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Warum die Rezession uns garantiert ist...

Seite 1 von 4
neuester Beitrag: 19.05.13 08:21
eröffnet am: 23.10.12 18:00 von: Tony Ford Anzahl Beiträge: 87
neuester Beitrag: 19.05.13 08:21 von: Tony Ford Leser gesamt: 3265
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bewertet mit 11 Sternen

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14975 Postings, 4918 Tage Tony FordWarum die Rezession uns garantiert ist...

 
  
    #1
11
23.10.12 18:00
Warum die nächste Rezession bevorsteht und nicht abwendbar ist!?

Immer wieder wird uns seitens Politik und diverser Experten erzählt, dass sich die Konjunktur nur abkühlen wird aber keine Rezession zu erwarten sei.

Dies sehe ich anders und denke, dass ich dies auch mathematisch beweisen kann.

Wenn ich mich mathematisch solchen oder ähnlichen Problemen widmet, sei es die Schuldenproblematik, Niedriglöhne, Renten, uvm. so führt dies meiner Meinung nach immer wieder zu dem Ergebnis, dass die Umverteilung DEN entscheidenden Faktor darstellt und je größer die Umverteilung wird, desto mehr läuft die Verschuldung vor allem staatlicherseits nach oben, desto mehr stagnieren die Löhne und desto dünner wird die Mittelschicht, was am Ende den Untergang einer Volkswirtschaft bedeutet, wie wir sie Anfang des 20.Jhd. hatten.

Nun aber wieder zu meiner These, dass eine Rezession unumkehrlich scheint und mathematisch belegbar ist.

Fernab der Umverteilungsproblematik möchte ich die Betrachtung auf einen kurzen Zeitraum von wenigen Jahren legen, denn die Umverteilung ist sicherlich nicht Auslöser einer Rezession, verkürzt jedoch die Zyklen von Rezession bis zum Boom und umgekehrt.

Kurzfristiger betrachtet haben wir in Aufwärtsphasen steigende Unternehmensgewinne.
Das Geldvermögenswachstum steigt zwar ebenfalls, wiederum weit weniger stark wir die Unternehmensgewinne.

In Rezessionen wiederum brechen die Unternehmensgewinne ein und werden häufig zu Verlusten.
Die Geldvermögen wiederum steigen zwar weniger stark, doch Verluste gibt es hierbei nicht bzw. eigentlich nur dann, wenn Bankenpleiten zugelassen werden würden.
So sank dank der Lehman-Pleite das Geldvermögen 2008, was es in vorangegangenen Krisen nicht gab.
http://de.wikipedia.org/w/...gen.PNG&filetimestamp=20111027113426
 
Woher kommen dann in der Rezession die wachsenden Geldvermögen, wenn doch die Unternehmen  Verluste schreiben?
Im Grunde gibt es nur eine Instanz, welche hier einspringt, nämlich Vater Staat sowie Bund und Länder, welche mit Rettungsschirmen und diversen Hilfsgeldern dieses Geldvermögenswachstum aufrecht erhalten, was sich dann in Form von steigenden Neuverschuldungen zeigt.
Dies bedeutet jetzt aber nicht, dass in Rezessionen der Staat ansonsten keine Schulden machen müsste, denn dies wäre zu einfach und nicht realistisch.
Wiederum müssten die Schulden nicht derartig stark steigen, wie sie im Regelfall in Krisenzeiten steigen. Die Krux an der Sache ist, dass der Staat in Zeiten der Rezession es nicht schafft bzw. zulässt, dass Geldvermögen verloren gehen können und das Risiko des Geldhortens der Geldhorter selbst trägt.

Indem der Staat das Risiko des Geldhortens nimmt, setzt er die eigentlichen Regeln eines freien Marktes außer Kraft und lässt so die Schulden deutlich steigen.
Würde der Staat Geldvermögen "verloren" gehen lassen, so könnten Schuldenberge klein bleiben und zudem hätte es den positiven Nebeneffekt, dass Geldhortung vor allem in Krisenzeiten unattraktiv und lieber wieder investiert oder konsumiert wird, Käufe evt. vorgezogen statt in schierer Unsicherheit hinten angestellt werden.

Nun wieder zurück zum Thema, "mathematischer Beweis der bevorstehenden Rezession"

Wir können anhand der Geldvermögenswachstumskurve festhalten, dass Geldvermögen einer gewissen annähernd linearen Steigerung unterliegen und diese Steigerung in Krisenzeiten lediglich etwas geringer ausfällt.

Wenn wir also davon ausgehen, dass die Geldvermögen weiter steigen, so MUSS zwangsläufig die Verschuldung egal ob privatwirtschaftlich oder staatlich weiter steigen.

Ein Blick in die Privatwirtschaft zeigt die Tage eindrucksvoll, wie die Gewinne wegbrechen.
Sinkende Gewinne und negative Ausblicke sogen für sinkende Investitionstätigkeiten und damit einhergehend sinkende Neuverschuldungen bei den Unternehmen.
Aber damit nicht genug, ist mit den Ergebniseinbrüchen ein Anstieg der Insolvenzen zu erwarten.
Steigende Insolvenzen wiederum lassen die Kreditvergabe schwächeln.

D.h. Banken werden trotz des billigen Geldes der EZB dennoch weniger Kredite vergeben, weil sie den Zahlungsausfall fürchten. Ferner kommt hierbei noch hinzu, dass viele Banken immer noch derartig an der Kante laufen, dass paar wenige Prozente an Zahlunsausfällen genügt um die Liquidität zu gefährden und die wenigen Eigenkapitalanteile weiter aufzehrt.
Die Alternative hierzu besteht wohl nur darin, dass man es den Banken erlaubt, geringere Eigenkapitalanteile haben zu dürfen, was wiederum den Nachteil hat, dass Banken zunehmend unendliche Summen an Geld bei der EZB aufnehmen können und der Grad der Spekulation steigt.

Privatwirtschaftlich sieht es also ziemlich schlecht aus und so bleibt für das Geldvermögenswachstum lediglich der Staat und hier ist der mathematische Beweis derartig offensichtlich, als dass eine Rezession ohne eine politische 180°-Wende schon garantiert scheint.
Denn die Spar- und Konsolidierungspolitik in der EU entsprechen genau dem Gegenteil von Dem, was man bräuchte um einer Rezession (eventuell) entkommen zu können.
Die Sparpolitik ist die das Benzin, welches man ins Feuer schüttet, d.h. damit besiegelt man die Rezession.
Lustig hierbei ist, dass vor allem Deutschland die treibende Kraft ist, dabei aber verkennt, dass die Geldvermögen vor allem in Dtl. besonders stark gestiegen waren und dementsprechend Deutschland in einer Rezession stark zu leiden haben wird und das scheinbar unumstößliche Deutschland plötzlich mit einem Minus von 5% im BIP negativ überrascht, denn es gibt nun kein Südeuropa, welches die eigenen Geldvermögen richtig kräftig nach oben treibt.

Mathematisch bedeutet dies:

Sinkende Gewinne + steigende Insolvenzen/Kreditausfälle + schwächelnde Kreditvergabe + staatlich verordnete Sparpolitik UNGLEICH wachsende Geldvermögen?

Dies bedeutet weiter, dass Banken auf Geldvermögen entweder keine Zinsen mehr zahlen (stagnierende Geldvermögen), was wiederum unwahrscheinlich scheint, weil dann Geldvermögen die Geldhäuser wechseln.

Ergo gibt es mathematisch nur folgende Möglichkeiten:
- man lässt Banken Pleite gehen, so dass sinkende oder stagnierende Geldvermögen mathematisch möglich werden und die Gleichung kein unzulässiger Zustand mehr ist.

Erscheint jedoch unwahrscheinlich, weil dann die Halter der großen Geldvermögen die Hauptverlierer wären. Dies sind im Übrigen NICHT die Unternehmen, denn die Unternehmen sind zum großen Teil verschuldet.

- man subventioniert die Rezession durch, so dass die Gewinne der Unternehmen (staatlich begründet) wieder steigen und damit die Insolvenzen sinken, die private Verschuldung (Investitionstätigkeiten) wieder zunehmen, so dass wachsende Geldvermögen wieder möglich werden.
Erscheint schon realistischer, würde Europa vermutlich aber Summen in Billionenhöhe kosten und kommt einer Explosion der Schuldenberge gleich, wogegen man sich sträubt, da das Vertrauen in den EURO damit gefährdet sein könnte.

- man subventioniert die Rezession durch, holt sich das Geld jedoch über Steuern sofort wieder zurück,so dass die Verschuldung trotz der Subventionen nicht explodiert.
Erscheint ziemlich unwahrscheinlich, weil es eine Vermögens- sowie Kapitalsteuern obligatorisch macht, wogegen es zu großen Widerstand gibt vor allem seitens der regierenden Oberschicht, da dies einer Kappung der Geldvermögen gleich käme.

Meiner Meinung nach wird man versuchen die Krise durchzusubventionieren und gleichzeitig zu sparen, was die Schuldenberge weiter aufbläht UND zu einer deftigen Rezession führt, weil mathematisch es dann keine andere Möglichkeit gibt.
Wenn man 10 Stücken Fischfutter in einen Teich wirft, die Fische aber 20 Stücken brauchen um zu überleben, so kann man nicht darauf hoffen, dass aus den 12 Stücken evt. 20 Stücken werden, so werden zwangsläufig Fische sterben müssen ODER man nimmt ein paar Fische vorher aus den Teich heraus.
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61 Postings ausgeblendet.

25551 Postings, 4907 Tage Depothalbiererund auch massive qualitätseinbußen.

 
  
    #63
3
13.01.13 22:03
ich weiß wirklich icht, was ich bei nach 2004 gebauten autos noch kaufen soll.

da bleibt ja nur, daß man sich jetzt einen fundus von guten langelbebigena utos anlegt, die amn dann 30 jahre lang fährt, dazu geören dann auch 2-3 teileträger des favorisierten alltagsautos.

denn solche müllhaufen, wie smart oder mb a-klasse will ich never ever fahren...;)
-----------
gott, vergib uns unsere schuld, unsere gläubiger weigern sich!

jetzt erst recht!! CO2 und spaß dabei !!

"politiker sind nicht an weisungen gebunden, wohl aber an überweisungen"

14975 Postings, 4918 Tage Tony FordDie Ruhe vor dem Sturm...

 
  
    #64
3
16.01.13 12:23
Wenn ich mir den DAX sowie die Märkte anschaue, so sehe ich darin eine Art Ruhe vor dem Sturm.
Trotz der positiven Signale zu Beginn des Jahres konnte der DAX sowie viele andere Indizes keine weiteren Zugewinne mehr erreichen und treten mehr oder weniger auf der Stelle.

Weiter sehr auffällig ist die stark fallende Volatilität, welche auf einem historisch sehr niedrigen Niveau notiert.
Ein "Absturz" der Volatilität sowie stagnierende Kurse zeigen sehr deutlich auf eine bevorstehende größere meiner Meinung nach panikartige Kursbewegung, wofür auch viele andere Indikatoren sprechen.

Was mir hierbei auch noch am Rande auffällt ist, dass die Intensität der Sonne mit Beginn des Jahres ein langjähriges Maximum erreicht hat, was die Panikanfälligkeit deutlich erhöhen dürfte.

Meiner Meinung nach wird der DAX in den nächsten Wochen an einem Tag mal zwischen 5% und 10% nachgeben.
Mein DAX-Kursziel für 2013 lautet 5000 Punkte, im optimistischsten Fall 6000 Punkte im pessimistischsten Fall 4000 Punkte.  

2231 Postings, 2353 Tage michimunich@Toni

 
  
    #65
2
17.01.13 13:01
...deswegen ist es auch ratsam in Gold zu investieren, physisch wie virtuell sowie in Immobilien und Sachgüter, aber auch Aktien (selektiv gewählt) gehören zur Absicherung.

Denn wenn die Kurse an den Märkten fallen, suchen die Anleger andere rentablere Anlageformen und hier gehört u.a. ebenso Rohstoffe, besonders Gold dazu.

Japan hat in die Inflationspolitik eingeschwenkt, die möglicherweise noch bevorstehenden geopolitischen Krisenherde können das Finanzsystem beeinträchtigen sowie die Euro Krise wird sich in meinen Augen noch verschärfen.

Das große Problem der Wirtschafts- und Finanzkrise liegt im ungedeckten Kredit- und Papiergeldsystem....
Die Nullzinspolitik und unlimitierte Erweiterung der Geldmenge sind die Symptome der kommenden Krise....

So nebenbei, hat sich nicht nur die Intensität der Sonne geändert, auch kommen wir in ein anderes astrologisches Zeitalter...vom Fischezeitalter ins Wassermannzeitalter...und dieser Umbruch geht auf der Erde mit diversen Ereignissen von statten....

Es gäbe viel zu diskutieren....  

14975 Postings, 4918 Tage Tony FordAktien...

 
  
    #66
1
17.01.13 14:50
gehören auf jeden Fall dazu, wiederum werden Aktien mit Beginn der Rezession angesichts der Gewinnrückgänge ebenfalls ihr Fett weg bekommen.  

14975 Postings, 4918 Tage Tony Fordmehr Indikation für eine Rezession geht nicht...

 
  
    #67
2
18.01.13 10:06

14975 Postings, 4918 Tage Tony FordPositive Daten?

 
  
    #68
1
23.01.13 07:19
Wenn man ZEW-Indikator, sowie die vielen positiven Unternehmensergebnisse betrachtet, könnte man den Eindruck bekommen, dass die Krise beendet sei.

Diese positiven Ergebnisse sind jedoch logisch zu erklären, denn vor 1 bis 1/2 Jahr tobte die Schuldenkrise und die Ergebnisse gingen zurück.
Nun ein Jahr später nachdem man viel Geld in die Märkte pumpte, die Notenbanken nach wie vor massiv Anleihen aufkaufen, so sind die Ergebnisse entsprechend positiv.
Jedoch ist fraglich, inwieweit nachhaltig dies sein wird, denn Fakt ist, dass gespart werden muss.

Demnach wird man sehr schnell wieder an Grenzen stoßen und die Konjunktur wird wieder schwächeln.  

15444 Postings, 5019 Tage gurkenfredich höre stimmen........

 
  
    #69
23.01.13 07:51
-----------
Wir brauchen mehr Guidos!!!

14975 Postings, 4918 Tage Tony FordIFO deutet Konjunkturwende an...

 
  
    #70
1
25.01.13 11:50
http://ariva.de/news/...ftsklima-signalisiert-Konjunkturwende-4415372

passt schön ins Bild, da bieten sich gute Gelegenheiten zum Short ;-)  

14975 Postings, 4918 Tage Tony Fordsehr hoher Optimusmus...

 
  
    #71
2
27.01.13 09:28

Ich habe seit 2005 alle Kapitalanlegertagungen miterlebt. Wenn mich mein Gefühl nicht täuscht, war der Optimismus auf dieser Tagung so hoch wie auf keiner anderen Tagung zuvor. Erleichterung allenthalben. Selbst skeptische Menschen wie Philipp Vorndran oder Felix Zulauf zeigten sich vergleichsweise entspannt. Sollte nach einer derart gelösten Tagung, die ja die positive Stimmung an den Märkten reflektiert, tatsächlich ein deutlich positives Aktienmarktjahr folgen? Wir haben unsere Zweifel, zumindest für die zweite Jahreshälfte 2013.

Quelle:

http://wellenreiter-invest.de/WellenreiterWoche/Wellenreiter130124.htm

 

14975 Postings, 4918 Tage Tony FordUS BIP Q4 rückläufig...

 
  
    #72
1
31.01.13 15:51
-0.1% statt der erwarteten 1.x%

Obwohl die FED nach wie vor massiv Anleihen aufkauft, so reicht es nicht um die US-Wirtschaft auf den Wachstumspfad zu halten.
Zwar ist das BIP aufs Gesamtjahr ordentlich gewachsen, doch deutet das Q4 ganz klar auf eine bevorstehende Rezession hin, welches sich in den kommenden Quartalen noch deutlich verschärfen dürfte, da dann die Jahr-zu-Jahr Effekte wie z.B. der Ausbruch der EU-Schuldenkrise die Zahlen nicht mehr kaschieren werden.

Aktuell ist es so, dass es vor 1 1/2 Jahr mit Ausbruch der Schuldenkrise zu einer konjunkturellen Schwächephase kam, so dass im Jahr-zu-Jahr-Vergleich positive Konjunkturdaten wie auch damit einhergehende steigende Stimmungsbarometer entstehen.

In den kommenden Quartalen wird dieser Effekt verblassen und dann werden wir starke eindeutige rezessive Daten geliefert bekommen und aus der heutigen Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung wird dann wieder eine pessimistische Stimmung.  

14975 Postings, 4918 Tage Tony FordEUR/USD...

 
  
    #73
31.01.13 18:59
seit Wochen steigt der Wert es EURO gegenüber dem USD.
Dies ist aus globalwirtschaftlicher Sicht stets nachteilig, denn je höher der Wert des Euro, desto schwieriger werden es die Exporteure haben.
Ein weniger gut laufender Export ist wiederum Gift für die europäische eher exportlastige Wirtschaft, allen voran die deutsche Wirtschaft.
Man stelle sich mal vor, sollte die deutsche Wirtschaft schwächeln, dann könnte es die Probleme in Europa erneut verschärfen, denn bis dato hielt die gut laufende Wirtschaft in Deutschland den Laden noch zusammen.

Ebenfalls negativ sieht dies für die USA aus. Zwar spricht man dort von günstigeren Exportbedingungen, doch die USA ist sehr importlastig, so dass die verbesserte Exportsituation den verschlechterten Import nicht wett machen kann.
Ja das Außenhandelsdefizit dürfte trotz steigendem Export steigen, da Importe aus Euroland oder Asien einfach teurer werden.  

14975 Postings, 4918 Tage Tony FordPanik...

 
  
    #74
05.02.13 11:17
am gestringen Tag?

Gestern ging es binnen weniger Minuten im DAX um 100 Punkte runter und zu Handelsschluss stand ein Minus von weit mehr als 2%

Für mich ist es ein erstes klares Anzeichen, dass ein hohes Korrekturpotenzial besteht und es sehr schnell zu panikartiken Verkäufen und crashartigen Zuständen führen kann.

Der Optimismus ist schlichtweg extrem groß, denn im Gegensatz zu vergangenen Quartalen und Jahren bestehen kaum noch Ängste bezüglich der Schuldenkrisen in Europa sowie USA und Japan.
Ja ich finde sogar, dass es erstmals seit Jahren eine sehr hohe Sorglosigkeit gibt, man die Probleme dieser Welt gar nicht mehr ernst nimmt und als überwunden erachtet.

U.a. erinnert mich dies an 2007/2008 als reihenweise Optimismus gemacht wurde, man auch damals glaubte, dass man die Krise bewältigen könne.

Also ich würde mich nicht wundern, wenn der DAX heute weitere 3% fällt ;-)  

14975 Postings, 4918 Tage Tony Fordnu geht es weiter runter im DAX...

 
  
    #75
1
06.02.13 14:22
Tiefster Stand des noch jungen Jahres.

Ich würde wetten, dass wir heute nicht wesentlich über 7400 Punkte schließen werden.
Die Panik geht jetzt erst richtig los, vor allem wenn man an dem extrem großen Optimismus denkt.  

14975 Postings, 4918 Tage Tony FordWarum Aktien nicht steigen werden!?

 
  
    #76
3
10.02.13 09:44
http://www.wellenreiter-invest.de/...iterWoche/Wellenreiter130206.htm

Ich halte eine Umschichtung von Anleihen für sehr unwahrscheinlich, denn würde Geld aus dem Anleihemarkt gezogen, würden die Renditen steigen und die Schuldenkrise würde wieder aufflammen und die Aufwärtsbewegung sofort wieder abwürgen.

U.a. zeigen die Grafiken, wie seit vielen Jahren stetig Geld aus dem Aktienmarkt abfließt und der Aktienmarkt weiterhin dürrt und das Geld zwangsläufig in Anleihen fließen muss, da sonst wiegesagt die Schuldenkrise eskallieren würde.

Ein Ende wird es erst geben, wenn man Banken und ggf. auch Staaten Pleite gehen lässt, so dass damit der "Anleihezwang" nicht mehr weiter besteht.

Solange dies nicht passiert, wird es keine Hausse am Aktienmarkt geben, sondern der Aktienmarkt weiter der Dürre ausgesetzt.

Hierbei sind die niedrigen Renditen egal, niedrige Renditen werden die Anleger nicht dazu bringen, Kapital umzuschichten, da wiegesagt, wenn sie dies tun, sie einen Totalverlust befürchten müssen.
Ergo geben sie sich lieber mit dem 1% zufrieden als 50 oder gar 100% zu verlieren.  

5760 Postings, 1821 Tage sebestieTony Ford Frage zum Posting 76

 
  
    #77
4
10.02.13 09:51
Habe mir jetzt vor ein paar Tagen einige Ctrip Aktien ins Depot gelegt.
Diese sind die letzten Tage aber gestiegen.
Soll ich die wieder mit einem geringen Plus verkaufen oder noch eine Weile halten?  

14975 Postings, 4918 Tage Tony Ford@sebestie...

 
  
    #78
10.02.13 11:27
dies muss jeder Investor selbst entscheiden.

Ich selbst habe mich vor 2 Jahren aus dem Aktienmarkt verabschiedet und solange dem Aktienmarkt weiter Geld abfließt, bleibe ich definitiv fern.  

14975 Postings, 4918 Tage Tony FordUS-Etatstreit droht zu eskalieren...

 
  
    #79
01.03.13 08:28
da dürfte es wohl bald kräftig abwärts gehen an den Aktienmärkten, vor allem wenn die statistisch guten Monate Januar und Februar nun vorbei sind.  

14975 Postings, 4918 Tage Tony FordInteressantes zur Demokrafie...

 
  
    #80
14.03.13 20:47
http://wellenreiter-invest.de/WellenreiterWoche/Wellenreiter130313.htm

vor allem für Deutschland sieht es echt düster aus die kommenden Jahre.  

14975 Postings, 4918 Tage Tony FordWarum uns eine Rezession garantiert ist...

 
  
    #81
06.04.13 10:45

14975 Postings, 4918 Tage Tony Fordwie erwartet...

 
  
    #82
25.04.13 14:20
brechen die Stimmungs- und Wachstumsindikatoren von den Experten unerwartet weg.

Es ist immer das Gleiche, die Experten sehen eine Krise erst kommen, wenn sie bereits da ist.

Q2 und Q3 wird noch ziemlich heftig werden.  

53505 Postings, 4005 Tage BarCodeNoch schlimmer!

 
  
    #83
25.04.13 14:22
Die Experten sehen eine Krise erst kommen, wenn sie bereits da vorbei ist!
-----------
Vegetarier aller Länder verneigt euch!
ONE BIG ONION!

9570 Postings, 1994 Tage rüganerDie größte Krise ist jetzt bei den Winterdiensten

 
  
    #84
3
25.04.13 14:36
ausgebrochen. Keine Aufträge mehr in Sicht.
Ein Rückgang gegenüber dem Vormonat um fast 100 %.  

10331 Postings, 4725 Tage lehnaNoch schlimmer in die Krise geschlittert.......

 
  
    #85
1
25.04.13 14:48
sind die Skipisten nebenan in Willingen.
Nach unbestätigten Berichten wurde der Betrieb Mitte April gänzlich eingestellt....  

14975 Postings, 4918 Tage Tony Fordweiterer Indiz...

 
  
    #86
1
17.05.13 08:51

Fazit: Erst jetzt – nach vier Jahren Hausse - werden die Krücken der Verunsicherung weggeworfen. Erst jetzt legt die Risikoneigung entscheidend zu. Erst jetzt kehrt das Vertrauen in die Aktienmärkte zurück. Die laufende Vertikalität sehen wir als ein Warnzeichen im Hinblick auf ein Markthoch im Sommer/Spätsommer an.  

http://www.wellenreiter-invest.de/...iterWoche/Wellenreiter130516.htm

 

14975 Postings, 4918 Tage Tony FordArgentinien vor einer Pleite?

 
  
    #87
1
19.05.13 08:21

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