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SILVER

Seite 2078 von 4310
neuester Beitrag: 21.10.14 15:23
eröffnet am: 05.04.10 23:26 von: Börsen Orak. Anzahl Beiträge: 107746
neuester Beitrag: 21.10.14 15:23 von: Silber-Suchti Leser gesamt: 7244068
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bewertet mit 214 Sternen

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5944 Postings, 1413 Tage 47Protons@silverfreaky, leider noch viel zu wenige

 
  
    #51926
11.11.12 13:40

7086 Postings, 738 Tage silverfreaky@silverhair

 
  
    #51927
11.11.12 13:43
Ich bin zum Bsp. bei den freien Wählern eingetreten.  

411 Postings, 937 Tage EsTeKaDie Zeiten von Zinseszins sind vorbei

 
  
    #51928
3
11.11.12 13:51

@silberarbeiter liegt seiner Aussage: "Die Zeiten in denen man mit Zins und Zinseszins reich werden konnte sind erstmal vorbei" ist schon nicht ganz falsch. Schaut euch die jetzigen Angebote von Sparverträgen bei den Banken an. Selbst bei einem Sparbrief mit einer Laufzeit von 10 Jahren liegt der Zins immer noch unter der Infaltionsrate. Das heißt aber nicht, dass sich unser Problem damit erledigt. Wenn in der Vergangenheit ein System an der exponentiell steigenden Umverteilung zerbrochen ist, gab es auch immer diesen Zustand. Irgendwann ist das Spiel vorbei und die Geldvermögen können in realer Kaufkraft nicht mehr weiter wachsen.

In dieser Endphase beginnen immer mehr Leute das System zu verlassen. Sie wollen dann nicht mehr weiter in Geld sparen. Zu den negativen Realzinsen kommen auch noch die generellen Zweifel an der Werthaltigkeit des Geldes hinzu. Die Folge ist eine beginnende Assettinfaltion, wie wir sie jetzt gerade sehen. Sparverträge laufen über die Zeit aus und werden dann in Sachwerte gewandelt. Aus dem vorherigen Zinsdruck entwickelt sich dann immer mehr ein Preisdruck auf anlagefähige Rohstoffe und Immobilien. Aus der virutellen Vermögensumverteilung wird eine Realwertumverteilung. Diese sogt dafür, dass aus vorherigen reinen Schulden in Zahlen für viele ein echter Verlust in realen Werten wird. Man kann sich keine Wohnung mehr leisten, Autos werden für viele unbezahlbar, Firmen gehen pleite, weil sie die Rohstoffpreise nicht mehr zahlen können. In dieser Phase versuchen sich die Geldvermögen, den Zins, den sie nicht mehr bekommen, über Realworthortung zu holen. Das führt dann zu sozialen Spannungen wie wir sie jetzt in Girechenland und Spanien sehen können.

Die negativen Zinsen und die Assetinflation sind für mich eindeutige Zeichen, dass wir in einer Endphase angekommen sind. Wenn die Vermögen erhalten werden sollen, müssen nun sehr viele reale Verluste hinnehmen. Meiner Meinung nach sind die Vermögen aber so hoch, dass hier keine sozialverträgliche Lösung mehr möglich ist. In Spanien ist die Schmerzgrenze erreicht und in Griechenland schon lange überschritten. Meiner Meinung nach wäre es besser einen Verlust der Vermögen und vielleicht damit auch des Euros als Währung hinzunehmen als uns in eine soziale Katastrpohe zu stürzen.

 

3297 Postings, 1383 Tage Trencin@ silverfreaky

 
  
    #51929
11.11.12 14:01

"Ich bin zum Bsp. bei den freien Wählern eingetreten."

Ich empfinde es sehr positiv, daß Du Deinen politischen Beitrag für Veränderungen in D, Bundesland, Kreis bzw. Kommune leisten willst!

Nur befüchte ich, daß die "Freien Wähler" eine von vielen zu kleinen Gruppen sind, um wirklich etwas bewegen zu können. Welche Entwicklung  z. B. inzwischen die "Piraten" nach ihrem phönixhaften Aufstieg nehmen ... 

 

 

866 Postings, 892 Tage silberarbeiterEsTeKa:

 
  
    #51930
2
11.11.12 14:13
wir stimmen sicherlich bei der Bewertung der Ausgangssituation überein - bei den Folgen sehe ich aber grundsätzlich verschiedene Szenarien.
Du beschreibst das Inflationsszenario - also - weil sich das Sparen nicht mehr lohnt gehen die Geldbesitzer in Realvermögenswerte und bauen hier eine Blase auf, die entweder durch eine Geldinflation belohnt wird - oder beim Platzen dieser Assetblase die gesamte Wirtschaft in den Keller gerissen wird, wie einst in Japan.

Deutschland hat das Problem, dass wir ein schrumpfendes Volk sein werden - also in 20 Jahren, wenn der Anteil der über 65-Jährigen im Land bei fast 50% liegen wird - wer soll dafür sorgen, dass dem angesparten Geld eine angemessene Kaufkraft gegenübersteht.

Wachstum kann es im Inland nicht geben, wenn das Volk schrumpft und damit die potenziellen zukünftigen Bürger der Steuerschulden verschwinden. Ich glaube auch nicht,
dass Zuwanderung dieses Problem lösen kann - es würde dazu führen, dass andere Probleme auftreten - und der Konflikt zwischen den Generationen würde zu einem Konflikt zwischen den Kulturen werden.  

866 Postings, 892 Tage silberarbeiter#51923

 
  
    #51931
1
11.11.12 14:40
ein System, das die Entstehung von Reichtum verhindert,
hilft sich auch nicht.
Nimm den Menschen die Möglichkeit, reich zu werden - warum sollten sie dann bereit sein, Risiken einzugehen, um Reichtum zu erlangen? Warum sollten sie dann noch investieren? Produkte entwickeln und Jobs schaffen?
Lass uns abwarten, wie sich Frankreich entwickeln wird - die Reichensteuer wurde dort eingeführt - mal sehen, ob dadurch die Staatseinnahmen steigen und das Sozialprodukt wächst :-)  

2547 Postings, 1275 Tage feel goodWow!!

 
  
    #51932
1
11.11.12 14:53

Das ist Freiheit! Das ist investigativer Journalismus! Was  für eine ehrliche, offene und grandiose Kolumne zugleich! Absolute  Hochachtung von meiner Seite!

F. Meyer über unser neues/altes Geld:

www.rottmeyer.de/neues-geld-ab-2013/

 

7086 Postings, 738 Tage silverfreaky@silberarbeiter/esteka

 
  
    #51933
11.11.12 15:02
Selten so einen Unfug gehört.Nimm den Menschen mit ihrer Hände Arbeit die Möglichkeit mehr zu verdienen wie Harz 4 und sie machen genauso auch nichts mehr.Das sind doch alles hohle Phrasen.
Auf die Verteilung der Vermögen kommt es an.Wir haben eine falsche Verteilung der Vermögen auf der Welt.Ein grosser Teil der Vermögen ist auch nicht unbedingt durch Leistung entstanden, sondern durch Vererbung.Ich spreche insbesondere von dern Größtvermögen.Wenn die Vermögen da sind, werden sie weiter vererbt.Eure Therorie ist insofern falsch das für die Vermögensverteilung Werte vorliegen.Diese Zahlen sprechen für sich.Da könnt ihr noch so viel schwabulieren.Und wenn die Inflation kommt wird der Kleinsparer enteignet und die Vermögenden gehen in Sachwerte.Nachdem Reset beginnt wieder alles von vorne.Ja nicht jeder wird mit dem goldenen Löffel im Hinterteil geboren.
Die Startbedingungen sind nun mal nicht gleich.  

866 Postings, 892 Tage silberarbeiter#51933

 
  
    #51934
11.11.12 15:16
in den USA gab es anders als in Deutschland vor 67 Jahren keinen Reset
Aber wenn man die reichsten 10 Amerikaner nimmt, dann hat min. die
Hälfte von ihnen ihren Reichtum selbst aufgebaut - ohne dass sie ihr
Vermögen von den Eltern oder Großeltern geerbt haben.

Auf der anderen Seite habe ich auch kein Problem damit, dass die Kinder
das Vermögen ihrer Eltern und Großeltern erben - es ist Sache der
Erblasser, zu entscheiden, wer das Angesparte bekommen soll - und
Erbschaftssteuer muss ja auch noch gezahlt werden. Also - nur kein Neid.  

7086 Postings, 738 Tage silverfreakykein Neid!

 
  
    #51935
2
11.11.12 15:31
aber ich kann dieses Leistungsgeschwafel nicht mehr hören.Das erinnert mich so sehr an Westerwelle.Diese Ungleichverteilung hat nun mal schwere ökonomische Konsequenzen.
Das Geld wird gehortet und dem Kreislauf entzogen.Ud wie zum Bsp. die Gebrüder Aldi zu ihrem Reichtum gekommen sind, das kannst du dir ja mal von einer Kassiererin an der Kasse erklären lassen.
Solche hohen Vermögen können nur dadurch entstehen, das man anderen was wegnimmt, was Ihnen zusteht.
Ich mag Brecht nicht, aber hier hat er Recht.

Reicher Mann und armer Mann
standen da und sahn sich an.
Und der Arme sagte bleich:
»wär ich nicht arm, wärst du nicht reich«."
(Bertold Brecht in seinem Gedicht "Alfabet" )  

5944 Postings, 1413 Tage 47Protons@silverfreaky, Aldi ist nicht ganz

 
  
    #51936
11.11.12 15:45

das passende Beispiel. Schließlich besteht ALDI bereits seit 99 Jahren und wurde an die Söhne Karl und Theo vererbt, die dann allerdings die Ladenkette rasant aufbauten und in ALDI Nord und Süd trennten.

 

7115 Postings, 1974 Tage DrSheldon Cooperin den USA gab

 
  
    #51937
11.11.12 15:47
es damals andere Umverteilungsmechanismen wie den New Deal mit Spitzensteuersatz von 79%. Dass Du gerade USA als Beispiel nimmst, die 48 Millionen an Lebensmittelmarkenbeziehern haben und sich nur noch am Leben erhalten können, weil sie den Petrodollar und damit die Weltleitwährung haben, find ich nicht gerade klug.
Alle in der Gesellschaft sollten daran interessiert sein, dass die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander klafft
Das Argument mit dem Neid wirdmeistens von zwei Arten on Personen gebracht: Personen, die schon an diesem System profitieren oder die denken, sie werden in Zukunft davon profitieren. Letzteres wird mit Jahr zu Jahr schwerer werden. Außerdem soll jedem das Vermögen gegönnt sein, der hart dafür arbeitet und etwas reales erschafft. Nur in der Finanzwirtschaft wird größtenteils nicht nur keine realen Werte geschaffen sondern auch noch zerstört.  

7086 Postings, 738 Tage silverfreakyAldi passt:

 
  
    #51938
11.11.12 15:47
ich meine die reichsten Unternehmer in Deutschland.Das die Leistung gebracht haben ist richtig.Aber das Verhältnis Vermögen - Leistung stimmt nicht.  

823 Postings, 1196 Tage AndreasN2Silverfreaky

 
  
    #51939
3
11.11.12 15:48

Was du redest ist nichts als sozialistischer Unsinn. Oder auch Ausreden...

Die Leute wollen zum Teil gar nicht reich werden sondern sind mit dem Status quo absolut zufrieden. Ich könnte auch schon irgendwo einen Führungsposten mit 4x soviel Gehalt haben. Aber wieso sollte ich mich dafür 70-80 Stunden die Woche kaputt machen ? Da Leben besteht aus mehr als Geld Reichtum und Vermögen.

Und wenn du behauptest wenn einer reich geworden ist, dann hat er Andere ausgeplündert magst du vielleicht sogar Recht haben. Aber wieso lässt sich der Andere denn ausplündern ? Vermutlich sieht er das auch gar nicht so, sondern ist froh über die Chance seine Familie zu ernähren.

 

7086 Postings, 738 Tage silverfreaky@DrSheldon

 
  
    #51940
11.11.12 15:50
Alle in der Gesellschaft sollten daran interessiert sein, dass die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander klafft.
Fehlt da was.(Nicht?)  

7086 Postings, 738 Tage silverfreakyAndreasN2:

 
  
    #51941
11.11.12 15:51
Ich bin selbst Unternehmer(Freiberufler)!  

7115 Postings, 1974 Tage DrSheldon Cooper@silverfreaky

 
  
    #51942
2
11.11.12 15:55
JA.
Alle in der Gesellschaft sollten daran interessiert sein, dass die Schere zwischen arm und reich nicht immer weiter auseinander klafft
@AndreasN2:
Schön, dass Du mit deinem Status quo zufrieden bist, allerdings sorgt die derzeitige Notenbankpolitik (FED, EZB) dafür, das es immer schwerer wird, seinen Status quo zu halten  

866 Postings, 892 Tage silberarbeiter#51938

 
  
    #51943
3
11.11.12 15:58
ALDI ist in einem der am stärksten umkämpften Bereiche tätig
Schlecker hat es nicht geschafft - obwohl die Mitarbeiterinnen dort nichts zu lachen hatten und nun noch weniger zu lachen haben in der Arbeitslosigkeit. Walmart kam, sah und ging wieder - in den USA sehr erfolgreich - für Deutschland hat es nicht gereicht.

Den Mitarbeitern bei Aldi geht es nicht schlechter als in anderen Märkten und die Qualität von Aldi ist auch nicht schlechter als bei der Konkurrenz - was Aldi erfolgreich machte war nicht, dass man an Löhnen und Qualität gespart hat, sondern, dass die Menschen dort einkaufen gehen - obwohl sie genug Alternativen hätten.

Mir ist auch nicht bekannt, dass die Aldi-Brüder besonders verschwenderisch mit ihrem Vermögen umgegangen wären - ich sehe nicht ein, warum ich denen das Geld, das sie haben
nicht gönnen sollte.  

7086 Postings, 738 Tage silverfreaky@AndreaN2

 
  
    #51944
1
11.11.12 15:59
Auch du verfällst leider dem Irrtum das du glaubst das jede Berufsgruppe wenn sie nur wollte, gut verdienen würde.Es können nicht alle Menschen Führungspositionen oder in lukrativ bezahlten Berufen arbeiten.Das geht nun mal nicht.
Ergo muss das System das ausgleichen.Ich rede nicht von gleichmachen.Aber die Verhätlnisse stimmen nicht mehr.  

823 Postings, 1196 Tage AndreasN2DrSheldon Cooper

 
  
    #51945
11.11.12 16:04

Das stimmt, aber daran sind nicht die reichen Unternehmer Schuld... Sondern unsere dussligen Regierungen die immer mehr Zentralismus und Keynesianismus betreiben und deren Machtgier keine Grenzen zu scheinen kennt... Das sie nur willfährige Helfer der Bankenkosortien sind merken sie dabei nicht...

 

7086 Postings, 738 Tage silverfreaky@silberarbeiter

 
  
    #51946
1
11.11.12 16:04
Du verstehst die Problematik nicht.Das Geld wird dem Kreislauf entzogen.Das hat mit nichts gönnen, nichts zu tun.Lies doch mal nach was es ökonomisch bedeuted wenn Geldvermögen sich auf wenige Menschen konzentrieren.
Mir glaubst du ja nicht.  

823 Postings, 1196 Tage AndreasN2silverfreaky

 
  
    #51947
11.11.12 16:05

Falsch. "Das System" muss gar nichts ausgleichen. "Das System" darf niemanden bevorzugen oder benachteiligen. Aber solange wir ReGIERungen haben wird sich das niemals ändern.

 

7086 Postings, 738 Tage silverfreakyNa denn gehen,

 
  
    #51948
11.11.12 16:10
wir in Richtung USA mit Lebensmittelmarken.Und die Politik macht die Hochfinanz.Ich wünsch uns allen noch viel Spass.  

3297 Postings, 1383 Tage Trencin@ silverfreaky - ALDI

 
  
    #51949
2
11.11.12 16:36

"... Aber das Verhältnis Vermögen - Leistung stimmt nicht."

Das Vermögen dieser Einzelunternehmer steckt m. M. zu 90% als Kapital im Geschäft (ALDI Nord bzw. ALDI Süd) selbst. ALDI expandiert bekanntlich ständig. Wenn diese Unternehmen ihrer Form nach AG's mit vielen Gesellschaftern wären, würde sich niemand über deren hohes Stammkapital "aufregen". Dieses Kapital wären aber auch in diesem Falle immer noch mehrheitlich in den Händen der Reichen ...

Gefühle sind so eine Sache, aber wie soll oder kann man überhaupt objektiv ermitteln, ob das Verhältnis von Vermögen und Leistung stimmt?

 

 

657 Postings, 1026 Tage 73696C626572@andreasn2

 
  
    #51950
11.11.12 16:37

du schreibst:

Und wenn du behauptest wenn einer reich geworden ist, dann hat er Andere  ausgeplündert magst du vielleicht sogar Recht haben. Aber wieso lässt  sich der Andere denn ausplündern ? Vermutlich sieht er das auch gar  nicht so, sondern ist froh über die Chance seine Familie zu ernähren.

na dann führ dir mal die unsaglichen hartz4-gesetze zu gemüte- quasi zwangsarbeit durch die hintertür.

ablehnung von arbeitsstellen wird mit leistungsentzug 'bestraft'. für die meisten besteht gar keine möglichkeit des sich nicht ausplündern lassens. irgendeine arge wollte sogar mal eine frau zur prostitution (!) verdingen. das wurde erst durch ein sozialgericht gekippt.

soviel zu diesem unseren tollen staat.....

 

 

 

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