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Kernschmelze beim Rettungsschirm/ Implosion des €

Seite 1 von 17
neuester Beitrag: 10.10.13 22:13
eröffnet am: 15.06.11 11:08 von: KliP Anzahl Beiträge: 424
neuester Beitrag: 10.10.13 22:13 von: KliP Leser gesamt: 19752
davon Heute: 9
bewertet mit 9 Sternen

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1116 Postings, 3357 Tage KliPKernschmelze beim Rettungsschirm/ Implosion des €

 
  
    #1
9
15.06.11 11:08
Kernschmelze beim Rettungsschirm mit Implosion des Euro  im Jahre 2014/15/16?

Nach langer Absenz im Forum melde ich mich wieder hier zu Wort.

In Europa -und nicht nur da- brennt es lichterloh.
Die Öffentlichkeit und die Politik verhält sich teils wie Prinz Prospero (E.A. Poe, masque of the red death).

Zum Beispiel:

http://de.finance.yahoo.com/nachrichten/...xrA2V1cm9wYXNjaHdlaQ--?x=0


http://de.finance.yahoo.com/nachrichten/...NsawNub3RlbmJhbmtlbmw-?x=0

Immer mehr und mehr Geld (=Party) soll das Schuldenproblem  richten.


Wer wird am Ende die Zeche dafür zahlen?  

Vor einem Jahr schrieb ich in Foren verschiedener Tagszeitungen  und Magazine (Spiegel/Zeit/Welt) :
Die milliardenschweren Hilfspakete für Griechenland werden wirkungslos verpuffen.

Genau dieses ist schon ein Jahr später evident.

In diesem Thread soll es um folgende Themen  gehen

- Die Schuldenkrise in Europa und ihre Folgen für unsere persönlichen Finanzen in den nächsten Jahrzehnten.  Besonders auch die Alterssicherung (Rente/Vermögen).  

- Ob und wie man sich als Investor gegen drohende Vermögensverluste absichern  kann.

- Welche Maßnahmen notwendig sind, um Politiker zu vorausschauendem Handeln
 statt hilflosem Herumkurieren an den Symptomen zu zwingen.

Ich werde im nächsten Artikel darlegen, warum ich den Rettungsschirm für eine eklatante  Fehlkonstruktion halte, die alle Sparer und vorausschauenden Vorsorger in Europa enteignen wird.

Also alle Menschen enteignen wird, die sich eben nicht  so verhalten haben, wie  die teils kriminell-leichtsinnigen Verursacher der Krise,  die aber  dafür jetzt mit dem Geld der europäischen Sparer  saniert werden sollen.  
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398 Postings ausgeblendet.

1116 Postings, 3357 Tage KliPHollande fängt Watschn von Lagarde

 
  
    #400
1
23.12.12 18:45
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...faehigkeit-a-874467.html

Es überrascht ja nicht wirklich, dass sich die Regierung Hollande von Anfang an   mit geschönten
Wachstumszahlen in die Tasche lügt, um sich vor Reformen zu drücken.
Das Defizitziel für 2013 von denen (3%) ist eh schon Makulatur, die werden froh sein, wenn es
zwischen 4-5% bleibt, bei ihrer politischen Hanswursterei.

Nebenbei gerät aber gerne in Vergessenheit, dass auch Deutschland IMMER noch nicht seine Schuldzinsen für die bestehende Verschuldung komplett bedienen kann OHNE sich dafür neu zu verschulden.  TROTZ Rekordsteuereinnahmen (Defizit/Neuverschuldung  ca 25 Mrd, Zinsen >30 Mrd) .  Dem Wählerstimmenfang  für 2013 per dubioser Kostenprojekte ist es gedankt.
Auch wenn es prozentual nicht so schlimm ausssieht wie in Frankreich - es sollte zu denken geben, dass auch bei uns trotz gut laufender Konjunktur die Einnahmen nicht den Ausgabenschlendrian der Regierung deckeln.
Die denkt offenbat schon darüber rnach, wie nach der Wahl der Bürger weiter geschröpft werden kann - RAmsauer macht es jetz schon über eine als "Punkte-Reform" verkaufte
SATTE Erhöhung der  Gebühren für Verkehrsverstöße. Mehr hat der Typ ja auch nicht drauf.

Die teilweise Zweckentfremdung der Mineralölsteuer für die Rentenkassen rückgängig zu machen (und die Gelder wieder wieder für den Straßenunterhalt zu verwenden)   kann man von diesem ideenlosen und ängstlichen  Mitläufer  leider nicht erwarten.
Der soll lieber ein paar Benefizkonzerte für Omas geben  und den Ministersessel für fähigere räumen.  Klavierspielen kann er ja.  

1116 Postings, 3357 Tage KliP10000 Mannstunden für 13 Seiten Gesetz?

 
  
    #401
2
29.12.12 23:42
Steinbrück wirtschaftete offenbar griechisch.
1, 8 Mio haben diese paar Seiten gekostet!
Wenn ich mal rechne mit einem Stundensatz von 180 € für so einen
Advokatenschreiberling dann stecken in den 13 Seiten fette 10000 Mannstunden.
In der Zeit kann einer eine komplette Doktorarbeit schreiben (5 Jahre, pro Jahr 2000 Stunden )
Unglaublich wie verschwenderisch der Kerl gewirtschaftet hat.
Und der hochbezahlte  Beamtenhaufen im Finanzminsterium war nicht in der Lage, die paar Seiten zu formulieren, ggf. mit externem Consulting von ein paar Stunden?
 
Das Gesetz (Entwurf)
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/106/1610600.pdf
Hintergrund
http://www.focus.de/politik/deutschland/...ms-pruefen_aid_889164.html  

1116 Postings, 3357 Tage KliPund selbst bei einem Stundensatz von 500€

 
  
    #402
29.12.12 23:47
wären das immer noch 3600 Mannstunden für die 13 Seiten.
Schön wenn man so leicht Staatsknete abgreifen kann , es lebe
die enge Beziehung von Polithanswursten und Advokaten auf Kosten der Steuerzahler.  

1116 Postings, 3357 Tage KliPDie paar Zeilen haben sie auch noch geliefert

 
  
    #403
29.12.12 23:58
für die 1,8 Mio
http://www.gesetze-im-internet.de/fmstfv/BJNR612300008.html
und 2009 noch ein kleines Ergänzungsgesetzle.

Ok, sagen wir großzügig : 1,8 Mio für insgesamt 30 Seiten  Gesetz und Verordnung
.... herrje was ist das für ein lukrativer Job,  als Advokat  für den Politschwätzer Steinbrück und
seine Truppe  zu arbeiten.  
Ich vermute mal, da haben 2-3  Leute 2-3 Monate dran gesessen, aber allerhöchstens.

Und was der Unsinn mit dem Fonds uns bisher gekostet hat, das wollen wir liber gar nicht fragen.  

12278 Postings, 3137 Tage BoMa.. ein Schelm ..

 
  
    #404
30.12.12 00:34
.. wer Böses dabei denkt ..  
-----------
*BoMi*

1116 Postings, 3357 Tage KliPSpanische Banken: 190 Mrd faule Kredite !

 
  
    #405
1
19.01.13 21:32
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...le-kredite-a-878401.html

Faule Kredite: Spanische Banken könnten 190 Milliarden Euro verlieren  

Die bisherigen 40 Mrd  Rettungshilfe der EU aus dem unsauberen Konstrukt , spanische Banken
direkt und nicht den Staat über den ESM mit den damit verbundenen Auflagen zu subventionieren,
dürften nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein.  Die übliche Salamitaktik und Augenwischerei für das dumme Wahlvolk halt.  

1116 Postings, 3357 Tage KliPMontis Probleme

 
  
    #406
19.01.13 22:01
http://www.spiegel.de/politik/ausland/...ncen-schwinden-a-878397.html

sind doch eigentlich keine echten Probleme.
Nach der Wahl ist wieder Schluss mit der Konsolidierung, den halbherzigen Reformen,
Deutschland ist jetzt per ESM in der Haftung und wirds richten (müssen) und zahlen.
Solange man den Clown Corruptiere irgendwie kleinhalten kann, wird
es auch weiter Geld geben.

Der wird natürlich immer im Hintergrund lauern und damit kann man
wieder Merkel erpressen ("Sei nicht so streng mit uns , Angie, sonst kommt Silvio wieder aus dem Loch und die Politik wird wieder unberechenbar " - und nichts hasst Merkel mehr als Unberechenbarkeit von Clowns in der Politik, da könnte nämlich  ihre ganze Show für die deutschen Wähler zur (Pseudo)Rettung des Euro zusammenfallen und als fauler Zauber entlarvt werden.

Klappt doch auch bei den Griechen bestens, das Theaterspiel.
Da heißt der Clown halt  Tsipras.  

1116 Postings, 3357 Tage KliPBritisches Egoistenpack machte alles richtig 1974

 
  
    #407
23.01.13 19:43
1973/1974:
Die Fettlebe auf Kosten derKolonien war beendet,
Aus Commonwealth war eher Commonpoverty geworden, was sollte auch damals von Indien und Pakistan kommen außer Menschen,
die verarmten Bewohner der Kolonien waren in Massen eingewandert auf die Insel
man litt unter einer epochalen Wirtschaftskrise,
die das Land in den Abgrund riss. Wirtschaft nicht mehr konkurrenzfähig, Sozialsysteme verrottet. Streikweltmeister neben den Italienern waren sie sowieso.
Dauerabwertungsorgie des Pfundes um ihre Murksprodukte doch nich irgendwo über den Preis zu verscherbeln - analog Italien.
Hinzu kam ein gewaltiger Börsencrash
Nachzulesen hier.

http://en.wikipedia.org/wiki/1973–1974_stock_market_crash
http://en.wikipedia.org/wiki/Economic_history_of_the_United_Kingdom
(unter "1960–1979: the Sixties and Seventies" )

Da kam der Eu Beitritt als Rettungsanker gerade recht.
Erklärtes Ziel damals  (aus dem 2. Link) : Sanierung der britischen Wirtschaft  
mit Hilfe der Europäischen Gemeinschaft , ganz explizit:
Der gute de Gaulle hat sich eine Weile gewehrt, weil er den Braten roch, hat aber leider nichts genützt.

The Labour Party under Harold Wilson from 1964–1970 was unable to provide a solution either, and eventually was forced to devalue the Pound again in 1967. Economist Nicholas Crafts attributes Britain's relatively low growth in this period to a combination of a lack of competition in some sectors of the economy, especially in the nationalised industries; poor industrial relations and insufficient vocational training. He writes that this was a period of government failure caused by poor understanding of economic theory, short-termism and a failure to confront interest groups.[2]

Both political parties had come to the conclusion that Britain needed to enter the European Economic Community (EEC) in order to revive its economy. This decision came after establishing a European Free Trade Association (EFTA) with other, non EEC countries since this provided little economic stimulus to Britain’s economy. Levels of trade with the Commonwealth halved in the period 1945–1965 to around 25% while trade with the EEC had doubled during the same period. Charles de Gaulle vetoed a British attempt at membership in 1963 and again in 1967.
 

1116 Postings, 3357 Tage KliPBritisches Egoistenpack machts wieder richtig 2013

 
  
    #408
23.01.13 20:01
http://www.faz.net/aktuell/politik/...uss-von-der-insel-12036492.html

EU ist ausgesagt, kaputt, von Krisen geschüttelt, die die Bankster von der Insel eifrig mit
angetrieben haben, sich dumm und dämlich verdient haben um DANN  von den Euro-Europäern
rasugehauen zu werden.
Die Irlandrettung kam nämlich AUCH im großen Stil britischen Banken zugute, die ganz erheblich in Irland investiert waren. Größenordnungen von mehreren hundert Milliarden Euro.

Nun entdeckt man also ganz plötzlich , dass die Eu ein bevormundender,  bürokratischer und undemokratisch strukturierter Haufen ist,  der nur noch nervt - das ist aber seit Jahren schon so.

Für die Briten aber wichtiger ist, und das sagen die natürlich nicht - dass der Drops EU ausgelutscht ist, nichts mehr zu holen ist, eventuell für sie zum Kostenrisiko wird.
Den Jahrzehntelangen Rabatt der Beiträge, von Handbagging-Maggie dem alten  EU -Weichei Birne abgerungen, hat man gerne mitgenommen. Aber Solidarität mt anderen?

Seht, liebe deutsche Landsleute, so sieht ein gesunder und nationaler nationaler Egoismus aus.
Diejenigen EU-Privilegienprofiteure  wie Herr Schulz und die üblichen deutsch-französischen EU Profiteurs-Granden, die  angesichts dessen hysterisch
werden, sind keine Gutmenschen, die nur unser Bestes wollen.

Die denken auch nur an ihren ganz persönlichen Vorteil.
Die ganzen Schwatzheinis im EU Parlament,  die zum Teil fette Sitzungsgelder fürs nichtstun oder Abnicken überflüssiger Gesetze abholen, müssten sich nach Ausflösung desselben nämlich mit ähnlichen Figuren um die nationalen Alimentationströge (Bundestag, Landtage)  kloppen.
Dass die sonst eine ehrliche, produktive  Arbeit finden .. wers glaubt.

IN einem haben die Briten nämlich recht: Die EU ist ein kranker , gelähmter,  ineffizienter Moloch geworden, der seine Krankheit durch jahrzehntelange Fehlallokation von Kapital, schlampigkeit und Korruption  
selbst verursacht hat. Und der seine Existenzberechtigung derzeit nur aus der Bewältigung
von Krisen zieht, die er selbst geschaffen hat.

Die schlauen Ratten verlassen als erste das sinkende Schiff - kann man es ihnen übelnehmen?
 

1116 Postings, 3357 Tage KliPReisende soll man nicht halten

 
  
    #409
23.01.13 23:06
meint Münchau
http://www.spiegel.de/wirtschaft/...us-der-eu-austreten-a-879200.html

... aber erst wenn sie die Übernachtungen bezahlt haben, sag ich.  

1116 Postings, 3357 Tage KliPPortugal kehrt auf den Kapitalmarkt zurück

 
  
    #410
23.01.13 23:49
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/...den-kapitalmarkt-12036086.html

5% Zinsen auf 5  Jahre Laufzeit  ist natürlich auch ein hübscher Zinssatz. ;)  

1116 Postings, 3357 Tage KliPDeutsche Steuergelder retten russ. Schwarzkohle

 
  
    #411
30.01.13 10:10
Mit vereinten Kräften ist es den obersten Bankenlobbyisten und EU-Abzockern
Juncker und Draghi
http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/...yperns/7707726.html
http://www.handelsblatt.com/politik/international/...ng-/7693640.html

wieder mal gelungen, den deutschen Steuerzahler ordentlich zur Ader zu lassen.
Diesmal nicht, damit griechische Milliardäre und Politiker weiter ihr Land und die EU  verarschen können. Diesmal geht es um ein kommunistisches Regime mitten in Europa, in der EU, nämlich der Regierung von Zypern. Die hat nicht nur im eigenen Land mit EU Geldern eine gigantische Misswirtschaft  und Privilegienreiterei gezüchtet,  sondern auch im isländischen Stil ihre Banken aufgeblasen.
Und zwar mit Russengeldern dubiosester Herkunft.
Geldwäsche mitten in der EU, jahrelang  - in DIESEM Fall hat es merkwürdigerweise keinen gestört. Aber die Rettung aus dem Desaster bezahlt wieder mal der deutsche Steuermichel.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...-nach/7707388.html

Dies zeigt auch wie verlogen die ganzen Vorwände von wegen Bekämpfung der Geldwäsche waren, mit denen deutsche Politiker - gerade Schäuble -  seit Jahren unsere Bürgerrechte  aushöhlen und   einen engmaschig arbeitenden Überwachungsstaat errichten wollen. Die Zahl der (unkontrollierten ) Kontenabfragen durch deutsche Behörden ist wieder mal zweistellig gewachsen.

Offenbar gilt das Prinzip, die Deutschen immer mehr zu kujonieren, entrechten,  und auszuquetschen um Ganoven aller Länder reich machen zu können.
Deutsche Politiker leisten nur noch Theaterdonnerwiderstand.

Wenn die Russen Angst um ihre Schwarzkohle haben, dann sollen sie die doch selber
retten. Und wenn zyprische Banken zu sehr in Griechenland expandiert haben,
dann ist das die Gelegenheit sich wieder gesundzuschrumpfen.
Woanders werden auch ständig Filialen geschlossen, etwa  hierzulande, ohne dass die
EU Hilfsgelder bereitstellen muss.  

1116 Postings, 3357 Tage KliPZu Zypern - noch vor drei Wochen

 
  
    #412
30.01.13 10:24
was haben unsere  Haubentaucher in den Parlamenten nicht vollumundig getönt ..
von wegen Umsetzung der Geldwäschevorschriften in Zypern, wieder mal alles nur Show,
as usual  ?
http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-01/zypern-geldwaesche-eu-hilfe

m Donnerstag erklärte Unionsfraktionsvize Michael Fuchs (CDU), dass Zypern konkrete Zusagen im Kampf gegen Geldwäsche abgeben müsse. "Wenn Zypern nicht bereit ist, endlich die EU-Regeln zur Transparenz und gegen Geldwäsche umzusetzen, dann kann es keine Hilfen für Zypern geben", sagte Fuchs der Nachrichtenagentur Reuters. In der Unions-Fraktion sei die Situation "genauso schwierig wie bei der FDP". Deren Fraktionschef Rainer Brüderle hatte zuvor gesagt, dass es derzeit keine Mehrheit bei den Liberalen für ein Zypern-Hilfspaket gebe. SPD-Chef Sigmar Gabriel hat bereits mit einem Nein der Sozialdemokraten gedroht.

Vermutlich alles nur verlogenes Bla Bla, wie üblich.
Das sogenannte Hilfspaket, das in Wahrheit ein Rettungspaket für russische und zypriotische Ganoven darstellt,  wird wieder abgenickt werden,
weil Draghi und Banker-Juncki das so wollen.  

1116 Postings, 3357 Tage KliPDie große Zypern-Illusion

 
  
    #413
20.03.13 20:06
Da fragt sich mancher sicher: Warum stimmt das Parlament nicht für den mit der EU ausgehandelten Kompromiss (kein Abgeordneter war dafür!) und riskiert eher eine Totalpleite?
Die Abgeordneten haben ja auch Gelder bei den Banken.

Ich denke die Antwort ist recht klar wenn man das hier liest:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/...-ihre-bank-konten/

Die Abgeordneten riskieren selber gar nichts , denn sie haben ihr Geld rechtzeitig ins Ausland geschafft.
Jetzt können sie sich ihren Wählern als standhafte Patrioten präsentieren und - im Falle einer Pleite -
den schwarzen Peter Europa und vor allem  Deutschland zuschieben.

Der erste Schritt hätte lauten müssen: Alle in den Wochen vor dem Kompromiss von Zypern
ins Ausland transferierten Gelder werden eingefroren und mit mit einer hohen Sondersteuer belegt. 30% oder 50%. Die daraus erzeilte Summe fließt zuerst in den Rettungstopf. DANACH geht man an die Sparvermögen der auf Zypern.
Dann wären die Abgerdneten und sonstigen Politganoven (Zypern ist ein ein korrupterer Saustall als Griechenland) erstmal die Gelackmeierten und könnten nicht ihr perfides Spiel spielen.   Aber die EZB , die die Transaktionen vor dem Beschluss ja teilweise auf dem Schirm hat (Verrechnung von Auslandsüberweisungen durch zypr. Notenbank=Teil der EZB) hat hier wieder mal beide Augen zugedrückt und sich dumm gestellt. Komische Zufälle, nicht wahr Herr Draghi? Wäre doch leicht gewesen in der Verhandlungswoche diese Transaktionen zu blockieren ..  

1116 Postings, 3357 Tage KliPFrankreichs Regierung steckt den Kopf ins Klo

 
  
    #414
1
20.03.13 20:35
und die Weltwirtschaft drückt auf den Abzug.
Die leisten sich ein echtes  Kasperl als (De)industrialisierungsminister - einen Herrn Montebourg,
der die Schuld bei allen anderen sucht, aber keine Reformen zuwege bringt.

Die Diagnose ist eindeutig wie es eindeutiger nicht mehr geht, ein langer schmerzhafter Deindustrialsierungsprozess:
http://www.welt.de/wirtschaft/article114328725/...icht-vom-Fleck.html

http://www.monde-diplomatique.de/pm/2012/03/...t.artikel,a0050.idx,16
Dabei darf man nicht über die beunruhigende Tatsache hinwegsehen, dass der Trend zur Deindustrialisierung in Frankreich schon lange vor der aktuellen Krise begonnen hat und durch diese nur verstärkt wurde. Das belegen viele Indikatoren wie der Rückgang der Investitionstätigkeit (um 10 Prozent von 2008 bis 2010) oder das Außenhandelsdefizit, das seit 2004 bedrohlich zunimmt.(9) Die Handelsbilanz für Industriegüter ist bei fast allen Produkten negativ, Ausnahme ist die Nahrungsmittelbranche. Die industriellen Ausfuhren belaufen sich auf nur 87 Prozent der Einfuhren, bei Investitionsgütern sind es ebenfalls 87, bei Konsumgütern 73 Prozent. In den fünf letzten Jahren hat sich das Handelsdefizit in diesem Bereich auf 113,6 Milliarden Euro summiert (vor allem wegen des Defizits gegenüber Deutschland und China).

In den Krisenjahren 2008 bis 2010 ist die französische Produktion in allen Bereichen eingebrochen (mit Ausnahme der Abfall-, Umweltsanierungs- und Wasserwirtschaft). Und zwar um 28 Prozent bei Kokereien und Ölraffinerien, um 26 Prozent in der Textilindustrie, um 15 bis 20 Prozent in der Schwerindustrie und im Maschinenbau, in der IT-Branche und in der optischen und Elektroindustrie, wo immer mehr Fertigungsstätten geschlossen werden. Von 1989 bis 2011 sind mehr als 2,5 Millionen industrielle Arbeitsplätze verloren gegangen. Und das nicht nur in der Schwerindustrie und Branchen mit vielen ungelernten Arbeitskräften (was wenig überraschend ist), sondern gleichermaßen in innovativen Zukunftsindustrien wie Anlagenbau und Robotertechnik.


http://www.welt.de/wirtschaft/article107924302/...enkind-Europas.html

Was fällt der Regierung Hollande dazu ein?
Staatsdirigismus wie zu Sowjetzeiten , Nationalistischer Krampf beim Kaufverhalten
http://www.welt.de/wirtschaft/article110871843/...tspatriotismus.html
http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/...chenkt-Autobauer.html
Wieder mehr Schulden (als hätte man nicht schon genug)
http://www.welt.de/wirtschaft/article114461619/...n-Sparkurs-auf.html

Das Geld wird dann wie gahbt  in einen wasserköpfigen und ineffizienten Beamtenhaufen verplempert - der Wählerstimmen bringt und daher sicher nicht angetastet wird
http://www.welt.de/wirtschaft/article114565185/...tet-Frankreich.html

Und statt mit seriösem Auftritt und zupackendem Reformeifer Investoren anzulocken
gefällt sich das Kasperle Montebourg lieber in Hahnenposen und kräht auf dem bisschen Mist, das ihm noch verbleibt.
http://www.welt.de/print/welt_kompakt/...roht-dem-Spott-Investor.html

Der Herr Mittal hat ja auch schon gehandelt während Montebourg schwätzt und krakeelt.
Sofern ihm seine Vergnügungen überhaupt Zeit lassen.
Die französischen Possenreißer in der Politik können doch nicht ernsthaft glauben, dass
sich Großinvestoren wie Mittal, die Industrieimperien aufgebaut haben und führen
von so ein paar dahergelaufenen Provinzpolitikern, die ihr Leben lang auf Staatskosten
durchalimentiert wurden, beeindrucken und beeinflussen lassen. Die hGroßinvestoren andeln kühl und rational, und entscheiden und lachen allenfalls über Montebourg und Co.  
und dass einer wie Taylor sich überhaupt Zeit nimmt um seine Gründe spöttisch darzulegen ist wohl die Ausnahme.

Solange die Herrschaften der frz. "Spitzenpolitik" ihre privaten Finanzen von den maroden Staatsfinanzen geschickt zu trennen wissen , wie zum Beispiel dieser  schlaue "Sparer"
http://www.welt.de/politik/ausland/...egen-Konto-Affaere-zurueck.html
können sie umso unbeschwerter ihren ruinösen Dummheiten frönen.
Eines steht jetzt auch schon fest:
Für diese Dummeheiten werden WIR zahlen müssen, am Ende.  

1116 Postings, 3357 Tage KliPDie Pfaffen haben in Zypern auch die Pfoten drin

 
  
    #415
20.03.13 20:50
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...n-sucht-den-plan-b-1.1627980

wie könnte es anders sein ... werden wohl ihren russischen Briederchen im Zauselbarte
auch den einen oadre anderen Liebesdienst getan und deren Knete gebunkert haben, damit die russ. Orthodoxe Kirche
in Russland nicht zu reich aussieht. Da kommt die eigene Bank gerade recht.

Und Frankreich scheint sich auch mal wieder großzügig mit deutschen Steuergeldern zu geben - na wen wundert es.  

1116 Postings, 3357 Tage KliPZypern: Schmeißt die Ganoven aus der EU

 
  
    #416
22.03.13 17:03
ENDLICH! Bitte schnell.  
wenn man irgendwo ein EXEMPEL statuieren möchte dann hier.
Die Abgeordneten und die Regierung steht wahrscheinlich eh schon seit Jahren
bei der Russenmafia auf der Lohnliste.
Wie soll das sonst anders zu erklären sein:
Da werden jahrelang Zinsen weit über dem europäischen Durchschnitt für Russische Mafiagelder  gezahlt bis die Banken Pleite sind.
Beamte haben Privilegien und Einkommen, über die selbst die Griechen nur staunen können.
Irgendwelche Kapitalverkehrskontrollen nach europäischem Standard gab es nie und wurden abgeblockt.
Und nun, nachdem die Putinmafia jahrelang bedient wurde , sollen die anderen Europäer  
den Karren mit ihren Milliarden wieder aus dem Dreck ziehen, und die Russengelder bleiben ungeschoren. Statt dessen sollen wieder neue Schulden gemacht und die Rentenkassen geplündert werden.

Konsequenterweise soll sich doch der Haufen endgültig unter die Knute von Putin und seinen
feinen Freunden begeben.  Da sind sie genau richtig, wenn sie Europa bisher nur als Melkkuh angesehen haben.  

1116 Postings, 3357 Tage KliPZyprische Notenbank bescheißt die EU

 
  
    #417
26.03.13 23:21
Nicht überraschend.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...uechtlinge-a-891132.html

Auf zyprischen Banken lagerten über 70 Milliarden an Einlagen.
Es ist überhaupt nicht einzusehen, warum die anderen Europäischen Staaten  
überhaupt einen Cent
Hilfe für die Gaunerbanken bezahlen soll - derzeit hat man ja schon wieder über 10 Mrd zugesagt.
Wenn nun die Gelder, die von größeren zyprischen Einlagen über 100000 Euro
zur Bankenrettung abgezwackt werden sollte, teilweise schon abgeflossen sind,
dann hat man die ganze Zeit über heiße Luft verhandelt und der Anteil Europas an den Rettungsgeldern steigt weiter. Schöner Beschiss.
Warum lässt man den Sauhaufen nicht einfach bankott gehen?  
Die halten ihre Zusagen doch schon jetzt nicht ein.  

1116 Postings, 3357 Tage KliPSpanien: 2013 wieder Riesendefizit!

 
  
    #418
1
26.03.13 23:31

1116 Postings, 3357 Tage KliPFrankreich:Hollande hat fertig. Arbeitslosenrekord

 
  
    #419
2
26.03.13 23:38
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...-den-griff-a-891123.html
Inzwischen ist es sogar bei der Linkspresse (Spiegel) angekommen ..
Bei den hohen Arbeits- und Lohnnebenkosten dort nicht wirklich überraschend, dass es immer weniger Industriearbeitsplätze gibt.
http://www.welt.de/wirtschaft/article114768692/...ber-EU-Schnitt.html

Aber Hollandes Gurkentruppe stellt ja fleißig Beamte ein  - über 23% aller Arbeitnehmer
"arbeiten"  für den Staat.  Das wird sicher gegen landesweite "au chomage" helfen .. :-))  

1116 Postings, 3357 Tage KliPEin Brief im Postkasten- Euro-Wahn

 
  
    #420
10
20.09.13 20:02
In dieser Woche fand ich einen Brief im Postkasten, den ich beinahe übersehen hätte, weil er so unauffällig war.
Er trug nur eine kleine Aufschrift unauffällig un Blau:
Stört es Sie auch, dass Milliarden deutscher Steuergelder zur Rettung südeuropäischer Pleitestaaten ausgegeben werden.

Darin ein Brief des lokalen AFD-Kandidaten und Kreisvoritzenden  für den Bundestag.
Entgegen der sonstigen plakativen Wahlwerbung anderer Parteien fiel sofort auf: Keine aufdringlichen Parolen in bunter, großer Fettschrift, im Bildzeitungsstil  nur ein Porträtfoto und 1 3/4 engbeschriebene Seiten.  Vernünftiges Deutsch, ordentliche,  klare Sätze mit Zahlen und Fakten, einmal   kein Geschwurbel wie von den anderen.

Darin die wesentlichen Argumente gegen die Euro-Pseudorettung, wie man sie unter anderem auch in diesem Thread findet.
Übrigens macht sich die AFD auch für ein Einwanderungsmodell nach kanadischem Vorbild stark.

Was mich aber besonders erstaunte: Es  werden darin Vorwürfe erhoben, die - würde nur ein Teil davon stimmen, zur Konsequenz hätten, dass unsere Demokratie völlig ausgehölt ist.

Beispiele (Kommentare in Klammern von mir) :

AFD wird in Umfragen, die von Partein in Auftrag gegeben wurden,  marginalisiert , indem sie teilweise gar nicht separat erfasst wird. Also unter "sonstige Parteien" läuft.
In unabhängigen Umfragen steht sie bei 8-12%.  

Einige Medien führen eine üble Kampagne gegen die Partei, anfangs wurde versucht, sie in die braune Ecke  zu stellen. (Heute habe ich wieder so einen Hetzartikel gelesen, der sein Hetzpotential darin erschöpft, dass Lucke sich von einem Anwalt vertreten lässt, der auch mal einen NPD mann vertreten hat - da muss ich doch mal fragen: Wen hat denn ein Otto Schiliy und ein Gerd Schröder in jungen Jahren so alles vertreten - und waren dann selber in höchsten Ämtern.
Hier gehts nur um einen gemeinsamen Anwalt)  

Prof. Lucke wird, nachdem seine Auftritte in den Fernsehdisskussionen sehr gut - für die
Euro-Wahnsinn-Abnicker offenbar gefährlich gut - beim Wähler ankam nicht mehr eingeladen.
(Dass die öffentlich rechtliche Volksverdummungsjournaille aufs engste mit den etablierten Partein verbandelt ist, ist ja kein Geheimnis. Die Riesengehälter der 16 (!) Chefs der Landesanstalten werden bekanntlich auch von der Polititkamarilla abgesegnet. Natürlich erwartet die Gegenleistungen. )

Es wurde auch behauptet im Brief, dass nach der Sebdung Hart Aber Fair (ich schau den Blasebalg-Quatsch ja nie an) mit Prof Lucke die Zuschauer-umfrage zensiert wurde.  

Das alles wären, neben den Abnickorgien zur Euro-Scheinrettung (die in Wirklichkeit immer eine Rettung der großen Parteispender Banken und Großindustrie ist)  im Bundestag,   klare anzeichen einer verrottenden Demokratie im Lande, einer schleichenden
Entmündigung  der Bürger und Wähler.  

Ich möchte hier keine Wahlwerbung machen, aber ich hoffe inständig, dass die etablierten Parteien - zu denen inzwischen auch die Grünen zählen, einen deutlichen Denkzettel
vom Wähler bekommen - und dass die AFD zumindest die Chance bekommt, ihre Alternativen
auch im Bundestag darstellen zu können.  - es muss wieder frischer Wind in die Parlamente , neue Impulse,
- so wie es in den 80er Jahren von den Grünen ausging. Die jetzt leider zu  fett und saturiert und genauso pöstchengeil und versorgungsgeil wie die anderen Steuergeldvernischter geworden sind.


 

1116 Postings, 3357 Tage KliPItalien mal wieder als künftiger Defizitsünder

 
  
    #421
2
22.09.13 00:41
ließ sich bis zur Bundestagswahl wohl nicht ganz unter dem Deckel halten, die
Pseudorettung bröselt schon wieder, das Kartenhaus wackelt
;)
3,1% Haushaltsdefizit werden jetzt avisiert - bei schwächelnder Wirtschaft.

http://www.welt.de/wirtschaft/article120242219/...Defizitsuender.html

Die Risikoaufschläge für Staatsanleihen und damit die Refinanzierungskosten des Schuldenbergs von mehr als 2000 Milliarden Euro könnten steigen.
Dieses Jahr dürfte Italien allein 84 Milliarden Euro für Zinszahlungen ausgeben.
 

1116 Postings, 3357 Tage KliPDen Merkel Lakaien geht der Stift

 
  
    #422
2
22.09.13 09:47
Da werden wieder Horroszenarien aufgebaut von Leuten, die sich prächtig auch aus der Steuerkasse finanzieren, wie der DIW.
Und vergessen wird, wer den ganzen Euro-Wahn eigentlich zu verantworten hat und
wer damals eifrig dabei war , im Chor der Kohl'schen Hofschranzen und Hofsänger.
Und wer damals schon gegen die Warner vor dem Euro-Unsinn redete.
DIW war immer vornedran, wenn es galt den Euro und seine Vorzüge zu bejubeln - die Wirtschaft und die Banken hatten  ja auch was davon , nämlich Umsatzsteigerungen
durch Neukunden in den heutigen Pleitestaaten.

Die substanzlose weil auf Pump geblähte Umsatzsteigerung konnte natürlich
als Rechtfertigung für irrwitzige Gehaltssteigerungen und Boniobzönitäten genutzt  werden.
Genau das, was kurzfristig und beschränkt kalkulierende Manager aufgeilt.

Die Rechnung nach dem Platzen der Blase zahlte dann brav der deutsche Steuerzahler.
Kein Wunder dass der Minnesänger der Manager, dieser Fratzscher gegen die AFD keilt - der
fürchtet um seine Pfründlein.
Vielleicht könnte doch ein Wirtschaftsminister der AFD auf die Idee kommen,
mal die Prognosequalität des Hauses in Frage zu stellen und eventuell die Milliönchen kürzen.  
Weil selber Würfeln genauso gut aber billiger käme für den Steuerzahler.




 

1116 Postings, 3357 Tage KliPLink zum vorigen Beitrag

 
  
    #423
1
22.09.13 09:47

1116 Postings, 3357 Tage KliPGriechenland immer noch pleite

 
  
    #424
2
10.10.13 22:13
aber auch jetzt, nach der Wahl darf es immer noch nicht eingestanden werden.
Merkel und Schäuble hoffen weiter drauf, dass der tumbe Michel sich mehr für ihr
Koalitionstheater interessiert als ihre europäische Misswirtschaft und Milliardenverbrennung.

http://www.welt.de/wirtschaft/article120811329/...prognostiziert.html


Was den IWF mehr stört als die mäßige Entwicklung des wirtschaftlich stark angeschlagenen Landes, ist die Neigung der Europäer, die Augen vor der Realität in Griechenland zu verschließen.

Der Grund: Europa, nicht zuletzt die Bundesrepublik, scheuen sich vor Maßnahmen, bei denen sie anerkennen müssten, dass die Milliarden an öffentlichen Hilfskrediten, die die europäischen Geldgeber nach Athen geschickt haben, zumindest zum Teil weg sind.
 

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