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Nach der Kaufpanik ist vor der Kaufpanik

Seite 1 von 167
neuester Beitrag: 19.10.14 23:48
eröffnet am: 18.05.09 14:06 von: Libuda Anzahl Beiträge: 4171
neuester Beitrag: 19.10.14 23:48 von: Libuda Leser gesamt: 173003
davon Heute: 75
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35089 Postings, 3583 Tage LibudaNach der Kaufpanik ist vor der Kaufpanik

 
  
    #1
37
18.05.09 14:06
Guter Artikel:

"Der flotte Spruch beschreibt recht treffend das Geschehen an den Finanzmärkten in den letzten Wochen. Der Markt will einfach nicht ?richtig? korrigieren. Bis auf ein, zwei schwache Tage und schon geht es munter weiter. Hinter den Kulissen der Indizes findet sehr wohl eine Konsolidierung statt. In einer wahnsinnig schnellen Branchenrotation gibt es auf der einen Seite Ausbrüche, während andere Branchen solide korrigieren. In der Summe der Indizes geht diese differenzierte Entwicklung leider unter.



Der Markt tut wieder einmal nicht das, was die meisten von ihm erwarten. Und was erwarten ?die meisten?? Neben den bekannten Indikatoren bieten Schlagzeilen einen Hinweis. Dazu zitierte ich in der letzten Ausgabe der Investment Ideen willkürlich einige Schlagzeilen (Auszug):

Die ?Vermögensprofis trauen der Aktien-Rallye nicht? titelt Welt Online in ihrer Ausgabe vom 8. Mai 2009. ??erfahrene Vermögensverwalter sind skeptisch: Die Rallye könnte schon bald ein jähes Ende haben? fährt der Verfasser fort.

Auch das Handelsblatt fragt sich in der Onlineausgabe vom 9. Mai: ?Dax-Ausblick: Rally ? wie lange noch?? Darin heißt es weiter ??Marktbeobachter bleiben vorsichtig und warnen vor Rückschlägen. Denn eine solche Entwicklung gab es schon einmal.?

Bei Spiegel Online warnen Experten gleich vor dem nächsten Crash: ?Jetzt drängen Großinvestoren mit Macht zurück in den Markt, aus Angst, den Boom zu verpassen. Experten halten die Hausse allerdings für einen Zwischenspurt - und warnen vor dem nächsten Crash.? (Quelle: Spiegel Online vom 9. Mai 2009).

Wohin man auch schaut, der Pessimismus hat Hochkonjunktur. Stimmungsindikatoren bestätigen das negative Sentiment. Positive Nachrichten und Anzeichen einer Stabilisierung der Weltwirtschaft finden kaum Gehör. Bei so viel Pessimismus ist es kein Wunder, das die Börsen bisher nicht "richtig" korrigieren wollen. Man muss kein Hellseher sein, dass die gleichen Schwarzseher ihre ?Prophezeiungen? unter dem Druck des Marktes um 180 Grad drehen oder anpassen werden, wenn die Börsen weiter steigen.

Bekanntlich haben jene Experten immer Recht, zumindest im Nachhinein. Schade nur, dass selbst einige der klügsten Wirtschaftwissenschaftler das Debakel der Finanzkrise nicht in vollem Umfang haben kommen sehen oder zumindest davor gewarnt haben. Meine Hochachtung gilt denjenigen Konjunkturforschern, die öffentlich zugeben, dass Sie davon überrascht wurden. Die Wirklichkeit ist zu komplex, um sich mit idealisierten Modellen 100prozentig einfangen zu lassen. Die Geschichte der Finanzmärkte ist voll von Beispielen, wo Elfenbeintürme einstürzten. Etwas mehr Bescheidenheit bei unseren Prognosefähigkeiten stünde uns allen gut. Die aktuelle Krise dürfte wie so viele vorher bald in Vergessenheit geraten und die Gläubigkeit an unfehlbare Modelle zur Risikosteuerung sowie die Beherrschbarkeit des Marktes wieder die Oberhand gewinnen ? bis zum nächsten Debakel.

Warum richtet man sein Handeln nicht an dem tatsächlichen Verhalten des Marktes aus, zumindest wenn man als Händler Geld verdienen möchte? Vielleicht weil der Mensch es nicht wahrhaben will, mit der Unsicherheit zu leben? Nur so lässt sich die Prognosesucht und Gottgläubigkeit an selbsternannte Gurus erklären. Neurologen begründen solche Verhaltensweisen mit Dopamin und anderen Wirkstoffen in unserem Körper. Eine weitere Erklärung könnten die in unserer 10.000jährigen Geschichte antrainierten menschlichen Verhaltensweisen sein, die zwar einem Neandertaler im Überlebenskampf halfen, aber in der Börsenwelt des 21. Jahrhundert zu kostspieligen Fehlentscheidungen führen. Keine Frage, Prognosen sind durchaus hilfreich, um bestimmte Chance- / Risikoverhältnisse einschätzen zu können, aber man sollte realistisch bleiben: Es bleibt eine Betrachtung von Wahrscheinlichkeiten. Keiner kennt die Zukunft. "  
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4145 Postings ausgeblendet.

35089 Postings, 3583 Tage LibudaUSA-Nasdaq-100-Alte-Rekorde-in-Sicht

 
  
    #4147
01.09.14 10:35

35089 Postings, 3583 Tage Libuda1 Euro = 1 Dollar?

 
  
    #4148
01.09.14 13:33

35089 Postings, 3583 Tage Libudamorgan-stanley-says: S+P500 goes to 3000

 
  
    #4149
02.09.14 21:40

35089 Postings, 3583 Tage LibudaGute Entscheidung

 
  
    #4150
04.09.14 07:49

US-Finanzaufsicht beschließt höhere Liquiditätsvorsoge für Großbanken


05:33 04.09.14


WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Großbanken brauchen künftig dickere Liquiditätspolster. Die Finanzaufseher fordern von den Instituten eine Notvorsorge an als sicher geltenden Wertanlagen, die kurzfristig zu Geld zu machen sind. Das beschlossen die US-Notenbank Fed und Aufsichtsbehörden wie die FDIC am Mittwoch (Ortszeit) in Washington.

Der einzurichtende Schutzwall an hochwertigen Anlagen wie Zentralbankreserven oder Staatsanleihen soll sicherstellen, dass sich die Geldhäuser mindestens über eine 30-tägige Stressperiode flüssig halten können. So soll künftig die Staatskasse verschont und zugleich verhindert werden, dass Liquiditätslücken zu Finanzkrisen werden.

FINANZKRISE 2008

In der Finanzkrise 2008, als der Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers die Weltwirtschaft erschütterte, war das Misstrauen der Banken untereinander so hoch, dass die kurzfristigen Kreditmärkte komplett einfroren. Wenn sich die Akteure am Geldmarkt keine Mittel mehr leihen, droht akute Pleitegefahr.

Es spielt dann keine große Rolle mehr, wieviele langfristige Vermögenswerte die Institute auf den Büchern haben. Denn diese Anlagen können häufig nicht schnell genug liquidiert werden, um fällige Rechnungen zu begleichen. Weil die Großbanken über die internationalen Finanzmärkte so stark miteinander verflochten sind, kann ein Geldhaus leicht andere mit in den Abgrund reißen.

MIT STEUERGELD GERETTET

Um eben dies zu verhindern, wurden Banken in der Krise mit riesigen Summen an Steuergeld gerettet. Das soll in Zukunft durch verschärfte Regulierung verhindert werden. Allerdings hat die Bankenlobby die nun nach und nach beschlossenen Regeln über Jahre zu entschärfen versucht. Viele Experten sprechen mittlerweile von einem Papiertiger.

Alleine die am Mittwoch beschlossenen Vorschriften zur Liquiditätsvorsorge bringen es auf 400 Seiten. Die noch komplexere Dodd-Frank-Gesetzesreform, mit der US-Präsident Barack Obama die Wall Street an die Leine legen wollte, hat fast 1000 Seiten. Kritiker sagen, in dem Regeldickicht behalten nur die teuren Anwälte der Finanzindustrie den Überblick./hbr/DP/stk

Quelle: dpa-AFX  

35089 Postings, 3583 Tage Libudazu #4151

 
  
    #4152
05.09.14 23:37
Ganz wichtig: Kurse sollten sich an der Börse bilden und nicht in Hinterzimmern von wenigen Bank ausgehandelt werden - dabei werden den anderen Beteiligten die "Ohren abgeschnitten".

Für die Sicherheit des Finanzsytems ganz wichtig: Verrechnet werden dürfen Börsengeshäffte nicht zwischen den Kontrahenten, denn inzwischen wissen wir, dass die Pleite gehen könne wie die Lehmänner. Börsengeschäfte sind über eine zentrale Gegenpartei, nämlich die Börse, abzuwickeln - man kauft also von der Börse und verkauft an sie. Und damit das klappt, fordert die Sicherheiten ein - und das ist genau der Punkt, um den sich unsere Finanzterrotisten drücken wollen, weil das Kapital erfordert, mit dem Nain und Fitschen auf das Risiko des deutschen Steuerzahlers lieber zocken wollen. Schluss damit!!!  

35089 Postings, 3583 Tage LibudaAlibaba schlägt zu

 
  
    #4153
06.09.14 08:23

35089 Postings, 3583 Tage LibudaDie lesen jetzt auch bei Libuda mit

 
  
    #4154
19.09.14 21:56

35089 Postings, 3583 Tage LibudaBayer: zehn schöne Jahre vor uns

 
  
    #4155
26.09.14 07:43
WDH: Bayer will Agrochemie behalten05:05 26.09.14

(Wiederholung vom Vorabend)

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer will weiter Geschäfte mit der Landwirtschaft machen. Eine mittelfristige Trennung auch von der Tochter Bayer Crop Science nach dem geplanten Börsengang der Kunststoff-Sparte stehe nicht zur Debatte, sagte Firmenchef Marijn Dekkers dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Die Agrochemie-Sparte werde auch in fünf Jahren auf jeden Fall noch zu Bayer gehören.

Für den Leverkusener Konzern prophezeit Dekkers einen weiteren Aufschwung. Mit den neu eingeführten Pharmaprodukten, so der Bayer-Chef, "haben wir erst einmal zehn schöne Jahre vor uns." Bayer werde die Einnahmen nutzen, um weiter stark in die Forschung zu investieren und die Produkt-Pipeline auszubauen./he/mmb

Quelle: dpa-AFX  

35089 Postings, 3583 Tage LibudaDivergenzen bei den Volkswirtschaften

 
  
    #4156
28.09.14 20:42

35089 Postings, 3583 Tage LibudaWenn es denn tatsächlich wie in #4156 beschrieben

 
  
    #4157
1
28.09.14 21:52
kommen sollte, wird sich der Kurs des Euros auf 1,20 zubewegen.  

35089 Postings, 3583 Tage LibudaMit der Prognose vor ca. fünf Wochen

 
  
    #4158
03.10.14 15:05
lag ich wohl richtig.  

35089 Postings, 3583 Tage Libudaunemployment-rate-falls-below-6%

 
  
    #4159
03.10.14 15:13

35089 Postings, 3583 Tage LibudaUnd auch erhebliche Budgefortschritte der Amis

 
  
    #4160
09.10.14 08:40

35089 Postings, 3583 Tage LibudaPositiv: Die Finanzterrotisten verlieren Boden

 
  
    #4161
1
12.10.14 20:55

35089 Postings, 3583 Tage LibudaStimmung schlechter als die Lage

 
  
    #4162
13.10.14 21:41

35089 Postings, 3583 Tage Libuda3-ways-to-play-the-internet-of-things-megatrend

 
  
    #4163
16.10.14 23:48

35089 Postings, 3583 Tage LibudaAnsichten eines Kunsthistorikers

 
  
    #4164
17.10.14 23:41

35089 Postings, 3583 Tage Libudazu # 4164

 
  
    #4165
17.10.14 23:46

35089 Postings, 3583 Tage LibudaSelbstverteidigung gegen Henry Blodget

 
  
    #4166
17.10.14 23:53
mit Hilfe des Vorwortee, das er zu einem Buch mit gleichem Namen schrieb:

"Dieses Buch enthält Meinungen über Geldanlage und über die Wall Streetsowie allgemeine Ratschläge zur Steigerung des langfristigen Ertrags. DieSituation jedes Investors ist anders und die Ratschläge sind auf keinen bestimmten Leser zugeschnitten. Es liegt in der Natur der Sache, dass wederder Verlag noch ich für die Klugheit der Worte in diesem Buch garantierenkönnen, und wir warnen deshalb davor, dass sie vielleicht das Papier nichtwert sind, auf das sie gedruckt wurden (etwa einen Dollar pro Exemplar).Ich versuche, aus der Vergangenheit hilfreiche Lehren zu ziehen, aber dieZukunft hat die niederträchtige Angewohnheit, sich von der Vergangenheit zu unterscheiden, und ich habe keine Kristallkugel. Mein Verlegerund ich hoffen, dass Ihnen dieses Buch hilft, intelligenter zu investieren,aber wir übernehmen keinerlei Verantwortung für etwaige Verluste (oderentgangene Gewinne), wenn es nicht hilft.
Dieses Buch ist aus einer Reihe von Artikeln erwachsen, die ich für Slategeschrieben habe, und aus Kolumnen für Fortune, Business 2.0, Euromoney und Newsweek International. Unter ww.wallstreetselfdefense.comhabe ich zu einigen Artikeln Links angelegt.
Vorwort"  

35089 Postings, 3583 Tage LibudaU.S. consumer sentiment rises despite Ebola fears

 
  
    #4167
18.10.14 11:15

35089 Postings, 3583 Tage Libudabe greedy when others are fearful

 
  
    #4168
1
18.10.14 22:34

35089 Postings, 3583 Tage LibudaIch sehe das fast exakt genauso

 
  
    #4169
19.10.14 00:30

35089 Postings, 3583 Tage LibudaUnd auch Byron Wien ist optimistisch

 
  
    #4170
19.10.14 17:04
Blackstone's Wien expects U.S. markets sell-off to abate 2 hours ago
.
A man carries an umbrella in the rain as he passes the New York Stock Exchange October 16, 2014. REUTERS/Brendan McDermidDUBAI (Reuters) - The recent slump in U.S. stock prices, in which the S&P 500 index has posted four straight weekly losses for the first time in more than three years, is unlikely to go on for much longer, one of America's best-known investment strategists said on Sunday.

Byron Wien, veteran investor and vice chairman of Blackstone Advisory Partners, part of investment and advisory firm Blackstone Group LP, told reporters on the sidelines of a conference in Dubai it was unlikely the U.S. market would fall much further.

"Nobody knows how long it (falling markets) lasts and it always goes farther than you think, but I do think it's a correction and not the beginning of a bear market," Wien said. A bear market is an extended phase during which shares slump some 20 percent from their peak levels.

"Maybe it'll go a little bit further, but it's already gone down almost 10 percent, so I hope we're nearing the end of it," Wien added.



http://finance.yahoo.com/news/...ien-expects-u-markets-115827020.html  

35089 Postings, 3583 Tage LibudaNoch ein Lage-Bericht mit Pro und Contra

 
  
    #4171
19.10.14 23:48

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