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Die Linken, schlapplach

Seite 1 von 2
neuester Beitrag: 25.03.13 21:48
eröffnet am: 01.02.13 10:38 von: rotgrün Anzahl Beiträge: 48
neuester Beitrag: 25.03.13 21:48 von: rotgrün Leser gesamt: 939
davon Heute: 2
bewertet mit 13 Sternen

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31929 Postings, 4270 Tage rotgrünDie Linken, schlapplach

 
  
    #1
13
01.02.13 10:38
http://www.n24.de/news/newsitem_8564932.html

Was für Träumer :-)
-----------
Zu Risiken und Nebenwirkungen zum Urheberrecht
fragen sie JP,oder tragen den Anwalt zum Apotheker
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22 Postings ausgeblendet.

14297 Postings, 4855 Tage Tony FordEine Welt ohne Geld...

 
  
    #24
2
01.02.13 18:36
Beim Geld streiten sich seit Jahrhunderten die Geister, deshalb plädiere ich für die Distanzierung von Geld.

Hier auch meine Begründung, Geld ist letztendlich aus der Not heraus entstanden, dass der Mensch zu früheren Zeiten einen Tauschhandel betrieb, welcher jedoch nicht effektiv funktionierte, da sich passende Tauschpartner nur schwer fanden.
Ergo führte der Mensch Geld, also ein universelles Tauschmittel ein, welches von anderen Menschengruppen anerkannt wurde.

Stand Heute, bestünde das Problem des Tauschhandels eigentlich nicht mehr, da man mittels einer Vernetzung und Datenverarbeitung unproblematisch fast immer einen passenden Tauschpartner finden würde, wenn man es wollte.
Das Problem aber ist, dass das Geld nicht mehr nur Muscheln oder Taler sind, sondern man das Buchgeld einführte, mit dem man aus heißer Luft noch mehr heiße Luft machen kann ohne noch etwas leisten zu müssen.
Damit kann man politisch beliebig Macht ausüben und so wird die Politik sowie Wirtschaft stets am Erhalt des Geldwesens bedacht sein.

Der Mensch jedoch kapiert nicht, dass wenn er sich organisieren würde, er sehr sehr viel günstiger und besser leben könnte, weil es keine annähernd so große Umverteilung nach oben gäbe, man nur echte Gegenleistung gegen echte Gegenleistung eintauschen könnte.

Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, eine Welt ohne Geld in Form eines Netzwerkes aufzubauen. Da ich aber weiß, dass die Mehrheit hier am Gelde hängt und am Liebsten selbst dadurch Macht erfahren möchte, so habe ich mich hier bei Ariva relativ zurückgehalten.
Wem sowas interessiert, dem kann ich erklären, wie Jemand sowas selbst aufbauen könnte.

Achja und auch wenns abgedroschen aus meinem Munde klingt, den Bitcoin sehe ich auf diesen Weg als eine attraktive Übergangslösung, weg vom zentral gesteuerten Geldsystem hin zu einem am Markt freien System Bitcoin, wodurch man einen Zwischenschritt hin zum geldfreien Tauschhandel gehen kann.

Man bedenke das Einsparpotenziale und Kosten, welche so bei einem Handel entstehen.  

52199 Postings, 3942 Tage BarCodeHeißt das,

 
  
    #25
2
01.02.13 19:15
ich trag dann eimerweise Kartoffeln ins Autohaus, um die Inspektion zu bezahlen? Und um einen Fernseher zu kaufen oder ein neues Auto, muss ich erstmal nen ganzen Acker abernten, damit ich genug zum Tauschen beisammen habe?

Bitcoins sind auch nur Geld. Und wenn es zur universellen Tauschwährung wird, unterliegt es am Ende entweder den gleichen Mechanismen, wie bislang jedes Geld oder es wird derart dysfunktional, dass es den Wirtschaftsverkehr zum erliegen bringt.

Man muss wegen bestimmter Auswüchse nicht ein ganzes Sytem zugrunde richten, das letztlich durchaus funktioniert. Ob Geld oder kein Geld: ökonomische Krisen gab es aus bestimmten ökonomischen Gründen immer. Selten war Geld die eigentliche Ursache derselben...
-----------
Vegetarier aller Länder verneigt euch!
ONE BIG ONION!

10226 Postings, 2141 Tage Karlchen_VGute Idee, Tony.

 
  
    #26
1
01.02.13 19:19
Damit Deine Distanzierung vom Geld vollkommen ist, gibt Deine Kohle mir. Ich kann die auch meine Konto-Nr. geben, damit deine laufenden Zahlungen auf mein Konto fließen.

Und glaub mal nicht allen Unsinn, der in den Ökonomie-Büchern steht. Das mit dem Tauschhandel ist Murks - Geld wurde eingeführt, um das Militär zu bezahlen. Diesen Tauschhandel, den Adam Smith beschreibt und der heute noch durch die Bücher geistert, hat es nie gegeben.  

231236 Postings, 3746 Tage obgicougenau

 
  
    #27
01.02.13 19:48
und dann zeig uns noch den Trick, wie man aus Buchgeld noch mehr Buchgeld macht.  

28127 Postings, 3990 Tage TaliskerWo haste das denn her, Karlchen:

 
  
    #28
01.02.13 19:52
"Geld wurde eingeführt, um das Militär zu bezahlen."?
-----------
Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.

10226 Postings, 2141 Tage Karlchen_VLies zum Beispiel mal da nach...

 
  
    #29
1
01.02.13 20:04
http://www.amazon.de/Schulden-Die-ersten-5000-Jahre/dp/3608947671

Der Typ hieß übrigens Krösus.

Gibt aber auch noch eine Reihe anthroplogischer Aufsätze wie:

Humphrey, C. und Hugh-Jones, S. (1992): Introduction: Barter, Exchange and Value. In: Humphrey, C., Hugh-Jones, S.: Barter, Exchange and Value, Cambridge University Press, Cambridge,

Von Ökonomen gibts auch was:

Mitchell Innes, A. (1908): What is Money? In: The Banking Law Journal, Mai.  

52199 Postings, 3942 Tage BarCodeWarum und wozu

 
  
    #30
01.02.13 20:06
etwas eingeführt wurde, sagt aber noch nix über den Wandel der Funktion aus.
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Vegetarier aller Länder verneigt euch!
ONE BIG ONION!

14297 Postings, 4855 Tage Tony FordWahnsinn..

 
  
    #31
01.02.13 21:25
ich sehe, wir bewegen uns mal wieder auf der Schöpfungsebene oder ists vielleicht doch nur die Erhaltungsebene? ;-)

Es ist schon erstaunlich, wie fixiert der Mensch auf Geld und eine Wertung ist.
Warum soll ich Tonnenweise Kartoffeln beim Autohändler abgeben?
Warum soll mir der Autohändler nicht ein Auto geben und ich ihm dafür Kartoffeln für mehrere Jahre?
Und selbst wenn dabei eine Seite mehr profitiert als die andere Seite, so ists doch eigentlich wurscht, solange es nicht System ist. System kann es aber nicht werden, weil sonst das Vertrauen schwinden würde.

Ich mein, sowas kann sich Heut kaum Jemand vorstellen, weil wir eben eine Beziehungslose Gesellschaft geworden sind, bei dem eben Jeder nur Seins macht, dementsprechend eben auch kein Vertrauen untereinander da ist und man dann eben in 1:1 Umtausch denken muss.
Dies machen sich die Mächtigen nunmal zu Nutze und können den unorganisierten selbstorientierten Mob sehr leicht kontrollieren.

Und noch ein Wort zum Bitcoin, Bitcoin mag auf den ersten Blick wie Geld zu sein, doch auf den zweiten Blick ist es absolut kein Geld, sondern eine Ware ähnlich wie Gold.
Demzufolge müsste man Gold ebenfalls als Konkurrenz zum Geld anerkennen. Gut sowas gabs in der Geschichte ja schon mal in Form eines Goldverbots, doch es ist in heutigen Zeiten fraglich, inwieweit es mit dem Grundgesetzt vereinbar wäre.  

3702 Postings, 1300 Tage Evermore#1 Diese verfassungsrechtliche Kopfgeburt

 
  
    #32
7
01.02.13 23:20
einer Einkommenenteignung-"Steuer" ist ökonomisch hirnrissig. Selbst wenn das Verfassungsgericht es erlaubte, würde dem Staat ein bedeutsames Steueraufkommen wegbrechen. Gerade in dem Bereich in dem der Steuersatz am höchsten ist, der Staat also am meisten mitverdient, würde er den Hahn komplett zudrehen. Konzerne und Spitzenverdiener würden ins Ausland abwandern. Dümmer geht's nimmer.

Es gibt viele Manager, die eine halbe Million im Jahr locker wert sind. Der Aufreger ist, wenn ein kreuzmiserabler Manager (na, funkt's bei euch!) durch staatliche Hilfsprogramme seine Boni kassiert, wo eigentlich eine Lastschrift fällig wäre.

Der "Vorschlag" passt natürlich wunderbar in die Verblödungsmedienlandschaft.  

109163 Postings, 3929 Tage kiiwiiDavid Graebner zu lesen ist zwar a weng ermüdend,

 
  
    #33
1
01.02.13 23:33
aber es lohnt sich...  

109163 Postings, 3929 Tage kiiwii-n

 
  
    #34
01.02.13 23:35

14297 Postings, 4855 Tage Tony Ford@everyone...

 
  
    #35
3
02.02.13 05:57
auch ein guter Mitarbeiter ist mehr Wert als die 3 Geld 50
Zudem wofür erhält denn ein Manager so viel Geld?
Begründet wird dies ja häufig mit der hohen Verantwortung, doch ich kenne keinen Manager, welcher für seine Fehler grade stehen muss. Wenn das Unternehmen an die Wand gefahren wird, tragen die Konsequenzen die Mitarbeiter aber nicht der Manager.

Naja und wenn es nach Leistung gehen würde (ein guter Manager ist wirklich was wert) dann müsste man die Bezahlung anders gestalten. Zwar wird dies über Boni gemacht, doch liegt ja schon das Grundgehalt übermäßig hoch, zudem kommt hinzu, dass die Boni auf kurzfristigen Ergebnissen beruhen aber langfristig völliger Schwachsinn sind.
Beispielsweise einer Führungskraft Boni in Abhängigkeit der Kosteneinsparung zu zahlen, ist völliger Murks, denn fast jeder Manager wird auf Biegen und Brechen Kosten einsparen um am Jahresende den großen Gehaltsscheck zu erhalten.

Bestes Beispiel ist Arcandor, da wurden die Immobilien teils billig verkauft um sich danach teuer einmieten zu müssen.
Würde man selbst sein Haus für 100.000€ verkaufen und sich danach für 30.000€ Miete im Jahr einmieten?
Tja aber was haben die strunzdummen Investoren gemacht? Sie haben sich 2 Jahre lang gefeiert, bevor es danach den Bach runter ging und man nach der Regierung schrieh.

Tja und dass was man dann kurzfristig eingespart hatte, wird dann längerfristig ein Vielfaches oben drauf gezahlt, weil man mit solchen Einsparmaßnahmen ein Unternehmen förmlich an die Wand fährt.
Schuld daran sind zum größten Teil die die die Boni ausschreiben, d.h. die Investoren, die einfach viel zu dumm sind um ein hochkomplexes Unternehmen nachhaltig führen zu können bzw. zu gierig sind um sich die guten Manager oben dran zu setzen.

Und das Lustige wie Traurige daran ist, dass die Wirtschaftswissenschaft den Beweis hat, dass Boni auf Kosteneinsparung fast immer langfristig doppelt und dreifach wieder draufgezahlt werden müssen.

Ein gut geführtes Unternehmen wird daher bei einer Schwäche mit einer Innovationsoffensive und evt. Umstrukturierung antworten, aber eben nicht mit Personalabbau oder Kosteneinsparungen, wenngleich natürlich eine Kostenkontrolle und möglichst effektive Nutzung der Ressourcen richtig ist.  

4745 Postings, 2171 Tage anjaberstmal richtig informieren

 
  
    #36
02.02.13 06:46
Die LINKE fordert keine 100% Einkommensteuer ab 480 000 Euro.

Mal abgesehen davon, dass die wenigsten sogenannten Manager 1 Mio oder mehr wert sind.

Ein Unternehmer, der selber voll haftet, darf natürlich soviel verdienen wie er will.  

16377 Postings, 1390 Tage finaleWer hat jetzt den größten Ärger

 
  
    #37
02.02.13 06:56
Linke oder fleißige Unternehmer?
Oder die Presse oder User Die Sich in proletarische Ergüsse ergeben?  

4745 Postings, 2171 Tage anjabich denke die Abonennten dieser "Zeitung", die

 
  
    #38
2
02.02.13 07:01
diese Falschmeldung verbreitet hat haben den Ärger, denn die haben für den Müll Geld ausgegeben. Wer für eine Zeitung Geld ausgibt kann relevante und korrekte Infos erwarten.

Sonst hat eigentlich niemand ein Problem mit dem Zeug  

16377 Postings, 1390 Tage finaleoder

 
  
    #39
1
02.02.13 07:08
Die wollen auch mal Ihre Auflage erhöhen wie z. B. der Stern.
Der Schuss könnt aber nach hinten losgehen.  

4745 Postings, 2171 Tage anjabdie meisten Zeitungen haben ein Niveau das auf

 
  
    #40
2
02.02.13 07:09
deutsch gesagt zum kotzen ist und deshalb werden sie im Internetzeitalter auch zugrunde gehen  

14297 Postings, 4855 Tage Tony Fordeinfach keine Zeitungen lesen...

 
  
    #41
3
02.02.13 10:16
ich lese eigentlich nie Stern, Spiegel, Focus, usw. weils mich nicht interessiert.
Und wenns was Interessantes gibt, dann stolpere ich hier im Forum darüber. ;-)  

12822 Postings, 2254 Tage king charlesjawoll die LINKEN

 
  
    #42
2
02.02.13 10:19

109163 Postings, 3929 Tage kiiwiischau an,J.Augstein hat auch David Graeber gelesen

 
  
    #43
1
25.03.13 21:01
Augstein zur deutschen Zypern-Taktik: Starrsinn, Machthunger, Egoismus - SPIEGEL ONLINE
Das Drama der Zypern-Rettung zeigt: Der Euro-Konflikt entpuppt sich immer mehr als Kampf um die deutsche Vorherrschaft in Europa. Vordergründig scheint es Merkel und Schäuble um Wirtschaft zu gehen. In Wahrheit binden sie andere Völker mit den Fesseln der Schulden.
 

31929 Postings, 4270 Tage rotgrünInteressant kiiwii

 
  
    #44
25.03.13 21:09
aber machen es Italien, Frankreich nicht genauso? Jeder macht sein Ding. Selbst in der Eu wird beschissen und betrogen.
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Zu Risiken und Nebenwirkungen zum Urheberrecht
fragen sie JP,oder tragen den Anwalt zum Apotheker

109163 Postings, 3929 Tage kiiwiiich hoffe nur, daß alle hier, die immer forderten,

 
  
    #45
1
25.03.13 21:18
man müsse Banken pleite gehen lassen, jetzt begreifen, wie wichtig es ist, genau das nicht zu tun...

die ersten, die nämlich dabei richtig auf die Schnauze fallen, sind nicht die Anteilseigner (deren Kohle ist ja bereits in dem Moment weg, wo sie Aktien einer Bank erwerben), sondern die Sparer  

109163 Postings, 3929 Tage kiiwiiein halber Satz von Dijjselbloem reicht, um in Eu-

 
  
    #46
1
25.03.13 21:21
ropa die Zweifel der Sparer zu wecken und die Bankenlandschaft zu erschüttern

Wir werden jetzt starke Bewegungen bei den Geldflüssen sehen - weg von den Wackelbanken, hin zu den starken... weil niemand mehr vertraut  

109163 Postings, 3929 Tage kiiwii"Jeder Euro-Bankkunde weiß nun,dass sein Sparbuch

 
  
    #47
25.03.13 21:39
...nicht sicher ist"
Durch ihr Agieren stellt die Eurogruppe selbst die Legitimität von Zyperns „Rettung“ infrage. Und: Ihre stümperhaften... jetzt lesen
 

31929 Postings, 4270 Tage rotgrün@ 45

 
  
    #48
25.03.13 21:48
guter Artikel, merci
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Zu Risiken und Nebenwirkungen zum Urheberrecht
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