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VW vor dem Fall (bitte nicht mißverstehen ;-))

Seite 1 von 57
neuester Beitrag: 19.07.16 18:11
eröffnet am: 02.05.12 11:18 von: Tony Ford Anzahl Beiträge: 1424
neuester Beitrag: 19.07.16 18:11 von: youmake222 Leser gesamt: 325210
davon Heute: 153
bewertet mit 18 Sternen

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20925 Postings, 5557 Tage Tony FordVW vor dem Fall (bitte nicht mißverstehen ;-))

 
  
    #1
18
02.05.12 11:18
Ohne Frage zählt VW zu den Gewinnern der letzten Jahre in seinem Bereich.
Die Breite der Palette sowie die Technologien überzeugen und dies nicht nur national, sondern vor allem auch international.

Doch so euphorisch und bullisch man VW diese Tage betrachtet bzw. betrachten darf, so finde ich einige strategische Entscheidungen für etwas fraglich und riskant.


U.a. bereiten mir folgende Faktoren sorgen:

1. Faktor Fremdkapitalanteil:
Der Fremdkapitalanteil ist extrem hoch, der Eigenkapital für einen Konzern dieser Größe deutlich zu klein. VW ist somit mit 120mrd.? von "fremdem" Geld abhängig, eine unvorstellbare Summe, welche man selbst mit mehreren guten profitablen Jahren nicht annähernd rein holen kann.

Da Fremdkapital ja gut verzinst werden will, sagen wir mal mit 10% / Jahr, so muss VW jährlich mehr als 10mrd. aufbringen um seine Gläubiger "ruhig" zu stellen.

In guten Zeiten mag der Leverage- bzw. Hebeleffekt größer als die Zinslast zu sein, jedoch wird es in schlechten Zeiten zu einem schweren Klotz am Bein, dem z.B. GM zum Verhängnis geworden war und durchaus auch VW drohen könnte.

Nun möge man mit einem annähernd hohem Anlagevermögen gegenargumentieren, doch in einer Krise sinkt das Anlagevermögen deutlich und ist im Grunde nur nach überstandener Krise etwas wert, da die gekauften Maschinen und Fabriken in Krisenzeiten nicht verkaufbar sind bzw. nur mit großen Verlusten verkauft werden könnten.

2. Faktor Breite geht verloren, falsche Prioritäten:
Meiner Meinung nach rennt VW in sein Unglück indem es die Wertigkeit der Elektromobilität etwas verkennt und mit den Gewinnen lieber neue Überkapazitäten in den bestehenden Sektoren der Verbrennungsmotoren aufbaut, statt die Elektromobilität zu forcieren und sich in diesem Bereich die Spitze zu sichern.
Man muss hierbei bedenken, dass neue Fabriken für die Elektromobilität sowie neue Serienmodelle nicht innerhalb ein oder zwei Jahren herzustellen sind.
Während Hersteller wie Renault seit nun schon einiger Zeit eine Reihe von E-Fahrzeugen anbieten, wird VW wohl nicht vor 2013 ein serienreifes Modell präsentieren.

Wenn man sich Beispielsweise mal die Renaultmodelle anschaut, so liegt der Anschaffungspreis eines E-Fahrzeugs von einst 10.000 bis 15.000? von noch vor ein zwei Jahren nun nur noch bei 5.000?.
Ich gehe davon aus, dass die Preise der Akkus von aktuell 5.000 bis 10.000? in zwei Jahren vermutlich auf 3.000 bis 5.000? fallen werden.
Ein E-Renault wird dann vermutlich nur noch 2.000? als ein heutiges Benzinfahrzeug kosten und die Reichweite wird vermutlich von 180km auf 250km steigen.

Dies könnte die Nachfrage nach E-Fahrzeugen spürbar nach oben treiben, denn dieses lohnt sich nun zunehmend auch wirtschaftlich. Es braucht im Grunde nur eine kritische Schwelle zu überschreiten und das Ding verselbstständigt sich. (siehe z.B. Umstieg von Desktop-PC -> Laptop, Laptop zu Pad, RöhrenTV -> LCD, usw.)

Während Renault in 2014 und 2015 eine große Masse an E-Fahrzeugen ausliefern und den Markt bedienn kann muss VW seine Kunden vertrösten, welche dann zunehmend auch in Richtung Renault oder andere Hersteller abwandern könnten.
Ferner muss man bedenken, dass wenn die Nachfrage nach E-Fahrzeugen steigt, vermutlich die Preise der Benzin- und Dieselfahrzeuge spürbar sinken werden. (siehe Röhrenfernseher)
Man bedenke hierbei, dass in diesem Bereich enorme Überkapazitäten existieren und durch den weiteren Ausbau von VW sicherlich nicht weniger werden.

Tja und dann könnte mit den sinkenden Margen der Gewinn ausbleiben und dann die hohe Last des Fremdkapitals zum Verhängnis werden und die VWs zu teuer, während Renault genau das anbieten kann, was die Kunden wollen und zudem noch deutlich 10mrd.? jährlich weniger an "Zinslast" zahlen muss.

----------
Schlusswort:
VW ist momentan auf Erfolgskurs. Die Gewinne sollte/hätte man meiner Meinung nach viel stärker in neue Fabriken für E-Fahrzeuge gesteckt, was im Zusammenhang mit dm hohen Ölpreisen sicherlich eine kundenwirksame Antwort gewesen wäre.
Doch stattdessen baut man lieber weitere Überkapazitäten auf und giert nach den schnellen Gewinnen in einem etablierten Bereich.
Damit geht VW meiner Meinung nach an Breite verloren und in Verbindung mit einm hohen Fremdkapitalanteil könnte dies zu einem gefährlichen Gemisch werden.
Was nützt es VW die besten Verbrennungmotorenmodelle zu bauen, wenn man sie angesichts hoher Ölpreise sowie hoher "Kapitalnebenkosten" 10% teurer als die Konkurrenz anbieten muss um Kostendeckend zu bleiben.

Interessant ist aktuell auch der Chart, der in einer Diamantformation verläuft, welche bei Ausbruch eine längerfristige Richtungsvorgabe darstellt.
Aktuell befinden wir uns mittelbar an einem Ausbruchversuch, welcher bei einem Erreichen neuer Allzeithöchststände oberhalb der 150? ein klares Kaufsignal darstellen würde.

Die letzte Entscheidung ist hier noch nicht getroffen, doch ich befürchte, dass VW auch charttechnisch vom Hoch abprallt und der Ausbruchsversuch sich als Fehlsignal herausstellt.

schauen wir mal, was nach den Rekordquartalen nun weiter kommen wird.
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1398 Postings ausgeblendet.

20925 Postings, 5557 Tage Tony Ford#1399 ... der Europäer ...

 
  
    #1400
04.07.16 09:55
ist mal wieder der Depp und lässt sich von der Autolobby vorführen, indem es eben keine Entschädigung gibt.
Noch ein Grund mehr, zukünftig keinen VW zu kaufen. Nur Schade für die Beschäftigten, die den Mist den das Management ( durch ihre falsche Zielsetzung ) verzappt hat, ausbaden müssen.  

263 Postings, 792 Tage Bratworscht@tony

 
  
    #1401
04.07.16 10:32
wenn tesla zukünftig noch ein paar fahrzeuge gegen die wand fährt, wird der auftragseingang eher gegen null gehen. es ist wirklich "fantastisch" mit anzusehen wie vw nieder geredet wird, weil sie geschummelt haben. klar ist das nicht in ordnung und muss bestraft werden, aber wenn ich höre toyota muss millionen fahrzeuge zurückrufen, da die airbags defekt sein könnten. dann ist das mit vw wirklich ne andere nummer. leute, solche sachen sind sicherheitsrelevant und der kurs von toyota regt sich kein bisschen. außerdem möchte ich nicht wissen, wie die realen werte bei anderen autoherstellern im dieselbereich sind. die vw-strategie stimmt und solche veränderungen brauchen zeit. allerdings kann man als vw-eigentümer auch vw in den ruin klagen. dann stehen aber 600000 arbeitsplätze auf der kippe und dann kommen noch die arbeitsplätze in den zulieferbetrieben dazu. ich weiß nicht, ob das sinnvoll ist.  

13182 Postings, 3503 Tage RPM1974Es gibt auch keine

 
  
    #1402
1
04.07.16 10:42
Gesetze, die das in Europa zulassen.
In USA ist das Verklagen beim Ausrutschen auf einem Eiswürfel 1 Mio wert.
Der Unfall von Tesla kann bis zu 1 Mrd kosten.
So hoch war die Verurteilung der Tabakkonzerne für einen Lungenkranken.

Elektroauto für was?
Der Tesla der bei uns rollt fährt 350 km. Aussage Fahrer.
Also bis zur nächsten Großstadt kommt er. Dann wieder heim und aufladen.
Reichweiten sind ab 1000 km ein Vorteil.
Dadurch das ein Tankvorgang 5 min dauert, mit warten und zahlen und wie lange dauert die Schnellladung am Tesla, ist und bleibt jedes E-Auto ein Stadtauto.
96% der Tagesfahrten sind < 100 km. Schafft jeder noch so schwache E Wagen.
98% < 400 km. schafft der Tesla und jeder Verbrenner.
99% < 1000 km. Schafft ein großer Diesel aber kein Elektroheiner
1% schafft keiner ohne Ladestopp.
Reichweiten über 200km sind am Markt unrelevant.

 

13182 Postings, 3503 Tage RPM1974@ Bratworscht

 
  
    #1403
04.07.16 10:43
VW hat die gleichen Müllairbags wie Toyota engebaut.  

70 Postings, 670 Tage LichtefichteJeder der in einer

 
  
    #1404
1
04.07.16 10:59
produzierenden Firma arbeitet sieht es doch tagtäglich in der Logistik wie es meiner Meinung nach in Zukunft mit den E-Autos nur funktionieren kann.Bei Gabelstaplern, Zugmaschinen und CO. muss doch auch nach einer gewissen Zeit  die Batterie gewechselt werden.Man müsste sich natürlich dann auf einen Standard bei den Batterien einigen.
(Was wohl allerdings ein sehr Grosses Problem sein wird).  

20925 Postings, 5557 Tage Tony Ford#1402 ...

 
  
    #1405
04.07.16 15:16
Da Tesla mit offenen Karten gespielt hat, d.h. der Fahrer zustimmt, seine Händle am Lenkrad zu belassen und notfalls selbst einzugreifen, wird Tesla wohl kein juristischer Prozess folgen.  

20925 Postings, 5557 Tage Tony Ford#1401 ...

 
  
    #1406
04.07.16 15:36
Auch andere Autokonzerne haben beschissen, da wird sicherlich noch Einiges zu Tage gefördert werden.

Doch im Vergleich mit anderen Fahrzeugen hat VW eben besonders viel beschissen, lagen die Grenzwerte sehr viel höher als bei der Konkurrenz.

Und an dieser Stelle frage ich mich, wie es sein kann, dass der weltweit eigentlich erfolgreichste Autokonzern solch massive Betrügereien begeht und sich zudem auch noch das Ökosiegel genehmigt.

Dieses Sauberauto-Image führte dazu, dass dieser ganze Skandal durch einen Verein entlarvt wurde, welcher eigentlich mit der hohen Güte eines VW gegen US-Autokonzerne argumentieren wollte.

Wenn man bedenkt, dass die Ausstoß-Grenzwerte für Dieselfahrzeuge deutlich über denen von Benzinmotoren liegen und auch jede Menge Subventionen in die Dieseltechnologie geflossen sind und teils Heute noch fließen, siehe subventionierter Dieselkraftstoff, es zudem bis zuletzt keine echten Abgastests, erst recht nicht bei Dieselfahrzeugen gibt, dann ergibt diese ganze Dieselgate-Affäre auch ein Bild.

VW hat sich im Grunde mit viel Lobbyarbeit und Betrügereien über viele Jahre hinweg den Wettbewerbsvorteil gesichert und seinen dreckigen Dieselfahrzeuge als sauber verkauft.

Man kann bereits jetzt davon ausgehen, dass die Dieseltechnologie im Bereich PKW eine auslaufende Technologie sein wird und selbst VW hat dies realisiert und sieht die Zukunft nicht mehr in der Dieseltechnologie. Noch vor der Affäre sah dies noch ganz anders aus, da wurde der Diesel als die Technolgie der kommenden Jahrzehnte verkauft.
Kann mich noch gut erinnern, als man auf einer Messe sagte, dass der Diesel auch die nächsten zwei Jahrzehnte den Automarkt bestimmen und das E-Auto eher ein Nischenprodukt bleiben wird.

Tja nun ist der Beschiss raus und lassen sich die dreckigen Buden nun nichtmehr so leicht verkaufen. Und schon rückt das E-Auto plötzlich und unerwartet in den Mittelpunkt, very nice, warum nicht gleich so.  

13182 Postings, 3503 Tage RPM1974Leichter kann man bullshit nicht enttarnen

 
  
    #1407
1
04.07.16 16:10


Emissionsgrenzwerte für Pkw mit Ottomotor
Angaben in mg/km außer PN (1/km)

Norm Euro 1 Euro 2 Euro 3 D3 Euro 4 D4 Euro 5 Euro 6b Euro 6c
Typprüfung ab 1. Jul. 1992 ab 1. Jan. 1996 ab 1. Jan. 2000  ab 1. Jan. 2005  ab 1. Sep. 2009 ab 1. Sep. 2014 ab 1. Sep. 2017
Erstzulassung ab 1. Jan. 1993 ab 1. Jan. 1997 ab 1. Jan. 2001  ab 1. Jan. 2006  ab 1. Jan. 2011 ab 1. Sep. 2015 ab 1. Sep. 2018
CO 2720 2200 2300 1500 1000 700 1000 1000 1000
(HC + NOx) 970 500        
HC   200 140 100 70 100 100 100
davon NMHC       68 68 68
NOx   150 170 80 80 60 60 60
PM       4,51 4,51 4,51
PN ? ? ? ? ? ? ? 6·1012 6·1011

1 mit Direkteinspritzung

Pkw mit Dieselmotor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Emissionsgrenzwerte für Pkw mit Dieselmotor
Angaben in mg/km außer PN (1/km)

Norm Euro 1 Euro 2 Euro 3 Euro 4 Euro 5 a Euro 5 b Euro 6
Typprüfung ab 1. Jul. 1992 ab 1. Jan. 1996 ab 1. Jan. 2000 ab 1. Jan. 2005 ab 1. Sep. 2009 ab 1. Sep. 2011 ab 1. Sep. 2014
Erstzulassung ab 1. Jan. 1993 ab 1. Jan. 1997 ab 1. Jan. 2001 ab 1. Jan. 2006 ab 1. Jan. 2011 ab 1. Jan. 2013 ab 1. Sep. 2015
CO 3160 1000 640 500 500 500 500
(HC + NOx) 1130 700 / 9002 560 300 230 230 170
NOx   500 250 180 180 80
PM 180 80 / 1002 50 25 5 4,5 4,5
PN ? ? ? ? ? 6·1011 6·1011

Das einzige, wo Otto sauberer ist als Diesel ist NOx.

Ansonsten ist Beziner immer die Dreckschleuder und bei NOx genau deswegen, weil Diesel viel weniger Schadstoffe aushustet.
Aber das Thema hohe Effizienz, hoher NOX ausstoß werde ich nicht wiederholen.

Ausser du erzählst mir jetzt die Story vom Wankel Motor, der die gleiche Effizienz beim Benziner hat, als der Diesel. Nur hat sich der nie durchgesetzt.
Darum bläßt der Benziner 8 Liter durch, die Verbrannt werden,wobei dann eben Faktor 1,5 Dreck raus kommt  beim Benziner und der Diesel bringt die gleiche Leistung bei 5 Liter.
Meine Meinung  

20925 Postings, 5557 Tage Tony Ford#1407 ... Grenzwerte ...

 
  
    #1408
04.07.16 22:12
Die Grenzwerte die du da aufgezählt hast sind lediglich Vorgaben, die das das Papier nicht wert sind, weil sie eben durch die Bank weg schöngerechnet sind. In der Realität liegen die Werte teils um ein Vielfaches höher, wie man bei VW aber auch anderen Herstellern sehen konnte.

Dies fängt allein schon damit an, dass die Verbrauchsangaben fernab der Realität sind.

Nichtdestotrotz gebe ich dir recht, sind auch Benziner Dreckschleudern.

Am Ende kann die Lösung eigentlich nur das E-Auto sein, wenngleich natürlich nach wie vor ein großer Teil des Strombedarfs ebenfalls über Dreckschleudern ( konventionelle Kraftwerke ) gewonnen wird.  

13182 Postings, 3503 Tage RPM1974Wo denn Toni Ford?

 
  
    #1409
1
05.07.16 10:00
Ausser beim Anlassen und in den ersten 3 Minuten kenne ich keine 10 fachen Überschreitungen der Euro 5 oder  40 fachen der US Norm.
VW hält die Euro 5 nach Aufwärmphase sogar ohne Harnstoffeinspritzung.
Bei Euro 6 haste halt doppelten Ausstoß als Vorgabe oder 5 fach US Norm.
Wenn, durch die Schummel Regelung nicht eingespritzt wurde.

Ist immer schön zu sagen, das Spitzenwerte von der 40 fachen Vorgabe erreicht werden, aber das dies bei einer 60 minütigen Fahrt gerade mal ein paar Sekunden nach dem Anlassen passiert und nach 3 Minuten die Regelvorgabe Euro 5 erreicht wird.

Und die paar Euro6 Modelle mit Schummelmotor machen gerade mal 5% der Zulassungen aus.
Und mit der US Norm fuhren weltweit gerade mal 10%. Davon 4% in der USA.

Wenn du natürlich Wert darauf legst, das die Haushalte und Industrie der Welt statt 4 mal mehr Abgase erzeugen als der Straßenverkehr 40 Mal mehr Abgase erzeugen, dann ist die Reduktion im Straßenverkehr natürlich ein Ziel. Schlucken wir halt die Abgase aus den Schornsteinen statt aus dem Auspuff. Selbst mit 100% elektro im Straßenverkehr wird ide Luft nur um 20% sauberer und ja, als wir 1980 diesel mit minimal 150 Nox fuhren bekam man, wenn man 24 Stunden direkt am Auspuff stand ein leichtes Hüsteln.

Soviel zur Gesundheitsgefährdung durch NOx.
Meine Meinung  

20925 Postings, 5557 Tage Tony Ford#1409 ... ist zu theoretisch ...

 
  
    #1410
06.07.16 08:55
und vergleichbar mit den Verbrauchsangaben der Hersteller.

Wenn ich ein Dieselfahrzeug konstant mit 50km/h auf dem Rollband bewege, dann gebe ich dir recht, dann werden die Grenzwerte in der Tat eingehalten, dann werden aber auch die utopischen Verbrauchsangaben eingehalten.

hierzu mal ein Vergleich, Abgastests auf dem Prüfstand mit weitestgehend konstanten Geschwindigkeiten, alle Fahrzeuge halten die Grenzwerte ein.
http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/...sel_20150409.pdf

In der Praxis sieht es jedoch gänzlich anders aus, da liegen die Werte um ein Vielfaches höher als dass was man auf dem Prüfstand messen konnte.
Interessant auch, dass der Ausstoß mit sinkender Geschwindigkeit ( unter 50km/h ) zu einem höheren Ausstoß führt.
Entscheidend für den Ausstoß ist vor allem die Fahrdynamik, d.h. die Veränderung der Geschwindigkeit, die Leistungsveränderung, usw. Und diese ist mit dem Rollfeld nicht annähernd vergleichbar, demzufolge sind auch derartige Messergebnisse wertlos bzw. realitätsfern.

http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/...n-23-03-2015.pdf

Demzufolge braucht es eben doch die Harnstoffeinspritzung um diese erhöhten Werte wieder runter bringen zu können, was man im Bereich LKW bereits vor 10 Jahren umgesetzt hatte und eben auch im Bereich PKW notwendig und auch möglich wäre. Doch dies will man dem Autofahrer scheinbar nicht zumuten, dass er mit jeder zweiten oder dritten Tankfüllung AdBlue nachfüllen muss.  

5027 Postings, 3316 Tage Romeo237VW ist

 
  
    #1411
06.07.16 09:05
Im fallen  

30656 Postings, 752 Tage youmake222VW zahlt im Abgas-Skandal Millionenstrafe an Kalif

 
  
    #1412
1
08.07.16 09:02
Auf Vergleich geeinigt: VW zahlt im Abgas-Skandal Millionenstrafe an Kalifornien 08.07.2016 | Nachricht | finanzen.net
Im Skandal um manipulierte Emissionswerte bei Dieselwagen zahlt der Konzern dem US-Bundesstaat Kalifornien eine Strafe in Höhe von 86 Millionen US-Dollar (78 Mio Euro). 08.07.2016
 

5027 Postings, 3316 Tage Romeo237Stark bleiben

 
  
    #1413
08.07.16 09:08
Rechne mit neuen Tiefs  

1602 Postings, 1709 Tage sharesnoob@Romeo

 
  
    #1414
08.07.16 11:58
Ich rechne damit, dass ich Dich bald sperren werde :-D  

5027 Postings, 3316 Tage Romeo237Hi

 
  
    #1415
08.07.16 12:08
Darf ich fragen warum ?

Hier schreibt doch sonst keiner  

30656 Postings, 752 Tage youmake222Spanische Justiz ermittelt wegen Abgas-Skandals ge

 
  
    #1416
1
08.07.16 14:46

1602 Postings, 1709 Tage sharesnoob@Romeo

 
  
    #1417
1
08.07.16 18:24
Du kennst Deine Postings und weißt die Antwort. Keine Substanz. Keine sinnvolle Information. Wieder mal jemand der billig Unsicherheit verbreiten möchte. Das ist natürlich Forenalltag, aber ich suche in den Foren interessante Informationen oder eben nur einen konstruktiven Dialog. Wie sich ein Wert entwickeln kann, ist sicherlich analysierbar. Aber reines Raten mit Vermutungen hat in den meisten Fällen nur einen Grund. So wie es User gibt, die im permanenten Besserwissermodus posten. Fällt der Wert sind sie Short. Steigt der Wert, haben sie im richtigen Timing umgeschaltet. Und das alles natürlich über Hebelprodukte mit fantastischen Gewinnen. Dabei noch die anderen beleidigen. Solche Typen landen dann recht schnell auf der Blocklist, damit meine Augen nicht bluten und meine Gedanken nicht konterminiert werden.

Schönes Wochende :-)  

30656 Postings, 752 Tage youmake222Ermittler wollen VW-Dieselgewinne abschöpfen

 
  
    #1418
2
10.07.16 21:38
Per Bußgeld-Verfahren: Ermittler wollen VW-Dieselgewinne abschöpfen 10.07.2016 | Nachricht | finanzen.net
Nach dem mühsam errungenen Kompromiss über Milliarden-Entschädigungen in den USA steht Volkswagen in der Abgas-Affäre die nächste finanzielle Zitterpartie ins Haus. 10.07.2016
 

30656 Postings, 752 Tage youmake222VWs USA-Deal ist für die Umwelt eine Katastrophe

 
  
    #1419
2
11.07.16 14:33
Gigantischer Schrotthaufen: VWs USA-Deal ist für die Umwelt eine Katastrophe 11.07.2016 | Nachricht | finanzen.net
Der Umwelt-Sünder VW muss in den USA eine beträchtliche Strafe zahlen. Dennoch ist der große Verlierer dieses Deals vielleicht gar nicht der Autobauer selbst, sondern letzten Endes ausgerechnet die Umwelt. 11.07.2016
 

5027 Postings, 3316 Tage Romeo237Dax hat nun

 
  
    #1420
11.07.16 14:44
Ein Buying Signal.

Mal sehen wo es eine VW hin verschlägt  

30656 Postings, 752 Tage youmake222Staatsanwalt klagt im Abgasskandal VW-Manager in S

 
  
    #1421
1
13.07.16 09:06

30656 Postings, 752 Tage youmake222VW droht offenbar milliardenschwere Belastung in K

 
  
    #1422
2
19.07.16 08:31

5027 Postings, 3316 Tage Romeo237Nächste Milliarden schwere

 
  
    #1423
19.07.16 09:05

30656 Postings, 752 Tage youmake222US-Bundesstaaten kündigen weitere Klagen gegen VW

 
  
    #1424
1
19.07.16 18:11
Auto: US-Bundesstaaten kündigen weitere Klagen gegen VW an - FOCUS Online
In der VW-Abgas-Affäre haben mehrere US-Bundesstaaten, darunter New York und Massachusetts, weitere Klagen gegen Volkswagen und Porsche angekündigt.
 

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