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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 4526
neuester Beitrag: 02.09.14 13:29
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 113129
neuester Beitrag: 02.09.14 13:29 von: Kicky Leser gesamt: 8366127
davon Heute: 3044
bewertet mit 415 Sternen

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37398 Postings, 3771 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
415
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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113103 Postings ausgeblendet.

32445 Postings, 5423 Tage KickyDie Flucht vom Kapitalmarkt in Derivate

 
  
    #113105
2
01.09.14 10:18
Die Renditen spanischer und italienischer Staatsanleihen haben rekordtiefe Werte erreicht. Viele Investoren erwarten einen weiteren Rückgang und halten an ihren Beständen fest.

Die Aussicht auf direkte Staatsanleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) hat die Investoren an Europas Kapitalmärkten in der vergangenen Handelswoche in Verzückung versetzt. EZB-Präsident Mario Draghi gab den Marktteilnehmern wieder Anlass, auf eine anhaltend expansive Politik zu hoffen. Die Aussichten auf weiter fallende Renditen hat dazu geführt, dass sich viele Marktteilnehmer an ihre Anleihebestände klammern und diese nicht mehr am Sekundärmarkt handeln. Als Folge dieser Buy-and-hold-Strategie sind die Volumen an Europas Kapitalmärkten stark zurückgegangen.

Bei spanischen und italienischen Staatsanleihen sind die Investoren zu einem Grossteil inländische Banken. Diese nutzen das attraktive Umfeld für Carry-Trades, indem sie die von der EZB günstig zur Verfügung gestellte Liquidität für den Kauf von Staatsanleihen nutzen und mit diesen Zinstiteln, trotz der niedrigen Rendite, laufende Erträge generieren. Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen italienischer Staatsanleihen lag vor rund zehn Jahren noch bei 4,5 Mrd. € – heute sind es nur noch durchschnittlich 2,5 Mrd. €. «Viele Investoren sind nur noch am Primärmarkt aktiv», sagt Felix Herrmann, Marktstratege bei der DZ-Bank. Da es im festverzinslichen Bereich kaum eine Alternative gebe, hüteten viele Anleger ihren Bestand wie ihre eigenen Kinder. Aufgrund der historisch niedrigen Renditen fallen die Transaktionskosten für Bond-Geschäfte noch stärker ins Gewicht, was für die Investoren ebenfalls einen Hemmschuh darstellt.

Die Eurex als Alternative

Ein gegenläufiger Trend lässt sich seit einiger Zeit an den Derivatemärkten beobachten: Diese sind deutlich liquider geworden, weil viele Anleger aufgrund der Dürre am Kapitalmarkt gezwungenermassen ihre Handelsaktivität in dieses Segment verschieben. Vor allem das Geschäft mit Futures, die an der europäischen Terminbörse für Finanzderivate Eurex gehandelt werden, hat sich in den ergangenen Jahren vervielfacht. Das tägliche Handelsvolumen des Terminkontrakts auf Italiens Staatstitel, des sogenannten BTP-Future, lag Anfang des Jahres 2010 noch bei rund 4000 Stück – heute sind es durchschnittlich 35 000 Kontrakte.

Doch nicht für alle Peripherie-Anleihen werden Terminkontrakte gehandelt, so gibt es beispielsweise für Portugal und Griechenland bisher gar keine Futures. Für andere Kreditderivate wie CDS (Credit Default Swaps) existieren keine verlässlichen Zahlen,  weil diese anders als Futures nicht an der Eurex, sondern OTC (over the Counter) gehandelt werden. Aber auch in diesem Segment geben Stichproben einen starken Hinweis auf einen Anstieg der Aktivitäten........
http://www.nzz.ch/finanzen/...vom-kapitalmarkt-in-derivate-1.18374352  

32445 Postings, 5423 Tage KickyDeutscher Staat erzielt Milliarden-Überschuss

 
  
    #113106
2
01.09.14 10:21
dpa) ⋅ Der robuste Arbeitsmarkt hat dem deutschen Staat im ersten Halbjahr 2014 einen Überschuss von 16,1 Mrd. € beschert. Nach vorläufigen Ergebnissen schlossen die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung das Halbjahr mit einer Überschussquote von 1,1% der Wirtschaftsleistung ab, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/...elt-milliarden-ueberschuss-1.18374509  

5798 Postings, 557 Tage NikeJoeDie Bewertung der Aktien

 
  
    #113107
3
01.09.14 10:44
ist aktuell geschichtsträchtig hoch, bzw. der spekulative Hebel ist enorm hoch.
Siehe: http://www.advisorperspectives.com/dshort/updates/...-and-the-SPX.php

Ob die Fed das mit ihren Stützungen durch direkte Käufe an den Börsen noch viel weiter treiben kann, weiß niemand.
Aber es wird um so fataler enden, je weiter man das aufbläht.
Hat die Fed also auch an den Börsen den point-of-no-return erreicht ??
Derzeit gilt jedenfalls noch Risk-On... Vollgas! "Wir" werden auf dem Papier immer reicher, nein die Bankern werden immer reicher... zumindest so lange das anhält.
.  
Angehängte Grafik:
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investorcredit_35j_140829.gif

37398 Postings, 3771 Tage Anti LemmingDie heimliche Enteignung

 
  
    #113108
1
01.09.14 10:58
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/...en-und-politikern/

Die heimliche Enteignung: Wie schützen wir unser Geld vor Banken und Politikern?

Die Sparer bekommen keine Rendite mehr. Die Zentralbanken strafen die Sparer und subventionieren die Schuldner. In der Euro-Zone ist kein Problem gelöst: Die Krise kann jederzeit wieder losbrechen. Der renommierte Finanzjournalist Michael Rasch von der Neuen Zürcher Zeitung rät den Sparern zu einem sehr realistischen Blick, um ihre Ersparnisse zu schützen.

(Interessantes Interview mit Michael Rasch von der NZZ)

DWN: Unter der Überschrift “Die große Manipulation” beklagen Sie, dass faktisch alle Preise manipuliert werden. Zwar werden zahlreiche Banken bestraft, doch die Strafen halten sich in Grenzen. Können die raffinierten Manipulationen die Märkte langfristig zerstören?

Michael Rasch: Nicht alle Preise. Aber in den USA ist der Markt für Staatsanleihen kein freier Markt mehr. Das gleiche gilt für Großbritannien. In den USA ist die Notenbank der grösste Gläubiger des Staates, vor China. In den letzten Jahren wurde der Löwenanteil neuer Staatsanleihen von der Zentralbank aufgekauft. Ist das wirklich keine Staatsfinanzierung durch die Notenpresse?...

Auszug:

 

32445 Postings, 5423 Tage KickyBrasilien in Rezession mit minus 0,6% 2Q GDP

 
  
    #113109
2
01.09.14 11:50
http://blogs.barrons.com/emergingmarketsdaily/...ecession-0-6-2q-gdp/

Barclays reduced its Brazil GDP forecast to 0.1% for the year, from 0.7%, with risk skewed to the downside. Barclays’ Marcelo Salomon writes:

   “For the fourth consecutive quarter, fixed investments have been contracting, and the second quarter release shows that the process is gaining momentum. Investments dropped by a strong -5.3% quarter/quarter sa in the second quarter, from -2.8% in the first quarter (revised from -2.0%). On the external front, next exports contributed positively (+60 basis points) with headline GDP, as exports moved up by 2.8% quarter/quarter sa while imports contracted by -2.1%. Finally, the inventory overhang is beginning to clear out (inventories dropped by 0.3% quarter/quarter sa, from a 0.9% increase in the first quarter), but we believe it should continue to drag down growth in the near term. Faltering sentiment should continue to drag fixed investments down in second half of 2014.  

456 Postings, 541 Tage BerixInteressante - evtl. Short - Situation im DAX

 
  
    #113110
3
01.09.14 12:58
Der DAX Kassa hängte unter MA50 und MA200 welche aufeinander zulaufen (Im Future berühren sie sich gerade mit ggf. folgendem Death Cross).
 
Angehängte Grafik:
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esd.jpg

456 Postings, 541 Tage BerixSituation DOW (Future)

 
  
    #113111
1
01.09.14 13:06
Die große Gruppe von Tradern auf Sicht von Tagen dürfte sich mit der Beteiligung an Longs zurückhalten solange MA50 und BB mitte noch nicht getestet wurden und die Lücke klafft:
 
Angehängte Grafik:
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5798 Postings, 557 Tage NikeJoe@Berix: Das Death-Cross

 
  
    #113112
4
01.09.14 13:17
ist eigentlich bereits passiert.
Zumindest wenn man den DAX-Kursindex betrachtet.

Der DAX-KI steht also jetzt vor einem sehr wichtigen Widerstand.
Dass neue ATH im DAX ist hier nicht zu erkennen. Das ist seit Ok.13 eher eine Distributions-Phase am Ende eines Bullenmarktes.
.
 
Angehängte Grafik:
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456 Postings, 541 Tage BerixLangfristig fehlt im DAX-Kursindex noch der Retest

 
  
    #113113
01.09.14 13:59
des Abwärtstrends ab 2000. Im DAX würde das ein weiteres Anlaufen des 9000er Bereiches bedeuten wo noch die Ausbruchslücke des aktuellen Anstiegs klafft. Im übrigen halten ich das Verhalten des DAXK eher für nicht entscheidend, da Mehrheit der Leute welche Handelsentscheidungen treffen vermutlichen auf den DAX und seine Signale schauen.  
Angehängte Grafik:
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456 Postings, 541 Tage BerixEin Problem bei allen technischen Analysen ist

 
  
    #113114
1
01.09.14 14:07
das man sich meistens auch Wünsche herbeianalysieren kann, zum Beispiel einen Abwärtstrend-Retest im DAXK:  
Angehängte Grafik:
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dakl.jpg

456 Postings, 541 Tage BerixMan muss ja nicht nur auf die Indices starren

 
  
    #113115
01.09.14 14:20
das Allerweltsmetall Aluminium, was solange es Strom gibt unerschöpflich zur Verfügung steht, schwebt in luftiger Höhe am langfristigen Abwärtstrend, das könnte ein Bären-Nachtisch werden. Im übrigen analysiere ich schon wieder viel zu viel rum. Für was das ein Indikator ist weiß ich allerdings auch nicht.
 
Angehängte Grafik:
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1878 Postings, 1738 Tage SufdlSPX Futures

 
  
    #113116
3
01.09.14 16:29
die big boys sind kürzlich wieder auf die short Seite gewechselt. Nur die kleinen sind noch long unterwegs.

Ich bin dann mal wieder short.  
Angehängte Grafik:
cot_spx_-_kopie.jpg (verkleinert auf 58%) vergrößern
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5798 Postings, 557 Tage NikeJoeIndustriemetalle sehen heuer bullisch aus

 
  
    #113117
1
01.09.14 16:40
Generell spricht das nicht für weiter steigende Börsen, sondern für steigende Inflationserwartung. Das hier die weltweite Nachfrage gerade stärker anzieht, bezweifle ich.

Chart GYX: http://stockcharts.com/h-sc/...&mn=0&dy=0&id=p16399391874
Anscheinend gab es da heuer eine Trendwende.


 
Angehängte Grafik:
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gyx_3j_140829.png

23377 Postings, 2055 Tage Harald9an der zeit wärs ja, dass es

 
  
    #113118
1
01.09.14 16:43
wieder zurück zur 200 er geht;

meint ihr doch auch, oder ?
-----------
auch Kerzen können Kurse machen

456 Postings, 541 Tage Berix#116 Sufdl - Wo hast Du Bild her?

 
  
    #113119
01.09.14 17:30

1878 Postings, 1738 Tage Sufdlberix:

 
  
    #113120
2
01.09.14 18:12

37398 Postings, 3771 Tage Anti LemmingDraghi perfides Hintertreiben der Stabilität

 
  
    #113121
10
02.09.14 07:49
www.wsj.de/nachrichten/SB10001424052970204275904580128781491043708

Der Artikel beschreibt [weichspülend, da parteiisch] die neue Gangart Draghis, die - ohne dass akute wirtschaftliche Not erkennbar wäre - darauf abzielt, die Macht der EZB drastisch auszuweiten. Wenn Draghi das erreicht, was ihm vorschwebt, würde er zum "Finanzkönig" und Alleinherrscher Europas. Alles würde sich nur noch um die EZB drehen, so wie sich in USA alles um die Fed dreht.

Dass dies gesetzlich gar nicht möglich ist, schert den Italiener einen Dreck.

Im Klartext bedeutet dies: Wenn Finanzdiktator Draghi - ohne jede demokratische Legitimation - "befindet", dass die Inflation in Europa zu niedrig sei (weil Wall Street ihm das vorschwatzt), kann er nach Belieben und ohne Rückfrage in den Parlamenten nach Herzenslust Geld drucken, inkl. dem bislang aufgeschobenen Euro-QE. Die wahre Absicht hinter seinem akademischen makroökonomischen Blahblah ist der - per Maastricht verbotene - Staatsbailout der verzockten PIIGS.

Mir ist rätselhaft, warum Europas Staatschefs, vor allem in D., Draghi dies durchgehen lassen. Draghi maßt sich gesetzeswidrig eine Autorität an, die ihm überhaupt nicht zukommt. Sitzt die EZB in Frankfurt oder in Palermo? Mir kommen langsam Zweifel.

Dass alle vor Draghi kuschen, liegt nur an dem hündischen Respekt, den die hiesige Polit-Elite vor der Allmacht der US-Finanzindustrie hat, deren verlängerter Arm (bzw. trojanisches Pferd) Draghi ist.

Es wird Zeit, diesen Mann energisch in seine Schranken zu verweisen. Weich-Eierstock Merkel wird das kaum leisten.  

2676 Postings, 2668 Tage Ischariot MDWarum Weidmann so alleine ist

 
  
    #113122
2
02.09.14 09:55
"Mir ist rätselhaft, warum Europas Staatschefs, vor allem in D., Draghi dies durchgehen lassen"

>>>
1) weil alle Südländer+F+B die Gelddruck-Agenda toll finden, ja geradezu davon abhängig sind. Praktischerweise hat Malta gleiches Stimmengewicht wie Dtld, dem widerwärtigen Schäuble u.a. sei 'Dank'.

2) weil auch die ehemals soliden Nordländer wirtschaftlich schwächeln (Niederlande, Finnland) bzw. ihnen demnächst ihre Banken um die Ohren fliegen (Austria). Da ist 'mother's little helper' aus der Druckerpresse für jeden Haushaltspolitiker ein Segen.

3) weil auch in Dtld. eigentlich nur die Verfechter der 'reinen Lehre' das süße Gift fürchten. Die Linke (Gabriel) kuschelt mit F+PIIGS und ist sowieso jeder unsoliden Finanzierung freundlich zugewandt, und der exportindustriell-faschistische Komplex ist froh um jeden down-bps beim EURO und jeden künstlich erhaltenen Absatzmarkt im Süden.

Aufregen über Draghi tun sich eigentlich nur noch die AfD-Wähler ...
-----------
Im Übrigen bin ich der Meinung, daß Merkel abgewählt werden muß

32445 Postings, 5423 Tage KickyChina verlangt doch keine Joint Ventures

 
  
    #113123
02.09.14 11:13
von Ersatzteilfirmen in China,übt aber Druck auf die Preise aus

The European trade body in China has dismissed reports stating Beijing was planning to require foreign auto parts suppliers in the country to form local joint ventures.
The rumors surfaced as Chinese regulators cracked down on the country's auto industry, seeking to enforce a 2008 antitrust law.
Last month, China issued $201M in fines against 12 Japanese companies for manipulating prices, while many foreign automakers have lowered their spare parts prices to appease local regulators.
http://seekingalpha.com/news/all  

32445 Postings, 5423 Tage KickyWachstumsrate der Eurozone -Industrie sinkt

 
  
    #113124
1
02.09.14 11:18

32445 Postings, 5423 Tage KickyWilliam Binney,Ex NSA Director Brief an Merkel

 
  
    #113125
1
02.09.14 11:26

5798 Postings, 557 Tage NikeJoeBuy the dip,

 
  
    #113126
02.09.14 12:07
galt auch dieses Mal wieder an den Börsen.


Es gilt noch immer der Risk-On Trade und "Dont't fight the Fed".

Es gibt anscheinend noch immer viel zu viele Bären hier ??


 

2676 Postings, 2668 Tage Ischariot MDDie Rettung von Espirito Santo

 
  
    #113127
1
02.09.14 12:37
mit europäischen Steuergeldern verdient eine kritische Neubewertung
Goldman gab Espirito Santo kurz vor Kollaps hohen Kredit - WSJ.de
Als die portugiesische Bank Espirito Santo im Sommer vor dem Zusammenbruch stand, fand sie in Goldman Sachs einen Verbündeten. Die Bank verschaffte ihr frische Mittel für ein Projekt in Venezuela. Doch vor dem Kollaps schützte das Geld nicht, und auch Goldman holte sich ein blaues Auge.
-----------
Im Übrigen bin ich der Meinung, daß Merkel abgewählt werden muß

32445 Postings, 5423 Tage KickyGoldmanverlust bei Espirito interessant

 
  
    #113128
02.09.14 13:05
Goldman verlor durch den Deal, der zunächst so lukrativ aussah, letztlich Geld. Die Wall-Street-Bank wollte die Schulden von Espirito Santo an außenstehende Investoren weiterverkaufen, konnte dafür aber keine Käufer finden, wie eine mit der Sache vertraute Person sagte. Goldman geriet zudem beinahe ins Zentrum eines politischen Sturms in China.
Espirito Santo mit engen Drähten nach Venezuela

Die Transaktion mit Goldman ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Wall-Street-Banken dem Unternehmensimperium von Espirito Santo dabei halfen, sich über außerbilanzielle Vehikel zu finanzieren. Die portugiesischen Behörden untersuchen unter anderem von Credit Suisse CSGN.VX +1,12% verwaltete Zweckgesellschaften, die Schulden von Espirito-Santo-Unternehmen gekauft hatten, wie das Wall Street Journal vergangenen Monat berichtete.

http://www.wsj.de/nachrichten/...424052970204275904580127761447988520

Die jüngste Wendung in der Espirito-Santo-Saga begann im vergangenen September, als Venezuelas staatliches Ölunternehmen PDVSA Petroleo SA, auch bekannt als PDVSA, einen Vertrag im Volumen von 834 Millionen Dollar an ein chinesisches Unternehmen namens Wison Engineering vergab.
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Londoner Zentrale von Goldman Sachs. Die Bank verlor Geld, weil sie die Schulden von Oak Finance an Hedgefonds verscherbeln musste. David Enrich/The Wall Street Journal

Der Vertrag sah den Bau einer Ölraffinerie in Puerto la Cruz an der Karibikküste von Venezuela vor. Es war der größte Vertrag dieser Art für in chinesisches Unternehmen in Lateinamerika und ein rarer internationaler Vorstoß für Wison. In der Heimat steckte das Unternehmen derweil bereits in Schwierigkeiten. Wenige Tage vor Vertragsabschluss war der Mehrheitsaktionär von Wison bei einer Razzia gegen Korruption in der chinesischen Ölindustrie festgenommen worden.

Die Banco Espirito Santo war zu dieser Zeit stark in Venezuela vertreten. Die Bank hatte im Januar 2012 als Teil einer ehrgeizigen globalen Wachstumsstrategie eine Filiale in Caracas eröffnet, und auch der venezolanischen Regierung und dem Ölkonzern PDVSA bei zahlreichen Projekten als Bank gedient
Offenbar übernahm PDVSA, nachdem es Kredite erhalten hatte ,wiederum Schuldpapiere von Espirito Santo in beträchtlichem Volumen. Der Ölkonzern ist einer der größten Gläubiger des Konglomerats in Familienbesitz BES  d.h. Espirito (offenbar beschaftigt WSJ keinen Lektor)
Der Abstieg der BES begann, als in den Bilanzen des Mutterkonzerns (PDVSA?)problematische Posten aufgedeckt wurden und sich dadurch auch die eigenen Finanzprobleme verschlimmerten
...Im Mai ging die BES dann auf Goldman zu, um eine Zweckgesellschaft mit dem Namen Oak Finance Luxembourg SA zu gründen. Banco Espirito Santo wollte das Vehikel nutzen, um sich frische Dollar-Finanzmittel zu sichern. Denn die wurden wegen der finanziellen Probleme der Bank immer rarer, wie die Insider berichten.
Am 3. Juli, die Bank war da bereits von den Anleihemärkten ausgeschlossen und verlor viel Geld, lieh sich die BES 835 Millionen Dollar von Oak Finance, wie aus dem Prospekt hervorgeht.


Der chinesische Geschäftspartner Wison war in den Monaten nach der Festnahme des Gründers und Mehrheitsaktionärs Hua Bangsong im September 2013 ins Schlingern geraten. Der 48-jährige Hua gehört zu einem Kreis chinesischer Öl-Manager und hochrangiger Regierungsvertretern, die bei breit angelegten Korruptionsermittlungen festgenommen wurden.
Laut Wison gefährdet die Untersuchung die Geschäftsfähigkeit des Unternehmens, bei einigen seiner Bankverbindlichkeiten ist es bereits in Zahlungsverzug. Trotzdem verkündete Wison am 21. Juli den Baubeginn am venezolanischen Raffinerieprojekt, wobei die Arbeiten nach Angaben von Wison an chinesische Staatsunternehmen weiter vergeben wurden. Eine solche Vergabe von Aufträgen sei normal, teilte Wison mit und wollte sich nicht zu den finanziellen Aspekten des Projektes äußern.

Das Geld zur Finanzierung des Geschäfts in Venezuela stammte aus dem Kredit, den sich die Banco Espirito Santo über das Spezialvehikel Oak Finance sicherte. Dieses wiederum brachte am gleichen Tag, an dem es das Geld verlieh, eigene Schuldverschreibungen im Volumen von 785 Millionen Dollar auf den Markt, die mit 3,5 Prozent im Jahr verzinst wurden. Goldman Sachs, Arrangeur und Dealer der Transaktion, kaufte die Schuldverschreibungen in der Hoffnung, sie mit Gewinn an außenstehende Investoren zu verkaufen.

Zuerst erschien das Arrangement für Goldman lukrativ. Denn die Bank sollte Gebühren von Oak Finance erhalten, die "erheblich höher sind als die Gebühren und/oder Kommissionen, die üblicherweise in Vanilla-Bond-Transaktionen erhoben werden", heißt es im Prospekt.Doch die finanziellen Schwierigkeiten von Banco Espirito Santo machten es für Goldman schwierig, Käufer zu finden.

Goldman verkaufte schließlich eine ganze Menge an Oak-Finance-Schulden mit Verlust an Hedgefonds, die sich auf notleidende Schulden spezialisiert haben, wie eine mit den Transaktionen vertraute Person sagte. Bis heute halte die Bank einen Teil der Schulden, die an Wert verloren haben, sagte der Insider

Was nun mit den Schuldverschreibungen von Oak Finance geschieht, ist unklar. Einzige Sicherheit für die Anleihen ist der Kredit über 835 Millionen Dollar von Oak Finance an Banco Espirito Santo. Trotz des Zusammenbruchs der Bank soll dieser Kredit zurückgezahlt werden. Laut Moody's Investors Service gehört er zu den Verbindlichkeiten, die auf Novo Banco übertragen wurden - die "gute Bank", die Portugal bei der Rettung der BES gebildet hat.  

32445 Postings, 5423 Tage KickyJapanische Autoverkäufe minus 9,1% YoY

 
  
    #113129
02.09.14 13:29
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