Rösch Medizintechnik - Spritzen ohne Nadel.

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neuester Beitrag: 17.11.12 09:16
eröffnet am: 08.02.00 19:23 von: toscalon Anzahl Beiträge: 11
neuester Beitrag: 17.11.12 09:16 von: Bavarian.Luc. Leser gesamt: 1337
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40 Postings, 5195 Tage toscalonRösch Medizintechnik - Spritzen ohne Nadel.

 
  
    #1
08.02.00 19:23
wer weiß mehr über das Unternehmen?  

157 Postings, 5340 Tage VolatilRe: Rösch Medizintechnik - Spritzen ohne Nadel.

 
  
    #2
08.02.00 20:28
Aktie mit viel heißer Luft (Zeitschrift Telebörse 5/2000 S. 48) !!

Die Injex-Spritze ist ein Produkt der US-Firma Equidyne. Deren Geschäfte laufen schlecht (z.B. Umsatz 4/99 -63% zu 4/98; Verlust höher als der Umsatz !!)

Die Spritze wird nicht von der Krankenkasse bezahlt und kostet 922,20 DM. Handelsübliche Spritzensysteme für Diabetiker kosten unter 200 DM
=> Krankenhäuser (knappes Budget) und Privatpersonen können sich das Produkt nicht leisten.
In Norwegen wird das Injex-System von der Krankenkasse bezahlt; trotzdem nur 1000 Kunden in 3,5 Jahren !!

Umsatz 2000: 10,0 Mio Euro (davon 5,8 Mio durch Injex)
Umsatz 2001: 49,6 Mio Euro (davon 43,7 Mio durch Injex !)
Umsatz 2002: 89,1 Mio Euro

Gewinn 2000: 0,07 Euro/Aktie
Gewinn 2001: 1,30 Euro/Aktie
Gewinn 2002: 1,63 Euro/Aktie  (Quellen: vermutlich Emissionsprospekt, da in Zeitschrift Telebörse 5/00 und Aktionär 4/00 aufgeführt)

Der Aktionär sieht das ganze etwas positiver (aber deutlich weniger gut recherchiert!), jedoch sehr risikoreich. Empfiehlt jedoch Zeichnung !

Aktionärsstruktur:
41,4 % Equidyne; 43,8 % Concord Effekten
Nach dem Börsengang besitzt der Manager Andy Rösch nur noch 5,93 % davor noch 8,05 %, also erstens etwas Kasse machen und zweitens nur geringe Beteiligung !!

Ich hatte mich erst auch für die Aktie interessiert, denke aber dass sich diese Spritzen wegen des hohen Preises nicht in den Markt drängen können. Das Gesundheitssystem in Deutschland spart immer mehr und daher auch Krankenkassen, Krankenhäuser und Arztpraxen !
Da auch noch der Aktienmarkt zur Zeit überhitzt ist und die Erstnotiz erst am 24.02. stattfindet, also vermutlich in einer Korrektur/Seitwärtsbewegung werde ich nichtmal zeichnen und die Aktie auch sonst links liegen lassen.

Internetadressen:
http://www.roeschnet.com
http://www.visionix.com  

21 Postings, 5188 Tage kalleRe: Rösch Medizintechnik - Spritzen ohne Nadel.

 
  
    #3
08.02.00 20:40
Dazu kommt, das diese "Spritze"
1. sehr umständlich zu bedienen ist und daher für viele Diabetiker nicht in Frage kommt und
2. das ganze auch nicht schmerzfrei ist und größere Stellen als eine normale Spritze hinterläßt.
 

166 Postings, 5209 Tage bilboIhr müsst mal mit Diabetikern sprechen. Den meisten ist die

 
  
    #4
08.02.00 21:09
Spritze zu teuer, da ihnen die normalen (sehr guten) Spritzen bis 200,- DM nichts ausmachen.
Sind`s halt gewohnt.

Hab den Bericht auch gelesen. Der theoretische Marktwert ist absolut spekulativ und kann nicht erreicht werden, da nur ein Bruchteil der potentiellen Käufer sich so ein teures Ding zulegen.

Ist wie wenn ich Kontaktlinsen herstelle und von einem weltweiten Milliarden-Potential spreche. Leider müsste ich da erst noch die "paar" Brillenträger überzeugen.

mfG bilbo  

166 Postings, 5209 Tage bilboIhr müsst mal mit Diabetikern sprechen. Den meisten ist die

 
  
    #5
08.02.00 21:11
Spritze zu teuer, da ihnen die normalen (sehr guten) Spritzen bis 200,- DM nichts ausmachen.
Sind`s halt gewohnt.

Hab den Bericht auch gelesen. Der theoretische Marktwert ist absolut spekulativ und kann nicht erreicht werden, da nur ein Bruchteil der potentiellen Käufer sich so ein teures Ding zulegen.

Ist wie wenn ich Kontaktlinsen herstelle und von einem weltweiten Milliarden-Potential spreche. Leider müsste ich da erst noch die "paar" Brillenträger überzeugen.

mfG bilbo  

1 Posting, 5186 Tage RöschWer weiß mehr über das Unternehmen?

 
  
    #6
10.02.00 08:41
Das nadelfreie Injektionssystem INJEX(TM) wurde von der Rösch AG Medizintechnik, die auch die europäischen Patentrechte besitzt, zur Marktreife entwickelt. Das System wird in Deutschland hergestellt und ist seit September 1999 in der EU zugelassen. Es ermöglicht eine nahezu schmerzfreie Injektion, ist einfach zu bedienen und nimmt vielen Patienten die Angst vor der Nadel.

Über eine generelle Kostenerstattung wird der für die Krankenkassen zuständige Dachverband noch entscheiden. Bis zu diesem Zeitpunkt ist ein individueller Antrag bei der jeweiligen Versicherung notwendig.

In Norwegen wird das INJEX(TM)-System erst ab März 2000 erhältlich sein.

Nach dem Börsengang hält der Vorstandsvorsitzende Andy Rösch die gleiche Anzahl von Aktien wie vorher. Die prozentuale Veränderung der Anteile ist durch die Kapitalerhöhung im Börsengang bedingt. Dies stellt eine reine Verbesserung dar. Herr Rösch hat sich freiwilling zu einem Lock-up von 12 Monaten verpflichtet.

Wie bei jedem Börsengang eines Unternehmens ist der theoretische Marktwert eine Frage der Information. Der Businessplan der Rösch AG Medizintechnik berücksichtigt, dass nur ein Bruchteil (0,4%) der ca. 4,5 Millionen insulinpflichtigen Diabetiker in Europa das INJEX(TM)-System im ersten Jahr der Marktführung erwerben wird. Weitere Anwendungen in den Bereichen Lokalanästhesie, Impfungen, Allergien, Behandlung chronisch kranker Patienten im häuslichen Bereich sind in die Umsatzplanung nicht einbezogen.

Kommentar zum Beitrag der TELEBÖRSE „Schwindelnde Höhen“
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Der Beitrag der TELEBÖRSE Ausgabe 05 vom 27.01.00 bedarf der Richtigstellung, denn er enthält Falschinformationen und Falschaussagen. Der potentielle Aktionär hat ein Recht auf korrekte Informationen, denen wir hiermit nachgekommen.

Die Redakteurin hat den Vorstand, bestehend aus dem Vorstandsvorsitzenden, Herrn Rösch und dem Finanzvorstand, Herrn von zur Gathen sowie Herrn Frey, Leiter der INJEXÔ-Abteilung mit ca. 25 Jahren Erfahrung in der Pharmabranche, gesprochen. Äußerungen zu Planzahlen wurden vom Finanzvorstand und nicht Herrn Rösch gemacht.

In der Bild-Anschrift wird behauptet:

„Andy Rösch, 39, verspricht seinen Anlegern im ersten Jahr 400 Prozent Wachstum.“

Dazu halten wir fest:

Niemand, insbesondere nicht der Vorstand der Rösch AG Medizintechnik, hat Anlegern im ersten Jahr ein Wachstum von 400 % versprochen.

Die Redakteurin hat hier wohl den Umsatzsprung von ca. 5 Mio. im Rumpfgeschäftsjahr 1999 (das sieben Monate währte) zum Vergleich mit dem gesamten Geschäftsjahr 1999/2000 (12 Monate) gesetzt. Zur Klarstellung: wir streben eine Umsatzverdoppelung gegenüber einer vergleichbaren Vorperiode an.

Der Vorstandsvorsitzende, Herr Rösch, hat auf seiner Krawatte die Zielmarke des Rösch-Kurses natürlich nicht verewigt und hat dies auch nie geäußert.  

Die im zweiten Absatz gemachte Bemerkung „Der gelernte Gärtner, der zufällig in die .... kam“ stellt Herrn Rösch in ein falsches Licht. Herr Rösch hat nach seinem Abitur eine praktische Lehre im Gartenbau als Vorbereitung für das Studium Gartenbau-Architektur erfolgreich abgeschlossen. Er entschied sich 1985, eine Chance in der Medizintechnik bei der Hortmann AG, Neurootometrie, zu nutzen und sammelte auch international 15 Jahre Erfahrung in der Medizintechnik, wobei er neun Jahre als Geschäftsführer tätig ist. Herr Rösch hat der Redakteurin offen und ehrlich seine Geschichte erzählt, weil er zum Leben und zu den Zufällen des Lebens steht. In den USA werden solche Erfolgsstories gefeiert.

Die Bezeichnung „Heilbranche“ ist in unserem Duden, 21. Auflage, 1996, nicht vorhanden und die Medizintechnik bedarf keiner Abstempelung ins Negative.

Das Zitat: „Mittlerweile habe ich Spaß daran, die Banken über den Laufsteg spazieren zu lassen.“ Dieses angebliche Zitat von Herrn Rösch entspricht nicht der Wahrheit.

In Ihrem Bericht wird Herr Nelson, Vorstandsvorsitzender der Equidyne Corporation, zitiert. Dieses Zitat entspricht auch nicht der Wahrheit. Tatsache ist, dass der Markteintritt des INJEX* unabhängig von der Situation in Deutschland - Mitte diesen Jahres - in den USA stattfinden soll. Herr Nelson ist in den USA eine bekannte Persönlichkeit, die vormals bei Ely Lilly für den Bereich Insulin (1 Milliarde Umsatzvolumen) zuständig war.

Es spricht für sich, wenn dieser Diabetes-erfahrene Mann (in den USA als „Duke of Diabetes“ bekannt) zu dem kleinen Unternehmen Equidyne Corporation wechselt und mit 20 Jahren Diabeteserfahrung belegt, dass er an den Erfolg des INJEXä fest glaubt.

Das Marktpotential im Bereich Drug Delivery Systems beträgt laut Financial Times und einer Ermittlung über Data Monitor ca. DM 75 Milliarden.

Das Marktpotential in der Diabetes in Europa schätzen wir auch weiter auf DM 4,5 Milliarden. Daraus den Schluss zu ziehen und zu behaupten, dass wir der Ansicht sind, diesen Markt zu 100 % mit INJEXÔ bedienen zu können, ist falsch. Eine solche Behauptung ist von uns zu keiner Zeit aufgestellt worden.

Nachweislich gibt es in Europa ca. 4.5 Millionen Diabetiker, die sich mehrmals täglich spritzen. Ein Diabetiker wurde dabei mit einem nachvollziehbaren Umsatz von DM 1.000,-- pro Jahr kalkuliert.

Wesentlich ist die geplante Marktdurchdringung, die von der Rösch AG Medizintechnik angesetzt ist. Das Zahlenwerk der Rösch AG ist insgesamt konservativ aufgebaut und auch in dieser Weise von Branchenkennern bewertet worden. Zur Information: die von uns geplante Marktdurchdringung mit dem Verkauf von Injektoren an Diabetiker für 99/00 beträgt 0,42 %, für 00/01 ganze 2,83 %.

Bei einer möglichen, günstigeren Preisgestaltung für das INJEXÔ-System wäre die Nachfrage dementsprechend höher, die Marge geringer und der Produktionsdruck höher. Die Preisgestaltung geht konsequent mit der angesetzt niedrigen Marktdurchdringung konform.

Die Redakteurin hat auch Herrn von zur Gathen, den Finanzvorstand, gesprochen und von ihm die Informationen zu den Planzahlen erhalten. So sind mögliche Umsätze für den Einsatz des INJEX* in der Lokalanästhesie, Allergiebehandlung, Krebstherapie (und hier liegt schon ein Vertrag über ca. DM 1,8 Millionen vor), erektiler Dysfunktion, Einsatz beim Zahnarzt etc. und Verträge mit Pharmakonzernen auf drei Jahre überhaupt nicht berücksichtigt worden.

„Denn von den Krankenkassen wird für INJEX* kein Pfennig dazubezahlt.“ Eine solche Behauptung ist wiederum falsch. Es gibt bereits diverse Krankenkassen, die das System nachweislich erstatten.

In Bezug auf die Situation in Norwegen, möchten wir noch folgendes ergänzen: das bisher für die Konkurrenz tätige Unternehmen hat die Nachteile des Konkurrenzproduktes und die Vorteile des INJEXÔ erkannt und mit der Rösch AG Medizintechnik eine Vereinbarung zum Vertrieb in Norwegen unterzeichnet.

Ihre Redakteurin behauptet, dass Herr Rösch gegen alle Widerstände Partner in Europa sucht. Wie kann sie diese Widerstände belegen? Wir können das überwältigende Interesse am INJEXÔ bei der weltgrößten Medizintechnik-Messe MEDICA 99 belegen.

Analysten begutachteten das Interesse am Rösch-Stand und äußerten sich positiv und der WDR berichtete live im Fernsehen von den Highlights des Jahres, z.B. von INJEXÔ.

Die Rösch AG hat selbstverständlich Verträge abgeschlossen und diese Verträge können, wie fast alle Verträge, unter bestimmten Rahmenbedingungen gekündigt werden, von uns und vom Vertragspartner. Die Rösch AG hat Verträge vorzuweisen und keine reinen Luftprognosen. Jeder potentielle Aktionär wird rechtzeitig im Börsenprospekt die Fakten lesen können.

Wir freuen uns, dass in dem Artikel einer „von Röschs schnell entschlossenen Partnern“, die Firma Bauer & Thürridl GmbH & Co. KG, erwähnt wird. Um die tatsächliche Zeitspanne zwischen dem Fernsehauftritt und der Vertragsunterzeichnung mit dem o.e. Unternehmen aufzuhellen: die Fernsehsendung war Mitte November 1998, der Vertrag datiert vom 4. Oktober 1999. Dazwischen lag eine lange Zeit der genauen Prüfung einer Zusammenarbeit. Herr Bauer hat vorbildlich seine Mitarbeiter zum INJEXÔ schulen lassen und geht kompetent vorbereitet in die Betreuung der interessierten Kunden.

Es bleibt auch unverständlich, warum kein Patient zitiert wurde, der INJEX erfolgreich anwendet.
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Sollten noch Fragen unbeantwortet geblieben sein, sind wir selbstverständlich gern bereit, diese offen zu beantworten: Richtet die Fragen einfach an info@roeschnet.com

Vielen Dank und mit besten Grüssen aus Berlin

Die Rösch AG Medizintechnik
 

939 Postings, 5303 Tage Wulfman JackEquidyne ?

 
  
    #7
05.03.00 16:00
warum sind eigendlich deren verkaufszahlen um 63% niedriger als
im vorjahr. bei so "tollen produkten" eigendlich unverständlich.

so long

Wulfman Jack  

113 Postings, 5280 Tage StingrayRe: Rösch Medizintechnik - Spritzen ohne Nadel.

 
  
    #8
05.03.00 16:18
Moin!

Nur zur Information:

Die Fa. Pfizer (Viagra) arbeitet gerade an einem Insulin-Spray. Es wird einfach inhaliert.

Ich denke, dann kann die gute Fa. Rösch einpacken.

Vorsicht!!!

Gruß

Stingray  

5353 Postings, 1924 Tage Colealang lang ist es her ...

 
  
    #9
4
06.11.12 23:26

4606 Postings, 1162 Tage Bavarian.Lucky.7Vibrations?

 
  
    #10
1
17.11.12 09:14

4606 Postings, 1162 Tage Bavarian.Lucky.7was kam

 
  
    #11
2
17.11.12 09:16
denn raus am 07.12.2012?  

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