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Und was haben WIR daraus gelernt ?

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 24.08.10 22:37
eröffnet am: 18.11.08 21:58 von: soyus1 Anzahl Beiträge: 21
neuester Beitrag: 24.08.10 22:37 von: soyus1 Leser gesamt: 3855
davon Heute: 6
bewertet mit 8 Sternen

1665 Postings, 3685 Tage soyus1Und was haben WIR daraus gelernt ?

 
  
    #1
8
18.11.08 21:58
Hallo liebe ARIVA-Forumgemeinde,

nach fast 2 jähriger ARIVA-Postingpause (http://www.ariva.de/board/user.m?id=soyus1) melde ich mich zurück. Die Gefahr, dass ich wie früher zuviel poste, ist aufgrund einer Jobchallenge sehr gering.

Ich eröffne diesen Thread, damit wir einen Teil des gelernten der letzten Zeit niederschreiben. Angeblich ist der Lerneffekt besser, wenn man nicht nur denkt, sondern auch schreibt.

Ich beginne mit 2 Themen und hoffe, dass noch weitere Beiträge folgen:

1.) Immer eine Anlagestrategie einhalten (nach oben und nach unten). Nach oben eher laufen lassen und 20% darunter ein geistiges bzw. tatsächliches SL nachziehen. Nach unten (und das trifft uns alle leider viel mehr in letzter Zeit) bei 10-15% ein geistiges und spätestens bei 15-20% dem Verfall ein tatsächliches Ende bereiten. Ich habe das leider bei einigen Titeln (die man wie immer als unterbewertet sah) versäumt. Die Frage ist, ob man die Erkenntnis auch auf solche sehr geschrumpfte Werte auch jetzt noch anwenden soll...

2.) Geld sollte nicht (zu) viel Raum einnehmen. Hätte ich vor ein paar Monaten den guten Rat befolgt der Börse weniger Aufmerksamkeit zu widmen, wäre ich geringer in Wertpapiere investiert gewesen und hätte mir einiges an Geld erspart. Über die Zeit des ärgerns bin ich zum Glück schon lange hinweg... und die wahren Freuden im Leben erlebt man nicht durch Geld oder Börse!

In diesem Sinne hoffe ich auf weitere Beiträge was Ihr gelernt habt aus der letzten Zeit und wünsche Euch eine wirklich schöne und gute Zeit!

Herzliche Grüße
soyus1  

1665 Postings, 3685 Tage soyus1Anscheinend nicht viel !

 
  
    #2
1
19.11.08 23:19
Aber vielleicht poste ich auch immer zu spät...

Vielleicht kommt ja noch die eine oder andere Lernerkenntnis!

Schönen Abend/Morgen jedenfalls :-)  

15303 Postings, 5540 Tage preisich hab noch keine "sichere" anlagestrategie

 
  
    #3
1
19.11.08 23:43
gefunden . jede strategie passt auch nicht auf jeden anlagehorizont . wenn ich lanfristig von einigen investments überzeugt bin macht es auch keinen sinn . die underperformer zu verkaufen und die werte zu behalten , die gut gelaufen sind . das ist meißt der moment in dem es umgekehrt läuft ....
-----------
ja preis , "Die Macht" wird mit dir sein .
(Yodangelam)

1665 Postings, 3685 Tage soyus1Ist schon was wahres dran, allerdings

 
  
    #4
21.11.08 16:58
denke ich dass derzeit zuviel an Ihren "unterbewerteten" Aktien festhalten und auch zuviele cash nachschießen um zu vergünstigen und nehmen das gesamtwirtschaftliche Debakel zu wenig ernst. Ich werde sicher nicht meinen Depotanteil erhöhen.

Ihr etwa?

Thema Nr. 1 ist im ersten Posting, finde bei negativer Wirtschaftslage trotzdem passender!  

811 Postings, 2612 Tage The_PlayerHalten ohne SL ist das eine

 
  
    #5
1
21.11.08 17:10
aber das vor allem hier gerne praktizierte Vorgehen in fallende Kurse hinein zu verbilligen ist der größte Käse!
So hat man ruck-zuck mit nur einer Fehlentscheidung sein gesammtes Depot vernichtet, wenn ich hier schon lese das einige andere Aktien verkaufen und alles auf (z.B.) QCells setzen kann ich mir nur noch an den Kopf fassen...

Risikomanagment ist das A und O, ohne Risikomanagment ist man garantiert irgendwann Pleite!
-----------
"Wenn das mit der Finanzkrise so weitergeht, heißt der neue Finanzminister Peter Zwegert" (Harald Schmidt)

811 Postings, 2612 Tage The_PlayerNoch schlimmer ist natürlich

 
  
    #6
1
21.11.08 17:13
auf Pump nachzukaufen oder mit den paar Kröten die geblieben sind massiv gehebelt zu agieren
-----------
"Wenn das mit der Finanzkrise so weitergeht, heißt der neue Finanzminister Peter Zwegert" (Harald Schmidt)

1665 Postings, 3685 Tage soyus1Wie wahr, wie wahr The_Player!

 
  
    #7
23.11.08 22:55
Muss Dir leider sogar aus eigener Erfahrung recht geben. Anfangs der Krise hatte ich auch Aktien belehnt um zu "verbilligen" und dadurch doppelt verloren. Zum Glück bin ich klüger geworden. Eigentlich wenn man vernünftig ist, hätte man das schon vorher wissen sollen, aber ich habe dazu gelernt... manche leider noch nicht wie man so liest...

Freundliche Grüße
soyus1  

1665 Postings, 3685 Tage soyus1Auch wenn es keiner hören will und heute + bei

 
  
    #8
2
24.11.08 23:34
den Indizes davorsteht. Ich denke der Boden ist noch nicht gefunden.

Was denkt Ihr?

Freundliche Grüße
soyus1  

2176 Postings, 5391 Tage CrashPanther@soyus1

 
  
    #9
4
24.11.08 23:55
Ich denke auch nicht, dass eine Bodenbildung stattfinden wird. Am Freitag und heute waren nur logische Gegenreaktionen, wie man dies bei überverkauften Märkten (Rohstoffe, selbst am Marktplatz) beobachten kann, ich befürchte, dass sich einige sehr die Finger verbrennen werden. Diese Gegenreaktionen hatten wir in den letzten 4 Monaten schon des öfteren.
-----------
Good Times CP

Steigende Ölpreise schöpfen Kaufkraft ab, fallende Börsenkurse auch. Aber die meiste Kaufkraft wird vom Finanzamt abgeschöpft.
Ich mache lieber Totalverlust, bevor ich AGS zahle ;).

1665 Postings, 3685 Tage soyus1Short in M I C R O S O F T

 
  
    #10
25.11.08 22:21
Danke CrashPanther, sehe mich bestätigt.

Habe vor kurzem auch einen netten PUT Schein auf MS gekauft (die Auswahl ist da groß und die Spreads niedrig). Läuft gut und MS ist gerade wieder bei ca. 20 Dollar angelangt.

Sehe aber MS auch bei Kursen um die 20 Dollar noch immer im Abwind. Wenn erst mal die Firmen so richtig sparen müssen, dann wird auch bei MS Lizenzen gespart. Linux, Ubunto & Co lassen grüßen. Siehe nur die neuesten Laptopangebote (Preisunterschied mit Windows und alternatives Betriebssystem)...

Frage an alle:
Was meint Ihr dazu?  

Freundliche Grüße
soyus1  

2176 Postings, 5391 Tage CrashPanther@soyus1

 
  
    #11
26.11.08 07:47
Put auf Microsoft ist gut, aber auch Google, Apple, SAP kommen durch die mittlerweile zur Wirtschaftskrise mutierten Finanzmarktkrise arg ins Trudeln. Apple hat den Vorteil, dass es das einzig brauchbare Betriebssystem neben hat. Im Moment würde ich auf alle Finanztitel und natürlich Rohöl shorten und eher in Alternativenergien investieren. Nach dieser Krise wird nichts mehr so sein, wie es mal war und Unternehmen wie K+S, Roth+Rau, REPower und Solarworld werden die Gewinner sein.
-----------
Good Times CP

Steigende Ölpreise schöpfen Kaufkraft ab, fallende Börsenkurse auch. Aber die meiste Kaufkraft wird vom Finanzamt abgeschöpft.
Ich mache lieber Totalverlust, bevor ich AGS zahle ;).

1665 Postings, 3685 Tage soyus1@CrashPanther

 
  
    #12
27.11.08 00:56
Ob Solarworld "der Gewinner" sein wird ist für mich nicht so sicher. Repower schon eher, weil Windenergie viel weniger Förderung Bedarf um rentabel zu sein...

Google, Apple, (SAP) würde ich aus momentanen Wissensstand auch nicht shorten (aber ev. weißt Du mehr).

Aber es ist schon spät.

Good night
soyus1  

1665 Postings, 3685 Tage soyus1Wo sieht man in Stuttgart wieviel% SHORT od. LONG?

 
  
    #13
27.11.08 21:11
In Stuttgart werden ja die meisten Scheine (Derivate) gehandelt. Habt Ihr einen Link oder eine Anleitung wie man auf der Verhältnis der short zu long gestimmten Marktteilnehmer kommt?

Wäre dankbar :-)

Freundliche Grüße
soyus1  

1665 Postings, 3685 Tage soyus1Keiner eine Ahnung?

 
  
    #14
28.11.08 12:35

1665 Postings, 3685 Tage soyus1http://www.boerse-stuttgart.de/

 
  
    #15
29.11.08 21:59
Entweder habe ich mich unklar ausgedrückt, oder es will hier keiner helfen.

Um ersteres auszuschließen:
Auf
http://www.boerse-stuttgart.de/
sieht man im rechten Bereich folgendes:

Umsatzspitzenreiter
Optionsscheine
WKN  Name
BN7ZDG  Dax/Call/4000
BN7Y6Y  Dax/Put/5100
DB1951  Dax/Put/4200
CK9687  Dax/Call/6000
DB13H6  Dax/Call/5500

Umsatzspitzenreiter
Knock-out-Produkte
WKN  Name
AA1G3J  Dax/Long/4360
AA1GFT  Dax/Short/4870
SG0X0K  Dax/Short/5314
DB79TE  Dax/Bull/4400
AA1GFS  Dax/Short/4780

Wäre doch interessant wenn man irgendwo mehr dazu bzw. Umsatzsummen finden könnte oder einfach selbst weitreichendere Infos zusammenrechnen könnte...

Habt Ihr Rat?

Freundliche Grüße
soyus1  

1028 Postings, 5484 Tage horstpaul@soyus1

 
  
    #16
1
03.12.08 01:04
So aus dem Kopf weiss ich fuer stuttgart keine uebersicht fuer short/long positionen.

Hab mit OS etc. nix mehr zu tun, aber evtl. hilft dir dieser link ein bisschen weiter:

http://www.deifin.de/fuwi003.htm

In den USA gibt es sowas, falls ich dich richtig verstanden habe ;).

http://www.cftc.gov/marketreports/commitmentsoftraders/index.htm

Hoffe das hilft dir weiter, ansonsten viel Glueck beim suchen ;)

gruss

horstpaul  

1665 Postings, 3685 Tage soyus1Vielen Dank horstpaul!

 
  
    #17
04.12.08 22:51
Mit dem zweiten Link muss man zwar einiges addieren (so wie ich das gesehen habe), aber man kann was anfangen und Du hast geholfen.

Vielleicht kennt jemand noch einen Link wo die Übersicht besser ist?

Schönen Abend wünscht
soyus1  

1665 Postings, 3685 Tage soyus1Wem trifft die Krise härter: BMW oder DAIMLER ?

 
  
    #18
14.12.08 00:35
Hallo werte Kenner oder Kommentatoren der Branche!

Wer wird Eurer Meinung nach mehr leiden oder anders gesagt welcher der beiden Kurse wird sich in der offensichtlichen (Automobil)-Krise schlechter entwickeln? Sinnvolle Begründung wäre natürlich schön!

ariva.de

Freundliche Grüße
soyus1  

1665 Postings, 3685 Tage soyus1Vielleicht ist ja heute Montag geeigneter

 
  
    #19
15.12.08 01:02
solche Fragen (siehe oben) zu stellen ;-)

Schönen Wochenstart wünscht
soyus1  

1665 Postings, 3685 Tage soyus1Keiner eine Ahnung zu BMW versus Daimler?

 
  
    #20
17.12.08 18:39
Vielleicht hilft ja dieser Artikel ein wenig:

http://www.boerse-express.com/pages/728315/newsflow

10.12.2008 Bankrott eines US-Herstellers würde BMW, Daimler schaden

Bloomberg zu aktuellen Markttendenzen
Eine Rettung der angeschlagenen amerikanischen Autokonzerne General Motors Corp. (GM), Chrysler LLC und Ford Motor Corp. wäre auch im Interesse ihrer deutschen Wettbewerber Bayerische Motorenwerke AG (BMW) und Daimler AG. Ein Zusammenbruch eines großen Herstellers träfe nämlich die Zulieferbranche hart - und das hätte nachteilige Folgen für alle anderen Marktteilnehmer.

"Grundsätzlich darf man nicht unterschätzen, was passiert, wenn ein großer Player aus dem Gefüge herausbricht", so BMW-Chef Norbert Reithofer auf eine E-Mail-Anfrage durch Bloomberg. "Das hätte auch Auswirkungen auf die Lieferantenstruktur und damit auf die gesamte Branche."

Für das Münchener Unternehmen und den Sportwagenhersteller Porsche SE sind die USA der wichtigste Absatzmarkt. Daimler, BMW und Volkswagen AG (VW) betreiben in den Vereinigten Staaten Fertigungsstätten; auf deutsche Autobauer entfallen in der größten Volkswirtschaft der Welt sieben Prozent der Marktanteile. Sie konkurrieren eher miteinander als mit GM oder Ford. Daimler, Porsche und VW waren zu einer Stellungnahme über die Auswirkungen eines möglichen Bankrotts von GM, Chrysler oder Ford nicht bereit.

Wenn einer der "Großen Drei" zusammenbrechen sollte, würden BMW und Daimler "erst auf sehr lange Sicht" mehr Autos verkaufen, sagt Nigel Griffiths, Leiter der Marktforschungsfirma IHS Global Insight in London. "Auf kurze Sicht würde der Umsatz wegen der Auswirkungen auf die Realwirtschaft und die amerikanische Psyche schwer einbrechen."

Bei einem Auto entfallen laut dem Verband der Automobilindustrie (VDA) durchschnittlich drei Viertel des Werts auf die zugeliefterten Komponenten. Zulieferer wie Continental AG, Robert Bosch GmbH und Magna International Inc. spielen eine große Rolle für die Fertigung. Da sie allesamt Hersteller in Europa wie auch in den USA beliefern, würden wegfallende US- Umsätze ihnen ernste Schwierigkeiten bereiten. Mit dem Bremsenhersteller TMD Friction hat die Krise bereits den ersten großen Autozulieferer in Deutschland in die Insolvenz getrieben.

Viele Komponenten eines Autos sind speziell für ein Modell gefertigt - so kann beispielsweise das Antiblockiersystem für Bremsen eines Chevrolet Suburban von GM nicht in einen VW-Golf eingebaut werden. Die Automobilkonzerne können daher nicht einfach den Zulieferer wechseln, wenn der bisherige Partner in Schwierigkeiten gerät. "Das kann sehr unangenehm werden. Die meisten Automobilkonzerne haben Mitarbeiter, die eigens darauf achten, dass ihre Zulieferkette gewährleistet ist. Diese Leute machen derzeit Überstunden", erklärt Nigel Griffiths.

Die wegbrechende Nachfrage in den USA kommt den europäischen Herstellern denkbar ungelegen, denn auch auf den Heimatmärkten stockt das Geschäft. Der VDA erwartet für das kommende Jahr einen Rückgang der Neuwagenverkäufe in Deutschland um 6,5 Prozent - auf den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung. In Deutschland hängt jeder achte Arbeitsplatz von der Autoindustrie ab. Im Falle des Zusammenbruchs eines großen amerikanischen Autokonzerns wären die Folgen auch in Deutschland deutlich zu spüren, sagt Klaus Lippold, der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Die US-Autokonzerne hoffen auf Überbrückungskredite von 15 Mrd. Dollar. Damit könnten sie sich bis Frühjahr über Wasser halten. Im Gegenzug müssten sie wohl einen von der Regierung benannten Aufseher akzeptieren - einen sogenannten "Auto-Zar".

Gegen das geplante Hilfspaket regt sich in Europa Opposition. Autokonzerne wie Fiat SpA, PSA Peugeot Citroen und Renault SA klagen über Wettbewerbsnachteile durch die US-Hilfen - sie konkurrieren mit den europäischen Töchtern von GM und Ford. In Deutschland bezeichnete Christian Wulff, Ministerpräsident von Niedersachsen, die Finanzspritze aus Washington als "illegal".

Nigel Griffiths geht davon aus, dass auch europäische Autobauer staatliche Hilfen erhalten werden. Die Regierungen seien sich bewusst, dass die Automobilbranche ein wichtiger Bestandteil ihrer Wirtschaft ist. "Die großen Hersteller sind allesamt nationale Champions", sagt Griffiths über die Bedeutung der Autokonzerne. Laut Lippold sind die US-Hilfen für Autobauer trotz der Wettbewerbsnachteile für Europa gerechtfertigt, um eine "Krise größeren Ausmaßes" zu vermeiden.

Als Gewinner der aktuellen Entwicklung sieht Ferdinand Dudenhöffer, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Automobilwirtschaft an der Universität Duisburg-Essen, die Konzerne VW und Toyota Motor Corp. Seiner Einschätzung nach werden diese beiden Unternehmen in den USA GM Marktanteile abringen, trotz der Hilfen aus Washington.

( in Kooperation mit Bloomberg )  

Freundliche Grüße
soyus1  

1665 Postings, 3685 Tage soyus1Nun weg vom Auto und hin zum Baum:

 
  
    #21
24.08.10 22:37
The best time to plant a tree was 20 years ago.
The next best time is right now.

Quelle: http://eraecosystems.com/
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Freundliche Grüße

http://www.ariva.de/profil/soyus1

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