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Steinbrück droht CH erneut mit seiner Kavallerie

Seite 1 von 2
neuester Beitrag: 05.11.12 18:40
eröffnet am: 15.08.12 03:24 von: Gilbertus Anzahl Beiträge: 31
neuester Beitrag: 05.11.12 18:40 von: Gilbertus Leser gesamt: 1959
davon Heute: 1
bewertet mit 8 Sternen

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2152 Postings, 4846 Tage GilbertusSteinbrück droht CH erneut mit seiner Kavallerie

 
  
    #1
8
15.08.12 03:24

Steinbrück moniert in einer E-Mail an den Basler SP-Mann, die Vereinigten Staaten hätten ein viel schärferes Abkommen mit der Schweiz verhandelt. Es sei sogar derart scharf, dass deswegen einige Institute in der Schweiz an den Rand ihrer Geschäftsfähigkeit geraten seien. «Während ich also als Finanzminister nur über die Kavallerie geredet habe, die ausreiten müsste, lassen die Amerikaner sie tatsächlich auch von der Leine», so Steinbrück.

Steinbrück verkennt in totaler Verdrängung der neueren Geschichte, dass

eine Drohung mit Gewalt

gegenüber dem wohl einzigen direktdemokratischen Kleinstaat weltweit,

speziell von einem deutschen Minister, ein absolutes "no go" ist, eben weil Deutschland

genug Kleinstaaten mit Krieg überzogen hat innert der noch nicht mal letzten 70 Jahre.

Keinerlei Geschichtskennisse, oder ist Steinbrück wirklich nur  so undiplomatisch dumm ?.

Steinbrück fügt damit Deutschland immensen Schaden zu im gesamten Ausland.

Steinbrück als zukünftiger Bundeskanzler-Kanditat, oh wie graut es mir.

Von den Amerikanern wurde die Schweiz nie mit Krieg bedroht, von Deutschland eben schon,

diesen Unterschied scheint Steinbrück nicht zu erkennen.

 

 "Die Menschen lernen nichts aus der Geschichte,

darum muss diese sich immer wiederholen."

Mahatma Ghandi  

 

 Quelle;

bazonline.ch/schweiz/standard/Ob-mit-Indianervergleichen-oder-nicht-haengt-von-der-Schweiz-ab/story/28182638

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So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging
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5 Postings ausgeblendet.

12390 Postings, 2693 Tage kostoleniBesonders toll ist auch, wie der Sumpf in

 
  
    #7
3
15.08.12 09:34
Griechenland, Italien etc. trocken gelegt wurde. Da gibt Oma Paschulke doch gerne etwas von Ihrer Rente ab. Wie soll der arme Reeder-Milliardär denn auch sonst seine Yacht refinanzieren?  

12390 Postings, 2693 Tage kostoleni#6 es soll aber geschickte Gesandte geben.

 
  
    #8
15.08.12 09:35

5780 Postings, 3889 Tage Crossboy@1: Steinbrück ist ein feiger Schwätzer...

 
  
    #9
6
15.08.12 09:41
Wenn die USA nicht gegen die Schweiz vorgegangen
wäre, hätte er sich das alleine gar nicht getraut.

Und: Schickt er die Kavallerie auch nach Jersey, Guernsey
Luxemburg, auf die Cayman Islands und nach Singapore???  

9764 Postings, 2485 Tage objekt tiefSchach ist ja irgendwie aucvh ein

 
  
    #10
15.08.12 09:45
Kavallerie-Spiel. Er kann ja noch nicht mal die Figuren auf dem Brett richtig setzen.  

13421 Postings, 5752 Tage cap blaubärirgendwie iss auch der übergang von steuertricks

 
  
    #11
15.08.12 10:37
zu kohle banal verschwindenlassen watt schwammig,von ostdenkmalimmobilie über irgendsonstwas zu der krummen schweizer stiftung oder oder,ottonormalblödie der seinen koffer in nach luzern schafft oder der"billigmarkt-stiftung"(nicht der aldi)ich weisset nicht ob die empörung über die geldkofferwegschlepper so mit dem moralhammer........
blaubärgrüsse  

10879 Postings, 2261 Tage Karlchen_VWie ist das jetzt eigentlich mit den Steuern?

 
  
    #12
1
15.08.12 10:48
Also ich habe Erwerbseinkünfte aus der Schweiz, die dort nicht versteuert werden. Müsste ich also hier dem Finanzamt melden - klar. Aber teilt die Schweiz dem hiesigen Finanzamt mit, dass ich solche Einkünfte habe?  

30642 Postings, 2873 Tage KroniosKarlchen: das Abkommen betrifft Enkünfte

 
  
    #13
1
15.08.12 11:03
aus Kapitalerträgen... und die werden in der Schweiz mit Quellensteuer besteuert.
Zu Deiner Frage müsste man klären, obs mit der Schweiz ein Doppelbesterungsabkommen für Erwerbseinkünfte gibt und was dieses sagt.
-----------
a) Vertraue niemals irgendwelcher Hardware
b) Ändere niemals irgendetwas am Computer

112486 Postings, 4049 Tage kiiwii#9--er muß erst noch reiten lernen...

 
  
    #14
15.08.12 11:07
-----------
An intellectual is a person who has discovered
something more interesting than sex. (A.Huxley)

20225 Postings, 2515 Tage RubensrembrandtWenn man zu Ende überlegt,

 
  
    #15
1
15.08.12 22:08
kann man durchaus zweifeln, ob das Abkommen mit der Schweiz überhaupt
verfassungsgemäß ist. Es stellt Steuerhinterzieher besser als Steuehrliche.
Wie will Schäuble dann mit anderen Steuerhinterziehern umgehen, die sich
darauf berufen und Gleichbehandlung mit den Steuerhinterziehern in der
Schweiz verlangen? Müssen dann evt. alle Steuerhinterzieher besser be-
handelt werden als Steuerehrliche?  

7381 Postings, 4298 Tage RigomaxKarlchen (#12): Bisher nicht von sich aus. Aber

 
  
    #16
2
15.08.12 23:53
auf konkrete Anfrage aus Deutschland, wenn Steuerbetrug vorliegt.

Wenn das Abkommen durchkommt, zieht man Dir allerdings in der Schweiz gleich Abgeltungssteuer ab und überweist die nach Deutschland.

Aber die SPD in NRW bemüht sich, Dir zu helfen, dass es nicht zu diesem Abzug kommt.  

7381 Postings, 4298 Tage RigomaxSteuerbetrug gibt es im deutschen Recht nicht.

 
  
    #17
4
16.08.12 00:02
In Deutschland gibt es nur die Steuerverkürzung (vulgo: Steuerhinterziehung).

Der Begriff "Steuerbetrug" stammt aus dem schweizerischen Recht: Steuerbetrug ist bei den Schweizern eine Steuerhinterziehung, bei der zusätzlich Elemente des Betrugs hinzukommen (beispielsweise die Fälschung von Dokumenten).

Bei Steuerbetrug hat die Schweiz auch bisher schon immer Amtshilfe geleistet. Deswegen ist das Jammern der deutschen Fiskalmatadore über die angebliche Unterstützung des Steuerbetrugs durch die Schweiz glatter Unsinn.  

7381 Postings, 4298 Tage RigomaxDen in #16 erwähnten Abgeltungs-Steuerabzug

 
  
    #18
2
16.08.12 00:11
gibt es in der Schweiz schon seit einigen Jahren, allerdings mit etwas geringeren Sätzen als im Abkommen vorgesehen und (ich glaube) nur auf Zinserträge, nicht auf Dividenden.  

30642 Postings, 2873 Tage KroniosDie Abgeltungssteuer in der Schweiz

 
  
    #19
2
18.08.12 19:17
hat einen Satz von 30% und gilt für Kapitalerträge, ist also höher!! als in Deutschland. Es gibt einige Ausnahmen, die lassen sich aber nich so einfach auf "Dividende" verkürzen. Grundsätzlich unterliegen Ausschüttungen von Kapitalgesellschaften der Abgeltungssteuer.
#17 ist richtig. Allerdings reichte das den deutschen Behörden nicht, die den Bürger gern nackt sehen wollen. Daher wollte man einfach so alles wissen ohne einen auch nur irgendwie konkretisierten Verdacht zu haben. Auch in Deutschland musste ja auch erst höchstrichterlich entschieden werden, dass das FA nicht einfach alle Konten abfragen darf.

Is aber egal, der "gläserne" Bürger wird kommen. Egal in welcher Hinsicht.  
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a) Vertraue niemals irgendwelcher Hardware
b) Ändere niemals irgendetwas am Computer

25551 Postings, 4964 Tage Depothalbiererwie unmodern, lieber die luftwaffel nehmen...;)

 
  
    #20
19.08.12 00:42
1. warum nicht dasselbe abkommen, welches so fix mit den amis geschlossen werden konnte.

2. "Von den Amerikanern wurde die Schweiz nie mit Krieg bedroht, von Deutschland eben schon"

nö schwyz war neutral und bunkert heute noch etliches geraubtes jüdisches vermögen.

warum die sich das nicht holen wollen, sondern lieber vom deutschen staat kann ich mir vorstellen...;)

3. gibts in d. tausende legale steuertricks, wer zu dumm oder zu faul ist, diese bei mehr als 500000/jahr zu nutzen, der soll eben zahlen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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gott, vergib uns unsere schuld, unsere gläubiger weigern sich!

jetzt erst recht!! CO2 und spaß dabei !!

"politiker sind nicht an weisungen gebunden, wohl aber an überweisungen"

30642 Postings, 2873 Tage KroniosDepot: müntefering sagte ja schon

 
  
    #21
19.08.12 00:46
dass "man" in so einem Fall einfach mit Panzern eingezogen ist... er bezog sich damit auf Hitler. Der war nämlich der einzige, der mit Panzern in die Schweiz eingezogen ist. Stoni mit seiner Geschichtskenntnis, die Kavallerie zu nehmen, die von den Irokesen bis auf den letzen Mann aufgerieben wurde... lach...  
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25551 Postings, 4964 Tage Depothalbierermein opa hat im krieg ein deutsches erschossenes

 
  
    #22
1
19.08.12 00:55
pferd verspiesen, also nich er allein...;)

u.a. dies hat ihm das leben gerettet und mehrfaches aufmucken gegen offiziere.

er erzählte immer, daß bei einem dieser idioten (hat leute verheizt) irgendwann die mumpeln von hinten kamen.

ob er es selbst war oder mehrere andere hat er nie gesagt....;)
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30642 Postings, 2873 Tage Kroniosdepot: das nennt man zivilcourage...

 
  
    #23
1
19.08.12 01:08
ein Scheiss wort.. Dein Opa wird auch von guten Offizieren erzählen...

Ähm.. warum ist Zivilcourage ein Sch**-Wort??? weil zivil dabei ist... Courage ist ein gutes Wort...

Raubtiere nennt man Tiere, die töten, um zu überleben.. Homo sapiens nennt man Tiere, die töten, um ihre Macht zu festigen oder zu erweitern...  
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25551 Postings, 4964 Tage Depothalbiererer kann nich mehr...

 
  
    #24
19.08.12 01:45
aber es gab auch gute offiziere, die dann letztlich den rückzug entgegen führerbefehl einleiteten.

naja ein paar tote in den eigenen reihen durch neudeutsch "friendly fire" waren wohl auch gute argumente, hehehe.
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2152 Postings, 4846 Tage GilbertusSteinbrück auch für CD-Kauf ?

 
  
    #25
1
21.08.12 11:24

 Wenn man von einem Kriminellen, einem Dieb, etwas käuflich erwirbt, ist das doch Hehlerei, egal ob der Käufer eine Einzelperson oder ein Staat ist. Und wenn Leute wissen, dass wenn sie Daten klauen, auch noch dafür bezahlt werden, ist das doch Förderung der Kriminalität. Und das durch einen Staat !

Für die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ist klar, dass ihr Bundesland weiterhin CDs mit Bankkundendaten aus der Schweiz kaufen wird. 

Sorry, aber mit so einem Land sollte man als Rechtsstaat vielleicht doch besser keine Verträge mehr abschliessen.

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So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

2152 Postings, 4846 Tage GilbertusCD-Kauf als Hehlerei.

 
  
    #26
2
21.08.12 11:42

Es werden nicht einfach Bankdaten auf dem freien Markt gekauft, sondern in der Schweiz gestohlene Bankdaten von Kriminellen. Und dann spielen deutsche Politiker und Steuerfahnder noch die Moralapostel. Dabei unterstützen sie sogar noch den Steuerbetrug in der Schweiz. Schweizer zahlen brav ihre Steuern, während der Datenklauer einen Millionenbetrag kassiert und keinen Rappen davon versteuert.

 

Es gibt doch bilaterale Steuerabkommen, ja meldet dann eigentlich z.B. Nordrehin-Westfahlen vertragsgetreu das Millioneneinkommen des CD-Lieferers an die
CH-Steuerbehörde, wie vertraglich vereinbart ?
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Frei nach I Ging

12390 Postings, 2693 Tage kostoleniIst schon erstaunlich, mit welcher

 
  
    #27
5
21.08.12 11:47
großinquisitorischer Verve Steibrück deutsche Steuerhinterzieher verfolgt, während ihm das Verpulvern deutscher Steuergelder für sämtlichen sonstigen Steuerhinterzieher der EU-Zone komplett am Arsch vorbeigeht.  

2011 Postings, 3444 Tage KliPSteinbrück ist ein populistischer Maulheld

 
  
    #28
5
21.08.12 12:09
übelster Sorte, der sich in Krisenzeiten als der "starke Mann" zu profilieren versucht.
http://www.ariva.de/forum/...mplosion-des-442890?page=10#jump13844326

Geschlafen und nur große Töne gespuckt  als Finanzminister,
dann völliges Versagen  bei Aufsicht von IKB und HRE (zusammen mit
Asmussen, ein unfähiger Günstling Eichels und Lafontaines, jetzt Draghis Uboot :-) )
danach überhastete und unkotrollierte "Rettungsaktionen" der Pleitebanken die für den Steuerzahler ein Milliardendebakel wurden.

Rettung ist bei Steinbrück der Euphemismus für Reparaturversuchen an Großschäden durch eigene Fehler.
 
-Vereinfachung unseres überkomplizierten und dadurch ungerechten Steuerrechts: eine Nullnummer.  Damit genauso überfordet wie Eichel.

-Bei Wahllügner Hollande eilig angebiedert

-Ständiges hin und her bei Eurobonds, wie in meinem Thread
vorhergesagt ist er wieder mal umgefallen und jetzt wieder dafür.
(Man kann doch den Wahllügner Hollande nicht im Regen stehen lassen mit seinen faulen Versprechen an das frz. Wahlvieh , der deutsche Michel soll wie bei HRE einspringen)

- Liegt in den Umfragen inzwischen gegen Merkel hoffnungslos zurück und versucht sich
durch markiges, profilneurotisches  und billiges Opportunistentum Auftreten wieder hochzubringen.  
Der Wähler hat das Spiel aber offenbar mittlerweile durchschaut.  

Die Milliarden die Steinbrück und seine Parteifreunde versenken und die sie aus wahltaktischen Gründen
erst noch im europäischen Schuldenloch versenken wollen (u.a. zu Finanzierung ausländisher Steuerhinterzieher und Großbanken) , wenn sie an der Macht sind,
werden auch durch nochsoviele CDs nicht mal zu ein Prozent wieder reinkommen.

Was diese verlogene Politik noch mit Sozialdemokratie zu tun hat, verstehe ich schon lange nicht mehr.  

10 Postings, 850 Tage NeubörsianerLöschung

 
  
    #29
21.08.12 12:32

Moderation
Moderator: Happy End
Zeitpunkt: 21.08.12 12:34
Aktionen: Löschung des Postings, Nutzer-Sperre für immer
Kommentar: Regelverstoß

 

2152 Postings, 4846 Tage GilbertusSteinbrück blindheit bei Firmensteuern ?

 
  
    #31
05.11.12 18:40

 Es gibt noch genug "Steuerparadiese",
formell völlig legal wie z.B. in Englang, Irland, USA ect.

damit sogar grosse Firmen fast keine Steuern zahlen, 

die eigentlich aussergewöhnlich gut verdienen.

Mr. Steinbrück nur ein Mann der grossen, fadenscheinigen Worte ?. Warum ist er offensichtlich

auf beiden Augen diesbezüglich denn blind ?. Nun gut, meiner Meinung

wird er doch auch von Firmen sehr gut entlöhnt in Form seiner  "Vorträge" mit 1.25 Mill. Euros. Welcher Arbeiter & Angestellter mit Lohnausweis,

die Hr. Steinbrück zu vertreten vorgibt, bezahlt eigentlich
einen Steuersatz von mickrigen 2 % ?.


Bitte hier dann melden;

 
16:50 05.11.12
 

Apple zahlt im Ausland weniger als 2 % Steuern.
 

CUPERTINO  - Apple (Apple Aktie) hat im vergangenen Geschäftsjahr sein Steuerspar-System weiter perfektioniert: Auf den außerhalb der USA verbuchten Gewinn von 36,8 Milliarden Dollar wurden nur 1,9 Prozent Steuern fällig. Die Zahl aus dem kürzlich veröffentlichten Jahresbericht dürfte vor allem in Großbritannien für neue Diskussion sorgen. Dort musste sich schon vergangene Woche mit Starbucks  ein weiterer US-Riese wegen niedriger Steuerzahlungen verteidigen. Die Unternehmen nutzen oft Irland als eine Oase für niedrige Steuersätze.

Schon in den beiden Geschäftsjahren davor lag der Auslandssteuersatz von Apple auf dieser Basis bei 2,5 und 1,2 Prozent, während das Unternehmen insgesamt bei einer Rate von rund 25 Prozent liegt. Für das jüngste Geschäftsjahr stellte Apple insgesamt gut 14 Milliarden US-Dollar für Steuerzahlungen zurück. Auf die Gewinne, die im Ausland lagern, würden erst bei der Überweisung in die USA hohe Steuern fällig. Auch andere US-Unternehmen weisen in ihren Bilanzen seit Jahren niedrige Steuern im Ausland aus.

Apple gilt schon seit den 80er Jahren als ein Pionier der kreativen Steuerbuchhaltung, bei der man unter anderem von den niedrigen Sätzen in Irland profitiert. In einem ausführlichen Bericht der "New York Times" in diesem Frühjahr wurde das System mit dem Spitznamen "Double Irish with a Dutch Sandwich" (etwa: Doppelter Ire mit Niederländer-Sandwich) ausführlicher dargestellt.

Die Säulen sind zwei Tochterunternehmen in Irland, über die größere Teile des Apple-Geschäfts abgewickelt werden. Ein Teil davon fließe praktisch steuerfrei durch die Niederlande. Und die irischen Töchter gehören demnach teilweise einer Firma aus demSteuerparadies British Virgin Islands. Zugleich gibt es keine Zweifel daran, dass die Steuerspartricks völlig legal sind.

Vielen britischen Politikern sind die niedrigen Steuersätze von US-Schwergewichten in Irland dennoch ein Dorn im Auge. Erst vergangene Woche musste die Kaffehauskette Starbucks Vorwürfe zurückweisen, bei in Europa getrickst zu haben, nachdem sie drei Jahre in Folge keine Steuern in Großbritannien zahlen musste. Vor allem sind es aber IT-Unternehmen - neben Apple etwa auch Google  oder Amazon  - die auf niedrige Auslandssteuersätze kommen.

Quelle: dpa-AXP

 

 

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Frei nach I Ging

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