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Apple Inc. - Die Story geht weiter

Seite 1 von 779
neuester Beitrag: 01.05.16 00:02
eröffnet am: 05.01.10 16:16 von: michimunich Anzahl Beiträge: 19466
neuester Beitrag: 01.05.16 00:02 von: Otternase Leser gesamt: 2628460
davon Heute: 116
bewertet mit 45 Sternen

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2534 Postings, 2909 Tage michimunichApple Inc. - Die Story geht weiter

 
  
    #1
45
05.01.10 16:16
Mit dem Beginn des Jahres 2010, dem 2ten Jahrzehnt des 2ten Jahrtausend, möchte ich die Gelegenheit nutzen einen neuen Thread zu Apple Inc. zu eröffnen.

Dieser Thread soll als Weiterführung zum Vorgängerthread von buckstar dienen und weiterhin mit News, Fakten, Analysen und Meinungen gefüttert werden, in welchem auch ich versuche mein Beitrag zu leisten.

Für Authentigkeit der Thesen im Thread können Quellangaben oder Links mit URL hilfreich sein.

Im Focus dieses Threads soll das Unternehmen Apple, seine Produkte und die Zukunft wie Innovationen im Zusammenhang mit dem Aktienkurs stehen.

Ich wünsche sachliche und faire Diskussionen bzw. Beiträge.
Pro und Contra sind natürlich erwünscht.

Hier noch kurze Facts Stand 26.09.2009, Angaben in US$:

Cash Total:  36,26B (Mrd.)
Total Debts:   keine
EPS last quarter: 1,82
EPS last year:      6,29

siehe auch hier:
http://www.google.com/finance?fstype=ii&q=nasdaq:aapl  
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19440 Postings ausgeblendet.

9424 Postings, 1185 Tage XL___@gatsby

 
  
    #19442
28.04.16 20:52
iCahn hat Apple aber nicht unbedingt gut getan, oder?  

7190 Postings, 1130 Tage WernerGg@otternase - OMG!

 
  
    #19443
28.04.16 21:00

"@WernerGg: in dem PDF von Vontobel sollte bei Dir als alter Manager die Formulierung 'bei dem Eintritt bestimmter Ereignisse' (die nach kurzer Prüfung in dem Dokument nicht definiert werden) die Alarmglocke läuten: "gegebenenfalls bestimmt der Emittent ... einen relevanten Kurs ... nach billigem Ermessen.
..."


Ja, ich weiß. Das hatten wir doch den ganzen Tag über schon. Ich hatte dir ja selbst die Munition geliefert. Soll ich dir jetzt ernsthaft ähnlich beschissene Texte von Kursfeststellung über Aktien und deren Kündigung raus suchen?

Klar ist, dass unsere Dienstleister, Depot-Banken, Emittenten, Google, Facebook, Apple, usw. allerlei Zeugs zu ihren Gunsten und zu unseren Ungunsten in ihre AGBs schreiben. Dafür beschäftigen die ja Heerscharen von Juristen. Was sollten die denn sonst tun?

Was wir alle normalerweise glatt ignorieren, weil wir uns darauf verlassen, dass der Fall niemals eintreten wird. Was nach Gesetzen der Wahrscheinlichkeit richtig ist. Aber uns in Einzelfällen natürlich schwer ins Kreuz kommen könnte.



Punkt.


Ich schlage vor, wir beenden dieses Thema rund um AGBs und Kündigungen. Ich denke, wir haben alles dazu gesagt. Unter dem Strich sind alle AGBs zu unseren Ungunsten. Praktisch kommen sie im Alltag aber selten zur Anwendung. Vor Gericht weiß man dann nicht, wie entschieden wird: "Hohe See".

 

9793 Postings, 1523 Tage Otternase@XL_

 
  
    #19444
28.04.16 21:02

Sagen tut er 'irgendwann im Februar', da scheint er kalte Füße gekriegt zu haben. Zu lasch, diese Profis. ;-)  

836 Postings, 1136 Tage g.gatsbyXL

 
  
    #19445
28.04.16 21:03
" iCahn hat Apple aber nicht unbedingt gut getan, oder? "

Sehe ich auch so. Keiner von diesen Typen tut einer Firma langfristig gut. Bedauerlich ist nur, daß in den nächsten Tagen wahrscheinlich alle Unterstützungslinien reißen werden - zuerst die 95 und dann höchstwahrscheinlich auch die 92 Dollers. Und das ist dann schon bitter. Wer weiß, wo sich die Aktie dann wiederfindet. Tippe mal auf 85 Dollar - maximal.  

836 Postings, 1136 Tage g.gatsbyaber...

 
  
    #19446
1
28.04.16 21:21
...was einen ein bisschen über das Ganze hinwegtröstet ist, daß sich zumindest Herr Icahn ein kleines Taschengeld dazuverdient hat:
Ein kleines putchen hier, zwei kleine putchen da -
schwubdiwupp da sind sie ja,
die kleinen Milliardchen...;-)

 

9793 Postings, 1523 Tage Otternase@g.gatsby

 
  
    #19447
28.04.16 23:22

Wenn Icahn seine Apple Aktien aktiv für Optionen genutzt hat, so hat er, richtig eingesetzt, durch den Hebel und durch das punktuelle ausnullen von Calls und Puts ein schönes Extra Taschengeld verdienen können. Und er kann dadurch bequem ein riesiges Aktienhäufchen abstoßen, ich hne sich durch das große Volumen den Preis kaputtzumachen.

Mich wundert der Zeitpunkt, an dem das nun herauskam. Vielleicht ist er der Gangster, der die enorm hohen Optionsgeschäfte vor zwei Wochen (und seitdem) initiiert hat? Wer weiß. Genügend Aktien für jede denkbare Schweinerei besaß er ja.

Und er weiß seit seiner Jugend, wie das geht: "1961 bekam er einen Job bei Dreyfus & Company, wo er den Arbitragehandel und den Handel mit Optionen erlernte."

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Carl_Icahn

Vielleicht ist es gut, dass er raus ist. Mit etwas Glück endet der Schmuh auf der Optionsseite, wo er doch nun keine Apple Aktien mehr besitzt.

PS: Ich stelle ihm den virtuellen Euro in Rechnung, den ich Dir ausgezahlt habe. Dieser Gangster! . ;-)  

519 Postings, 1254 Tage PorstmannAbsturz 28.04.2016: Ursachen

 
  
    #19448
1
29.04.16 01:11
Das war nicht Icahn, das Ekel, allein. Facebook und Amazon als Konkurrenzaktien verlockten viele, auf den fahrenden Zug dieser Blasen aufzuspringen und von Apple umzuschichten. Und Icahn kann man insofern beipflichten, als dass zuviel Chinagläubigkeit riskant ist. Aber er hat sein Spiel mit Apple gottlob beendet. Gut so.

Auf in eine bessere Zukunft: Ohne Icahn, mit gedämpfter China-Euphorie, verkleinerter Bezugsbasis kommender Quartale, niedrigerer Erwartungen, glänzender Produktpalette: das ist der Stoff, aus dem Rebounds gemacht sind!  

76 Postings, 111 Tage Wittgensteins Neff.@Porstman

 
  
    #19449
1
29.04.16 07:34
Ich sehe das ähnlich. Dermaßen aktionistische Investoren, wie auch Icahn einer ist, sorgen sich zumeist mehr um das eigene Wohl, als um das des Unternehmens. Zunächst war es ein Schreck, aber ich glaube, wir können für die Zukunft froh sein, dass er sich verabschiedet hat. Quasi als seinen Nachfolger würde ich mir jetzt Warren Buffett wünschen;)

Nichtsdestotrotz mache ich mir grundsätzlich wegen China schon Sorgen, da das ganze System dort dermaßen manipulativ reguliert wird, was für ausländische Unternehmen schlecht ist. Das betrifft ja nicht nur Apple, sondern alle möglichen Branchen. So versucht es Nestle mit einer Kooperation mit Alibaba noch besser Fuß zu fassen.
 

9793 Postings, 1523 Tage OtternaseIcahn ...

 
  
    #19450
29.04.16 11:49

... hat ja indirekt den wahren Grund genannt: die Zeitachse auf der er als Investor agiert, passt nicht zu einer langfristigen Apple Entwicklung. Sprich: seit April 2015 ging es seitwärts, er hat versucht das durch Prognosen höher zu drücken, und hat dann, als er merkte, dass es nicht anders geht, die Reissleine gezogen.

Sechs Monate seitwärtsbewegung, gefolgt von 40% Rückgang, das dürfte ihm seine Bilanz verhagelt haben. Das ist eben das Problem, wenn man auf einer sechs-Monate-Zeitachse agiert, und in diesem Zeitraum einen Erfolg braucht. . ;-)

Ansonsten: es wäre interessant zu sehen, wann genau er den Löwenanteil verkauft hat - denn wenn er den bis Februar abgestoßen hat, dann dürfte er vom folgenden Anstieg kaum Nutzen gehabt haben - und der Kurs ist wider erwarten gestiegen - das wäre in der Tat ein sehr schlechtes Timing.

Zeigt aber, dass es auch ohne Icahn aufwärts geht. ;-)  

9793 Postings, 1523 Tage Otternase@g.gatsby

 
  
    #19451
29.04.16 12:11

Icahn dürfte einfach Cash benötigt haben: er hat sich am Ölmarkt verzockt. ;-)

"S&P says Icahn's firm had just $182 million of cash as of the end of September, down from $1.1 billion the year before. At the same time, Icahn Enterprises lists $13.4 billion in total debt, of which $1.2 billion is due early next year."

Der Link ist von Mitte Februar, als er bereits am abstoßen von Apple war.

http://money.cnn.com/2016/02/22/investing/...l-cash-crunch/index.html

Und bevor man zugibt, dass man sich mit Öl verspekuliert hat, siniert man lieber über Chins, und was da so alles passieren 'könnte'.

 

9793 Postings, 1523 Tage OtternaseJa, so wird ein Schuh daraus ...

 
  
    #19452
29.04.16 12:21

http://www.usatoday.com/story/money/2016/02/08/...-pain-oil/80014250/

Am einen Ende verspekuliert, musste er wohl am anderen Ende verkaufen.

Die Abwägung lautete bezüglich seines Rufes: Bankrott bei größeren Öl Invests zu riskieren, so dass sein Ruf große Kratzer kriegt - oder aber die pro Apple wehenden Fahnen einzurollen, und mit vorgeschobenen Gründen den Schwanz einzukneifen.

Letzteres war das kleinere Übel, zumal er 2 Mrd Gewinn hochhalten kann (und nicht erwähnt, wie bescheiden deswegen das Timing sein musste), hätte er doch sechs Monate zuvor das Doppelte an Gewinn kassiert. ;-(

Klingt nicht allzu abwegig. Niemand ist perfekt.  

8582 Postings, 4558 Tage inmotionIChan hat alles richtig gemacht

 
  
    #19453
29.04.16 16:44
http://www.focus.de/finanzen/boerse/...e-apple-aktien_id_5484271.html

Icahn sagte, er habe an den Apple-Aktien etwa zwei Milliarden Dollar verdient.

....

Warum macht Ihr Ihm Vorwürfe.
ER hat Geld verdient darum geht es........
 

519 Postings, 1254 Tage Porstmann@immotion

 
  
    #19454
29.04.16 16:58
Ja, er hat viel Geld verdient und dabei dich und viele andere Kleinanleger, insbesondere Icahn-Gläubige, verarscht. Wäre ich Masochist, fände ich das auch gut: Kursziel 200 $. Hahaha.  

8618 Postings, 1086 Tage Max84ein "Bild" sagt mehr als tausend Worte, oder?:

 
  
    #19455
29.04.16 17:00
 
Angehängte Grafik:
apple_am_29.jpg (verkleinert auf 32%) vergrößern
apple_am_29.jpg

8618 Postings, 1086 Tage Max84und Parallele zum DAX:

 
  
    #19456
29.04.16 17:03
 
Angehängte Grafik:
dax_am_29.jpg (verkleinert auf 30%) vergrößern
dax_am_29.jpg

519 Postings, 1254 Tage PorstmannAmazon +10 %

 
  
    #19457
29.04.16 17:19
Um für diese hyperventilierte Blase nicht mitverantwortlich zu sein, habe ich soeben meine Prime-Mitgliedschaft bei Amazon gekündigt. Die Zwangsgebühr für einen Streamingdienst, den man womöglich gar nicht braucht? Nein, danke. Ist ja fast wie bei den Öffentlich-Unrechtlichen. Schade um den schnellen Versand durch Amazon. Aber ist der so wichtig? Nein, denn die Vorfreude währt jetzt länger.  

8582 Postings, 4558 Tage inmotionPorstmann

 
  
    #19458
29.04.16 18:43
Eher nicht verarscht, ich habe 2015 einen guten Schnitt gemacht und warte Auf einen neuen niedrigen EK  

826 Postings, 233 Tage ubsb55porstmann

 
  
    #19459
30.04.16 10:52
"Ja, er hat viel Geld verdient und dabei dich und viele andere Kleinanleger, insbesondere Icahn-Gläubige, verarscht. Wäre ich Masochist, fände ich das auch gut: Kursziel 200 $. Hahaha"

Klingt ganz schön ärgerlich, aber zu Recht?

Gäbe es diese Dividende und ein ARP ohne Icahn?

Wer weiß, vielleicht wäre der Nachlassverwalter TC ohne Icahn längst eingeschlafen. Weit weg davon ist er eh nicht. Übrigens ist es der Job von Icahn, Geld zu verdienen, also was sollen diese Anschuldigungen. Der Einstieg von Icahn hat den Abgesang nur verzögert. Ich betrachte das viele Geld von Apple übrigens so ähnlich wie einen Buchgewinn. Solange der nicht realisiert wird, und zwar nach Steuern, ist das Luft.
Vielleicht hätte man Solarparks und Windkraftanlagen bauen sollen, das bringt zwar nicht so hohe Margen, aber immer noch besser als herumliegendes Kapital. Speichertechnologie wäre auch so ein Feld mit Zukunft, aber da hat TC Angst, weil Apple das ja noch nie gemacht hat. Das ist genau das Problem, das man sich auf seinen Erfolgen ausruht.  

9424 Postings, 1185 Tage XL___..

 
  
    #19460
1
30.04.16 11:26
Es gibt sicher viele Firmen die sich auf ihrem Erfolg ausruhen. Apple gehört bstimmt nicht dazu. Apple Pay, Apple Music und Apple Watch zeigen das doch. Natürlich erreichen sie nicht die Strahlkraft des iPhones. Aber das iPhone dürfte das erfolgreichste Produkt derzeit sein, so einen Blockbuster macht man eben nicht zweimal in 10 Jahren. Um das mal ins Verhältnis zu setzen: "Services" hat einen Umsatz ca. 6 Milliarden Umsatz gemacht im letzten Quartal. Zum Vergleich Facebook gesamt: 5,3 Milliarden. Und "other Products" mal eben knapp über 2 Milliarden. Services und "other Products" sind gewachsen. Und in diesen Sparten laufen die Dinge die TC angeschoben hat. Die Dinge die u.A. Steve Jobs zu verantworten hat sind im letzten Quartal runter gegangen.  

826 Postings, 233 Tage ubsb55xl

 
  
    #19461
30.04.16 16:09
die Frage ist doch, um wie viel sich Umsatz und Gewinn steigern lassen. Sowas treibt den Kurs. Bei einem gleichbleibenden Niveau wüsste ich keinen Grund, warum jemand die Aktie kaufen sollte. Da hat Apple sich die Hürde sehr hoch gelegt.

"Die Dinge die u.A. Steve Jobs zu verantworten hat sind im letzten Quartal runter gegangen"

Das mag sein, geht aber von der Annahme aus, dass S.J. in letzter Zeit nix gemacht hätte, wäre er noch unter den Lebenden. Das ist schwer vorstellbar.  

9424 Postings, 1185 Tage XL___@ubs

 
  
    #19462
30.04.16 16:37
die Frage um wie viel sich der Gewinn steigern lässt ist pure Spekulation. Darauf wollte ich auch nicht abzielen. Mir ging es um die angebliche "Schnarchnase" TC. Ich habe nur anhand von Zahlen belegt das er sich eben nicht auf den Lorbeeren ausruht. Die Produktkategorien die er auf den Markt gebracht hat wachsen. Im Bergleich zum iPhone sind sie natürlich noch auf einem sehr niedrigen Niveau auber selbst SJ hat mit dem iPhone kleiner angefangen als TC mit der Watch. Wobei ich den Einbruch der letzten Zahlen nicht sooo dramtisch empfinde, eher den mauen Ausblick. So ein Blockbuster wie das iPhone wird es vermutlich ohnehin nur alle 20 bis 30 Jahre geben, das jetzt von Apple im 5 Jahrestakt zu erwarten ist reichlich überambitioniert  

826 Postings, 233 Tage ubsb55xl

 
  
    #19463
30.04.16 18:10
das ist alles richtig, Problem ist, wer kauft, denn nur das bringt den Kurs weiter und das ist es doch, worauf es ankommt.

http://www.barchart.com/opinions/stocks/AAPL  

9424 Postings, 1185 Tage XL___@ubsb

 
  
    #19464
30.04.16 19:06
natürlich. Aber es ergeben sich auch Chancen zu kaufen wenn alle auf Apple einprügeln. Kaufe die Angst, verkaufe die Gier. Und ich würde mal behaupten es herrscht eher die Angst. Und das nur weil nach 10 Jahren beständiger Umsatz und Gewinnsteigerung mal ein Rücksetzter kommt. Den optimalen Zeitpunkt erwischt man eh nie.  

6 Postings, 2 Tage PunlamOpfer der eigenen Leistung

 
  
    #19465
30.04.16 22:19
Im Grunde ist Apple momentan einfach Opfer ihrer unfassbaren Qualität.

Ich habe persönlich ein MacBook aus Anfang 2012 sowie ein 2013er iPad und sehe rational momentan einfach keinen Grund zu updaten. Nicht weil ich den Mehrwert nicht sehe, weil ich finde das iPad pro zB extrem geil sowie das neue MacBook 12 Zoll.

Aber die Geräte sind einfach so gut, dass ich das Geld momentan dann lieber für Urlaub etc ausgebe. Nichtsdestotrotz verschiebe ich das Update nur, ich bin mir sicher, dass ich früher oder später alles auffrische und evtl noch mehr dazu kaufe.

Achja, ich liebe mein 5S und sehe momentan auch hier kein Grund. In einem Jahr aber sicher. Als Firmenhandy habe ich seit einem Jahr das 6 und das wird nach konzernrichtlinie alle 3 Jahre geupdated.

Der Einbruch momentan ist also nur eine Frage der Perspektive. Apple hat die Leute und vor allem die Unternehmen abhängig gemacht von ihren Produkten. Die Welle startet erst.  

9793 Postings, 1523 Tage Otternase@punlam

 
  
    #19466
01.05.16 00:02

Solange Qualität, Funktion/Funktionalität und Service mit dem Preis in Relation stehen, und solange die MarkenApplr eine derart hohe Markentreue von >90% hat, dürfte es nicht schwierig sein die Zahlen zu halten (auf Y2Y Quartalsebene), oder gar zu wachsen.

Einfache Mathematik: wenn >90% Der Marke Apple treu bleiben, braucht man 'nur' das Delta zur 100% zu füllen, um die Umsatzzahlen zu halten, und alles darüber ist weiteres Wachstum. Dafür können zurzeit noch neue Märkte wie Indien und China (da ist nich wnormes Potential) genutzt werden, aber insbesondere der große Anteil unzufriedener Android Nutzer - die mit dem Thema Datenschutz und Update Versorgung nicht zufrieden sind. Insbesondere letztere dürfte zunehmend für neue Apple Kunden sorgen.

Dabei spielt, wie von Dir erwähnt, der Produktzyklus eine sehr große Rolle. Ein iPad wird eben, durch sehr gute Qualität und langen Supportzeitraum mit Updates, wohl alle vier bis fünf Jahr ersetzt. Ein Smartphone alle 3-4 Jahre. Ein Mac alle fünf (Notebook) bis sieben (iMac) Jahre.

Beispiel: das iPhone 6 hat extrem gute Zahlen produziert - aber eben auch sehr viele neue Kunden zu Apple geholt. Wenn 90% von ihnen der Marke treu bleiben, dann werden die ersten schon ab dem iPhone 7 wechseln, die Masse wohl erst zum iPhone 7s oder iPhone 8. Über kurz oder lang wechseln sie aber das Gerät auf eine neuere Generation. Das sorgt für eine sehr hohe Basis an Verkäufen über die nächsten zwei, drei Jahre. Und da das iPhone 6s ebenfalls sehr gute, überdurchschnittliche Zahlen (im Weihnachtsquartal gleich hoch) produziert hat, addiert sich das über die nächsten Jahre zu einem hohen Grundbedarf, den Apple sicher mit neuen iPhones bedienen kann - plus den Anteil neuer Kunden, die durch iPhone 7 / 7s / 8 hinzu kommen.

Sprich: bleibt es bei der hohen Markentreue, was natürlich von der Qualität abhängen wird, so besteht kein Grund zur Sorge über 'sinkende Absatzzahlen'.

Der hohe Nutzungszeitraum macht das Geschäft für Apple zwar etwas schwieriger, aber es bedeutet Nachhaltigkeit - und wer seine Geräte derart lange genutzt hat, der findet dadurch gute Gründe, um auch in Zukunft 'Premium' Preise zu zahlen. Und das festigt die Markentreue.

Ich habe festgestellt, dass wenn man erst einmal den Weg zu Apple gefunden hat, sehr schnell weitere Geräte folgen. Ist sicher nicht repräsentativ, aber wer erst einmal ein iPhone besaß, blieb dabei, kaufte sich mitunter ein Tablet, und manch einer dann sogar einen Mac, trotzdem die Umgewöhnung für viele Anwender eine hohe Hürde daratellt.

Apple muss nur weiter einen guten Job liefern und seine Strategie beibehalten, dann gibt es in den nächsten drei, vier Jahren krim 'Peak iPhone'.

Es gibt stets einen Drang zu höherpteisigen Produkten, wenn man erst einmal die Wichtigkeit eines Geräts bemerkt hat - und wer Design und Qualität und Support und Sicherheit und Updates / lange Nutzbarkeit haben will, der landet automatisch bei Apple.

Dass Apple die Geräte lange unterstützt, ist eine Investition in die Kundenzufriedenheit - und wird sich später auszahlen.

(Man erinnere sich daran, wieviel ein iPad vor drei, vier Jahren (600-700€) gekostet hat, und welche Leistung man nun mit dem iPad Mini güt 350€, oder mit dem iPad Air für 450€ bekommt - Welten liegen dazwischen. Mehr Leistung bei niedrigerem Preis - und füt Apple dennoch sehr guter Marge.

Eine Win-Win-Win Situation.

Neben dem gesunden iOS Ökosystem spricht m.E. ein weiteres starkes Argument für Apple: die Schwäche von Android. Und trotz allen Bekundungen hat sich daran nichts geändert, und wird sich in absehbarer Zeit wenig ändern - es bleibt Flickwerk ohne akzeptable Update Versorgung und mit schlechter Sicherheit. Versprechen hin oder her, Androids Schwäche und schlechtes Konzept spielt mittelfristig iOS in die Hände.



 

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