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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 945
neuester Beitrag: 27.08.14 16:06
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 23607
neuester Beitrag: 27.08.14 16:06 von: Kicky Leser gesamt: 994769
davon Heute: 7059
bewertet mit 80 Sternen

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20752 Postings, 3930 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
80
04.11.12 14:16
Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html

Moderation
Moderator: st
Zeitpunkt: 18.06.14 08:56
Aktion: Kürzung des Postings
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 
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23581 Postings ausgeblendet.

37246 Postings, 3765 Tage Anti LemmingAuch in USA hat der Banken-Index

 
  
    #23583
1
27.08.14 11:24
"Langfrist-Investoren" wie Lehna seit 2007 nur Verdruss bereitet:

Er fiel von 120 auf 16 Dollar (März 2009 Tief). Aktuell notiert er - trotz Rekordständen im SP-500 - noch immer 41 % tiefer als 2007.

 
Angehängte Grafik:
hc_1033.jpg (verkleinert auf 61%) vergrößern
hc_1033.jpg

37246 Postings, 3765 Tage Anti LemmingWer Einzelwerte wie den vermeintlich sicheren

 
  
    #23584
27.08.14 11:29
vormals halbstaatlichen Hypotheken-Finanzierer "Fannie Mae" kaufte, kam bis heute aus dem Heulen überhaupt nicht heraus:

 
Angehängte Grafik:
fnma.gif (verkleinert auf 88%) vergrößern
fnma.gif

37246 Postings, 3765 Tage Anti Lemming# 577

 
  
    #23585
27.08.14 11:37
"Aber du hast recht: Den Putin mit einem fürsorgenden Mafia-Paten zu vergleichen macht Sinn. Für seinesgleichen und seine Familie sorgt er sicher vorbildlich. Für die anderen eben nicht, aber die haben ja auch keine Lobby. "

Deshalb paktiert Putin mit dem Sozialdemokraten Gerhard Schröder, der ihn für einen "lupenreinen Demokraten" hält. Denn Sozialdemokraten sorgen ja auch "nur für sich und nicht für die anderen". Oder hab ich da was falsch mitbekommen? ;-)  

37246 Postings, 3765 Tage Anti Lemming# 582

 
  
    #23586
27.08.14 11:56
Wie beschissen muss man sich erst fühlen, wenn man selber jahrelang für den Saftladen Commerzbank tätig war und "auf Geheiß von oben" unbedarften Anlegern Goldmünzen und Investmentschrott aufs Auge drücken musste. Mit dem schlussendlichen "Erfolg", dass die Commerzbank nur durch quasi-Verstaatlichung - und damit auf Kosten der Steuerzahler und Aktionäre wie Dr. A, die von einer kursverwässernden Kapitalerhöhung in die nächste getrieben wurden - vor dem sonst sicheren Untergang gerettet werden konnte.

Nicht wahr, Narbonne? ;-)
 

1871 Postings, 571 Tage SternzeichenWohin mit dem ukrainischen Atommüll?

 
  
    #23587
6
27.08.14 12:21
Die Ukraine hat kein einziges Atommüllendlager. Die nächste Stufe der Sanktion wird wohl auch diesen Bereich voll treffen und dann haben alle ein Milliarden Euro schwere Last zu tragen.

Künftig, da die Ukraine ja nur mehr nach Westen strebt, wird der Müll dann wohl bei uns landen mit freundlicher genehmigung von Merkel und Gabriel in Gorleben und Asse sicher noch ein Plätzchen finden. Die Sicherung der Anlagen (und der Transporte) wäre so nebenbei ein prächtiger Vorwand zur Entsendung von Elitenschutztruppen.

Nach westlichen EU Standard müßten diese ukrainischen Atomkraftwerke sofort abgeschaltet werden.

Hier offenbart sich ein wahrer Albtraum der Osterweiterung.

Sternzeichen

http://www.sueddeutsche.de/politik/...ne-strahlende-risiken-1.2104214

Zum Verhängnis wird in der Krise auch die enge Verzahnung von ukrainischer und russischer Atomwirtschaft. Alle 15 ukrainischen Atomkraftwerksblöcke sind sowjetischen Typs. Den Atommüll schickte Kiew zurück über die Grenze an den Ural oder nach Sibirien - ein eigenes Endlager gibt es in der Ukraine nicht. Offen ist auch, ob in Zukunft genug qualifiziertes Personal zur Verfügung steht. Denn ukrainische Atomexperten wurden bislang an jenem Ort ausgebildet, der wie kein anderer für die Krise steht: Sewastopol auf der Krim.

 

37246 Postings, 3765 Tage Anti LemmingAmis wollen in Syrien auch Assad bombardieren

 
  
    #23588
3
27.08.14 12:39
- als "Ausgleich" für die durch die US-Bombardierung zu schwächenden IS-Kämpfer.

Das ist ungeheuerlich.


http://m.apnews.com/ap/db_268798/...ntdetail.htm?contentguid=HhRZK0ku

Possible airstrikes in Syria raise more questions

...U.S. officials say that surveillance drones and spy planes had begun flying over Syria on the orders of President Barack Obama, who is considering a series of military options against the extremist group that also killed an American, journalist James Foley, and is holding an American woman hostage.

In recent months, the threat from the Islamic State has eclipsed the issue of Assad, who escaped U.S. military action after Obama pulled back planned airstrikes one year ago in order to consult with Congress. The hostage-takings have galvanized a U.S. government that already had been trying to respond to the militant group's surge with airstrikes that seem to have the public's approval.

.."Air power needs to be applied like a thunderstorm, not a drizzle," Deptula said, entailing "24-7 overwatch with force application on every move of ISIL personnel."

...In an effort to avoid unintentionally strengthening the Syrian government, the White House could seek to balance strikes against the Islamic State with attacks on Assad regime targets. However, that option is largely unappealing to the president given that it could open the U.S. to the kind of long-term commitment to Syria's stability that Obama has sought to avoid.

White House spokesman Josh Earnest on Monday tried to tamp down the notion that action against the Islamic State group could bolster Assad, saying, "We're not interested in trying to help the Assad regime." However, he acknowledged that "there are a lot of cross pressures here."  

8384 Postings, 2272 Tage FillorkillPoroschenkos Friedensplan in 15 Punkten

 
  
    #23589
3
27.08.14 13:05
Wie man sieht, besteht der Plan in einem neuaufgelegten 'Angebot' an den Gegner, bedingungslos zu kapitulieren. Es wird also der Wille bezeugt, trotz dramatischer Verluste und ohne realistische Aussicht auf einen militärischen Erfolg den Bürgerkrieg unbeirrt fortzusetzen....

Dafür gibt es zwei logisch zusammenhängende Gründe: 1. Die Hoffnung, die Nato doch noch physisch mit reinzuziehen und 2. das aufgrund innerer Konkurrenz immer fragiler werdende Regime durch eine Eskalationslogik in line zu halten. Eine bereits ua von Merkel angedeutete Absage an ein Natoengagement würde als als unmissverständlich kommunizierter offzieller Standpunkt deshalb auch zu einer Implosion des geostrategischen Instruments in Kiew führen, eine weitere Fragmentierung der Ukraine in der Folge...


1. Sicherheitsgarantien für alle Teilnehmer an Verhandlungen
2. Befreiung von strafrechtlicher Verfolgung derjenigen, die die Waffen niederlegen und keine schweren Verbrechen begangen haben
3. Freilassung von Gefangenen
4. Schaffung einer Pufferzone von zehn Kilometern an der russisch-ukrainischen Grenze. Abzug illegal bewaffneter Formierungen
5. Garantierter Korridor für den Abzug russischer und ukrainischer Söldner
6. Entwaffnung
7. Schaffung von Einheiten innerhalb der Struktur des Innenministeriums für die Absicherung gemeinsamer Patrouillen
8. Freigabe illegal besetzter administrativer Gebäude in den Donezker und Luhansker Gebieten
9. Wiederherstellung der Tätigkeit der örtlichen Machtorgane
10. Wiederaufnahme der zentralen Fernseh- und Radioübertragung in den Donezker und Luhansker Gebieten
11. Dezentralisierung der Macht (durch die Wahl von Komitees, Schutz der russischen Sprache, Projekt einer Verfassungsänderung)
12. Absprache der Gouverneure mit den Vertretern des Donbass vor Wahlen (Einigung auf eine Kandidatur, bei Uneinigkeit trifft der Präsident die Entscheidung)
13. Vorgezogene Kommunal- und Parlamentswahlen
14. Programm für die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region
15. Wiederaufbau von Industrieobjekten und sozialer Infrastruktur
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

32384 Postings, 5417 Tage KickyErste Resultate in Minsk

 
  
    #23590
1
27.08.14 13:21
http://en.ria.ru/russia/20140827/192377376/...-in-Minsk-Positive.html

Gefangene werden ausgetauscht,weitere hunmanitäre Hilfe wird zugelassen,Die krise soll in unblutiger Weise deeskaliert werden

....Despite differences in attitude to the crisis in Ukraine, all participants of the Customs Union-Ukraine-EU meeting agreed that the crisis should be de-escalated in a non-violent manner, and said the captives should be released.

“Everybody agrees that de-escalation is needed and that the hostages should be released,” Belarusian President Alexander Lukashenko said.

Earlier this month, a spokesman for the Ukrainian Defense Ministry said that about 1,000 people were being held captive by the militia in eastern Ukraine. The authorities of the self-proclaimed Donetsk People’s Republic announced that about the same number of independence supporters were unaccounted for.

Russia expressed its willingness to do everything possible to ensure the progress of a peace process in Ukraine and to stop the bloodshed in the country.

“Russia will do everything possible for this peace process once it starts. This process must be launched as soon as possible,” Russian President Vladimir Putin said.

The sides are also said to have agreed to cooperate on Russia’s delivery of humanitarian aid to the citizens of eastern Ukraine.

“We discussed the possibility and necessity of rendering humanitarian aid to Donetsk and Luhansk, and agreed on the ways we are to cooperate on this issue. I do not want to jump ahead but certain agreements have been reached,” Putin said.....

It was added that a meeting of the contact group for Ukrainian reconciliation, involving Russia, Ukraine and the Organization for Security and Cooperation in Europe (OSCE), may take place in Minsk on Wednesday. Moscow and Kiev have also agreed to intensify the work of the trilateral group for the implementation of the Ukraine-EU Association Agreement.

According to Russian Energy Minister Alexander Novak, Russia, Ukraine and the European Union have also reached an agreement to continue three-party talks on gas issues that took place between mid-April and June without any results......  

8384 Postings, 2272 Tage FillorkillEine Diskussion, die nicht stattfindet

 
  
    #23591
2
27.08.14 13:25
Inflationist: “Can you believe how reckless our government is printing all this money every year?”

Monetary Realist: “Well, technically, the government doesn’t “print” most of the money we use.  Most of the “money” we use is created by banks and is created when banks issue loans which create deposits.  These deposits make up the majority of the “money” we all use to transact”.

Inflationist:  “Yeah, but can you believe the high government deficits were’ running and all that new money that gets printed when the government spends?”

Monetary Realist: “The government isn’t printing new money when they run a budget deficit.  They’re actually “printing” a government bond that is used to raise “money”.  This results in the redistribution of existing money and the issuance of a new government bond.  There actually isn’t any “money printing” going on there.”

Inflationist:  Yeah, but what about all those paper dollars floating around.  Those have to be inflationary at some point, right?

Monetary Realist: “Not necessarily.  Paper money is only accessible to people who have previously had bank accounts.  That is, any cash in the monetary system is placed there by someone who withdrew money from a bank account.  They essentially transformed their deposits into cash notes.  But the “money” still originated with the banks creating deposits even if the US Treasury is the entity that actually prints up the physical notes.  They only do that so you can transact in physical currency more conveniently and this money is distributed THROUGH the banking system.

Inflationist:  “Oh yeah, but Quantitative Easing has been crazy money printing.  Have you seen the size of the Fed’s balance sheet?  Just wait until those dollars all get out of the banking system and cause crazy high inflation!”

Monetary Realist:  “Well, that’s not exactly right.  The Fed has created reserve balances through QE’s asset purchases which resulted in the increase in outstanding reserves in the private sector, but the reduction of another asset in the private sector.  This isn’t asset printing.  It’s asset swapping.

And more importantly, these reserves are used by banks INSIDE the banking system.  That money doesn’t “get out” of the banking system in any meaningful sense.  Remember cash is transformed from deposits so even if customers withdraw cash then this doesn’t mean there is necessarily “more money” in the system.  It just means the type of money has been exchanged.

Inflationist:  “Well, what about when the banks start using all those reserves to multiply the money supply through new loans?  Won’t that cause crazy high inflation?  ”

Monetary Realist: “That textbook story is cute and all, but it’s not really how banks operate.  Banks make loans and find reserves later if they must.  They aren’t reserve constrained.  The money multiplier is a myth.  “
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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

32384 Postings, 5417 Tage KickyImUkraine-Konflikt bahnt sich diplomatische Lösung

 
  
    #23593
2
27.08.14 13:42
an
Präsident Petro Poroschenko hat einen Friedensfahrplan verkündet. Kremlchef Wladimir Putin will ihn unter einer Bedingung unterstützen.

Der Friedensplan des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko hat bei den Gesprächen in Minsk über den Ukraine-Konflikt von allen Seiten Unterstützung gefunden. Die Vorbereitung einer Waffenruhe solle so schnell wie möglich beginnen, sagte Poroschenko nach Verhandlungen mit Kremlchef Wladimir Putin in der weißrussischen Hauptstadt. Es war das erste Vier-Augen-Gespräch Putins und Poroschenkos seit Anfang Juni.

Putin drängte erneut auf eine Feuerpause zwischen ukrainischem Militär und prorussischen Separatisten. "Es gibt noch sehr viele offene Fragen zwischen uns. An einer Lösung sind wir, die Ukraine und unsere europäischen Partner interessiert", sagte Putin. Eine Waffenruhe in der Konfliktregion könne Russland aber nicht beschließen. Ansprechpartner für Kiew seien die Aufständischen, Moskau könne Vertrauen schaffen. Die Kontaktgruppe für die Ukraine-Krise soll dem weißrussischen Präsidenten und Gastgeber Alexander Lukaschenko zufolge nun regelmäßig in Minsk tagen.

Das erste Treffen könnte schon an diesem Mittwoch stattfinden. Das Gremium ist ein Gesprächsforum zwischen der ukrainischen Regierung und den Aufständischen unter Vermittlung Russlands und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Die Gruppe hatte sich schon mehrfach getroffen. .....
http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/...nko-unterstuetzen.html  

32384 Postings, 5417 Tage KickyDroht ein Machtkampf in Berlin ?

 
  
    #23594
1
27.08.14 13:53
Raed Saleh will Wowereit beerben Auch SPD-Landeschef Jan Stöß hat Interesse an dem Amt....http://www.focus.de/politik/deutschland/...it-beerben_id_4086137.html

Der SPD-Landesvorsitzende Stöß, 41, arbeitet als Verwaltungsrichter, Politik macht er derzeit nebenher. Saleh, 37, führt die sozialdemokratische Fraktion im Abgeordnetenhaus an, aber seine Gegner behaupten, selbst das überfordere ihn bereits - bestenfalls zweite Liga also. Das ist der Kader, aus dem die Berliner SPD nun den Nachfolger von Wowereit rekrutieren will.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/...nachfolger-a-988200.html

das wird die SPD auch nicht retten  
Angehängte Grafik:
raed_saleh.jpg (verkleinert auf 70%) vergrößern
raed_saleh.jpg

7625 Postings, 3742 Tage lumpensammler@fill, "bedingungslos kapitulieren"

 
  
    #23595
3
27.08.14 14:03
für den ersten Versuch ist schon erstaunlich, dass die Krim nicht erwähnt ist. Soll das der Tausch sein? Ostukraine mit Pseudoföderalimus und ohne russischen Support, dafür bekommt Putin die Krim. Keine schlechte Ausgangsbasis für weitere Verhandlungen aus Sicht Putin. Jetzt noch ne richtige Föderation mit mehr Verantwortung für Ostukraine raushandeln und das war's.

Mir scheint eher so, als ob hier zumindest bei Poroschenko ein Umdenken begonnen hat. Wie er allerdings so ein potentielles Ergebnis den westukrainischen Hardlinern und vor allem zaphong verkaufen will, ist mir schleierhaft.  

7825 Postings, 1300 Tage zaphod42qlife

 
  
    #23596
1
27.08.14 14:08
"das erinnert mich an meine ex."

Vielleicht bin ich ja deine Ex.

Danke übrigens für das Kompliment. Ich treffe gerne ins Schwarze. ;-)  

7825 Postings, 1300 Tage zaphod42fill

 
  
    #23597
1
27.08.14 14:14
"Putin ist kein 'Geschäftsmann', sondern ein Idealist bis auf die Knochen und eben deshalb ein 'schwieriger' Gegner... "

Natürlich ist Putin Geschäftsmann und Oligarch, da steht er dem Luka ins nichts nach.

Er ist auch kein Idealist für die russiche Sache sondern eine reiner Machmensch. Die Körpergröße erinnert nicht umsonst an Napoleon. Wie Napoleon geht er über Leichen um seine Macht zu vergrößern, und zwar die Leichen der Idealisten. Dass er die russische Sache zu seiner gemacht hat, ist da nur logische Konsequenz, denn er konnte nur mit Russland zusammen einflussreich werden.

Zu Putins Vermögen, erreicht durch hemmungslose Kleptokratie:

http://www.vermoegen.org/wladimir-putin-vermoegen/

"Wladimir Putin gilt als einer der reichsten Regierungschefs weltweit, manche Schätzungen gehen gar von einem Vermögen von 40 Milliarden Dollar aus. Dieses Vermögen soll der russische Staatschef auf geheimen Konten in Liechtenstein und in der Schweiz mittlerweile angehäuft haben. Immerhin stammt diese Zahl aus einem Bericht der renommierten britischen Tageszeitung The Guardian, danach wäre Wladimir Putin nicht nur der reichste Prominente Russlands, sondern auch Europas. Staatschef Putin hält 37 % an einem Ölkonzern, dessen Marktwert immerhin auf 20 Milliarden Dollar geschätzt wird."
 

7825 Postings, 1300 Tage zaphod42Und weiter

 
  
    #23598
1
27.08.14 14:16
"Auch an Gazprom ist Wladimir Putin mit 4,5 % beteiligt. Und von mindestens 75 % Beteiligung für Wladimir Putin gehen Politologen am Schweizer Erdölhändler Gunvor aus. Allerdings taucht der Name des russischen Präsidenten in keinem Register auf. Hier scheinen es vor allem Vertraute aus den alten KGB Zeiten zu sein, mit deren Hilfe Wladimir Putin im Laufe der Zeit ein gefinkeltes Netzwerk von Offshore Investmentgesellschaften gestrickt hat. Mit seinen Gehilfen soll der russische Präsident das Vermögen förmlich aus den russischen Gas- und Ölkonzernen gepumpt haben. Auch nach seiner erneuten Amtsübernahme wirken diese alten Seilschaften und so gehen Experten selbstverständlich davon aus, dass während der laufenden Amtszeit Wladimir Putin alle seine Kontakte und Beziehungen nutzen wird, um seinen persönlichen Reichtum erneut zu potenzieren.

Darüber hinaus nennt Wladimir Putin auch 15 Hubschrauber, 43 Flieger und 20 Paläste sein Eigen. Nur von dem Präsidentengehalt allein wird sich der russische Staatschef das wohl kaum leisten können. Es ist also nicht untertrieben, wenn man behauptet, dass Wladimir Putin auf großem Fuß lebt und ein Leben in purem Luxus führt. Wladimir Putin hat sich wohl an Luxus und Reichtum gewöhnt und klammert sich an die Macht, weil er wohl auch in Zukunft kaum darauf verzichten wollen wird."
------------

In einer westlichen Demokratie wäre es undenkbar, dass so ein Mensch Staatschef wird.  

Clubmitglied, 9262 Postings, 2185 Tage musicus1putin ein geschäftsmann und kein politker

 
  
    #23599
27.08.14 14:26
deshalb  versteht   er  sich  mit  schröder,  belusconi  und   konsorten........   es  ist  ein duell   USA  Russland.....  und noch  etwas   aus  der weltpresse,  Emirate  und Agypten bombardieren  in  lybien,  diese  flüge  wurden  den amis  nicht  vorher  mitgeteilt.......  

7625 Postings, 3742 Tage lumpensammleraußer in deren Frontverteidiger Ukraine

 
  
    #23600
27.08.14 14:29

37246 Postings, 3765 Tage Anti Lemming# 598

 
  
    #23601
27.08.14 15:14
"In einer westlichen Demokratie wäre es undenkbar, dass so ein Mensch Staatschef wird"

LOL. Poroschenko ist doch das beste Gegenbeispiel - und dazu noch in der "Fascho"-Variante.  

3290 Postings, 966 Tage Zanoni1Eine Diskussion die nicht stattfindet,

 
  
    #23602
2
27.08.14 15:16
da sie beinahe vollständig in die Irre führt - und das trotz! vieler richtiger Momente - sowas muss man erst mal schaffen zu konstruieren!

MMT =  Monstrous Mental Twising

Dass technisch betrachtet bei QE kein Geld gedruckt wird (also tatsächlich neue Scheine und Münzen geschaffen werden), sondern die Zentralbanken in der Regel ebenfalls nur Buchgeld, sprich Sichteinlagen auf den ZB-Accounts der Banken schaffen, die allerdings jederzeit in Münzen und Scheine umgetauscht werden können (erst dann würde in einem technischen Sinne Geld gedruckt) ist schon richtig. dabei jedoch völlig belanglos.

Die Geldmenge M0 würde in beiden Fällen nämlich gleichermaßen erhöht!

Wenn hier vom Geldducken gesprochen wird, dann ist das in einem technischen Sinne zwar falsch, in einem übertragenen Sinne jedoch völlig richtig.
Wenn dieser Begriff moniert wird ist das hingegen in einem technischen Sinne richtig, führt in einem übertragenen Sinne jedoch in die Irre.

Wenn man dann noch hinterfügt, dass QE bilanziell neutral wäre, wird die Vernebelung perfekt. Dass wäre in etwa so verdreht, als wenn man über eine Kapitalerhöhung verärgerten Aktionären erklären wollte, dass diese doch aber bilanziell neutral sei.  

Neutral sind dabei im übrigen jedoch lediglich die Buchungssätze. Im Rahmen ordnungsgemäßiger Buchführung muss es ja immer eine entsprechende Gegenbuchung geben. Mit Blick darauf auf eine bilanzielle Neutralität zu verweisen ergibt jedoch nicht den mindesten Sinn.
Hebt man den Blick indessen mal ein bisschen über den Tellerand dieser Buchungssätze hinaus wird man indessen schnell erkennen, das eine Kapitalerhöhung per se niemals bilanziell neutral sein kann.
QE bedeutet eine riesige Ausweitung der ZB-Bilanz. Auch eine Bilanzausweitung ist per se niemals bilanziell neutral. Die Bilanzsumme verändert sich ja gerade.

Man könnte zum obigen Pseudodialog auch noch mehr schreiben, macht nur keinen Spaß, bei Scheiße immer noch weiter ins Detail zu gehen.

Die Methoden mit denen die MMTler versuchen, einem ihre politische Agenda, um die es dabei in Wirklichkeit geht, unterzujubeln, sind tatsächlich brainwashing-techniques.

Nur völlig Ahnungslose und "Knechtsmentalitäten", wie Du sie immer anderswo monierst, fallen auf solche Dinge herein, während es denjenigen, die diese Dinge erkennen und dennoch verbreiten darum gehen muss, solche Knechtsmentalitäten zu erzeugen.

Was mich persönlich wundert, ist, wie man sich als ein so überdurchschnittlich intelligenter Mensch wie Du es bist, Fill, mit sowas über Jahre befassen kann, ohne auf diese Dinge zu stoßen.
Du betonst doch immer wieder, dass es Dir um ein ideologiekritisches Bewußtsein geht, und darum die Zustände "draussen" zu verstehen.
Scheiterst Du da nun am Ende an Deinen eigenen Ansprüchen, oder geht es hier doch um etwas anderes?
Ich möchte Dir nicht zu Nahe treten, Aber diese Gedanken kommen bei mir doch immer wieder hoch.  

37246 Postings, 3765 Tage Anti LemmingWobei

 
  
    #23603
27.08.14 15:18
sich natürlich darüber streiten lässt, ob das von USA/Europa installierte Vasallenkabinett in Kiew als "westliche Demokratie" gelten kann:

http://youtu.be/jaDuT0Ybu0U  

(Das Video zeigt eine sehenswerte Schlägerei im Kiew-Parlament)  

7825 Postings, 1300 Tage zaphod42Hier mal 2 Minuten Video

 
  
    #23604
27.08.14 15:38
aus dem russischen Parlament.

Man sieht wie ein Herr durch die leeren Reihen geht und jeweils die "richtigen" Abstimmungknöpfe drückt. Anwesenheit ist ja eh sinnlos, weil beschlossen wird was Putin diktiert.

Dann lob ich mir doch lieber die lebhafte Demokratie in Kiew, da diskutiert man noch richtig, wenn auch mit Fäusten ;-)

 

37246 Postings, 3765 Tage Anti LemmingMit Gelddrucken ist IMMER

 
  
    #23605
2
27.08.14 15:45
das Drucken bzw. die Herausgabe von neuen Staatsanleihen gemeint.

Diese Neuverschuldung wäre geldpolitisch neutral, wenn reale Investoren die Staatsanleihen als Geldanlage aufkaufen würden. Dann würde nur das vorhandene Geld der Staatsanleihenkäufer den Besitzer wechseln. Der Staat könnte mit diesem Geld neue Ausgaben bestreiten.

Zum Gelddrucken wird dieser Vorgang in dem Moment, wenn die Notenbank die frisch gedruckten Staatsanleihen aufkauft - und mit eigens dafür aus dünner Luft kreiiertem Cyber-Geld bezahlt. Deshalb ist die z. B. der EZB verboten, es gilt als "Monetarisierung von Staatsschulden".

In USA hat die Fed in einigen der letzten Jahre fast die gesamten Staatsanleihen-Neuemissionen des US-Schatzamtes aufgekauft. Der Aufkauf erfolgte über Zwischenhändler (Investmentbanken), die bei den Auktionen wie normale Bieter auftraten, aber sicher sein konnten, dass sie die erworbenen Anleihen kurz danach (oft schon nach 1 Wo.) zum gleichen Kurs an die Fed weiterverkaufen konnten.

Bezogen auf die Fed-Bilanz scheint der Vorgang neutral. Die Fed besitzt neu erworbene US-Staatsanleihen (Haben-Seite), auf der Soll-Seite stehen die - aus dünner Luft kreiierten Dollars, die für den Aufkauf benötigt wurden. Die Bilanz scheint ausgeglichen.

Ohne die massiven Aufkäufe der Fed hätte das Schatzamt jedoch niemals derart große Mengen an Staatsanleihen zu derart niedrigen Zins-Coupons losschlagen können. Es hätte schlicht nicht genügend Käufer bzw. Interessenten gegeben. Und genau darin liegt der Beschiss.

Bei QE - dem Aufkauf der Staatsanleihen - wird der Bond-Markt verzerrt. Außerdem kommen die Cyber-Dollars, die die Fed für die Aufkäufe aus dünner Luft erzeugt, über den Umweg der vom Schatzamt aufgekauften Staatsanleihen in den Umlauf.

Sprich: Das Schatzamt (Geithner) "druckt" die Staatsanleihen, und die Fed macht sie via neu kreierter Cyber-Dollars zu verfügbaren, z. B. in verlängerte Arbeitslosenhilfe fließendes Geld.

Ohne die Fed würde das US-Schatzamt auf den Riesen-Emissionen sitzen bleiben. Die Kurse der Staatsanleihen (auch anderer am Markt)  würden fallen, die Renditen stark steigen. Das Rating der USA geriete in Gefahr. Der Markt würde bei solchen Unmengen an neu angebotenen Staatsanleihen schlicht das Vertrauen verlieren. Deshalb musste der freie Markt via Fed-QE "abgeschafft" werden. An Stelle realer UST-Käufer tritt die Fed, die über unbegrenzte Mengen an Cyberdollars für Aufkäufe verfügt.

(Vermutlich kauft die Fed auch US-Aktienfutures...)

Aber ich bin mir fast sicher, dass Fill und Zanoni es auch diesmal nicht begreifen werden.
 

32384 Postings, 5417 Tage KickyMittlerer Osten:Lybien,Irak,Syrien

 
  
    #23606
27.08.14 16:02
http://www.reuters.com/article/2014/08/27/...is-idUSKBN0GR0N920140827
ich bin ja etwas vorsichtig bei dieser merkwürdigen 1 Mann- monitoring group the Syrian Observatory for Human Rights.
UAE and Egypt behind bombing raids against Libyan militias, say US officials
http://www.theguardian.com/world/2014/aug/26/...raids-libyan-militias
...If the US allegations are true, both countries now want to expand the campaign beyond their borders, seeking to curb the rise of brotherhood-affiliated militias threatening to take over Libya. The move could turn Libya into a proxy war between the country's elected government, backed by UAE and Egypt, and Islamists backed by Qatar, another Gulf state.

Since 2011, UAE and Qatar have played pivotal and opposing roles in Libya's political scene. The UAE is home to Libya's foremost nationalist politician, Mahmoud Jibril, while its rival Qatar hosts Ali Salabi, arguably Libya's most influential Islamist and a backer of the Muslim Brotherhood. From their respective exiles, Jibril and Salabi have directed an Islamist-nationalist rivalry that has been at the heart of Libya's politics since the death of Gaddafi in October 2011.

Salabi's Qatari allies trained the Islamist February 17 militia which is now battling nationalist forces in the eastern Libyan city of Benghazi. Until now, the UAE had provided less overt support – but its alleged air strikes would suggest it is now increasing its involvement......

STratfor hat heute einen sehr interessanten Artikel zum Mittleren Osten und dessen Geschichte und den Ursachen der Unruhen

Irak und Syrien folgen dem Beispiel Libanon
http://www.stratfor.com/weekly/...ow-lebanons-precedent#axzz3BaI46D1X

The Invention of Middle East Nation-States
By George Friedman
Sykes-Picot, named for French diplomat Francois Georges-Picot and his British counterpart, Sir Mark Sykes, did two things. First, it created a British-dominated Iraq. Second, it divided the Ottoman province of Syria on a line from the Mediterranean Sea east through Mount Hermon. Everything north of this line was French. Everything south of this line was British. The French, who had been involved in the Levant since the 19th century, had allies among the region's Christians. They carved out part of Syria and created a country for them. Lacking a better name, they called it Lebanon, after the nearby mountain of the same name.

The British named the area to the west of the Jordan River after the Ottoman administrative district of Filistina, which turned into Palestine on the English tongue. However, the British had a problem. During World War I, while the British were fighting the Ottoman Turks, they had allied with a number of Arabian tribes seeking to expel the Turks. Two major tribes, hostile to each other, were the major British allies. The British had promised postwar power to both. It gave the victorious Sauds the right to rule Arabia -- hence Saudi Arabia. The other tribe, the Hashemites, had already been given the newly invented Iraqi monarchy and, outside of Arabia, a narrow strip of arable ground to the east of the Jordan River. For lack of a better name, it was called Trans-Jordan, or the other side of the Jordan. In due course the "trans" was dropped and it became Jordan.

And thus, along with Syria, five entities were created between the Mediterranean and Tigris, and between Turkey and the new nation of Saudi Arabia. This five became six after the United Nations voted to create Israel in 1947 The Sykes-Picot agreement suited European models and gave the Europeans a framework for managing the region that conformed to European administrative principles. The most important interest, the oil in Iraq and the Arabian Peninsula, was protected from the upheaval in their periphery as Turkey and Persia were undergoing upheaval. This gave the Europeans what they wanted.What it did not do was create a framework that made a great deal of sense to the Arabs living in this region. The European model of individual rights expressed to the nation-states did not fit their cultural model. For the Arabs, the family -- not the individual -- was the fundamental unit of society. Families belonged to clans and clans to tribes, not nations. The Europeans used the concept of the nation-state to express divisions between "us" and "them." To the Arabs, this was an alien framework, which to this day still competes with religious and tribal identities....

....Lebanon was divided into various areas controlled by various clans. The clans evolved. The dominant Shiite clan was built around Nabi Berri. Later, Iran sponsored another faction, Hezbollah. Each religious faction had multiple clans, and within the clans there were multiple competitors for power. From the outside it appeared to be strictly a religious war, but that was an incomplete view. It was a competition among clans for money, security, revenge and power. And religion played a role, but alliances crossed religious lines frequently.

The state became far less powerful than the clans. Beirut, the capital, became a battleground for the clans. The Israelis invaded in order to crush the Palestinian Liberation Organization, with Syria's blessing, and at one point the United States intervened, partly to block the Israelis. When Hezbollah blew up the Marine barracks in Beirut in 1983, killing hundreds of Marines, U.S. President Ronald Reagan, realizing the amount of power it would take to even try to stabilize Lebanon, withdrew all troops. He determined that the fate of Lebanon was not a fundamental U.S. interest, even if there was a Cold War underway......
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32384 Postings, 5417 Tage KickyWiederholung in Syrien und Irak

 
  
    #23607
27.08.14 16:06

A similar process has taken place in Syria. The arbitrary nation-state has become a region of competing clans. The Alawite clan, led by Bashar al Assad (who has played the roles of warlord and president), had ruled the country. An uprising supported by various countries threw the Alawites into retreat. The insurgents were also divided along multiple lines. Now, Syria resembles Lebanon. There is one large clan, but it cannot destroy the smaller ones, and the smaller ones cannot destroy the large clan. There is a permanent stalemate, and even if the Alawites are destroyed, their enemies are so divided that it is difficult to see how Syria can go back to being a country, except as a historical curiosity. Countries like Turkey, Saudi Arabia, Israel and the United States might support various clans, but in the end, the clans survive.

Something very similar happened in Iraq. As the Americans departed, the government that was created was dominated by Shia, who were fragmented. To a great degree, the government excluded the Sunnis, who saw themselves in danger of marginalization. The Sunnis consisted of various tribes and clans (some containing Shiites) and politico-religious movements like the Islamic State. They rose up in alliance and have now left Baghdad floundering, the Iraqi army seeking balance and the Kurds scrambling to secure their territory.

is a three-way war, but in some ways it is a three-way war with more than 20 clans involved in temporary alliances. No one group is strong enough to destroy the others on the broader level. Sunni, Shiite and Kurd have their own territories. On the level of the tribes and clans, some could be destroyed, but the most likely outcome is what happened in Lebanon: the permanent power of the sub-national groups, with perhaps some agreement later on that creates a state in which power stays with the smaller groups, because that is where loyalty lies.

The boundary between Lebanon and Syria was always uncertain. The border between Syria and Iraq is now equally uncertain. But then these borders were never native to the region. The Europeans imposed them for European reasons. Therefore, the idea of maintaining a united Iraq misses the point. There was never a united Iraq -- only the illusion of one created by invented kings and self-appointed dictators. The war does not have to continue, but as in Lebanon, it will take the exhaustion of the clans and factions to negotiate an end.

The idea that Shia, Sunnis and Kurds can live together is not a fantasy. The fantasy is that the United States has the power or interest to re-create a Franco-British invention crafted out of the debris of the Ottoman Empire. Moreover, even if it had an interest, it is doubtful that the United States has the power to pacify Iraq and Syria. It could not impose calm in Lebanon. The triumph of the Islamic State would represent a serious problem for the United States, but no more than it would for the Shia, Kurds and other Sunnis. As in Lebanon, the multiplicity of factions creates a countervailing force that cripples those who reach too far.

There are two issues here. The first is how far the disintegration of nation-states will go in the Arab world. It seems to be underway in Libya, but it has not yet taken root elsewhere. It may be a political formation in the Sykes-Picot areas. Watching the Saudi peninsula will be most interesting. But the second issue is what regional powers will do about this process. Turkey, Iran, Israel and the Saudis cannot be comfortable with either this degree of fragmentation or the spread of more exotic groups. The rise of a Kurdish clan in Iraq would send tremors to the Turks and Iranians......

All of this aside, the point is that it is time to stop thinking about stabilizing Syria and Iraq and start thinking of a new dynamic outside of the artificial states that no longer function. ........http://www.stratfor.com/weekly/...ow-lebanons-precedent#axzz3BaI46D1X  

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