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Nach der Kaufpanik ist vor der Kaufpanik

Seite 1 von 169
neuester Beitrag: 15.06.15 21:27
eröffnet am: 18.05.09 14:06 von: Libuda Anzahl Beiträge: 4201
neuester Beitrag: 15.06.15 21:27 von: Libuda Leser gesamt: 188437
davon Heute: 21
bewertet mit 37 Sternen

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37479 Postings, 3871 Tage LibudaNach der Kaufpanik ist vor der Kaufpanik

 
  
    #1
37
18.05.09 14:06
Guter Artikel:

"Der flotte Spruch beschreibt recht treffend das Geschehen an den Finanzmärkten in den letzten Wochen. Der Markt will einfach nicht ?richtig? korrigieren. Bis auf ein, zwei schwache Tage und schon geht es munter weiter. Hinter den Kulissen der Indizes findet sehr wohl eine Konsolidierung statt. In einer wahnsinnig schnellen Branchenrotation gibt es auf der einen Seite Ausbrüche, während andere Branchen solide korrigieren. In der Summe der Indizes geht diese differenzierte Entwicklung leider unter.



Der Markt tut wieder einmal nicht das, was die meisten von ihm erwarten. Und was erwarten ?die meisten?? Neben den bekannten Indikatoren bieten Schlagzeilen einen Hinweis. Dazu zitierte ich in der letzten Ausgabe der Investment Ideen willkürlich einige Schlagzeilen (Auszug):

Die ?Vermögensprofis trauen der Aktien-Rallye nicht? titelt Welt Online in ihrer Ausgabe vom 8. Mai 2009. ??erfahrene Vermögensverwalter sind skeptisch: Die Rallye könnte schon bald ein jähes Ende haben? fährt der Verfasser fort.

Auch das Handelsblatt fragt sich in der Onlineausgabe vom 9. Mai: ?Dax-Ausblick: Rally ? wie lange noch?? Darin heißt es weiter ??Marktbeobachter bleiben vorsichtig und warnen vor Rückschlägen. Denn eine solche Entwicklung gab es schon einmal.?

Bei Spiegel Online warnen Experten gleich vor dem nächsten Crash: ?Jetzt drängen Großinvestoren mit Macht zurück in den Markt, aus Angst, den Boom zu verpassen. Experten halten die Hausse allerdings für einen Zwischenspurt - und warnen vor dem nächsten Crash.? (Quelle: Spiegel Online vom 9. Mai 2009).

Wohin man auch schaut, der Pessimismus hat Hochkonjunktur. Stimmungsindikatoren bestätigen das negative Sentiment. Positive Nachrichten und Anzeichen einer Stabilisierung der Weltwirtschaft finden kaum Gehör. Bei so viel Pessimismus ist es kein Wunder, das die Börsen bisher nicht "richtig" korrigieren wollen. Man muss kein Hellseher sein, dass die gleichen Schwarzseher ihre ?Prophezeiungen? unter dem Druck des Marktes um 180 Grad drehen oder anpassen werden, wenn die Börsen weiter steigen.

Bekanntlich haben jene Experten immer Recht, zumindest im Nachhinein. Schade nur, dass selbst einige der klügsten Wirtschaftwissenschaftler das Debakel der Finanzkrise nicht in vollem Umfang haben kommen sehen oder zumindest davor gewarnt haben. Meine Hochachtung gilt denjenigen Konjunkturforschern, die öffentlich zugeben, dass Sie davon überrascht wurden. Die Wirklichkeit ist zu komplex, um sich mit idealisierten Modellen 100prozentig einfangen zu lassen. Die Geschichte der Finanzmärkte ist voll von Beispielen, wo Elfenbeintürme einstürzten. Etwas mehr Bescheidenheit bei unseren Prognosefähigkeiten stünde uns allen gut. Die aktuelle Krise dürfte wie so viele vorher bald in Vergessenheit geraten und die Gläubigkeit an unfehlbare Modelle zur Risikosteuerung sowie die Beherrschbarkeit des Marktes wieder die Oberhand gewinnen ? bis zum nächsten Debakel.

Warum richtet man sein Handeln nicht an dem tatsächlichen Verhalten des Marktes aus, zumindest wenn man als Händler Geld verdienen möchte? Vielleicht weil der Mensch es nicht wahrhaben will, mit der Unsicherheit zu leben? Nur so lässt sich die Prognosesucht und Gottgläubigkeit an selbsternannte Gurus erklären. Neurologen begründen solche Verhaltensweisen mit Dopamin und anderen Wirkstoffen in unserem Körper. Eine weitere Erklärung könnten die in unserer 10.000jährigen Geschichte antrainierten menschlichen Verhaltensweisen sein, die zwar einem Neandertaler im Überlebenskampf halfen, aber in der Börsenwelt des 21. Jahrhundert zu kostspieligen Fehlentscheidungen führen. Keine Frage, Prognosen sind durchaus hilfreich, um bestimmte Chance- / Risikoverhältnisse einschätzen zu können, aber man sollte realistisch bleiben: Es bleibt eine Betrachtung von Wahrscheinlichkeiten. Keiner kennt die Zukunft. "  
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4175 Postings ausgeblendet.

37479 Postings, 3871 Tage LibudaAmerika brummt

 
  
    #4177
18.11.14 12:21
(Reuters) - Home Depot Inc (HD.N), the world's largest home improvement chain, reported a 14 percent rise in quarterly profit as an improving job market encouraged Americans to spend more on renovations.

Net income rose to $1.54 billion, or $1.15 per share, in the third quarter ended Nov. 2, from $1.35 billion, or 95 cents per share, a year earlier.

Same-store sales rose 5.2 percent.
 

37479 Postings, 3871 Tage LibudaDow could pass 20K by end of 2015

 
  
    #4178
18.11.14 16:29

37479 Postings, 3871 Tage LibudaDas hat uns dieser Verzocker auch schon erzählt

 
  
    #4179
25.11.14 23:13

37479 Postings, 3871 Tage LibudaMehr Schwachsinn hat vor sechs Jahren

 
  
    #4180
25.11.14 23:27
kaum jemand vorausgesagt, aber da ist keine Reue and kein Anstand erkennbar, wie Ihr der Adresse in meinem letzten Posting entnehmen könnt.

When Markets Collide: Investment Strategies for the Age of Global Economic Change
By Mohamed El-Erian
McGraw Hill, $27.95 (£15.99)
His title refers to several different ?collisions?. The greatest is between the market of yesterday (centred around the US and based on an assumption that credit can continue to expand) and the markets of tomorrow, in which the centre of gravity has shifted to emerging markets ? where sovereign wealth funds are important actors ? and where many contradictions in the way the financial services industry works have been painfully resolved. Presciently, as this book went to press before a renewed inflation scare this summer, he also warns that the pressures that emerging market growth puts on resources will lead to higher global inflation.
 

37479 Postings, 3871 Tage LibudaNach dieser Flachsinnanalyse

 
  
    #4181
25.11.14 23:31
müssten wir heute weltweite Inflationsraten von über 10% haben.

Wie die beiden Ex-Pimcos El-Erian und Bill Gross Euer Geld verzockt haben, dürfte Euch jetzt wohl klar sein.  

37479 Postings, 3871 Tage LibudaConfidence in Growth

 
  
    #4182
03.12.14 17:06

37479 Postings, 3871 Tage LibudaU.S. factories show luster with bullish November

 
  
    #4184
05.12.14 23:32

37479 Postings, 3871 Tage LibudaInteressantes zu Google

 
  
    #4185
21.12.14 23:34

37479 Postings, 3871 Tage LibudaWeidmann sieht rosig

 
  
    #4186
28.12.14 10:00

37479 Postings, 3871 Tage Libudawall-street-strategists-expect-stocks-keep-climb

 
  
    #4187
04.01.15 12:27
Wall Street strategists are expecting another year of solid growth for the stock market.
As we highlighted in Friday?s Morning MoneyBeat, 22 strategists are estimating an average increase of 8.2% for the S&P 500 in 2015, according to Birinyi Associates. If that happens, the S&P would finish 2015 at 2228.
The predictions of an 8.2% increase follow three straight years of double digits gains for the index. It climbed an eye-popping 63.7% in that span.
The S&P has risen an average of 5.6% annually since 1927, according to Birinyi


http://blogs.wsj.com/moneybeat/2015/01/02/...o-keep-climbing-in-2015/  

37479 Postings, 3871 Tage Libudadeficit-shrink-lowest-level

 
  
    #4188
26.01.15 22:23

37479 Postings, 3871 Tage LibudaAlibaba_Group_Holding_Aktie

 
  
    #4189
03.04.15 07:49

37479 Postings, 3871 Tage Libudau-s--economic-fate-in--our-own-hands

 
  
    #4190
16.04.15 08:07

37479 Postings, 3871 Tage Libudaalibaba-soon-bigger-walmart

 
  
    #4191
09.05.15 12:46

37479 Postings, 3871 Tage Libudadjia-bull-bear-case-of-19142-in-2015

 
  
    #4192
16.05.15 16:58

37479 Postings, 3871 Tage LibudaIoT

 
  
    #4193
24.05.15 13:21
Gartner estimates that IoT product and service suppliers will generate incremental revenue exceeding $300 billion in 2020.

Between 2013 and 2022, $14.4 trillion of value (net profit) will be?up for grabs? for enterprises globally ? driven by IoE ? Cisco

?Industrial Internet? has the potential to add $10 to $15 trillion to global GDP over the next 20 years ? GE

By 2020, more than 5 billion people will be connected, not to mention 50 billion things. ?World Economic Forum

Source; ironpaper/webintel/articles/internet-things-market-statistics-201­5
 

37479 Postings, 3871 Tage Libudainvestors-ignoring-a-key-driver-of-stocks

 
  
    #4194
28.05.15 16:40

37479 Postings, 3871 Tage Libudainternet-der-dinge-veraendert-unternehmen

 
  
    #4195
30.05.15 12:29

37479 Postings, 3871 Tage Libudathe-law-of-accelerating-returns

 
  
    #4196
31.05.15 07:36

37479 Postings, 3871 Tage LibudaJe mehr derartige Geschichten auftauchen

 
  
    #4197
07.06.15 22:14

37479 Postings, 3871 Tage LibudaGrexit-waere-keine-Katastrophe

 
  
    #4198
14.06.15 21:02
http://www.ariva.de/news/...te-Grexit-waere-keine-Katastrophe-5393625

Diesen Ausführungen stimme ich voll zu, denn selbst Lehman war keine Katastrophe, sondern absolut notwendig. Durch die so möglich gewordene zumindest teilweise Entmachtung der Finanzterroristen ist die Finanzwelt sicherer geworden.  Hätte man Lehman nicht hopps gehen lassen, wäre das nie möglich gewesen.  

37479 Postings, 3871 Tage LibudaDie heute immer wieder gestreute Lüge

 
  
    #4199
15.06.15 08:18
dass das Hopps-Gehen-Lassen von Lehman ein Fehler gewesen sei, ist daher ein Lüge.

Und zwar wird sie von den Finanzterroristen gestreut, deren Entmachtung zwar schon Fortschritte gemacht hat, die ohne Lehman niemals möglich gewesen wären, bei deren Realisierung man aber noch mindestens 50% des Weges vor sich hat.  

37479 Postings, 3871 Tage LibudaMeinen sechs und dreieinhalb Jahre alten

 
  
    #4200
15.06.15 10:41
Aussagen sind nach wie vor gültig:

Libuda :
Lange Zeit war ich mir nicht ganz sicher,
 
07.01.12 00:56
#63  
ob meine Argumentation vor mehr als drei Jahren richtig war. Inzwischen bin ich mir immer sicherer, dass das trotz all der Probleme, die dadurch entstanden sind, notwendig war, denn ohne diesen Vorgang hätte die Welt die Entmachtung der Finanzterroristen sehr viel weniger geschafft, als das heute der Fall ist.

Ähnlich verhält es sich mit Griechenland, die man, zu dieser Einsicht bin ich jetzt gekommen, auch über die Wupper gehen lassen sollte - denn  sonst wird es in Europa der Normalfall sein, dass Milliardäre und Millionäre fast komplett ihre Steuern hinterziehen, wie das die reichen Griechen tun, und sich von den Lieschen Müllers finanzieren lassen. Das wird zwar auch Turbulenzen verursachen, aber langfristig macht das ähnlich wie das Vor-die-Wupper-Gehen-Lassen von Lehman die Welt sicherer.

http://www.ariva.de/forum/...an-Brother-ueber-die-Klinge-gehen-344611  

37479 Postings, 3871 Tage LibudaAuch mit diesem zweieinhalb Jahre alten

 
  
    #4201
15.06.15 21:27
Posting lag ich wohl richtig:


Der Ansatz des IWF ist falsch  

08.01.12 09:11

#68  

Die sollten den Griechen beinhart zwei Dinge sagen: Wenn Ihr mit der Schweiz noch im Januar kein Abkommen abschließt, das bei den dort lagerten 30 Milliarden sofort 30% abschöpft und keine Vermögenssteuer im eigenen Land einführt, gibt es kein Geld. Logischerweise sollten die in der Schweiz Geschröpften Rückerstattungsansprüche haben, wenn sie das dort lagernde Geld in Griechenland schon ordentlich versteuert haben (nach meinen Schätzung vielleicht 2 von den 30 Milliarden und weniger).  

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