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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 2258
neuester Beitrag: 29.06.16 15:59
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 56428
neuester Beitrag: 29.06.16 15:59 von: Zanoni1 Leser gesamt: 4392944
davon Heute: 3541
bewertet mit 92 Sternen

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20752 Postings, 4602 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
92
04.11.12 14:16

Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html
Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
Aktionen: Kürzung des Beitrages, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 

 
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56402 Postings ausgeblendet.

1911 Postings, 949 Tage exact@Dreiklang

 
  
    #56404
1
29.06.16 11:14

"Verleugnen tut es ebenfalls der Verrückte im Frankfurter Osthafen. Und genau daraus enstehen Probleme für Deutschland, gegenüber denen die Probleme des Brexit geradezu lächerlich gering erscheinen"

Mach mir keine Angst!

Meinste den hier...?


 

3791 Postings, 2782 Tage Dreiklang#403 Ursache und Wirkung

 
  
    #56405
2
29.06.16 11:25
A) Die EZB stellte die Goldene Kreditkarte ab.
B) Damit waren die Gr. Banken sofort illiquide.

Was muss ein Finanzminister dann tun? Entweder er veranlasst die Umstellung auf ein Notgeld, oder aber, wenn er die Liquidität in Euro aufrechterhalten möchte, muss er Kapitalverkehrskontrollen einführen. Auch wenn dann der Shitstorm auf ihn losgeht. Das ändert nichts daran, dass  Varoufakis' Plan gescheitert war.  Mit dem Stopp der weiteren ELA-Kredite hatte Varoufakis nur noch eine Art Drachme in der Hand. Varoufakis begriff das sofort. Andere Griechen nicht, die wollten tatsächlich die gr. Zentralbank "verstaatlichen" und hofften, "dort jede Menge Euro zu finden". In dieser Situation blieb Varoufakis nur der Rücktritt.

Es ist ein dicker Konstruktionsfehler im ELA-System, dass die EZB nicht automatisch mit der Gewährung von ELA Kapitalverkehrskontrollen verfügen kann . Dann hätte Varoufakis nicht zurücktreten müssen - allerdings wäre dann ELA auch nicht von 50 Mia im Februar auf 120 Mia im Juni 2015 hochgelaufen und Tsipras hätte sich schon früher verhandlungsbereit gezeigt.

 

8885 Postings, 2783 Tage daiphong#99 das wird Fill nie akzeptieren:

 
  
    #56406
29.06.16 11:32
"Der "kollektive Wille" wird in einer Demokratie durch die ausgehandelten Kompromisse gebildet. Auch du, als überzeugter Einzelkämpfer, bist Teil eines Kollektivs (hoffe ich doch)."

Der kennt nur die orthodoxe Globalreligion, und steht fiktiv über allen Gruppen, immer "top down"

Das entscheidende Bindemittel hast du übrigens vergessen: die Weltgegend, das Land und seine Städte. Dies teilen die Menschen im gesellschaftlichen Leben, ihre Gegenwart und ihr (Geschichts-) Gedächtnis, ihr Abschnitt der globalen Natur und Kultur - gemeinsam mit ihren Nachbarschaften.

Wer ganze Länder nicht sinnvoll verbinden, sondern in einem Subkontinent ähnlich USA oder gleich in der ganzen Welt ganz neoliberal oder religiös "auflösen" will, wird kaum ahnen, was er da mit Europa im Namen der Menschheit oder Gottes vorhat. Vielleicht mal einen orthodoxen Juden fragen, nach der Bedeutung des heiligen Landes?
 

1911 Postings, 949 Tage exact@Dai

 
  
    #56407
2
29.06.16 11:47

"Vielleicht mal einen orthodoxen Juden fragen, nach der Bedeutung des heiligen Landes?"

Bloß nicht. Es sei denn, du willst dir den Vormittag versauen.cool

 

8885 Postings, 2783 Tage daiphongna klar.

 
  
    #56408
29.06.16 11:58
Deshalb hab ichs auch Globalisten wie Fill geraten, die das nicht wissen.  

6420 Postings, 1638 Tage Zanoni1#393 ff.

 
  
    #56409
3
29.06.16 12:34
Ja, dass UK's Handelsbilanz große Defizite aufweist ist nun hinlänglich bekannt und auch eines ihrer Probleme.
Da ihre Wirtschaft hinsichtlich der Aufstellung ihrer Unternehmen viel Substanz aufweist und ihnen mit ihrem Finanzzentrum eine herausragende internationale Bedeutung zukommt, kommen sie damit dennoch bislang halbwegs gut zurecht. Hinsichtlich ihrer dadurch ausufernden Verschuldung werden auch sie sich allerdings mehr und mehr Gedanken machen müssen.

Anders als die Griechen wäre UK dann auch sehr wohl in der Lage ihren Bedarf  über inländische Produkte zu befriedigen, wenn es sein müsste.

Hinsichtlich Energie und Rohstoffen sind sie ebenfalls gar nicht schlecht aufgestellt:
"Das Land besitzt große Ressourcen an Kohle, Erdgas und Erdöl, die Förderung dieser Rohstoffe trägt 10 % zum BIP bei, was für einen Industriestaat außerordentlich hoch ist. Einige der führenden Unternehmen des Landes sind in diesem Sektor tätig, darunter BP, Royal Dutch Shell, Cairn Energy, Centrica, BHP Billiton, Anglo American und Rio Tinto Group.

Dank Nordseeöl und Nordseeerdgas war das Vereinigte Königreich in den 1990er Jahren zu einem Netto-Exporteur von Kohlenwasserstoffen und hinter Norwegen zweitgrößter Erdölproduzent Westeuropas. Seit etwa 2004 ist es wegen nachlassender Quellen wieder Nettoimporteur. Etwa 80 % des elektrischen Stroms wird gegenwärtig aus fossilen Brennstoffen gewonnen. Der größte Teil der restlichen Produktion stammt aus der Kernenergie und aus der Windenergie."

Auch wenn die Industrie mittlerweile nur noch einen Anteil am BIP von 9,4 % beisteuert, so spielt sie gesamtwirtschaftlich immer noch eine tragende Rolle, da sie  57 % aller Exporte erzeugt!

Mal sehen, was hätten wir denn da alles...
I"nnerhalb des industriellen Sektors stellt die Automobilindustrie den größten Anteil, wenn auch alle großen Unternehmen mittlerweile in ausländischer Hand sind. Im Vereinigten Königreich vertreten sind BMW (Mini und Rolls-Royce Motor Cars), Ford (Premier Automotive Group), General Motors (Vauxhall Motors), Honda, Nissan, PSA, Toyota und Volkswagen (Bentley). Daneben gibt es eine Anzahl von kleinen spezialisierten Unternehmen, darunter TVR, Lotus, McLaren Automotive, Morgan Motor Company, Leyland Motors, LDV, Alexander Dennis, J. C. Bamford und Manganese Bronze. Fünf von sechs im Land hergestellten Autos werden exportiert. Mehrere Unternehmen sind in der Schienenfahrzeugbranche tätig wie z. B. Brush Traction. Ein weltweit führendes Unternehmen im Zivilluftfahrt- und Rüstungsbereich ist BAE Systems, weitere bekannte Unternehmen sind VT Group, GKN und Rolls-Royce Aero Engines.

Ebenfalls wichtige Zweige des Industriesektors sind Elektronik sowie Audio- und Optikgeräte. Bekannte Unternehmen aus diesem Bereich sind ARM, Invensys, Linn Products und Nallatech. Diese und im Vereinigten Königreich vertretenen ausländische Unternehmungen stellen eine breite Palette von Fernsehern, Radios, Kommunikationsgeräten, optischen Instrumenten, Elektrogeräten, Büromaschinen und Computer her. Ein wichtiges Standbein ist die chemische Industrie und insbesondere die pharmazeutische Industrie. Das zweit- und das drittgrößte Pharmaunternehmen der Welt, GlaxoSmithKline und AstraZeneca, haben ihren Hauptsitz im Vereinigten Königreich und betreiben hier auch umfangreiche Forschungs- und Fabrikationsanlagen.

Weitere wichtige Industriezweige sind Nahrungsmittelverarbeitung, Getränke, Tabak, Papier, Druck, Verlage und Textilien. Bekannte Unternehmen aus diesen Bereichen sind Diageo, SABMiller, Scottish & Newcastle, Unilever, Cadbury Schweppes, Tate & Lyle, British American Tobacco, Imperial Tobacco, EMAP, Reed Elsevier, Ben Sherman, Burberry, Pentland Group und Umbro."

Kommen wir zur Landwirtschaft...
"Die britische Landwirtschaft wird intensiv betrieben, ist stark mechanisiert, in hohem Maße subventioniert und im europäischen Vergleich effizient. Weniger als 2 % der Erwerbstätigen produzieren rund 60 % des Nahrungsmittelbedarfs. Die Landwirtschaft trägt ca. 2 % zum BIP bei; etwa zwei Drittel der Produktion entfällt auf die Viehzucht, ein Drittel auf den Ackerbau. Die wichtigsten angebauten Nahrungsmittel sind Weizen, Gerste, Hafer, Kartoffeln, Zuckerrüben und Gemüse. Beim Vieh dominieren Rinder und Schafe.

Das Vereinigte Königreich ist auch eine der weltweit führenden Fischfangnationen. Küstenstädte mit bedeutenden Fischverarbeitungsbetrieben sind Kingston upon Hull, Grimsby, Fleetwood, Great Yarmouth, Peterhead, Fraserburgh und Lowestoft."

Der link aus Wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/...aft_des_Vereinigten_K%C3%B6nigreichs

M.E. könnte GB einen etwa durch Abwertung oder Handelshemmnisse verursachten Rückgang der Importe durchaus durch heimische Produkte substituieren.
Eine Abwertung würde die Binnenwirtschaft dort gerade stärken und dabei helfen ihre chronischen  Handelsbilanzdefizite etwas zu reduzieren.

Ursache ihres großen Leistungsbilanzdefizits liegt hingegen in erster Linie weniger bei ihrem ebenfalls vorhandenen Handelsbilanzdefizit, sondern es sind die rückläufigen Nettoerträge der (sinkenden) britischen Investitionen und Vermögensanlagen im Ausland bei steigendem Binnenkonsum.
Bislang wurde das Leistungsbilanzdefizit durch ausländische Kapitalflüsse kompensiert. Eine Abwertung ihrer Währung würde sich hier natürlich wiederum negativ auswirken.

Also wie man es auch dreht.... Bei einer Abwertung profitierte die Binnenwirtschaft und die Exporte,  die Kapitalzuflüsse gingen jedoch vermutlich zurück. Bei einer Aufwertung sollten sich die Handelsbilanzdefizite eher noch verstärken, die Mittelzuflüsse aus dem Ausland jedoch auch.

Was da nun besser oder schlechter wäre, das ist schwer einzuschätzen. Mit beiden Szenarien kämen sie jedoch vermutlich mehr oder weniger zurecht.

Wenn man mit Statistiken arbeitet, dann sollte man m.M. nach trotzdem nicht darauf verzichten, sich auch die fundamentalen Gegebenheiten hinter den Statistiken anzuschauen und auch die tatsächlichen Zusammenhänge zu beleuchten, wenn man nicht zu falschen Schlüssen gelangen möchte, lieber Fill.

Dass Du daran in Wirklichkeit gar nicht interessiert bist, sondern sowas bei Dir immer nur als Mittel zum Zweck dient, auf dessen Richtigkeit es gar nicht wirklich ankommt, das weiß ich natürlich.

 

42192 Postings, 6089 Tage KickyPolitiker : Merkel Schuld an EU-Verdrossenheit

 
  
    #56410
29.06.16 13:19
Österreichs Außenminister Sebastian Kurz hat angesichts der Flüchtlingskrise vor einem Auseinanderbrechen Europas gewarnt. Kurz bezeichnete die von der deutschen Bundeskanzlerin maßgeblich vorangetriebene Flüchtlingspolitik als "dramatischsten Fehler" der EU. Das Thema habe die Menschen emotionalisiert und sei am Ende entscheidend für den Ausgang des Brexit-Referendums gewesen, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch).
Auch in Österreich erwarte man "mehr von Europa", und das Thema Bewältigung der Flüchtlingsströme stehe "für die Bürger ganz oben auf der Agenda".... Viele Probleme seien in Europa nicht gelöst und die Bürger mit "Durchhalteparolen ruhiggestellt" worden... Migranten seien konsequent abzufangen, die über den Seeweg kommen. "Wenn sich jemand illegal auf den Weg nach Europa macht, muss er an der EU-Außengrenze gestoppt werden....

http://web.de/magazine/politik/brexit/...d-eu-verdrossenheit-31653452

man muss nur mal verfolgen wie sich proasyl jetzt gegen Gespräche mit afrikanischen Staaten wehrt !  

44986 Postings, 4437 Tage Anti Lemming# 401 Was Island rettete, war vor allem

 
  
    #56411
2
29.06.16 13:29
die bärenstarke, tapfer kämpfende Abwehr - ein Bollwerk, an dem der britische Sturm zerschellte. Island hat die jüngste und technisch stärkste Mannschaft seit Jahrzehnten. Den Engländern konnte nicht einmal die frühe Führung durch Rooney nach einem Foul-Elfmeter Sicherheit geben. Fast im Gegenzug sorgte Ragnar Sigurdsson für den Ausgleich. Der britische Torwart hat die Reaktionsgeschwindigkeit und Wendigkeit einer Gefrierkombination.

England verlor gegen ein Land, das so viele Einwohner wie Bielefeld und gerade Mal 100 Fußballprofis hat. Der 68-jährige britische Trainer Hodgson legte gleich nach dem EM-Brexit sein Amt nieder. "England wurde von einem Land geschlagen, das mehr Vulkane als Fußballer hat", twitterte die englische Fußball-Legende Gary Lineker nach dem Spiel.
 

42192 Postings, 6089 Tage KickySchäuble dreht schon an EU-Reformen

 
  
    #56412
1
29.06.16 13:30
http://www.welt.de/wirtschaft/article156664305/...rmvorschlaegen.html

....So wolle das Finanzministerium eine glaubwürdige Einhaltung der Schuldenregeln, etwa des Stabilitäts- und Wachstumspakts, erreichen.
Um die Ausgabendisziplin zu stärken, sei demnach vorstellbar, dass ein "Rückweisungsrecht" für die Haushaltsentwürfe der Euro-Staaten eingeführt würde, wenn diese nicht den EU-Defizitvorgaben entsprächen.Zudem könnte es einen Anreiz für Reformen geben. Die Umsetzung der sogenannten länderspezifischen Empfehlungen könne an die EU-Strukturfondsmittel gekoppelt werden, hieß es in dem Entwurf.
Da die EU-Kommission zuletzt politischer agierte, könnte die Aufgabe als "Hüterin der Verträge" abgetrennt werden. Das würde bedeuten, dass die Überwachung der Haushaltspolitik der Mitgliedsstaaten durch eine unabhängige Behörde erfolge. Das Ministerium will laut Bericht auch, dass die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Aufgaben reduziert. Demnach könnte die europäische Bankenaufsicht wieder von der Notenbank abgetrennt werden.....
 

42192 Postings, 6089 Tage KickyTreten Sie zurück, Herr Juncker!

 
  
    #56413
1
29.06.16 13:33
Von Wolfram Weimer
http://www.n-tv.de/politik/...rueck-Herr-Juncker-article18062516.html
Der Brexit stürzt die EU in die größte Krise ihrer Geschichte. Es braucht einen Neuanfang in Glaubwürdigkeit. Dazu gehört, dass der Mann, der die Verantwortung für das Desaster trägt, diese auch übernimmt und zurücktritt......  

42192 Postings, 6089 Tage KickyWarum stoppt keiner diese Gesinnungstäter?

 
  
    #56414
29.06.16 13:39
Vera Lengsfeld

Gestern Nachmittag vor dem Maxim- Gorki- Theater. Vor dem improvisierten Käfig mit ?libyschen Tigern?, den gefährlichsten Bestien unter ihren Artgenossen, wie ein Zettel aufklärt, steht eine Gruppe von Stadtbesichtigern per Fahrrad. Bezahlt das so genannte ?Zentrum für politische Schönheit?, das genauer Zentrum für fanatische Blödheit heißen sollte, jetzt Stadtführer , damit sie ihre Gäste zum Käfig führen? Trotz der marktschreierischen Werbung, die demnächst die Fütterung der Tiger mit lebenden ?Flüchtlingen? verspricht, wäre ohne die Touristen die Leere gähnend gewesen, denn außer mir und einer Oma mit Enkel war niemand da. Die Oma, wie ich feststellen konnte, war nur gekommen, weil sie hier ihrem Enkel Tiger zeigen wollte, ohne das Eintrittsgeld für den Zoo bezahlen zu müssen.....
http://vera-lengsfeld.de/2016/06/28/...keiner-diese-gesinnungstaeter/

Der Bezirk hatte versucht das Ganze zu stoppen mit Verweigerung einer Sondergenehmigung für Darbietungen auf Strassenfläche aber sie haben es sogar in die Kulturzeit von 3SAT geschafft heute -offenbar sommerliche Gurkenzeit, auch die Tierschützer sind dagegen und wo bleibt der Artenschutz und die Prüfung der CITES?

 

42192 Postings, 6089 Tage KickyEU nach Brexit-Votum: Juncker und Schulz

 
  
    #56415
1
29.06.16 13:43
Mehr Integration der EU soll die Antwort auf das Brexit-Votum der Briten sein - wie eigentlich auf jedes Problem, wenn es nach Jean-Claude Juncker und Martin Schulz geht. Dabei sind sie selbst das Problem.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/...entar-a-1100022.html#ref=rss

und Merkel !

 

42192 Postings, 6089 Tage KickyLeistungen f.Asylbewerber müssen deutlich gekürzt

 
  
    #56416
29.06.16 13:49
werden  
Pazderski: "Angesichts der explodierenden Kosten für Asylbewerber muss gehandelt werden. Ökonomen haben die Kosten in den nächsten sechs Jahren auf mehr als 900 Milliarden geschätzt. Wenn man diesen Berechnungen Glauben schenkt, würde das die Sozialsysteme in naher Zukunft zusammenbrechen lassen. Angesichts dieses dramatischen Szenarios sind die Kosten pro Asylbewerber mit 3.500 EUR im Monat und 5.250 EUR im Monat pro unbegleiteten minderjährigen Jugendlichem nicht weiter tragbar. Die überbordenden Flüchtlingskosten sind außerdem einer der Hauptgründe, weshalb die Sozialabgaben 2017 über 40 Prozent steigen werden.

http://www.aktiencheck.de/exklusiv/Nyse-
Pazderski_AfD_Leistungen_fuer_Asylbewerber_muessen_deutlich_gekue­rzt_werden-7273613

schon lustig, dass Herr Pazderski von der AfD offenbar einen guten Draht zu Finanzblättern hat
auch bei finanzennet ....  

5156 Postings, 3304 Tage relaxedMit seiner CETA Aktion hat sich

 
  
    #56417
2
29.06.16 13:50
Junckers selbst zum Abschuss frei gegeben. Entweder war es ein Blackout oder er will nicht mehr.  
-----------
Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.

5156 Postings, 3304 Tage relaxedNatürlich der Juncker ohne s.

 
  
    #56418
29.06.16 13:52
-----------
Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.

6420 Postings, 1638 Tage Zanoni1#411 ...und mit etwa 30.000 isländischen Fans

 
  
    #56419
29.06.16 13:55
halten sich gerade ganze 10% der isländischen Bevölkerung in Frankreich auf! XD
Die Einschaltquote in Island lag derweil bei 99,8 %. Gerade mal 650 Menschen wollten etwas anderes sehen.
Phänomenal...  

6420 Postings, 1638 Tage Zanoni1...kann er den Schulz dann nicht gleich mitnehmen?

 
  
    #56420
1
29.06.16 13:56

42192 Postings, 6089 Tage KickyGedankenspiele über ein zweites Referendum

 
  
    #56421
29.06.16 14:10
...
Brexit oder Betrug
In Grossbritannien wird über die Möglichkeit spekuliert, den Brexit gar nicht umzusetzen. Das Parlament könnte das Referendum einfach ignorieren.

http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/...m-brexit-oder-betrug-ld.92529
.....Johnson und Hunt tun so, als habe das Referendum fast keine Auswirkungen ? obschon der tiefe Einbruch an den Finanzmärkten das Gegenteil suggeriert. Die Stossrichtung scheint klar. Man tritt nicht sofort aus, sondern setzt die EU mit dem Volksentscheid unter Druck, um weitere Sonderkonditionen herauszuschlagen. Diese wären dann derart attraktiv, dass der Brexit gar nicht mehr oder nur in abgeschwächter Variante vollzogen werden müsste. Auffallend oft ist im Brexit-Lager vom Fortführen der Personenfreizügigkeit die Rede.... Die Gedankenspiele sind nicht so absurd, wie sie zunächst erscheinen mögen. Das Referendum ist rechtlich nicht bindend. Es steht quer in der Landschaft der britischen Demokratie, die in jahrhundertealter Verfassungstradition die Souveränität nicht dem Volk zuspricht, sondern dem Parlament im Namen der Krone. Dieses kann deshalb Gesetze beschliessen, wie es will. Die Einschränkung der parlamentarischen Souveränität durch einen Volksentscheid ist nicht vorgesehen.
 

42192 Postings, 6089 Tage KickyGordon Brown: I think Corbyn is going to quit

 
  
    #56422
29.06.16 14:16

6420 Postings, 1638 Tage Zanoni1Aus der Finanz und Wirtschaft

 
  
    #56423
29.06.16 14:21
"Die Achillesverse Europas

Alle Welt schaut zurzeit nach Grossbritannien, als ob sich hier die Zukunft der EU entscheiden würde. Es wird sicher eine chaotische Übergangszeit geben, aber am Schluss wird man sich finden. Die gegenseitigen Interessen sind zu gross, genauso wie beim Verhältnis zwischen der EU und der Schweiz. Nach wie vor viel bedrohlicher ist die wirtschaftliche Misere Südeuropas. Gerade in den letzten Tagen ist wieder deutlich geworden, dass die Politik wegen der chronischen Krise blockiert ist.

-In Rom und Turin gewann die Aussenseiterpartei Cinque Stelle die Bürgermeisterwahl. Das     ist historisch einmalig.
-Die Neuauflage der spanischen Parlamentswahlen hat kein eindeutiges Ergebnis gebracht. Die Konservativen haben zwar etwas zugelegt, aber sind weit weg von einer absoluten Mehrheit.

Italien kommt nicht vom Fleck

Zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation wird empfohlen, die Arbeits- und Produktemärkte zu deregulieren. Teilweise hat dies schon stattgefunden. Das mag tatsächlich mittelfristig eine Verbesserung bringen. Aber das Problem sitzt viel tiefer: Südeuropas Wirtschaft leidet seit langem an einer zu tiefen Produktivität. Wenn man nun die Märkte liberalisiert, springt nicht sofort die Innovationsrate an. Dafür braucht es viel mehr, vor allem ein gutes Ausbildungssystem sowie Forschung und Entwicklung.

Nehmen wir das Beispiel Italien. Das Land ist seit mehr als zehn Jahren nicht vom Fleck gekommen. Besonders gelitten hat die Industrieproduktion. Seit dem Ausbruch der Finanzkrise ist sie um 25 Prozent gesunken, und es sieht nicht nach einer schnellen Erholung aus. Grund für die schwache Entwicklung ist die schwache Produktivität seit Mitte der 1990er-Jahre, wie zahlreiche Studien bestätigen.

Die neuste Untersuchung ist besonders beunruhigend, weil sie zeigt, dass die Produktivitätsprobleme besonders im Nordwesten (z. B. Fiat in Turin), dem industriellen Zentrum, zugenommen haben (Quelle). Es stimmt nicht mehr, dass das italienische Problem im Wesentlichen auf den Süden beschränkt ist.

Harte Währung und fehlende Produktivität

Das Resultat beruht auf der Messung der Disallokation von Ressourcen. Man untersucht, wie stark der Zufluss von Arbeit und Kapital hin zu den produktivsten Firmen gebremst wird. Im Nordwesten ist die Bremswirkung besonders stark.
Viele haben gehofft, dass mit der Einführung des Euro der nötige Druck erzeugt werde, um einen Produktivitätsschub zu bewirken. Nur wenn die Politik die Probleme nicht mehr über eine Währungsabwertung hinausschieben könne, werde es besser, hiess es in den Neunzigern.

Diese Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Die Kombination von harter Währung und fehlender Produktivität ist geradezu toxisch für Wirtschaft und Politik. Wie lange kann sich Renzi noch halten?

http://www.fuw.ch/article/nmtm-die-achillesferse-europas/  

42192 Postings, 6089 Tage KickyCould parliament stop Brexit?

 
  
    #56424
1
29.06.16 14:23
At present, there is not a majority for Britain to leave the EU in either the House of Commons or the House of Lords. Indeed, given a free vote, the unelected Lords would probably reject Brexit by a margin of six to one...

Could the referendum be treated as advisory?
The Commons might, for instance, seek to prevent the prime minister from triggering article 50, the clause of the Lisbon treaty that provides the framework of an EU member state?s exit from the union..David Lammy, MP for Tottenham, has had opprobrium heaped upon him for suggesting the referendum should be treated as merely advisory in law, and so ignored. It would seem unlikely that a majority of MPs would be willing to disregard the clear majority of the British people who voted for Brexit. More plausibly, the Commons might set conditions on the renegotiation, including access to the single market, membership of the European Free Trade Association or the preservation of the union with Scotland. The opportunities to filibuster and delay are innumerable....
http://www.theguardian.com/politics/2016/jun/29/...s-there-a-way-back  

42192 Postings, 6089 Tage KickyEntsetzen über Junckers Ceta-Plan

 
  
    #56425
29.06.16 14:45
Ausgerechnet auf dem Brexit-Gipfel erklärt EU-Kommissionschef Juncker, das umstrittene Handelsabkommen Ceta an den nationalen Parlamenten vorbeischleusen zu wollen. Die EU-Regierungschefs sind empört.
......
http://www.spiegel.de/politik/ausland/...rbeischleusen-a-1100444.html  

19994 Postings, 2944 Tage Fillorkilldu, als überzeugter Einzelkämpfer, bist

 
  
    #56426
2
29.06.16 15:27
bin ich nur hier - unter Wilden
-----------
we interface

6420 Postings, 1638 Tage Zanoni1Du bist schon so eine Flöte

 
  
    #56427
1
29.06.16 15:39
...alleine unter Wilden
XD

...wohl eher alleine bei niedriger Hitze im eigenem Saft.
...vielleicht hier und da noch etwas Suppengrün und ein bisschen Kraut und halbgare etwas schrumpelige intellektuelle Mörchen, die ihre beste Zeit bereits vor 40 Jahren gesehen haben, dazu, das ist es dann aber auch schon, wenn ich mich nicht irre. (um den alten Sam Hawkins zu zitieren)

;-))))



 

6420 Postings, 1638 Tage Zanoni1Übrigens nicht böse gemeint,

 
  
    #56428
29.06.16 15:59
...aber sein wir dochmal ehrlich.  

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