte noch überleben, hängt jedoch wesentlich davon ab, dass langfristig mindestens so viele neue Verträge abgeschlossen werden wie alte ablaufen. Daneben ist es eine entscheidende Frage, ob die bestehenden Kunden ihre Verträge fortführen und Ihr Vermögen trotz globaler Schuldenkrisen weiterhin in Rückzahlungsversprechen investieren.

Die Versicherungskonzerne und ihre Interessenvertreter in den Parlamenten scheinen sich in dieser Frage nicht ganz sicher zu sein. Dafür wurde eigens Versicherungsaufsichtsgesetz 89 geschaffen, ein den Kunden kaum bekanntes Gesetz, das es unter anderem ermöglicht, Auszahlungen aus Lebensversicherungen zeitweise oder ganz zu stoppen, falls die Vermögenslage des betroffenen Unternehmens dies erfordert. Festgelegt wurde außerdem, dass die Pflicht der Versicherungsnehmer, die Versicherungsentgelte in der bisherigen Höhe weiterhin zu bezahlen, vom Auszahlungsstopp unberührt bleibt.


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VAG 89 Zahlungsverbot; Herabsetzung von Leistungen (Versicherungsaufsichtsgesetz)


1.Ergibt sich bei der Prüfung der Geschäftsführung und der Vermögenslage eines Unternehmens, dass dieses für die Dauer nicht mehr imstande ist, seine Verpflichtungen zu erfüllen (…) Alle Arten Zahlungen, besonders Versicherungsleistungen, Gewinnverteilungen und bei Lebensversicherungen der Rückkauf oder die Beleihung des Versicherungsscheins sowie Vorauszahlungen darauf, können zeitweilig verboten werden. (…)
2.Unter der Voraussetzung in Absatz 1 Satz 1 kann die Aufsichtsbehörde, wenn nötig, die Verpflichtungen eines Lebensversicherungsunternehmens aus seinen Versicherungen dem Vermögensstand entsprechend herabsetzen. (…) Die Pflicht der Versicherungsnehmer, die Versicherungsentgelte in der bisherigen Höhe weiterzuzahlen, wird durch die Herabsetzung nicht berührt.

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Dieses Gesetz ermöglicht einen gewaltigen Eingriff in die Ersparnisse der Inhaber einer Lebensversicherung, der in allen Finanzmedien einmal thematisiert werden sollte, zum Beispiel unter der Schlagzeile: „Einbahnstraße Lebensversicherung: Auszahlungsstopp mit Einzahlungspflicht!“

Gegen die langfristigen Risiken der gesamten Branche kann auch keine Auffanggesellschaft etwas ausrichten, denn ebenso wie beim Einlagensicherungsfonds der Banken ist auch hier das erforderliche Kapital nicht ansatzweise vorhanden.

Am Beispiel dieses Gesetzes sieht man deutlich, dass die verantwortlichen Konzerne und Politiker den kommenden Zusammenbruch ihrer Systeme bereits erwarten, denn die dafür erforderlichen Gesetze existieren schon heute. Dass damit zum Teil rückwirkend in vertraglich garantierte Leistungen eingegriffen werden kann, ist neben den rechtswidrigen Rettungspaketen für bankrotte Staaten und Banken ein weiterer Beweis dafür, dass unser angeblicher „Rechtsstaat“ längst abgeschafft wurde und Rechtssicherheit nicht mehr besteht.

Doch ohne Rechtsstaat und Rechtssicherheit muss jedem spätestens jetzt bewusst werden: Sämtliches Vermögen, das in Rückzahlungsversprechen investiert wurde, ist vom Totalausfall bedroht. Was wir über das gesetzliche Rentensystem schon lange wissen, gilt auch für Lebensversicherungen, Riester- und Rürup-Rente, Bausparverträge und alle sonstigen Pyramidensysteme. Wer heute noch die Verluste aus solchen Produkten vor sich her schiebt, um sie möglichst spät zu realisieren, der könnte bald eine noch schlimmere Überraschung erleben und aus seiner als Altersvorsorge gedachten Investition gar nichts mehr bekommen.

Daher stellt sich heute mehr denn je die Frage: Wie kommt man mit möglichst wenig Verlust aus der sogenannten „Kapitalbildenden Lebensversicherung“ (KLV) heraus?

Hierzu noch einmal kurz zusammengefasst, wie eine KLV prinzipiell funktioniert:

In den Anfangsjahren der meist über mehrere Jahrzehnte laufenden Verträge bezahlt man mit ca. der Hälfte seiner Beiträge die für die gesamte Laufzeit fälligen Kosten und Provisionen der Versicherungskonzerne und ihres Vertriebsapparats (Zillmerung). Wer vorzeitig kündigen will, ist diese Kosten auf jeden Fall los, was den Betroffenen bei Vertragsschluss bis vor kurzem meist verschwiegen wurde und auch aus den Vertragsunterlagen kaum ersichtlich war. Inzwischen herrscht hier mehr Transparenz, was für die Inhaber älterer Verträge jedoch zu spät kommt.

Auch ein kleiner Anteil für den sogenannten „Todesfallschutz“ soll noch erwähnt werden. Falls (trotz dieses Schutzes) der Todesfall des Versicherungsnehmers vor Vertragsende eintreten sollte, ist eine Auszahlung der versicherten Summe an die Angehörigen möglich, jedoch nur wenn bei Vertragsabschluss auch wirklich jeder Arztbesuch und jedes Zipperlein detailliert angegeben wurde. Andernfalls gehen die Angehörigen oft leer aus, was jedoch aus Gründen der „Beitragsoptimierung“ grundsätzlich erst im Nachhinein überprüft wird.

Der sogenannte Sparanteil der eingezahlten Beiträge wird dann so angelegt, dass am Ende der Laufzeit von einigen Jahrzehnten (falls das Finanzsystem noch so lange durchhält), in etwa eine Verzinsung erreicht wird, als hätte man einen simplen Sparvertrag gehabt, was natürlich unter Berücksichtigung der realen Inflation eine massive Kapitalvernichtung bedeutet.

Aber einfach mal kündigen ist – wie heute jeder weiß, der sein Kapital in solche Verträge investiert hat (meist in Erwartung hoher nominaler Endbeträge in D-Mark) – gar nicht so einfach, beziehungsweise mit enormen Verlusten verbunden. In der Regel ist inflationsbereinigt die Hälfte des Kapitals weg, was nach aktuellem Geldwert (Januar 2011) mehrere Zehntausend Euro ausmachen kann. Die Geschädigten stehen heute also vor der finanziell schwerwiegenden Entscheidung: „Wie gehe ich mit diesem Schaden um? Augen zu und weiterzahlen, beitragsfrei stellen oder kündigen?“

Leider gibt es auch sehr viele Menschen, denen eine Lebensversicherung in Verbindung mit einem Hauskredit verkauft wurde, bei dem sie als Tilgungsinstrument dienen soll. Hier könnte eine wirkliche Zeitbombe ticken, denn wenn die angeblich sichere Auszahlung reduziert wird oder ausbleibt (z. B. wegen VAG 89), könnte ausgerechnet die Bank, die einem diese Finanzierung einst (gegen Provision) empfohlen hatte, das als Pfand hinterlegte Haus zwangsversteigern.

Der Vollständigkeit halber seien hier noch kurz der Verkauf, das Beleihen und die steuerlichen Aspekte erwähnt. Der Verkauf kann die Verluste im Vergleich zur Kündigung nur marginal reduzieren, weshalb wir hier nicht näher darauf eingehen. Beim Beleihen, was natürlich nur in Höhe des tatsächlich angelegten Kapitals möglich ist, leiht man sich sein eigenes Restkapital, das man für einen niedrigen Zinssatz langfristig verliehen hat, zu einem höheren Zinssatz zurück. Solch ein Unsinn wird, wenn überhaupt, nur in Verbindung mit steuerlichen Überlegungen und unerwarteten Stornokosten in Erwägung gezogen. Doch insgesamt bewegen wir uns auch hierbei nur im marginalen Bereich im Vergleich zu dem Kapital, das es heute zu retten gilt.

Bei den steuerlichen Aspekten muss man ab sofort aber auch berücksichtigen, dass man sich auf solche Versprechen langfristig nur in einem Rechtsstaat verlassen kann. Wie jedoch unter anderem VAG 89 gezeigt hat, können Politiker schon heute ungeniert rückwirkend in bestehende Verträge eingreifen, um ihre eigenen Interessen und die der Konzerne zu schützen. Deshalb gehen wir ab sofort davon aus, dass die steuerlichen Aspekte nach der Devise: „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.“ bei Bedarf ebenfalls rückwirkend „angepasst“ werden.

Bei der Frage, ob man nun weiterzahlen, beitragsfrei stellen oder kündigen soll, empfehlen viele Finanzexperten, wie zum Beispiel Prof. Max Otte, solche Verträge zumindest beitragsfrei zu stellen, um die Verluste wenigstens nicht noch weiter zu vergrößern. Doch was passiert dann eigentlich mit dem Teil des eingezahlten Vermögens, der nicht von den Konzernen und ihrem Vertriebsapparat für Verwaltungskosten und Provisionen abgeschöpft wurde? Wo steckt denn dieses Kapital heute und wie kommt man da überhaupt noch jemals wieder heran?

Vom Restkapital wird je nach Konzern und in welchem Staat er seinen Sitz hat ein mehr oder weniger kleiner Teil in Aktien, Grundstücke und andere Sachwerte investiert, und ein großer Anteil fließt direkt oder indirekt in Staatsanleihen. Im Zuständigkeitsbereich der BRD heißen solche Papiere „Bundesanleihen“, und Versicherungskonzerne, die hier ansässig sind, sind gesetzlich dazu verpflichtet, in solche festverzinslichen Wertpapiere zu investieren und dadurch der Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH einen Teil der ergatterten Kundengelder zu leihen. Jeder Inhaber einer KLV ist also – meist ohne es zu wissen – Gläubiger von hoffnungslos überschuldeten Staaten oder ähnlichen Institutionen.

An dieser Stelle wird manch ein aufmerksamer Leser schon einen großen Interessenkonflikt bemerkt haben. Soll die BRD wirklich gegen die Konzerne vorgehen, die vom erbeuteten Kapital wesentliche Politikerausgaben finanzieren? Oder lieber nicht? Der „demokratische Rechtsstaat“, der definitionsgemäß seine Bürger eigentlich vor den Interessen übermächtiger Konzernen schützen sollte, leiht sich von ihnen lieber einen Anteil des erbeuteten Geldes und sorgt im Gegenzug für die zweckdienliche Gesetzeslage.

Hier findet man dann auch eine mögliche Erklärung für eines der wohl fragwürdigsten Gerichtsurteile, die es in einem angeblichen Rechtsstaat jemals gab und von dem die Massenmedien bisher kaum zutreffend berichteten. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 12.10.2005 (IV ZR 162/03) die intransparenten Kostenklauseln in KLV-Verträgen zwar beanstandet, jedoch ohne die erforderlichen Konsequenzen daraus zu ziehen.

Versteckte Kostenklauseln, die dem Kunden bei Abschluss des Vertrags nicht ersichtlich sind und ihm erst im Nachhinein im Kleingedruckten der Police zugestellt werden, sind normalerweise unwirksam, was bei anderen Vertragsarten bereits in vielen Gerichtsurteilen zu Gunsten von Verbrauchern bestätigt wurde (Transparenzgebot). So kam auch der BGH in seinem Urteil nicht umhin, solche Klauseln in KLV-Verträgen für unwirksam zu erklären. Und da sie unwirksam sind, müssten diese unrechtmäßigen Kostenabzüge eigentlich erstattet werden! Nicht aber, wenn wichtige Geldgeber der Politiker und somit indirekt auch der BGH-Richter davon betroffen sind!

Aus diesem Urteil, so fährt der BGH dann also fort, sei nun die Konsequenz zu ziehen, dass die Konzerne ihren Kunden bei einer vorzeitigen Kündigung mindestens die Hälfte der Beiträge zurückzahlen müssen... Wie bitte? Ein Trickbetrug mit rechtswidrigen Kostenklauseln wird höchstrichterlich bestätigt – und „zur Strafe“ muss der Täter nur die Hälfte seiner Beute zurückgeben? Hat man so etwas schon jemals gehört? Und dabei handelt es sich auch noch um die Hälfte, die er ohnehin hätte zurückgeben müssen! Das ergaunerte Vermögen wird ihm trotzdem fast komplett zugesprochen!

Für uns von der Wissensmanufaktur war der Inhalt dieses Urteils trotz allem nicht unerwartet. Wer die Ponzi-Systeme kennt, auf denen sämtliche Kapitalanlagen im ungedeckten Papiergeldsystem basieren, der weiß, dass die BGH-Richter nicht nur aus Rücksicht auf die Politiker, von denen sie ernannt werden, Unrecht sprachen. Hier waren sogar noch wesentlich höhere Interessen im Spiel, selbst noch höhere als die der Versicherungskonzerne. Hätte man allen Inhabern einer KLV ermöglicht, ungestraft ihre kompletten Billionen-Euro-Einzahlungen wieder ausgezahlt zu bekommen, dann wäre nicht nur die gesamte Versicherungsbranche zusammengebrochen, sondern der Staatsbankrott, das Ende des Euros und damit das Ende der ungedeckten Papierwährungen wären die unmittelbaren Folgen gewesen. Daraus ergibt sich nur eine Schlussfolgerung:

In einer geldgesteuerten Scheindemokratie steht das Finanzsystem über dem Recht.

In den Massenmedien wurde dieses Skandalurteil 2005 als „großer Erfolg für die Verbraucher“ gefeiert, denn immerhin bekommt nun jemand, der nur ein Jahr lang in eine KLV eingezahlt hat, anstatt gar nichts wenigstens die Hälfte, also in einem typischen Fall einige Hundert Euro zurück. Wer jedoch einen länger laufenden Vertrag hat – und das sind mit Abstand die meisten und die mit den größten Schäden – dem nützt dieses Urteil rein gar nichts, denn die Hälfte des eingezahlten Kapitals hätte er ohnehin zurückbekommen. Wer also den Schwindel beispielsweise erst nach über 10 Jahren wahrhaben will, der ist mit oder ohne BGH-Urteil die Hälfte seiner Einzahlungen los, was in vielen Fällen mehrere Zehntausend Euro ausmachen kann.

Nachdem wir nun also wissen, was genau hinter einer kapitalvernichtenden Lebensversicherung steckt und wie Konzerne, Politiker und BGH-Richter gemeinsam gegen die Menschen vorgehen, kommen wir zurück auf die Frage, die diejenigen am meisten interessieren dürfte, die in jungen Jahren einmal „grob fahrlässig“ einen KLV-Vertrag unterschrieben, ohne vorher das Kleingedruckte genau verstanden zu haben: „Wie gehe ich mit meinem Schaden um? Augen zu und weiterzahlen, beitragsfrei stellen oder kündigen?“

Für eine objektive Entscheidung sollte man zuerst ehrlich zu sich selbst sein. Dazu gehört das Eingeständnis, dass der Abschluss einer KLV ein großer Fehler war. Dieser Fehler ist aber vielen Menschen passiert und hat nichts mit „Dummheit“ zu tun sondern ist das Resultat eines groß angelegten Trickbetrugs, der von höchster Stelle gedeckt wird. Viele Geschädigte reagieren – aus emotional verständlichen Gründen – indem sie wegsehen und hoffen, dass die Verluste wenigstens nominal in einigen Jahrzehnten irgendwie wieder zurückgewonnen werden. Aber Hoffnung war bei Kapitalanlagen bisher noch nie ein guter Ratgeber.

Was das „Zurückgewinnen“ des (inflationsbereinigt) verlorenen Geldes betrifft: Machen Sie sich keine Illusionen! Die Hälfte des eingezahlten Kapitals ist weg! (Oder es gehört nun anderen.) Dabei ist es völlig egal ob man weiterzahlt, beitragsfrei stellt oder kündigt. Lassen Sie sich Ihren heutigen Rückkaufswert nennen! – Das ist der Rest, der nun angelegt werden soll, entweder weiterhin in der KLV oder aber in einer anderen Anlageform. Angesichts einer möglichen Anwendung von VAG 89 während der aktuellen Schuldenkrise sollte man jedoch spätestens ab jetzt das Risiko des Totalausfalls mit in Betracht ziehen, denn für die verbleibende Hälfte, um die es jetzt noch geht, schwindet die Kapitaldeckung und es gibt keinen Rechtsstaat der für Rechtssicherheit sorgt.

Heute (Januar 2011) kann man noch ungehindert an sein Restkapital herankommen. Wer seine KLV kündigt erhält es in der Regel binnen weniger Wochen in Euro ausgezahlt. Wer beispielsweise vor zwei Jahren schon die bittere Pille geschluckt und dem KLV-Schrecken ein Ende bereitet hat, der hat mit einer Anlage in ausgewählte Sachwerte seinen nominalen Verlust bereits heute wieder glattgestellt. Und wer vor fünf Jahren schon aktiv wurde, der kann heute nur noch schmunzeln und das „Lehrgeld“ ohne Reue abschreiben. Je länger man jedoch den Schaden aussitzen wollte, desto tiefer ist man bisher hineingeraten.

Vor diesem gesamten Hintergrund ist es heute übrigens nicht mehr verwunderlich, dass immer mehr Versicherungsverkäufer, die bisher oft gar nicht das Unrecht in ihrem Handeln erkannt hatten, an schweren Depressionen und sozialer Ausgrenzung leiden, oder sogar aus moralischen Gründen ihren Job aufgeben und sich eine ehrliche Arbeit suchen. Wir sollten alle versuchen, diesen Menschen zu verzeihen, falls sie eines Tages darum bitten. Oft sind sie selbst hoch verschuldete Opfer des Systems, das sie anfangs selbst nicht verstanden hatten oder zum Teil heute noch nicht verstehen.

Zum Schluss dieses Aufsatzes noch etwas Positives: Wollen wir alle hoffen und daran arbeiten, dass nach dem Zusammenbruch der heutigen Finanz- und Machtsysteme echte Rechtsstaaten entstehen, die das Wohl ihrer Völker als höchstes Gut erkennen und gegen jegliche Ungerechtigkeit verteidigen.

Wir von der Wissensmanufaktur wünschen Ihnen einen kühlen Kopf für die bevorstehende, notwendige Entscheidung und stehen Ihnen für persönliche Fragen gerne zur Verfügung. Hinterfragen Sie aber alles, auch die Informationen, die wir Ihnen weiterleiten und denken Sie an den Rat, den Andreas Popp immer gerne gibt: „Der beste Berater, den man haben kann, der ist man immer selbst.“



Ihr Rico Albrecht, Januar 2011

http://www.wissensmanufaktur.net/...alvernichtende-lebensversicherung  

114 Postings, 40 Tage katze_im_fenster1Läuft der Goldabspann, oder

 
  
    #57746
2
16.05.12 20:24
knickt gerade nur das Tradergerüst ein. Das mit dem Trader Trambolin ist mir auch schon länger aufgefallen, dieses spinnt komischerweise schon seit Wochen, daher nicht unbedingt darauf reinfallen, die an einem physischen Goldverkauf denken sollten. Natürlich könnte es abermals eine Fahrt von meinem Sofa auf original sw-gr. werden. Momentan wie bereits durch Profis angesprochen die ca 1539US$ Gold, ob die Software beim Silber nochmals die 23 Marke berührt? Lasst euch deshalb nicht verappeln. Wenn einmal Schnee von unten nach oben fallen sollte, ist dass der Umkehreffekt wenn man digitale Euroverechnungseinheiten in Aktienwerten hält, das sieht auch ein bissel bärisch aus, falls aber Derivateblase auch in US$ / u.a Anleihen einmal zu platzen beginnen sollte, dann wirds wohl nur noch zum Händler schwappen. Bei 0,3-max5% Anleger kommen dann bestimmt nochmal 25% Prozent dazu. Daher dann die Segel auf long drehen bzw wenn in den sechsten Gang geschaltet wird, beim nächsten Aufwärtstrend. Diesesmal vermute ich aber nicht mit Biosprit wie in den vergangen Jahren? Kommt der nächste kosmische Schauer runter, geht auch ein Teil in Bargeld.  

372 Postings, 361 Tage HugoMüllerMarktbericht Edelmetalle

 
  
    #57747
16.05.12 20:31

 

ein interessanter und  aktueller  Marktbericht  zum Thema Edelmetalle (Gold, Silber, Platin) : Marktbericht Edelmetalle

 

 

1308 Postings, 3305 Tage hoboInteressiert sich gerade keiner für Gold?

 
  
    #57748
1
16.05.12 20:33
-----------
GEGEN   EU-DIKTAT    -    FÜR  DIE  GLÜHLAMPE  !!

http://www.gopetition.com/petitions/pro-gluhbirnen.html

1308 Postings, 3305 Tage hoboSchade...

 
  
    #57749
16.05.12 20:49
-----------
GEGEN   EU-DIKTAT    -    FÜR  DIE  GLÜHLAMPE  !!

http://www.gopetition.com/petitions/pro-gluhbirnen.html

37 Postings, 164 Tage NickMcGurk#57729

 
  
    #57750
3
16.05.12 20:59
Facebook Aktien.

Dabei sollte sich jeder potenzielle Investor mal vor Augen halten, wieviele Menschen von dem Börsengang wissen und welcher Schlag von Menschen davon weiß.
Jeder Hardcore-Facebook-Nutzer der nur den Namen Facebook hört ist direkt vollkommen begeistert und schaltet sein Hirn ab.
So jemand ist natürlich ohne den geringsten Zweifel davon überzeugt, dass diese Aktie das beste Investment aller Zeiten ist.
Wenn man eins lernen sollte, dann:
Folge nie den Lemmingen!
So fantastisch wie Facebook sich auch entwickelt hat, "Mark Zockerburg" hat wahrscheinlich festgestellt, dass Grenzen erreicht sind und will jetzt noch die letzte Kohle rausquetschen. Wer diese Aktie kauft, tja Leute, was soll man denen noch gute Ratschläge geben.
Vielleicht wäre ein Short auf die Aktie ganz interessant.
Andererseits ist es natürlich auch möglich, dass die Großinvestoren erstmal die Taschen mit den Papieren vollmachen, anschließend massiv Werbung für den Schund machen und wenn der Dreck verteilt ist, wird plötzlich klar dass die Blase platzt.

Bei dieser Aktie kann ich mir gewaltige Schwankungen vorstellen und sehr viele arme Schafe werden eine Menge Geld verbrennen.

Diese Aktie wird jedenfalls interessant zu beobachten sein.  

37 Postings, 164 Tage NickMcGurk#57736

 
  
    #57751
2
16.05.12 21:02
George Soros

Und es gibt immernoch Leute die was auf seine Voraussagen geben.

Unfassbar wie dreist der lügt.  

312 Postings, 234 Tage punkt12Immobilienpreise in Gold

 
  
    #57752
16.05.12 21:04

Hat jemand genaue Zahlen, wieviel Gold man für ein Haus 1960 und zum Beipiel 1930 gebraucht hat um ein mittelmäßiges Einfamilienhaus zu bekommen? Also wieviel Unzen zum Beispiel.

Hier in Stuttgart bekommt man im Moment kein ordentliches Haus unter 420 Unzen Gold. Hat jemand Erfahrungswerte von Frühe oder Goldpreise bzw Häuserpreise von früher? 

 

114 Postings, 40 Tage katze_im_fenster1@hobo

 
  
    #57753
1
16.05.12 21:04
So etwas schreibt man nicht in einem Forum. Bei soviel Klicks, ausserdem gibts dann wieder spekuliertes. Eine Frage an hobo: Hast du es schon einmal angezogen? Hast du Dich schon einmal gedreht? "Kein Gold beschwichtigt ein schlechtes Gewissen"oder? Meistens jedenfalls. Mit freundlichen Grüßen und allen einen schönen Abend!!  

37 Postings, 164 Tage NickMcGurk#57739

 
  
    #57754
2
16.05.12 21:11
Diese Prozedur läuft für den Finanzadel doch prächtig und mit jeder weiteren Währungsreform werden durch sogenannte "Rettungspakete", die freien Menschen weiter bevormundet und ihrer Selbstständigkeit beraubt.
Manchmal wünsche ich mir, dass wir in kleinen Gruppen zusammenleben würden und jeder Mensch würde an dem gemessen, was er tatsächlich leistet. Und was dann jedes Gruppenmitglied auch erkennen kann.
Was heute im globalen Finanzsystem abgeht können vielleicht jeder 10 Millionste verstehen. Und das auch nur weil die Herrscher es zulassen.
Die Globalisierung und Vernetzung der Menschheit ist das größte Übel dass das letzte Jahrhundert hervorgebracht hat.  

37 Postings, 164 Tage NickMcGurkItalien

 
  
    #57755
1
16.05.12 21:38
Ein Rundumschlag von Moody´s:

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/05/42640/

Wirtschaftskrieg par excellence.

Der Euro wird runtergeprügelt bis zum bitteren Ende.

Es ist bisher, jedenfalls meines Wissens nach, noch nie passiert, dass eine Ratingagentur ein Land HERAUFGESTUFT hat, oder? Eine Abstufung nach der anderen und wo soll das hinführen?

Wer es jetzt noch nicht kapiert hat, wo die Reise hingeht, dem wünsch ich einen schönen Flug.  

63 Postings, 80 Tage mate1337Heruafstufen? Doch, doch

 
  
    #57756
16.05.12 21:40

206 Postings, 1149 Tage bucks09Lindsey Williams update

 
  
    #57757
16.05.12 21:52

http://www.youtube.com/watch?v=M3WEDsqUo7o,

2 Teile, insgesamt ca. 23 min

 

37 Postings, 164 Tage NickMcGurk#57756

 
  
    #57758
16.05.12 22:03
ok, von Ramsch auf fast Ramsch zähle ich jetzt mal nicht dazu :-)  

37 Postings, 164 Tage NickMcGurkZum Thema Deflation

 
  
    #57759
2
16.05.12 22:13
ist schon etwas älter aber dieser Prozess zieht sich fort.
Was ist die Folge von Deflation?
Wo soll das hinführen?

http://www.sachwert-blog.de/inflation-oder-deflation

Die Forderungen der Banken könnten infolge einer Deflation nicht mehr zurückgezahlt werden.
Die Wirtschaft wird total abgewürgt und letztendlich kommt man an einen Punkt an dem Geld vernichtet wird. Zwar nicht durch Minderung des Geldwertes, aber durch Kreditausfälle. Die Gläubiger haben dann keine Möglichkeit mehr ihre Kredite zurückzuzahlen.
Kein Mensch will Geld ausgeben wenn es einen Monat später mehr wert ist.
Das ist eher die schlimmere Zukunftsvision als die Inflation.
Es gibt keine Alternative zum Gelddrucken.
Nur dadurch lässt sich das System am Leben erhalten.
Die Deflation beschleunigt den Crash nur.  

11398 Postings, 1956 Tage MinespecGriechen haben 800 Mio v Banken abgehoben

 
  
    #57760
16.05.12 22:17
an einem Tag , so wurde vom ZDF geschätzt.
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"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)

11398 Postings, 1956 Tage Minespecwo ist denn der Geierwilli ?

 
  
    #57761
16.05.12 22:31
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"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)

11398 Postings, 1956 Tage Minespecfehlt nur noch, daß die Botschaften zur Ausreise

 
  
    #57762
16.05.12 22:40
aus GR aufrufen.
Quelle: diepresse.com
Link: http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/...wirtschaft/index.do
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"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)

11398 Postings, 1956 Tage Minespecetwas so: Ich bin jekommen, um Ihnen mitzuteilen,

 
  
    #57763
1
16.05.12 22:42
daß heute Ihre Ausreise...... ( geht nicht unter Jubel sondern Geschrei und Hilferufen  akustisch unter)  
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"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)

537 Postings, 735 Tage Rookie10Die Welt auf Pump

 
  
    #57764
16.05.12 23:26

Guter ARD-Beitrag "Die Welt auf Pump". Wohl nichts wesentlich Neues für Euch, aber man kann die Dinge nicht oft genug beleuchtet bekommen.

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/...?documentId=9798848

 

1976 Postings, 1698 Tage BörsensiegerDas ist natürlich gar nicht gut

 
  
    #57765
16.05.12 23:28
für die Griechischen Banken. Wenn die Griechen ihr Geldabheben. Hatten sie vorher schon kein Geld. Da gippt nur mal das Giralgeldschöpfen komplett aus den Schuhen. Giralgeld können Baken ja selbst erzeugen aber Zentralbankegeld sprich Bargeld ist richtig teueres Geld für die Banken. Ausserdem schränkt es die Kredivergabe komplett ein. Die Griechschen Banken waren durch Griechische Staatsanleihen pleite und jetzt darf die EZB noch Bargeld drucken. Wenn die Griechen nun das Geld nicht wieder bei einer anderen Banke einzahlen hat das System ein gewaltiges Problem.
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Der Zinseszinseffekt ist das achte Weltwunder.
Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird einem ja doch nicht geglaubt.

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