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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 1036
neuester Beitrag: 19.09.14 01:04
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 25876
neuester Beitrag: 19.09.14 01:04 von: daiphong Leser gesamt: 1178485
davon Heute: 824
bewertet mit 82 Sternen

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20752 Postings, 3953 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
82
04.11.12 14:16
Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html

Moderation
Moderator: st
Zeitpunkt: 18.06.14 08:56
Aktion: Kürzung des Postings
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 
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25850 Postings ausgeblendet.

3470 Postings, 989 Tage Zanoni1Girls aus dem Leningrader Mädchengym:

 
  
    #25852
5
18.09.14 16:18
 
Angehängte Grafik:
71690_eine_bodybuilderin.jpg
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4591 Postings, 2134 Tage daiphong#34 "nachholenden Imperialismus"

 
  
    #25853
1
18.09.14 16:20
brauchen wir in Europa nicht. Punkt.

Der moderne Westen ist kein militärischer Imperialismus mehr. Insofern kann man das meiste historisierende Denken dazu in die Tonne treten.

Die Nato ist im Allgemeinen kein Problem, sie ist entgegen dem Narrativ der "Geostrategie" im Allgemeinen defensiv eingestellt. Grobe Fehler traten dagegen bei misssratenen militärischen "Fiedensinterventionen" auf. Ukraine gehört entgegen dem Narrativ nicht dazu.

Entscheidend ist der "zivile, strukturelle Imperialismus", der mit jedem Strukturaustausch einhergeht - vom Touristen über Nahrung, Medizin, Schule bis zum Handy, zur Waffe oder Geld. Dieser "zivile Imperialismus" erobert die Welt, und wirft als "Freiheit" und "Kapitalismus" überall erhebliche Probleme auf. Auch in Russland, auch in Ukraine, auch in Arabien.

Was AL oben nicht kapiert:
Die kapitalistischen Probleme lassen sich nur in regional-staatlichen Ordnungen begrenzen, sinnvoller Kapitalismus sich nur in ihnen entwickeln. In Arabien fehlt großteils eine stabile regional-staatliche Ordnung, in Russland ist sie imperial-dominant.  Es geht in Russland nur darum, wie man die internen Märkte, die Außenmärkte, den Sozialstaat, die staatliche Regulation konkret ausbildet. Dazu braucht Russland auch ein geklärtes Verhältnis zum Westen, insbesondere zur EU, anders wird man weder den wechselseitigen Handel noch die wechselseitigen Investitionen und deren Rechtsstatus klären können.

Russland hat wie Ukraine viel Arbeit vor sich, und kann sich Kriege samt imperialer Propagandadummheit nicht mehr leisten.
 

4591 Postings, 2134 Tage daiphong#52 richtig stolz und glücklich

 
  
    #25854
2
18.09.14 16:27
guckst du da, Zan! Nominierungs-Parteitag AfD?  

3470 Postings, 989 Tage Zanoni1#853

 
  
    #25855
6
18.09.14 16:30
Bei vielen Punkten, bin ich da durchaus bei Dir, Daiphong.

"Dazu braucht Russland auch ein geklärtes Verhältnis zum Westen, insbesondere zur EU, anders wird man weder den wechselseitigen Handel noch die wechselseitigen Investitionen und deren Rechtsstatus klären können."

Ich denke allerdings, dass ein antirussischer Kurs des Westens inkl. Sanktionen, Antirusslandpropaganda und Natoeinkreisung, amerikanische Angriffskriege im nahen Osten, NSA und ähnliche Dinge dafür nicht gerade besonders produktiv sind, sondern im Gegenteil gerade dazu geeignet sind, Russland wieder in alte Verhaltensmuster zurückzutreiben - wie man im übrigen auch gerade wunderbar sieht.

Dieser Konflikt bestätigt doch gerade in eindrucksvoller Weise diese Diagnose.



 

3470 Postings, 989 Tage Zanoni1Hui Daiphong,

 
  
    #25856
1
18.09.14 16:45
Du altes Schlachtross hast ja doch 'ne kleine Prise Humor in den verbissenen antisowjetischen Knochen. (Der war schön) Dann ist das hier ja doch nicht ganz umsonst.

Diese ehemalige Mitschülerin hatte ich allerdings eher für Dich im Auge, irgendwie muss man Deine Russlandphobie doch kurieren können....

 

37689 Postings, 3788 Tage Anti LemmingZanoni # 855

 
  
    #25857
3
18.09.14 16:48
Und unter der Prämisse, dass Rohstoffinteressen im Vordergrund stehen (# 841), erfolgt die vor Dir beschriebene Einkreisung Russlands auch zu deren Durchsetzung. Deshalb ist auch Dein eigentlich liberal-ehrenwerter Vorschlag, "die Probleme" in und um die Ukraine auf dem Verhandlungswege zu lösen, m. E. leider utopisch.

Die Amis wollen die russischen Rohstoffe, und die Russen wollen sie nicht hergeben. Daher der (von den Amis provozierte) Krieg in der Ostukraine.

Fast alle Kriege der letzten 45 Jahre waren Rohstoffkriege, und an fast allen waren USA und GB beteiligt. Das hat sich leider bis heute nicht geändert.  

3470 Postings, 989 Tage Zanoni1Das ist in jedem Falle eine These

 
  
    #25858
2
18.09.14 16:58
Wenn man allerdings in so eine Richtung geht, dann sähe ich den Fokus dabei jedoch eher bei der Rüstungsindustrie als bei den Rohstoffen.

Ich würde Deine These übrigens nicht so kategorische bestreiten wollen wie Fill.
Aber auch ich habe doch gewisse Zweifel an dieser Spekulation.

 

37689 Postings, 3788 Tage Anti LemmingFreie Marktwirtschaft, wie sie sein soll:

 
  
    #25859
1
18.09.14 17:00
www.handelsblatt.com/unternehmen/...macht-des-schnapses/10679308.html

Das Hauen und Stechen zwischen Einzelhändlern und Lieferanten gehört zum Alltag: Einzelne Marken verschwinden aus Regalen, wenn der Zank um die Verkaufsbedingungen heftig wird. Vor der Marktmacht der vier großen Einzelhändler fürchten sich Lebensmittelhersteller. Doch es gibt ein Widerstandsnest, das immer wieder den Aufstand probt und sich nicht den Vorgaben der Händler unterwerfen will:

Große Supermarktketten wie Kaufland, Edeka und nicht zuletzt Rewe üben in den Preisverhandlungen einen Druck sondergleichen aus. Bereits Anfang 2014 hat Aldi Nord drei Wochen hintereinander die Preise von verschiedenen Lebensmitteln gesenkt, darunter Eier, Kaffee, Müsli und Wein. Aldi Süd sowie Netto, der Discount-Supermarkt von Edeka, haben nachgezogen und ebenfalls ihre Lebensmittel günstiger gemacht. Weil das offenbar nicht genug war, hat Aldi wiederum im März die Preise für Fleischprodukte gesenkt. Beispielsweise kostete Frühstücksschinken nur noch 89 statt 99 Cent. Eine Preissenkung um mehr als zehn Prozent.....  

1358 Postings, 451 Tage Wolfsblgame over

 
  
    #25860
2
18.09.14 17:04
crack up boom.

Das Geld kann nicht mehr eingesammelt werden. Es soll sogar in M3 gelangen. Na dann Prost und hoch die Tassen.

Sollte das BIP in den nächsten Jahren weiter zurück gehen, oder doch ein kleiner Krieg in Europa anstehen, war es das.

Ist es in dem jetzigen Zustand normal, dass Gold und Silber so niedrig stehen?

Wohl kaum!  

13979 Postings, 2985 Tage Malko07Meiner Meinung nach ist die

 
  
    #25861
6
18.09.14 17:10
Reduzierung auf Rohstoffe zu einseitig. Es spielen mMn ganz einfach vorbeugende imperiale Handlungen mit, die soweit wenn erfolgreich, auch bei Rohstoffen wirken können, allerdings nicht dort alleine.

Die USA wollen alleinige Weltmacht sein und keine Mächte neben sich haben. Sie hatten die Hoffnung, als die Sowjetunion auseinanderfiel, kurz vor dem Ziel zu sein. Sie haben schon sehr lange keine Lust mehr sich im UN-Rahmen abzustimmen, sie wollen alleine bestimmen. Deshalb werden ja such laufend, zwecks Tarnung, Koalitionen der Willigen gegründet, und das nur um das internationale Recht und die UN links liegen zu lassen.

Und was mussten sie erleben? Russland erholte sich und agiert wieder auf der Weltbühne (z.B. Syrien). Europa wurde sogar bei modernen Technologien eine immer größere Konkurrenz (besonders Deutschland), praktizierte einen ausgedehnten Handel mit Russland und die Bevölkerung dort war über die NSA-Aktivitäten alles andere als erfreut und zwangen so ihre Regierungen widerstrebend eine Kontraposition einzunehmen.

So kam die Ukraine gerade Recht. Leider lässt sich auch mit so einem Krisengeheul die Bevölkerung nicht auf Linie bringen und die Regierungen sitzen in einer Zwickmühle. Auch bezüglich Syrien und dem Irak glaubt die Bevölkerung den USA kaum noch etwas. Obama ist inzwischen so gut angesehen wie Putin, wobei die Mehrheit meint Putin hätte Recht. Er ist ein derartig komplexgeladener Schwächling, der laufend Hohlphrasen produziert, dass ihm jetzt sogar das eigene Militär in den Rücken fällt. Er passt also sehr gut zu den Putinisten hier.  

37689 Postings, 3788 Tage Anti LemmingMalko # 861

 
  
    #25862
5
18.09.14 17:18
(Geo-)Politik und Krieg sind mMn stets Mittel zum Zweck. In der Regel geht es um Geld (= Macht), oft auch um Rohstoffe (= lassen sich zu Geld und damit Macht machen).

Viele Behauptungen, die aufgestellt werden, um Kriege zu rechtfertigen ("Befriedung" einer Ölförderregion wie Irak oder Libyen), sind Schutzbehauptungen, die (geo-)politisch formuliert (und diskutiert) werden, aber letztlich wirtschaftlich fundiert sind (wird kaum diskutiert).

Durch die mediale Verlagerung des Diskussionsschwerpunkt auf das Politische rückt das Wirtschaftliche scheinbar in den Hintergrund, obwohl es der eigentlich entscheidende Faktor ist.  

13979 Postings, 2985 Tage Malko07A.L., du hast sicherlich Recht und

 
  
    #25863
5
18.09.14 17:37
die von die aufgezählten Gründe haben alle ihre Berechtigung. Wenn es allerdings so einfach wäre und das Menschliche nicht herein spielen würde, würde es immer rational zugehen und es wäre letztendlich ungefährlicher. Aber die Politik wird von Menschen gemacht. Und die haben aus den vielfältigsten Gründen z.B. Rechnungen offen. Libyen ist dafür ein hervorragendes Beispiel. Und jetzt in Syrien. Alles will Obama machen nur nicht mit der offiziellen Regierung reden. Sogar die Nusrafront will er gegen die IS stärken.  Und wieso läuft der Propagandaapparat gegen Putin heiß? Um ihn zu stürzen und dann? Dann käme höchstwahrscheinlich ein wesentlich schlimmerer Bruder und die USA würden plötzlich vor der Alternative stehen den Schwanz einzuziehen oder Selbstmord zu begehen. Wieso also Putin? Nun, da gibt es persönliche Rechnungen, die wenig mit der Weltpolitik zu tun haben. Und Präsidenten wie Obama sind diesbezüglich hochgefährlich. Er wäre nie in der Lage gewesen zu Zeiten von Reagan über seinen Schatten zu springen und  eine echte Abrüstung einzuläuten. Aber ein Heiliger war Reagan nicht. Wo er sich überall schmutzig eingemischt hat, dagegen ist Putin ein Waisenknabe.  

37689 Postings, 3788 Tage Anti LemmingUkraine - Industrieproduktion August: -21,4% (yoy)

 
  
    #25864
6
18.09.14 18:01
Rettung wird teuer für die EU.  
Angehängte Grafik:
20140918_ukr3.jpg (verkleinert auf 53%) vergrößern
20140918_ukr3.jpg

13979 Postings, 2985 Tage Malko07#25864: Griechenland wird

 
  
    #25865
4
18.09.14 18:28
Pipifax dagegen sein. Demnächst Soli für die Ukraine und deren Oligarchen.  

32624 Postings, 5440 Tage KickyWirtschaftskrieg gegen Russland

 
  
    #25866
4
18.09.14 19:55
Es ist zu vermuten, dass die tonangebenden westlichen Politiker damit gerechnet haben, der Kreml werde ihre schäbige Konfrontationspolitik widerspruchslos hinnehmen und sich den von den USA ausgehenden Forderungen beugen. Jetzt ist bei den Demagogen von einer „Mischung aus Trotz und Drohungen“ der uneinsichtigen Moskauer „Hardliner“ die Rede, während europäische Wirtschaftsfachleute Einbußen in mehrstelliger Milliardenhöhe befürchten. Dass unwiederbringliche Schäden angerichtet worden sind, zumal sich Russland bereits nach China orientiert, scheint den für dieses Jahrhundertdesaster Verantwortlichen in der EU erst allmählich zu dämmern – den kriminellen Drahtziehern in den USA kann es nur recht sein.

Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen

Schon im März 2014 meldete die Welt: „ Deutschland leidet stark unter den Sanktionen.“ (5) Rund 19 Milliarden Euro deutscher Direktinvestitionen seien in Russland gebunden, Mittel die nicht einfach abgezogen werden können. Deutsches Kapital steckt in Autowerken, Gaspipelines, Supermärkten, zahlreiche Firmen waren und sind in Russland tätig und besitzen Unternehmensanteile. Sie fürchten um ihre Geschäfte und um ihr Eigentum.
Das bilaterale Handelsvolumen, das bereits 2013 um fünf Prozent einbrach, ging im ersten Halbjahr 2014 erneut um 6,3 Prozent zurück; die deutschen Exporte nach Russland schrumpften um 15,5 Prozent. „Weitere Belastungen“, so die Verlautbarungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, „dürften sich aus den danach erlassenen Wirtschaftssanktionen der EU gegen Russland und russische Gegenmaßnahmen ergeben.“ (6) Hinzu kommt, dass Russland Deutschlands größter Energielieferant ist, was bei einer weiteren Verschärfung der Konfrontation sicherlich eine Rolle spielen wird. Aber dazu ist aus Politikerkreisen noch nichts zu vernehmen.

http://www.hintergrund.de/201409153243/wirtschaft/...en-russland.html  

32624 Postings, 5440 Tage KickyKlitschko und der Medienpreis in Potsdam

 
  
    #25867
3
18.09.14 20:00
....Eine schaurige Peinlichkeit, die aber einen erhellenden Einblick hinter die Kulissen ermöglicht, ereignete sich am 12. September 2014 in Potsdam, wo der Kiewer Bürgermeister und ehemalige Boxer Vitali Klitschko mit dem „M 100 Media Award“ ausgezeichnet wurde. Der Preis wird jährlich von einer angeblichen Elite des europäischen Journalismus für Verdienste um Demokratie, Meinungsfreiheit und Völkerverständigung vergeben. Zum Beirat und zur Jury gehören u.a.: Der Vorstandvorsitzende der Axel Springer AG Mathias Döpfner, der Gesamtherausgeber der Bild-Gruppe Kai Diekmann, der Chefredakteur des ZDF Peter Frey, der Chefredakteur des ARD-Hauptstadtstudios in Berlin Ulrich Deppendorf, der Chefredakteur der Zeit Giovanni di Lorenzo, der Herausgeber der Welt und Geschäftsführer von N24 Media Stefan Aust, der Chefredakteur des Tagesspiegel Stephan-Andreas Casdorff, der Chefredakteur der Weltwoche Roger Köppel, der Chefredakteur für Digitale Medien der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Mathias Müller von Blumencron, die Leiterin des FAZ-Literaturforums Rachel Salamander, der Gründungsdirektor des Deutschlandradios Ernst Elitz, der ehemalige Fernsehdirektor der Deutschen Welle Christoph Lanz, der Aufsichtsratsvorsitzende von Renault und ehemalige Aufsichtsratsvorsitze von Le Monde Louis Schweitzer, der britische Verleger Lord George Weidenfeld, der ehemalige tschechische Außenminister S.D. (Seine Durchlaucht) Fürst Karel zu Schwarzenberg.

Klitschko, „der sein Boxhandwerk auf einem sowjetischen Militärstützpunkt erlernt hat und bis heute besser Deutsch als Ukrainisch spricht, (13) warb bei der Preisverleihung um Unterstützung für das Wahnsinnsvorhaben seines Intimus Arsenij Jazenjuk, eine 2.000 Kilometer lange „Schutzmauer“ gegen Russland zu errichten. Die deutsche Bundeskanzlerin Merkel und ihr Außenminister Steinmeier hatten sich vergeblich darum bemüht, ihn als neuen Präsidenten der Ukraine salonfähig zu machen, und offenbar hatte auch die Konrad-Adenauer-Stiftung der CDU viel Geld in ihn investiert.Vielleicht gefiel ihnen der Song „Hells Bells“ der Rockgruppe AC/DC, der Klitschko jahrelang als Einlauflied in den Ring begleitete: „Ich bin ein rollender Donner, ein gießender Regen – Ich komme wie ein Hurrikan an. … Ich will keine Gefangenen nehmen, kein Leben verschonen – Keiner legt sich mit mir an …“

Europa befindet sich in einem Wirtschaftskrieg mit Russland, die NATO provoziert, Kiew wird von mehreren NATO-Staaten mit Waffen beliefert, das Militärbündnis hält vom 15. bis 26. September ein weiteres Manöver in der Westukraine ab und die russische Armee führt Militärübungen in Sibirien und im Schwarzen Meer durch. Aber die Journalisten-„Elite“ trifft sich mit einem der ukrainischen Provokateure zu einer Gala in Potsdam und die westlichen Politiker dreschen Phrasen. Der Tanz auf dem Vulkan geht weiter. Wir hoffen immer noch, dass uns der Ausbruch erspart bleibt.

http://www.hintergrund.de/201409153243/wirtschaft/...en-russland.html

ich berichtete davon  

4591 Postings, 2134 Tage daiphong#65 ein 30tel der Griechen

 
  
    #25868
18.09.14 20:16
sind die Euro-Schulden pro Kopf in Ukraine, en 20tel des Euroschnitts.  

ok, das Land ist trotzdem arm, es ist aber weder in der Eurozone noch in der EU, und kommt da auch nicht so leicht rein.

Also Malko, die Kirche im Dorf lassen
 

8618 Postings, 2295 Tage FillorkillEs ist auch Amerikas Krieg

 
  
    #25869
3
18.09.14 20:39
'...Während seines USA-Besuchs hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko um Waffen und andere Militärhilfe für den Kampf gegen die prorussischen Separatisten gebeten...Sollte die russische Invasion in dem Land erfolgreich sein, stehe ein neuer Kalter Krieg bevor. "Es ist auch Amerikas Krieg", sagte Poroschenko....

In der vergangenen Woche hatte Poroschenko berichtet, Nato-Mitgliedsstaaten würden seinem Land Waffen liefern. Dies wurde von mehreren Staaten, unter anderem den USA, dementiert...Die Ukraine verfüge über ausreichendes Kriegsgerät, heißt es aus US-Regierungskreisen. Waffen werden somit auch künftig nicht in das Land geliefert. Stattdessen sei Poroschenko nun weitere Hilfe in Höhe von 52 Millionen Dollar zugesagt worden...' (www.natopress.org)

52 Millionen $ also und keine Waffen. Es wird langsam Zeit für unsere Stahlhelmbande, ein neues Epos über Verrat und verlorene Ehre aufzusetzen. Der launische Weltgeist hat offenbar nur mit ihnen gespielt...
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

4591 Postings, 2134 Tage daiphonges ist Russlands Krieg

 
  
    #25870
1
18.09.14 21:08
#64    Natürlich haben sie besonders den "russischen" Donbass ökonomisch zerstört, der in den Vorjahren schon eingebrochen war im Gegensatz zu Mittel- und Westukraine.
Die Donbasser werden begeistert sein. Und Russland will es plötzlich gar nicht mehr haben?
Wenn die Russen ihren Kriegs-Schaum herunterfahren,
werden sie sich an den Kopf fassen, was sie da völlig sinnlos angerichtet haben.  

14657 Postings, 4884 Tage Tony Fordder Friedensplan...

 
  
    #25871
3
18.09.14 21:18
ist bereits im Gange, die Gemüter werden sich wieder beruhigen, die Region Donbass eine gewisse Autonomie erhalten, die extreme Übergangsregierung wird bei der nächsten baldingen Wahl einen Dämpfer erhalten und in der Ukraine wird wieder Frieden und Normalität einkehren.
Das Freihandelsabkommen mit der Ukraine wird später ebenfalls folgen, jedoch auch ein Abkommen mit Russland beschlossen, welches die Sorgen und Nöte Russlands berücksichtigt.
Am Ende wird die Ukraine dann doch noch zur Brücke nach Russland fungieren und das Verhältnis zu Russland wieder besser werden.  

4591 Postings, 2134 Tage daiphong"Das Ministerkomitee des Europarats

 
  
    #25872
18.09.14 22:02

forderte Russland indes auf, "alle seine Truppen" aus der Ukraine abzuziehen. Außerdem müsse Moskau auf "jede weitere militärische Einmischung" in der Ukraine verzichten, heißt es in einer Erklärung des Ministerkomitees. Dies gelte auch für Waffenlieferungen an die Konfliktparteien. Das Komitee forderte Russland ferner auf, seine Grenze zur Ukraine abzusichern, um illegale Waffenlieferungen in das Nachbarland zu unterbinden. Die Ukraine hat Russland wiederholt vorgeworfen, die prorussischen Milizen im Osten des Landes militärisch zu unterstützen.

In der Erklärung fordern die Botschafter auch, dass die am 26. Oktober geplante Parlamentswahl in der Ukraine "im gesamten Territorium" und unter freien und demokratischen Bedingungen stattfinden müsse. Dies sei ein "wichtiger Schritt" für den Friedensprozess.

Die Erklärung wurde nach Angaben eines Sprechers des Europarats am Mittwochabend bei einer Sitzung des Komitees auf Botschafterebene in Straßburg verabschiedet. Wie aus diplomatischen Kreisen verlautete, stimmten von den Botschaftern der 47 Europaratsländer 40 dem Text zu, Russland stimmte dagegen. Die anderen enthielten sich oder nahmen nicht an der Abstimmung teil.
Dem Europarat gehören alle europäischen Staaten mit Ausnahme Weißrusslands an. Die Ukraine ist seit 1995 Mitglied in der paneuropäischen Länderorganisation, Russland seit 1996. Der 1949 gegründete Europarat setzt sich vor allem für Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit ein."   n-tv



................"der verzweifelte Versuch der Kriegspropaganda,
den thermonuklearen Abrechnungskrieg mit dem Sowjets doch noch in trockene Tücher zu bringen." (Fill)

 

8618 Postings, 2295 Tage FillorkillAm Ende wird

 
  
    #25873
3
18.09.14 22:23
die Ukraine kleiner sein, Russlands Einfluss bestätigt, die angerichtete Zerstörung und die dabei erzeugten Opfer werden lange vorhaltenden Hass insbesondere zwischen den so gegensätzlichen Teilen dieses Landes stiften, in Kiew wird ein vom Westen kostspielig gestütztes Regime alle Hände zu tun haben, um die zuvor instumentalisierten Radikalen irgendwie in Schach zu halten, von Nato-Mitgliedschaft wird keiner mehr reden, die ersehnte Durchmilitariserung des Westens wird als Symbolhandeln stattfinden und jene, die sie herbeigeschrieben haben werden uns erklären: Die Sanktionen haben gewirkt - das haben wir von Anfang an gesagt...
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

8618 Postings, 2295 Tage Fillorkilldann noch etwas Porn

 
  
    #25874
1
18.09.14 22:51
Ein Beispiel für den Missbrauch des Pussy Riots. Von Putin bezahlt und vom Hass auf America getrieben. Schlimm !

Code Pink: Women for Peace is a NGO that describes itself as a "grassroots peace and social justice movement working to end U.S.-funded wars and occupations, to challenge militarism globally, and to redirect our resources into health care, education, green jobs and other life-affirming activities". It is primarily focused on anti-war issues, but has also taken positions on gun control, social justice, Palestinian statehood, green jobs and health care issues. The organization advertises itself as women-initiated and mainly composed of women, and has been characterized as being left-wing.[1][2] It has regional offices in Los Angeles, San Francisco, New York City, and Washington, D.C., and many more chapters in the U.S. as well as several in other countries.[3][4]

With members wearing the group's signature pink color,[5] Code Pink has conducted marches, protests, and high-visibility publicity stunts in order to promote its goals. Although women initiated and lead the group, Code Pink allows men to participate in its activities.[6]

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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."
Angehängte Grafik:
codepink2nv9.jpg (verkleinert auf 85%) vergrößern
codepink2nv9.jpg

8329 Postings, 1323 Tage zaphod42Die sehen nicht so aus

 
  
    #25875
3
18.09.14 22:54
als würden sie Männer vermissen.  

4591 Postings, 2134 Tage daiphong#73 da täuschst du dich aber gewaltig

 
  
    #25876
19.09.14 01:04
Denn Russland ist an Ukraine gescheitert.

Weder hat es da groß die von Russland so dringend benötigten pro- russischen Aufstände gegeben, noch die benötigten faschistischen Gemetzel. Die Ukrainer selbst haben trotz aller russischen "Genozid"-Hasspropaganda schlichtweg keinen Bürgerkrieg gemacht, und Russland keinerlei Anlass für einen offiziellen Einmarsch gegeben.

Dagegen wurde die russische Inoffiziell-Armee von der ukrainischen Freiwilligen- und Wehrpflichtarmee an die Wand gedrückt, und am Ende musste die offizielle russische Armee sie retten. Damit war dann auch erstmal Feierabend mit "Befreiung der Ukraine vom Faschismus", Waffenstillstand, Teilabzug, Verzicht auf Neurussland.

Genauso klappt, wie schon lange angekündigt, die russische "Geostrtegie"- Hasspropaganda gegen den Westen zusammen - weil sie ganz einfach spinnt.
Der Westen ist nunmal nicht in die Ukraine eingerückt, hat nicht Russland angegriffen, hat keinen Atomkrieg gestartet, hat das auch niemals geplant, niemals gewollt, und hätte das auch niemals getan, weil er nicht verrückt ist.  

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