Top-Foren

Forum Stunde Tag
Gesamt 264 1503
Talk 94 627
Börse 86 529
Hot-Stocks 84 347
Rohstoffe 15 115

Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 968
neuester Beitrag: 01.09.14 13:04
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 24180
neuester Beitrag: 01.09.14 13:04 von: Kicky Leser gesamt: 1037164
davon Heute: 4715
bewertet mit 81 Sternen

Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
966 | 967 | 968 | 968  Weiter  

20752 Postings, 3935 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
81
04.11.12 14:16
Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html

Moderation
Moderator: st
Zeitpunkt: 18.06.14 08:56
Aktion: Kürzung des Postings
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 
Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
966 | 967 | 968 | 968  Weiter  
24154 Postings ausgeblendet.

7663 Postings, 3747 Tage lumpensammlerAb jetzt nenn ich dich Pawlong

 
  
    #24156
2
31.08.14 23:52
du weißt schon, das ist der mit dem Hund  

8437 Postings, 2277 Tage Fillorkillsie nennen es wie Fill "Konterrevolution"

 
  
    #24157
2
01.09.14 00:18
Eigentlich nennt es Fill ja Sowjetpsychose, also eine aggressive bzw autoaggressive  Erregtheit bei Realitätsverlust - wobei bei einigen eine traumatische Sowjet-Erfahrung (die es gab) immer wieder neu durchlebt werden muss, während andere wie zB Zap sich solche Erfahrungen nur ausborgen. Nur eigentlich deshalb, weil die in den geostrategischen Amsstuben regelmässig ausgebrütete ideologische Rechtfertigungsstruktur, ohne die auch ein globaler Kontrollanspruch nicht geht, temporär einen Andockpunkt in der äusseren Realität bereit stellt. Und so den Schein eines Gleichklangs erzeugt , der den Charakter eines isolierten, privaten Wahns für einen historischen Augenlick vernebelt...

 
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

8437 Postings, 2277 Tage FillorkillPat,

 
  
    #24158
2
01.09.14 01:01
Danke nochmal für Dein berührendes Stimmungsbild. Dass dieses Stimmungen referiert, deren Gültigkeit nicht zugelassen werden kann hat einfach damit zu tun, dass die Nato-Kläffer merkwürdigerweise immer ein iA benötigen, wenn draussen wieder ein Fass aufgemacht wird. So soll hier ein Auftrag der ukrainischen Bevölkerung vorliegen nach genau dem Procedere, das die westliche Geostrategie mit ihr veranstaltet. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, ist jede Differenz dazu mindestens böswillig, aber eigentlich vom Feind bestellt oder gekauft und in jedem Fall nicht ukrainisch. Ich hoffe, Du nimmst es nicht zu schwer...
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

13908 Postings, 2967 Tage Malko07Können NATO-Stützpunkte

 
  
    #24159
4
01.09.14 07:11
das Baltikum sicherer machen? Ich glaube genau das Gegenteil würden sie provozieren. Keinen Einmarsch aber massive Unruhen in Estland und Lettland.

Estland und Lettland haben starke russische Minderheiten (ca. 30%). In Litauen ist die russische Minderheit (ca. 5 %) besser integriert und es besteht sogar mittelfristig auf die Chance auf Assimilation.

Es ist zu verstehen, dass die baltische Bevölkerung nicht gut auf ihre frühere brutale sowjetrussische Besatzung zu sprechen ist und auch nicht die massive kulturelle und sprachliche Unterdrückung aus dieser Zeit vergessen hat. Aber trotzdem ist es eine schlechte Methode Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Sprachpolizei, Verweigerung der Nationalität und des Wahlrechts und starke Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt vergrößern nur die Probleme und verhindern eine Integration. Ein sauberer Umgang mit der Minderheit mit Sprachkursen und weitgehende Ablegung der Apartheitspolitik fördert die Integration und längerfristig die Assimilation. NATO-Stützpunkte können bei inneren Unruhen nämlich nicht wirklich helfen - sie würden genau das Gegenteil provozieren. Es ist eine Lage, die viel Geduld und Feingefühl erfordert. Ein übertriebener Nationalismus wird oft schnell der Totengräber der Nation. Nicht schlecht wäre es endlich auf die Anforderungen von EU und anderen internationalen Organisationen einzugehen.

Wen es interessiert, hier eine interessante Sammlung von Artikeln über diese Problematik und ihre Entwicklung:

http://www.arbeit-und-leben-hochtaunus.de/...Russische_MInderheit.pdf

Es geht wirklich nicht um die Problematik beim Streit über Parkplätze wie ein kalter Krieger hier meint.  

13908 Postings, 2967 Tage Malko07Absolut witzig der

 
  
    #24160
3
01.09.14 07:55
Bericht über den Abtransport der Maschinenfabrik. Es entstehen eben die krudesten Ideen wenn man keine Ahnung hat. Als der Hilfstransport los fuhr war nicht klar über welche "Straßen" er fahren müsste. Und etliche Straßen dort sind Sandwege. Da hat man schon die Achslast zu berücksichtigen und regnen könnte es ja auch noch.

Dass allerdings sich wichtige Rüstungsbetriebe in der Ostukraine befinden, stimmt schon. Da gab es in der früheren Sowjetunion eine regionale Arbeitsteilung, die auch nach dem Zusammenbruch weitgehend beibehalten wurde. Wichtige Teile für Flugzeuge, Schiffe, Panzer und Raketen kommen immer noch von dort. Sie finden sogar über Russland den Weg in die USA in dortige zivile Raketen. CIA und NATO hatten neben der Krim sicherlich auch diese Betriebe im Blick. In Russland wird am Ersatz gearbeitet. Allerdings schafft man so etwas weder dort noch hier auf Zuruf.

Es braucht also nicht nur Waffenlieferungen für die Aufständischen aus Russland. Viele Waffen wurden von der ukrainischen Armee erbeutet und viele werden vor Ort hergestellt. Deshalb erwarte ich auch, nachdem die Aufständischen ihr Gebiet soweit ausgedehnt haben dass diese Fabriken wieder problemlos arbeiten können mit einer besseren Ausrüstung während gleichzeitig die Bewaffnung der ukrainischen Armee zur Neige gehen wird.  

2401 Postings, 2009 Tage ArmitageBlümchen...

 
  
    #24161
01.09.14 10:23
Vielleicht denke ich zu simpel.

(1) Die NATO ist eine Art genossenschaftliches Verteidigungsbündnis.
(2) Verteidigung ist irgendwas "Militärisches".
(3) Wenn jetzt Länder, die Mitglied dieses Bündnisses sind, die Befürchtung hegen, dass ein Nachbar nicht mehr arg freundlich zu ihnen ist, kann Militär dorthin verlegt werden.
Was bitte, soll dagegen sprechen? Dass der unter Umständen nicht friedliche Nachbar das voll nicht OK findet?  

32427 Postings, 5422 Tage KickyDer neue Kalte Krieg

 
  
    #24162
3
01.09.14 10:33
Stephen F. Cohen ist ein US-amerikanischer Wissenschaftler, Russlandexperte und Publizist. Sein Beitrag mit dem Titel (übersetzt) „Patriotische Ketzerei vs. neuem kalten Krieg“ ist in The Nation erschienen. Es ist eine ziemlich umfassende kritische Auseinandersetzung mit der Ukraine-Politik des Westens.
http://m.thenation.com/article/181399-patriotic-heresy-vs-new-cold-war

Cohen hält die Situation von heute für ähnlich gefährlich wie bei der Konfrontation der USA mit der Sowjetunion bei der Kubakrise. Ein Krieg zwischen der NATO, geführt von den USA, und dem heutigen Russland ist nicht mehr unvorstellbar.
Sanktionen heizen die Eskalation an.
Er wendet sich gegen die Dämonisierung Putins und macht darauf aufmerksam, dass damit kritischer zu betrachtende Kräfte in Russland gestärkt und gefördert werden.
Die Dämonisierung Putins führt außerdem dazu, dass die USA einen wichtigen Partner im Kreml bei der Verfolgung vitaler US-amerikanischer Sicherheitsinteressen verlieren – vom Iran, über Syrien bis Afghanistan.
Interessant und wichtig die Beobachtung: Anders als beim letzten kalten Krieg gibt es keine effektive amerikanische Opposition zu diesem – nicht in der Administration, nicht im Congress, nicht bei den etablierten Medien, nicht in den Universitäten, den think tanks und der allgemeinen Öffentlichkeit. Diese Beobachtung kann man mit gutem Recht auf Europa übertragen. Auch hier sind zumindest in den etablierten Medien,in den Parteien und in der Wissenschaft die Gegner eines neuen kalten Krieges in der Minderheit. Vielleicht sind die deutsche und Teile der europäischen Öffentlichkeit anders orientiert.
Cohen berichtet von der Stigmatisierung und der Aggressivität, denen Gegner der herrschenden Politik ausgesetzt sind. Das ist eine neue Erscheinung.
Er nimmt in seinem Text fünf Trugschlüsse/Irrtümer (fallacies) auseinander.
Und dann beschreibt er drei Alternativen zur Lösung bzw. weiteren Entwicklung der Krise um die Ukraine:
Erstens, die Krise eskaliert und zieht russisches und NATO-Militär in die Auseinandersetzung ein. Das wäre die schlechteste Entwicklung.
Zweitens: die jetzige de-facto-Teilung der Ukraine mündet in zwei ukrainische Staaten. Das wäre nicht das beste Ergebnis, aber auch nicht das schlechteste.
Drittens, die beste Entwicklung aus der Sicht von Cohen: Erhaltung der vereinigten Ukraine, auf der Basis vertrauensvoller Verhandlungen zwischen den Vertretern aller Regionen einschließlich der Rebellen im Südosten und unter der Aufsicht von Washington, Moskau und der Europäischen Union.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=23057#h01

eine genaue Übersetzung wird folgen  

32427 Postings, 5422 Tage KickyDeutschland liefert Panzerfäuste und Gewehre

 
  
    #24163
2
01.09.14 10:45
Hinter verschlossenen Türen haben Kanzlerin Merkel und vier Minister am Sonntagabend entschieden, welche Waffen in den Nordirak geliefert werden sollen. Im Vorfeld warb Bundesverteidigungsministerin von der Leyen um Unterstützung durch das Parlament. Die Abgeordneten sollen am Montag mitreden, dürfen aber nicht entscheiden. Doch nicht nur der Entscheidungsprozess ist umstritten - die Militärhilfe könnte auch ganz andere Folgen nach sich ziehen. Einem Zeitungsbericht zufolge sieht das BKA eine erhöhte Gefahr von Vergeltungsschlägen radikaler Islamisten in Deutschland.

Deutschland liefert den Kurden im Nordirak Panzerfäuste und Gewehre. Über Umfang und Art der Waffenlieferung hatten Kanzlerin Angela Merkel und vier Minister am Sonntagabend in Berlin hinter verschlossen Türen entschieden. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sagte nach dem Treffen, man unterstütze die Kurden aus humanitärer Verantwortung als auch aus sicherheitspolitischen Interesse. Die Lieferung soll für 4.000 Soldaten reichen und enthält unter anderem panzerbrechende Waffen aus Bundeswehr-Beständen, wie der tragbare Raketenwerfer Milan.

Die geplante Waffenlieferung hatte in den vergangenen Tagen parteiübergreifend für Diskussionen gesorgt. Am Montag will der Bundestag eine Sondersitzung dazu abhalten. Die Grünen fordern ein Mitspracherecht für den Bundestag, die Linke lehnt Waffenlieferungen in Krisenregionen grundsätzlich ab. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen wies den Vorwurf der Militarisierung der deutschen Außenpolitik zurück. Die CDU-Politikerin sagte der "Bild am Sonntag": "Es gab und gibt keinen Automatismus, künftig irgendwohin Waffen zu liefern." Vorrang hätten weiterhin die Diplomatie und der wirtschaftliche Aufbau von Ländern. Militärische Mittel seien nur das äußerste Notmittel.

http://www.mdr.de/nachrichten/...rungen-deutschland-kurden-is100.html

ich denke mal nicht nur die AFD kriegt nächstes Mal mehr Stimmen,sondern auch die Linken
 

37374 Postings, 3770 Tage Anti LemmingEskalations-Spiele mit gefälschten Übersetzungen

 
  
    #24164
2
01.09.14 10:50
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/...tion-mit-russland/

(Im Text werden die russischen Erklärungen jeweils im englischsprachigen Original und in der teils sinnverzerrten deutschen Übersetzung gezeigt)  

32427 Postings, 5422 Tage KickyBagdad müsste um die Waffen bitten

 
  
    #24165
2
01.09.14 10:52
Den beabsichtigten Waffenexporten stehen eigentlich die restriktiven politischen Grundsätze der Bundesregierung für den Export von Kriegswaffen aus dem Jahre 2000 entgegen. Darin wurde der jahrzehntelange politische Konsens, keine Waffen in Spannungs- bzw. Krisengebiete zu liefern, einmal mehr bestätigt. Allerdings gab es schon vor 14 Jahren eine Ausnahmeklausel, nämlich den Verweis auf Artikel 51 der UN-Charta. Darin geht es um das individuelle und kollektive Recht auf Selbstverteidigung.
Im aktuellen Fall könnte also Deutschland Waffen an die international anerkannte irakische Regierung liefern, damit sich diese gegen die IS zur Wehr setzt. Die kurdischen Peschmerga sind jedoch keine reguläre Armee, sondern nur eine regionale Miliz. Dieses Problem hat auch Kanzlerin Merkel schon markiert. Es könnte durch eine entsprechende »Bitte« der Bagdader Regierung aus der Welt geschafft werden, die man ggf. dazu »ermuntern« müsste. So wird es vermutlich kommen. Aber wenn Bagdad doch nicht zustimmt? Setzt sich die deutsche Regierung dann einfach wieder über das Völkerrecht hinweg?

Begründung für die beabsichtigten Waffenexporte ist der drohende Völkermord durch die IS, konkret an den Jesiden. Deren Repräsentant in Deutschland, Telim Tolan, forderte am 15.8.2014 in einem taz-Interview die Einrichtung einer Schutzzone im Sindschar-Gebiet und die Fortsetzung der US-Luftangriffe. Außerdem: »Alle Waffen-Lieferungen an die kurdischen Streitkräfte, die dazu dienen, die Schutz-Zone einzurichten und die IS-Terroristen zu bekämpfen, begrüßen wir ausdrücklich.« Neben der neu gegründeten jezidischen Bürgerwehr und den Peschmergas wären dementsprechend auch die syrisch-kurdischen YPG, die der PKK nahe stehen, sowie die PKK selbst logische Empfänger.
Inzwischen sind die ins Gebirge geflüchteten Jesiden gerettet. Allerdings hat das Vertrauen zwischen Jesiden und Peschmergas offenbar gelitten: »Die Peschmerga haben ihr Wort nicht gehalten. Sie haben uns militärischen Schutz zugesichert und dann viel zu lange damit gewartet, gegen die Islamisten vorzugehen. Die Jesiden wurden wider besseres Wissen und wider bessere Möglichkeiten im Stich gelassen. Der Tod vieler Menschen hätte verhindert werden können.« (taz 15.8.14)

Cemil Bayik, Ko-Vorsitzender der KCK (des politischen Arms der PKK) schlägt in die gleiche Kerbe: »›Bis heute haben wir von der Regierung in Arbil keine klare Antwort für die Gründe des Abzugs erhalten.‹ Er erhebt schwere Vorwürfe. Das Vorgehen der Peschmerga werfe die Frage auf, ob die nach Unabhängigkeit strebende irakische Kurdenführung die Massaker an Hunderten Angehörigen der Yeziden bewusst in Kauf genommen habe, um den Westen zu einem Eingreifen zu zwingen.«

... die Bundeskanzlerin hat inzwischen ein Machtwort gesprochen: »Die PKK kommt ... nicht in Frage als Empfänger von Waffenlieferungen.« (ARD-Interview 24.8.2014)

Insofern soll es also selektive deutsche Waffenlieferungen an eine der Milizen geben, die sich mit der IS im Kriegszustand befinden. Auch von jenen GRÜNEN, die aktuell quasi religiöse Bekenntnisse für die Waffenexporte abgeben wie Cem Özdemir, hätte man natürlich gern gewusst, ob sie bzw. er sich auch weitere Empfänger in der Region wünschen. Zumal die GRÜNEN noch im Frühjahr in ihr Europawahlprogramm 2014 schrieben: »Waffenlieferungen in Krisengebiete und an Regime, die schwere Menschenrechtsverletzungen begehen, müssen beendet werden.« (S. 115)

Folgt man Özdemirs Ausführungen zur IS, hat die Welt es nach dem Bosnienkrieg ein weiteres Mal mit Völkermord zu tun:»Beim Blick auf den Vormarsch des so genannten Islamischen Staates IS im Irak und in Syrien tut sich ein Höllenschlund auf. ....
http://www.sozialismus.de/kommentare_analysen/...ak-im-not-convinced/  

32427 Postings, 5422 Tage KickyPolitiker sind nur Figuren in einem Spiel

 
  
    #24166
01.09.14 11:00
die hin und hergeschoben werden-und dieser Özdemir ist nur ein Beispiel dafür.Da gab e s heute einen Bericht bei Mish,der bissig bemerkte ,Frau Merkel habe schon mehrmals und immer wieder gelogen
http://globaleconomicanalysis.blogspot.de/2014/08/...kel-liar-or.html
Merkel a Liar or a Fool?

Who is fooling whom when it comes to Merkel's claims "the EU is looking at more measures to target Russia’s energy and finance industry."

Merkel is either a liar or a fool. I believe Merkel knows full well sanctions are a losing game.

Target Russian energy and Russia will likely shut off natural gas supplies to Europe.

It was reckless enough to suggest that possibility in April. This is September. Winter is on the horizon. Want to risk it now?

My guess is that Merkel is a liar. If you prefer, call it an "obvious bluff".

Politically, Merkel has played her hand very well at every turn, with countless lies, bluffs, reversals, and opportunistic moves along the way, on countless eurozone issues.

Why should this time be any different?
Read more at http://globaleconomicanalysis.blogspot.com/2014/...OhtAXHxhfYYqVAX.99


Ich erinnere daran ,dass laut Bericht des vor Ort berichtenden Reporters von VICE (US-Fernseher) es die YKG war ,d.h. die syrischen Kurden,die die Jesiden gerettet haben und prüften ,ob noch Verirrte im Gebige waren-nicht die Peschmerga,
aber sowas dringt ja über unsere einseitig berichtenden Medien nicht mal mehr durch bis zu denen Entscheidungsträgern  

1890 Postings, 576 Tage SternzeichenWas fehlt den Medien noch im Ukrainenkrieg?

 
  
    #24167
1
01.09.14 11:03
Nachdem sich Kiew täglich wiederholt und behauptet die russische Armee sei einmarschiert und das tägliche Murmeltier meldet das dies nicht so ist wird es langsam langweilig für die Börsen, Eliten und den Medien. Die ersten Aufforderung der westlichen Medien an die Ukraine gab es bereits die Stimmung besser aufzuheizen und sich in Kiew Gedanken zu machen wie man ein Atomkraftwerk in die Luft sprengt und es den Gegner in die Schuhe zu schieben. Die westlichen Medien im Gleichschritt mit den Kriegstreibern.

Die Medien und der Mensch braucht immer eine Steigerung der Ereignisse sei es im guten wie auch im bösen! Den  das menschliche Dasein allein ist sehr öde und von der Natur ausgesehen eigentlich Nutzlos! Als Zweck unseres Daseins ist in der Tat nichts anderes anzugeben als die Erkenntnis, dass wir besser nicht da wären.

Irgendwie muss ja die Langweile bekämpft werden.


Und an der anderen Front wird schon daran gearbeitet wie in Deutschland muslimische Terroristen mit Panzerabwehr-Raketen des Typs Milan ein Attentat mitten in Deutschland verüben und die Eliten arbeiten bereits daran welche ausreden es diesmal für den Bürger entgegengeschleudert werden sollte. Als aller an Anfang beginnt erst kein und wird dann sättig größer! Man will ja den Ärger bewusst und vorsätzlich anziehen damit Konzerne weiteres Waffenmaterial produzieren können und die Ausreden der Politiker kennt man ja bereits..

Sternzeichen  

8437 Postings, 2277 Tage Fillorkillgefälschten Übersetzungen

 
  
    #24168
1
01.09.14 11:15
Damit arbeitet die Natopropaganda unentwegt in der Hoffnung, dass der emotionale Trigger bereits gesetzt ist, wenn die Korrektur erfolgt. Jeder der selbst denken kann findet jedoch mit ein paar Klicks Originaltexte bzw glaubwürdige Übersetzungen (zB BBC). Diese Propaganda salinistischen Typs diskreditiert sich in der Postmoderne selbst..  
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

32427 Postings, 5422 Tage KickyLehrstunde in Völkerrecht im Bundestag

 
  
    #24169
01.09.14 11:17

4380 Postings, 2116 Tage daiphong#67 sieht ja richtig mies aus, Sterni

 
  
    #24170
01.09.14 11:37
Kiew sprengt seine Atomkraftwerke in die Luft, islamistische Attentate mit deutschen Milans in Deutschland, das menschliche Dasein allein sehr öde und von der Natur ausgesehen eigentlich nutzlos, und die Erkenntnis, dass wir besser nicht da wären. Und alles von den Eliten bis ins Detail und die Ausreden geplant.
An so eine üble Planwirtschaft glaube ich z.B. nicht, ich wär wie die meisten Menschen auch nicht lieber weg. Nur aus Neugierde, bist du Russlanddeutscher oder so? Man sollte das Leben da leben und dort besuchen, wo es ist, und das eigene große Denken auch mal richtig auslachen, sich jedenfalls nicht von ihm beherrschen lassen.

 

8437 Postings, 2277 Tage FillorkillVielleicht denke ich zu simpel

 
  
    #24171
3
01.09.14 11:42
Ja, kann man so sagen

Blümchen:  Die NATO ist eine Art genossenschaftliches Verteidigungsbündnis.

Reale Welt: Die Nato ist (heute) ein von den US dominiertes geostrategisches Instrument, um die innerwestliche Konkurrenz zu kontrollieren und zu disziplinieren. Starke westliche Konkurrenten arbeiten an ihrer Emanzipation (zB Deutschland), ohne dieses Motiv jedoch bislang laut auszusprechen. Schwache Konkurrenten fürchten diese Emanzipation, weshalb sie sich noch natotreuer aufführen als der amerikanische Übervater verlangt (zB Polen, Baltikum)

Blümchen:  Verteidigung ist irgendwas "Militärisches".

Reale Welt: Es gibt nach dem Ende der Systemkonkurrrenz und der glasklaren militärischen wie technologischen Überlegenheit des Westens keine militärische Bedrohung mehr, weshalb das Motiv 'Verteidigung' entfällt. Die von der Propaganda angeführten 'Bedrohungen' wie Raketen aus dem Iran oder ein Überfall Russlands auf Natostaaten entbehren der sachlichen Grundlage, sie dienen allein der selbstreferentiellen Reproduktion dieses Instruments.

Blümchen: Wenn jetzt Länder, die Mitglied dieses Bündnisses sind, die Befürchtung hegen, dass ein Nachbar nicht mehr arg freundlich zu ihnen ist, kann Militär dorthin verlegt werden. Was bitte, soll dagegen sprechen? Dass der unter Umständen nicht friedliche Nachbar das voll nicht OK findet?

Reale Welt: Nichts spricht dagegen. Das Bedrohungspotential, welches die Nato faktisch für den übrigen Globus darstellt, ist jedoch nicht davon abhängig, an welchen Orten seine Gewaltmittel massiert werden. Dieses geostrategische Bedrohungspotential stellt umgekehrt ein Hoffnungspotential für Bürgerkriegsparteien in zerfallenen oder noch unfertigen Staaten der Peripherie dar.  
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

13908 Postings, 2967 Tage Malko07Man kann sicherlich nicht

 
  
    #24172
3
01.09.14 11:49
alles über Diplomatie lösen, manchmal kommt man an einem militärischen Eingreifen nicht vorbei. Allerdings sollte das möglichst im Einverständnis der Völkergemeinschaft (UNO) geschehen. Nur weil Obama meint er hätte die größten Eier und könnte deshalb mit Drohnen morden lassen oder nach Gutdünken bombardieren oder mit einer Koalition der Willigen einmarschieren, reicht nicht. Wenn eine derartige Politik richtig ist, dann darf auch Russland seine Minderheiten im Ausland militärisch verteidigen. Immerhin werden sie in der Ukraine mit schweren Waffen beschossen.

Den Salat in Syrien, dem Irak und Libyen haben wir Koalitionen der Willigen unter Führung der USA zu verdanken. Und jetzt will unsere Bundesregierung mitpinkeln und zielgerichtet Waffen liefern. Und diese Waffen sollen nicht in falsche Hände gelangen. Eine Sache der Unmöglichkeit. Dazu muss man selbst am Boden agieren. Also ein Fall für die UNO und für einen Bodeneinsatz, der dann die gröbsten Fehler der Vergangenheit behebt. Und gleichzeitig braucht es auch diplomatische Bemühungen zu realen Staatsbildungen, unter Berücksichtigung der dort lebenden Völker, in dieser Region. Ansonsten sind wir noch nicht raus und müssen schon wieder rein. Für UNO-Missionen braucht man allerdings alle Vetomächte und nicht nur die dicken Eier.  

13908 Postings, 2967 Tage Malko07#24161: Gut das ein derartiges

 
  
    #24173
2
01.09.14 11:55
Denken noch nicht die Welt beherrscht. Wir hätten laufend Krieg. Es gibt immerhin noch Verträge und Absprachen und die wischt man nicht so einfach vom Tisch. Und wenn Staaten meinen, sie könnten mit ihren Minderheiten beliebig umgehen, nur weil sie in einem Militärbündnis sind, leben sie gefährlich. Die Bündnispartner sind nämlich nicht gezwungen alles mitzumachen, auch nicht in der NATO. Der Bündnisfall ist ein freiwilliger!  

8437 Postings, 2277 Tage FillorkillBlümchen hat noch einen Joker

 
  
    #24174
3
01.09.14 12:06
Blümchen: Die Nato ist eine Wertgemeinschaft. Ihr Auftrag ist es, westliche Werte zu verteidigen und global zu verbreiten.

Reale Welt: Die in der Nato zusammengefasste westliche Geostrategie, die praktisch Konfikte in unfertigen Staaten der Peripherie durch Supporting einer Bürgerskriegspartei eskaliert, um so ihre eigene Existenz zu legitimieren, ist das Haupthindernis für die Verbreitung westlicher Werte auf dem Globus. Tatsächlich sind ihre überdehnten, der zivilen Kontrolle entglittenen Kontrollapparate nach innen wie nach aussen die einzige echte Bedrohung westlicher Werte, die heute noch existiert...
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

4380 Postings, 2116 Tage daiphong#71

 
  
    #24175
1
01.09.14 12:07

Russische Streitkräfte 2008: 1,13 Millionen Mann, 1,5 Millionen Reserve  
darunter: Strategische Raketentruppen (RWSN)  

alles völlig ungefährlich lt. Fill, ungeheuer gefährlich lt. Malko. Ich meine, damit muss man weiterhin leben, aber nicht so, dass Russland in Europa qua Militär Recht setzt und Großmacht spielt.

 

13908 Postings, 2967 Tage Malko07Man kann nicht Großmacht spielen.

 
  
    #24176
2
01.09.14 12:17
Das sind US-Sichten wo gemessen wird, wer die dicksten Eier hat.

Eine Macht ist man oder man ist es nicht. In Osteuropa ist Russland eine ausreichend starke Macht, ob es uns gefällt oder nicht. Und mit derartigen Mächten sucht man einen Interessenausgleich und misst nicht die Eier! Dabei muss man nicht alles akzeptieren aber man kann auch nicht alles durchsetzen. So ist und war die Welt immer gestrickt. Und blödes Gewäsch über moderne Zeiten kann man sich ansonsten irgendwohin schmieren.  

8437 Postings, 2277 Tage FillorkillRussische Streitkräfte 2008: 1,13 Millionen Mann,

 
  
    #24177
1
01.09.14 12:18
Reale Welt: Allein die angeblich demilitarisierten Deutschland und Frankreich weisen gemeinsam einen höheren Militärhaushalt aus als Russsland
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."
Angehängte Grafik:
mh.png (verkleinert auf 72%) vergrößern
mh.png

4380 Postings, 2116 Tage daiphong#74 ist das die westliche Geostrategie?

 
  
    #24178
1
01.09.14 12:29
Oder erscheinen viele Konflikte nur "geostrategisch erzeugt", sind aber wesentlich aus regionalen Konflikten zu erklären?
Regionale Konflikte sind wiederum oft "westlich", aber nicht geostrategisch erzeugt, weil die Entwicklung von Technologie, Verkehr, Industrie, Medien und Waffen, Kapital und Finanzwesen, Import- und Export, Medizin und Bevölkerungswachstum gewaltige Effekte erzeugt.
Diese Effekte sind mMn viel tiefgehender als die militärischen Eingriffe Europas oder der USA.

Daher haben nahezu alle Konflikte der Welt eine "westliche" Seite und können aus allen Traditionskulturen heraus grundsätzlich dem "Westen" namentlich den "USA", oder der "Moderne" und "dem Kapitalismus" schuldgeschrieben werden.
 

4380 Postings, 2116 Tage daiphong#76 zwischen einer defensiven Großmacht

 
  
    #24179
01.09.14 12:40
und einer aggressiven Großmacht Russland bestehen in Europa doch sehr erhebliche Unterschiede, nicht wahr?

Und dann haben wir noch die Probleme mit unserer "Polizei-Großmacht" USA. Deren Rolle ist ja hier auch sehr umstritten, aber Russland auf Augenhöhe - was bedeutet das konkret?
 

32427 Postings, 5422 Tage Kickysind die USA eine defensive Grossmacht ??wohl kaum

 
  
    #24180
2
01.09.14 13:04
und inwieweit ist Russland überhaupt agressiv? ich finde,dass Putin sich überraschend zurück hält, wenn man bedenkt,welche läppischen Beweise mit unscharfen Satellitenbildern Pentagon und Nato geliefert haben und dass noch immer unklar ist ,ob nicht die ukrainischen Soldaten S25 die M17 abgeschossen haben,dass  die Blackbox und Untersucheungsergebnisse nicht berücksichtigt werden,dass die USA seit Jahren oppositionelle NGO ´s selbst in Russland unterstützen und sogar faschistische Organisationen in der Ukraine und die westliche Kriegs-Propaganda geradezu beispiellos ist.
da sind wir doch schon mehrmals an einem Krieg vorbeigeschrammt  

Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
966 | 967 | 968 | 968  Weiter  
   Antwort einfügen - nach oben