In der letzten Woche hat Q-Cells ein 28 MW großes Solarkraftwerk in Amsdorf fertig gestellt (Umsatz rd. 45 Mio. €), dann gab es Anfang Mai einen 7 MW-Auftrag von IKEA für ihre CIS-Module (Umsatz ca. 5 Mio. €) und heute die Bulgarienaufträge über 16 MW multikristallinen Module (Umsatz ca. 12 Mio. €). Viel besser geht ja fast nicht meht was da Q-Cells an Meldungen abgeliefert hat in den letzten drei Wochen.
Knapp vor der Insolenz Ende März wurden die kalifornischen Solarparks für den Energieversorger PG&E fertig gebaut (20 MW Cantua und 10 MW Giffen/Umsatz ca. 30 Mio. €). Beim kanadischen Starwood III-Projekt (60 MW) sind noch etwa 27 MW zu verbauen, nachdem in 2011 schon 33 MW verbaut wurden.
Durch die US-Projekte und dem deutschen Projekt hat Q-Cells in den ersten vier Monate in ihrem Projektgeschäft immerhin schon 58 MW verbaut. Ist schon sehr beachtlich.
Für das Unternehmen Q-Cells scheint es richtig gut zu laufen, zumindest was Absatz und Umsatz angeht, aber ob die Aktionäre davon profitieren werden, das steht auf einem ganz anderen Blatt Papier. Vor drei Wochen habe ich noch gedacht, dass Q-Cells den Debt Equity Deal ganz einfach in England so durchziehen wird wie er ursprünglich geplant war. Dann hätten die Q-Cells-Aktionäre wenigstens noch was von Q-Cells gehabt, aber mittlerweile sieht es doch eher nach einem Asset-Deal und einer teilweisen Zerschlagung aus und das würde bedeuten, dass die Q-Cells-Aktionäre mit ganz großer Wahrscheinlichkeit leer ausgehen werden. |