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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 4554
neuester Beitrag: 30.10.14 20:26
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 113828
neuester Beitrag: 30.10.14 20:26 von: Anti Lemmin. Leser gesamt: 8656423
davon Heute: 465
bewertet mit 417 Sternen

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38189 Postings, 3830 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
417
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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113802 Postings ausgeblendet.

38189 Postings, 3830 Tage Anti LemmingFed: QE wird "Standardwerkzeug"

 
  
    #113804
4
29.10.14 12:50
Was einst als Brechstange zur Rettung aus höchster Finanznot geschaffen wurde, soll nun zum "ganz normalen Werkzeug" der Fed werden - mMn eine Unverschämtheit.

QE3 wird heute voraussichtlich beendet. Doch QE4 wartet schon an der Haustür, sobald sich neue Risse im maroden Fundament zeigen, was nur eine Frage der Zeit ist.

www.wsj.de/nachrichten/SB10267516570029224510604580243760122854350

Es ist so gut wie sicher, dass die Vertreter der amerikanischen Notenbank Federal Reserve, am Mittwoch zum Abschluss ihrer Sitzung das jüngste Anleihekaufprogramm beenden. Doch die geldpolitische Maßnahme an sich werden sie damit nicht über Bord werfen.

Wie sich an aktuellen Kommentaren der Notenbanker ablesen lässt, sind Anleihekäufe mittlerweile aus dem geldpolitischen Werkzeugkasten der Fed nicht mehr wegzudenken. Sie sind zum bewährten Instrument avanciert, das jederzeit wieder zum Einsatz kommen kann, sollte die US-Wirtschaft erneut in sehr schwieriges wirtschaftliches Fahrwasser geraten. Seit der Krise im Jahr 2008 hatte die Fed drei Runden von Anleihekauf-programmen eingeläutet. Zunächst galt es, mit den Maßnahmen das Finanzsystem zu stabilisieren. Später sollten sie dazu dienen, ein stärkeres Wachstum anzustoßen.

Mehrere politisch Verantwortliche bei der Fed geben sich überzeugt, dass die jüngste Kaufrunde von Treasury-Papieren und Pfandbriefen, die Ende 2012 eingesetzt hatte, dazu beigetragen hat, die langfristigen Zinsen zu senken sowie die Neueinstellungen bei den Unternehmen und das Wachstum zu erhöhen. Gleichzeitig betonen sie jedoch, weiteren Anleihekäufen, die gewöhnlich unter dem Begriff ?quantitative Lockerung?, oder kurz QE, zusammengefasst werden, seien hohe Hürden gesetzt. Das Werkzeug bilde eine Art letzte Zuflucht. Es sollte nur dann zur Anwendung kommen, wenn sehr niedrige Zinsen und öffentliche Kommunikationsbemühungen daran scheitern sollten, einen sich jäh verschlechternden Wirtschaftsausblick in sein Gegenteil zu verkehren.
Mehr zur Geldpolitik der Federal Reserve

?Ich denke, QE ist recht effektiv?, hatte der Präsident der Bostoner Fed, Eric Rosengren, vor kurzem in einem Interview mit den Wall Street Journal geurteilt. Der Ansatz sei eine Option, um mit Negativschocks für die Wirtschaft umzugehen.

Mit einer ähnlichen Einschätzung meldete sich John Williams, der Präsident der Fed von San Francisco, im Journal zu Wort. Er würde weitere Anleihekäufe ins Auge fassen, wenn der ?schlimmste Fall? drohe. Dieser sei dann gegeben, wenn die Prognosen für Wachstum und Inflation äußerst miserabel seien und die Notenbanker andere Instrumente zur Wachstumsförderung bereits ausgeschöpft hätten....  

6458 Postings, 616 Tage NikeJoeTwitter stürzt ab, Facebook ebenfalls

 
  
    #113805
3
29.10.14 13:08
WAS ist da los?

Geht der Risk-On Trade vielleicht doch zu Ende?
Ist da bereits JEDE auch nur mögliche Kurs-Fantasie bereits drinnen? Wo sind die greater fools, die jetzt da noch einsteigen?


 

33057 Postings, 5482 Tage KickyTwitter macht Verluste

 
  
    #113806
2
29.10.14 15:25
. In den ersten neun Monaten des Jahres hat Twitter damit über 452 Millionen Dollar verloren,Den Quartalsumsatz konnte Twitter mit über 361 Millionen Dollar allerdings im Jahresvergleich mehr als verdoppeln

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/twitter-quartalszahlen-101.html  

33057 Postings, 5482 Tage KickyQE Almost Over

 
  
    #113807
1
29.10.14 15:46
......- The end of QE: Economists in the Bloomberg survey were almost unanimous, with 62 of 64 saying the FOMC will end its third round of asset purchases at this week?s meeting. Yellen pledged to do just that following the committee?s Sept. 17 session if progress continued toward the Fed?s goals on unemployment and inflation.

Fed St. Louis President James Bullard, who doesn?t vote on policy this year, said Oct. 16 the central bank should consider a delay in ending the program in light of falling inflation expectations. ?That option will be on the table? and ?there is a possibility? the group could reduce monthly purchases by $10 billion at the meeting and leave the final $5 billion reduction for December, according to Perli.

Still, ending QE ?is a nearly universal expectation,? said Dana Saporta, an economist at Credit Suisse Securities USA in New York. ?It would be quite a statement by the FOMC if they don?t.?

Even with the end of QE, the Fed will still hold a record $4.48 trillion balance sheet accumulated during the three rounds of asset purchases. That will continue to keep a lid on borrowing costs by limiting the supply of securities trading on public markets and keeping yields lower than they otherwise would be.
Eighty percent of economists in the Bloomberg survey predicted the Fed will continue to say it will be appropriate to hold the target interest rate near zero for a ?considerable time? after bond buying ends.
Sixty-four percent of economists in the Bloomberg survey expect the committee also to hang on to its language describing ?significant underutilization of labor resources? despite U.S. unemployment falling in September to 5.9 percent, its lowest level since 2008.
http://www.bloomberg.com/news/2014-10-28/...on-too-low-inflation.html  

9015 Postings, 1365 Tage zaphod42#04

 
  
    #113808
2
29.10.14 16:00
Bei der nächsten Rezession haben sie ja nichts mehr ausser QE oder dem Verteilen der Dollars mit echten Helocoptern. Die Zinsen sind schon bei Null.

Insofern ist QE als "Standardwerkzeug" bzw. Drohkulisse konsequent. Die Frage ist eben, ob das das nächste Mal reichen wird bzw. noch glaubhaft ist. Und das hängt wiederum davon ab, wieviele aufgekaufte Kreditpapiere dann platzen werden und die FED-Bilanz ins Negative drücken.

Wir können sicher sein, dass der nächste Crash höllisch wird. Die Frage ist eben nur wann er kommt.  

33057 Postings, 5482 Tage KickyFacebook Drops 7% on Higher Spending

 
  
    #113809
1
29.10.14 18:18
Shares of Facebook (FB) are down $5.89, or 7.3%, at $74.88, after the company yesterday afternoon beat fiscal Q3 expectations on a 14% rise in active users, but forecast this quarter?s revenue lower and set its expenses are set to soar by as much as 75%.

The stock has recovered slightly from the 10% drop after-hours last night.......

http://blogs.barrons.com/techtraderdaily/2014/10/...ig-deal/?mod=tech  

4168 Postings, 2442 Tage PalaimonChina peilt ein BIP-Wachstum von 7,5 Prozent an

 
  
    #113810
4
29.10.14 19:00
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China könnte es sich nach Einschätzung der Weltbank leisten, sein Ziel für das Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr auf sieben Prozent zu drücken und dennoch einen intakten Arbeitsmarkt behalten.
Senkt China sein Wachstumsziel? | Newsletter | News | CASH
China könnte es sich nach Einschätzung der Weltbank leisten, sein Ziel für das Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr auf sieben Prozent zu drücken und dennoch einen intakten Arbeitsmarkt behalten.
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An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

4168 Postings, 2442 Tage PalaimonBIP stieg im 3. Quartal nur noch um 7,3 %

 
  
    #113811
5
29.10.14 19:04
.
Shanghai (awp/sda/reu) - Die Konjunkturabkühlung in China wird in diesem Jahr auch die Autoindustrie deutlich ausbremsen. Das Wachstum des wichtigsten Absatzmarktes der Welt dürfte 2014 geringer ausfallen als erwartet, wie der Generalsekretär des chinesischen Branchenverbandes CAAM, Do ...
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An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

38189 Postings, 3830 Tage Anti LemmingFed beendet QE3

 
  
    #113812
5
29.10.14 21:40
www.wsj.de/nachrichten/SB11912131382502414519004580244701903811836

Die Federal Reserve stellt ihre milliardenschweren Geldspritzen für die Wirtschaft ein. Die US-Notenbank hatte zuletzt noch Staats- und Hypothekentitel im Wert von 15 Milliarden Dollar pro Monat gekauft. Börsianer und Anleger hatten diesen Beschluss allgemein erwartet. Zugleich bekräftigten die Währungshüter unter dem Vorsitz von Fed-Chefin Janet Yellen ihre Aussage im Kommuniqué, wonach die Leitzinsen ?noch für eine beträchtliche Zeitspanne? niedrig bleiben. Im Vorfeld waren Ökonomen geteilter Meinung, ob diese Passage im Kommuniqué geändert wird.

...Allerdings wies die Notenbank in ihrem Kommuniqué zum ersten Mal explizit darauf hin, dass die Zinsen schneller steigen könnten als die Märkte gegenwärtig erwarten, sollte die Wirtschaft kräftiger wachsen als bislang angenommen. (A.L.: Seit 2008 überschätzt die Fed das Wirtschaftswachstum von Jahr zu Jahr...).

...Anleger in aller Welt verfolgen die prekäre Wende in der Geldpolitik mit Argusaugen, denn sollte sie misslingen, könnte es zu einem Crash an den Börsen kommen. Deshalb werden alle Aussagen der Währungshüter zum Zeitpunkt der ersten Zinserhöhung und zum weiteren zinspolitischen Pfad in die Zukunft genaustens unter die Lupe genommen.

Einige Ökonomen befürchten, dass ein plötzlicher Inflationsschub in den USA die Fed zwingen könnte, die Leitzinsen viel schneller erhöhen zu müssen als eigentlich gewollt. Seit einiger Zeit blicken die Experten daher verstärkt auf die Auslastung der Fabriken, um einzuschätzen, wann die Inflation anziehen könnte. Doch bislang bleibt der Inflationsdruck in den USA gezähmt....

...Und schon vor einiger Zeit hatte der Präsident der New Yorker Fed, William Dudley, auf die Gefahren der Dollar-Stärke hingewiesen. Der aktuelle Höhenflug der Währung könnte das Wachstum in den USA stark bremsen und den Fahrplan der Fed durcheinander bringen, warnte der mit einem ständigen Stimmrecht ausgestattete Notenbanker....

Der frühere Fed-Chef Alan Greenspan hat sich derweil besorgt über die aktuelle Geldpolitik geäußert. Das massive Kaufprogramm der US-Notenbank habe seine Ziele nicht vollständig erreicht, sagte Greenspan bei einer Konferenz des Council on Foreign Relations. Die Ergebnisse des Kaufprogramms seien durchwachsen, der Kauf von Staats- und Hypothekentiteln habe die Vermögenspreise gesteigert und die Finanzierungskosten gedrückt, aber für die reale Wirtschaft habe das Programm wenig erreicht, sagte Greenspan. ?Die effektive Nachfrage liegt tot im Wasser? und die Anstrengungen, sie über das Kaufprogramm zu beleben, hätten ?nicht funktioniert?, meinte Greenspan. Das Aufblähen der Vermögenspreise sei dagegen ein ?durchschlagender Erfolg? gewesen....  

3305 Postings, 2175 Tage DreiklangDer nächste Crash und der "Gamechanger"

 
  
    #113813
6
29.10.14 21:48
Der Gamechanger heißt Draghi - er hat es geschafft, mit seinem Negativzinskurs den ? nach unten zu prügeln - bisher gar nicht so viel, aber insgesamt hat er damit , möglicherweise oder wahrscheinlich unfreiwillig, einen deflationären Impuls ausgelöst.

Die Weltwirtschaft kann offensichtlich einen mit Gewalt geschwächten ? schlecht vertragen. Von daher verstehe ich auch nicht, was man sich von einem Aufkauf von Staatsanleihen - da ginge es im ?Raum ja um Billionen - und entsprechende Bilanzaufweitung der EZB verspricht. Weil es schön ist für die , die ? short verkauft haben? Wenn sich amerikanische Banken nun in ? verschulden können und den "?-Trade" fahren können? Welche Rolle hätte dann noch die FED?

Will sie dann ? kaufen? und im Grunde Draghis Kurs konterkarieren?

Der Markt hat jedenfalls auf Yellen sofort, und zwar heftig, reagiert:

EURUSD 30 min

 
Angehängte Grafik:
eurusdm30.png (verkleinert auf 70%) vergrößern
eurusdm30.png

44592 Postings, 2660 Tage heavymax._cooltrad.Finanzmärkten droht der große Kater nach der Party

 
  
    #113814
1
29.10.14 21:53
.. kommt nun der EZB-Draghi in QE-FED-Manier?
http://www.welt.de/wirtschaft/article133793742/...nach-der-Party.html
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Freie Meinungsäußerung bedeutet für viele Journalisten immer noch.. den Tod!

38189 Postings, 3830 Tage Anti LemmingGreenspan: "QE hat nichts gebracht"

 
  
    #113815
4
30.10.14 09:02

Alan Greenspan: QE Failed To Help The Economy, The Unwind Will Be Painful, "Buy Gold"

It appears it is time for some Hillary-Clinton-esque backtracking and Liesman-esque translation of just what the former Federal Reserve Chief really meant. As The Wall Street Journal reports, the Fed chief from 1987 to 2006 says the Fed's bond-buying program fell short of its goals, and had a lot more to add.


Mr. Greenspan?s comments to the Council on Foreign Relations came as Fed officials were meeting in Washington, D.C., and expected to announce within hours an end to the bond purchases.

He said the bond-buying program was ultimately a mixed bag. He said that the purchases of Treasury and mortgage-backed securities did help lift asset prices and lower borrowing costs. But it didn?t do much for the real economy.

?Effective demand is dead in the water? and the effort to boost it via bond buying ?has not worked,? said Mr. Greenspan. Boosting asset prices, however, has been ?a terrific success.?

...

He observed that history shows central banks can only prick bubbles at great economic cost. [A.L.: ausgerechnet er muss so was sagen...] ?It?s only by bringing the economy down can you burst the bubble,? and that was a step he wasn't willing to take while helming the Fed, he said.

...The question of when officials should begin raising interest rates is ?one of those questions I cannot answer,? Mr. Greenspan said.

He also said, ?I don?t think it?s possible? for the Fed to end its easy-money policies in a trouble-free manner....

"Recent episodes in which Fed officials hinted at a shift toward higher interest rates have unleashed significant volatility in markets, so there is no reason to suspect that the actual process of boosting rates would be any different, Mr. Greenspan said.

...?I think that real pressure is going to occur not by the initiation by the Federal Reserve, but by the markets themselves,? Mr. Greenspan he said.


And finally - while CNBC's audience is told what a terrible thing gold is, "The Maestro", having personally created the financial cataclysm the world finds itself in following a lifetime of belief in fiat, Keynesian ideology and "fixing" one bubble with an even greater and more destructive asset bubble, has suddenly had an epiphany and now has a very different message from the one he preached during his decades as the head of the Fed.


Mr. Greenspan said gold is a good place to put money these days given its value as a currency outside of the policies conducted by governments.


What Greenspan failed to add is that it is thanks to his disastrous policies (subsequently adopted by Bernanke and Yellen) that gold is the "place to put money."

 

38189 Postings, 3830 Tage Anti LemmingDreiklang # 813

 
  
    #113816
2
30.10.14 09:14
"Der Gamechanger heißt Draghi - er hat es geschafft, mit seinem Negativzinskurs den ? nach unten zu prügeln - bisher gar nicht so viel, aber insgesamt hat er damit , möglicherweise oder wahrscheinlich unfreiwillig, einen deflationären Impuls ausgelöst"

Wenn der Euro zum Dollar an Kaufkraft verliert (was er seit Sommer tut), wirkt das für die "Euro-Problemländer" (PIIGS + F), die in der Regel mehr importieren als exportieren (sonst wären sie nicht so hoch verschuldet), preissteigernd, sofern die Waren aus dem Dollarraum, zu dem man auch China rechnen kann, importiert werden.

Duch die Euroschwäche steigen die (relativen) Preise für Benzin, Öl, Unterhaltsindustrieprodukte und m. E. Nahrungsmittel. Das ist im Prinzip inflationär. Es wirkt für die Mehrzahl der armen Schlucker jedoch unterm Strich deflationär, weil dann notgedrungen NOCH weniger konsumiert wird.
 

38189 Postings, 3830 Tage Anti LemmingSchiff: Eine QE-Wirtschaft stirbt auch an QE

 
  
    #113817
30.10.14 09:25
www.zerohedge.com/news/2014-10-28/...f-warns-economy-lives-qe-dies-qe

Fireworks Fly As Peter Schiff Warns "An Economy That Lives By QE, Dies By QE"

...Peter Schiff ... rightly fears that ...QE4 will not be too long behind it as he notes, rather eloquently, that "an economy that lives by QE, will die by QE" as the Fed's total lack of willingness to allow stocks to fall (see Bullard 2 weeks ago) or a 'cleansing' recession leaves the nation's economy in far worse shape than it was before the Fed's intervention.

Schiff calmly replies to the anchor's questions (as she proclaims "I am not on the side of the Fed but..."), gently explains his view on gold when challenged about his 'wrongness', but when a guest starts hounding him for being dangerous to CNBC viewers wealth... Schiff (rightly) loses it - must watch!

A well reasoned discussion of the Fed's manipulation of markets and mal-investment hangovers is well worth the price of admission... but at around 6:35 when Scott Nations unleashes his tirade on Schiff, the fireworks start to fly... and Schiff (while being shouted over) reminds guests, anchors, and viewers alike "Go to YouTube, I am wrong a lot less often than most people on this program... and all you do is hassle me"  that he was among the very few appearing on CNBC before the crash who foresaw it and the cataclysmic shift that has occurred (no matter what the perception of short-term memory traders)..."Think of all the bulls you paraded out here when Nasdaq was 5,000"...

We can't help but feel the timing of this tirade against Schiff is spookily prophetic and will be in its own YouTube class in a few years...

Video (Interview mit Schiff): http://video.cnbc.com/gallery/?video=3000325266  

33057 Postings, 5482 Tage KickyBei $75/Barrel lohnt Fracking nicht mehr

 
  
    #113818
4
30.10.14 10:35
Via Goldman Sachs,

Our oil forecast calls for a slowdown in US shale oil production which our North American Energy equity research team led by Brian Singer estimates will occur at $75/bbl WTI prices.

They estimate that the WTI oil price at which average wells in the Eagle Ford, Bakken and Permian Basin plays achieve an 11% IRR ranges between $70-$80/bbl. More importantly, they believe that funding gap constraints below $80/bbl WTI will ultimately drive the slowdown in production. Specifically, balancing capex with cash flow is likely to be the key constraint for shale producers, which continue to outspend their cash flow.......

http://www.zerohedge.com/news/2014-10-29/...t-number-us-economic-hope  

4168 Postings, 2442 Tage Palaimon#818 Energieboom könnte die Luft ausgehen

 
  
    #113819
7
30.10.14 10:50

Hinzu kommt: Ein weiter sinkender Ölpreis bringt auch Probleme mit sich. In den USA könnte die inländische Produktion leiden, wie die Neue Helvetische Bank in einem Kommentar schreibt.  "Es waren vor allem die hohen Ölpreise, die den Energieboom in den USA auslösten und kostspielige Gewinnungsmethoden für Öl und Gas - wie das Fracking - profitabel machten", heisst es dort. "Gemäss der International Energy Agency sei  die Produktion für 96 Prozent der US-Energiequellen noch profitabel - jedoch nur so lange der Ölpreis bei rund 80 Dollar pro Barrel liegt." Bei 75 Dollar pro Fass könnte die Energieproduktion dann stark zurückgehen, mit möglichen Negativ-Folgen für die US-Volkswirtschaft.

Zur Entwicklung des Ölpreises gibt auch positive Einschätzungen: So ist es überhaupt nicht gesagt, dass der Preis nicht bald wieder steigt. Die ZKB-Analysten rechnen zum Beispiel mit einem Ölpreis von 90 Dollar pro Fass in drei Monaten und gar 110 Dollar in einem Jahr.
Gewinner und Verlierer des Ölpreis-Zerfalls | Newsletter | News | CASH
Der Ölpreis ist seit Mitte Juni um ein Viertel gesunken. Die Ölindustrie und deren Zulieferer freut das nicht. Es gibt aber auch Branchen, denen ein Ölpreisverfall in die Hände spielt.
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An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

38189 Postings, 3830 Tage Anti LemmingDer niedrige Ölpreis könnte (geo-)strategisch

 
  
    #113820
4
30.10.14 12:21
dazu dienen, um Putin - in Kombination mit den Sanktionen - in den Bankrott zu treiben (oder zum Einlenken in der Krimfrage, was allerdings utopisch ist).

In Europa ist der Gaspreis an den Ölpreis gekoppelt (in USA nicht). Je billiger das Öl wird, desto mehr wackeln auch die europäischen Gaspreise. Russland bezieht rund 50 % seiner Einnahmen aus Energieverkäufen.  

9015 Postings, 1365 Tage zaphod42Gibt es für diese Verschwörung

 
  
    #113821
30.10.14 13:39
der Erdölföderländer gegen Russland Beweise? Immerhin zahlen die die Zeche für die Ukraine und die Krim. Da frag ich mich, wo ist da die Motivation für z.b. die Saudis?  

9015 Postings, 1365 Tage zaphod42Den fallenden Ölpreis

 
  
    #113822
4
30.10.14 13:41
könnte man wesentlich schlüssiger mit fallender Nachfrage aufgrund fallender Konjunktur weltweit erklären. Die Ölförderländer drosseln diesmal nicht,weil sie jeden Dollar brauchen und es an Einigkeit mangelt. Immerhin ist der Nahe Osten zerrissen und verfeindet wie nie. Nur MM.  

9015 Postings, 1365 Tage zaphod42Italien in der Deflationsspirale

 
  
    #113823
30.10.14 15:17
Europa zittert vor der Deflation ? Italien hat sie - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT
Die Deflation ist das Schreckgespenst Europas. Doch wie fühlt die sich überhaupt an? Ein Blick nach Italien, wo die Preise jetzt das erste Mal seit 1959 gefallen sind, zeigt: Wie rasender Stillstand.
 

4356 Postings, 333 Tage Galearisfordern die cinque stelle nicht schon Lira zurück?

 
  
    #113824
1
30.10.14 15:20

9015 Postings, 1365 Tage zaphod42Deutsches Jobwunder ist eine Farce

 
  
    #113825
1
30.10.14 15:53

"Die neu entstehenden Jobs gehen zu einem Großteil an Personen, die zuvor gar nicht auf dem deutschen Arbeitsmarkt in Erscheinung getreten waren. An Zuwanderer. Und an Frauen, die bisher gar keine Arbeit gesucht hatten. An den bereits registrierten Arbeitslosen dagegen geht das vermeintliche Jobwunder nun schon seit Jahren weitestgehend vorbei, ihre Zahl verharrt, je nach Saison, etwas ober- oder unterhalb der Drei-Millionen-Marke."

http://www.welt.de/wirtschaft/article133812398/...er-ist-zynisch.html

 

38189 Postings, 3830 Tage Anti LemmingAlgos schieben die Märkte hoch, um der

 
  
    #113826
2
30.10.14 19:39
von der Fed verbreiteten Schönwetterstimmung Kredenz zu verleihen.

www.zerohedge.com/news/2014-10-30/...ust-fails-send-sp-back-over-2000

To 'prove' that the end of QE3 is not a negative for stocks and to 'confirm' the Fed's narrative that the economy is surging (despite all the unsustainable one-offs in the GDP print), algos are tearing stocks higher, targeting the crucial 2,000 S&P level... thanks to 2-week old headlines from Japan, a broken options market, and the NYSE unable to report trades... As Nanex notes "this is a bigger event than the 2013 market blackout"

Despite the best efforts the best they could manage was 1999.40 before the reality of a not-broken market kicked in...

 
Angehängte Grafik:
20141030_sp20001.jpg (verkleinert auf 37%) vergrößern
20141030_sp20001.jpg

9334 Postings, 2250 Tage musicus1@ 813 drei

 
  
    #113827
2
30.10.14 19:46
man  kann es  auch so sagen yelen   hat  mi  diesen äusserungen mr. draghi  einen gefallen  getan, der hat  nun  den  freibrief  zum  drucken  bekommen........  

38189 Postings, 3830 Tage Anti LemmingEZB macht jetzt Ernst

 
  
    #113828
1
30.10.14 20:26
www.nzz.ch/wirtschaft/ezb-ernennt-banken-fuer-abs-kaeufe-1.18415232

EZB ernennt Banken für ABS-Käufe
30.10.2014, 19:03 Uhr

cae. Frankfurt Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag vier Asset-Manager bestimmt, die künftig in ihrem Namen und nach ihren Vorgaben forderungsbesicherte Wertpapiere (Asset Backed Securities, ABS) kaufen werden. Die Notenbank startet im November ihr ABS-Programm, mit dem sie Wertpapiere, die mit Krediten besichert sind, kaufen wird, um wiederum die Kreditvergabe der Banken an die Realwirtschaft anzukurbeln. Für die operative Ausführung dieser Käufe hatte sie in einem Ausschreibungsverfahren Vermögensverwaltungsspezialisten gesucht. Aus den Bewerbern hat sie nun Amundi and Amundi Intermédiation, Deutsche Asset & Wealth Management, ING Investment Management und State Street Global Advisors ausgewählt. Diese vier Manager werden die Papiere für die Notenbank kaufen, allerdings wird den Kaufentscheid einzig und allein die EZB fällen.

 

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