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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 4524
neuester Beitrag: 31.08.14 00:29
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 113095
neuester Beitrag: 31.08.14 00:29 von: Berix Leser gesamt: 8354401
davon Heute: 1379
bewertet mit 415 Sternen

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37344 Postings, 3769 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
415
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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113069 Postings ausgeblendet.

37344 Postings, 3769 Tage Anti LemmingArbeitslosigkeit in Italien auf 40-Jahreshoch

 
  
    #113071
1
29.08.14 11:01
www.marketwatch.com/story/...nemployment-rate-rises-to-126-2014-08-29

Italy's unemployment rate rises to 12.6%

ROME--Italy's unemployment rate rose in July, hovering near a 40-year high, due to job losses mainly among men, while the youth jobless rate fell.

The official jobless rate advanced to 12.6% in July from 12.3% the previous month, national statistics institute Istat reported Friday, citing preliminary seasonally adjusted data. It added 0.5 percentage point from July 2013.  

7911 Postings, 1304 Tage zaphod42Europa droht Mega-Aschewolke

 
  
    #113072
3
29.08.14 11:09
Alarmstufe Rot über Island: Bárdarbunga spuckt Asche - n-tv.de
Seit Tagen bebt und grummelt es im größten Vulkan Islands nördlich des Vatnajökull-Gletschers. Nun ist der Bárdarbunga ausgebrochen. Meteorologen melden leichte Eruptionen. Ein Flugzeug überwacht die Situation.
 

5776 Postings, 555 Tage NikeJoeDie Crash- Propheten

 
  
    #113073
2
29.08.14 11:10
sind vielleicht interessant, wenn man ihren Argumenten folgt.
Die Crash-Propheten können sich auch so interessant machen und immer in den Medien sein. "Kauft mein Buch!" ;-)
Die Menschen lieben so etwas, so wie die Horror-Filme.
Man hat dann ein gutes Thema.

Aber vom Timing geben die niemals irgend eine Hilfe, wann das alles passieren KÖNNTE.
Rickards warnt bereits seit vielen Jahren und in den letzten Jahren ist nix passiert. Im Gegenteil, in den USA läuft es gar nicht so schlecht. Klar, nicht für alle, aber zumindest für die Reichen und für die Innovativen (Gründer von Firmen, etc.).

In Europa sieht es nicht so gut aus. Da gibt es wieder Krieg, weil unsere Politiker einfach unfähig sind mit den Nachbarn, den Russen, auszukommen.
Draghi wird es schon richten. Da kommen die großen Geldspritzen erst. Das wird das arbeitende Volk noch stärker unter Druck bringen. Aber Europa wird auch nicht untergehen! Europa hat sogar zwei Weltkriege ganz gut überstanden. Europa hat in der Geschichte oft turbulente Zeiten erlebt... und das wird auch in der Zukunft so sein. Das verursachen die vielen unterschiedlichen europäischen Völker, die alle ihr eigenes Süppchen kochen wollen.



 

37344 Postings, 3769 Tage Anti LemmingErst Geldspritzen gegen die Symptome;

 
  
    #113074
3
29.08.14 13:10
dann Kortisonspritzen gegen die Schmerzen; und am Ende Feuerwehrspritzen gegen die Flächenbrände.  

37344 Postings, 3769 Tage Anti LemmingMakrodaten enttäuschen:

 
  
    #113075
2
29.08.14 14:35
(außer man ist Bär ;-))

08:30 U.S. consumer spending drops 0.1% in July MarketWatch
08:30 Decline in consumer spending first since January MarketWatch
08:30 U.S. income growth slows to 0.2% rate in July MarketWatch  

37344 Postings, 3769 Tage Anti LemmingDetails zu den gefallenen Konsumausgaben

 
  
    #113076
1
29.08.14 14:39

U.S. consumer spending falls for first time in six months
By Jeffry Bartash

WASHINGTON (MarketWatch) - Consumer spending fell in July for the first time in six months, as Americans cut back on purchases of new cars and other retail goods, the government reported Friday. The drop in spending was a bit of a surprise: economists polled by MarketWatch had predicted a seasonally adjusted 0.1% increase. The reduction in spending last month suggests the economy won't match the second-quarter growth rate of 4.2% [wie zu erwarten war - A.L.] unless outlays rise much faster in August and September. July is the first month of the third quarter. The growth in incomes, meanwhile, slowed to 0.2% pace in July from 0.5% in each of the prior two months. It was the smallest gain since December and also below Wall Street expectations. Consumers socked more money away instead of spending it. The savings rate climbed to 5.7% from 5.4% and reached the highest level since the end of 2012. Also, inflation as gauged by the PCE price index rose a scant 0.1%, and the increase over the past 12 months was unchanged at 1.6%. Inflation spiked earlier in the year but has leveled off during the summer. The core PCE rate that excludes food and energy also edged up 0.1%.


 

37344 Postings, 3769 Tage Anti LemmingChart dazu

 
  
    #113077
3
29.08.14 15:06
 
Angehängte Grafik:
hc_1037.jpg (verkleinert auf 82%) vergrößern
hc_1037.jpg

8965 Postings, 3992 Tage bammienunja, Crash-Propheten hin oder her

 
  
    #113078
5
29.08.14 15:18
das sie sich selbst vermarkten wollen ist klar, jedoch achte ich weder darauf noch kaufe ich deren Bücher.  

Wichtiger ist doch was sie zu sagen haben. Das sie nicht zu 100% richtig liegen können ist ebenfalls klar.

Vom Standpunkt aus betrachtet, das alle Symptome die wir erleben, schlicht gewollt und geplant sind, erscheint der Gesamtkontext schon ganz anders. Im Zusammenspiel mit der sogenannten Neuen Weltordnung, ist es nur schlüssig, dass die Währungen durch immer weitere Aktionen und Reaktionen kollabieren und eine globale einheitliche neue Währung installiert wird. Gold wird als Übergangswährung fungieren, warum kaufen sonst die Zentralbanken Unmengen bis zur Oberkante physisches Gold auf ?

Im Prinzip werden die Wehen, anhand der Summer aller Symptome, verstärkt präsenter. Wann die Geburt letztendlich eingeleitet wird, läßt sich m.M. nach nur anhand der Intensität der Symptome erahnen. Hierfür gibt es keine Charts, die einem das Signal anzeigen.  Ich würde sagen, am Kartenhaus der Aktionen und Reaktionen, wird gerade das Dach gezimmert.


 

37344 Postings, 3769 Tage Anti LemmingDas Mantra der Fed scheint zu sein:

 
  
    #113079
4
29.08.14 15:27
Dass irgendwann Alles zusammenbricht, wissen wir. Es ist unvermeidlich. Aber vorher wollen wir wenigstens noch alle Bären getötet haben ;-)  

37344 Postings, 3769 Tage Anti LemmingH.W. Sinn: "EZB hat ihr Pulver längst verschossen"

 
  
    #113080
10
29.08.14 15:36
www.wsj.de/nachrichten/SB10001424052970203622804580121523413048094

Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn wirft der EZB im Interview vor, ihr geldpolitisches Pulver vorschnell verschossen zu haben. Jetzt, wo die Konjunktur eine Lockerung notwendig mache, habe die Zentralbank keine Munition mehr.

- Herr Professor Sinn, die Inflationsrate im Euroraum ist im August auf 0,3 Prozent gesunken. Für wie ernst halten sie die Deflationsrisiken?

Hans-Werner Sinn: Noch ist das keine Deflation, sondern Inflation, und die Kerninflationsrate liegt deutlich höher. Hier zeigt sich im Wesentlichen der Effekt der fallenden Energieeinfuhrpreise. Das ist nichts, was in irgendeiner Weise beunruhigend ist.

- Aber die Inflation im Euroraum sinkt nun schon seit drei Jahren…

Sinn: Das kann man auch gut finden. Immerhin ist die EZB verpflichtet, für Preisstabilität zu sorgen.

- Die EZB definiert Preisstabilität aber mir knapp 2 Prozent Inflation …

Sinn: Ich habe ja Verständnis dafür, dass die EZB knapp 2 Prozent Inflation anstrebt, um die Änderung der relativen Preise zu erleichtern. Aber dann soll sie bitte nicht von Preisstabilität sprechen. Ich mag diese semantischen Verdrehungen nicht.

- Wenn wir uns darauf einigen, dass knapp 2 Prozent Inflation als Ziel der EZB akzeptabel sind, sind es dann auch groß angelegte Wertpapierankäufe, um dieses Ziel zu erreichen?

Sinn: Nein – denn das ist keine Antideflationspolitik. Das ist einfach eine fiskalische Rettungspolitik. Geldpolitik zu machen heißt Zinsen zu senken und Liquidität im Sinne kurzfristiger Kredite an die Banken gegen erstklassige Sicherheiten bereit zu stellen. Wenn die EZB jetzt private Schuldtitel aufkauft, dann betreibt sie direkte Kreditfinanzierung maroder Firmen und Staaten, vor allem in Südeuropa. Es werden Kreditrisiken auf die Steuerzahler übertragen. Das ist jenseits dessen, was das Mandat der EZB hergibt, und das verbietet auch der Vertrag von Maastricht. Wenn man so etwas will, dann muss man diesen Vertrag ändern.

- Und wenn eine Antideflationspolitik nur noch über solche Wertpapierkäufe möglich ist? Die EZB hat ihre Möglichkeiten zur Senkung von Leitzinsen schließlich ausgereizt.

Sinn: Dann hat die EZB ihr Pulver verschossen.

- Einr Zentralbank, die zugibt, dass sie nicht mehr handlungsfähig ist – wäre das nicht ein verheerendes Signal?

Sinn: Das entzieht sich meine Beurteilung. Ich bin kein Psychologe, sondern Ökonom. Irgendwann ist man bei null, und dann ist Ende. Jetzt rächt es sich eben, dass die EZB ihr Pulver viel zu früh verschossen hat.

- Manche Ökonomen sagen genau das Gegenteil – dass die EZB zu zögerlich war. Können sie das nachvollziehen?

Sinn: Nein, denn die EZB (hat) ja frühzeitig gehandelt. Sie hat 2008 richtigerweise Liquidität zur Verfügung gestellt. Aber als die Wirtschaft 2009/2010 wieder anzog, da hat sie den Ausstieg aus dieser Liquiditätspolitik nicht gefunden. Deswegen hat sie jetzt, wo eine geldpolitische Reaktion auf die konjunkturelle Abschwächung nötig wäre, keine Munition mehr, auf die sie legitimerweise zugreifen darf....  

4021 Postings, 2381 Tage PalaimonDraghis Aktionen sprechen eine deutlichere Sprache

 
  
    #113081
3
29.08.14 18:51
als Yellens Worte.

Draghi's Actions Speak Louder Than Yellen's Words

Draghi said that monetary policy can help prevent deflation, and that he was prepared to use unconventional monetary tools such as negative interest rates and quantitative easing to fight it. But he said that unemployment is largely a structural problem and it was up to the governments of the Eurozone and the EU itself to solve that problem through unified bank regulation, coordinated fiscal policies, improved labor mobility, and other policies not controlled by central banks.

Draghi also showed a good grasp of complexity theory and was properly wary of some of the unintended consequences of overly loose monetary policy. He was concerned about asset bubbles and inflation risks if monetary policy was too loose for too long.

In short, he acknowledged some role for the ECB, but was concerned about bubbles. He put the need for action squarely on the shoulders of the governments of the Eurozone members.

Draghi once again demonstrated that he is a master of the art of central banking, which involves saying little and doing less. He says what needs to be said to reassure markets at key junctures, and then says little else. He does not act at all if words alone are enough. This is the gift of great central bankers. Draghi seems to be the only central banker left who still possesses the gift.

Yellen's speech was the opposite.

She began with the same recognition as Draghi that the unemployment problem has both cyclical and structural causes. But then she came down emphatically to the view that the cyclical component was large, and there was much the Fed could do to alleviate unemployment.


At the Jackson Hole Fed meeting, Yellen and Draghi debated the most important policy issue facing central banks today ?and here?s the score.
-----------
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

450 Postings, 539 Tage BerixWeshalb schmunzelt Vladimir so zufrieden?

 
  
    #113082
2
29.08.14 23:56
Wer weiß ....  
Angehängte Grafik:
pugri4.jpg (verkleinert auf 59%) vergrößern
pugri4.jpg

450 Postings, 539 Tage BerixEs wird immer enger Im S&P

 
  
    #113083
4
30.08.14 00:34
Ich halte Trendlinien im logarithmischen Chart für zweifelhaft weil sie sich mit dem jeweiligen Zeitfenster verändern. Über eine komplette Hausse könnte ihre Betrachtung vielleicht sinnvoll sein - falls viele Akteure dort hinschauen und evtl. Handelsentscheidungen daraus ableiten. Im Bild sieht man, das eine 5%-"Korrektur" den fast dreijährigen Aufwärtstrend brechen würde, eine 10%-"Korrektur" sogar den ab 2009.
 
Angehängte Grafik:
eng.jpg (verkleinert auf 60%) vergrößern
eng.jpg

5776 Postings, 555 Tage NikeJoeEin Ausbruch nach oben

 
  
    #113084
30.08.14 09:53
wäre schon denkbar.
Dann eine letzte Phase der Mega-Euphorie.

Die US- Börse steigt seit Okt. 2011 mit 20% p.a.. Seit 2009 mit etwas weniger Anstieg.
Ist das noch länger haltbar?
Steigen die Gewinne ähnlich?

Das Ganz sieht recht gefährlich aus. Nur mehr etwas für sehr schnelle Trader!
Investoren sollten sich da heraushalten.

 

5776 Postings, 555 Tage NikeJoeDie Kleinen werden erst später

 
  
    #113085
1
30.08.14 11:23

in diese Bullenmarkt einsteigen.

Bisher sind die nicht eingestiegen. Warum?
Möglicherweise, weil sie 2008 so extrem geschockt wurden ??
Das benötigt Zeit, um die schweren Verluste zu verdauen.

Doch die Finanzindustrie arbeitet intensiv daran diesen Leuten zu verkaufen, dass Aktien wegen ZIRP absolut "alterantivlos" seien. Vor allem kann man jetzt beim Verkauf vorrechnen, wie man "einfach" 20% p.a. machen kann.

Spätestens mit fallenden Bonds, werden diese Leute mehr Aktien kaufen wollen.


Es zählt in dieser Welt nicht mehr WAS der Markt fundamental tun sollte, sondern WAS der Markt tut, weil eben Geld die Welt überschwemmt.

Es könnte auch ein Crack-Up-Boom beginnen!


 

37344 Postings, 3769 Tage Anti LemmingWenn "Bären" sowas posten

 
  
    #113086
1
30.08.14 12:37
ist das Eintreten des Gegenteils weit wahrscheinlicher.  

7911 Postings, 1304 Tage zaphod42Auch 2007

 
  
    #113087
1
30.08.14 12:53
waren die Kleinen noch nicht eingestiegen. Das ist also keine notwendige Bedingung für eine Baisse. Ich vermute dass die Kleinen erst im nächsten Zyklus einsteigen werden (Richtung 2020), weil dann eine neue Generation von nicht börsenentäuschten herangewachsen ist. Die Erinnerung an 2000 ist noch zu frisch.  

37344 Postings, 3769 Tage Anti LemmingIn der Tat

 
  
    #113088
1
30.08.14 13:06
verlief die Rallye von 2003 bis 2007 ohne große Beteiligung Derjeniger, die sich im Dot.com-Hype die Finger verbrannt hatten. Die Rallye ab 2009 ff. findet fast ausschließlich unter Hedgefonds statt. Amerikanische Kleinanleger sind massenhaft ausgestiegen, als sich die Kurse nach der 2009-Baisse wieder leidlich erholt hatte (um 2012). Kein Wunder, denn sie sehen ständig mit eigenen Augen, was an dem von den US-Medien progagierten Erholungs-Hype dran ist (wenig) und was nicht.

Spannend wird es, wenn die Hedgefonds den "Exit" hinlegen wollen. Buchgewinne allein machen sie nämlich nicht reich. Diese Phase erkennt man oft daran, dass in den Medien auf "unterinvestierte Kleinanleger" hingewiesen wird, die jetzt "endlich" (nach angeblich 5 Jahre Zögern) einsteigen wollen. Oder weil, wie in # 085 propagiert, der große "Crack-up-Boom" (Melt-Up) unmittelbar bevorstehe.
 

7911 Postings, 1304 Tage zaphod42Ein solcher Hype unter Kleinanlegern

 
  
    #113089
1
30.08.14 13:16
findet aus den genannten Gründen rund alle 15-20 Jahre statt: Ende 20er, (kriegsbedingter Ausfall 40er), Mitte 60er, Mitte 80er, Ende 90er, Ende 2010er?

Fazit: Reich werden wir alle erst nach dem nächsten Crah wenn die Hedgefonds und das billige Geld raus sind. Die dann folgende Hausse sollte in der Endphase zu einem breiten Aktienhype führen.  

8419 Postings, 2593 Tage wawidu"Anomalie" im SPX

 
  
    #113090
3
30.08.14 17:24
Das langmonatige Mittel bei den Tagesumsätzen der SPX-Werte liegt knapp über zwei Mrd. Shares. Das aktuelle Upleg der Kurskurve stieg steil an, doch die Umsätze fielen deutlich unter den Durchschnitt. Solche Divergenzen findet man recht selten.  
Angehängte Grafik:
_spx12m.png (verkleinert auf 82%) vergrößern
_spx12m.png

8419 Postings, 2593 Tage wawiduA.L. # 088

 
  
    #113091
1
30.08.14 17:48
Letzte Woche hatte ich in Frankfurt ein Privatgespräch mit einem Investmentbanker der Deutschen Bank. Diesen habe ich u.a. auf die in den US Medien immer wieder erwähnten "unterinvestierten Kleinanleger" angesprochen. Sein lapidarer Kommmentar dazu: "Schwachsinn! Im Gegensatz zu früheren Epochen tummeln sich US Kleinanleger heutzutage in einer breiten Palette von ETFs. Schaut man sich mal die Umsätze etwa von SPY oder QQQ an, kann von unterinvestiert absolut keine Rede sein."

Hier noch der langfristige Wochenchart des SPX mit Volumenbalken:    
Angehängte Grafik:
_spx20jw.png (verkleinert auf 82%) vergrößern
_spx20jw.png

450 Postings, 539 Tage Berix#084 Die Erklärung langfristiger Kursentwicklungen

 
  
    #113092
30.08.14 17:50

ist wohl eher die (ungedeckte) Geldmengenausweitung und das Zins(eszins)-System, nicht steigende Gewinne. Wobei man bei Aktien von ungedeckt nicht immer sprechen kann. Ein Unternehmen mit Eigenkapital, Produktionsfähigkeit und Absatzmarkt hat eben einen Sachwert und einen Ertragswert unabhängig vom Aktienkurs. Im S&P gibt es eine jahrzehntelange typische Gerade mit ca. 9% Anstieg die mir signifikant erscheint. Beim zu erwartenden Zusammenbruch der westlichen Finanzsysteme, der sich durch Gelddrucken höchstens hinausschieben lässt, wird diese Regelmäßigkeit enden und durch eine andere ersetzt werden. Gepostet vor anderthalb Jahren:


 

450 Postings, 539 Tage Berix092 - Das Bild dazu

 
  
    #113093
30.08.14 17:50
 
Angehängte Grafik:
spi_bewert3.jpg (verkleinert auf 68%) vergrößern
spi_bewert3.jpg

8419 Postings, 2593 Tage wawiduNikeJoe # 085

 
  
    #113094
30.08.14 20:10
Bis dato, meist erst nach 2003 resp. 2008, hat die Finanzindustrie rund 1400 ETFs geschaffen, die speziell auf Kleinanleger zugeschnitten sind (niedrige Kosten machen Publikumsfonds zunehmend uninteressanter, im Vergleich zu den zugrunde liegenden Indizes deutlich niedrigere Preise - z.B. ETF SPY = 10% des $SPX).  

450 Postings, 539 Tage BerixBarroso ist ein US-gesteuerter Roboter ..

 
  
    #113095
31.08.14 00:29
.. durch ein technisches Problem kam es heraus. Der Vorfall wird aber vermutlich von den Mainstreammedien verheimlicht werden.  
Angehängte Grafik:
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