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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 1490
neuester Beitrag: 29.07.15 18:21
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 37230
neuester Beitrag: 29.07.15 18:21 von: daiphong Leser gesamt: 2822177
davon Heute: 2232
bewertet mit 86 Sternen

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20752 Postings, 4266 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
86
04.11.12 14:16
Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html

Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
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Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 
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37204 Postings ausgeblendet.

6518 Postings, 2447 Tage daiphong2015 1,Quartal

 
  
    #37206
3
29.07.15 00:58
 
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6518 Postings, 2447 Tage daiphongSpanien verschaffte sich selbst viele Jahre

 
  
    #37207
3
29.07.15 02:50
den Treibsatz negativer Realzinsen, indem es sich selbst systematisch inflationierte auf Basis der Währungstabilität im gemeinsamen Währungsraum.
2008/2010 kippte die Selbstinflationierung in den PIGS, die EZB musste die europäischen Schuldner retten, und verschaffte dadurch Deutschland, Frankreich und anderen diesen Treibsatz.
 
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6518 Postings, 2447 Tage daiphongauch im Vergleich zu den USA

 
  
    #37208
29.07.15 03:08
waren niedrigere Realzinsen in Deutschland selten.

Langfristig folgen die  Realzinsen Wachstum + Lohninflation. In Eurozone kann das nur ein Durchschnitt sein, um den herum die Länder und Regionen pendeln.  
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10693 Postings, 1636 Tage zaphod42Mickey Maus diskriminiert Deutsche

 
  
    #37209
2
29.07.15 09:58
EU-Kommission: In Disneyland wird es für Ausländer teuer | ZEIT ONLINE
Deutsche Besucher zahlen für ein Tagesticket fast das Doppelte wie Franzosen. Die EU-Kommission prüft Beschwerden. Verschiedene Preise würden gegen EU-Recht verstoßen.
 

13138 Postings, 2608 Tage FillorkillSpanien: Public Debt to GDP

 
  
    #37210
29.07.15 10:27
Der Michel, in der Haushaltslehre der schwäbischen Hausfrau bewandert, soll doch mal den Fortschritt in der Public Debt erklären. Denn eigentlich macht Spanien doch alles richtig: Vater Staat kürzt sein Spending zusammen, flankiert durch den expansiven Polizeistaates, die Privaten - Consumers wie Produzenten - tun ihm es gleich, alles speckt streng nach Lehrbuch ab und dennoch:



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'das ganze ist das unwahre'
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14549 Postings, 3298 Tage Malko07Geht es nach unserem

 
  
    #37211
8
29.07.15 10:36
"Wirtschaftswissenschaftler"  fill muss eine Fehlentwicklung laufend exponentiell verstärkt werden damit die Fehlentwicklung verschwindet. Und wenn das die freie Wirtschaft nicht mehr will muss der Staat die Idiotie fortfahren.

Der Boom in Spanien beruhte im Wesentlichen auf dem Bau. Während spekulativ immer mehr Siedlungen hochgezogen wurden, die keiner brauchte oder bezahlen konnte,  entwickelten sich die spanischen Baumaschinenhersteller zu mit den Größten in Europa. Die entsprechende Zuliefer- und Stahlindustrie entwickelte sich prächtig. Nachdem dem letzten Idioten am Markt klar wurde, dass das mit der Baublase nicht mehr so weiter gehen kann, hätte nach der Theorie von fill der Staat einspringen müssen und den Bauuboom eben staatlich solange weitertreiben müssen bis kein Quadratmeter in Spanien mehr frei gewesen wäre und dann weiter in der Höhe zum Mond. Er selbst hätte den Staat dazu finanziert. Diese Blase hatte sogar dafür gesorgt, dass viele Spanier ihr Studium hinschmissen weil am Bau gutes Geld verdient wurde. Man hätte diese Bauarbeiter, nach griechischem Modell, alle zu Staatsangestellten machen müssen. Genug leere Gebäude hatte man ja, die man allerdings nach dem griechischen Modell gar nicht gebraucht hätten.

Ja, wenn man sich den Blick auf die Realitäten verweigert, kann man am laufenden Band den gleichen Blödsinn verbreiten. Die Wirtschaft funktioniert aber nicht von oben, sie muss ganz konkret von unten funktionieren. Und dann kann man einiges an Makrodaten ablesen. Man sollte aber nicht den Fehler machen zu glauben, diese Erkenntnisse würden ausreichen.



 

41311 Postings, 4101 Tage Anti LemmingSchweden "funktioniert"

 
  
    #37212
3
29.07.15 11:24
besser als viele andere Länder in Resteuropa, weil dort nur 9,7 Millionen Menschen auf einer Fläche leben, die knapp ein Drittel größer ist als Deutschland (81 Mio. Einwohner).

Schweden ist ein gutes Beispiel dafür, dass Weniger mehr ist. "Deutschland schafft sich ab" wäre in dem Sinne sogar ökonomisch vorteilhaft.

Außerdem bezieht Schweden 50 % seines Primärenergiebedarfs aus Wasserkraft. In den Bergen an der Grenze zu Norwegen gibt es Regen in Hülle und Fülle. Wasserkraft ist nach Bau der Infrastruktur fast kostenlos. Und sie reicht auch besser, wenn nur 9,7 Mio. Menschen Strom benötigen.

Wenn man wie Dreiklang Deutschland und Schweden gegenüberstellt, sollte einem klar sein, dass man Äpfel mit Birnen vergleicht.
 
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3066 Postings, 907 Tage SternzeichenEinreiseverbot für den Dicken in die Ukraine

 
  
    #37213
2
29.07.15 11:47
Filmstar Gérard Depardieu (66) darf fünf Jahre lang nicht in die Ukraine einreisen.

Wie eine Sprecherin des Nationalen Sicherheitsdienstes erklärte, gilt die Sperre von dieser Woche an. Wahrscheinlicher Grund: Das ukrainische Kulturministerium hatte Depardieu und andere Russland-freundliche Filmstars als Bedrohung für die nationale Sicherheit bezeichnet! Der Franzose, der 1991 für einen Oscar nominiert war, ist seit 2013 auch russischer Staatsbürger.

Depardieu war der ukrainischen Führung bereits wegen seines freundschaftlichen Verhältnisses zu Russlands Staatschef Wladimir Putin suspekt. Außerdem sorgten Berichte für Verstimmung, der Schauspieler erkenne die Ukraine nicht als eigenständigen Staat an.

?Ich liebe Russland und die Ukraine, die Teil von Russland ist?, soll Depardieu nach Angaben mehrerer Medien vergangenes Jahr bei einem Filmfestival in Riga gesagt haben. Dementiert hat er das bisher nicht.

http://www.bild.de/politik/ausland/ukraine/...dieu-41985476.bild.html  

3066 Postings, 907 Tage Sternzeichen#37213 Kulturministerium sperrt Kulturbanausen.

 
  
    #37214
1
29.07.15 12:03
Die Nachrichtenagentur Interfax meldete unter Berufung auf die SBU-Sprecherin Elena Gitlanskaja, das Einreiseverbot gegen Depardieu sei auf Betreiben des ukrainischen Kulturministeriums erfolgt. Es hatte kürzlich eine Liste mit Schauspielern, Musikern und anderen Kulturschaffenden vorgelegt, die vom Ministerium als Bedrohung für die Sicherheit eingestuft werden.
http://www.handelsblatt.com/panorama/...gegen-depardieu/12117454.html  

10693 Postings, 1636 Tage zaphod42Winner!

 
  
    #37215
1
29.07.15 12:11
Danke SPON für die Ermutigung, es gibt Hoffnung für braun! Mein Ergebnis:

"Sie haben auf das große Geld (vorerst) verzichtet. Und es läuft weiter blendend. Ihre Partei ist thematisch breit aufgestellt, Sie haben eine große Wählerschaft. Sie leisten erfolgreiche Oppositionsarbeit in mehreren Landtagen und im Bundestag."
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Sie sind unzufrieden mit der Parteienlandschaft in Deutschland? Dann machen Sie es doch besser: Mit welchen Themen gewinnen Sie Wähler? Wie bleiben Sie beliebt? Testen Sie Ihr Gründertalent in unserem Strategiespiel.
 

10693 Postings, 1636 Tage zaphod42#12

 
  
    #37216
2
29.07.15 12:14
"Schweden ist ein gutes Beispiel dafür, dass Weniger mehr ist. "Deutschland schafft sich ab" wäre in dem Sinne sogar ökonomisch vorteilhaft."

Die Frage ist: Warum fabulieren dann Leute, wir bräuchten unbedingt Einwanderung?

Du hast vollkommen recht, AL: Mehr Boden und weniger Blut ist der Pfad zum Erfolg, da mehr Boden nicht geht (Im Osten ist seit Adolf alles besetzt) geht nur weniger Bevölkerung, sprich keine Einwanderung. War doch so gemeint, oder?  

3474 Postings, 2446 Tage DreiklangSchweden bezieht Strom zu 40% aus Kernenergie

 
  
    #37217
1
29.07.15 12:24
... und knapp die Hälfte aus Wasserkraft. In Schwedens Nordprovinzen (inkl. Värmland) leben weniger als 8% der Gesamtbevölkerung - doch diese machen ca. 257.000 qkm Fläche aus. Die Bevölkerung konzentriert sich an der Achse Göteborg-Stockholm und an der Westküste (Ostsee, Kattegat). Hier findet weit über 90% der Wertschöpfung Schwedens statt - auf einer Fläche von ca. 150.000 qkm, denn die Gesamtfläche sind "nur" 407.000 qkm , Wasserflächen (gibt viele große Seen dort), sind abzuziehen. Nur zur Info.

Ja, Schweden ist von der Energie her als praktisch autark anzusehen. Das ist ein Wettbewerbsvorteil. In Deutschland brauchen wir das aber nicht, denn unsere Geheimwaffe ist die Energiewende-Kanzlerin.  

6518 Postings, 2447 Tage daiphongEinkommen und Konsum in EZ, EU

 
  
    #37218
2
29.07.15 13:22
 
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13138 Postings, 2608 Tage FillorkillGeht es nach unserem

 
  
    #37219
1
29.07.15 13:29
Wirtschaftssystem und zwar so wie es in der Realität existiert, muss für einen in der Rezession sparenden Privatsektor zwangsläufig jemand anderes in ein identisches Deficit - und dies kann nur der öffentliche Sektor und/oder das Ausland sein, hinreichende Exportstärke vorausgesetzt. Denn wenn die Ausgaben des einen die Einnahmen des anderen sind, ist es logisch unmöglich, dass beide gleichzeitig sparen.

Eine realistische Fragestellung beschäftigt sich deshalb damit, WIE der öffentliche Sektor ins Deficit geht und nicht ob. Er kann seine Ausgaben kürzen, damit die Rezession bis hin zur Ruinierung der eigenen materiellen Produktionsbasis verlängern und so den eigenen Schuldensaldo nachhaltig expandieren. Oder er kann seine Ausgaben recessiv per Nettokreditaufnahme erhöhen, damit die Rezession abkürzen und in der Folge sein Budget wieder konsolidieren.

Wer bei Trost ist macht letzteres. Investiert der öffentliche Sektor antizyklisch in seine materielle und soziale Infrastruktur, in Ausbildung usw, kann der Privatsektor postrecessiv ein geordnetes Haus übernehmen. Investiert er wie zB die US vorrangig in Geostrategie, in Kriege oder aufgeblähte Staatsapparate, kann er dies nur bedingt - was die vergleichsweise bescheidene postrecessive Performance der US erklärt. Fragen allerdings, die den Michel nicht die Bohne interessieren, weil er darauf beharrt, von der Realität logisch unmögliches zu verlangen.

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'das ganze ist das unwahre'

10693 Postings, 1636 Tage zaphod42#17

 
  
    #37220
29.07.15 13:32
"In Deutschland brauchen wir das aber nicht, denn unsere Geheimwaffe ist die Energiewende-Kanzlerin. "

Richtig ist vielmehr: ...denn Schwedens Geheimwaffe ist unsere Energiewende-Kanzlerin.  

13138 Postings, 2608 Tage FillorkillGerman Question Redux

 
  
    #37221
1
29.07.15 13:45
Autor: NYT

Europe, once again at a moment of crisis, faces the quandary of how to deal with German power. The German Question is back.

It has existed, in different forms, since 1945, that moment of complete self-annihilation the Germans call ?Stunde nul,? or Zero Hour. How to rebuild the country while keeping it under American tutelage? How to ensure it remained a political pygmy even when it had grown from the ruins to become an economic titan? Whether to reunite it, and how to do so within the framework of NATO and the European Union? How to integrate Germany so completely in Europe that it would never again be tempted to stray down some wayward path, or ?Sonderweg??

By the early 21st century, these issues had been resolved. The United States had helped fashion the German Federal Republic and underwritten its security. The European Union had defused Franco-German enmity, Europe?s perennial scourge; a tacit understanding gave France political primacy even if Germany had the economic muscle.

German unification had been achieved without German neutrality at a moment of Russian weakness and American deftness. A common currency, the euro, had been introduced that obliged Germany to give up the Deutsche mark, revered symbol of recovery, and bound the country?s fortunes irrevocably to the rest of Europe. A united Germany, anchored in the West, its borders undisputed, existed within a Europe whole and free.

The heavy lifting was done. America could lay down its European burden. If a French intellectual had observed in Cold War days that he liked Germany so much he was glad there were two of them, now, slowly, Europeans were getting used to one of them.

But the euro was a poisoned chalice. Conceived to bind Germany to Europe, it instead bound far-weaker European countries to Germany, in what for some, notably Greece, proved an unsustainable straitjacket. It turbo-charged German economic dominance as Berlin?s export machine went to work. It wed countries of far laxer and more flexible Mediterranean culture to German diktats of discipline, predictability and austerity. It produced growing pressure to surrender sovereignty ? for a currency union without political union is problematic ? and this yielding was inevitably to German power.

Two other developments thrust Germany into the very leadership role its history has taught it to mistrust. France grew weaker. De Gaulle?s all-powerful presidency became an indifferent sort of office presiding over a country of sullen introspection. No fig leaf could disguise that the Franco-German partnership was no longer one of equals. Europe, perhaps to Henry Kissinger?s belated satisfaction, had a phone number ? in Angela Merkel?s office.

weiter http://www.nytimes.com/2015/07/14/opinion/...rman-question-redux.html
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'das ganze ist das unwahre'

14549 Postings, 3298 Tage Malko07#37219

 
  
    #37222
3
29.07.15 14:02
Investiert der öffentliche Sektor antizyklisch in seine materielle und soziale Infrastruktur, in Ausbildung usw, kann der Privatsektor postrecessiv ein geordnetes Haus übernehmen.

Schon mal geschaut wie stark der spanische Staat zusammen mit EU-Strukturhilfen während der Baublase in die Infrastruktur investiert hat? Jedem Kuhdorf sein Flughafen. Autobahnen so weit das Auge reicht. Ausbau der Hochgeschwindigkeitsstrecken für die Eisenbahn, usw..

Ja er hinterließ dem Privatsektor beim Platzen der Blase eine überausgebaute Infrastruktur, die auch die entsprechenden Unterhaltskosten erzeugt unter der der Privatsektor stöhnt. Nachdem die Jobs auf dem Bau weg wahren haben auch erheblich mehr Spanier wieder studiert und anschließend sind viele ausgewandert und wandern weiter aus.

Wie will man von einem Staat, der diese fürchterliche Blase mit angefeuert hat auch erwarten dass er einen anderen Sektor aufziehen könnte - aus dem Stand von Null aus. Kann man das von einem Staat überhaupt erwarten und dann auch noch kurzfristig? Wieso hängen bei uns die neuen Bundesländer so zurück bei einer weltweit einmalige fetten nachhaltigen Geldspritze und die Jugend wandert immer schneller aus (nach West- und Süddeutschland und in die Schweiz? Wie funktioniert Wirtschaft? Sicherlich nicht nach deinen unsinnigen Aussagen. Denn dann bräuchten wir nur die Druckerpressen heiß laufen zu lassen un der gesamte Globus würde zum Paradies.  

6518 Postings, 2447 Tage daiphongdas wird Fill in seinem Dschihad gegen Deutschland

 
  
    #37223
29.07.15 14:58
nicht weiter groß interessieren ;-o)
 

6518 Postings, 2447 Tage daiphongdie US-Zinswende

 
  
    #37224
29.07.15 15:30

ein kurzer Überblick dazu

 

13138 Postings, 2608 Tage Fillorkill# 23 Verdammter Michel !

 
  
    #37225
29.07.15 16:38
Brüning-Ork ! Ordo-Zombie ! Bismark-Hering ! Deinem Michel-Deutschland werden wir Sozialdemokraten aller Länder die Hammelbeine langziehen. Die Teutonische Union könnt ihr euch abschminken. Reich das bitte auch an Zaphod durch, er darf weiter 'der angeschmierte' bleiben.  
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'das ganze ist das unwahre'

10693 Postings, 1636 Tage zaphod42Leider

 
  
    #37226
29.07.15 17:28
bin ich nicht der angeschmierte, sondern du. Die Geister vor denen ich immer warnte, werden wir nun nicht mehr los. Die Teutonische Union wird kommen.

Fill wollte ja nicht auf mich hören, weil er einen Bluff vermutete. Weit gefehlt, mein Lieber. Ich habe mich frühzeitig kundig gemacht wie das Volk tickt. Daher bin ich jetzt im Gegenteil zu dir kaum überrascht. Und als verkannter Mahner wasche ich meine Hände in Unschuld.  

6518 Postings, 2447 Tage daiphongauch der Dollarraum hat seine Probleme,

 
  
    #37227
1
29.07.15 17:54
aber ganz anders als Eurozone hat er mit den USA nur einen exklusiven Währungsemittenten, auf den die Welt schaut. Der steht mMn ganz erheblich unter Druck, weil er durch Wachstumsmangel und die riesigen Fed-Emission von Zentralbankgeld seine Währung im Inland kaum mehr inflationieren und international verwerten kann, ökonomisch fast schon ein Land wie jedes andere geworden ist. Krugman kotzt wohl deshalb den ganzen Tag.

Die national und international zirkulierenden Dollars werden in den USA mangels Inflationsdruck insgesamt wenig investiert und konsumiert, sie sind selbst zum Asset geworden. International zirkulieren sie an den USA vorbei, seitdem ausländische Banken große Mengen Dollars bei der Fed halten und für eigene Dollarkreditgeschäfte nutzen können. Die Exklusivität des US-Finanzsektors ist gesunken, im Ausland wie im Inland besonders lukrativ investieren zu können. Es gibt derzeit international keinen Dollarbedarf mehr, der nach US-Investitionen und höheren Importüberschuss speziell gegen die USA schreit. Das würde sich erst wieder ändern, wenn die Dollarinflation- und Verzinsung steigen würde, also zugleich die Dollarkredittilgung und der Dollar-Cash-Mangel.

Das wird wohl nicht so schnell passieren, denn nur Inflation und ein regelrechtes Anti-QE als Fed-Verkauf der Staatsanleihen kann das viele Zentralbankgeld effektiv wieder abbauen. Aber schon eine Trendumkehr kann etwa in China wieder Dollarmangel erzeugen, wenn da ein voller Viertel der Unternehmenskredite auf Dollar läuft, ähnliches in der Türkei und anderswo.

Ein nominal weiter steigender Dollar mit all seinen starken deflationären Effekten droht derzeit durch die angekündigte Zinswende, das kann aber nicht das Ziel der Fed sein, das wäre ihr Scheitern.
Das Fed-Ziel ist ein nominal stabiler und weiterhin niedrig verzinster Dollar, der aber wieder wie in der guten  alten Zeit effektiv durch Lohninflation (s. Clintons Wahlkampfansage) steigt, mit höheren Importüberschüssen und höheren und ertragreicheren Netto-Auslandsinvestitionen.
Die Fed wird sich also mit Trippelschritten hin- und herwinden, möglicherweise wird sie aber lange keine besondere Lohninflation in US bekommen, weil eher der Dollar steigt. Dann sitzen die USA vielleicht noch sehr lange da fest, wo sie heute sind: sie müssen wie jedes andere normale Land oder Eurozone tendenziell so viel exportieren, wie sie importieren, und Industrien im eigenen Land statt im Ausland entwickeln. Das Dollarimperium wäre durch Wachstumsschwäche und die großen Fed-Emissionen fast unbemerkt friedlich zu Ende gegangen.  

6518 Postings, 2447 Tage daiphonges gibt jetzt ausreichend Dollars

 
  
    #37228
29.07.15 17:58
 
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fredgraph_(8).png (verkleinert auf 76%) vergrößern
fredgraph_(8).png

6518 Postings, 2447 Tage daiphongDie Zinswende ist in US mMn bereits gelaufen,

 
  
    #37229
29.07.15 18:11

denn die Realzinsen sind schon relativ hoch, da darf nicht mehr viel dazu kommen, sonst würgt die Fed ab. s. den Chart dazu

 

6518 Postings, 2447 Tage daiphongminus 7 Billionen: die US-Auslandsvermögensbilanz

 
  
    #37230
29.07.15 18:21
ist schon eine Hausnummer, sie liefert also seit Crash/QE kein Einkommen mehr wie früher.  
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