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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 1177
neuester Beitrag: 27.11.14 11:27
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 29402
neuester Beitrag: 27.11.14 11:27 von: Fillorkill Leser gesamt: 1680726
davon Heute: 2631
bewertet mit 82 Sternen

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20752 Postings, 4022 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
82
04.11.12 14:16
Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html

Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
Aktionen: Kürzung des Postings, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 
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29376 Postings ausgeblendet.

5176 Postings, 2203 Tage daiphong#57 Malko, das ist eine glatte Lüge:

 
  
    #29378
26.11.14 22:32
"Auch besteht in diesem Vertrag die Verpflichtung der Ukraine für die NATO-Mitgliedschaft zu sorgen."


 

14116 Postings, 3054 Tage Malko07#29368: Wenn einem nichts mehr einfällt

 
  
    #29379
3
26.11.14 22:38
ist es Quatsch. Eine tolle Argumentation. Ansonsten soll man nicht so rumschwadronieren sondern sich der Mühe unterwerfen konkrete Dokumente selbst zu lesen - sie sind verfügbar. Klar gibt es "neutrale" Staaten in der EU. Hat allerdings nicht mit den heutigen EU-Assoziierungsverträgen zu tun. Manche können es nicht glauben aber die Entwicklung ist nicht stehen geblieben. Und wie war die Argumentation bei dem 2. EU-Assoziierungsvertrag (nach dem Putsch) bezüglich der Verschiebung des Wirtschaftsteil und der Weglassung des NATO-Beitrittsteil? Nach Aussagen unseres Außenministers soll die Zeit genutzt werden die Probleme einer Lösung zuzuführen welche Russland wirtschaftlich abgeschnitten hätten. Also unser Außenminister erzählt Quatsch und unser kalter Krieger liegt richtig?

Dass die EU-Staaten vorher fleißig Handel mit Russland getrieben haben, auch mit Waffen, ist bekannt. Auch ein Grund für die Disziplinierung dieser Staaten durch die USA. Und dieses ist bezüglich den Regierungen gut gelungen. Man erinnere sich nur an die anfänglichen Entrüstungen unserer Regierung bezüglich der NSA und wie sie zwischenzeitlich in Deckung gegangen ist. Die USA haben sie schön im Griff. Allerdings spielt damit die Bevölkerung noch lange nicht mit. Da sinkt die USA im Ansehen auf den tiefsten Stand seit den Fünfziger und hier halten nur noch 2 arme Kreaturen den Sternenbanner hoch, begeisterte Anhänger der Massenüberwachung. Demokratie wird eben nicht von allen geliebt.  

5176 Postings, 2203 Tage daiphongEuropa, Nato - Russland,

 
  
    #29380
26.11.14 22:45
mal die Versuche und Strukturen zur gesamteuropäischer Sicherheit und Zusammenarbeit studieren

Partnerschaft für den Frieden (Partnership for Peace; PfP)
Euro-Atlantische Partnerschaftsrat (EAPR) (Euro-Atlantic Partnership Council, EAPC
NATO-Russland-Rat 
 (NRR, engl.: Nato-Russia Council,
OSZE (
OSCE) Institutionen und Strukturen 
Europarat (
Council of Europe)


.....  

14116 Postings, 3054 Tage Malko07Der politischen Teil des

 
  
    #29381
1
26.11.14 22:47
EU-Assoziierungsvertrages regelt die Form des Verteidigungssektors. Wortwörtlich spricht man nicht von der Nato aber die geforderte Zusammenarbeit ist nur über die NATO möglich. Die Bundesregierung:

Die Charta über eine besondere Partnerschaft sei die Grundlage für die Arbeit der NATO-Ukraine-Kommission, unter deren Dach "eine weit verzweigte Struktur von Gremien, Mechanismen und Programmen" geschaffen worden sei.

 

5176 Postings, 2203 Tage daiphongDu erzählst gerne böse Märchen, Malko,

 
  
    #29382
26.11.14 23:06
wenn sie dir ins böse Bild passen.

Zum Militär sind ein paar Dinge mit Ukraine vereinbart worden, aber nicht das, was du behauptest, und eine ganze Menge wurde mit Russland vereinbart.

1997 z.B. die NATO-Russland-Grundakte, sie verbietet unter anderem der Nato die dauerhafte Stationierung von "substanziellen Kampftruppen" in den neuen Nato-Ländern in der Mitte und im Osten Europas.
Daran hat sich die Nato streng gehalten.
Trotzdem erzählst du sachlich völlig falsch von einer "Einkreisung" und einem "Angriff der Nato" auf Russland - grad als würdest du für eine Propaganda-Abteilung oder "Russland heute" arbeiten.
 

5176 Postings, 2203 Tage daiphongAssoziierungsabkommen Ukraine- EU auf Deutsch

 
  
    #29383
26.11.14 23:13

9500 Postings, 2364 Tage FillorkillMärchen

 
  
    #29384
2
27.11.14 01:05
Selbstverständlich fällt die Perspektive einer EU-Mitgliedschaft der Ukraine mit der Nato-Integration zusammen - bekanntlich gibt es keine militärisch 'neutralen' EU-Staaten. Hintergrund war, dass die von Bush favorisierte Nato-Option ohne EU-Assozierung seinerzeit nicht durchsetzbar war. Praktisch geht es nicht um Texte, sondern darum vertragliche wie physische Institutionen zu schaffen, die sukzessive aber irreversibel die Ukraine in die Nato-Sphäre transferieren...

Ob irgendwo substantiell Kampftruppen stationiert werden spielt dann keine Rolle, wenn die dafür notwendige Struktur und Infrastruktur bereits existiert, also binnen kurzen das entsprechende Gerät plus Bedienung aufgefahren werden kann. Dass die Ostausdehnung der Nato sich nicht gegen Russland richte ist ein Witz, insofern Obama dieses Land irgendwo zwischen Ebola und Islamischer Staat, also als explicites Target einordnet...

Anders als vielleicht Malko würde ich hingegen eine EU-Perspektive der Ukraine dann supporten, wenn es dafür einen breiten gesellschaftlichen Konsens ebenso gäbe wie einen spürbaren Move aus dem Land selbst heraus Richtung demokratischer Verfasstheit - beides ist bekanntlich nicht der Fall. Allerdings unter Rückabwicklung der spätestens seit 1990 entgleisten Nato-Geostrategie, die emanzipatorische Aufbrüche nicht nur wie zuletzt beim Euro-Maidan sabotiert, sondern auch den Westen als hässliche Fratze zeigt und damit als Entwurf diskreditiert...
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

5176 Postings, 2203 Tage daiphong"Nato...Obama...als explicites Target einordnet"

 
  
    #29385
27.11.14 02:27
Das ist eine äußerst leichtfertige und absurde Denk- und Redeweise, die in der Kneipe vielleicht ccol wirkt, aber nicht stimmt. Tatsächlich kann man gar nicht und will auch niemand Krieg gegen die geostrategische Atomweltmacht Russland führen, auch nicht die USA oder die Nato.
(New York, LA, Berlin, Paris, London, Moskau würden dann nicht mehr existieren)

Es geht in Europa umgekehrt darum, dass Russland seine militärische Macht nicht politisch ausspielt. Indem es Bedrohungsszenarien erfindet, aus denen heraus es gegen seine Nachbarn und auch ganz Europa  "legitimiert" aggressiv werden kann. Und sich etwa mit seiner Öl- und Atommacht im Rücken wieder eine "militärisch-politische Einflusssphäre in Europa" verschafft, in der andere Länder ihre Freiheit verlieren.
Das große erklärte Ziel in der russischen Öffentlichkeit wie auch der westlichen Gegen-Öffentlichkeit, die USA aus Europa zu vertreiben, ist immerhin ambitioniert.
Dazu wird das offizielle politische Europa wie auch die USA als potentiell faschistischer Aggressor, internationale Terror-Zentrale und Kriegstreiber "seines nächsten Weltkriegs" denunziert. Klingt besonders in deutschen Ohren cool, nach Anti-NSA-CIA, und höchstens auto-aggressiv und insofern scheinbar unschuldig. Ist tatsächlich aber eine äußerst leichtfertige, absurde, gefährliche Denk- und Redeweise.
 

9500 Postings, 2364 Tage Fillorkillmembership action plan

 
  
    #29386
1
27.11.14 02:47
Es geht seit Mitte der 90'er (Nato-Ukraine Charta) um die Nato-Option, die EU-Assoziierung ist insbesondere für Deutschland dafür Bedingung immer schon gewesen:

'...Infolge der Wahl Wiktor Juschtschenkos zum Präsidenten im Dezember 2004 verbesserten sich die Beziehungen der Ukraine zu den USA und zur NATO noch stärker als die Beziehungen zur EU. Im Februar und im April 2005 traf Juschtschenko den damaligen US-Präsidenten George W. Bush in den NATO-Hauptquartieren in Brüssel und Washington. Daraufhin wurde das Verhältnis im Mai 2005 offiziell zum Intensivierten Mitgliedschaftsdialog, der Vorstufe des MAP (Membership Action Plan) hinaufgesetzt...

Im Januar 2008, am Vorabend des NATO-Gipfels in Bukarest, bat die Ministerpräsidentin Julija Tymoschenko gemeinsam mit Wiktor Juschtschenko und dem Parlamentssprecher Arsenij Jazenjuk die NATO um die Aufnahme in den MAP....Um seine Unterstützung zu unterstreichen, reiste Präsident Bush vor dem NATO-Gipfel nach Kiew. Außenministerin Condoleezza Rice schrieb in ihren Memoiren, "der ukrainische Präsident weinte beinah. ?Es wird eine Katastrophe, eine Tragödie, wenn wir den Aktionsplan nicht bekommen?, flehte er." Auf dem Gipfel bot die NATO weder Georgien noch der Ukraine einen MAP an, sondern verlegte sich auf einen Kompromiss zwischen denen, die einen Aktionsplan für die Ukraine befürworteten (v. a. die osteuropäischen Staaten, die USA, Großbritannien und einige andere) und denen, die sich dagegen aussprachen (u. a. Deutschland und Frankreich): die Ukraine und Georgien würden in Zukunft Mitglieder werden...

Sechs Faktoren beeinflussten den Antrag der Ukraine auf einen MAP in Bukarest zum Negativen. Erstens gab die politische Instabilität (wie im Jahr 2006) einigen westeuropäischen Skeptikern in der NATO Anlass, auf mangelnde Einheit innerhalb des reformorientierten Lagers hinzuweisen. Die US-Außenministerin berichtete, dass Deutschland sich gegen einen Aktionsplan für die Ukraine aussprach, weil "die ukrainische Regierungskoalition ein einziges Chaos" sei. Zweitens befürworteten nur ca. 25?% der ukrainischen Bevölkerung eine NATO-Mitgliedschaft. Besonders niedrig waren die Zustimmungsraten im von der Partei der Regionen dominierten Osten und Süden des Landes. Die Informationskampagne, die stärkere Unterstützung einer NATO-Mitgliedschaft einwerben sollte, war aus Sicht der US-Botschaft in Kiew "kraftlos und schwach organisiert" und hatte ein geringes Budget zur Verfügung, das zudem auf unsachgemäße Weise ausgegeben wurde. Drittens hatte George Bush im Jahr 2008 geringeren Einfluss innerhalb der NATO, da er sich in seinem letzten Amtsjahr befand und die optimistische Vorstellung, die Orange Revolution würde die Ukraine rasch in den Westen eingliedern, nur noch eine blasse Erinnerung war. Viertens führten anti-NATO- und antiamerikanische Demonstrationen auf der Krim dazu,...'

http://www.bpb.de/internationales/europa/ukraine/...iehungen-zur-nato  
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

14116 Postings, 3054 Tage Malko07#29383: Sind das Lügen,

 
  
    #29387
3
27.11.14 08:38
wenn man explizit auf den Vertragsentwurf von vor dem Putsch hinweist und auch die Unterschiede zu dem Vertrag nach dem Putsch darstellt und dann hier als Beweis ein Link auf den Vertrag von nach dem Putsch gepostet wird? Primitiver geht es nicht mehr!

 

14116 Postings, 3054 Tage Malko07Es geht also um die

 
  
    #29388
2
27.11.14 08:49
Eindämmung der russischen Expansionspolitik mittels Sanktionen die also auch vorbeugend wirken sollen und um die Unterstützung der Anrainerstaaten damit diese einen Stellvertreterkrieg gegen Russland führen? Das alles als neuen Gipfel der Friedenspolitik bei dem die Sprachkanäle offen gehalten werden aber Verhandlungen in denen auch die Interessen Moskaus mit zur Diskussion stehen verweigert werden?

Und dann sollen die USA auch noch aus Westeuropa vertrieben werden? Wieso eigentlich? Die miese Stimmung die momentan gegen die USA wirkt hat mit Russland nichts zu tun. Sie liegt voll im Verantwortungsbereich der USA die Westeuropa als Vasallengebiet betrachtet das von einer minderwertigen Bevölkerung bewohnt wird.  

5176 Postings, 2203 Tage daiphong#86 nein, die Situation war immer komplizierter

 
  
    #29389
27.11.14 08:51

so gehts im bpb-Text weiter:
....dass die "Sea­breeze"-Manöver 2006 und 2009 abgebrochen wurden, was in einigen westeuropäischen Mitgliedsstaaten die Befürchtung weckte, die Ukraine könnte durch eine NATO-Mitgliedschaft destabilisiert werden. Einige russische Politiker fachten diese übertriebene Sorge an. Unter ihnen war auch Präsident Wladimir Putin, der einer NATO-Russland-Kommission auf dem Gipfel in Bukarest mitteilte, die Ukraine sei ein "künstlicher Staat", der an einer NATO-Mitgliedschaft zerbrechen werde.
Im Jahr 2009 wurden russische Diplomaten aus der Ukraine ausgewiesen, da Kiew sie der verdeckten Förderung separatistischer Bestrebungen verdächtigte. Fünftens hatte Russland durch politische, wirtschaftliche und energieinfrastrukturelle Verbindungen immensen Einfluss auf bedeutende europäische Länder wie Deutschland und Italien. Für Kiew bestätigte sich die wahrgenommene "Russia-first"-Politik Deutschlands mit der Nord Stream Gaspipeline des damaligen deutschen Kanzlers Gerhard Schröder, die die Ukraine als Transitland umgeht. Sechstens schließlich beklagte Präsident Juschtschenko Deutschlands Ablehnung einer ukrainischen NATO-Mitgliedschaft, während der Ministerpräsident Janukowytsch während seiner Amtszeit von August 2006 bis November 2007 Deutschland beschuldigte, in der EU eine Mitgliedschaftsperspektive der Ukraine zu blockieren.
.....

Fazit

Die heutige Ukraine hat keine strategischen außenpolitischen Ziele. Kiews Beziehungen zu NATO, EU und IWF sind aufgrund sich verschlechternder demokratischer Bedingungen, selektiven Einsatzes der Justiz und des Mangels an Reformen miserabel. Ukrainischen Politikern ist die Arbeitsweise von EU und NATO fremd und sie überschätzen die geopolitische Bedeutung der Ukraine für den Westen. Obwohl Janukowytschs Team verschiedene Schritte unternommen hat, um Russlands Ansprüchen nachzukommen, sind Kiews Beziehungen zu Russland ebenfalls schlecht. Die beiden russischen Forderungen, die Kiew bislang nicht umgesetzt hat, sind die Verwirklichung einer russischen Beteiligung an den ukrainischen Erdgaspipelines (die einige Mitglieder aus Janukowytschs Team in privaten Gesprächen durchaus unterstützten) und die Mitgliedschaft in der von Russland geführten Zollunion, die die Partei der Regionen in jedem Wahlkampf öffentlich gefordert hatte. Da die Beziehungen zur EU weiterhin eisig bleiben und das Assoziationsabkommen nicht unterzeichnet werden wird,
könnte die Versuchung, auch die beiden letzten russischen Forderungen zu erfüllen, mit dem Heranrücken der Präsidentschaftswahlen 2015 steigen. Für Präsident Janukowytsch ist seine Wiederwahl strategisch weitaus bedeutsamer als die europäische Integration der Ukraine.
Aus dem Englischen übersetzt von Jan Matti Dollbaum"

 

14116 Postings, 3054 Tage Malko07Zur Erinnerung: Der faschistische Putsch

 
  
    #29390
2
27.11.14 08:56
Wie so oft wurden die Faschisten vom CIA gefördert und haben ihre Präsenz im Parlament und im Apparat nach den Wahlen über die Listen der Regierungsparteien noch verstärkt. Unser Schild zur Verteidigung Europas gegen die Barbaren und Vandalen aus dem Osten! Und Fans gibt es dafür auch hier, die auch absolute Anhänger der Abschaffung der bürgerlichen Freiheiten sind. Insoweit haben sie vieles mit dem Maidan gemein.
Putsch in Kiew: Welche Rolle spielen die Faschisten? | Das Erste - Panorama - Sendungen - 2014
Monatelang haben Hunderttausende auf dem Kiewer Maidan protestiert - für eine demokratische Ukraine. Doch von Anfang an spielten dort auch rechtsextreme Kräfte wie die ultranationalistische Partei "Swoboda" eine wichtige Rolle.
 

5176 Postings, 2203 Tage daiphongJa, das sind glatte und absichtliche Lügen

 
  
    #29391
27.11.14 09:02
Malko:  "Auch besteht in diesem Vertrag die Verpflichtung der Ukraine für die NATO-Mitgliedschaft zu sorgen."
Fill: "Es geht ..um die Nato-Option, die EU-Assoziierung ist insbesondere für Deutschland dafür Bedingung immer schon gewesen"

mein link zum Ass.Abkommen ändert daran nichts ;-o)  

38413 Postings, 3857 Tage Anti LemmingIch erzähl auch gern LIEBE Märchen

 
  
    #29392
1
27.11.14 09:55
Es war einmal in Querulant, der lebte am Ufer der Havel, blickte sehnsüchtig den Dampfern hinterher und träumte davon, später einmal Kapitän auf einem großen Kriegsschiff zu werden, das die Krim einnimmt. Doch als der Querulant heranwuchs, ersetzte Parteiarbeit bei der SPD die bellizistischen Kindheitsträume. Daiphong lernte, dass man zum Russische-Schiffe-Versenken gar nicht vor Ort sein muss. Es reicht, dem kriegsgeilen Obergenossen Steinmeier zuzujubeln, der das via Sanktionen stilvoll auf diplomatischem Wege erledigt. Seitdem hört man unseren Querulanten Medien-übergreifend jubeln - in Leserbriefen, Forenbeiträgen und auch live in der Eckkneipe. "Stein-mei-er, Stein-mei-er...!". Und es klingt ein wenig wie "Ho-Chi-Min, Ho-Chi-Min".

Dabei kann unser Querulant sich glücklich schätzen, dass sein Leben im Alter noch eine solch positive Wendung nahm. Denn in seiner Kindheit sah es anfangs eher triste aus. Daiphong war ein weiches Kind, das am liebsten träumte, sich vor allem fürchtete und viel an den Ohren litt. Ungern verließ er im Winter die warme Stube, im Sommer den engen Garten, über dessen Goldregen- und Fliederbäumen das hölzerne Fachwerk der alten Häuser stand. Wenn Daiphong vom Märchenbuch, dem geliebten Märchenbuch, aufsah, erschrak er manchmal sehr. Neben ihm auf der Bank hatte ganz deutlich eine Kröte gesessen, halb so groß wie er selbst! Oder an der Mauer dort drüben stak bis zum Bauch in der Erde ein Gnom und schielte herüber.  Fürchterlicher als Gnom und Kröte war nur der Vater, und obendrein sollte man ihn lieben. Wie hätte er das jemals fertig bringen können? Doch dann trat ein großer, starker, mächtiger Mann in sein Leben, dem er bedenkenlos sein Herz schenken konnte. Stein-mei-er.

Fortan strömte seine Liebe havelabwärts bis zum fernen Punkt, wo die wilden Wasser des Dnjepr sich aufrührerisch ins Schwarze Meer ergossen, erträumte russische Schiffe umspülend, die ihrer ideologischen Versenkung harren.
 

14116 Postings, 3054 Tage Malko07Die Verpflichtung

 
  
    #29393
1
27.11.14 09:58
über die militärische Zusammenarbeit, in einer Form geschrieben die nur die NATO übrig lässt, steht heute in jedem EU-Assoziierungsvertrag im politischen Teil und in den entsprechenden Vorverträgen. Der jeweilige Staat muss sich schon vor dem EU-Assoziierungsvertrag, entsprechend den üblichen Vorverträgen,  in den entsprechenden Gremien mitarbeiten. Genau so gilt, dass mit der EU-Aufnahme der Beitritt zum Euro anzustreben ist und die dazu notwendigen Bedingungen zu erfüllen trotzdem es in der Vergangenheit 2 Staaten gab, die man von dieser Verpflichtung befreit hat. Auch hat man sich schon EU-konform mit der Unterschrift unter die Vorträge zu verhalten (momentaner Konflikt mit Serbien, das die Sanktionen unterläuft).

In Dem Abkommen nach dem Putsch hat man verschiedene Teile ausgesetzt da publik wurde, dass die russische Propaganda nicht so stark daneben lag. Sein Gesicht wollte man nicht vollständig verlieren, hofft aber offensichtlich immer noch, dass man über den militärischen Stellvertreterkrieg und die diesen begleitenden Wirtschaftskrieg sein Ziel erreicht. Ansonsten gäbe es keinen Grund die Verhandlungen zur Lösung der offensichtlichen Problemen nicht anzugehen. Und unsere Mutti hat, angesichts der Einflussnahme Moskaus auf Serbien und die Moldau, den Vorhang vor den angeblich nicht existierenden Einflusszonen fallen.  lassen. Wie man daran sieht geht es eben nicht nur um die Ukraine sondern um die Resteverwertung (Vereinnahmung aller abgefallenen Teilen sowohl wirtschaftlich als auch militärisch) des Sowjetreiches.  

5176 Postings, 2203 Tage daiphongDie Demokratisierung der Staatsstrukturen

 
  
    #29394
27.11.14 10:16
und Rechtsverhältnisse ist zentral für eine EU-Assoziation.
Das betrifft auch die Rolle der Polizei und des Militärs in Staat und Gesellschaft, die dazu systematisch reduziert werden muss auf ihre spezifischen Dienstleistungen. Dies wird als ein wesentlicher Punkt im Reformprogramm vereinbart. Und ist gerade in den postsowjetischen Gesellschaft eine zentrale Maßnahme gegen den strukturellen Totalitarismus, der dort nach wie vor existiert.

Kann man natürlich alles unter "Faschismus" und "Nato-Terror" oder "NSA-CIA" auf den Kopf stellen und behandeln - wenn man denn unbedingt bescheuert sein will.
 

5176 Postings, 2203 Tage daiphong#92 apropos "intellektuelle Kapazität":

 
  
    #29395
27.11.14 10:32
Wieso du als Journalist gescheitert bist, AL, und das Forum nur noch für deine innerpsychologischen Kompensationen missbrauchst, demonstrieren solche Beiträge ein ums andere mal. Mit Lernverweigerung und Mobbing kommt man eben nicht weit.
 

44 Postings, 1413 Tage mingusSorry, das ich mich einmische

 
  
    #29396
27.11.14 10:37
aber Sie @daiphong erinnern mich stark an den Standard-Redakteur Eric Frey in dieser Talkshow:

http://www.puls4.com/video/pro-und-contra/play/2635431

Einen Kommentar erspare ich mir ausdrücklich. Ich möchte niemanden beleidigen.
 

9500 Postings, 2364 Tage FillorkillJa, das sind glatte und absichtliche Lügen

 
  
    #29397
27.11.14 10:48
Daiphong aka Diedrich Heßling: 1. die Nato ist ein passives Verteidigungsbündnis, welches nichts und niemand bedroht und 2. die EU-Assoziierung hat mit der Nato-Integration nichts zu tun..

1. die Nato ist ein juristischer Ausdruck der westlichen Geostrategie, deren Strukturen mit denen der Nato identisch sind. Auf diese Strukturen wird zurückgegriffen, wann immer die Geostrategie militärisch aktiv wird - in der Regel ganz ohne Nato-Label. Faktisch gibt es für das diese Strukturen tragende Potential global keinen militärischen Gegner mehr, weshalb dem 'Verteidigungsauftrag' die sachliche Voraussetzung abgeht. Der eigentliche Grund für die Nato in einer Welt ohne echten Feind ist der, die Konkurrenz der massgeblichen westlichen Teilnehmer an der Geostrategie gegeneinander in Verlaufsform  zu bringen und dabei unter amerikanischer Dominanz zu halten...

2. Bereits mit der Nato-Ukraine Charta von 95 wird das Motiv praktisch, die Ukraine in die Nato zu integrieren. Weil Konkurrent Deutschland jedoch die EU-Zuständigkeit für die Ukraine reklamiert und gegen die US durchsetzen will, scheitern die Membership-Pläne von Bush. Die EU-Assoziierung ist also ein Konkurrenzprojekt darüber, wer in einer zukünftigen Nato-Ukraine das Sagen hat - was die US auch genau so verstanden haben ('Fuck the EU'). Natürlich fällt dabei die Integration dieses Landes in 'europäische Sicherheitsstrukturen' mit derjenigen in Natostrukturen zusammen, denn beide sind faktisch identisch. Dennoch wurde versucht, den auf der Hand liegenden militärischen Teil des Assoziierungsabkommens zu verbergen, weshalb dieses Dokument erst geleakt werden musste...
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

5176 Postings, 2203 Tage daiphong#93 Demokratien haben das Interesse,

 
  
    #29398
27.11.14 10:50
dass sie Demokratien als Nachbarn haben, und keine totalitären oder imperialen Staaten.
Dieses Interesse dann selbst umstandslos unter "Imperialismus" und "Totalitarismus" zu behandeln ist zumindest gewagt -  und nur für totalitäre und imperiale Anti-Demokraten völlig selbstverständlich.

"Wie man daran sieht geht es eben nicht nur um die Ukraine sondern um die Resteverwertung (Vereinnahmung aller abgefallenen Teilen sowohl wirtschaftlich als auch militärisch) des Sowjetreiches."

Hast du etwa ein grundsätzliches Problem damit?
 

5176 Postings, 2203 Tage daiphong#97 du kannst nur militärisch denken, Fill,

 
  
    #29399
27.11.14 11:01
deshalb verwandeln sich dir alle Fragen in Europa und in dieser Welt in NATO und Imperialismus.

das scheint eine sowjetische Eigenschaft zu sein, dass man wie in einem Magnetfeld immer und überall aufs gleiche kommt.  

9500 Postings, 2364 Tage FillorkillNeue Reihe: Abgründe der Kriegshetze

 
  
    #29400
27.11.14 11:14
Heute: Report Mainz

http://mediathek.daserste.de/REPORT-MAINZ/...rt=tv&bcastId=310120
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

9500 Postings, 2364 Tage FillorkillFreigabe erforderlich

 
  
    #29401
27.11.14 11:25

9500 Postings, 2364 Tage Fillorkillwie hat euch die Sendung gefallen ?

 
  
    #29402
27.11.14 11:27
Das war REPORT MAINZ. Wie hat Euch die Sendung gefallen? Gebt uns Feedback - hier oder auf www.reportmainz.de!

Der inverse Effekt der Kriegspropaganda auf den Adressaten ist hier zu studieren:

https://www.facebook.com/reportmainz/posts/...422864&notif_t=like
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

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