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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 865
neuester Beitrag: 29.07.14 16:25
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 21622
neuester Beitrag: 29.07.14 16:25 von: narbonne Leser gesamt: 850906
davon Heute: 2262
bewertet mit 80 Sternen

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20752 Postings, 3901 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
80
04.11.12 14:16
Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html

Moderation
Moderator: st
Zeitpunkt: 18.06.14 08:56
Aktion: Kürzung des Postings
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 
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21596 Postings ausgeblendet.

3950 Postings, 2348 Tage PalaimonDie haben gewaltig einen am Dudelsack,

 
  
    #21598
9
29.07.14 10:01

die Schotten!


Noch vor einem Jahr schien sicher, dass die meisten Schotten nicht an dem drei Jahrhunderte alten Status quo rütteln wollten. Im Frühjahr deuteten Umfragen erstmals einen Umschwung an, mittlerweile liegen Befürworter und Gegner fast gleichauf. Etliche der größten Arbeitgeber des Landes, von Versicherungen bis zu den letzten Werften, machen bereits Pläne für ihren Umzug nach England. Und Chevron und der norwegische Ölkonzern Statoil haben Milliardenprojekte zur Erschließung neuer Ölfelder erst einmal auf Eis gelegt.


Schottland: Tschüs, Majestät! | ZEIT ONLINE
In wenigen Wochen wollen die Schotten über ihre Unabhängigkeit abstimmen. Sind sie wahnsinnig?
-----------
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

1343 Postings, 469 Tage narbonneRussen verlassen Russland,

 
  
    #21599
9
29.07.14 10:04

die Nato ist unser Schutzschild, die USA sind mit sich selber beschäftigt:

Diesen Bericht gab es hier bereits aber zur Verdeutlichung der Beliebtheit von Putin unter den Russen die das Land aufgrund ihrer Mittel verlassen können:
Die Elite des Landes scheint jedoch das Gegenteil zu denken. Viele von ihnen wollen Russland den Rücken kehren – und das am besten so schnell wie möglich.

Vor allem eine Berufsgruppe scheint in diesen Wochen alle Hände voll zu tun zu haben: Reiche Russen beauftragen Ahnenforscher damit, die Familienstammbäume zu durchforsten, um möglicherweise eine andere Staatsbürgerschaft annehmen zu können. Dies berichtet das Wirtschaftsportal "Business Insider". "Das sind Leute, die schon Geld gemacht haben und nun Angst haben, es zu verlieren" wird Ahnenforscher Wladimir Paley aus Moskau zitiert.
http://www.morgenpost.de/printarchiv/seite3/...Scharen-verlassen.html

In diesem Zusammenhang ist ein Besuch in Menlo Park immer interessant. Dort sprechen im örtlichen Starbucks fast so viele  Menschen russisch wie englisch (dazu muss man einschränkend sagen englisch ist auch nur eine unter vielen Sprachen).
Die jungen gebildeten Russen haben lange verstanden mit Putin hat Russland keine Chance da er keine vorwärtsgerichtete Politik betreibt.

Da kann man dagegen halten: Das macht Obama auch nicht. Stimmt aber eben auf einem ganz anderen Niveau und mit der Möglickeit der freien Entfaltung des Individuum und so kommt fällt Kreativität auf einen fruchtbaren Boden.

Nun ja die USA befinden sich im Wahlkampf, das Theam Ukraine ist für die meisten Wähler weit weg dagegen interessiert den US Bürger ein neues Modewort: Inversions
Das ist dem politisch und wirtschaftlich gebildeten Leser bekannt aber zur Verdeutlichung noch einmal ein Link zum Thema:
http://online.wsj.com/articles/...ick-action-on-inversions-1406220197

Bevor ich zur Nato komme noch ein Link für treue Bärenleser: Warum die Börsen noch nicht fallen können, die Bären stehen sich im Weg:
http://www.ariva.de/forum/...79?search=narbonne&page=5#jumppos127

Nur kurz zur NATO: Nach WKII wurde die Nato gegründet, dem gegenüber Stand der Warschauer Pakt:
Im Westen - insbesondere Deutschland - standen Truppen der NATO in der ehemaligen DDR Truppen der Russen.
Im Westen haben wir durch die US Truppen keine Belastung für das Leben sondern mehr die Garantie der Freiheit empfunden, in der DDR hat man sich unterdrückt gesehen.
DDR Bürger wurden eingesperrt die Westler durften Reisen wohin sie wollten. Nach dem Fall der Mauer genießen die Bürger der ehemaligen DDR eine Freiheit von der sie früher nur träumen konnten. Das gleiche gilt für viele Nationen des ehemaligen Warschauer Pakt, Polen, Slowakei, Ungarn etc.
Noch  heue wäre die Bundesrepublik ohne Einbindugn in die NATO nicht verteitigungsfähig gegenüber Russland und so bin ich - freiheitsliebend wie ich bin - froh um diese Mitgliedschaft.

ave


 

1810 Postings, 1886 Tage RockitDie spannende Frage wird sein - kann

 
  
    #21600
29.07.14 10:06
die Ukraine hinreichend viele Soldaten mobilisieren?

Der Westen wird ja lediglich die Waffen stellen...

Sonst muss die NATO rann...  

13840 Postings, 2933 Tage Malko07#21598: Die Engländer fühlen sich

 
  
    #21601
7
29.07.14 10:24
nicht wohl in der EU. Die Schotten fühlen sich unwohl in Großbritannien aber wohl in der EU. Eine Möglichkeit klarere Verhältnisse zu schaffen.

Allerdings droht man den Schotten stark mit wirtschaftlicher Abwanderung. Und so ist es nicht unwahrscheinlich, dass viele Schotten gegen ihr Gefühl abstimmen werden. Dabei könnten sie, bei obigem EU-Geschehen eventuell noch mit Zuwanderung rechnen.

Dass Obama nicht erfreut ist, ist verständlich. Restbritannien wäre als "Stützpunkt" und Europabremse nicht mehr zu gebrauchen. Bliebe nur noch Schweden - keine gute Position. Alte, oft mit Gewalt zusammengefügte Reiche verfallen - wenn nicht heute dann morgen. Und ein Europa der Regionen wäre kein Balkan sondern der Beweis, dass viele verschiedene Völker friedlich zusammenleben und gemeinsam wirtschaften können.  

1343 Postings, 469 Tage narbonne#601 Malko aber genau dafür

 
  
    #21602
8
29.07.14 10:36
steht doch Schweden für ein Europa der Regionen, gegen einen starken Zentralstaat der aus Brüssel regiert wird.
Ich bin Cameron für seine Bremserfunktion sogar dankbar, der Gang in den europäischen Zentralstaat wäre das Ende für den Fortschritt in Europa. Ein Europa der Regionen verankert in einem gemeinsamen Wirtschaftsraum ist die Zukunft.

ave  

13840 Postings, 2933 Tage Malko07Will man eine Verbesserung erreichen,

 
  
    #21603
5
29.07.14 10:38
reicht es nicht einen Umsturz zu betreiben. Man muss klare Chancen auf eine Verbesserung nach dem Umsturz sehen. So strebt das totale Versagen der westlichen Politik in Nordafrika und dem mittleren Osten, Schritt für Schritt, seiner Erfüllung entgegen. Und John Kerry zeigt als absolute Witzfigur großen Aktionismus. Ob ihm schon dämmert, dass auch die Einflusszonen der USA verschwinden? Einflusszonen kann man eben nicht mit Drohnen erhalten.
Syrien:
Die Terrorgruppe "Islamischer Staat" hat in Syrien nach eigenen Angaben eine wichtige Militärstation der Armee überrannt. In dem Lager sollen sich größere Waffenbestände befunden haben.
 

1703 Postings, 542 Tage SternzeichenClaudius Ptolemäus hat doch recht!

 
  
    #21604
6
29.07.14 10:39
Das ptolemäische Weltbild war in der Genauigkeit seiner Bahnvorhersage dem heliozentrischen Weltbild des Nikolaus Kopernikus (16. Jh.) überlegen. Das ptolemäische System wurde um 1600 durch das ebenfalls noch geozentrische tychonische Weltsystem (benannt nach Tycho Brahe) abgelöst.

 
Angehängte Grafik:
ptolemaic_system.png
ptolemaic_system.png

9942 Postings, 4639 Tage lehna#91 AL, ich klopf dich noch weich....

 
  
    #21605
4
29.07.14 10:49
und mach dich zum Bullen. Das ist meine Mission bei Ariva...
ariva.de
Grad heute morgen wurde unsere Weide wieder gedüngt, damit frisches saftiges Gras die Miesmacher anlockt.
Die Rendite zehnjähriger deutscher Bundesanleihen fiel bis auf 1,119 Prozent. Das ist der tiefste jemals erreichte Stand.
Die Konkurrenz kollabiert weiter....


 

4834 Postings, 2603 Tage relaxed#21604 So wie du das formulierst,

 
  
    #21606
1
29.07.14 10:50
ist es Unsinn ... die Berechnung des Punktes am Firmament für den irdischen Beobachter war im ptolemäischen Weltbild anfangs genauer.

Denn auch damals bewegten sich die Planeten schon um die Sonne, so dass die "Bahnvorhersage" des heliozentrischen Weltbildes immer "genauer" war.
-----------
Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.

13840 Postings, 2933 Tage Malko07#21602: Absoluter Witz.

 
  
    #21607
5
29.07.14 10:52
Mir ist sogar ein "Witzig" zu schade.

Integrationsschritte in der EU sind faktisch nur einstimmig durchführbar und ohne uns geht es keinen einzigen Schritt weiter. Dazu braucht es keine hochnäsigen Briten, die glauben uns über ihre Finanzmärkte melken zu können. Wenn wir also etwas nicht wollen, wird es auch nicht kommen. Wenn wir aber etwas wollen/wollten, wird/stand Großbritannien oft im Wege. Etwas mehr Selbstbewusstsein und sich nicht laufend hinter verschiedenen Masken/Staaten verstecken!

Und man braucht auch keine Angst bezüglich eines Zentralstaates in Europa im Sinne eines klassischen Nationalstaates zu haben. Das will keiner in Europa. Allerdings braucht ein gemeinsamer Markt gemeinsame Regeln. Ansonsten funktioniert er nicht lange.

Und Schweden ist ein absoluter Vasallenstaat. Ein Grund weshalb Assange nicht nach Schweden will. Er wäre schneller als er schauen kann in den USA, die deiner Meinung nach die individuellen Freiheiten so hoch halten, wie z.B. Folter, Missachtung der Privatsphäre, fast Weltmeister bei Vollstreckung von Todesstrafen - weit vor Russland, ...    

1343 Postings, 469 Tage narbonne#607 Malko, ein Witz ist

 
  
    #21608
6
29.07.14 11:02
wohl ehr deine Einstellung zu Schweden, ein freier souveräner Staat.

GB ist ein Bremsklotz und zu stark am Bankgewerbe interessiert da gebe ich dir sogar recht dennoch bin ich dankbar für diesen Bremsklotz da unsere Regierung oft nicht im Sinne unserer Bevölkerung handelt.
Unsere Bevölkerung wollte keinen Euro, unsere Bevölkerung will keine stärkere Integration, unsere Bevölkerung wollte eine EZB nur wenn sie so aufgebaut ist wie die BUBA, unsere Bevölkerung hat die Aufweichung der Verträge von Maastricht erlebt, aufgeweicht mit der Speerspitze Deutschland und Frankreich.
Das wollte unsere Bevölkerung nicht und so bin ich Cameron obwohl ich ihn nicht mag für seine Rolle in diesem Spiel dankbar.
Er ist der Bremsklotz den ich mir so manches Mal von unserer Bundesregierung wünsche obwohl er ja noch nicht einmal selber Lenker eines föderalen Staates ist.

ave  

9942 Postings, 4639 Tage lehna#07 wasn das fürn komischer Malko????

 
  
    #21609
1
29.07.14 11:13
Schweden fast Weltmeister bei Todesstrafe???  lol...
Und dass diese schnell verglühende Sternschnuppe Assange nicht nach Schweden will, war klar.
Wer will schon als Vergewaltiger im Knast darben, wo er kurz vorher im Netz noch als Aufklärer Kultstatus hatte.
Aber nachdem ausm Klo von bespitzelten US-Botschaften nur handelsüblicher Klärschlamm ans Licht kam, wurde Assange unintressant wie der Sack Reis...

 

5 Postings, 1490 Tage Route7Armes Europa

 
  
    #21610
29.07.14 11:36
Sollte die Ukraine die Seperatisten vertreiben,
bleibt die Krim.

Will du Ukraine auch die zurück?
Was macht Russland ?

Armes Europa.

Gruß Route7


 

13840 Postings, 2933 Tage Malko07#21608: Ist das ein

 
  
    #21611
5
29.07.14 12:22
demokratischer Standpunkt, wenn man mit der eigenen Regierung nicht einverstanden ist, darauf zu setzen, dass andere Regierungen die eigenen Interessen vertreten. Und deine Unterstellungen zu Mehrheitsmeinung sind auch nur nicht unterlegte Behauptungen. Wahrscheinlich auch mit den NSA-Tätigkeiten einverstanden weil diese dafür sorgen, dass unsere Politik sich nichts mehr eigenmächtiges, in unserem Interesse, zutraut? Definiert man so Demokratie? Bekanntlich bin ich für starke basisdemokratische Elemente in der Demokratie. Muss aber auch akzeptieren, dass dies nördlich des Mains nicht mehrheitsfähig ist und muss deshalb weiter dafür eintreten und hoffen eine Mehrheit zu gewinnen. So sollten wichtige fragen wie die Abschaffung der eigenen Währung oder auch das angedachte Handelsabkommen mit den USA einer Volksabstimmung unterworfen werden. Würde prinzipiell für größere Transparenz und des entsprechenden demokratischen Prozesses in der Bevölkerung sorgen. Bis es soweit ist, muss man aber auch die repräsentativen Entscheidungen akzeptieren, auch wenn sie einem gegen den Strich gehen.

#21609: Assange wäre nach der überwiegenden Mehrheit der UN-Staaten kein Vergewaltiger. Einvernehmlicher Geschlechtsverkehr ohne Kondom ist in kaum einem Staat eine Vergewaltigung, aber in Schweden schon. Und die  "Sache" wurde von der Staatsanwaltschaft erst verfolgt, als die großen Enthüllungen kamen. Sogar in Schweden ist es strittig, ob nach der dortigen Rechtslage eine Vergewaltigung vorlag.  Es geht um eine Aussage vor Gericht, welche auch in London durchgeführt werden könnte, auch nach schwedischem Recht. Und für Menschen mit Leseschwäche eine kleine Erläuterung: Weltmeister im Vollstrecken der Todesstrafe ist China, auf dem Fuß gefolgt durch die USA.  

1343 Postings, 469 Tage narbonne#611 Das ist durchaus ein

 
  
    #21612
2
29.07.14 13:39
demokratischer Standpunkt wenn die eigenen Interessen von einer anderen Partei besser vertreten werden. So hat Schröder die Agenda 2010 durchgeboxt und Deutschland auf den rechten Pfad gebracht obwohl er den Gewerkschaften und dem linken SPD Flügel zuvor etwas anderes versprochen hatte.

In Deutschland habe ich doch überhaupt nicht die Möglichkeit eine demokratische europakritische Partei zu wählen somit ist der Umweg über GB für mich durchaus gangbar.

Außerdem bin ich froh um die Briten, Niederländer, Österreicher, Skandinavier in der EU da nur so die Übermacht der südlichen Reformverweigerer eingedämmt werden kann.

Basisdemokratie halte ich für ein gutes Mittel,  vielleicht ist Deutschland noch nicht reif dafür oder die Politiker sind nicht reif die Entscheidungen zu ertragen.

Juncker halte für eine Fehlbesetzung wie ich auch Schulz für eine Fehlbesetzung gehalten hätte. Wir brauchen in Brüssel neue Köpfe die für Bürokratieabbau, Subventionsabbau (insbesondere in der Landwirtschaft) stehen.
Europa braucht mehr Effizienz und die bringt ein abgewirtschafteter alter Mann nicht.

ave  

4075 Postings, 2082 Tage daiphongrussische comrades

 
  
    #21613
2
29.07.14 13:45

In ihrem Krieg in Ukraine haben sie eigene internet-sites, auch grafisch und sprachlich sehr hübsch aufgemachten wie "The Vineyard of the Saker", auf denen man ihre Kriegsauffassung und Philisophie auch auf Deutsch bewundern kann, sogar Politiker "der" Linken, die auf den Erzfeind im Westen hetzen. Da gibt es nicht nur fast tägliche Lageberichte zum Frontverlauf und den Kämpfen, auch der politische Hintergrund und die Versorgung aus Russland wird aus Legionärssicht behandelt. Dabei bestätigt sich alles, was man sich auch indirekt über die Lage in Ostukraine erschließen erschließen konnte.

Die russischen Legionäre sahen sich bis zum 24. April als Vortrupp eines großen russischen Militärinvasion in ganz Ukraine. Als die aufgrund der westlichen Reaktionen abgeblasen wurde, kam Strelkow in Slawiansk unter Druck und wich nach Donetsk zurück. Erst daraufhin wurden die Legionäre von Russland neben Logistik und Zielerfassung auch wieder massiver mit neuen Waffen versorgt.
In Moskau gäbe es verschiedene Richtungen, die "Defätisten", die Frieden machen wollten, auch die, die den Krieg auf ganz Ukraine ausdehnen wollten. Da sich völlig entgegen den Erwartungen aber auch im Osten der Ukraine praktisch keinerlei Widerstand gegen Kiew gebildet hätte, blieben nur die Gebiete Donetsk und Lugansk, die man auf Dauer mit der schlagkräftigen Legionärs-Armee halten könne. Achmetows Versuche wurden vereitelt, regionale Milizen gegen die russischen zu stellen.
In der russischen Fernsehsendung “Politik mit Peter Tolstoi” hätten eine Menge interessanter Gäste über den [natürlich ukrainischen] Abschuss der MH17 über Neurussland und die weitere Entwicklung gesprochen.
"Eine Idee, die in der Luft lag, war folgende: Zu erklären, dass Russland, falls die Gräueltaten nicht aufhören, die Republiken Donezk und Lugansk anerkennen wird. Die Idee ist, zu sagen, dass WENN diese Republiken anerkannt sind, Russland dasselbe machen kann wie in Abchasien und Südossetien, d.h. so viele Militärs wie nötig um die Aggression zu stoppen zu senden. Was das internationale Recht betrifft, würde das nicht dasselbe sein wie ein Einmarsch in die Ukraine. Am Rande, es wäre dasselbe für Neurussland was die USA/NATO offiziell für den Wahabi Aufstand in Syrien tut oder was die USA im Kosovo getan haben.
Es gab Einigkeit unter den Gästen dass zukünftige Sanktionen gegen Russland absolut unausweichlich sind einfach weil die USA sich in diese Idee verbissen hat. Andererseits sind die Russen sicher, dass diese Sanktionen nicht besonders weh tun, und solange Russland den USA keinen Grund gibt die EU zu zwingen, die russischen Energielieferungen abzuschneiden, wird es keine realen Sanktionen geben.
Alle Gäste stimmten zu, dass Russland verdeckte Waffenlieferungn und politische Unterstützung für Neurussland fortsetzen sollte."

"Neurussischen Kämpfer: viele davon sind 30 bis ueber 40 Jahre alt. Diese Jungs haben schon viel Zeit in der Armee, oft auch mit Kriegserfahrung, verbracht und kennen ihren Job wirklich gut. Sicherlich brauchen auch die Neurussen noch mehr sogenannte “Kriegswölfe” (wolves of war), wie man das in Russland nennt, aber es gibt schon viele davon. Also hat man auf der einen Seite unfähige, aber junge Kerls und auf der anderen Seite ältere, aber erfahrene Profis, die wissen, wie man überlebt. Weiterhin ist die Moral sehr hoch...
Seien wir ehrlich, außerdem gibt es da noch sehr erfahrene Kaempfer aus Russland im neurussischen Militär. Auch diese sind ältere Männer, oft mit ganz neuer Ausrüstung. Dies sind Unteroffiziere oder Offiziere, die sehr gut motiviert sind...
Auf der neurussischen Seite haben wir Leute wie Strelkov, Samurai, Motorola, Kedr, Khodakovskii und weitere, die sehr gute Erfahrung und hohes Talent haben. Nochmal meine eigene Meinung, an der ich keine Zweifel habe: diese Kommandeure haben, wie soll ich sagen, “Berater” aus Russland aber auch Unterstützung durch das russische Militär durch Kompetenz und Informationen (wer hat wohl als erster den Einkesselungsversuch durch die Ukies entlang der russischen Grenze festgestellt?).
Das ist in keiner Weise die Schuld des Ukrainischen Soldaten, der, nach allen Maßstäben, mutig ist, einen starken Willen hat, und seine Mission unter den schlimmsten Bedingungen durchführt. Sie müssen sich nur ansehen, wie lange die armen ukrainischen Soldaten im Südkessel und völlig albtraumhaften Bedingungen Widerstand leisten! Aber unter diesen Umständen haben die Ukies keine Chance, und auch wenn sie im offenen Feld durch ihre reine Zahl von Artillerie, Panzern und Luftwaffe einen Vorteil haben, sobald der Kampf enger wird machen die Neurussen Hackfleisch aus ihnen.
Die Ukies führen jetzt die DRITTE Teilmobilisierung durch (Strafandrohung bei Weigerung zu dienen: 5 Jahre Gefängnis). Sie nehmen junge Männer als Kanonenfutter von überall in der Ukraine, von Lwow bis Vinniza und Chernigov, und senden sie nach Neurussland um abgeschlachtet zu werden.
aber ich selbst glaube, dass die Ukie Opferzahlen deutlich UNTERschätzt werden, und dass, wenn dieser schreckliche Bürgerkrieg zu einem Ende gekommen ist und die Frage professionell untersucht wird, herausgefunden wird, dass die wirklichen Zahlen getöteter Ukrainer deutlich höher sind als die höchstens heute genannten Zahlen...
Ich sah ein Video über mehr als 40 ukrainische Grenzschützer die von den Neurussen schrecklich beschossen worden waren und anboten, sich zu ergeben für eine sichere Passage nach Russland. Das haben die Neurussen nicht nur akzeptiert, sie verpflegten sie auch...Einige Kommentatoren sagten dass dies dumm von russischer Seite sei. Dem widerspreche ich kategorisch. Wenn diese Jungs Kolomoiskys Schläger gewesen wären, dann ja, dann wäre das dumm. Aber das waren im Grunde anständige Leute, als Kanonenfutter verwendet, mit anderen Worten, Opfer. Und ich bin stolz, dass die Russen das auch verstehen und mit Güte und Barmherzigkeit handeln.
Denen, die meinen, dass die Ukie Nazis so einen guten Deal machen können, kann ich versichern – vergessen Sie es. Russland ist Russland und Krieg ist Krieg. In Tschetschenien beispielsweise, wenn Wahabis gefasst wurden, bekamen sie eine 10-15 min dauernde und für den Wahabi extrem unangenehme eins-zu-eins “Befragung” mit ein paar Fallschirmjägern und Speznas-Feldwebeln, die schnell ihren Wert als Gefangene feststellten und dann, wenn die Russen nicht dachten, dass sie einen Gefangenen von hohem Wert haben, wurden sie exekutiert und beerdigt. Ich habe keinen Zweifel daran, was die Neurussen machen, wenn sie ein Mitglied von Ukie-Todesschwadronen kriegen, und kann versichern, dass sie nicht ihre Wunden behandeln werden oder ihnen erlauben werden, länger als maximal 30 min zu überleben. Aber, wieder und wieder, der Großteil der Ukies die heute abgeschlachtet werden sind nicht Mitglieder von Todesschwadronen, und auch wenn sie eindeutig auf der falschen Seite kämpfen, hatten sie kaum eine Wahl."

 

9942 Postings, 4639 Tage lehnaJeeep... Wir Bullen und Wolfgang Schäuble...

 
  
    #21614
1
29.07.14 14:36
lieben solche Blasen....
Die Konkurrenz ist damit so fade wie aufgewärmter Kaffee.
Und für den Bundesfinanzminister ist es so billig wie nie, Schulden für den Bund aufzunehmen.
Heeeey--- da geht noch was- also weiter aufpumpen....
ariva.de
#11 Sorry malko--- das mit der Todesstrafe war bei mir in falschen Hals gekommen...

 

9942 Postings, 4639 Tage lehnaAL"s oft zitiertes Revolverblatt....

 
  
    #21615
1
29.07.14 14:48
kündigt nun den Krieg an.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/...g-in-europa-geben/
Der russische Präsident Wladimir Putin rechnet mit einem Krieg in Europa...
Scheint noch nicht zum Dax vorgedrungen...
 

36651 Postings, 3736 Tage Anti Lemming"Mitleid ist kein Antisemitismus"

 
  
    #21616
2
29.07.14 15:07
schreibt der von mir sehr geschätzte Theo Sommer in "Die Zeit". (Theo Sommer, 84, war von 1972 bis 1992 Chefredakteur der ZEIT, danach ihr Herausgeber bis zum Jahre 2000.) Ein gutes Beispiel auch, wie die hiesigen altersrassistischen Lackaffen von einem wahren alten Herrn (84) - mit Betonung auf "Herrn" (im Sinne von geistig-moralischer Autorität) - etwas lernen könnten.

www.zeit.de/politik/ausland/2014-07/...l-gaza-konflikt-antisemitismus

Ohne Frage hat Israel ein Recht auf Selbstverteidigung. Doch wenn ein Land dermaßen die Verhältnismäßigkeit missachtet, muss es sich Kritik gefallen lassen. von Theo Sommer

Jeder Krieg macht unversöhnlich, brutalisiert und verroht. In dem Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis gilt dies für beide Seiten. Jawohl: auch für die Israelis.

Dies zu sagen, hat nicht das Geringste mit Antisemitismus zu tun. Nach Auschwitz und Theresienstadt und Bergen-Belsen muss der in Deutschland tabu sein und bleiben, und wir dürfen ihn uns auch nicht von muslimischen Einwanderern ins Land schleppen lassen. Aber das kann und darf uns nicht daran hindern, das Handeln des Staates Israel nach denselben Maßstäben des Völkerrechts, zumal des Kriegsrechts zu beurteilen und notfalls zu verurteilen, die wir allen anderen Staaten anlegen. Wer Putin anprangerte, weil er das tschetschenische Grosny in Schutt und Asche legen ließ, darf nicht schweigen, wenn Benjamin Netanyahu Gaza-Stadt in eine Trümmerwüste verwandelt.

Wir haben Mitleid mit allen Israelis, die der Raketen-Regen der Hamas seit Wochen immer wieder in die Schutzräume jagt. Diese Raketen haben mittlerweile eine ziemlich flächendeckende Reichweite, aber sind ein leichtes Opfer für die israelische Abwehr, die 90 Prozent von ihnen vom Himmel holt. Auch sind es keine V-1 oder V-2, die deutschen Lenkwaffen Wernher von Brauns, die im Zweiten Weltkrieg London verheerten; die wenigen, die es bis zum Einschlag schaffen, richten nur geringen Schaden an. Bisher haben die Raketensalven der Hamas erst drei israelische Todesopfer gefordert; 43 israelische Soldaten fielen beim Einfall in den Gazastreifen, 130 wurden verwundet.

Ganz anders die Wirkung des israelischen Bombardements in Gaza. In dem kleinen Küstenstreifen starben seit dem Beginn des Konflikts über 1.060 Menschen, zwei Drittel davon Zivilisten, ein Viertel Kinder; dazu gab es 6.000 Verletzte. Und Gaza-Stadt sieht weithin so trostlos aus wie das tschetschenische Grosny, als die russische Armee damit fertig war.

Selbstverständlich hat Israel ein Recht auf Selbstverteidigung. Doch immer bei der Anwendung militärischer Gewalt ist das oberste Gebot, die Verhältnismäßigkeit der Mittel zu wahren. Gegen dieses Gebot hat Israel sträflich verstoßen. Es ist zynisch, die Leute zum Verlassen ihrer Wohnung aufzufordern, sie dann aber nicht nur in Schulen und Krankenhäusern, sondern auch in UN-Schutzstätten zu bombardieren, wo sie Zuflucht gefunden haben.

Wir dürfen Mitleid mit ihnen haben. Mitleid ist kein Antisemitismus. Und die Netanyahu-Versteher im Lande sollten aufhören, uns einzureden, dass der Ausdruck solchen Mitleids gleichsam der braune Bodensatz nazistischer Judenfeindschaft ist, der bis heute die deutschen Seelen trübt.

Auch ist es keine Judenfeindschaft, Kritik an konkreter israelischer Politik zu üben. Die Bundeskanzlerin hat das Existenzrecht Israels zu einem Teil der deutschen Staatsräson erklärt – und dies historisch einleuchtend begründet, obwohl sie nie gesagt hat, was wir denn im Ernstfall unternehmen würden, wenn dieses Existenzrecht von einer muslimisch-antizionistischen Koalition gewaltsam bestritten würde. Wer eine solch verpflichtende Haltung einnimmt, hat freilich auch die Berechtigung, sich darüber Gedanken zu machen, ob oder wie weit Israel denn die Zukunft seiner Existenz durch die eigene Politik sichert, erschwert oder gar gefährdet.

Und da gibt es in der Tat vieles zu kritisieren. Israels Invasion im Libanon hat 1982, ungewollt gewiss, den Aufstieg der Hisbollah befördert. Und die israelischen Eingriffe im Gaza-Streifen – "Sommer-Regen" 2006, "Gegossenes Blei" 2008/2009 – haben dort den Nährboden geschaffen, auf dem die Hamas gedeihen konnte. Das jetzige Unternehmen "Protective Edge" (Schutzrand), wird der Hamas neuen Auftrieb geben – auch im Westjordanland, wo Ministerpräsident und Fatah-Anführer Mahmoud Abbas einen gemäßigten, auf Ausgleich bedachten Kurs fährt. Die Israelis haben ihm dies nicht honoriert: Als Hamas und Fatah sich nach Jahren scharfer Gegensätzlichkeit vor kurzem wieder zusammentaten, gestatteten sie Abbas nicht, in Gaza zu übernehmen; sie brachen sogar die von den USA gemakelten Gespräche über eine Zweistaatenlösung ab, die schon Netanjahus ungebremste Siedlungspolitik an den Rand des Kollapses gebracht hatte.

Das ist noch nicht alles. Netanyahus ultranationalistischer Außenminister Avigdor Lieberman rief jetzt seine Landsleute dazu auf, arabische Geschäfte und Restaurants zu boykottieren – Apartheid lässt grüßen. Netanyahu selber, fast unbemerkt von der Weltöffentlichkeit, erteilte jeder Zweistaatenlösung mit dem Hinweis auf die Raketenangriffe aus Gaza eine Absage: "Ich denke, dass das israelische Volk nun versteht, was ich immer sage: Es darf keine Lage entstehen, unter keinerlei Abkommen, in der wir die Sicherheitskontrolle über das Westjordanland aus den Händen geben." Der Friedensprozess ist damit erst einmal tot.

Ein dauerhafter Waffenstillstand müsste nun das erste Nahziel sein. Das zweite: die Öffnung humanitärer Korridore für Medikamente und Grundnahrungsmittel. Das dritte: die Beendigung der wirtschaftlichen Abschnürung des Gaza-Streifens. Das vierte: der Wiederaufbau Gazas (auch der mit EU-Geldern errichteten, von Israels Kampfjets zerstörten Anlagen). Das letzte Ziel hingegen – ein wirklicher Friedensschluss, Olivenzweige anstatt Raketen und Bomben – wird, wenn überhaupt je, noch lange nicht zu erreichen sein. Bis dahin ist gewaltfreie Nicht-Versöhnung wohl das höchste der Gefühle.Da bleibt uns nur eines: nicht Sympathie mit den Scharfmachern, wohl aber Empathie mit den Opfern – auf beiden Seiten.
 

36651 Postings, 3736 Tage Anti LemmingLehna

 
  
    #21617
29.07.14 15:08
Eine Blase im Bund-Future ist ein bärisches Zeichen. Aber das wirst Du eh nie begreifen. Wenn irgendwo was steigt, egal warum, kommst du schon "trocken".  

13840 Postings, 2933 Tage Malko07Die Fokussierung der USA,

 
  
    #21618
3
29.07.14 15:21
seit Obama stärker als je, auf Einzelpersonen wird ihnen noch viele weitere Schlappen beibringen.

Es bringt nichts die Tötung von führenden Köpfen der Terroristen mittels Drohnen, mit einem lechzenden und gierigen Obama am Bildschirm, durchzuführen. Die Köpfe wachsen schneller nach als man sie umbringen kann. Auch einen Gaddafi umzubringen löst kein Problem. Es schafft nur unendlich viele zusätzlich. Auch mit der sich immer weiter ausbreitenden Todesstrafe im eignen Land, wird man eine soziale Befriedigung nicht hinbringen.

Die Fokussierung auf Putin ist genau so pervers und dieser Schuss wird genau so nach hinten  losgehen. Die Herrschaft Putins gründet auf einem relativ großen Zirkel aus Anhängern und Oligarchen der zweiten Stunde. Und er hat momentan einen Rückhalt in der eigenen Bevölkerung wie noch kein Zar (ob kommunistisch oder feudal) vor ihm. Keiner nach ihm kann sich eine andere Politik erlauben. Er selbst ist bedrängter des eigenen nationalistischen Erfolgs im Inland. Je größer der Druck auf ihn wird umso größer wird der breite Hass der Russen auf uns. Wie wollen wir da jemals einen Ausgang finden?

Die Ursache von Probleme nur in einzelnen Personen finden zu wollen zeugt von geistiger Unterentwicklung. Oder glaubt hier jemand, Hitler wäre alleine der Grund allen Übels gewesen?

Wenn man Afghanistan befrieden wollte, bräuchte man Millionen an Besatzungssoldaten und Hilfskräften und müsste sich Jahrzehnte Zeit nehmen. Die jetzige Vorgehensweise führt mittelfristig nur zu einer Stärkung der Taliban und zu einer Verschlechterung der Verhältnisse. Aber die Fokussierung auf eine Person entspricht eben so schön der US-Kultur und kann man in den Medien so richtig schön "verständlich" herüber bringen. Es braucht also unbedingt den "Bösen" und auf der anderen Seite die "Guten", anders schaffen es manche Hirne nicht. Die Schlappe ist allerdings garantiert!  

13840 Postings, 2933 Tage Malko07#21612: Ein anderer Staat

 
  
    #21619
1
29.07.14 15:30
ist keine andere Partei und die Bürger hier können nicht mitwirken wer in dem anderen Staat regieren soll.

Zur Demokratie gehört auch die Meinung anderer, die einem überhaupt nicht gefällt, zu akzeptieren. Solange alles sich im Rahmen einer demokratischen und rechtsstaatlichen Verfassung bewegt, bestimmt eben die Mehrheit so wie es rechtlich vorgesehen ist. Und selbst darf man auch in Parteien mitwirken. Es braucht also nicht den Ruf nach "ausländischen Truppen". Aber wie man sieht, ist Demokratie für manchen zu kompliziert.  

7566 Postings, 1271 Tage zaphod42Blasen sind ganz normal

 
  
    #21620
29.07.14 16:09


I have come to the conclusion that bubbles, as I noted, are a function of human nature. We don't have enough observations, but my tentative hypothesis to what we're dealing with is that both a necessary and sufficient condition for the emergence of a bubble is a protracted period of stable economic activity at low inflation. So it is a very difficult policy problem. I do believe that central banks that believe they can quell bubbles are living in a state of unrealism.
Alan Greenspan

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42376/1.html  

7566 Postings, 1271 Tage zaphod42Studie zu Kriegslügen

 
  
    #21621
29.07.14 16:15
http://www.heise.de/tp/artikel/42/42386/1.html

Das Mißverständnis bei solschen Studien und damit das Hauptproblem für den ehrlichen menschen:

Nur weil im Krieg gelogen wird dass sich die Balken biegen heißt das nicht sofort, dass ein Kriegseintritt unmoralisch oder ungerechtfertigt wäre. Die Lüge ist auf der falschen Seite unmoralisch, auf der "richtigen" Seite ist sie das Schmiermittel, um Unentschlossene zu überzeugen.

Am Beispiel des WKII ließe sich sicher zeigen, dass die Amis genauso gelogen haben wie die Deutschen. War deshalb der Kriegseintritt der Amis unmoralisch und ein Fehler? Sicher ist das Gegenteil der Fall, es gibt Zeiten wo man sich auch mit amoralischen Mitteln dem Unrecht entgegenstellen muss.  

1343 Postings, 469 Tage narbonne#619 Es ist nich der Ruf

 
  
    #21622
29.07.14 16:25
nach ausländischen Truppen wie du so schön irreführend darstellst sondern die Freunde über ein Zufallsprodukt welches ich nicht beeinflussen kann aber zu meinen Gunsten oder Vorstellungen gelaufen ist.

Der unten stehende Bericht ist kein Zufallsprodukt unserer Regierung:

Niedrige Steuern in Polen freuen MTU- Gewinnplus erwartet

24.07.2014, 11:25 Uhr  (Reuters)

München (Reuters) - Eine geringere Steuerlast dürfte dem Triebwerksbauer MTU Aero Engines in diesem Jahr einen unverhofften Gewinnanstieg bescheren.MTU baue seine Fertigung in Polen aus und profitiere dort von niedrigeren Abgaben als in Deutschl...


In der Politik gibt es kaum Menschen die das Steuersystem - mit all den Ausnahmen und Sonderregeln - begreifen. Die Ratgeber - Lobbyisten - aus den Big Four haben den Durchblick aber eben auch ein ureigenes Geschäftsinteresse und das besagt: Das Steuergesetz muss komplex bleiben da so die Beratungseinnahmen hoch bleiben, was interessiert uns das Steueraufkommen am Standort Deutschland.
So sitzt jedem das Hemd näher als die Hose.

Hätten wir Politiker - die ordentlich bezahlt würden - mit Durchblick so würde vieles besser laufen.

Die Politiker die gut sind verdrücken sich schnell wieder da es eben um Politik und nicht Rationalität geht.

ave  

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