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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

Seite 1 von 8792
neuester Beitrag: 24.04.17 11:17
eröffnet am: 02.12.08 19:00 von: maba71 Anzahl Beiträge: 219793
neuester Beitrag: 24.04.17 11:17 von: Timmy906 Leser gesamt: 16777215
davon Heute: 3091
bewertet mit 334 Sternen

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5866 Postings, 3449 Tage maba71"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

 
  
    #1
334
02.12.08 19:00

"Auro loquente omnis oratio inanis est!"

Dieser Thread soll, auch insbesondere zum aktuellen Geschehen an den internationalen Finanzmärkten, das immerwährende Thema Gold und dessen Beziehung und Verflechtung zu Währungen / Währungssystemen/ Zentralbanken genau durchleuchten. Der Entstehung des eigentlichen "Mythos" Gold sind schon zahlreiche Threads gewidmet worden, die dies ausführlichst analysiert haben.

Von großem Interesse dürften die Zukunftsaussichten der Edelmetalle, insbesondere Gold, aufgrund der seit 1 Jahr anhaltenden Finanzmarktkrise sein, welche sich nunmehr rapide über die ganze Welt in eine globale Wirtschaftskrise verwandelt!

Noch immer gilt Gold als der "sichere Hafen" in schweren Zeiten!

Gold erreichte in diesem Jahr 2008 zum ersten Mal sein Allzeit-High im März von 1.032 US-Dollar! Währendessen wurde Gold in gehandelten US-Dollar um rund 25% abgewertet, während hingegen Gold sich in den meisten internationalen Währungen (z.B. Euro) immer noch beim Allzeithoch befindet, und das rund 9 Monate später! Ebenso ist die Nachfrage nach dem Edelmetall signifikant angestiegen im letzten halben Jahr, daß mittlerweile die größten Prägeanstalten der Welt Ihren Verkauf total eingestellt haben! In der Öffentlichkeit wird dies als "Überforderung" der einzelnen Prägeanstalten in Ihrer Produktion verteidigt, doch Insider im Edelmetallmarkt wissen genau, daß vor wenigen Jahren  bei weitem eine viel größere Anzahl von Gold- und Silbermünzen über die Theken gingen, und dies ohne eine Schließung oder Einstellung von Produktionen von statten ging! Es drängt sich der Verdacht auf, daß auch hier eine "regulierende Hand" von Oben in das freie Marktgeschehen eingreift, eingreifen muß, oder das es eine wirklich signifikante Knappheit des Edelmetalles mittlerweile gibt, die  jedoch der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden soll, um einen noch schlimmeren Ansturm auf das gelbe Metall zu verhindern, als er sowieso schon ist! Darüber wird zu diskutieren sein!

Im Moment teilt sich das Goldlager in unterschiedliche Preisgefüge auf! Große Edelmetallexperten wie z.B. Theodore Butler  bezichtigen öffentlich die amerikanische Finanzregierung, insbesondere die damit verbundene "COMEX" der Manipulation! Silber und Gold ist von den Wall-Street-Banken in großem Stile "short" manipuliert! Die 3 größten "Short-Positionen" umfassen mittlerweile mehr Unzen des Edelmetalles Gold, als überhaupt in einem Jahr gefördert werden kann. Bei Silber sind die rund 8 größten Silberhändler mit rund 200 Tagen der Weltminenproduktion "Short"! Das heißt, dass der physische Markt mit Hilfe des Papierhandels sowie von Verleihungen und Verkäufen der Zentralbanken und Bullionbanken von einigen wenigen Akteuren entscheidend beeinflusst werden kann! Auch hierüber gilt es zu diskutieren!

Es werden Hilferufe laut, die Welt benötigt ein neues Währunsgsystem oder zumindest eine Neuregulierung! Ebenso spielt hier Gold mit eine entscheidende Rolle! Goldstandard hat es schon gegeben, wurde 1971 wieder abgeschafft! Initiator war seinerzeit US-Präsident Roosevelt, der in den 30er Jahren dann gleich Nägel mit Köpfen machte und sogar ein "Goldverbot" mit Androhung von Gefängnisstrafe aussprach. Meiner Meinung nach war dies die größte Enteignungsmaschinerie des letzten Jahrhunderts am amerikanischen Volke! Dies soll nur beleuchten, zu was für Möglichkeiten Regierungen der Welt fähig sein können, wenn das so heiß geliebte System des "Fiat-Moneys" ins Wanken gerät!

Gold wird natürlich von den meisten Bankern der Welt "gemieden", aber nur in der Öffentlichkeit! Im Keller der Banken lagern die wahren Schätze und Reserven! Das Geld des kleinen Sparers jedoch sollte schon gefälligst im Kreislauf des Finanzwesens bleiben! Jeder Anstieg des Goldes wirft einen Schatten auf das existierende Papiergeld-System, welches auf Zins und Schulden aufgebaut ist! So gesehen ist Gold trotz seiner Stellung an der Seitenauslinie ein "stiller Wächter" über das Finanzwesen und vor Allem dessen Akteure!

Selbst ein ehemaliger Notenbankchef, Alan Greenspan über Gold (am 24.07.1998 vor dem U.S.House Banking Commitee):

"Papiergeld wird in extremis von niemandem angenommen - Gold dagegen schon!"

"Die USA sollten an Ihrem Goldstandard festhalten, Gold repräsentiert immer noch die höchste Zahlungsform der Welt!"

Oder einer der mächstigsten Bankiers der Welt, J.P.Morgan:

" Gold ist Geld und nichts anderes!"

Wie dem auch sei, Gold hat Jahrtausende überstanden, Kaiser, Kriege und Könige, steht für Sicherheit und Stabilität, ist Mythos und Nährboden zugleich für Theorien aller Art!

Ein Edelmetall, über das es sich zu reden lohnt! Heute und Auch in Zukunft!

Deswegen freue ich mich auf rege Diskussionen, eben wegen der Brisanz des Themas oft auch emotional geführt, jedoch nicht unter die Gürtellinie! Pro und Kontra sind herzlich willkommen, wenn es sachlich und unterlegt geführt wird! Ebenso soll auch das aktuelle Tagesgeschehen hier nicht zu kurz kommen, in der heutigen Zeit ist alle Art von Information wichtig für Anleger am Finanzmarktgeschehen! Leute die sich mit Charts und deren Deutung auskennen, sind herzlich eingeladen, ab und zu hier ein Update als Diskussionsgrundlage einzubringen!

Gold wird natürlich von den meisten Bankern der Welt "gemieden", aber nur in der Öffentlichkeit! Im Keller der Banken lagern die wahren Schätze und Reserven! Das Geld des kleinen Sparers jedoch sollte schon gefälligst im Kreislauf des Finanzwesens bleiben!

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"An der Börse sind 2 + 2 nicht 4, sondern 5 - 1 !"
"Papier ist nicht nur geduldig, es brennt auch gut!"
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219767 Postings ausgeblendet.

3274 Postings, 2143 Tage SilverhairDa sind die Seiten rasch gefüllt

 
  
    #219769
1
24.04.17 07:26
Da weiß man Bescheid.
Da kann man "mitreden".
Da kommt Kritik.
Da kommt Hoffnung.
Da schließen sich Kreise.
              Wahl in Frankreich!
Wenn man das nur alles von daheim wüßte, was man da so ausgräbt.....
Sag ich doch: Von weitweitweg wissen wir alles.
Erst mal bei den andern gucken. Dann haben wir die Richtung, wie wir zu Hause reagieren.
Machen die nischt, brauchen wir (Gott sei dank) auch nicht.
...."Und ehe die Leute handeln brauchen sie viel Zeit darüber zu reden.
Vielleich weil es sie eigentlich gar nicht interessiert.
Weil es sie im Innersten überhaupt nicht interessiert."....
Frankreich ist noch nicht soweit.
Anschläge und Polizeipräsenz sind noch nicht groß genug.
Le Pen braucht 51%. Da wären wir besser dran - hier genügte die einfache Mehrheit.
Wo manche nur die Wahlergebnisse FÜR Le Pen herhaben... 47P?
Sie wäre eine "Blenderin" - die ganze EU blendet.
Zusammengehören will man!
Aber abzocken, ausplündern, übers Ohr hauen - helfen zum EIGENEN Nutzen.
Und Dtl vornedran.
"Die dt Politik ist entzückt über den Wahlausgang" (in Fra)
Headline heute ntv.
Das muß einem doch die Fußnägel aufrollen.
Naja, manchem SPD Wähler freuts.... Alles beim Alten :-D !
Na vllt nicht ganz. Es bleiben da noch paar Probleme.
Erdo, Putin, Trump, Anschläge, Kriege, ... das hat sich und wird sich nichts ändern.
 

3274 Postings, 2143 Tage SilverhairNicht schlecht

 
  
    #219770
1
24.04.17 07:36
http://www.n-tv.de/politik/...-dem-AfD-Parteitag-article19805663.html
Nur sollt in Pkt 5 bzw überhaupt einmal nachgelesen werden, was Demokratie ist.
Das Demonstrieren ist Meinungs und Versammlungsfreiheit - nicht die Herrschaft des Volkes.
So ein halbgares Gefasel überall.  

10175 Postings, 2329 Tage 47Protons@ Silverhair, die Wahlergebnisse gab es nicht ...

 
  
    #219771
1
24.04.17 07:44
in Deutschland aktualisiert, sondern in USA Bloomberg Live.  

658 Postings, 199 Tage agronauterixGuten Morgen

 
  
    #219772
1
24.04.17 08:12
Europa! Pleite für die Nationalisten, Showdown und Finale in zwei Wochen.
Doch die Hardcore-Fundamentaloppositionisten dürfte es freuen, ist nun voraussichtlich doch die Gefahr gebannt, Verantwortung übernehmen zu müssen. Man hat sich doch so schön im Protest eingerichtet.....
 

11434 Postings, 1654 Tage silverfreakyLe Pens Fehler war es

 
  
    #219773
3
24.04.17 08:17
den Euroaustritt an die große Glocke zu hängen.Es ist klar das bei Selbigem eine harte Übergangszeit kommt.Vermögen wird ja vernichtet.
Langfristig gesehen ist es besser.Normalerweise bin ich ja unbedingter Verfechter der Wahrheit.
Hier hätte sie schweigen sollen und ein Referendum über den Euro nach ihrer Wahl auflegen sollen.

 

10936 Postings, 1239 Tage Galearisder Wolf im Schafspelz sozusagen

 
  
    #219774
3
24.04.17 08:20
aber Makro ist vermutlich ein Erfüllungsgehilfe der Bonke..denn die haben ihn" ausgebildet "
und sehr wahrscheinlich protegieren + installieren lassen.  

10175 Postings, 2329 Tage 47ProtonsMir ist der siebenfache Opa suspekt...

 
  
    #219775
24.04.17 08:22

10936 Postings, 1239 Tage Galeariskeine Vermögensvernichting,da das Vermögen gar

 
  
    #219776
3
24.04.17 08:25
nicht da war,sondern nur aufgeblähte Zahlen als Bewertung.
Wer vor dem ? drei Häuser hatte hat nach dem ? auch drei Häuser und vor dem ? sind 10kg Gold auch nach dem ? 10 kg Gold.
Der Schweinsbraten mit Knödel und Salat  kostete in einer vulgären  Gastwirtschaft übrigens vor dem ?  
6,90 DM und jetzt 9,50 ?  !  

10175 Postings, 2329 Tage 47ProtonsWelcher relativ junge...

 
  
    #219777
24.04.17 08:25
zeugungsfähige Mann, ehelicht eine fast 25 Jahre ältere Frau?  

10936 Postings, 1239 Tage GalearisDeal or no Deal.....?

 
  
    #219778
24.04.17 08:29
wer wen ehelichte und warum, werden wird nicht erfahren ...
ist auch besser so.  

3274 Postings, 2143 Tage Silverhair47P

 
  
    #219779
1
24.04.17 09:13
Das zeichnet doch die Europäer aus.
4-5 x verheiratet oder schwul, viele Kinder mit vielen Partnern,
Familie im herkömmlichen Sinn muß man schon ins Wahlprogramm schreiben,
jeder mit jeden und quer durch die Welt.
Scheinbar ist Politik heute Sexualsache.
Bei den niederen Niveau der Comedians...greift das bis in den Mob.
Aber in der Öffenlichkeit/TV prüde tun.
Eine Heuchelei und ein Getue wie es ekliger nicht sein kann.
Ob nun ein Politfettsack 5x die neue Sekreteuse heiratet oder Bubi Mami liebt, ist doch wurscht.
Schlimm ist, dass EUROPA sowas als normal nimmt und das sowas auch und gerade von kirchlichen Vereinen gedeckt, gelobt, geduldet werden.
Dekadenz - das triffts.
Bald auch mit Hunderben und Pferd.  

658 Postings, 199 Tage agronauterix@silverfreaky

 
  
    #219780
1
24.04.17 09:20
Nicht der Euro, sondern der strukturelle Aufbau Europas ist das Kernproblem.
Zudem will imo die überwiegende Mehrheit der Europäer eben nicht zurück zu perspektivloser nationalstaatlicher Kleinstaaterei. Diese beiden Punkte zu übersehen ist m.E. also der ganz große Fehler der nationalkonservativen Parteien.
Während ich dem FN bei den bevorstehenden Wahlen zur Nationalversammlung dennoch so einiges an Wählerstimmen zutraue (wodurch er dem vermutlich neuen französischen Präsidenten Macron bei sämtlichen zu treffenden Entscheidungen im Nacken sitzen wird), wird aber diese Ignoranz (gepaart mit Koalitionsunwilligkeit) die AfD viele Stimmen kosten. Und so wird diese Partei zur Lachnummer werden, Fundamentalopposition so quasi als Comedy.....

Alles aber kein Grund zur Entwarnung. Auch der als neuer französische Präsident scheinbar gesetzte Macron wird kein angenehmer Verhandlungspartner sein. Aber immerhin, es wird verhandelt werden.....
 

658 Postings, 199 Tage agronauterixHerrje,

 
  
    #219781
1
24.04.17 09:23
nun wollen hier einige demnächst scheinbar auch noch bei mir daheim im Schlafzimmer mitreden..... ;-)
Geht's eigentlich noch?!
 

3949 Postings, 2932 Tage AkhenateSilverhair, Du scheinst ein massives Problem

 
  
    #219782
24.04.17 09:46
mit Dir selbst zu haben?

Zwar trifft Deine Beschreibung auf einige Zustände in Westeuropa zu aber nur auf eine Minorität.
Die meisten fühlen sich recht wohl in ihrer Haut, sind mit sich selbst im Reinen. Das ist der Grund, warum es in unserer Wirtschaft brummt und Länder wie Rußland, Ukraine und was immer in dieser Ecke Europas kreucht und fleucht im Sumpf ihrer eigenen Korruption erstickt und die Zustände nur durch einen zunehmenden Alkoholkonsum auszuhalten sind, trotz erzkonservativer und "gesunder" Einstellung zur Sexualität. Irgendwo ist doch in diesem System der Wurm viel größer drin als in unseren "dekadenten" westlichen Demokratien.

Denk mal darüber nach.
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Gold wird manipuliert! Das ist eine Straftat. Analysen zum Goldpreis sind daher Zeitverschwendung.

1403 Postings, 1451 Tage Timmy906@ agronauterix

 
  
    #219783
2
24.04.17 09:51
Zitat: Nicht der Euro, sondern der strukturelle Aufbau Europas ist das Kernproblem.
Zudem will imo die überwiegende Mehrheit der Europäer eben nicht zurück zu perspektivloser nationalstaatlicher Kleinstaaterei...

Antwort: Richtig, ein Euro der im Gegensatz zu ihren vorherigen Währungen stabiler ist.
EU ja, aber nicht um den Preis, dass dies auf Kosten der Sicherheit der Bevölkerung geht und damit einhergehend kontrollierte Einwanderung.
Das Letztere war doch der entscheidende Grund für den Brexit.
In Frankreich ist dies passiert wie in den USA, eine Abrechnung mit dem gegenwärtigem System.
Ein Ausseiten in F konnte aktuelle so erfolgreich sein, da er wie damals Obama die Menschen mitreissen konnte. Daher wird er auch der neue Präsident.

Dies alles fehlt der AfD und deshalb wird diese nicht nur keine große Rolle spielen, sondern auch scheitern wie z.B. die Piratenpartei auch.

Interessant finde ich, dass die dt. Politiker so erfreut sind, obwohl doch gerade Macron von D sehr viel mehr verlangen wird. Z.B. auch viel mehr Geld in der EU als aktuell, obwohl doch gerade durch den Austritt von GB in der Kasse erst einmal viel Geld fehlen wird.

Es wäre nun alles so schön und backe backe Eierkuchen (erst N, jetzt F) wären da nicht die Italiener.
Ich glaube, das wird sich nicht so einfach erledigen.  

3949 Postings, 2932 Tage AkhenateMeine Rundreise durch die ehemalige DDR

 
  
    #219784
24.04.17 09:58
hat mich in dieser Hinsicht nochmal bestätigt. Selbst deutsche Menschen, Ossies, die nicht viel anders gestrickt sind als Wessies, wurden durch den real existierenden Sozialismus kaputt gemacht, kriegten nichts auf die Reihe. Erst nach der Öffnung zum "dekadenten" Westen konnten zwar mit großer Verzögerung aber  offensichtlich "blühende Landschaften" entstehen.

Soziale Marktwirtschaft hat es gerichtet, nicht Sozialismus, der den Charakter verdirbt.
Unterdrückst Du den Wettbewerbsinstinkt im Menschen, handelst Du gegen seine Natur und das muß in die Hose gehen.
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Gold wird manipuliert! Das ist eine Straftat. Analysen zum Goldpreis sind daher Zeitverschwendung.

3949 Postings, 2932 Tage AkhenateDazu kam natürlich noch, daß die Russen

 
  
    #219785
1
24.04.17 10:06
alles was nicht angebunden war in der DDR geklaut haben. Das haben Engländer und Franzosen und die Amis zwar auch gemacht am Anfang aber dann war irgendwann mal Schluß. Die UDSSR hat sich bis zum Schluß bedient und den Menschen in der DDR den Mut genommen.

OK, Rußland und Putin sind anders und werden zu unrecht so verteufelt. Aber auch Putin will keine starkes Europa und hat aus diesem Grunde die Faschisten in Frankreich mit Geld unterstützt. Das kann und werde ich ihm so schnell nicht verzeihen. Ein starkes Europa ist auch in Rußlands ureigenstem Interesse. Hier hat er einen großen Bock geschossen und es sich aus diesem Grunde mit vielen Europäern verscherzt. Den gleichen Fehler hat er in USA gemacht, indem er diesen Irren unterstützte, die Pest, statt der Cholera Clinton aber letztere ist berechenbar. Das hat er mittlerweile wohl auch mitbekommen. Ein eher mediokrer Schachspieler. So um die 850, denke ich.
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Gold wird manipuliert! Das ist eine Straftat. Analysen zum Goldpreis sind daher Zeitverschwendung.

3949 Postings, 2932 Tage AkhenateIn diesem Zusammenhang

 
  
    #219786
24.04.17 10:16
verweise ich auf meinen mittlerweile 5 Jahre alten Beitrag in diesem Forum # 73482 vom Dezember 2012. Wie Ihr seht, habe ich meinen Standpunkt von damals nicht sehr geändert:

QUOTE

@alraune

Ich wollte ja noch zu den 68ern Stellung nehmen und meinem Beitrag dazu, der so viel Sterne bekam und dann die Prügel von Dir.

In den 60ger Jahren war es ganz natürlich, dass sich die Söhne und Töchter gegen die Väter und Mütter ausrichteten, also nach Links und antiautoritär, zumindest diejenigen, bei denen kein Double Cheeseburger zwischen den Ohren schwamm, die sich Gedanken machten zur dann noch frischen deutschen jüngeren Geschichte.

Ich hatte die ?Gnade? 1964 zwei Wochen besuchsweise bei Verwandten meiner damaligen Freundin in der DDR zu verbringen. Ihr Onkel war Bürgermeister und ein ?hohes Tier? bei der SED, obwohl ehemaliges NSDAP Mitglied, wie bei so vielen dort und war auch sehr diskussionsfreudig und versuchte, auf mich einzuwirken. Ich hielt jedoch Augen und Ohren offen und konnte mir so eine Meinung über den ?real existierenden Sozialismus? dort bilden, was mir dann später 1968 dienlich war, um trotz eingehender Marcuse und Habermas Lektüre nicht geistig unter die Räder der ?permanenten Revolution? zu geraten. In der DDR hatte ich bereits ?den Braten gerochen?, wie ähnlich die beiden ?Sozialismen? sich doch waren, der soziale und nationalsoziale, um den ehemaligen Nazis einen nahtlosen Übergang von der einen in die andere Ideologie zu ermöglichen. Der Abschaum schwimmt immer oben.

Ich war zwar auch Schickimicki links und frönte der freien Liebe, denn da war einfach mehr ?zu holen? als bei den erzkonservativen christlichen Jungfrauen, Camus und Sartre las sich so gut wie Hesse, aber irgendwo in meinem Hinterkopf nahm ich die Sache nicht ernst und als ich dann Mitte meiner 20 Verantwortung für Familie übernahm, war die Sache für mich gegessen. Baader Meinhof halfen bei der Erkenntnis, die Umwandlung der bürgerlichen Gesellschaft nicht auf die alte Kohlhaassche Art bewirken zu wollen, die bei uns in Deutschland eher schief geht. Als ich dann schließlich selbständig wurde und Verantwortung nicht nur für Familie sondern auch für meine Arbeitnehmer übernahm, war meine ?revolutionäre Natur? gänzlich auf Eis gelegt.

Als Rentner, der von seinem hart erarbeiteten Ersparten gutbürgerlich leben kann und die Muße hat, sich eingehend mit den Dingen um ihn herum zu beschäftigen, werde ich jedoch wieder ?rückfällig?. Mein Angebot auf meine alten Tage einem Aufruf zum Bänksterklatschen auf der Königsallee Folge leisten zu wollen war ernst gemeint und meine Empörung darüber, dass die junge Generation offenbar zu bequem geworden ist, genau hinzugucken und auf die Barrikaden zu gehen, denn heute würde es sich wirklich lohnen, sind wir doch in Gefahr durch die Oligarchen allerseits in eine moderne Art von Sklaverei zu geraten, die mit der allseits betriebenen Gehirnwäsche einhergeht, ebenfalls.

Heute mehr als damals täte uns so etwas not aber die Chancen, daß das noch passiert, sind gering. Die Konsumhörigkeit, die Gehirnwäsche ist bereits zu weit fortgeschritten und ?Sozialismus?, wie er von den Steinbrücks vorexerziert wird, ist mir nach wie vor suspekt. Da ist mir die Jesusvariante und die Bergpredigt schon lieber, will sie doch nicht die Ungleichheiten unter den Menschen aufheben ? Jesus war ein Realist ? sondern die Reichen nur ermahnen, denen, die wirklich in Not sind, zu helfen.

?Von jedem entsprechend seinen Fähigkeiten an jeden entsprechend seinen Bedürfnissen? hat in der Vergangenheit und wird auch in der Zukunft nicht funktionieren, da es der Natur des Menschen, die Gegenwind und Widrigkeiten braucht, um daran zu wachsen, entgegensteht. Sozialismus verdirbt den Charakter.

Mehr dazu zu sagen habe ich keine Zeit, da das Haus sich füllt mit Kindern und Enkeln aus allen Teilen der Welt zu Weihnachten. Demnächst ausführlicher.

UNQUOTE
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658 Postings, 199 Tage agronauterix@Timmy906

 
  
    #219787
1
24.04.17 10:17
Hm, der Grund für den Erfolg der Brexit-Befürworter beim Referendum war wohl weniger die Angst vor Einwanderung/Migration/Flüchtlingsaufnahme, sondern vielmehr die Dummheit und Faulheit der britischen Jungwähler, die ja bekanntlich nicht nur pro-europäisch eingestellt sind, sondern auch in recht großer Zahl keinen Bock auf den Urnengang hatten. Ergo gewannen die Befürworter des Brexit. Dummheit und Faulheit wird eben auch in Demokratien bestraft. Und das ist auch gut so! Vielleicht war's ja entgegen meiner ersten damaligen Einschätzung doch mehr als nur ein Warnschuß für Rest-Europa.......

Aber natürlich ist der zukünftige Umgang mit dem Thema "Migration und Einwanderung" eines der Kernprobleme eines vereinten Europas. Und das dürfte ein harter Brocken werden!
Aber mit einer Verantwortung und damit auch Mitgestaltung grundsätzlich ablehnenden Partei wie der AfD wird imo eine diesbezügliche Lösung nicht gefunden werden können. Politik ist im Kleinen wie im Großen ein "Teamsport", wer jedoch nicht mannschaftsdienlich zu spielen in der Lage ist, gehört dann eben im Finale auch nicht auf's Spielfeld. Demokratie bedeutet letztendlich also Mehrheitsentscheidung, wer sich aber bei der Entscheidung selbst ins Abseits stellt, der schießt eben auch kein Tor.

Zitat: "Interessant finde ich, dass die dt. Politiker so erfreut sind, obwohl doch gerade Macron von D sehr viel mehr verlangen wird. Z.B. auch viel mehr Geld in der EU als aktuell, obwohl doch gerade durch den Austritt von GB in der Kasse erst einmal viel Geld fehlen wird."

Das sehe ich auch so. Aber in der ersten Erleichterung unserer "politischen Führungsköpfe" eine imo durchaus nachvollziehbare Reaktion, wurde doch mal wieder Zeit gewonnen. Hoffentlich wird diese nun auch hinsichtlich des Findens vernünftiger Lösungen genutzt werden. Sehr optimistisch bin ich diesbezüglich jedoch (noch) nicht. Der (kurzfristige) Super-GAU wurde also für's erste vermieden, der tiefe Abgrund ist dennoch auch weiterhin nur wenige Schritte entfernt.....
 

3861 Postings, 2116 Tage herrscher2Schwachsinn agronauterix

 
  
    #219788
1
24.04.17 10:33

Die Angst vor dieser überbordenden Zuwanderung war der Hauptgrund für den Brexit!! Nix verdrehen!  

3949 Postings, 2932 Tage AkhenateGut gesprochen, Agro

 
  
    #219789
24.04.17 10:35
eine 100%ig zutreffende, klare Analyse der Situation.
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Gold wird manipuliert! Das ist eine Straftat. Analysen zum Goldpreis sind daher Zeitverschwendung.

3949 Postings, 2932 Tage AkhenateMacron wird sehr harte Forderungen an D stellen

 
  
    #219790
1
24.04.17 10:47
In erster Linie, daß die Überschüsse abgebaut werden. Das hätte man in den letzten Jahre erreichen können, indem man den Leuten bessere Löhne zahlte, die 8 Millionen (25%) prekär Beschäftigten anständig bezahlte und die Gewinne nicht nur an die Aktionäre verteilte. Das hätte unsere Wirtschaft zwar weniger konkurrenzfähig gemacht aber auf diese Weise die Überschüsse im Export abgebaut und auch die anderen EU Länder begünstigt.

Wenn das nun unter dem Druck Macrons eintrifft, soll es mir recht sein.

So muß soziale Gerechtigkeit
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Gold wird manipuliert! Das ist eine Straftat. Analysen zum Goldpreis sind daher Zeitverschwendung.

658 Postings, 199 Tage agronauterix#219791

 
  
    #219791
1
24.04.17 10:56
Ja, Akhenate, sehe ich grundsätzlich ähnlich.
Ein (nachfolgendes) Problem dieser notwendigen Anhebung der deutschen Einkommen könnte imo jedoch eine stark anziehende Preissteigerungsrate sein, welche dann nicht nur die Einkommenszuwächse wieder auffrisst, sondern dieses Auffressen vor dem Hintergrund einer dann nicht mehr ganz so starken und dominierenden deutschen Volkswirtschaft stattfindet, letztendlich für den in DE lebenden Menschen also unter'm Strich kaum/keine finanziellen Vorteile bringt, Arbeitsplatzabbau aber nicht auszuschließen ist.....
 

70 Postings, 447 Tage Free Willy 3jo,

 
  
    #219792
1
24.04.17 10:59

dem Macron seine Frau ist also 25 Jahre älter? Wow, auf nem alten Gaul lernt man das Reiten :-)).

Aber Silverhair, die neue "Ikone" der Afd, Alice Weidel, die ist doch selber ne Dosenschleckerin. Und das mit 39..., da werden ja Talkshoes mit Anne Will richtig lustig demnächst, hihi. Wie passt das denn nun ins völkische, nationale....

 

1403 Postings, 1451 Tage Timmy906Unsinn

 
  
    #219793
24.04.17 11:17
Macron wird D auffordern, die Löhne in D anzuheben.

Unsere Regierung kann die Unternehmen nicht zwingen die Löhne zu erhöhen, allenfalls über den Mindestlohn und das auch nur in einem Teilbereich. Für Lohnabschlüsse sind die Gewerkschaften zuständig.
Ich weiss, dass hier manche dies gern anders sehen.
Selbstverständlich weiß dies auch Macron.

Bei dem Brexit ausschließlich nur auf die jungen Wähler zu schieben ist ebenfalls völlig daneben und zeigt, von den Briten keine große Ahnung.

England war z.B. über die EU gezwungen, ohne eigenen Einwand, sämtliche!! Leute ins Land zu lassen.
Für die Engländer war und ist es immer schon wichtig gewesen, dass eigene Entscheidungen mit berücksichtigt werden.  
Die EU (mit den Kommisionen) hat dies überhaupt nicht interessiert.
Natürlich gibt und gab es in der EU immer sehr viele Menschen, die das Projekt EU immer schon unterstützt und gut fanden. Gerade junge Wähler stehen und standen dem immer gegenüber offen und positiv gegenüber.

Es ist immer für alle eine Frage der Abwägung für die Wähler, welches Thema wichtiger in der eigenen Entscheidung ist.

Die Briten sind nicht die Franzosen und Niederländer. Das zeigt sich schon aus dem Umstand, dass England nicht den Euro einführen wollte.

Genau, das ist der Knackpunkt in der EU. Man versucht über Gleichmacherei die Dinge zu lösen, anstatt auf die einzelnen Bedürfnisse der Menschen in den einzelnen Länder einen Konsens zu finden. Der Ansatz der unterschiedlichen Geschwindigkeiten würde dies sicherlich ein gangbarer Weg sein.
Europa muss sich erst auf diese Dinge konzentrieren, die gemeinsam möglich sind.
Eine europäische Außen- und Sicherheitspolitik (europäische Verteidungsstratigie) wären Themen, die einen und auch heute schon machbar sind.

Wie unterschiedlich die Auffassungen hierzu sind, sieht man sehr gut an dem Thema Flüchtlingen.
Soweit es Länder wie D gibt, die entgegen den Vertagsvereinbarungen im Alleingang!! Entscheidungen treffen, die auch andere Länder in der EU von großer Bedeutung sind, wird das Projekt Europa nicht den Erfolg zeigen.

Die Briten waren schon immer für freien Handel. D ist zwingend mangels Rohstoffen auf freien Handel angewiesen.
Nicht die Briten werden die großen Verlierer des Brexit sein.
Die Politiker in D haben noch nicht begriffen, was der Brexit für D bedeutet.




 

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