Top-Foren

Forum Stunde Tag
Gesamt 169 4251
Börse 80 1973
Hot-Stocks 37 1140
Talk 52 1138
Devisen 20 210

Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

Seite 1 von 38
neuester Beitrag: 18.11.17 22:03
eröffnet am: 01.05.16 00:56 von: lumpensamm. Anzahl Beiträge: 946
neuester Beitrag: 18.11.17 22:03 von: lumpensamm. Leser gesamt: 78982
davon Heute: 287
bewertet mit 18 Sternen

Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
36 | 37 | 38 | 38  Weiter  

9117 Postings, 4926 Tage lumpensammlerDie Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

 
  
    #1
18
01.05.16 00:56
Ich habe lange damit gerungen, dem Thema ein weiteres Forum zu geben. Einmal, weil ein Skeptiker oder Kritiker der ganzen Klimahysterie für gewöhnlich als Verschwörungstheoretiker abgestempelt oder gleich in eine rechte, wenn nicht noch dubiosere Ecke gestellt wird. Aber auch, weil das Thema in allen Foren und Facetten schon ausführlich diskutiert wird und ein Zugewinn an Erkenntnissen fast nicht mehr möglich ist.

Was mich letztendlich doch dazu bewegt hat, ist erstens die steigende Unverfrorenheit der AGW (Anthropogenous Global Warming) Protagonisten in dieser Debatte gerade in den letzten Jahren. Und es ist die kritiklose Akzeptanz der kontraproduktiven Maßnahmen, die auf Basis dieser Propaganda getroffen werden. Wie Lämmer werden wir hier zur Schlachtbank geführt und keiner murrt, weil keiner merkt, was wirklich geschieht: Der größte antidemokratische und antikapitalistische Coup seit der Nachkriegsordnung.

Für die Mehrheit dürfte das schwer vorstellbar sein, zumal alle Medien und alle politischen Parteien, und das sogar fast weltweit unisono meinen, dass die CO2 Emissionen unser Klima in einer für uns gefährlichen Art und Weise beeinflussen. Garniert wird diese Einstimmigkeit von einem breiten wissenschaftlichen Konsens (97% der Klimawissenschaftler bestätigen das).

Deshalb kann nur ein Narr sein, der hier dagegen hält. Nun ja, ich bin so ein Narr. Ich kann mittlerweile sogar verstehen, wie man mit dieser spin story so weit kommen kann. Wenn in unseren Schulen offiziell der Al Gore Film "Eine unbequeme Wahrheit", der mehr Lügen als Wahrheiten enthält (das IPCC selbst hat mit der bestätigten Unnachweisbarkeit der Zunahme von Extremwetterereignissen die meisten Hauptthesen des Films widerlegt), gezeigt werden darf, dann wird man quasi immunisiert gegen die AGW-Kritik. Wenn fast alle globalen Temperaturrohdaten geheim in den Händen der AGW Protagonisten (Nasa GISS - Hanssen bzw. Hadcrut - Phil Jones) sind, denen aber von den Medien uneingeschränktes Vertrauen entgegengebracht wird, obwohl die daraus errechneten historischen Temperaturen sich mit schöner Regelmäßigkeit und haarsträubenden Begründungen auf wundersame Weise nachträglich hin zu mehr Erwärmung ändern, dann ist es auch kein Wunder, dass wir glauben, die Erde könnte durch unser CO2 verglühen, wo doch schon vor Jahrmillionen das Zigfache an CO2 Konzentrationen herrschten, ohne dass genau das geschah, was wir jetzt erwarten. Also Hut ab! Es hat geklappt. Alle sind eingelullt und es wird bereits kräftig an der politischen Umsetzung gearbeitet.

Die wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen sind eigentlich leicht absehbar. Aber es stört offensichtlich niemanden, dass Kritiker der AGW Thesen mittlerweile nicht mehr nur beruflich sondern auch rechtlich belangt werden (Roger Pielke Jr. https://theclimatefix.wordpress.com/ oder Lennart Benngston http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/...-gwpf-aus-a-969382.html). Es stört auch niemanden, dass wir eine Energiepolitik aufsetzen, die uns erstens abhängig vom Ausland macht, mit der wir zweitens den zukünftigen Bedarf gar nicht mehr decken können und die drittens die Energiepreise steigen lassen wird, so dass große Teile der Bevölkerung deutliche Einschränkungen werden hinnehmen müssen. Und zu allerletzt stört es jemanden, dass selbst, wenn alles so wäre wie behauptet, gar keine Lösung zu dem Problem existiert. Denn wir erzeugen derzeit (und das schon trotz aller jüngsten Maßnahmen seit 20 Jahren konstant!) 13% der globalen Energie nicht fossil. Bis zum Jahr 2050 müsste dieser Wert bis auf 80% steigen, wenn wir die befürchtete Klimakatastrophe vermeiden wollten. Der Glaube macht sicher selig. Das Beste daran ist jedoch, dass auch den AGWlern dieses Dilemma bewusst ist und im Kleingedruckten ganz unverblümt von der notwendigen Transformation der Gesellschaft und Wirtschaft gesprochen wird. Also zurück in die Steinzeit!

SChließlich und gleichzeitig als Einstieg in den Zweifel will ich nur mal die globalen CO2 Emissionen direkt den vom IPCC (Basis = Hadcrut bzw. GISS) veröffentlichten globalen Temperaturen gegenüberstellen. Die einzelnen Phasen, in denen CO2 und Temperatur gleich- bzw. gegenläufig waren, habe ich farblich gekennzeichnet.

More to follow.
 
Angehängte Grafik:
co2_emissions_(2).jpg (verkleinert auf 53%) vergrößern
co2_emissions_(2).jpg
Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
36 | 37 | 38 | 38  Weiter  
920 Postings ausgeblendet.

9117 Postings, 4926 Tage lumpensammlerDas kommt davon

 
  
    #922
1
16.10.17 16:22
"Entweder wir schaffen uns eine Zukunft jenseits des Kapitalismus oder wir haben überhaupt keine Zukunft."

http://www.ipg-journal.de/rubriken/...aedert-doch-wie-ihr-wollt-2335/

Das ist, was die Klimahysteriker erreichen (wollen). Eine Neuauflage des "No Future" Pessimismus, diesmal allerdings nicht bei den Kids, sondern innerhalb der berufstätigen akademischen "Elite", um dem Kapitalismus ein für allemal den Garaus zu machen.

Wenn der Autor wüsste, mit wieviel Unsicherheiten und Halbwahrheiten die angeblich sichere wissenschaftliche Prognose über die 3-, 4- und 5-Graderwärmung zugepflastert ist, würde er seine These von der Abkehr vom Kapitalismus sicher nochmal genau überdenken. Noch viel skeptischer bzgl. der Wissenschaft würde er, wenn er deren bisherige Erfolge bzgl. der in der breiten Öffentlichkeit diskutierten Erkenntnisse kritisch unter die Lupe nähme. Von der Atomgefahr und dem Stickoxidtod über den Cholesterinkiller bis hin zum Salz- und Zuckermörder, alles peinlichste Enten einer Science Fiction.

Eine simple physikalische Gegebenheit mit unzähligen Unbekannten wird durch unrealistische worst case Szenarien und worst case Folgenabschätzungen zum Weltuntergang aufgeblasen, um ein politisches Ziel zu erreichen. Als hätte die Welt noch nie 600 ppm CO2 gesehen und als wäre die Erde von 0,1 oder meinetwegen sogar 2 Grad mehr in ihrer Existenz bedroht.

Selbst wenn es so käme, wäre mein erster Gedanke der, den tropischen Badeurlaub an der Ostsee oder die explodierende Artenvielfalt zu genießen, statt mich freiwillig einem global ausgerollten Sozialismus unterzuordnen. Mal sehen, inwieweit dieses Gedankengut die sich gerade abzeichnende Zepterübergabe von der Frau zum Mann überlebt.

Dabei ist keineswegs ausgemacht, dass die Männer das angefangene Stückwerk einfach abwickeln werden. Die Verschärfung und gewaltsame Ausbeutung des Themas ist ebenso denkbar.
-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9117 Postings, 4926 Tage lumpensammlerLangsam dämmert's

 
  
    #923
2
18.10.17 10:04

allerdings noch lange nicht in Politiker- und Aktivistenkreisen, die noch von dramatisch fallenden Batteriepreisen und Grünstrom für alle und umme ausgehen.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/...-Elektro-Schock-article20086209.html

Engpässe für Batterie-Rohstoffe

... die geplante Elektro-Revolution der Hersteller stößt zunehmend an physikalische Grenzen.

Die Herstellung von Batterien für Elektro-Autos bringt die Anbieter an die Kapazitätsgrenze. Allein VW habe mit seiner Ausschreibung 80.000 bis 130.000 Tonnen Kobalt nachgefragt, sagte ein Händler der "FT" - fast eine gesamte Weltjahresproduktion. Die lag laut US-Geologiebehörde (USGS) 2016 bei 123.000 Tonnen.

Die Verknappung lässt die Preise explodieren: Allein in diesem Jahr hat sich der Kobalt-Preis laut der Londoner Metallbörse LME von etwa 30.000 auf rund 60.000 Dollar je Tonne verdoppelt. Der Boom der E-Autos, die Angst vor Versorgungsengpässen und die instabile politische Situation im Kongo treiben die Preise. Mehr als die Hälfte der weltweiten Kobalt-Förderung stammt aus dem Bürgerkriegsland in Zentralafrika. Millionen bettelarmer Minenarbeiter buddeln das Metall dort unter menschenunwürdigen Bedingungen mit bloßen Händen aus der Erde. Auch zehntausende Kinder schuften laut Unicef in den Steinzeit-Minen. ...

Der batteriebasierte Weg in die Elektro-Mobilität sei ein "Irrweg", sagte Auto-Experte Helmut Becker n-tv.de: "Alle Hersteller stürzen sich auf diese Batteriefahrzeuge. Und am Ende des Tages kommt heraus, dass es gar nicht genug Batterien oder besser gesagt Rohstoffe zur Herstellung von Batteriezellen gibt."

Der Minimalbedarf für die paar geplanten Stromer ist noch weniger als nichts im Vergleich zum Rohstoffbedarf, wenn wir unsere Wirtschaft, wie von den Grundrechenartenbefreiten Ökoplanwirtschaftlern befohlen, dekarbonisieren würden. Aber klar, Strom kommt einfach so aus der Steckdose, die Heizung wird im Winter freiwillig warm, Rechnen muss man nicht mehr können, Wirtschaft und überhaupt Arbeiten sind vollkommen überbewertet, alles wird gut und jeder bekommt sein Grundeinkommen.

Knock, Knock ... you better follow the white rabbit ...

-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9117 Postings, 4926 Tage lumpensammlerZu den Unsicherheiten in den Klimamodellen

 
  
    #924
23.10.17 13:12

In #922 habe ich geschrieben: "Wenn der Autor wüsste, mit wieviel Unsicherheiten und Halbwahrheiten die angeblich sichere wissenschaftliche Prognose über die 3-, 4- und 5-Graderwärmung zugepflastert ist, würde er seine These von der Abkehr vom Kapitalismus sicher nochmal genau überdenken."

Jetzt hat der Stanford Freak Pat Frank seine Arbeit öffentlich gemacht, nachdem alle Veröffentlichungsversuche scheiterten. Interessant ist daran
folgendes:

  1. Er weist nach, dass die Modelle Unsicherheiten haben, die weit über die physikalische Realität der Erde hinausgehen. So summiert sich die Unsicherheit des Wolkeneinflusses alleine auf +/- 22 Grad C auf. (s. Bild rechts)
  2. Die Modelle rechnen nur linear statt logarithmisch und berücksichtigen so gut wie keine natürlichen Schwankungen.
  3. Er hat auch die Reviews der Magazine zu seiner Arbeit inkl. seiner Antworten darauf veröffentlicht, so dass man sich davon überzeugen kann, dass das kein geistig fehlgeleiteter Irrer ist und im Gegenteil man lernt, wie seicht und falsch die Reviews tatsächlich sind. Die Verschwörungstheorie der wissenschaftlichen Wagenburg aus Magazinen und den durch sie bestimmten Reviewern findet hier ein sehr starkes Indiz.

Er hat zum Nachweis eine einfache mathematische Funktion generiert, die nur vom CO2 Forcing abhängt, und konnte damit die hoch-komplizierten Modelle emulieren (Bild links). Man sollte sich auch nicht durch das in der Öffentlichkeit als Unsicherheitsersatz präsentierte Band unterschiedlicher Modelle irreführen lassen (s.a. #904). Das sind keine Unsicherheiten, sondern unterschiedliche Modelle mit unterschiedlichen Parametern. Jedem einzelnen dieser Modelle wohnt aber die Unsicherheit pro Parameter inne, z.B. Wolken +/- 4 W/m². In Wirklichkeit würde sich das Unsicherheitsband aufblasen wie ein Luftballon (s. Bild rechts).

Wer würde noch etwas auf eine Projektion geben, die da lautet: "Im Jahr 2100 werden wir eine globale Durchschnittstemperatur von -7 °C bis +26 °C sehen." Muss man aufgrund dieser Prognose die Welt in Panik versetzen und einen globalen Sozialismus verordnen?


-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
Angehängte Grafik:
propagation-of-gcm-error.jpg (verkleinert auf 54%) vergrößern
propagation-of-gcm-error.jpg

9117 Postings, 4926 Tage lumpensammlerKorrektur

 
  
    #925
23.10.17 14:16

Der letzte Absatz muss lauten: Wer würde noch etwas auf eine Projektion geben, die da lautet: "Im Jahr 2100 werden wir eine globale Durchschnittstemperatur von irgendwo zwischen -2 °C und +42 °C sehen." Muss man aufgrund dieser Prognose die Welt in Panik versetzen und einen globalen Sozialismus verordnen?

-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

11450 Postings, 4115 Tage NurmalsoEnergiewende: Australien zieht Notbremse

 
  
    #926
4
23.10.17 14:32
und schafft die Förderung alternativer Energien ab.
https://derstandard.at/2000066185544/...rneuerbare-Energien-streichen

Die Leute dort haben die Schnauze voll von Blackouts, Lastabwürfen, verlogenem Geschwätz der Energiewendebefürworter und den inzwischen höchsten Energiepreisen der Welt (hier die um die Steuern bereinigten Preise). Südaustralien mit den schlimmsten energieproblemen hat übrigens inzwischen gut 40 % Erneuerbare im Strommmix, Deutschland erst gut 30 %.
https://leadingedgeenergy.com.au/highest-electricity-prices-world/
 
Angehängte Grafik:
australia.png (verkleinert auf 82%) vergrößern
australia.png

11450 Postings, 4115 Tage NurmalsoHier noch die Strompreise inklusive Steuern

 
  
    #927
23.10.17 14:36

11450 Postings, 4115 Tage NurmalsoSo geht's hinter die Bezahlschranke

 
  
    #928
1
23.10.17 14:45
Alle Preise natürlich in australischen Dollarcent.
https://www.google.de/...#imgrc=m4IkCm7o6tA6sM:&spf=1508762519082
 
Angehängte Grafik:
australia_tax.png
australia_tax.png

9117 Postings, 4926 Tage lumpensammlerNoch einmal zu den Unsicherheiten der Modelle

 
  
    #929
24.10.17 00:27
Ich habe mir die Reviews zu Pat Franks Arbeit noch einmal durchgelesen und partiell überprüft. Es ist himmelschreiend, was da behauptet wird. Das beste Beispiel ist der Hauptpunkt der Arbeit, die Unsicherheit beim Forcing durch die Wolken. Pat Frank hat diese mit +/- 4 W/m2 pro Jahr beziffert und sich dabei auf eine Studie von Lauer und Hamilton aus dem Jahr 2013 berufen. Gleich 3 der Reviewer werfen ihm deshalb Unwissenheit vor, weil in der besagten Studie die 4 W/m2 nicht pro Jahr sondern als Durchschnitt über 20 Jahre angegeben wären.

Sieht man in der Lauer & Hamilton Studie nach, steht dort, dass die Abweichungen der Modelle jährliche Werte auf der Basis eines 20 Jahre Trends sind, also exakt das, was Frank sagt. Wie doof, dreist oder korrupt muss man sein, um zu glauben, mit so einer offensichtlichen Lüge durchzukommen? Die Tatsache, dass sie damit durchgekommen sind, belegt die Korruption in dem Betrieb.

Noch einmal in aller Deutlichkeit: Das Forcing durch Co2 beträgt laut AGW Wissenschaft ca. 0,035 W/m2 pro Jahr. Die Ungenauigkeit beim Einfluss der Wolken beträgt +/- 4 W/m2, also das 114-fache! Wer glaubt einem Modell, wo die Unbekannte 114-mal so groß ist wie die zu modellierende Größe?

Hier nochmal Pat Frank live.

-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

11450 Postings, 4115 Tage Nurmalso#929 Mein Computer hat errechnet,

 
  
    #930
2
24.10.17 00:38
dass der IQ meiner Katze die Summe aus den Quotienten der Moderatoren um das Dreikommafünffache  übersteigt. Und ich betone, dass ich mit größter Sorgfalt programmiert habe.  

9117 Postings, 4926 Tage lumpensammlerDas ist vergleichbar

 
  
    #931
1
24.10.17 10:15
mit der Analyse deines Ernährungsberaters, der dir vorrechnet: 1 Scheibe Knäckebrot pro Tag kann dein Körpergewicht um 1 Kilo in 10 Jahren erhöhen. Im Kleingedruckten seiner Analyse steht, dass dein jetziger Kalorieninput über den täglichen Schweinebraten und die tägliche Tafel Schokolade zu 114 kg Mehrgewicht führen kann. Solltest du hingegen ab jetzt die Schokolade weglassen und täglich 10 km joggen gehen, könnte dein Körpergewicht um 114 kg sinken.

Du wiegst aber nur 90 kg.

Die 3 Fragen, die sich dann stellen, sind:

1. Ist dieses Rechenmodell vertrauenswürdig?
2. Ist die Scheibe Knäckebrot wirklich dein Problem?
3. Bezahlst du den Ernährungsberater für diese Analyse?
-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9117 Postings, 4926 Tage lumpensammlerEine Meinung aus Indien

 
  
    #932
25.10.17 21:55

Entnommen von  WUWT

by Vijay Jayaraj

As a citizen of a third-world country, I bring a different perspective about climate change from that held by most people in wealthy countries. While they fret about possible tenth-of-a-degree changes in global average temperature, I think about how a billion of my fellow Indians and I will obtain the food, water, health care, and other things we need that our richer neighbors take for granted.

So we puzzle when we observe climate alarmists on a scaremongering crusade following the recent hurricanes in the Atlantic. They saw hurricanes Harvey, Irma, and Maria as providing another opportunity to blame climate change. Indeed, they tend to hold human-driven climate change guilty for the occurrence of any natural disaster.

But this is common only in the mainstream media. The Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), a leading authority on climate-change science and policy, admits in its assessment reports that there is no significant increase in the frequency of natural disasters.

Climatologists too were quick to point out that hurricane frequency in the past four decades has no increasing trend, contrary to claims by the climate alarmism propagandists.

In addition, anyone who respects data will agree that there were major hurricanes before the climate change narrative even began.

Nevertheless, weirder claims have been made about the negative impact of anthropogenic global warming on the food security of third-world countries.

But the state of the climate in some developing countries like India paints a very contrasting, indeed a promising, picture.

With its large and rapidly growing economy, India plays a key role in the global economy. Climatic effects can have a huge impact on the country?s large agricultural sector and eventually on the lives of a billion people.

Monsoon rains are the lifeline for crops in India. The monsoons have remained stable over the past 15 years and have shown no adverse changes in pattern.

Most recent research shows that monsoon rains in the past 15 years have ended a 50-year dry spell that was prevalent over North-Central India. Since 2002, rainfall has increased by 1.34?mm per decade since 2002.

Strongly sustained by these rains, and buoyed by the inventions in agricultural science and technology, the country?s agricultural production increased dramatically. For example, cereal yield increased 58 percent from 1990 to 2014, rising from 1687 to about 2662 pounds/acre.

The food production index (changes in the production of food crops in a given year relative to a base year) more than doubled, from 69.81 in 1990 to 145.1 in 2014. India?s total food grain production in the year 2015?16 recorded a massive 252.23 million tonnes, marginally higher than the previous year.

This should not surprise anyone who has a remote interest in the state of climate affairs. The global temperature levels showed no significant increase in the past 16 years.

Even the strongest climate alarmists acknowledgedthat the computer models used for prediction failed to reflect observational data, in what scientists call the ?global warming hiatus?.

The models? error can be attributed predominantly to the false assumption that carbon dioxide drives temperatures. Instead, in both long and short terms, temperature changes first, and carbon dioxide follows.

This not only exposes the influence of a bias in climate change sciences but also counterfeits the false imagery of a deteriorating environment.

Weather always holds risks?storms large and small, droughts, floods, heat waves, and cold snaps have been with us throughout human history. But the climate itself has been anything but dangerous over the last 150 years, and the evidence is there for everyone to see from the polar ice caps to the paddy fields of India.

It is impossible to save a planet that is not dying, and it is a disgrace to lead people into false fears concerning climate change.


Vijay Jayaraj (M.Sc., Environmental Science, University of East Anglia, England), Research Associate for Developing Countries for the Cornwall Alliance for the Stewardship of Creation, lives in New Delhi, India.


-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9117 Postings, 4926 Tage lumpensammlerIMF und die Menschen zur Klimagefahr

 
  
    #933
26.10.17 17:26

Lagarde, IMF

The world will be in deep trouble if it fails to tackle climate change and inequality, IMF managing director Christine Lagarde has warned. ?If we don?t address these issues... we will be moving to a dark future? in 50 years, she told a major economic conference in the Saudi capital Riyadh on Tuesday. Lagarde said that ?we will be toasted, roasted and grilled? if the world fails to take ?critical decisions? on climate change. Quelle: Guardian, https://www.theguardian.com/environment/2017/oct/...te-change-warning

Was sagt das globale Grillgut dazu? "Juckt mich nicht die Bohne, hab andere Probleme"



Quelle: UN-Umfrage, http://data.myworld2015.org/


Mich interessiert,

  1. wie sie darauf kommt, dass wir alle gegrillt werden
  2. was das mit globaler Gerechtigkeit zu tun hat
  3. was sie überhaupt dagegen machen will, denn rechnerisch ist die Dekarbonisierung gar nicht möglich und alles andere ist wirkungslos, zumal über 70% der Weltbevölkerung zuerst einmal Energie (und zwar bezahlbare) haben wollen.
-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
Angehängte Grafik:
all_all_all_all_2.jpg (verkleinert auf 48%) vergrößern
all_all_all_all_2.jpg

3555 Postings, 1805 Tage MotzerKlimawandel-Ideologie / Klima-Manipulation

 
  
    #934
1
26.10.17 17:54
Ich hoffe, dass immer mehr Menschen diese Ideologie durchschauen.

Ich halte den durch CO2 verursachten Klimawandel für eine der größten Lügen aller Zeiten. Näheres hierzu findet man in youtube Beiträgen von Prof. Kirstein.

Ich bestreite aber nicht, dass sich das Klima ständig ändert, so wie es das seit Beginn der Erdgeschichte getan hat.

Ich kann mir aber vorstellen, dass die Abholzung der Regenwälder, die Zubetonierung der Landschaft, die  fast permanent am Himmel existierenden Kondensstreifen usw. das Klima beeinflussen.

In diesem Zusammenhang verweise ich auf eine Konferenz über "Geo-Engineering", die kürzlich in Berlin stattgefunden hat. Es wird intensiv an der Wettermanipulation geforscht. Offiziell wird es so dargestellt, dass "nur" darüber diskutiert wird. Viele Anzeichen, wie z.B. die Analyse von Regenwasser, legen den Schluss nahe, dass Geo-Engineerung (auch Climate-Engineering genannt) seit vielen Jahren bittere Realität ist und sich negativ auf Wetter und Biosphäre auswirkt. Den zweiten Link sollte man sich unbedingt anschauen.

http://www.ce-conference.org/
https://youtu.be/oNB4-73ofDw?list=PLwfFtDFZDpwtijqkJiOyc-WJOaGWOfVGG
 

9117 Postings, 4926 Tage lumpensammlerAsche auf mein Haupt

 
  
    #935
1
29.10.17 22:25
In #924 &929 habe ich die Arbeit von Pat Frank zu den Unsicherheiten der Klimamodelle vorgestellt und die Reviewer kritisiert. Das muss ich relativieren. So wie es aussieht, ist Frank (wie ich anfangs auch) einem Irrtum aufgesessen. Dabei geht es um den Fehler der Modelle, den Einfluss der Wolken genau abzubilden. Die Studie dazu ist Lauer & Hamilton, 2013. dort wird von 20 year average of annual means gesprochen. Annual könnte man nun als jährlich, also pro Jahr, betrachten. In diesem Fall müsste der Fehler mit der Zeit wachsen, und zwar soweit, dass er das eigentliche Signal am Ende übersteigt, was in der Darstellung von L&H unmöglich ist. Damit ist klar, dass mit 20 year average of annual means nur der 20 Jahresschnitt von Jahresschnitten gemeint ist. Etwas ungewöhnliche und irreführende Formulierung, aber so ist es nun mal.

Das heißt, die Unsicherheiten bauschen sich nicht so extrem auf wie gezeigt, übersteigen das eigentliche Signlal (Co2 Forcing pro Jahr) aber immer noch um das fast 300-fache, alleine auf die Wolken bezogen. Insgesamt dürfte die Unsicherheit wegen der Ungenauigkiten der zig anderen Einflussgrößen noch größer sein. Am Ende kommt vielleicht eine Vorhersage von 3 Grad +/- 5 Grad heraus, gesetzt den Fall, dass die theoretischen Annahmen stimmen.

Hätte er seinen Fehler eingestanden, wäre seine Arbeit vielleicht auch veröffentlicht worden und er hätte die Modelle fundiert kritisieren können. So steht er etwas gelackmeiert da.  
-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9117 Postings, 4926 Tage lumpensammlerErgänzung

 
  
    #936
30.10.17 21:42
Ich habe das auch mit Pat Frank diskutiert und er ist nach wie vor der Meinung, dass seine Interpretation richtig ist. Meine wäre seiner Meinung nach eine Verwechslung zwischen physikalischem Fehler und statistischer Unsicherheit, also derselbe Fehler, den ihmzufolge seine Reviewer begingen. Seiner Interpretation nach ist das ein Kalibrierfehler, der eindeutig die Zeit im Nenner haben muss.

Ich muss da leider passen. Dazu fehlt mir das statistische Detailwissen sowie die Erfahrung. Messtechnik ist Jahrzehnte her und hatte mich damals schon nicht interessiert. Soll jeder für sich selbst entscheiden.  
-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9117 Postings, 4926 Tage lumpensammlerPassend dazu die Wall of Shame

 
  
    #937
31.10.17 21:51

der falschen Prophezeiungen der Klimaritter, repost von WUWT, sauber belegt.

Eine Witzveranstaltung. Immer wieder umwerfend, mit wie wenig Substanz man wieviele Leute hinter einer Idee scharen kann, wenn nur der Plot gut ist.

Ich konnte leider nur eine Grafik des Posts hier einstellen. Wer die anderen sehen will, dem sei der Link oben auf WUWT nahegelegt. Bei der Grafik habe ich mich für das von den Klimarittern vorgelegte Temperaturszenario entschieden. Hier werden die HadCrut4 Temperaturen der Erdoberfläche im Vergleich zu den Modellrechnungen gezeigt. Das sieht auf den ersten Blick gar nicht so schlecht aus. Aber den größten Teil der Grafik mussten die CMIP5-Modelle nichts prognostizieren, sondern nur die Vergangenheit abbilden, da sie erst in 2006 das Licht der Erde erblickten. Über die zig Stellschrauben war es einfach, im wissenschaftlich geforderten 5-95% Unsicherheitsband zu liegen. Kaum ging es an die Zukunft, versagten sie unverzüglich. Das blieb auch so bis 2015, als kurz vor der Pariser Klimakonferenz die Erdtemperaturen wieder einmal angepasst wurden. Und siehe da, der damals startende El Nino erfuhr eine sagenhafte Beschleunigung, von der sich die Temperaturen bis heute nicht erholt haben, weil die Tagestemperaturen der Meere an die der Nacht angepasst wurden, obwohl man letztere aktuell gar nicht mehr verfolgt. D.h. man kann den Offset einfach beibehalten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Aber selbst mit diesem Griff in die Trickkiste fallen sie aktuell wieder aus dem 95% Band.


Some Failed Climate Predictions

Andy May / 1 day ago October 30, 2017

By Javier

Here, for the first time in public, is Javier?s entire collection of massive, ?consensus? climate science prediction failures. This collection is carefully selected from only academics or high-ranking officials, as reported in the press or scientific journals. Rather than being exhaustive, this is a list of fully referenced arguments that shows that consensus climate science usually gets things wrong, and thus their predictions cannot be trusted.

To qualify for this list, the prediction must have failed. Alternatively, it is also considered a failure when so much of the allowed time has passed that a drastic and improbable change in the rate of change is required for it to be true. Also, we include a prediction when observations are going in the opposite way. Finally, it also qualifies when one thing and the opposite are both predicted.

A novelty is that I also add a part B that includes obvious predictions that consensus climate science did not make. In science you are also wrong if you fail to predict the obvious.

A. Failed predictions

1. Warming rate predictions

1990 IPCC FAR: ?Under the IPCC ?Business as Usual? emissions of greenhouse gases the average rate of increase of global mean temperature during the next century is estimated to be 0.3°C per decade (with an uncertainty range of 0.2°C ? 0.5°C).? See here, page xi.

Reality check: Since 1990 the warming rate has been from 0.12 to 0.19°C per decade depending on the database used, outside the uncertainty range of 1990. CO2 emissions have tracked the ?Business as Usual? scenario. An interesting discussion of the 1990 FAR report warming predictions and an analysis of them through April of 2015 can be seen here. A list of official warming rates from various datasets and for various time spans can be seen here.

2. Temperature predictions

1990 IPCC FAR: ?Under the IPCC ?Business as Usual? emissions of greenhouse gases ? this will result in a likely increase in global mean temperature of about 1°C above the present value by 2025.? See here, page xi.

Reality check: From 1990 to 2017 (first 8 months) the increase in temperatures has been 0.31 to 0.49°C depending on the database used. CO2 emissions have tracked the Business as Usual scenario.

3. Winter predictions

2001 IPCC TAR (AR3) predicts that milder winter temperatures will decrease heavy snowstorms, see here.

2014 Dr. John Holdren, director of the Office of Science and Technology Policy for the Obama administration said: ?a growing body of evidence suggests that the kind of extreme cold being experienced by much of the United States as we speak is a pattern we can expect to see with increasing frequency, as global warming continues.? See here.

Reality check: By predicting both milder winters and colder winters the probability of getting it right increases. Now, to cover all possibilities they simply need to predict no change in winters.

4. Snow predictions

2000 Dr. David Viner, a senior research scientist at the climatic research unit (CRU) of the University of East Anglia, predicts that within a few years winter snowfall will become ?a very rare and exciting event?. ?Children just aren?t going to know what snow is.? See here.

2001 IPCC TAR (AR3) predicts that milder winter temperatures will decrease heavy snowstorms. See here.

2004 Adam Watson, from the Centre for Ecology and Hydrology in Banchory, Aberdeenshire, said the Scottish skiing industry had no more than 20 years left. See here.

Reality check: 2014 had the snowiest Scottish mountains in 69 years. One ski resort?s problem was having some of the lifts buried in snow. See here.

Reality check: Northern Hemisphere snow area shows remarkable little change since 1967. See here. The 2012-2013 winter was the fourth largest winter snow cover extent on record for the Northern Hemisphere. See here.

5. Precipitation predictions

2007 IPCC AR4 predicts that by 2020, between 75 and 250 million of people are projected to be exposed to increased water stress due to climate change. In some countries, yields from rain-fed agriculture could be reduced by up to 50%. See here.

Reality check: Only six years later, IPPC acknowledges that confidence is low for a global-scale observed trend in drought or dryness (lack of rainfall) since the middle of the 20th century, and that AR4 conclusions regarding global increasing trends in drought since the 1970s were probably overstated. See here, page 162.

6. Extreme weather predictions

2010 Dr. Morris Bender, from NOAA, and coauthors predict that ?the U.S. Southeast and the Bahamas will be pounded by more very intense hurricanes in the coming decades due to global warming.? They say the strongest hurricanes may double in frequency. See here.

Reality check: After 40 years of global warming no increase in hurricanes has been detected. NOAA U.S. Landfalling Tropical System index shows no increase, and in fact, a very unusual 11-year drought in strong hurricane US landfalls took place from 2005-2016. See NOAA statistics here.

IPCC AR5 (see here) states ?Current datasets indicate no significant observed trends in global tropical cyclone frequency over the past century ? No robust trends in annual numbers of tropical storms, hurricanes and major hurricanes counts have been identified over the past 100 years in the North Atlantic basin?

?In summary, there continues to be a lack of evidence and thus low confidence regarding the sign of trend in the magnitude and/or frequency of floods on a global scale?

?In summary, there is low confidence in observed trends in small-scale severe weather phenomena such as hail and thunderstorms?

7. Wildfire predictions

2001 IPCC TAR (AR3) said that fire frequency is expected to increase with human-induced climate change, and that several authors suggest that climate change is likely to increase the number of days with severe burning conditions, prolong the fire season, and increase lightning activity, all of which lead to probable increases in fire frequency and areas burned. See here.

2012 Steve Running, a wildfire expert, ecologist and forestry professor at the University of Montana says the fires burning throughout the U.S. offer a window into what we can expect in the future as the climate heats up. See here.

Reality check: The global area of land burned each year declined by 24 percent between 1998 and 2015, according to analysis of satellite data by NASA scientists and their colleagues. Scientists now believe the decrease in forest fires is increasing 7% the amount of CO2 stored by plants. See here.

8. Rotation of the Earth predictions

2007 Dr. Felix Landerer of the Max Planck Institute for Meteorology in Hamburg, Germany, published a study predicting that Global warming will make Earth spin faster. See here.

2015 Dr. Jerry Mitrovica, professor of geophysics at Harvard University finds out that days are getting longer as the Earth spins slower, and blames climate change. See here.

Reality check: Doing one thing and its opposite simultaneously has always been possible for climate change. However, the International Earth Rotation and Reference Systems Service (IERS) informs us that the Earth slowed down from the start of measurements in 1962 to 1972, and sped up between 1972 and 2005. Since 2006 it is slowing down again. It shows the same inconsistency as global warming. See here.

9. Arctic sea ice predictions

2007 Prof. Wieslaw Maslowski from Dept. Oceanography of the US Navy predicted an ice-free Arctic Ocean in summer 2013, and said the prediction was conservative. See here.

2007 NASA climate scientist Jay Zwally predicted that the Arctic Ocean could be nearly ice-free at the end of summer in 2012. See here.

2008 University of Manitoba Prof. David Barber predicted an ice-free North Pole for the first time in history in 2008, see here.

2010 Mark Serreze, director of the NSIDC predicts the Arctic will be ice free in the summer by 2030, see here.

2012 Prof. Peter Wadhams, head of the polar ocean physics group at the University of Cambridge (UK), predicted a collapse of the Arctic ice sheet by 2015-2016, see here.

Reality check: No decrease in September Arctic sea ice extent has been observed since 2007, see here and here.

10. Polar bear predictions

2005 The 40 members of the Polar Bear Specialist Group (PBSG) of the World Conservation Union decided to classify the polar bear as ?vulnerable? based on a predicted 30 percent decline in their worldwide population over the next 35 to 50 years. The principal cause of this decline is stated to be climatic warming and its negative effects on the sea ice habitat. See here.

2017 The US Fish and Wildlife Service releases a report concluding that human-driven global warming is the biggest threat to polar bears and that if action isn?t taken soon the Arctic bears could be in serious risk of extinction. ?It cannot be overstated that the single most important action for the recovery of polar bears is to significantly reduce the present levels of global greenhouse gas emissions.? See here.

2010 Science: Fake polar bear picture chosen to illustrate a letter to Science about scientific integrity on climate change. You just can?t make this stuff up. See here and here.


Reality check: Average September Arctic sea ice extent for the 1996-2005 period was 6.46 million km2. It declined by 26% to 4.77 million km2 for the 2007-2016 period. Despite the sea ice decline the polar bear population increased from a 20,000-25,000 estimate in 2005 to a 22,000-31,000 estimate in 2015. See here.

11. Glacier predictions

2007 IPCC AR4 says there is a very high likelihood that Himalayan glaciers will disappear by the year 2035 and perhaps sooner if the Earth keeps warming at the current rate. See here.

IPCC officials recanted the prediction in 2010 after it was revealed the source was not peer-reviewed. Previously they had criticized the Indian scientist that questioned the prediction and ignored an IPCC author than in 2006 warned the prediction was wrong. See here.

12. Sea level predictions

1981 James Hansen, NASA scientist, predicted a global warming of ?almost unprecedented magnitude? in the next century that might even be sufficient to melt and dislodge the ice cover of West Antarctica, eventually leading to a worldwide rise of 15 to 20 feet in the sea level. See here.

Reality check: Since 1993 (24 years) we have totaled 72 mm (3 inches) of sea level rise instead of the 4 feet that corresponds to one-fourth of a century. The alarming prediction is more than 94% wrong, so far. See here.

A NASA study, published in the Journal of Glaciology in 2015, claims that Antarctic ice mass is increasing. See here. Antarctic sea ice reached a record extent in 2014, see here.

13. Sinking nations predictions

1989 Noel Brown, director of the New York office of the U.N. Environment Program (UNEP) says entire nations could be wiped off the face of the Earth by rising sea levels if the global warming trend is not reversed by the year 2000. As global warming melts polar icecaps, ocean levels will rise by up to three feet, enough to cover the Maldives and other flat island nations. See here.

Reality check: Tide gauges referenced by GPS at 12 locations in the South Pacific reported variable trends between -1 to +3 mm/year for the 1992-2010 period. See here.

The Diego Garcia atoll in the Indian ocean experienced a land area decrease of only 0.92% between 1963 and 2013. See here.

The Funafuti atoll has experienced a 7.3% net island area increase between 1897 and 2013. See here.

14. Food shortage predictions

1994 A study, by Columbia and Oxford Universities researchers, predicted that under CO2 conditions assumed to occur by 2060, food production was expected to decline in developing countries (up to -50% in Pakistan). Even a high level of farm-level adaptation in the agricultural section could not prevent the negative effects. See here.

2008 Stanford researchers predicted a 95% chance that several staple food crops in South Asia and Southern Africa will suffer crop failures and produce food shortages by 2030, due to 1°C warming from the 1980-2000 average. See here.

Reality check: On average, food production in developing countries has been keeping pace with their population growth. Pakistan, with 180 million people, is among the world?s top ten producers of wheat, cotton, sugarcane, mango, dates and kinnow oranges, and holds 13th position in rice production. Pakistan shows impressive and continuously growing amounts of agricultural production, according to FAO. See here.

15. Climate refugee predictions

2005 Janos Bogardi, director of the Institute for Environment and Human Security at the United Nations University in Bonn and the United Nations Environment Program (UNEP) warned that there could be up to 50 million environmental refugees by the end of the decade. See here.

2008 UN Deputy secretary-general Srgjan Kerim, tells the UN General Assembly, that it had been estimated that there would be between 50 million and 200 million environmental migrants by 2010. See here.

2008 UNEP Map showing the areas of origin of the 50 million climate refugees by 2010. See here.


2011 Cristina Tirado, from the Institute of the Environment and Sustainability at UCLA, says 50 million ?environmental refugees? will flood into the global north by 2020, fleeing food shortages sparked by climate change. See here.

Reality check: As of 2017 only one person has claimed climate change refugee status: The world ?first climate change refugee? Ioane Teitiota from Kiribati. His claim was dismissed by a court in New Zealand in 2014. See here.

16. Climate change casualty predictions

1987 Dr. John Holdren, director of the Office of Science and Technology Policy for the Obama administration then a professor at U.C. Berkeley was cited by Paul Ehrlich: ?As University of California physicist John Holdren has said, it is possible that carbon dioxide climate-induced famines could kill as many as a billion people before the year 2020.? See here.

2009 Dr. John Holdren, director of the Office of Science and Technology Policy for the Obama administration, when questioned by Sen. David Vitter admitted that 1 billion people lost by 2020 was still a possibility. See here.

Reality check: There was a 42% reduction in the number of hungry and undernourished people from 1990-1992 to 2012-2014. Currently, the world produces enough food to feed everyone. Per capita food availability for the whole world has increased from 2,220 kcal/person/day in the early 1960?s to 2,790 kcal/person/day in 2006-2008. See here.

17. Time running out predictions

1989 Noel Brown, director of the New York office of the U.N. Environment Program (UNEP) says that within the next 10 years, given the present loads that the atmosphere must bear, we have an opportunity to start the stabilizing process. See here.

2006 NASA scientist James Hansen says the world has a 10-year window of opportunity to take decisive action on global warming and avert catastrophe. See here.

2007 U.N. Scientists say only eight years left to avoid worst effects See here.


B. Failure to predict

1. A greener planet

1992 The CO2 fertilization effect was well known, and experiments since at least 1988 showed that farm yields increased significantly. This was an easy prediction to make, yet it was ignored. See here.

In 2007 the IPCC was still downplaying the importance of the effect: ?Since saturation of CO2 stimulation due to nutrient or other limitations is common, it is not yet clear how strong the CO2 fertilization effect actually is.? See here.

However recent satellite image analysis of changes in the leaf area index since 1982 have demonstrated a very strong greening over 25-50% of the Earth. CO2 fertilization is responsible for most of the greening, with the increase in temperatures also contributing. See here.

2. Increase in forest biomass

2006: For four of the past five decades global forest dynamics were thought to be primarily driven by deforestation. It was only in the last decade when it was noticed that a great majority of reports were contradicting that assumption. ?Of the 49 papers reporting forest production levels we reviewed, 37 showed a positive growth trend.? The authors also write ?climatic changes seemed to have a generally positive impact on forest productivity? when sufficient water is available. See here.

2010: The observed forest biomass increase was found to greatly exceed natural recovery, and was attributed to climate change, through changes in temperature and CO2. See here.

2015: Satellite passive microwave observations demonstrate that the trend is global and is accompanied by a recent decrease in tropical deforestation. See here.

3. Carbon sinks increases

1992: In the late 80?s a ?missing sink? was discovered in the carbon budget accounting, and was discussed through the 90?s. The possibility that Earth?s oceans and terrestrial ecosystems could respond to the increase in CO2 by absorbing more CO2 had not occurred to climate scientists, and when it occurred to them they mistakenly thought that deforestation would be a higher factor. See here.

4. Slowdown in warming

2006: Professor Robert Carter, a geologist and paleoclimatologist at James Cook University, Queensland, was one of the first to report the unexpected slowdown in warming that took place between 1998 and 2014. See here.

The scientific climate community essentially ignored the issue until 2013 and have recently become split on its reality, with a small group negating it even took place. Nobody in the scientific community is even considering the possibility that the ?Pause? might not have ended and was only temporarily interrupted by the 2015-16 big El Niño.

Conclusions

There is only one possible conclusion regarding the reliability of climate predictions. Outspoken catastrophic-minded climate scientists and high-ranking officials don?t have a clue about future climate and its consequences, and are inventing catastrophic predictions for their own interest. Government policies should not be based on their future predictions.

Another conclusion is that studies and opinions about future climate are heavily biased towards negative outcomes that fail to materialize, while ignoring positive outcomes that are materializing.

This post was edited a little by Andy May, who believes the only safe prediction is that the predictions of ?consensus scientists? will continue to be wrong.


-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
Angehängte Grafik:
wallofshame.jpg (verkleinert auf 64%) vergrößern
wallofshame.jpg

9117 Postings, 4926 Tage lumpensammlerA Must Read

 
  
    #938
1
12.11.17 21:23
des berühmten, amerikanischen Mathematikers und Physikers, Freeman Dyson.

...
My second heresy is also concerned with climate change. It is about the mystery of the wet Sahara. This is a mystery that has always fascinated me. At many places in the Sahara desert that are now dry and unpopulated, we find rock-paintings showing people with herds of animals. The paintings are abundant, and some of them are of high artistic quality, comparable with the more famous cave-paintings in France and Spain. The Sahara paintings are more recent than the cave-paintings. They come in a variety of styles and were probably painted over a period of several thousand years. The latest of them show Egyptian influences and may be contemporaneous with early Egyptian tomb paintings. Henri Lhote?s book, ?The Search for the Tassili Frescoes?, [Lhote, 1958], is illustrated with reproductions of fifty of the paintings. The best of the herd paintings date from roughly six thousand years ago. They are strong evidence that the Sahara at that time was wet. There was enough rain to support herds of cows and giraffes, which must have grazed on grass and trees. There were also some hippopotamuses and elephants. The Sahara then must have been like the Serengeti today.

At the same time, roughly six thousand years ago, there were deciduous forests in Northern Europe where the trees are now conifers, proving that the climate in the far north was milder than it is today. There were also trees standing in mountain valleys in Switzerland that are now filled with famous glaciers. The glaciers that are now shrinking were much smaller six thousand years ago than they are today. Six thousand years ago seems to have been the warmest and wettest period of the interglacial era that began twelve thousand years ago when the last Ice Age ended. I would like to ask two questions. First, if the increase of carbon dioxide in the atmosphere is allowed to continue, shall we arrive at a climate similar to the climate of six thousand years ago when the Sahara was wet? Second, if we could choose between the climate of today with a dry Sahara and the climate of six thousand years ago with a wet Sahara, should we prefer the climate of today? My second heresy answers yes to the first question and no to the second. It says that the warm climate of six thousand years ago with the wet Sahara is to be preferred, and that increasing carbon dioxide in the atmosphere may help to bring it back. I am not saying that this heresy is true. I am only saying that it will not do us any harm to think about it.

The biosphere is the most complicated of all the things we humans have to deal with. The science of planetary ecology is still young and undeveloped. It is not surprising that honest and well-informed experts can disagree about facts. But beyond the disagreement about facts, there is another deeper disagreement about values. The disagreement about values may be described in an over-simplified way as a disagreement between naturalists and humanists. Naturalists believe that nature knows best. For them the highest value is to respect the natural order of things. Any gross human disruption of the natural environment is evil. Excessive burning of fossil fuels is evil. Changing nature?s desert, either the Sahara desert or the ocean desert, into a managed ecosystem where giraffes or tunafish may flourish, is likewise evil. Nature knows best, and anything we do to improve upon Nature will only bring trouble.

The humanist ethic begins with the belief that humans are an essential part of nature. Through human minds the biosphere has acquired the capacity to steer its own evolution, and now we are in charge. Humans have the right and the duty to reconstruct nature so that humans and biosphere can both survive and prosper. For humanists, the highest value is harmonious coexistence between humans and nature. The greatest evils are poverty, underdevelopment, unemployment, disease and hunger, all the conditions that deprive people of opportunities and limit their freedoms. The humanist ethic accepts an increase of carbon dioxide in the atmosphere as a small price to pay, if world-wide industrial development can alleviate the miseries of the poorer half of humanity. The humanist ethic accepts our responsibility to guide the evolution of the planet.

The sharpest conflict between naturalist and humanist ethics arises in the regulation of genetic engineering. The naturalist ethic condemns genetically modified food-crops and all other genetic engineering projects that might upset the natural ecology. The humanist ethic looks forward to a time not far distant, when genetically engineered food-crops and energy-crops will bring wealth to poor people in tropical countries, and incidentally give us tools to control the growth of carbon dioxide in the atmosphere. Here I must confess my own bias. Since I was born and brought up in England, I spent my formative years in a land with great beauty and a rich ecology which is almost entirely man-made. The natural ecology of England was uninterrupted and rather boring forest. Humans replaced the forest with an artificial landscape of grassland and moorland, fields and farms, with a much richer variety of plant and animal species. Quite recently, only about a thousand years ago, we introduced rabbits, a non-native species which had a profound effect on the ecology. Rabbits opened glades in the forest where flowering plants now flourish. There is no wilderness in England, and yet there is plenty of room for wild-flowers and birds and butterflies as well as a high density of humans. Perhaps that is why I am a humanist.
...

Der ganze Beitrag befindet sich hier (eine unglaubliche Sammlung von Gedanken großer Denker)
https://www.edge.org/documents/archive/edge219.html#dysonf

Das Motto von edge und seiner Third Culture:

?To arrive at the edge of the world's knowledge, seek out the most complex and sophisticated minds, put them in a room together, and have them ask each other the questions they are asking themselves.

The third culture consists of those scientists and other thinkers in the empirical world who, through their work and expository writing, are taking the place of the traditional intellectual in rendering visible the deeper meanings of our lives, redefining who and what we are.?

-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9117 Postings, 4926 Tage lumpensammlerGerade läuft Plasbergs Propaganda-Talk zum Auto

 
  
    #939
1
13.11.17 22:16
Wie in allen medialen Beiträgen wird hier das Auto vollkommen faktenfrei verteufelt. Die immer wiederkehrende Leier vom rückständigen, weil nicht elektroaffinen, deutschen Automobilbau und den betrügerischen Herstellern scheint immer noch zu laufen.

Dem propagandafreudigen Plasberg geht einfach nicht in die Birne, dass der Betrug durch VW in den USA und die überwiegend rechtmäßige Situation in Deutschland zwei vollkommen unterschiedliche Paar Stiefel sind. Dass ihm das nicht gelingt, liegt entweder an der Weigerung, sich mit den rechtlichen und technischen Fakten auseinanderzusetzen, oder an seinem begrenzten intellektuellen Verständnis der Sachlage. Letzteres wäre noch irgendwie zu entschuldigen, wobei man sich dann zurecht fragen sollte, was der gute Mann ohne die intellektuelle Grund-Qualifikation zur kritischen Auseinandersetzung mit einer komplexen Materie in seiner Position zu suchen hat. Der erst Fall ist aber noch viel dramatischer. Sollte er diese Qualifikation haben, wovon ich ausgehe, und sie bewusst oder unbewusst nicht einsetzen, um eine politische Note zu setzen, ist seine Absetzung noch viel dringender zu fordern.

Im konkreten Fall spielt er ein Video ein, in dem man sieht, wie über die Jahre die Partikelbelastung in Deutschland sinkt. Der kleiner werdenden Partikelrußwolke stellt man dann aber eine bedrohlich wachsende Stickoxidwolke gegenüber und Plasberg behauptet steif und fest, dass die Stickoxidbelastung bei uns gewachsen wäre. Implizit wäre der Betrug durch die Automobilindustrie daran Schuld. In dasselbe Horn stößt auch der grüne Umweltminister Niedersachsens. Das ist natürlich eine maßlose Lüge und Frechheit. Die Wahrheit, auf die der Diskussionsteilnehmer vom VDA, Wissmann, später auch richtig aber wenig publikumswirksam hinweist, ist, dass die Belastungen seit Jahrzehnten trotz steigenden Verkehrs zurückgehen.

Es erinnert mich daran, endlich mein NOx Märchen zu erzählen.

Unabhängig davon, was die Umweltsage sind. Die Realität sieht momentan so aus, dass die Hersteller einen Boom erleben, der sich gewaschen hat. Im zweiten Halbjahr haben die Aufträge um 10-15% zugenommen. SUVs laufen wie geschnitten Brot. Auch Medien und Politik eine noch so groteske Verzerrung der Realität transportieren, die Kunden geben einen Dreck drauf und bestellen sich lieber ein paar PS und ein paar kg mehr. Ein zweiter Trend betrifft vor allem die französischen Hersteller, die in Iran und anderen Ländern fröhliche Urständ' mit alten Euro 3 und Euro 4-Schinken feiern. Wen interessiert das Fahrverbot für Diesel in Deutschland mit 200 mg/km NOx Emissionen, wenn im Rest der Welt 1.000 mg/km rausgepustet werden, ohne dass jemand tot umkippt?

Fazit: Politik und Medien sind in ihren ideologischen Käfigen gefangen. Die Realität läuft davon unberührt in einer ganz anderen Dimension ab. Irgendwann wacht man auf und fragt sich, wozu man sich diese surreale Show überhaupt noch antut und v.a. für was sie gut sein soll.
-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
Angehängte Grafik:
uba-luftqualit__t-nox-zeitreihe.jpg (verkleinert auf 48%) vergrößern
uba-luftqualit__t-nox-zeitreihe.jpg

714 Postings, 533 Tage MammonslaveImmerhin war Plasberg ehrlich genug

 
  
    #940
1
14.11.17 09:56
...um zuzugeben, das er selbst auch einen BMW X5 fährt.

Das Image und auch die Zulassungszahlen der Dieselfahrzeuge haben unter der aktuellen Debatte schon ziemlich gelitten. Keine Privatperson in meinem Umfeld würde derzeit einen Diesel kaufen und auch bei den Firmenzulassungen denken schon viele Flottenmanager darüber nach zumindest bei den PKW zum Benziner zu wechseln.  

9117 Postings, 4926 Tage lumpensammler@Mammonslave

 
  
    #941
1
14.11.17 15:44
Yepp, der Diesel hat Marktanteile verloren durch die grüne Propaganda, aber der Verlust wirkt sich in absoluten Zahlen gar nicht so stark aus, da der Gesamtmarkt saftig gewachsen ist. Cool find ich ja, dass man hierzulande denkt, man sei der Nabel der Welt und jede noch so kleine Änderung hier würde die Welt oder auch nur eine Maus in Buxtehude retten. Einmal ganz davon abgesehen, dass all die grünen Effekte bisher kontraproduktiv waren, blendet man vollkommen aus, dass die 80 Millionen Deutschen ein Fliegenschiss auf der (zukünftigen) Land- und Energiekarte der Welt sind. Und dieser Rest of World gibt noch weniger auf unsere falschen Dogmen als Otto Normalverbraucher im VW Showroom in Hinterdupfing.

Kleiner Tipp an deine Bekannten: Nutzt die Gelegenheit. Jetzt und viell. die nächsten Jahre sind goldene Jahre für Dieselkäufer. Besser man greift noch zu, bevor die Umweltinquisition ein Absperrband dranhängt oder bevor deren Schwindel auffliegt und die Diesel wieder zum offiziellen Liebling erkoren werden. Es gibt kein besseres Auto, nur aus politischen Motiven vollkommen unterbewertet momentan. Der einzige Haken: Durch die verbaute Umwelttechnologie nicht mehr so dauerhaltbar wie früher.
-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9117 Postings, 4926 Tage lumpensammlerEnergiewende - Schein & Sein

 
  
    #942
15.11.17 16:19
95% der Menschen in Deutschland unterstützen angeblich den Ausbau der erneuerbaren Energien laut Emnid-Umfrage im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien. Nur 4 % halten das für weniger oder gar nicht wichtig.

https://www.unendlich-viel-energie.de/akzeptanzumfrage2017

Angesichts der desaströsen Bilanz der Energiewende
- Strompreise um 50% gestiegen
- CO2 Emissionen seit 8 Jahren flat,
- 200% der benötigten Nennleistung installiert
- den größten Part der Basislast übernimmt der "dreckigste" Träger = Braunkohle
und der schon totalitär anmutenden Zustimmungsrate muss man daraus schließen:

A: Die Umfrage ist getürkt oder
B: Die Leute kennen die Bilanz nicht und denken tatsächlich, dass das alles super-toll ist.
C: Die Leute sind einfach doof und glauben, der Strom kommt aus der Steckdose

Ich vermute eine Mischung aus allen drei Ursachen. Würde man konsequenterweise die Braunkohle durch Gaskraftwerke ersetzen, würden die Strompreise noch einmal um einige Cent nach oben gehen. Der CO2 Effekt dürfte den der EE aber locker in den Schatten stellen, d.h. die EEG-Umlage und einen Teil des höheren Netzentgelts könnte man wieder sparen. Ersetzte man dann noch die Steinkohle durch Kernenergie, bräuchte man gar keine EE mehr und man wäre umwelttechnisch in einem Bereich, den man mit den EE realistisch nie erreichen wird.
-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
Angehängte Grafik:
energiewende-glaube-wahrheit.jpg (verkleinert auf 36%) vergrößern
energiewende-glaube-wahrheit.jpg

9117 Postings, 4926 Tage lumpensammlerEs kommt noch besser

 
  
    #943
2
15.11.17 21:02

Seit 2008 fällt unser Stromverbrauch, siehe Bild. Seitdem hat man sage und schreibe 70 GW an Wind- und Solarleistung zusätzlich in die Landschaft gestellt, ohne unterm Strich irgendeinen Erfolg zu erzielen. Die Gesamtkosten dürften sich auf weit über 100 Milliarden Euro belaufen mit dem einzigen Effekt, dass jetzt viele suventionierte Dächer blau glänzen, 30.000 Windräder die Landschaft zieren und das Netz vorm Herzinfarkt steht  

Der geneigte Weltenretter denkt natürlich keine Sekunde an die notwendige Besinnung und fordert forsch: Wenn hundert Prozent nichts bringen, probieren wirs eben mit 1.000 Prozent. Die Überzeugung, trotz physikalischer Widersprüche und gegensätzlicher Empirie richtig zu liegen, nennt man Verblendung. 

In eine ähnliche Kategorie fällt der hier bereits vorgestellte Gehirnakrobat, Mark Jacobson, der den USA rechnerisch eine finanzierbare, 100% ige EE Versorgung bescheinigt hatte und anschließend die Wissenschaftler verklagte, die ihm einen Fehler nachgewiesen hatten. Mit dem Urheber des Klimahypes, Michael Mann, der die Kritiker seines falschen Hockeysticks ebenso gerne verklagt, obwohl er der Trickserei bereits überführt wurde, hat Jacobson natürlich ein leuchtendes Vorbild.

Dummheit und Dreistigkeit haben einen Namen, und der lautet Energiewende. 

-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
Angehängte Grafik:
272b48b9-76a0-46cc-8eb7-23589fef7cd8.jpeg (verkleinert auf 46%) vergrößern
272b48b9-76a0-46cc-8eb7-23589fef7cd8.jpeg

3555 Postings, 1805 Tage Motzerdie Lüge vom "Klimawandel"

 
  
    #944
1
15.11.17 22:50
Dass sich das Klima seit Entstehung der Erde laufend ändert, wird von niemandem bestritten.

Dass CO2 die Ursache der aktuellen Klimaerwärmung ist, ist nicht nur unbewiesen, es ist schlichtweg falsch.

Ich kann physikalisch interessierten Menschen nur folgenden Vortrag von Dr. Tscheuschner empfehlen:

https://www.youtube.com/watch?v=RpffLWGSY7Q  

9117 Postings, 4926 Tage lumpensammlerMeeresspiegelanstieg

 
  
    #945
18.11.17 22:00
Eines der großen Horrornarrative ist zweifellos der drohende Anstieg des Meeresspiegels. Damit lässt sich formidabel argumentieren. Wenn ganze Städte und Landstriche im Meer versinken, fürchtet auch der unbedarfte Joe Sixpack um seinen trockenen Sessel.

Das Problem ist, den Anstieg den anthropogenen Emissionen zuzuordnen, fällt nicht nur von den Messdaten her schwer, es entbehrt auch thermodynamischer Logik. Zum Einen steigt der Meeresspiegel schon seit mehr als 200 Jahren, also zu 75% in einer Zeit, in der die Co2 Emissionen aufgrund ihrer Höhe gar keinen Effekt haben konnten. Zum anderen wedelte das Schwänzchen der um 1 Grad erwärmten Atmosphäre (Luft) thermodynamisch (Dichte, spezif. Wärmekapazität) mit dem Elefanten (Wasser). Strahlungsmäßig kann man dem Elefanten auch nur kurzwellig beikommen. Und dann hat dieses träge Tier auch noch die unangenehme Eigenschaft, Erwärmung durch Verdampfung abzubauen.

Aber ganz abgesehen von der Physik und der Empirie hat die Erpressung von Zwangsmaßnahmen mit der Angst vorm Ersaufen auch logische Haken von interstellaren Dimensionen.

Der kontinuierliche Schildkröten-Anstieg von 1-4 mm/Jahr stellt die nächsten 100 Jahre ja keine wirkliche Bedrohung dar. Womit die Angst geschürt wird, ist der überdimensionale Beitrag, den die Eisschilde der Antarktis (55 m) bzw. Grönlands (7m) leisten könnten. Aber auch das muss man relativieren, denn das würde Jahrtausende in Anspruch nehmen. Selbst wenn man da noch was oben drauf packt und den worst case annimmt, 100 m pro 1000 Jahre, hätte man 10 Jahre Zeit, seine Habseligkeiten zu packen, bevor es im Strandhaus nass wird. Nein, der worst case der Katastrophen wäre der schnelle Kollaps des westantarktischen Eisschildes. Der sollte den Klimarittern zufolge innerhalb von 100 Jahren möglich sein. Übertreiben wir hypothetisch auch da und behaupten, das Ding kollabiert in 10 Jahren. Dann kommen noch einmal 5 m Anstieg obendrauf und wir landen bei vollkommen unrealistischen 6 m in 10 Jahren.

Wir nehmen also das worst case Szenario der Alarmisten, überhöhen es dramatisch, um überhaupt eine Katastrophe zu konstruieren und behaupten losgelöst von der Realität, all das ginge aufs Konto des bösen Co2. Jetzt schauen wir, was die Antwort der Klimaritter wäre. Dekarbonisierung, also die komplette Entsagung vom Co2, nicht nur bei der Stromproduktion sondern auch bei Prozesswärme, Heizung und Verkehr, und das ganze global und ohne Kernkraft bitte! Das bedeutete die Installation von ca. 100 Millionen Windrädern, Abermillionen von Quadratkilometern an Solarmodulen, einen dramatischen Netzausbau und Abermillionen Tonnen von Batteriespeichern. Von den Dämmen für Wasserkraftwerke und Pumpspeicherwerke gar nicht zu sprechen. Alleine die Unmengen an Zement, Kupfer, Stahl, Lithium und Cobalt würden die Ressourcen bzw. Förderkapazitäten heillos überfordern. Der Planet hätte danach ein anderes Gesicht. Aber viel interessanter ist hier die Frage: wie lange würde das dauern? Die 95 GW Wind und Solar in D haben ca. 15 Jahre gebraucht. Mit viel Druck und Glück bekäme man wahrscheinlich das notwendige 20-fache im Idealfall bis 2050 hin.

Das heißt aber noch nicht, dass ab da schon merklich das Co2 fällt, zumindest nach Klimaritterlesart, denn der Kohlenstoffgeselle braucht angeblich 100 Jahre, um aus der Atmosphäre zu verschwinden. Ab 2050 würden also gerade einmal unsere Emissionen von 1950 wieder vom Himmel fallen. Damals war aber praktisch nichts. Merklich los gings erst in den 80ern mit dem Chinaturbo ab 2000. D.h. Vor 2080 bzw. 2100 ist hier nicht mit einem nennenswerten Temperatureffekt zu rechnen. Es dürften dann weitere 50-100 Jahre vergehen, bis wieder präindustrielle Zeiten anbrechen. Wie gesagt, alles nach AGW Logik.

Und das heißt, dass wir einem Problem, das angeblich jetzt schon begonnen hat und das, wenn es katastrophale Ausmaße annehmen sollte, in 1 oder 2 Jahren gelöst werden muss, mit einer Lösung beikommen wollen, die in Jahrhundertzeiträumen wirkt. Selbst wenn man meine katastophale Beschleunigung wegließe und das westantarkt. Eisschild in 100 statt 10 Jahren kollabierte, käme die ideale, übereilte, globale und totale Energiewende gerade zum Wirken, wenn das Ding längst gelaufen wäre. Viel Rauch um nichts also.

Wie sieht es mit der Umverteilung und Adaption aus? Momentan sollten die Staaten den Green Climate Funds mit Milliarden füttern, um den Ärmsten bereits jetzt in Sachen Adaption an den fiesen Klimawandel unter die Arme zu greifen. Leider findet man nicht ausreichend Projekte. Die Inselstaaten im Pazifik schütteln sicher gerne helfende Hände. Aber was soll man konkret machen? Solarzellen helfen den Insulanern wenig gegen Überschwemmung und leisten einen zu geringen Beitrag. Die Atolle, auf denen sie sitzen, wachsen automatisch mit dem Meeresspiegel. Bliebe noch ein Damm oder die Evakuierung. Dann mal los! Erzählen wir den Leuten, dass sie das Meer verschlingen wird, wenn sie nicht sofort abhauen oder einen 10m Damm um die Insel bauen. Bei den Alternativen nimmt es wenig Wunder, dass außer einer Fahrzeugflotte für die lokale Verwaltung wenig von den Klimamillionen vor Ort ankommt. Der GCF ist wahrscheinlich ausreichend mit dem Zählen der Kohle beschäftigt. Zum Glück hat Obama als letzte Amtshandlubg nochmal 500 Millionen überwiesen, sonst wären sie jetzt komplett beschäftigungslos.

Gerade fand COP23, also die 23. Klimakonferenz statt. Die fiktiven Katastrophen wurden, wie bei jeder Konferenz noch einmal dramatischer und der Aufruf zum Handeln noch nachdrücklicher. Ich frage mich, wieso man dort nicht ganz einfach machbare politische Lösungen beschließt, statt einer sinnlosen, globalen Ökodiktatur das Wort zu reden. Eine solche Maßnahme wäre z. B. die Verpflichtung der Industrienationen im Falle einer Meeresspiegelkatastrophe betroffene Inselstaaten konkret zu retten. D.h. man finanziert und organisiert die Evakuierung und nimmt die Leute bei sich auf. Wer, wen wie rettet, kann alles festgelegt werden. Das wäre eine konkrete Zusage und man könnte sie leicht planen. Stattdessen ergeht man sich in Wehklagen, Jammern, theoretischen Modellen, Katastrophenübertrumpfung, Umverteilungsdiskussionen und unrealistischen sowie sinnlosen Energiestrategien.



-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
Angehängte Grafik:
943c465f-10f0-4c2d-9a32-11470a974212.jpeg (verkleinert auf 78%) vergrößern
943c465f-10f0-4c2d-9a32-11470a974212.jpeg

9117 Postings, 4926 Tage lumpensammlerZum Thema sealevel rise

 
  
    #946
18.11.17 22:03
folgender Link zu einer Präsentation von Judith Curry, der auch das Bild oben entnommen wurde.

https://curryja.files.wordpress.com/2017/11/sea-level-ins.pdf
-----------
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
36 | 37 | 38 | 38  Weiter  
   Antwort einfügen - nach oben