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Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

Seite 1 von 64
neuester Beitrag: 23.05.18 13:16
eröffnet am: 01.05.16 00:56 von: lumpensamm. Anzahl Beiträge: 1594
neuester Beitrag: 23.05.18 13:16 von: Rinjani Leser gesamt: 188830
davon Heute: 692
bewertet mit 23 Sternen

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9452 Postings, 5107 Tage lumpensammlerDie Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

 
  
    #1
23
01.05.16 00:56
Ich habe lange damit gerungen, dem Thema ein weiteres Forum zu geben. Einmal, weil ein Skeptiker oder Kritiker der ganzen Klimahysterie für gewöhnlich als Verschwörungstheoretiker abgestempelt oder gleich in eine rechte, wenn nicht noch dubiosere Ecke gestellt wird. Aber auch, weil das Thema in allen Foren und Facetten schon ausführlich diskutiert wird und ein Zugewinn an Erkenntnissen fast nicht mehr möglich ist.

Was mich letztendlich doch dazu bewegt hat, ist erstens die steigende Unverfrorenheit der AGW (Anthropogenous Global Warming) Protagonisten in dieser Debatte gerade in den letzten Jahren. Und es ist die kritiklose Akzeptanz der kontraproduktiven Maßnahmen, die auf Basis dieser Propaganda getroffen werden. Wie Lämmer werden wir hier zur Schlachtbank geführt und keiner murrt, weil keiner merkt, was wirklich geschieht: Der größte antidemokratische und antikapitalistische Coup seit der Nachkriegsordnung.

Für die Mehrheit dürfte das schwer vorstellbar sein, zumal alle Medien und alle politischen Parteien, und das sogar fast weltweit unisono meinen, dass die CO2 Emissionen unser Klima in einer für uns gefährlichen Art und Weise beeinflussen. Garniert wird diese Einstimmigkeit von einem breiten wissenschaftlichen Konsens (97% der Klimawissenschaftler bestätigen das).

Deshalb kann nur ein Narr sein, der hier dagegen hält. Nun ja, ich bin so ein Narr. Ich kann mittlerweile sogar verstehen, wie man mit dieser spin story so weit kommen kann. Wenn in unseren Schulen offiziell der Al Gore Film "Eine unbequeme Wahrheit", der mehr Lügen als Wahrheiten enthält (das IPCC selbst hat mit der bestätigten Unnachweisbarkeit der Zunahme von Extremwetterereignissen die meisten Hauptthesen des Films widerlegt), gezeigt werden darf, dann wird man quasi immunisiert gegen die AGW-Kritik. Wenn fast alle globalen Temperaturrohdaten geheim in den Händen der AGW Protagonisten (Nasa GISS - Hanssen bzw. Hadcrut - Phil Jones) sind, denen aber von den Medien uneingeschränktes Vertrauen entgegengebracht wird, obwohl die daraus errechneten historischen Temperaturen sich mit schöner Regelmäßigkeit und haarsträubenden Begründungen auf wundersame Weise nachträglich hin zu mehr Erwärmung ändern, dann ist es auch kein Wunder, dass wir glauben, die Erde könnte durch unser CO2 verglühen, wo doch schon vor Jahrmillionen das Zigfache an CO2 Konzentrationen herrschten, ohne dass genau das geschah, was wir jetzt erwarten. Also Hut ab! Es hat geklappt. Alle sind eingelullt und es wird bereits kräftig an der politischen Umsetzung gearbeitet.

Die wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen sind eigentlich leicht absehbar. Aber es stört offensichtlich niemanden, dass Kritiker der AGW Thesen mittlerweile nicht mehr nur beruflich sondern auch rechtlich belangt werden (Roger Pielke Jr. https://theclimatefix.wordpress.com/ oder Lennart Benngston http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/...-gwpf-aus-a-969382.html). Es stört auch niemanden, dass wir eine Energiepolitik aufsetzen, die uns erstens abhängig vom Ausland macht, mit der wir zweitens den zukünftigen Bedarf gar nicht mehr decken können und die drittens die Energiepreise steigen lassen wird, so dass große Teile der Bevölkerung deutliche Einschränkungen werden hinnehmen müssen. Und zu allerletzt stört es jemanden, dass selbst, wenn alles so wäre wie behauptet, gar keine Lösung zu dem Problem existiert. Denn wir erzeugen derzeit (und das schon trotz aller jüngsten Maßnahmen seit 20 Jahren konstant!) 13% der globalen Energie nicht fossil. Bis zum Jahr 2050 müsste dieser Wert bis auf 80% steigen, wenn wir die befürchtete Klimakatastrophe vermeiden wollten. Der Glaube macht sicher selig. Das Beste daran ist jedoch, dass auch den AGWlern dieses Dilemma bewusst ist und im Kleingedruckten ganz unverblümt von der notwendigen Transformation der Gesellschaft und Wirtschaft gesprochen wird. Also zurück in die Steinzeit!

SChließlich und gleichzeitig als Einstieg in den Zweifel will ich nur mal die globalen CO2 Emissionen direkt den vom IPCC (Basis = Hadcrut bzw. GISS) veröffentlichten globalen Temperaturen gegenüberstellen. Die einzelnen Phasen, in denen CO2 und Temperatur gleich- bzw. gegenläufig waren, habe ich farblich gekennzeichnet.

More to follow.
 
Angehängte Grafik:
co2_emissions_(2).jpg (verkleinert auf 53%) vergrößern
co2_emissions_(2).jpg
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1568 Postings ausgeblendet.

13043 Postings, 5310 Tage inmotionIdeologen vs Realität

 
  
    #1570
3
14.05.18 10:12
https://www.achgut.com/artikel/...ntagfahrer_die_rache_der_ingenieure

Wer rettete die Wale? Greenpeace? Nein, Rockefeller!

Merke: Technische Lösungen für gesellschaftliche Aufgabenstellungen kommen meist früher, als es die Ideologen gebrauchen können. Wer rettete die Wale? Greenpeace? Nein, das war Rockefeller, der mit der Technik der Erdölförderung die Nutzung der fast ausgerotteten Meeressäuger als Rohstoffquelle überflüssig machte. Wer rettete den Wald in Mitteleuropa? Der BUND? Nein, das war die Erfindung der Dampfmaschine, der die Förderung von Kohle aus großen Tiefen möglich machte. Die Waldzerstörung und die Übernutzung der Landschaft hatten in Mitteleuropa vor 200 Jahren jedes vernünftige Maß überschritten. Eine völlige Verkarstung Englands, das vor 200 Jahren schon nahezu entwaldet war, konnte so gerade noch abgewendet werden. Auch die Waldfläche Deutschlands verdoppelte sich im 19. Jahrhundert.

Ein den meisten bekanntes Beispiel ist die Warnung des Club of Rome von 1973 vor dem Ende des Erdöls, das man auf das Jahr 2000 terminierte. Die Ideologen hätten gerne sofort mit der Ausgabe von Rationierungs-Gutscheinen begonnen. Aber die Ingenieure versauten Ihnen das Geschäft, weil sie immer bessere Fördermethoden entwickelten und immer mehr Ölvorräte entdeckten. Und so wird das auch weitergehen, vorausgesetzt, man lässt die Ingenieure machen.

Kein Wunder, dass man mit allen Mitteln daran arbeitet, sie abzuschaffen. Ohne Not haben Politiker das bildungsmäßiges Alleinstellungsmerkmal, das weltweit hochangesehene deutsche Ingenieurs-Diplom der Unis und Fachhochschulen, zu Lasten eines Bachelor und Master Studiengangs aufgegeben.
....................................
Das kleine Beispiel veranschaulicht auch, warum Ingenieure und Techniker so selten in Talkshows anzutreffen sind. Da geht es immer nur um halb voll oder halb leer, um plus oder minus, um gut oder schlecht. Mehr als die ritualisierte Auseinandersetzung um das Grundsätzliche glaubt man dort dem Publikum nicht zumuten zu können. Ingenieure sind für solche Hahnenkämpfe denkbar ungeeignet, da sie ja stets nach einer Lösung suchen. Deshalb sind sie der natürliche Feind des Ideologen, der ja ganz im Gegenteil ein möglichst großes Problem braucht. Lösungen sind für den Ideologen im übrigen nur als Verwirklichung gesellschaftlicher Visionen denkbar.  

24527 Postings, 6226 Tage Tony Ford#1570

 
  
    #1571
14.05.18 13:40
Denkste ein Rockefeller hat nach Öl bohren lassen um Wale, etc. zu retten?
Denkste man hat die Dampfmaschine erfunden um den Walt zu retten?

Nein, natürlich nicht, Niemand denkt dabei an irgendwelche Wale oder Wälder, sondern wird es gemacht weil es lukrativ ist.

Wenn es lukrativ ist, Wale zu töten, dann wird es auch getan.
Wenn es lukrativ ist Elfenbein zu vermarkten, dann wird es auch getan.
Wenn es lukrativ ist in der Antarktis oder Arktis nach Öl zu bohren, dann wird es auch gemacht und interessiert es BP & Co. einen Scheißdreck ob da irgendwelche Wale, etc. vertrieben werden oder gar aussterben.

Letztendlich ist es sehr wohl Organisationen wie BUND oder auch Greenpeace zu verdanken, dass sie diese Themen immer wieder oben auf die Agenda bringen und es eben gewisse Verbote oder Regularien gibt, die es sonst nicht gäbe.

Auch beim Thema Öl und diversen damaligen Schätzungen ging man sicherlich nicht davon aus, dass man in der Tiefsee nach Öl bohren oder Öl aus Sand filtern würde.

Dies hat seinen Preis, denn der Preis für Öl hat sich seit 1970 verzehnfacht, damit wesentlich stärker als z.B. die Preise für diverse Metalle wie Aluminium oder Kupfer.

Ausgehend davon, dass sich der Trend weiter so fortsetzt ( ca. 5% pro Jahr ) und man in der Lage ist den Fortschritt an Fördertechnologien weiter so hoch halten zu können, läge der durchschnittliche Preis von Öl in 20 Jahren bei deutlich über 300$. Nur mal zum Vergleich, der Strompreis in den letzten 13 Jahren ist in Dtl. trotz EEG durchschnittlich "nur" um etwas mehr als 3% gestiegen.

Auch die Benzin- und Dieselpreise steigen natürlich mit den Rohstoffpreisen und liegen im 5%igen Trend.
D.h. in 20 Jahren ist ein durchschnittlicher Benzinpreis von 4? zu erwarten, Heizöl, etc. wird ebenso deutlich steigen.
Dies ist auch logisch, weil je mehr Aufwand ich treiben muss um das immer schwerer erreichbare Öl gewinnen zu können, desto größer auch die Kosten.
Ferner nicht zu vergessen, die ganzen Kosten die Nebenher noch entstehen, weil man die Folgen des "Fortschritts" wieder aufwändig kaschieren muss.

Ich bin nicht gegen Fortschritt, doch sollte Fortschritt mit Sinn und Verstand statt mit hirnlosem Mehr Mehr Mehr erfolgen.  

13043 Postings, 5310 Tage inmotionTony

 
  
    #1572
14.05.18 15:51
du willst, oder kannst es nicht verstehen ?

Müßig es zu versuchen........  

4286 Postings, 1986 Tage MotzerInterview mit David Keith

 
  
    #1573
1
14.05.18 17:17
David Keith ist der bekannteste Protagonist des Climate-Engineerings.

Am besten die englischen Untertitel aktivieren.

https://www.youtube.com/watch?v=ceGJTCF5tyY

Meine persönliche Meinung: Keith ist ein skrupelloser Technokrat. Eines der am häufigsten verwendeten Wörter ist "cheap".

Auf viele kritische Fragen geht er nicht ein, sondern schwurbelt drum herum. Ich befürchte, dass sich die politischen Entscheider um den Finger wickeln lassen und das tun, was er vorgibt. Meiner Ansicht nach läuft das Climate-Engineering seit vielen Jahren, ohne dass die Bevölkerung darüber informiert wird. Ein Verbrechen an der Umwelt und den Menschen.
 

9452 Postings, 5107 Tage lumpensammlerWas zählt ist, was umterm Strich bleibt

 
  
    #1574
2
14.05.18 17:42

Und bei der grünen Bewegung ist die Bilanz ganz sicher negativ. Alles fing 1962 mit dem Buch "Silent Spring" von Rachel Carson an. Nicht unähnlich der heutigen Insektenschutzmanie ggü Pestiziden hatte sie schon damals phantasiert, dass Pestizide über die Nahrungskette an Vögel weitergereicht werden und diese daran massenhaft zugrundegingen. Und wie heute verbog sie Fakten solange, bis sie zu ihrem Aberglauben passten. Tatsächlich gab es weder eine Vogelkrise, noch stimmten die Anschuldigungen, die sie gegen die Pestizide vorbrachte. Aber die Entrüstung, die ihrem Buch folgte, führte letzten Endes zu einem Bann von DDT, einem der erfolgreichsten Pestizide des 20. Jahrhunderts, u.a. verantwortlich für die Ausrottung von Malaria in vielen Ländern.

Der DDT Bann, den vor allem USAID, der EDF (Environmental Defense Fund) und die EPA in den Sechziger und Siebziger Jahren vorantrieben, kostete logischerweise Millionen von Menschen das Leben und rettete wahrscheinlich nicht einen Vogel. Aber, und das ist das Erstaunlichste, noch heute wird das Buch von entsprechenden Stellen über alle Maßen als Initialzündung der grünen Bewegung gelobt. Der Wikipedia Eintrag dazu ist eine einzige Lobhudelei des Machwerks. Die grünen Rechtfertigungsversuche zum Buch beschränken sich im Wesentlichen darauf, dass Carson ja keinen DDT Bann gefordert hätte und es diesen weltweit auch gar nicht offiziell gab. Dass quasi all ihre Hypothesen frei erfunden waren und die Hysterie samt globaler DDT Eindämmung ohne diese Propaganda nicht stattgefunden hätte, will man nicht zugeben.

Zu Greenpeace: Die vielen Bilder über mutige Walretter täuschen ein Retterimage vor, das in der Realität nicht existiert. Greenpeace ist die überdimensionale Fortsetzung von Carson's windiger Methodik, nur mit noch schlimmerer Wissenschaftsverdrehung und noch mehr Macht. Insgesamt kannst du hinschauen, wo du willst: So gut wie alle grünen Maßnahmen bringen nichts oder sind sogar massiv kontraproduktiv. Der Kampf gegen Kernenergie raubt uns die Möglichkeit zukünftiger sauberer Energie mit geringstem Rohstoffverbrauch, Biosprit und Biomasse erzeugen mehr Schadstoffemissionen, Flächen- und Naturverbrauch zu höheren Kosten, Wind und Solar kosten nur Geld und bringen nichts außer Landschaftsverschandelung und noch mehr Rohstoffintensität, last but not least wird wohl auch das harmlose Glyphosat irgendwann durch ein wirklich schädliches Pestizid ersetzt werden. Und gerade versucht man, die Eingangsgröße der Photosynthese in einer weltweiten Propagandarallye bisher ungekannten Ausmaßes zu eliminieren. Die Dummheit kennt keine Grenzen mehr.

Rohölpreisvorhersage ist Kaffeesatzleserei oder hättest du am Top vor einigen Jahren einen Preis von unter 40$ in 2016 vorhergesagt?

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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9452 Postings, 5107 Tage lumpensammler@inmotion

 
  
    #1575
1
14.05.18 20:42
Da hat der Autor schon recht, wenn auch die Jagd nicht das beste Beispiel ist. Bei den Eisbären hat ein striktes Jagdverbot in den 80ern zu einer Verdoppelung des Bestandes geführt. Gerade bei seltenen Tieren haben wir schon die Pflicht, aufzupassen.

Der Rest trifft ins Schwarze. Man glaubt heutzutage, Physik durch Politik ersetzen zu können. Den Geisteswissenschaftlern in Behörden und Politik mag so eine Strategie realistisch erscheinen, den Physikern und Ingenieuren stehen die Haare zu Berge. Dummerweise, und auch da hat er recht, sind Naturwissenschaftler und Ingenieure nicht unbedingt für rebellische Aufmüpfigkeit berühmt. Sonst wäre der Schwachsinn nicht so weit gediehen.

Der grundlegende Fehler der nachhaltigen Denke besteht darin, einem überaus komplexen, nicht linearen System wie der Natur einen ?natürlichen? Ausgangszustand anzudichten. Dieser existiert aber nicht, die Millionen von uns gegangenen Spezies können ein Lied davon singen. Und wenn man den Nullpunkt willkürlich vor dem Auftreten des homo sapiens definieren würde, wäre man ziemlich sicher enttäuscht von dieser Natur. Denn erstens wäre sie viel kälter und garstiger als ihr heutiges Pendant und zweitens wären wir auf der Abschussliste anderer Raubtiere. Welches Motiv hätten wir, dahin zurückkehren?

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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

928 Postings, 570 Tage QasarBzgl. e-Autos sollte man sich mal überlegen

 
  
    #1576
2
14.05.18 21:18
ob unsere Strominfrastruktur zu den zu erwartenden Spitzenlasten passt, wenn die ganze Republik mit diesen Autos fahren MUSS.
Ich habe das mal ausgerechnet, in einem anderen Thread: eine Stadt mit 5000 Haushalten und einem e-Auto pro Haushalt bräuchte bei gleichzeitigem Aufladen ein Spitzenlastkraftwerk, also ZUSÄTZLICH zur normalen Stromversorgung, von der Größe des Charlottenburger Heizkraftwerks (200MegaWatt), ganz abgesehen von den Strömen, die über die vorhandenen Zuleitungen nicht transportiert werden können.
Sogar unsere Lückenmedien wie die FAZ und SZ haben das mittlerweile kapiert und von deren Azubi-Journalisten thematisieren lassen.
Das ist das eine.

Das andere ist, dass die Bereitstellung dieses Spitzenstroms nur von fossilen Brennstoffen oder maximal Atomenergie geleistet werden kann und damit keinesfalls in das Energiekonzept der Erneuerbaren in D passt. Da passt nun mal die Erzeugung von Wasserstoff und Methanol aus Wind und Sonne viel besser, da diese Brennstoffe die Energie beliebig lange zwischenspeichern können, bis sie von einem entsprechenden Motor verbraucht werden.

Mehr muss man zu e-Autos gar nicht wissen. Ob nicht die Batterieherstellung weitaus giftiger vonstatten geht wie Dieselverbrennung, sollte aber für jedem gebildeten Menschen zumindest wert sein nachzuprüfen.  

24527 Postings, 6226 Tage Tony Ford#1576 ...

 
  
    #1577
14.05.18 23:08

928 Postings, 570 Tage QasarUnd ausser Ameisen und Adlern

 
  
    #1578
14.05.18 23:41
gibt es noch die Ideologen und darüberhinaus noch die Idioten.
Die Welt wäre eine bessere ohen diese Spezies.  

9452 Postings, 5107 Tage lumpensammler@Qasar

 
  
    #1579
2
14.05.18 23:52
Das wäre das Szenario 2050 oder später, wenn E-Mobile 100% Durchdringung hätten. Bis dahin müssten das Netz und der Kraftwerkspark angepasst sein. Natürlich ginge das bei heutiger Technologie nur mit fossilen Reservekraftwerken. Mindestens ebenso spannend ist die Frage, was auf dem Weg dahin passiert. Wer weiß, in welchem Stadtteil der E-Mobilboom zuerst zuschlägt? Kaufen irgendwo innerhalb kurzer Zeit überdurchschnittlich viele Leute so ein Ding, dürfte der lokale Knoten wegen Überlast platzen. Um das zu vermeiden, müsste man schon heute das Netz flächendeckend auf theoretische 100% emobility ausbauen. Das passiert selbstverständlich nicht, also sind die lokalen Stromausfälle vorprogrammiert.  
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

928 Postings, 570 Tage QasarDer wichtigste Aspekt ist die Nichtverträglichkeit

 
  
    #1580
1
15.05.18 09:57
der e-Autos mit der deutschen Alternativen Energieversorgung.
Zumindest solange keine Spitzenlastkraftwerke vorgesehen sind, die auf aus Sonne/Wind erzeugten und gespeicherten Wasserstoff oder Methanol basieren, und deren Energie man jederzeit für die Ladevorgänge abrufen kann.

Diese Diskrepanz sollte eigentlich jedem vernünfitgen Menschen evident sein.
Andere Menschen bezeichne ich als Ideologen, die um jeden Preis ihre Heilsbringer durchsetzen wollen, auf Kosten der Allgemeinheit.

 

9452 Postings, 5107 Tage lumpensammlerNochmal zur Biomasse

 
  
    #1581
15.05.18 17:05

In Beitrag #1574 wurden ein paar der grotesken, grünen Luftschlösser angesprochen, u.a. der Unfug mit der Biomasse (Holz), die mittelfristig mehr CO2 in die Atmosphäre pustet als Kohle. Der Gedanke dahinter ist, dass der verbrannte Baum vorher das beim Verbrennen abgegebene CO2 per Photosynthese gebunden hat. Nun, das hat die Kohle auch, nur zu einem wesentlich früheren Zeitpunkt. Beides interessiert uns nicht, da die CO2 Reduktionen in der Vergangenheit liegen. Also verlegen wir das Gedankenspiel in die Zukunft. Der verbrannte Baum wird durch einen neu Gepflanzten ersetzt und dieser saugt in den nächsten 100 Jahren das CO2 des Verbrannten wieder aus der Atmosphäre. Im Falle der Kohle ist es nicht anders, nur dass es nicht 100 sondern 1 Million Jahre dauert.

Das ist zu spät, sagt die Katastrophenwissenschaft, das Klimaarmageddon hätte uns da längst aus dem Universum gekickt. Dumm nur, dass dieselben Forscher uns genau mit diesem Szenario für das Jahr 2100 erpressen, um sofort vorgestern mit Gegenmaßnahmen zu antworten. Die favorisierte Lösung wären demnach erneuerbare Energien wie z.B. eben Biomasse. Nur das Problem ist, dass das Verbrennen von Holz deutlich ineffizienter ist als das von Kohle. D.h. es wird weniger Energie erzeugt bzw. es muss mehr verbannt werden, um die gleiche Energie zu ernten. Damit steigen die CO2 Emissionen von Holz (inkl. Ernte und Trocknen) auf das bis zu 1,5 - fache von Kohle. Sprich, im angeblich kritischen Zeitraum der nächsten Hundert Jahre beschleunigt man mit der Biomasse Holz die angebliche Klimakatastrophe, statt sie zu bremsen. Zudem ist der nutzbare Anteil wegen Verfügbarkeit von Flächen verschwindend gering. Nimmt man z.B. das waldreiche Deutschland als Maßstab, würde die Menge an Holz, die nachhaltig jährlich erntbar wäre, unseren Energiehunger nur für 2 Tage decken. Selbst wenn wir alles Holz, das die Industrie (Bau, Möbel, ?) braucht, nach seiner Nutzung durch verbrennende Entsorgung miteinrechnen, landen wir bei max. 1 Woche unseres Energiebedarfs. Jetzt könnte man noch alle freien Flächen inkl. allem Ackerland in Deutschland in Wald umwandeln und wir würden trotz einer Totalnaturtransformation Deutschlands kaum auf 10% unseres Energiebedarfs kommen.

Man muss kein Einstein sein, um das Unterfangen, die Biomasse Holz zur Energieerzeugung zu verwenden, als Unfug zu entlarven. Wie kann es aber sein, dass so eine Schnapsidee in vielen westlichen Ländern tatsächlich real umgesetzt wird und deshalb sogar Holzschnipsel durch die halbe Welt gekarrt werden? Die Antwort lautet Ideologie, Kult und Glaube ersetzen Hirn. Man muss nur ein entsprechendes Bild (grüner Baum) kreieren und das Bild gebetsmühlenhaft durch alle Medien prügeln. Irgendwann denkt keiner mehr nach und glaubt sowohl an die Nachhaltigkeit als auch Sinnhaftigkeit dieses Unfugs. SAktuell denkt man über Strohkraftwerke nach. Da bekommt man dann bestimmt nochmal 0,02 Promille zusammen und einen Haufen CO2 zusammen.

Notrickszone listet gerade eine neue Studie, die sich mit dem Unfug befasst. Herausragend dabei finde ich den Leserkommentar von Georg Thomas, den ich hier wegen seiner Prägnanz zitieren möchte:

?There may be other and rather subtle aspects involved, such as the following which underscores, to my mind, how the sacralisation of environmentalism is apt to destroy genuine ecological awareness, a perversion achieved on a monumental scale in Germany.

One way of creating (merely apparent) reality is liturgical repetition. Repeating the tenets of the faith over and over again is what drives the bolts of dogma irretrievably into the mind. In this manner concepts and their causal relationships can be made to appear as if indubitably real, when they?re not. If you have established a sufficient number of stereotypes that are intensely believed in, it is possible to create entire false worlds with arbitrary causal relationships that are perfectly in sync with one?s preferred convictions. Philosophically speaking, this is idealism, a way of thinking that does not admit the entire spectrum of means of corroboration, including rigorous empirical testing.

Carefull empirically oriented vetting is thought to be redundant as the faith-based intuition seems to establish indubitability.

I suspect, burning wood to putatively save CO2 is a case in point. It can be made to sound green (see above) and it makes some people rather a lot of money.

What makes the green turn so discomforting is its reliance on runaway idealism that always finds new applications when old ones have been refuted, an attitude capable of terrible tyranny.?


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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

4286 Postings, 1986 Tage MotzerInsektensterben: was ist die Ursache?

 
  
    #1582
15.05.18 18:06
Soweit ich weiß, handelt es sich um ein weltweites Phänomen.

Daraus schließe ich, dass es vermutlich nicht primär durch Insektizide/Herbizide verursacht wird, denn diese werden ja nur partiell versprüht.

Man liest auch immer wieder, dass der "Klimawandel" Schuld daran sei. Ich denke, die Menschen fallen hier auf einen der größten Schwindel herein. Warum sollen Insekten aufgrund einer kleinen Temperaturerhöhung sterben? Normaler Weise kommen Insekten mit Wärme besser zurecht als mit Kälte.

Nicht der Klimawandel ist Schuld, sondern die Maßnahmen zu seiner Bekämpfung: Das seit vielen Jahren praktizierte Geo- bzw. Climate-Engineering setzt alle Lebenwesen einer erhöhten Feinstaubbelastung aus. Dieser Feinstaub besteht u. A. aus Aluminium- Nanopartikeln, Bariumsalzen, ja sogar Strontium und Titan sind enthalten.

Ein giftiger Cocktail, der in sowohl über die Atmung als auch über Wasser und die Nahrungskette in den Körper gelangt.

Ich vermute, dass die permanente künstliche Bewölkung den Bio-Rhythmus vieler Lebewesen durcheinander bringt. Man weiß ja, dass Sonnenlicht den Bienen, Zugvögeln und sogar Meeresorganismen zur Orientierung dient.

http://www.chemtrails-info.de/chemtrails/...-in-boden-wasser-luft.htm

https://www.welt.de/wirtschaft/article176372555/...n-nicht-gaebe.html
 

9452 Postings, 5107 Tage lumpensammlerInsektensterben

 
  
    #1583
1
16.05.18 09:32

Es gibt eine umstrittene Studie in Deutschland mit furchtbar löchrigen Messdaten von wechselnden Orten und schlampiger Statistik, die angeblich dramatische 75% Rückgänge anzeigt und deshalb auch die Medien dominiert. Ohne etwas zum Rückgang sagen zu können, kann man diese Studie in die Tonne treten. D.h. wir müssen sie wie im Gerichtssaal vergessen, weil mit unzulässigen Methoden gearbeitet wurde. Das kapieren natürlich die Schreiberlinge - auch die der FAZ - nicht.

Es gibt statistisch um Welten bessere Studien, die ebenso Rückgänge anzeigen, nur eben nicht so dramatische. Das erklärt aber noch lange nicht, wie diese Rückgänge im langfristigen Kontext einzuordnen sind und vor allem was die Ursache dafür ist.

Letzteres, also die Ursachenzuordnung - kommt auch nicht aus der Wissenschaft, nicht einmal von den Autoren der problematischen Studie. Sie kommt alleinig aus der Politik. Kaum war die Studie veröffentlicht, waren in einem Reflex die Pestizide in aller Munde, weil die Sozialwissenschaftlerin Hendricks, damals Vorsteherin im Aberglaubenbundesministerium, ganz genau zu wissen glaubte, dass es nur die Pestizide sein könnten.

Mit deiner Behauptung, dass das ein globales Phänomen wäre und die Ursache dafür statt der Pestizide die Chemikalien es Geoengineerings betreibst du denselben Aberglauben. Eine Vermutung wird zur Gewissheit stilisiert, weil man es fühlt. Das ist alles, nur nicht wissenschaftlich. Natürlich geht jede Anschuldigung, die in Richtung Chemie geht, runter wie Öl in der Öffentlichkeit. Jeder galubt das sofort. Nur, welche Insekten reden denn auf den Ackern, wo Pestizide zum Einsatz kommen und wieviel wird dort davon eingesetzt? Vielleicht sind es aber auch die stark gestiegenen Biopestizide Kupfersulfat und Co. oder die Biogasanlagen oder die Massenschweinemast oder die Straßenlampen oder oder oder ....

Wir wissen es nicht, es wird nur vermutet und grundlos angeschuldigt. Weder für Chemtrails noch für die Pestizide gibt es tragfähige Anhaltspunkte.


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80377 Postings, 6784 Tage seltsamsehr interessant...

 
  
    #1584
16.05.18 10:13
kann allerdings nicht nachvollziehen, warum die Pestizide "unschädlich" sein sollen.
Hier in der Gegend werden die unbedingt nützlichen Mais- und Rapsfelder seit Jahren angebaut.
Es ist Wald in der Gegend und es ist auch Wiese vorhanden. Nur Schmetterlinge und anderes Fluggetier verschwand vor etlicher Zeit. Autoscheiben, die mit Fliegen zugekleistert sind, kenne ich seit Ewigkeiten nicht mehr. Da macht man sich schon so seine Gedanken.
Aber egal, diskutiert weiter, sehr interessant...  

9452 Postings, 5107 Tage lumpensammlerPestizide unschädlich

 
  
    #1585
2
16.05.18 10:45
Niemand behauptet das. Selbstverständlich sind z.B. Insektizide schädlich, das ist ja auch ihr Zweck. Nur werden sie nur rel. eingeschränkt eingesetzt im Gegensatz zu den weiter verbreiteten Herbiziden, die normalerweise nur gegen Unkraut wirken. Der Einsatz sowohl an Insektiziden als auch Herbiziden in der konventionellen Landwirtschaft ist aber in den letzten Jahrzehnten nicht gestiegen. D.h. eine Korrelation mit dem jetzigen "Insektenschwund" ist nicht unbedingt da.

Gefühlt haben die Insekten auf der Windschutzscheibe immer geschwankt. Vielleicht gibt es aber auch ganz einfach zuviele Vögel, oder es ist eine natürliche Schwankung oder was auch immer. Mich stört nur immer der emotionale Reflex.

Ich habe in meinem Job bei Ursachenermittlungen von technischen Problemen schon so oft Pferde kotzen sehen, dass ich vorsichtig bin mit emotionalen oder datenmäßig schlecht fundierten Schnellschüssen. Man stürzt sich auf die falsche Ursache, verschlimmert worst case das Problem und kreiert ein Neues oben drauf.
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17 Postings, 343 Tage RinjaniPestizide

 
  
    #1586
1
16.05.18 12:12
Mal eine generelle Anmerkung zu den Pestiziden, also den Herbiziden, den Fungiziden und den Insektiziden. Natürlich sind die schädlich...genau dafür wurden sie ja entwickelt, damit diese Stoffe den Zielorganismus reduzieren durch Abtöten. Das geschieht aber selektiv. Damit ein solcher Stoff auf den Markt kommen darf, bedarf es einer Zulassung.
Und für diese Zulassung wird nicht nur der eigentliche Wirkstoff sondern auch seine Abbauprodukte und Metaboliten sehr sehr sorgfältig auf Ökotoxizität geprüft.
Und zwar mit speziellen "sauberen" Organismen, die damit in Kontakt kommen könnten. Also Fische, Insekten, Vögel etc.
Und dies mit Metaboliten bis zur dritten Generation, das heißt dass Abbauprodukte bis zum dritten Organismus isoliert, identifiziert und dann erneut im Labor rein hergestellt und dann auf biologische Effekte hin untersucht werden.
Mit anderen Worten, Maispflanze verstoffwechselt Herbizid, Huhn frisst Mais und Hund frisst Huhn.
So kann ein relativ komplexer Wirkstoff in drei Generationen eine Vielzahl von verschiedenen Abbauprodukten erzeugen, die alle einzeln geprüft werden und nur wenn lückenlos nachgewiesen werden kann, dass diese Stoffe nicht ökotoxisch sind, dann wird der Wirkstoff auch zugelassen.
Die Entwicklung eines solchen Stoffes verschlingt bis zu 300Mio Euro und der Aufwand für die Prüfung und die Zulassung macht einen nicht geringen Anteil aus, wie man sich vorstellen kann.

Bei Arzneimitteln wird dies übrigens nicht getan. Daher auch zum Teil die Probleme der Kläranlagen von Großstädten sowie der Abwässer von Krankenhäusern mit organischen Kontaminationen.

Es wird also sehr genau geschaut, was wir auf unsere Äcker werfen. Die Zulassung erfolgt nur nach intensiver Prüfung, daher halte ich jetzt den Generalverdacht die Pestizide betreffend für fragwürdig.


 

9452 Postings, 5107 Tage lumpensammlerGenau, Rinjani

 
  
    #1587
16.05.18 12:36

Danke für die Erläuterung. Das wird aufgrund der medial gehypten Vorurteile oft vergessen. Stattdessen werden statistisch schwache Korrelationen zu Ursachen hochstilisiert. Es mag ja alles sein, nur eine falsche Vorverurteilung hilft keinem, weder den Tieren noch den Landwirten, noch den Verbrauchern.

Was wundert, ist der im Gegensatz zu den stereotypen Generalverdächtigungen laxe Umgang mit bereits nachgewiesenen Ursachen. Als da wäre die Festbeleuchtung mit Insektenunverträglichen Leuchtmitteln. Siehe unten, Auszug aus einem Artikel zum Insektensterben vom Biologen Ludger Weß. Hier sitzt die Politik doch direkt am Drücker, sie könnte locker entscheiden, nur noch Natriumdampflampen zuzulassen. Aber nichts passiert. Schon komisch, oder?

Ein wesentlicher Faktor, dessen Auswirkung auf das Leben von Insekten sogar quantifizierbar ist, ist die nächtliche Beleuchtung unserer Straßen, Städte und Dörfer. Licht ist der ärgste Feind fliegender Insekten. Die meisten Insekten sind nachtaktiv, um Vögeln zu entgehen, und sie orientieren sich am Mond, um nach oben zu kommen, wo die Luftverhältnisse es ihnen erleichtern, größere Strecken zurückzulegen. Den Mond können sie nicht erreichen, wohl aber Lampen, so dass sie dagegen fliegen, sie umkreisen und nicht wieder davon loskommen. Die Tiere werden dann entweder zur leichten Beute von Fledermäusen, Spinnen und anderen Tieren oder sie sterben an Erschöpfung. Eine einzelne Straßenlaterne in Bachnähe lockt in nur einer Nacht so viele Köcherfliegen an, wie in der gleichen Zeit am Bachufer über eine Länge von 200 Metern schlüpfen.

Eine Studie der Universität Mainz ergab im Jahr 2000, dass etwa ein Drittel der nächtlich anfliegenden Insekten an den Lampen bzw. im Umfeld der Lampen zu Tode kommen oder geschädigt werden. Für die Bundesrepublik mit einem geschätzten Park von (damals) 6,8 Mio. Straßenleuchten (d.h. eine Leuchte auf je zwölf Einwohner) kamen die Autoren auf die Zahl von 91,8 Mrd. Insekten, die binnen dreier Monate durch nächtliche Beleuchtung getötet werden.

2003 fasste eine Studie im Auftrag der Umweltschutzabteilung der Stadt Wien (MA 22 Umweltschutz) zusammen, dass in den Sommermonaten etwa 150 Insekten pro Straßenlampe und Nacht getötet werden.

Bei diesen Rechnungen sind beleuchtete Werbeflächen, Schaufenster und Leuchten auf Privatgrund noch nicht eingerechnet. Licht beeinflusst aber auch das Verhalten und die Paarungsfähigkeit von Insekten. Untersuchungen haben gezeigt, dass ganze Lebensgemeinschaften durch Straßenlaternen dauerhaft beeinträchtigt werden ? nicht nur nachts.

Abhilfe könnten Lampen schaffen, die die Spektren ausblenden, auf die Insekten am stärksten reagieren. Die Umstellung auf eher gelblich leuchtende Natriumdampflampen würde das nächtliche Gemetzel zwar nicht vollständig beenden, aber doch erheblich reduzieren. Stattdessen modernisieren wir unsere Straßenbeleuchtung, um Energie zu sparen, mit Lampen, die Insekten noch zuverlässiger anlocken.




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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

319 Postings, 3043 Tage iBroker@globale Erwärmungsdaten

 
  
    #1588
16.05.18 21:51

..für den Fall, dass es hier noch nicht gepostet bzw. diskutiert wurde:

How world leaders were duped into investing billions over manipulated global warming data

  • The Mail on Sunday can reveal a landmark paper exaggerated global warming
  • It was rushed through and timed to influence the Paris agreement on climate change
  • America's National Oceanic and Atmospheric Administration broke its own rules
  • The report claimed the pause in global warming never existed, but it was based on misleading, 'unverified' data

Quelle: Link

 
Angehängte Grafik:
cd2018.jpg (verkleinert auf 68%) vergrößern
cd2018.jpg

9452 Postings, 5107 Tage lumpensammlerEx-Regierungsberater dreht durch

 
  
    #1589
1
16.05.18 21:54
Schellnhuber sieht das Armageddon kommen. 5 Grad/Jahrhundert werden uns zuerst weichkochen und anschließend fegt das böse Klima alle Spezies vom Planeten.

Der Mann war Jahrzehntelang wissenschaftlicher Chefberater unserer Regierung. Anscheinend muss man einen gigantischen Sprung in der Schüssel haben, um die Position zu bekleiden.

http://notrickszone.com/2018/05/16/...tinction-mass-extinction-event/
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9452 Postings, 5107 Tage lumpensammler@iBroker

 
  
    #1590
1
17.05.18 20:53
Das war vor einem Jahr mal ein Sturm im Wasserglas. Letzten Endes konnte man den Datenjongleuren nur formal schlechte Archivierung der Daten nachweisen. Das wars. Ich hatte damals auch schon was dazu geschrieben.

http://www.ariva.de/forum/...tische-revolte-537172?page=22#jumppos554
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24527 Postings, 6226 Tage Tony Ford#1586 ...

 
  
    #1591
22.05.18 12:17
Klar gibt es hierfür Zulassungen und sicherlich mag der vernünftige Einsatz mit den genannten Mitteln auch akzeptabel sein. Doch bereits dort fängt das Problem an, denn die Zulassung setzt einen vernünftigen und gezielten Einsatz dieser Mittel voraus. Die Realität hingegen ist eine Andere, nicht selten werden diese Mittel in zu hoher Dosis und zudem auch nicht gezielt eingesetzt, sei es bedingt fehlendem Wissens um den korrekten Einsatz dieser Mittel oder schlichtweg der Annahme, Viel hilft Viel.
Wenn man ehrlich damit umgehen würde, müsste jeder Bauer einen Experten anstellen, welcher den korrekten Einsatz festlegt und kontrolliert, so wie z.B. Bäderbetriebe entsprechendes Fachpersonal wie Bademeister oder Fachangestellte für Bäderbetriebe anstellen müssen und man eben es nicht dem Rettungsschwimmer überlässt den korrekten Chlorgehalt einzustellen und zu prüfen.
In Dtl. mag all dies noch halbwegs funktionieren, doch in fernen Ländern überlässt man diese Tätigkeiten Bauern die nicht mal in der Lage sind die Betriebsanweisungen lesen zu können.


Der Hauptnutzen dieser Mittelchen ist primär die Senkung des Arbeitsaufwandes und weniger die Erhöhung der Erträge selbst. Oder kurz gesagt, mit den Hilfsmittelchen kann man den gleichen Ertrag mit weniger Aufwand erreichen.

Wenn man bedenkt, dass der Aufwand verglichen mit der Zeit nach kurz nach dem Krieg, so ist der heutige Arbeitsaufwand nur noch ein winziger Bruchteil dessen. Auch den Anteil an unserem Einkommen, den wir für Lebensmittel ausgeben, liegt weit weit unter dem was vor Jahrzehnten mal war. Noch nie haben Menschen so wenig für die Bereitstellung von Lebensmitteln arbeiten müssen. Ist ja aber auch nachvollziehbar, wenn früher 100 Leute auf dem Feld standen um die Ernte einzuholen und es heute ein oder zwei große Erntemaschinen tun, die irgendwann vollautonom fahren werden.
Wozu gibt es den KI und Robotertechnik? Warum nicht Roboter einsetzen die übers Feld fahren und die Schädlinge einsammeln oder das Unkraut entfernen? Dies wäre zielgerichtet und die möglichen Folgen eines unverantwortlichen Einsatzes wären wesentlich geringer.  

17 Postings, 343 Tage RinjaniBauern, die nicht lesen können...

 
  
    #1592
23.05.18 10:53
Tony, in der Tat, in Deutschland funktioniert das recht gut mit der Dosierung und der Handhabe dieser Mittel. Aber komischerweise wird vorallem hier das Verbot dieser Mittel diskutiert und gefordert und nicht in den fernen Ländern mit den Bauern, die nicht mal die Betriebsanweisung lesen können.
Wenn man etwas falsch anwendet, wer ist dann Schuld und gehört sanktioniert? Das Mittel oder der Anwender? In diesem Argument ist doch ein Logikfehler.

KI und Robotertechnik sind ja ganz toll, aber hat der Bauer, der nicht mal die Betriebsanweisung lesen kann denn erstens das Kapital für solch innovative Dinge und zweitens, kann er denn die Betriebsanweisung für die Roboter lesen und verstehen??? Auch hier ist ein Logikfehler.

Fakt ist, dass wir 7,5Mrd. Menschen haben mit steigender Tendenz und eine eher rückläufige Ackerfläche auf diesem Planeten. Ich muss also die Erträge steigern und gleichzeitig die Verluste durch Schädlinge minimieren. Dies gelingt nun mal nur durch chemische Hilfsmittel zur Zeit und das wird auch so bleiben in absehbarer Zeit aufgrund der wachsenden Weltbevölkerung.

Eigentlich sollten wir der Landwirtschaft ob der immens gesteigerten Erträge dankbar sein denn sonst hätten wir schon längst sehr viel mehr Krisen durch Hunger in der Welt.


 

Clubmitglied, 11900 Postings, 6655 Tage TimchenEine Spur von Alltagsrassismus und Naivität

 
  
    #1593
23.05.18 11:40
ist hier mal wieder unterwegs.
Die Bauern in fernen Ländern können halt nicht lesen und sind schuld.
Als ob lesen allein helfen würden, hier geht es um das Geschäft und eine gute Ernte
und sonst um nichts. Der Gewinn bestimmt in erster Linie den Einsatz von Pestiziden.
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Ein Optimist kauft Gold und Silber, ein Pessimist Konserven.

17 Postings, 343 Tage RinjaniTony,

 
  
    #1594
23.05.18 13:16
wenn dein Rettungsschwimmer ständig den Chlorgehalt des Wassers falsch einstellt aus Unwissenheit, was sollte man dann tun? Etwa das Chlor verbieten?
Und wer ist dann schlußendlich verantwortlich wenn die Badegäste aller unter bakteriellen und Pilzinfektionen leiden??
 

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