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Kernschmelze beim Rettungsschirm/ Implosion des ?

Seite 1 von 18
neuester Beitrag: 19.10.14 22:20
eröffnet am: 15.06.11 11:08 von: KliP Anzahl Beiträge: 433
neuester Beitrag: 19.10.14 22:20 von: Ariaari Leser gesamt: 20871
davon Heute: 12
bewertet mit 9 Sternen

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1285 Postings, 3389 Tage KliPKernschmelze beim Rettungsschirm/ Implosion des ?

 
  
    #1
9
15.06.11 11:08
Kernschmelze beim Rettungsschirm mit Implosion des Euro  im Jahre 2014/15/16?

Nach langer Absenz im Forum melde ich mich wieder hier zu Wort.

In Europa -und nicht nur da- brennt es lichterloh.
Die Öffentlichkeit und die Politik verhält sich teils wie Prinz Prospero (E.A. Poe, masque of the red death).

Zum Beispiel:

http://de.finance.yahoo.com/nachrichten/...xrA2V1cm9wYXNjaHdlaQ--?x=0


http://de.finance.yahoo.com/nachrichten/...NsawNub3RlbmJhbmtlbmw-?x=0

Immer mehr und mehr Geld (=Party) soll das Schuldenproblem  richten.


Wer wird am Ende die Zeche dafür zahlen?  

Vor einem Jahr schrieb ich in Foren verschiedener Tagszeitungen  und Magazine (Spiegel/Zeit/Welt) :
Die milliardenschweren Hilfspakete für Griechenland werden wirkungslos verpuffen.

Genau dieses ist schon ein Jahr später evident.

In diesem Thread soll es um folgende Themen  gehen

- Die Schuldenkrise in Europa und ihre Folgen für unsere persönlichen Finanzen in den nächsten Jahrzehnten.  Besonders auch die Alterssicherung (Rente/Vermögen).  

- Ob und wie man sich als Investor gegen drohende Vermögensverluste absichern  kann.

- Welche Maßnahmen notwendig sind, um Politiker zu vorausschauendem Handeln
 statt hilflosem Herumkurieren an den Symptomen zu zwingen.

Ich werde im nächsten Artikel darlegen, warum ich den Rettungsschirm für eine eklatante  Fehlkonstruktion halte, die alle Sparer und vorausschauenden Vorsorger in Europa enteignen wird.

Also alle Menschen enteignen wird, die sich eben nicht  so verhalten haben, wie  die teils kriminell-leichtsinnigen Verursacher der Krise,  die aber  dafür jetzt mit dem Geld der europäischen Sparer  saniert werden sollen.  
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407 Postings ausgeblendet.

1285 Postings, 3389 Tage KliPReisende soll man nicht halten

 
  
    #409
23.01.13 23:06
meint Münchau
http://www.spiegel.de/wirtschaft/...us-der-eu-austreten-a-879200.html

... aber erst wenn sie die Übernachtungen bezahlt haben, sag ich.  

1285 Postings, 3389 Tage KliPPortugal kehrt auf den Kapitalmarkt zurück

 
  
    #410
23.01.13 23:49
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/...den-kapitalmarkt-12036086.html

5% Zinsen auf 5  Jahre Laufzeit  ist natürlich auch ein hübscher Zinssatz. ;)  

1285 Postings, 3389 Tage KliPDeutsche Steuergelder retten russ. Schwarzkohle

 
  
    #411
30.01.13 10:10
Mit vereinten Kräften ist es den obersten Bankenlobbyisten und EU-Abzockern
Juncker und Draghi
http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/...yperns/7707726.html
http://www.handelsblatt.com/politik/international/...ng-/7693640.html

wieder mal gelungen, den deutschen Steuerzahler ordentlich zur Ader zu lassen.
Diesmal nicht, damit griechische Milliardäre und Politiker weiter ihr Land und die EU  verarschen können. Diesmal geht es um ein kommunistisches Regime mitten in Europa, in der EU, nämlich der Regierung von Zypern. Die hat nicht nur im eigenen Land mit EU Geldern eine gigantische Misswirtschaft  und Privilegienreiterei gezüchtet,  sondern auch im isländischen Stil ihre Banken aufgeblasen.
Und zwar mit Russengeldern dubiosester Herkunft.
Geldwäsche mitten in der EU, jahrelang  - in DIESEM Fall hat es merkwürdigerweise keinen gestört. Aber die Rettung aus dem Desaster bezahlt wieder mal der deutsche Steuermichel.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...-nach/7707388.html

Dies zeigt auch wie verlogen die ganzen Vorwände von wegen Bekämpfung der Geldwäsche waren, mit denen deutsche Politiker - gerade Schäuble -  seit Jahren unsere Bürgerrechte  aushöhlen und   einen engmaschig arbeitenden Überwachungsstaat errichten wollen. Die Zahl der (unkontrollierten ) Kontenabfragen durch deutsche Behörden ist wieder mal zweistellig gewachsen.

Offenbar gilt das Prinzip, die Deutschen immer mehr zu kujonieren, entrechten,  und auszuquetschen um Ganoven aller Länder reich machen zu können.
Deutsche Politiker leisten nur noch Theaterdonnerwiderstand.

Wenn die Russen Angst um ihre Schwarzkohle haben, dann sollen sie die doch selber
retten. Und wenn zyprische Banken zu sehr in Griechenland expandiert haben,
dann ist das die Gelegenheit sich wieder gesundzuschrumpfen.
Woanders werden auch ständig Filialen geschlossen, etwa  hierzulande, ohne dass die
EU Hilfsgelder bereitstellen muss.  

1285 Postings, 3389 Tage KliPZu Zypern - noch vor drei Wochen

 
  
    #412
30.01.13 10:24
was haben unsere  Haubentaucher in den Parlamenten nicht vollumundig getönt ..
von wegen Umsetzung der Geldwäschevorschriften in Zypern, wieder mal alles nur Show,
as usual  ?
http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-01/zypern-geldwaesche-eu-hilfe

m Donnerstag erklärte Unionsfraktionsvize Michael Fuchs (CDU), dass Zypern konkrete Zusagen im Kampf gegen Geldwäsche abgeben müsse. "Wenn Zypern nicht bereit ist, endlich die EU-Regeln zur Transparenz und gegen Geldwäsche umzusetzen, dann kann es keine Hilfen für Zypern geben", sagte Fuchs der Nachrichtenagentur Reuters. In der Unions-Fraktion sei die Situation "genauso schwierig wie bei der FDP". Deren Fraktionschef Rainer Brüderle hatte zuvor gesagt, dass es derzeit keine Mehrheit bei den Liberalen für ein Zypern-Hilfspaket gebe. SPD-Chef Sigmar Gabriel hat bereits mit einem Nein der Sozialdemokraten gedroht.

Vermutlich alles nur verlogenes Bla Bla, wie üblich.
Das sogenannte Hilfspaket, das in Wahrheit ein Rettungspaket für russische und zypriotische Ganoven darstellt,  wird wieder abgenickt werden,
weil Draghi und Banker-Juncki das so wollen.  

1285 Postings, 3389 Tage KliPDie große Zypern-Illusion

 
  
    #413
20.03.13 20:06
Da fragt sich mancher sicher: Warum stimmt das Parlament nicht für den mit der EU ausgehandelten Kompromiss (kein Abgeordneter war dafür!) und riskiert eher eine Totalpleite?
Die Abgeordneten haben ja auch Gelder bei den Banken.

Ich denke die Antwort ist recht klar wenn man das hier liest:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/...-ihre-bank-konten/

Die Abgeordneten riskieren selber gar nichts , denn sie haben ihr Geld rechtzeitig ins Ausland geschafft.
Jetzt können sie sich ihren Wählern als standhafte Patrioten präsentieren und - im Falle einer Pleite -
den schwarzen Peter Europa und vor allem  Deutschland zuschieben.

Der erste Schritt hätte lauten müssen: Alle in den Wochen vor dem Kompromiss von Zypern
ins Ausland transferierten Gelder werden eingefroren und mit mit einer hohen Sondersteuer belegt. 30% oder 50%. Die daraus erzeilte Summe fließt zuerst in den Rettungstopf. DANACH geht man an die Sparvermögen der auf Zypern.
Dann wären die Abgerdneten und sonstigen Politganoven (Zypern ist ein ein korrupterer Saustall als Griechenland) erstmal die Gelackmeierten und könnten nicht ihr perfides Spiel spielen.   Aber die EZB , die die Transaktionen vor dem Beschluss ja teilweise auf dem Schirm hat (Verrechnung von Auslandsüberweisungen durch zypr. Notenbank=Teil der EZB) hat hier wieder mal beide Augen zugedrückt und sich dumm gestellt. Komische Zufälle, nicht wahr Herr Draghi? Wäre doch leicht gewesen in der Verhandlungswoche diese Transaktionen zu blockieren ..  

1285 Postings, 3389 Tage KliPFrankreichs Regierung steckt den Kopf ins Klo

 
  
    #414
1
20.03.13 20:35
und die Weltwirtschaft drückt auf den Abzug.
Die leisten sich ein echtes  Kasperl als (De)industrialisierungsminister - einen Herrn Montebourg,
der die Schuld bei allen anderen sucht, aber keine Reformen zuwege bringt.

Die Diagnose ist eindeutig wie es eindeutiger nicht mehr geht, ein langer schmerzhafter Deindustrialsierungsprozess:
http://www.welt.de/wirtschaft/article114328725/...icht-vom-Fleck.html

http://www.monde-diplomatique.de/pm/2012/03/...t.artikel,a0050.idx,16
Dabei darf man nicht über die beunruhigende Tatsache hinwegsehen, dass der Trend zur Deindustrialisierung in Frankreich schon lange vor der aktuellen Krise begonnen hat und durch diese nur verstärkt wurde. Das belegen viele Indikatoren wie der Rückgang der Investitionstätigkeit (um 10 Prozent von 2008 bis 2010) oder das Außenhandelsdefizit, das seit 2004 bedrohlich zunimmt.(9) Die Handelsbilanz für Industriegüter ist bei fast allen Produkten negativ, Ausnahme ist die Nahrungsmittelbranche. Die industriellen Ausfuhren belaufen sich auf nur 87 Prozent der Einfuhren, bei Investitionsgütern sind es ebenfalls 87, bei Konsumgütern 73 Prozent. In den fünf letzten Jahren hat sich das Handelsdefizit in diesem Bereich auf 113,6 Milliarden Euro summiert (vor allem wegen des Defizits gegenüber Deutschland und China).

In den Krisenjahren 2008 bis 2010 ist die französische Produktion in allen Bereichen eingebrochen (mit Ausnahme der Abfall-, Umweltsanierungs- und Wasserwirtschaft). Und zwar um 28 Prozent bei Kokereien und Ölraffinerien, um 26 Prozent in der Textilindustrie, um 15 bis 20 Prozent in der Schwerindustrie und im Maschinenbau, in der IT-Branche und in der optischen und Elektroindustrie, wo immer mehr Fertigungsstätten geschlossen werden. Von 1989 bis 2011 sind mehr als 2,5 Millionen industrielle Arbeitsplätze verloren gegangen. Und das nicht nur in der Schwerindustrie und Branchen mit vielen ungelernten Arbeitskräften (was wenig überraschend ist), sondern gleichermaßen in innovativen Zukunftsindustrien wie Anlagenbau und Robotertechnik.


http://www.welt.de/wirtschaft/article107924302/...enkind-Europas.html

Was fällt der Regierung Hollande dazu ein?
Staatsdirigismus wie zu Sowjetzeiten , Nationalistischer Krampf beim Kaufverhalten
http://www.welt.de/wirtschaft/article110871843/...tspatriotismus.html
http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/...chenkt-Autobauer.html
Wieder mehr Schulden (als hätte man nicht schon genug)
http://www.welt.de/wirtschaft/article114461619/...n-Sparkurs-auf.html

Das Geld wird dann wie gahbt  in einen wasserköpfigen und ineffizienten Beamtenhaufen verplempert - der Wählerstimmen bringt und daher sicher nicht angetastet wird
http://www.welt.de/wirtschaft/article114565185/...tet-Frankreich.html

Und statt mit seriösem Auftritt und zupackendem Reformeifer Investoren anzulocken
gefällt sich das Kasperle Montebourg lieber in Hahnenposen und kräht auf dem bisschen Mist, das ihm noch verbleibt.
http://www.welt.de/print/welt_kompakt/...roht-dem-Spott-Investor.html

Der Herr Mittal hat ja auch schon gehandelt während Montebourg schwätzt und krakeelt.
Sofern ihm seine Vergnügungen überhaupt Zeit lassen.
Die französischen Possenreißer in der Politik können doch nicht ernsthaft glauben, dass
sich Großinvestoren wie Mittal, die Industrieimperien aufgebaut haben und führen
von so ein paar dahergelaufenen Provinzpolitikern, die ihr Leben lang auf Staatskosten
durchalimentiert wurden, beeindrucken und beeinflussen lassen. Die hGroßinvestoren andeln kühl und rational, und entscheiden und lachen allenfalls über Montebourg und Co.  
und dass einer wie Taylor sich überhaupt Zeit nimmt um seine Gründe spöttisch darzulegen ist wohl die Ausnahme.

Solange die Herrschaften der frz. "Spitzenpolitik" ihre privaten Finanzen von den maroden Staatsfinanzen geschickt zu trennen wissen , wie zum Beispiel dieser  schlaue "Sparer"
http://www.welt.de/politik/ausland/...egen-Konto-Affaere-zurueck.html
können sie umso unbeschwerter ihren ruinösen Dummheiten frönen.
Eines steht jetzt auch schon fest:
Für diese Dummeheiten werden WIR zahlen müssen, am Ende.  

1285 Postings, 3389 Tage KliPDie Pfaffen haben in Zypern auch die Pfoten drin

 
  
    #415
20.03.13 20:50
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...n-sucht-den-plan-b-1.1627980

wie könnte es anders sein ... werden wohl ihren russischen Briederchen im Zauselbarte
auch den einen oadre anderen Liebesdienst getan und deren Knete gebunkert haben, damit die russ. Orthodoxe Kirche
in Russland nicht zu reich aussieht. Da kommt die eigene Bank gerade recht.

Und Frankreich scheint sich auch mal wieder großzügig mit deutschen Steuergeldern zu geben - na wen wundert es.  

1285 Postings, 3389 Tage KliPZypern: Schmeißt die Ganoven aus der EU

 
  
    #416
22.03.13 17:03
ENDLICH! Bitte schnell.  
wenn man irgendwo ein EXEMPEL statuieren möchte dann hier.
Die Abgeordneten und die Regierung steht wahrscheinlich eh schon seit Jahren
bei der Russenmafia auf der Lohnliste.
Wie soll das sonst anders zu erklären sein:
Da werden jahrelang Zinsen weit über dem europäischen Durchschnitt für Russische Mafiagelder  gezahlt bis die Banken Pleite sind.
Beamte haben Privilegien und Einkommen, über die selbst die Griechen nur staunen können.
Irgendwelche Kapitalverkehrskontrollen nach europäischem Standard gab es nie und wurden abgeblockt.
Und nun, nachdem die Putinmafia jahrelang bedient wurde , sollen die anderen Europäer  
den Karren mit ihren Milliarden wieder aus dem Dreck ziehen, und die Russengelder bleiben ungeschoren. Statt dessen sollen wieder neue Schulden gemacht und die Rentenkassen geplündert werden.

Konsequenterweise soll sich doch der Haufen endgültig unter die Knute von Putin und seinen
feinen Freunden begeben.  Da sind sie genau richtig, wenn sie Europa bisher nur als Melkkuh angesehen haben.  

1285 Postings, 3389 Tage KliPZyprische Notenbank bescheißt die EU

 
  
    #417
26.03.13 23:21
Nicht überraschend.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...uechtlinge-a-891132.html

Auf zyprischen Banken lagerten über 70 Milliarden an Einlagen.
Es ist überhaupt nicht einzusehen, warum die anderen Europäischen Staaten  
überhaupt einen Cent
Hilfe für die Gaunerbanken bezahlen soll - derzeit hat man ja schon wieder über 10 Mrd zugesagt.
Wenn nun die Gelder, die von größeren zyprischen Einlagen über 100000 Euro
zur Bankenrettung abgezwackt werden sollte, teilweise schon abgeflossen sind,
dann hat man die ganze Zeit über heiße Luft verhandelt und der Anteil Europas an den Rettungsgeldern steigt weiter. Schöner Beschiss.
Warum lässt man den Sauhaufen nicht einfach bankott gehen?  
Die halten ihre Zusagen doch schon jetzt nicht ein.  

1285 Postings, 3389 Tage KliPSpanien: 2013 wieder Riesendefizit!

 
  
    #418
1
26.03.13 23:31

1285 Postings, 3389 Tage KliPFrankreich:Hollande hat fertig. Arbeitslosenrekord

 
  
    #419
2
26.03.13 23:38
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...-den-griff-a-891123.html
Inzwischen ist es sogar bei der Linkspresse (Spiegel) angekommen ..
Bei den hohen Arbeits- und Lohnnebenkosten dort nicht wirklich überraschend, dass es immer weniger Industriearbeitsplätze gibt.
http://www.welt.de/wirtschaft/article114768692/...ber-EU-Schnitt.html

Aber Hollandes Gurkentruppe stellt ja fleißig Beamte ein  - über 23% aller Arbeitnehmer
"arbeiten"  für den Staat.  Das wird sicher gegen landesweite "au chomage" helfen .. :-))  

1285 Postings, 3389 Tage KliPEin Brief im Postkasten- Euro-Wahn

 
  
    #420
10
20.09.13 20:02
In dieser Woche fand ich einen Brief im Postkasten, den ich beinahe übersehen hätte, weil er so unauffällig war.
Er trug nur eine kleine Aufschrift unauffällig un Blau:
Stört es Sie auch, dass Milliarden deutscher Steuergelder zur Rettung südeuropäischer Pleitestaaten ausgegeben werden.

Darin ein Brief des lokalen AFD-Kandidaten und Kreisvoritzenden  für den Bundestag.
Entgegen der sonstigen plakativen Wahlwerbung anderer Parteien fiel sofort auf: Keine aufdringlichen Parolen in bunter, großer Fettschrift, im Bildzeitungsstil  nur ein Porträtfoto und 1 3/4 engbeschriebene Seiten.  Vernünftiges Deutsch, ordentliche,  klare Sätze mit Zahlen und Fakten, einmal   kein Geschwurbel wie von den anderen.

Darin die wesentlichen Argumente gegen die Euro-Pseudorettung, wie man sie unter anderem auch in diesem Thread findet.
Übrigens macht sich die AFD auch für ein Einwanderungsmodell nach kanadischem Vorbild stark.

Was mich aber besonders erstaunte: Es  werden darin Vorwürfe erhoben, die - würde nur ein Teil davon stimmen, zur Konsequenz hätten, dass unsere Demokratie völlig ausgehölt ist.

Beispiele (Kommentare in Klammern von mir) :

AFD wird in Umfragen, die von Partein in Auftrag gegeben wurden,  marginalisiert , indem sie teilweise gar nicht separat erfasst wird. Also unter "sonstige Parteien" läuft.
In unabhängigen Umfragen steht sie bei 8-12%.  

Einige Medien führen eine üble Kampagne gegen die Partei, anfangs wurde versucht, sie in die braune Ecke  zu stellen. (Heute habe ich wieder so einen Hetzartikel gelesen, der sein Hetzpotential darin erschöpft, dass Lucke sich von einem Anwalt vertreten lässt, der auch mal einen NPD mann vertreten hat - da muss ich doch mal fragen: Wen hat denn ein Otto Schiliy und ein Gerd Schröder in jungen Jahren so alles vertreten - und waren dann selber in höchsten Ämtern.
Hier gehts nur um einen gemeinsamen Anwalt)  

Prof. Lucke wird, nachdem seine Auftritte in den Fernsehdisskussionen sehr gut - für die
Euro-Wahnsinn-Abnicker offenbar gefährlich gut - beim Wähler ankam nicht mehr eingeladen.
(Dass die öffentlich rechtliche Volksverdummungsjournaille aufs engste mit den etablierten Partein verbandelt ist, ist ja kein Geheimnis. Die Riesengehälter der 16 (!) Chefs der Landesanstalten werden bekanntlich auch von der Polititkamarilla abgesegnet. Natürlich erwartet die Gegenleistungen. )

Es wurde auch behauptet im Brief, dass nach der Sebdung Hart Aber Fair (ich schau den Blasebalg-Quatsch ja nie an) mit Prof Lucke die Zuschauer-umfrage zensiert wurde.  

Das alles wären, neben den Abnickorgien zur Euro-Scheinrettung (die in Wirklichkeit immer eine Rettung der großen Parteispender Banken und Großindustrie ist)  im Bundestag,   klare anzeichen einer verrottenden Demokratie im Lande, einer schleichenden
Entmündigung  der Bürger und Wähler.  

Ich möchte hier keine Wahlwerbung machen, aber ich hoffe inständig, dass die etablierten Parteien - zu denen inzwischen auch die Grünen zählen, einen deutlichen Denkzettel
vom Wähler bekommen - und dass die AFD zumindest die Chance bekommt, ihre Alternativen
auch im Bundestag darstellen zu können.  - es muss wieder frischer Wind in die Parlamente , neue Impulse,
- so wie es in den 80er Jahren von den Grünen ausging. Die jetzt leider zu  fett und saturiert und genauso pöstchengeil und versorgungsgeil wie die anderen Steuergeldvernischter geworden sind.


 

1285 Postings, 3389 Tage KliPItalien mal wieder als künftiger Defizitsünder

 
  
    #421
2
22.09.13 00:41
ließ sich bis zur Bundestagswahl wohl nicht ganz unter dem Deckel halten, die
Pseudorettung bröselt schon wieder, das Kartenhaus wackelt
;)
3,1% Haushaltsdefizit werden jetzt avisiert - bei schwächelnder Wirtschaft.

http://www.welt.de/wirtschaft/article120242219/...Defizitsuender.html

Die Risikoaufschläge für Staatsanleihen und damit die Refinanzierungskosten des Schuldenbergs von mehr als 2000 Milliarden Euro könnten steigen.
Dieses Jahr dürfte Italien allein 84 Milliarden Euro für Zinszahlungen ausgeben.
 

1285 Postings, 3389 Tage KliPDen Merkel Lakaien geht der Stift

 
  
    #422
2
22.09.13 09:47
Da werden wieder Horroszenarien aufgebaut von Leuten, die sich prächtig auch aus der Steuerkasse finanzieren, wie der DIW.
Und vergessen wird, wer den ganzen Euro-Wahn eigentlich zu verantworten hat und
wer damals eifrig dabei war , im Chor der Kohl'schen Hofschranzen und Hofsänger.
Und wer damals schon gegen die Warner vor dem Euro-Unsinn redete.
DIW war immer vornedran, wenn es galt den Euro und seine Vorzüge zu bejubeln - die Wirtschaft und die Banken hatten  ja auch was davon , nämlich Umsatzsteigerungen
durch Neukunden in den heutigen Pleitestaaten.

Die substanzlose weil auf Pump geblähte Umsatzsteigerung konnte natürlich
als Rechtfertigung für irrwitzige Gehaltssteigerungen und Boniobzönitäten genutzt  werden.
Genau das, was kurzfristig und beschränkt kalkulierende Manager aufgeilt.

Die Rechnung nach dem Platzen der Blase zahlte dann brav der deutsche Steuerzahler.
Kein Wunder dass der Minnesänger der Manager, dieser Fratzscher gegen die AFD keilt - der
fürchtet um seine Pfründlein.
Vielleicht könnte doch ein Wirtschaftsminister der AFD auf die Idee kommen,
mal die Prognosequalität des Hauses in Frage zu stellen und eventuell die Milliönchen kürzen.  
Weil selber Würfeln genauso gut aber billiger käme für den Steuerzahler.




 

1285 Postings, 3389 Tage KliPLink zum vorigen Beitrag

 
  
    #423
1
22.09.13 09:47

1285 Postings, 3389 Tage KliPGriechenland immer noch pleite

 
  
    #424
2
10.10.13 22:13
aber auch jetzt, nach der Wahl darf es immer noch nicht eingestanden werden.
Merkel und Schäuble hoffen weiter drauf, dass der tumbe Michel sich mehr für ihr
Koalitionstheater interessiert als ihre europäische Misswirtschaft und Milliardenverbrennung.

http://www.welt.de/wirtschaft/article120811329/...prognostiziert.html


Was den IWF mehr stört als die mäßige Entwicklung des wirtschaftlich stark angeschlagenen Landes, ist die Neigung der Europäer, die Augen vor der Realität in Griechenland zu verschließen.

Der Grund: Europa, nicht zuletzt die Bundesrepublik, scheuen sich vor Maßnahmen, bei denen sie anerkennen müssten, dass die Milliarden an öffentlichen Hilfskrediten, die die europäischen Geldgeber nach Athen geschickt haben, zumindest zum Teil weg sind.
 

1285 Postings, 3389 Tage KliPLucke zieht Moscovici die Hosen runter

 
  
    #425
02.10.14 20:13
- wenigstens einer, der dem unfähigen Schuldenprinzen die richtigen Fragen stellt.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/...s-13186823-p2.html
Doch auch wenn es konkret wird, bleibt er Antworten schuldig ? etwa als ihn der AfD-Vorsitzende Bernd Lucke darauf aufmerksam macht, dass Frankreich in seiner Amtszeit die länderspezifischen Empfehlungen der EU-Kommission in der Steuerpolitik zu einem erheblichen Teil nicht verwirklicht hat. Lucke will von Moscovici drei Empfehlungen genannt bekommen, die dieser umgesetzt habe. Der Franzose hat offenbar keine Antwort; stattdessen flüchtet er sich in den Gemeinplatz, dass Europa nur funktioniere, wenn Deutschland und Frankreich eng zusammenarbeiteten.

Es überrascht nicht, dass danach nicht nur die Unionsabgeordneten unzufrieden sind. Der wirtschaftspolitische Sprecher der EVP-Fraktion, Burkhard Balz CDU), berichtet aus seiner Fraktion, ausnahmslos alle Kollegen hätten die Vorstellung als unbefriedigend empfunden. Moscovici sei ?offenbar nicht der geeignete Mann? für dieses Amt.


Alles läuft wie in den ersten Posts dieses Thread vorausgesagt. Frankreich und Italien wollen keine Strukturreformen anpacken, nur heiße Luft und Geschwätz, Frankreich leistet sich weiter die Rente mit 60 und Staatsdiener ohne Maß und Verstand. Dafür ständig zu optimistische Prognosen zum Wachstum wie 2011, 2012, 2013 (so kann man sich natürlich auch um Reformen drücken, Prinzip Hoffnung )

http://www.welt.de/newsticker/news2/...tal-nach-unten-korrigiert.html
Neuverschuldung über 4% vom BIP ,  Gesamtverschuldung marschiert stramm auf 100% vom BIp zu (derzeitca 95%)
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/...oinlandsprodukt-bip/
Rekordarbeitslosigkeit trotzt guter Weltkonjunktur 2012, 2013 .. die sind inzwischen völlig abgehängt.
Man verlässt sich weiter auf Draghis Gelddruckmaschine und Propagandagewäsch von Hollande und Valls.    

1285 Postings, 3389 Tage KliPPerversitätenkabinett Börse und EZB

 
  
    #426
1
02.10.14 21:35
inzwischen nur noch - wie ein Drogensüchtiger abhängig - von EZB-Gelddruckerei.
Da will die EZB verbotene Staatsfinanzierung durch die Hintertüre betreiben - es sollen sogar Ramschpapiere und Junk-Derivare (ABS) aufgekauft werden. Weil das Volumen dafür jedoch
auf "max 1 Billion "  (1.000.000.000.000?) begrenzt wurde (was eigentlich nichts sagt, dann nachdem schon alle Dämme gebrochen sind, kann es später auch weiter angehoben werden )
sind die Kreditjunkies enttäuscht.  
So krank ist das System und die Erwartungshaltungen
bereits.  
Wo würden die europäischen Börsen stehen ohne die Dauerflutung mit Billiggeld?
Die zum  vorgeschobenen Ziel, die Banken zu mehr Kreditvergaben zu animieren,
immer noch rein gar nichts beigetragen hat .
Es gibt für solche neuen kredite auch keinen sinnvollen Grund , wenn die Geschäftsaussichten trübe und die Strukturen kaputt  sind. Wozu sollten Unternehmen
dann Kredite aufnehmen, die sie nicht benötigen? Alles ein einziger Humbug den Draghi da betreibt. Dafür dürfen die Banken nun Provisioenen einstreichen um für die EZB ABS zu erwerben (EZB sieht sich damit überfordert )  
http://www.handelsblatt.com/finanzen/...er-9200-punkten/10785130.html

ie Zentralbank will ab Mitte Oktober mit dem Aufkauf der Asset Backed Securities beginnen. Damit soll die lahmende Kreditvergabe der Banken belebt werden, da ohne die ABS-Papiere finanzielle Freiräume bei den Instituten entstehen würden. Das Programm soll eine Laufzeit von mindestens zwei Jahren haben.
Probleme macht vor allem das Volumen. Laut EZB-Chef Mario Draghi soll es bis zu einer Billionen Euro betragen. Viele spekulativen Marktbeobachter hatten sich mehr erhofft. Nach der Pressekonferenz gaben viele von ihnen ihre zuvor aufgebauten Positionen auf und sorgten damit für den Kursrutsch am Nachmittag.
"Am Markt sind einige enttäuscht, dass nach dem Paukenschlag vom September jetzt nicht gleich der nächste Schlag folgte", sagte Analystin Jana Meier von HSBC Trinkaus. Allerdings habe Draghi die Tür für weitere Maßnahmen noch ein Stück weiter geöffnet

 

1285 Postings, 3389 Tage KliPDie missglückten Rettungsaktionen des EZB

 
  
    #427
1
03.10.14 12:16

oder besser , die verantwortungslose Geldschwemme mit dem Feigenblatt der Staatenrettung - in Wirklichkeit ein unglaubliches Dauersponsoring für bonigeile Finanztrickser in den Banken, die sich wieder
einmal die Taschen mit Zockereien gefüllt haben , für deren Ende der Steuerzahler blechen darf.
http://www.zeit.de/2014/39/finanzkrise-kapitalmarkt-banken
Bankenrettung und Staatenrettung ist nach wie vor nicht zu trennen.
Gefördert vom billigen EZB Geld zum Nulltarif  kaufen die Banken Staatsanleihen von Staaten wie Italien und Frankreich, Griechnland  und verdienen sich an der Zinsmarge dämlich.
Wenn es zum Schwur kommt und sie die Ramschpapiere nicht mehr loswerden, an deren Zinsen sie prächtig verdient haben , springt die EZB ein und kauft den wertlosen Schrott zu Fantasiepreisen auf. So verlagert man die Haftung auf den Steuerzahler. Die Gewinne bleiben den Bankstern.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/...onds-13186548.html

Der Kauf von Pfandbriefen (Covered Bonds) soll in der zweiten Oktoberhälfte beginnen, der Kauf von besicherten Kreditpaketen (Asset Backed Securities, ?ABS?) im vierten Quartal dieses Jahres. Die EZB will mit dem umstrittenen Programm Geschäftsbanken Freiräume für neue Kredite verschaffen. Auch griechische und zyprische Papiere werden gekauft, auch wenn diese nicht die Rating-Anforderungen von BBB- erfüllen. 

http://www.bloomberg.com/news/2014-05-01/...iness-credit-markets.html


Draghi meint wohl er habe das perpetuum mobile zur Dauerbereicherung seiner Freunde erfunden oder er zappelt verzweifelt am langen Arm der Schuldenmafia. 

Läuft auf dasselbe raus. Die Begründung , der Aufkauf von Anleihen und Derivaten durch die EZB fördere Unternehmen ist jedenfalls völlig hahnebüchen und verlogen.  



 

1285 Postings, 3389 Tage KliPPikanterie am Rande:Der Repo King ist undicht

 
  
    #428
03.10.14 12:32
http://www.zeit.de/2014/39/finanzkrise-kapitalmarkt-banken/seite-2

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/...n-kunden-gehackt-13187229.html
Jetzt fehlt dann noch die Nachricht, dass die Server gehackt wurden, auf denen die Repo Geschäfte laufen. 52% der Bankenfinanzierung läuft über Repogeschäfte - das überlässt man
also Sicherheitsversagern wie diesem Dimon und seinem Haufen.  Zusammenbruch des Weltfinanzsystems in ein paar Sekunden durch ein Hacker, weil man das Herzstück der Finanzierung ein paar Trotteln überlassen hat?

Was selbst an der Wall Street kaum bekannt ist: Garantiert wird all das von nur zwei amerikanischen Banken ? JPMorgan Chase und der Bank of New York Mellon. Nur sie sind für die Abwicklung der Repo-Geschäfte zuständig, bei ihnen liegen die verpfändeten Wertpapiere im Depot. Wenn eine Bank einem Geldmarktfonds diese Papiere als Sicherheit überlässt, werden sie vom Konto der Bank auf das Konto des Geldmarktfonds umgebucht ? bis der Kredit beglichen wird und die Papiere den umgekehrten Weg gehen. Normalerweise reine Routine.Dann werden de facto JPMorgan oder New York Mellon zum Finanzier. Sie haben die Wertpapiere im Depot und stehen als Gläubiger da. In einer Krise kann genau das eine Abwicklungsbank zusammenbrechen lassen. Sie geben Instituten Kredit, die keinen anderen Partner finden ? und haben nur hinterlegte Wertpapiere, deren Kurse gerade nach unten krachen. Aus dieser Falle kommen sie dann nicht mehr raus. Das ist zwar nur ein Szenario. Aber es hat einen historischen Vorläufer:



 

1285 Postings, 3389 Tage KliPDilettandenstadel Franz. Regierung

 
  
    #429
1
19.10.14 21:50
Kriegen ihre Staatsfinanzen nicht unter Kontrolle und fordern dann noch andere (D) zum Schuldenmachen auf, damit sie besser von der EZB erpresst werden können.
Möglichst alle in den Schuldensumpf zerren, dann gibt es keine Widerstand gegen ungezügelte Gelddruckerei.  
Diesen Hanswursten ist doch nichts zu dumm. Wäre Schuldenmacherei  hilfreich, dann  
wäre Frankreich in Europa Spitze.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...staatsausgaben-13218376.html

Wie sagen die unfähigen französischen Politiker immer: Frankreich ist ein großes Land und lässt sich von anderen nicht vorschreiben was es zu tun hat.
Gilt dann erst recht   für Deutschland. Schon gar nicht sollte man sich von unfähigen Hanswursten, die sich nur aufs Geldverprassen mit teuren Beamtenheeren verstehen, Wirtschaftspolitik vorschreiben lassen. Gabriel der den Unsinn mit dieser Macrone ausgeheckt hat, ist ein Verräter.
 

1285 Postings, 3389 Tage KliPGriechenland - wie in alten Zeiten

 
  
    #430
2
19.10.14 21:57
und in diesem Thread seit Jahren beschrieben - die angebliche Rettung war reine Augenwischerei
und Schaumschlägerei und diente lediglich einigen Banken zum schonenden Exit und anderen zum Profit.
Gerettet wurden nur die Steuerprivilegien der korrupten Blase aus Politik und Reichen.
Nun wird wieder die Angst vor Radikalen beschworen (das Propagandagetrickse wurde im Thread mehrfach beschrieben) damit die anderen Europäer wieder die Taschen der korrupten Griechen füllen.  Zerstörung der Gesellschaft eines Landes durch eine korrupte Oberschicht
MIT HILFE DER EU UND UNTER DEN AUGEN DER EU!

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...ie-in-alten-zeiten-1.2176512


Zu groß ist die Frustration vieler Griechen nach vier Jahren Schocktherapie, wobei die Medizin in ungleicher Dosis verabreicht wurde. So müssen fast 30 Prozent der Griechen nun fürchten, sich im Winter keine Heizung leisten zu können, sagen die staatlichen Statistiker. Dagegen haben die Regierenden von ND und Pasok immer wieder versucht, vor allem die engere, eigene Klientel zu schonen. Mehr denn je leidet das Land daran, dass es in der Krise keinen wirklichen politischen Neuanfang gegeben hat. Das macht die Radikalen stark.
 

1285 Postings, 3389 Tage KliPSinn: Probleme lassen sich nicht mit Geld zudecken

 
  
    #431
1
19.10.14 22:07
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...cken/10859764.html

das Experiment mit der unbegrenzten Geldscheißerei der Zentralbanken läuft ja nun schon lange genug, dass es jedem klar geworden sein sollte, dass es nichts bringt.
Vor allem aber sogar kontraproduktiv ist, weil es Strukturreformen verhindert
(Frankreich, Italien , Griechenland), wacklige Kreditjunkies schafft   und damit die Krise weiter befördert.
Ich kann einem Deppen  , der seinen Job nicht beherrscht soviel Geld in die Hand drücken wie ich will, er wird nichts zuwege bringen, sich aber fühlen wie ein Supermann   - und  das Geld ist eines Tages weg.
 

1285 Postings, 3389 Tage KliPDer große Zypern Betrug (s. auch #415-417

 
  
    #432
19.10.14 22:18
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/...b-13217044-p2.html

1 Jahr Zeit für Russenmafia und friends die Konten zu räumen bis zum großen Knall.
Man könnte fast vermuten, dass die gut gezahlt haben dürften für den Informationsvorsprung und den Zeitgewinn.   Welche Notenbankster im EZB Gremium verhinderten denn den schnellen Vollzug der Sanierung  der Pleitebanken durch Einbeziehung der Guthaben zyprischer Anleger und sorgten für Risikoübernahme durch alle EU Länder?

Doch eine Zweidrittelmehrheit für den kritischen Kurs bekamen Weidmann und Noyer offenbar nicht. Und die hätten sie gebraucht, um weitere Nothilfen zu untersagen. Am Ende entschied der EZB-Rat, nichts einzuwenden gegen die Maßnahmen der zyprischen Notenbank.

Doch wieso tat er das? Hat der EZB-Rat wider besseren Wissens die Nothilfen länger durchgewinkt als korrekt - damit die Staaten ein Rettungspaket hinbekommen? Und ist es legitim, den Regierungen auf diese Weise in einer Krisensituation Zeit zu kaufen?
 

1649 Postings, 3307 Tage AriaariSolange die Ursachen:

 
  
    #433
19.10.14 22:20
Strukturprobleme in allen EU-Staaten, eine überbordende Bürokratie und ein überbordender Beamtenappart nicht angegangen werden, ist alles m.E. reine Augenwischerei...  

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