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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 1488
neuester Beitrag: 27.07.15 23:37
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 37185
neuester Beitrag: 27.07.15 23:37 von: daiphong Leser gesamt: 2817869
davon Heute: 386
bewertet mit 86 Sternen

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20752 Postings, 4265 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
86
04.11.12 14:16
Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html

Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
Aktionen: Kürzung des Postings, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 
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37159 Postings ausgeblendet.

14542 Postings, 3297 Tage Malko07Türkei und Washington sind offenkundig bereit, den

 
  
    #37161
5
27.07.15 10:43
den Friedensprozess mit den Kurden für den Kampf gegen den Islamischen Staat zu opfern. Europa sieht das anders. Man könnte es auch anders ausdrücken. Die Türkei und die USA waren schon seit langem für den IS und vernebeln nur ihre Politik. Später soll dann das Kalifat à la Saudi-Arabien wie ein Unglück aussehen, das man "leider" akzeptieren muss. Die USA werden eben schwächer und wollen deshalb unbedingt Europa schwächen um weiter unangefochten an der Spitze zu stehen. Dazu dienen auch Griechenland und die Ukraine. Europa soll sich an der Flüchtlingsfrage und an den Problemen in der Eurozone selbst zerlegen.
Kommentar: Türkischer Dissens über Krieg gegen IS
Die Türkei und Washington sind offenkundig bereit, den Friedensprozess mit den Kurden für den Kampf gegen den Islamischen Staat zu opfern.
 

3470 Postings, 2445 Tage DreiklangEs ist kaum vorstellbar, doch möglich (#159)

 
  
    #37162
3
27.07.15 10:49
dass FillorKill von mir ein "gut analysiert" bekommt. Der Beitrag beschreibt aber exakt, was sich in der EuroZone ereignet hat. Die schlichte Wahrheit.

Übrigens war die Perspektivlosigkeit der südeuropäischen Jugend nicht erst seit 2008 fühlbar. Sie durchzieht wie einen Leitfaden z.B. den Film

"dunkelblaufastschwarz" - Spiegel Online, "der Film zum Wochenende"

aus dem Jahr 2006.

Und wenn man dann liest:
Unseres heutige Steuersystem ist nicht der Weisheit letzter Schluss und die Gesamtbelastung ist zu hoch und extrem leistungsfeindlich. Eine Bereinigung des Steuersystems kann aber nur in Zusammenhang mit einer Bereinigung des Ausgabesystems erfolgen. Hat mit der Eurozone überhaupt nichts zu tun sondern ist eine interne Angelegenheit. (Malko)

dann weiß man auch gleich, dass Schäuble für diese Erkenntnis garantiert NICHT der richtige Mann ist.



 

13092 Postings, 2607 Tage Fillorkillwe are now in a new EU

 
  
    #37163
27.07.15 10:55
Autor: Irish Times

No deeper divide than that between those brought to heel and those who shout ?Heel!?

What?s the difference between the Mafia and the current European leadership? The Mafia makes you an offer you can?t refuse. The leaders of the European Union offer you a deal you can neither refuse nor accept without destroying yourself.

The European Union as we have known it ended over the weekend. That EU project was all about the gradual convergence of equal nations into an ?ever closer union?. That?s finished now.

The whole notion was underpinned by three conditions. One was that the process of European integration was consensual ? each member state would pool more and more of its sovereignty because it freely chose to do so. The second was that these incremental steps were, to use the terms applied to monetary union in the Maastricht treaty, ?irreversible? and ?irrevocable? ? once they were taken, there could be no going back.

The third, unspoken but completely understood, was that Germany would restrain itself, accepting, in return for the immense gift of a new beginning that its fellow European countries had given it, that it must refrain from ever trying to be top dog again.

Each of these fundamental conditions was torched over the weekend.

weiter: http://www.irishtimes.com/opinion/...we-are-now-in-a-new-eu-1.2283593
-----------
'das ganze ist das unwahre'

14542 Postings, 3297 Tage Malko07Dreiklang, die Eurozone hat sehr viele

 
  
    #37164
3
27.07.15 10:57
Fehler und das seit der Geburt. Es  hat auch vorher noch keiner ein derartig komplexes Konstrukt fehlerfrei erschaffen. Ein derartiges Gebilde braucht eben auch laufend Nachbesserungen wie unsere Finanzsystem abseits des Euros auch. Es ist insgesamt ein sehr komplexes Gebiet und der Stein der Weisen hat noch keiner gefunden. Geld und Finanzsystem müssen in der Praxis ausreichend funktionieren. Ein System, das über die Zeit ohne Änderungen in diesem Bereich funktionieren könnte, hat noch keiner gefunden - auch der US-$ tat es nicht. Die Konstruktion der EZB und ihrer Mechanismen sind nicht prinzipiell falsch. Sie wird nur laufend gezwungen Handlungen am Rande oder jenseits der Legalität zu unternehmen weil die Politik einfach nicht aus den Puschen kommt. Es ist z.B. nicht Aufgabe der EZB den Griechen den Geldhahn abzudrehen. Das ist eine politische Aufgabe. Ich hetze auch nicht gegen Griechenland. Ich bin nur der Überzeugung Griechenland hat, wie z.B. Bulgarien u. A. nichts in der EU verloren und das sind auch Fehler die korrigiert gehören.

Der Euro ist sicherlich keine Währung, welche dich Chance oder die Möglichkeit hätte den US-$ abzulösen. Das sind Hirngespinste. Aber es geht ja nicht nur um Schwarz und Weiß. Und betrachtet man das Geschehen auf den Weltmärkten, hat der ? den US-$ nicht gering gestört und geschwächt. Also wehret den Anfängen.  

41299 Postings, 4100 Tage Anti LemmingVersprengte Notizen

 
  
    #37165
2
27.07.15 12:03
www.focus.de

Wer da nicht sofort den Kausalzusammenhang sieht, ist auf dem linken Auge blind und auf dem rechten Ohr taub ;-)

 
Angehängte Grafik:
hc_237.jpg (verkleinert auf 77%) vergrößern
hc_237.jpg

10675 Postings, 1635 Tage zaphod42Was ist denm die Quelle?

 
  
    #37166
27.07.15 12:47

10675 Postings, 1635 Tage zaphod42Bislang richtet sich die linke & rechte Gewalt

 
  
    #37167
2
27.07.15 14:39
nur gegen Sachen, wenn man von kleineren Verletzung vor allem bei rechten Demonstranten durch linke Gegendemonstranten absieht.

Die Autobombe hat natürlich eine neue Qualität, nur weiß man natürlich bislang noch nicht ob Linke oder Rechte verantwortlich sind. Möglicherweise ein Amateur, man braucht dazu ja prinzipiell nur Zucker und Dünger unter's Auto legen, so ein Feuerwerk bekommt also letztlich jeder hin.

Mich dünkt, mit meiner Vorhersage eines heißen Sommers bekomme ich schneller recht als mir lieb ist. Das Ganze ist letztlich eine logische Deduzierung: Man mische steigenden Druck durch Einwanderer, linksgrünen Mainstream mit nicht vorhandener Bereitschaft zur Diskussion und eine sich immer unbehaglicher fühlende Bevölkerung zusammen, fertig ist die explosive Mischung, die sich zunächst an konkreten Problemen dann immer weitere Kreise ziehend gewalttätig zwischen Staat, Rechten und Linken Bahn bricht.

Schade, es hätte andere kommen können. Aber gewisse Kreise ließen es drauf ankommen.

Schauen wir weiter wenn der Winter kommt und die Zeltbewohner in feste, ggf. unfreiwillig zu aquirierende Gebäude umziehen müssen.  

41299 Postings, 4100 Tage Anti Lemming"man braucht dazu ja nur Zucker und Dünger"

 
  
    #37168
1
27.07.15 15:22
Ein klarer Fall: Der Zucker unterm Auto kommt von (und für) den Linken, und die Rechten haben dann draufgeschissen.

In Deinem Fall muss es übrigens statt "mich dünkt" heißen: "mich düngt"  

6504 Postings, 2446 Tage daiphongder Euro war nie ein "Deutsch-Euro"

 
  
    #37169
3
27.07.15 16:03
und ist es auch jetzt nicht. mMn ist das reine Propaganda, ich versuch mal:

Die Geldschöpfung fand tatsächlich eher von der Peripherie her statt, Deutschland wurde dadurch in die Abwertung gedrückt, konnte seine unterentwickelten Dienstleistungssektoren nur über Niedrigstlöhne samt HartzIV-Reformen, Schrumpfbevölkerung und Zuwanderung ausbauen, während die Export-Industrie expandierte und die weltweiten Defizite der Peripherie als Überschuss finanzierte.

Dazu war es auch gekommen, weil Deutschland selbst seit der Wiedervereinigung mit Bauboom im Leistungsbilanzdefizit war, die DM vor der Euroeinführung effektiv deutlich abgewertet hatte und dies mit in Eurozone genommen wurde. Deutschlands kulturell überhöhter Industrie- und  Exportorientierung kam das entgegen, allerdings war der Bauboom in Deutschland bereits am crashen, hinzu kam die 2002er-Krise, und damit die relative Niedriginflation mit Euroeinführung strukturell festgeschrieben.

Die einseitige Geldschöpfung in der Peripherie expandierte, bis sie an ihrer Polarisation zu MittelNordeuropa auch durch relativ schrumpfende Touristikeinnahmen von dort und Export-Deindustrialisierung crashte. Deutschland konnte ihren Inflationierungkurs nicht mitgehen, alle Lohnsteigerungen hier wären sofort als Inflationsbeschleunigung dort und Abwertung wieder aufgehoben worden.

Abwertung findet seit dem Crash durch Nullzins trotzdem statt, aber die Lohn-Inflationierung und Geldschöpfung verschiebt sich nun stärker nach Deutschland, die Touristik- und Exportleistung stärker in die Peripherie.
Griechenland und das "Nazi"-Geschrei dazu ist ein Sonderfall, weil deren Ökonomie ein Ponzi-Fall der völlig verselbständigten Geldschöpfung ist und insofern außerhalb von Eurozone liegt.  

3470 Postings, 2445 Tage DreiklangDer "Deutsch-Euro" wird politisch so wahrgenommen

 
  
    #37170
3
27.07.15 16:24
...ökonomisch gibt es keinen "Deutsch-Euro".

Die Geldschöpfung fand tatsächlich eher von der Peripherie her statt(daiphong)

...das ist allerdings richtig, die "Peripherie" also Frankreich, Italien, Spanien usw...
nutzte den Niedrigzins und die Bankbilanzen wurden überall so richtig schön groß. In Frankreich passiert so etwas nicht "zufällig" - man schaue sich die Bankbilanzen der französischen Großbanken an, da kann bestenfalls die Dt. Bank noch mithalten.

Abwertung findet seit dem Crash durch Nullzins trotzdem statt, aber die Lohn-Inflationierung und Geldschöpfung verschiebt sich nun stärker nach Deutschland, ... Tatsächlich? Lohninflationierung wegen Mindestlohn?

Wir haben den Stand von 2003 noch nicht erreicht, nominale Kaufkraft bemessen. Und auf die Inflationierung der Hauspreise zu setzen ist der sichere Weg, die Sache in den Sand zu setzen.

Der Widerspruch: Jeder Bürger der Eurozone möchte den "Deutsch-Euro" in seiner Brieftasche haben und nichts anderes. Aber die politischen Implikationen, dass dieses Geld nicht auf Bäumen wächst und letztlich durch die eigene Wirtschaft refinanziert werden muss, werden nicht akzeptiert. Da ist der Widerstand groß. Und nicht nur in radikalen Parteien, das geht weit ins Bürgertum.

Mein Standpunkt dazu: Der Wille des Menschen ist sein Himmelreich. Wenn die Leute bzw. die Politiker, die die Leute wählen, allen Ernstes den Verheißungen Krugmans glauben, dann sollen sie diese doch bekommen! Dass sie dafür den "Deutsch-Euro" aufzugeben haben, ist nur die logische Konsequenz.

Dann könnten sich Frankreich, Italien und Griechenland endlich den Staatshaushalt geben, den sie für sich für angemessen erachten - und das Gejammere um die Würde ( "wir lassen uns von Brüssel unsere Ausgaben nicht vorschreiben") fände gottseidank ein Ende.

Es könnte sogar funktionieren.  

6504 Postings, 2446 Tage daiphongDeutschland ist mit offiziell gegen 5 Millionen

 
  
    #37171
1
27.07.15 16:46
Arbeitslosen in Eurozone angekommen. Tatsächlich waren es nach der großen Zuwanderung der (Umschulungs-) Aussiedler und (arbeitsmarktgesperrten) Asylbewerber in den 90ern, mit der sich alternativ durchschlagenden Jugend eher gegen 10 Millionen Arbeitslose.

Davon hat der provinzielle und konservative Teil Deutschlands vielleicht gar nichts mitbekommen....?
 

6504 Postings, 2446 Tage daiphong.......tatsächlich, Dreiklang ;-o)

 
  
    #37172
2
27.07.15 19:53
Es gibt jetzt radikal zu wenige Kinder und Jugendliche in Deutschland.
Das wird das ganze Land verändern. Viel Industrie wird in die Peripherie ausweichen.

Die potentiellen Azubis und jungen Arbeitskräfte werden mir inzwischen in Berlin aus den Händen gerissen, nachdem jahrzehntelang viel höher qualifizierte völlig chancenlos waren, und niemand mehr Kinder und solches Unglück riskieren wollte.

Das treibt überall die Preise für Arbeit. Die Alten werden ihre Pflegekräfte kaum zahlen können, ihre Geldvermögen werden dahinschmelzen wie Butter in der Sonne.  Deswegen wollen sie plötzlich alle billige polnische und afrikanische und werden zu Flüchtlingen so tolerant, viele wollen sogar welche adoptieren. Sie haben massenhaft Geld, sinnlos große Häuser, aber eben keine Kinder und auch keine Enkel mehr.  

14542 Postings, 3297 Tage Malko07Ich verstehe den Neid auf die Vermögen

 
  
    #37173
5
27.07.15 20:12
der Alten nicht so richtig. Diese nehmen doch nicht ihr Vermögen mit ins Grab. Noch nie wurde in Deutschland so viel vererbt und verschenkt wie heute. Dass heute z.B. die Eltern aus ganz Deutschland ihren Kindern in München eine Wohnung kaufen, gab es in dem Ausmaß noch nie. Wir sollten auch froh sein über Alte die so vorgesorgt haben, dass sie ihre Pflegekräfte selbst zahlen können. Diejenigen die es nicht können, fallen den Arbeitenden zur Last.

Nicht alle aber sehr viele Junge haben heute Startbedingungen die in diesem Ausmaße noch keine Generation vor ihnen hatte und das ist gut so.  

6504 Postings, 2446 Tage daiphongNeid? alt und vermögend

 
  
    #37174
1
27.07.15 21:16
bin ich selber ;-o)  Ich diskutiere hier Ökonomie. Und stelle ja gerade fest, du hast das nicht verstanden: Die Startbedingungen der Jugend in Deutschland werden derzeit massiv besser.  
Angehängte Grafik:
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ausl.jpg

13092 Postings, 2607 Tage FillorkillDeutsch-Euro = Deindustrialisierung

 
  
    #37175
27.07.15 21:20
Rezessionsverstärker der Marke Brüning kommen oben drauf und eskalieren die eingerissenen Ungleichgewichte - und die öffentlichen Deficite. Der Nutzniesser, unser Michel, denkt jedoch nicht im Traum daran, für diese Deficite gerade zu stehen.   Dass er es dennoch muss, weil diese Deficite mit seinen Überschüssen notwendig zusammenfallen, hält er für eine geostrategisch inspirierte Lüge der Krugmansekte oder für eine Wallstreet-Verschwörung. Und den Beweis dafür, dass er stets 'der angeschmierte' ist.

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'das ganze ist das unwahre'
Angehängte Grafik:
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45545_1x.jpg

13092 Postings, 2607 Tage FillorkillWhy it's time for Germany to leave the Eurozone

 
  
    #37176
27.07.15 21:42
Autor: the Telegraph, UK. Leitartikel

Influential figures including Ben Bernanke have called on Germany pull its weight to end the eurozone's dysfunction. The only alternative is a German exit from the euro

Germany's finance minister, Wolfgang Schauble, has drawn opprobrium and praise in equal measure for his suggestion that Greece takes a "time-out" from the eurozone.

In proposing that Greece could be better off outside the euro, the irascible 72-year-old crossed a political rubicon: he confirmed that the single currency was "reversible" after all.

But having broken the euro's biggest taboo, commentators have now suggested that it should be Mr Schaeuble's Germany, rather than Greece, that should now take the plunge and ditch the euro.

http://www.telegraph.co.uk/finance/economics/...ave-the-eurozone.html
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'das ganze ist das unwahre'

6504 Postings, 2446 Tage daiphongdeine Michel-Psychologie ist ne Milchmädchen-

 
  
    #37177
27.07.15 21:52
Rechnung. Was unterscheidet eine Bauindustrie von einer Exportindustrie?
genau
Häuser kann man schlecht verschiffen.
Man bekommt also von anderen vielleicht gar nichts dafür, selbst wenn man sich selbst massenhaft Villen und Flugplätze baut und reich wird und 2000 eine total fleißige Industrie hat. Die Schulden dafür muss man offensichtlich mit etwas anderem bezahlen.
außerdem liegt es vielleicht nicht nur an der Geldpolitik, dass Fiat nicht Audi heißt.

Deinen Telegraph, UK. Leitartikel hast du jetzt übrigens schon 10x reingestellt, diese Hetzerei wird davon nicht besser ;-o)  

13092 Postings, 2607 Tage Fillorkillder Dexit,

 
  
    #37178
27.07.15 21:55
also der Ausschluss Deutschlands aus der Eurozone, wäre natürlich die logisch richtige Antwort auf einen Michel, der seine Westanbindung und Modernität nur vorgekaukelt hat, tatsächlich aber alles andere als europareif ist. Nur wäre deswegen, weil die gesamte Konstruktion des Eurosystems inklusive der weltfremden, eigentlich verrückten Maastricht-Kriterien in die Hände eben dieses Michels gelegt wurde - im naiven Vertrauen darauf, dass ein Missbrauch ausgeschlossen sei und auch im naiven Glauben darauf, dass der relative ökonomische Erfolg Deutschlands auf den eigenen Saftladen übertragbar sei.  
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'das ganze ist das unwahre'

6504 Postings, 2446 Tage daiphongdiese Telegraph, UK. Leitartikel stammen

 
  
    #37179
27.07.15 22:10
offenkundig von der konservativen Brexit-Fraktion, und jener der British-Emire-Fraktion, die auf dieser Welt nichts lieber betreibt als Revanchismus mit den Deutschen (und Franzosen).

Ein bisschen sehr lächerlich, sowas hier unkommentiert zu zitieren.  

13092 Postings, 2607 Tage Fillorkillne Milchmädchenrechnung

 
  
    #37180
27.07.15 22:13
ist es zu glauben, man müsse nur die Ordoreligion und deine viel besungenen Sekundärtugenden verinnerlichen und schon brummt die Exportmaschine. Selbst im theoretischen Erfolgsfall müsste irgendjemand dafür ins identische Defizit - und aufkommen kann dafür logischerweise nur der, der sich für den Exportüberschuss fit gemacht hat. Mal angenommen, alle öffentlichen Hände dieses Planeten hätten über Schäubles Fiskallehre nachgedacht, diese für richtig befunden und zur Anwendung gebracht. Wohin wollten sie denn dann exportieren ?
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'das ganze ist das unwahre'

13092 Postings, 2607 Tage Fillorkillnichts lieber betreibt als Revanchismus

 
  
    #37181
27.07.15 22:28
Die Konservativen revoltieren gegen die Teutonische Union und ihre Goldmark, weil sie sich mit dem aufgenötigten Souveränitätsverzicht nicht abfinden können und wollen.

Die Sozialdemokraten revoltieren, weil die Idee eines sozialen, solidarischen und emanzipatorischen Europas in der Schäuble-Fassung nicht mehr enthalten ist.

Postmoderne und Neocons revoltieren, weil sie sich vom Michel getäuscht und hinter der Fassade regressiver Fiskallehren die Neigung zu als fatal bekannten Sonderwegen am Werk zu sehen.

Und der Michel revoltiert, weil er unter allen Umständen 'der angeschmierte' bleiben will.

Es wird also langsam eng...
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'das ganze ist das unwahre'

6504 Postings, 2446 Tage daiphong...aber Revanchismus ist ja dein Leben.

 
  
    #37182
1
27.07.15 22:34
Insofern ist es dir natürlich völlig egal, ob Putin-Russland, Tsipras-Griechenland, Brexit-British Empire, Front National, Krugman-USA, Stasi-Rentner oder sonstwer gegen die Bundesrepublik und ihre Bürger anstinken. Hauptsache, es stinkt.

#80 dein Revanchismus-Gegeifere begründet all deine Milchmädchenrechnungen, nicht umgekehrt, wie du behauptest. Sonst würdest du sofort bemerken, dass mindestens genauso oder sogar überwiegende die Defizit-Ökonomien die Überschüsse anderer definieren. Weil Importe einen Zahlungs-, Leistungs- und Vermögensausgleich für den Lieferanten erfordern - massenhaft importieren könnte ansonsten ja nun wirklich jeder ;-o)). Und dass im Kreditgeldsystem nicht  "alle öffentlichen Hände dieses Planeten" bestimmen, wer was wohin exportiert, weil wir nunmal nicht im Kommunismus leben, sondernder Austausch der Leistungen.  

13092 Postings, 2607 Tage Fillorkillalle öffentlichen Hände

 
  
    #37183
27.07.15 22:56
Da hast du natürlich recht. Von partiellen Ausnahmen wie Griechenland abgesehen handelt es sich um Moves des Privatsektors. Öffentliche Hände können sich nur funktional oder dysfunktional dazu verhalten. Das primäre Argument war aber, dass die erhoffte Exportstärke, auf die sich die gestrauchelten Eurozonenmembers hinarbeiten sollen, notwendig zu Lasten der deutschen Überschüsse gehen müsste - entweder im direkten Austausch oder indirekt auf den Weltmärkten. Euro und Brüning-Kur verhindern aber bereits theoretisch, dass es so kommen kann. Im Gegenteil, sie ruinieren die materielle Produktionsbasis der europäischen Konkurrenten (s Graphik)
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'das ganze ist das unwahre'

6504 Postings, 2446 Tage daiphongnatürlich muss Deutschland innerhalb

 
  
    #37184
27.07.15 23:11
innerhalb von Eurozone ins Leistungsbilanz-Minus, was für ein Problem hast du denn damit? Euro und Begrenzungen der Stastsüberschuldung fördern die Entwicklung ausreichender Exportkapazitäten in der Peripherie.

Mit Revanchismus bzw. einem Rassismus, der sich selbst alle Welt, alle Ökonomie, alle Politik ausschließlich aus Rassismus erklärt, wirst du nie kapieren, was sich da tut. Damit erzeugst du nur eine völlig abwegige autonome Subkultur.

 

6504 Postings, 2446 Tage daiphongEurozone hat bereits einen Überschuss

 
  
    #37185
27.07.15 23:37
in der Leistungsbilanz gegen Deutschland, einen kleinen.

im übrigen ist die Exportquote Deutschlands selbst in Europa nicht völlig aus dem Rahmen, siehe unten, wir sind hier halt nur ein großes Land.  
Angehängte Grafik:
eurostat_graph_teibp051.png (verkleinert auf 37%) vergrößern
eurostat_graph_teibp051.png

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