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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 4551
neuester Beitrag: 25.10.14 03:57
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 113772
neuester Beitrag: 25.10.14 03:57 von: undervalueds. Leser gesamt: 8630366
davon Heute: 1999
bewertet mit 417 Sternen

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38137 Postings, 3824 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
417
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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113746 Postings ausgeblendet.

4152 Postings, 2436 Tage Palaimon#747 How bizarre!

 
  
    #113748
7
20.10.14 19:43
Hier ist vom September die Rede. Deine Grafik covered nur die Zeit bis 1. Sepember.

http://www.forbes.com/sites/samanthasharf/2014/10/...ent-down-to-5-9/

Friday morning The Bureau of Labor Statistics released a much stronger than anticipated September jobs report.

Employers added 248,000 jobs last month, beating the 215,000 economists were predicting. The unemployment rate, which is drawn from a different survey of households, dropped from 6.1% to 5.9% crossing below 6% for the first time since before the recession.

http://www.ncsl.org/research/labor-and-employment/...thly-update.aspx

http://www.cnbc.com/id/102056652#.

http://www.huffingtonpost.com/2014/10/03/...yment-rate_n_5922146.html

http://data.bls.gov/timeseries/LNS14000000

Year   Jan  Feb  Mar  Apr  May  Jun  Jul  Aug  Sep
2014  6.6  6.7  6.7   6.3   6.3   6.1  6.2  6.1  5.9
-----------
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

38137 Postings, 3824 Tage Anti LemmingIn früheren Zeiten

 
  
    #113749
6
20.10.14 22:15
wäre ein Pullback an die 200-Tage-Linie "von unten" eine Short-Chance. In QEx-Zeiten jedoch ziehen die Algos die Charts gegen alle Vernunft und durch alle Widerstände bis zu einem neuen Doppeltop hoch - zumindest nach dem ERSTEN größeren Absacker.

Spätestens beim dritten, evtl. auch schon beim zweiten Absacker kommt dann tatsächlich eine größere Korrektur um -20 %. Das ist aber erst 2015 zu erwarten.

Alles nur meine Meinung.  
Angehängte Grafik:
bullo.png (verkleinert auf 72%) vergrößern
bullo.png

38137 Postings, 3824 Tage Anti LemmingEs kostet die Zentralbanker 200 Mrd. Dollar pro

 
  
    #113750
4
21.10.14 18:03

8453 Postings, 2648 Tage wawiduNicht lebensnotwendige Konsumgüter

 
  
    #113751
1
21.10.14 18:33
Aktuell liegt der nach der charttechnischen Methode P&F (Point & Figure) errmittelte Prozentsatz bullischer Aktien von Unternehmen im S&P 500, die nicht lebensnotwendige Konsumgüter produzieren, nur noch bei 38 %.    
Angehängte Grafik:
_bpdisc10jd.png (verkleinert auf 82%) vergrößern
_bpdisc10jd.png

6413 Postings, 610 Tage NikeJoeBuy the Dip

 
  
    #113752
1
21.10.14 20:48
Das gilt wohl auch dieses Mal wieder.

http://stockcharts.com/h-sc/...&mn=0&dy=0&id=p25167088906
Wahnsinn mit welchem Tempo das Fall unter die DMA200 wieder rückgängig gemacht wurde.
Da wird gierig wieder gekauft.
Die Fed wird keine Börsen-Crash zulassen. Davon kann jeder ausgehen, der Aktien kauft.
Don't fight the Fed. Die haben in diesem Krieg die größere Feuerkraft.


 

8933 Postings, 1359 Tage zaphod42Abwarten, Nike

 
  
    #113753
1
21.10.14 21:39

38137 Postings, 3824 Tage Anti LemmingElf Banken fallen bei EZB-Stresstest durch

 
  
    #113754
2
22.10.14 16:00

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/...-stresstest-durch/

Mindestens elf Banken aus sechs Euro-Ländern haben den EZB-Fitness-Check laut spanischen Medienberichten nicht bestanden. Das sind knapp zehn Prozent der untersuchten Institute. Der Euro brach nach der Bekanntgabe gegenüber dem Dollar ein.

 

33003 Postings, 5476 Tage KickyJakobsen: Another shock drop is coming

 
  
    #113755
2
22.10.14 17:57
Saxo Bank's Chief Economist Steen Jakobsen is predicting another 'shock drop' in the markets within a few weeks. With debt and low inflation continuing to create a nervous atmosphere behind most markets, Steen argues that we will hit fresh lows in mid-November.
The fourth Saxo Bank #TradingDebates are being held this Wednesday at the British Museum in London. Among the speakers will be Saxo Bank's Chief Economist Steen Jakobsen who's predicting another 'shock drop' in the markets within a few weeks. With debt and low inflation continuing to create a nervous atmosphere behind most markets,

Steen takes the view that central bank policy is creating a 'fantasy land' for investors and he points out that the recent 'day dive' in markets was a closer reflection of reality.
Steen outlines his suggestions for trading ahead of another dip in mid November with targets for the S&P 500 around 1810 and the Dax at 8000 - 7800.
https://www.tradingfloor.com/posts/...ng-and-its-coming-soon-2142996?
auch Martin Wolf sagt More turbulence ahead
With traders the world over still reeling from the severity of last week's market turbulence, Martin Wolf of the Financial Times casts a cool eye over the state of the world economy and forecasts that the trouble is far from over.
https://www.tradingfloor.com/posts/...-ahead-says-martin-wolf-2154176  

33003 Postings, 5476 Tage KickyBulgarische Corporate Bank völlig pleite

 
  
    #113756
2
22.10.14 18:10
nur 13% der Kredite gedeckt, Bondholder wollen den Staat verklagen
Umfang der Schulden fast so gross wie in Zypern
http://www.zerohedge.com/news/2014-10-22/...bank-had-valid-collateral
http://www.sharenet.co.za/news/...nk/de86da73d023b6ece5477f6aa29b9d2e
SOFIA, Oct 22 (Reuters) - An audit of Bulgaria's Corporate Commercial Bank (Corpbank) points to unusually bad business practices, including submitting untrustworthy financial reports to regulators and not properly collateralising loans, the central bank said on Wednesday.

The central bank had commissioned the international audit after Corpbank, Bulgaria's fourth-largest lender, was hit by a run on deposits in June that triggered the country's worst financial crisis since the late 1990s.

The audit found the needed impairment costs to be 4.2 billion Bulgarian lev ($2.7 billion) on total assets of 6.7 billion, the central bank said, adding that only 13 percent of Corpbank's loans had been properly collateralised.....


...In the meantime, a group of bondholders, including investors in the United States and Europe, is also considering suing the Bulgarian government. The bank, known by its Bulgarian initials, K.T.B., defaulted on $150 million in bonds in August....
http://www.nytimes.com/2014/10/22/business/...h-by-bulgaria.html?_r=0  

38137 Postings, 3824 Tage Anti LemmingSuper-Marios dreckige Spielchen

 
  
    #113757
4
22.10.14 18:57
www.boerse-online.de/nachrichten/meinungen/...aeppchenkurs-1000339259

...Wie gestern bekannt wurde, plant "Super-Mario" auch den Ankauf von Unternehmensanleihen, wobei die EZB vermutlich auch hier nicht als direkter Käufer auftreten, sondern die Papiere sgn. Investoren abkaufen wird.

Der Clou: Die Entscheidung, was wann wo gekauft werden wird, trifft nicht die EZB selbst, sondern der US-amerikanische Hedgefonds BlackRock, seines Zeichens größter Vermögensverwalter der Welt. Und um diese Aufgabe wahrnehmen zu können, erhält diese weltgrößte Heuschrecke von der EZB exklusiven Zugang zu allen sensiblen europäischen Unternehmensdaten.

BlackRock zählt als Hedgefonds zu den sgn. Schattenbanken, also Geldhäusern, die nur wenig kontrolliert werden, aber bankähnliche Geschäfte betreiben, ohne eine Banklizenz zu haben. Derzeit verwaltet das hierzulande sträflicherweise kaum bekannte Unternehmen nach eigenen Angaben rund 4,5 Billionen US-Dollar. Als Hedgefonds unterliegen diese Anlagen keinerlei staatlichen Garantien, auch haben solche Fonds keinen Zugriff auf Zentralbankgeld der Typen M0, M1 und M2. Aber der gute Herr Draghi, dessen Wurzeln ja tief in der Wall Street verankert sind, sorgt da nun für Abhilfe. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Federal Reserve ist alles andere als eine unabhängige Notenbank. Und der EZB-Präsident, falls er nicht gestoppt wird, wird auch die EZB an die großen Strippenzieher der amerikanischen Finanzindustrie verkaufen. [A.L.: Mein Reden seit Amtsantritt von Goldman-Draghi...] Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Mit Wirtschaftsankurbelung hat das so gut wie nichts zu tun. Wohl aber mit der Aufhübschung desaströser Bankenbilanzen. Und mit der Mutation der Notenbank in eine gigantische Bad Bank, die selbst zu dem wird, was sie eigentlich bekämpfen sollte: zu einem systemischen Risiko. Und dieses Risiko trägt wie gewohnt letztlich niemand anderes als der Steuerzahler. Gestern fanden die Börsen die neuen Nachrichten erst einmal phantastisch, aber das dürfte sich vermutlich bald ändern. Und ich bin gespannt, wie lange unser aufrechter Bundesbankpräsident Weidmann angesichts des von ihm nicht zu Verhindernden noch im Amt bleiben wird. Bemerkenswert originell war im Übrigen die Aussage Mario Draghis, bei seinem Vorhaben "nicht an seine Freunde in der City of London oder an der Wall Street" gedacht zu haben. Ach lieber Mario, Du wärst der Letzte, von dem ich ein gebrauchtes Auto kaufen würde. ...  

38137 Postings, 3824 Tage Anti LemmingMayer: Griechen oder Deutsche müssen aus Euro raus

 
  
    #113758
2
22.10.14 20:04
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/...ssen-aus-dem-euro/

Ex-Deutsche Banker: Entweder Griechenland oder Deutschland müssen aus dem Euro

Der ehemalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, erwartet eine Zunahme des Zentralismus und der Planwirtschaft in Europa. Einen Kurswechsel der Geldpolitik werde es erst geben, wenn der Bürger dies politisch erzwingt oder eine neue Krisenwelle das System endgültig zerstört.  

8933 Postings, 1359 Tage zaphod42Grüner Fischer mit Durchhalteparolen

 
  
    #113759
3
22.10.14 20:16
aka "Aktien sind nun mal schwankungsintensiv", nachdem er bei Dax 10.000 strong long war.

http://www.ariva.de/news/kolumnen/...Finger-weg-von-Emotionen-5192109

Nachdem lehna gestern long ging, bin ich bärisch gesehen nun sehr zuversichtlich. lehna war nicht der einzige, der an der Baisse zweifelte, es sind in den letzten Tagen viele wieder umgekippt, nachdem bei Dax 8400 Land unter war.

Fazit: Es besteht eine gute Chance, dass die Zwischenkorrektur vorbei ist, weil die Wackelbullen alle wieder drin sind.  

38137 Postings, 3824 Tage Anti LemmingPlatzt jetzt die letzte große Blase?

 
  
    #113760
1
22.10.14 21:19
Es ist die "Zentralbanker-können-alle-Probleme-aus-der-Welt-schaffen"- Blase.

Ich hatte von Anfang an Zweifel an der Nachhaltigkeit des Fed-Ponzi-Spiels, in das später auch die Bank of Japan und die EZB einstiegen.

Nun aber kommen selbst Marketwatch-Kommentatoren Bedenken:

www.marketwatch.com/story/is-the-last-great-bubble-bursting-2014-10-21

I believe that the Last Great Bubble is bursting ? faith in central banks to solve all problems.

I have said this before and it is worth repeating. Twenty years ago, I'm fairly sure people said "don't fight the Bank of Japan." Two months ago, you could have said "don't fight the European Central Bank." Now, with the Federal Reserve ending quantitative easing as worldwide economic data falters, it appears the time to "fight the Fed" has come.

I have waited a long time personally for this environment, given that I have largely stood alone on the deflation-pulse thesis for the better part of a year and a half, and have been very public about failed reflation. The pushback was always that I was wrong, that markets were fine, and that equity gains proved it....

Narrative always follows price, and everyone loves buy-and-hold at the top. Markets desynched from reality, as our own ATAC Inflation Rotation Fund ATACX  had difficulty gaining traction following the taper tantrum of May 2013. Conditions have changed, and the historical relationships we use for our risk trigger to rotate between Treasurys and equities are normalizing back to historical cause and effect.....

I know people are blaming this on Ebola and Europe, but I think what's happening is severely underappreciated. This is not a traditional "correction" because inflation expectations have collapsed alongside yields, in the context of trillions of dollars of stimulus. Mario Draghi put tremendous confidence in markets when he said he would do "whatever it takes" to save the euro, and now bond yields in Spain and Italy are diverging from U.S. Treasurys and German bunds. Something fundamental has changed in the market's perception.

So, what happens if my belief is right that the Last Great Bubble is bursting? It likely means a significant reset could soon occur unless reflation hope kicks in with gusto. Hard to imagine.

Take a look below at the price ratio of the iShares Barclays TIPS Bond Fund ETF TIP,  relative to the Pimco 7-15 Year U.S. Treasury Index ETF TENZ. As a reminder, a rising price ratio means the numerator/TENZ is outperforming (up more/down less) the denominator/TENZ. Notice the collapse?

 
Angehängte Grafik:
tiotenz.png (verkleinert auf 72%) vergrößern
tiotenz.png

38137 Postings, 3824 Tage Anti LemmingH. Bassman (Pimco) sieht "kognitive Dissonanz"

 
  
    #113761
2
22.10.14 22:01
Die Finanzmärkte sind mit zwei sich widersprechenden Signalen konfrontiert.

1. Die US-Dollar Zinskurve (Erwartung zukünftiger Leitzinsen) steilt sich auf. Dahinter steht die Erwartung, dass die Leitzinserhöhungen der Fed in 2015 ff. wie derzeit erwartet vonstatten gehen, und dass die US-Wirtschaft im gleichen Zeitraum wie erwartet/erhofft wächst.

2. Die Optionsprämien auf US-Staatsanleihen weisen die niedrigste Volatilität seit Jahrzehnten auf. Wenn aber die Leitzinsen tatsächlich steigen sollten (1), dann müssten die Kurse länger laufender US-Staatsanleihen sinken, was wiederum die Vola (theoretisch) ansteigen lassen müsste. Denn Bondtrader müssten sich dann gegen fallende Bond-Kurse absichern. Dies TUN die Bondtrader aber offensichtlich nicht, sonst wäre die Vola nicht so niedrig.

Dies passt gut zum unterperformenden TIP:TENZ-Chart in # 760. Der Kurs von TIP (= inflationsgesicherte US-Staatsanleihen) ist ein Maß für die Inflationserwartung. Wenn die Inflationserwartung sinkt, fällt TIP relativ zu TENZ.

Eine sinkene Inflationserwartung (= Deflationstendenz) passt aber nicht zum obigen Wachstums-Szenario in (1), dass die Fed - in ihrem üblichen Hedonismus - zum Besten gibt und das sich in der steilen US-Zinskurve widerspiegelt.

Des Rätsels Lösung dürfte daher lauten: Der Optionsmarkt (2) liegt richtig, er nimmt die rosigen Fed-Wachstumserwartungen "nicht für voll". Die US-Dollar Zinskurve (Yield Curve), spiegelt die hedonistischen Fed- und Markterwartungen hinsichtlich der US-Konjunkturerholung wider, die sich nicht erfüllen dürften (statt dessen: Stagnation/Deflation).

FAZIT:

1. Wir sehen in USA eine Wiederholung des japanischen Deflations-Szenarios - eine Bilanzrezession, wie Richard Koo sie für Japan beschrieben hat. Auch in Japan ging es nach 1990 jedesmal dann, wenn die BoJ angesichts scheinbar guter Wirtschaftsdaten den "Fuß vom Gas" nahm, bergab. Daraus resultierte eine Zickzack-Entwicklung des Nikkei, der in Wellenlinien von 40.000 in 1990 auf 8000 in 2010 absackte.

2. Die US-Leitzinsen werden 2015 nicht oder kaum erhöht - im Gegensatz zur derzeitigen Markterwartung. Alle darauf basierenden "Wetten" gehen voraussichtlich in die Hose.

3. Dazu zählt auch die Wette auf weiter steigende US-Aktien. Dieser werden mMn Ende 2015 tiefer stehen als am Top in 2014. D. h es wird voraussichtlich eine länger andauernde Korrektur geben, die die Deflationsrealität einpreist. Die Fed wird zwar mit QE4 dagegen halten. Ob der Markt die Fed-Hütchenspiele dann allerdings noch weiter ernst nimmt, steht in den Sternen. Die Regel "Don't fight the Fed" ist solange richtig, bis sie falsch wird (siehe dazu auch # 760 - Platzt jetzt die  "Zentralbanker-können-alle-Probleme-aus-der-Welt-schaffen"- Blase).





www.pimco.com/EN/Insights/Pages/...l-Market-Cognitive-Dissonance.aspx


- Presently, the financial markets are confronted with two conflicting pricing structures: a U.S. dollar yield curve that anticipates a significant increase in interest rates over the medium term, and an options market that offers ?rate insurance? at the lowest prices in decades.

- Markets may appear confounded by cognitive dissonance, but forward-looking investors can peer through the fog: A return to a more recognizable risk/return profile, even if market returns are lower overall (as may well be the case over the secular horizon), could help investors more confidently align longer-term objectives with strategies.

In psychology, cognitive dissonance is the mental stress or discomfort caused by holding two or more contradictory beliefs at the same time, or from receiving new information conflicting with existing beliefs, ideas or values.

Presently, the financial markets are confronted with two conflicting pricing structures: a USD yield curve that anticipates a significant increase in interest rates over the medium term, and an options market that offers ?rate insurance? at a historically low cost.

An investment conundrum ?

Woe to the investor who fails to heed the admonishment: ?Don?t fight the Fed.?

And so it has been for the past five years that the Fed has implemented a grand scheme to increase monetary velocity via financial repression (zero interest rate policy, or ZIRP, and asset substitution) to create inflation, depreciate nominal debt and delever both the public and private economies of the United States .

Yet we have all seen this movie before; we know that the calm financial landscape the Fed has engineered will at some point become roiled. But let?s be clear, this is not a dire prediction for calamity, in our view, it is just a notification that today?s placid financial market will eventually return to a more normal risk profile.

The yield curve appears to be fully awake to the possibility that the Fed could lift the heavy hand of financial repression ? at least that is one interpretation of a still-steep yield curve. While substantially flatter than its peak earlier this year, the current (as of 8 October) level of the benchmark two-year Treasury versus 10-year Treasury spread of 176 basis points (bps) is well above its 20-year average of 124 bps.

Yet this notice remains undelivered to the options market as the cost of interest rate insurance, quoted short-hand as the measure of implied volatility, is still near its ?forever? low. Currently (as of 8 October) a three-month option on the 10-year swap rate sports an implied volatility of 69 bps versus its 20-year average of 105 bps. To apply some context to this statistical gibberish, an implied volatility at this level suggests a daily move of barely 4 bps. A more salient interpretation: Such a level of implied volatility creates a ?break-even? range of less than +/? 16 bps for an entire month ? a rather confounding number when one considers that the 10-year rate traversed 104 bps in two months during last year?s Taper Tantrum.

Some may view the shape of the yield curve and the level of implied volatility as two independent and separate observations, but in fact they are historically well-linked. While it might be easy to rely upon charts and graphs to support this notion, instead I would like to present a heuristic parable as to why the linkage between these two risk vectors may soon revert toward their more normal relationship.

In Figure 1 [A.L.: unten], the eggplant line is the yield spread between the two-year swap rate and the 10-year swap rate while the avocado line is the level of implied volatility for a three-month expiry option on this same 10-year rate. While ?conjoined twins? they are not, it is clear that these two risk vectors mostly have traversed a similar path over the past 20 years, at least until recently. While we might engage in a series of compounding differential equations to support this relationship, instead let?s just apply some common sense.

A forward rate is often described as the market?s ?prediction? of where interest rates will be at some given time in the future. Let me please dispel you of that notion: No one paced the corner of Wall Street and Broad (or the local Newport Beach Starbucks) taking a poll. A forward is simply the mathematical discounting of the spot curve to produce an ?arbitrage free? price, no more, no less. That said, I will concede that the spot curve does contain meaningful information about how market participants value risk, and as such, there is significant value to be gained by analyzing the shape of the forward surface.

In a brief digression for those who are unfamiliar with the concepts of spot and forward rates, let?s consider this hypothetical decision process. You have been entrusted with investing your mother?s retirement funds. You can buy either a one-year CD at 2% or a two-year CD at 3%: Which do you choose? The action you take depends upon where you think you can purchase another one-year CD next year to make this an apples-to-apples comparison (so both investments have a two-year horizon). You would take the former investment only if you were confident the one-year ?forward? CD could be purchased at 4% (or higher). (2% for the first year plus 4% for the second year is roughly equal to 3% for both years.) In broad strokes, this is the definition of a forward rate: It is the level of rates in the future that creates indifference today.

Back to our main point: When the spot curve is flat, the forward curve will also be flat at about the same level. However, when the spot curve gains some shape, forward rates will diverge from spot rates. The steeper (or more inverted) the yield curve, the greater the distance between the spot price and the forward price.

Until Brian Greene can find a wormhole into the multi-verse, time only can travel forward and the future must become the present. With no consideration as to whether the forward grinds to the spot or a spot price heads to its forward, a larger spread reasonably implies a greater uncertainty of the outcomes. And since implied volatility tends to be a function of uncertainty (risk), option prices tend to rise in conjunction with a steeper (or more inverted) yield curve.

The current situation is nearly the dictionary definition of cognitive dissonance: the discomfort experienced when one tries to hold two contradictory beliefs at the same time.

The yield curve is presently so steeply sloped that the one-year rate is implied to double in six months and the two-year rate seems slated to triple in two years. Even the less volatile five-year rate might be over 100 bps higher as spring turns to summer in 2016. Yet despite this uncertainty embedded into the yield curve, most measures of implied volatility are near their ?forever? lows.

The hemoglobin line in Figure 2 is a cousin of the well-known MOVE Index (the VIX of interest rates). Annotations show the events that locally drove volatility over the past 20 years; the current reading of 63 is extraordinarily low. Moreover, even a cursory glance would inform one that on the few times this index has breached 60, some sort of significant event has soon followed to pressure option prices higher.

While anecdotal, this evidence suggests there is a limit as to how far the shape of the yield curve can diverge from the level of volatility. The malibu line in Figure 3 charts the ratio between the difference of the two-year rate today and one-year forward (often called the ?carry?) and the cost of a one-year option on the two-year rate.

A Wall Street aphorism for option traders describes the ?three-to-one rule.? Here, one measures the interest rate income embedded in the yield curve (the ?carry?) and compares this to the cost of an option of similar tenor. When this ratio reaches three to one, the trader should buy the option.

What is the source of this rule? Let?s skip the math and just consider this as a game. Assume one has no opinion as to whether the spot or forward price will be realized in the future. So if asked to weigh the odds of either outcome, the only rational ex ante guess is a ?coin flip.? Unless you can employ a trick coin, the fair payoff for a ?flip? should be two to one. As such, it is completely anomalous that one could buy an option for one dollar that will pay out three dollars if the rate structure remains unchanged (forwards accrete to spot). In essence, one is being offered a three-to-one payoff for a two-to-one risk. The option price is simply too low for the risk embedded in the yield curve. It is this notion that underpins the usually tight correlation between the yield curve and implied volatility, and why payoff ratios tend to remain below two to one.

As much as it distracts from a good story, the fact of the matter is that it is never ?different this time.? Risk and return are tightly linked except for those rare periods when investor emotion overwhelms financial concentration. While one could justify the present yield curve/volatility dynamic as a manifestation of the Fed?s efforts at ?guidance,? I would retort that while it may be possible to land a jumbo jet onto a football field, it is still highly unlikely.?

While we can debate when the journey to the terminal federal funds rate will begin, what may be more certain is that the divergence between the yield curve and implied volatility will dissolve. Markets may appear confounded by cognitive dissonance, but forward-looking investors can peer through the fog: A return to a more recognizable risk/return profile, even if market returns are lower overall (as may well be the case over the secular horizon), could help investors more confidently align longer-term objectives with strategies.

Markets may appear confounded by cognitive dissonance, but forward-looking investors can peer through the fog: A return to a more recognizable risk/return profile, even if market returns are lower overall (as may well be the case over the secular horizon), could help investors more confidently align longer-term objectives with strategies.
 
Angehängte Grafik:
hc_1095.jpg (verkleinert auf 86%) vergrößern
hc_1095.jpg

38137 Postings, 3824 Tage Anti LemmingDas Gegenargument zu # 761 wäre:

 
  
    #113762
1
23.10.14 09:52
Da die US-Wirtschaft auch künftig nicht vernünftig wachsen wird (entgegen den rosigen Fed-Prophezeiungen) und nur mittels weiterem QE4 - einhergehend mit ausbleibenden Zinserhöhungen - auf Kurs gehalten werden kann, bleiben die "Zutaten", die die Monster-Hausse seit 2009 speisten, weiterhin erhalten. Folglich setzt sich die Rallye fort.

Bei dieser Argumentation wird mMn unterschätzt, dass vor allem die von der Fed geschürte Hoffnung, die "Erholung" stehe unmittelbar vor der Tür, der wichtigste Rallye-Treiber (neben QE) war und ist. Solange der Markt dies glaubt, nimmt der die erwartete Erholung mittels Anstiegen vorweg. Doch je häufiger sich die Prognosen der Fed als fehlerhaft erweisen, desto weniger glaubhaft werden sie. Man kann dem (Markt-)Esel jahrelang eine Möhre vor's Maul hängen, und er trabt und trabt. Irgendwann aber stirbt er an Hunger.

Sofern die Bondoptions-Trader Recht haben (# 761) und sich die überoptimistischen Fed-Prognosen für 2015 abermals nicht erfüllen sollten (hinter dem Hedonismus der Fed verbirgt sich ja auch ihr geradezu sehnlicher Wunsch, irgendwann zu einer Vorkrisennormalität zurückzukehren, womit die "Krise" als "endgültig überwunden" erklärt werden könnte), erhält das den Notenbankern entgegengebrachte Vorschuss-Vertrauen einen weiteren Knacks.

Am Ende könnte sogar eine Art Grundzweifel an der vermeintlichen Allmacht der Notenbanker - von der Fed über die EZB bis zur BoJ - aufkommen (# 760). Viele Staaten, die vormals als Retter der letzten Instanz galten (z. B. noch 2008 beim Auffangen der Pleitebanken), haben sich inzwischen dem Abgrund der Staatspleite so weit genähert, dass der Markt ihnen kein uneingeschränktes Rettungspotenzial mehr zubilligt. Genau deshalb mussten ja die Zentralbanker (und dubiose Rettungsschirme) ersatzweise als abstrakte übergeordnete Rettungsinstanz einspringen.

Es ist aber mMn nur noch eine Frage der Zeit, bis der Markt auch den hoffnungslos Bilanz-überfrachteten Zentralbankern diese Rettungseigenschaft abspricht. Dieser Erkenntnisprozess ist freilich zäh, weil "der Markt" inzwischen ja fest (und symbiotisch) in Händen der Zentralbanker ist. Würde der Markt den Glauben an den eigenen "Herrn" über Bord werfen - z. B. weil absehbar wird, dass Zentralbanker der Aufgabe des weltweiten Ausbailens mangels Volumen überhaupt nicht gewachsen sein können -, dann sägte er sich selber den Ast ab, auf dem er es sich derzeit noch so bequem eingerichtet hat.

Derzeit gelten die Zentralbanker zwar noch unangefochten als "Retter der letzten Instanz". Irgendwann aber will der Markt reale Verbesserungen sehen. Sonst könnten die hedonistischen Sprüche aus erlauchtem Munde (Yellen, Draghi) irgendwann als heiße Luft verpuffen. Das Schlimmste, was Notenbankern passieren kann, ist, dass sie nicht mehr ernst genommen werden. Bei Draghi ist das bereits ansatzweise der Fall (# 757).

Deflationäre Eintrübungen, die sich auch für 2015 andeuten, sind - trotz des damit einhergehenden "Wall of Worry" - nicht das Holz, aus dem langjährige Aktienrallyes geschnitzt sind. Kurzfristig ist die Börse ein Abstimmungsinstrument, in dem Algo-Trader mit Pawlow-Reflexen auf das reagieren, was der hochheilige Fed-Übervater ihnen vorbetet. Damit erhält die Fed die Stellung eines unfehlbaren Halbgotts, siehe hier:

Opinion: The world?s best market timers: the Federal Reserve
www.marketwatch.com/story/...et-timers-the-federal-reserve-2014-10-22

Und auch hier im Bärenthread mehren sie ja inzwischen die Stimmen (z. B. NikeJoe), die der Fed die vermeintliche Allmacht einer (planwirtschaftlichen) Marktbeherrschung "alternativlos" zubiligen. (Allein das schon ist, gerade im BT, ein kontraindikatorisches Warnsignal.)

Langfristig jedoch ist die Börse ein Wäge-Instrument. Eine Rallye, die sich aus "verschlechternden Makro-Daten" speist (die wiederum Vorwand für "mehr QE" liefern), hat keine wirkliche Zukunft - egal wie sehr die Marktmanipulierer und Sinnverdreher von Wall Street, Fed und der US-Wirtschaftspresse es anderweitig weis zu machen versuchen (siehe auch # 760).  

644 Postings, 395 Tage Dinobutcheres braucht wohl wieder einen

 
  
    #113763
1
23.10.14 10:21
großen Krieg. Der Ölpreis und die Rohstoffe steigen, die Leute haben keine Arbeit und geben das Ersparte aus. Na hoffentlich nicht!  

38137 Postings, 3824 Tage Anti LemmingChris Martenson zur Verlogenheit der Fed

 
  
    #113764
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23.10.14 11:32
Martenson schreibt, dass die Fed vorsätzlich die Sparer und kleinen Leute bestiehlt, um das Vermögen der 1 % zu mehren. Die gleiche Kritik gilt auch für Draghi.

www.marketwatch.com/story/...berately-stealing-from-savers-2014-10-22

Opinion: The Fed is deliberately stealing from savers
By Chris Martenson

Recently Janet Yellen expressed both concern and puzzlement over the rising wealth inequality in America.

I found her speech to be disingenuous and disturbing. Why? Because it is the Fed?s very own policies that are driving the expansion of the wealth gap. Read Yellen?s speech.

Either Yellen thinks we cannot be trusted with the truth (worrisome), or the Fed is clueless as to how its own policies operate (scarier).

The academic name for the Fed?s current policy is financial repression. But a more apt name would be ?Throw granny under the bus,? because the program boils down to taking from savers and fixed-income recipients and transferring that purchasing power to other entities.

The cornerstone element of financial repression is negative real interest rates, of which the Federal Reserve is the prime architect and owner.

From the start of the Fed?s post-crisis intervention through 2013, the total cost of these negative real interest rates was over $750 billion just to savers alone. The loss of income to fixed-income investments (such as bonds held in pensions and money markets) was even larger.

But here?s the rub. That loss of income and purchasing power didn?t just vanish. It was transferred from pocket A to pocket B.

It magically appeared again in record Wall Street banking bonuses, in shrinking government deficits (due to lower than normal interest rates), in rising corporate profits (mainly benefiting the already rich), in record stock buybacks (ditto), and in rising wealth inequality.


More directly, when the Fed buys financial assets with printed money and ? by definition ? drives up the price of those assets, it cannot then act mystified why the main owners of financial assets have grown wealthier. Doing so simply insults our intelligence.

With that as background, I found myself struggling to remain calm as I read Yellen?s recent remarks.

Federal Reserve Chair Janet Yellen on Friday expressed deep concern over widening economic inequality in the country and called for tackling issues such as early childhood education and encouraging entrepreneurship to help narrow the gap.

Comment: Did she really just deflect the consequences of the Fed?s policy of financial repression towards early childhood education? That?s like a burglar lecturing homeowners that they need to support better metallurgical research as the means of preventing their doors from being kicked in so easily in the future.

In a speech at the Federal Reserve Bank of Boston, Yellen said steady growth in inequality over the past several decades represents the most sustained rise since the 19th century. Living standards for most Americans have been ?stagnant,? while those at the very top have enjoyed significant wealth and income gains, she said.

Comment: Glad the Fed finally noticed that those at the very top have been making out like bandits! This was something I said explicitly would happen as a consequence of future Fed printing back in 2008, before any QE had even started. How is it that I predicted that this would happen back in 2008 and the Fed is just now noticing? Is my one-man research department more capable than the entirety of the Fed?s? In fact this is a very well known and easy to understand process. That the Fed is feigning ignorance speaks volumes about how ignorant they believe we all are. This is a sure sign that we are trapped in a dysfunctional relationship with an abusive partner.

?I think it is appropriate to ask whether this trend is compatible with values rooted in our nation?s history, among them the high value Americans have traditionally placed on equality of opportunity,? Yellen said.

Comment: Once we accept that the Fed is openly and specifically creating the wealth gap as a matter of active and ongoing policy, which it is, then it?s actually more appropriate to ask if the Federal Reserve is compatible with values rooted in our nation?s history. The answer, if you believe in a level economic playing field, is ?no.?


Yellen listed four factors that can influence economic opportunity: investing in education for young children, making college more affordable, encouraging entrepreneurship and building inheritance.

Comment: OMG. She just blamed the victims. According to Yellen, if people are finding themselves getting poorer what they need to do is stop scrimping on their kids, become an entrepreneur and go back in time and have rich parents somehow. This statement of hers calls for pitchforks and torches. Without a shred of decency, she has shifted all blame from the Fed to the victims. How corrupt or morally adrift does someone have to be to blame the victim? In a criminal case this would be used as evidence of sociopathic if not psychopathic behavior and be used by a prosecutor to call for a maximum sentence.

Yellen did not address in her prepared text whether the Fed has contributed to inequality.

Comment: No surprise there. Those who blame victims always avoid looking in the mirror.

At this point, based on Yellen?s testimony, I think it?s time to say what everybody is already thinking: if the Fed were an individual, we?d call its behavior pathological. Psychopaths blame their victims.

In a more evolved society than ours, Yellen would have been immediately booted from the stage, and the president would already be asking for her resignation. Sadly, she remains safely in charge, and utterly tone deaf.


We don?t need more lectures from her on our perceived failures to spend enough on our kids, have enough entrepreneurial talent, or have rich parents. What we need is a return to the level playing field that originally made this country great.
 

38137 Postings, 3824 Tage Anti LemmingKonsequenz daraus, auch bei uns in D.

 
  
    #113765
23.10.14 11:36
www.spiegel.de/wirtschaft/service/...nicht-mehr-leisten-a-998676.html

Altersvorsorge wird für viele Menschen in Deutschland zunehmend zum Luxus. Das geht aus dem Vermögensbarometer des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes hervor, das an diesem Donnerstag veröffentlicht werden soll und SPIEGEL ONLINE in Auszügen vorliegt. Demnach gaben 30 Prozent der Befragten an, finanziell nicht für die Zukunft vorzusorgen - deutlich mehr als in den vergangenen Jahren.

Besonders alarmierend scheint, dass 16 Prozent sich eine Vorsorge nach eigenem Bekunden nicht leisten können. Auch dieser Wert ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Ein finanzielles Polster zur Absicherung werde zwar allgemein als wichtig erkannt, sagte Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon SPIEGEL ONLINE, "gleichzeitig steigt aber die Zahl der Menschen, die angeben, es finanziell nicht stemmen zu können, Geld zurückzulegen"...  

38137 Postings, 3824 Tage Anti LemmingAmazon verzehnfacht Verluste

 
  
    #113766
1
24.10.14 12:21

38137 Postings, 3824 Tage Anti LemmingBriten empört über 2,1 Mrd. Nachzahlung an Brüssel

 
  
    #113767
1
24.10.14 12:36
www.spiegel.de/politik/ausland/...rden-forderung-der-eu-a-999038.html

Nachzahlung an EU: Briten empört über Milliardenrechnung aus Brüssel

Die Nachrichten aus Brüssel haben am Freitag für Empörung in London gesorgt. Großbritannien muss Medienberichten zufolge 2,1 Milliarden Euro an die EU nachzahlen. "Es ist nicht hinnehmbar, einfach die Abgaben für frühere Jahre zu ändern und sie von jetzt auf nachher einzufordern", zitierte die Nachrichtenagentur PA daraufhin Regierungskreise.

London werde sich gegen die Rechnung aus Brüssel wehren. Sie sei höher als erwartet, weil die britische Wirtschaft schneller gewachsen sei als vorhergesagt.

Premierminister David Cameron traf sich der "Times" zufolge noch in der Nacht zum Freitag in Brüssel mit seinem niederländischen Amtskollegen Mark Rutte. Die Niederlande sollen nämlich ebenfalls Geld an Brüssel nachzahlen. Beide nahmen dort am EU-Gipfel teil.

"Der Zeitpunkt ist nicht ideal", sagte ein Sprecher der EU. "Aber es gibt Regeln, die wir befolgen müssen." Deutschland und Frankreich sollen dieses Jahr Geld zurückbekommen.

Die Milliardenrechnung soll Großbritannien bis zum 1. Dezember begleichen. Die britische Wirtschaft sei seit 1995 stärker gewachsen als erwartet, deshalb gebe es eine große Diskrepanz zwischen der Summe, die das Land basierend auf dem Bruttonationaleinkommen eigentlich zahlen müsste, und der tatsächlichen Zahlung. Das berichten die "Financial Times" und der "Guardian" unter Berufung auf Vertreter der EU-Kommission.

"Die Europäische Kommission hat dieses Geld nicht erwartet und braucht es nicht. Und wir werden alles dafür tun, um gemeinsam mit anderen betroffenen Ländern dagegen vorzugehen", sagte ein Vertreter Großbritanniens der Nachrichtenagentur Reuters....
 

8933 Postings, 1359 Tage zaphod42"600 Schiffe die keiner braucht" hat die HSH

 
  
    #113768
1
24.10.14 13:41
in den Büchern.
HSH Nordbank: Von Reedern und Bankern | ZEIT ONLINE
Der HSH Nordbank geht es schlecht. Alle sprechen darüber. Ein Insider schildert die Lage.
 

8933 Postings, 1359 Tage zaphod42#67

 
  
    #113769
24.10.14 13:43
Klingt nach schlechter Kopie von Maggi Thatcher, die einst mit dem Schu auf den Tisch hämmerte: "I want my money back".

Heutzutage haben die Briten weitaus weniger Lobby in der EU. Es gibt nicht wenige, die den Reisenden ziehen lassen wollen. Aber vorher wird noch die Zeche gezahlt.  

38137 Postings, 3824 Tage Anti LemmingWSJ bläst zur Euro-Weihnachtsrally

 
  
    #113770
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24.10.14 14:22
www.wsj.de/nachrichten/SB12480386881335414795704580233934073485268

...Der Strom der Investoren, die ihr Geld in den US-Dollar stecken wollen, lässt nach. Zwar hat sich die Devise stabilisiert, nachdem es in der vergangenen Woche zum stärksten Abverkauf des Jahres gekommen war. Doch viele Investoren zögern, ihre Wetten auf den Dollar noch weiter zu erhöhen.

Monatelang ließen die brummende US-Wirtschaft und die Aussicht auf höhere Zinsen den Dollar gegenüber anderen Währungen steigen. Die Investoren platzierten Rekordwetten auf einen stärkeren Greenback, um so einen Schritt voraus zu sein, wenn nach einer Zinserhöhung massenweise Geld in US-Assets fließen würde. Je höher die Zinsen sind, desto attraktiver ist es, die betreffende Währung zu halten.

(A.L.:Ach nee, ich dachte Draghis Euro-QE wäre der Grund, warum der Euro absäuft...)

Doch in den vergangenen Wochen sind Zweifel an dieser Kalkulation aufgekommen. Dadurch kam die seit zwölf Wochen laufende Dollar-Rally zum Stillstand, wie der ICE Dollar Index zeigt, der den Kurs des Dollar gegen einen Korb aus sechs Währungen misst. Diese Zweifel wurden in der vergangenen Woche stärker, als Ängste über einen Absturz der Weltwirtschaft aufflackerten. Auf einmal schien es nicht mehr so sicher, dass die Erholung in den USA stark bleibt, und auch eine Verschiebung der Zinserhöhung durch die Federal Reserve war wieder denkbar. [A.L.: 2008 gab es in der größten Finanzkrise der letzten 60 J., die zudem von US-Banken ausging, eine FLUCHT in den Dollar...] Die Kurse von US-Staatsanleihen stiegen, was die Renditen abstürzen ließ, und auch am Aktienmarkt kam es zu Abverkäufen.

Das mögliche Zögern der Fed hat dem Dollar zumindest vorübergehend eine wichtige Stütze entzogen. [A.L.: Das QE4-Geschwafel diente vor allem dazu, den von Draghi angeschobenen Euro-Sinkflug, der USA schadet, zu stoppen...] Er verlor am 15. Oktober gegenüber dem Euro mehr als ein Prozent seines Wertes....

Viele Vermögensverwalter rechnen weiter damit, dass die Fed im kommenden Jahr ihre Zinsen erhöht, während andere Notenbanken ihre Geldpolitik weiter lockern. Der Dollar wird ihrer Ansicht nach langfristig an Stärke gewinnen. Trotzdem schrauben sie ihre Wetten zurück oder kaufen zur Absicherung Optionen, um auf eine Wende am Markt vorbereitet zu sein.

?Jede Schwäche in den US-Wirtschaftsdaten würde den beliebten Dollar-Handel beeinträchtigen?, besonders gegenüber dem Euro und dem Yen, sagt James Kwok. Er ist Chef für Devisen bei Amundi Asset Management, wo 1 Billion Dollar verwaltet werden. ?Der jüngste Anstieg der Volatilität und der Volumina auf dem Devisenmarkt macht es für Investoren dringlicher, sich gegen Währungsrisiken abzusichern.?...

Anleger und Ökonomen glauben in großer Mehrheit, dass die Fed irgendwann im kommenden Jahr ihre Zinsen erhöht. Das wäre gut für den Dollar, denn dadurch sinken die Renditeaufschläge zwischen in Dollar denominierten Anlagen und denen in anderen, höher verzinsten Währungen. Dadurch wäre der Greenback attraktiver.

Gleichzeitig versuchen die Europäische Zentralbank und die Bank of Japan, durch eine lockere Geldpolitik Inflation und Wachstum anzukurbeln. Das wiederum schwächt Euro und Yen. ?Aus unserer Sicht ist das erst der Anfang. Der starke US-Dollar bleibt dauerhaft?, schrieben Michael Novogratz und Jeff Feig, die Investmentchefs von Fortress Macro Fund, am 15. Oktober in einem Brief an ihre Anleger.

Aber die Anleger sind sich nicht mehr so sicher wie früher, dass sich die Notenbanken an diese Pläne halten ? gerade, wenn das stockende Wachstum in Europa und China auf die globale Konjunktur übergreift.

Es ist sehr schwierig, den genauen Zeitpunkt vorherzusagen, an dem die Fed ihre Zinsen erhöhen wird. Schwache US-Daten und Bedenken wegen der niedrigen Inflation könnten den Zeitplan der Notenbank verschieben. Nach Daten der CME Group rechneten am Donnerstag 27 Prozent der Analysten damit, dass die Fed im Juli 2015 die Zinsen erhöht. Im April gingen noch 66 Prozent von diesem Termin aus.

Und weil so viel Geld auf den Dollar gesetzt wurde, könnte schon eine leichte Verschiebung in den Erwartungen für einen Abverkauf sorgen, sagen einige Investoren. ?Die Positionierung des Marktes beunruhigt mich, das könnte zu einer kurzfristigen Korrektur führen?, sagte Paresh Upadhyaya, Portfoliomanager und Leiter der Devisenstrategie bei Pioneer Investments...

Die für festverzinsliche Anlagen zuständigen Manager von Schroders Investment Management, die mit 104 Milliarden Dollar knapp ein Viertel der Kundengelder verwalten, haben ihre Wetten auf eine Abschwächung des Euro gegenüber dem Dollar in der vergangenen Woche zurückgefahren. Bob Jolly, Portfoliomanager des Schroder Global Strategic Bond Fund, sagt, die Anleger überschätzten, wie stark der Kampf der EZB gegen die niedrige Inflation den Euro schwächen werde. ?Wir haben gespürt, dass die Short-Position auf den Euro zu sehr nachgefragt wurde, und dass ein Teil der Welt einer möglichen Euro-Abwertung zu sehr entgegenfiebert?, sagt Jolly.

Zudem macht auch der Anstieg des Dollar selbst Sorgen. Eine stärkere Währung erhöht die Kaufkraft der Verbraucher, weil die Kosten für importierte Waren sinken. Dadurch bleibt auch die Inflation niedrig. Andererseits werden US-Exporte dadurch weniger wettbewerbsfähig, was einen der Motoren der amerikanischen Wirtschaft gefährden würde. Darüber hinaus verstärkt die niedrige Inflation den Eindruck, dass die Erholung nur schwach verläuft, worauf die Fed ihre Zinserhöhung verschieben könnte.

Trotzdem glauben Dollar-Bullen, dass der Kontrast zwischen den Plänen der Fed und der Politik von EZB und Bank of Japan zu groß ist, um ihn zu ignorieren. Und auch wenn eine lange Rally wie die des Dollar im Sommer selten ist, ist die Höhe der Gewinne doch bescheiden im Vergleich mit vergangenen Gewinnserien. Der ICE Dollar Index liegt in diesem Jahr mit 7 Prozent im Plus. In den frühen 1980er Jahren gab es vier Jahre in Folge zweistellige Zuwächse; in den drei Jahren ab 1999 legte der Index um 24 Prozent zu.

Die optimistischen Wetten auf den Dollar am Futures-Markt lagen am 14. Oktober knapp unter Allzeithoch [A.L. = kontraindikativ], wie Daten der Börsenaufsicht CFTC zeigen....  
Angehängte Grafik:
hc_1094.jpg (verkleinert auf 61%) vergrößern
hc_1094.jpg

38137 Postings, 3824 Tage Anti LemmingCoT - Daten für Euro / US Dollar

 
  
    #113771
3
24.10.14 14:26
Der Spread zwischen Coms (= Commercials; Industrie etc.) und Large Specs (Hedgefonds) ist so groß wie lange nicht mehr. Meist liegen die Hedgefonds falsch.  
Angehängte Grafik:
euro-us-dollar-cot-daten.png (verkleinert auf 63%) vergrößern
euro-us-dollar-cot-daten.png

24 Postings, 3 Tage undervaluedstockpic.Top Picks for November including Lorillard

 
  
    #113772
25.10.14 03:57

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