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Praktiker - von nun an darf gezockt werden -

Seite 1 von 78
neuester Beitrag: 24.11.14 19:52
eröffnet am: 10.07.13 21:47 von: KarstenBarth Anzahl Beiträge: 1940
neuester Beitrag: 24.11.14 19:52 von: ThomasZuer. Leser gesamt: 168149
davon Heute: 251
bewertet mit 10 Sternen

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121 Postings, 1218 Tage KarstenBarthPraktiker - von nun an darf gezockt werden -

 
  
    #1
10
10.07.13 21:47
Nachdem die Insolvenz der Praktiker AG soeben über die Ticker gelaufen ist darf nach dem zu erwartenden massiven Kurssturz die nächsten Tage und Wochen ordentlich gezockt werden.

Kommt die rettende Hand aus dem Nichts, selbst wenn eines ist klar die Altaktionäre werden nach Abschluss jedweden Verfahrens so gut wie mit leeren Händen dastehen!!!

Auf in den nächsten Inso-Zock!

good investing

KarstenBarth

Moderation
Moderator: Pichel
Zeitpunkt: 05.08.13 12:19
Aktion: Forumswechsel
Kommentar: Falsches Forum

 
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1914 Postings ausgeblendet.

12427 Postings, 1692 Tage tbhomyHelp123

 
  
    #1916
06.11.14 11:08
Kein Moralapostel, auch wenn das so scheinen mag. Ob und was die Ariva-Leser mit den Informationen in meinen Postings im Allgemeinen anfangen, interessiert mich nicht. Das unterscheidet mich von einem Apostel.

Ich nehme Informationen und ich gebe sie. Eigentlich definiert sich u.A. dadurch auch die "Diskussion".
 

12427 Postings, 1692 Tage tbhomyriverstone...Nennt man...

 
  
    #1917
06.11.14 11:10
das Folgende nicht wertfrei "Werbung machen"?

"Es geht hier schlicht und ergreifend darum, den Zug ins Rollen zu bringen....dann wird die Masse darauf aufmerksam und der Rest passiert hier ganz alleine."  

197 Postings, 993 Tage riverstoneDa gebe ich Dir...

 
  
    #1918
06.11.14 11:16
...recht- so kann man es auch bezeichnen.
Wie auch immer, es ist ja immer das gleiche Spiel mit solchen Werten.
Natürlioch ist es ein gefährliches Spiel, dass man dann auf seinen Stücken sitzen bleibt, aber man kann auch schöne Gewinne damit einfahren....

Wenn der Boden auf der 0,01 halt, was derzeit danach aussieht, weil keine Stücke ins bid verkauft warden und die 0,011 immer wieder weggekauft wird, wird es hier m.M. nach zu steigenden Kursen kommen.

Aber natürlich muss das nicht so sein - einfache Spekulation aufgrund sich immer wieder wiederholender Muster bei solchen Werten......  

12427 Postings, 1692 Tage tbhomyriverstone

 
  
    #1919
06.11.14 11:39
Zocken heisst ja, dass es (Kurs-)gewinner und (Kurs-)verlierer gibt. Wie sagt man doch so schön: "Das Geld ist nicht weg, es hat nur ein Anderer" ;-)

Wie mag das aber für einen außenstehenden Markteilnehmer in Praktiker-Aktien aussehen, der nicht in Börsenforen, z.B. speziell Ariva, liest?  

197 Postings, 993 Tage riverstoneIch nehme an ...

 
  
    #1920
2
06.11.14 11:55
.. so wie ich...
Kurs von über 0,02 auf 0,01-0,012 runter....starker Boden bei 0,01....eventuell einen Zock wert.....:-)  

514 Postings, 2077 Tage JamannnBlick zurück lasst vll. die Zukunft verstehen..

 
  
    #1921
4
07.11.14 00:58
Ich glaube "riverstone" und "tbhomy" haben mich verstanden, was ich in viel Text sagen wollte :-) Deshalb halte ich mir heute kurz. Ich will hier bestimmt keine Werbung machen, jeder ist seines Glückes selber Schmied, gerade bei Hot Stocks ist Vorsicht, gute Selbsteinschätzung und -beherrschung sowie vorallem Timing das A und O. Um meine langfristigen Investments muss ich mich ja nicht jeden Tag oder Woche kümmern, da ist so ein aufstrebender Biotech, Semiconductor, GreenTech Wert, ein Turnaround Kandidat oder ein Inso-Wert eine schöne Sache mit höherem Chance-Risiko-Verhältnis, sich einzuarbeiten, engmaschig zu beobachten und seine Anlageentscheidung zu treffen - man kann einfach nicht jede Kursschwankung plausibel erklären und das muss man auch nicht. Stimmt, ich wollte ja zurück zu Praktiker kommen!!

Mitte August hat sich der Wert von 0,007 auf 0,021 innerhalb von ein paar Tagen verdreifacht, die News (Genehmigung Verkauf polnischer Filialen sowie Presseartikel zur staatsanwaltschaftlichen Ermittlung i.S.d. Insolvenzverschleppung) können es zeitlich nicht gewesen sein. Der Wert hier wurde massiv durch die großen Verkäufe der Blockholder Mitte / Ende 2013 nach unten gezogen, keine News zu den Verkäufen und deren Erlösen haben sein übriges getan, dass vielleicht kein wirkliches Interesse an dem Insolvenzverfahren aufgekommen ist (meine Mutmaßung), anders kann ich mir das sehr geringe Volumen hier, speziell bei der Anleihe nicht erklären. Mein Ausgangspunkt zum recherchieren war, dass ich nicht glauben konnte und wollte, dass solch einem jedermann bekannten Firmenwert im Insolvenzprozess vollkommen unbeachtet bleibt. Es gibt noch eine Menge Gläubiger die Klarheit haben wollen (siehe SdK) sowie auch Eigentümer z.B. de Krassny + (*) und vor allem Altaktionäre die hier (vor und nach der Kapitalerhöhung (**) zu Kursen über 1,00€ eingestiegen sind, vielleicht ihr Investment noch nicht ganz abgeschrieben haben oder zwischenzeitlich mit deutlich mehr Einsatz verbilligt haben.

(**) Zur Erinnerung Kapitalerhöhung 12/2012: 55 Mio. Aktien zu 1,08€ -> 55% gezeichnet von Altaktionären, Rest von Donau Invest. Jetzt aufpasen: Kapitalerhöhung spülte Ende 2012 60 Mio.€ und dadurch auch Zugang zu 45 Mio.€ neuen Krediten macht in der Summe 105 Mio.€ (!!!). Rund 80 Mio.€ wurden seit 2011 für Berater ausgegeben, allein 70 Mio.€ in 2011 und 2012, in 2013 ca. 10 Mio.€. Siehe unten Liquidität von 35 Mio.€ hätte ausgereicht um Insolvenz abzuwenden - ich weiß es ist alles sehr verkürzt dargestellt - aber die Frage finde ich berechtigt: Missmanagement ?? Warum Verweigerung zur UN-Fortführung durch Investoren von Seiten der UN-Gremien und Gläubiger??
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/...lionen-aktien/7525392.html
http://www.wiwo.de/unternehmen/handel/...ro-fuer-berater/8673828.html
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...-euro-fuer-berater-1.1751327

(*) Eigentümer JA 2012:
9,99% Donau Invest (Österreich) -> Alain de Krassny
9,61% Maseltov (Zypern) -> Isabella de Krassny
5,58% Semper Constantia (Österreich)  
4,86% Goldman Sachs Group (USA)
3,05% Dimensional Holding (USA)
=> S. 93/94: Streubesitz 80,40%, da nur Donau Invest & Maseltov dem Festbesitz zuzurechnen sind.
http://www.lebensmittelzeitung.net/unternehmen/.../pdfs/1/1859-gb.pdf

Interview 11/2012 Isabella de Krassny: Die Schickedanz bzw. Schaeffler von Praktiker ;-)
http://www.daf.fm/video/...-sich-in-2-jahren-verdoppeln-50158575.html [Zum Schmunzeln oder besser zum Weinen, ich sag nur - "ich weiß gar nicht ob PRAKTIKER Tiernahrung hat" - 03:10.

Lest mal Äußerungen von der Familie de Krassny kurz nach der Insolvenzanmeldung (Sommer / Herbst 2013), da gibt es viele, nachfolgend nur 2 Artikel aus 07/2013 und 08/2013. Die sind richtig Sauer (nett ausgedrückt), dass Vorstand und Aufsichtsrat nicht um eine positive Fortführungsprognose gekämpft haben, Investoren sollen bereit gestanden haben (***), die Kostenexzesse der Verwaltung und speziell der externen Berater sowie generell Missmanagement und Seilschaften sehen sie als komplettes Vorstand- und Kontrollversagen an. Man mag über die (speziell nach dem Interview oben denken was man will) aber die haben eine Menge Geld und werden rechtlich sicher alles ausloten, um zu versuchen sich ihr Ansehen in der Finanzwelt zu rehabilitieren. Sie kämpft für sich als ehemalige Eigentümern (persönlicher Schaden lt. Frau de Krassny ~15 Mio€) auf Schadensersatz, aber dies ist ebenfalls pure PHANTASIE für die Aktionäre hier.
(***) Liquiditätsspritze von 35 Mio.€ hätte Insolvenz abwenden können - 40 Mio.€ wären von Investoren bereit gestanden.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/...en-rauskaufen/8492112.html
http://www.capital.de/themen/praktiker-das-leichenbauhaus.html
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...-euro-fuer-berater-1.1751327

Ich wollte mich kurz halten - Sorry - das nächste Mal - Versprochen!!!  

197 Postings, 993 Tage riverstoneJamannn

 
  
    #1922
07.11.14 07:47
Vielen Dank furs kurz halten :-):-)
Danke wieder für den überaus informativen und wertvollen Beitrag!!!!!!  

1058 Postings, 2331 Tage miracula@Jamann: vielen Dank für Deine Infos

 
  
    #1923
07.11.14 08:01
und Deine Mühe  

514 Postings, 2077 Tage JamannnFrist Schadensersatzansprüche bis Ende 2014 (!)

 
  
    #1924
2
09.11.14 12:29
Justiz ermittelt wegen Insolvenzverschleppung
Inzwischen ermitteln die Staatsanwaltschaften in Saarbrücken und Hamburg gegen frühere Manager der Baumarktkette. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung stehen fünf ehemalige Vorstandsmitglieder des Unternehmens im Verdacht der Insolvenzverschleppung, unter ihnen die früheren Praktiker-Chefs Thomas Fox und Armin Burger. Falls sich der Verdacht bestätigt, könnte es Schadensersatz geben - so die Hoffnung des Insolvenzverwalters.

Auch die Berater im Visier der Insolvenzverwalter
Und nicht nur die Vorstände könnten belangt werden, sondern unter Umständen auch die Berater. „Die Manager werden sich mit Sicherheit auf die Berater zurückziehen“, sagt Insolvenzverwalter Groener. Doch gerade der hohe Berateraufwand stehe ja auch in der Kritik, „und dieser Aufwand muss sich natürlich in Ergebnissen niederschlagen“, so der Insolvenzverwalter. „Wenn man hier beraten hat um des Beratens will und um Honorar abzukassieren, dann wird man das auf Schadensersatzansprüche prüfen müssen.“ 

Die Zeit läuft
Zurzeit wird im Auftrag der Insolvenzverwalter ein Gutachten von einem Wirtschaftsprüfungsunternehmen zu dem Fall erstellt. Auf dieses Gutachten wartet nun auch die Staatsanwaltschaft. Das Gutachten soll im Herbst vorliegen. Und die Zeit läuft: Schadensersatzansprüche können nur noch in diesem Jahr angemeldet werden.

Auszug aus: http://www.sr-online.de/sronline/sr3/uebersicht/.../praktiker116.html

Gutachten im Auftrag des IV sollte bald vorliegen, auch für Staatsanwaltschaft relevant. Frage nach dem Zeitpunkt der Insolvenzreife maßgeblich für Schadensersatzforderungen ggü. Vorstand / Aufsichtsrat, Berater u./o. Prüfer. Frist zu Anmeldung der Schadensersatzforderungen bis Jahresende (!), da innerhalb des Jahres in dem Kenntnis über möglichen Tatbestand der Insolvenzverschleppung erlangt wurde, dieser auch angezeigt werden muss.

Fazit: IV kämpft für Schadensersatz durch Haftung Dritter, um Insolvenzmasse und somit auch Quote zu verbessern. Die Staatsanwaltschaft prüft auf eigenes Verlangen (oder durch Antrag von Gläubigern oder ehem. Eigentümern z.B. de Kassney) ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen verantwortliche Personen. Im Zuge eines Schadensersatzanspruchs stellt sich ebenfalls die grundsätzliche Frage, ab welchem (früherem) Zeitpunkt hätte diese angemeldet werden müssen, um die (frühere größere) Maße für Gläubiger und Eigentümer zu schützen. Somit stehen auch die aus der (ggf. verspäteten) Insolvenzanmeldung resultierenden Rechtsgeschäfte (hohe Beraterkosten, neue Kredite, Liquidierung der Masse z.B. Verkauf Töchter) und Forderungen der Gläubiger (z.B. Forderungen von verbundenen Unternehmen) zur Disposition und es muss geklärt werden, ob diese a) überhaupt rechtens sind und b) wer für den Schaden haftet. Man fragt sich: "Was wäre gewesen, wenn ..".

=> Ich glaube eine Belebung wird sehr bald kommen und positive Nachrichten bedeuten auch immer gleich Phantasie!  

31 Postings, 1407 Tage FrankyyPositive Aussichten...

 
  
    #1925
10.11.14 12:54
...mal hoffen das es was bewirkt. :-)

Wie wir von euch die aktuelle BID/ASK Lage im Orderbuch eingeschätzt?  

514 Postings, 2077 Tage JamannnVerurteilung v. Middelhoff - richtungsweisend?

 
  
    #1926
1
14.11.14 14:17
Nach der heutigen Verurteilung des ehemaligen Arcandor-Chef Thomas Middelhoff zu drei Jahren Haft  wegen Untreue (primär private Firmenflüge) und Steuerhinterziehung bleibt festzustellen: "Manager müssen sich warm anziehen, gerade im Insolvenzfall da die Insolvenzverwalter genau prüfen, ob strafrechtliche u./o. zivilrechtliche Forderungen durchsetzbar sind". Bei Thomas Middelhoff war es auch der Insolvenzverwalter, der auf die Klägerbank das Verfahren ins Rollen gebracht hat.

Richtungsweisend für Praktiker?
Zum einen geht es bei Praktiker um die Insolvenzverschleppung (1.), im Fokus stehen die früheren Konzernvorstände Thomas Burger (ehem. Aldi) und Thomas Fox (kurioserweise ehem. Karstadt). Jedoch stehen auch weitere relevante Sachverhalte im Fokus, die ebenfalls einen möglichen Rückschluss auf zivilrechtliche Ansprüche (bzw. Untreue siehe Arcandor) zulassen:
2.) Externe Beraterkosten  (2a zivilrechtlich und 2b strafrechtlich)
3.) Darlehnsvergabe von Wiener Privatbank "Semper Constantia" (ehem. 5,58% Anteil, siehe JA 2012)
4.) Schmiergeldzahlungen für Kläger gegen Kapitalerhöhung

Fazit: Der IV macht seinen Job und das ist auch gut so - hier ist noch sehr vieles zu klären, das heutige Middelhoff Urteil ist m.M. nach richtungsweisend für alle IV nicht aufzugeben und die Interessen der Gläubiger / Eigentümer bestmöglichst zu vertreten (auch durch lange Gerichtsverfahren hinweg), nicht vor großen Namen zurück zu stecken und somit rechtlich alle möglichen Schritte unternehmen, die Verursacher zu stellen und finanzielle Ansprüche durchzusetzen. Mein gesunder Menschenverstand sagt mir "da stimmt etwas nicht" (vgl. Post #1921): Kapitalerhöhung 60 Mio.€ + Kredite 45 Mio.€ = 105 Mio.€ (!!!) Frische Liquidität in Dezember 2012, dann Insolvenzanmeldung im Juli 2013 aufgrund von Liquiditätsengpass i.H.v. 35 Mio.€ - ca. 6 Monate später sind 140 Mio.€ ausgegeben worden - da bin ich mal auf das Gutachten und das Vorgehen des IV gespannt - das riecht förmlich nach Untreue bzw. Managementversagen (fahrlässig oder vorsätzlich)!!


Zu 1.) Prüfung Ansprüche wegen Insolvenzverschleppung gegenüber ehem. Konzernvorstände

"Genau ein Jahr nach der Praktiker-Pleite ermittelt laut Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ neben der Staatsanwaltschaft Hamburg nun auch die Staatsanwaltschaft Saarbrücken gegen insgesamt fünf ehemalige Vorstandsmitglieder der Baumarktkette. Der Verdacht: Insolvenzverschleppung. Im Zentrum der Ermittlungen stehen laut den Informationen der Zeitung die früheren Praktiker-Chefs Thomas Fox und Armin Burger. Thomas Fox hatte zuvor bereits als Sanierer beim angeschlagenen Warenhauskonzern Karstadt gewirkt. Burger managte vor seiner Zeit bei Praktiker bereits das Handelsunternehmen Aldi. Bereits im Dezember berichtete die Wirtschaftswoche, dass die Staatsanwaltschaft Hamburg dem Verdacht der Insolvenzverschleppung durch drei frühere Konzernvorstände nachgehe. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken untersuchte damals zudem eine „mögliche strafrechtliche Relevanz eines kurz vor der Insolvenz veranlassten Abschlusses eines Beratervertrages“, zitierte das Blatt damals einen Sprecher. Allein 2011 und 2012 seien auf Konzernebene rund 43,2 Millionen Euro für externe Berater bezahlt worden, heißt es in dem Bericht. Es könne „noch keine Aussage darüber getroffen werden, welcher der Beschuldigten überhaupt für eine unterlassene Insolvenzantragsstellung strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden könnte“, zitiert die „SZ“ Staatsanwalt Thomas Reinhardt, Sprecher der Staatsanwaltschaft Saarbrücken. Entscheidend dafür sei der Zeitpunkt der Zahlungsunfähigkeit von Praktiker, worüber bis frühestens diesen Herbst ein Gutachten urteilen soll." http://www.wiwo.de/unternehmen/handel/...-bei-praktiker/10178646.html

"Auch in Hamburg laufen Ermittlungen. Dort geht die Staatsanwaltschaft dem Verdacht der Insolvenzverschleppung durch drei frühere Konzernvorstände nach, bestätigte ein Sprecher der Behörde dem Magazin." http://www.wiwo.de/unternehmen/handel/...iker-vorstaende/9215882.html

Zu 2a) Prüfung Zivilrechtliche Forderungen wegen hohen externen Beraterkosten

"Merkwürdiger Beratervertrag kurz vor der Insolvenz: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen frühere Vorstände von Praktiker. Den externen Experten wurden dabei offenbar recht hohe Summen bezahlt. [..] Nach Angaben der "Wirtschaftswoche" wurden bei Praktiker allein 2011 und 2012 auf Konzernebene rund 43,2 Millionen Euro für externe Berater bezahlt. Zivilrechtliche Forderungen? Dem Bericht zufolge prüfen die Insolvenzverwalter darum auch mögliche zivilrechtliche Ansprüche. Die Insolvenzverwalter unterstützen natürlich die Arbeit der Ermittlungsbehörden, äußern sich aber nicht zu Details, sagte der Sprecher der Insolvenzverwalter Christopher Seagon und Jens-Sören Schröder, Holger Voskuhl." http://www.welt.de/wirtschaft/article122937455/...aktiker-Pleite.html

Zu 2b) Strafrechtliche Relevanz eines kurz vor Insolvenz geschlossenen Beratervertrages

"Gegen frühere Vorstände des Baumarktkonzerns Praktiker wird ermittelt. Dabei geht es um die „mögliche strafrechtliche Relevanz eines kurz vor der Insolvenz veranlassten Abschlusses eines Beratervertrages“, bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Saarbrücken der WirtschaftsWoche. http://www.wiwo.de/unternehmen/handel/...iker-vorstaende/9215882.html

Zu 3.) Prüfung zivilrechtlicher Ansprüche gegen Wiener Privatbank "Semper Constantia"

"Parallel überprüfen die drei beteiligten Insolvenzverwalter – Udo Gröner, Christopher Seagon und Jens-Sören Schröder – derzeit, ob und welche zivilrechtlichen Ansprüche im Zusammenhang mit Praktiker-Pleite geltend gemacht werden können. Von besonderem Interesse sei dabei zum einen die Rolle der Wiener Privatbank Semper Constantia und privater Investoren aus dem Umfeld der Bank bei der Vergabe eines Darlehens an Praktiker." http://www.wiwo.de/unternehmen/handel/...iker-vorstaende/9215882.html

Zu 4.) Prüfung auf Schmiergeldzahlungen für Kläger gegen Kapitalerhöhung

"Zum anderen dürften die Insolvenzverwalter all jene Honorare und Zahlungen im Detail prüfen, die im Zusammenhang mit der Hauptversammlung des Konzerns im Juli 2012 stehen. Dabei war eine Kapitalerhöhung beschlossen worden, gegen die es in der Folge mehrere Anfechtungsklagen gab. Unternehmensinsider vermuten, dass an die Kläger Zahlungen geleistet wurden, damit diese die Klagen zurücknehmen." http://www.wiwo.de/unternehmen/handel/...iker-vorstaende/9215882.html  

3635 Postings, 1536 Tage Help123Na ja

 
  
    #1927
14.11.14 14:39
ohne News hier nix los!  

514 Postings, 2077 Tage JamannnLöschung

 
  
    #1928
1
14.11.14 14:57

Moderation
Moderator: Happy End
Zeitpunkt: 14.11.14 15:10
Aktion: Löschung des Postings
Kommentar: Löschung auf Wunsch des Verfassers

 

514 Postings, 2077 Tage JamannnRegelinsolvenz vs. Planinsolvenz

 
  
    #1929
1
14.11.14 15:01
Praktiker hat Regelinsolvenz angemeldet -  Chance auf Planinsolvenz mit vorläufiger Eigenverwaltung (Schutzschirmverfahren) und überzeugendes Sanierungskonzept  wurde vertan (!)

Sehr guter Artikel: http://www.buchalik-broemmekamp.de/fileadmin/...raktikerinsolvenz.pdf

Die Praktiker-Insolvenz oder wie man es nicht machen sollte
Mit dem ESUG (Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen) hat der Gesetzgeber neue Möglichkeiten geschaffen, ein Unternehmen durch Insolvenz zu sanieren. Neben der Stärkung von Gläubigerrechten bietet das neue Insolvenzrecht dem Schuldner die Möglichkeit, eine Sanierung in (vorläufiger) Eigenverwaltung durchzuführen. Die Baumarktketten Praktiker und Max Bahr entschieden sich aber für die Regelinsolvenz und vergaben damit die Chance, alle Möglichkeiten zur Generierung von Liquidität im Antragsverfahren auszuschöpfen.

Auszug von Seite 2:
"Die Berater scheinen – mehr aus Furcht vor einem bekannten Hamburger Insolvenzrichter denn aus rechtlicher Notwendigkeit – einen Antrag zunächst in Hamburg gestellt zu haben und sind dann, nachdem er wohl bei dem „falschen“ Richter ankam, nach Saarbrücken gewechselt. Es darf bezweifelt werden, dass ein Verfahren dieser Größenordnung in einer Interdependenz zwischen zwei Gerichten (Hamburg und Saarbrücken) und drei Verwaltern (Seagon aus Heidelberg, Gröner aus Saarbrücken und Schröder aus Hamburg, der dann letztlich für Max Bahr bestellt wurde), sinnhaft und vor allem erfolgreich abgewickelt werden kann. Nun wird ein großer Teil des Unternehmens zerschlagen und nur einzelne Teile werden von Wettbewerbern übernommen. Das belegen auch die Pressemitteilungen der letzten Wochen. Eine große Lösung wäre wohl nur im Rahmen einer Planinsolvenz in (vorläufiger) Eigenverwaltung möglich gewesen. Diese Chance hat man aufgrund des viel zu späten Handelns vertan, was um so weniger nachvollzogen werden kann, da beide Unternehmen schon seit Monaten betriebswirtschaftlich und insolvenzrechtlich hochkarätig beraten wurden und es Insolvenzgerüchte schon seit mehr als einem Jahr gibt. [..] Planinsolvenz in (vorläufiger) Eigenverwaltung wäre die richtige Plattform für das an sich überzeugende Sanierungskonzept bei Praktiker und Max Bahr gewesen basierend auf der Umflaggung der profitableren Märkte in Max Bahr."  

33 Postings, 91 Tage Matti73Hallo wenn mann die letzten Wochen beobachtet hat

 
  
    #1930
1
14.11.14 17:28
Einer gut gesammelt. Der Ausbruch kommt dieses Jahr noch. Und das bei der Insolvenz nicht alles sauber gelaufen ist, ist doch auch klar. Es wird spannend
 

75 Postings, 1424 Tage jmiconorsspannend

 
  
    #1931
2
17.11.14 15:05
wenn dann die anleihe noch hins. evtl. quote. die tage auch nett gestiegen.  

197 Postings, 993 Tage riverstoneUnd wieder größere.....

 
  
    #1932
2
17.11.14 21:01
....Käufe über Tradegate nach Börsenschluss.
Kommt jetzt schon öfters vor.....vielleicht kommt der nächste Schwung schneller als erwartet.....  

3635 Postings, 1536 Tage Help123Keine Umsätze mehr!

 
  
    #1933
1
19.11.14 10:14
Schade ich wollte doch noch unter 1 Cent kaufen!  

2507 Postings, 964 Tage Monaco1BID immer stärker

 
  
    #1934
19.11.14 14:55
wann fliegt der Deckel?  

3635 Postings, 1536 Tage Help123Bringt alles nix wenn keiner etwas kauft

 
  
    #1935
1
19.11.14 14:58
Also mal ran @Monaco s  

197 Postings, 993 Tage riverstone@Monaco

 
  
    #1936
1
19.11.14 15:40
Stimmt - jetzt hat sich schon recht ordentliches bid auf der 0,011 aufgebaut.
Zu diesen Kursen ist vor einigen Tagen noch immer ein bisschen im ask gelegen.
Druck wird größer - nur eine Frage der Zeit hier.
Verkaufen tut anscheinend keiner hier zu diesen Kursen......
Spannend wann es losgeht und wieviele, einschliesslich mir, an der Seitenlinie warten zum nächsten Ausbruch!  

2507 Postings, 964 Tage Monaco1bin auch weiterhin in Lauerstellung

 
  
    #1937
19.11.14 16:00
;-))  

514 Postings, 2077 Tage JamannnErklärung für das Orderbuch?

 
  
    #1938
1
19.11.14 19:59
Das Orderbuch verstehe ich hier nicht ganz, entsprechend größere Blöcke (gerade im ASK) werden eingestellt / rausgenommen, trotz Markttiefe (Orders am GG) fehlt einfach das Volumen. Wer mir jemand das Orderbuch erklären kann, würde ich mich freuen ;-) Wenn entsprechende News kommen (wie ich sie nach dem Gutachten erwarte), dann ist es auch egal ob man zu 0,01€, 0,012 oder 0,016€ gekauft hat, denn dann kann es schnell in Richtung 0,03€, 0,05€ oder 0,1€ gehen. Ich erinnere auch an die Altaktionäre (beziehe mich nur auf den Steubesitz von 45%), die bei 1,50€ gezeichnet haben Ende 2012 und von diesem EK aus verbilligen (oder mit Verlust verkaufen) mussten. Mitte November bei dem kurzen Zock  auf 0,021€ (ohne News!!!) war das Volumen (Geldvolumen) ja auch sehr dünn (in der Spitze 8-14 Mio. Shares), vgl. historische Kurse auf XETRA (STU & Co. deutlich geringer)

     Datum Eröffnung   Schluss Tageshoch Tagestief   Volumen          §
15.09.2014    0,0160    0,0150    0,0160    0,0150 1.005.785          §
12.09.2014    0,0160    0,0160    0,0210    0,0150 8.360.757          §
11.09.2014    0,0150    0,0160    0,0160    0,0140   869.283          §
10.09.2014    0,0150    0,0160    0,0160    0,0140   944.305          §
09.09.2014    0,0170    0,0150    0,0170    0,0150 1.297.586          §
08.09.2014    0,0150    0,0170    0,0190    0,0150 8.477.299          §
05.09.2014    0,0140    0,0170    0,0170    0,0130 3.488.793          §
04.09.2014    0,0140    0,0140    0,0140    0,0130   413.499          §
03.09.2014    0,0120    0,0130    0,0140    0,0120 2.008.810          §
02.09.2014    0,0140    0,0140    0,0160    0,0110 3.591.055          §
01.09.2014    0,0130    0,0130    0,0130    0,0120   850.750          §
29.08.2014    0,0100    0,0120    0,0120    0,0100   136.500          §
28.08.2014    0,0110    0,0120    0,0120    0,0100 1.883.434          §
27.08.2014    0,0140    0,0120    0,0140    0,0110 2.646.582          §
26.08.2014    0,0090    0,0130    0,0130    0,0090 6.809.033          §
25.08.2014    0,0080    0,0090    0,0100    0,0080   778.000          §
22.08.2014    0,0090    0,0080    0,0100    0,0080 1.502.301          §
21.08.2014    0,0100    0,0090    0,0100    0,0080 6.017.472          §
20.08.2014    0,0140    0,0090    0,0160    0,009014.134.398          §
19.08.2014    0,0090    0,0130    0,0130    0,008018.262.677          §
18.08.2014    0,0080    0,0080    0,0080    0,0070 1.296.430          §
15.08.2014    0,0070    0,0080    0,0080    0,0070§28.081  

514 Postings, 2077 Tage JamannnErgänzung

 
  
    #1939
2
19.11.14 22:04
.. natürlich meine ich Kapitalerhöhung 12/2012 zu 55% von Altaktionären (aus dem Streubesitz) gezeichnet zu 1,08€/Share (siehe #1921) und das Volumen vom 15.08. bis 15.19. lag in der Spitze 8 - 18 Mio. Shares, das entsprechende Geldvolumen kann sich jeder errechnen, auch wenn es im Vergleich zum aktuellen Volumen < 1 Mio. / Tag deutlich mehr ist, finde ich es trotzdem wenig bei entsprechender News. Praktiker ist in Vergessenheit geraten - nach nur 1 Jahr - man vermisst die Markte eben nicht, (zu viele Substitute im DIY Markt), aber die ehemaligen Aktionär und Gläubiger, werden bei dem Insolvenzprozess sicher genau hinschauen -> jetzt ist der IV dran: News bitte!!! ;-)  

17 Postings, 2986 Tage ThomasZuernPlaninsolvenz wäre noch schlimmer gewesen!

 
  
    #1940
24.11.14 19:52
Zunächst möchte ich Jamann loben, denn er hat sehr wichtige Beiträge zu Gunsten der Praktiker AG verfasst. -- Bezüglich seines Artikels Nr. 1929 irrt Jamann aber, wenn er den Umstand beklagt, dass für Praktiker keine Planinsolvenz in Eigenverwaltung zustande gekommen sei.  Im Zustand des schlimmen Unglücks, das über Praktiker-Aktionäre hereingebrochen ist, haben wir zumindest das begrenzte Glück gehabt, dass es für die AG keine Planinsolvenz in Eigenverwaltung gegeben hat!  --- Bei der Planinsolvenz hätte es einen debt-to-equity-Swap gegeben, und zugleich wäre das Grundkapital im Verhältnis 100 zu null herabgesetzt worden. Einige Wochen später wären die Praktiker AG-Aktien aus unseren Depots als wertlos herausgebucht worden. Eine solche Handhabung ist bei Pfleiderer und bei IVG geschehen: die dort vorhandenen Aktionäre haben ihre Aktien zu 100 Prozent verloren. Wir haben wenigstens noch die Praktiker-Anteilscheine.  

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