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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 5228
neuester Beitrag: 25.11.17 10:30
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 130688
neuester Beitrag: 25.11.17 10:30 von: Emilia Stival. Leser gesamt: 13086957
davon Heute: 3626
bewertet mit 439 Sternen

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51063 Postings, 4951 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
439
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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130662 Postings ausgeblendet.

323 Postings, 50 Tage Emilia Stivali# 662 - Himmelsritt

 
  
    #130664
22.11.17 19:17
Dem DAX wird schon schlecht.

 
Angehängte Grafik:
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323 Postings, 50 Tage Emilia StivaliNächste ital. Großbank geht über den Jordan

 
  
    #130665
2
22.11.17 20:16
Der Kurs von Banca Carige fiel heute um 92,5 % auf 1,2 Cents (unten). 2012 stand er noch bei 20 Euro.

www.handelsblatt.com/finanzen/...g-fuer-italiens-banken/20600452.html

...Am Freitag nahm die italienische Börsenaufsicht Consob Aktien der Regionalbank Banca Carige temporär aus dem Handel. Sie reagierte damit auf die gescheiterte Kapitalerhöhung der Banca Carige...

Die neuntgrößte Bank Italiens hatte kein Bankenkonsortium gefunden, das ihr den Erfolg einer Kapitalerhöhung von 560 Millionen Euro garantieren wollte....

....Die EZB verlangt von dem Institut eine dickere Kapitaldecke, damit es die faulen Kredite in seiner Bilanz reduzieren kann.... Das Institut leidet schon länger unter Kapitalproblemen. Die nun gescheiterte Geldbeschaffung wäre die dritte Kapitalerhöhung seit 2014 gewesen....

Die Krise um die Banca Carige wirft ein Schlaglicht auf den Zustand von Italiens Bankenbranche: In keinem anderen europäischen Land lasten so viele Problemkredite auf den Bankbilanzen...

 
Angehängte Grafik:
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550 Postings, 91 Tage Shlomo SilbersteinEU Komission rügt Italien

 
  
    #130666
2
22.11.17 22:56
Die rekordverdächtig hohe Verschuldung in Italien ruft die EU-Kommission auf den Plan. Das Land sei die große Schwachstelle in der Euro-Zone. Aber auch Musterschüler Deutschland kriegt sein Fett weg.
 

323 Postings, 50 Tage Emilia StivaliReif für den Bruch nach unten

 
  
    #130667
2
22.11.17 23:06
Termin steht allerdings noch nicht fest ;-)
 
Angehängte Grafik:
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323 Postings, 50 Tage Emilia StivaliDas Schweigen der Bären

 
  
    #130668
1
22.11.17 23:10
ist nicht wirklich bullisch.

Artikel mit vielen Charts.

www.zerohedge.com/news/2017-11-22/silence-bears

Kernsatz:

Indeed, not only are bulls bullish, but some of the remaining bears ... have resigned themselves to talk blow-off top coming and are busily identifying higher upside targets from 2700-3000. Funny that. Bulls are bulls and bears are bulls.  

3959 Postings, 2403 Tage lifeguardsolange die musik spielt

 
  
    #130669
3
23.11.17 00:50

es, es steigt halt solange käufer dominieren. erst wenn alle voll investiert sind wirds blöd, dann fehlen dann plötzlich die käufer, eben weil alle schon maximal gekauft haben. aber zurzeit gibt es ja zum glück einen breiten geldfluss der ins etf-meer fliesst, der hält die party am laufen.

wenn die leute irgendwann mal aufhören, blindwütig etf zu kaufen; oder gar etf zu verkaufen..dann wird die party enden.

die etf von heute sind die mbs vom letzten crash.
beide haben viel gemeinsam: man verspricht den käufern sicherheit durch diversifikation.
man müsse nichts von markt verstehen, die mbs hatten ja triple aaa von den ratingagenturen und waren breit diversifiziert, also sicher.... und heute verspricht man den sparern, sie könnten blind und ohne hintergrundwissen passive etf kaufen. auch hier, sicherheit durch diversifikation und jedem zugänglich, auch ohne börsenkenntnisse.




 

3959 Postings, 2403 Tage lifeguardfehlendes risikobewusstsein

 
  
    #130670
1
23.11.17 08:18
bei den mbs wurden gute und weniger gute hypotheken gemischt und als risikofreies engagement verkauft, eine gute bewertung durch ratingagenturen genügte. dies führte dazu, dass die mbs zu überhöhten preisen gehandelt wurden, sie waren ja angeblich völlig risikofrei.

auch etf sind eigentlich nichts anderes als gebündelte papiere. inhalt gute und weniger gute aktien. da eine absolute sicherheit vorgegaukelt wird, führt das zu überhöhten preisen an den märkten. die etf werden unterdessen als ersatz für klassische, leider nun zinslose, sparkonten vermarktet. auch jetzt wieder wird den leuten eine sicherheit vorgegaukelt, die so nicht existiert.

versteht mich nicht falsch, ich finde die etf von der idee her eine supersache. das problem dabei ist aber, dass sie durch fehlendes risikobewusstsein zu überhöhten preisen an den märkten führen.

kaufen ohne überlegen oder kenntnisse, wie es die etf-werbung verheisst, hat an der börse noch immer ins verderben geführt.  

323 Postings, 50 Tage Emilia StivaliWas geht J. P. Morgan die Merkel-Krise an?

 
  
    #130671
23.11.17 08:30
www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...cht-fuer-alle-a-1179874.html

JP-Morgan-Chef Dimon "Merkels Schwäche ist schlecht für uns alle"

Das Scheitern der Jamaika-Gespräche sei "Gift für die Wirtschaft", klagten zuletzt deutsche Lobbyverbände. Nun äußert sich auch der Chef der US-Bank JP Morgan besorgt über die politische Krise der Kanzlerin.

Der Chef der US-Großbank JP Morgan Chase hat sich besorgt über das Scheitern der Sondierungsgespräche zur Bildung einer Jamaikakoalition in Deutschland geäußert. Die Tatsache, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer geschwächten Position befinde, sei "schlecht für uns alle", sagte Jamie Dimon auf einer Veranstaltung des Wirtschaftsklubs von Chicago.

Dimon steht seit zwölf Jahren an der Spitze von JP Morgan. Er ist zudem Vorsitzender des Business Roundtable, einer Lobbyorganisation von Unternehmenschefs. Der JP-Morgan-Chef kam damit zu einer ähnlichen Einschätzung wie deutsche Wirtschaftsvertreter. Diese hatten entrüstet auf das Scheitern der Jamaika-Verhandlungen reagiert.
 

323 Postings, 50 Tage Emilia StivaliLiegen die SocGen-Bären endlich mal richtig?

 
  
    #130672
2
23.11.17 09:55
Ein Anstieg der Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen auf über 2,75 % soll laut SocGen eine Aktienmarkt-Korrektur in Höhe von 15 % auslösen. Bei einem Anstieg auf 3 % soll sogar ein Aktien-Minus von 22 % drohen (Chart unten).

Anmerkung: Auch im Langzeit-Chart in # 667 ist unten die 10-jährigen-Rendite eingetragen ($TXN). Der Chart-Zeichner rechnet offenbar mit einem Ausbruch dieser Rendite nach oben (siehe Pfeil). Aktuell rentieren 10j.-UST mit 2,32 %. Seit Trumps Präsidentschaft ist $TXN jedoch deutlich gestiegen - von zuvor 1,45 % im Juli-Tief 2016.

Wenn der Zins-Chart der 10jährigen tatsächlich noch oben ausbrechen sollte, würde ein sehr langer, seit 1987 bestehender Downtrend gebrochen. Zwar macht die lange Zeit dieses Downtrends eine plötzliche Kehrwende statistisch unwahrscheinlich. Umso stärker aber wäre die (bärische) Wirkung, wenn dies - gegen die Konsenserwartung - dennoch geschähe.

------------------------

Die Auffassung von SocGen steht im Widerspruch zur Analyse von Goldman: GS sagt hat für Ende 2018 einen SP-500-Stand von 2850 vorhergesagt, WENN die 10-jährige UST-Rendite bei 3 % liegt (siehe # 643 im Bärenthread)

Goldmans vermeintlich bullische 3 % sind aber oberhalb der vermeintlich bärischen 2,75 %-Marke von SocGen.

Welcher der beiden Markt-Auguren liegt richtig?

Womöglich beide. Denn Goldmans bullische Empfehlungen sind - als die übliche Muppets-Verhohnepiepelung - in der Regel kontraindikatorisch bärisch zu interpretieren, während SocGen's bärische Prognose höchstwahrscheinlich "ernstgemeint bärisch" ist. Zwar lag auch SocGen in den letzten zehn Jahren fast immer falsch. Ich glaube aber nicht, dass SocGen intern gegen ihre öffentlich publizierten Empfehlungen wettet (wie Goldman).

https://www.marketwatch.com/story/...eld-crosses-this-line-2017-11-22

A 2.75% yield could spark a double-digit fall, says SocGen

How much of a rise in yields would it take to upend the bull market in stocks? Maybe not as much as investors think.

Strategists at Société Générale say if longer-term yields begin to recover, asset valuations could look particularly steep once the risk-free rate, usually the 10-year Treasury yield rose.

Value investors like Warren Buffett will often discount the free cash flow of a company on the basis of the risk-free rate to assess a stock?s value. Free cash flow refers to excess cash after all capital expenditures. If the risk-free rate rises, the overall value of this stockpile of cash accordingly shrinks.

?As a result, falling risk-free rates lead to rising asset prices. This has been the case for U.S. equity as well over the last few years,? they said.

By their estimate, the U.S. equity market could shed 15% of its value if the 10-year Treasury yield hit 2.75%....  
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323 Postings, 50 Tage Emilia StivaliDie US-Zinskurve ist seit 2016 flacher geworden

 
  
    #130673
23.11.17 10:32
Im Chart unten sieht man die US-Zinskurve vom 14. Dezember 2016 (schwarz) und die aktuelle US-Zinskurve vom 20. November 2017 (rot).

Am langen Ende gingen die Renditen in diesem Zeitraum leicht nach unten. Nach einem Ausbruch der US-10jährigen-Rendite nach oben, den SocGen als möglichen Bärenmarkt-Katalysator ausgemacht hat (# 672), sieht es daher faktisch nicht aus.

Ein Abflachen der Zinskurve ist allerdings per se ein bärisches Indiz: Sinken die Renditen der Langläufer, erwartet der Bondmarkt eher schwaches künftiges Wachstum. Befürchtet der Bondmarkt eine Rezession, kann die Zinskurve sogar "invertieren", d. h. die Rendite der Kurzläufer ist dann höher als die Langläufer.

Der Anstieg am kurzen Ende der aktuellen Zinskurve (rot) geht vor allem auf die Leitzinserhöhungen der Fed zurück.

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Fraglich bleibt, ob in der Ära des Gelddruckens - EZB und BoJ pumpen noch immer wie blöde - solche herkömmlichen Zinsbetrachtungen ÜBERHAUPT noch relevant sind. Die hyper-euphorischen ETF-Käufer (# 670) kaufen ja offenbar völlig losgelöst von fundamentalen Bedenken, und alles Negative (Hurrikane verwüsten USA) wird ins Positive (Home Depot verkauft wieder mehr Möbel) "gedreht" - Spinstories, die auch Wallstreet zurzeit eifrig verbreitet.  
Angehängte Grafik:
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323 Postings, 50 Tage Emilia StivaliJeff Bezos (Amazon) auf Platz 1 der Reichenliste

 
  
    #130674
1
23.11.17 11:12
https://www.bloomberg.com/billionaires/

Auf der Bloomberg-Reichenliste belegt Amazon-Gründer Jeff Bezos jetzt klar den ersten Platz. Er liegt 9 Milliarden Dollar vor Microsoft-Gründer Bill Gates, der Nr. 2.

Bezos und Gates verdanken dies dem jüngsten Nasdaq-Höhenflug, der die Amazon-Aktie auf irrsinnige 1158 Dollar hievte und die Microsoft-Aktie auf fundamental fragliche 83 Dollar.

Bill Gates wiederum besitzt 10 Milliarden mehr als die Investorenlegende Warren Buffett (Nr. 3).

Platz 4 der Bloomberg-Reichenliste belegt der Spanier Armancio Ortega. Er ist mit 74,7 Mrd. Dollar der reichste Mann Europas. Ortega hat sich vom Handlanger zum Eigentümer führender Textil-Modeketten (u. a. Zara) hochgearbeitet.

Nr. 5. ist Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, da auch die Facebook-Aktie zum Mond (180 Dollar) ging.

Carlos Slim, die Nr. 6, ist ein Mexikaner, der sich bei der (grenzkriminellen) Privatisierung vormals staatlicher Telefongesellschaften eine goldene Nase verdient hat.

Der erste Chinese folgt erst auf Platz 12. Es ist Jack Ma, der Gründer der führenden chinesischen Internet-Handelsplattform Alibaba. Ma ist der reichste Mann Chinas.

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Wenn die aktuelle Dot.com-2.0-Blase platzt, dürften sich in dieser Reichenliste erhebliche Verschiebungen ergeben. Die neuen Internet-Milliardäre wie Zuckerberg, Page und Brin fallen dann höchstwahrscheinlich weit abgeschlagen auf hintere Plätze, während Besitzer substanziellerer Firmen wie Buffett, Ortega und Kamprad (Ikea, derzeit Nr. 11) nach vorn rücken.  
Angehängte Grafik:
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10505 Postings, 4150 Tage gogolheute um 8 Uhr wurde der rote Koffer geöffnet

 
  
    #130675
23.11.17 11:35
damit hat der Finanzminister die ersten Zahlen NACH DEM BREXIT genannt.
ein Beispiel ....EST...
wir haben hier nur 3 Stufen
für die unterste Stufe wird sich nichts ändern, da diese viel von ,,Gastarbeiter" und Sozialleistungsempfängern ausgefüllt wird, zahlen Sie also weiterhin besonders viel Steuern vom Einkommen.
die Zwischenstufe erhält eine minimale Entlastung !!
Das dicke Plus ist für ,,die Reichen " Einkommen vorgesehen, aus diesem Grunde ist auch der Aufreger Steuerflucht schon lange wieder verbufft.
Wie sollnun ALLES gegenfinanziert warden ? hier liegt die Bombe im Text
-----------
auf unserem Planeten gibt es nur Propheten

10661 Postings, 3775 Tage wawiduUS Treasury Yields

 
  
    #130676
1
23.11.17 16:12
In 2017 sind die mit Laufzeiten zwischen 3 Monaten und 3 Jahren permanent am Steigen, während die mit längeren Laufzeiten stagnieren (5 Jahre) bzw. sogar gesunken sind (7 bis 30 Jahre)  
Angehängte Grafik:
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10661 Postings, 3775 Tage wawiduWie sich ein Zinsanstieg auf den NDX auswirkt

 
  
    #130677
23.11.17 17:19
hier der der 1year T-Note - natürlich nur rein rechnerisch. ;-)  
Angehängte Grafik:
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10661 Postings, 3775 Tage wawiduVerfassung der US Wirtschaft

 
  
    #130678
24.11.17 16:37
Die Verkäufe im Einzelhandel bewegen sich seit 2009 permanent nach oben und liegen aktuell deutlich über denen vor der letzten Rezession. Der Ausstoß des verarbeitenden Gewerbes hat allerdings den Stand vor der Rezession noch nicht erreicht. In den letzten Jahren ist dieser deutlich abgeflacht. Man kann also mit Fug und Recht sagen: Die US Wirtschaft steht eigentlich recht gut da. Im Prinzip braucht sie keine weitere Stützung durch die Regierung und die Fed.  
Angehängte Grafik:
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10661 Postings, 3775 Tage wawiduUS Vermögen - Haushalte und Stiftungen

 
  
    #130679
1
24.11.17 17:06
Wie gut es den Amis - speziell jedoch den Reichen - geht, zeigt der Chart der Vermögensmasse, die seit 2009 primär durch Aktiengewinne und Real Estate Gewinne gewachsen ist, abzüglich der Schulden. Ich gehe davon aus, dass die Schulden in erster Linie bei den weniger Begüterten bestehen.  
Angehängte Grafik:
fred_households_net_worth.png (verkleinert auf 76%) vergrößern
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10661 Postings, 3775 Tage wawiduGroße Vermögen bedürfen der Verwaltung

 
  
    #130680
24.11.17 17:25
Hier der Chart des global größten Vermögensverwalters - immer höher im Sauseschritt:  
Angehängte Grafik:
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blk_weekly.png

2536 Postings, 2677 Tage Murmeltierchenamz

 
  
    #130681
24.11.17 23:05
...in den letzten ca. 30tagen(!) ist amz in der mk um ca. 100mrd. $ gestiegen !!

das ist ungefähr soviel wie bmw und addidas zusammen wert sind !

es wird immer verrückter -  hört das jemals auf ???


 

5483 Postings, 3038 Tage learnerWenn sogar Staaten großflächig

 
  
    #130682
2
25.11.17 07:50
in Aktien investieren, dann kann der Wahnsinn sehr weit gehen.

Allerdings kann man trotzdem versuchen die Struktur des Anstieges zu nutzen, um einen Shorteinstieg zu suchen. Allerdings würde ich persönlich solche Aktien nicht shorten wollen, gerade wegen des Wahnsinns, der dahinter steckt. Vielleicht wird alles getan, um jeden Zweifel im Keim zu ersticken.

Ein Auszug aus einem Beitrag im Blog Bankhaus Rott:

"Zwei Freunde und Kollegen (beide ehemalige Wall-Street-Insider), Rob Marstrand und David Stockman, haben Amazon sorgfältig und unabhängig voneinander geprüft. Sie kamen zu dem gleichen Schluss: Das Unternehmen verliert Geld in seinem Kerngeschäft Retail.

Es verschleiert die Verluste mit niedrigen Steuern, Finanzleasing und Buchhaltungs-Tricks ? aber die Verluste sind echt? und nicht zu vermeiden."

http://www.rottmeyer.de/...bteste-aktie-ist-zum-scheitern-verurteilt/

Ich habe keine Ahnung wie viel Substanz hinter diesem Beitrag steckt, kann mir das allerdings gut vorstellen.

Anschließend noch der Chart mit der erwähnten Struktur. Ist sicherlich keine Handlungsempfehlung!  
Angehängte Grafik:
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5483 Postings, 3038 Tage learnerEin weiterer Liebling aus dem Land

 
  
    #130683
3
25.11.17 07:56
der allmächtigen Konzerne und der kaputten Gesellschaft ist Apple.

Steile, lange Anstiege wurden hier bisher von entsprechenden Seitwärts/Abwärts Phasen abgelöst.

Auch heute stellt sich die Frage, wie lange dieser Anstieg noch dauert? Kann Apple seine Kunden trotz immer teurer werdender Produkte bei der Stange halten?

Ich kann nur für mich persönlich sprechen. Ich kaufe keine Apple Produkte mehr. Die sollen erst einmal lernen Steuern zu zahlen!  
Angehängte Grafik:
apple.png (verkleinert auf 41%) vergrößern
apple.png

3959 Postings, 2403 Tage lifeguardamazon und die humankosten

 
  
    #130684
3
25.11.17 08:06
allerdings ist das nur bedingt richtig, amazon ist auch eine wette auf die automatisierung weiterer bereiche; insbesondere auf die auslieferung. es ist nun mal so, computer beziehen keinen lohn.* auch uber ist so eine wette auf zukünftiges business ohne arbeitskräfte.


*computer beziehen keinen lohn - das ist, nebenbei erwähnt, auch der grund weshalb unser steuersystem, welches hauptsächlich auf besteuerung der menschlichen arbeit beruht, dringend reformiert werden müsste.  

5483 Postings, 3038 Tage learnerDas ist ja das Problem der

 
  
    #130685
2
25.11.17 09:38
Digitalisierung und Automatisierung. Die Privatwirtschaft sieht sich angesichts eines globalen Konkurenzkampfes dazu genötigt Produktion und Verwaltung weitestgehend ohne menschliche Arbeitskraft zu gestalten.

Das dadurch die Nachfrageseite komplett zusammenbricht ist mittlerweile sogar dem ein oder anderen Konzernlenker klar.

Es reicht meiner Meinung nach aber nicht aus die Menschen mit Almosen zu alimentieren und vor der Glotze dahin siechen zu lassen.

Wenn Computer und Roboter alles ersetzen, was vorher Menschen erledigt haben, wird menschliche Arbeit, menschliches Können komplett entwertet.

Die Probleme, die zB. die islamische Welt mit ihren vielen jungen Menschen hat, denen keine Zukunft angeboten wird, würde zu einem globalen Phänomen.

 

323 Postings, 50 Tage Emilia StivaliDie Welt präsentiert "Chart des Grauens",

 
  
    #130686
25.11.17 10:24

der angeblich eine baldige Rezession in USA verheißt.

Das verheißt für Bären ärgerlicherweise nichts Gutes, da Gazetten wie "Die Welt" normalerweise hinsichtlich Börsenprognosen eher kontraindikative Relevanz haben ;-)

Zum Glück gibt es zugleich kontraindikative Hoffnung zweiter Ordnung (SocGen unten).

Der Indikator, um den es im "Welt"-Artikel geht, ist schlicht und ergreifend eine "inverse Zinskurve", wie ich sie bereits im von der hiesigen geschätzen Leserschaft sträflich ignorierten Post # 673, dritter Absatz, als potenzielles Rezessionssignal genannt hatte.

Freilich lägen dann die SocGen-Bären (# 672) grundfalsch, die ja gerade einen Ausbruch der 10-jährigen Rendite nach oben - also ein Aufsteilen der Zinskurve statt eines Abflachens [Welt] - als bärisches Signal ausgemacht haben wollen. Tröstlich ist, dass die SocGen-Bären in den letzten neun Jahren ein noch verlässlicherer Kontraindikator waren als der altbewährte Titelblatt-Kontraindikator, unter dem man den Welt-Artikel mit gutem Willen subsumieren kann. ;-)

Wollen wir der "Welt" also mal in diesem FALL beide Daumen drücken.

https://www.welt.de/finanzen/article170917412/...alysten-nervoes.html

Die Kurve [unten], die an der Wall Street als ein wirtschaftlicher Frühindikator gilt, stürzt gerade ab und steht jetzt auf dem tiefsten Stand seit der großen Finanzkrise ab 2007. Deshalb wird der Chart auch die ?Kurve des Grauens? genannt.

Diesen Chart des Schreckens werden nur die wenigsten Menschen außerhalb der Wall Street kennen. Dabei hat er es durchaus in sich. Er zeigt die Zinsdifferenz zwischen US-Staatsanleihen mit fünf und zwei Jahren Laufzeit. Normalerweise werfen länger laufende Zinspapiere mehr ab als kürzer laufende.
Mehr Zins, wenn man sein Geld länger verleiht...


 
Angehängte Grafik:
dwo-fi-chart-des-grauens-sk-jpg.jpg (verkleinert auf 31%) vergrößern
dwo-fi-chart-des-grauens-sk-jpg.jpg

323 Postings, 50 Tage Emilia StivaliLearner # 685

 
  
    #130687
25.11.17 10:28
Klassische Entwicklung, in der der "Entwicklungsstand der Produktivkräfte" in Widerspruch zu den "Produktionsverhältnissen" [= Besitzverhältnissen] gerät.

https://de.wikiquote.org/wiki/Produktivkräfte  

323 Postings, 50 Tage Emilia StivaliAustralische Hausblase platzt

 
  
    #130688
1
25.11.17 10:30

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