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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 4988
neuester Beitrag: 28.08.16 17:54
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 124683
neuester Beitrag: 28.08.16 17:54 von: Anti Lemmin. Leser gesamt: 11222290
davon Heute: 1436
bewertet mit 431 Sternen

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45976 Postings, 4498 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
431
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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124657 Postings ausgeblendet.

150 Postings, 117 Tage SaurierZur Nachprüfung empfohlen ...

 
  
    #124659
3
26.08.16 17:59
... ich will das "charttechnisch erkennen" von #657 wenigstens etwas belegen. Das Abknicken von MA4 und EMA4 + Signallinienschnitt vom CCI ist bei vielen Basiswerten und vielen Zeitebenen ein brauchbares prozyklisches Signal. Der S&P könnte auf Wochenbasis das Signal auslösen, sieht aus wie kurz davor.  
Angehängte Grafik:
sp_160826.jpg (verkleinert auf 61%) vergrößern
sp_160826.jpg

150 Postings, 117 Tage Saurier#659 - Gilt auch auf Monatsbasis ..

 
  
    #124660
26.08.16 18:10
 
Angehängte Grafik:
sp_160826_monat.jpg (verkleinert auf 61%) vergrößern
sp_160826_monat.jpg

8408 Postings, 3601 Tage StöffenBesonders heiße Luft

 
  
    #124661
3
26.08.16 19:17
gibt's hier:

Bei zehnjährigen US-Treasuries, die mit 1,5% rentieren, beläuft sich das KGV auf fast 70.

Zehnjährige Anleihen Grossbritanniens rentieren mit 0,5%, was einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 200 entspricht.

Das KGV französischer Staatsanleihen (Rendite: 0,16%) beträgt 625.

Gar nicht mehr berechenbar ist das KGV von zehnjährigen Schweizer, deutschen oder japanischen Staatsanleihen, weil sie eine negative Verfallsrendite aufweisen.  
-----------
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!

2685 Postings, 1950 Tage lifeguardund dünne luft..

 
  
    #124662
26.08.16 21:47
""Es ist eine falsche, aber weit verbreitete Annahme unter Politikern, dass man schwache Institute stabilisieren muss." Vielmehr müsse es eine Marktbereinigung zu Gunsten der Starken geben dürfen. "

Wirtschaftlich ein Riese, in der Finanzbranche ein Zwerg - so sehen Analysten Deutschland und seine Banken.
 

150 Postings, 117 Tage Saurier#659 - US-Indices Signale Nachlese

 
  
    #124663
2
26.08.16 22:11
Abgesehen davon das zu meinen Handelsregeln gehört an FED-Geschwafel-Tagen nicht zu handeln gab es m. E. kein Shortsignal auf Wochenbasis. Im S&P wurde die CCI-Linie nicht geschnitten, im DOW fehlt der MA4, bei den Futures sieht es noch schlechter aus. Es fehlt mir auch noch der obligatorische Bondpreisrückgang welcher vor größeren Aktienmarkt-Downern auftritt. Ich gehe davon aus das es aktienmäßig noch etwas raufgeht (Die paar % ändern nichts an der Gesamtsituation), Bonds tendenziell runter (Bund Futures vielleicht von der EZB gebremst) und Rohstoffe inklusive Edelmetalle fett runter.  

2685 Postings, 1950 Tage lifeguardcheese!

 
  
    #124664
3
26.08.16 22:45
"Mehr als eine Milliarde Pfund Käse stapeln sich in amerikanischen Kühlhäusern. Doch wer soll das alles essen? Um dem Käseberg Herr zu werden, verabschieden sich selbst die USA von der geliebten Marktwirtschaft. "
 

150 Postings, 117 Tage SaurierBondpreisrückgang vor Aktienpreisrückgang

 
  
    #124665
27.08.16 01:05
Wie in 663 erwähnt hier noch mal als Bild. Ob das für US auch gilt weiß ich nicht.
 
Angehängte Grafik:
daxbufu.jpg (verkleinert auf 71%) vergrößern
daxbufu.jpg

45976 Postings, 4498 Tage Anti LemmingDa merkt man doch gleich, dass Handelsblatt-

 
  
    #124666
3
27.08.16 14:05

Redakteure freitags um 17:30 MEZ (= 11:30 EST), d.h. zum Xetra-Schluss, Feierabend machen:

Dax-Ausblick
Die Fed-Chefin treibt die Aktienkurse hoch

Am Freitag war ?High Noon? um 16 Uhr. Zumindest für die Börsen weltweit. Denn um diese Zeit redete Fed-Chefin Janet Yellen ? und die Aktienkurse stiegen. Eine gute Voraussetzung für die kommende Börsenwoche.



------------------

Der kommentierte Chart unten macht deutlich, wie Redaktionen zu völlig falschen Schlüssen kommen. Tatsächlich wurde gestern, nachdem die Handelblatt-Spezies Feierabend machten, im SP-500 ein seit drei 6 Wochen laufender Seitwärtskanal im SP-500 (2167 bis 2193) nach unten durchbrochen.

In einer aufmerksamen Redaktion würde so etwas rechtzeitig korrigiert und nicht auch noch heute noch (= 1 Tag danach) als - faktisch falsche - Titelgeschichte stehen bleiben.  
Angehängte Grafik:
hc_2462.jpg (verkleinert auf 61%) vergrößern
hc_2462.jpg

45976 Postings, 4498 Tage Anti LemmingHier das gestrige Verlassen des Trendkanals

 
  
    #124667
27.08.16 14:11
(wenn auch nicht auf Schlusskursbasis). Der Chart zeigt die SP-500-Futures, die etwas tiefer notieren als Cash. Das spielt für das Verlassen des Trendkanals, der bei den Futures etwas tiefer liegt, jedoch keine Rolle.

 
Angehängte Grafik:
hc_2463.jpg (verkleinert auf 47%) vergrößern
hc_2463.jpg

45976 Postings, 4498 Tage Anti LemmingKorr. zu # 666

 
  
    #124668
27.08.16 14:14
...ein seit drei Wochen laufender Trendkanal im SP-500....  

10093 Postings, 3322 Tage wawiduBesonders spannend finde ich den Chart

 
  
    #124669
27.08.16 15:52
von Alphabet alias Google.  
Angehängte Grafik:
googl_12m.png (verkleinert auf 76%) vergrößern
googl_12m.png

10093 Postings, 3322 Tage wawiduTLT: ebenfalls ein sehr spannendes Setting

 
  
    #124670
27.08.16 16:08
 
Angehängte Grafik:
tlt_6m.png (verkleinert auf 72%) vergrößern
tlt_6m.png

1214 Postings, 3021 Tage Keno77Löschung

 
  
    #124671
27.08.16 17:18

Moderation
Moderator: mis
Zeitpunkt: 28.08.16 14:55
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers

 

 

1214 Postings, 3021 Tage Keno77Löschung

 
  
    #124672
27.08.16 17:23

Moderation
Moderator: mis
Zeitpunkt: 28.08.16 14:56
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers

 

 

1214 Postings, 3021 Tage Keno77Löschung

 
  
    #124673
27.08.16 17:28

Moderation
Moderator: mis
Zeitpunkt: 28.08.16 14:56
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers

 

 

10093 Postings, 3322 Tage wawiduUS Realwirtschaft

 
  
    #124674
3
27.08.16 19:19
Kaum ein anderer Rohstoff reflektiert wohl besser die wahre Lage in der US Industrie als das vielseitig verwendete Industriemetall Kupfer resp. der Kupferpreis. Bei hoher Nachfrage würde der Preis wohl kaum da stehen, wo er jetzt steht.  
Angehängte Grafik:
_copper_15jw.png (verkleinert auf 82%) vergrößern
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10093 Postings, 3322 Tage wawiduNeuer Bärenmarkt bei Edelmetallen voraus?

 
  
    #124675
28.08.16 14:39
Davon gehe ich - im Gegensatz zu einigen Postern im BT - in Anbetracht des Wochencharts von Gold nicht aus. Der Goldpreis hat den Sprung über MA 200 geschafft und läuft noch schön oberhalb von MA 20 - also  wohl eher eine durchaus wünschenswerte Korrektur in einem neuen Bullmarkt. We´ll see.  
Angehängte Grafik:
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10093 Postings, 3322 Tage wawiduRelation Rohöl : Gold

 
  
    #124676
1
28.08.16 14:43
Interessant finde ich die Preisrelationen industrieller Rohstoffe zum "Tauschmittel" Gold.  
Angehängte Grafik:
_wtic-_gold_10jw.png (verkleinert auf 82%) vergrößern
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10093 Postings, 3322 Tage wawiduRelation Kupfer : Gold

 
  
    #124677
28.08.16 14:45
 
Angehängte Grafik:
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1214 Postings, 3021 Tage Keno77S&P 500

 
  
    #124678
1
28.08.16 14:51

Mein Versuch an diesem Wochenende einen MT4 ? Chart hier mal hochzuladen hatte nicht geklappt. Lediglich in der ?Vorschau? wurde er angezeigt, nicht mehr aber im ?endgueltigen Beitrag?.


Ich beziehe mich daher auf den Chart von AL # 667.

Wie ersichtlich hatte der S&P 500 mit den beiden Hochs am 15.8. und 23.8. bereits ein Doppeltop mit einem Zwischentief vom 17. August ausgebildet. Am Freitag wurde nunmehr dieses Zwischentief bei 2.167 erstmals signifikant unterschritten (= ?short? ? Signal), so dass nunmehr mit weiter fallenden Kursen zu rechnen ist, bis ca. 2.140.


Weiter:  nach dem ?Bruch? der Zwischentieflinie am Freitag hat es dann im spaeten Handel nochmals einen rebound, zurueck auf dieses Niveau gegeben (SK). Nach den Regeln der Chart ? Technik waere dieses Niveau ein guter Einstieg fuer ?short?. Das SL waere knapp dann darueber zu platzieren.


Mal sehen, ob sich der S&P 500 an diese Chart ? Regeln haelt.


Die Chancen sind m. E. gut. Untermauert wird das Ganze noch durch die Fibonacci ? level. Bezogen auf das Tief am 2. August und die beiden Hochs am 15.8. und 23.8. verlaeuft die Zwischentiefslinie gerade am 50% - retracement, das nicht gehalten hat. Ebenso nicht das tiefer liegende 61,8% - retracement. Der S&P liegt damit im ?muddy water?. So dass ich davon ausgehe, dass er die 100% voll machen wird. Das waere dann ebenfalls das Niveau um die 2.140.

-----------
Es ist die Aufgabe des Marktes, so viele Marktteilnehmer wie möglich in die Irre zu führen.

10093 Postings, 3322 Tage wawiduVerfall des Weizenpreises seit 2012

 
  
    #124679
1
28.08.16 15:06
- reflektiert durch den Chart des Weizen-ETF WEAT  
Angehängte Grafik:
weat.png (verkleinert auf 82%) vergrößern
weat.png

45976 Postings, 4498 Tage Anti LemmingImmobilienwahnsinn - Draghis Werk...

 
  
    #124680
1
28.08.16 16:16

45976 Postings, 4498 Tage Anti LemmingAuf welchem Planeten lebt Marketwatch eigentlich?

 
  
    #124681
1
28.08.16 16:56
In der Meldung unten behauptet Marketwatch, die US-Börsen könnten nun "neue Allzeithoch ansteuern", "weil sich die Zins-Ängste gelegt hätten."

Das Geheimnis der Redakteure bleibt, was unter "Ängste" (jitters) zu verstehen ist.

Tatsächlich ist nach Yellens Rede am Freitag so etwas wie Gewissheit eingekehrt - nämlich dergestalt, dass es in 2016 noch mindestens eine Zinserhöhung in USA geben wird. Die Chance für einen "Hike" bereits im Sept. ist von ca. 35 auf über 50 % gestiegen. Fed-Mitglied Fischer hält sogar zwei Erhöhungen, also eine im Sept. und eine weiter im Dez. für möglich.

Wenn mit "Ängste" die Ungewissheit bzgl. weiterer Zinserhöhungen gemeint sein sollte, so hat MW recht. Die Zinserhöhung ist nun Gewissheit geworden. Kurioserweise steht das im Artikel sogar drin (von mir fett).

Doch wird das die Märkte wirklich beruhigen und sie sogar auf neue ATHs steigen lassen? Ich habe da große Zweifel.

Wallstreet und deren Medien arbeiten mit Kräften darauf hin, ein "Goldilocks"-Szenario wie von 2004 bis 2007 vorzugaukeln: In dem Zeitraum gab es kontinuierlich steigende Zinsen (von 1 bis 5,5 %) in Kombination mit kontinuierlich steigende Börsen (damaliges ATH in 2007).

Dass dies Bullshit ist, habe ich bereits zuvor in Postings erklärt. Daher nur noch mal kurz: Die Börsen befinden sich aktuell in einer von starker Überbewertung geprägten Topbildungs-Phase, während damals die Kurse nach dem Platzen der Dot.com-Blase (2001 bis 2003) und dem Irak-Krieg 2003 "ausgebombt" waren und insofern in 2004 ff. einiges an Erholungspotenzial boten. Dieses Szenario ist auf die aktuelle Lage in keinster Weise übertragbar.

Die Spinmeister missbrauchen die nunmehr definitiv angekündigte(n) Zinserhöhung(en) als Popanz bzw. "Beleg" dafür, wie toll es der US-Wirtschaft gehe: Die US-Börsen sollen die einzigen in der sonstigen Deflations-Welt sein, die trotz Zinserhöhungen weiter steigen könnten. Because America is the greatest country in the world, blah bläh blupp.

Das Ganze sei, so die Spin-Story, nichts anderes als eine  "Rückkehr zur Normalität".

Nichts könnte falscher sein: Die realwirtschaftliche "Erholung" ab 2009 blieb in USA und der Restwelt trotz nie gekannten Megastimulus, TARP, QE, ZIRP, NIRP sup-par.

Und wie die Märkte auf die erste Zinserhöhung vom letzten Dezember reagiert haben, haben wir im Abverkauf von Jan./Feb. 2016 überdeutlich gesehen.

www.marketwatch.com/story/...ghs-as-rate-hike-jitters-fade-2016-08-27

Stock market could test new highs as rate hike jitters fade

The Federal Reserve?s top two officials did their best Friday to convince investors interest rates will likely rise by the end of the year, waking stock-market bears from hibernation. But the damage to equities is likely to be minimal once Wall Street regains its composure.

Fed Chairwoman Janet Yellen said the case for an interest-rate increase is strengthening, setting the stage for the central bank to tighten monetary policy in the coming months.

?In light of the continued solid performance of the labor market and our outlook for economic activity and inflation, I believe the case for an increase in the federal-funds rate has strengthened in recent months,? said Yellen.

Fed Vice Chairman Stanley Fischer was more explicit, saying Yellen?s comments were consistent with possibly two rate increases this year?including a move as early as next month.
Yellen and Fischer both stressed that any policy decision will be dependent on economic data....

...Bullish analysts believe negative sentiment could carry over to next week as investors continue to dissect and digest the Fed?s verbiage. But any pullback is likely to be short-lived, they said.

?The market is not vulnerable to anything more than 3%-5% drop until mid to late September,? said Jeffrey Saut, chief investment strategist at Raymond James. ?If we don?t follow through on the downside with vigor, the S&P 500 could test new highs.?...

....Still, a rise in interest rates might not be the catastrophe that some investors fear, according to Pavlik. ?Twenty-five basis points is not going to spell the end of the forward movement of the economy,? he said.

A rate increase also won?t be the death knell for the market despite the knee jerk reaction on Friday. ?In the global wide search for yield, U.S. stocks are still attractive,? said Cavanaugh.  

10093 Postings, 3322 Tage wawiduÜbrigens: Außer dem DAX ...

 
  
    #124682
28.08.16 17:07
haben die Leitindizes der großen Eurozone-Länder bislang keine neuen ATHs erzielt. Im Gegenteil, sie sind weit davon entfernt. Am Besten schneidet noch der französische CAC 40 ab.    
Angehängte Grafik:
_cac.png (verkleinert auf 82%) vergrößern
_cac.png

45976 Postings, 4498 Tage Anti LemmingWenn eine absurde Marktverzerrung

 
  
    #124683
2
28.08.16 17:54

zum neuen "Dauerzustand" erklärt wird, läuten bei einigen (mir) kontraindikatorisch die Alarmglocken.

Der DWN-Artikel unten (aus dpa-Quelle) wähnt negative Zinsen als neuen Dauerzustand. Wie sich dies aus Yellens Rede letzten Freitag in Jackson Hole ableiten soll, bleibt auch bei DWN ein Geheimnis.

Sicher hingegen ist, dass Beschwörungen von angeblichen neuen Dauerzuständen - trotz idiotischer Kursanstiege (gilt auch für Staatsanleihen!) - die Börsengeschichte durchziehen: So hat am 16. Okt. 1929 - eine Woche vor dem Black Thursday" (24. Oktober 1929) - der damalige Wirtschaftsprofessor Irving Fisher großspurig verkündet:  "Es sieht so aus, als ob die Aktien ein dauerhaftes Hochplateau erreicht haben." 

.


.

Geldpolitik
Notenbanken in der Sackgasse: Kein Ausweg nach Jackson Hole

Die Zentralbanker haben sich in Jackson Hole mehr oder weniger darauf verständigt, dass es aus der globalen Finanzkrise keinen anderen Ausweg gibt als ein kräftiges "Weiter so!". Beobachter halten es für möglich, dass die Negativ-Zinsen für immer bestehen bleiben könnten.

...Auch beim Treffen im malerischen Jackson Hole mitten in der Wildnis der Rocky Mountains ließ Fed-Chefin Janet Yellen die Finanzwelt im Unklaren, wie und wann sie genau die im Winter eingeleitete Zinswende fortsetzen will. (A.L.: Diese Aussage ist definitiv falsch, siehe 681)....

...Die meisten Experten rechnen eher damit, dass man dem Trend der lockeren Geldpolitik weiter folgen wird. Die Niedrigzinsen könnten gar auf lange Zeit festgestampft werden, sagt Peter Kinsella, Experte [für was? Für Staatskneten-Rettung? A.L.] bei der Commerzbank. «Im Wesentlichen fragen sich die Anleger, ob bei den Zinsen ?für länger niedrig? bald ?für immer niedrig? heißt.» Ähnlich sehen das von der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» befragte Experten ? beispielsweise der Wirtschaftsweise Peter Bofinger [prozyklischer Waisenknabe?, A.L.], der damit rechnet, dass die Niedrigzinsphase noch mindestens fünf weitere Jahre anhalte....

--------------

P.S. das Foto im Artikel von Yellen und Draghi ist "zum Piepen". Hätte man auch untertiteln können mit "die Kräuterhexe und der Deflations-Wunderheiler".

 

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