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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 1345
neuester Beitrag: 26.03.15 18:48
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 33609
neuester Beitrag: 26.03.15 18:48 von: Kicky Leser gesamt: 2353752
davon Heute: 1074
bewertet mit 85 Sternen

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20752 Postings, 4142 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
85
04.11.12 14:16
Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html

Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
Aktionen: Kürzung des Postings, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 
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33583 Postings ausgeblendet.

10952 Postings, 2484 Tage Fillorkillwas Daiphong in Wahrheit ist

 
  
    #33585
3
25.03.15 12:38
ist eigentlich schnell erzählt: Er gehört zu den Leuten, die sich - aus Angst vor Selbstemanzipation - die eigene Identität nur im Bündnis mit einer übergeordneten Macht vorstellen können. Auf die Weise fühlen sie sich nie allein, denn man hat ja immer die Nato und Obama im Rücken, als deren fiktiver Sprecher man dann logischerweise auftritt.

Und man teilt natürlich deren Feinde, die besagten gottverdammmten Putinisten, von denen es gerade in den westlichen Gesellschaften nur so zu wimmeln scheint. Auch hier im Forum - User die hier seit Jahrzehnten posten, werden gnadenlos wie unbestechlich als bezahlte Marionetten Moskaus entlarvt, die dessen hybriden Krieg gegen 'die Demokraten' überhaupt erst möglich machen. Hat man zB Kicky vorher gar nicht angesehen, dass sie 'pro Krieg' und 'pro Völkermord' ist. Aber genau das macht ja die Raffinesse der hybriden Kriegsführung aus, ein Daiphong lässt sich da nicht hinters Licht führen.  
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

9782 Postings, 1512 Tage zaphod42was fill in Wahrheit ist

 
  
    #33586
1
25.03.15 12:59
Ein Idiot. Er sollte seine Zeit nicht mit sinnloser und schachsinniger Ferndiagnose von Mitpostern verplempern sondern lieber auf der nächsten Antifa-Demo rumbrüllen. Da ist er unter seinesgleichen und das Steinewerfen gegen das Establishment hat endlich mal nicht nur virtuelle Folgen.

Schöne Woche noch.  

8130 Postings, 3954 Tage lumpensammlerOhne Androhung von Polizeigewalt

 
  
    #33587
25.03.15 13:40
geht hier gar nix mehr.

Establishment, wer ist das?  

5799 Postings, 2323 Tage daiphongrichtig, Fill will als Hobby-Psycholge

 
  
    #33588
25.03.15 15:15
seine Dämonen bekämpfen, da bieten sich die USA und die Polizei halt an.
Die nötige Legitimitaion (Psycho"Theorie") zerrt er sich an den Haaren herbei, oder einfach aus dem Ärmel, meistens kopiert er sie aus Moskau.

Und wenn er die USA bekämpfen will, wird er einem Polizisten die Fresse polieren. So wie Russen Ukrainer abschlachten, weil sie sie für Krieger der USA halten sollen.

Das läuft bei ihm alles nach dem Mott: die Welt war eine friedliche Landschaft, bis die USA (Polizisten) auftauchten und sie in eine Hölle verwandelten.

Da kannst nix machen.
rotbraune Sekte bis bodenlose Naivität, je nach Bedarf.  

825 Postings, 846 Tage -EC-15. Dezember 2014 (Universität in Tübingen)

 
  
    #33589
3
25.03.15 15:17
Als am 11. September 2001 zwei Flugzeuge in den Nord- und den Südturm des World Trade Centers rasten, und beide Türme nach kurzer Zeit einstürzten, war die gesamte Welt geschockt. Die mediale Aufmerksamkeit war zunächst bei den eingestürzten Zwillingstürmen, nicht jedoch bei dem ebenfalls eingestürzten WTC-Gebäude 7, das weder von einem Flugzeug getroffen wurde, noch mit einer einzigen Silbe im offiziellen Untersuchungsbericht zu den Anschlägen erwähnt wurde. Die Aufmerksamkeit lag dann sehr schnell bei der Frage, wer für diese Attacke verantwortlich sei, und die Antwort wurde überraschend schnell präsentiert - Osama bin Laden und sein Terrornetzwerk Al-Kaida. Seither steht jeder Moslem unter Generalverdacht, und wer das Wort Terrorist hört, denkt in aller Regel an einen bärtigen Turban-Träger, und nicht an einen RAF- oder ETA-Terroristen.

Warum ist das so? Wer lanciert diese Feindbilder und profitiert davon? Welcher Zusammenhang besteht zu den aktuellen Kriegen des 21. Jahrhunderts? Sind diese Einsätze wirklich "Demokratie-Exporte"? Und kann man die Vereinigten Staaten von Amerika als Imperium bezeichnen? All das sind Fragen, auf die der Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser in seinem Vortrag "Die Terroranschläge vom 11. September 2001 und der 'Clash of Civilizations' - Warum die Friedensforschung medial vermittelte Feindbilder hinterfragen muss" am 15. Dezember 2014 im voll besuchten Hörsaal der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen einging. Neben über 500 interessierten Zuhörern aller Altersklassen wurde der Vortrag auch von KenFM-Kameras verfolgt und aufgezeichnet, und nun hier, wie bereits im letzt Interview angekündigt, veröffentlicht. In Kürze wird zudem ein Interview mit Prof. Dr. Rainer Rothfuß veröffentlicht, der Ganser nach Tübingen eingeladen hatte und den Vortrag trotz massivem Gegenwind stattfinden ließ.

Link zur Veranstaltung (bei vollem Hörsaal):
https://www.youtube.com/watch?v=aYzjDYe7HHs

Viel Spaß bei einer mehr als interessanten "Vorlesung"!  

825 Postings, 846 Tage -EC-zu comment #33589

 
  
    #33590
2
25.03.15 15:21

passt auch:

Vortrag von Dr. phil. Daniele Ganser:
Die Terroranschläge vom 11. September 2001 und die Folgen
https://www.youtube.com/watch?v=_oLIccxb7Oc

KenFM im Gespräch mit: Dr. Daniele Ganser (Dezember 2014)
https://www.youtube.com/watch?v=PH3FnTXqGCw


Macht sich ganz gut bei nem leckeren Tropfen Rotwein!  

5799 Postings, 2323 Tage daiphong...ganz gut bei nem leckeren Tropfen Rotwein

 
  
    #33591
2
25.03.15 18:09
machen sich die Feindbildproduktionen von Ganser und Ken, wenn man erst alles glaubt, was man so hört, und nach einigen kritischen Schocks dann genau das Gegenteil davon für die Wahrheit hält. So entstehen scheinbar "kritische" logische Spiegelungen mit sehr hohem Gegen-Wahrheitsanspruch auf der Basis des gleichen banalen Wissens und daher sehr eingängig, man nennt sie Verschwörungstheorien.

Zum guten Rotwein schmecken auch sämtliche für die "Gegenwahrheit" notwendigen Lügen plötzlich äußerst logisch und exotisch, gleich eingangs etwa diese Lüge:
"WTC-Gebäude 7, das weder von einem Flugzeug getroffen wurde, noch mit einer einzigen Silbe im offiziellen Untersuchungsbericht zu den Anschlägen erwähnt wurde."
Das stimmt schon nicht, und es stimmt auch die scheinbare Kriminallogik nicht, die das Gegenteil zwingend ermittelt, die für solche Art "Kritiker" längst vorher schon feststand.
https://de.wikipedia.org/wiki/Original_7_World_Trade_Center  

5799 Postings, 2323 Tage daiphong"unbestechlich als bezahlte Marionetten Moskaus

 
  
    #33592
25.03.15 18:30
entlarvt".
Ich habe nie gesagt, dass die Marionetten bezahlt werden.
Damit kokettieren zwar einige ständig, um eine Absurdität aufzuzeigen, aber in Wahrheit können sie gar nicht anders. Dass er wie eine Marionette argumentiert, bestreitet Fillorkill auch gar nicht, sondern im Grunde nur nur, dass er dafür bezahlt wird.

Fillorkill hat z.B. seine gesamte "Geostrategie"-Ideologie inklusive ihrer praktischen Anwendung in Syrien und Ukraine vollständig und wortwörtlich bis hinein in die vorgegebenen Sprachregelungen von der Moskauer Propaganda übernommen. Viele posten jeden russischen Medienschrott und ohne den geringsten Widerstand einer kritischen Prüfung, wenn sie die Gegen-Wahrheit "ungeschminkt und klar" aufzeigen wollen.
Es ist halt immer schön, wenn man die wahre Wahrheit völlig kostenlos fernab jeder Lebenserfahrung und völlig ohne quälende Studiererei und Widersprüchlichkeit frei Haus geliefert bekommt - bei einem Gläschen Rotwein.
 

34972 Postings, 5629 Tage KickyTrotz KenFM ein nachdenklich machender Ganser

 
  
    #33593
2
25.03.15 19:18
auch wenn Ganser viel zu viel in den Vortrag gepackt hat, darf wohl die Frage gestellt werden, hat Osama Bin Laden wirklich etwas mit WTI zu tun oder war der Angriff für bestimmte Kreise in USA willkommen ,um den Krieg gegen Irak zu beginnen.Es gibt ja wohl inzwischen hier niemanden, der die Lüge glaubt von den atomaren Versuchsanlagen im Irak, wie sie nicht nur von Powell sondern fast allen westlichen Poltikern vertreten wurde

Natürlich hat er mit seinen Ansichten sich das Leben nicht bequem gemacht und wird angreifbar, wenn er verschwörungtheoretisch argumentiert  
http://de.wikipedia.org/wiki/Daniele_Ganser  

34972 Postings, 5629 Tage KickySaudi Arabiens Truppen an der Grenze zum Jemen

 
  
    #33594
2
25.03.15 19:31
der nächste Krieg droht zwischen den vom Iran unterstützten schiitischen Huthis und dem sunnitisch-wahabitischen Saudiarabien.Offenbar sind die Houthis jetzt schon in Aden

http://www.reuters.com/article/2015/03/24/...di-idUSKBN0MK2S120150324
(Reuters) - Saudi Arabia is moving heavy military equipment including artillery to areas near its border with Yemen, U.S. officials said on Tuesday, raising the risk that the Middle East?s top oil power will be drawn into the worsening Yemeni conflict.

The buildup follows a southward advance by Iranian-backed Houthi Shi'ite militants who took control of the capital Sanaa in September and seized the central city of Taiz at the weekend as they move closer to the new southern base of U.S.-supported President Abd-Rabbu Mansour Hadi.

The slide toward war in Yemen has made the country a crucial front in Saudi Arabia's region-wide rivalry with Iran, which Riyadh accuses of sowing sectarian strife through its support for the Houthis.

The conflict risks spiraling into a proxy war with Shi'ite Iran backing the Houthis, whose leaders adhere to the Zaydi sect of Shi'ite Islam, and Saudi Arabia and the other regional Sunni Muslim monarchies backing Hadi.....
.....
Saudi Arabia faces the risk of the turmoil spilling across its porous 1,800 km (1,100 mile)-long border with Yemen and into its Shi'ite Eastern Province where the kingdom's richest oil deposits lie.

auch der BBC berichtet http://www.bbc.com/news/world-middle-east-32048604  

10952 Postings, 2484 Tage Fillorkill# 93 Der Witz an der VT ist,

 
  
    #33595
6
25.03.15 19:51
dass die Institutionen der Geostrategie genau damit arbeiten, um was immer sie gerade aushecken 'sittlich' zu fundieren. Powell vor den UN ist dafür ein gutes Beispiel, rotbraune Nato-Strolche wie Daiphong plappern es dann bis in die Sprachregelungen nach. Und das Publikum glaubt angesichts der unabweisbaren Evidenz nicht nur kein Wort mehr, sondern in einem nativem kritischen Reflex grundsätzlich das Gegenteil - deshalb ist Putin auch so beliebt in der westlichen Zivilgesellschaft.

Der Fehler darin ist der, die Gegen-VT genauso dankbar und unkritisch aufzunehmen, wie die in geostrategischen Amtsstuben ausgebrütete Ausgangs-VT en bloc in die Tonne getreten wird. Wir Prowestler versuchen deshalb daran zu erinnern, dass kritisches, emanzipatorisches Denken sich nicht im Austauschen von Vorzeichen erschöpfen kann, sprich die Realität draussen nur selten schwarz-weiss ausfällt.  
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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

34972 Postings, 5629 Tage KickyDas Märchen von den Luxusrenten

 
  
    #33596
1
25.03.15 19:54
Es gibt keine aktuellen Berichte der EU-Kommission oder des Internationalen Währungsfonds über das griechischen Rentensystem und die aktuelle Höhe der Rentenzahlungen. Dennoch kursieren in der deutschen Debatte Zahlen über die Renten in Griechenland, die Vorurteile über ?Luxusrenten? zu bestätigen scheinen, aber die griechische Wirklichkeit nicht wirklich abbilden. Renten in Griechenland funktionieren anders und sind anders aufgebaut als in Deutschland. Sie sind daher auch nicht direkt miteinander vergleichbar. Die Unterschiede sind vielmehr so gravierend, dass gerade nicht behauptet werden kann, Rentnern in Griechenland gehe es heute besser als in Deutschland.....

Besonders hart trifft es griechische Landwirte. Sie erhalten meist nur eine monatliche ?Landwirtschaftsrente? von 350 Euro, selbst wenn sie mindestens 35 Jahre Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt haben. Sie gehören damit zu dem Fünftel der griechischen Rentner, die mit weniger als 500 Euro im Monat auskommen müssen. Andererseits erhalten 17 Prozent eine Rente von 1500 Euro und mehr.

Ein direkter Vergleich zwischen der deutschen und der griechischen Rente krankt auch daran, dass in Griechenland die Arbeitslosenhilfe nach zwölf Monaten ausläuft. Häufig wird die Arbeitslosigkeit durch eine Frühverrentung kaschiert. Offiziell hat jeder vierte Grieche in den vergangenen Jahren als Folge der Krise seine Arbeit verloren; die meisten von ihnen sind Langzeitarbeitslose, werden als Rentner geführt und belasten nicht eine Arbeitslosenversicherung, sondern die Rentenkasse.

In die Irre führt auch ein Vergleich der Rentenhöhe als Anteil am zuletzt ausgezahlten Lohn, wenn beim griechischen Wert der ?Grundlohn? zugrunde gelegt wird. Traditionell hat sich in Griechenland der Bruttolohn aus einem Grundlohn und Zulagen zusammengesetzt, die bis zu einem Drittel des Bruttolohns betrugen. Wann immer es schwierig war, den Lohn anzuheben, geschah dies über die Zulagen.

So hatte ein Lokführer bis zum Beginn der Krise einen Bruttolohn von 3500 Euro, der Grundlohn lag bei lediglich 2500 Euro. Hatte ein Lokführer 2009 noch eine Rente von 2300 Euro bezogen, hat sie sich für ihn ? wie für eine Mehrheit der griechischen Rentner ? seither halbiert. Das ist eine Folge der Vereinbarungen Griechenlands mit der Troika und, gemessen am zuletzt ausgezahlten Bruttolohn, wahrlich keine Luxusrente.
.....http://www.faz.net/aktuell/politik/...n-den-luxusrenten-13503873.html  

34972 Postings, 5629 Tage KickyDie Revolution frisst ihre Financiers

 
  
    #33597
2
25.03.15 20:10

ein richtig schöner Artikel über Kolomojskijs Souveränität im Gebrauch der ?Materschtschina?, der russischen Kampfsprache aus der Welt der Gefängnisse und Bordelle, und über  den gefeuerten Chef der staatlichen ?Ukrtransnafta?, Lasorko,er sei in Wahrheit kein Diener des Gemeinwohls, sondern ein ?Mann Kolomojskijs? gewesen. Solche Strohmänner aber sind das Rückgrat der Oligarchenwirtschaft. Oligarchen sind groß darin, Staatsunternehmen bis auf die letzte Kopeke auszuplündern, indem sie ihre Kreaturen an die Spitze setzen.
Dann bleibt es nicht aus, dass der betreffende Staatskonzern die Privatunternehmen des jeweiligen Paten mit abenteuerlich lukrativen Aufträgen überhäuft und dass auch die staatseigene Ukrtransnafta in diesem Sinne mit Kolomojskijs Imperium Hand in Hand ging, lässt sich an vielen Details zeigen - der Konzern bewahrte sein Geld auf Kolomojskijs Bank auf, er lagerte Erdölprodukte zu auffällig stattlichen Preisen in Kolomojskijs Raffinerien, und der gefeuerte Lasorko selbst war in einem Kolomojskij-Unternehmen groß geworden, bevor er zum Staat wechselte. ....Skeptiker wie der Abgeordnete Hrihorij Nemirija wollen zwar nicht ausschließen, dass hier endlich die alten antioligarchischen Versprechen der Revolution eingelöst werden. Nemirija fürchtet aber zugleich, dass hier nur das alte ?Apostelspiel? im Gange ist: ?Nimm vom Peter und gib dem Paul.?: Wenn unter den Mächtigen hinter den Kulissen einer zu stark wird, tun die anderen sich zusammen, um ihm die Flügel zu stutzen. Dass Präsident Poroschenko mit (laut ?Forbes Ukraina?) 1,3 Milliarden Dollar Vermögen selbst lange zu diesem Kreis gehört hat, gibt dieser Deutung gewisse Plausibilität.....

Die Kritiker der Oligarchenmacht sind im neuen Parlament gut organisiert. Einige der bekanntesten Abgeordneten, darunter der einflussreiche Fernsehmoderator Mustafa Najem, gehören zu ihnen, Regierung und Präsident können sie nicht ignorieren. Vor allem, und darauf hat Leschtschenko besonders hingewiesen, haben offenbar die westlichen Verbündeten der Ukraine, allen voran Amerika, zuletzt immer dringender von Kiew verlangt, die korrupten Milliardärsseilschaften endlich an die Kandare zu nehmen.....
der amerikanische Botschafter in Kiew, Geoffrey Pyatt, hat diese These zuletzt indirekt bestätigt. Nach Kolomojskijs spektakulärem Fernsehauftritt hat er erzählt, er selbst habe den Oligarchen kürzlich ins Gebet genommen. Dieser ?verstehe? nun, dass das ?Gesetz des Dschungels?, welches noch unter dem gestürzten Janukowitsch in der Ukraine gegolten habe, für die heutigen ?Realitäten? nicht mehr geeignet sei......

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/...true#pageIndex_2  

34972 Postings, 5629 Tage KickyAufenthaltsrecht f. illegal in Deutschland lebende

 
  
    #33598
25.03.15 20:16
Ausländer schlägt der nordrhein-westfälische Integrationsminister Guntram Schneider vor .
Niemandem sei damit gedient, dass diese Menschen hier ?in ständiger Angst, aufgegriffen und abgeschoben zu werden, oft schwarz beschäftigt, zu miserablen Arbeitsbedingungen, ohne Krankenversicherung und in schlechten Wohnverhältnissen? lebten, schreibt der Politiker in einem Beitrag für die ?Frankfurter Allgemeine Zeitung? (Mittwochsausgabe).

Außerdem fordert Schneider, Asylbewerbern und Geduldeten nicht nur, wie das nun geschehen soll, nach drei Monaten die Aufnahme einer Arbeit zu erlauben, sondern sie auch an den staatlich finanzierten Sprach- und Integrationskursen teilnehmen zu lassen.
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/...auslaender-13504089.html  

10952 Postings, 2484 Tage Fillorkillin Geiselhaft - die Clans der Ukraine

 
  
    #33599
3
26.03.15 03:29
Le Monde: Machtverhältnisse in einer Demokratie, die nie existiert hat

..Die Entzauberung der Maidan-Revolution schreitet schneller voran als die der Orangen Revolution von 2005. Beide teilen das eigentümliche Schicksal eines Ereignisses von globaler Bedeutung, das gleichwohl an den realen Machtverhältnissen und den politischen Institutionen der Ukraine genauso wenig geändert hat wie an den wirtschaftlichen Strukturen. In ihrem Zerfall, der bereits mit dem Amtsantritt Petro Poroschenkos einsetzte, wird die Maidan-Bewegung als das erkenntlich, was sie schon bei ihrer Entstehung im Spätherbst 2013 war: eine temporäre Koalition höchst unterschiedlich motivierter Protestgruppen.

Der gemeinsame Gegner führte soziale Protestbewegungen, nationalistische Kampftrupps und um die Macht rivalisierende Eliten zusammen. Was in der westlichen Öffentlichkeit als Kampf europäischer Werte gegen einen wiederauferstandenen russischen Imperialismus porträtiert wurde, verdeckte in Wahrheit die höchst unterschiedlichen Interessen jeder dieser Gruppierungen.

..Am Ende von Kutschmas Amtszeit im Januar 2005 hatten sich die Clans mittels Übernahmen und Zusammenschlüssen von ihren jeweiligen Regionen emanzipiert und politische Schlüsselämter in Kiew erobert: die Leitung des Außenministeriums, des Energieministeriums, der Zentralbank, des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats sowie der Zollbehörde, aber auch den Vorsitz in wichtigen parlamentarischen Ausschüssen.

Für die Massenloyalität sorgt in diesem oligarchischen System die seit Ende der 1990er Jahre zugelassene Konkurrenz von Parteien, über die verschiedene Kapitalgruppen ihre Interessen koordinierten. Die Öffentlichkeitsarbeit der Clans läuft über Fernsehstationen und Zeitungen, die sie über ihre eigenen Mediengruppen kontrollieren.(2) Die Veränderungen der ukrainischen Politik seit der Jahrtausendwende gehen auf die wechselnden Koalitionen dieser Kapitalgruppen zurück, die wiederum Verschiebungen im Parteiensystem bewirken.

Die von Timoschenko gegründete Vaterlandspartei konnte sich die Unterstützung des größten Autoproduzenten Tariel Vasadze sichern; Janukowitschs Partei Unsere Ukraine konnte auf Poroschenko, Taruta und Hajduk zählen. Angesichts dessen war kaum zu erwarten, dass der Sieg der Orangen Koalition von 2005 die Geschäftsgrundlage der Politik verändern würde. Stattdessen wurden in der Ära Timoschenko die Rivalitäten bei der Verteilung der Gewinne aus russischem Gasimporten in die Regierung selbst hineingetragen.

...Angesichts des vorherrschenden Opportunismus wäre es also trügerisch, die parteipolitische Szenerie der Ukraine in starre innen- und geopolitische Lager einzuteilen. Der "westliche" Präsident Juschtschenko hatte 2005 kein Problem, Janukowitsch den Weg zur Rückkehr an die Macht zu ebnen, auf Kosten Timoschenkos. Und Poroschenko war Gründungsmitglied der Partei der Regionen und 2001 deren stellvertretender Vorsitzender. Als er jetzt im Mai zum Präsidenten gewählt wurde, meinte er, mit der neu gebildeten Regierung könne er gut zusammenarbeiten, weil er das Personal aus seiner früheren Arbeit bestens kenne.

Noch 2012 fungierte Poroschenko als Wirtschaftsminister unter Janukowitsch. Eine seiner ersten Amtshandlungen als Präsident bestand darin, die Unternehmer-Politiker Taruta und Kolomojskij zu Gouverneuren von Donezk respektive Dnjepropetrowsk zu ernennen. Aus der Clan-Perspektive hat Poroschenkos Wahl den weiteren Vorteil, Timoschenko als die große "westorientierte" Rivalin des Pintschuk-Clans vorerst von der Macht fernzuhalten.

In der westlichen Wahrnehmung wurden diese Details der innerukrainischen Machtspiele durch die Rhetorik eines neuen Kalten Kriegs zugedeckt. Anders in der Ukraine selbst, wo die Ernüchterung bald einsetzte...

ausführlich http://www.monde-diplomatique.de/pm/2014/10/10/a0043.text  
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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

39882 Postings, 3977 Tage Anti LemmingDroht ein "Moskau-Maidan"?

 
  
    #33600
1
26.03.15 07:32
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/...us-der-politik-an/

Putin deutet erstmals Rückzug aus der Politik an

....Es ist auch denkbar, dass Putin mit seiner Andeutung den Wahlkampf eröffnen und eine Diskussion im In- und Ausland anstoßen wollte. Denn tatsächlich besteht kaum ein Zweifel, dass Putin die Wahl gewinnen würde. Putin könnte jedoch bezweckt haben, dass insbesondere der Westen darüber nachdenkt, welche Alternativen Russland zu bieten hat. Beobachter warnen seit längerem davor, dass andere Präsidenten für den Westen wesentlich unberechenbarer sein dürften als Putin.

Es ist allerdings auch denkbar, dass Putin tatsächlich amtsmüde ist. Kein Präsident ist wie er vom Westen diskreditiert worden. Der ehemalige Moskau-Korrespondent des Guardian schrieb kürzlich, dass nicht einmal zu Zeiten des finstersten Kalten Krieges sowjetische Politiker wie Breschnew oder Andropow von der westlichen Öffentlichkeit und ihren Politikern so massiv insultiert worden seien wie Putin in dem aktuellen Konflikt.

Es ist bemerkenswert, dass zur selben Zeit, in der Putin seine eigene Zukunft offen lässt, der Nationale Sicherheitsrat ein Thema aufgreift, das Putin selbst in den vergangenen Wochen mehrfach zur Sprache gebracht hatte: Putin fürchtet, die Amerikaner könnten eine ?Farben-Revolution? anzetteln, um einen Machtwechsel in Moskau zu erzwingen.

Die Nachrichtenagentur TASS berichtet nun von einer Analyse, wonach der Sicherheitsrat ein ?hohes Risiko? sieht, dass es zu einer solchen, von den USA unterstützten Revolution kommen könnte. Der Sicherheitsrat schreibt: ?Moderne Techniken einer Farben-Revolution werden verstärkt eingesetzt werden, um politische Regime, die den USA nicht passen, zu stürzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass solches auch gegen Russland geschieht, ist ziemlich hoch.? Die gegenwärtige Sanktionspolitik ziele darauf ab, Russland zu isolieren. Russland solle im Rüstungs- und Energiebereich geschwächt werden....  

39882 Postings, 3977 Tage Anti LemmingPro-westliche Dekadenz

 
  
    #33601
3
26.03.15 08:11

5799 Postings, 2323 Tage daiphong#95 schön, dass du so plötzlich kritische

 
  
    #33602
2
26.03.15 10:34
Statements abgeben, sogar "Prowestler" ;-o) sein und erkannt haben willst, "dass kritisches, emanzipatorisches Denken sich nicht im Austauschen von Vorzeichen erschöpfen kann, sprich die Realität draussen nur selten schwarz-weiss ausfällt."

Meine Rede. Nur folgt aus deinen heeren "erkenntnistheoretischen" Lametta wie immer - nichts. Sondern genau das Gegenteil, denn sofort definierst du die Russische Propaganda allgemein als defensive "Gegen-VT" gegen eine aggressive, im Westen "ausgebrütete Ausgangs-VT" - und schreibst damit die Vorzeichen bzw schwarz-weiß einfach fest. Du betreibst schon per Definition Moskauer VT.

Dein zentrales Narrativ ist die weltweite Herrschaft eines westlichen Faschismus, nichts anderes bedeutet für dich "Geostrategie". Dieser Faschismus regeneriere sich in einem weltweiten Blutbad, das der Westen bzw. seine Militärs angeblich anrichtet, das er angeblich in Russland anrichten will, und angeblich auch die Ukrainer. Du listest sämtliche Bürgerkriege Kriege und Opfer der Welt auf und schreibst sie letztlich den USA, dem Westen, einer faschistischen Geostrategie zu. Dein Narrativ ist für dich von "unabweisbarer Evidenz" - darüber diskutierst du nicht.

Muss man aber, man muss über religiös-politische Wahnvorstellungen sprechen lernen. Umso mehr, als sie durchaus verbreitet sind, und etwa den Russen durch ihre gleichgeschalteten Massenmedien, ihre Politiker und ihrem Atomweltmacht-Militär Tag für Tag eingetrichtert werden. Und uns hier in allen Varianten schon ein, zwei Jahre lang als wahre Wahrheit über uns selbst  aufgetischt werden. Wobei jeder übelst angegriffen wird, der diesen Dreck nicht fressen will.

Der US-9/11-Revanchismus und der Machtmissbrauch der US-Reaktionäre unter Cheney/Bush scheint Wahnvorstellungen von einem US-Faschismus zu belegen. Er hatte die USA blind gemacht für die Folgen und Risiken ihrer eigenrechtlichen geheimdienstlichen Terroristen-Jagd in Europa inklusive NSA-Ausspähung insbesondere der islamistischen Diaspora, Folterpraxis, Verschleppungen, Geheimgefängnissen. Davon ist das meiste zwar wieder abgebaut, die NSA und CIA kooperieren aber offenbar immer noch nicht richtig mit den europäischen Sicherheitsbehörden. Dennoch kann bei diesem US-Machtmissbrauch in Europa von einem Faschismus nicht die Rede sein.

Im Irak endete diese Politik in einem Desaster. Die Befriedung des Irak und der Region war komplett misslungen, die mörderischen Konflikte der Region eskalierten in einem großen ethnisch-religiösen Krieg zwischen Iranern und Arabern, Schiiten und Sunniten, Fundamentalisten und Gemäßigten, er involvierte auch Syrien, die Kurden, die Türkei und hat bereits über eine Million Tote zur Folge. Die großen Geldgeber und ideologischen Taktgeber dieser Kriege waren die Emirate, Saudis, Iraner, auch die Türkei und die islamistische europäische Diaspora. In diesem Konflikt haben die USA als Friedensmacht versagt, sie haben zu seiner Eskalation beigetragen und dies zu verantworten, sie haben dies innerislamischen und ethnischen Großkonflikte aber nicht erzeugt und zu verantworten. Es waren keine amerikanischen Streitkräfte, die etwa eine große Blutspur von über eine Million Totem hinterlassen hätten, von einem US-Faschismus kann keine Rede sein. Wohl aber von einer verfehlten Mischung von Friedens- und Großmachtpolitik, von Revanchismus und relativer Schwäche in einem fundamentalistischen Terrorkrieg.

Parallel haben die USA die Atombewaffnung Saudi Arabiens und anderer arabischer Länder verhindert und versuchen, auch die Atombewaffnung des Iran zu verhindern. Es würde ansonsten eine weitere Eskalationsstufe aller Konflikte der Region drohen. Auch die Eskalation des Konflikts um Israel, und Europa selbst wäre dann militärisch aus dem Nahen Osten heraus bedroht.

In Afghanistan gelang eine gewisse Befriedung neben der labilen doppelbödigen Atommacht Pakistan. Pakistan hatte die Taliban im Afghanistan massiv gefördert, war aber selbst Terrorangriffen einer pakistanischen Taliban ausgesetzt. Gegen diese führen die USA den verdeckten Drohnenkrieg, der Pakistan vor einem Untergang im Terror schützen und die Übernahme des Atomwaffenarsenals durch Taliban verhindern soll. Daraus würden erhebliche Atomkriegs-Risiken mit Indien und im islamischen Raum selbst entstehen.

Die US-Geostrategie ist nicht faschistisch, sie besteht auch nicht in einem millionenfachen Massenmorden und weltweitem eskalieren von Konflikten. Sie ist im Gegenteil grundsätzlich auf globalen Frieden ausgelegt und war damit auch in weiten Teilen der Welt sehr erfolgreich. Gefährlich sind ihre Fehler, gefährlich wäre ein blinder Nationalismus in USA, wie er bisher nur vorübergehend auftrat. Gefährlich ist aber auch ein die USA oder Europa herausfordernde blinder Nationalismus einer so großen Atommacht wie Russland. Und eine Ideologie, die die internationale Rolle der USA auf eine göttliche wie teuflische und faschistische Allmacht verfälscht - eine verbreitete religiös-politische Wahnvorstellung.

 

34972 Postings, 5629 Tage KickySergey Bochkovsky u.sein Adlatus verhaftet inKiew

 
  
    #33603
1
26.03.15 10:54
während eines Kabinett-Treffens,weil sie sich bereichert haben sollen in ihren Postionen
KIEV, March 25. /TASS/. The head of Ukraine?s state service responsible for handling emergency situations, Sergey Bochkovsky, and his first deputy, Vasily Stoyetsky, have been arrested for using fraudulent schemes in carrying out state purchases. Both were handcuffed at a meeting of the Cabinet with a group of journalists watching. Dozens of TV cameras were on at the moment.

According to Interior Minister Arsen Avakov, state purchases were carried out through private companies, which eventually transferred the proceeds to the accounts of Bochkovsky?s and Stoyetsky?s companies in Jersey Island.

He also demanded dismissal of the chiefs of all heads of regional offices of the emergencies service involved.Prime Minister Arseniy Yatsenyuk has asked the corresponding agencies of the Western countries "to look into all transactions related to these firms and accounts, in fact registered in Cyprus, to make sure the entire fraudulent scheme be exposed and those responsible be punished."

aus zuverlässiger Quelle http://tass.ru/en/world/784800

dass man Nachrichten der Deutschen Wirtschaftsnachrichten mit Vorsicht geniessen sollte ,hat sich ja wohl rumgesprochen zumal die Formulierung Putins ja als ausgesprochen wachsweich bezeichnet werden kann
?Das Ereignis, über das wir reden (die WSI, Anm. d. Red.) wird im Jahr 2019 stattfinden. Wir werden in Russland im Jahr 2018 Präsidentschaftswahlen haben. Aber ich bin zuversichtlich, dass, wer immer Staatschef von Russland wird, dieser gerne an diesem Ereignis teilnehmen wird.?  

34972 Postings, 5629 Tage KickyWird Finanzmin.Jaresko Nachfolgerin v,Yatsenyuk ?

 
  
    #33604
2
26.03.15 11:05
KIEV, March 25. /TASS/. The falling approval rating of Ukrainian Prime Minister Arseniy Yatsenyuk and his People?s Front party, the absence of real reforms create conditions for reshuffling the Cabinet. One of the candidates for the position of Prime Minister may be incumbent Finance Minister Natalie Jaresko, says the analytical bulletin of the International Center for Policy Studies "Inside Ukraine."

"Yatsenyuk?s blatantly militaristic rhetoric annoys not only the bulk of the political establishment, but also of the population. One of the central TV channels has launched an information campaign about the inability of today?s government to carry out reforms. A congress of the Radical Party led by Oleh Lyashko that has been held earlier this month ruled that, if the coalition agreement was not complied with, the party would withdraw from that coalition," the bulletin says.
...
Natalie Jaresko is the best possible candidate to the position of Prime Minister for both the president and the West, which needs guarantees of transparency in use of IMF funds, Inside Ukraine analysts say.

According to the Razumkov center for Economic and Political Studies, only three political parties in Ukraine - the Petro Poroshenko Bloc, Self-Help (Samopomich) party and the Opposition Bloc would be able to overcome the 5-percent barrier during the parliamentary elections, if they were to take place on Sunday. Arseniy Yatsenyuk?s People?s Front, the Fatherland (Batkivchyna) party led by Yulia Tymoshenko and Oleh Lyashko?s Radical Party would fail to overcome the 5-percent barrier. During the elections to the Verkhovna Rada last year, the People?s Front received 22.14% of votes, Fatherland - 5.68% , and the Radical Party - 7.44%.

http://tass.ru/en/world/784776  

5799 Postings, 2323 Tage daiphongdie Verantwortung, die die USA seit WKII tragen,

 
  
    #33605
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26.03.15 11:27
müssen zunehmend alle großen und kleinen Mächte teilen und übernehmen. Auch Russland, auch China, auch Europa, auch Indien, auch Pakistan. Das folgt schon zwingend aus der Tatsache, dass die USA relativ zur Größe und Macht anderer Länder immer kleiner werden.
Das kann aber nicht so funktionieren, dass etwa Russland die USA ablösen könnte.  oder China oder Europa, das könne sie alle nicht. Sie können auch alle kein "neues Imperium" schaffen, oder "das US-Imperium" vernichten. Oder dass sich nun alle größeren Länder atomar bewaffnen, um ein US-Monopol zu brechen.
Diese (anti-)imperialen Konzepte sind alle falsch. Praktisch können Länder wie Russland nur politisch vernünftig werden und in Kooperation mit anderen wie auch den USA zu ihrer eigenen Entwicklung und der von Welt beitragen. Falls sich etwa Europa mit Russland und China auf bestimmte Entwicklungslinien gut verständigen würde, würde dies die Bedeutung der USA senken, aber nicht die USA ausschalten. In Wahrheit müssen alle Länder der Welt zugleich sich selbst entwickeln und umfassend kooperieren.  

34972 Postings, 5629 Tage KickyCNN-Satire über ukrainische Armee

 
  
    #33606
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26.03.15 11:29
http://ireport.cnn.com/docs/DOC-1228269
.....
The Internet is swamped with such news and videos. You get an impression that all Ukrainian defenders of the motherland suffer from abnormal cack-handedness. It?s no wonder that Ukrainian Army is constantly short of service personnel and that is why enlistment goes on and on in endless waves. Praise the Lord that Ukraine is not a nuclear-weapon state.

Jokes aside, both Ukrainian Command and foreign military trainers of the Ukrainian Army (www.nrcu.gov.ua/en/148/584851/) are not worth their salt. It turns that they aren?t competent or willful enough to make qualified militaries of recruited conscripts. Those very people are responsible for the slow blow-by-blow Ukrainian Army self-destruction, which has been going on instead of participation in the anti-terrorist operation.

Meanwhile the State Department has been taunting Kiev with vague glimpse of the lethal weapons supply just like they dangle a carrot in front of a donkey. Ukraine in unitary burst of joy (or fit of psychosis) with the thunder-like battle ?long live? cry is frisking about impatiently as if it were a monkey awaiting a grenade. What?s the fun actually, I wonder? Half of the national army is staying behind the bars for loss of military equipment committed to their trust or some serious violations of military discipline during military actions. A third of Ukrainian soldiers are in the victim list due to such tragic accidents.But major part of these misfits come back home in coffins or don?t come back at all, their corpses hidden under a thin cover of earth in the boundless Ukrainian steppe.
Generosity of the USA is going to ensure quick and effective promotion of Ukrainian army from a mere gathering of freaks prone to misfortunes of all sorts to a real disaster. Soon Ukrainian soldiers will get a chance to kick the bucket in the fancy-schmancy manner, using all those Javelins and Stingers.

All in all, if Ukrainians brave it to play the ?Russian roulette?, Big Brother is always set to help. Any bauble of folly will keep baby jolly.

It would be actually OK if it were only Ukrainian business. They may keep exploding themselves till the full victory of their independence project. It?s a well-known fact that a Ukrainian ?with a grenade? is a direct threat to everything and everybody in the responsibility zone of the Ukrainian Armed Forces. Give him that Stinger and you?ll see Boeings crashing one after another and all other objects, moving, flying and creeping nearby, will be hit.  

39882 Postings, 3977 Tage Anti Lemming# 604 - Jaresko als neue ukrainische Präsidentin

 
  
    #33607
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26.03.15 12:25
Dann hätten die Amis ihre Vision eines Vasallenstaates perfekt umgesetzt. Mit einer Amerikanerin als Leiterin der Kolonialverwaltung stünde auch einer üppigen Auftragsvergabe an US-Firmen (Re: Verwendung der IWF-Hilfen) nichts mehr im Wege. Wird ja jetzt schon bei den Waffenlieferungen praktiziert.

Was für Daiphong hieße: Die Demokratisierung, Liberalisierung und Befreiung der Ukraine wurde perfekt umgesetzt. Es werden sogar schon transatlantische Geschäfte abgewickelt (Waffenlieferungen). Und gewählt werden darf auch noch.

Für mich bedeutet dies: Ein Fiasko. Die größte Unverschämtheit der Amerikaner seit dem 2003-Irakkrieg! Der prorussische Oligarchen-Teufel wurde mit dem Ami-freundlichen Oligarchen-Beelzebub ausgetrieben. Zweckentfremdung des IWF als pro-westliche Kriegsmaschine. Verballhornung Europas. Verrat am Ur-Maidan.
 

10952 Postings, 2484 Tage Fillorkill# 02 Die US-Geostrategie ist nicht faschistisch,

 
  
    #33608
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26.03.15 13:13
weil es Faschismus als Motiv in Staatsstrukturen seit 45 im Westen nicht mehr gibt. Sie paktiert aber draussen in den Kolonien bedenkenlos mit Faschismus und religiösem Wahn, wann immer es taktisch opportun erscheint. Wir befassen uns* allerdings weniger mit dem Motiv als mit der praktischen Konsequenz dieser Strategie, die destruktiv nicht nur in dem Sinne eskalierter regionaler Konflikte, restlos ruinierter Staaten und Gesellschaften ist, sondern auch regelmässig in einen Kontrollverlust des Westens einmündet.

Indochina, Lateinamerika, Naher Osten - überall führte der War on Terror nicht trotz, sondern wegen des massiven Einsatzes von Gewalt am Ende stets zu einer Verabschiedung ganzer Sphären aus dem westlichen Einflussbereich, in denen der Antiamerikanismus nun flächendeckend geworden ist. Nichts schadet draussen dem Ruf westlicher Werte mehr als eben diese Strategie, die diese Werte verratend und missbrauchend zu exekutieren vorgibt.

Die Lehre aus dieser sachlich nicht bestreitbaren Evidenz erfolgt auf Seiten der geostrategischen Akteure stets in Form einer Selbstkritik, die einen Mangel an militärischer Stärke und Entschlusskraft, diese Stärke auch einzusetzen als verantwortlich für die regelmässigen Desaster attestiert und damit letztlich die eigene Zivilgesellschaft adressiert, die aufgrund ihrer Kriegsmüdigkeit dem Geostrategen fatalerweise die Hände binde.

Die selbst fabrizierten Katastrophen dienen dann umgekehrt stets als Beweis, dass die geostrategische Therapie für den Globus zwar richtig, die Dosis aber zu niedrig angesetzt sei. Und dienen so als Titel gegenüber der Zivilgesellschaft, immer neue Aufrüstung und Kompetenzen einzufordern - und bürgerliche Freiheiten auszusetzen. Dass es letztlich allein darum geht, um selbstreferentielle Reproduktion der Geostrategie, ist deshalb unser begründeter Verdacht.

* der prowestliche Dissens - im Gegensatz zu den Anti-Imps verschiedenster Genese.

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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

34972 Postings, 5629 Tage KickyKolomoisky gegen Rinat Achmatow?

 
  
    #33609
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26.03.15 18:48
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/...true#pageIndex_2

..... Auf dem Höhepunkt des Ringens um die ehemals von Kolomojskij kontrollierten Staatsbetriebe erwähnte der Geheimdienstchef Ermittlungen gegen eine ?Bande?, die im ostukrainischen Kriegsgebiet eines Mordes verdächtigt werde, und die sich ?hinter einigen der Freiwilligenbataillone verstecke?, welche dort im Einsatz seien. ?Unterstützung? erhalte diese Gruppe von ?hochgestellten Mitgliedern der Staatsverwaltung in Dnipropetrowsk?.

Soweit die öffentlichen Aussagen des Geheimdienstchefs. Wen und was Naliwajtschenko damit meinte, geht aus internen Papieren des SBU hervor, die der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorliegen. Nach Darstellung des Geheimdienstes standen enge Mitarbeiter Kolomojskijs mit Hilfe einiger bekannter Bataillonskommandeure (unter anderem solcher von der nationalistischen Organisation ?Rechter Sektor?) im Begriff, im ostukrainischen Kampfgebiet ein Netz von Erpressung und Gewalt zu errichten, das auch vor Entführungen und Raub nicht zurückgeschreckt sein soll.....

Wesentlich brisanter aber ist, dass der SBU vermutet, diese Seilschaft aus Kolomojskisj Dnipropetrowsker Verwaltung habe nichts geringeres im Schilde geführt als einen koordinierten Angriff auf einen anderen ukrainischen Großoligarchen, den Donezker Gruben- und Hüttenbaron Rinat Achmetow, der im Augenblick wegen des Krieges in seiner Stammregion geschwächt erscheint. Der SBU schreibt, Kolomojskijs Mitarbeiter K. habe geplant, Kämpfer des ?Rechten Sektors? einzusetzen, um Betriebe aus Achmetows Energiekonzern DTEK zu besetzen. Damit wäre Kolomojskij endgültig zur Nummer eins unter den Oligarchen des Landes aufgestiegen.

Für diese Zwecke wurde offenbar (immer noch nach Darstellung des SBU) schon eine militärische Kommandostruktur geschaffen, an der mehrere prominente Bataillonsführer beteiligt gewesen sein sollen, unter anderem ein Mann namens S. vom Bataillon ?Donbass?, das als eines der erfahrensten und stärksten gilt. Mit Hilfe dieser Männer hätten Mitarbeiter Kolomojskijs den ?Vereinigten Stab der Freiwilligeneinheiten der Ukraine? bereits ?faktisch unter Kontrolle? genommen, heißt es in dem Dokument. Dieser ?Stab?, ein informeller Zusammenschluss von Bataillonsführern ohne gesetzliche Grundlage, war mit der Begründung geschaffen worden, nur so könnten die vorgeblichen Schwächen der offiziellen Armeeführung ausgeglichen werden.

Was von diesen Darstellungen des SBU wahr ist, und was Drohkulisse, sei dahingestellt. In Kiew heißt es allerdings, erst mit diesen Vorwürfen sei es gelungen, Kolomojskij zum Rücktritt zu zwingen.  

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