weltweit am Ruder sind, haben vor 25 bis 35 Jahren in ihrem Studium gelernt, dass es nichts schlimmeres, kein größeres Übel gibt als .... Inflation. Dies ist leider nicht ganz richtig, im Gegenteil, Inflation ist zwingend notwendig um Wachstum und Entwicklung aufrecht erhalten zu können. Deshalb ist Inflation fast ausnahmslos ein Segen und sollte in einem gewissen Maße auch stets angestrebt werden. Deflation hingegen hemmt das Wachstum, bringt Stagnation und Rückwärtsentwicklung, seien es sinkende Löhne, sinkendes Wachstum, sinkende Dynamik an allen Ecken und Enden. Tja und genau diesen Weg aus Nullwachstum und Deflation geht Japan seit mehr als 20 Jahren und die Kurse sinken und sinken, von Wachstum seit Jahrzehnten keine Spur mehr. Und warum dies Alles? Weil Japan das höchst verschuldete Land der Welt ist, sogar noch höher als Griechenland verschuldet ist und sich mittels der Überhäufung von Geld und der damit ausbleibenden Marktbereinigung in Form von großangelegten Bankenpleiten, Vermögens- sowie Schuldenabbau, weiter am Leben hält. Doch was ist dies für ein Leben ohne Wachstum, ohne Perspektiven und dem Verlust der Wettbewerbsfähigkeit? Es dient letztendlich nur den Eliten, die zu ihrer Bereicherung ein ganzes Volk in den Abgrund stürzen. Von der Maßnahme, die Märkte mit YEN zu fluten halte ich nix, weil es im Gegensatz der Erwartungen die deflationären Tendenzen sogar noch weiter verschärfen wird, da dieses Geld durch Schulden entsteht und neue Schulden zu einer höheren Belastung führen werden. Des Weiteren werden fast alle Mittel dazu benötigt, damit es nicht zu einer Überschuldung kommt. Eine Abwertung des YEN wäre nur dann gegeben, wenn man Geld zurückverteilen würde, d.h. den Eliten einen signifikanten Teil enteignen und weiter unten z.B. durc Förderprogramme verteilen würde, so dass mit dem belebenden Konsum und den sinkenden Geldvermögen (damit auch Schulden) eine Inflation entstehen kann. Einen Beweis, dass Deflation sehr viel gefährlicher als Inflation ist und Inflation sogar wichtig ist, zeigt folgende Analyse: http://wellenreiter-invest.de/WellenreiterWoche/Wellenreiter121128.htm Dass wir in der EU ebenfalls deflationären Tendenzen unterliegen zeigt die Reallohnentwicklung (siehe folgende Analyse): http://wellenreiter-invest.de/WellenreiterWoche/Wellenreiter121205.htm |