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Lufthansa 2012-2015: wohin geht die Reise...

Seite 1 von 291
neuester Beitrag: 31.03.15 22:20
eröffnet am: 18.04.12 19:02 von: sir_rolando Anzahl Beiträge: 7260
neuester Beitrag: 31.03.15 22:20 von: chaipi Leser gesamt: 746338
davon Heute: 2084
bewertet mit 22 Sternen

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1183 Postings, 1614 Tage sir_rolandoLufthansa 2012-2015: wohin geht die Reise...

 
  
    #1
22
18.04.12 19:02
Ich dachte mir langsam wirds Zeit für einen neuen Thread wo einerseits Chart-Diskussionen nicht erwünscht sind (es gibt ja bereits ein Eigenen) und andererseits auf die Zukunfts-Chancen der LH näher eingegangen werden soll.

Ich sehe im Moment folgende Risken:

* weltweiter wirtschaftlicher Abschwung
* möglicherweise dramatische Ölpreissteigerung Richtung 150$ (obwohl es im Moment eher umgekehrt aussieht)
* AUA-Umstrukturierung
* diverse Streiks
* EU-co2-Steuer mit gefahr, daß China&Co europäische Luftlinien mit Strafzöllen belegen
* Vielleicht kommt wieder ein Vulkanausbruch mit Flugverboten usw.....


...und andererseits große Chancen, da:

* die Aktie nahe des absoluten Tiefstkurs notiert
* weit unter Buchwert
* Verlustbringer wie BMI oder Jade (Cargo) verkauft/geschlossen wurden
* die Umstruktierung der AUA/Germangwings im vollen Gange ist
* bereits ein neues 1,5Milliarden Sparprogramm veröffentlicht wurde
* Konkurrenten wie AirBerlin oder AirFrance straucheln und massiv Flüge kürzen
* der eindeutige Trend zur besseren Auslastung voranschreitet
* niedrigere Dividende bedeutet gleichzeitig Einsparungen im dreistelligen Millionenbereich
* mit dem neuen CEO Franz jetzt ein Profi am Steuer ist, der es auch bei der Swiss eindrucksvoll geschafft hat den Turnaround zu erzielen
* sinkender Ölpreis (ist ja nicht nur Risiko sondern auch Chance) - bei erwarteten Kerosinaufwände in 2012 von >7milliarden Euro zählt jedes Prozent


persönliches Fazit: ich erwarte mir spätestens in 2014 eine Gewinnrentabilität von mindestens 3% -> bei 30miliarden Umsatz wären das 900-1000mio. was weiters einen Gewinn/Aktie von ca. 2? bedeutet -> bei einem fairen 10er KGV würde das einen Kurs von 20? bedeuten...  
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7234 Postings ausgeblendet.

191 Postings, 106 Tage Lufthändlersieht gut aus

 
  
    #7236
1
31.03.15 09:10
mit unserer Perle. Die 13 halten wohl auch heute.  

5459 Postings, 4161 Tage inmotionLH Rules

 
  
    #7237
31.03.15 09:26
FRANKFURT (dpa-AFX) - Für die Kosten rund um den Germanwings-Absturz hat ein Versicherungskonsortium nach Angaben der Lufthansa (Lufthansa Aktie) 300 Millionen US-Dollar (278 Millionen Euro) zurückgestellt. Es gehe unter anderem um finanzielle Entschädigungen für die Hinterbliebenen der Opfer, die Kosten für den zerstörten Airbus (Airbus Group Aktie) A320 und für Betreuungskräfte, erklärte ein Sprecher der Fluggesellschaft am Dienstag in Frankfurt.

Er bestätigte damit einen Bericht des "Handelsblattes". Das Geld werde von einem Versicherungskonsortium bereitgestellt, in dem die Münchner Allianz eine führende Rolle spiele. Die Allianz wollte sich am Dienstag zunächst nicht äußern.

.........

So schlimm es war, in wenigen Wochen kehrt wieder Normalität ein und wir bewegen uns auf die 14 zu wie vor dem Unglück.  

31015 Postings, 2499 Tage DacapoIch glaube nicht

 
  
    #7238
1
31.03.15 09:35
das Normalität einkehrt
Es werden Massenklagen eingehen,
da ist die Lufthansa in der Regresspflicht...
Einen Wahnsinnigen im Cockpit?
So einfach wird das nicht  

31015 Postings, 2499 Tage DacapoNachtrag

 
  
    #7239
1
31.03.15 09:37
ist schon ein großer Unterschied
Depressiv
oder Wahnsinnig  

40 Postings, 77 Tage Berg und ThalfahrtFlugkatastrophe

 
  
    #7240
2
31.03.15 10:43
Was hier die letzten Tage für abstruse Theorien aufgestellt wurden, auf welchem niedrigen Niveau hier diskutiert wurde, darüber kann ich nur noch den Kopfschütteln! Angesichts 150 Menschen deren Leben sinnlos weggeworfen wurde, frage ich mich ob hier manche User den Verstand vollkommen verloren haben.

Die Frage die sich der Lufhansa-Vorstand stellen muss ist doch: "Wie konnte Jemand der eine schwere psychische Erkrankung hat und sogar Suizid gefährdet war, den angeblich härtesten psychologischen Test bei der Pilotenausbildung bestehen?" Ein gutes Licht auf diese Ausbildung wirft das jedenfalls nicht.

Mein Beileid gilt den Angehörigen. Man kann sich garnicht vorstellen welches leid diese gerade erfahren. Wie schwierig es für die Familien sein wird wieder, ein normales Leben führen zu können. Auch den Eltern des Co-Piloten für die sicherlich auch eine Welt zusammenbricht.  

6977 Postings, 788 Tage XL___..

 
  
    #7241
31.03.15 10:51
Die Frage ist ob die Lufthansa diese Erkrankung erkennen konnte. Und das glaube ich nicht. Wenn jemand so etwas verheimlichen will und unbedingt ins Cockpit will dann schafft er das auch. Die Versicherungen der LH müssen so oder so zahlen.  

379 Postings, 229 Tage oettingerlockeLöschung

 
  
    #7242
31.03.15 10:52

Moderation
Moderator: st
Zeitpunkt: 31.03.15 11:35
Aktion: Löschung des Postings
Kommentar: Unterstellung - Unbelegte Anschuldigung.

 

8975 Postings, 2034 Tage BiJiMahlzeit

 
  
    #7243
1
31.03.15 10:58
Es scheint sich so eine kleine "Zockerrange" zu manifestieren, von 13,- bis 13,20, danach scheint wohl Schluss zu sein!
Hilft weder denen, die short unterwegs sind, noch den longies!  

379 Postings, 229 Tage oettingerlocke@

 
  
    #7244
31.03.15 11:09
Zitat

"Hilft weder denen, die short unterwegs sind, noch den longies!"

was für ein Humbug.....aktuell verdient man sich dusselig mit Put und Calls :)  

5459 Postings, 4161 Tage inmotionXL

 
  
    #7245
3
31.03.15 11:31
ich bin mir zu 100% sicher das LH die Vorgeschichte nicht kannte, das Risiko wäre LH nicht eingegangen, vor allem bei der Menge der Bewerber!

Deswegen muss man LH in diesem Fall entlasten, so tragisch die Geschichte aus ist.  

10584 Postings, 1716 Tage duftpapst2heute kein LH Wetter heute

 
  
    #7246
1
31.03.15 14:20
weder an der Börse, noch in der realen Welt.
Selbst die Bundesbahn hat in vielen regionen NRW den Nahverkehr eingestellt !  

4542 Postings, 1104 Tage kleinviech2inmotion # 7245

 
  
    #7247
31.03.15 19:22
das kann sehr wohl noch unangenehm werden, und zwar unternehmensspezifisch. die these, dass hier ein massenmord (meine wortwahl) durch einen größenwahnsinnigen narzissten und nihilisten (wortwahl Spiegel, Papierausgabe) verübt wurde, ist mittlerweile hinreichend belegt. außerdem wir wissen wir folgendes:

1) der killer war schon während seiner ausbildung in behandlung, und zwar offenbar wegen selbstmordgefahr, was die ausbildende LH - schule anscheinend wußte. sorry, aber freaks haben im cockpit von passagiermaschinen nichts verloren, und zwar auf dauer. was haben die sich eigentlich bei der übernahme in den pilotendienst gedacht ?

2) der killer war offenbar nicht geheilt, sondern hatte einen vermerk in der lizenz und in seinem medical dahingehend, dass er in besonderer medizinischer behandlung steht. das wußte germanwings natürlich, weil lizenz und medical beim arbeitgeber vorzulegen sind. fit to fly ? warum hat sich germanwings nicht die ärzte nennen lassen, nicht von dem piloten verlangt, dass der arbeitgeber von der ärztlichen verschwiegenheitspflicht befreit wird und nicht verlangt, dass die behandelnden ärzte den arbeitgeber laufend unterrichten, vor allem über krankschreibungen wegen solcher "kleinigkeiten" wegen akuter bipolarer störungen ? ein LH vorstand versteckt sich vor diesem hintergrund in einer pressekonferenz hinter der ärztlichen pflicht zur verschwiegenheit ? lächerlich, peinlich und ein armutszeugnis.

3) die standard - medicals class 1 (profis) und class 2 (privatpiloten) beruhen auf schwerpunktuntersuchungen auf körperliche probleme hin und einer umfangreichen selbstauskunft des piloten. da wird schon mal geschönt, geschummelt und gelogen, weil fliegerärzte bei piloten ungefähr so beliebt sind wie fußpilz - die können einen piloten jederzeit grounden. über die schummelei weiß jeder bescheid, es ist verantwortungslos, falls ein arbeitgeber bei einem piloten mit einer derartigen vorgeschichte keine cross-checks gemacht haben sollte und die entwicklung nicht laufend überwacht haben sollte.

für mich sieht das nach indizien dahingehend aus, dass die organisation des flugbetriebes bei germanwings zu wünschen übrigen läßt - um es mal dezent zu formulieren. bin mal gespannt, ob und wann die erste strafanzeige wegen fahrlässiger tötung und luftverkehrsgefährung gestellt wird. fliegerisch bin ich kein profi, aber doch privatpilot mit einer lizenz für einmot- propellermaschinen. ich muß alle zwei jahre (bald einmal pro jahr) zum fliegerarzt, bin also fliegerisch in theorie und praxis nicht völlig ahnungslos.

quellen:

http://www.spiegel.de/panorama/...krankheit-a-1026339.html#ref=plista

http://www.spiegel.de/panorama/...sychischen-problemen-a-1026520.html
 

6977 Postings, 788 Tage XL___@Kleinviech

 
  
    #7248
1
31.03.15 19:29
zu 1. aktuellen Infos nach wusste die LH von abklingenden Depressionen. Von Selbstmordgefahr war da nicht die Rede.

zu 2. ich glaube kaum das es mit dem Datenschutz zu vereinbaren wäre wenn ein Privatunternehmen die Aufhebung der Verschwiegenheitspflicht zu verlangen. Die LH hätte evtl. eigene Checks machen können aber das was ein Patient dem Arzt erzählt geht keinem etwas an.

Die ganze Klugscheisserei hilft ohnehin keinem weiter. Ein bedauerlicher Einzelfall in 60 Jahren Lufthansa.  

4542 Postings, 1104 Tage kleinviech2XL

 
  
    #7249
31.03.15 19:38
du beziehst dich offenbar auf
http://www.spiegel.de/panorama/...ionen-des-co-piloten-a-1026563.html
da ist die rede von "abgeklungenen schweren depressionen". abgeklungen heißt eben nicht: geheilt. und schwer ist schwer. die unangenehmen fragen zur organisation der personalauswahl und der überwachung des gesundheitszustands von piloten mit bekannter medizinischer vorgeschichte werden germanwings erst noch gestellt werden.  

6977 Postings, 788 Tage XL___@Kleinviech

 
  
    #7250
1
31.03.15 19:46
Ja, darauf beziehe ich mich. Da steht aber nichts von Selbstmordgefahr, schon gar nicht das die LH davon wusste. Und eine Depression ist für den Betroffenen zwar eine schlimme Krankheit, ein Freak ist ein Betroffener dadurch aber nicht. Und die ärztliche Schweigepflicht besteht nun einmal, da versteckt sich die LH auch nicht, das ist eben eine "Grenze" die ein AG nicht zu überschreiten hat.

Die LH wusste von einer , Zitat Spiegel "abgeklungene schwere depressive Episode", nicht von Selbstmordgefahr ect. Diese Besserwisserei ist fürchterlich, zumal sogar Fakten verdreht werden.

 

10584 Postings, 1716 Tage duftpapst2Wer weiss was sonst noch

 
  
    #7251
1
31.03.15 19:50
so alles bekannt wird.
Warum lassen die so langsam die Fakten raus, wenn es nichts  zu verbergen gibt ?

Wird wohl noch was dauern bis alle Fakten bekannt sein werden.
Diese Mauertaktik wird bei den Kunden nicht gut an kommen.
Icj warte auf ein erneutes Abtauchen in den Bereich um 12,50 zum einstieg,  

40 Postings, 77 Tage Berg und ThalfahrtCarsten Spohr

 
  
    #7252
1
31.03.15 19:51
Pressekonferenz: https://www.youtube.com/watch?v=D9zwVg_ccWE
ab Minute 4:20 Zitat: "Er war 100% Flugtauglich ohne jeglicher Einschränkung"
http://www.n-tv.de/panorama/...eit-des-Copiloten-article14791116.html
Zitat:"" Das bedeutet, dass er sich "besonders regelhaften medizinischen Untersuchungen" unterziehen musste.....Wir haben eine Pilotenlizenz und ein Tauglichkeitszeugnis", sagte ein Sprecher des Bundesamtes. "Da gibt es den Hinweis SIC." Zuletzt sei der entsprechende Vermerk im Juli 2014 ins Tauglichkeitszeugnis des Copiloten gesetzt worden. "

Schöner Chef ist das. Entweder hat er gelogen oder er kannte bei einer sehr wichtigen Pressekonferenz die Fakten nicht!
Was ist schlimmer?  

6977 Postings, 788 Tage XL___@Berg und Tha..

 
  
    #7253
31.03.15 19:54
Wieso sollte er gelogen haben? Das alles spricht doch nicht gegen eine Flugtauglichkeit? Das der Typ sich mit 149 anderen umbringen wird konnte doch niemand wissen. Nur weil sich jemand in regelmäßigen Medizinischen Untersuchungen befindet muss mannicht fluguntauglich sein.

Ich sage es ja, die Besserwisserei ist fürchterlich.  

10584 Postings, 1716 Tage duftpapst2dem Chef nicht alles sagen

 
  
    #7254
31.03.15 19:58
das gab es doch auch im Film Independenz Day

100 % glaubwürdiges Dementi.
Wer es nicht weiss kann auch nicht du Unwahrheit sagen.

 

40 Postings, 77 Tage Berg und ThalfahrtXL___ :

 
  
    #7255
1
31.03.15 20:06
Lies erstmal die Meldungen der Lufthansa: " Dies umfasst auch die E-Mail-Korrespondenz des Co-Piloten mit der Verkehrsfliegerschule. Darin hatte er im Jahr 2009 als Flugschüler im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme seiner Ausbildung durch Übersendung medizinischer Unterlagen die Verkehrsfliegerschule über eine „abgeklungene schwere depressive Episode“ informiert."
http://www.lufthansagroup.com/de/presse/meldungen/...rticle/3485.html
Spohr sprach von "Flugtauglichkeit, ohne jeglicher Einschränkung"
und das ist falsch, denn er hatte Einschränkungen. "besonders regelhaften medizinischen Untersuchungen" unterziehen musste....."

Sag mal, kannst du nicht lesen?  

6977 Postings, 788 Tage XL___@Berg und Tha

 
  
    #7256
1
31.03.15 20:11
Spohr sprach darüber das der Pilot uneingeschränkt flugtauglich war. Nur weil er 2009 die Lufthansa darüber informierte das er eine "abgeklungene" Krankheit hatte ist Spohrs Aussage doch nicht falsch. Wenn jemand krank WAR ist er doch nicht für die Zukunft generell fluguntauglich. Unfassbar was sich manche hier zusammenreimen.  

4542 Postings, 1104 Tage kleinviech2da können wir lange drüber diskutieren, XL

 
  
    #7257
31.03.15 20:11
die standpunkte sind klar, und ich bleibe bei meinem. der ist fachlich begründet und mit facts gestützt, wenn du das für besserwisserei hältst, ist das dein problem. lies mal nach, was man unter einer schweren depressiven episode (gibts div. ausprägungen. die nachstehende definition bezieht sich auf die variante ohne psychotische symptome) versteht:

"Eine depressive Episode mit mehreren oben angegebenen, quälenden Symptomen. Typischerweise bestehen ein Verlust des Selbstwertgefühls und Gefühle von Wertlosigkeit und Schuld. Suizidgedanken und -handlungen sind häufig, und meist liegen einige somatische Symptome vor."
http://www.icd-code.de/icd/code/F32.1.html
Suizidgedanken und -handlungen sind häufig. Ach ? Die LH-Schule wußte nichts von Selbstmordgefahr ?

von der ärztlichen verschwiegenheitspflicht kann befreiung erteilt werden und wenn das ein pilot mit dieser medizinischen vorgeschichte nicht tut, kann sich der arbeitgeber seinen teil denken und reagieren. der pilot wird zu untersuchungen bei einem vom arbeitgeber bestimmten arzt mit laufender berichterstattung verdonnert, und wenn er nicht mitmacht, wird er gegroundet.

meinerseits der letzte beitrag hier zu diesem thema. face the facts, but buy on bad news !  

6977 Postings, 788 Tage XL___@Kleinviech

 
  
    #7258
1
31.03.15 20:18
Du darfst natürlich deine Meinung haben. Nur eine Meinung und eine falsch ebEhauptung sind nun einmal 2 Paar Schuhe. Ich konnte nirgends lesen das die LH von Selbstmordgefährdung wusste. Das hast du dazugedichtet. Und schon wird aus Fakten ein Märchen.

""Suizidgedanken und -handlungen sind häufig. Ach ? Die LH-Schule wußte nichts von Selbstmordgefahr ? ""

Sind häufig, bedeutet nicht das diese beim Patienten vorgelegen haben. Bzw. aus einer Depression eine Selbstmordgefahr wird.


"von der ärztlichen verschwiegenheitspflicht kann befreiung erteilt werden und wenn das ein pilot mit dieser medizinischen vorgeschichte nicht tut, kann sich der arbeitgeber seinen teil denken und reagieren. "

WIe gesagt, ich glaube kaum das du so etwa datenschutzrechtlich durchzusetzen wäre. Und wer eben seine Befreiung erteilt steht eben unter Generalverdacht.

Wie ich vermutete völlig weltfremde Besserwisserei.  

4542 Postings, 1104 Tage kleinviech2no further comment

 
  
    #7259
31.03.15 20:21

129 Postings, 510 Tage chaipiFlugtauglichkeit

 
  
    #7260
31.03.15 22:20
Die LH legt ja nicht fest wer nun Flugtauglich ist und wer nicht. Das  macht jährlich ein Arzt!

Im Grunde wollen ja alle nun für die Zukunft bessere Reglungen schaffen, um solche Unglücke zu verhindern. Hier sollte man allerdings genau abwägen und nicht vorschnell in Aktionismus verfallen.
Sollte ein Mensch der jemals in seinem Leben Suizidgedanken hatte, nicht mehr arbeiten dürfen? Ich gebe zu, ein Pilot ist ein besonderer Fall. Andererseits kann auch ein Busfahrer seinen Bus einen Abhang/Brücke hinunter fahren. Das kann man jetzt weiter spinnen bis zum Bäcker der die Brötchen vergiftet, um sich und viele Andere umzubringen.
Ein Berufsverbot ist einfach eine sehr heftige Einschränkung, gegen die man sicherlich auch noch gute Chancen bei einer Klage hätte.

Außerdem ist das dann eher eine Frage der deutschen bzw. europäischen Gesetzgebung und weniger der LH.  

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