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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

Seite 1 von 7611
neuester Beitrag: 04.08.15 19:20
eröffnet am: 02.12.08 19:00 von: maba71 Anzahl Beiträge: 190259
neuester Beitrag: 04.08.15 19:20 von: SG70 Leser gesamt: 16777215
davon Heute: 9599
bewertet mit 312 Sternen

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5866 Postings, 2820 Tage maba71"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

 
  
    #1
312
02.12.08 19:00

"Auro loquente omnis oratio inanis est!"

Dieser Thread soll, auch insbesondere zum aktuellen Geschehen an den internationalen Finanzmärkten, das immerwährende Thema Gold und dessen Beziehung und Verflechtung zu Währungen / Währungssystemen/ Zentralbanken genau durchleuchten. Der Entstehung des eigentlichen "Mythos" Gold sind schon zahlreiche Threads gewidmet worden, die dies ausführlichst analysiert haben.

Von großem Interesse dürften die Zukunftsaussichten der Edelmetalle, insbesondere Gold, aufgrund der seit 1 Jahr anhaltenden Finanzmarktkrise sein, welche sich nunmehr rapide über die ganze Welt in eine globale Wirtschaftskrise verwandelt!

Noch immer gilt Gold als der "sichere Hafen" in schweren Zeiten!

Gold erreichte in diesem Jahr 2008 zum ersten Mal sein Allzeit-High im März von 1.032 US-Dollar! Währendessen wurde Gold in gehandelten US-Dollar um rund 25% abgewertet, während hingegen Gold sich in den meisten internationalen Währungen (z.B. Euro) immer noch beim Allzeithoch befindet, und das rund 9 Monate später! Ebenso ist die Nachfrage nach dem Edelmetall signifikant angestiegen im letzten halben Jahr, daß mittlerweile die größten Prägeanstalten der Welt Ihren Verkauf total eingestellt haben! In der Öffentlichkeit wird dies als "Überforderung" der einzelnen Prägeanstalten in Ihrer Produktion verteidigt, doch Insider im Edelmetallmarkt wissen genau, daß vor wenigen Jahren  bei weitem eine viel größere Anzahl von Gold- und Silbermünzen über die Theken gingen, und dies ohne eine Schließung oder Einstellung von Produktionen von statten ging! Es drängt sich der Verdacht auf, daß auch hier eine "regulierende Hand" von Oben in das freie Marktgeschehen eingreift, eingreifen muß, oder das es eine wirklich signifikante Knappheit des Edelmetalles mittlerweile gibt, die  jedoch der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden soll, um einen noch schlimmeren Ansturm auf das gelbe Metall zu verhindern, als er sowieso schon ist! Darüber wird zu diskutieren sein!

Im Moment teilt sich das Goldlager in unterschiedliche Preisgefüge auf! Große Edelmetallexperten wie z.B. Theodore Butler  bezichtigen öffentlich die amerikanische Finanzregierung, insbesondere die damit verbundene "COMEX" der Manipulation! Silber und Gold ist von den Wall-Street-Banken in großem Stile "short" manipuliert! Die 3 größten "Short-Positionen" umfassen mittlerweile mehr Unzen des Edelmetalles Gold, als überhaupt in einem Jahr gefördert werden kann. Bei Silber sind die rund 8 größten Silberhändler mit rund 200 Tagen der Weltminenproduktion "Short"! Das heißt, dass der physische Markt mit Hilfe des Papierhandels sowie von Verleihungen und Verkäufen der Zentralbanken und Bullionbanken von einigen wenigen Akteuren entscheidend beeinflusst werden kann! Auch hierüber gilt es zu diskutieren!

Es werden Hilferufe laut, die Welt benötigt ein neues Währunsgsystem oder zumindest eine Neuregulierung! Ebenso spielt hier Gold mit eine entscheidende Rolle! Goldstandard hat es schon gegeben, wurde 1971 wieder abgeschafft! Initiator war seinerzeit US-Präsident Roosevelt, der in den 30er Jahren dann gleich Nägel mit Köpfen machte und sogar ein "Goldverbot" mit Androhung von Gefängnisstrafe aussprach. Meiner Meinung nach war dies die größte Enteignungsmaschinerie des letzten Jahrhunderts am amerikanischen Volke! Dies soll nur beleuchten, zu was für Möglichkeiten Regierungen der Welt fähig sein können, wenn das so heiß geliebte System des "Fiat-Moneys" ins Wanken gerät!

Gold wird natürlich von den meisten Bankern der Welt "gemieden", aber nur in der Öffentlichkeit! Im Keller der Banken lagern die wahren Schätze und Reserven! Das Geld des kleinen Sparers jedoch sollte schon gefälligst im Kreislauf des Finanzwesens bleiben! Jeder Anstieg des Goldes wirft einen Schatten auf das existierende Papiergeld-System, welches auf Zins und Schulden aufgebaut ist! So gesehen ist Gold trotz seiner Stellung an der Seitenauslinie ein "stiller Wächter" über das Finanzwesen und vor Allem dessen Akteure!

Selbst ein ehemaliger Notenbankchef, Alan Greenspan über Gold (am 24.07.1998 vor dem U.S.House Banking Commitee):

"Papiergeld wird in extremis von niemandem angenommen - Gold dagegen schon!"

"Die USA sollten an Ihrem Goldstandard festhalten, Gold repräsentiert immer noch die höchste Zahlungsform der Welt!"

Oder einer der mächstigsten Bankiers der Welt, J.P.Morgan:

" Gold ist Geld und nichts anderes!"

Wie dem auch sei, Gold hat Jahrtausende überstanden, Kaiser, Kriege und Könige, steht für Sicherheit und Stabilität, ist Mythos und Nährboden zugleich für Theorien aller Art!

Ein Edelmetall, über das es sich zu reden lohnt! Heute und Auch in Zukunft!

Deswegen freue ich mich auf rege Diskussionen, eben wegen der Brisanz des Themas oft auch emotional geführt, jedoch nicht unter die Gürtellinie! Pro und Kontra sind herzlich willkommen, wenn es sachlich und unterlegt geführt wird! Ebenso soll auch das aktuelle Tagesgeschehen hier nicht zu kurz kommen, in der heutigen Zeit ist alle Art von Information wichtig für Anleger am Finanzmarktgeschehen! Leute die sich mit Charts und deren Deutung auskennen, sind herzlich eingeladen, ab und zu hier ein Update als Diskussionsgrundlage einzubringen!

Gold wird natürlich von den meisten Bankern der Welt "gemieden", aber nur in der Öffentlichkeit! Im Keller der Banken lagern die wahren Schätze und Reserven! Das Geld des kleinen Sparers jedoch sollte schon gefälligst im Kreislauf des Finanzwesens bleiben!

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"An der Börse sind 2 + 2 nicht 4, sondern 5 - 1 !"
"Papier ist nicht nur geduldig, es brennt auch gut!"
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190233 Postings ausgeblendet.

4450 Postings, 325 Tage Tischtennisplattensp#190226

 
  
    #190235
04.08.15 00:39
Tischtennisplattensp :  

   
>> >> Könnte es sein, dass es unter den Goldmünzenhändlern vielleicht eine ganz ähnlich starke Verschwörung gibt, wie sie angeblich von den vermeintlichen Goldmarktmanipulatoren betrieben wird?

Die größte Stärke des Goldes ist seine Funktion als Angst-Barometer. << <<

Quelle: http://www.goldseiten.de/artikel/...oldpreis-manipuliert.html?seite=2


Noch einmal anders gefragt: Wer sind hier die oft beschworenen "bezahlten Schreiber"?
Ist es denn sicher, dass es diejenigen sind, die sich gegen die "Weltuntergangsstimmung" wenden?

Oder sind es "User", die seit Jahren das Gold "schön schreiben" und insbesondere zum Kauf von Münzen raten?


 

7883 Postings, 1700 Tage 47ProtonsIch rate Dir zu einem Dreirad...

 
  
    #190236
1
04.08.15 00:44

4450 Postings, 325 Tage Tischtennisplattensp47protons

 
  
    #190237
04.08.15 01:00
mein Bester, dafür gibt es morgen bestimmt Sternchen.  

993 Postings, 739 Tage warumistLöschung

 
  
    #190238
04.08.15 01:30

Moderation
Moderator: mis
Zeitpunkt: 04.08.15 09:56
Aktionen: Löschung des Postings, Nutzer-Sperre für 14 Tage
Kommentar: Obszöner Inhalt - Moderationsbedingte Auszeit.

 

9056 Postings, 2261 Tage DrSheldon CooperSo langsam

 
  
    #190239
7
04.08.15 06:47
werden auch unsere Vorhersagen immer offensichtlicher, dass in Syrien das einzige Ziel ist, Assad zu stürzen  

1772 Postings, 1638 Tage SG70Löschung

 
  
    #190240
2
04.08.15 07:21

Moderation
Moderator: mis
Zeitpunkt: 04.08.15 11:30
Aktion: Löschung des Postings
Kommentar: Regelverstoß - Unangemessener Vergleich.

 

3475 Postings, 709 Tage shriekback@SG70....#190217

 
  
    #190241
1
04.08.15 09:22
"""Aber Reihenfolge ist: Produktivitätszwang und Innovationszwang erfordert BIP-Wachstum (dass Gesellschaft stabil bleibt) erfodert flexible (wachsende) Geldmenge."""

Okay, du argumentierst -sicherlich nicht zu Unrecht- ausgehend von der Seite der Wirtschaft.
Die von dir beschriebenen Zusammenhänge zwischen Produktivitätssteigerung - Wachstum - Beschäftigung und daraus resultierende Erfordernisse sind richtig, m.E. aber dennoch nur die eine Seite derselben Medaille.
Ich hingegen ging von der anderen Seite, dem Geldwesen aus: Zinsen sind notwendig, da ansonsten niemand bereits wäre, Geld (zeitweise) zu verleihen. Zinsen also als eine Art Risikoprämie und auch als Prämie dafür, dass der das Geld verleihende zumindest temporär darauf verzichten muss, dieses Geld selbst ausgeben zu können.
Hieraus resultiert m.E. dann der Druck/Zwang, dass die Wirtschaft (im Durchschnitt) um eben diesen prozentualen Teil wachsen muss, welcher durch die 2-3% Zinsen vorgegeben wird.


Sparen (und dessen Bezug zu Zinsen):

Einverstanden, sehe ich (unter den gegebenen Rahmenbedingungen) grundsätzlich auch so.


Handelsbilanzüberschüsse:

Da liegst du richtig, ich hatte schon immer Schwierigkeiten mit Handels-, Zahlungs- und Leistungsbilanzen..... ;-)


Goldstandard:

Sehe ich ähnlich, wobei mir der Punkt "Krieg um Gold" in der Form, wie du es beschreibst, bisher noch nicht in den Sinn kam.
Aber auch der Goldstandard wäre bzgl. seiner Vor- und Nachteile und somit hinsichtlich seiner Funktionsweise und Konsequenzen ein eigenes Thema. Muss nicht sein.....


"Geld mit Verfalldatum"

Diesen Punkt sehe ich tatsächlich etwas anders, obwohl das, was du schreibst, natürlich unter den gegebenen Rahmenbedingungen richtig ist und auch meine Meinung trifft.
Würde jedoch Geld bspw. 5% p.a. an Wert verlieren, so würde Sparen grundsätzlich keinen vernünftigen Sinn machen, da es -völlig unabhängig von Inflation- zu einem erheblichen Verlust an Kaufkraft führen würde. Bei einer "idealen" Sparquote von 0% bliebe es also mehr oder weniger automatisch dem Wirtschaftskreislauf erhalten.
Da Sparen (mal abgesehen von Bargeldhaltung, Anlagen in Gold & Silber etc.) auf der anderen Seite nichts anderes ist, als das Gewähren eines verzinsten Kredits würde dies m.E. dazu führen (ist erstmal nur 'ne Theorie, hab's noch nicht bis zum Ende durchdacht....), dass der oben beschriebene Sachverhalt "Zinsen erfordern Wirtschaftswachstum" (zumindest teilweise) nicht mehr gegeben wäre.....
Wie geschrieben, Theorie......leider nicht ganz ohne Probleme, denn du hast es ja wie folgt beschrieben:
"""Du sprichst genau das Problem dabei an. Menschen müssen sparen können, weil sie auch große Anschaffungen z.B. eine Immobilie tätigen müssen oder für das Alter, lange Krankheit usw.  sparen müssen."""
....diesbezüglich muss ich bei Gelegenheit noch etwas nachdenken.


Okay, alles in allem sehr interessant!
Leider auch recht komplex, wie bei einem Stein, der ins Rollen kommt.....aus einer Frage werden schnell zehn Fragen, dann hundert Fragen, und schnell verliert man den Überblick.....
-----------
--- Nur meine Meinung. Keine Handlungsempfehlung! ---

24 Postings, 288 Tage Andrej83#190226 zu TTP

 
  
    #190242
3
04.08.15 10:15
Zu deinem Argument wieso Verschwörungstheoretiker zu Goldkauf raten, wenn es doch sinnlos ist, da manipuliert kann ich sehr gut nachvollziehen, wenn man damit handeln möchte und somit Gewinne damit erzielen.
Meiner Meinung nach machen das diese, nicht um zu spekulieren, sondern um für den Fall, wenn der Glaube an Münzen und Papier weg ist, man einen Tauschwert hat.
Dazu nehmen wir mal an, in 5 Jahren geht unser System des ? kaputt und alles Papier, dass ihr euch angesammelt habt ist nix mehr Wert. Das bedeutet eure Jugend in der ihr geschuftet habt und für Alter vorgesorgt habt, nur Zeitverschwendung! Andere kluge haben in Immobilien investiert als Absicherung für ihr Alter. Das Problem dabei, der Staat macht paar Zwangshypotheken und nimmt euch einiges weg, wie ja schon vorgekommen in der deutschen Geschichte.
Bei Gold ist das so eine Sache. Nehmen wir mal an, dass ich mir 1 kg gekauft habe und bar bezahlt. Das System startet neu und ich habe noch mein Gold, dass ich z.B. im Garten eingegraben habe und ich fange mit einem Startkapital an.
Das ist der Vorteil zu Anderen, denen alles oder viel abgenommen wurde und diese von neu anfangen.
Wie sagte mal mein ehemaliger Chef zu mir .... ich kann Business machen, du nicht!
Ich kaufe für 20 Mio. im Kredit ein Hotel, dieses zahlt sich nach 20 Jahren selbst ab und nach 20 Jahren verkaufe ich es für 40Mio ;-)
Was meint ihr wieso, die ganzen sehr Reichen ihr Vermögen, dass von ihnen :-))) von ihren Mitarbeitern erwirtschaftet wurde, rausholen in Steueroasen?
Weil diese kurz rausgehen alles bricht zusammen und diese kommen ins Monopolyspiel mit den ganzen Lizenzen, Gold, Firmenrechten usw... und haben einen Super Start in diesem Monopolyspiel ;-)

Jeder sollte natürlich für sich entscheiden wie er wirtschaftet und in was er investiert. Nur wollte ich euch mal vor Augen führen, welche Beweggründe jemand hat in Gold zu investieren.

Wie war der Spruch nochmal, mit goldenem Löffel im Mund geboren!
Ist das selbe wie oben beschrieben, beim Start bevorteilt ;-)  

24 Postings, 288 Tage Andrej83#190240

 
  
    #190243
4
04.08.15 10:33
Belege bitte woher das Wachstum in Griechenland den in letzter Zeit kommen soll?
Bitte vergiss nicht, die meisten Menschen haben dort immer weniger Geld und immer mehr sind arbeitslos. Sie geben somit immer weniger aus, das Geld wandert bei denen, die die Möglichkeit haben ins Ausland.

Und das Bruttosozialprodukt ist auch für den Arsch. Es hat nix zu sagen, da nur weil die Preise steigen, sagen wir mal z.B. um 20% aber nur noch 90% der Menschen das erwirtschaften und 10% arbeitslos werden. Ist meiner Meinung nach negativ.
Klar jetzt könnte man sagen, durch Produktionssteigerung, sind mehr erwirtschaftet worden und nicht nur über den Preis. Somit wurden die Leute, die jetzt nicht mehr gebraucht werden frei und man kann ihnen mit dem mehr an erwirtschafteten, einen Lebensunterhalt ohne Arbeit zahlen, da man die Gewinne besteuert. Was wiederum bedeutet, dass diese Arbeitslosen, ihr erhaltenes Freiheitsgeld komplett fürs Leben ausgeben und somit nach ca. 6 mal ausgeben wieder komplett beim Staat landet. Was anderes ist es wenn, der Eigentümer, der Gewinne, dieser Firmen das Geld nur hortet und am besten diesem System entzieht, weil er es auf den Kayman-Inseln hortet ;-)


Ich hab zwar nicht studiert, aber genug Zeit mit den Zusammenhängen zu befassen.
Dies bedeutet ich verstehe von dem ein bisschen und wenn jemand schon Behauptungen aufstellt, sollte er wenigsten gute Argumente haben für seine Meinung!!
 

3001 Postings, 1752 Tage blau1234VW verkauft - Toyota verdient

 
  
    #190244
04.08.15 10:42
Quartal für die Firmengeschichte   http://www.bwinvestment.de/wirtschaf1.html
 

24 Postings, 288 Tage Andrej83#190241

 
  
    #190245
2
04.08.15 10:50
Zum Thema durch die Zinsen, die uns gewährt werden von Banken, Versicherungen usw. könnt ihr nicht sparen.

Machen wir mal eine Rechnung

Lebensmittel im Schnitt, laut meinen Erfahrungen steigen stark an, ca 5% im Jahr
Miete 3%
Strom 7%
das sind Sachen, die mittlerweile lebensnotwendig sind.
Fernseher, Autos ist für mich nicht Lebensnotwendig, im Schnitt bleiben gleich, wobei Autos steigen vom Preis. Ok das Argument, diese sind ja auch besser wie vor 20 Jahren. Ja stimmt, aber es gibt keine Möglichkeit den BMW Neuwagen von früher für 30.000 Mark zu kaufen nur noch für den moderneren der aber mittlerweile 30.000? kostet
wenn ich jetzt spare und bekomme 0,5% auf Sparbuch. ja dann habe ich in 50 Jahren aus 100.000 sagen wir mal ca 130.000 gemacht aber die Preise sind schneller gestiegen und somit ist die Kaufkraft gesunken und haben mittlerweile einen Wert als hätte ich damals nur noch 50.000?

Wer hat den schon mal für eine Immobilie gespart ohne im Kredit zu kaufen?
biss man das Geld gespart hat, ist die Immobilie 3mal teurer ;-) und man darf weiter sparen usw ;-)

Man muss sich ausrechnen, gerade bei Immobilien, wie viel kostet die Immobilie momentan, wie viel Kosten spare ich mir wenn ich jetzt ..% Zinsen zahle und wann hat sich dieses Invest gelohnt, dazu wie hoch ist das Risiko, den Kredit nicht zu zahlen zu können ?

 

8133 Postings, 1020 Tage JobelAgIs ja lustig...

 
  
    #190246
1
04.08.15 10:53
so ein Geschäft habe ich auch schon mal gemacht.

Habe: VW verkauft und einen Toyota verdient. Aber die Reisschüssel habe ich mir dann doch nicht gekauft ;-))  

4450 Postings, 325 Tage Tischtennisplattensp#190242

 
  
    #190247
04.08.15 12:48
Andrej83 :

>> #190226 zu TTP  
Zu deinem Argument wieso Verschwörungstheoretiker zu Goldkauf raten, wenn es doch sinnlos ist, da manipuliert kann ich sehr gut nachvollziehen, wenn man damit handeln möchte und somit Gewinne damit erzielen. <<

Na ja, dieses Manipulations-Geschwurbel schreckt Anleger einfach ab. Wer ist denn so blöd und kauft eine Anlage, von der andere sagen, ihr Preis wäre manipuliert?

>> Dazu nehmen wir mal an, in 5 Jahren geht unser System des € kaputt und alles Papier, dass ihr euch angesammelt habt ist nix mehr Wert. <<

Nö, das nehme ich gar nicht an. Wenn der Euro scheitern sollte, bekommt Deutschland eine knallharte Währung.  

>> Das bedeutet eure Jugend in der ihr geschuftet habt und für Alter vorgesorgt habt, nur Zeitverschwendung! <<

Mit dieser Weltuntergangsstimmung lockt man niemanden hinterm Ofen hervor. Junge Leute schon gar nicht. Ich verstehe gut, dass die Gold-ETFs nicht laufen. Wer will denn in Trostlosigkeit investieren?

>> Nehmen wir mal an, dass ich mir 1 kg gekauft habe und bar bezahlt. <<

Na ja, wieder eine Annahme.

>>Das System startet neu und ich habe noch mein Gold, dass ich z.B. im Garten eingegraben habe und ich fange mit einem Startkapital an. <<

Das System startet neu?  Wieder eine Annahme, aber gut, gehen wir davon aus: Wenn das je passiert, dann sind natürlich erstklassige Aktien das Maß aller Dinge. Aktien, die durch jede Krise durchmarschiert sind. Das werden sie wieder, wenn der Fall je eintreten sollte. Denn jeder Staat, aber wirklich jeder, muss sofort dafür sorgen, dass die Wirtschaft wieder brummt.

P.S.: Du solltest dir aber diese Stelle im Garten gut merken, an der du das Gold verbuddelst.    

8133 Postings, 1020 Tage JobelAgDie erstklassigen

 
  
    #190248
04.08.15 13:16
Aktien, die durch jede Krise marschiert sind, sind genau die Aktien, in die dann jeder investieren möchte.

Hatten wir das nicht schonmal?  

4450 Postings, 325 Tage Tischtennisplattensp#190248

 
  
    #190249
04.08.15 13:30
Eben, deswegen langfristig gute Aktien kaufen. Wer das seit Jahren macht, ist glatt durch jede Krise gegangen. Jeder Crash wurde ausgebügelt und der Wert war stärker als zuvor.  

8133 Postings, 1020 Tage JobelAgUnd welche wären das dann zum Beispiel?

 
  
    #190250
2
04.08.15 13:39
Also nicht falsch verstehen... ich erwarte keine Anlageberatung ;-)

Also bitte mal abgesehen von Aktien die im weiteren Sinne etwas mit Rüstung oder Waffen zu tun haben.. oder vielleicht sogar noch mit Lebensmitteln, womit in Dritländern ganze Völker ausgerottet werden.

Also Stahl, Eisen Waffen, Wizen etc. mal usgenommen.

Was bleibt denn da noch? (Sorry, bin da etwas fantasielos)

Koka Kola viellecht? Die waren ja ziemliche Kriegsgewinnler beim letzten mal...

 

4450 Postings, 325 Tage Tischtennisplattensp#190250

 
  
    #190251
1
04.08.15 14:05
Na ja, damit verlassen wir aber das Thema des Threads. Hier nur zwei, drei Charts:
http://www.ariva.de/henkel_vz-aktie/chart?t=all&boerse_id=6  alle Crashs souverän genommen
http://www.ariva.de/fresenius-aktie/chart?t=all&boerse_id=6

Da zeigt sich, wer 2000 (DOTCOM Blase)  2008 (Lehman)  und 2010/2011 (Eurokrise) gut überstanden hat. Nur meine Meinung, keine Empfehlung, sollen nur 2 Beispiele sein.

Einfach einlesen, Kleinanleger haben es heute sehr viel leichter als früher. Es gibt gute ETFs http://www.spiegel.de/wirtschaft/...ig-in-fonds-anlegen-a-996406.html
auch Themen ETFs wie Dividenden-ETF taugen m. E. was.
Einzelwerte sind für Laien immer ein Risiko, gleiches gilt für Branchen-ETFs (z.B. Rohstoffe).  

Pennystocks gar nicht (Geldvernichter).    

3 Postings, 6 Tage CaloiaDa hat einer aber nicht aufgepasst...

 
  
    #190252
2
04.08.15 16:11
" ...Na ja, dieses Manipulations-Geschwurbel schreckt Anleger einfach ab. Wer ist denn so blöd und kauft eine Anlage, von der andere sagen, ihr Preis wäre manipuliert?... "

Gut was will man da sagen. Tagesschau-Kandidat, Dauer-Camper im Hinterland, Hhlraumsausen nahe des Endstadiums,... Viel mehr fällt da nicht ein!!!!!

So ein scheixx Niveau hier schreiben, ja gehts noch, Kollege?

WELCHES FINANZPRODUKT WURDE NICHT NACHWEISLICH MANIPULIERT?????

Ja welches denn? Oh , da is er aber verstummt, der Alleinunterhalter, Möchte-Gern-Weltverbesserer,....

Also Klappe halten, wenn man nichts weiß, überhaupt nichts.... oder auch nur mal ne Tageszeitunglesen oder NICHT bei der Abendschau einpennen...!!! Ein Hund sollte Dir in den Fuß beissen....

Rohstoffe manipuliert (Kakao, Aluminium, Kupfer, Gold, Silber, Weizen, etc .etc. Währungen, Zinsen, Aktien, CO2-Zertifikate, Hypotheken-basierte Papiere, Anleihen, LIBOR, EURIBOR, UND; UND UND stundenlange Aufzählungen von abgeschlossenen Verfahren, die offenen gehen in die Tausende.

Also du Zwerg, stell hier keine erbärmlichen Behauptungen auf!!!!!  

24 Postings, 288 Tage Andrej83@TTP #190251

 
  
    #190253
3
04.08.15 17:12
Das Problem bei deinen Krisengewinnern ist, dass es keine Krisen waren.
Ich rede von richtigen Krisen, wie den 1&2 Weltkrieg z.B.
Das was du beschriebst sind meiner Meinung nach keine wirklichen Krisen, da man diese mit bisschen mehr Geld drucken, wieder zum Laufen gebracht hat.
Das wird auch immer wieder gemacht, nur irgendwann ist auch der Zeitpunkt, wo das nicht mehr geht ;-)
Und dann muss man davon ablenken, von diesem Fehler in dem System, dazu gibt's dann Kriege und Asylanten ;-)
Damit die einheimische Bevölkerung abgelenkt wird, genauso wie die Asylanten.
Alle schlagen sich den Kopf ein und die da oben lachen sich einen ab ;-)  

10 Postings, 0 Tage TradeprofessionalGold oszilliert seit Wochen

 
  
    #190254
1
04.08.15 17:23
in einer engen Range,

der Ausbruch erfolgt demnächst  

1772 Postings, 1638 Tage SG70Shriek Geldmengenwachtum/Wirtschaftswachstum

 
  
    #190255
1
04.08.15 17:47
das Problem ist immer, dass das Geldsystem als Teilsystem eines Wirtschaftssystems gesehen wird. Das Geldsystem ist ein unabhängiges System, aber natürlich benötigt die Wirtschaft ein funktionierendes Geldsystem. Insofern kann man es auch als Teil des Wirtschaftssystems sehen, aber es ist trotzdem unabhängig. Der Punkt ist, dass Zins und Zinseszins kein Wachsen einer Wirtschaft nötig machen.

Nehmen wir das berühmte Dorf, wir beide nehmen einen Kredit von 100.000 Euro und 5 % Zins auf, wir haben keinerlei Ersparnisse, wir haben beide ein Unternehmen und sichern den Kredit mit einer Immobilie. Was passiert nun? Entweder wir beide schaffen es jährlich mindestens die 5% Rendite zu erwirtschaften oder nicht. Wenn alles unverändert bleibt, dann muss die Wirtschaft um 10.000 Geldeinheiten BIP wachsen, dass wir beide die Rendite erwirtschaften können. Wenn nicht, dann wird mindestens einer von uns pleite gehen. Wenn 0 Wachstum, dann gehen wir beide pleite. Bank verkauft unsere Immobilien (Restguthaben entweder an uns oder restverlust trägt die Bank), Geldsumme bleibt gleich, es gibt keinen Kredit mehr und keine Zinsen. Erst benötigt man Kreditnachfrage von Menschen im System, Wirtschaftswachstum entscheidet, ob Kredite incl. Zinsen bezahlt werden können und als Folge davon wächst die Geldmenge. Also, aus Wirtschaftswachstum folgt Geldmengenwachstum...

 

1772 Postings, 1638 Tage SG70shriek

 
  
    #190256
1
04.08.15 17:57
Nur noch als Ergänzung zur Geldmenge...

Die Banken schöpfen zwar Geld über einen Kredit, aber ob die Geldmenge wirklich existiert und sich mit Zins uns Zinseszins vermehrt oder sofort wieder vernichtet wird, entscheidet (wie im Dorfbeispiel) das Wirtschaftswachstum bzw. ob die Rendite erwirtschaftet werden kann.

Goldstandard:
Bretton-Woods wurde im Hintergrund von Ökonomen verhandelt und man kann man getrost davon ausgehen, dass diese sehr viel mehr Ahnung von der Sache haben als irgendwelche Marktschreier auf youtube usw. Eigentlich stand man vor dem Problem einen Krieg um Gold zu verhindern. Die Situation war ähnlich zu Hitlers Aufstieg. Deutschland war in einer Deflationsfalle gefangen und Produktivität sorgte für immer mehr arbeitslose Menschen, weil die Wirtschaft nicht wachsen konnte. Das ist eben der Nährboden für radikale Kräfte usw. Ohne Bretton-Woods wäre genau das in vielen Staaten der Welt passiert. Ohne zusätzliches Gold hätten viele Wirtschaften nichts wachsen können und wären in einer Deflationsspirale gefangen gewesen. Produktivität hätte für immer mehr arbeitslose Menschen gesorgt. Sehr wahrscheinlich hätte das zu ähnlichen Folgen wie damals in Deutschland geführt.

Geld mit Verfallsdatum:
"Richtiges" Sparen (Geldanlage bei einer Bank) ist kein Problem, da das Geld im System bleibt. Das Problem ist "falsches" Sparen, sprich Geld dem System zu entziehen (Kopfkissen). Das würdest du mit diesem Ansatz natürlich verhindern und wäre somit gut. Allerdings, wie schon gesagt, da Menschen sparen sollen für große Anschaffungen (Immobilie), Alter, Krankheit usw. halte ich diesen Ansatz für nicht praktikabel...  

3001 Postings, 1752 Tage blau1234Angst vor erneutem Kursrutsch

 
  
    #190257
04.08.15 18:07
China verschärft Regeln für Aktienhandel   http://www.bwinvestment.de/wirtschaf1.html  

3475 Postings, 709 Tage shriekback@SG70...-#190255/6

 
  
    #190258
04.08.15 18:36
Wachstum:

Soweit richtig, und zudem ein sehr gutes -weil nachvollziehbares- Beispiel....

"""Erst benötigt man Kreditnachfrage von Menschen im System, Wirtschaftswachstum entscheidet, ob Kredite incl. Zinsen bezahlt werden können und als Folge davon wächst die Geldmenge."""

Der "Startschuß" ist die Kreditnachfrage, also im Bsp. du und ich mit je 100.000 Euro zu 5% Zins.
Unsere Kreditnachfrage "erzwingt" also wirtschaftliches Wachstum......denn würden wir beide mit unseren beispielhaften Unternehmungen scheitern, so würden wir beide, vielleicht sogar das ganze Dorf, den Bach runter gehen.....
Auf jeden Fall aber würden wir unser als Kreditsicherheit "hinterlegtes" Haus an die Bank verlieren, im Grund ja nichts schlimmes, da es letztendlich unser freiwillig eingegangenes unternehmerisches Risiko ist. Marktwirtschaft, so ist es eben.....

Nicht das wir uns falsch verstehen, die Frage ist m.E. einfach: Wer bzw. was war zuerst da, Huhn oder Ei.......also Geldmengenausweitung (über den verzinsten Kredit) oder Wirtschaftswachstum.....und da das Wachstum ohne den vergebenen verzinsten Kredit (im Beispiel) nicht möglich gewesen wäre, argumentiere ich ausgehend vom Geldwesen.....

Nun ja, wie auch immer, letztendlich denke ich, sehen wir die Welt mit ähnlichen Augen..... ;-)
Jedes System beinhaltet halt sowohl Chancen, als auch Risiken......und leider habe auch ich keine wirklich bessere Idee als das, was wir aktuell haben, was m.E. jedoch deutliche Schwächen aufweist......



Geld mit "Verfallsdatum":

Ganz genau richtig, wie du es geschrieben hast.
Du beschreibt jedoch den aktuellen Zustand......
Vollkommen klar, dass bei allen Überlegungen bzgl. eines Geldes mit "Verfallsdatum" die gesamte gesellschftliche Organisation -insbesondere hinsichtlich ihrer Sicherungsmechanismen- zu überdenken und zwangsläufig natürlich auch zu verändern wäre.
Diese erforderlichen Veränderungen müssten dann insbesondere für diejenigen "Aspekte des individuellen Sparens" erfolgen, welche ihre Ursachen vor allem in das Alter betreffender individueller Angst/Sorge sowie fehlendem Vertrauen in den Staat als solchen begründet sind....
Ganz sicher keine Aktion von heute auf morgen, meiner Ansicht aber dennoch mehr als eine Überlegung wert, da die heutige Funktionsweise von Geld an ihre Grenzen zu kommen scheint......
-----------
--- Nur meine Meinung. Keine Handlungsempfehlung! ---

1772 Postings, 1638 Tage SG70shriek

 
  
    #190259
04.08.15 19:20
Sagen wir es einfach so:

Wir beide nehmen in diesem Dorf den Kredit auf, weil unsere Erwartungen so sind, dass die Wirtschaft wächst. Sonst würden wir es ja nicht tun, da wir nicht absichtlich pleite gehen wollen... ob sich dann die Erwartungen erfüllen und wir den Kredit bedienen können, das ist dann die andere Geschichte.

Jedenfalls wenn du oder ich pleite gehen, dann wird die durch den Kredit geschöpfte Geldmenge wieder vernichtet. Also ich gehe pleite, die Bank greift auf mein Haus zu und Person x kauft das Haus aus der Zwangsversteigerung mit Eigenkapital. Der Kreditgeldmenge bleibt zwar vorhanden (die Bank hat das als Forderung stehen), aber wird durch die Geldmenge der Käufers x meines Hauses ersetzt....  

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