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Nach der Kaufpanik ist vor der Kaufpanik

Seite 1 von 169
neuester Beitrag: 25.08.15 10:40
eröffnet am: 18.05.09 14:06 von: Libuda Anzahl Beiträge: 4207
neuester Beitrag: 25.08.15 10:40 von: Libuda Leser gesamt: 189824
davon Heute: 5
bewertet mit 37 Sternen

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37662 Postings, 3897 Tage LibudaNach der Kaufpanik ist vor der Kaufpanik

 
  
    #1
37
18.05.09 14:06
Guter Artikel:

"Der flotte Spruch beschreibt recht treffend das Geschehen an den Finanzmärkten in den letzten Wochen. Der Markt will einfach nicht ?richtig? korrigieren. Bis auf ein, zwei schwache Tage und schon geht es munter weiter. Hinter den Kulissen der Indizes findet sehr wohl eine Konsolidierung statt. In einer wahnsinnig schnellen Branchenrotation gibt es auf der einen Seite Ausbrüche, während andere Branchen solide korrigieren. In der Summe der Indizes geht diese differenzierte Entwicklung leider unter.



Der Markt tut wieder einmal nicht das, was die meisten von ihm erwarten. Und was erwarten ?die meisten?? Neben den bekannten Indikatoren bieten Schlagzeilen einen Hinweis. Dazu zitierte ich in der letzten Ausgabe der Investment Ideen willkürlich einige Schlagzeilen (Auszug):

Die ?Vermögensprofis trauen der Aktien-Rallye nicht? titelt Welt Online in ihrer Ausgabe vom 8. Mai 2009. ??erfahrene Vermögensverwalter sind skeptisch: Die Rallye könnte schon bald ein jähes Ende haben? fährt der Verfasser fort.

Auch das Handelsblatt fragt sich in der Onlineausgabe vom 9. Mai: ?Dax-Ausblick: Rally ? wie lange noch?? Darin heißt es weiter ??Marktbeobachter bleiben vorsichtig und warnen vor Rückschlägen. Denn eine solche Entwicklung gab es schon einmal.?

Bei Spiegel Online warnen Experten gleich vor dem nächsten Crash: ?Jetzt drängen Großinvestoren mit Macht zurück in den Markt, aus Angst, den Boom zu verpassen. Experten halten die Hausse allerdings für einen Zwischenspurt - und warnen vor dem nächsten Crash.? (Quelle: Spiegel Online vom 9. Mai 2009).

Wohin man auch schaut, der Pessimismus hat Hochkonjunktur. Stimmungsindikatoren bestätigen das negative Sentiment. Positive Nachrichten und Anzeichen einer Stabilisierung der Weltwirtschaft finden kaum Gehör. Bei so viel Pessimismus ist es kein Wunder, das die Börsen bisher nicht "richtig" korrigieren wollen. Man muss kein Hellseher sein, dass die gleichen Schwarzseher ihre ?Prophezeiungen? unter dem Druck des Marktes um 180 Grad drehen oder anpassen werden, wenn die Börsen weiter steigen.

Bekanntlich haben jene Experten immer Recht, zumindest im Nachhinein. Schade nur, dass selbst einige der klügsten Wirtschaftwissenschaftler das Debakel der Finanzkrise nicht in vollem Umfang haben kommen sehen oder zumindest davor gewarnt haben. Meine Hochachtung gilt denjenigen Konjunkturforschern, die öffentlich zugeben, dass Sie davon überrascht wurden. Die Wirklichkeit ist zu komplex, um sich mit idealisierten Modellen 100prozentig einfangen zu lassen. Die Geschichte der Finanzmärkte ist voll von Beispielen, wo Elfenbeintürme einstürzten. Etwas mehr Bescheidenheit bei unseren Prognosefähigkeiten stünde uns allen gut. Die aktuelle Krise dürfte wie so viele vorher bald in Vergessenheit geraten und die Gläubigkeit an unfehlbare Modelle zur Risikosteuerung sowie die Beherrschbarkeit des Marktes wieder die Oberhand gewinnen ? bis zum nächsten Debakel.

Warum richtet man sein Handeln nicht an dem tatsächlichen Verhalten des Marktes aus, zumindest wenn man als Händler Geld verdienen möchte? Vielleicht weil der Mensch es nicht wahrhaben will, mit der Unsicherheit zu leben? Nur so lässt sich die Prognosesucht und Gottgläubigkeit an selbsternannte Gurus erklären. Neurologen begründen solche Verhaltensweisen mit Dopamin und anderen Wirkstoffen in unserem Körper. Eine weitere Erklärung könnten die in unserer 10.000jährigen Geschichte antrainierten menschlichen Verhaltensweisen sein, die zwar einem Neandertaler im Überlebenskampf halfen, aber in der Börsenwelt des 21. Jahrhundert zu kostspieligen Fehlentscheidungen führen. Keine Frage, Prognosen sind durchaus hilfreich, um bestimmte Chance- / Risikoverhältnisse einschätzen zu können, aber man sollte realistisch bleiben: Es bleibt eine Betrachtung von Wahrscheinlichkeiten. Keiner kennt die Zukunft. "  
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4181 Postings ausgeblendet.

37662 Postings, 3897 Tage LibudaU.S. factories show luster with bullish November

 
  
    #4184
05.12.14 23:32

37662 Postings, 3897 Tage LibudaInteressantes zu Google

 
  
    #4185
21.12.14 23:34

37662 Postings, 3897 Tage LibudaWeidmann sieht rosig

 
  
    #4186
28.12.14 10:00

37662 Postings, 3897 Tage Libudawall-street-strategists-expect-stocks-keep-climb

 
  
    #4187
04.01.15 12:27
Wall Street strategists are expecting another year of solid growth for the stock market.
As we highlighted in Friday?s Morning MoneyBeat, 22 strategists are estimating an average increase of 8.2% for the S&P 500 in 2015, according to Birinyi Associates. If that happens, the S&P would finish 2015 at 2228.
The predictions of an 8.2% increase follow three straight years of double digits gains for the index. It climbed an eye-popping 63.7% in that span.
The S&P has risen an average of 5.6% annually since 1927, according to Birinyi


http://blogs.wsj.com/moneybeat/2015/01/02/...o-keep-climbing-in-2015/  

37662 Postings, 3897 Tage Libudadeficit-shrink-lowest-level

 
  
    #4188
26.01.15 22:23

37662 Postings, 3897 Tage LibudaAlibaba_Group_Holding_Aktie

 
  
    #4189
03.04.15 07:49

37662 Postings, 3897 Tage Libudau-s--economic-fate-in--our-own-hands

 
  
    #4190
16.04.15 08:07

37662 Postings, 3897 Tage Libudaalibaba-soon-bigger-walmart

 
  
    #4191
09.05.15 12:46

37662 Postings, 3897 Tage Libudadjia-bull-bear-case-of-19142-in-2015

 
  
    #4192
16.05.15 16:58

37662 Postings, 3897 Tage LibudaIoT

 
  
    #4193
24.05.15 13:21
Gartner estimates that IoT product and service suppliers will generate incremental revenue exceeding $300 billion in 2020.

Between 2013 and 2022, $14.4 trillion of value (net profit) will be?up for grabs? for enterprises globally ? driven by IoE ? Cisco

?Industrial Internet? has the potential to add $10 to $15 trillion to global GDP over the next 20 years ? GE

By 2020, more than 5 billion people will be connected, not to mention 50 billion things. ?World Economic Forum

Source; ironpaper/webintel/articles/internet-things-market-statistics-201­5
 

37662 Postings, 3897 Tage Libudainvestors-ignoring-a-key-driver-of-stocks

 
  
    #4194
28.05.15 16:40

37662 Postings, 3897 Tage Libudainternet-der-dinge-veraendert-unternehmen

 
  
    #4195
30.05.15 12:29

37662 Postings, 3897 Tage Libudathe-law-of-accelerating-returns

 
  
    #4196
31.05.15 07:36

37662 Postings, 3897 Tage LibudaJe mehr derartige Geschichten auftauchen

 
  
    #4197
07.06.15 22:14

37662 Postings, 3897 Tage LibudaGrexit-waere-keine-Katastrophe

 
  
    #4198
14.06.15 21:02
http://www.ariva.de/news/...te-Grexit-waere-keine-Katastrophe-5393625

Diesen Ausführungen stimme ich voll zu, denn selbst Lehman war keine Katastrophe, sondern absolut notwendig. Durch die so möglich gewordene zumindest teilweise Entmachtung der Finanzterroristen ist die Finanzwelt sicherer geworden.  Hätte man Lehman nicht hopps gehen lassen, wäre das nie möglich gewesen.  

37662 Postings, 3897 Tage LibudaDie heute immer wieder gestreute Lüge

 
  
    #4199
15.06.15 08:18
dass das Hopps-Gehen-Lassen von Lehman ein Fehler gewesen sei, ist daher ein Lüge.

Und zwar wird sie von den Finanzterroristen gestreut, deren Entmachtung zwar schon Fortschritte gemacht hat, die ohne Lehman niemals möglich gewesen wären, bei deren Realisierung man aber noch mindestens 50% des Weges vor sich hat.  

37662 Postings, 3897 Tage LibudaMeinen sechs und dreieinhalb Jahre alten

 
  
    #4200
15.06.15 10:41
Aussagen sind nach wie vor gültig:

Libuda :
Lange Zeit war ich mir nicht ganz sicher,
 
07.01.12 00:56
#63  
ob meine Argumentation vor mehr als drei Jahren richtig war. Inzwischen bin ich mir immer sicherer, dass das trotz all der Probleme, die dadurch entstanden sind, notwendig war, denn ohne diesen Vorgang hätte die Welt die Entmachtung der Finanzterroristen sehr viel weniger geschafft, als das heute der Fall ist.

Ähnlich verhält es sich mit Griechenland, die man, zu dieser Einsicht bin ich jetzt gekommen, auch über die Wupper gehen lassen sollte - denn  sonst wird es in Europa der Normalfall sein, dass Milliardäre und Millionäre fast komplett ihre Steuern hinterziehen, wie das die reichen Griechen tun, und sich von den Lieschen Müllers finanzieren lassen. Das wird zwar auch Turbulenzen verursachen, aber langfristig macht das ähnlich wie das Vor-die-Wupper-Gehen-Lassen von Lehman die Welt sicherer.

http://www.ariva.de/forum/...an-Brother-ueber-die-Klinge-gehen-344611  

37662 Postings, 3897 Tage LibudaAuch mit diesem zweieinhalb Jahre alten

 
  
    #4201
15.06.15 21:27
Posting lag ich wohl richtig:


Der Ansatz des IWF ist falsch  

08.01.12 09:11

#68  

Die sollten den Griechen beinhart zwei Dinge sagen: Wenn Ihr mit der Schweiz noch im Januar kein Abkommen abschließt, das bei den dort lagerten 30 Milliarden sofort 30% abschöpft und keine Vermögenssteuer im eigenen Land einführt, gibt es kein Geld. Logischerweise sollten die in der Schweiz Geschröpften Rückerstattungsansprüche haben, wenn sie das dort lagernde Geld in Griechenland schon ordentlich versteuert haben (nach meinen Schätzung vielleicht 2 von den 30 Milliarden und weniger).  

37662 Postings, 3897 Tage Libuda3 things warren buffett does better than you

 
  
    #4202
10.08.15 07:54

37662 Postings, 3897 Tage LibudaUneingeschränkt lesenswert

 
  
    #4203
1
12.08.15 16:30

37662 Postings, 3897 Tage Libuda#4203 noch heute bestätigt

 
  
    #4204
12.08.15 22:43

37662 Postings, 3897 Tage LibudaFür absurd halte ich die Diskussionen über

 
  
    #4205
12.08.15 22:55
eine Abwertung der chinesischen Währung um 2%.

Und komme mir keiner mit dem blöden Argument, dass das  die Notenbanken in anderen Währungsräumen nicht auch machen - die Amis eingeschlossen. Denn die machen den Dollarkurs immer so, wie sie ihn gerne hätten nach der alten Fußballerregel "Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift." Und bei den Chinesen werden 2% als Markteingriffe und Sünden gegen die Marktwirtschaft hochgesielt - mehr absurd und verlogen geht kaum.  

37662 Postings, 3897 Tage LibudaHedge-fund sind im Schnitt Versager und Kassierrer

 
  
    #4206
17.08.15 21:47

37662 Postings, 3897 Tage LibudaBullenmarkt noch längst nicht an seinem Ende

 
  
    #4207
25.08.15 10:40
Wie viel am Ende von der ?hohen Rendite? eines Bullenmarkts
tatsächlich für langfristig orientierte Anleger in den Büchern bleibt, hängt vor allem davon
ab, wie gut man in den jeweiligen Korrekturphasen seine Emotionen im Griff behält. Nicht
die Korrekturen stellen eine tatsächliche Bedrohung für die Rendite dar, sondern die
Opportunitätskosten, die man bei einem emotionalen und oft unüberlegten Ausstieg aus
einer intakten Aufwärtsbewegung verkraften muss. Was sich ?sicherer? anfühlt, erweist
sich oft als schwerwiegender und nachhaltiger Fehler. Vor allem deutsche Anleger tappen
immer wieder in diese Falle. Eine echte Aktienkultur ist weiter nicht vorhanden. Denken
Sie wie ein Unternehmer und verkaufen Sie nicht in jeder Krise Ihre Unternehmensanteile!
Solange der übergeordnete Aufwärtstrend nicht nachhaltig beschädigt ist, bedeutet jede
Korrektur eine Nachkaufchance. Es gilt die Regel: Je größer Ihre Angst beim Einstieg, desto
höher die langfristigen Chancen. Es spricht aus unserer Sicht viel dafür, dass dieser
Bullenmarkt noch längst nicht an seinem Ende angelangt ist. Die aktuelle Korrekturphase
hat die ?Mauer der Angst? wieder erhöht, an der Bullenmärkte - wie immer in der
Börsengeschichte - empor klettern! Erinnern Sie sich an 1997!


https://www.gruener-fisher.de/files/content/...ie-GFI-2015wie1997.pdf
 

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