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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 4562
neuester Beitrag: 27.11.14 18:38
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 114044
neuester Beitrag: 27.11.14 18:38 von: Anti Lemmin. Leser gesamt: 8766893
davon Heute: 2780
bewertet mit 417 Sternen

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38421 Postings, 3857 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
417
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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114018 Postings ausgeblendet.

8479 Postings, 2681 Tage wawiduDas Gesamtvermögen der US-Haushalte

 
  
    #114020
4
24.11.14 18:31
und nicht profitorientierter Organisationen hat laut FRED mit 81,5 Bio. $ ein neues ATH erreicht. (Amerikan. für Vermögen: Net Worth oder Wealth).

Der schöne Schein trügt jedoch: Der Vermögenszuwachs seit 2009 blieb weitgehend auf die oberen 7 % beschränkt.

http://www.usatoday.com/story/money/...d-wealth-to-a-record/15830331/

http://www.middleclasspoliticaleconomist.com/2013/...th-in-world.html

http://finance.yahoo.com/blogs/daily-ticker/...anished-172130204.html  

33376 Postings, 5509 Tage KickyKrugman:Rock Bottom Economics

 
  
    #114021
2
24.11.14 20:17
The Inflation and Rising Interest Rates That Never Showed Up
http://www.nytimes.com/2014/11/24/opinion/...;rref=opinion&action

Six years ago the Federal Reserve hit rock bottom. It had been cutting the federal funds rate, the interest rate it uses to steer the economy, more or less frantically in an unsuccessful attempt to get ahead of the recession and financial crisis. But it eventually reached the point where it could cut no more, because interest rates can?t go below zero. On Dec. 16, 2008, the Fed set its interest target between 0 and 0.25 percent, where it remains to this day.

The fact that we?ve spent six years at the so-called zero lower bound is amazing and depressing. What?s even more amazing and depressing, if you ask me, is how slow our economic discourse has been to catch up with the new reality. Everything changes when the economy is at rock bottom ? or, to use the term of art, in a liquidity trap (don?t ask). But for the longest time, nobody with the power to shape policy would believe it.......  

38421 Postings, 3857 Tage Anti LemmingChinas Wirtschaftswunder ist vorbei

 
  
    #114022
4
24.11.14 21:39
www.wsj.de/nachrichten/SB12244055389135323551804580296154204647036

...Während meiner Zeit in Peking als Wirtschaftsreporter für das Wall Street Journal wurde China zum größten Händler der Welt, vor den USA, und zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt, vor Japan. Ökonomen sagen, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis das Bruttoinlandsprodukt des Landes zum größten weltweit wird.

In diesen knapp vier Jahren ernannte die Kommunistische Partei auch einen mächtigen neuen Generalsekretär, Xi Jinping. Dieser ernannte sich selbst zum Reformer, legte einen 60-Punkte-Plan zum Umbau der Wirtschaft vor und leitete eine Kampagne zur Reinigung der Partei von Korruption ein. Diese Säuberungsaktion werde, so sagten es mir seine Anhänger, die Bürokraten, Lokalpolitiker und Manager der staatlichen Konzernriesen so einschüchtern, dass sie bei seinen Reformen mitziehen.

...Als ich ankam, wuchs das BIP noch um fast 10 Prozent im Jahr, wie in den knapp 30 Jahren zuvor. Das ist eine einzigartige Leistung in der modernen Wirtschaftsgeschichte. Aber jetzt verlangsamt sich das Wachstum in Richtung 7 Prozent. Westliche Geschäftsleute und internationale Ökonomen in China warnen davor, dass die offiziellen BIP-Statistiken nur bei der Richtung exakt sind. Und diese zeigt eindeutig nach unten. Die großen Fragen sind, wie tief und wie schnell es geht.

Meine eigenen Erfahrungen deuten darauf hin, dass wir das Ende des chinesischen Wirtschaftswunders erleben. Wir sehen, wie sehr der Erfolg Chinas von einer schuldenfinanzierten Immobilienblase und mit Korruption durchsetzten Staatsausgaben abhängig war. Der Baukran ist nicht unbedingt ein Zeichen wirtschaftlicher Vitalität; er kann auch ein Symbol für eine Wirtschaft sein, die Amok läuft.

Die meisten chinesischen Städte, die ich besucht habe, sind von enormen, leerstehenden Wohnanlagen umgeben, die bei Nacht nur wegen der blinkenden Lichter auf dem Dach sichtbar sind. Besonders wurde mir das bei meinen Reisen in die Städte der sogenannten dritten und vierten Reihe bewusst. Das sind rund 200 Städte, die zwischen 500.000 und mehreren Millionen Einwohner haben, in die Besucher aus dem Westen nur selten gelangen, die aber 70 Prozent der Verkäufe von Wohnimmobilien ausmachen.

Von meinem Hotelzimmer in der Stadt Yingkou im Nordosten beispielsweise konnte ich kilometerlange Reihen von Wohnblöcken sehen. Aber nur eine Handvoll Autos fuhr vorbei. Es sah aus wie nach einem Atomschlag ? die Gebäude standen, aber die Menschen fehlten.

In der Stahlstadt Handan, knapp 500 Kilometer südlich von Peking, ist die Lage so schlimm, dass im vergangenen Sommer ein Investor mittleren Alters in dramatischer Weise drohte, sich das Leben zu nehmen, weil ein örtlicher Entwickler in Zahlungsverzug zu geraten drohte. Nachdem sie von ähnlichen Fällen gehört hatten, erinnerten die städtischen Behörden die Anwohner daran, dass es verboten sei, von Häuserdächern zu springen. Vertreter der Stadt antworteten nicht auf Kommentaranfragen.

Seit 20 Jahren ist die Immobilienbranche eine wichtige Triebkraft des chinesischen Wirtschaftswachstums. Ende der 1990er Jahre gestand die Partei der Landbevölkerung endlich Immobilienbesitz zu, und die Wirtschaft explodierte. Die Menschen steckten ihre gesamten Ersparnisse in Immobilien. Davon abhängige Branchen wie Stahl, Glas und Heimelektronik wuchsen, bis der Sektor ein Viertel des BIP ausmachte, oder vielleicht noch mehr.

Der Boom wurde mit Schulden finanziert, auch durch Kreditnehmer der Behörden, Entwickler und Unternehmen jeder Art. Der Internationale Währungsfonds wies im Sommer darauf hin, dass in den vergangenen 50 Jahren nur vier Länder einen so schnellen Aufbau der Verschuldung erlebt haben wie China in fünf Jahren. Alle vier ? Brasilien, Irland, Spanien und Schweden ? erlebten innerhalb von drei Jahren nach dem kreditfinanzierten Turbo-Wachstum eine Bankenkrise.

China nahm sich ein Beispiel an Japan und Südkorea, wie man sich durch Exporte aus der Armut befreit. Aber die enorme Größe des Landes ist nun selbst zum Hindernis geworden. Wenn man schon größter Exporteur der Welt ist ? wie viel Wachstum kann es dann im Handel mit den USA und besonders Europa noch geben? Die Wirtschaft in Richtung Innovation umbauen? Das ist das Mantra jeder entwickelten Volkswirtschaft, aber Chinas Rivalen haben einen großen Vorteil: Ihre Gesellschaften fördern freies Denken und Eigensinn.

...Wird Xis Kampagne die chinesische Verlangsamung umkehren oder zumindest eingrenzen? Vielleicht. Er folgt dem Standardrezept der chinesischen Reformer: Das Finanzsystem so umbauen, dass es zu mehr Risikobereitschaft ermutigt; Monopole aufbrechen, um dem Privatsektor mehr Raum zu verschaffen; stärker auf den Binnenkonsum zu setzen.

Aber selbst die mächtigsten chinesischen Führer haben Probleme, ihren Willen durchzusetzen. In diesem Jahr habe ich über den Plan der Regierung berichtet, ein eigentlich simples Problem zu beheben: Der Abbau von Überkapazitäten in der Stahlbranche in Hebei, der Provinz, die Peking umgibt. Allein dort wird doppelt so viel Rohstahl produziert wie in den USA. Doch China braucht gar nicht so viel Stahl, ganz zu schweigen von den Abgasen, die den Himmel über Peking verdunkeln. Xi warnte die örtlichen Behörden, dass sie nicht mehr länger nur nach der BIP-Steigerung beurteilt werden, sondern auch nach Umweltzielen.

Ende 2013 rief Hebei die ?Operation Sonntag? aus. Die Behörden entsandten Abrissteams, um Hochöfen zu sprengen. Die einstürzenden Stahlwerke sahen in den Fernsehnachrichten um 19 Uhr toll aus. Aber wie sich herausstellte, waren die abgerissenen Werke schon lange stillgelegt ? sie zu sprengen beeinträchtigte die Produktion also gar nicht. Im Gegenteil, Chinas Stahlbranche dürfte in diesem Jahr einen neuen Rekordausstoß melden.

In China, das habe ich gelernt, ist Gelb nicht nur die Farbe der Entwicklung. Es ist auch die Farbe der untergehenden Sonne....  

38421 Postings, 3857 Tage Anti LemmingWarum die Zinsen nicht ewig bei null bleiben

 
  
    #114023
5
24.11.14 21:54
http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/...l-bleiben-werden/

Wie lange werden die Zinsen bei null bleiben? Vermutlich länger, als uns lieb ist. In den USA ist zwar das Gröbste der Krise überstanden, aber von einem furiosen Aufschwung sehen wir noch nichts. Die US-Notenbank Fed bleibt vorsichtig und will auf keinen Fall mit dem Vorwurf konfrontiert werden, das Wachstum abgewürgt zu haben. Der fehlende Schwung in den USA hat mehrere fundamentale Gründe:

   Die Beschäftigungsquote ist weiterhin deutlich unter dem langfristigen Trend.
   Die Löhne steigen kaum, sodass von dieser Seite kein Inflationsdruck entsteht.
   Die Privatverschuldung ist nach wie vor hoch, wie die Zahlen des New York Fed
   zeigen. Das dämpft die Nachfrage.

Die Eurozone ist noch weiter weg von einer Normalisierung als die USA. Das haben mittlerweile auch diejenigen eingesehen, die letztes Jahr vorschnell das Ende der Krise verkündeten. Im Süden herrscht seit Jahren eine Depression. Die EZB wird deshalb den Expansionskurs fortsetzen und mit einer Erhöhung der Zinsen weiter zuwarten. Die neusten Eurostat-Zahlen zum Baugewerbe bestätigen die wirtschaftliche Tristesse.

In Japan sieht es nicht besser aus. Die Staatsschulden sind über 200 Prozent des BIP gestiegen. Es ist schwer vorstellbar, dass die Zentralbank in absehbarer Zeit den staatlichen Schuldendienst verteuern will.

Dennoch: Die Zinsen werden in nicht allzu weiter Ferne wieder steigen ? das behauptet zumindest der britische Ökonom Charles Goodhart zusammen mit seinem Koautor Philipp Erfurth. Ob er recht hat oder nicht, wird die Zukunft weisen. Aber seine Überlegungen sind auf jeden Fall diskussionswürdig.

Goodhart stellt die Demografie in den Mittelpunkt bzw. ihre Wirkung auf Ersparnisse und Investitionen. Er glaubt, dass mit der Alterung der Gesellschaft der Anteil der Ersparnisse am BIP schneller zurückgehen wird als der Anteil der Investitionen. Das wird zwangsläufig dazu führen, dass die Zinsen steigen. Denn wenn das Angebot sich schneller zurückbildet als die Nachfrage, steigt automatisch der Preis.

Im Einzelnen argumentiert Goodhart folgendermassen:

- Der Rückgang der Ersparnisse im Verhältnis zum BIP ist eine Folge der höheren Lebenserwartung. Je grösser der Anteil der pensionierten Menschen, desto höher der Nettokonsum der Gesellschaft. Es bleibt im Alter weniger übrig für das Sparheft, weil das Einkommen geringer und die Gesundheitsausgaben höher sind als vor dem Pensionierungsalter.

- Die demographische Entwicklung führt zweitens zu einem Rückgang der Investitionen im Verhältnis zum BIP. Die Verlangsamung des Bevölkerungswachstums und die Alterung der Gesellschaft senken das Wirtschaftswachstum.

- Der Anteil der Investitionen am BIP gehen jedoch weniger schnell zurück als der Anteil der Ersparnisse, weil das Bedürfnis nach grösseren Häusern und Wohnungen weiter zunehmen wird und weil das globale Angebot an Arbeitskräften weniger schnell wachsen wird als in der Vergangenheit. Tendenziell werden Arbeitskräfte also knapper, was die Lohnkosten nach oben treibt und die Unternehmen zu arbeitssparenden Investitionen veranlasst.

- Wenn es stimmt, dass der Anteil der Ersparnisse am BIP schneller zurückgeht als der Anteil der Investitionen, muss der Zins zwangsläufig wieder steigen......

 
Angehängte Grafik:
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38421 Postings, 3857 Tage Anti LemmingGewaltakte in USA nach rassist. Ferguson-Urteil

 
  
    #114024
3
25.11.14 08:33

38421 Postings, 3857 Tage Anti LemmingTransferunion durch die Hintertür

 
  
    #114025
4
26.11.14 14:29
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/...toren-uebernehmen/


EU: Steuerzahler müssen Risiken für private Investoren übernehmen

Mit dem neuen Kredit-Programm der EU-Kommission vollzieht die EU einen ersten Schritt zu Umwandlung der EU zu einer Investment-Bank. Der Vorteil für private Investoren: Die Steuerzahler müssen das Risiko bei unattraktiven Investments schlucken. Auch Teil-Verstaatlichungen durch die EU sind vorgesehen. Diese zentralen Elemente der Transfer-Union durch die Hintertür werden allerdings erst bekanntgegeben, nachdem das EU-Parlament die neue Struktur abgenickt hat. Eine Mitwirkung der nationalen Parlamente ist nicht vorgesehen.


Die EU-Kommission beschloss am Dienstag, einen neuen Fonds von 21 Milliarden Euro einzurichten, mit dem dann Investitionen von 315 Milliarden Euro in den kommenden drei Jahren aktiviert werden sollen. Dies soll auch dadurch erreicht werden, dass die Europäische Investitionsbank (EIB) bei Projekten Risiken privater Anleger übernimmt. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will den Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) am Mittwoch im EU-Parlament vorstellen.

Mit dem Programm will Juncker einerseits eine Art Fiskal-Union durch die Hintertür einführen: Denn tatsächlich sollen Steuergelder zentral in verschiedene Länder verteilt werden ? und das zusätzlich zu EU-Budget. Damit wird der Grundstein zu einer Transfer-Union gelegt.

Wie immer besteht die Gefahr im Kleingedruckten: Die EU-Kommission vermeidet es bei der ersten Vorlage an das Parlament bewusst, die Risiken für die Steuerzahler zu benennen. Doch wie die FT berichtet, soll es bei der Vorlage der konkreten Projekte verschiedene Garantie-Mechanismen geben, die die Investments für private Geldgeber risikofrei halten. So soll es eine ?first-loss?-Garantie geben, mit der verfügt wird, dass der Steuerzahler die ersten Verluste bei einem Investment ?absorbiert? ? also schluckt. Auch will die EU Kredit-Strukturen einführen, womit sich das schon lange verfolgte Ziel verwirklichen ließe, dass die EU wie eine Investment-Bank agiert. Außerdem sind Unternehmens-Beteiligungen der EU geplant ? also eine erstmalige supranationale ?Verstaatlichung?, mit der natürlich die Steuerzahler auf Dauer für die Verluste von Unternehmen in Haftung genommen werden. Für die Lobbyisten der Finanz-Industrie ist diese Struktur ein vorgezogenes Weihnachtsfest. Denn das umfassende Arsenal an staatlichen Garantien und Haftungsübernahmen ermöglicht es den Banken, quasi risikolose Investments zu verkaufen.

Kritik an den Plänen kommt aus Deutschland, wenngleich unklar ist, ob diese Kritik von Bedeutung ist, wenn das EU-Parlament die Vorschläge erst einmal abgenickt hat. Denn wie beim Freihandel wäre die Institution dann EU-Recht und nicht mehr nach nationalem Recht zu behandeln. Wie beim TTIP ist auch im aktuellen Procedere keine Mitwirkung der nationalen Parlamente vorgesehen.

Der stellvertretende CDU/CSU-Fraktionschef Hans-Peter Friedrich hat die Vorschläge der EU-Kommission für ein 315-Milliarden Investitions-Pakt trotzdem scharf kritisiert. ?Die Kommission will staatliche Bürgschaftsprogramme für Investitionen, die für Investoren zu riskant sind, für die jedoch die Steuerzahler in Deutschland und Europa haften sollen?, sagte er am Dienstagabend der Nachrichtenagentur Reuters. Nötig seien Strukturreformen. ?Niemand investiert in Länder, in denen Strukturen verkrustet und wirtschaftliche Betätigung durch Bürokratie und öffentliche Abgaben belastet werden?, warnte der CSU-Politiker....

Friedrich moniert vor allem die Haftungsfrage durch die EIB, die von allen Mitgliedsländer getragen wird und die Aufforderung, dass auch riskantere Projekte finanziert werden sollten. ?In dieser Situation ist es geradezu Gift, was die EU jetzt vor hat: Mit Steuergeldern oder im ersten Schritt mit Bürgschaften, sollen Investoren auch dorthin gelockt werden, wo unter normalen Bedingungen kein normaler Investor investieren würde?, sagte er. ?Die europäischen Steuerzahler, insbesondere die Deutschen, sollen dafür haften. Dies ist nicht nur Verschwendung von Steuergeld, sondern ein Signal an reformunfähige Länder, weiter zu wurschteln, anstatt die Rahmenbedingungen für private Investitionen zu verbessern.?
 

38421 Postings, 3857 Tage Anti LemmingMilitäraufträge stützen US durable good orders

 
  
    #114026
2
26.11.14 14:48
Sie stiegen um 0,4 %. Bereinigt um die "Transports" (Flugzeuge etc.) fielen sie jedoch mit -0,9 % ziemlich schwach aus.

www.marketwatch.com/story/...-boosted-by-military-aircraft-2014-11-26

Durable-goods orders rise 0.4% in October, boosted by military aircraft

WASHINGTON (MarketWatch) - Orders for durable U.S. goods rose a seasonally adjusted 0.4% in October, but the gain stemmed mostly from a 45% spike in bookings for military aircraft. Orders for commercial products and business investment were surprisingly weak, however. Orders minus transportation dropped 0.9% and bookings minus defense fell 0.6%, the Commerce Department said Wednesday. Orders for core capital goods - a measure of business investment - fell 1.3% for the second month in a row in a sign that companies might be paring back toward the end of the year. Shipments of core capital goods, a category used to calculate quarterly economic growth, fell 0.4% in October.
 

38421 Postings, 3857 Tage Anti Lemming"Markt"-relevant ist allerdings ohnehin nur noch,

 
  
    #114027
26.11.14 15:36
ob Draghobert Druck bei der Neuausgabe von "Wetten dass" (ehemals: "EZB-Ratssitzung") wie versprochen nackt vom Zehnmeterbrett in den EZB-Geldspeicher springen wird, damit ist allen Wall-Street-Vixxern noch rechtzeitig zum Fest kommt.  

38421 Postings, 3857 Tage Anti LemmingWie US-Statistiker das BIP-Wachsum hinfrisierten

 
  
    #114028
2
26.11.14 18:45
Gestern wurde das US-BIP-Wachstum für das dritte Quartal überraschend hoch mit +3,9 % (annualisiert) vermeldet:

Das US-amerikanische Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in der vorläufigen Fassung für das dritte Quartal um 3,9 % gestiegen. Damit wurde die offizielle Vorabschätzung von 3,5 % nach oben revidiert. Erwartet wurde ein Anstieg um 3,0 bis 3,3 %. Im Quartal zuvor hatte das Wachstum noch 4,6 % betragen. (derivatecheck.de)

Zerohedge hat heute nachgewiesen, mit welchen Machenschaften die US-Statistiker das "Datenmaterial" hinfrisierten, um das gesteigerte BIP "vorzeigen" zu können. Kurz gesagt wurden die Personal Savings (Ersparnisse) gegenüber der ersten Schätzung aus September um 80 Milliarden nach unten revidiert. Dieser Betrag wurde dann den "Durable Good"-Investitionen (langfristige Wirtschaftsgüter) zugeschlagen.

Auch sonst passen die Zahlen hinten und vorn nicht zusammen: Obwohl die Ersparnisse (Chart oben) und die persönl. Einkünfte rückläufig waren, sollen die persönlichen Ausgaben gestiegen sein (Chart unten).

www.zerohedge.com/news/2014-11-26/...s-are-suddenly-80-billion-poorer

FAZIT: Es weihnachtet sehr (auch rallye-mäßig) und die Wall-Street-Säcke wollen vom Weihnachtsmann die gewohnt fetten Boni. Da lassen sich die Statistiker nicht lumpen.  
Angehängte Grafik:
hc_1114.jpg (verkleinert auf 95%) vergrößern
hc_1114.jpg

38421 Postings, 3857 Tage Anti LemmingUS-Verbraucherstimmung auf höchst. Stand seit 2007

 
  
    #114029
1
26.11.14 18:52
www.bloomberg.com/news/2014-11-26/...to-highest-level-since-2007.html

Consumer Comfort in U.S. Rises to Highest Level Since 2007

Consumer sentiment in the U.S. climbed last week to the highest level since December 2007 as Americans grew more upbeat about the state of the economy, their financial well-being and the buying climate.

The Bloomberg Consumer Comfort Index advanced to 40.7 for the period ended Nov. 23 from 38.5, according to a report today. All three components improved last week, with the gauge of views on whether it?s a good time to shop rising to a seven-year high.

Labor market gains, record stock values and gas prices at four-year lows are boosting household sentiment in time for the holiday-shopping season. Fatter paychecks for lower-income earners would help households across all income brackets to make more purchases.... (wen stört's da schon, dass diese gesteigerten Konsum-Umsätze erlogen sind, da Ersparnisse UND Einkünfte sanken - siehe letztes Posting)...
 

33376 Postings, 5509 Tage KickyJunckers ?315bn New Deal ist ein Subprime Trick

 
  
    #114030
2
26.11.14 18:58

By Ambrose Evans-Pritchard
http://www.telegraph.co.uk/finance/economics/...subprime-gimmick.html

The European Commission has launched a ?315bn ?New Deal? to pull Europe out of its economic slump over the next three years, but will provide almost no new money of its own and is relying on subprime forms of financial engineering.

The shopping list of investments and infrastructure projects will take months to sift through, and the stimulus will not reach meaningful scale until 2016. The scheme has already run into a blizzard of criticism. It depends on leverage that increases the headline figure by 15 times, leaving EU taxpayers bearing the heaviest risk while private investors are shielded from losses. ...

?The money is chicken feed and it won?t do anything to kick-start growth,? said Professor Charles Wyplosz, from Geneva University. ?It is unbelievable they are doing this rather than real fiscal expansion. The private sector will just take governments to the cleaners." ?This is really an excuse to pretend they are they doing something while the austerity is still going on. It will take too long to work and there will be a big fight over the projects as every country tries to get a share of the cake.?

The EU?s "College" of commissioners agreed to the plan on Tuesday in Strasbourg. It will be known as the European Fund for Strategic Investment (EFSI). Further details will not be released until Wednesday but officials say privately that the package will be based on ?21bn of EU money that will in theory lever almost ?300bn of venture capital and private funds in a complex chemistry.

These will be used to build roads, renew railways, refine energy grids or upgrade high-speed internet, if the scheme goes according to plan...

The projects are ?higher risk? ventures that have been shunned by the European Investment Fund, jealous of its AAA rating. This places the issue of taxpayer risk squarely on the table. Governments have already sent a list of 1,800 possible projects to Brussels. These will be screened by a panel of independent experts. There will, in principle, be no national quotas.

The EU funds will mostly come from gutting the Commission?s research directorate and other parts of the existing EU budget, with ?5bn in guarantees from the European Investment Bank (EIB)...
The EU bodies will suffer the ?first loss? if any project defaults, a device all too like the structured finance used in the heyday of the pre-Lehman boom, when Dublin became a hub for ?special investment vehicles? (SIVs) that disguised the concentration of risk. The plans entail a de facto subsidy, but of a contentious kind. Critics call it ?socialised loss, private gain?.

Charles Grant, director of the pro-EU Centre for European Reform, said Mr Juncker?s valiant efforts to do something substantive have been scuppered by powerful opponents. ?It is yet another sad moment in the history of mismanagement in Europe. The Germans don?t believe in the scheme and they don?t want to provide any new money for it. They simply don?t get how bad things are in Europe,? he said. Britain has also opposed a full-scale spending spree.

Markus Ferber, finance spokesman for the German Social Christians (CSU), said the plan was fundamentally misguided. ?The idea of a loss-liability means the EU member states are taking on new debt,? he said.

France?s economy minister, Emmanuel Macron, said the scheme needs ?at least ?60bn to ?80bn of fresh money? to gain traction. Paris proposed use of the EU bailout fund (ESM) to raise finance for a much bigger spending blitz. This was blocked by Berlin, ever wary of eurobonds or fiscal union by the back door.

Mr Juncker?s hands have been tied from the start. Germany, Britain and other northern states have capped EU spending near ?140bn a year until 2020, forcing Brussels to resort to shadow finance.

He has been attacked by the Right for doing too much, and by the Left for doing too little. The risk is that the EFSI degenerates into a fiasco, further damaging his viability as he seeks to weather the ?LuxLeaks? scandal linking...  

38421 Postings, 3857 Tage Anti LemmingKicky

 
  
    #114031
1
26.11.14 19:02
Ambrose Evans-Pritchard (# 030) bestätigt die Thesen in # 025 (siehe dort die fett hervorgehobenen Passagen).
 

38421 Postings, 3857 Tage Anti LemmingUnd Ambrose hat das (mentale) Problem

 
  
    #114032
26.11.14 19:10
einerseits unentwegt die EU-Geldflutungen als "alternativlos" (Rettung des Euro und der PIIGS) schönzureden - kritiklos das wiederkäuend, was Wallstreet ihm (verlogen) vorbetet - , andererseits aber genau zu sehen, dass Draghis Gelddruckerei Brüsseler Klientelpolitik ist, die darauf hinaus läuft, Unternehmen inkl. Banken bei "Investment-Experimenten" schadlos zu halten, indem etwaige Verluste auf EU-Ebene "sozialisiert" (# 025) werden. Sprich: Wenn es schief läuft, darf der EU-Steuerzahler löhnen.

Die perfekte Umverteilung von unten nach oben.

Das haben die "Sozis" aller Couleur, die das Gelddrucken ebenfalls schönreden, entweder noch gar nicht begriffen - oder sie sind bereits derart EU-korrumpiert, dass sie es nicht mehr sehen WOLLEN.  

38421 Postings, 3857 Tage Anti LemmingStarke Divergenz: SP-500 zu UST-30-Rendite

 
  
    #114033
26.11.14 20:34
The S&P 500 is now trading 200 points rich to Treasury markets (or 30Y Treasury yields should be 55bps higher - despite world GDP expectations plunging as fast as oil prices)  
Angehängte Grafik:
20141126_wtf.jpg (verkleinert auf 32%) vergrößern
20141126_wtf.jpg

38421 Postings, 3857 Tage Anti LemmingFerguson: Rassismus in USA

 
  
    #114034
26.11.14 20:42
www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/...n-usa-aussagen-a-1005123.html

Ferguson - War es Notwehr? Ein tragischer Einzelfall? Oder steht der Tod Michael Browns sinnbildlich für die Benachteiligung und Vorverurteilung Schwarzer in den USA?

Wie tief die amerikanische Gesellschaft gespalten ist, lässt sich daran erkennen, wie verschieden US-Bürger diese Fragen beantworten. Vier von fünf Schwarzen glauben, der Todesfall in Missouri habe mit der Hautfarbe des Opfers zu tun. Doch nur 37 Prozent der weißen Befragten stimmen dieser Aussage zu.

...Betrachtet man die Zahl der Inhaftierten, verschärft sich diese Diskrepanz sogar noch. Im Gefängnis sitzen sechsmal so viele Schwarze wie Weiße, offensichtlich werden Afroamerikaner, die man einer Straftat verdächtigt, überproportional häufig verurteilt. Ob das Geschworenen-System diesen Effekt verursacht oder ob Schwarze tatsächlich häufiger offensichtliche Straftaten begehen, ist nicht zu belegen....


---------------------------

Der Vater des getöteten Jungen bringt es auf den Punkt:

http://us.cnn.com/2014/11/26/justice/...rand-jury-reaction/index.html

Michael Brown's father says a grand jury's decision not to indict the officer who killed his son changes his view of America.

"I was upset. I didn't understand," Michael Brown Sr. said in a conversation with the Rev. Al Sharpton on Tuesday on MSNBC. "It just let me know that where we live is not what we thought, or what I thought. It's what people have been saying all the time, for a nice little minute: that this was a racist state."...
 

38421 Postings, 3857 Tage Anti LemmingDen letzten "Öl-Krieg" in 1986 gewannen die Saudis

 
  
    #114035
1
26.11.14 21:00
Die Saudis versuchen aktuell die US-Fracking-Konkurrenz kaputt zu machen, indem sie die Ölhähne aufdrehen. Bei WTI-Ölpreisen unter ca. 80 Dollar/Fass (Chart unten) lohnt sich Fracking  für die Amis nicht mehr.

1986 lief schon einmal ein solcher Ölkrieg. Sieger blieben damals die Saudis (Artikel unten).

Unerwähnt bleibt in dem Bloomberg-Artikel, ob die Saudis mit dem Drücken des Ölpreises auch das eh schon von Sanktionen gebeutelte Russland weiter schwächen wollen. Denn der Gaspreis ist in Europa an den Ölpreis gekoppelt. Je billiger das Öl wird, desto weniger Geld bekommt Putin auch für sein Gas.

Der Brent-Ölpreis (Europa) korreliert mit dem WTI-Ölpreis (USA). Die Saudis sind anti-russisch eingestellt - und unterstützen deshalb auch die Al-Nusra-Rebellen in Syrien. Die Syrienkrieg dient u. a. dazu, eine Iran-Pipeline nach Europa (die durch Syrien führen würde) zu verhindern.

www.bloomberg.com/news/2014-11-26/...drillers-of-price-war-risks.html

The last time that U.S. oil drillers got caught up in a price war orchestrated by Saudi Arabia, it ended badly for the Americans.

In 1986, the Saudis opened the spigot and sparked a four-month, 67 percent plunge that left oil just above $10 a barrel. The U.S. industry collapsed, triggering almost a quarter-century of production declines, and the Saudis regained their leading role in the world?s oil market.

 
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38421 Postings, 3857 Tage Anti LemmingDas straft übrigens auch das Peak-Oil-Geschwätz

 
  
    #114036
1
26.11.14 21:18
Lügen. Für die nächsten Jahrzehnte gibt es mehr als genug Öl. Man denke nur an die riesigen Felder, die die Russen kürzlich im Nordmeer fanden (so groß wie die im Golf von Mexiko) und die riesigen vor der Küste Brasiliens gefundenen Öl-Felder.

Die von Goldman und Co. getriebene Öl/Energie/Rohstoffblase-Blase in 2008 wurde u. a. in der Hoffnung aufgepumpt, damit den US-Subprime-Bankenkollaps zu verhindern. Gefahr lag in der Luft, denn Bear Stearns war bereits im März 2008 über den Jordan gegangen. Mehr als ein Aufschub - bis zur Lehmanpleite - war allerdings nicht drin.

(Die aktuelle Pump-Arie der weltweiten Notenbanken weist gewisse Parallelen dazu auf: Die Weltwirtschaft ist deutlich angeschlagen, und neu geschürte Preisblasen in allen Assetklassen - diesmal angeschoben von QE und sonstigen "Flutungen" - sollen es wieder einmal richten....)

Als WTI-Öl im Sommer 2008 knapp 150 Dollar kostete, warnten die Peak-Oil-Apostel am lautesten (man könnte meinen, sie wurden damals von Goldman bezahlt).

Heute, sechs Jahre später, kostet WTI-Öl wieder 73 Dollar, und um die Oil-Peak-Warner ist es auffallend still geworden.
 

38421 Postings, 3857 Tage Anti LemmingBill Bonner - das "nächste Zimbabwe ist Japan"

 
  
    #114037
1
26.11.14 21:27
www.acting-man.com/?p=34450

This Country Will Be the Next Zimbabwe?
November 26, 2014 | Author Bill Bonner
 
...in politics and economics we live in a fantasy world. The feds claim to improve our economy. We pretend to believe it. Did a central bank ever add one single centime, one peseta, one zloty or one fraction of a mill to the world?s wealth?

Not that we are aware of. But all over the world, central bankers pretend to sweat and toil on behalf of mankind ? correcting? adjusting? nullifying the decisions of honest men and women going about their daily business. Interest rates are too high! Inflation is too low! Not enough demand! Too much savings! They are omniscient as well as all-powerful.

In Japan ? now back in recession ? Prime Minister Shinz? Abe has taken off on a kamikaze mission. Victory or death! He will either revive the Nipponese economy? or he will kill it!

Abe may succeed. But we?re happy to bet he doesn?t. Our new Trade of the Decade ? buy Japanese stocks and sell Japanese government bonds ? aims to capture the disaster in dollars and cents. Abe and his delusional copilot at the Bank of Japan, Haruhiko Kuroda, have their flight jackets on. They?re about to take off? creating incredible amounts of new money and credit.

The Japanese economy expects it and depends on it. But when word gets around that there is no way the government can ever repay its debts, there is sure to be trouble. Investors will dump Japanese government bonds, leaving the Bank of Japan as the only source of financing for the government?s deficits.

This will put Japan in roughly the same spot as Zimbabwe in the early 2000s?
and Argentina in the 1980s. Stocks will soar, as investors seek safety in productive assets. Bonds and the yen will crash....  
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38421 Postings, 3857 Tage Anti LemmingLance Roberts beklagt unstimmige US-Daten

 
  
    #114038
1
26.11.14 21:38
http://streettalklive.com/index.php/...rth-thinking-about-vol-19.html

Last Friday, I discussed the growing gap between economic reports particularly when they measure the same basic areas of the overall economy. For example, how can the Markit Manufacturing PMI Index be negative for three months while the ISM PMI has surged higher during the same period. Both cannot be right.

Well, the same thing happened yesterday with the release of the Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) which is arguably one of the most important economic indicators available. While the recent release of the Philidelphia Fed manufacturing survey surged to its highest level in years, the CFNAI fell to .14 from .29 last month....

More importantly, while the Federal Reserve and ISM surveys have been showing strong increases in recent months; the production, income and consumption and housing components of the CFNAI have declined.  The chart below shows the CFNAI index broken down into the 3-month average of supply (production, income, employment) and demand (consumption, housing, sales)....

-----------------

FAZIT: Die US-"Zahlen" sind ein Head-Fake im Dienste Wallstreets. Wer dem Schwindel glaubt, wird sein Geld verlieren - wie bei allen Hütchenspielen.


 
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38421 Postings, 3857 Tage Anti LemmingSo sehen US-Insider die Lage:

 
  
    #114039
2
26.11.14 21:39
 
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38421 Postings, 3857 Tage Anti LemmingHeute: Thanksgiving Day

 
  
    #114040
27.11.14 17:55
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38421 Postings, 3857 Tage Anti LemmingUS-Öl fällt (am US-Feiertag) wie ein Stein

 
  
    #114041
27.11.14 18:01
Begründungen: # 035

 
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38421 Postings, 3857 Tage Anti LemmingOil sinks below $68 as OPEC keeps output

 
  
    #114042
27.11.14 18:07
target unchanged.

www.marketwatch.com/story/...as-opec-meeting-looms-2014-11-27-1103488

LONDON (MarketWatch) ? Crude oil prices sank to a four-and-a-half year low on Thursday, on news that OPEC has kept its production levels unchanged. Hopes for a cut in output had all but faded after a Saudi Arabian oil minister?s comments a day prior.

Extending losses on the New York Mercantile Exchange, light, sweet crude futures for delivery in January CLF5, -6.00% sank to as low as $67.75 a barrel during European afternoon trading hours, touching the lowest level since May 2010. The contract was down $4.58, or 6.2%, at $69.11 a barrel at the latest.

January Brent crude LCOF5, -6.16%  on London?s ICE Futures exchange fell $4.71, or 6.1%, to $73.04 a barrel.

U.S. physical trading for oil markets is closed for the Thanksgiving holiday, but products will resume trading at 6 p.m. Eastern Time.

The Organization of the Petroleum Exporting Countries met in Vienna, with the members deciding to keep the group?s production target unchanged. In the runup to the decision, there was speculation the organization might cut production to remove some of the glut in supply in global markets and boost oil prices.

Hopes for an output cut faded on Wednesday, however, when Saudi Arabian oil minister Ali al-Naimi said he expects the market ?to stabilize itself eventually,? hinting he wouldn?t push for a cut in OPEC?s production targets....

Crude-oil prices have plummeted this year, losing around 30% of their value since June. This is mainly due to rising U.S. oil production, driven by the shale boom, and slowing demand growth in Asia and Europe.

Analysts say that OPEC would have needed to cut oil production much lower than its current ceiling for prices to make a significant recovery. The decision on production cuts is likely to set the tone for oil prices for the next few months and well into 2015....  

6583 Postings, 643 Tage NikeJoeHaha, die OPEC

 
  
    #114043
27.11.14 18:12
soll endlich abdanken.

Kein Mensch braucht mehr diese hoch bezahlten Affen, die von einem Meeting zum nächsten reisen und enorme Spesen kassieren.

Der "freie" MARKT hat heute gesprochen und gut ist es so...
Es gibt heute einen enormen Ölüberschuss, weil viele Produzenten die Förderungen noch hinauffahren, um den Umsatz zu halten. Die sind genauso dämlich wie die Minenunternehmen.



 

38421 Postings, 3857 Tage Anti LemmingAnekdoten-Sammlung zum US-Feiertag

 
  
    #114044
27.11.14 18:38

www.ritholtz.com/blog/2014/11/...ost-successful-investors-in-history/

?If investing is entertaining, if you?re having fun, you?re probably not making any money. Good investing is boring.?
- George Soros

?Smart investing doesn?t consist of buying good assets, but of buying assets well. This is a very, very important distinction that very, very few people understand. ?
- Howard Marks

?If you have trouble imaging a 20% loss in the stock market, you shouldn?t be in stocks.?
Jack Bogle

?The public buys the most at the top and the least at the bottom.? And, ?When all the experts and forecasts agree ? something else is going to happen.?
- Bob Farrell

?It is absurd to think that the general public can ever make money out of market forecasts.?
- Benjamin Graham

?The stock market is filled with individuals who know the price of everything, but the value of nothing.?
- Philip Fisher

?If you don?t have integrity, you have nothing. You can?t buy it. You can have all the money in the world, but if you are not a moral and ethical person, you really have nothing.?
- Henry Kravis

?I can calculate the movement of stars, but not the madness of men.?
- Isaac Newton


 

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