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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

Seite 1 von 8087
neuester Beitrag: 26.06.16 13:27
eröffnet am: 02.12.08 19:00 von: maba71 Anzahl Beiträge: 202160
neuester Beitrag: 26.06.16 13:27 von: Trumanshow Leser gesamt: 16777215
davon Heute: 3830
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5866 Postings, 3147 Tage maba71"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

 
  
    #1
321
02.12.08 19:00

"Auro loquente omnis oratio inanis est!"

Dieser Thread soll, auch insbesondere zum aktuellen Geschehen an den internationalen Finanzmärkten, das immerwährende Thema Gold und dessen Beziehung und Verflechtung zu Währungen / Währungssystemen/ Zentralbanken genau durchleuchten. Der Entstehung des eigentlichen "Mythos" Gold sind schon zahlreiche Threads gewidmet worden, die dies ausführlichst analysiert haben.

Von großem Interesse dürften die Zukunftsaussichten der Edelmetalle, insbesondere Gold, aufgrund der seit 1 Jahr anhaltenden Finanzmarktkrise sein, welche sich nunmehr rapide über die ganze Welt in eine globale Wirtschaftskrise verwandelt!

Noch immer gilt Gold als der "sichere Hafen" in schweren Zeiten!

Gold erreichte in diesem Jahr 2008 zum ersten Mal sein Allzeit-High im März von 1.032 US-Dollar! Währendessen wurde Gold in gehandelten US-Dollar um rund 25% abgewertet, während hingegen Gold sich in den meisten internationalen Währungen (z.B. Euro) immer noch beim Allzeithoch befindet, und das rund 9 Monate später! Ebenso ist die Nachfrage nach dem Edelmetall signifikant angestiegen im letzten halben Jahr, daß mittlerweile die größten Prägeanstalten der Welt Ihren Verkauf total eingestellt haben! In der Öffentlichkeit wird dies als "Überforderung" der einzelnen Prägeanstalten in Ihrer Produktion verteidigt, doch Insider im Edelmetallmarkt wissen genau, daß vor wenigen Jahren  bei weitem eine viel größere Anzahl von Gold- und Silbermünzen über die Theken gingen, und dies ohne eine Schließung oder Einstellung von Produktionen von statten ging! Es drängt sich der Verdacht auf, daß auch hier eine "regulierende Hand" von Oben in das freie Marktgeschehen eingreift, eingreifen muß, oder das es eine wirklich signifikante Knappheit des Edelmetalles mittlerweile gibt, die  jedoch der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden soll, um einen noch schlimmeren Ansturm auf das gelbe Metall zu verhindern, als er sowieso schon ist! Darüber wird zu diskutieren sein!

Im Moment teilt sich das Goldlager in unterschiedliche Preisgefüge auf! Große Edelmetallexperten wie z.B. Theodore Butler  bezichtigen öffentlich die amerikanische Finanzregierung, insbesondere die damit verbundene "COMEX" der Manipulation! Silber und Gold ist von den Wall-Street-Banken in großem Stile "short" manipuliert! Die 3 größten "Short-Positionen" umfassen mittlerweile mehr Unzen des Edelmetalles Gold, als überhaupt in einem Jahr gefördert werden kann. Bei Silber sind die rund 8 größten Silberhändler mit rund 200 Tagen der Weltminenproduktion "Short"! Das heißt, dass der physische Markt mit Hilfe des Papierhandels sowie von Verleihungen und Verkäufen der Zentralbanken und Bullionbanken von einigen wenigen Akteuren entscheidend beeinflusst werden kann! Auch hierüber gilt es zu diskutieren!

Es werden Hilferufe laut, die Welt benötigt ein neues Währunsgsystem oder zumindest eine Neuregulierung! Ebenso spielt hier Gold mit eine entscheidende Rolle! Goldstandard hat es schon gegeben, wurde 1971 wieder abgeschafft! Initiator war seinerzeit US-Präsident Roosevelt, der in den 30er Jahren dann gleich Nägel mit Köpfen machte und sogar ein "Goldverbot" mit Androhung von Gefängnisstrafe aussprach. Meiner Meinung nach war dies die größte Enteignungsmaschinerie des letzten Jahrhunderts am amerikanischen Volke! Dies soll nur beleuchten, zu was für Möglichkeiten Regierungen der Welt fähig sein können, wenn das so heiß geliebte System des "Fiat-Moneys" ins Wanken gerät!

Gold wird natürlich von den meisten Bankern der Welt "gemieden", aber nur in der Öffentlichkeit! Im Keller der Banken lagern die wahren Schätze und Reserven! Das Geld des kleinen Sparers jedoch sollte schon gefälligst im Kreislauf des Finanzwesens bleiben! Jeder Anstieg des Goldes wirft einen Schatten auf das existierende Papiergeld-System, welches auf Zins und Schulden aufgebaut ist! So gesehen ist Gold trotz seiner Stellung an der Seitenauslinie ein "stiller Wächter" über das Finanzwesen und vor Allem dessen Akteure!

Selbst ein ehemaliger Notenbankchef, Alan Greenspan über Gold (am 24.07.1998 vor dem U.S.House Banking Commitee):

"Papiergeld wird in extremis von niemandem angenommen - Gold dagegen schon!"

"Die USA sollten an Ihrem Goldstandard festhalten, Gold repräsentiert immer noch die höchste Zahlungsform der Welt!"

Oder einer der mächstigsten Bankiers der Welt, J.P.Morgan:

" Gold ist Geld und nichts anderes!"

Wie dem auch sei, Gold hat Jahrtausende überstanden, Kaiser, Kriege und Könige, steht für Sicherheit und Stabilität, ist Mythos und Nährboden zugleich für Theorien aller Art!

Ein Edelmetall, über das es sich zu reden lohnt! Heute und Auch in Zukunft!

Deswegen freue ich mich auf rege Diskussionen, eben wegen der Brisanz des Themas oft auch emotional geführt, jedoch nicht unter die Gürtellinie! Pro und Kontra sind herzlich willkommen, wenn es sachlich und unterlegt geführt wird! Ebenso soll auch das aktuelle Tagesgeschehen hier nicht zu kurz kommen, in der heutigen Zeit ist alle Art von Information wichtig für Anleger am Finanzmarktgeschehen! Leute die sich mit Charts und deren Deutung auskennen, sind herzlich eingeladen, ab und zu hier ein Update als Diskussionsgrundlage einzubringen!

Gold wird natürlich von den meisten Bankern der Welt "gemieden", aber nur in der Öffentlichkeit! Im Keller der Banken lagern die wahren Schätze und Reserven! Das Geld des kleinen Sparers jedoch sollte schon gefälligst im Kreislauf des Finanzwesens bleiben!

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"An der Börse sind 2 + 2 nicht 4, sondern 5 - 1 !"
"Papier ist nicht nur geduldig, es brennt auch gut!"
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202134 Postings ausgeblendet.

689 Postings, 668 Tage DionysusSchweden und Finland kommen

 
  
    #202136
4
25.06.16 19:24
auch nicht in die NATO. Ich rechne eher damit, dass "die Russengefahr" dazu genutzt wird eine EU Armee aufzustellen und sich aus der NATO zu verabschieden.
EU ist schlau und stellt sich dumm, beim Ami ist es andersrum.  

9573 Postings, 1352 Tage silverfreakyHa Ha!

 
  
    #202137
2
25.06.16 19:29
Jetzt soll ich über meine eigenen gelöschten Beiträge von der Welt eine Quellenangabe machen.
Ich nimm bei der Welt normalerweise mein Geschriebenes in den Zwischenspeicher und füge es aus dem Profil(hier stehen die gelöschten Texte) wieder hier rein.

LOL!
 

9567 Postings, 1715 Tage julian goldsilverfr. 202122

 
  
    #202138
25.06.16 21:50
Mit dem oberen Teil liegst du nicht falsch. Der untere ist verheerend.
Wirklich jedes mal kommst du mit abwerten. Abwerten kannst du MAL. Aber nicht ständig. Und besonders dann nicht wenn die Wirtschaft und die Strukturen eben den heutigen Ansprüchen nicht mehr gerecht werden. Dann geht es nicht um abwerten sondern um Veränderungen eben in diesen Strukturen. Und du sagst es doch selbst, wenn die Geberländer raus wollen - weil auch dort immer mehr abgehängt werden-dann siehst du doch das VERÄNDERUNGEN her müssen, logisch sozial verträglich aber eben nicht zuerst Abwertungen. Und warum gibt es denn Transfers??? EBEN DOCH GERADE WEIL Gesellschaften und Länder nicht in der Lage oder gewillt sind ihre Strukturen zu verändern. Du hast aber bestimmte Notwendigkeiten in zumindest westlichen Gesellschaften welche gesichert sein müssen. Renten, Schulen, Infrastruktur und Gesundheitswesen etc. Es gibt Staaten welche dies tatsächlich riskieren würden um eben ihrer Gesellschaft die notwendigen Reformen zu ersparen. Würde die Europäische Union dies zulassen dann hätten wir bald mehrere gescheiterte Staaten um uns herum. Darum, was soll sie denn tun? Wenn Spanien tatsächlich die Renten nicht mehr auszahlen könnte dann wäre das bei deren Strukturen eine Katastrophe die nicht nur die Rentner betreffen würde. Was sollen sie in diesem Fall mit einer Abwertung der Währung bzw. Neu gedrucktem Geld ohne die Veränderungen die diesem den doch notwendigen Wert geben könnte? Es ist Schwachsinn und die Forderung nach Abwertung verdrängt das Problem der Zukunftsunfähigkeit einfach nur. Damit tut man niemanden einen Gefallen.
Natürlich kann man fragen wie denn genau die Reformen aussehen sollen die ja in anderen Ländern schon immer auch schon umgesetzt wurden und schon wieder nicht mehr reichen. Ja kann man. Und ich habe da auch nicht immer ne Antwort drauf. Aber so zu tun wie wenn alleinig die wieder zurück zu erlangende Nationalität und die Souveränität über das eigene Tunvdie Antwort sein soll ohne zu sagen was dann genau getan werden müsste um das Problem tatsächlich zu lösen ist einfach Augenwischerei und leicht zu enttarnen.
Ja, im Moment sind wir mehr und mehr ne Transferunion. Leider. Aber die Probleme entstanden nicht erst unter dem Euro. Und ohne diese Transfers wäre es so das bestimmte Nationalstaaten noch nicht einmal mehr diese Transfers erwarten könnten und Farbe bekennen müssten. Die Gelddruckerei wäre bald eine unendliche Inflation, die Wirtschaft gelähmt durch die Unflexibelität. Solche Produkte wären auch nicht gefragt auf dem Weltmarkt. Im schlimmsten Fall würde der Staat und die Gesellschaft kollabieren. Nee silverf. auf dieses Experiment verzichte ich gerne. Bitte nicht jeder für sich. Du wirst Verständnis dafür aufbringen müssen das bei solchen schwerwiegenden Entwicklungen der bestmögliche Weg gegangen wird. Der besteht im Moment tatsächlich aus Transfers und die Aufforderung sich neu zu erfinden. Mit allen Folgen für die die zahlen wenn das anderswo eben nicht funktioniert. Das sehen wir bei Entwicklungsländern genauso wie in der nächsten EU Verwandtschaft. Dieser Weg, der ist nun mal gemeinsam. Wenn man bestimmte Dinge nicht abwenden kann dann muß man sie doch weitgehend verträglich und das so lange es geht organisieren. Das einige Zeitgenossen das Leben nur noch als Zwang empfinden und dem für sich und wohl auch für andere lieber heute als morgen ein Ende setzen wollen mag verständlich sein. Umsetzen aber dürfen diese Leute dies nicht. SIE nicht. Vorher wird tatsächlich jede Flexibilität eingefordert. Und wer nicht will soll es lassen. Anderen aber dies nicht zubilligen geht nicht.
Der IS übrigens bedankt sich schon mal herzlich für die Uneinigkeit in der Europäischen Union und will diese Schwäche nutzen ebenfalls bestimmte Enden herbeizuführen.
Super silverf. Bei manchen Aussagen hier kann man Angst bekommen wenn man fähig ist zu begreifen was die Auswirkungen dieses blinden und geradezu dummen nationalen Aktionismus bedeutet. In der heutigen Zeit tatsächlich zu glauben allein mit diesen immer größer werdenden Herausforderungen umgehen zu können die noch völlig!! anders auftreten, besonders unsere Perspektive auf das Geschehen am Tag durch uns, ausgelöst durch unser Tun welches sich zwar nicht großartig verändert aber uns viel klarer die Konsequenzen aufzeigen wird und uns zwingt im Gegensatz zu früher sie sofort zu tragen , wird sich um 360 Grad ändern und da sind wir noch gar nicht, ist naiv. Ich hoffe das die Politik die Gefahr erkennt die tatsächlich unglaublich gefährlich werden könnte. Bestimmte Geister werden nicht folgen können. Sie aber bestimmen nicht den Weitergang des Lebens. Sie nicht.  

9567 Postings, 1715 Tage julian goldDie ersten Brexit Rufer bereuen schon.

 
  
    #202139
1
25.06.16 22:02
Wundert mich nicht. Wer voll integriert sich daraus lösen will und fadenscheinig verspricht bzw. glaubt die Vorteile blieben, scheitert vorhersehbar. Statt sich in seiner Gesellschaft zu arrangieren, die ebenso pleite ist wie anderswo, und zu erklären warum und wieso Veränderungen sein müssen und sich darüber hinaus natürlich für die eigene Bevölkerung in der EU in Brüssel einzusetzen wählte man den Austritt. Na ja, der Wähler hat ja immer recht. Leider war der kompetente Wähler in der Unterzahl. Aber auch in der neuen Situation werden die Brexit Befürworter nicht die Gewinner sein. Weil sie schon davor mehrheitlich Verlierer waren.  

9567 Postings, 1715 Tage julian goldDie ungebildeten sind das Problem, silverfr.

 
  
    #202140
25.06.16 22:06
Das aber konnte Gauck nicht sagen.  

13 Postings, 2 Tage odemGut daß du

 
  
    #202141
8
25.06.16 22:09

zu den "geBILDeten" gehörst, Julian ...nicht wahr ?  wink

 

9573 Postings, 1352 Tage silverfreakyBrexit!

 
  
    #202142
7
25.06.16 22:28
Wenn überhaupt noch was die Eurokraten zur Umkehr zwingt, war es der Abgang der Britten.
Ob's reicht wird sich erweisen.
Denn Britten kann man gar nicht genug Respekt zollen!  

689 Postings, 668 Tage DionysusEin verzögertes Dankeschön

 
  
    #202143
6
26.06.16 02:33
an shriekback hier zur Aufklärung des Status der Wirtschaft und Exporte des Vereinigten Königreiches. Mag zwar nicht immer zu erkennen sein, aber ich bin hier, um Dinge zu lernen und erfahren, Wissen zu erweitern und nicht um die eigene unvollkommenen Ansichten, da mein Wissen, wie unser aller Wissen nur sehr begrenzt ist, zu propagieren. Aber wenn ich provokativ und dominant in den eigenen Aussagen erscheine, dann ist es zumeist nur um die Aussagen des Gegenüber auf die Probe zu stellen. Es mir wirklich keine Last, die eigenen Standpunkte zu reflektieren, solange der Gegenüber sich meinen Aussagen beschäftigt, seine Argumentation plausibel erscheint und / oder die Faktenlage dingfest ist.
Und persönlich bevorzuge ich jeden Streit, jede Uneinigkeit und jedes Wortgefecht einer unreflektierten Zustimmung, denn aus dieser kann man nichts lernen.  

689 Postings, 668 Tage Dionysusnoch zu den Briten

 
  
    #202144
5
26.06.16 02:57
Egal was sie tun, jede Aktion dient nur den englischen (elitären Interessen). Der Brite auf meiner Ebene wird gegen mich ausgespielt. Die EU ist ein deutsch-französisches Imperium und Konkurrent der Angelsachsen und sie ist beschissen, aber nicht so beschissen wie die Alternative aus der Übersee. Ein drittes Mal werde ich Europa nicht verheizen lassen, damit sie ihre Grundordnung aufrecht erhalten können.  

689 Postings, 668 Tage DionysusEs sieht so aus, dass die Bundesrepublik

 
  
    #202145
2
26.06.16 04:07
(Deutschland) nun mal endlich auf der richtigen Seite (Siegerseite) der Geschichte steht.
1. Hat die EU sich international nicht so unbeliebt gemacht wie die VSA
2. Hat der ? mehr Flexibilität zur Abwertung (dank auch des Brexits), ohne dass das ganze Gerüst zugrunde geht
3. Macht die Geografische Grundlage die EU zu einem besseren Handelspartner für RF, Fernost und Afrika, als die VSA

-> Adieu le Monsieur Dollar / der ? überlebt, da beides - Handels- und Währungskrieg überstanden werden sollten.

"Deutschland und die anderen fünf Gründerstaaten der Europäischen Union machen nach dem Brexit-Votum Druck auf London, rasch Verhandlungen über einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union zu starten. In der EU wird befürchtet, dass London auf Zeit spielt."
Nach dem Referendum: EU drängt auf schnellen Austritt - London zögert | tagesschau.de
In der EU sind die Vorbereitungen für einen Austritt der Briten bereits angelaufen. Großbritannien gibt sich dagegen zögerlich. EU-Parlamentspräsident Schulz forderte die britische Regierung auf, schon beim EU-Gipfel am Dienstag den Austritt zu beantragen.
 

633 Postings, 899 Tage Spasskyich vermute,

 
  
    #202146
1
26.06.16 07:04
Dass es gar keinen Brexit gibt, da das ganze irgendwie von den Briten noch mal überdacht wird und es dann ein zweites Referendum gibt, dessen Ergebnis ein EU Verbleib sein wird.....  

9573 Postings, 1352 Tage silverfreaky@Julian Gold

 
  
    #202147
2
26.06.16 09:22
Du redest immer von 0-1 Prinzipien.Ich habe nirgendwo gesagt das Renten komplett wegfallen sollen.

Kapierst du eigentlich nicht, das zwischen weiss und schwarz eine Menge Grautöne sind.
Du hast das ganze Geldsystem noch nicht begriffen.Wir sind momentan  in einem Zustand wo tendentiell die Wirtschaft nicht mehr wächst oder zumindest stagniert.

Das erwirtschaftete Geld muss umverteilt werden.Das heisst aber nicht das ich einem alles gebe und dem anderen alles wegnehme.Genau diese graduelle Umverteilung wird aber durch die diversesten Lobbygruppen unterbunden.Man könnte zum Bsp. die hunderten Krankenkassen irgendwie zusammenfassen.Die hinterzogenen Steuern erst gar nicht zulassen(Stichwort Quellenbesteuerung).Das passiert aber nicht, weil dann Kapital abwandert.Es gibt unzählige Punkte wo Kapital sich leistungslos vermehrt und man nicht drankommt, weil es sonst abwandert, oder Politiker es Banken hinterherschmeissen weil sie wiedergewählt werden möchten und so Geld verschwenden können.Das ist ein globales Finanzproblem.

Wenn der Kuchen nicht mehr wächst, wird die Anzahl der Verlierer immer mehr wachsen und es zu einem Systemumsturz kommen.Frankreich könnte das Zünglein an der Waage sein.Ich denke und hoffe aber das die Groko schon eine gewaltige Klatsche kriegt, bei der nächsten Wahl.




 

4615 Postings, 1036 Tage shriekback.......

 
  
    #202148
5
26.06.16 09:38
Und die unterlegenen Bremain-Briten fordern nun also 'nen zweites Referendum, denen geht der Arsch gehörig auf Grundeis, nicht so ganz grundlos, ist ja schließlich keine so ganz einfache Situation, denn ganz offensichtlich haben die EU-Oberen die Zeichen der Zeit noch immer nicht erkannt, ihr grundsätzliches Beharren auf ein "Weiter-so-wie-gehabt" spricht diesbezüglich Bände, und auch mein Wunsch, den Brexit zum Anlass zu nehmen, den europäischen Kontinent in Richtung eines starken, sozialen, leistungsorientierten und unabhängigen Staatenbundes zu entwickeln scheint den Bach runter zu gehen.......erst eins, dann zwei, dann drei, schon ist's mit Europa vorbei......"wir" sind ca. 500 Millionen, wo liegt da eigentlich das Problem.....?! "Never change a winning team" bedeutet im logischen Umkehrschluß: Versager & Dilettanten auswechseln und raus aus'm Spiel.....
Fazit: Mit den aktuellen Trainern wird das Spiel bereits in den kommenden Tagen gefährlicher, als es bspw. 20% der Wählerstimmen für die AfD zu schaffen vermögen würden.....höchste Zeit für den Halbzeitpfiff und 'ne (weitere) ordentliche Ansage in der Kabine.....

-----------
--- Nur meine Meinung. Keine Handlungsempfehlung! ---

1937 Postings, 410 Tage Vanille65sehr schöner Artikel

 
  
    #202149
2
26.06.16 09:53
"der Welt" incl. der namentlichen Benennung der Verantwortlichen. Das Transferfenster ist geöffnet würde man im Fussball sagen. UNO, NATO und diverse  "Transatlantikbrückenvereine" haben gewiss noch Schreibtische im Keller stehen.  

689 Postings, 668 Tage Dionysusdie EU ist eben auch schöner Götterfunken...

 
  
    #202150
2
26.06.16 10:55
und wer's nicht gekonnt, der soll sich eben stehlen aus diesem Bund.
Für mich ist die 9. von Beethoven das schönste Musikwerk, das jemals erschaffen wurde, sie ist absolut und wird nicht umsonst (neben der 5.) als die Schicksalssymphonie bezeichnet.
Die Königin mag zwar noch eine weile vor dem Herrn erhalten bleiben, aber Beethoven für die Ewigkeit.
Ich hoffe, dass das ganze Kulturerbe nach dem Brexit wieder auferlebt.
Eins scheint jedoch wirklich sicher zu sein - die EU Sprache wird Deutsch. Auch wenn ich Englisch fließend und Französisch, wie Spanisch fragmental kann, ich freue mich drauf.  

1508 Postings, 1560 Tage farrier#202145

 
  
    #202151
4
26.06.16 11:15
ich denke, die "pseudo-harte" Haltung gegenüber den Briten dient nur dazu, den Spaniern Angst zu machen. Wenn Netto-Empfänger austreten würden, läge es ja nicht nur am Geld.
Dann müsste man die Gründe woanders suchen, und wo sollte man da schon welche finden ?
"Basinga" !!    Das sagt der echte Dr. Sheldon Cooper immer, um Ironie zu kennzeichnen.

Dass ausgerechnet die jungen Wähler vornehmlich in England in der EU bleiben wollen, liegt vielleicht daran, dass sie (noch) idealistische, romantische Vorstellungen davon haben, was die EU den Menschen nutzt ?

Stellt euch mal vor, es gäbe wieder Grenzkontrollen. Grenzbeamte müssten her, Steuern müssten wegen der Kosten steigen,Transporte würden teurer, Preise würden steigen (müssen), es gäbe wieder (etwas) mehr Sicherheit, usw.
Dann hätten wir ruckzuck Inflation, man könnte die Zinsen anheben, Dragon in Rente schicken, usw.  - Aber wer will schon Löhne erhöhen ;-)  

9573 Postings, 1352 Tage silverfreakyDracula will doch Inflation!

 
  
    #202152
26.06.16 11:53
Da druckt er jetzt bis die Pressen glühen und nix kommt dabei rüber.  

1508 Postings, 1560 Tage farrierIch sage diesmal nicht "Lieber" Julian:

 
  
    #202153
6
26.06.16 11:59
Zitat: "Die ungebildeten sind das Problem, silverfr.  
Das aber konnte Gauck nicht sagen."

Das ist eine sehr menschenverachtende Aussage, über die ich mich nicht näher auslassen möchte, sonst schreib ich mich in ein Wütchen.
Also Menschen sind das Problem ? Und Ungebildete besonders ?
Wer oder was entscheidet über den Grad und die Art der Bildung ? Du ? "Die Reichen und Gebildeten" ?
Die Höhe der Bezüge / Boni ;-)
M. M. n. ist ein großer Teil des Problems, dass "die Reichen" den "Ungebildeten", wie Du sie nennst, die also folglich vermehrt körperlich arbeiten müssen, ihren gerechten Lohn vorenthalten, ja schlicht verweigern.
Denn es gibt immer Regionen auf der Welt, wo Arbeit NOCH billiger ist....
Schlaf noch mal drüber ....  

1508 Postings, 1560 Tage farrierEben freaky, dann hätten wir schnell

 
  
    #202154
26.06.16 12:00
Inflation, aber auf ANDERE ART.  

4615 Postings, 1036 Tage shriekback#202151

 
  
    #202155
3
26.06.16 12:28
"""Dass ausgerechnet die jungen Wähler vornehmlich in England in der EU bleiben wollen, liegt vielleicht daran, dass sie (noch) idealistische, romantische Vorstellungen davon haben, was die EU den Menschen nutzt ?"""

Klar, vollkommen richtig, die EU ist das Problem, die EU ist m.E. jedoch auch die Lösung, und zwar die einzige Lösung, ohne Alternative......die EU in ihrer heutigen Form in Struktur und Marschrichtung muss sich verändern, und zwar ganz schnell & fix, sonst droht wirklich Ungemach, oder was wäre die funktionale und zukunftsfähige Alternative?..... wie soll sich ein kleinteiliges, in nationale Kleinstaaterei zerfallenes Europa den zweifellos unumkehrbaren Anforderungen & Herausforderungen einer in beinahe sämtlichen Bereichen globalisierten Welt stellen und erwehren können.....?
Bilaterale Abkommen und Bündnisse zwischen Mikro-Staaten werden keine Lösung zum Vorteil dieser Winz-Staaten bringen, im Gegenteil, sie werden noch sehr viel schneller Opfer der verbliebenen wirtschaftlichen, finanzwirtschaftlichen und militärischen Großmächte werden......und dann: Gute Nacht Europa, dann gehen hier endgültig die Lichter aus.......
Was "wir" m.E. also brauchen, ist tatsächlich ein Mehr an Europa, aber eben nicht so, wie man dies in Brüssel und so einigen anderen europäischen Hauptstädten zu meinen scheint.....Europa war und ist die Summe seiner nationalen Werte & Normen, und nur wenn dies auch künftig so bleibt, wird es auch zukünftig eine Rolle zum Wohl und zum Nutzen Europas und der hier lebenden Menschen spielen können, und hierfür bedarf es einer starken EU (oder wie auch immer dieses Konstrukt benannt werden soll.....).....die Alternative wäre Bedeutungslosigkeit, Abhängigkeit, Fremdbestimmung.....
-----------
--- Nur meine Meinung. Keine Handlungsempfehlung! ---

1508 Postings, 1560 Tage farrierShriek, als alter Romantiker habe

 
  
    #202156
3
26.06.16 12:41
ich "Gut analysiert" angeklickt.
Aber ich glaube, dass das:

".....Europa war und ist die Summe seiner nationalen Werte & Normen, und nur wenn dies auch künftig so bleibt, wird es auch zukünftig eine Rolle zum Wohl und zum Nutzen Europas und der hier lebenden Menschen spielen können"

vielleicht doch eine Illusion ist ?
Ich denke, dass selbst in Europa in seiner jetzigen Größe, kaum noch alle "Werte & Normen" unter einen Hut zu bringen sind, da sie einfach ZU VERSCHIEDEN sind.

Vielleicht ist es besser, jede Nation ihre eigenen Werte pflegen zu lassen, und ausschließlich zu einer Wirtschaftsunion zurückzukehren ? Ich glaube schon ....

Ich kann mir nicht vorstellen, dass (nur um ein relativ einfaches Thema zu nehmen) die Werte z.B. bezgl. Tierschutz miteinander zu vereinbaren sind.
Von den "schwierigen" Themen mal ganz abgesehen...
Die "Summe" wäre wohl der kleinste gemeinsame Nenner..., oder ?


 

4615 Postings, 1036 Tage shriekback@farrier....#202156

 
  
    #202157
2
26.06.16 12:54
Möglich, dass es nur eine weitere meiner Illusionen & Visionen ist, ich bin jedoch davon überzeugt, dass wir Europäer eben genau dies werden schaffen müssen, denn für den Fall, dass uns dies nicht gelingt, wird Europa ein weiteres Mal abrauchen, und ob es erneut gelingen wird, so quasi wie Phönix aus der Asche aufzuerstehen, halte ich für mehr als nur zweifelhaft, m.E. erwartet uns dann eher ein dem afrikanischen Kontinent vergleichbares Schicksal......
Und 'ne Art Wirtschaftsunion wird nicht reichen, ohne eine gemeinsame und von Dritten unabhängige Sicherheitspolitik werden diese Kleinstaaten nacheinander auf die Schlachtbank geführt werden.....entweder wir Europäer handeln gemeinsam, oder aber Europa wird scheitern, abrauchen, untergehen.....
-----------
--- Nur meine Meinung. Keine Handlungsempfehlung! ---

1508 Postings, 1560 Tage farrierWeißt Du was in Europa los wäre, wenn

 
  
    #202158
26.06.16 13:04
man zugeben, und laut sagen müsste, wie viel Geld in eine Modernisierung und Stärkung des europäischen Militärs gesteckt werden müsste ?

"... ohne eine gemeinsame und von Dritten unabhängige Sicherheitspolitik werden diese Kleinstaaten nacheinander auf die Schlachtbank geführt werden.."

Denn "Sicherheitspolitik" allein nützt nicht viel, ohne handlungsfähiges Militär, oder ?
Wer würde auf Was VERZICHTEN ??   Wo müsste/würde man sparen ?
Jetzt kommen wir schon wieder zu den "Werten"...

Aber das führt jetzt zu weit, denke ich...

Schönes WE  

1937 Postings, 410 Tage Vanille65ja, Europa wäre ein schöner Traum,

 
  
    #202159
26.06.16 13:25
doch frage ich mich wie man die unterschiedliche Wirtschaftsleistungen der Länder ohne überboardende Transfers zusammenbringen will. Im heutigen angebeteten System des
Neoliberalismus sehe ich da keine Lösung. Offizielle Sozialtransfers stehen auf der Agenda ganz unten. Wie kann man das lösen ?  

4878 Postings, 2226 Tage TrumanshowDy #55

 
  
    #202160
26.06.16 13:27
Die EU ist ein nur ansaugendes Umverteilungskonstrukt,meineserachtens hat das weder etwas mit einem Götterfunke zu tun.Irgendwann muss jeder die Leinen los lassen und das Seil cuten.  

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