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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 4553
neuester Beitrag: 30.10.14 13:41
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 113822
neuester Beitrag: 30.10.14 13:41 von: zaphod42 Leser gesamt: 8654543
davon Heute: 2301
bewertet mit 417 Sternen

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38180 Postings, 3829 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
417
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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113796 Postings ausgeblendet.

38180 Postings, 3829 Tage Anti LemmingLöschung

 
  
    #113798
29.10.14 08:22

Moderation
Moderator: st
Zeitpunkt: 29.10.14 09:24
Aktion: Löschung des Postings
Kommentar: Löschung auf Wunsch des Verfassers - Falscher Thread.

 

33053 Postings, 5481 Tage KickyDie Goldinitiative in der Schweiz 30.November

 
  
    #113799
1
29.10.14 10:13
Wieder einmal sorgt die Schweiz für Unruhe. Diesmal könnte von der Eidgenossenschaft sogar ein Beben ausgehen, das das internationale Währungsgefüge erschüttert. Möglicher Auslöser für ein solches Beben ist die bevorstehende Gold-Initiative.

Unter dem Motto "Rettet unser Schweizer Gold" sind die Eidgenossen dazu aufgerufen, am 30. November darüber abzustimmen, ob der Franken wieder zu einer Gold-gestützten Währung werden soll. Erste Meinungsumfragen zeigen, dass eine Mehrheit für die Initiative im Bereich des Möglichen liegt.

Die Forderungen der Initiatoren sind heikel, und könnten so manchem Währungshüter inner- und außerhalb der Eidgenossenschaft schlaflose Nächte bereiten: Die Volksinitiative fordert nämlich nicht nur, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) kein weiteres Edelmetall mehr verkauft, wie sie es in der Vergangenheit getan hat, sie wie will auch festschreiben, dass die nationalen Goldreserven künftig in der Schweiz gelagert werden.

Am weit reichendsten und delikatesten ist jedoch die dritte Forderung der Gold-Initiative: "Der Goldanteil an Nationalbank-Aktiven muss mindestens 20 Prozent betragen!" Mit "Aktiven" sind die Aktiva und folglich in erster Line die Währungsreserven der SNB gemeint.

Zuletzt betrugen die Devisenbestände der Nationalbank rund 500 Milliarden Dollar. Gold stellt aktuell nicht einmal acht Prozent dieser Reserven. Um eine Deckung von einem Fünftel zu erzielen, müssten die Schweizer Währungshüter nach aktuellem Stand annähernd 1500 Tonnen des Edelmetalls dazu kaufen.
Das vergleicht sich mit einer Jahresproduktion von knapp 2800 Tonnen, wie aus Daten der US Geological Survey hervorgeht. Selbst wenn sich die Eidgenossen mit dem Erreichen der 20-Prozent-Quote fünf Jahre Zeit lassen, wäre das eine beträchtliche zusätzlichen Gold-Nachfrage von gut einem Zehntel der Jahresproduktion.

Damit hätte ein positives Votum in der Schweiz nicht nur Auswirkungen auf die eidgenössische Geldpolitik, sondern für die globalen Rohstoffmärkte und das internationale Währungsgefüge."Geht die Initiative durch, dürfte das den Goldpreis um zehn bis 15 Prozent nach oben treiben", schätzt Folker Hellymer.........

Im vergangenen Jahrzehnt gehörte die SNB zu den größten Verkäufern von Gold: Insgesamt 1550 Tonnen des gelben Metalls veräußerten die Notenbanker, um das erlöste Geld verzinslich anzulegen, vorwiegend in amerikanischen Staatsanleihen. Besonders ärgerlich für die Schweizer: Aus heutiger Sicht verscherbelten sie die eigene Währung zum Niedrigpreis.......

Politisch pikant ist die Forderung, das gesamte Schweizer Gold in die Schweiz zu verbringen. Bisher lagert ein unbekannter Teil davon ähnlich wie im Fall des Bundesbank-Goldes im Ausland. Von einem Drittel des gesamten Schatzes ist die Rede, das sich in England und Kanada befinden soll....
http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/...droht-Waehrungsgefuege.html

http://www.zerohedge.com/news/2014-10-28/...-gold-status-quo-showdown

Egon von Greyerz  ? October 2014
http://matterhornassetmanagement.com/2014/10/02/...-financial-system/
Already in 1729 Voltaire said: ?Paper currencies eventually return to their intrinsic value ? ZERO?
 

33053 Postings, 5481 Tage KickyDeutsches Gold wo isses? und warum?

 
  
    #113800
2
29.10.14 10:26
Das Schweizer Votum könnte Schule machen. "Ein Pro-Gold-Entscheid würde den Druck auf die deutsche Bundesregierung erhöhen, auch unsere Goldreserven in die Heimat zu holen", sagt Lutz Hering, Marktstratege bei Damm Rumpf Hering in Dresden.

Bereits vergangenes Jahr hat die Bundesbank unter dem Druck der öffentlichen Meinung, aber auch des Bundesrechnungshofs angekündigt, einen Teil der im Ausland lagernden Reserven nach Deutschland zu bringen.

Bisher befindet sich nur lediglich ein Drittel des Bundesbank-Goldes in Deutschland. Mehr als 40 Prozent lagern bei der amerikanischen Notenbank in New York, 13 Prozent in London, elf Prozent in Paris.

Insgesamt sollen in den nächsten Jahren 674 Tonnen nach Deutschland geholt werden. Aktuell haben die Frankfurter Währungshüter 3384 Tonnen Gold in der Bilanz stehen. Das ist der zweitgrößte nationale Goldschatz hinter dem der Amerikaner, der im legendären Fort Knox und in den Kellern der New Yorker Notenbank verwahrt wird.

Während die Lagerstätte Paris aufgelöst werden soll, beharrt die Bundesbank darauf, einen Gutteil ihrer Bestände in London und New York zu belassen. Das seien wichtige Gold-Handelsplätze, wo das Metall im Fall einer Währungskrise eingesetzt werden könnte, um den Euro zu stützen.
.....
Diplomatische Verwicklungen sind im Fall eines Gold-Abtransports aus New York nicht ausgeschlossen. Bundesbanker Thiele hatte seine Bedenken damals so formuliert: "Wir lassen unser Gold seit Jahrzehnten beanstandungsfrei von den hoch angesehenen Notenbanken der USA, Großbritanniens und Frankreichs verwahren und nicht von irgendwelchen windigen Geschäftspartnern." Die deutsche Diskussion sei "einigermaßen grotesk."

Auch in Deutschland gibt es eine Initiative "Holt unser Gold heim". Ihr gehört auch Folker Hellmeyer, Chefökonom der Bremer Landesbank, an. "Wenn die Schweizer ernst machen, werden wir ja sehen, wie reibungslos die Heimholung funktioniert", unkt er. Immer wieder gibt es Gerüchte, dass das in London oder New York gelagerte Gold gar nicht vorhanden ist. Schlüssige Beweise für die Mutmaßungen hat bisher allerdings noch niemand vorgelegt.
http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/...droht-Waehrungsgefuege.html

Inmitten einer Zeit angeblicher Kooperation unter den Zentralbanken sorgte die Entscheidung, physisches Gold im Wert von Milliarden von Dollars abzuziehen, für Verwunderung. Die staatlichen Goldreserven Deutschlands belaufen sich aktuell auf rund 3.396 Tonnen. 1.500 Tonnen davon lagern in New York und weitere 374 Tonnen in Paris.

Deutschland will bis 2020 675 Tonnen Gold ins Land zurückbringen ? 300 Tonnen von der Federal Reserve in New York (im Wert von USD 17,9 Milliarden) und die gesamten Bestände in Paris (im Wert von USD 22,3 Milliarden).

Und obwohl Finanzführer wie der Fed-Vorsitzende Ben Bernanke erklärten, dass Gold kein Geld ist, und führende Investoren wie Warren Buffett das gelbe Metall als ein ?barbarisches Relikt? beschrieben, sorgt dieser Schritt für eine starke emotionale Reaktion. Aber ist eine solche Reaktion überhaupt gerechtfertigt?

Nach dem Zweiten Weltkrieg überzeugte die Gefahr einer sowjetischen Invasion viele westeuropäische Länder von der Notwendigkeit, ihre Goldreserven im Ausland zu lagern, speziell in den USA und Großbritannien. Heute hält Deutschland nur noch 31% seiner Goldreserven in den Tresoren der Bundesbank. Die restlichen Goldreserven werden zu 45% bei der Fed in New York, zu 11% bei der Bank von Frankreich in Paris und zu 13% bei der Bank von England in London gehalten. Doch nun, wo die militärische Bedrohung Russlands verschwunden ist, haben die Deutschen diese Strategie erneut überdacht.

...zum Erstaunen vieler deutscher Bürger und internationaler Beobachter musste die Bundesbank vor ein paar Jahren einräumen, dass sie ihre Goldbestände bereits seit Jahrzehnten keiner eingehenden Prüfung mehr unterzogen hatte, sofern sie eine solche Prüfung überhaupt jemals durchgeführt hat.

Die weltweiten Industrieländer haben eine Art keynesianischer Wirtschaftslehre implementiert, die dafür gesorgt hat, dass die Welt nun in entwertendem Fiatgeld schwimmt, das durch anscheinend nicht tragfähige Berge an Staatsschulden gestützt wird. In einer solchen Welt ist es verständlich, dass die deutschen Bürger der Meinung sind, dass das Gold ihres Landes zuhause gelagert werden sollten.

Und eine solche Auffassung, könnte um sich greifen. Die niederländische Partei CDA hat bereits darum gebeten, die Goldreserven des Landes in Höhe von 612 Tonnen aus den USA, Großbritannien und Kanada zurückzuholen.....

Zur selben Zeit kaufen die Zentralbanken der Schwellenländer Gold auf ? speziell China und die Länder Südostasiens, aber auch Russland, die Türkei und die Ukraine(?). China ist mittlerweile der weltgrößte Goldproduzent, hält jedoch nicht nur die gesamte landeseigene Goldproduktion zurück, sondern tritt auf dem Goldmarkt überdies auch noch als Käufer auf.

Und das alles spielt sich in einem Umfeld ab, wo die großen weltweiten Zentralbanken überhaupt keine nennenswerten Mengen an Gold mehr verkaufen.....
Keine Zentralbank würde sich heutzutage wagen, grundlos Staub aufzuwirbeln. Aber da die keynesianischen Wirtschaften immer stärker in Richtung einer Finanzkatastrophe abgerutscht sind, könnte jedwede Zunahme bei den Bemühungen, Zentralbankgold zu repatriieren, ein Hinweis auf die wirklichen Ängste der wichtigsten Insider ? also der Zentralbanken ? sein.

Das besonders Interessante an der Erklärung der Bundesbank ist der außerordentlich lange Zeitraum von sieben Jahren, in welchem die Deutschen ihr Gold wiederbekommen wollen. Die 300 Tonnen Gold, die sie aus den Tresoren der New Yorker Fed zurückholen, repräsentieren ja gerade einmal 5% der dort gehaltenen Goldreserven von über 6.700 Tonnen. Vielen Beobachtern erscheint es merkwürdig, dass die Fed so viel Zeit brauchen soll, um etwas auszuliefern, was normalerweise keine Probleme machen dürfte.
http://www.propagandafront.de/1154360/...d-will-sein-gold-zuruck.html
http://news.goldseek.com/JohnBrowne/1358951542.php  

33053 Postings, 5481 Tage KickyRed Kite Group hält über 50% von Kupfer

 
  
    #113801
2
29.10.14 10:41
http://www.bloombergview.com/articles/2014-10-27/...s-a-lot-of-copper
   A single buyer has snapped up more than half the copper held in London Metal Exchange warehouses, giving it control over a crucial source of supply and raising concerns among traders about the potential for higher prices.

   On several occasions in the last month, this buyer held as much as 90% of the world?s copper stored in LME-licensed warehouses, equal to about 140,000 tons, or enough to make the copper parts of the Statue of Liberty more than 1,700 times.

The Wall Street Journal reports that the single buyer is rumored to be Red Kite Group, "a London hedge-fund manager that focuses on metals trading." Whoever it is seems to have held more than 50 percent of LME stocks for most of the last four months. This is unusual, and sort of creepy. When one person owns 50 or 80 or 90 percent of the supply of a commodity, people tend to throw around words like "cornering the market," and worry about higher prices and manipulation.

But then there is that number. Red Kite, or whoever, owns about 140,000 tons of copper. That's a lot of copper compared to the amount of copper in the Statue of Liberty, or in the LME-licensed warehouses, but it's not a lot of copper compared to the amount of copper in the world. It's a little under three days' worth of worldwide copper production......
 

33053 Postings, 5481 Tage KickyDas Ende von QE? LOL

 
  
    #113802
1
29.10.14 10:51
.....As the Fed meets to decide how to propagandize tomorrow?s FOMC statement, there are simply too many ?horrible headlines? to keep track of.  The world has become a very dangerous and scary place with countless political, economic, and social bonfires burning simultaneously ? in our view, catalyzed first and foremost by the inflation created by four-plus decades of history?s most destructive Ponzi scheme.  Look no further than the raging blaze of serial currency collapses ? which we deem the ?single most bullish precious metal factor imaginable?; which sadly, the brainwashed MSM not only ignores but doesn?t understand.  As I write, countless currencies sit at or near multi-year lows ? like the Russian Ruble, Indonesian Rupiah, South African Rand and Brazilian Real; yielding dramatic cost pressures for hundreds of millions of people, whilst Western propagandists spew lies regarding the ?deflation? that not only does not exist, but cannot in a fiat currency regime.......

In the run-up to tomorrow?s supposedly ?historic? FOMC decision to end QE ? at least, overtly ? we have NEVER seen such blatant market manipulation.  Remember, the Fed?s objectives have NOTHING to do the economy; but instead, saying what it takes to support financial markets (and ?adjunct? markets like real estate) ? and doing the same, even if its deeds are diametrically opposed to its words.  To wit, it was just two weeks ago when markets were plunging in front of the key ?propaganda events? of this week?s FOMC meeting and next week?s elections.  And thus, the Fed resorted to a chaotic combination of ?manipulation, jawboning, and prayer.?  This week, with markets ?stabilized? they have simply stepped up the manipulation and thrown in several ?rumors? ? like increased ECB QE ? to fan the flames, enabling the Fed as much leeway as it needs.  Bad economic data plus strong markets is their best possible scenario ? as it allows them to be uber-dovish in a non-crisis environment.  And voila, look at what they?ve created!

In the past three days, we have seen horrifying across-the-board economic misses ? starting with Friday?s ?all-time biggest lie? when August?s New Home Sales data was revised massively downward; to yesterday?s decline in the PMI service index; to today?s massive ?unexpected? durable goods order plunge and fourth straight ?unexpected? decline in the Case-Shiller national home price index.  The fact that Washington?s book cookers published the highest ?consumer confidence? report since October 2007 (based solely on ?expectations?) only proves TPTB?s propaganda tactics are running on fumes ? as at this point, it?s becoming laughable to believe recovery is even possible, especially when the entire world is openly in recession.

And thus, all that remains in the TPTB?s ?arsenal? of deceit is money printing ? which ultimately, must catalyze hyperinflation ? and exponentially increased market manipulation. .......
Twitter; which for once, I agree with a ?top Saudi cleric?s? assessment as being the ?source of all evil.?  Well, maybe not all evil; but certainly, the dumbing down of Western society ? including those that listened to Jim Cramer?s September prediction that Twitter, GoPro, Tesla and Netflix will be ?irresistible? stocks through year-end.  And since that prediction?  Twitter is down 17%, GoPro 20%, Tesla 18% and Netflix 21% ? whilst the NASDAQ composite index is?drum roll please?unchanged.  Gee, I wonder why CNBC?s ratings are at an all-time low.

And speaking of CNBC, here?s the perfect lead-in to today?s primary topic; the laughable ?end of QE? that it and other cheerleading MSM outlets have been spinning.  Steve Liesman, CNBC?s ?Chief Economist? demonstrated a ?consensus? timeline forecasting the Fed?s first rate hike in June 2015 (nine months from now, despite being seven years into a ?recovery?); its first balance sheet reduction in October 2015; and a ?terminal Fed Funds rate? of 3.3% or barely half the historical average in December 2017.  Wow, that?s quite a precise chronology ?incorporating the Fed?s ambiguous ?considerable time? language, world-class economic forecasting abilities, and ?just right? conclusion of an interest rate ?higher? than today, but just low enough to not destroy history?s largest debt edifice ? or so they hope.  I?m sure the ?consensus? inflation forecast is 2.0% as well, mirroring the Fed?s expectation exactly.

Hence, the historically unparalleled game of money printing, market manipulation and propaganda that started April 11th, 2013, when Obama had a ?closed-door? meeting with the top ten ?TBTF? bank CEOs.  A day later, gold and silver were violently attacked, and two weeks later, rates surged from record low levels as the amorphous ?tapering? campaign commenced.  Since then, all objective measures of U.S. and international economic activity have dramatically declined, currency and commodity markets have crashed, social unrest has exploded, and of course, precious metal prices have been pushed below their respective costs of production.  Conversely, stock prices have surged to record levels ? at least, the handful within the major indices the PPT supports; whilst interest rates remain at or near record lows.  In other words, whilst the global economy has crashed and burned, the ?1%? holding stocks and bonds in the nations with the most advanced ?manipulation operatives? have grown significantly richer.......http://news.goldseek.com/GoldSeek/1414536954.php  

33053 Postings, 5481 Tage KickyWarum musste Totals CEO C.De Margerie sterben?

 
  
    #113803
1
29.10.14 11:13
http://www.caseyresearch.com/articles/proof/...r-over-the-petrodollar

...De Margerie was one of the few business leaders who spoke out against the isolation of Russia. On this last trip to Moscow, he railed against sanctions and the obstacles to Russian companies obtaining credit.

He was also an outspoken supporter of Russia?s position in natural gas pricing and transportation disputes with Ukraine, telling Reuters in an interview in July that Europe should not cut its dependence on Russian gas but rather focus on making the supplies more secure.

But what could have made de Margerie a total liability is Total?s involvement in plans to build a plant to liquefy natural gas on the Yamal Peninsula of Russia in partnership with Novatek. Its most ambitious project in Russia to date, it would facilitate the shipping of 800 million barrels of oil equivalent of LNG to China via the Arctic.

Compounding this sin, Total had just announced that it?s seeking financing for a gas project in Russia in spite of the current sanctions against Russia. It planned to finance its share in the $27-billion Yamal project using euros, yuan, Russian rubles, and any other currency but US dollars.

Did this direct threat to the petrodollar make this ?true friend of Russia??as Putin called de Margerie?some very powerful and dangerous enemies amongst the power that be, whether in the French government, the EU, or the US?
If Total doesn?t close the $27 billion financing it needs to move forward with the Yamal LNG project then we?ll know someone stepped in to prevent an attack on the petrodollar.  The CEO of Total, before his death and his CFO were both strong supporters of Total raising the $27 billion in non US dollars and moving the project forward with the Russians.  But, this could all change if the financing does not complete....  

38180 Postings, 3829 Tage Anti LemmingFed: QE wird "Standardwerkzeug"

 
  
    #113804
3
29.10.14 12:50
Was einst als Brechstange zur Rettung aus höchster Finanznot geschaffen wurde, soll nun zum "ganz normalen Werkzeug" der Fed werden - mMn eine Unverschämtheit.

QE3 wird heute voraussichtlich beendet. Doch QE4 wartet schon an der Haustür, sobald sich neue Risse im maroden Fundament zeigen, was nur eine Frage der Zeit ist.

www.wsj.de/nachrichten/SB10267516570029224510604580243760122854350

Es ist so gut wie sicher, dass die Vertreter der amerikanischen Notenbank Federal Reserve, am Mittwoch zum Abschluss ihrer Sitzung das jüngste Anleihekaufprogramm beenden. Doch die geldpolitische Maßnahme an sich werden sie damit nicht über Bord werfen.

Wie sich an aktuellen Kommentaren der Notenbanker ablesen lässt, sind Anleihekäufe mittlerweile aus dem geldpolitischen Werkzeugkasten der Fed nicht mehr wegzudenken. Sie sind zum bewährten Instrument avanciert, das jederzeit wieder zum Einsatz kommen kann, sollte die US-Wirtschaft erneut in sehr schwieriges wirtschaftliches Fahrwasser geraten. Seit der Krise im Jahr 2008 hatte die Fed drei Runden von Anleihekauf-programmen eingeläutet. Zunächst galt es, mit den Maßnahmen das Finanzsystem zu stabilisieren. Später sollten sie dazu dienen, ein stärkeres Wachstum anzustoßen.

Mehrere politisch Verantwortliche bei der Fed geben sich überzeugt, dass die jüngste Kaufrunde von Treasury-Papieren und Pfandbriefen, die Ende 2012 eingesetzt hatte, dazu beigetragen hat, die langfristigen Zinsen zu senken sowie die Neueinstellungen bei den Unternehmen und das Wachstum zu erhöhen. Gleichzeitig betonen sie jedoch, weiteren Anleihekäufen, die gewöhnlich unter dem Begriff ?quantitative Lockerung?, oder kurz QE, zusammengefasst werden, seien hohe Hürden gesetzt. Das Werkzeug bilde eine Art letzte Zuflucht. Es sollte nur dann zur Anwendung kommen, wenn sehr niedrige Zinsen und öffentliche Kommunikationsbemühungen daran scheitern sollten, einen sich jäh verschlechternden Wirtschaftsausblick in sein Gegenteil zu verkehren.
Mehr zur Geldpolitik der Federal Reserve

?Ich denke, QE ist recht effektiv?, hatte der Präsident der Bostoner Fed, Eric Rosengren, vor kurzem in einem Interview mit den Wall Street Journal geurteilt. Der Ansatz sei eine Option, um mit Negativschocks für die Wirtschaft umzugehen.

Mit einer ähnlichen Einschätzung meldete sich John Williams, der Präsident der Fed von San Francisco, im Journal zu Wort. Er würde weitere Anleihekäufe ins Auge fassen, wenn der ?schlimmste Fall? drohe. Dieser sei dann gegeben, wenn die Prognosen für Wachstum und Inflation äußerst miserabel seien und die Notenbanker andere Instrumente zur Wachstumsförderung bereits ausgeschöpft hätten....  

6447 Postings, 615 Tage NikeJoeTwitter stürzt ab, Facebook ebenfalls

 
  
    #113805
3
29.10.14 13:08
WAS ist da los?

Geht der Risk-On Trade vielleicht doch zu Ende?
Ist da bereits JEDE auch nur mögliche Kurs-Fantasie bereits drinnen? Wo sind die greater fools, die jetzt da noch einsteigen?


 

33053 Postings, 5481 Tage KickyTwitter macht Verluste

 
  
    #113806
2
29.10.14 15:25
. In den ersten neun Monaten des Jahres hat Twitter damit über 452 Millionen Dollar verloren,Den Quartalsumsatz konnte Twitter mit über 361 Millionen Dollar allerdings im Jahresvergleich mehr als verdoppeln

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/twitter-quartalszahlen-101.html  

33053 Postings, 5481 Tage KickyQE Almost Over

 
  
    #113807
1
29.10.14 15:46
......- The end of QE: Economists in the Bloomberg survey were almost unanimous, with 62 of 64 saying the FOMC will end its third round of asset purchases at this week?s meeting. Yellen pledged to do just that following the committee?s Sept. 17 session if progress continued toward the Fed?s goals on unemployment and inflation.

Fed St. Louis President James Bullard, who doesn?t vote on policy this year, said Oct. 16 the central bank should consider a delay in ending the program in light of falling inflation expectations. ?That option will be on the table? and ?there is a possibility? the group could reduce monthly purchases by $10 billion at the meeting and leave the final $5 billion reduction for December, according to Perli.

Still, ending QE ?is a nearly universal expectation,? said Dana Saporta, an economist at Credit Suisse Securities USA in New York. ?It would be quite a statement by the FOMC if they don?t.?

Even with the end of QE, the Fed will still hold a record $4.48 trillion balance sheet accumulated during the three rounds of asset purchases. That will continue to keep a lid on borrowing costs by limiting the supply of securities trading on public markets and keeping yields lower than they otherwise would be.
Eighty percent of economists in the Bloomberg survey predicted the Fed will continue to say it will be appropriate to hold the target interest rate near zero for a ?considerable time? after bond buying ends.
Sixty-four percent of economists in the Bloomberg survey expect the committee also to hang on to its language describing ?significant underutilization of labor resources? despite U.S. unemployment falling in September to 5.9 percent, its lowest level since 2008.
http://www.bloomberg.com/news/2014-10-28/...on-too-low-inflation.html  

9002 Postings, 1364 Tage zaphod42#04

 
  
    #113808
2
29.10.14 16:00
Bei der nächsten Rezession haben sie ja nichts mehr ausser QE oder dem Verteilen der Dollars mit echten Helocoptern. Die Zinsen sind schon bei Null.

Insofern ist QE als "Standardwerkzeug" bzw. Drohkulisse konsequent. Die Frage ist eben, ob das das nächste Mal reichen wird bzw. noch glaubhaft ist. Und das hängt wiederum davon ab, wieviele aufgekaufte Kreditpapiere dann platzen werden und die FED-Bilanz ins Negative drücken.

Wir können sicher sein, dass der nächste Crash höllisch wird. Die Frage ist eben nur wann er kommt.  

33053 Postings, 5481 Tage KickyFacebook Drops 7% on Higher Spending

 
  
    #113809
1
29.10.14 18:18
Shares of Facebook (FB) are down $5.89, or 7.3%, at $74.88, after the company yesterday afternoon beat fiscal Q3 expectations on a 14% rise in active users, but forecast this quarter?s revenue lower and set its expenses are set to soar by as much as 75%.

The stock has recovered slightly from the 10% drop after-hours last night.......

http://blogs.barrons.com/techtraderdaily/2014/10/...ig-deal/?mod=tech  

4168 Postings, 2441 Tage PalaimonChina peilt ein BIP-Wachstum von 7,5 Prozent an

 
  
    #113810
4
29.10.14 19:00
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China könnte es sich nach Einschätzung der Weltbank leisten, sein Ziel für das Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr auf sieben Prozent zu drücken und dennoch einen intakten Arbeitsmarkt behalten.
Senkt China sein Wachstumsziel? | Newsletter | News | CASH
China könnte es sich nach Einschätzung der Weltbank leisten, sein Ziel für das Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr auf sieben Prozent zu drücken und dennoch einen intakten Arbeitsmarkt behalten.
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An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

4168 Postings, 2441 Tage PalaimonBIP stieg im 3. Quartal nur noch um 7,3 %

 
  
    #113811
5
29.10.14 19:04
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Shanghai (awp/sda/reu) - Die Konjunkturabkühlung in China wird in diesem Jahr auch die Autoindustrie deutlich ausbremsen. Das Wachstum des wichtigsten Absatzmarktes der Welt dürfte 2014 geringer ausfallen als erwartet, wie der Generalsekretär des chinesischen Branchenverbandes CAAM, Do ...
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An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

38180 Postings, 3829 Tage Anti LemmingFed beendet QE3

 
  
    #113812
5
29.10.14 21:40
www.wsj.de/nachrichten/SB11912131382502414519004580244701903811836

Die Federal Reserve stellt ihre milliardenschweren Geldspritzen für die Wirtschaft ein. Die US-Notenbank hatte zuletzt noch Staats- und Hypothekentitel im Wert von 15 Milliarden Dollar pro Monat gekauft. Börsianer und Anleger hatten diesen Beschluss allgemein erwartet. Zugleich bekräftigten die Währungshüter unter dem Vorsitz von Fed-Chefin Janet Yellen ihre Aussage im Kommuniqué, wonach die Leitzinsen ?noch für eine beträchtliche Zeitspanne? niedrig bleiben. Im Vorfeld waren Ökonomen geteilter Meinung, ob diese Passage im Kommuniqué geändert wird.

...Allerdings wies die Notenbank in ihrem Kommuniqué zum ersten Mal explizit darauf hin, dass die Zinsen schneller steigen könnten als die Märkte gegenwärtig erwarten, sollte die Wirtschaft kräftiger wachsen als bislang angenommen. (A.L.: Seit 2008 überschätzt die Fed das Wirtschaftswachstum von Jahr zu Jahr...).

...Anleger in aller Welt verfolgen die prekäre Wende in der Geldpolitik mit Argusaugen, denn sollte sie misslingen, könnte es zu einem Crash an den Börsen kommen. Deshalb werden alle Aussagen der Währungshüter zum Zeitpunkt der ersten Zinserhöhung und zum weiteren zinspolitischen Pfad in die Zukunft genaustens unter die Lupe genommen.

Einige Ökonomen befürchten, dass ein plötzlicher Inflationsschub in den USA die Fed zwingen könnte, die Leitzinsen viel schneller erhöhen zu müssen als eigentlich gewollt. Seit einiger Zeit blicken die Experten daher verstärkt auf die Auslastung der Fabriken, um einzuschätzen, wann die Inflation anziehen könnte. Doch bislang bleibt der Inflationsdruck in den USA gezähmt....

...Und schon vor einiger Zeit hatte der Präsident der New Yorker Fed, William Dudley, auf die Gefahren der Dollar-Stärke hingewiesen. Der aktuelle Höhenflug der Währung könnte das Wachstum in den USA stark bremsen und den Fahrplan der Fed durcheinander bringen, warnte der mit einem ständigen Stimmrecht ausgestattete Notenbanker....

Der frühere Fed-Chef Alan Greenspan hat sich derweil besorgt über die aktuelle Geldpolitik geäußert. Das massive Kaufprogramm der US-Notenbank habe seine Ziele nicht vollständig erreicht, sagte Greenspan bei einer Konferenz des Council on Foreign Relations. Die Ergebnisse des Kaufprogramms seien durchwachsen, der Kauf von Staats- und Hypothekentiteln habe die Vermögenspreise gesteigert und die Finanzierungskosten gedrückt, aber für die reale Wirtschaft habe das Programm wenig erreicht, sagte Greenspan. ?Die effektive Nachfrage liegt tot im Wasser? und die Anstrengungen, sie über das Kaufprogramm zu beleben, hätten ?nicht funktioniert?, meinte Greenspan. Das Aufblähen der Vermögenspreise sei dagegen ein ?durchschlagender Erfolg? gewesen....  

3305 Postings, 2174 Tage DreiklangDer nächste Crash und der "Gamechanger"

 
  
    #113813
5
29.10.14 21:48
Der Gamechanger heißt Draghi - er hat es geschafft, mit seinem Negativzinskurs den ? nach unten zu prügeln - bisher gar nicht so viel, aber insgesamt hat er damit , möglicherweise oder wahrscheinlich unfreiwillig, einen deflationären Impuls ausgelöst.

Die Weltwirtschaft kann offensichtlich einen mit Gewalt geschwächten ? schlecht vertragen. Von daher verstehe ich auch nicht, was man sich von einem Aufkauf von Staatsanleihen - da ginge es im ?Raum ja um Billionen - und entsprechende Bilanzaufweitung der EZB verspricht. Weil es schön ist für die , die ? short verkauft haben? Wenn sich amerikanische Banken nun in ? verschulden können und den "?-Trade" fahren können? Welche Rolle hätte dann noch die FED?

Will sie dann ? kaufen? und im Grunde Draghis Kurs konterkarieren?

Der Markt hat jedenfalls auf Yellen sofort, und zwar heftig, reagiert:

EURUSD 30 min

 
Angehängte Grafik:
eurusdm30.png (verkleinert auf 70%) vergrößern
eurusdm30.png

44592 Postings, 2659 Tage heavymax._cooltrad.Finanzmärkten droht der große Kater nach der Party

 
  
    #113814
29.10.14 21:53
.. kommt nun der EZB-Draghi in QE-FED-Manier?
http://www.welt.de/wirtschaft/article133793742/...nach-der-Party.html
-----------
Freie Meinungsäußerung bedeutet für viele Journalisten immer noch.. den Tod!

38180 Postings, 3829 Tage Anti LemmingGreenspan: "QE hat nichts gebracht"

 
  
    #113815
3
30.10.14 09:02

Alan Greenspan: QE Failed To Help The Economy, The Unwind Will Be Painful, "Buy Gold"

It appears it is time for some Hillary-Clinton-esque backtracking and Liesman-esque translation of just what the former Federal Reserve Chief really meant. As The Wall Street Journal reports, the Fed chief from 1987 to 2006 says the Fed's bond-buying program fell short of its goals, and had a lot more to add.


Mr. Greenspan?s comments to the Council on Foreign Relations came as Fed officials were meeting in Washington, D.C., and expected to announce within hours an end to the bond purchases.

He said the bond-buying program was ultimately a mixed bag. He said that the purchases of Treasury and mortgage-backed securities did help lift asset prices and lower borrowing costs. But it didn?t do much for the real economy.

?Effective demand is dead in the water? and the effort to boost it via bond buying ?has not worked,? said Mr. Greenspan. Boosting asset prices, however, has been ?a terrific success.?

...

He observed that history shows central banks can only prick bubbles at great economic cost. [A.L.: ausgerechnet er muss so was sagen...] ?It?s only by bringing the economy down can you burst the bubble,? and that was a step he wasn't willing to take while helming the Fed, he said.

...The question of when officials should begin raising interest rates is ?one of those questions I cannot answer,? Mr. Greenspan said.

He also said, ?I don?t think it?s possible? for the Fed to end its easy-money policies in a trouble-free manner....

"Recent episodes in which Fed officials hinted at a shift toward higher interest rates have unleashed significant volatility in markets, so there is no reason to suspect that the actual process of boosting rates would be any different, Mr. Greenspan said.

...?I think that real pressure is going to occur not by the initiation by the Federal Reserve, but by the markets themselves,? Mr. Greenspan he said.


And finally - while CNBC's audience is told what a terrible thing gold is, "The Maestro", having personally created the financial cataclysm the world finds itself in following a lifetime of belief in fiat, Keynesian ideology and "fixing" one bubble with an even greater and more destructive asset bubble, has suddenly had an epiphany and now has a very different message from the one he preached during his decades as the head of the Fed.


Mr. Greenspan said gold is a good place to put money these days given its value as a currency outside of the policies conducted by governments.


What Greenspan failed to add is that it is thanks to his disastrous policies (subsequently adopted by Bernanke and Yellen) that gold is the "place to put money."

 

38180 Postings, 3829 Tage Anti LemmingDreiklang # 813

 
  
    #113816
1
30.10.14 09:14
"Der Gamechanger heißt Draghi - er hat es geschafft, mit seinem Negativzinskurs den ? nach unten zu prügeln - bisher gar nicht so viel, aber insgesamt hat er damit , möglicherweise oder wahrscheinlich unfreiwillig, einen deflationären Impuls ausgelöst"

Wenn der Euro zum Dollar an Kaufkraft verliert (was er seit Sommer tut), wirkt das für die "Euro-Problemländer" (PIIGS + F), die in der Regel mehr importieren als exportieren (sonst wären sie nicht so hoch verschuldet), preissteigernd, sofern die Waren aus dem Dollarraum, zu dem man auch China rechnen kann, importiert werden.

Duch die Euroschwäche steigen die (relativen) Preise für Benzin, Öl, Unterhaltsindustrieprodukte und m. E. Nahrungsmittel. Das ist im Prinzip inflationär. Es wirkt für die Mehrzahl der armen Schlucker jedoch unterm Strich deflationär, weil dann notgedrungen NOCH weniger konsumiert wird.
 

38180 Postings, 3829 Tage Anti LemmingSchiff: Eine QE-Wirtschaft stirbt auch an QE

 
  
    #113817
30.10.14 09:25
www.zerohedge.com/news/2014-10-28/...f-warns-economy-lives-qe-dies-qe

Fireworks Fly As Peter Schiff Warns "An Economy That Lives By QE, Dies By QE"

...Peter Schiff ... rightly fears that ...QE4 will not be too long behind it as he notes, rather eloquently, that "an economy that lives by QE, will die by QE" as the Fed's total lack of willingness to allow stocks to fall (see Bullard 2 weeks ago) or a 'cleansing' recession leaves the nation's economy in far worse shape than it was before the Fed's intervention.

Schiff calmly replies to the anchor's questions (as she proclaims "I am not on the side of the Fed but..."), gently explains his view on gold when challenged about his 'wrongness', but when a guest starts hounding him for being dangerous to CNBC viewers wealth... Schiff (rightly) loses it - must watch!

A well reasoned discussion of the Fed's manipulation of markets and mal-investment hangovers is well worth the price of admission... but at around 6:35 when Scott Nations unleashes his tirade on Schiff, the fireworks start to fly... and Schiff (while being shouted over) reminds guests, anchors, and viewers alike "Go to YouTube, I am wrong a lot less often than most people on this program... and all you do is hassle me"  that he was among the very few appearing on CNBC before the crash who foresaw it and the cataclysmic shift that has occurred (no matter what the perception of short-term memory traders)..."Think of all the bulls you paraded out here when Nasdaq was 5,000"...

We can't help but feel the timing of this tirade against Schiff is spookily prophetic and will be in its own YouTube class in a few years...

Video (Interview mit Schiff): http://video.cnbc.com/gallery/?video=3000325266  

33053 Postings, 5481 Tage KickyBei $75/Barrel lohnt Fracking nicht mehr

 
  
    #113818
3
30.10.14 10:35
Via Goldman Sachs,

Our oil forecast calls for a slowdown in US shale oil production which our North American Energy equity research team led by Brian Singer estimates will occur at $75/bbl WTI prices.

They estimate that the WTI oil price at which average wells in the Eagle Ford, Bakken and Permian Basin plays achieve an 11% IRR ranges between $70-$80/bbl. More importantly, they believe that funding gap constraints below $80/bbl WTI will ultimately drive the slowdown in production. Specifically, balancing capex with cash flow is likely to be the key constraint for shale producers, which continue to outspend their cash flow.......

http://www.zerohedge.com/news/2014-10-29/...t-number-us-economic-hope  

4168 Postings, 2441 Tage Palaimon#818 Energieboom könnte die Luft ausgehen

 
  
    #113819
4
30.10.14 10:50

Hinzu kommt: Ein weiter sinkender Ölpreis bringt auch Probleme mit sich. In den USA könnte die inländische Produktion leiden, wie die Neue Helvetische Bank in einem Kommentar schreibt.  "Es waren vor allem die hohen Ölpreise, die den Energieboom in den USA auslösten und kostspielige Gewinnungsmethoden für Öl und Gas - wie das Fracking - profitabel machten", heisst es dort. "Gemäss der International Energy Agency sei  die Produktion für 96 Prozent der US-Energiequellen noch profitabel - jedoch nur so lange der Ölpreis bei rund 80 Dollar pro Barrel liegt." Bei 75 Dollar pro Fass könnte die Energieproduktion dann stark zurückgehen, mit möglichen Negativ-Folgen für die US-Volkswirtschaft.

Zur Entwicklung des Ölpreises gibt auch positive Einschätzungen: So ist es überhaupt nicht gesagt, dass der Preis nicht bald wieder steigt. Die ZKB-Analysten rechnen zum Beispiel mit einem Ölpreis von 90 Dollar pro Fass in drei Monaten und gar 110 Dollar in einem Jahr.
Gewinner und Verlierer des Ölpreis-Zerfalls | Newsletter | News | CASH
Der Ölpreis ist seit Mitte Juni um ein Viertel gesunken. Die Ölindustrie und deren Zulieferer freut das nicht. Es gibt aber auch Branchen, denen ein Ölpreisverfall in die Hände spielt.
-----------
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

38180 Postings, 3829 Tage Anti LemmingDer niedrige Ölpreis könnte (geo-)strategisch

 
  
    #113820
1
30.10.14 12:21
dazu dienen, um Putin - in Kombination mit den Sanktionen - in den Bankrott zu treiben (oder zum Einlenken in der Krimfrage, was allerdings utopisch ist).

In Europa ist der Gaspreis an den Ölpreis gekoppelt (in USA nicht). Je billiger das Öl wird, desto mehr wackeln auch die europäischen Gaspreise. Russland bezieht rund 50 % seiner Einnahmen aus Energieverkäufen.  

9002 Postings, 1364 Tage zaphod42Gibt es für diese Verschwörung

 
  
    #113821
30.10.14 13:39
der Erdölföderländer gegen Russland Beweise? Immerhin zahlen die die Zeche für die Ukraine und die Krim. Da frag ich mich, wo ist da die Motivation für z.b. die Saudis?  

9002 Postings, 1364 Tage zaphod42Den fallenden Ölpreis

 
  
    #113822
2
30.10.14 13:41
könnte man wesentlich schlüssiger mit fallender Nachfrage aufgrund fallender Konjunktur weltweit erklären. Die Ölförderländer drosseln diesmal nicht,weil sie jeden Dollar brauchen und es an Einigkeit mangelt. Immerhin ist der Nahe Osten zerrissen und verfeindet wie nie. Nur MM.  

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