Silberpeis in 2 Jahren?

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neuester Beitrag: 15.04.13 16:33
eröffnet am: 22.02.06 11:08 von: Silberlöwe Anzahl Beiträge: 2662
neuester Beitrag: 15.04.13 16:33 von: unicorn Leser gesamt: 432436
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2295 Postings, 2696 Tage SilberlöweSilberpeis in 2 Jahren?

 
  
    #1
67
22.02.06 11:08
Silber wird in 2-3 Jahren über 100 $/oz gehandelt!
Eine gewagte Aussage! Silber über 100 $/oz? Das heisst gegen Währungen pro Kilo:

3.215,00 US$
4.180,00 CHF (1,30 US$/CHF)
2.925,00 € (1,10 Euro/US$)
Verfasst von Rainer Meier am 18.02.2006 um 7:17 Uhr
Nachzulesen unter www.goldseiten.de

Die Gründe für einen Silberpreis-Anstieg wurden in den verschiedensten Gremien, Vorträgen, Referaten schon bis zum Abwinken durchgekaut und wiederholt, dass wir an dieser Stelle darauf verzichten wollen. Die Gemeinde der "Edelmetall-Experten" steigt fast täglich und expotentiell mit steigenden Kursen.

Betrachten wir den Silberpreis aus der Sicht eines Händlers und lassen die globale Verschwörung einmal beiseite. Der Silberchart von 1792 bis 2000 hatte annähernd das Bild eines Herz-Stillstandes. Mit wenigen Ausnahmen bewegte sich die Kurslinie waagerecht.

Wie bei Gold bildete sich eine Kaffee-Tassen-Formation, Chartisten mögen mir diesen Ausdruck verzeihen, mit einer klaren Tendenz nach oben. Wenn ein Markt im Allgemeinen und ein Metall im Besonderen über Jahre, Jahrzehnte regelrecht darnieder liegt, ist es eine Frage der Zeit, bis die Reaktion nicht auf sich warten lässt.

Wie wir an den Aktienmärkten gesehen haben, kann auch in einer "niemals endenden Boomphase" eine Korrektur eintreten, die Milliarden von Dollars, Euros und Schweizer Franken vernichten kann! Anleger und Investoren haben die schmerzliche Erfahrung 2000 - 2003 gemacht.

Unter Ausschluss der Anleger und Investoren, der Analysten sowieso, hat Silber im Jahr 1999 einen Siegeszug begonnen, der wohl erst in einem wahren Feuerwerk von Hysterie in sich zusammen brechen wird. Noch haben erst ein paar wenige "Auserwählte" das Silber entdeckt. Die breite Masse schwelgt, von Anlageberatern und Wirtschaftspresse beeinflusst, nach wie vor im Nirwana der hohen Aktienkurse. Wie lange noch ?

Betrachten wir den Markt in den letzten Tagen, stellen wir fest, dass es Marktteilnehmer gibt, die das Gold/Silber-Ratio spielen. (Sell Gold - Buy Silver 1 : 60 ) Noch sind diese Positionen eher klein, aber nicht unwichtig, weil sie einen Trend anzeigen. Der Verfasser rechnet damit, dass es in den nächsten Tagen zu einer Korrektur an den Edelmetall-Märkten kommen wird. So wie es scheint, erfolgt die Korrektur unter der Marke von 600 US$/oz bei Gold und unter der Marke von 10 US$/oz beim Silber.

Die Frage sei zugelassen, bis wohin kann die Korrektur bei Gold uns führen ?

Ohne politische und militärische Einmischung dürfte sich das Gold bei einem geordneten Rückzug auf 520 - 510 US$/oz verbilligen. Bei hektischem Rückzug kann es sein, dass der Markt erst bei 475 US$/oz zur Besinnung kommt. Im, für Anleger und Investoren, besten Fall, kann auch die Marke von 425 US$/oz erreicht werden.

Das wäre dann aber der ulitmative Punkt um Gold im Portefeuille kurzfristig auf über 50% zu gewichten! Weil der Sprung nach oben sehr schnell kommen würde und der Zug dann mit der Geschwindigkeit eines TGV (sorry: ICE) die Marke von 600 US$ nehmen dürfte. Ich erwarte allerdings bei Gold zur Zeit keine Preis-Übertreibung. Mit einem Kurs von 600 - 650 US$/oz (Ende 2006) wäre Gold dannzumal fair bewertet! Gold ist zudem zu "politisch" als dass zur Zeit ein Ausbruch nach oben möglich wäre.

Und Silber? Nach Jahren der Agonie erwarte ich eine wahre Preis-Explosion im Silber! Wir wollen hier die wichtigsten Gründe nur stichwortartig auflisten:

Die digitale Bildverarbeitung
Trinkwasser-Aufbereitung
Elektronik
Anleger und Investoren

Rein auf Grund der Preisentwicklung dürfte Silber das nächste Metall sein, dass für Furore sorgen kann und wird! Ein Gold/Silber-Ratio von 1 : 17 ist möglich, ja wahrscheinlich. Sie Fragen in welchem Zeitraum? Nun ich denke, dass wir ein solches Ratio in den nächsten 1 - 2 Jahren sehen werden.

Aufgrund der weltweiten hetrogenen Märkte (NYMEX, COMEX, TOCOM) sind Volatilitäten von noch nie da gewesem Ausmass möglich.

Ist Silber erst einmal im Fokus der Finanzgemeinde, sind die Spekulations-Tore und -Schleusen weit geöffnet. Der Verfasser geht davon aus, dass am Ende eine Hysterie den Silberpreis bis auf 250 US$/oz treiben könnte.

Warum? Die Grösse des Silbermarktes! Die Edelmetall-Märkte sind im Verhältnis klein!


Ein Vergleich:

Aktienmärkte: Total 14.000 Milliarden Dollar pro Tag
Devisenmarkt: 2.000 Milliarden Dollar pro Tag
Erölmarkt: 1.000 Milliarden Dollar pro Tag
Goldmarkt: 3 Milliarden pro Tag
Silbermarkt: 500 Millionen - 1 Milliarde pro Tag

Das geschätzte Vermögen von B. Gates, 47 US$ Mrd, würde ausreichen um den Silbermarkt zu kaufen! Allein in den USA warten täglich 7 - 10 US$ Milliarden Neu-Geld darauf, irgendwo gewinnbringend angelegt zu werden. Die Masse an Geld sucht und findet Anlage-Möglichkeiten.

Nach den Aktien-Börsen sind es jetzt die Rohstoffe und Edelmetalle, die in der Gunst der Anleger und Investoren liegen. Als das und die Gier nach schnellem Geld, wird den Silberpreis in die Höhe treiben. Darum ist ein Gold-Silber-Ratio von 1 : 2,5 keine Illusion.

Die einzige Frage die wir noch nicht schlüssig beantworten können, ist die, was kommt zuerst: Die Weltwirtschaftskrise, Terror, Krieg oder die Hype im Silberpreis?

Seien wir auf beides vorbereitet!


Zusammengefasst:

Gold wird eine Korrektur erfahren 480 evt. bis 425 US$/oz
Gold ab September 2006: 600 US$/oz
Silber, das Metall 2006: 10 - 75 US$/oz
Börsen: seitwärts und schwächer
Rohstoffe: DAS Gesprächsthema auch 2006!


Unsere Empfehlung:

Physisches AU/Ag als Long-Term-Investment: gem. Empfehlung ZPMO AG
Notvorrat: gem. Empfehlung ZPMO AG


© Rainer Meier, ZPMO AG


 
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2636 Postings ausgeblendet.

2295 Postings, 2696 Tage SilberlöweMinespec

 
  
    #2638
1
10.11.12 16:42
Wir sind beide schon sehr lange in Silber investiert.
Waren sozusagen von Anfang an dabei.

Ich glaube aber das der stärkste Anstieg erst bevor steht.  

16070 Postings, 2354 Tage Minespecja Silberlöwe das kann man sagen

 
  
    #2639
1
10.11.12 16:49
Geduld und früher Mut wird belohnt...
Preisanstiege auch parabolische sind möglich, aber auch schwere Korrekturen, die wir gewöhnt sind, jedoch nichts für schwache Nerven.
Solange Korrekturen kommen, ist der Bullenmarkt noch intakt.
Am nervösesten scheint Rolf Nef zu sein mit seinen Optionen. Er muß damit fertig werden.
-----------
"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)

2295 Postings, 2696 Tage SilberlöweOptionsscheine sind auch

 
  
    #2640
10.11.12 17:02
zum fürchten bei Silber.
Habe mir selbst auch welche ins Depot gelegt mit
einer Laufzeit bis Ende März 2013 und einem Basispreis von 45.

Aber nur in sehr geringem Umfang und bei Verlust kann ich das
dann locker verkraften.  

2295 Postings, 2696 Tage SilberlöweMinen finde ich jetzt auch wieder

 
  
    #2641
10.11.12 17:06
interessant. Muß mir überlegen ob ich einen Teil
in ein paar gute Minenwerte investiere.

Mal sehen.  

175 Postings, 323 Tage SilberhamsternEinstiegszeitpunkt

 
  
    #2642
1
10.11.12 17:37

So einen frühen Einstiegszeitpunkt wie bei euch,hätte ich mir auch gewünscht,respekt.Leider bin ich damals zur Jahrtausendwende erst ins Arbeitsleben eingestiegen u.habe mich da noch nicht so mit Edelmetallen beschäftigt,obwohl ich sie mir immer bei den Händlern angesehen habe,leider immer gezögert zu kaufen.Hab mir dan mit Aktien hier u. da paar Euronen dazu verdient u. bin erst vor ca.einem halben Jahr in den Edelmetallmarkt rein.Kaufe nun seid etwa 25 Euro die Unze Silber u.war in den letzten Monaten sehr gierig.Wenn die Preise in etwa so bleiben in nächster Zeit,werde ich wohl weiter etwa 10 Unzen monatlich holen.Mein Ziel ist etwa 1250 Unzen,bei etwa 400 bin ich jetzt,manchmal kaufe ich auch paar mehr um schneller ans Ziel zu kommen.Der Gedanke dahinter ist eigentlich der,wenn ich in knapp 10 Jahren 40 werde,das ich ab da an 50 Jahre lang monatlich 2 Unzen etwa zur verfügung habe,zum einlösen wenn der Preis stimmt.Dabei gehe ich natürlich davon aus ,das Silber mit der Zeit immer wertvoller wird u.dieser Zustand dann auch so bleibt,natürlich mit Wertschwankungen u. nur als Zusatz zu anderen Vermögenswerten.Dazugesagt ich bin Durchschnittsverdiener,ist das ein Ansatz mit dem man leben kann?

 

2295 Postings, 2696 Tage SilberlöweSilberhamster

 
  
    #2643
10.11.12 18:56
Es ist sehr schwer zu sagen was richtig oder falsch ist.
Ich war und bin für Silber sehr optimistisch in nächster Zeit.

Über was man sich aber Gedanken machen muß ist ,daß der Silberpreis
und dessen Wertsteigerung keine Einbahnstraße ist.
Wenn Silber jetzt über 100$ steigen würde was dann?

Aus Erfahrung weiß ich welche Übertreibungen bei Silber in jede Richtung
möglich sind. Es ist auch davon auzugehen, das nach dem nächsten
größeren Anstieg auch wieder ein großer Fall bevorsteht.

Man sollte dann auch die Aktienmärkte im Blick behalten und
mal festellen um wieviel Unzen Gold oder Silber man den Dow kaufen kann.

Ich für meinen Teil werde nach der nächsten Übertreibung nach oben
mir überlegen ob ich einen Teil wieder in Aktien umschichte.
Das ist jetzt aber noch kein Thema.

Alles werde ich aber nie verkaufen,
da Silber eben sehr selten, eine geringe Reservereichweite aufweist
und damit auch eines der besten Langfristinvestments bleiben wird,
auch wenn diese Hausse zu Ende ist.  

2295 Postings, 2696 Tage SilberlöweVielgehandeltes Argument

 
  
    #2644
10.11.12 19:16
Gold und Silber befinden sich bereits in einer Blase.

Habe hier eine Grafik die einen Vergleich anstellt:

Und zwar:
Gold von 1968 - 1980 (Bubble)
Nasdaq von 1988 - 2000 (Bubble)
Gold von 2001 - 2011 (stärkste Bewegung müßte demnach noch bevor stehen)

Die größte Übertreibung findet immer in den letzten Monaten statt.
Da gibt es dann fast keine Kritik mehr und alle steigen ein.
Überall wird dann nur mehr über Gold geredet (Erinnerung an den neuen Markt)
Wenn das eintritt, sollten die Alarmglocken leuten.

Momentan kann aber davon keine Rede sein.  
Angehängte Grafik:
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2295 Postings, 2696 Tage SilberlöweJahr 2013 Stagflation?

 
  
    #2645
1
11.11.12 10:06
Wäre eines der schlimmsten Szenarien für uns alle.

Stagflation bedeutet:

Schrumpfende Wirtschschaft, dadurch höhere Arbeitslosenquote
bei steigenden Preisen.

Die steigenden Preise werden durch das globale billige Geld
und Anleihenkäufe getrieben.

Die Wirtschaft wird in den meisten Euroländern schrumpfen durch
die massiven Sparpakete und Steuererhöhungen.

Das ist ein Teufelskreis und betrifft vorallem das Volk, das
vom Staat durch Inflation und Steuern gleichzeitig zur Kasse
gebeten wird um nochmal zu retten, was unbedingt grettet werden
muß. Europa, der Euro und natürlich die Banken.

Reale Werte sind deshalb momentan ein Muß für mich.  

2295 Postings, 2696 Tage SilberlöweStagflation erlärt

 
  
    #2646
11.11.12 11:00
Angehängte Grafik:
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2295 Postings, 2696 Tage SilberlöweSenkung der Marginanforderungen?

 
  
    #2647
1
23.11.12 18:19
Eine Senkung der Marginanforderungen findet meiner Ansicht
nach nur statt, wenn höhere Preise gewollt sind.

Dafür würde auch sprechen, dass große Adressen (z.B. Soros)
ihre Longpositionen bei Gold stark erhöht haben.

Erst bei einer starken Übertreibung nach oben und wenn die
großen Adressen bereits raus sind und die Seite gewechselt haben
werden die Margins dann massiv erhöht.

Ist nur meine Meinung.  

2295 Postings, 2696 Tage SilberlöweDie nächsten Wochen werden

 
  
    #2648
23.11.12 18:32
sehr spannend, das kann man mit Sicherheit vorhersagen.  

2295 Postings, 2696 Tage SilberlöweIch bin jetzt schon so lange

 
  
    #2649
23.11.12 18:51
in Silber investiert und habe wahrlich alle Höhen und Tiefen mit durchgemacht.

So interressant wie jetzt schätze ich war es aber noch nie zuvor.
Es geht jetzt um sehr viel, darüber sollte man sich im Klaren sein.

Die letzte Euphorie ist in einem Bullenmarkt immer die, wo man am meisten
verdienen kann.
Man erinnere sich nur an den neuen Markt oder an das letzte Jahr
des Eelmetallbullenmarktes zwischen 1970 u. 1980.

Mein Bauchgefühl sagt mir, dass die letzte Phase bereits begonnen hat.
Es kann jetzt ganz schnell gehen in noch viel stärkerem Umfang als man das
bis jetzt gesehen und für möglich gehalten hat.  

2295 Postings, 2696 Tage SilberlöweLangfristchart in $

 
  
    #2650
23.11.12 19:17
Ein Test der alten Hochs ist das Mindestziel.

Es muß sich aber ein jeder seine eigen Meinung bilden.  
Angehängte Grafik:
silber-lg.gif (verkleinert auf 73%) vergrößern
silber-lg.gif

16070 Postings, 2354 Tage Minespecim alten Jahr könnten die $ 42 - 45 angelaufen

 
  
    #2651
2
23.11.12 22:38
werden.... ich bin sehr zuversichtlich.... sollte ich mich irren, könnte es eventuell halt im Jan-Febr. 013 so weit sein,
Nur meine Meinung... alles läuft jetzt bestens.
-----------
"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)

2295 Postings, 2696 Tage SilberlöweMinespec

 
  
    #2652
24.11.12 07:51
Silber und Gold sind momentan sehr gut unterstützt und es werden
noch viele die auf fallende Preise setzen, die Seite wechseln müssen.

In nächster Zeit werden immer mehr einsteigen, die bis jetzt noch abgewartet haben.

Bei Gold ist für mich der 1800$ Bereich und bei Silber der Bereich zwischen
35 und 36$ interressant.
Wenn der Durchbruch hier gelingt, geht dann alles ganz schnell.  

2295 Postings, 2696 Tage SilberlöweStar-Investoren setzen auf Goldrally im Jahr 2013

 
  
    #2653
24.11.12 08:49

633 Postings, 441 Tage Biofreak@ Minespec

 
  
    #2654
24.11.12 11:20
Grüß Dich,
das sehe ich genauso.

Erstmal muss der Wiederstand bei 35-36$ aus dem Rennen genommen werden, dann könnte es sehr schnell gehen.  

16070 Postings, 2354 Tage MinespecGrüß an Silberlöwe und Biofreak et al

 
  
    #2655
24.11.12 11:53
Geduld...und genießt es dann alle wenn es soweit ist.
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"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)

2295 Postings, 2696 Tage SilberlöweMit Gold gegen den teuflischen Pakt

 
  
    #2656
2
25.11.12 13:05
25.11.2012   07:52 Uhr  | Manfred Gburek
http://www.goldseiten.de/artikel/...d-gegen-den-teuflischen-Pakt.html

Vor einer Woche habe ich das Thema Geduld (in Bezug auf die Geld- und Goldanlage) nur kurz gestreift. Es ist gerade jetzt ein paar weitere Bemerkungen wert. Denn der seit über 15 Monaten im Trend (nach Glättung der Ausschläge) seitwärts gerichtete Goldpreis verlangt geradezu danach, weil er aktuell beachtlich nach oben dreht. Viele Goldanleger werden allmählich nervös, weil sie hochgeschraubte Preiserwartungen hatten und nun sogar an den Verkauf ihrer Bestände denken. Das wäre allerdings ein Fehler, den sie schon bald sehr bereuen würden. Warum, versuche ich im Folgenden zu erklären.

Die großen Käufergruppen sind weitgehend bekannt: börsengehandelte Goldfonds, die Schmuckindustrie, Chinesen, Inder und Asiaten aus einer ganzen Reihe anderer Länder, zunehmend auch Zentralbanken. Die großen Verkäufergruppen sind ebenfalls bekannt: Minen und Altgoldbesitzer. Die Nachfrage der Goldfonds schwankt in großen Zyklen, die der Schmuckindustrie ist recht stabil, während der Trend der Goldkäufe aus Asien trotz manch hektischer Schwankungen seit Jahren nach oben gerichtet ist. Aus all dem hat sich der erwähnte geglättete Seitwärtstrend des Goldpreises ergeben.

Seitwärtstrends machen viele Anleger mürbe, seien es auf der einen Seite - wie im vorliegenden Fall - Goldbesitzer, seien es auf der anderen Seite Anleger, die hoffen, der Goldpreis möge fallen, um das Edelmetall dann in großem Stil zu kaufen. Seit August 2011 ist die Preisgefahr vor allem von Goldfonds ausgegangen, in denen auch viel spekulatives Kapital steckt. Für die meisten Spekulanten ist aus Seitwärtsbewegungen weniger Gewinn herauszuschlagen als aus hektischen Aufwärts- und Abwärtsbewegungen. Folglich spekulieren sie seit einiger Zeit lieber mit volatilen Industriemetallen und Agrarrohstoffen. Am Freitag haben es sich jedoch einige von ihnen anders überlegt: Sie haben das Gold wiederentdeckt.

Gibt es also überhaupt noch eine Gefahr für den Goldpreis? Kurzfristig immer wieder mal, wie die vergangenen Wochen gezeigt haben, aber der Spuk dauerte dann immer nur wenige Tage. Auf Sicht von einigen Monaten kann es zwar zu Wellenbewegungen kommen, aber aus der Preisentwicklung der besagten 15 Monate geht hervor, dass die Wellen immer wieder nach oben schlugen, sobald der Goldpreis irgendwo unter 1600 Dollar je Feinunze einen Boden gefunden hatte. Das war ja im Herbst 2008 ähnlich, nur dass der Boden damals in der Zone um 750 Dollar lag. Am interessantesten wird es, wenn man die mögliche Preisentwicklung in den kommenden zwei bis drei Jahren abwägt: Sie verheißt einen Ausbruch des Goldpreises nach oben, und der kann sogar schon am Freitag seinen Ausgang genommen haben.

Diese Erkenntnis ist den meisten von Ihnen sicher bekannt, und die Argumente dazu dürften Ihnen nicht allein von dieser Kolumne her geläufig sein. Doch auf einen wichtigen Punkt weise ich Sie heute trotzdem besonders hin: Je länger sich die seit August 2011 anhaltende Seitwärtsbewegung des Goldpreises hinzieht, desto gewaltiger verspricht der anschließende Preisanstieg zu werden. Der wird dann nämlich sowohl von den eingangs genannten traditionellen Käufer- und Verkäufergruppen als auch von Anlegern geprägt sein, die es leid sind, dass ihr in Anleihen und anderen Geldwerten investiertes Geld real immer weniger wert wird.

Für einen solchen Preisanstieg über die bisherigen Höchstmarken hinaus bedarf es nur noch einer Initialzündung. Darunter kann man sich alles Mögliche vorstellen: von einer neuen internationalen Geldschwemme bis zu stark wachsenden massiven Goldkäufen durch Zentralbanken, von zum x-ten Mal fehlgeschlagenen Verhandlungen in Sachen Griechenland bis zur Eskalation des Streits um den EU-Haushalt, von nicht mehr einzudämmenden Krawallen in den armen Euroländern bis zum Austritt gleich einiger solcher Länder aus dem Euro.

Diese Entwicklungen liegen in der Luft, sodass Ihre Geduld, falls Sie höhere Beträge in Gold investiert haben, nicht mehr strapaziert werden dürfte. Was sonst noch in der Luft liegt, hat am Freitag die Spiegel-Onlineredaktion treffend so formuliert: "Teuflischer Pakt zwischen Staaten und Banken". Hierbei geht es um die nicht mehr zu verantwortenden Käufe von Staatsanleihen durch Banken, die sich auf diese Weise dafür erkenntlich zeigen, dass die Staaten sie nicht pleite gehen lassen - ein Spiel nicht allein mit Milliarden, sondern mit Billionen Euro. Zwar scheint es keinen unmittelbaren Bezug zum Goldpreis zu haben, aber sobald auch nur ein Teilnehmer an diesem Spiel durchdreht, ist schlagartig eine neue Fluchtwelle in den dann als besonders sicher geltenden Hafen Gold zu erwarten.

Damit bleibt noch zu klären, ob nicht Aktien, die im Idealfall ja Sach- und Ertragswerte sind, dem Gold (und den anderen Edelmetallen) die Schau stehlen könnten. Doch obwohl sie am Freitag beachtenswert gestiegen sind, rechne ich nicht damit. Denn zum einen sind Aktienanleger und Goldanleger weitgehend verschiedene Investorengruppen. Zum anderen zeigt sich der Sachwertcharakter der Aktien erst dann richtig, wenn ihre Kurse nicht nachhaltig unter die Buchwerte rutschen; eine solche Entwicklung lässt sich im Hinblick auf europäische und amerikanische Aktien aktuell noch nicht ausmachen.

Als Ertragswerte sind Aktien besonders dann interessant, wenn die Unternehmensgewinne zu steigen versprechen. Ob das schon jetzt der Fall ist, bleibt offen, auch wenn die Konjunktur in China erste Hoffnungsschimmer erkennen lässt und der deutsche Ifo-Geschäftsklima-Index nach monatelangem Rückgang eine erste Wiederbelebung zeigt. Im Übrigen signalisieren meine kurstechnischen Indikatoren, die sich in den vergangenen Jahren bewährt haben, beim Deutschen Aktienindex Dax alles andere als eine Hausse. Dennoch - oder gerade deshalb - erscheint es sinnvoll, die Aktienkurse, insbesondere die deutschen, weiter zu verfolgen. Auch hier wird sich die Geduld eines Tages auszahlen.

Bliebe noch die Psychologie, und zwar im Hinblick auf Gold, Silber & Co. wie auch auf Aktien. Sie ist ein eminent wichtiger Faktor, weil - gerade nach einer längeren Seitwärtsbewegung wie beim Goldpreis - Zweifel aufkommen könnten, ob man wirklich richtig investiert hat. Oder weil dann, wie bereits erwähnt, sogar Verkaufsabsichten im Kopf herumkreisen. Oder weil zwischenzeitlich anderswo Geld zu verdienen sein soll (angeblich mit Immobilien, aber das ist zumindest bezüglich vermieteter Objekte in der Regel Unsinn). Schieben Sie all diese Zweifel beiseite und üben Sie sich weiter in Geduld.


© Manfred Gburek
www.gburek.eu  

2295 Postings, 2696 Tage SilberlöweDie wahre Lehre vom Geld:

 
  
    #2657
1
27.11.12 11:03
Die wahre Lehre vom Geld:
Vor 100 Jahren erschien Ludwig von Mises' "Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel"

Dieser Beitrag wurde am 2. November 2012 auf der Internationalen Edelmetall- und Rohstoffmesse in München vorgetragen.

http://www.goldseiten.de/artikel/...Geldes-und-der-Umlaufsmittel.html  

2295 Postings, 2696 Tage SilberlöweBanken fordern Gold-Aufwertung

 
  
    #2658
27.11.12 14:42
Die Banken wollen Gold zu einem "Tier-1-Asset" aufwerten und so ihrem Kernkapital zurechnen. Damit könnte die Bedeutung des Edelmetalls drastisch zunehmen. Ein Gastbeitrag von Benjamin Summa.

Hier der Artikel von der Wirtschaftswoche
http://www.wiwo.de/unternehmen/banken/...gold-aufwertung/7443654.html  

3 Postings, 107 Tage frank.boeslerEntwicklung zu Silber bzw.auch Gold.

 
  
    #2659
1
06.03.13 18:32

 Ich möchte mich meinem Vorredner, anschliessen,  vorallem zu dem klasse Beitrag der hier nicht überzogen, sondern recht realistisch beschrieben worden ist.

Eigentlich ist alles zu diesem thema gesagt.worden. ja und ich denke auch  das wir zu Tehma Edelmetalle, die nächste zeit, sprich monate oder jahre, noch so einiges hören werden,zumal beide metalle im Fokos der finanz welt  sind, spricht doch nur dafür, das dort hingehend, oder eigentlich schon seit geraumer zeit, ein wieder neu belebender markt entstanden ist.

erst heute ist der Dow. über die 14000 punkte marke geschossen. so etwas historisches gab es noch nie seit der gründung der wall steet.

es werden weiterhin unmengen billigen geldes in die märkte gespült.... dies geht eventuell noch einige zeit lang gut, und was kommt danach ???

vermutlich wird es dann nur einen leeren papiermarkt geben. und dann gibt es nur noch käüfer und keine verkäufer. und dann schiesst der preis in wenigen tagen nach oben.

 

 

33 Postings, 2176 Tage unicornSilverado totgeshortet ?

 
  
    #2660
1
08.04.13 17:10
Mich würde anstelle der Durchhalteparolen mal interessieren,  wieso man Silverado im Vgl. zu anderen Produzenten quasi totshorten konnte.  Hat da jemand Ahnung ?  

2295 Postings, 2696 Tage SilberlöweWer schmeißt jetzt die Nerven weg?

 
  
    #2661
1
14.04.13 18:09
Oder genauer gesagt, wer schmeißt jetzt sein Silber und Gold weg?
Viele haben Angst und manche verkaufen jetzt sicher.

Viele vergessen aber, was für eine Funktion Silber und Gold ausüben.
Es geht um Werterhalt und um sonst nichts!

Wir haben in Zypern schon gesehen, wie man die Menschen ganz einfach mal
zwangsenteignet. Wer glaubt, dass hier so was nicht passieren kann,
naja ist ja jedem selbst überlassen, sich seine Meinung zu bilden.

Solidarität zu den Menschen in der EU und auf der ganzen Welt ist für mich
sehr wichtig.
Aber Solidarität zu den Banken und Regierungen?
Die Banken, die gezockt haben was das Zeug hält.
Und wenns nicht mehr geht, man pleite ist, muß der Staat einspringen.
Der Staat sind aber wir.
Die Regierungen und Banken sind voneinander abhängig, ich glaube sogar es
ist noch viel schlimmer.
Mein Gefühl sagt mir, dass die Banken schon mehr zu sagen haben als der Staat selbst.

Silber und Gold sind nach wie vor endlich.
Papiergeld ist mit einem Knopfdruck um ein Vielfaches vermehrbar.

Silber hat noch dazu eine der geringsten Reichweiten in der wirtschaftlichen Abbauung.

Ich habe vor ca. 2 Jahren begonnen mit Silber zu handeln.
Ich verkaufe und kaufe regelmäßig.
Mir ist dabei aufgefallen, dass die Preise am gedrückten Papiermarkt mit dem
realen Markt nichts zu tun haben.
Selbst jetzt bekommt mann noch viel mehr als die Preise am Papiermarkt vorgeben.

Wenn man beim Kauf darauf achtet, Sammlermünzen zu erwerben, haben die
Preisdrückungen am Papiermarkt so gut wie keine Auswirkungen.

Deswegen sage ich, lasst euch nicht verrückt machen.
Eine alte Börsenweisheit sagt ja bekanntlich:
KAUFEN WENN DIE KANONNEN DONNERN!!

In dem Sinne
Schönes ausklingendes Wochenende noch.  

33 Postings, 2176 Tage unicornKaufen wenn die Kanonen donnern ?

 
  
    #2662
4
15.04.13 16:33
Genau, lieber Silberlöwe !

Bei den Minen u. Explorern kann man derzeit zwar wirklich nicht hinschauen ... hihi ... aber wer physisch dabei ist, der wird nicht nervös.  Ob der Preis ganz oben oder ganz unten ist .... wenn man an sein Lager geht .... liegen sie immer noch unversehrt da, die Goldigen oder die Silberlinge.       Also eine gute Zeit zum Nachkaufen, die Drückorgien der Zentralbanken etc.

Auch dabei kann man mehr oder weniger Glück haben, günstig ist es allemal, das TIEF zu treffen, naja, dazu muss man dann schon einiges wagen. Aber warum ? 22 Euro die Silberunze, das ist doch top, egal ob ein bissl mehr oder weniger bezahlt wurde.  Die Superspitzenpreisware .... muss man nämlich auch erstmal geliefert bekommen.  Vorkasse ? Nö ! Allerdings werden auch alte Weggefährten um gewisse Termine herum nervös und vorsichtig. Aber die alten Kontakte kennt man (hoffentlich) , kann sich drauf verlassen.

Sammlerware ? Naja .... mit dem Silberbullionpreis ist man auf der sicheren Seite, alles andere ist Zugabe. Kann sich rechnen, muss nicht.  Und z.B. die Maple Wildlife Serie ... so schön sie ist, ist ja immer noch Bullion. Oder?

Generell bin ich aber extrem dankbar, daß ich kurz vor dem 2008 Desaster einsteigen durfte in Minen und EM.  Ohne diese harten Erfahrungen, die gesammelte Erkenntnis in Sachen Geduld oder auch Ungeduld ..... wäre ich in den heutigen Markt gestolpert wie Alice ins Wunderland.  Hab und Gut wären erstmal kräftig angekratzt.

Also Leute, wer demnächst vielleicht neu in den explosiven Aufschwung hineinsteigt (neu anfängt !) VORSICHT ! Himmel und Hölle liegen für den Unerfahrenen, (Gierigen?) hier sehr eng nebeneinander. Und ohne GEDULD ....sollte man es wirklich gleich lassen.

Und denkt an die Mehrwertsteuererhöhung von 7 auf 19 % beim Silber in D. und die demnächst runtergesetzte  Anonymitätsgrenze von 1000 Euro.   Dies allein rechtfertigt gute Nachkäufe derzeit, egal ob man das Tief trifft oder eben nicht ganz.

Also, lassen wir die Kanonen ruhig donnern, wer physisch unterwegs ist, kann dem Treiben rel. gähnend zuschauen.

Viel Erfolg !  

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