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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 1173
neuester Beitrag: 24.11.14 01:52
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 29302
neuester Beitrag: 24.11.14 01:52 von: daiphong Leser gesamt: 1659506
davon Heute: 1078
bewertet mit 82 Sternen

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20752 Postings, 4019 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
82
04.11.12 14:16
Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html

Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
Aktionen: Kürzung des Postings, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 
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29276 Postings ausgeblendet.

9255 Postings, 1389 Tage zaphod42Es ist ziemlich unglaubhaft

 
  
    #29278
1
23.11.14 15:40
dass jemand der die Krimübernahme maßgeblich mitorganisierte, nicht von Moskau bezahlt wird. Die Maskenmänner waren Rotarmisten, das hat Putin zugegeben. Lassen die sich was von einem freien Mitarbeiter befehlen? Wohl kaum...

Sicher ist der Mann Moskau nun wegen der Sanktionen lästig geworden, weil er zu radikal ist. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen. Nur zu dumm, dass ein Mann mit solchem Ego die Klappe nicht halten kann und damit zum Kronzeugen gegen seinen Herrn und Meister geworden ist ;-)  

9255 Postings, 1389 Tage zaphod42Soll das eine Drohung sein?

 
  
    #29279
1
23.11.14 16:19

Putin: "Das Land werde seine Interessen weiter verteidigen. Dies gelte auch bei dem völkerrechtlich umstrittenen Beitritt der Halbinsel Krim zu Russland. "Weil wir stärker sind. Weil wir im Recht sind. Die Kraft liegt in der Wahrheit. Wenn ein Russe sich im Recht fühlt, ist er unbesiegbar", sagte der Präsident. Die Annexion der Krim bezeichnete er als "strategische Lösung".

http://www.n-tv.de/politik/...tigt-Krim-Annexion-article14018421.html

Starke Worte, wie neulich "in 2 Tagen stehen wir in Warschau wenn wir wollen"...

Und nun gebe jemand noch dem Westen die Schuld für den kalten Krieg 2.0

 

3086 Postings, 1354 Tage toni1111ich gebe dem westen

 
  
    #29280
1
23.11.14 16:34
die schuld an alles was in den letzten 150 Jahre auf der Welt an grausames passiert ist,und Millionen menschen zu opfern geworden sind.und genau das recht sich jetzt,und was wir jetzt sehen sind die kleinen wellen die hin und her watschen,wartet mal ab wenn der Tsunami auf uns zu kommt.  

9455 Postings, 2361 Tage Fillorkillund nun gebe jemand noch dem Westen die Schuld

 
  
    #29281
3
23.11.14 16:41
Es tut eben einfach gut, dann wenn es gekracht hat und man mitten im Scherbenhaufen sitzt, mit dem Finger auf einen Verantwortlichen zeigen zu können, dessen Bösartigkeit zu etwas gezwungen hat, was 'eigentlich' niemand wollte und wollen kann. Man selbst ist ja bloss abhängige und völlig arglose Variable der teuflischen Züge eines äusseren Feindes...

Der Hintergrund dieses militärischen Humanismus, ob Falange aus Ostfriesland oder zum Neocon weiterentwickelter Maoismus aus Hamburg und Berlin, ist bekanntlich der autodestruktive, im Ernstfall selbstmörderische Impuls - für den Russland das ewige Vehikel bereit stellt. Denn Militarismus und Neomilitarismus wird tatsächlich vom Hass auf die westliche Gesellschaft und letztlich auf das eigene Leben getrieben, dessen  Mittelmässigkeit, Leere und Ignoranz 'ankotzt'. ..



-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

9255 Postings, 1389 Tage zaphod42Hier in Ostfriesland

 
  
    #29282
23.11.14 17:15
gibt es keine Tsunamies.  

9255 Postings, 1389 Tage zaphod42Der Hass, Herr filliski

 
  
    #29283
1
23.11.14 17:24
ist ganz auf deiner Seite. Wie sonst sind solche irren Postings wie #81 zu erklären?

Ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben im Keller des Stadtarchivs. Meiner Topfpflanze geht es auch gut. Zusammen kassieren wir als Oberamtsrat 3000 EUR für's Nichtstun und demnächst eine fette Pension. Vielleicht schaff ich mir davon eine zweite Topfpflanze an, mal sehen...

PS: Niemand zwingt Putin dazu, den Mephisto zu geben. Es ist seine Wahl, nicht unsere. Der Spaltpilz ist jedoch sein Markenzeichen, ohne den von ihm verursachten Hass, Angst und Chaos würde er sehr schnell in der geschichtlichen Versenkung verschwinden. Das weiß er, darum ja diese Schmierenkomödie mit Russland als Bösewicht.  

5147 Postings, 2200 Tage daiphong#81 wieder ein erneuter Hassanfall, Fill?

 
  
    #29284
23.11.14 17:25

5147 Postings, 2200 Tage daiphongwieso immer Hassanfälle, Fill

 
  
    #29285
1
23.11.14 17:46
wo deine Position doch so klar wie unschuldig und überflüssig ist:

"ich gebe dem westen die schuld an alles was in den letzten 150 Jahre auf der Welt an grausames passiert ist"  

toni

 

9255 Postings, 1389 Tage zaphod42Hack nich so auf dem toni rum

 
  
    #29286
1
23.11.14 17:54
der ist etwas unterbelichtet und hat daher in der DDR-Mittelschule vom Geschichtsunterricht nicht viel mitbekommen ausser dass immer der Westen das Böse ist. Dafür kann er ja nichts.  

38387 Postings, 3854 Tage Anti LemmingWer sagt denn

 
  
    #29287
5
23.11.14 17:58
dass Toni deutscher Muttersprachler ist?  

33330 Postings, 5506 Tage KickyStrekow beklagt sich über Russland

 
  
    #29288
2
23.11.14 18:40
...... Es gibt zahlre­iche Opfer und Feuer in der Stadt. Sie bom­bardieren die Indus­triege­bi­ete und die Wohnge­bi­ete. Die Bevölkerung ist in Panik. Kram­a­torsk hat solch mas­siven Artilleriebeschuss noch nicht erlebt. Die Objekte der Milizen wer­den aus­ges­part, die Angriffe richten sich nicht gegen sie, um die Zehn­tausende zur Flucht nach Ruß­land zu zwin­gen. Völk­er­mord und eth­nis­che Säu­berung in ihrer klarsten Form. Ich habe mich entsch­ieden, einen Text aus meiner per­sön­lichen Kor­re­spon­denz zur all­ge­meinen Ken­nt­nis zu veröf­fentlichen. Ich bitte den zu ver­bre­iten. Man kann nicht länger dazu schweigen bis jemand ?im Heimat­land zur Besin­nung kommt?. Daran gewöhnt, die Geschehnisse einige Schritte voraus zu sehen, bin ich in einem Zus­tand der völ­li­gen ?Erschöp­fung.? Die beobacht­bare Zer­störung der Wirtschaft und der Bevölkerung habe ich schon anderthalb Monate voraus­ge­se­hen, und, um das zu ver­mei­den, habe ich zur einer Inter­ven­tion von Frieden­strup­pen aufgerufen. Nun ist es zu spät. Frieden­strup­pen kön­nen ohne einen Kampf nicht mehr ein­greifen. Ich rufe nun auf zu einer sofor­ti­gen und weitre­ichen­den mil­itärischen Hilfe. Doch es ist keine Hilfe gekom­men. In ein oder zwei Wochen (und möglicher­weise früher) kön­nte ein wesentlicher Teil der mil­itärischen Abteilun­gen der DVR und LVR voll­ständig besiegt sein. Der Grund ist die Über­ma­cht an schwere Waf­fen. Wenn erst Donezk und Lugansk voll­ständig eingekesselt sind wie Slaw­jansk, wird die Frage auf­tauchen, ob Rus­s­land: 1. Inter­ve­niert mit seiner ganzen Macht (die Inter­ven­tion, die die Ukraine offen provoziert) oder 2. Neu­ruß­land kom­plett im Stich lassen wird (die Option auf die die Ukraine von ganzem Herzen hofft). Und ich bin über­haupt nicht sicher, dass dieses Dilemma durch die erste Option gelöst wer­den wird. Mehr als wahrschein­lich wird es das Gegen­teil der Fall sein. Wir kön­nen sogar hun­dert Schützen­panzer abfack­eln oder sogar 5000 Sol­daten töten, das Kräftev­er­hält­nis wird sich kaum ändern. Vielle­icht zu 1:14 anstatt 1:15. Jeden Tag sind wir gezwun­gen, eine andere große Ortschaft zu ver­lassen. Wir haben weder die Män­ner noch die Waf­fen, sie zu vertei­di­gen. Zur gle­ichen Zeit haben wir keine Möglichkeit, eine von ihnen zurück­zuer­obern, denn wir haben den schw­eren Waf­fen der Ukies nichts ent­ge­gen­zuset­zen. Alles, was wir tun kön­nen, ist mehr oder weniger erfol­gre­iche Vertei­di­gung. Welchen Grund gibt es für Opti­mis­mus? Aus unseren eige­nen kleinen Erfol­gen? Die sind rein tak­tisch. Inzwis­chen haben wir die strate­gis­che Führung ver­loren. Ich sehe offene Sab­o­tage der rus­sis­chen Behör­den auf höch­ster Ebene in Bezug auf Neu­ruß­land. Das zeigt sich in allem. Ich wage zu sagen, dass [diese Sab­o­tage] ganz bewußt ist. Anson­sten gibt es keine Erk­lärung für die Tat­sache, dass DVR und LVR noch nicht de facto anerkannt wur­den und, daß sie keine der so drin­gend benötigten Waf­fen und Aus­rüs­tun­gen erhal­ten. Putin hat prak­tisch (und ich frage mich ? auf wessen Vorschlag?) die Zusagen geleugnet, die rus­sis­che Zivil­bevölkerung des Don­bass zu schützen. Es ist kein­er­lei Alter­na­tive vorgeschla­gen wor­den. Wenn es keine mil­itärische Hilfe gibt, ist die mil­itärische Nieder­lage des DVR und LVR unauswe­ich­lich. Ob diese Nieder­lage eine Woche eher oder einen Monat später kommt spielt keine Rolle. Der Geg­ner wird uns von der Grenze abschnei­den und uns sys­tem­a­tisch ersticken, das Ter­ri­to­rium reini­gen und ein oder zwei Mil­lio­nen schwer bedürftige und ver­bit­terte Flüchtlinge nach Rus­s­land treiben. (Ich denke die wirtschaftlichen und sozialen Kon­se­quen­zen sind offensichtlich.) Und dann wer­den Grup­pen von ?dankbaren Oli­garchen? mit sor­gen­vollen Gesichtern zu Putin kom­men und als Sprecher wird ihnen der ?große Ver­schwörer? Surkow offeriert, der mit leiser Stimme erk­lärt, ?Wir haben alles ver­sucht, aber diese nicht­snutzi­gen Donezker Ban­diten haben es selbst ver­mas­selt, und wir kön­nen denen keine Hilfe geben ohne einen Atom­krieg zu riskieren. Das haben sie sich sel­ber zuzuschreiben. Das Risiko ist es nicht wert. Wir müssen das durch­hal­ten. Wir wer­den alles tun, wenn es soweit ist. Das kann man mit Poroschenko ver­han­deln. Das ist ein tak­tis­cher Rück­zug. Wir sind nicht bereit in den Krieg zu ziehen. Immer­hin haben wir die Krim, nicht wahr?? und in der Art weiter. Was das für uns bedeutet weiß ich schon. Die meis­ten von uns wer­den umkom­men, aber das ist nicht das schlimm­ste, aber der auf­s­tand und die Opfer wer­den vergebens gewe­sen sein. Und der ?Rus­sis­che Früh­ling? wird durch den ?Ukrainis­chen Frost? beseit­igt. Und der näch­ste Krieg, den wir nicht mehr erleben wer­den, wird auf Ruß­lands Ter­ri­to­rium stat­tfinden, gle­ich nach dem Moskauer Maidan, ver­steht sich? Original http://summer56.livejournal.com/155186.html Übersetzung http://www.linkezeitung.de/index.php/ausland/...t-sich-ueber-russland

 

33330 Postings, 5506 Tage KickyIgor Wsewolodowitsch Girkin

 
  
    #29289
1
23.11.14 18:46
http://de.wikipedia.org/wiki/Igor_Wsewolodowitsch_Girkin

da fragt man sich doch,ob er noch alle Tassen im Schrank hat,äusserst publizitätssüchtig


Verlautbarung zum Flugzeugabsturz MH17

Auf einem ihm zugeordneteten Account des Onlinenetzwerkes vk.com wurde zum Zeitpunkt des Absturzes von Malaysia-Airlines-Flug 17, einer zivil eingesetzten Boeing 777, der Abschuss einer Militärtransportmaschine veröffentlicht mit dem Zusatz, dies sei eine Warnung für die Zentralregierung, die von den Separatisten besetzten Gebiete nicht zu überfliegen.[31][32] Später wurde diese Veröffentlichung wieder gelöscht.[32][33] Auf der Wayback Machine ist die ursprüngliche Version noch zugänglich.  

38387 Postings, 3854 Tage Anti LemmingMachon (brit. Geheimdienst): Es geht ums Öl

 
  
    #29290
3
23.11.14 18:53
und um die Rettung des Weltleitwährungs-Status für den maroden US-Dollars. Vor allem Deshalb soll die Ukraine in den Westen eingegliedert und langfristig Putin gestürzt werden.

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Zum Ziel, Putin zu stürzen:

US-Vize-Präsident Biden mausert sich zum stärksten Kriegstreiber in der Ukraine. Sein Sohn Michael sitzt im Vorstand eines ukrainischen Gaskonzerns.

www.spiegel.de/politik/ausland/...ewechsel-in-russland-a-1004490.html

-------------------------

Bestätigung meiner bereits mehrfach vorgetragenen (und verlachten) These, dass es im Ukraine/Russland-Krieg vor allem um Öl/Energie geht:

deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/11/21/britische-ex-spion­in-amerika-will-den-dollar-mit-einem-kalten-krieg-retten/

Britische Ex-Spionin: Amerika will den Dollar mit einem Kalten Krieg retten

Eine ehemalige Mitarbeiterin des britischen Geheimdienstes MI5 glaubt, dass die aggressive Außenpolitik der USA vor allem ein Rückzugsgefecht sei: Die Amerikaner wissen, dass sie die globale Vorherrschaft in der Energie-Politik nicht aufrechterhalten können. Viele Staaten hinterfragen das Monopol des Petro-Dollars. Getrieben von den Neocons in Washington, riskiere Amerika einen neuen Kalten Krieg - der vor allem die Europäer hart treffen könnte.

...Den Grund für das Eingreifen der USA in der Ukraine sieht Machon im globalen Kampf um die Energieversorgung, welcher eng mit der Verteidigung des Petrodollars zusammenhängt. Die Energiereserven der US-Verbündeten im Mittleren Osten, darunter die theokratischen Diktaturen Saudi-Arabien und Katar, sind für die USA nicht nur als Energiequelle von entscheidender Bedeutung.

Der internationale Handel von Öl und Gas in Dollar hat der US-Währung erst ihren Status als Weltwährung verschafft. Dieser Status des Dollars habe den USA eine Machtposition verschafft, welche sie nun nicht aufgeben wollen.

Russland ist derzeit der wichtigste Energielieferant für die EU, den größten Energiemarkt. Der Iran, der seine Verbindungen zu Russland verstärkt hat, wollte mit Zustimmung des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad eine Pipeline durch Syrien nach Europa bauen lassen.

Doch Saudi-Arabien, Katar und die USA hatten offenbar andere Pläne, die eine Pipeline von Katar durch Syrien nach Europa beinhalteten. Dies erklärt auch die ?plötzliche Notwendigkeit, Assad zu stürzen und eine sunnitischen Marionetten-Regierung einzusetzen?, sagt Machon.

Katar bevorzuge die moderateren Muslimbrüder, Saudi-Arabien hingegen hätte auch nichts gegen fundamentalistischere Alternativen, zu denen auch der IS und die al-Nusra-Front gehören könnten, zwei al-Qaida zugehörige Gruppen. Dies erkläre das aktuelle Chaos und menschliche Leid in der Region, so Machon.

?Auch wenn die Mainstream-Medien den syrischen Bürgerkrieg als einen edlen Kampf ?gemäßigter Kräfte? gegen den bösen Diktator Assad darstellen, ist [dieser Krieg] in Wirklichkeit ein widerwärtiges Beispiel der realen Schrecken, die auf dem psychopathischen ?Großen Schachbrett? von Zbigniew Brzezinski angelegt sind.?

Heute, mehr als ein Jahrzehnt nach dem Beginn des ?Kriegs gegen den Terror?, ist weithin akzeptiert, dass alle Kriege im Mittleren Osten zum Schutz der amerikanischen Energie-Interessen geführt wurden, sagt Machon. Doch der verzweifelte Kampf der USA um den Erhalt des Petrodollar sei weniger bekannt.

?Wenn [der Petrodollar] endet ? wenn eine alternative Währung oder ein Korb von Währungen den US-Dollar ersetzen ? wird der Dollar nicht länger die Weltreservewährung bleiben und die Vereinigten Staaten sind finanziell am Ende.


Vor 2003 versuchte der Irak, Öl für Euro zu verkaufen. Daraufhin wurde Saddam Hussein abgesetzt und getötet.  Als Libyens Staatschef Muammar al-Gaddafi begann, über einen afrikanischen Gold-Dinar zu sprechen, der durch Libyens Öl gedeckt werden sollte, war dies eine Gefahr für den Petrodollar. Auch Gaddafi wurde gestürzt und getötet.Assad wollte Russland und dem Iran Pipelines nach Europa erlauben, und auch er wurde angegriffen. Der Iran versuchte, seine Energiereserven für Euro zu verkaufen, und wurde daraufhin im Jahr 2008 beinah bombardiert. In Syrien scheiterte eine direkte Intervention der USA am Widerstand der US-Militärführung, die die Erfolgschancen eines klassischen Krieges in Syrien als gering einstuften.

Die Niederlage, die Obama mit der Krieges-Verweigerung seiner eigenen Generäle beigebracht wurde, war gleichzeitig ein Erfolg für Putin: Der russische Präsident, der im eigenen Land wenig vom Pluralismus hält, konnte sich als weiser Vermittler präsentieren. Er hat zudem die Genugtuung, dass die Amerikaner zu schwach für einen klassischen Waffengang erschienen.

Doch die Niederlage in Syrien stachelte vor allem die Neocons in Washington an, es auf andere Weise gegen Putin zu versuchen. Denn der Russe bedrohte mit großer Öffentlichkeit die Vorherrschaft des Petro-Dollars und damit die Dominanz der Amerikaner auf den internationalen Energiemärkten.

Russland verkauft einen Teil seiner Energiereserven in Rubel und steht nun vor der Situation, dass sich die Nato bis an seine Grenzen ausgedehnt hat. Zudem hat der Westen Russland mit Wirtschaftssanktionen belegt. Die MI5-Agentin Machon beobachtet eine veränderte geopolitische Lage, vor deren Hintergrund ein neuer Kalter Krieg droht:

?Russland ist heute stark genug, um die US-Vorherrschaft herauszufordern ? wegen seiner Dominanz bei Europas Energieversorgung, wegen der Unterstützung durch einige Staaten des Mittleren Ostens, die sich vom Einfluss der USA lösen wollen, und wegen seiner Handelsabkommen und der Schaffung einer unabhängigen globalen Entwicklungsbank zusammen mit den anderen Brics-Staaten.?

Machon hält es für ein Wunder, dass sich Russland bisher kaum hat provozieren lassen. Sie stimmt Michail Gorbatschow zu, der bereits Anfang Oktober gewarnt hatte, dass sich aus der Ukraine-Krise ein neuer Kalter Krieg entwickelt. Auch der ehemalige Staatschef der Sowjetunion kritisierte den globalen Führungsanspruch der USA und wies die Ablehnung Russlands durch den Westen zurück.

Dieses Mal seien allerdings die USA für den Ausbruch eines neuen Kalten Kriegs verantwortlich, so Machon. Sie hätten die Chance auf einen Frieden vertan, indem sie ihre Versprechungen während der Verhandlung zur deutschen Wiedervereinigung vor 25 Jahren brachen und Russland immer weiter einkreisten.

Europa werde in einem neuen Kalten Krieg der größte Leidtragende sein ? wegen Handelssanktionen, Energieknappheit und möglicherweise sogar Krieg. Daher fordert die frühere britische MI5-Mitarbeiterin die Europäer dazu auf, sich vor der Dominanz der US-Außenpolitik zu befreien und einen eigenen Kurs einzuschlagen.
 

33330 Postings, 5506 Tage KickyKen Rogoff will Papiergeld abschaffen

 
  
    #29291
2
23.11.14 18:57
http://www.welt.de/finanzen/article134565300/...anz-ohne-Bargeld.html

...Ausweichreaktionen auf die Caymaninseln, nach Luxemburg oder schlicht unters heimische Kopfkissen wären nicht mehr möglich. Geld ließe sich dann besteuern wie jetzt schon Immobilien, die naturgemäß ebenfalls nicht flüchten können.

Vor allem ließe sich dann die Idee des Schrumpfgeldes problemlos umsetzen. Weltweit haben einige Notenbanken bereits Negativzinsen verhängt, um die Verbraucher davon abzuhalten, ihr Geld zu horten.

Was wie die Horrorvision eines jeden Datenschützers klingt, ist für den US-Starökonomen Kenneth Rogoff ein erstrebenswertes Ziel. Der Harvard-Professor, immerhin früherer Chefökonom des Internationalen Währungsfonds (IWF), fordert nichts weniger, als das Bargeld abzuschaffen: "Die Zentralbanken könnten auf diese Weise leichter Negativzinsen durchsetzen, um so die Wirtschaft anzukurbeln", sagte er bei einer Gastvorlesung in München. "Papiergeld ist das entscheidende Hindernis, die Zentralbank-Zinsen weiter zu senken. Seine Beseitigung wäre eine sehr einfache und elegante Lösung für dieses Problem."....  

33330 Postings, 5506 Tage KickyLetzte Rebellen gg Assad zu Al Nusra übergegangen

 
  
    #29292
23.11.14 19:08
http://www.infowars.com/...ary-group-in-syria-surrenders-to-al-nusra/

The Telegraph reports:

   It was not immediately clear if American Tow missiles were among the stockpile surrendered to Jabhat al-Nusra on Saturday. However, several Jabhat al-Nusra members on Twitter announced that they were. The loss of a group that had been held up as an example of Western efforts to court moderate rebel factions is a humiliating blow for Washington. In Idlib, Harakat Hazm gave up their positions to Jabhat al-Nusra ?without firing a shot,? according to some reports, and some of the men even defected to the jihadists.

offenbar sind sie von USA ausgebildet worden und haben ihre schweren Waffen mitgenommen
http://www.thenewamerican.com/world-news/asia/...a-join-al-qaeda-isis  

38387 Postings, 3854 Tage Anti LemmingBellizistische Carnivoren

 
  
    #29293
1
23.11.14 19:19

3086 Postings, 1354 Tage toni1111es geht los bald zerfleischen die Hyänen sich

 
  
    #29294
1
23.11.14 19:45
Koalitionsstreit wegen Ukraine-KriseRussland-Politik wird zum Stresstest: Seehofer hetzt gegen SPD-Kurs

Die große Koalition streitet offen über ihren Umgang mit Russland in der Ukraine-Krise. CSU-Chef Horst Seehofer warf der SPD am Wochenende eine zu russlandfreundliche Haltung vor und forderte den Koalitionspartner auf, sich hinter Bundeskanzlerin Angela Merkel zu stellen


http://www.focus.de/politik/ausland/...-ukraine-krise_id_4296044.html

 

9255 Postings, 1389 Tage zaphod42Seehofer ist Bayer

 
  
    #29295
1
23.11.14 20:03
die dürfen Stammtisch-Nonsens erzählen. Die wollen ja auch die Schwachsinns-Maut.  

5147 Postings, 2200 Tage daiphong...sag hier bloß nichts gegen die Maut,

 
  
    #29296
1
23.11.14 20:30
sonst hast du den Malko aber richtig am Hals...  

9255 Postings, 1389 Tage zaphod42Der Malko ist auch Bayer

 
  
    #29297
1
23.11.14 20:34
der darf das.  

9255 Postings, 1389 Tage zaphod42AL

 
  
    #29298
1
23.11.14 20:40
Was mir an dieser Argumentation fehlt ist die Beleuchtung zweier Aspekte:

1) Russland erpresst andere Länder mit Gas. Ist das auch verwerflich?

2) Falls ja, gleicht sich das wohl mit den Amis aus
Falls nein: Was ist so verwerlich daran, dass es bei den Amis um's Öl geht? Die amis haben diesbezüglich legitime Interessen, genauso wie wir Deutsche. Unsere SUVs fahren nicht mit Wasser und Öl haben wir selbst keines. Irgendwo müssen wir es daher möglichst günstig "besorgen". Ein Geschäft auf Gegenseitigkeit, denn die Lieferanten bekommen dafür unser Geld.

Parolen wie "Kein Blut für Öl" sind dafür äußerst schwachsinnig. Es sei denn man lebt auf dem Land und ist kompletter Selbstversorger. Selbst hier in Aurich/Ostfriesland ist das keiner.  

5147 Postings, 2200 Tage daiphongNachtrag speziell für Lumpi

 
  
    #29299
24.11.14 00:04
Als Mitte August die offizielle russische Armee in Form von "Urlaubern mit Panzern und Raketenwerfern" nach Ukraine einfiel,
viele große ukrainischen Verbände einkesselte, auch über die Grenze hinweg mit Artillerie vernichtete, und die Ukraine auf breiter Front zurückwarfen ("Frontbegradigung") hatte ich einige Hinweise dazu gepostet. Strelkow hat sie in seinem Interview bestätigt.

" Das war am 5. Juli. Die ?Urlauber? kamen 40 Tage später. [also 15. August] Wir hätten es bis zu ihrem Eintreffen nicht ausgehalten.... Im Augenblick des Durchbruchs der ?Urlauber? war mein Bataillon KEP in zwei Teile geteilt: Ein Teil verteidigte sich in Sneshny, und ein Teil war, zusammen mit der Aufklärungsabteilung, an der Grenze abgeschnitten."

Alexander Prochanow: Die Frontbegradigung und der Durchbruch nach Mariupol ? machten das nur die ?Urlauber? oder machten die Milizen auch mit?
Igor Strelkow: Einige Abteilungen der Milizen waren ihnen unterstellt. Aber zumeist waren es die ?Urlauber?, die in Richtung Mariupol angriffen." Der Waffenstillstand kam dann dazwischen.  

9455 Postings, 2361 Tage FillorkillNachtrag speziell für Daiphong

 
  
    #29300
24.11.14 00:19
Mal angenommen, deine Spinstory von diesem Operetten-Oberst und all der russischen Bösartigkeit sei war. Was wäre aus dem neurussischen Projekt geworden ohne 'ATO' ? Wäre die defacto Annektion der Krim möglich gewesen unter einer Regierung der 'nationalen Einheit', also unter Einbeziehung glaubwürdiger Vertreter der russischen Minderheit, wie von Steinmeier ausgehandelt ?  
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

5147 Postings, 2200 Tage daiphongnein.

 
  
    #29301
24.11.14 01:22
Zwei Seiten wollten den Kompromiss nicht - Moskau und der rechte Teil des Maidans. Für Moskau musste es wie ein "rechter Putsch" aussehen, dann konnten sie sich die Krim nehmen. Außerdem musste aus Moskaus Sicht ein von westlichen Politikern in Kiew ausgehandelter Kompromiss zerstört werden, er hätte westlichen Einfluss zementiert.

Entsprechend lief alles ab:
Janukowitsch packte weiter seine Koffer, die Polizeieinheiten wurden weitgehend abgezogen und durch ein paar blutjunge Kadetten ersetzt, die Maidan-Aktivisten bekamen ihren Sieg geschenkt, und Janukowitsch floh. Allerdings musste diese banale Geschichte dramatisiert werden, die Berkut-Einheiten auf den Dächern schossen nochmal scheinbar völlig sinnlos über 80 Leute tot und verletzten hunderte, bevor sie ihre Orden und neuen Pässe in Russland erhielten.
So wurde aus dem Maidan ein "blutiger faschistischer Putsch" gemacht.
Nur dadurch hatte Moskau die Krim im Sack.

Die Eroberung "Neurusslands" in Ukraine konnte daraus mit der gewaltigen russischen Propagandamaschie begründet werden, war allerdings erheblich schwieriger. Der Westen und mehr war empört über die Krim-Annexion, eine offene Invasion Russlands konnte es nicht geben. Erst wenn in Ukraine große Aufstände oder Progrome stattfänden, wäre sie legitimiert gewesen. Aber trotz aller russischer Bemühungen durch verdeckte Einheiten und öffentliche Hetze fand wenig davon statt.

Die russisch-ostukr. Milizen wurden auf Donetsk und Luhansk zurückgeworfen, erst als der Krieg in diese Städte kam und Hundertausende flüchteten, konnte man der ATO Vorwürfe machen, die Propaganda vom "faschistischen Genozid" hochfahren, mit der offiziellen Armee inoffiziell eingreifen und wenigstens diese Gebiete de facto wie die Krim annektieren. Die Konvois mit Hilfsgütern waren das Symbol dafür, und Strelkow wurde nicht mehr gebraucht.

Aus Strelkows Perspektive zu den frühesten Anfängen: "Als die Ereignisse auf der Krim stattfanden, war klar, dass es mit der Krim alleine nicht zu Ende geht. Die Krim als Teil von Neurussland ? das ist eine kolossale Errungenschaft, ein Brilliant in der Krone des russischen Imperiums. Aber nur die Krim, abgeschnitten von einem feindlichen Staat ? das ist nicht das Wahre.

Als die ukrainische Macht vor den Augen zerfiel, kamen ständig Delegierte aus den Gebieten Neurusslands zu uns, die bei sich wiederholen wollten, was auf der Krim stattgefunden hatte. Es gab den eindeutigen Wunsch bei allen, den Prozess fortzusetzen. Die Delegierten planten Aufstände bei sich und baten um Hilfe. Axjonow, der schon überlastet war, und 20 Stunden am Tag arbeitete, bat mich, mich mit den nördlichen Territorien zu beschäftigen. Und er machte mich zum Berater in diesen Fragen. Ich begann, mit allen Delegierten zu arbeiten: aus Odessa, aus Nikolajew, aus Charkow, Lugansk, Donezk. Alle waren völlig davon überzeugt, dass, wenn sich ein Aufstand entwickelt, Russland zu Hilfe kommt."

Der große russische Held des Ukraine-Krieges - und dann das: "Daiphong, ..deine Spinstory von diesem Operetten-Oberst" :-o))  

5147 Postings, 2200 Tage daiphongwas hat Putin mit Donetzk und Luhansk gewonnen

 
  
    #29302
24.11.14 01:52
außer ein tief zerstörtes Verhältnis zu Ukraine, eine Million Flüchtlinge, wahrscheinlich über 10.000 Tote, eine zerstörte Ökonomie, Leid und Kosten, und das Zerwürfnis mit dem Westen?

Selbstbewusstsein?  Alles ist vielleicht gerade mal Verhandlungsmasse für die Krim. "Das Land werde seine Interessen weiter verteidigen. Dies gelte auch bei dem völkerrechtlich umstrittenen Beitritt der Halbinsel Krim zu Russland. "Weil wir stärker sind. Weil wir im Recht sind. Die Kraft liegt in der Wahrheit. Wenn ein Russe sich im Recht fühlt, ist er unbesiegbar", sagte der Präsident. Die Annexion der Krim bezeichnete er als "strategische Lösung....

Russland wolle sich durch die Ukraine-Krise [vom Donbass plötzlich kein Wort] nicht in die Isolation drängen lassen. "Ein Eiserner Vorhang würde uns zum Verhängnis werden", sagte Putin. Putin verwies auf Erfahrungen in anderen Ländern, die zeitweise versucht hätten, sich vom Rest der Welt abzuschotten - diese hätten "einen sehr hohen Preis dafür bezahlt". Russland wiederum brauche aus seiner Sicht "nicht den Wettbewerb mit dem Westen zu suchen", sondern sollte vielmehr "friedlich seinem eigenen Programm folgen".  n-tv

Darauf hätte Putin mal vorher kommen sollen. Dass russische Gewalteskalation und Annexionen mitten in Europa anders wahrgenommen und beantwortet werden als im Kaukasus, hätte er wissen müssen.  

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