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Tesla Model S 22-Jun-2012 die CHANCE

Seite 1 von 269
neuester Beitrag: 22.05.15 19:43
eröffnet am: 24.05.12 10:29 von: UliTs Anzahl Beiträge: 6707
neuester Beitrag: 22.05.15 19:43 von: soulmate tra. Leser gesamt: 726004
davon Heute: 1191
bewertet mit 30 Sternen

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1426 Postings, 2222 Tage UliTsTesla Model S 22-Jun-2012 die CHANCE

 
  
    #1
30
24.05.12 10:29
Am 22-Jun-2012 wird Tesla Motors mit der Auslieferung des Model S beginnen!
-
Ich glaube, es besteht noch eine Riesenchance, günstig Aktien zu erwerben. Das Potential des Wagens und vor allem der Entwicklungsvorsprung gegenüber den alteingesessenen Autofirmen verspricht hohe Kurssprünge.
Dabei scheint zur Zeit das Risiko eines Totalverlusts relativ gering, vor allem seit Toyota neben Daimler als Partner gewonnen werden konnte!

Uli  
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6681 Postings ausgeblendet.

41 Postings, 18 Tage OliverS@Werner

 
  
    #6683
2
20.05.15 22:35
manchmal genügt es zu wissen, dass man so schnell fahren könnte, ohne es zu tun.
Im jugendlichen Leichtsinn bin ich auch mal 240 mit meinem Motorrad auf einer Deutschen Autobahn gefahren. Danach war ich geheilt. Ich wusste, ich könnte, aber ich musste nicht mehr...
In der Schweiz gibt es eine verhältnismäßig hohe Dichte an Sportwagen und das Tempolimit beträgt 120 km/h. Bussen sind hier sehr teurer und können in Extremfällen sogar einkommensabhängig sein. Und trotzdem hat es viele Sportwagen hier...
Deine Angewohnheiten wirst kaum mehr ändern. Daher wünsche ich dir und den Verkehrsteilnehmern um dich rum einfach viel Glück...
Zum Schluss noch was aus Studienergebnissen: hast du gewusst, dass 80% der Leute angeben, dass sie überdurchschnittlich gut Autofahren:-)  

41 Postings, 18 Tage OliverSTesla wirbelt den Markt derzeit kräftig auf

 
  
    #6684
20.05.15 23:34
"Wir wollen zeigen, dass nachhaltige Mobilität sexy ist" - Besitzer des Model S "tanken" an speziellen Ladesäulen ein Leben lang kostenlos

Über Autos aus den USA wurde in den Chefetagen der großen deutschen Hersteller jahrelang gelächelt - in Sachen Qualität und technischer Fortschritt fühlten sich die Deutschen uneinholbar. Doch seit einigen Monaten dürfte der Blick auf die Zulassungszahlen dem einen oder anderen Verantwortlichen den Angstschweiß auf die Stirn treiben.

Die kleine Autoschmiede aus dem Silicon Valley, Tesla Motors, hat mit ihrem rein elektrischen Model S zum Jahreswechsel das erste Mal BWMs 7er, Porsches Panamera und Audis A8 in den Schatten gestellt. Nur noch die neue S-Klasse von Daimler wurde häufiger zugelassen.

Auch im März hat Tesla die eigenen Erwartungen übertroffen, sagt Philipp Schröder, Deutschland-Chef von Tesla im Gespräch mit der RNZ. Und das, obwohl das Unternehmen des amerikanischen Milliardärs Elon Musk noch dabei ist, eine Infrastruktur hierzulande aufzubauen, die die großen Hersteller schon seit Jahrzehnten besitzen.

http://www.rnz.de/wirtschaft/...derzeit-kraeftig-auf-_arid,99012.html  

1426 Postings, 2222 Tage UliTs@WernerGg

 
  
    #6685
20.05.15 23:54
es ist unmöglich mit 240km/h  "rücksichtsvoll" und "so schnell wie möglich" andere zu überholen, die weit mehr als 50km/h langsamer fahren als man selbst. Wenn man es trotzdem macht, nimmt man billigend den eigenen Tod und den anderer in Kauf!

Soulmade, ich hätte nicht von Dir erwartet, dass Du einem solchen Verhalten zustimmst.

Um es klar zu sagen: auch für mich ist es ok, wenn man mit >200km/h auf der Autobahn fährt, so lange diese leer ist oder andere Fahrzeuge, die man mit einer so hohen Geschwindigkeit überholt, ähnlich schnell fahren.  

17552 Postings, 5129 Tage Tony Forddie Sache mit der Vernetzung...

 
  
    #6686
2
21.05.15 05:17
hab ich gerade gelesen, wurde Ende April hier im Thread diskutiert.

Hierzu sollte man folgende Dinge wissen:

1. Hackerangriffe beruhen primär unter Mithilfe des Nutzers. D.h. ein Schadprogramm wurde vom Nutzer leichtsinnig installiert. Hierbei nützen im Regelfall dann auch keine Firewalls oder Anti-Virenprogramme.

2. Hackerangriffe erfolgen über Sicherheitslücken. Hierbei kann der Nutzer nur bedingt etwas unternehmen. In diesen Fällen helfen jedoch Firewalls, sowie Systemaktualisierungen, welche die Sicherheitslücken schließen.

Sicherheitslücken wiederum werden vor allem durch geschlossene Systeme provoziert, findet man primär bei kommerziellen Systemen wie Windows.
Offene Systeme wie Linux hingegen zeigen weniger Sicherheitslücken, u.a. weil die Sicherheitslücken bedingt des offenen Quellcodes sehr schnell gefunden und entsprechend gestopft werden.

http://wiki.ubuntuusers.de/Personal_Firewalls

Soweit ich gelesen habe, setzt Tesla auf Linux, somit auf ein offenes System, so dass die Anfälligkeit für Hackerangriffe grundsätzlich sehr gering sein dürfte.  

6 Postings, 6 Tage muskelonelon musk

 
  
    #6687
2
21.05.15 07:14
Keine Pausen, kein Urlaub, kein Essen ? nur Arbeit

http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-05/tesla-elon-musk-spacex
 

1738 Postings, 715 Tage soulmate traderTony

 
  
    #6688
21.05.15 11:29
ich gebe dir Recht, dass ein Linuxsystem - insbesondere wenn kein Nutzer dran rumfuscht der z.B. irgendwo leichtfertig das root-Passwort freigibt - relativ sicher ist. Du darfst trotzdem davon ausgehen dass du einfach mal zur Defcon gehen kannst und radom einen Teilnehmer auswählen und der würde vermutlich ein Model S knacken.

Es gibt Leute die hacken (also, eigentlich cracken) Systeme von Sicherheitsbehörden oder Banken.

Aber vermutilch wird sich keiner damit befriedigen ein einzelnes Model S anzugreifen. Lieber das System zentral bei Tesla, wenn man da mal drin ist hat man wenigstens Zugriff auf ganz viele Teslas auf einmal.  

4602 Postings, 785 Tage WernerGg@Tony Ford - Blödsinn

 
  
    #6689
1
21.05.15 13:53

"Soweit ich gelesen habe, setzt Tesla auf Linux, somit auf ein offenes System, so dass die Anfälligkeit für Hackerangriffe grundsätzlich sehr gering sein dürfte."


Das ist Blödsinn. Linux oder OS-X sind in keiner Weise sicherer als Windows. Tatsächlich ist das Gegenteil richtig. Es lohnt sich bloß nicht für Hacker, sich mit derart wenig verbreiteten Betriebssystemen zu beschäftigen. Bei OS-X ändert sich das gerade. Linux interessiert keine Sau.

Egal, was Tesla einsetzt: Sie werden todsicher alsbald gehackt werden. Der Hype um Tesla ist derart verführerisch. Da muss jedem Hacker das Wasser im Mund zusammen laufen. Nur so kann man in der Hacker-Szene punkten. 

 

571 Postings, 492 Tage flappadapHacker vs. Cracker

 
  
    #6690
21.05.15 15:30
Anhand der meisten Studien zu dem Thema, außer von MS gesponsorten, muß ich natürlich Tony und Soulmate trad. recht geben.

Andererseits glaube ich auch, daß ein System gehackt werden kann, solange man die Mithilfe der User oder physikalischen Zugriff auf das System bekommt.

Cracker benutzen das, um Schaden anzurichten.

Die Hacker hingegen, wären ein Grund warum ich definitiv gerade SO ein Auto kaufen würde, da ich davon ausgehen kann, daß es mit der Zeit viele interessante Hacks im Sinne von Erweiterungen und Verbesserungen geben würde. So wie bei den Smartphones, mit custom ROMs.
Allerdings hätte das eine ganz neue Dimension, da ein Hack der Fehler enthält unter Umständen eher sogar Lebensgefährlich sein könnte.
Alleine desshalb wäre ich dafür, daß Tesla offen mit seinen Systemen umgeht, und entsprechend Hacker animmiert, ihre Hacks einzusenden, so daß Tesla entscheiden kann ob sie offiziell eingebaut werden oder nicht.
Bzw. interessierten auch die entsprechenden, sicheren Testumgebungen zur Verfügung zu stellen, damit das alles in kontrollierten Bahnen verläuft.


 

571 Postings, 492 Tage flappadapUnd noch besser wäre eine offene API Schnittstelle

 
  
    #6691
21.05.15 15:32
Mit entsprechenden Development Kit usw usw so daß man Plugins o.ä. kontrolliert einbinden könnte ;-)  

17552 Postings, 5129 Tage Tony Fordauch einen Tesla...

 
  
    #6692
21.05.15 16:40
kann man derartig konzipieren, dass zumindest die Kernfunktionen nicht angreifbar sind, u.a. durch hardwaretechnische Lösungen.  

17552 Postings, 5129 Tage Tony Ford#6689

 
  
    #6693
21.05.15 16:47

1738 Postings, 715 Tage soulmate traderWerner

 
  
    #6694
1
21.05.15 17:23
Also ganz ehrlich, darf ich fragen woran du deine Aussage, das Windows "viel sicherer" wäre fest machst?

Ich traue mir persönlich nicht zu das einzuschätzen, ich kann mich da auch nur auf die Aussagen anderer verlassen, aber ich finde es immer sehr bemerkenswert wenn jemand zu einem wirklich komplizierten und weitläufigen Thema wie IT-Sicherheit meint er hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen und könne so eine pauschale Aussage treffen (nicht mal differenziert zw. Server und Endnutzerversionen oder irgendeiner Art von "gegen welche Art von Angriffe sicherer").

Du kannst ja mal z.B. auf pwnable.kr versuchen dich durch die "Toddler" Probleme zu arbeiten (Zeit hat man als Rentner ja) und dann hast du zumindest genug Wissen anlesen müssen um zu checken wie unreflektiert deine Aussage mutmaßlich war.  

1738 Postings, 715 Tage soulmate trader@flappadap

 
  
    #6695
21.05.15 17:30
Gegen pyhsikalischer Zugriff ist natürlich kein Kraut gewachsen. Ich habe bei mir am Laptop zumindest automount deaktiviert, aber man kann den Rechner ja trotzdem ausschalten, mit externem Datenträger booten.
Sinnvollerweise alles wichtige auf einer verschlüsselten Partition haben, aber das kann auch nach hinten los gehen.

Ich weiß jetzt nicht genug über Tesla um da irgendeine wirklich sinnvolle Einschätzung zu haben, aber erwarten würde, wenn jemand ins Auto einbricht und das System kennt, dann gute Nacht.
(einfach an den Bremsen was manipulieren kann aber schlimmer sein xD)  

208 Postings, 2676 Tage didiiibesuchen

 
  
    #6696
21.05.15 19:52
Falls wir alle mal einen Ariva/finanzen.net-Tesla-Thread-Ausflug machen stimme ich trotzdem für Uli als Fahrer xD (ich würde ja auch fahren, aber didii ertrage ich nur betrunken ;-) )

ihr koennt mich ja mal besuchen, ich habe oben noch eine Wohnung
da koennt ihr ein paar tage gratis urlaub machen.
und danach einen bericht ueber den tesla schreiben..........  

17552 Postings, 5129 Tage Tony Fordwenn Jemand in ein Auto...

 
  
    #6697
21.05.15 22:27
einbricht, dann ist jedes Auto weg.
Dabei muss heut nicht mal mehr eingebrochen werden, die heben den Tesla einfach mit nem Abschleppkrahn auf den Hänger und verschwinden damit.

Die Gefahr um die es beim Tesla geht ist wohl eher die, dass man befürchtet, dass Jemand die Kontrolle über das Fahrzeug erlangen könnte.
Diese Gefahr besteht natürlich, lässt sich jedoch durch bestimmte Maßnahmen verhindern, indem man Beispielsweise lebensnotwendige Systeme vom Gesamtsystem entkoppelt und mögliche Parameter definiert.
So kann man dafür sorgen, dass es eben nicht möglich ist, über Außen zu beschleunigen, zu bremsen, zu lenken, usw.  

1982 Postings, 2157 Tage tom77@werner

 
  
    #6698
1
22.05.15 09:08
@werner

Bezüglich PS starker Autos :

Was machen denn die Menschen, die sich PS starke Autos kaufen und nicht in BRD wohnen, bzw unterwegs sind ??
Sprich Tempolimit 120-130 km/h auf Autobahnen ???

Dort verkaufen sich PS starke Autos komischerweise genauso gut.

Ich könnte wenn ich wollte auch mit 200-220 km/h Reisegeschwindigkeit auf Autobahnen unterwegs sein. Mach ich aber nicht, ich bin im Schnitt mit 140-150 km/h unterwegs, weil es einfach entspannter und übersichtlicher ist. Ankommen tu ich trotzdem und sei es 5-10 min später.

Und davon ab ich würde dennoch gerne ein Model S besitzen und wäre trotzdem nur mit besagten Tempo dauerhaft unterwegs.
Klar vlt mal beim Überholen das Wissen zu haben, ich kann Gas geben wenn ich will, aber das reicht mir schon.



 

4602 Postings, 785 Tage WernerGg@tom

 
  
    #6699
22.05.15 14:38

"Was machen denn die Menschen, die sich PS starke Autos kaufen und nicht in BRD wohnen, bzw unterwegs sind ??
Sprich Tempolimit 120-130 km/h auf Autobahnen ???

Dort verkaufen sich PS starke Autos komischerweise genauso gut. "

Richtig. Das wundert mich auch immer. Es liegt wohl daran, dass diese Autos außer PS-stark auch luxuriös und sicher sind und vor allem gut für das Selbstwertgefühl und den gesellschaftlichen Status. Das ist ungefähr so rätselhaft wie die Schwemme riesiger geländegängiger SUVs, die im Wesentlichen von den Gattinnen dazu benutzt werden, die Kids zum Kndergarten zu bringen.

"Ich könnte wenn ich wollte auch mit 200-220 km/h Reisegeschwindigkeit auf Autobahnen unterwegs sein. Mach ich aber nicht, ich bin im Schnitt mit 140-150 km/h unterwegs, weil es einfach entspannter und übersichtlicher ist."

Das ist ok. Ich habe nichts dagegen. Ich würde mir zu diesem Zweck aber kein 250PS oder gar 700PS Auto kaufen.

"Klar vlt mal beim Überholen das Wissen zu haben, ich kann Gas geben wenn ich will, aber das reicht mir schon."

Mir nicht. Ich bin seit meinem ersten Fiat 770 bis heute mit den x Autos seither immer so schnell wie möglich gefahren. Wie gesagt, unter den Randbedingungen rücksichtsvoll und sicher. Unfallfrei seit 47 Jahren übrigens bis auf drei Mini-Blechschäden in der Stadt.

Mit diesem "ich könnte, wenn ich wollte" kann ich nichts anfangen. Ich will auch gerne, was ich kann.

Aber wie gesagt, spielt das keine Rolle. Die Diskussion entsteht bloß aus dem Widerspruch, dass der Öko-Tesla mit irrsinnigen Leistungs- und Beschleunigungswerten hergestellt und beworben wird, die aber praktisch nicht nutzbar sind.

 

1982 Postings, 2157 Tage tom77Und

 
  
    #6700
22.05.15 16:11
und nochmal was zum Thema hacken und unsicheres Betriebssystem :

Das Betriebssystem, egal welches ist immer nur so anfällig, wie dumm/neugierig der User davor ist, der es nutzt.

Die meisten Viren, Trojaner, oder sonst was installieren sich, weil die Nutzer auf irgendwelche Links klicken, bzw komische Anhänge öffnen. Hier wird also auf die Dummheit und Neugierde der Nutzer gehofft.
Die nächste Grundvoraussetzung, sobald der Nutzer irgendwas anklickt oder öffnet ist die eventuell nicht vorhandenen Sicherheitsmängel am System zu nutzen. Heist, wer nicht die neusten Virendefenitionen und Firewall eventuell aus hat, der tappt in die besagte Falle, wo wir wieder beim Thema Leichtsinn sind.

Der reine Zugriff von außen ohne zuvor einen Virus/Trojaner in das OS des Tesla zu spielen ist somit unmöglich, denn was soll sonst per Internet angesprochen werden beim OS ???

Davon ab ist Musk nicht dumm und programmiert nicht erst seit gestern Programme und Systeme, Dh die Sicherheitsstandarts werden schon so ausgelegt sein, das niemand ohne weiteres etwas am OS ändern kann.





 

4602 Postings, 785 Tage WernerGg@tom - Sicherheit

 
  
    #6701
22.05.15 16:42
Da irrst du dich gewaltig. Die wirklich trickreichen Angriffe brauchen keinen dummen User, der blöde Anhänge öffnet. In der Oberklasse der Kunst reicht es, irgendeine tückische Website anzusehen oder ein Stück Musik oder Video zu spielen. Und man weiß selbst gar nichts davon.

Es ist also sehr wohl möglich, in ein Internet-connected Auto oder einen Kühlschrank einzubrechen, ohne dass man selbst irgendwas falsch gemacht hat. Und das wird auch passieren. Im Fall Kühlschrank natürlich zum Jux - kurz mal das Gefriergut abtauen. Im Fall Auto hoffentlich auch bloß zum Jux - das Ding mal nur noch mit 30 km/h fahren lassen. Vielleicht aber auch mal mit fatalen Folgen. Zum Beispiel aus kommerziellen Gründen der Konkurrenz, um eine andere Marke zu ruinieren.

Es wird totsicher passieren. Ganz unabhängig von Tesla. Daimler, BMW, GM haben alle dasselbe Problem. Tesla eher ein bisschen mehr, weil sie sich aggressiv trauen, auch Fahrzeug-Kern-Funktionen over the air upzugraden. Die sind also sehr viel näher am Kern des Autos als alle anderen, die da (noch) vorsichtiger sind.

Dass man den Kern der Fahrzeugelektronik im Prinzip vor Zugriffen von außen abschotten könnte, dürfte im Prinzip richtig sein, wenn man das wollte. Tesla will das aber gar nicht, sondern das exakte Gegenteil. Sie werben damit, dass ihre Autos via OTA-Upgrades immer besser werden. Und sie meinen damit nicht irgendwelchen Entertainment-Scheiß, sondern innerste Funktionen des Autos: Motor-, Batteriesteuerung, Navigation, bis hin zu autonomem Fahren.

Klar wird alsbald jemand diesen Mechanismus benützen, um den Autos einen nicht-willkommenen Upgrade zu liefern.  

1738 Postings, 715 Tage soulmate traderIn ein OS einbrechen

 
  
    #6702
1
22.05.15 16:56
geht auch ohne das der User irgendwas macht (auch ohne Webseit ansehen oder so).

Ihr könnt ja mal euch durch die Tools auf Kali Linux durchstöbern (Videos dazu ansehen reicht). Das sind quasi automatisierte Angriffe die entsprechend nicht so oft zu Erfolg führen, sind eher gedacht um Systeme zu testen ob sie gegen typische Angriffe sicher sind, mit entsprechenden Systemkentnissen und Skills geht natürlich viel mehr.


@Werner
Was du als die "höchste Kunst" bezeichnest...
du musst es ja wissen...  

51 Postings, 44 Tage c0r41f4n9Sicherheitsrisiko

 
  
    #6703
1
22.05.15 17:29
Das sehe ich ausnahmsweise ähnlich wie Werner.

Natürlich sind Windows Systeme häufiger Opfer von Cyber Attacken als Linux oder sonstige BS. Das liegt aber einzig und allein am hohen Anteil der Windowsnutzer und sagt nichts über die Sicherheit des Betriebssystems im Gegensatz zu anderen aus.

Ausserdem sind mMn. 99,xx% aller Attacken keine Hackerangriffe sondern werden von irgendwelchen Crackern oder Script kiddies durchgeführt. Das hat mit hacken nichts zu tun.

Das was ihr beschreibt ist das Ausnutzen bereits bekannter Schwachstellen durch Exploits, was eigtl. jeder, der dazu fähig ist einen Rechner zu bedienen auch kann.

Hacker nutzen keine vorgefertigten Lösungen, sie suchen selbst Schwachstellen und programmieren selbst.

Wie Soulmate schreibt braucht ein Hacker außer einem Ziel und Zeit, Schwachstellen (die es immer geben wird) zu finden überhaupt nichts.

Wer sich mit den vorgefertigten Möglichkeiten mal auseinandersetzen will um einen Überblick über die Möglichkeiten zu bekommen, dem seien Backtrack Linux bzw. der von Soulmate genannte Nachfolger Kali Linux ans Herz gelegt. Damit lässt sich schon das gängige Spektrum an Pentesting überblicken.

@ Soulmate:
Mag sein, dass die automatisierten Routinen nicht immer zum Erfolg führen, aber Kali bzw. Backtrack bieten Unmengen an Lösungen, bei denen der User aktiv mitgestalten kann.

Bsp.:

WiFi cracken:

Wer keine Ahnung hat nutzt den Fern WiFi Cracker, wer etwas Ahnung hat Aircrack-ng und wer es richtig drauf hat braucht weder das eine noch das andere :)

Bei Ersterem ist die Erfolgswahrscheinlichkeit am geringsten, bei letzterem am Höchsten, entsprechende Skills vorausgesetzt.

Aber alle drei Möglichkeiten, soviel kann ich aus eigener Erfahrung sagen, funktionieren definitiv.  

1982 Postings, 2157 Tage tom77Dennoch

 
  
    #6704
22.05.15 17:35
dennoch :
Um einen PC, oder einen Server anzusprechen braucht man die IP, bzw die Adresse. Woher soll die jemand haben der auf eine Tesla zugreifen will , ohne diese im OS auszulesen ??

Und da sich Tesla's übers mobile Netz einloggen, wird sich sehr wahrscheinlich auch ständig die IP ändern.

Die Möglichkeit an die ip zu kommen und zu kommunizieren ist also nur durch auslesen mit einem externen Anschluss durch ein Kabel am Tesla möglich, oder durch ein Programm welches sich im OS installiert und so die Kommunikation herstellt.

Aber ohne Infos zum OS, wird niemand ein Programm schreiben können, welches darauf laufen wird. Und wie gesagt dieses muss erst dort installiert werden.

So einfach, wie du dir das alles so vorstellst und hier groß raus posaunst ist das alles nicht Werner.




 

1738 Postings, 715 Tage soulmate traderjetzt habt ihr es geschafft

 
  
    #6705
22.05.15 17:50
ich musst dem Leet Typ einen grünen Stern geben...


@tom

ehe du weiter behauptest man könnte das Model S nicht angreifen:

http://www.theregister.co.uk/2014/07/21/...tudents_pop_tesla_model_s/  

1982 Postings, 2157 Tage tom77@soulmate

 
  
    #6706
22.05.15 19:09
man sollte allerdings erwähnen, das nicht das Model s gehacked wurde.
Lediglich die App fürs Smartphone wurde gehacked und modifiziert, genaueres steht in diesem Beitrag


http://www.cnet.com/news/...se-hackers-take-command-of-tesla-model-s/
 

1738 Postings, 715 Tage soulmate tradertom

 
  
    #6707
22.05.15 19:43
und das macht es jetzt.... besser?

Wie schon mal geschrieben, optional einfach zentral über Teslas System gleichzeitig bei allen Teslas die Türen öffnen.

Der Punkt ist, dass es eine reale Gefahr ist, egal über welchen Weg das läuft.
Das man das nicht mal einfach so nebenbei bewerkstelligt ist ja unstrittig, auch will ich nicht sagen, dass das ein K.O. Kriterium wäre. Der bloße Fakt, dass ein Auto schneller als 30km/h fährt ist eine Gefahrenquelle, der Mehrwert dass es das kann übersteigt das Risiko. Ob ein vernetztes Auto haben mehr wert ist als die Gefahr, dass es angegriffen wird muss jeder für sich entscheiden und es ist gut nachvollziehbar, wenn man diese Abwägung zu Gunsten der Vernetzung trifft. Ich persönlich kann beim Auto drauf verzichten so wie ich auch auf Fahrräder mit Elektroschaltung gerne verzichte auch wenn sie präziser ist und auch bei schlechten Bedingungen funktioniert, aber grundsätzlich hat Tesla da eine gute Sache geschaffen, die hat halt ihren Preis (also...auch abseits der 100k USD).


mal was anderes:

Wie schätzt ihr diese mauen Umsätze ein?

Einerseits denke ich mir "hm, zeigt dass das Interesse nachlässt und wenn dann mal Leute verkaufen wollen werden sie keine Käufer finden". Andererseits "die mauen Umsätze sind schlecht für die Shortseller, das erhöht die Gefahr für Shortsqueez"  

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