@moONKy: Wenn Sie weniger als 21 Altaktien besitzten, konnen Sie ihr Bezugsrecht NICHT wahrnehmen. Wenn Sie unbedingt die vorhandenen Bezugsrechte nutzen wollen, müssen Sie soviele Bezugsrechte hinzukaufen, dass sie auf 21 oder ein Vielfaches davon kommen. Ob sich das lohnt, muesen Sie selber entscheiden. Je nach Bank (besonders wenn es kein Onlinebroker ist, sondern eine Wald- und Wiesen-Hausbank), können bei so kleinen Auftragszahlen überproportional viel Gebühren anfallen. @Peter Pan: Wenn ich mich als Kleinaktionär mit 75 Coba-Aktien verzocke und zu früh verkaufe oder zu spät einsteige, mache ich vielleicht einen Verlust von 50 oder auch 200 EUR. Wenn ich dasselbe mit 7500 Aktien mache, dann sind es schon 5000 oder auch 20000 EUR. Gerade Leute mit etwas mehr Cobas im Depot haben guten Grund, alle neuen Infos danach zu hinterfragen, ob diese womöglich eine Auswirkung auf den Coba-Kurs haben werden. Es geht schließlich nicht darum, sich bei steigenden Kursen wohlzufühlen, sondern ein auf Fakten basiertes Wissen dafür zu entwickeln, wann man besser aus- bzw. einsteigt. Sonst hat man womöglich nichts mehr von den gestiegenen Kursen, oder man kauft zu teuer ein. Ausserdem: Kleine Kleinaktionäre sind oft Anfänger, die ihr Geld in wenig rentablen Anlagearten wie Sparbuch oder Termingeld geparkt haben. Wie sollen diese Gruppe verantwortungsvoll eine Entscheidung für eine Umschichtung in Aktien treffen, wenn für sie das Geschehen auf den Märkten eine Black-Box ist? Üben mit ein paar Aktien und erfahrenere Anleger hin und wieder was fragen ist doch eine gute Strategie, um etwas zu lernen und damit um erfolgreicher zu werden. Mir ist jedenfalls ein kleiner Aktionär, der weiss was er tut, lieber als ein grosser Anleger, der seine Aktien aus aus Angst vor schlechten Informationen verzockt. Es ist nicht ganz ausgeschlossen, dass einer, der anfangs mit 75 Aktien startet und vernunftbasierte Entscheidungen trifft, am Ende besser dasteht. |