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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 972
neuester Beitrag: 02.09.14 11:06
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 24279
neuester Beitrag: 02.09.14 11:06 von: Malko07 Leser gesamt: 1045144
davon Heute: 3664
bewertet mit 81 Sternen

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20752 Postings, 3936 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
81
04.11.12 14:16
Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html

Moderation
Moderator: st
Zeitpunkt: 18.06.14 08:56
Aktion: Kürzung des Postings
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 
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24253 Postings ausgeblendet.

37396 Postings, 3771 Tage Anti LemmingDachte ich mir schon

 
  
    #24255
1
01.09.14 23:18
Aber vielleicht geben sie Denkanstöße...  

8449 Postings, 2278 Tage FillorkillEs ist Zeit, die Samthandschuhe auszuziehen Lumpi

 
  
    #24256
4
01.09.14 23:21
Diese selbsthassenden Westler wollen ihren 'wertebasierten' thermonuklearen Krieg. Wir haben es im Glauben an den evolutionären Fortschritt mit Diplomatie versucht, mit Sanktiönchen, mit Sanktionen - aber das ist alles nur ein Witz für den härtesten Gegner der Welt, kampferprobte "Kriegswölfe" aus den ideologischen Parallelgesellschaften westlicher Gesellschaften plus kriegsgeile Söldner und Faschisten, die alle auf ihren Einsatz brennen. Ihren Griff auf das wehrlose, demilitarisierte Europa haben wir mit endloser Toleranz, mit scheinbar bequemen Appeasement tatsächlich nur ermuntert statt abzuschrecken. Jetzt muss ein Ruck durch die westlichen Gesellschaften gehen, um ihren offen angedrohten Durchmarsch bis an den Atlantik doch noch stoppen...
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

8449 Postings, 2278 Tage FillorkillAlarm ! Freicorps 'Zaphong' plant den Durchbruch !

 
  
    #24257
3
01.09.14 23:50
Doch die Bewohner der Postmoderne sind auf Posten. Strassenszene von heute abend, direkt vorm Fischmarkt (Fill ist der zweite von rechts):  
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."
Angehängte Grafik:
mex.jpg (verkleinert auf 67%) vergrößern
mex.jpg

3299 Postings, 972 Tage Zanoni1Zap

 
  
    #24258
7
02.09.14 00:16
Dass Du das nicht akzeptieren möchtest, kann ich gut verstehen.
Sich zu weigern, Unrecht zu akzeptieren, ist eine nachvollziehbare moralische Empfindung, mit der man eine Strategie zwar legitimieren kann, es lässt sich daraus jedoch kein Rückschluss auf die Geeignetheit und des Ergebnisses der Strategie davon ableiten.

Mit dem, was Du schreibst, bestätigst Du meine Einschätzung, die ich oben dazu abgegeben habe im Grunde ganz genau.

"Dafür bin ich bereit, höhere Energiepreise in Kauf zu nehmen."

Dieser Satz suggeriert die Vorstellung, dass man dadurch einen ernsthaften Beitrag zusteuern könnte, diese Krise tatsächlich zu lösen, was aber nunmal nach aller Erfahrung und zwar nicht nur im allgemeinen, sondern auch im konkreten Verlauf, gerade nicht gegeben ist.

Diesen Deal, höhere Energiepreise für ein Einlenken Russlands, gibt es so ja gar nicht.

Wenn es bei dem Mittel der Wahl plötzlich nur noch um die moralische Gebotenheit und nicht mehr um den vorhersehbaren Erfolg ginge, führt dies doch zu völlig absurden Ergebnissen.
Man könnte dann z.B. auch argumentieren, ein Flugzeug mit Feil und Bogen zu beschießen, wenn es moralisch irgendwie geboten erschiene, es aufzuhalten.
Auf die Gefahrenlage, die man damit für unbeteiligte Dritte schaffte (die dann nämlich von den Feilen getroffen werden könnten) käme es genauso wie auf die offensichtliche Ungeeignetheit des Mittels dann ja nicht an.

Natürlich ist die Ungeeignetheit des Mittels hier nicht ganz so offentlich, die Erfahrungen die man bisher mit Sanktionen gemacht hat sprechen jedoch eine deutliche Sprache.

Tatsächlich tragen wir damit eher dazu bei, diesen Konflikt weiter zu intensivieren, also zum Gegenteil dessen, was man damit eigentlich erreichen wollte.

Wie kann man sowas einfach ignorieren?


 

7668 Postings, 3748 Tage lumpensammlerZan, der Witz ist, dass

 
  
    #24259
4
02.09.14 00:39
1. die Wirkungslosigkeit des Mittels vom Anwender anerkannt wird
2. gleichzeitig dem Kontrahenten grenzenlose Skrupellosigkeit und purer Imperialismus unterstellt werden und er
3. deshalb unbedingt gestoppt werden müsse, weshalb
4. als einzig logische Schlussfolgerung aus 1-3 der Rrrrrrumssss als probates Mittel verbliebe.

Nur sagen würde man sowas nie. Weder hier noch in den verantwortungslosen Chefredaktionen unserer Propagandaindustrie. Aber man kann ja sicherheitshalber darauf hinarbeiten.  

8449 Postings, 2278 Tage FillorkillDifferenzieren, Lumpi

 
  
    #24260
2
02.09.14 02:24
Die konkurrierenden Geostrategen Washington & London vs Berlin & Paris klären anhand des Vehikels Ukraine ihre Möglichkeiten, also das was aktuell gegeneinander geht bzw die Frage, wer in Europa das Sagen hat. Putin weiss natürlich, dass der Westen kein geeinter Block ist und er setzt darauf, dessen innere Konkurrenz zu eskalieren. ..

Inhaltlich getrennt davon bewegt sich die neostalinistische Kriegspropaganda der Massenmedien bis hin zu ihren bizarren Endmoränen hier im Forum, die der Geostrategie zwar die Incentives entnimmt, aber mit dem Glauben oder Hoffnung sachlich falsch liegt, die Nato stelle nun endlich die Bodentruppen für ihren inversen Humanismus bereit...

Das implizite Risiko sehe ich darin, dass die Propaganda, ohne die Geostrategie nicht geht und die sie deshalb bedient, diesmal aufgrund des hohen Momentums und des damit verbundenen Erwartungsdruckes einen Selbstläufer erzeugen kann. Mit jedem weiteren Tag der Eskalation wird es also schwieriger, das Narrenschiff (with Nukes) umzusteuern...  
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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

8449 Postings, 2278 Tage FillorkillInverser Separatismus - auch das gibts

 
  
    #24261
3
02.09.14 02:52
'Die prorussischen Rebellen in der Ostukraine fordern keine volle Unabhängigkeit mehr. Das berichtet die russische Nachrichtenagentur Ria Novosti und beruft sich auf ein Positionspapier, das die Separatisten beim Treffen der Kontaktgruppe im weißrussischen Minsk vorgelegt haben sollen. Demnach respektierten die Rebellen die Souveränität der Ukraine. Sie forderten aber mehr Autonomie für die mehrheitlich russischsprachige Region um die Städte Luhansk und Donezk. Kiew solle einen Sonderstatus der Donbass-Region per Gesetz garantieren. '

Das haben die Natokläffer zwar nicht bestellt, aber diesse Entwicklung kann doch auf einen Deal der übergeordnteten Instanzen verweisen...

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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

13917 Postings, 2968 Tage Malko07Man muss schon klarstellen

 
  
    #24262
6
02.09.14 07:07
dass es die Forderung nach Unabhängigkeit aus den Reihen die etwas zu bestimmen hatten nie gab. Das stand nur ganz anfänglich kurz in den Forderungen. Und da ging es auch nicht um Eigenstaatlichkeit sondern um den Wunsch einen Anschluss an Russland zu erreichen. Massiv vorgetragen wurden immer die Forderung nach Verhandlungen zu einer regionalen Autonomie, sowohl von Moskau als auch von den Aufständischen. Dies wurde aber von Kiew zu keinem Zeitpunkt ernst genommen. Man hoffte das Problem militärisch in den Griff zu bekommen und wird es wahrscheinlich weiter versuchen - trotz erstmals gestarteten Verhandlungen. Auch Russland hat zum keinen Zeitpunkt die aufständischen Gebieten staatlich anerkannt.

Es ist auch einfach zu verstehen. Die ukrainischen (Ost-)Oligarchen, die einen engeren Verbund mit Moskau haben respektive beibehalten wollen, wollen ihre "Unabhängigkeit" nicht ganz einbüßen. Dem Kreml reicht eine autonome Provinz. Die kann eine Westintegration bei gleichzeitiger Abkopplung von Russland verhindern und auch kooperativ bei den Infrastrukproblemen der Krim zusammenarbeiten. Die angestrebte Autonomie wird eben sehr weitgehend sein. So wird diese Provinz wahrscheinlich auf ein Vetorecht bei Verträgen mit anderen Staaten bestehen. Nach dem Krieg von Kiew gegen die eigene Bevölkerung nicht überraschend.

Eine Verhandlungslösung wird letztendlich so etwas wie Reparationszahlungen beinhalten. Der Westen wird eben für den Wiederaufbau des Osten ein erhebliches Scherflein beitragen müssen. Wieso sollte man auf dieses Geld verzichten?

Kiew ist in den Krieg gezogen und hat gleichzeitig immer geschrien: Die anderen schießen. Verhandlungen die es jetzt gibt, hätte es von Anbeginn her geben können. Nein, es mussten zuerst einige Tausend Menschen sterben. Auch jetzt betteln sie um Waffen. Krieg macht ihnen offensichtlich Spaß und den wollen sie noch ausweiten. Und gleichzeitig wird bei CNN jubiliert, dass es nicht nur mit der russischen Wirtschaft bergab geht sondern auch Deutschland in eine Rezession schlittert. Es wird höchste Zeit, dass Merkel und Konsorten den Mut aufbringen nicht mehr gegen die Interessen des eigenen Volkes und Westeuropas Politik zu machen.  

13917 Postings, 2968 Tage Malko07IS hat offenbar deutsche Raketen

 
  
    #24263
3
02.09.14 07:33
Panzerabwehr-Geschosse: IS-Terroristen kämpfen mit deutschen Waffen - N24.de
Die Gefahr besteht immer beim Waffenexport: Präzisionstechnologie kann in die Hände von Terroristen und totalitären Regimes fallen. IS-Kämpfer in Syrien sollen nun an deutsche Raketen gelangt sein.
 

4392 Postings, 2117 Tage daiphong#63 "Kiew ist in den Krieg gezogen

 
  
    #24264
1
02.09.14 08:59
und hat gleichzeitig immer geschrien: Die anderen schießen."
??        
absurd, was du da erzählen willst
In Ostukraine war das Militär großflächig verschwunden oder eingekesselt war, Kaserne für Kaserne überfallen worden bis hinauf nach Slawiansk, und zwar von weit überwiegend russischen Truppen unter dem Oberbefehl von Strelkow. "Die anderen" hatten sich längst militärisch durchgesetzt, gegen dieses Militär "der anderen" ist Kiew dann in den Krieg gezogen.

"Verhandlungen die es jetzt gibt, hätte es von Anbeginn her geben können. Nein, es mussten zuerst einige Tausend Menschen sterben."
??  
wie genau verhandelt man mit russischen Invasionstruppen, mit dem Moskauer Strelkow? Man fragt sie, welche Städte sie gerne hätten... Und bittet sie, dass sie nach Hause zu gehen...
wie genau verhandelt man mit Moskau, wenn man dort nur "Genozid!!" und "Nationalsozialismus!!" brüllt und auf allen Kanälen um die Welt sendet, bis hin zu Malko, Fill, AL, und damit den totalen Propaganda-Krieg erklärt. Aber mit den "Separatisten" rein gar nichts zu tun haben will. Erst jetzt tritt Putin aus der Deckung

"Auch jetzt betteln sie um Waffen. Krieg macht ihnen offensichtlich Spaß und den wollen sie noch ausweiten. "
??
Beide Seiten bettelten um Waffen, die andere bekam sie aber auch. Nach deiner spaßigen Logik macht übrigens beiden Seiten Krieg  "offensichtlich Spaß", den größeren hat man aber sicher in Moskau.

"Reparationszahlungen" des Westens
??
Du meinst sicher Moskaus - für die Länder Krim und Donbass, und den Krieg seiner inoffiziellen und offiziellen Armee bis Slawiansk, für alle gesprengten Brücken und Anlagen und zerschossenen Häuser und Menschenleben etc pp

Deine Teste bestehen vollständig aus Moskauer Propaganda-Geätze. Du könntest bei der DKP oder der Kommunistischen Plattform der Linken einsteigen, die brauchen Leute wie dich.  

1294 Postings, 434 Tage Wolfsbldai, akzeptiere es endlich!

 
  
    #24265
1
02.09.14 09:04
Die Ammis und die EU haben sich verrechnet!!

Schuss mit dem Rumgeheule hier.  

37396 Postings, 3771 Tage Anti LemmingSPON "erklärt" den Ukraine-Krieg

 
  
    #24266
2
02.09.14 09:39
- ähnlich borniert wie Daiphong.

www.spiegel.de/politik/ausland/...r-ukraine-krise-luegt-a-989247.html

"Viele der Rebellen, die gegen die Ukrainer kämpfen, sind frühere Arbeitslose oder teilweise auch Kriminelle, die die eigene Bevölkerung terrorisieren."

LOL
 

4392 Postings, 2117 Tage daiphongEuer Narrativ ist einfach und klar::

 
  
    #24267
1
02.09.14 09:53
Als Nationalsozialismus der Ukrainer drang der Westen ins Imperium ein und drohte mit Genozid. Er war diesmal allerdings lächerlich schwach und wurde leicht besiegt. Zur Strafe nahm man die Länder Krim und Donbass.  
Siegesparade in Moskau.


Euer Narrativ ist der des russischen Militarismus, seiner Selbstlegitimation. Er liefert der Bevölkerung ein radikal verzerrtes militaristisches Feinbild des Westens liefert und inszeniert ununterbrochen eine gewaltige Kriegsgefahr . Er berichtet regelmäßig von militärischen Angriffen und Angriffsversuchen des Westens auf Russland und seine Schätze, bis hin zum andauernden Willen des Westens zum Genozid an den Russen.

Insofern wird der Westen als faschistisches System dargestellt, und es werden laufend Beweise aus der ganzen Welt dafür gesammelt. Die Beweise sind nötig, denn die Bevölkerung wie die Propaganda "wissen" inzwischen aus Erfahrungen und Medien, dass der Westen nicht faschistisch ist - also bezeichnet man ihn als latent faschistisch. Er könne also jederzeit in offenen Faschismus kippen. Insofern muss man einen ausreichend mächtigen Militarismus pflegen - damit schließt sich dieser logische Kreis.

Russland ist auch für den Westen ein sehr fernes Land, mit dem man wie mit anderen fernen Ländern auskommen muss. Man versucht, sich zu schützen und den anderen zu schützen durch Abstand, durch Ignoranz, durch Glauben an die Menschheit und ausreichend Militär.

Was aber fasziniert viele Westler am primitiven russischen Militarismus? Sie finden ihn durch Hitler legitimiert, sie bekommen als "Linke" eine sehr primitive Faschismus-Theorie und "Demaskierung" des Westens frei Haus geliefert, und sie können sich unschuldig mit einem mächtigen Militarismus identifizieren. Denn der wäre ja sozialistisch und würde angeblich dem Volke und der Verteidigung dienen, während er im Westen angeblich nur der Elite und dem Imperialismus diente. In Russland finden sie ihn "natürlich", urwüchsig, undekandent, soldatisch, von dieser Seite her sind sie als "Rechte" dabei.  

1891 Postings, 577 Tage Sternzeichen#24264 Es langt 1 Woche der Blick nach hinten

 
  
    #24268
02.09.14 09:55
zu richten:

Noch vor einer Woche hatte das westliche Militärbündnis gemeint nach Informationen aus Kiew, die Separatisten seinen unter Druck geraten. Vor keine 2 Wochen hat sich der Präsident der Ukraine in Militäruniform gezeigt und den großen Feldherren gespielt, daraufhin hat die wesltliche Presse von der wunderbaren Transformation eines Milliardär gesprochen.

Was hat den Poroschenko um Gottes willen nur den westlichen Politiker und er NATO die ganz Zeit erzählt, dass sämtliche westlichen Medien, die Nato und die EU bereits den Endsieg vor Augen hatten und ausgerufen wurde.

Und urplötzlich will man überrascht sein? Dabei hat die OSZE keine russische Armee gesehen.

Und gestern haben unser Reni"s einen Tabubruch am deutschen Volk begangen und heute steht der nächste Kandidat auf dem Treppchen und erpresst Deutschland damit dass es sofort Waffen ins Kriegsgebiet liefert.

Das schlimme an der Ukrainekrise ist, dass bereits die deutsche Regierung Nazitendenzen zeigt und von den radikalen Kräfte der Ukraine unterwandert wird.

Ich hätte auch nicht gedacht, dass weibliche deutsche Politiker so wild auf Kriegsspiele sind. aber die Vergangenheit hat gezeigt das die Frauen alles andere als nur Sekräterinen waren.

Sternzeichen  

8449 Postings, 2278 Tage FillorkillAbsolut niemand hier supportet russ Militarismus

 
  
    #24269
02.09.14 10:08
Ausser Daiphong natürlich, der dessen Westexpansion braucht, damit der Traum einer nachhaltigen Retrobestrafung der Sowjets wahr werden kann. Reine Propaganda wie längst vom Westen dementiert a'la 'zigtausend Invasionstruppen' reicht dafür leider ncht hin...

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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

13917 Postings, 2968 Tage Malko07Wenn man sieht, wie unser Chinese

 
  
    #24270
4
02.09.14 10:11
meint andere Meinungen würden in die DKP gehören, scheint er immer noch zu glauben in Russland herrsche der Kommunismus und es ginge um den Kampf der Systeme. Dabei herrscht in Russland und noch schlimmer in der Ukraine ein brutaler korrupter Frühkapitalismus, der kein echtes Marktgeschehen und keine echte Demokratie zulässt. Demokratie besteht nämlich nicht nur aus Wahlen in denen das Stimmvieh zwischen den von den Oligarchen aufgestellten Kandidaten wählen kann. Er muss schon schlimme Schäden in seiner Jugend davongetragen haben. War wohl zu Linientreu und versucht es jetzt zu egalisieren, hat aber verpasst, dass das kommunistische Reich schon lange zusammengebrochen ist.

Es gibt heute zwischen dem Westen und Russland kein Kampf der Systeme. Es geht um Interessen ganz kapitalistischer Art und um die Angst der Großmacht USA sie müsste sich weiter mit Russland in internationalen Konflikten einigen und dass es unschön ist, dass die Wirtschaft zwischen der EU und Russland so floriert. Deshalb hat Obama auch schon festgestellt, er hätte die dickste Eier.

Sollte es aber um Werte gehen, müssten wir uns schnellstens von der Ukraine abwenden.

Und was will unser Chinese. Er will die Kapitulation der Aufständischen oder weiter Krieg und Sanktionen, die den Westen weiter schädigen - notfalls ein neues Unternehmen Barbarossa. Wahrscheinlich ist er nicht von hier.  

10139 Postings, 4674 Tage lehnaMit dem Begriff Neurussland...

 
  
    #24271
1
02.09.14 10:22
hat Putin seine Fratze gezeigt.
Endlich wird Dr. Jekyll zu Mr. Hyde.
Kein Versteckspiel mehr, kein gekünsteltes Friedenspalaver. Und die KGB Romantiker hier klatschen.
Wenn das in Europa nun wieder möglich ist, könnte Merkel sich auch wieder Schlesien und Ostpreussen grapschen.
Neudeutschland--- Ein Wahnsinn.
Dieser elende Nationalismus hat im letzten Jahrhundert hier 70 Millionen Tote produziert...


 

37396 Postings, 3771 Tage Anti LemmingSZ - Leserkommentare nur noch selektiv

 
  
    #24272
4
02.09.14 10:34
bei zwei bis drei "Themen", die die Reaktion auswählt.

www.sueddeutsche.de/kolumne/...z-lassen-sie-uns-diskutieren-1.2095271

Die Redakteure wollen sich offenbar nicht mehr damit abfinden, dass Ihre Hofmeinung öffentlich zerpfückt wird.  

8449 Postings, 2278 Tage FillorkillDie Geostrategie hat derweil andere Sorgen

 
  
    #24273
2
02.09.14 10:38
Und zwar, wie das eigene Instrument, die Klanführer in Kiew, über den Winter bringen, bevor es sich selbst zersetzt. Denn auch wenn der Finger auf die Sowjets zeigt, um den weitestgehenden Untergang von Armee und Miliz und damit den Verlust grösserer Landesteile zu erklären, bleibt doch das Resultat eines Komplett-Versagens an den anspruchsvollen Zielen der 'Antiterror-Operation' im Osten...

Weil Erfolg der entscheidende Maßstab auch in der Politik ist, gerät die Sinnhaltigkeit der 'ATO' damit ebenso zwangsläufig zur Disposition wie jene, die dieses schöne Programm ausgeheckt hatten - zumal ja bereits vor dessen Beginn klargestellt wurde, dass man nicht gegen echte Separatisten, sondern bezahlte Söldner und Agenten, also gegen Moskau antritt. Der internen Oligarchenkonkurrenz wie ihren nationalsozialistischen Stosstruppen wird sich deshalb die Frage stellen, ob hier nicht die 'Helden der Ukraine' sinnlos in einem Krieg verheizt werden, der nicht gewinnbar war und ist. Dass sie diese Frage auch praktisch, als Machtfrage stellen werden, ist logischerweise absehbar..
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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

7967 Postings, 1306 Tage zaphod42zan

 
  
    #24274
02.09.14 10:43
Deine Voraussetzung ist falsch und daher auch sämtliche Schlussfolgerungen.

Deine Voraussetzung war: Die Sanktionen sind wirkungslos.

Fakt ist, dass Sanktionen bislang nur gegen kleine Volkswirtschaften verhängt wurden die zudem diktatorisch regiert wurden. Sie hatten ein hohes Maß an Autarkie, entweder weil der Grundbedarf im Land gedeckt werden konnte oder weil die Regierung stark genug war, Proteste im Keim zu ersticken.

Im vorliegenden Fall haben wir ein aufstrebendes Land mit einer nach Luxus hungerden Mittelschicht (in den letzten Jahren vom Westen gut "angefüttert"), zudem wirtschaftlich stark vernetzt mit dem Ausland, finanziell sogar stark abhängig vom Ausland. Es ist der erste Fall, wo Sanktionen gegen einen Quasi-westlichen Staat mit Pseudo-demokratischen Strukturen verhängt werden. Ein Experiment, auf das sich einzulassen lohnt. Die Erfolgsaussichten bestehen durchaus.

Zudem gibt es keine Alternative, will man sich nicht an einem ekaltanten Völkerrechtsbruch mitschuldig machen. Wir reden hier nicht von temporären Militärschlägen wie bei den Amis (die volkerrechtlich evtl. fragwürdig waren), sondern Grenzverschiebungen "für die Ewigkeit" mitten in Europa.  

4392 Postings, 2117 Tage daiphong#69 Russland hat ein "Nordkorea-Problem"

 
  
    #24275
1
02.09.14 10:43
Und Fill hat ein psychologisches Problem:

Er lebt in der Postmoderne Südkoreas, aber er findet Nordkoreas Kim einfach geil. Dessen Macht hätte er gern, zu Hause gibt sie ihm Orientierung und Halt. Südkorea findet er aggressiv faschistisch und militaristisch, denn es fehlt ihm hier trotz Freiheit und Reichtum jede Menge Demokratie, das Land ist ungerecht und eine Kolonie der USA. Er hasst die südkoreanischen Politiker, und er liebt Kim, denn Nordkorea kann er verstehen, die Kommandostruktur ist sehr einfach aufgebaut, dort ist sein geistiges zu Hause. Von hier aus kann er "die Welt da draußen um sich herum", sein chaotisches freies Südkorea hemmungslos verachten. Und er bewundert Kims heldenhaften Kampf und großen Siege gegen die USA und den Faschismus.  

7967 Postings, 1306 Tage zaphod42Zudem gilt es

 
  
    #24276
1
02.09.14 10:50
gerade, Putin und Nachahmer vor weiteren perfiden Destabilisierungen der Nachbarländer abzuschrecken. Das Problem ist das verdeckte vorgehen, was "beweisen" schwierig bis unmöglich macht. Genau davor hat Polen und das Baltikum zurecht große Angst. Putin läßt seine Maskenmänner die Schmutzarbeit machen, die offizielle Armee kommt am Ende nur noch "auf Einladung". Genauso hat es Hilter mit der Tschechei gemacht.

Es sind also gerade die von den Putinfreunden hier als genial gefeierten Geheimdienstmethoden der Agitation und Verschleierung, die in Europa für angst und Schrecken sorgen.

Würde Putin offen einmarschieren, müßte die NATO kaum Angst haben weil dies in einem NATO-Staat nicht passieren würde.  

7967 Postings, 1306 Tage zaphod42fill

 
  
    #24277
02.09.14 10:53
trank damals in Mexiko zuviel Tequila.

Ich nehme ihn erst ernst wenn er als reuiger Sünder in den  Schoß unser Konterrevolution zurückkehrt.

Bis dahin: witzig, witzig, witzig. Denn ich mag das Kerlchen noch irgendwie, so bemüht und idealistisch wie er ist. Leider eben für die falsche Seite, aber das lernt er noch, spätestens wenn Putin durch Kiew fährt um Russen zu befreien.  

7668 Postings, 3748 Tage lumpensammlerUnd was machst du dann?

 
  
    #24278
02.09.14 11:01
Auch nach Kiew fahren und Kiewer befreien?  

13917 Postings, 2968 Tage Malko07Kindergarten-Diplomatie und konfliktgeiler Gauck

 
  
    #24279
1
02.09.14 11:06
SZ-Kommentar zu Joachim Gaucks Russland-Schelte - Politik - Süddeutsche.de
Ein Bundespräsident hat eine andere Rolle als der Nato-Generalsekretär. Er sollte nicht verbal aufrüsten, wie Gauck es gegen Russland tut.
 

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