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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 50 von 1134
neuester Beitrag: 30.10.14 22:35
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 28344
neuester Beitrag: 30.10.14 22:35 von: zaphod42 Leser gesamt: 1506007
davon Heute: 4999
bewertet mit 82 Sternen

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33057 Postings, 5481 Tage KickyJetzt gilt für die Fed das Evans Gesetz

 
  
    #1226
6
12.12.12 19:09
...rather than the Fed promising to keep rates low until 2015 (or some other arbitrary date) the promise is now to keep rates low until we've hit either 6.5% unemployment or 2.5% inflation....
. In particular, the Committee decided to keep the target range for the federal funds rate at 0 to 1/4 percent and currently anticipates that this exceptionally low range for the federal funds rate will be appropriate at least as long as the unemployment rate remains above 6-1/2 percent, inflation between one and two years ahead is projected to be no more than a half percentage point above the Committee?s 2 percent longer-run goal, and longer-term inflation expectations continue to be well anchored.....

The fact that the Fed is going to hard thresholds now is definitely a surprise....

Read more: http://www.businessinsider.com/...es-evans-rule-2012-12#ixzz2ErX14pkZ  

14082 Postings, 3026 Tage Malko07Fed ramps up stimulus ...

 
  
    #1227
4
12.12.12 19:16

14082 Postings, 3026 Tage Malko07Auch der Kopf stinkt

 
  
    #1228
7
12.12.12 19:23
Verdacht der Staatsanwaltschaft - Ermittlungen gegen Deutsche-Bank-Chef Fitschen - Wirtschaft - Süddeutsche.de
Die Ermittlungen zum Umsatzsteuerbetrug bei der Deutschen Bank erreichen die Chefetage: Die Staatsanwälte interessieren sich auch für Konzernchef Jürgen Fitschen und Finanzvorstand Stefan Krause. Die beiden Manager sollen 2009 eine problematische Umsatzsteuererklärung der Bank unt ...
 

20752 Postings, 3994 Tage permanentDeflation durch Amazon

 
  
    #1229
15
12.12.12 19:55

Wellenreiter-Kolumne vom 12. Dezember 2012
Deflation durch Amazon

Vor einigen Tagen betrat ich ein ortsansässiges Musikhaus, um ein Weihnachtsgeschenk zu kaufen. Jemand aus dem Verwandten-/Freundeskreis hatte sich eine so genannte "Loop Station" gewünscht. Damit ist es möglich, per Gitarre oder Stimme Musik in einem Live-Auftritt aufzunehmen und wiederholt abzuspielen.

Der junge Inhaber gab mir ein entsprechendes Gerät in die Hand. Das Preisschild verkündete 307 Euro. Er sagte, "da könne man noch was machen". Er entschuldigte sich und ging ins Hinterzimmer, um seinen Verhandlungsspielraum zu abzugleichen. Dies tat er offenbar, indem er auf die Internetseite eines Online-Versandhauses den dortigen Preis überprüfte.

Etwas bleich kam er zurück und schlug eine Reduzierung auf 260 Euro vor. Der Preis im Internet sei jenseits von Gut und Böse. Also gut, Nachlass auf 240 Euro, aber dann verdiene er praktisch nichts mehr. Ich sagte ihm, ich sei gern bereit, einen Aufschlag zu bezahlen, um einen Service vor Ort zu haben. Ob 250 Euro ok wären? Dankend willigte er ein. An der Kasse stehend vertraute er mir an, dass die "Loop Station" im Internet 199 Euro kosten würde, er diese aber für 210 Euro eingekauft habe. "Kleinzeug" wie Bleistifte mit Musikmotiven oder Adapterkabel würden preislich noch funktionieren, aber größere Instrumente verkaufe er kaum noch. Da sei er wegen der geringen Bestellmengen nicht konkurrenzfähig.

Eine solche Geschichte zeigt konsequent die Problematik auf. Online-Händler wie Amazon.com können ganz andere Abnahmemengen garantieren. Doch das ist nicht alles. Fast genauso wichtig erscheint die Steuerstrategie.

Angesichts knapper Staatskassen tauchen Unternehmen wie Starbucks, Google und Amazon als Negativbeispiele in den Medien auf. Der nachfolgend verlinkte Bloomberg-Bericht beschreibt detailliert die Steuervermeidungsstrategie von Google.
http://tinyurl.com/bbd7y6c
http://www.wellenreiter-invest.de/...iterWoche/Wellenreiter121212.htm

 

20752 Postings, 3994 Tage permanentSinn verlangt von Merkel klare Kante

 
  
    #1230
9
12.12.12 21:58

Euro-Krise Sinn verlangt von Merkel klare Kante

Im Prinzip ist Ifo-Chef Hans-Werner Sinn mit dem Euro-Kurs der Bundesregierung einverstanden - die Kanzlerin müsse Deutschlands Gewicht aber noch stärker in die Waagschale werfen und häufiger ein klares Nein aussprechen. Mehr…

 

9012 Postings, 1364 Tage zaphod42Amazon

 
  
    #1231
7
12.12.12 22:17
Was soll dieses Beispiel? Aus US wisen wir, dass die Cyber-Monday-Verkaufszahlen seit Ende der 90er stetig steigen. Die Menschen kaufen also zunehmend im Netz ein. Dies bedingt einen Verdrängungswettbewerb mit den Fachgeschäften, den es jedoch schon immer gab, nämlich mit den Malls auf der grünen Wiese. Ich persönlich kaufe jast nur im Netz, Dinge des täglichen Gebrauchs ausgenommen sowie Dinge die man schlecht im Netz kaufen kann weil man die genau prüfen sollte, Kleidung etwa.

Inwiefern das jetzt, 20 Jahre nach Gründung von Amazon noch deflationär wirkt, erschließt sich mir nicht. Amazon ist rund 20% billiger als ein Fachgeschäft, andere Internetläden aber auch. Das Webshopping ging also zu Lasten der Einzelhändler, nun aber stagnieren die Preise schon seit Jahren. Auch Amazon hat nichts zu verschenken. Zudem wirken die niedrigen Preise Umsatzfördernd, ich z.b. kaufe nicht weniger, sondern mehr als damals ohne Netz. Eben weil es billiger ist und ich nicht für jeden Mist in die nächste Stadt gondeln muss (wo ich neben dem immensen Zeitverlust und Streß eh nur sehr wenig Auswahl habe). Mein Umsatz blieb unterm Strich derselbe, nur kann ich jetzt mehr Waren dafür kaufen.

Also: Amazon verlagert die Nachfrage nur ins Netz, kürzt sie aber nicht.  

291 Postings, 2612 Tage KostolanyaEinkäufe per Internet_so wenig wie möglich

 
  
    #1232
9
13.12.12 02:17
Im Gegensatz zu zaphod42 kaufe ich so wenig wie es eben geht über Amazon etc. ein.

Die wenigen, vereinzelten Dinge, die ich per Internet-Käufen beziehe, sind lediglich diejenigen, die ich teilweise gar nicht, oder nur sehr schwer im Einzelhandel finde.

Das sind z.B. viele Filme auf DVD/Blue Ray. Ich muss vielleicht dazu sagen, dass ich mir KEINE Filme über itunes oder sonstige Dienste herunter lade oder streame. Ich kaufe mir sogar noch viele CD´s, wobei ich in diesem Bereich auch schon einige Songs ab und zu per itunes downloade. Was ich z.B. gar nicht nutze, ist das so genannte "Streaming". Für eine gewisse Flatrate Songs einfach hier und da mal anzuhören. Ich persönlich mag es schon sehr gerne, bestimmte CD´s einfach in meiner Sammlung zu haben. Die können mir auch nicht "zufällig" komplett "weggelöscht" oder im Nachhinein unbemerkt "bearbeitet" werden (ähnlich und noch sensitiver verhält es sich mit journalistischen Beiträgen und Büchern: Denn im Netz kann von den entsprechenden Anbietern je nach Lust und Laune ALLES kontrolliert, zensiert, geändert, bearbeitet werden, ohne, dass die Nutzer dieses "merken"...)

Wenn ich bestimmte, gewünschte Filme z.B. bei Saturn oder Pro Markt oder Karstadt suche, werde ich meistens NICHT in relativ kurzer Zeit  fündig, da dort einerseits ein Überangebot herrscht, es andererseits aber soooo schlecht kategorisiert ist wie auf einem unübersichtlichen Wühltisch.

Dafür finde ich Amazon schon ausgesprochen gut. Ich gehe auf DVD, gebe den Wunschtitel ein und "schwupps" kommt er in den meisten Fällen zu einem meist sehr guten Preis. Wobei es mir dann ziemlich egal ist, ob der Preis genau so hoch ist wie im Einzelhandel, 1-5 Euro günstiger oder teurer - mir geht es dann NUR darum, diesen von mir gewünschten Artikel, den ich im Einzelhandel eben nicht oder nur mit sehr, sehr hohem Zeitaufwand finden könnte, von Amazon erhalten zu können. Dazu kommt, bei aller möglichen anderen Kritik an Amazon, dass der Versand einwandfrei und blitzschnell funktioniert.

Dann kaufe ich mir dann und wann mal ein paar Sportsachen im Bereich "Tennis" bei zwei sehr guten Anbietern im Netz. Aber NUR, weil ich die entsprechend gesuchten und gewünschten Artikel im Einzelhandel einfach leider NICHT finden konnte und kann!

Ich persönlich würde liebend gerne weiterhin im Einzelhandel einkaufen - auch wenn es 10-20% MEHR kosten würde als im Internet...

Aus meiner persönlichen Sicht ist es nämlich eine sehr schaurige und traurige und trostlose Vorstellung, dass es eines Tages, in vielleicht oder auch wahrscheinlicher relativ naher Zukunft, FAST KEINE oder nur SEHR WENIGE Einzelhandelsgeschäfte mehr in den Städten geben könnte.

WIE sehen die Städte, die Vorstädte, die Dörfer denn dann aus? Wo es vor wenigen Jahren noch "Büchergeschäfte", "Plattengeschäfte", "Sportgeschäfte", "Modegeschäfte" (heute wird auch vieles über z.B. "Zalando" bestellt...)

Die Einzelhandelsgeschäfte ersetzt durch "SPIELHÖLLEN", die eine oder andere Kneipe konnte und kann sich eventuell noch halten, die eine oder andere Gastronomie vielleicht auch noch. Karstadt ist in vielen Städten einfach eliminiert worden.

Wir dürfen und sollten nicht vergessen, dass uns die Interneteinkäufe, je mehr und häufiger wir sie nutzen und betreiben, uns MEHR und MEHR an eigentlich sehr lieb gewonnenen und WICHTIGEN STRUKTUREN weg nehmen!

Ich persönlich möchte jedenfalls nicht in wenigen Jahren durch Städte laufen, die quasi "Geisterstädte" sind. Bzw. Städte, in denen es kein einziges EINZELHANDELSGESCHÄFT mehr gibt. Städte, in denen sich eine Spielhölle an die andere reiht und ein "1 Euro-Shop" und "Kik" nebeneinander stehen. In der es keinen Buchladen mehr gibt, kein Schreibwarengeschäft, keinen Schuhladen, kein Modegeschäft, kein Spielzeuggeschäft etc. - kein Getummel und "Treffen"  mehr auf der "Geschäftsstraße"... keine "haptischen Einkäufe" mehr. Ach, WARUM soll man auch, die Dinge, die man kauft, erst einmal vorher "anfassen"...

Im Gegensatz übrigens zu Zaphod42 kaufe ich NICHT MEHR im Netz weil es BILLIGER ist, sondern NUR dann, wenn ich von mir gewünschte Artikel sonst NIRGENDWO erhalten kann.

Denn ich bin gerne bereit, auch für ein paar Prozent Preisaufschlag, gewisse Strukturen in der Stadt aufrecht erhalten zu wollen. Und überdies hinaus die damit verbundenen Arbeitsplätze..

Schöne gute Nacht
Kosto  

9133 Postings, 2336 Tage FillorkillKosto, schön geschrieben,

 
  
    #1233
7
13.12.12 06:08
an Dir werden jedenfalls die Innenstädte nicht zugrunde gehen. Dass sie es tun ist auch in meiner Stadt unübersehbar (und die liegt nicht im Osten). Zap hat jedoch recht darin, dass Strukturen und Verlausformen der Konkurrenz einem stetigem Wandel unterliegen. Was heute zieht, kann morgen in die Pleite führen - übrigens auch im Internet. Die Überlebenschance für den Einzelhandel Innenstadt liegt ganz sicher nicht darin, Massenware anzubieten. Womit gepunktet werden könnte wäre Spezialisierung, qualifizierter Verkauf, Beratung, Service, Atmosphäre, Kontaktebene, Style usw. Eben all das, was das Internet nicht bieten kann. In meiner Stadt sehe ich jedoch keine nenneswerte Initiative dazu...

Fill
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contrarian investors are buying / selling the divergence between fundamentals and expectations

20752 Postings, 3994 Tage permanentFinanzminister einigen sich über Bankenaufsicht

 
  
    #1234
6
13.12.12 06:31

Finanzminister einigen sich nach langem Ringen

Monate haben sie gestritten. Doch nach 14-stündigen Marathonverhandlungen haben sich die EU-Finanzminister jetzt auf Details für den Aufbau einer europäischen Bankenaufsicht geeinigt. Mehr…

 

20752 Postings, 3994 Tage permanentEl-Erian: Historic Fed Announcement Yet Unchanged

 
  
    #1235
8
13.12.12 06:47

El-Erian: Historic Fed Announcement Yet Unchanged Markets?

GUEST BLOG, BUSINESS NEWS

| Wednesday, 12 Dec 2012 | 7:56 PM ET

Analysts will be hard pressed to explain how equity markets ended unchanged on the day of an unprecedented policy announcement from the Fed. Rather than resort to cliches, they could consider the competing emotions felt by a patient taking an experimental drug that has not been through clinical tests. Let me explain.

The "expected and therefore fully priced in" excuse for an unchanged market does not work. A notable component of today's Fed announcement - the shift to quantitative (employment and inflation) thresholds - was a surprise. Most had expected this would not occur until March 2013 at the earliest; and the few outliers had mostly opted for January.

The second traditional explanation - compensating news - also does not work. Away from the Fed, it was a relatively quiet day.

A better answer can be found by considering the competing emotions a patient feels when confronted with news of a new drug that is yet to go through clinical testing.

(Read More: Europe in Better Shape Than US: Strategists)

Professional investors welcomed the news that the Fed is "all in" when it comes to trying new drugs to stimulate the economy. And they fully understand that the transmission mechanism runs right through the equity markets. As Bernanke has stated, the Fed is looking to "push investors to take more risks." Hence the initial positive reaction to the announcement.

Later in the day, however, and especially when Fed Chairman Ben Bernanke answered questions, the enthusiasm dissipated. There are reasons for this too.

As the day proceeded, investors realized that, like any experimental drug, there is a material risk of complications. After all, the Fed's operational modalities are not straightforward; the analytical underpinnings are far from robust; and the Fed's prior experimental measures have not succeeded in generating sustainable growth.

(Read More: Wall Street Worries Washington Will Wreck Economy)
 

All this speaks to the competing factors that were in play today. Analysts will have to wait for more definitive evidence on the extent to which investors are willing to romance yet again another experimental and untested measure out of the Fed. In the meantime, expect the shift to quantitative thresholds to lead to greater daily volatility, especially around data releases (and most pronounced when the monthly employment reports are released).

Now, back to the fiscal cliff.

Mohamed El-Erian is the CEO and Co-CIO of PIMCO, which oversees nearly $1.8 trillion in assets and runs the Pimco Total Return Fund, the largest bond fund in the world. His book, "When Markets Collide, " was a New York Times and Wall Street Journal bestseller, won the Financial Times/Goldman Sachs 2008 Business Book of the Year and was named a book of the year by The Economist and one of the best business books of all time by the Independent (UK).
 

 

URL: http://www.cnbc.com/100307990

 

20752 Postings, 3994 Tage permanentAmazon und andere Onlinehändler haben

 
  
    #1236
9
13.12.12 07:44

ohne Zweifel einen Produktivitätsschub gebracht und einiges an zusätzlicher Transparenz geschaffen. In vielen Bereichen fehlt die Fachkompetenz des klassischen Einzelhandel, die in den letzten Jahren allerdings auch gelitten hat. Gerade in Elektronikmärkten gibt es kaum noch Fachkompetenz.
Ein fairer Wettwebwerb ist gut für die Konsumlandschaft. Der Konsument entscheidet letztendlich wofür er bereit ist zu zahlen. Das größte Problem im Wettbewerb ist die Verzerrung durch die steuerliche Gestaltung der Onlinehändler oder der besser gesagt der Steuervermeidungstaktik. Die Diversen Modell (Patente/ interne Kredite etc.)  wurden hinglänglich besprochen. Daneben hat Amazon in seinem größten Markt USA lange keine MwSt. auf seine Waren erheben müssen. Ein Vorteil der weit über die Margen von Amazon reicht..
So lange der Wettbewerb nicht fair ist hat der stationäre Einzelhandel einen berechtigten Grund sich zu beschweren.
Mein Konsumverhalten ist vergleichar mit dem von Kosto, in einigen Bereichen kaufe ich im Netz, ich gehe jedoch gerne zum stationären Einzelhandel und erfreue mich am Unterhaltungswert.

Permanent

 

4950 Postings, 2696 Tage relaxedDer Online-Handel ist gut, wenn

 
  
    #1237
8
13.12.12 08:12
man spezifische Produkte sucht, die vor Ort gar nicht oder nur zu Apothekenpreisen angeboten werden. Er ermöglicht auch einen Preisvergleich, wobei man den Mehrwert, eine Ware zu sehen und in Händen halten zu können, berücksichtigen muss.

Amazons großer "Verdienst" sind das Erstellen der Bücherdatenbank und die Verkaufsabwicklung, wodurch man schwarze Online-Schafe vermeiden kann.

Schuhe online bestellen und die nicht passenden zurück zu schicken, ist ein typisches Geschäftsmodell der Wegwerfgesellschaft.

Dagegen ist der Online-Ersatzteilhandel eine Bereicherung, da er es überhaupt erst wieder ermöglicht, Produkte ökonomisch sinnvoll zu reparieren, und damit der Wegwerfgesellschaft entgegen wirkt.

 
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Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.

14082 Postings, 3026 Tage Malko07Manche technische Geräte

 
  
    #1238
7
13.12.12 08:30
werden immer komplexer und dazu gehören heute schon Fernsehgeräte. Der Einzelhändler ist dabei beratungstechnisch absolut überfordert, oft kann er viele Funktionen gar nicht zeigen. Dann wächst der Softwaregehalt laufend und die Firmen bringen immer öfters unausgereifte Produkte auf den Markt. Auch das bekommt der Einzelhändler oft erst mit, wenn es die Spatzen von den Dächern pfeifen. Und was macht der Kunde. Soweit technisch ausreichend bewandert informiert er sich im Internet über Funktionalität und Mängel. Logisch, dass er anschließend auch dort kauft. Oder soll er zum Fachhandel um festzustellen, dass das von ihm selektierte Gerät gar nicht vorhanden ist um dann wieder zu Hause neue Forschungen anzustellen? Und sogar in den Waschmaschinen wird der Softwareanteil weiter steigen und auch sie werden Updates brauchen und auch dabei wird der Einzelhändler dann überfordert sein.

Den Herstellern wird mMn deshalb nicht anderes übrig bleiben als Beratungs- und Ausstellungscenter in den Innenstädten einzurichten und der Kunde lässt sich die Ware liefern. Es ist sicherlich auch nicht sinnvoll den Kühlschrank zuerst in den Laden in der Innenstadt zu liefern um ihn dann anschließend zum Kunden zu bringen.

Sogar die alltägliche Gebrauchtkleidung wird mittelfristig diesen Weg gehen. Der Kunde unterwirft sich einem Ganzkörpersan und anhand dieser Daten findet eine voll automatisierte Maßanfertigung statt. Wäre schon möglich wenn die Näher in Asien nicht noch so billig wären. Die noch lange sehr niedrig bleibende Zinsen reduzieren die Kapitalkosten allerdings erheblich und so werden wir derartige Geschäftsmodelle schon früher als mancher denkt erleben.  

Die Welt ändert sich nun mal. Auch Tante Emma versorgt die Bevölkerung nicht mehr mit Lebensmittel.  

1889 Postings, 3895 Tage gamblelvAus dem realen Leben

 
  
    #1239
7
13.12.12 08:34

Die Auftragseingänge im Unternehmen in dem ich beschäftigt bin liegen aktuell deutlich über den Planzahlen. Aus Nordamerika kommt wenig, aus Südamerika, Osteuropa und Asien wesentlich mehr. Südeuropa ist schwach wie im Vorjahr aber nicht weiter rückläufig.

mfg

 

14082 Postings, 3026 Tage Malko07Anleiherenditen eine Spekulationsblase?

 
  
    #1240
4
13.12.12 08:42
	F.A.Z.-Community
Blogs zu den Themen Politik, Wirtschaft, Sport, Wissen, Technik und Kultur finden Sie auf FAZ.NET! Diskutieren Sie mit unseren Redakteuren und Gastautoren!
 

20752 Postings, 3994 Tage permanentDerivateportfolio der Deutschen Bank steht zum Ver

 
  
    #1241
5
13.12.12 08:46

Medienbericht Derivateportfolio der Deutschen Bank steht zum Verkauf

Die Deutsche Bank will offenbar Restbestände eines Derivateportfolios loswerden und weckt damit das Interesse namhafter Investoren. Genau jene Reste stehen allerdings im Zentrum angeblicher Bilanztricks. Mehr…

 

14082 Postings, 3026 Tage Malko07#1239: Kann ich

 
  
    #1242
4
13.12.12 08:49
nur bestätigen. Eine fette Rezession droht erstmals nicht in der Eurozone, eher ein geringes Wachstum und die USA werden eher stagnieren als stark wachsen, trotz QEx. Der Weltuntergang lässt weiter auf sich warten, nicht am 21. und auch nicht in 2013.  

14082 Postings, 3026 Tage Malko07Rauchen tötet, abe nicht immer.

 
  
    #1243
2
13.12.12 08:55
EU-Tabakrichtlinie könnte Aus für Mentholzigaretten bedeuten - SPIEGEL ONLINE
Schlechte Nachricht für Raucher wie Helmut Schmidt: Die vom Altkanzler geliebten Mentholzigaretten sollen verboten werden. Laut einem Zeitungsbericht hat sich die EU auf eine neue Tabak-Richtlinie verständigt - die auch Schockfotos auf Zigarettenpackungen vorschreibt.
 

17202 Postings, 2852 Tage Minespecdann soll der Menthol-Sklave sich verdrücken

 
  
    #1244
13.12.12 09:17
wo er den Dreck weiterpaffen kann....
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"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)

2436 Postings, 955 Tage A.L.# 235 - Warum die "historische" Ankündigung...

 
  
    #1245
2
13.12.12 09:26
"Analysts will be hard pressed to explain how equity markets ended unchanged on the day of an unprecedented policy announcement from the Fed. "

...der Fed weitgehend wirkungslos verpufft:

Rev Shark (street.com) meint, die QE-Nummer zieht nicht mehr:
www.ariva.de/forum/Der-USA-Baeren-Thread-283343?page=4083#jump14803219

A.L. meint, die Arbeitslosenquote habe eh kaum was mit der Geldpolitik zu tun, daher sei die Kopplung auch widersinnig, wenn nicht gar demagogisch:
www.ariva.de/forum/...SA-Baeren-Thread-283343?page=4083#jumppos102092  

2436 Postings, 955 Tage A.L.Das Wichtigste beim Internet-Einkauf

 
  
    #1246
9
13.12.12 09:48
für mich ist...

abgesehen von

- Bequemlichkeit
- präziser Auswahlmöglichkeit
- gutem Preisvergleich

...die 14-tägige Widerrufsfrist gemäß Fernabsatzrecht. Wenn mir etwas nach ausgiebiger Prüfung nicht gefällt, schicke ich es zurück und bekomme anstandslos den Kaufpreis zurückerstattet.

Viele Einzelhändler verwickeln einen in längliche Diskussionen, wenn man was zurückgeben will, die zuweilen auch für ein "schlechtes Gewissen" sorgen. Man denkt dann: Der arme kleine Händler.... In vielen Läden gibt es statt Geld zurück auch nur einen Gutschein, mit dem ich dann weiter bei dem Händler kaufen MUSS. Beides hält mich vom Real-Life-Shoppen zurück - außer bei großen Firmen wie H&M, die Umtauschrecht gewähren.

Ich mag Einzelhändler und die Atmosphäre (muss ja nicht für Fernseherkauf sein...), aber schon wegen der höheren Effizienz und der günstigeren Preise gehört die Zukunft dem Onlinehandel, egal ob man das persönlich mag oder nicht.

Manches wird einfach obsolet. Man denke nur an "Euroschecks", die im Zeitalter der PIN-Bezahlung an der Kasse keinen Sinn mehr machen.  

2436 Postings, 955 Tage A.L.Harter Wettbewerb auch "online"

 
  
    #1247
2
13.12.12 10:15
Man sieht es u. a. bei der Schlacht um "Apps" und Umsatzbeteiligungen:

Bei allem, was innerhalb einer App gekauft wird, hält Apple die Hand auf – nur das Web ist frei. So will Apple verhindern, dass Software-Anbieter ihre Apps künstlich billig machen und dann Einnahmen durch In-App-Käufe an Apple vorbeischleusen. Selbst Spenden sind verboten – mehrere Apps mussten die Integration des Social-Payment-Service Flattr aus ihrer App wieder entfernen.

http://blogs.wallstreetjournal.de/wsj-tech/2012/...pples-cloud-macht/  

20752 Postings, 3994 Tage permanentAchtung, Konjunktureinbruch voraus!

 
  
    #1248
7
13.12.12 11:39

Pimco-Warnung Achtung, Konjunktureinbruch voraus!

Die Lage an den Finanzmärkten hat sich gerade stabilisiert, da droht der nächste Rückschlag. Experten von Pimco warnen vor einem spürbaren Konjunkturabschwung. Kritisch sei die Lage. Und das liege nicht (nur) an Europa. Mehr… 

 

25951 Postings, 4871 Tage Pichelgenau deswegen habe ich keinen Bock mehr auf Börse

 
  
    #1249
6
13.12.12 11:59
Fragen Sie sich auch manchmal, auf welchem Planeten Sie da eigentlich gelandet sind? Wir treffen uns im Jahre 2012 nach Christi Geburt an einem Punkt in der Zivilisationsgeschichte, wo die Macht noch nicht abgeschafft ist, sondern lediglich ein wenig breiter diversifiziert. Alle Macht geht vom Staate aus, und die Verantwortung dessen ist auf mehrere Schultern verteilt. So weit, so gut. Oder schlecht.



Wir treffen uns weiterhin an einem Zeitpunkt in der Zivilisationsgeschichte, da diese Staaten sich quasi allesamt in großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden und damit sogar nicht nur ihre eigenen Volkswirtschaften, sondern auch die ihrer Währungspartner massiv bedrohen. Beweis: Die US-Fed kauft ab nächstem Jahr 85 Milliarden Dollar an Schulden pro Monat aus dem Wirtschaftskreislauf. Das Geld dazu ist ungedeckt. Es wird einfach "erzeugt".



Wenn es einfach erzeugt werden kann, beziehungsweise immer wieder mit luftigen Milliardenbuchungen "gerettet" werden muss, das liebe Geld, dann verliert sich auch irgendwann jeder Bezug dazu – und damit jeder Respekt davor. Wer sich nichts nimmt, wo es die Chance gibt, etwas zu bekommen, der ist der Dumme. Die Moral wurde schon lange geopfert. Wie im Dschungel gilt einzig das Recht der Stärkeren, der Clevereren.



Wir entnehmen den heutigen Schlagzeilen, dass der Bund gegenüber Tollcollect, dem Verein mit dem Auftrag der Einziehung von LKW-Maut, Schadenersatzforderungen von rund sieben Milliarden Dollar hält. Hinter Tollcollect stehen vor allem Daimler und die Deutsche Telekom. Jetzt jedoch will der Bund diesen Firmen Tollcollect abkaufen und die Forderungen fallen lassen. Die beiden Konzerne dürfte das Entzücken.



Daneben wird bekannt, dass die Deutsche Bank durch das Jonglieren mit Umwelt-Zertifikaten Umsatzsteuerrückerstattungen im neunstelligen Bereich ergaunert haben soll. Dem wird zum Glück nachgegangen. Warren Buffetts Holding Berkshire Hathaway hingegen versucht sich auf legalem Wege an einer ähnlichen Summe. Es werden Aktien im Milliardenbereich zurückgekauft, bevor der Steuereffekt durch die Fiskalklippe erodiert.



Wenn das noch nicht dreist genug ist, gibt es immer noch den Blick nach Griechenland. Während die Regierungsparteien hoffnungslos pleite sind und ihre Angestellten seit Monaten nicht bezahlen, erklagen sich ihre hochrangigen Mitglieder Schadenersatzzahlungen wegen "seelischer Schäden", die sie als Mandatsträger erleiden mussten. Das Gesetz hatten sie einige Jahre vorher quasi selbst geschaffen. Dazu ist die griechische Staatskasse offenbar noch nicht pleite genug.



Ist der Damm erst gebrochen, dann heißt es: Greife sich, wer kann, was er kann. Doch Guthaben sind auf der Kehrseite der Medaille auch nur Schulden. Es bleibt zu Hoffen, dass dieser monetäre Albtraum in der Luft auflöst, aus der er entstand... und damit das entsetzliche Leiden der Vielen im gelobten Land Europa vielleicht ein Ende findet... man hält es ja bald nicht mehr aus auf diesem Planeten. Frohe Weihnachten!

http://www.cashkurs.com/...;tx_t3blog_pi1[daxBlogList][showUid]=13168
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Das Marionettentheater ist heutzutage durch die Parlamente
ersetzt worden. (W. Rathenau)

14082 Postings, 3026 Tage Malko07#1248: Weil man den

 
  
    #1250
4
13.12.12 12:07
größten Anleihefonds verwaltet (und die letzten Jahre immer wieder konsequent in den Misthaufen gegriffen hat) ist man noch lange nicht befähigt derartige Prognosen abzugeben. Die tun so, als ob man die Zukunft rechnen könnte und so rechnen sie immer mit längst veralteten (offiziell veröffentlichten) Zahlen.  

Wie wirklich nächstes Jahr verlaufen wird, weiß heute keiner. Das einzige auf das man zurückgreifen kann, ist die momentane Lage (nicht die BIP-Entwicklung vom Sommer). Und gegenüber dem Sommer vermehren sich die grünen Pflänzchen (Europa, Asien). Muss sich nicht so weiter entwickeln, könnte aber. In den USA erleben wir aktuell eher das Gegenteil, aber die USA sind nun mal nicht die Weltwirtschaft, sie belegen dabei nur ein größeres Stück.

Da die prinzipielle Aktienpreisentwicklung aber in den USA bestimmt wird, ist die Entwicklung dort nicht uninteressant. Die momentane scheinbare Abkopplung unserer Aktienpreisentwicklung gegenüber den USA ist mMn der sich verflüchtigenden Angst bezüglich der Eurozone zu verdanken. Und die ist auch demnächst aufgearbeitet. In den USA haben wir nur mit einem (offiziellen) geringen Wachstum zu rechnen, real mit einem leichten Schrumpfen. Gleichzeitig wird die Finanzbranche aber durch weiteres massives Aufkaufen der US-Schulden beruhigt. Damit ist sobald nicht mit einer Zuspitzung auf diesem Markt zu rechnen.  

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