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Softing AG - Die M2M Company

Seite 1 von 299
neuester Beitrag: 27.02.15 09:13
eröffnet am: 31.03.11 21:49 von: Scansoft Anzahl Beiträge: 7458
neuester Beitrag: 27.02.15 09:13 von: Nussit Leser gesamt: 556529
davon Heute: 411
bewertet mit 23 Sternen

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7107 Postings, 3474 Tage ScansoftSofting AG - Die M2M Company

 
  
    #1
23
31.03.11 21:49
Zum Beginn des Geschäftsjahr 2011 bietet es sich an, einen neuen Thread zu eröffnen, da Softing für 2011 und die kommenden Jahre eine interessante Perspektive eröffnet.

2/3 des Umsatzes erwirtschaftet Softing im M2M Markt, der ein hohes Potential bietet, da die Kommunikation innerhalb von Anlagen immer wichtiger ist. In diesem Bereich hat Softing schon bei einigen Themen die Marktführerschaft erreicht.

1/3 des Umsatzes erwirtschaftet Softing mit Test und Diagnose Werkzeugen für die Autoindustrie. Auch hier hat sich Softing eine solide Marktstellung erarbeitet, welche von einigen Großaufträge in den letzten Monaten unterstrichen wird. Die Sparte hatte historisch mit starken Schwankungen zu kämpfen. Hier hat Softing nach eigener Aussage diverse Maßnahmen ergriffen, welche das Geschäft auch in Krisen stabiler machen sollen.

Nach eigener Aussage erwartet Softing bei normaler Konjunktur regelmäßig ein zweistelliges organisches Wachstum. Die Bilanz ist äußerst solide mit eine EK Quote von 71% und liquiden Mitteln von 6 Mill. bzw. 1,1 EUR pro Aktie.

Die Ertragsschätzung in den Jahren 2011 und 2012 ist konservativ wie folgt zu erwarten:

2011
Umsatz: ca. 35 Mill., Ebit: 1,8, EPS, 0,22 (5,6 Mill. Aktien), KGV 14

2012
Umsatz: ca. 38,5 Mill., Ebit: 2,7, EPS, 0,33 (5,6 Mill. Aktien), KGV 10

Fazit: Ein erwartetes KGV von 10 2012 ist m.E. für ein solide wirtschaftendes Unternehmen wie Softing zu wenig. Bei einem jährlichen Ertragswachstum von 10% ist ein KGV von 12 - 13 für 2012 angemessen, was in den nächsten 12 - 18 Monaten ein Kurspotential von 20 - 30% eröffnet, bei einem überschaubaren Abwärtsrisiko.
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Der dicke Hintern hat an der Börse stets mehr Geld gebracht  als der schnelle Finger
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7432 Postings ausgeblendet.

676 Postings, 1075 Tage NussitAch Kat

 
  
    #7434
1
19.02.15 19:13
ich finde es immer wieder nett wie Du Dich ins Zeug legst, aber wurde nicht bereits in den vergangenen Jahren investiert? Und klar, man wird vertröstet, nein sogar noch schlimmer: Die Dividende wird gekürzt. Ein verheerendes Zeichen! Es wäre vielleicht besser gewesen, für 2013 nicht 0,35 Euro zu zahlen, sondern 0,25 Euro. Dann wäre die Dividende zumindest gleich geblieben. Für mich ist dies ein Zeichen, dass Trier vor einem Jahr deutlich optimistischer war als jetzt. Und: Vor einem Jahr war der Kurs auch höher, das passt dann wieder zusammen.

Fazit: Wer Softing die Stange hält, muss geduldig sein, ich denke aber, dass steigende Kurse von vielen genutzt werden um auszusteigen. Wenn also kein größerer Investor dieses Jahr neu einsteigt, dann fürchte ich das wir noch eine ganze Zeit lang im Niemandsland umeinanderdümpeln werden.  

327 Postings, 654 Tage hzenger@Nussit

 
  
    #7435
2
19.02.15 20:43
Ich denke die momentanen Investitionen sind einfach andere als vorige. Es handelt sich konkret darum, die Produkte von Softing und OLDI zu kombinieren und gegenseitig zu verbessern bzw. auf Kostenseite Synergien zu stemmen. Vergiss nicht, dass OLDI keine "kleine" Übernahme ist, sondern für eine Mini-Firma wie Softing ein ganz dicker Brocken.

Aus meiner Sicht sind diese Investitionen jedenfalls vollkommen wünschenswert. Die Synergien aus der Fusion zu heben sollte ja einer der Gründe sein, überhaupt zu fusionieren, da diese Firmen halt auf einem sehr geringen Umsatzlevel operieren, so dass Skaleneffekte da perspektivisch noch wirklich einen sehr großen Effekt auf die Marge haben können.

Was das kurz- und langfristige Investieren angeht, finde ich hat Katjuscha es auch schon ziemlich gut auf den Punkt gebracht. Ja, ich habe auch den Anspruch, dass meine Aktienwerte steigen, aber das "wann" ist halt nunmal noch deutlich schwieriger zu prognostizieren als das "ob" ohnehin schon ist. Ich denke zwar auch, dass wir bei Softing wohl jetzt erstmal noch dem DAX hinterherhecheln werden, aber wer weiß das schon genau. Zwei dicke Quartale und ein bisschen Interviewblabla von Trier und das kann schon wieder ganz anders aussehen.

Ich werde daher trotz Skepsis, was die kurzfristige Kursentwicklung angeht, keinesfalls hier aussteigen, weil ich nach wie vor eine langfristige Unterbewertung der Aktie sehe, die den Wert sehr attraktiv macht. Natürlich sind kurzfristige Rücksetzer im Sentiment emotional etwas unschön in Phasen einer Hausse, wie Katjuscha ja schon treffend geschrieben hat. Wenn alles gerade von alleine läuft und die Risikoaversion im Markt runtergeht, wünscht man sich natürlich in dicken Large-Caps mit Momentum und Wachstumspotenzial drinzuhängen und den Schwung so richtig mitzunehmen. Aber ich werde jetzt nicht anfangen, aus meiner Sicht signifikant unterbewertete Softing-Aktien gegen eine beliebige DAX Aktie einzutauschen, nur weil mein Bauchgefühl mir sagt, dass der DAX in den nächsten Monaten besser laufen könnte als Softing.

Das ist letztlich sicher einfach eine Frage des Anlagestils. Ich persönlich habe in der Vergangenheit einfach mehr Erfolg damit gehabt unterbewertete Titel zu suchen und an ihnen festzuhalten, als psychologisch weißzusagen, was der Markt jetzt wohl machen wird. Ich denke einig sind wir uns, dass Softing im Moment keinen total offensichtlichen Catalyst hat. Fänd ich auch schöner, wenn direkt absehbar wäre, dass da bald die TecDax-Aufnahme kommt oder Einmalkosten wegfallen oder was auch immer. Aber wenn Du da einen anderen Anlagestil mit kürzerem Zielhorizont hast, kannst Du doch auch einfach verkaufen und Dich anderen Werten mit mehr Momentum zuwenden. Wer weiß, wenn Du Glück hast ist Softing dann immer noch im Niemandsland, wenn Du die anderen Wellen geritten hast, dann kannst Du rechtzeitig wieder einsteigen. Ich selbst bin auf allzuviel kurzfristiges Wellenreiten nicht scharf, weil man sich dabei halt auch ganz gut verzocken kann. Aber ich denke "von Blume zu Blume fliegen" ist kein grundsätzllich verhängnisvoller oder verwerflicher Ansatz, zumindest für Leute die dabei viel Disziplin an den Tag legen.

Aber drinbleiben und jammern bringt's doch auch nicht. Wenn Du nach wie vor von der Perspektive des Unternehmens überzeugt bist und keinen Bock auf Aktien-Hopping hast, wirst Du ein Konsolidierungsjahr bei Softing sicher auch überleben.  

1310 Postings, 3103 Tage allavistaNussit, Softing ist und bleibt ein Wachstumsunter

 
  
    #7436
2
19.02.15 20:59
nehmen. Wer meint wegen 10 Cent Dividende in einen anderen Wert investieren zu müssen, der soll das tun und dabei glücklich werden.

Softing hat im letzten Jahr 50% Umsatz dazu gekauft und verbindet nun die verschiedenen Produkte und bringt in USA ne neue Vertriebsebene an den Start mit Fokus auf den Endkunden. OLDI war ja zu 90% im OEM Geschäft.
siehe Aktionärinterview v. 15.7.14

Im Automotivebereich entwickelt man auch enorm und erwartet hierdurch in 2016 einen Umsatzsprung.

Für die Entwicklungsarbeiten, verzichtet man auch auf Umsätze, da die Ingenieure ansonsten in Kundenprojekten eingesetzt würden.

Willst Du jetzt lieber die Investitionen über die Jahre strecken, daß Du ein bisschen mehr Dividende hast? Oder mal 2 Jahre geringere Gewinne in Kauf nehmen um danach stärker zu partizipieren.

Die Investoren werden schon bald auch Ihre Blicke auf 2016 richten und es wird sicher auch immer mehr über die neuen Projekte und vertriebliche Arbeit ans Licht kommen.

Vieles ist schon verdaut und investiert, die Phase der Ernte kommt so langsam.

Klar macht es kein Spass, anderen Tiel beim steigen zuzuschaun. Aber auch in der Vergangenheit, wurden die Seitwärtsphasen durch starke Anstiege verlassen. Ob Du mit Deinen Limits dann zum Zug kommst, würd ich eher bezweifeln.

Bei Deiner Sicht der Dinge, solltest Du wohl deine Teile verkaufen und wo anders glücklich werden. Kannst ja gelegentlich mal reinschaun und uns bedauern.  

780 Postings, 3646 Tage langen1- oder anders gesagt...

 
  
    #7437
19.02.15 22:01
kaum jemand wird bezweifeln dass Softing mit
voll integriertem und konsolidierten Geschäftsfeld Oldi
inklusive Möglichkeit für weiteres Wachstum für Folgejahre
zum heutigen Preis zu haben sein wird.

Und:
Die Seitwärtsphase könnte schon in Kürze enden. Nämlich dann
wenn Mitte März ein erstes Statement über 2014 kommt, und ein erster
direkter Ausblick für 2015 ausgegeben wird.
-Kam im letzten Jahr auch Mitte März.

Die Zahlen für 2014 dürften nicht schlecht ausfallen, da zB. die Automobilindustrie
stark vom fallenden Euro profitiert hat, und Trier selber von einem guten
Start mit Oldi sprach.

@ Allavista:
Volle Übereinstimmung, bis auf einen Punkt:

Ich glaube kaum dass Softing auf Umsätze verzichtet, weil die Ingenieure
gerade anderweitig eingesetzt werden. Das kann man in der Industrie so
nicht machen (Lieferverträge usw.), und Trier wird das auch nicht zulassen.

Also soll man sich doch freuen dass man in Ruhe seine Position aufbauen, oder eventuell bei kleinen Rücksetzern auch vergrößern kann, denn in 2016 gibt es hier
ganz andere Kurs. Da bin ich mir sicher.

Gruß
Langen1



 

780 Postings, 3646 Tage langen1ooooops: tausche:

 
  
    #7438
19.02.15 22:18
kaum jemand wird bezweifeln dass Softing mit

gegen

kaum jemand wird ernsthaft glauben dass Softing mit


Gruß
Langen1
 

1310 Postings, 3103 Tage allavista@langen, doch ist so

 
  
    #7439
3
20.02.15 10:48
siehe BRN Interview Teil 1 ab Min. 5:50

Kann ich jedem auch nochmal empfehlen anzuhören, da es eben diese aktuellen Mehrufwendungen sehr anschaulich darstellt.
 

780 Postings, 3646 Tage langen1Hast recht..

 
  
    #7440
20.02.15 11:00
Hatte ich so nicht mehr im Kopf.

-ändert für mich aber immer noch nicht
meine grundlegende Einstellung.

Trotzdem danke für die Berichtigung.


Gruß
Langen1  

327 Postings, 654 Tage hzengerAutomotive USA

 
  
    #7441
1
21.02.15 15:38
Mal eine Frage an die Automotive-Kenner in der Runde:

Softing konzentriert sich bei der Produktentwicklung und Synergieerschließung mit OLDI ja momentan auf die Produkte für Industriekunden (den Schwerpunkt von OLDI). Dies wird sicher aufgrund der Partnerschaft mit Rockwell auch ganz neues Absatzpotenzial in den Staaten für diese Lösungen generieren.

Allerdings frage ich mich, ob nach erfolgreichem Abschluss der Integration nicht auch eine zweite Marketingoffensive USA im Automotive-Bereich denkbar wäre. Zwar hat OLDI hier keine spezifische Expertise und wohl auch keinen direkten Kundenzugang. Allerdings sollte der Aufbau des Vertriebs in den Staaten es doch theoretisch auch ermöglichen, Firmen wie Ford, GM oder Chrysler für Softing Automotive-Lösungen anzusprechen.

Wenn Softings Produkte im Automotive-Bereich gut genug für Daimler, BMW etc. sind, sehe ich nicht, warum nicht auch US Automobilfirmen grundsätzlich gute Zielkunden wären. Das wird einmal sicher eine Frage des Vertriebszugangs zu diesen Firmen sein. Das wird durch den Erwerb einer US-Niederlassung jetzt einfacher werden. Eine zweite Frage ist, ob GM, Ford, Tesla etc. nicht Zugang zu besseren lokalen Lösungen haben, was ich aufgrund der erfolgreichen Präsenz von Softing bei deutschen Automobilherstellern bezweifeln würde. Das einzige wirkliche Hindernis würde ich daher (ohne es zu wissen) eher in der Frage mutmaßen, dass Ford etc. mit anderen technischen Standards arbeiten und daher Softings Produkte nicht unmittelbar einsetzbar sind.

Hierzu kenne ich mich aber nicht gut genug aus. Hat jemand von Euch eine Meinung/Kenntnis dazu, inwiefern Investitionen in Vertrieb und Enwticklung im Automotive-Bereich in den USA sinnvoll sein könnten? Falls das ein machbarer Absatzkanal wäre, würde sich hier sicher ein enormes Umsatzpotenzial mit vergleichsweise geringen Anlaufinvestitionen bieten, da Softing die Produkte für deutsche Hersteller ja bereits entwickelt hat. Wäre so etwas technisch/marketingmäßig denkbar? Wenn ja, könnte es Softing in ein paar Jahren einen extremen Umsatz- und Gewinnpush im Automotivebreich bescheren, der in den jetzigen Planungen noch gar nicht berücksichtigt ist.  

13 Postings, 707 Tage SoftAutomotive-Sparte USA

 
  
    #7442
2
21.02.15 16:00
Automotive-Sparte verstärkt mit Logena die US-Präsenz

31.03.14 |


PDF | Weiterempfehlen | Merken | Drucken
Peter Biermann ist Geschäftsführer der Softing Automotive Electronics.
Peter Biermann ist Geschäftsführer der Softing Automotive Electronics. (Softing)

Softing Automotive Electronics erweitert mit dem Vertriebspartner Logena LLC, Pennsylvania, seine operative Präsenz in den USA. Der Ausbau für den nordamerikanischen Markt soll den Absatz der Diagnoselösungen, Messtechnik und Testsysteme vorantreiben.

Softing Automotive erweitert strategisch sein globales Distributorennetz und gibt die Partnerschaft mit Logena LLC bekannt. Über den neuen Vertriebspartner Logena erhalten die nordamerikanischen Hersteller und Zulieferer von PKWs, LKWs, Bussen sowie fahrender Arbeitsmaschinen und stationärer Dieselgeneratoren einen direkten Zugang zu den Produkten und Lösungen von Softing Automotive.

?In der neuen Partnerschaft mit Logena sehen wir einen wichtigen Schritt in der weiteren Erschließung des amerikanischen Marktes durch einen erfahrenen und am Markt etablierten Partner?, sagte Peter Biermann, Geschäftsführer Softing Automotive Electronics. Softing ist bereits seit 2001 mit einer eigenen Tochterfirma (Softing North America Inc) in Massachusetts vertreten, die schwerpunktmäßig im Bereich Industrial Automation präsent ist.  

327 Postings, 654 Tage hzengerDanke für die Info, Soft

 
  
    #7443
21.02.15 23:29
Hatte ich nicht (mehr) auf dem Schirm. Frage mich wie man mit der Vertriebspartnerschaft jetzt umgeht, wo man theoretisch auch einen eigenen Vertrieb mit Hilfe des US Büros und OLDI stemmen kann. Wäre insgesamt sicher ein großer potenzieller EPS-Treiber, wenn man bei einem der Big 3 Hersteller oder Tesla den Fuß in die Tür bekäme.  

780 Postings, 3646 Tage langen1Brand bei Tochtergesellschaft Messen und Testen

 
  
    #7444
25.02.15 11:07
Softing AG: Brand bei Tochtergesellschaft Messen und Testen
Softing AG: Brand bei Tochtergesellschaft Messen und Testen DGAP-News: Softing AG / Schlagwort(e): Sonstiges Softing AG: Brand bei Tochtergesellschaft Messen und Testen 25.02.2015 / 11:02 -------------------------------------------------- Bei
Gut ist das mit Sicherheit nicht...


Gruß
Langen1

 

242 Postings, 977 Tage Scooby78endlich...

 
  
    #7445
2
25.02.15 11:28
....mal wieder ne Meldung.

Mensch Wolle, komm ausm Busch und trommel mal wieder!
Grüße!  

7107 Postings, 3474 Tage ScansoftKaum brennt es

 
  
    #7446
2
25.02.15 11:30
steigt der Kurs:-) Was will uns die Börse damit sagen?
-----------
Nobody knows anything about anything (Tom Gaynor, CEO Markel Corp.)

67 Postings, 3695 Tage Smilie@Scansoft

 
  
    #7447
25.02.15 11:36

....genau das gleiche habe ich auch gedacht!!

Gruß

:-)  

676 Postings, 1075 Tage NussitWas uns die Börse damit sagen möchte?

 
  
    #7448
1
25.02.15 11:41
Dass ein kaputtes, zerschlagenes und verbranntes Softing mehr wert ist als der derzeitige Normalbetrieb ...

Ach, sorry, ich habe übersehen, dass dies eine rhetorische Frage war, die keiner Antwort bedarf.

Anyway, derzeit gilt wohl: Any news is good news.  

451 Postings, 5562 Tage Netfox@Scooby78 @ Nussit

 
  
    #7449
25.02.15 12:52
Wolle trommelt doch wieder! Softing is a real HOT STOCK - das ist die Botschaft!
Zum Glück ist nichts schlimmeres passiert und nieman kam zuschaden.

Bye Netfox  

327 Postings, 654 Tage hzengerNeue...

 
  
    #7450
4
26.02.15 14:24
...Warburg Analyse zu Softing: http://investor.softing.com/fileadmin/sof-files/...ellanpassungen.pdf

Zwar bleibt das Kurziel weiter bei EUR 18, allerdings geht man von einer deutlich reduzierten Profitabilität 2015/16 aus. Das Kursziel wird letztlich primär daher beibehalten, weil im Modell nun ein niedriger Alternativzinssatz verwendet wird.

Operativ rechnet man mit signifikanten Einbußen durch Projektverschiebungen im Öl- und Gasbereich. Laut Warburg gehen 15% des Umsatzes im Konzern auf Öl und Gas zurück. Dadurch sinkt die EPS Schätzung für 2015 von EUR 0,84 auf 0,75 und für 2016 von EUR 1,16 auf nur noch 0,86. Mit anderen Worten, Warburg sieht den Einfluss des niedrigen Ölpreises als recht erheblich.  

1310 Postings, 3103 Tage allavistaWeiß nicht was Sie geritten hat für 2016

 
  
    #7451
3
26.02.15 14:57
die Ebitmarge auf gleichem Niveau zu belassen.

Trier hat hier im letzten Interview 15.2.15, eindeutig gesagt "wir planen für 2016 einen deutlichen Sprung". Ebenso wir könnten 2015 das Ebit massiv steigern, werden aber massiv in die Entwicklung neuer Produkte investieren zugunsten zukünftigem Wachstum und Erträge.

Der Großauftrag Automotive sichert die starken Erträge im Automotive Geschäft, hier erwartet man auf Grund neuer Produkte Ende 2015, mit einem Schub in 2016.

Klar ist die aktuelle Entwicklung im Ölsektor aktuell ungewiss und dieser Bereich liefere sicher gute Margen. Andererseits hat man hier auch neue Produkte und neue Entwicklungen die einem generellen Rückgang entgegenstehen.

Der GB wird sicher sehr wichtig und die HV wir bestimmt auch interessant.

Denke die Warburganalyse zeigt das worstcase auf.  

1310 Postings, 3103 Tage allavistaHier mal ein Link zur Aktie Baker Hughes

 
  
    #7452
26.02.15 15:10
BAKER HUGHES INCORPORATED (872933 | US0572241075) mit aktuellem Aktienkurs, Charts, News und Analysen.
mit denen Softing ja ein schönes neues Großprojekt fährt. Wechsel von einem Messgerät in Größe eines Rednerpults mit vielen Anschlüssen und schwierigem Handling zu einem neuen Softinggerät, Schuhschachtelgroß, einfaches Handling, neue Technologie, daß die alten ersetzen soll.

Einbruch des Kurses in 2014 um fast 30%, aktuell neues Hoch. So schlecht kanns denen doch gar nicht gehen oder?  

11278 Postings, 2349 Tage ulm000Warburg sieht den Einfluss des niedrigen Ölpreises

 
  
    #7453
2
26.02.15 17:24
Sieht aber nicht nur Warburg so sondern wohl auch Softing selbst, da dieser Research ein Aufstragresearch von Softing ist. Warburg lässt sich von Softing für diesen Research bezahlen. Ist aber nicht problematisch oder negativ, da dies bei vielen kleineren Werten der Fall ist.

"
Hinweis gemäß § 34b WpHG und FinAnV auf mögliche Interessenkonflikte in Bezug auf das analysierte Unternehmen:

Das die Analyse erstellende Unternehmen hat mit dem analysierten Unternehmen eine
Vereinbarung zu der Erstellung der Finanzanalyse getroffen.
"

Man kann also davon ausgehen, dass die Umsatzschätzungen (2015e: 81 Mio. ?/2016e: 91 Mio. ?) wie auch Margenschätzungen (2015e und 2016e EBIT-Marge: 9,5%) und die Gewinnschätzungen (2015e EPS: 0,75 ?/2016e: 0,86 $) auch die aktuellen Planzahlen von Softing selbst sind.  

74512 Postings, 5463 Tage Katjuschaulm000

 
  
    #7454
26.02.15 17:47
Also es stimmt ja, dass Warburg solche Vereinbarungen trifft. Keine Frage.

Aber daraus die Unternehmensziele abzuleiten, geschweige die Kursziele für bare Münze zu nehmen, ist ja erfahrungsgemäß nicht sinnvoll.

Warburg erstellt solche Analysen für jede Menge Unternehmen. Mir fällt da gerade GFT ein, die ich noch intensiver beobachte als Softing. Und Warburg erstellt da seit Jahren zu tiefe Prognosen, sowohl bei den Zahlen als auch den Kurszielen.

Ich will deine Aussage auch gar nicht kritisieren. Du nennst ja nur die Fakten. Aber daraus konkrete Vorstandsziele abzuleiten, erscheint mir zumindest nur bedingt sinnvoll. Unter Umständen hält man solche Analysen sogar absichtlich niedrig. Den Eindruck hab ich bei Warburg jedenfalls schon häufiger gehabt. Könnte aber in dem Fall auch daran liegen, dass sich Trier aufgrund des Ölpreises jetzt erstmal stark zurücknimmt und sehr tief stapelt, um bloß niemanden enttäuschen zu können.  

74512 Postings, 5463 Tage Katjuschaps:

 
  
    #7455
26.02.15 17:49
selbst bei 0,86? EPS fänd ich Softing noch recht günstuig bewertet. Allerdings wäre man dann wohl erstmal zwischen 13 und 18 ? gefangen für die nächsten 12 Monate.

Ich warte trotzdem lieber mal auf die offiziellen Vorstandsaussagen. Wie gesagt, erfahrungsgemäß sehen die etwas anders aus als das was Warburg so preisgibt.  

1617 Postings, 1252 Tage Der_Heldnaja

 
  
    #7456
1
26.02.15 18:30
der Doktor ist verdächtig still in letzter Zeit und Aktien hat er auch keine gekauft (obwohl günstig?). Bin am überlegen, ob ich hier die Buchgewinne doch erstmal realisiere...  

327 Postings, 654 Tage hzengerSofting

 
  
    #7457
7
27.02.15 00:13
Hmm... Also aus meiner Sicht:

Zum positiven:

Es ist ja zunächstmal businessmäßig rein gar nichts passiert, was man Softing selbst vorwerfen könnte. Es ist die gleiche tolle Firma wie vorher. Ein starker Wachstumswert mit hoher Produktqualität und Innovationspotenzial. Hier ist nach wie vor noch extrem viel Entwicklungspotenzial da (ohne Ende bisher unerschlossene Produktmärkte und geographische Märkte). Bereits jetzt relativ hohe Marktmacht. Und dazu das Potenzial auf zukünftig bessere Skaleneffekte und mithin deutlich höhere Margen.

Letztlich ist halt schlimmstenfalls ein Downcycle in bestimmten Abnehmergruppen da. Kein Beinbruch und keine Schuld von Softing. Und wenn in einem Downcycle bei einem solchen Unternehmen das KGV 18,5 ist und das Forward-PE 16, dann ist das sicherlich nach wie vor billig.

Zum negativen:

Die Kursphantasie würde sicher ins Ruckeln geraten, wenn sich die Prognosen von Warburg bestätigen sollten. Und tatsächlich sind die EBIT Prognosen von Warburg ja letztlich konsistent mit Triers Andeutungen im Tradecentre Interview. Klar, kann untertrieben vorsichtig sein. Aber nach einem weiteren Indiz in diese Richtung muss man sich sicher auch auf ein EPS unter einem Euro in 2016 einstellen--vorsichtige Guidance hin oder her.

Die Warburg Analyse selbst ist doch etwas wurstig. Insbesondere, dass die starke Senkung der operativen Prognosen im Kursziel durch den "Trick" aufgefangen wird, die WACC-Werte im Modell auf 7,7% zu senken. Nicht, dass das im momentanen Zinsumfeld ein unangemessen niedriger Diskontzinssatz für eine Firma wie Softing wäre. Aber (gegeben, dass es eine Auftragsstudie ist), wirkt das schon sehr so, als wolle man auf Teufel komm raus dieses Kursziel für den eigenen Kunden aufrechthalten. Denn sicher wären Softings Neuaktionäre, die zu 16,50 die Kapitalerhöhung gezeichnet hatten, über eine Senkung des Kursziels nicht sehr erfreut gewesen. Es drängt sich also schon ein wenig der Verdacht auf, dass man hier auch die neugewonnen institutionellen Anleger besänftige will. Muss nicht so sein, denn seit dem letzten Update kam QE, was eine Zinssatzänderung im Modell rechtfertigt. Aber ein Geschmäckle bleibt bei mir, denn ohne Anpassung des Zinssatzes wäre das Kursziel im Warburg-Modell auf 13,50 EUR oder so gerauscht durch die neuen EPS Schätzungen.

Schließlich hat die Prahlerei von Trier a la "unter 20 EUR muss man gar nicht drüber nachdenken" (noch vor wenigen Monaten) bei mir doch auch einen etwas faden Beigeschmack hinterlassen. Damit wurde ja letztlich gesagt, dass der faire Wert der Aktie nicht nur oberhalb von 20 EUR sei, sondern dass alles unter 20 EUR ein Schnäppchenpreis ist. Als ernstzunehmender CEO muss man sowas halt auch wirklich nicht sagen, wenn demnächst Gegenwind beim EPS-Wachstum drohen könnte.

Klar kann es immer noch gut sein, dass Softing heute 20 EUR locker wert ist. Das wird sich rausstellen in den nächsten Jahren. Aber etwas unglücklich ist das ganze sicher.  

676 Postings, 1075 Tage NussitWarburg war doch schon vorher "schlauer"

 
  
    #7458
27.02.15 09:13
als wir. Das erklärt zumindest, dass der Softingkurs im Keller geblieben ist.

Ich sehe persönlich nur einen geringen Zusammenhang zwischen Ölpreis und Softingkurs. Wenn dann wird dies nur vorgeschoben, Die Linke, Putin und anderes sind ja inzwischen abgedroschen, wenn man nach Entschuldigungen sucht. EPS von 1 Euro ist zumindest in weite Ferne gerückt. Ich denke je nach Börsenentwicklung sind in den nächsten Monaten Kurse zwischen 11 und 16 Euro möglich. Für 11,50 wäre Softing aktuell ein Kauf. Die 20 Euro werden wir dann wohl frühestens Ende 2016/ Mitte 2017 sehen, schade, aber auch nur, wenn sich alles zum Besten wendet.  

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