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Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

Seite 1 von 54
neuester Beitrag: 18.02.18 23:55
eröffnet am: 01.05.16 00:56 von: lumpensamm. Anzahl Beiträge: 1337
neuester Beitrag: 18.02.18 23:55 von: lumpensamm. Leser gesamt: 126573
davon Heute: 414
bewertet mit 20 Sternen

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9318 Postings, 5016 Tage lumpensammlerDie Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

 
  
    #1
20
01.05.16 00:56
Ich habe lange damit gerungen, dem Thema ein weiteres Forum zu geben. Einmal, weil ein Skeptiker oder Kritiker der ganzen Klimahysterie für gewöhnlich als Verschwörungstheoretiker abgestempelt oder gleich in eine rechte, wenn nicht noch dubiosere Ecke gestellt wird. Aber auch, weil das Thema in allen Foren und Facetten schon ausführlich diskutiert wird und ein Zugewinn an Erkenntnissen fast nicht mehr möglich ist.

Was mich letztendlich doch dazu bewegt hat, ist erstens die steigende Unverfrorenheit der AGW (Anthropogenous Global Warming) Protagonisten in dieser Debatte gerade in den letzten Jahren. Und es ist die kritiklose Akzeptanz der kontraproduktiven Maßnahmen, die auf Basis dieser Propaganda getroffen werden. Wie Lämmer werden wir hier zur Schlachtbank geführt und keiner murrt, weil keiner merkt, was wirklich geschieht: Der größte antidemokratische und antikapitalistische Coup seit der Nachkriegsordnung.

Für die Mehrheit dürfte das schwer vorstellbar sein, zumal alle Medien und alle politischen Parteien, und das sogar fast weltweit unisono meinen, dass die CO2 Emissionen unser Klima in einer für uns gefährlichen Art und Weise beeinflussen. Garniert wird diese Einstimmigkeit von einem breiten wissenschaftlichen Konsens (97% der Klimawissenschaftler bestätigen das).

Deshalb kann nur ein Narr sein, der hier dagegen hält. Nun ja, ich bin so ein Narr. Ich kann mittlerweile sogar verstehen, wie man mit dieser spin story so weit kommen kann. Wenn in unseren Schulen offiziell der Al Gore Film "Eine unbequeme Wahrheit", der mehr Lügen als Wahrheiten enthält (das IPCC selbst hat mit der bestätigten Unnachweisbarkeit der Zunahme von Extremwetterereignissen die meisten Hauptthesen des Films widerlegt), gezeigt werden darf, dann wird man quasi immunisiert gegen die AGW-Kritik. Wenn fast alle globalen Temperaturrohdaten geheim in den Händen der AGW Protagonisten (Nasa GISS - Hanssen bzw. Hadcrut - Phil Jones) sind, denen aber von den Medien uneingeschränktes Vertrauen entgegengebracht wird, obwohl die daraus errechneten historischen Temperaturen sich mit schöner Regelmäßigkeit und haarsträubenden Begründungen auf wundersame Weise nachträglich hin zu mehr Erwärmung ändern, dann ist es auch kein Wunder, dass wir glauben, die Erde könnte durch unser CO2 verglühen, wo doch schon vor Jahrmillionen das Zigfache an CO2 Konzentrationen herrschten, ohne dass genau das geschah, was wir jetzt erwarten. Also Hut ab! Es hat geklappt. Alle sind eingelullt und es wird bereits kräftig an der politischen Umsetzung gearbeitet.

Die wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen sind eigentlich leicht absehbar. Aber es stört offensichtlich niemanden, dass Kritiker der AGW Thesen mittlerweile nicht mehr nur beruflich sondern auch rechtlich belangt werden (Roger Pielke Jr. https://theclimatefix.wordpress.com/ oder Lennart Benngston http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/...-gwpf-aus-a-969382.html). Es stört auch niemanden, dass wir eine Energiepolitik aufsetzen, die uns erstens abhängig vom Ausland macht, mit der wir zweitens den zukünftigen Bedarf gar nicht mehr decken können und die drittens die Energiepreise steigen lassen wird, so dass große Teile der Bevölkerung deutliche Einschränkungen werden hinnehmen müssen. Und zu allerletzt stört es jemanden, dass selbst, wenn alles so wäre wie behauptet, gar keine Lösung zu dem Problem existiert. Denn wir erzeugen derzeit (und das schon trotz aller jüngsten Maßnahmen seit 20 Jahren konstant!) 13% der globalen Energie nicht fossil. Bis zum Jahr 2050 müsste dieser Wert bis auf 80% steigen, wenn wir die befürchtete Klimakatastrophe vermeiden wollten. Der Glaube macht sicher selig. Das Beste daran ist jedoch, dass auch den AGWlern dieses Dilemma bewusst ist und im Kleingedruckten ganz unverblümt von der notwendigen Transformation der Gesellschaft und Wirtschaft gesprochen wird. Also zurück in die Steinzeit!

SChließlich und gleichzeitig als Einstieg in den Zweifel will ich nur mal die globalen CO2 Emissionen direkt den vom IPCC (Basis = Hadcrut bzw. GISS) veröffentlichten globalen Temperaturen gegenüberstellen. Die einzelnen Phasen, in denen CO2 und Temperatur gleich- bzw. gegenläufig waren, habe ich farblich gekennzeichnet.

More to follow.
 
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1311 Postings ausgeblendet.

24450 Postings, 6135 Tage Tony FordStrompreise ...

 
  
    #1313
01.02.18 22:46
Gut zu sehen, dass der Strompreisanstieg nur sekundär mit dem Aufbau der EEG einhergeht.

U.a. steigt der Strompreis von 2002 bis 2009 von 16,1?cent auf 23.2?cent ( + 6,1?cent ) obwohl das EEG in dieser Zeit nur +0,9?cent gestiegen ist.

In der Zeit 2009 bis 2018 stieg der Strompreis von 23.2?cent auf 29,2?cent ( + 6?cent )
Das EEG macht hierbei 5?cent aus.

D.h. in den Jahren vor 2010 stieg der Strompreis nicht weniger stark obwohl das EEG zu diesem Zeitpunkt noch kaum einen Einfluss hatte.

Weitere wesentliche Preissteigerungen durch EEG sind zudem auch nicht mehr erwartbar, weil die Vergütungssätze mittlerweile bereits niedrig sind.

z.B. PV 8,44?cent bis 12,20?cent
Wind onshore bei 7,5?cent

Nimmt man den Stromerzeugerpreis der an der Börse im Mittel bezahlt wird, so liegt dieser Wert bei 5,6?cent

D.h. für neue PV-Anlagen wird je kWh ein EEG in Höhe von 2.8?cent bis 6.6?cent
Für Windkraftanlagen liegt die Vergütung bei 1.9?cent

Bedenkt man, dass die Strombeschaffungspreise niedrig sind, wir in 2009 bis 2012 Preise von 8?cent an den Strombörsen sehen konnten, man diese 8?cent als Berechnungsgrundlage nehmen würde, läge das EEG zwischen 0,4?cent bis 4,2?cent deutlich unter dem heutigen EEG.

Damit können PV sowie Wind bereits Heute mit konventionellen Kraftwerken konkurrieren, vor allem in Zeiten hoher Brennstoffkosten wie wir sie u.a. 2008 bis 2012 hatten.

Sicherlich skaliert dies nicht endlos, d.h. mit weiter steigendem Anteil an EEG werden natürlich weitere Herausforderungen zu lösen sein und auch neue Kosten, z.B. für Puffer entstehen.

In einem 25% Strommix funktioniert dies bislang jedoch ziemlich gut und wie beschrieben ohne nennenswerte Mehrkosten.

https://www.stromauskunft.de/strompreise/  

24450 Postings, 6135 Tage Tony Ford#1312 ...

 
  
    #1314
01.02.18 22:57
Natürlich hat man es im Verborgenen getan, sonst wäre dies ja heute keine Neuigkeit die Medien für ihre Zwecke auslatschen können.

Wenn es also eine so simple Studie war, weshalb dann diese Geheimnistuerei?
Weshalb nicht die Karten offen auf den Tisch legen?

Warum füttern große Konzerne wie Daimler oder VW die Medientrolle immer und immer wieder?

So viel plausible Möglichkeiten bleiben da nicht, entweder man hat bewusst Informationen zurückgehalten und dann stellt sich die Frage des Warum? wohlwissend dass man seit dem Dieselgate im ständigen Rampenlicht steht.
Oder es fehlt schlichtweg an Kompetenz im Umgang mit Medien und der Öffentlichkeit. Dies halte ich bei solch großen Unternehmen für ziemlich unwahrscheinlich.

Also bleibt letztendlich die gezielte Inkaufnahme zurückgehaltender Informationen oder intransparenter Machenschaften.

Dass Medien daraus diverse Zusammenhänge stricken ist nicht Neu und schlussendlich daily business, zumal sich nunmal mit spekakulären News die größte Aufmerksamkeit auf sich ziehen lässt.  

24450 Postings, 6135 Tage Tony Forddie Thematik ...

 
  
    #1315
2
01.02.18 23:30
zeigt aus meiner Sicht, dass Offenheit und Transparenz von wesentlichem Vorteil wäre.

Dadurch hätte es zu keinem Zeitpunkt einen Skandal gegeben sowie auch keine Schönrechnerei wie z.B. bei den Verbrauchswerten.

Gerade diese ganzen Skandale zeigen meiner Ansicht nach, dass dort wo es um viel Geld geht, sich immer Jemand finden wird, welcher den Rahmen der Legalität sehr weit ausschöpft oder über diesen Rahmen hinausgeht, die Grenzen versucht immer weiter zu verschieben.

z.B.
In Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen zeigt sich dies durch mangelnde Hygiene weil man die Desinfektionsmittel immer weiter verdünnt, trotz Wissens darum, dass dies nicht zulässig ist, dennoch wird es flächendeckend getan.

Ich selbst habe miterlebt wie Familienmitglieder bedingt eines Notfalls bzw. schwerwiegender Krankheit im Krankenhaus bishin Intensivstation landeten und habe erfahren dürfen, wie sehr man mit den Leben der Menschen spielt indem es schlichtweg an Personal fehlt.
Auf der Intensivstation geht man davon aus, dass alle 15 Min. mal Jemand kurz vorbeischaut. Die Realität sind alle 1 bis 2 Stunden, die Folge Dehydrationen und Infektionen mit multiresistenten Keimen bedingt mangelnder Hygiene.
Ohne Eigeninitiative, ohne die Initiative anderer Patienten hätte ich mind. 1 Familienmitglied bereits verloren. Einst dachte ich, dass dies Einzelfälle und Ausnahmen sind, doch nach mehreren Erfahrungen mit unterschiedlichen Kliniken und Pflegeheimen ist es eher die Regel als die Ausnahme.

Anderes Thema ...

Die Einführung der Regelung der Angleichung von Leiharbeitnehmern zu Festangestellten konnten die Unternehmen damit entgehen, indem sie rechtzeitig neue Stellen unterhalb des Niveaus der Festangestellten einführten oder auf Werkverträge umstiegen.

Werkverträge die nur auf dem Papier Werkverträge sind, in der Realität man jene Mitarbeiter wie Leiharbeitnehmer verplant. Doch es passiert nix, weil all dies im Verborgenen bleibt und die Beteiligten unter Druck gesetzt werden, was logischerweise auch im Verborgenen bleibt.

Was ich damit ausdrücken will ist, dass die liebe heile Welt die lumbi hier präsentiert, hinter den Kulissen an vielen Stellen weitaus weniger schön ist und ein einfaches "Weiter so ..." dem Fortschritt nicht zielführend sein kann.

Ich halte das Modell Wettbewerb und Konkurrenz an vielen Stellen für nicht mehr zeitgemäß, weil es genanntes Verhalten sowie Intransparenz fördert.

Deshalb arbeite ich aktiv an einem alternativen Modell bestehend aus Zusammenarbeit und Kooperation sowie einem hohen Maße an Offenheit und Transparenz, ohne Patente oder restriktiven Copyrights.  

11719 Postings, 6564 Tage TimchenAnton spannt mal wieder den großen Bogen

 
  
    #1316
1
02.02.18 06:49
Wenn alle so wären wie Anton,
dann wäre vieles besser auf der Welt, alles wäre alternativ
und das alternativlos.
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Ein Optimist kauft Gold und Silber, ein Pessimist Konserven.

9318 Postings, 5016 Tage lumpensammlerEin weiteres Mosaiksteinchen in Evas Abgesang

 
  
    #1317
1
04.02.18 00:05

Wie nur konnte es dazu kommen? Die Ursache hierin mag in dem überpolitischen Ansinnen liegen, nur ja niemanden zu verletzen, der es vermeintlich schwer genug hat. Das sind momentan die Frauen, welche durch die #metoo-Debatte als Generalopfer dargestellt werden. Jede Frau hat bereits ein #metoo erlebt und muss mit allen Mitteln vor möglichen weiteren #metoos bewahrt werden. Wenn es sein muss, auch mit Zensur und Einschränkung der Freiheit.

Ob nun wirklich alle Frauen derart beschützt werden wollen, ist eine ganz andere Frage. Aber darum scheint es auch nicht zu gehen. Es geht zunehmend um Macht. Die #metoo-Sympathisanten suchen mit allen Mitteln nach männlichem Machtmissbrauch und werden selbst mehr und mehr zu Machtmissbrauchenden. Denn mit der Offenlegung ist es längst nicht mehr getan. Es geht um mediale Jagden und um Bekämpfung von allem, was auch nur im Entferntesten einen Hauch Sexismus an sich trägt. Man bekommt eine Ahnung davon, was die Leute in der frühen Neuzeit an der Hexenverfolgung fanden, nämlich den Spaß daran, einer ?guten? Sache zu dienen und seine Wut an den Schuldigen auszulassen, bis man sie vernichtet hatte. Die dramatischen Folgen so einer Hexenjagd verlieren sich in der Euphorie der Hatz.

Dass die #metoo-Debatte dabei gänzlich aus dem Ruder gelaufen ist und ihrem eigentlichen Ansinnen nur noch schadet, dürfte klar sein ...

https://www.novo-argumente.com/artikel/schluss_mit_opfer_feminismus

Die ursprünglich berechtigten Anliegen, die dem femininen Zyklus vor 50 Jahren die Kontrolle beschert haben, arten zusehends in Hexenjagden aus. Ähnlich wie der Konservationsbewegung im Umwelt- und Gesundheitssektor droht auch der Frauenrechtebewegung der Overkill durch maßlose Übertreibung - in der Regel das Signal an Adam, den Steuerknüppel zu übernehmen. 

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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

24450 Postings, 6135 Tage Tony Ford#1317 ... realitätsfern ...

 
  
    #1318
04.02.18 14:52
Wiedermal ziemlich realitätsfern, denn Frauen sind in unserer Gesellschaft noch nicht ansatzweise auf dem Niveau auf dem sich Adam befindet.
D.h. nach wie vor dominiert Adam Eva und nicht umgedreht, so dass sich mir die Frage stellt, wenn Adam das Geschehen dominiert, wie dann Eva einen Abgesang vollziehen kann?  

9318 Postings, 5016 Tage lumpensammlerDa kann ich dir leider nicht helfen

 
  
    #1319
04.02.18 22:00
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9318 Postings, 5016 Tage lumpensammlerScience revisited

 
  
    #1320
08.02.18 16:43

Als Aufhänger für eine Reminiszenz an das Versagen der Wissenschaft eine aktuelle wissenschaftliche Studie aus den Sozialwissenschaften. Da untersucht ein Knabe allen Ernstes in einem der renommiertesten Wissenschaftsmagazinen (Nature), ob die Temperatur Einfluss auf unsere Persönlichkeit hat und findet mit großem Erstaunen, dass Menschen, wenn es zu kalt oder eventuell auch zu heiß wird, ihre 4 Wände seltener verlassen und die Sozialisierung darunter leidet. Wer die vollen, öffentlichen Plätze in Griechenland, Italien oder Spanien und die verlassenen Straßen des abendlichen Nordens vor Augen hat, hätte ihm diese bahnbrechende Erkenntnis wohl auch ohne große Studie beantworten können. Dass daraus wieder eine Bedrohung durch den Klimawandel gezimmert wird, wäre eigentlich lachhaft, wenn es heute nicht Usus wäre.

Die sozialen Studien über die natürlich ausschließlich negativen Effekte des Klimawandels würden ganze Bücherregale füllen. Demnach machte der Klimawandel ärmer, dümmer, aggressiver, depressiver und weiß der Geier, was noch alles. Kein Wunder, oder vielleicht sogar Absicht, dass man damit die Hilflosigkeit und Zukunftsangst sät, die wiederum die Anhängerschar bei der Stange hält. Befeuert wird diese pseudowissenschaftliche Panikmache von willfährigen Medien, die den Menschen nicht nur falsche Erkenntnisse als wissenschaftlichen Status Quo vorgaukeln, sondern diese Bedrohungen bewusst überzeichnen und die Apokalypse als zukünftiges Faktum hinstellen. In Anbetracht der harmlosen, tatsächlichen Beobachtungen wie etwa im wissenschaftlichen Bericht des IPCC oder in den WHO Guidelines ist das mehr als erstaunlich.

In diesem Zusammenhang sei noch einmal an zwei hervorragende Artikel von Daniel Sarewitz und John Tierney verwiesen. Sie zeichnen ein trauriges und erschreckendes Bild von der heutigen Wissenschaft. Im Vergleich zu 1958 wird heute in den USA 20 bis 40 Mal soviel für Forschung ausgegeben. Nur, was genau noch einmal ist der Output dieses monströsen Wissenschaftsapparates? Nicht reproduzierbare Studien und politisch motivierte Pseudowissenschaft in den medizinischen und sozialwissenschaftlichen Fachbereichen. Keine Woche vergeht, in der nicht eine neue angeblich wissenschaftlich fundierte Gefahr groß an die Wand gepinselt wird, nur um Jahre später, nachdem durch seriöse Wissenschaft widerlegt, festzustellen, dass das nichts als Aberglaube und heiße, wissenschaftliche Luft war. Gerade die Epidemiologie bietet sich hier an, durch statistische Tricks alles zu beweisen, was einem politischen Auftraggeber gerade in den Sinn kommt.

Bei genauerem Hinsehen ist die in diesem Zusammenhang von John Tierney kritisierte politische Linke (der progressive Teil der US Demokraten) nur das nächstliegende Vehikel, das die feminine Konservationsbewegung gekapert hat, um zunächst ihren Inhalten die entsprechende politische Kraft verleihen. Heute sind, wie Tierney und Sarewitz eindrucksvoll dokumentieren, ihre Ideen fast ausnahmslos zu haltlosen Dogmen verkommen, die von politischen Gatekeepern mit Verleumdungskampagnen und Hexenjagden verteidigt werden, um überhaupt überlebensfähig zu sein. Die Rationalität ist der Bewegung mittlerweile fast komplett abhandengekommen. Der demagogisch geschickte Winkelzug, Kritiker durch Verleumdung als wahlweise Wissenschaftsleugner, Prostituierte eines vermeintlich bösen Industriekomplexes oder Fake-News-Produzenten mit zweifelhafter Herkunft mundtot zu machen, ist angesichts der eigenen, massiven Wissenschaftsvergewaltigung, Fördergeldabzocke und Propaganda an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Aber es hat Erfolg, wie man sieht ... zumindest, solange es nicht kälter wird!

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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9318 Postings, 5016 Tage lumpensammlerDas arktische Klima

 
  
    #1321
08.02.18 23:04
sieht vielleicht ganz anders aus, als es vermittelt wird, wenn man die Perspektive wechselt. Notrickszone hat dazu 20 aktuelle Studien gelistet.

http://notrickszone.com/2018/02/08/...t-sea-ice/#sthash.msN1rRaA.dpbs

Vorsicht ist aber zumindest in soweit geboten, als die Auszüge der Studien nicht immer deren Essenz vermitteln müssen.

Im Anhang die Ausdehnung des arktischen Eises über die letzten 120 Jahre. Stimmt diese Rekonstruktion, hat man schon sehr viel Mühe, den Co2 Fingerabdruck zu finden. Den Eisbären ist es eh Schnurz.  
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
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9318 Postings, 5016 Tage lumpensammlerDer Druck im Klimagüllekessel steigt

 
  
    #1322
1
08.02.18 23:27
Professor Ridd von der australischen James Cook University verklagt seinen Arbeitgeber, weil der ihm aufgrund seiner Kritik an der Great Barrier Reef Propaganda einen Maulkorb verpassen wollte. Ridd kritisiert aber nicht nur die schlampige Schlagzeilenwissenschaft um die Korallen, sondern auch die verfahrene Situation der politisch motivierten Konsenswissenschaft im Allgemeinen.

?The crisis started in biomedical areas, where pharmaceutical companies in the past decade found that up to 80 percent of university and institutional science results that they tested were wrong. It is now recognized that the problem is much more widespread than the biomedical sciences. And that is where I got into big trouble.

I have published numerous scientific papers showing that much of the ?science? claiming damage to the reef is either plain wrong or greatly exaggerated. As just one example, coral growth rates that have supposedly collapsed along the reef have, if anything, increased slightly.

...

We filed in court in November. At that point the university backed away from firing me. But university officials issued a ?Final Censure? in my employment file and told me to be silent about the allegations, and not to repeat my comments about the unreliability of institutional research.

But they agreed that I could mention it to my wife, which was nice of them.

I would rather be fired than accept these conditions. We are still pursuing the matter in court.

This case may be about a single instance of alleged misconduct, but underlying it is an issue even bigger than our oceans. Ultimately, I am fighting for academic and scientific freedom, and the responsibility of universities to nurture the debate of difficult subjects without threat or intimidation.

We may indeed have a Great Barrier Reef crisis, but the science is so flawed that it is impossible to tell its actual dimensions. What we do know for certain is that we have an academic freedom crisis that threatens the true life of science and threatens to smother our failing university system.?

https://wattsupwiththat.com/2018/02/08/...james-cook-university-hard/
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9318 Postings, 5016 Tage lumpensammlerGenderdebatte

 
  
    #1323
09.02.18 01:27
Dieses Interview, oder besser gesagt Jordan Peterson, legt das Maß des Overkills, an dem sich Eva zunehmend unproduktiv abarbeitet, schonungslos offen. Sagenhaft und sehr zu empfehlen, auch wenn es etwas holprig startet.

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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9318 Postings, 5016 Tage lumpensammlerSind wir die Schlauesten oder die Dümmsten?

 
  
    #1324
11.02.18 14:09
IAEA Tabelle zum Bau von Atomkraftwerken

https://www.iaea.org/About/Policy/GC/GC61/...English/gc61inf-8_en.pdf
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
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9318 Postings, 5016 Tage lumpensammlerLuftverschmutzung und Ethik

 
  
    #1325
12.02.18 13:21
Da stellt jemand die Hypothese auf, dass Luftverschmutzung unser ethisches Verhalten beeinflusst. Das will ich fallspezifisch gar nicht bestreiten. Verhielte ich mich in einer Umgebung, die tendenziell mein Leben beschränkt oder bedroht, anders, als in einer sicheren Umgebung? Wahrscheinlich ja, ich weiß es nicht. Die entscheidende Frage ist aber, gilt diese Aussage unbeschränkt? Das heißt, verhalte ich mich anders, wenn ich nicht weiß, was gerade in der Luft vor sich geht? Z.B. Ab welcher Grenze von Luftverschmutzung registriere ich sie überhaupt, um entsprechend zu reagieren? Und noch viel wichtiger, gibt es Fälle, in denen ich gar nicht reagieren würde, weil die Luftverschmutzung gar nicht registriert wird, es aber trotzdem tue, weil ich (medienbedingt) glaube, dass die Luft verschmutzt ist?

Und das ist der Kasus knaxus. Später im Text erfährt man, dass hier auch gar nichts gemessen wurde, sondern nur statistisch eine nicht näher spezifizierte Auswahl von Städten verglichen bzw. theoretische Spielchen mit Propanden gemacht wurden, die mit Extremsituationen konfrontiert wurden. Die angebliche Kontrolle auf mögliche Confounder kann ich leider nicht überprüfen. In Deutschland sieht es aber anders aus. Im Anhang die Kriminalitätsstatistik der deutschen Großstädte im Vergleich. Die beiden Luftverschmutzungsübeltäter (bzgl. Partikel und Stickoxiden) Stuttgart und München liegen hier entgen der Hypothese klar am Ende der Liste. Nicht nur deshalb glaube ich nicht, was die guten Wissenschaftler in den USA gefunden haben mögen. Es ist nur eine statistisches Spielchen gepaart mit einer theoretischen Fallstudie nach dem Motto, was wäre wenn und sie sagt nichts über die Grenze aus, ab der so ein theoretisches Verhalten auch praktisches verfifizierbar wäre. Sprich, ein theoretisches Stürmchen im Schnapsgläschen. Aber die Überschrift bleibt eben hängen. Die Wissenschaft findet heraus: "Luftverschmutzung macht unmoralisch."  

Entnommen aus WUWT https://wattsupwiththat.com/2018/02/08/...ople-behave-less-ethically/

Polluted air may pollute our morality

Exposure to air pollution, even imagining exposure to air pollution, may lead to unethical behavior, according to findings published in Psychological Science, a journal of the Association for Psychological Science. A combination of archival and experimental studies indicates that exposure to air pollution, either physically or mentally, is linked with unethical behavior such as crime and cheating. The experimental findings suggest that this association may be due, at least in part, to increased anxiety.

   ?This research reveals that air pollution may have potential ethical costs that go beyond its well-known toll on health and the environment,? says behavioral scientist Jackson G. Lu of Columbia Business School, the first author of the research. ?This is important because air pollution is a serious global issue that affects billions of people?even in the United States, about 142 million people still reside in counties with dangerously polluted air.?

Previous studies have indicated that exposure to air pollution elevates individuals? feelings of anxiety. Anxiety is known to correlate with a range of unethical behaviors. Lu and colleagues hypothesized that pollution may ultimately increase criminal activity and unethical behavior by increasing anxiety.

In one study, the researchers examined air pollution and crime data for 9,360 US cities collected over a 9-year period. The air pollution data, maintained by the Environmental Protection Agency, included information about six major pollutants, including particulate matter, carbon monoxide, nitrogen dioxide, and sulfur dioxide. The crime data, maintained by the US Federal Bureau of Investigation, included information about offenses in seven major categories, including murder, aggravated assault, and robbery.

The researchers found that cities with higher levels of air pollution also tended to have higher levels of crime. This association held even after the researchers accounted for other potential factors, including total population, number of law enforcement employees, median age, gender distribution, race distribution, poverty rate, unemployment rate, unobserved heterogeneity among cities (e.g., city area, legal system), and unobserved time-varying effects (e.g., macroeconomic conditions).

To establish a direct, causal link between the experience of air pollution and unethical behavior, the researchers also conducted a series of experiments. Because they could not randomly assign participants to physically experience different levels of air pollution, the researchers manipulated whether participants imagined experiencing air pollution.

In one experiment, 256 participants saw a photo featuring either a polluted scene or a clean scene. They imagined living in that location and reflected on how they would feel as they walked around and breathed the air.

Participants assigned to the ?polluted? condition saw a collage of photos showing polluted scenes taken in Beijing, China. They saw this collage as they wrote a diary entry describing what it would be like to live in the location depicted.

On a supposedly unrelated task, they saw a set of cue words (e.g., sore, shoulder, sweat) and had to identify another word that was linked with each of the cue words (e.g., cold); each correct answer earned them $0.50. Due to a supposed computer glitch, the correct answer popped up if the participants hovered their mouse over the answer box, which the researchers asked them not to do. Unbeknownst to the participants, the researchers recorded how many times the participants peeked at the answer.

The results showed that participants who thought about living in a polluted area cheated more often than did those who thought about living in a clean area.

In two additional experiments, participants saw photos of either polluted or clean scenes taken in the exact same locations in Beijing, and they wrote about what it would be like to live there. Independent coders rated the essays according to how much anxiety the participants expressed.

Participants assigned to the ?nonpolluted? condition saw a collage of photos showing nonpolluted scenes taken in Beijing, China. They saw this collage as they wrote a diary entry describing what it would be like to live in the location depicted. CREDIT ©Jackson G. Lu, Julia J. Lee, Francesca Gino, and Adam D. Galinsky

In one of the experiments conducted with university students in the US, the researchers measured how often participants cheated in reporting the outcome of a die roll; in the other experiment with adults in India, they measured participants? willingness to use unethical negotiation strategies.

Again, participants who wrote about living in a polluted location engaged in more unethical behavior than did those who wrote about living in a clean location; they also expressed more anxiety in their writing. As the researchers hypothesized, anxiety level mediated the link between imagining exposure to air pollution and unethical behavior.

Together, the archival and experimental findings suggest that exposure to air pollution, whether physical or mental, is linked with transgressive behavior through increased levels of anxiety.

Lu and colleagues note that there may be other mechanisms besides anxiety that link air pollution and unethical behavior. They also acknowledge that imagining experiencing air pollution is not equivalent to experiencing actual air pollution. They highlight these limitations as avenues for further research.

Ultimately, the research reveals another pathway through which a person?s surroundings can affect his or her behavior:

?Our findings suggest that air pollution not only corrupts people?s health, but also can contaminate their morality,? Lu concludes.

The article abstract is available online at http://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/0956797617735807
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
Angehängte Grafik:
kriminalit__t_-_st__dte_-d.jpg (verkleinert auf 79%) vergrößern
kriminalit__t_-_st__dte_-d.jpg

9318 Postings, 5016 Tage lumpensammlerWissenschaftskrise

 
  
    #1326
1
14.02.18 12:32

Novo berichtet über die Krise in der modernen Wissenschaft . Die hier bereits diskutierten Phänomene wie Replikationsproblem, statistische Tricks, manipulative

... (automatisch gekürzt) ...

https://www.novo-argumente.com/artikel/wissenschaft_im_gleichschritt
Moderation
Moderator: lth
Zeitpunkt: 14.02.18 14:20
Aktion: Kürzung des Beitrages
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen - Bitte viel kürzere Zitate verwenden.

 

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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

12000 Postings, 4205 Tage Nurmalso#1326 Volltreffer"

 
  
    #1327
14.02.18 13:44
"Nein, die katastrophale Tendenz ist für uns die Gefahr, dass unser Budget gekürzt wird.
...
Eine soziale Institution ist auf dem besten Weg, ihren Ruf zu ruinieren, wenn sie mit schönen Worten wie ?Freiheit? oder ?Wahrheit? auf die Straße zieht, während man allen Grund für die Vermutung hat, sie sei nichts als eine Interessengruppe wie jede andere auch, vergleichbar mit der Auto- oder der Tabaklobby."  

3879 Postings, 1895 Tage MotzerKlima-Alarmismus

 
  
    #1328
14.02.18 14:17
Gestern wieder in den Nachrichten: Der Meeresspiegel KÖNNTE bis Ende des Jahrhundert um 60 cm steigen. Ganze Landstriche würden dann unter Wasser stehen.

Man beachte den Konjunktiv. Solche Langzeitberechnungen sind absurd. Niemand kann das vorhersagen.

Mal abgesehen davon, dass eine genaue Bestimmung des Meeresspiegels gar nicht möglich ist: Das Wasser ist ständig in Bewegung durch Wind, Gezeiten, Erdrotation (am Äquator ist die Zentrifugalkraft größer) usw.

Dazu kommt Plattentektonik. Manche kleinen Inseln liegen auf einer Kontinentalplatte, die sich unter eine andere schiebt. Dadurch steigt dort der Meeresspiegel. Das ist aber ein lokales Phänomen und hat nichts mit dem allg. Anstieg des Meeresspiegels zu tun.

Wenn der Meeresspiegel moderat steigt, ist es kein Problem für die Menschen. Sie müssen die Dämme etwas erhöhen oder Siedlungen nicht mehr so dicht am Ufer bauen. Wenn der Meeresspiegel pro Jahrhundert um 10-20 cm steigt, können sie Menschen sich darauf einstellen.

Ich habe kürzlich gelesen, dass Astronomen eine neue "Eiszeit" ab ca. 2030 voraussagen, weil dann der Tiefpunkt eines 200-jährigen Sonnenzyklus erreicht ist. Damit wären die Klimaprognosen ohnehin hinfällig.
 

9318 Postings, 5016 Tage lumpensammlerYepp, Motzer

 
  
    #1329
1
14.02.18 14:40
Panikmache, die auf der letzten Veröffentlichung der Meeresspiegeldaten der Colorado University beruht. Man sollte beachten, dass deren bisherige Steigrate der letzten 25 Jahre 3,4mm/Jahr war. In den letzten beiden Jahren ist der Meeresspiegel aber leicht gesunken. Deshalb haben sie ihre aktuelle Rate auf 3,1 mm/Jahr reduziert. Ein Großteil davon sind nachträgliche Anpassungen. Ob die nun real sind oder nicht, kann niemand sagen.

Aber klar mittels Computermodell und einer angenommener Schmelze in Grönland und Antarktis kommen plötzlich 60 cm bis zum Jahr 2100 zusammen. Nur legt Grönland gerade Eis zu, bis 2015 tat das auch die Antarktis. Dort hat man kürzlich entdeckt, dass die aktuelle Schmelze von Unterwasservulkanen kommt.

Summa summarum, die 60 cm sind so sicher wie ein Lottozahlentipp für den 5.6.2100.  
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9318 Postings, 5016 Tage lumpensammler#1326

 
  
    #1330
14.02.18 14:45

Leider wurde der Beitrag moderiert, empfehle aber den Artikel hier nochmal  und poste meinen Input dazu, den der Moderator wahrsch. versehentlich mitgelöscht hat:

Novo berichtet über die Krise in der modernen Wissenschaft. Die hier bereits diskutierten Phänomene wie Replikationsproblem, statistische Tricks, manipulative Datenauswahl oder die links-identitäre Wagenburg, die auch John Tierney kritisiert, werden zum ersten Mal (für mich zumindest) von einem deutschen Wissenschaftler vorgestellt. Der Autor des Artikels ist Professor Boris Kotchoubey vom Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie an der Universität Tübingen.

Anders als mit solch fragwürdigen Methoden sind auch "wissenschaftliche" Claims wie "Durch Stickoxide sterben X% mehr Menschen" oder "Der Klimawandel macht aggressiver" oder "Klimawandel erzeugt 1,5 Millionen Flüchtlinge" nicht erklärbar.

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9318 Postings, 5016 Tage lumpensammlerNochmal zum Meeresspiegelanstieg

 
  
    #1331
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15.02.18 12:59
Zunächst einmal sind die 65 cm in 80 Jahren zwar viel, aber wenn man das schon jetzt kommen sieht, bliebe genügend Zeit, Vorkehrungen zu treffen. Statt das einzufordern, wird von den Katastrophenpropheten ein unrealistisches Energieszenario mit fast Nulleffekt bis 2.100 gefordert.

Zur Hypothese selbst: Die gemessenen Daten weisen keine (!) Beschleunigung des Anstiegs aus. Weder die Pegelmessungen an den Küsten noch die Satellitenmessungen. Die Beschleunigung kommt alleine aus einer künstlichen Berechnung des Anstiegs, indem man aus den (sowieso schon angepassten) Messdaten die geschätzten Anteile des Pinatubo Ausbruchs in den 90ern und die El Nino Anteile 1998 und 2016 herausrechnet. Damit wird die gerade gemessene Linie zu leicht parabolisch ansteigenden Katastrophenkurve. Das ist aber wie gesagt nicht die Realität sondern Fiktion.

Wissenschaftlich dubios daran ist weiterhin, aus nur 25 Jahren (noch dazu verdrehten) Satellitendaten eine Projektion über die 3-fache Zeitspanne zu machen. D.h. in den nächsten 82 Jahren dürften wir demnach keine El Ninos/La Ninas, keine Vulkanausbrüche, eine Rekordsonnenaktivität und weiter exponentiell steigende Co2 Emissionen haben. Diese Annahme ist so unwahrscheinlich, dass man dem Autor entweder Dummheit oder Absicht unterstellen muss.

Auf die groteske Situation, dass man mit einer Messgerätetoleranz von +/- 200 mm eine Beschleunigung von 0,08 mm/Jahr^2 aus nur 25 Jahren an Daten herauslesen kann, will ich gar nicht eingehen. Einfach lachhaft.

Aber der Mist läuft trotzdem über alle Kanäle und durch alle Medien.  
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9318 Postings, 5016 Tage lumpensammlerHexenjagd

 
  
    #1332
16.02.18 13:26

Die ureigen feminine Konservation von Gesundheit und Umwelt ist im Westen bereits an die Spitze getrieben. Man mag ungläubig den Kopf schütteln, aber selbst beim heutigen Rekordverbrauch fossiler Energieträger ist die Belastung für den Einzelnen im Westen auf Rekordtief. Der Grund ist die effektive Abgasbehandlung in Zusammenhang mit einem über durch die moderne Technik schlagartig geänderten Expositionsschema.

Der Mensch hat das Feuer vor ca. 700.000 Jahren er-, oder besser gesagt, gefunden. Seitdem hat er zu über 99% der Zeit ungefiltert mit ihm in direktem Kontakt gelebt. Das hat sich auch in der Zivilisationsphase der letzten 10.000 nicht großartig geändert. Statt seine Höhle heizte der Mensch eben seine Hütte bzw. kochte darin auf offener Flamme. In den Entwicklungsländern tut er das heute noch. Nicht umsonst weist die WHO darauf hin, dass dort die höchsten Opfer der Luftschadstoffe zu verzeichnen sind. Obwohl auch diese Zahlen sehr stark zu bezweifeln sind, dürfte klar sein, dass die direkte Exposition gegenüber offenen Flammen mit noch dazu oft ineffizienter Verbrennung irrsinnige Belastungen hervorruft.

D.h. die Menschen waren über sehr lange Zeiträume (Aufenthalt, Kochen, Essen, Schlafen) einem Vielfachen der heutigen Schadstoffmengen an Ruß, Partikeln, Schwermetallen, Kohlenwasserstoffen und Stickoxiden ausgesetzt. Eine leichte Verbesserung trat erst mit der Einführung von Öfen im 18. Jahrhundert ein. Aber selbst diese emittierten durch undichte Verschlüsse und Abzüge noch Unmengen an Schadstoffen. Erst die großflächige Umstellung auf die gas- oder ölbefeuerte Zentralheizung in Verbindung mit Elektroherden im 19. Jahrhundert bannte die Schadstoffbelastung mit diesen Schadstoffen aus der direkten Lebensumgebung der Menschen. Leider hat man keine Messdaten aus den Städten des Mittelalters, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass nicht nur die Häuser und Hütten sondern auch die Stadtluft an sich rauchgeschwängert waren.

Ja, es mag sein, dass die heutige Luft generell etwas höhere Konzentrationen an Schadstoffen als vor ein paar Hundert oder ein paar Tausend Jahren aufweist. Nur, das entscheidende ist, was wir tatsächlich davon abbekommen. Und diesbezüglich ist die heutige Luft eine Lungenkur verglichen mit all unseren Vorfahren.

In unserer heutigen Berichterstattung wird auch die Tatsache, dass wir seit 1990 alle maßgebenden Luftschadstoffe um 60% bis über 90% reduziert haben. Stattdessen werden Pseudogefahren durch die lächerlichen Restkonzentrationen konstruiert und plakativ an die Wand gemalt. Angesichts der Ist-Situation kann man mit Fug & Recht sagen, dass die Konservation gerade ihren Overkill vollzieht.

Die groteske Verzerrung der Realität gelingt nur noch, indem man die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft zur Legitimation der eigenen Ideologie heranzieht. Dabei sind es nur falsche, statistische Rückschlüsse, die die tönernen Füße für die Behauptung irrwitziger Todesgefahren stellen. In dem Moment, in dem dieser korrupte Teil der Wissenschaft öffentlich der Prostitution und Propaganda überführt wird, bricht zwangsläufig auch die Ideologie dahinter zusammen. Bis es soweit ist, darf der (nicht) aufgeklärte Zuschauer (genussvoll oder) angewidert einer modernen Hexenjagd beiwohnen.

Dem geneigten Leser sei die Lektüre des Dramas ?Hexenjagd? (engl. ?The Crucible?) von Arthur Miller empfohlen. Die Geschichte spielt Ende des 17. Jahrhunderts im puritanisch geprägten Neuengland der USA. Die religiöse Ideologie zwingt den Menschen dort ein absolut unnatürliches Verhalten auf, das deshalb auch nicht aufrechterhalten werden kann. Um der drakonischen Strafe zu entgehen, folgen die Delinquenten den Regeln der ideologischen Gatekeeper und liefern ihnen durch absurde Anschuldigungen Unschuldige ans Messer. Die Masse erkennt die Chance und denunziert von da an auf Teufel komm raus wahllos Nachbarn oder missliebige Wettbewerber, entweder weil sie der Massenhysterie verfallen oder schlicht, um persönlich davon zu profitieren.

Genau in so einer Matrix sind wir heute gefangen. Die religiöse Ideologie ist das frei erfundene Märchen von einer Naturgöttin Gaja, die das natürliche Gleichgewicht auf Erden regelt. Dem Narrativ zufolge konterkariert der böse, moderne Mensch durch seine von Gier getriebenen Aktivitäten Gajas edle Regulierungsversuche ein ums andere Mal, weshalb er nicht nur daran gehindert, sondern auch zur Rechenschaft gezogen werden müsse.

Die Gatekeeper dieser Ideologie sind die Umwelt-NGOs und die Politik. Ihre Mittel, mit denen sie auf Anhängerfang gehen, sind korrupte Wissenschaftler, die versuchen den Gaja-Aberglauben wissenschaftlich zu belegen sowie die Medien, die nicht nur dieses Unterfangen als frohe Botschaft verkünden, sondern die auch zunehmend die Rolle der Ankläger übernehmen. Die unschuldig verteufelten Opfer sind unzählig. Da ist Johnson und Johnson, deren Babypuder ?nachweislich? Krebs erzeugen soll, das sind die Erdölförderer, die verklagt werden, weil sie angeblich nicht auf die Gefahren des Klimawandels hingewiesen haben, da wären die Autohersteller, die weltweit angeblich Millionen von Menschen vergast haben sollen, dann wären da die Genfood- und Pflanzenschutzmittelerzeuger wie Monsanto, die ebenso Unmengen an Krebsfällen auf dem Gewissen haben sollen und selbstverständlich dürfen die Millionen von fiktiven Toten der Kernkraft nicht vergessen werden.

Das Schema ist in allen Fällen das Gleiche: Die NGOs postulieren eine neue Bedrohung auf Basis reinen Aberglaubens und machen den korrupten Teil der Wissenschaft ausfindig, der entgegen aller bisherigen Erkenntnisse eine Methode erfindet, mit der eine Gefahr konstruiert werden kann. Die NGOs gehen damit haussieren und setzen die Politik unter Druck. Der Medienverstärker erhöht den Druck und klagt öffentlich an. Die Politik wird am Ende entweder willfährig oder machtlos vor dem Druck kapitulierend zum Werkzeug und gießt den ideologischen Willen in Gesetze. Von da an gibt es kein Halten mehr. Jetzt sind die Delinquenten nicht mehr ahnungslose Bagatellisten, sondern in böser Absicht absichtlich handelnde Betrüger und Gesetzesbrecher. Die Hexenjagd kann beginnen.

Man mag es kaum glauben, wegen der lächerlichen Stickoxide, die in den vorherrschenden Konzentrationen keinem Menschen etwas zuleide tun, sitzen tatsächlich schon VW-Manager in Gefängnissen. Der Mob gibt sich damit keineswegs zufrieden. Die paar Zehntel Grad Erwärmung, die auf unser Konto gehen könnten, werden noch Anlass genug sein, drastische Strafen für Verweigerer einzuführen. So mancher Sektenobere forderte bereits die Inhaftierung oder Todesstrafe für die Klimaverweigerer.

The modern Crucible. Enjoy the freakin? Gaia show!

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9318 Postings, 5016 Tage lumpensammlerPassend dazu

 
  
    #1333
17.02.18 00:26
das Bekenntnis einer Aussteigerin aus der Gaja Sekte. Sehr lesenswert. Da ist alles drin, vom wissenschaftlichen Betrug über den vermittelten Aberglauben in Qualitätsmedien bis hin zu Bedrohungen durch militante Sektenmitglieder.

https://thebreakthrough.org/index.php/journal/...ing-environmentalism
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9318 Postings, 5016 Tage lumpensammlerScheinheiligkeit und Staatswillkür

 
  
    #1334
18.02.18 01:19
Im Zuge der Hexenjagd auf alles, was irgendwie mit fossilen Energieträgern zu tun hat, ist die Gaja Sekte exemplarisch schon in 2015 gegen Exxon in den Krieg gezogen. Der Vorwurf: Exxon hätte schon vor Jahrzehnten von den katastrophalen Folgen des Klimawandels gewusst und Anleger sowie Öffentlichkeit in Unkenntnis über das Risiko gelassen. Um dem Vorwurf nachzugehen, haben die Generalstaatsanwälte von New York und Massachusetts Exxon gerichtlich zur Herausgabe von allen relevanten Dokumenten gezwungen. Exxon ist dem nachgekommen und hat ohne Murren den Prozess über sich ergehen lassen. Bis heute wurde nur zu Tage gefördert, dass Exxon den jeweiligen Stand der Wissenschaft kommuniziert hatte.

Nach diesem Fiasko musste die Sekte Exxon anderweitig zu Fall bringen. 2017 haben mehrere US Städte Exxon und 17 andere Energiefirmen direkt auf Schadensersatz für vergangene und zukünftige Klimafolgeschäden verklagt. Das wurde Exxon jetzt doch zu bunt. Seit Januar schießen sie aus allen Rohren zurück.
https://www.google.de/amp/s/www.forbes.com/sites/...imate-change/amp/

Ich drücke Exxon die Daumen, weil das mit einem Rechtsstaat nicht mehr die Bohne zu tun hätte und der Hexenjagd Tür und Tor öffnen würde, wenn diese Klage Erfolg hätte. Abgesehen davon muss man sich die Lächerlichkeit der Vorwürfe einmal vor Augen führen. Hier wurde die Groteske weit hinter sich gelassen. Das ist kafkaesk.

Zunächst einmal ist der allgemeine Treibhauseffekt streng genommen immer noch eine Hypothese, wenn auch eine ziemlich fundierte. Beweise gibt es keine. Es würde das Wort von Wissenschaftlern zählen. Hier dürfte der überwiegende Konsens noch für die Hypothese sprechen, aber zweifelsfrei wäre es sicher nicht. Haarig wird?s, wenn der entscheidende Co2 Effekt dazukommt. Bis heute gibt es keinen einzigen Menschen, der diesen Effekt sicher beziffern könnte. Selbst das IPCC spricht deshalb nur von einer hohen Wahrscheinlichkeit, dass mehr als 50% aufs Konto des Menschen gehen. Aus Sicht des Angeklagten könnte er max. Für die 50% haftbar gemacht werden. Aber davon gehen ja noch die anderen Faktoren wie Methan, Landnutzung etc. Weg, bleiben mit den ebenso nicht zu beziffernden Unsicherheiten vielleicht noch 30% übrig. Diese haben aber nicht die verklagten Firmen alleine zu verantworten, da mischen weltweit noch Hunderte von anderen Firmen übrig. Blieben vielleicht 1-2% für Exxon.

Und dann wird?s erst richtig spannend. Denn selbst wenn das alles so durchginge, fehlte der Beweis, dass die jeweilig definierte Erwärmung auch zu 100% die Ursache für die propagierte Überschwemmung wäre. Bisher ist nämlich genau das, also eine Zunahme von Überschwemmungen nicht eingetreten. Trotzdem sprechen die Städte von einer bis zu 99%igen Wahrscheinlichkeit, dass sie wegen der Co2 Emissionen bis 2050 Opfer einer solchen Überschwemmung würden.

Exxon hat jetzt folgerichtig den Spieß umgedreht und droht diesen Städten mit deren Waffen, weil sie selbst bei der Ausgabe ihrer Bonds nicht auf dieses Risiko des Klimakatastrophe hingewiesen hätten. Das ist genial. Außerdem verklagt Exxon sie, deren Rechtsanwälte und die Staatsanwälte weil sie sich gegen Exxon verschworen hätten, um von Exxons Schaden zu profitieren. Das dürfte noch heiter werden.

Im Grunde ist das Ganze eine verlogene Farce. Exxon produziert Kraftstoffe, weil wir sie nachfragen, um damit mobil zu sein. Würde davon tatsächlich der Schaden ausgehen, den man dem armen Co2 andichtet, wäre längst alles verboten. Da das aber nicht der Fall ist, kann man einem Unternehmen, das lediglich legitime Nachfrage deckt, schwerlich einen Strick aus seiner legalen Beschäftigung drehen.



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9318 Postings, 5016 Tage lumpensammlerDie Partikelhysterie

 
  
    #1335
1
18.02.18 19:14
Die bösen Partikel sollen ja angeblich noch mehr Menschen auf dem Gewissen haben als der Übeltäter Stickoxid. Umso lachhafter ist das Einfahrverbot für Diesel in die Innenstädte. Denn die Benziner dürfen aktuell 10x soviel Partikel emittieren als die Diesel. Damit reiht sich diese Maßnahme nahtlos in die Serie grüner Verschlimmbesserungen ein. Aber es kommt noch besser.

In Paris hat man herausgefunden, dass die Partikelbelastung 3-4 mal so hoch ist wie die Spitzenwerte an der Stadtautobahn Periphérique. Das Narrativ der bösen Autoemissionen rückt damit in ein ganz anderes Licht. Die Autofahrer, die auf der Periphérique noch durch Microfilter im Auto geschützt sind, würden durch den geforderten Umstieg auf RER und Métro in die Partikelhölle geschickt.

Das gilt natürlich nur aus Sicht der Gajasekte. In der Realität zeitigen weder die Partikel der Métro noch die der Periphérique einen Effekt.

https://libertarianisme.fr/2015/03/21/...e-lors-dun-pic-de-pollution/
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Angehängte Grafik:
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580e4e91-cf0a-4951-8474-6e684752a200.png

9318 Postings, 5016 Tage lumpensammlerKorrektur

 
  
    #1336
18.02.18 21:25
Oben muss es richtig heißen:

In Paris hat man herausgefunden, dass die Partikelbelastung in der Métro 3-4 mal so hoch ist wie die Spitzenwerte an der Stadtautobahn Periphérique.
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9318 Postings, 5016 Tage lumpensammlerSpiegelartikel mit Licht und Schatten

 
  
    #1337
18.02.18 23:55
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/...ormationen-a-1192761.html

Unter der Überschrift ?Das Geschäft mit der Katastrophe? listet Spiegel Wissenschaftsredakteur, Axel Bojanowski, Praktiken und Propaganda der Klimaprofiteure. Er räumt erfreulicherweise auch mit einigen Katastrophenmärchen wie Stürmen oder sonstigen Extremwetterereignissen auf.

Leider schlägt der Artikel am Ende qualitativ um, als er beleglos die Energiefirmen der schamlosen Kontrapropaganda bezichtigt. Beweis soll ein Spiegelartikel aus dem Jahr 2010 sein. Dort werden aber nur ein paar dubiose Typen aus der amerikanischen Klimawandelleugnerecke geschildert. Über diese Haudraufs soll identitär die gesamte Kritikerszene diskreditiert werden. Für so eine steile These hätte ich gerne tatsächliche Belege gesehen und zwar aus den letzten Jahren. Ich kenne keine. Welche Firma könnte sich das heutzutage noch erlauben, unabhängig davon, dass sie das Recht auf ihre Meinung hätten?
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