Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

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neuester Beitrag: 22.05.13 22:21
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 8192
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20752 Postings, 3468 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
69
04.11.12 14:16

Wirtschaftswissenschaften: Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind immer mehr Ökonomen überzeugt. Viele von ihnen sehen in der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich auch die Ursache für die weltweite Finanzkrise.

BerlinDer Klassenkampf war lange verschwunden aus dem Vokabular der Ökonomen. Die meisten Forscher interessierten sich nicht mehr für die Unterschiede zwischen den einzelnen Schichten der Gesellschaft, zwischen Armen und Reichen, Arbeitenden und Vermögenden. Die Stoßrichtung gab Nobelpreisträger Robert Lucas vor: Ökonomen sollten sich nicht von der gefährlichen Versuchung verführen lassen, sich mit Verteilungsfragen zu beschäftigen, schrieb er vor gut zehn Jahren. Wer den Wohlstand mehren wolle, der solle nicht umverteilen, sondern für Wachstum sorgen.

 

Inzwischen aber findet in der ökonomischen Zunft ein Umdenken statt - immer mehr Volkswirte nehmen auch Verteilungsfragen wieder ernst, wie eine Konferenz des "Forschungsnetzwerks Makroökonomie" zeigt, die in der vergangenen Woche in Berlin stattfand. Auf Einladung der Hans-Böckler-Stiftung diskutierten mehr als 300 Volkswirte über die Zukunft der makroökonomischen Forschung. Die Einkommensverteilung war dabei eines der zentralen Themen. Schließlich ist die Kluft zwischen Arm und Reich vor der Krise massiv gewachsen - vor allem in den USA, aber auch in vielen anderen Industrieländern.

Wenn die Ungleichheit in einer Volkswirtschaft zu groß wird, wird diese instabil, zeigte Michael Kumhof, Vizeabteilungsleiter beim Internationalen Währungsfonds (IWF). Zusammen mit Kollegen hat er ein makroökonomisches Standard-Modell um Verteilungsfragen erweitert. Anstelle von homogenen Haushalten, die einheitliche Interessen haben, gibt es in diesem Modell Arbeiter und Vermögende.

 
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8166 Postings ausgeblendet.

8159 Postings, 1723 Tage musicus1eine gute position könnte sein

 
  
    #8168
2
22.05.13 13:43
sich im  brent   long zu  positionieren,  basis  50 , überlege  ich zu kaufen......  eine idee  mehr  nicht ..  

27477 Postings, 4955 Tage KickyÄltere Italiener sollen ihre Jobs für Jugendliche

 
  
    #8169
9
22.05.13 13:53
räumen

ROM—Italiens neue Regierung hat sich den Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit zur wichtigsten Aufgabe gemacht und wartet nun mit ungewöhnlichen Ideen auf: Sie will ältere Arbeitnehmer dazu bewegen, weniger zu arbeiten, damit junge Leute in Lohn und Brot kommen. Der italienische Arbeitsminister Enrico Giovannini plant, das Konzept des „Generationen-Handschlags" noch in dieser Woche mit führenden Gewerkschaften zu diskutieren. Diese haben die Idee bisher unterstützt.

Mit dem neuen Beschäftigungsmodell könnten Unternehmer erhebliche Kosten sparen. Gleichzeitig würde es jungen Italienern, die bisher die volle Last der längsten italienischen Rezession seit Ende des Zweiten Weltkriegs schultern müssen, eine Brücke in den Arbeitsmarkt bieten. Der Haken: Das Generationenkonzept würde keine neuen Jobs schaffen und am Ende müsste der Steuerzahler für die Rentenbeiträge der älteren Arbeiter einspringen.....

http://www.wallstreetjournal.de/article/...?mod=WSJDE_latestheadlines  

5199 Postings, 838 Tage zaphod42Wieder so eine Schnaps-...äh Grappa-Idee

 
  
    #8170
6
22.05.13 14:03
die die Verschuldung nur noch höher treibt und Wählerstimmen fangen soll. Wie wäre es mal damit: Deregulieren und Mafia bekämpfen. Dort liegt in Italinien nämlich der Hund begraben.  

27477 Postings, 4955 Tage KickyJapan exports disappoint in April

 
  
    #8171
7
22.05.13 14:04
The 3.8 percent annual increase in exports in April was below the median estimate for a 5.9 percent rise and followed a 1.1 percent increase in the year to March.

The result also underscores the limitations of a weak yen in bolstering the trade sector, especially as external headwinds crimp demand for exports.

The uncertainty was underlined recently by a string of weak data from the United States and China, Japan's major export markets.....http://www.reuters.com/article/2013/05/22/...mp;feedName=businessNews

Abenomics Synopsis

   Year-over-year the is Yen down 21.82% vs. the US Dollar
   Japanese consumer prices are still falling
   Imports jumped 9.4%, up for a sixth straight month
   Exports up 3.8%
   Trade balance negative for 10 straight months
   Largest April trade deficit since 1979


People think Shinzo Abe is a hero because the Nikkei is up.
http://globaleconomicanalysis.blogspot.de/2013/05/...n-inflation.html  

27477 Postings, 4955 Tage KickyEconomic Expectations Continue to Clash with Reali

 
  
    #8172
3
22.05.13 14:15
ty
CFNAI and Rail Traffic Growth Both Decline
http://www.acting-man.com/?p=23488
Even while Bloomberg reports that there is now widespread conviction (as a result of rising stock prices no doubt) that the US economy is about to achieve 'escape velocity' – whatever that is supposed to mean – economic data continue to disappoint with unwavering regularity....
The ongoing series of disappointing economic data was joined yesterday by yet another decline in the Chicago Fed's National Activity Index (CFNAI), which fell from -0.23 in March to -0.53 in April. Any readings below zero indicate economic contraction. According to the Chicago Fed's web site:
http://www.chicagofed.org/digital_assets/...ai/2013/cfnai_may2013.pdf  

2420 Postings, 1649 Tage daiphongwann brennt im Euroraum wieder die Luft?

 
  
    #8173
6
22.05.13 14:28
Der NZZ-Artikel gibt dem Euro wie jeder internationalen Währung mittelfristig keine Chance.
http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/...labil-wie-der-euro-1.18084941  

4015 Postings, 1810 Tage FillorkillSchlaumeier:

 
  
    #8174
7
22.05.13 18:31

Aber diesmal ist ja anders....

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Mein Gott, es ist voller Sterne...
Angehängte Grafik:
pm_strategy_cycle.png (verkleinert auf 91%) vergrößern
pm_strategy_cycle.png

2420 Postings, 1649 Tage daiphonges ist jedesmal etwas anders, fill....

 
  
    #8175
2
22.05.13 19:02
und wenn man die Dummheit von anderen erkennt, ist man nicht unbedingt viel schlauer ;-o)  

4015 Postings, 1810 Tage Fillorkill#75 da ist was dran, my friend

 
  
    #8176
1
22.05.13 19:11
Wie so häufig bei Deinem tiefsinnigem Humor. Ich hab halt schreckliche Angst, die schöne Rutsche zu verpassen. Überall brüllt mich 'short, short' an - aber ich darf einfach noch nicht. Ob ich mir was aus der Apotheke hole ?  
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Mein Gott, es ist voller Sterne...

4015 Postings, 1810 Tage Fillorkillda - die ersten 100 Pts sind schon weg

 
  
    #8177
1
22.05.13 19:14
Daiphong hilf !
-----------
Mein Gott, es ist voller Sterne...

12603 Postings, 2500 Tage Malko07#8173: Illusion

 
  
    #8178
5
22.05.13 19:19
... Funktionieren würde die Währungsunion nach Bildung eines europäischen Staates. Unter dieser Voraussetzung könnte der Zentralstaat die Regionen, wie man die heutigen Mitgliedstaaten dann nennen müsste, zur Einhaltung der Bestimmungen zwingen. ...

Bei uns funktioniert das Durchgreifen auch nicht. Überschuldete Bundesländer leben ihre Sause weiter und schreien nach nur einer höheren Förderung. Die Verschuldungsproblematik hat eben nichts mit der Währung zu tun. Sogar ein Staat ist unwirksamer als klare Regeln und Verträge auf deren Einhaltung gepocht wird. In einem Staat bestimmt die Mehrheit und wenn die Mehrheit gegen "Spatren" ist, funktioniert es nicht. Dagegen können in einem Staatenverbund schon wenige Staaten auf der Einhaltung der Regeln bestehen. Auch sind "Strafen" einfacher möglich (she. Zypern).  

8365 Postings, 4399 Tage Tony Fordkomisch...

 
  
    #8179
2
22.05.13 19:50

Bei uns funktioniert das Durchgreifen auch nicht. Überschuldete Bundesländer leben ihre Sause weiter und schreien nach nur einer höheren Förderung. Die Verschuldungsproblematik hat eben nichts mit der Währung zu tun. Sogar ein Staat ist unwirksamer als klare Regeln und Verträge auf deren Einhaltung gepocht wird. In einem Staat bestimmt die Mehrheit und wenn die Mehrheit gegen "Spatren" ist, funktioniert es nicht. Dagegen können in einem Staatenverbund schon wenige Staaten auf der Einhaltung der Regeln bestehen. Auch sind "Strafen" einfacher möglich (she. Zypern).

1. komisch, weil ich den Saus und Braus in den Ländern nicht wirklich erkennen kann.

2. komisch, weil die Geldvermögen in den Geberländern steigen, während die Verschuldung in den Nehmerländern ebenfalls steigt. Woher aber kommen die steigenden Geldvermögen in den Geberländern, wenn sie doch die Nehmerländer durchfüttern?

Es ist daher ein ganz normaler und zulässiger Vorgang, dass in einer Währungszone unterschiedlich-starke finanziell und wirtschaftliche Regionen über Transfers "am Leben" gehalten werden.

Die Alternative wäre nämlich, dass innerhalb Deutschlands die finanziellen und wirtschaftlichen Unterschiede so groß werden, dass dies am Ende in Pleiten, Insolvenzen sowie in Flucht mündet und ich weiß nicht ob Bayern, BW oder Hessen es cool finden würde, wenn sich die Zahl der Flüchtenden vervielfacht.

Ideal wäre, wenn jede Wirtschaftsregion eine eigene Währung hätte und somit auch innerhalb Deutschlands die wirtschaftlichen und finanziellen Unterschiede ausgleichen könnten. Würde man nämlich regionale Währungen in Dtl. einführen, würde dies dazu führen, dass der Mitarbeiter in MeckPomm nicht mehr nur die Hälfte, sondern nur ein Viertel oder gar noch weniger als ein Mitarbeiter in Bayern kostet. Die Kostenvorteile wären dann so groß, dass sich mehr Unternehmen zwangsläufig in MeckPomm ansiedeln würden als es eben Heute der Fall ist.

Dies wiederum würde Regionen wie Bayern schwächen und Regionen wie MeckPomm stärken und somit einen Ausgleich schaffen, was man heute mit der Transferunion macht.

Das Ergebnis wäre wohl sehr ähnlich, Bayern wäre auch weiterhin die stärkere Region.

Der große Vorteil gegenüber der Transferunion wäre aber, dass der Markt diesen Ausgleich schafft und Niemand am Hebel sitzen und diesen manipulativ zu seinem scheinbaren Vorteil beeinflussen kann.

 

9 Postings, 6 Tage Bo der Erstekomisch

 
  
    #8180
22.05.13 19:57
hätte es dann jemals die BRD  gegeben .

manches ist wirklich komisch.  

8119 Postings, 4206 Tage lehna8500-- die Rally lebt...

 
  
    #8181
2
22.05.13 20:09
Ja-- will denn wieder keiner feiern--- das hier ist ein Börsenboard...
Also Trübsal in die Tonne, Mundwinkel nach oben und zumindest ein paar Raketen virtuell abfeuern....
ariva.de
FED- Chef Ben Bernanke versprach heute, die Märkte flüssig zu halten, bis sich die Lage am Arbeitsmarkt weiter aufhellt.
Das lockte wieder Käufer hinterm Ofen hervor....  

4015 Postings, 1810 Tage Fillorkillund die nächsten 100..

 
  
    #8182
2
22.05.13 20:13
Lehna hilf !
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Mein Gott, es ist voller Sterne...

107 Postings, 237 Tage PerimeterMerkt ihr es auch?

 
  
    #8183
1
22.05.13 20:20
Ein leichtes Beben, ein fernes Rumpeln,

oder habe ich zu viel Kaffee getrunkeln?  

2420 Postings, 1649 Tage daiphongder Tagesspike ist schon beeindruckend

 
  
    #8184
2
22.05.13 20:31
aber wir sind ja online ;-o)  

5570 Postings, 1611 Tage EidgenosseDie Wahrheit heute:

 
  
    #8185
3
22.05.13 21:21
Goldman wusste ja was Ben erzählt und hat dann kurz angezockt um damit einmal mehr die Deppen der Welt in den Markt reinzulocken. Kurz darauf haben sie dann den Euro mitsamt dem ganzen Gold-, Silber-, Öl- und Bitcoin-Schrott abverkauft und sind nun längst in der Nacktbar am abfeiern.

Wirklichen Erfolg hat man nur mit dem gewissen Wissensvorsprung. Aber solange noch genug mitspielen, spielen auch die Goldmänner weiter munter mit bis der letzte Dollar verzockt ist.  

27477 Postings, 4955 Tage KickyPost-FOMC: A Market Scorned

 
  
    #8186
1
22.05.13 21:31
und der S&P fiel 30 Punkte
http://www.zerohedge.com/news/2013-05-22/post-fomc-market-scorned
What spooked the market is that finally someone on the FOMC is not only acknowledging asset bubbles, but putting it in writing: "a few participants expressed concern that conditions in certain U.S. financial markets were becoming too buoyant.... One participant cautioned that the emergence of financial imbalances could prove difficult for regulators to identify and address, and that it would be appropriate to adjust monetary policy to help guard against risks to financial stability." ....... und  Hilsenrath danach
http://www.zerohedge.com/news/2013-05-22/...enrath-parses-fed-minutes  

8365 Postings, 4399 Tage Tony Ford@Eidgenosse..

 
  
    #8187
1
22.05.13 21:34

Kurz darauf haben sie dann den Euro mitsamt dem ganzen Gold-, Silber-,  Öl- und Bitcoin-Schrott abverkauft und sind nun längst in der Nacktbar  am abfeiern.

Der Bitcoin hat sich kein bisschen gerührt, der zeigt eben, was Stabilität ist ;-O)

 

 

5199 Postings, 838 Tage zaphod42...und morgen wieder 100

 
  
    #8188
1
22.05.13 21:37

5199 Postings, 838 Tage zaphod42tony

 
  
    #8189
22.05.13 21:40
und ich krieg immer nen Lachkrampf wenn ich auf "Devisen" klicken muss, um den USB-Stick-Kurs zu sehen.  

27477 Postings, 4955 Tage KickyLloyd Blankfein glaubt an den Fortbestand d.Euro

 
  
    #8190
1
22.05.13 21:44

8365 Postings, 4399 Tage Tony Ford@zaphod...

 
  
    #8191
22.05.13 21:53
ich bekomm immer nen Lachkrampf, wenn ich deine Beiträge lese und anschließend auf den Wert meiner Bitcoins schaue ;-)  

2942 Postings, 1648 Tage DreiklangLehrlinge aus Spanien für Deutschland

 
  
    #8192
1
22.05.13 22:21
Svenska Dagbladet berichtet über ein Abkommen der dt. Arbeitsministerin mit ihrer spanischen  Kollegin. Demnach sollen 5000 Auszubildende aus Spanien nach Deutschland kommen - Vorbereitung mit Sprachkurs etc. in Spanien.

Doch, wie die Zeitung berichtet, ist das Projekt in Spanien nur bedingt willkommen. Die Zeitung El Mundo  schreibt: " eine win-win-Situation für beide Regierungen, wobei die spanischen Jugendlichen nun für deutsche Pensionäre bezahlen müssen, und die span. Regierung froh ist, dass arbeitslose Jugendliche aus der Statistik verschwinden.

Ich weiß nicht, welche Hirnkrankheit den Redakteur von El Mundo befallen hat, doch bisher ist es so, dass dt. Arbeitnehmer für span. Pensionäre bezahlen, weil den "Wert" des Euro Spanien nicht darstellen und außer über Verschuldung die Renten nicht finanzieren kann. Dass auf diese Weise nun span. Jugendliche in die europäische Wertschaffung einbezogen werden, müsste El Mundo eigentlich begrüßen - doch der europ. Kindergarten lässt solche Argumente offenbar nicht mehr zu. Und die Jugendlichen "verschwinden auch nicht aus der Statistik" - sondern sie haben die Chance auf einen echten Arbeitsplatz - mag dieser auch nach spanischen Vorstellungen in Dtl. karg entlohnt sein. Aber mehr gibt es für Deutsche auch nicht.

Artikel auf schwedisch:

http://blog.svd.se/larssonsvarld/2013/05/22/...n-for-bada-regeringar/  

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