Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

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neuester Beitrag: 19.04.14 09:27
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 16723
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20752 Postings, 3800 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
76
04.11.12 14:16

Wirtschaftswissenschaften: Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind immer mehr Ökonomen überzeugt. Viele von ihnen sehen in der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich auch die Ursache für die weltweite Finanzkrise.

BerlinDer Klassenkampf war lange verschwunden aus dem Vokabular der Ökonomen. Die meisten Forscher interessierten sich nicht mehr für die Unterschiede zwischen den einzelnen Schichten der Gesellschaft, zwischen Armen und Reichen, Arbeitenden und Vermögenden. Die Stoßrichtung gab Nobelpreisträger Robert Lucas vor: Ökonomen sollten sich nicht von der gefährlichen Versuchung verführen lassen, sich mit Verteilungsfragen zu beschäftigen, schrieb er vor gut zehn Jahren. Wer den Wohlstand mehren wolle, der solle nicht umverteilen, sondern für Wachstum sorgen.

 

Inzwischen aber findet in der ökonomischen Zunft ein Umdenken statt - immer mehr Volkswirte nehmen auch Verteilungsfragen wieder ernst, wie eine Konferenz des "Forschungsnetzwerks Makroökonomie" zeigt, die in der vergangenen Woche in Berlin stattfand. Auf Einladung der Hans-Böckler-Stiftung diskutierten mehr als 300 Volkswirte über die Zukunft der makroökonomischen Forschung. Die Einkommensverteilung war dabei eines der zentralen Themen. Schließlich ist die Kluft zwischen Arm und Reich vor der Krise massiv gewachsen - vor allem in den USA, aber auch in vielen anderen Industrieländern.

Wenn die Ungleichheit in einer Volkswirtschaft zu groß wird, wird diese instabil, zeigte Michael Kumhof, Vizeabteilungsleiter beim Internationalen Währungsfonds (IWF). Zusammen mit Kollegen hat er ein makroökonomisches Standard-Modell um Verteilungsfragen erweitert. Anstelle von homogenen Haushalten, die einheitliche Interessen haben, gibt es in diesem Modell Arbeiter und Vermögende.

 
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16697 Postings ausgeblendet.

35094 Postings, 3635 Tage Anti LemmingZaphod

 
  
    #16699
3
18.04.14 17:02
Eine Gibson ES335 muss es schon sein, keine stinkige Les Paul, sonst rockt bei mir gar nix.

http://rumbleseatmusic.com/images/...ize%201033w/60GibsonES-335SB.jpg  
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60gibsones-335sb.jpg (verkleinert auf 49%) vergrößern
60gibsones-335sb.jpg

6823 Postings, 1170 Tage zaphod42Wo

 
  
    #16700
18.04.14 18:42
rockt es bei dir denn noch in deinem Alter?  

6823 Postings, 1170 Tage zaphod42Perfekter Debattenbeitrag

 
  
    #16701
1
18.04.14 18:43
zur Aufklärung, woher diese irrationale Putinversteherei ausgerechnet bei den Deutschen denn nun kommt.
Ukraine und Russland: Anti-Amerikanismus in Deutschland - SPIEGEL ONLINE
In der Auseinandersetzung mit Russland zeigt sich bei Teilen der deutschen Bevölkerung antiamerikanisches Denken. Das mutet an wie ein pubertärer Komplex.
 

35094 Postings, 3635 Tage Anti LemmingSPON: Anti-Amerikanismus ist "pubertär"

 
  
    #16702
4
18.04.14 18:45
www.spiegel.de/politik/deutschland/...us-in-deutschland-a-965217.html

Leseprobe (gefolgt von gehässigem Kommentar meinerseits):

Es sind antiamerikanische Reflexe, die sich da zeigen. Nur 45 Prozent der Deutschen sehen laut ARD-Deutschlandtrend vom April den Platz Deutschlands "fest im westlichen Bündnis", 49 Prozent dagegen wünschen sich eine "mittlere Position" zwischen dem Westen und Russland. Dass hier eine Mehrheit die Westbindung zur Disposition stellt, die Deutschland Freiheit und Demokratie gebracht hat - also das, was sich andere Völker revolutionär erkämpfen mussten - das ist verstörend.

Vielleicht ist es aber viel einfacher, auch menschlicher: Teile der deutschen Bevölkerung, die Jungen nicht weniger als die Alten, haben eine Art pubertären Komplex, wenn es um Amerika geht....

Es muss sich herrlich bequem leben in dieser antiamerikanischen Nische. Der Bösewicht steht fest, die USA liegen immer falsch, so wie die Eltern aus Sicht ihrer pubertierenden Kinder. Die Alten sind doof und der Westen auch. Putin weiß das zu nutzen: Der "einfache Mensch in Deutschland, Frankreich und Italien spürt Falschheit sofort", erklärte er am Donnerstag bei seiner Propaganda-Show im Fernsehen.

Gleichzeitig treten die antiamerikanisch gesinnten Deutschen hypermoralisch auf, was nicht minder pubertär ist. Sie wissen alles besser, sie sind geläutert. Sie rufen: Vietnam! Irak! Drohnenkrieg! NSA! Die Amis kapieren es einfach nicht!

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A.L.: Könnte es nicht vielmehr so sein, dass die stark überalterte Spiegel-Redaktion, eine Schwadron selbstherrlicher grauer Männer (und weniger Frauen), geistig in der Ära des Kalten Krieg und des huldigenden Pro-Amerikanismus steckengeblieben ist - und heute, da ihr in Leserkommentaren und Blogs ein scharfer "Gegenwind" entgegenweht, verbittert feststellen muss, dass ihr wegen dieser vermeintlich "pubertären" Umtriebe die früher ach so bauchpinselnde Deutungshoheit abhanden gekommen ist?

Mir scheint, dass "die Herren" diesen Verlust an Alleinerklärungs-Anspruch, der mit dem finanziellen Niedergang ihrer Magazine infolge wegbrechender Werbeeinnahmen Hand in Hand geht, psychisch nur schwer verkraften können. Dies versuchen sie durch nochmals übersteigerten, nummehr ins Hysterische abdriftenden Pro-Amerikanismus wettzumachen - samt unverlangter "Gleichschaltung", mit der sie sich immer stärker vom Leservolk entfernen (was sie psychologisch dergestalt spiegeln, dass natürlich die Anderen die Hysteriker seien - siehe hier Zaphong).

Ihre an Götzendienst grenzende Verbundenheit mit "unseren amerikanischen Freunden", die sie mit Mutti Merkel teilen, soll "Vernunft" suggerieren, ist aber in Wahrheit nur geistiges Besitzstand-Denken hinsichtlich längst obsoleter "Werte" von Vorgestern. Ein nostalgisches Schwelgen in der guten alten Zeit, als Amerika noch das Zepter der Weltgeschicht fest in Händen hielt und die in dessen Diensten schwelgenden Hofberichterstatter noch ein erkleckliches Auskommen hatten.

Nun ist alles hin. Der Alleinerklärungs-Anspruch wird in Foren und Online-Leserbriefen streitig gemacht, und der finanzielle Niedergang der zunehmend in der Bedeutungslosigkeit versinkenden Zeitungs- und Zeitschrifen-Branche (= DIE Medien von gestern) lässt sich strukturbedingt nicht mehr aufhalten.

Man sollten den zornigen alten Herren daher ihre Verbitterung inklusive ihrer "pubertär!"-Vorwürfe mitfühlend verzeihen, dabei jedoch keinesfalls den Fehler begehen, sie ernst zu nehmen.
 

3789 Postings, 2247 Tage PalaimonBrüder, zur Sonne..........

 
  
    #16703
4
18.04.14 18:51
.
American exceptionalism, the country's qualitatively demonstrable advantage over other nations, used to be characterized by individualism.

Not to mention egalitarianism, republicanism, and populism.

All of this was supported by the government's laissez-faire approach to America's capitalist economic system.

That's all changed. And not for the better.

Now, top-down technocratic government manipulation of civil liberties, and the American economy, is pushing the nation towards the pernicious charms of socialism.

And America, investors and non-investors alike, will suffer from its impact...
The Growing Threat to Capitalism
The growing threat to capitalism is ?socialism for the rich? ? and it?s the new normal. And there?s only one thing that can put a stop to it?
-----------
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

3789 Postings, 2247 Tage PalaimonWie so oft,

 
  
    #16704
3
18.04.14 18:58
.
klappt die Link-einfügen-Funktion schon wieder nicht. Zweiter Versuch:

http://moneymorning.com/2014/04/18/the-growing-threat-to-capitalism/
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-----------
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

6823 Postings, 1170 Tage zaphod42#02

 
  
    #16705
2
18.04.14 19:04
AL, kürz mal den amerikanischen nuklearen Schutzschild über Europa raus aus der Gleichung und überlege was dann mit Europa geschieht. Schon Russisch gelernt?

Genauso wie der Jungpubertierende sich gegen seine Eltern auflehnt, aber sich gerne von ihnen bis Ende 20 aushalten läßt, so reagieren die deutschen Intellektuellen zur Zeit. Verlogen bis oben hin.

Der Antiamerikanismus ist ein Luxusproblem einer satten Gesellschaft, die keine Sorgen mehr hat. Spätestens wenn Putin ins Baltikum einmarschiert werden den Leuten diese Flausen ausgetrieben. Ich freu mich drauf. Vermutlich sind deshalb die Amis nicht besonders engagiert in der Ukraine.  

1568 Postings, 1602 Tage SufdlJa

 
  
    #16706
1
18.04.14 19:20
die Ammis retten die Welt   : (  
Angehängte Grafik:
zafotts_ammikumpel.jpg
zafotts_ammikumpel.jpg

35094 Postings, 3635 Tage Anti LemmingPalaimon

 
  
    #16707
4
18.04.14 19:20
Der Artikel ist interessant und die stimmige Kritik eines Konservativen, der das "gute alte Amerika" inkl. seiner Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte zurücksehnt:

"And America, investors and non-investors alike, will suffer from its impact...
The Government ATM Is Funding It.

Yes, socialism has its charms in the neo-liberal political model sweeping the country.

It's evident in government's interference in free markets.

It's resulted in bailouts becoming intrinsic to capitalism."


Man kann die Kritik am Obama-Regime mit gleicher Berechtigung auch von linker Warte aus führen: Die Überwachung (NSA), Aus-Bailerei ("alternativlose" Bankenrettungen nach Lehman), Kriegstreiberei (Syrien, Ukraine) und Umverteilung von unten nach oben (Gelddrucken via QE) erzeugten ein politisch-ökonomisches Klima, das noch schlimmer ist als unter George Bush. Obama inszeniert sich dabei mit seinem fraglosen Schauspielertalent geschickt als "charming boy" der breiten Masse, während seine praktische Politik stärker denn je von Wallstreet- und Pentagon-Interessen bestimmt wird. Positiv war allein Obama Gesundheitsreform, die allerdings halbherzig und unprofessionell umgesetzt wurde.
 

1568 Postings, 1602 Tage SufdlDie

 
  
    #16708
18.04.14 19:22
beiden Ekeldeppen sind bestimmt Sprössline russischer Einwanderer....  

1568 Postings, 1602 Tage SufdlJa

 
  
    #16709
1
18.04.14 19:32
da brauchts Helden...  
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vietnamese_civilian.jpg (verkleinert auf 85%) vergrößern
vietnamese_civilian.jpg

1568 Postings, 1602 Tage SufdlDie US Aussenpolitik...

 
  
    #16710
1
18.04.14 19:37
seit 50 Jahren nur Chaos in der Welt veranstalten

Vietnam, Korea, Iran, Grenada, Afghanistan, Irak, Ukraine  
Angehängte Grafik:
my_lai_massacre.jpeg
my_lai_massacre.jpeg

13563 Postings, 2832 Tage Malko07Die US-EU-Politik

 
  
    #16711
6
18.04.14 19:39
wird wahrscheinlich, wie in Nordafrika, ein erneuter Schuss in den Ofen. Sogar bezüglich der öffentlichen Meinung schneidet diese Politik in Westeuropa (nicht nur in Deutschland) im Gegensatz zur veröffentlichen Meinung sehr schlecht ab.

Europa wird inzwischen aus Nordafrika gestürmt, auch weil wir fleißig militärisch solange agiert haben bis es den Staat Libyen nicht mehr gab. Inzwischen ist dies ein wüstes Gebilde aus verschiedensten religiösen Reichen mit einer machtlosen Zentralregierung. Damit gibt es freie Fahrt ab der libyschen Küste nach Europa. Bei den Schlepperbanden klingelt es in den Kassen und in absehbarer Zeit schafft Südeuropa den Flüchtlingsstrom nicht mehr. Es reicht eben nicht einen/etwas weghaben zu wollen, man muss schon wissen was man wie erreichen will ansonsten soll man die Finger davon lassen. Und es sollte klar sein, dass Demokratie im Volk verankert sein muss. Und in Gegenden (Muslime, Orthodoxe, ...) die kaum von der Aufklärung berührt wurden, ist das bei der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung nicht der Fall. Das Ergebnis sind dann Umschwünge wie in Ägypten in dem dann die von den USA finanzierten Militärs die Kohlen aus dem Feuer holen müssen.  

Auch wollte Obama Syrien bombardieren um den "demokratischen Kräften" zu helfen. Diese Kräfte sind allerdings fanatische Gotteskrieger. Inzwischen kämpft die bürgerliche Opposition größtenteils auf Seiten des Regimes und westeuropäische Staaten unterstützen das Regime mit der Lieferung von Kommunikationstechnik.

Alles Zeichen einer "tollen" Politik, die wir momentan in der Ukraine fortsetzen. Da hilft dann auch nicht mehr eine konzertierte Propagandaaktion. So blöd ist die Bevölkerung nicht. Diese Politik wird genau so wie in Nordafrika ein Chaos hinterlassen und die US-Schnüffler werden weiter im Ansehen sinken.  

13563 Postings, 2832 Tage Malko07#16705: Es ist nicht so, dass

 
  
    #16712
5
18.04.14 19:47
es in Westeuropa keine Atomwaffen gäbe. Nur die französischen würden ausreichen Russland total zu zerstören. Man muss die Zerstörung ja nicht n-fach ausführen können. Frankreich hat die Fähigkeit zum Erst- und zum Zweitschlag. Es gibt keinen Grund vor den USA zu kuschen und laufend Menschenrechtsverletzungen bei uns zu akzeptieren.

Man lasse sich folgende Aussage aus Regierungskreisen auf der Zuge zergehen: Man befürchtet, wenn Snowden nach Berlin kommt, nicht für seine Sicherheit gerade stehen zu können. Man befürchtet, dass US-Geheimdienste zuschlagen würden.

Es wird Zeit, dass sich etliches ändert!    

6823 Postings, 1170 Tage zaphod42#05

 
  
    #16713
1
18.04.14 20:12
Wer auf die Amis als nützliche Idioten verzichten möchte - und das sind hier ja nicht wenige - muss sich natürlich Alternativen überlegen. Sicherheit gibt es nicht zum Nulltarif.

Die einzige Alternative wäre eine deutliche Stärkung und Aufwertung der EU, isnbesondere eine gemeinsame Sicherheits- und Aussenpoltik die diesen Namen verdient. Alle Länder müßten folglich Kompetenzen an die EU abtreten, damit die EU mit einer Stimme sprechen kann. Nur dann wären wir vollständig sourverän.

Leider sind aber gerade diejenigen Leute gegen eine Stärkung der EU, die sich an der Stärke der Amis hier so reiben. Man kann sie also nicht ernst nehmen, weil sie außer pubertierenen Gemäkel keine Alternativen vorzuweisen haben.

Also bleibt's nun mal wie's ist. Die Amis sorgen für unsere Sicherheit und wir zahlen dafür. In barer Münze oder mit Gefolgschaft. So war es immer und so wird es erst einmal bleiben. Und warum auch nicht, viele Beziehungen im RL funktionieren mit einer ähnlichen Arbeitsteilung ganz gut.  

7283 Postings, 2142 Tage FillorkillSpiegel, Zeit usw

 
  
    #16714
2
18.04.14 20:19
Genau dasselbe intellektuelle und journalistische Versagen wie bei jedem anspruchsvoll ausgelegten Versuch, Kontrollsphären unter unverfrorener Ausser Kraftsetzung der sonst gerne verbalisierten moralischen + völkerrrechtlichen Standards expansiv zu arrondieren. Die dafür fällige Feindbildpflege wird dabei aus ihrem Nützlichkeits-verhältnis, in welchem sie ausschliesslich für die letztlich pragmatisch denkenden Entscheider existiert, getrennt. Also verselbstständigt, zum ureigenen Anliegen verwandelt, mit sittlicher Ableitung unterfüttert und regelmässig ins Dämonische radikalisiert (Saddam, Putin ...gleich Hitler, gleich Auschwitz)....

Hinterher, wenn die bescheidenen bis destruktiven Ergebnisse auf dem Tisch liegen, weiss man dann 'es begann mit einer Lüge' - mit der man selbst nicht das geringste zu tun haben will. Klaro. Im Echo dann ein intellektueller Offenbarungseid, wie ihn hier zB Daiphong & Zap tagtäglich ausleben..
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'Being a contrarian is tough, lonely and generally right'

747 Postings, 298 Tage WolfsblZapho,

 
  
    #16715
1
18.04.14 20:22
wir zahlen für den Zugang zum Öl! Und für sonst gar nichts!

Oder denkt hier irgendjemand, dass Deutschland angegriffen würde, wenn die USA ihren "Schutz" uns gegenüber versagen würden?!

Aber wenn wir heute nicht mit den USA kooperieren, wie imm das aussehen mag, haben wir morgen kein Öl mehr.

Die USA besetzen die Ölfelder in erster Linie, um andere Länder von diesen ausschließen zu können.  

1568 Postings, 1602 Tage SufdlKidnappings von Zivilisten

 
  
    #16716
18.04.14 20:58
und Foltergefängnisse im Ausland, ausserhalb juristischer Reichweite

hört sich nach Kim Jong Un's NoKor an .... ist aber USAmerik. praxis.

Wer solche Beschützer hat, braucht keine Feinde.  

1568 Postings, 1602 Tage SufdlAch ja,

 
  
    #16717
1
18.04.14 21:01
schönen Gruss an die Kollegen von der NSA. Wie übersetzt ihr "Arschkrampe" für euren der deutschen Sprache nicht mächtigen Präser?

Ihr ARSCHKRAMPEN   : )  

3395 Postings, 1981 Tage daiphongganz toll bebildert, euer übersichtliches Weltbild

 
  
    #16718
18.04.14 22:09

7283 Postings, 2142 Tage FillorkillNDR: Journalistisches Versagen

 
  
    #16719
1
18.04.14 23:36

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'Being a contrarian is tough, lonely and generally right'

6823 Postings, 1170 Tage zaphod42fill

 
  
    #16720
19.04.14 08:41
"Genau dasselbe intellektuelle und journalistische Versagen wie bei jedem anspruchsvoll ausgelegten Versuch,"

Merkst du was? Schon in der Verschwörungstheorie-Falle gefangen, in der du jemand anderen wähntest. Das gute daran ist: Die Strategie der bezahlten Schreiber scheint aufzugehen: Die Stimmung in der Bevölkerung kippt nach neuesten Umfragen ;-)  

6823 Postings, 1170 Tage zaphod42wolf

 
  
    #16721
1
19.04.14 08:46
"Oder denkt hier irgendjemand, dass Deutschland angegriffen würde, wenn die USA ihren "Schutz" uns gegenüber versagen würden?!"

Sicher nicht, denn es wäre viel zu aufwändig ein Land zu besetzen. Jedoch mit einer Armee hinter der Grenze latent bedroht. Am Beispiel Ukraine sieht man zur Zeit sehr schön, dass ein Staat quasi seine gesamte Souveränität verlieren kann, wenn er eine Invasion befürchten muss. Ein nuklearer Schutzschild macht folglich unabhängig vom Willen eines Aggessors.

Dass wir dafür einen Teil unseres Willen bezgl. der Schachzüge der USA verlieren ist seit 1945 normaler Alltag. Wer daran was ändern will kann nicht drumrumkommen, die EU massiv zu stärken. Doch genau daran hapert es. Kurz gesagt: Die Stärke der USA resultiert auch auch der Zerstrittenheit in der EU. Denkt mal drüber nach, liebe Antiamerkanisten und EU-Gegner/AfDler.  

3395 Postings, 1981 Tage daiphongFreunde der Vergangenheit,

 
  
    #16722
19.04.14 08:47
die moderne Welt ist tatsächliche eine Zumutung.

Westeuropa hat seinen Kranz "schützender" Diktaturen um sich herum verloren, der Sowjetsozialismus ist weltweit gescheitert, alle Traditionsgesellschaften und Kulturen stehen weltweit unter Druck. Die moderne Welt macht manche traditionellen Träume zunichte: der Kapitalismus breitet sich wie vollautomatisch weltweit aus, und durchdringt alle Gesellschaft. Die moderne Welt hat große Befreiungen gebracht, auch Unzufriedenheit und große Gefahren, weil sie in Gärung ist, weil sie Altes auflöst, und Neues oft nicht stabil verbindet, weil Ressourcen weltweit bewirtschaftet und höchst unterschiedlichen in Regionen, Klassen und Kulturen erzeugt und verbraucht werden.

Es verbinden sich alle Regionen der Welt auf vielfältigste Weise, in alle Länder dringen fremde Einflüsse, Fortschritte führen zu großen Bevölkerungsexplosionen, in Asien und auch sonstwo entstanden gewaltige Industrien. Weltweit liefern die großen Verkehrsnetze Öl, Handys, Touristen, Journalisten, Autos, TV, Kredit, Investitionen, Migranten, Internet, Bilder.
Weltweit werden diese Verkehrsnetze auch militärisch gesichert, bildeten sich große Militärmächte mit weitreichenden Waffen, die überall zu imperialer Gewalt fähig wären. Hier sichern die USA, indem sie alle potentiellen Imperien durch privilegierte Übermacht auf ihr Staatsgebiet begrenzen.

Diese globale militärische Sicherung durch die USA hat seit 1945 im Grunde funktioniert. Im Vietnamkrieg allerdings waren den USA selbst die Sicherungen durchgeknallt. Seither waren ihre Interventionen aber durchaus limitiert und zielgerichtet, selbst im Irak und Afghanistan auf keinen Fall nur destruktiv (man befrage mal die Schiiten oder Kurden und Afghanen). Und in ihren Dimensionen und Opferzahlen sogar alle zusammen überhaupt nicht zu vergleichen etwa mit der großen sowjetischen Verwüstung Afghanistans.  

3395 Postings, 1981 Tage daiphongder NSA-Machtmissbrauch der USA

 
  
    #16723
19.04.14 09:27
muss von der EU und auch von anderen Ländern bekämpft werden, keine Frage. Auch innerhalb der EU und in den Ländern selbst müssen Spionageabwehr und Verfassungsschutz die Situation in den Griff bekommen. Reichlich naiv ist es aber, sich bei seiner US-Geheimdienst-Kritik an Russland oder China zu halten.  

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