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Nach der Kaufpanik ist vor der Kaufpanik

Seite 1 von 167
neuester Beitrag: 06.09.14 08:23
eröffnet am: 18.05.09 14:06 von: Libuda Anzahl Beiträge: 4153
neuester Beitrag: 06.09.14 08:23 von: Libuda Leser gesamt: 170557
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34853 Postings, 3552 Tage LibudaNach der Kaufpanik ist vor der Kaufpanik

 
  
    #1
37
18.05.09 14:06
Guter Artikel:

"Der flotte Spruch beschreibt recht treffend das Geschehen an den Finanzmärkten in den letzten Wochen. Der Markt will einfach nicht „richtig“ korrigieren. Bis auf ein, zwei schwache Tage und schon geht es munter weiter. Hinter den Kulissen der Indizes findet sehr wohl eine Konsolidierung statt. In einer wahnsinnig schnellen Branchenrotation gibt es auf der einen Seite Ausbrüche, während andere Branchen solide korrigieren. In der Summe der Indizes geht diese differenzierte Entwicklung leider unter.



Der Markt tut wieder einmal nicht das, was die meisten von ihm erwarten. Und was erwarten „die meisten“? Neben den bekannten Indikatoren bieten Schlagzeilen einen Hinweis. Dazu zitierte ich in der letzten Ausgabe der Investment Ideen willkürlich einige Schlagzeilen (Auszug):

Die „Vermögensprofis trauen der Aktien-Rallye nicht“ titelt Welt Online in ihrer Ausgabe vom 8. Mai 2009. „…erfahrene Vermögensverwalter sind skeptisch: Die Rallye könnte schon bald ein jähes Ende haben“ fährt der Verfasser fort.

Auch das Handelsblatt fragt sich in der Onlineausgabe vom 9. Mai: „Dax-Ausblick: Rally – wie lange noch?“ Darin heißt es weiter „…Marktbeobachter bleiben vorsichtig und warnen vor Rückschlägen. Denn eine solche Entwicklung gab es schon einmal.“

Bei Spiegel Online warnen Experten gleich vor dem nächsten Crash: „Jetzt drängen Großinvestoren mit Macht zurück in den Markt, aus Angst, den Boom zu verpassen. Experten halten die Hausse allerdings für einen Zwischenspurt - und warnen vor dem nächsten Crash.“ (Quelle: Spiegel Online vom 9. Mai 2009).

Wohin man auch schaut, der Pessimismus hat Hochkonjunktur. Stimmungsindikatoren bestätigen das negative Sentiment. Positive Nachrichten und Anzeichen einer Stabilisierung der Weltwirtschaft finden kaum Gehör. Bei so viel Pessimismus ist es kein Wunder, das die Börsen bisher nicht "richtig" korrigieren wollen. Man muss kein Hellseher sein, dass die gleichen Schwarzseher ihre „Prophezeiungen“ unter dem Druck des Marktes um 180 Grad drehen oder anpassen werden, wenn die Börsen weiter steigen.

Bekanntlich haben jene Experten immer Recht, zumindest im Nachhinein. Schade nur, dass selbst einige der klügsten Wirtschaftwissenschaftler das Debakel der Finanzkrise nicht in vollem Umfang haben kommen sehen oder zumindest davor gewarnt haben. Meine Hochachtung gilt denjenigen Konjunkturforschern, die öffentlich zugeben, dass Sie davon überrascht wurden. Die Wirklichkeit ist zu komplex, um sich mit idealisierten Modellen 100prozentig einfangen zu lassen. Die Geschichte der Finanzmärkte ist voll von Beispielen, wo Elfenbeintürme einstürzten. Etwas mehr Bescheidenheit bei unseren Prognosefähigkeiten stünde uns allen gut. Die aktuelle Krise dürfte wie so viele vorher bald in Vergessenheit geraten und die Gläubigkeit an unfehlbare Modelle zur Risikosteuerung sowie die Beherrschbarkeit des Marktes wieder die Oberhand gewinnen – bis zum nächsten Debakel.

Warum richtet man sein Handeln nicht an dem tatsächlichen Verhalten des Marktes aus, zumindest wenn man als Händler Geld verdienen möchte? Vielleicht weil der Mensch es nicht wahrhaben will, mit der Unsicherheit zu leben? Nur so lässt sich die Prognosesucht und Gottgläubigkeit an selbsternannte Gurus erklären. Neurologen begründen solche Verhaltensweisen mit Dopamin und anderen Wirkstoffen in unserem Körper. Eine weitere Erklärung könnten die in unserer 10.000jährigen Geschichte antrainierten menschlichen Verhaltensweisen sein, die zwar einem Neandertaler im Überlebenskampf halfen, aber in der Börsenwelt des 21. Jahrhundert zu kostspieligen Fehlentscheidungen führen. Keine Frage, Prognosen sind durchaus hilfreich, um bestimmte Chance- / Risikoverhältnisse einschätzen zu können, aber man sollte realistisch bleiben: Es bleibt eine Betrachtung von Wahrscheinlichkeiten. Keiner kennt die Zukunft. "  
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4127 Postings ausgeblendet.

34853 Postings, 3552 Tage Libudachinas-twitterkonkurrent-weibo-geht-durch-die-deck

 
  
    #4129
18.04.14 22:34

34853 Postings, 3552 Tage LibudaFacebook erstaunlich gut

 
  
    #4130
23.04.14 23:13

34853 Postings, 3552 Tage LibudaWie schließt man Lücke zwischen 10% und 40%?

 
  
    #4131
10.05.14 18:57
TWST: You cover content providers. What are the major trends you are seeing with the Internet content providers?

Ms. Martin: My coverage includes content companies online and offline. I am specifically focused on how content is being redefined in the Internet age, and how the economics are shifting as content migrates to the digital world. The biggest distinction we've seen between these two groups is a rotation out of high multiple online content stocks since March. Staying with my online content companies, the biggest valuation trend is that we're seeing a huge premium being paid for mobile revenue.
Pandora (P), Facebook (FB) and Twitter (TWTR) have more than 50% of their revenue from mobile and command three to five times multiple point premiums for this fact. Why? In huge parts of the world, there are users who access the Internet only via their smartphones. They don't have tablets; they don't have laptops. In fact, Facebook disclosed in their 1Q14 earnings that 55% of their 1.3 billion users access Facebook only via smartphone.

By implication, if a company has figured out how to monetize its product via smartphone, its growth trajectory is higher and longer because it may be able to generate money from big parts of the world that other companies cannot. If a company is able to crack the code on mobile monetization, its multiple expands three to five times revenue because it has an option to monetize half the world's population.

Every company in the Internet space is trying to solve the hard problem of how to monetize on mobile devices. It's just a really hard problem to solve. Consumer demand on mobile devices has been growing at triple digits for three years. Most Internet companies we cover get 40% of their traffic on mobile devices, but only 10% of the revenue from mobile devices. Closing that gap is the single most important valuation driver.

TWST: Right now, who is best positioned then with that particular mobile switch?

For more of this interview go to TWST
 

34853 Postings, 3552 Tage LibudaDas sehe ich auch so

 
  
    #4132
29.05.14 08:37

34853 Postings, 3552 Tage LibudaGut so

 
  
    #4133
29.05.14 23:04
Zusammen mit der Deutschen Bank sind die französischen Großbanken am wenigsten bereits ihre gefährlichen Zeitbombeneigenschaften abzulegen und sich ordentliches Eigenkapital zuzulegen.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/...zahlen/9968208.html  

34853 Postings, 3552 Tage Libudaenter-the-greatest-bull-market-in-85-years

 
  
    #4134
09.06.14 13:42

34853 Postings, 3552 Tage LibudaReturn to double-digit-profit-growth

 
  
    #4135
05.07.14 21:37

34853 Postings, 3552 Tage Libudaus-companies-post-most-jobs

 
  
    #4136
08.07.14 18:02

34853 Postings, 3552 Tage LibudaGoogle Rises On Solid Q2 Sales But Earnings Miss

 
  
    #4137
19.07.14 08:26
Google Rises On Solid Q2 Sales But Earnings Miss

By MICHELE CHANDLER, INVESTOR'S BUSINESS DAILY

Google (NASDAQ:GOOGL) stock rose Friday to a four-month high after the search powerhouse posted Q2 revenue that beat Wall Street expectations, fueled by a 33% jump in paid ad clicks on its own sites.
The No. 1 search provider's earnings per share actually missed analyst views, but analysts and investors liked the top-line numbers.
Google stock was up 3% in afternoon trading in the stock market today ex items jumped 27% to $6.08, its best year-over-year gain in three years. But that fell below the $6.24 Wall Street had projected, according to Thomson Reuters.

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"Google is pursuing absolutely the right strategy" with its aggressive investments in its core segments of search and display/video advertising as well as its new businesses, including Google Play and cloud computing, wrote Mark Mahaney, an analyst with RBC Capital Markets, in a research report.


Read More At Investor's Business Daily: http://news.investors.com/technology/...rnings-miss.htm#ixzz37tQWgHUS
Follow us: @IBDinvestors on Twitter | InvestorsBusinessDaily on Facebook
 

34853 Postings, 3552 Tage Libudawall-street-parade-der-technologiegiganten

 
  
    #4138
21.07.14 08:04

34853 Postings, 3552 Tage LibudaDenn es kann nicht sein, dass Produktivitäts-

 
  
    #4140
23.07.14 22:34
steigerungen bei einem großen Teil der Bevölkrung nie ankommen.  

34853 Postings, 3552 Tage Libudaus-economy-rebounds-strongly-second

 
  
    #4141
30.07.14 15:52

34853 Postings, 3552 Tage LibudaGoldman Sachs: When Fed Raises Rates

 
  
    #4142
05.08.14 22:55
Goldman Sachs: Here’s What Will Happen When Fed Raises Rates
Goldman Sachs Group Inc.GS -1.32% says it knows what’s going to happen when the Federal Reserve starts raising interest rates.
The quick takeaway: Stocks look much more attractive than bonds–at least through 2018.
“We forecast a dramatic divergence between stock and bond returns during the next several years,” a Goldman team led by stock strategist David Kostin wrote to clients this week. Goldman predicts the S&P 500 will generate a 6% annualized total return between now and 2018, compared to a 1% annualized gain for the benchmark 10-year Treasury note, assuming the Fed starts raising rates in the middle of next year.
Goldman predicts the federal funds rate, which has been pinned near zero since the financial crisis, will reach 4% by 2018. The last time the Fed raised rates was in June 2006.
“The prospect of higher short-term interest rates is now within the investment horizon of many portfolio managers for the first time since the financial crisis,” Goldman said.
Stocks typically perform well in the months leading up to an initial rate increase, Goldman says. For instance, when the Fed first raised interest rates in 1994, 1999 and 2004, the S&P 500 rallied 11%, 21% and 18%, respectively in the 12 months prior to those moves.
 

34853 Postings, 3552 Tage LibudaNotenbanken:"glaubwürdig unverantwortlich" handeln

 
  
    #4144
10.08.14 11:09
Montag, 9. Juni 2014
Wie kann eine höhere Inflationserwartung erzeugt werden?
Die korrekte Geldpolitik in einer Liquiditätsfalle ist, die Inflationserwartungen zu begünstigen. Eine moderne Zentralbank soll daher "glaubwürdig unverantwortlich" handeln, um die Wirtschaft anzukurbeln, erklärte Paul Krugman bereits 1998 in einem lesenswerten Artikel (unbedingt unter der angegebenen Quelle weiterlesen)

http://acemaxx-analytics-dispinar.blogspot.ch/...ann-eine-hohere.html  

34853 Postings, 3552 Tage LibudaUSWirtschaft in guter Verfassung

 
  
    #4145
16.08.14 07:28

34853 Postings, 3552 Tage LibudaHier sollte wir von den Amis lernen,

 
  
    #4146
20.08.14 22:19
denn in der Wirtschafspolitik sind sie sicher meilenweit besser als in der Außenpolitik:

http://finance.yahoo.com/news/...ettlement-us-181635991--finance.html

Wir lassen dagegen die Deutsche Bank in London mit dort gezahlten Riesengehältern und dort gezahlten Steuern auf das Risiko des deutschen Steuerzahlers in einer Art und Weise zocken, dass sie von der japanischen Notenbank als die gefährlichste Bank der Welt bezeichnet wurde - ein Skandal ohne Ende.  

34853 Postings, 3552 Tage LibudaUSA-Nasdaq-100-Alte-Rekorde-in-Sicht

 
  
    #4147
01.09.14 10:35

34853 Postings, 3552 Tage Libuda1 Euro = 1 Dollar?

 
  
    #4148
01.09.14 13:33

34853 Postings, 3552 Tage Libudamorgan-stanley-says: S+P500 goes to 3000

 
  
    #4149
02.09.14 21:40

34853 Postings, 3552 Tage LibudaGute Entscheidung

 
  
    #4150
04.09.14 07:49

US-Finanzaufsicht beschließt höhere Liquiditätsvorsoge für Großbanken


05:33 04.09.14


WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Großbanken brauchen künftig dickere Liquiditätspolster. Die Finanzaufseher fordern von den Instituten eine Notvorsorge an als sicher geltenden Wertanlagen, die kurzfristig zu Geld zu machen sind. Das beschlossen die US-Notenbank Fed und Aufsichtsbehörden wie die FDIC am Mittwoch (Ortszeit) in Washington.

Der einzurichtende Schutzwall an hochwertigen Anlagen wie Zentralbankreserven oder Staatsanleihen soll sicherstellen, dass sich die Geldhäuser mindestens über eine 30-tägige Stressperiode flüssig halten können. So soll künftig die Staatskasse verschont und zugleich verhindert werden, dass Liquiditätslücken zu Finanzkrisen werden.

FINANZKRISE 2008

In der Finanzkrise 2008, als der Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers die Weltwirtschaft erschütterte, war das Misstrauen der Banken untereinander so hoch, dass die kurzfristigen Kreditmärkte komplett einfroren. Wenn sich die Akteure am Geldmarkt keine Mittel mehr leihen, droht akute Pleitegefahr.

Es spielt dann keine große Rolle mehr, wieviele langfristige Vermögenswerte die Institute auf den Büchern haben. Denn diese Anlagen können häufig nicht schnell genug liquidiert werden, um fällige Rechnungen zu begleichen. Weil die Großbanken über die internationalen Finanzmärkte so stark miteinander verflochten sind, kann ein Geldhaus leicht andere mit in den Abgrund reißen.

MIT STEUERGELD GERETTET

Um eben dies zu verhindern, wurden Banken in der Krise mit riesigen Summen an Steuergeld gerettet. Das soll in Zukunft durch verschärfte Regulierung verhindert werden. Allerdings hat die Bankenlobby die nun nach und nach beschlossenen Regeln über Jahre zu entschärfen versucht. Viele Experten sprechen mittlerweile von einem Papiertiger.

Alleine die am Mittwoch beschlossenen Vorschriften zur Liquiditätsvorsorge bringen es auf 400 Seiten. Die noch komplexere Dodd-Frank-Gesetzesreform, mit der US-Präsident Barack Obama die Wall Street an die Leine legen wollte, hat fast 1000 Seiten. Kritiker sagen, in dem Regeldickicht behalten nur die teuren Anwälte der Finanzindustrie den Überblick./hbr/DP/stk

Quelle: dpa-AFX  

34853 Postings, 3552 Tage Libudazu #4151

 
  
    #4152
05.09.14 23:37
Ganz wichtig: Kurse sollten sich an der Börse bilden und nicht in Hinterzimmern von wenigen Bank ausgehandelt werden - dabei werden den anderen Beteiligten die "Ohren abgeschnitten".

Für die Sicherheit des Finanzsytems ganz wichtig: Verrechnet werden dürfen Börsengeshäffte nicht zwischen den Kontrahenten, denn inzwischen wissen wir, dass die Pleite gehen könne wie die Lehmänner. Börsengeschäfte sind über eine zentrale Gegenpartei, nämlich die Börse, abzuwickeln - man kauft also von der Börse und verkauft an sie. Und damit das klappt, fordert die Sicherheiten ein - und das ist genau der Punkt, um den sich unsere Finanzterrotisten drücken wollen, weil das Kapital erfordert, mit dem Nain und Fitschen auf das Risiko des deutschen Steuerzahlers lieber zocken wollen. Schluss damit!!!  

34853 Postings, 3552 Tage LibudaAlibaba schlägt zu

 
  
    #4153
06.09.14 08:23

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