Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 4228
neuester Beitrag: 18.06.13 21:37
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 105692
neuester Beitrag: 18.06.13 21:37 von: Stöffen Leser gesamt: 7107372
davon Heute: 143
bewertet mit 390 Sternen

Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
4226 | 4227 | 4228 | 4228  Weiter  

31260 Postings, 3331 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
390
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
4226 | 4227 | 4228 | 4228  Weiter  
105666 Postings ausgeblendet.

1219 Postings, 2706 Tage CarpeDiesVerarsche total

 
  
    #105668
1
16.06.13 20:55
Schon witzig wenn ich folgenden Artikel lese (http://www.cash.ch/news/front/...en_auf_rueckzug_der_fed-3076193-449) und immer mehr von der Reduktion der Anleiheäufe gesprochen wird und der Dollar auf breiter Front einknickt  

1219 Postings, 2706 Tage CarpeDiesDie haben Schiss ohne Ende

 
  
    #105669
3
16.06.13 21:02
Die FED macht sich momentan ins Hemd, weil es schier unmöglich wird, die Werthaltigkeit des Dollars zu argumentieren und spricht deswegen von Reduktion seiner Gelddruck-Aktivitäten; der Markt glaubt es Ihnen nicht, (DER DOLLAR SINKT UND SINKT), nur die Vollpfosten von Bankstern sehen ach den fallenden Goldpreis als Indikator und gehen voll ab.
Wenn denen klar wird, dass Bernanke gar nicht mehr anders kann als Geld zu drucken um damit die Zinsen niedrig zu halten wird der Dollar massiven Schaden nehmen; dann könnte der Wechsel zum Euro kommen; vielleicht sehen wir auch schon den Anfang....  

31260 Postings, 3331 Tage Anti LemmingDer US-Dollar sinkt vor allem,

 
  
    #105670
5
16.06.13 21:21
weil Geld in den Yen zurückfließt. Zocker hatten im "Abe-Trade" den Yen gegen US-Dollar verkauft (= short Yen/long Dollar). Nun müssen sie den Yen zurückkaufen, was den Dollar schwächt. Die Dollarschwäche (siehe Dollar-Index) wirkt sich auch auf EUR/USD aus - vermutlich aber nur kurzfristig. EUR/USD sehe ich Ende 2013 eher bei 1,25 als bei 1,40.

Man darf nicht den Fehler machen, die Dynamik aus dem Yen-Trade (Top Ende Mai) und dessen aktuelle Rückabwicklung mit politischen Entwicklungen in USA und Europa in Verbindung zu bringen.  
Angehängte Grafik:
hc_475.jpg (verkleinert auf 71%) vergrößern
hc_475.jpg

19 Postings, 34 Tage Bo der Erstezu 105666

 
  
    #105671
5
16.06.13 21:34
Angst vor Armut im Alter: Jede zweite Rente in Deutschland lag im vergangenen Jahr unter dem Niveau von Hartz IV-Leistungen. Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung erhielten 48 Prozent der Alters- und Erwerbsunfähigkeitsrentner 2012 weniger als 700 Euro netto im Monat. Diese Summe steht Senioren im Schnitt als Grundsicherung im Alter inklusive Miete und Heizung zu. Die Zeitung beruft sich eine neue Statistik der Deutschen Rentenversicherung.

Bei denjenigen, die erst 2012 in Rente gegangen sind, lag der Anteil der Renten unter 700 Euro sogar bei 54,85 Prozent. Besonders hoch ist der Anteil der Renten unter 700 Euro bei Altersrentnerinnen im Westen. Dort betrug er rund 73 Prozent.
quelle  www.bz-berlin.de/.../...r-jede-2-rente-niedriger-als-hartz-iv-article  

24 Postings, 181 Tage Ace the baseZu Martenstein #662 u. relaxed #664

 
  
    #105672
8
16.06.13 21:54
Zitate (aus dem Artikel von Martenstein):

,,Ich sagte, man kann doch in einem laufenden Vertrag während der Laufzeit nicht die Spielregeln ändern, das ist sittenwidrig."

Doch, das kann der Staat aufgrund der gegenwärtigen Gesetzeslage. Ihm sind hier nur Grenzen durch das Rückwirkungsverbot gesetzt, wobei zwischen echter und unechter Rückwirkung zu unterscheiden ist.
Würde aber zu weit führen, deshalb nur so viel: Bei laufenden Vorsorgeverträgen handelt es sich um einen noch nicht abgeschlossenen Sachverhalt. Bei derartigen Dingen kann der Staat stets daherkommen und diese mit "fiskalpolitischen Erwägungen" (im weitesten Sinne) quasi "entwerten".

,,Wenn ich die Summe [..] versteckt hätte, statt vorzusorgen, wäre nichts abgezogen worden. Versteht ihr?"

Ich verstehe, aber das Verstecken ist eben nicht jedermanns Sache.

"Hinter dem ganzen Vorsorge-Gerede steckt ein gigantischer Betrug. Sie wollen, dass wir unser Geld irgendwohin bringen, wo sie es unter Kontrolle haben, dort nehmen sie es uns dann ab. Riester, Rürup, Lebensversicherung, daran verdienen die Versicherungen und der Staat, für dich selbst, mein Freund, bleibt fast nichts übrig."

Natürlich hat der Staat ein Interessen daran, die Geldströme "transparent" zu halten, andernfalls wüsste er ja nicht, worauf er "notfalls" zugreifen sollte. Und ja, wenn sie glauben, Geld zu benötigen, greifen sie skrupellos auf derart transparente Kontrakte wie Riester, Rürup und Lebensversicherung zu. Und ihre "Handlanger" (= die Versicherer) durften sich vorher noch eine goldene Nase verdienen. Ist das ein gigantischer Betrug? Kann man so sehen, falls man (jemals) Staat oder Versicherern Glauben geschenkt hat.
Ganz strenggenommen dürften allerdings all diejenigen, die sich in Jurisprudenz und Wirtschaft auskennen, nicht lamentieren. Aber hier geht es ja eben um die gut 90% an Personen, denen weder das eine, noch das andere per Studium oder Lebenserfahrung nahe gebracht wurde. Und aus deren Sicht würde ich ohne Weiteres zustimmen: Eine Riesensauerei.

"Spart heimlich Geld, tut es ins Kopfkissen. Dort kriegt ihr zwar keine Zinsen, aber es wird nicht versteuert, keinerlei Abzüge, glaubt mir, at the end of the day fahrt ihr mit einem Kopfkissen besser als mit Banken und Versicherungen."

Tja, hier hat sich beim Autor Martenstein dann auch die Erkenntnis durchgesetzt, dass Staat, Banken und Versicherer nicht die Freunde des redlichen "Otto-Normalverbrauchers" sind.

Meines Erachtens am besten hat es aber relaxed in #664 auf den Punkt gebracht mit folgender Formulierung:

" [...] denn wer wirklich Geld und das System verstanden hat, der hat auf dem Papier keine Einnahmen mehr. ;-) [...]

Dem ist von meiner Seite nichts hinzuzufügen, außer vielleicht, dass ein gewisse Intransparenz der Finanzen auch "Otto-Normalverbraucher" bei geschicktem Agieren zum Vorteil gereichen könnte.  

24 Postings, 181 Tage Ace the base@zaphod42 (#666)

 
  
    #105673
1
16.06.13 22:07
Nee, Du solltest ja gerade nicht in die Hartz4-Falle rennen, sondern wirklich (rein) privat vorsorgen ;-) ;-);-)

Auf das letzte Wort von Staat und Versicherern brauchst Du in dieser Angelegenheit gar nicht erst zu warten.

Dies wird erwartungsgemäß ausfallen ;-)  

114 Postings, 101 Tage BerixSetup für die Goldbären 2b

 
  
    #105674
1
16.06.13 23:08
Angehängte Grafik:
g3.jpg (verkleinert auf 58%) vergrößern
g3.jpg

288 Postings, 2114 Tage KostolanyaVor dem Geld unterm Kopfkissen...

 
  
    #105675
11
17.06.13 01:43
...schreckt der Staat im Ernstfalle aber mit ziemlicher Sicherheit auch nicht zurück.

Würde ab heute jeder Bürger im Staate einen Großteil seiner Ersparnisse von den Banken abziehen, gar laufende Versicherungen kündigen, Fonds und Aktien verkaufen und sich Bargeld "unters Kopfkissen" legen, so könnte der Staat, sobald ihm die Ausmaße bewusst und bekannt werden, kurzehand ein "Bargeldverbot" erheben. Beziehungsweise "Bargeld" stark einschränken.

Denkbar wäre u.a. dass z.B Bargeldzahlungen nur noch in einer Höhe von ca. 100,-- bis 300,-- Euro möglich wären.

Im Übrigen wären sämtliche Banken in Deutschland in null komma nix insolvent, würden nur 10 % der Sparer ihre Spareinlagen komplett abziehen... Glaubt einer von Euch, dass das die Banken-Finanzlobby, die ja bekanntlich sehr, sehr großen Einfluss auf den Staat bzw. der jeweiligen Regierungen hat, zulassen wird?

Daher wäre es in einem Szenario, in welchem die Sparer ihr Geld von den Banken und Versicherern holen und bar zuhause verstecken, ebenso denkbar, dass der Staat eine Währungsreform verkündet, in der es heißen könnte:

Bankguthaben werden "nur" zu ca. 50% entwertet, Bargeld jedoch darf nur in einer Höhe von bis zu 10 - 20.000,-- Euro zu den minus 50% wieder auf ein Bankkonto eingezahlt werden.

Die restlichen x-tausend oder x-hunderttausend Euros, die bar unterm Kopfkissen oder sonst wo liegen, sind nichts mehr wert - oder erhalten im besten Falle noch eine Abwertung von insgesamt 80 - 90%.

Daher: Wenn schon "Bares" in Papierform zu Hause - wo auch immer versteckt - dann auch besser ein bisschen diversifiziert - ein paar US-Dollar, kanadische Dollar, australische Dollar, Franken, norwegische Kronen vielleicht noch. Denn ob Währungskonten im Falle des Falles sicher sind, wage ich zu bezweifeln.

Nun ja - Papier ist Papier - und sowohl bei Hochwasser als auch bei Brand stark gefährdet - von möglichen Einbrüchen und Diebstahl ganz zu schweigen.

Aber - ob einem ein Dieb das Bargeld stiehlt (das muss er erst einmal finden) - oder der Staat und die Banken einem das Konto leer räumen (die haben es da wohl wesentlich leichter) - ist am Ende auch egal.

Auch Gold und Silber helfen im Falle des Falles aus meiner persönlichen Sicht nicht viel. Keine Bank ist verpflichtet, diese Edelmetalle in Form von Münzen oder Barren gegen die jeweilig gültige Währung zu einem bestimmten Kurs umzutauschen. Auch kein Bauer oder Supermarkt wäre dazu verpflichtet.

Über Immobilien müssen wir gar nicht erst reden. Denn da ist auch klar: Die sind alle erfasst und es ist leicht für den Staat, mal kurz die Grundsteuern oder sonstige Lasten bzw. Zwangsabgaben zu erheben.

Wenn es tatsächlich eines Tages "hart auf hart" kommen sollte, was ich nicht hoffe, so sind diejenigen ganz weit vorne, die sich rechtzeitig von ihrem vorhanden Geld noch relativ langlebige Güter wie Auto, Möbel, Haushaltsgeräte etc. gekauft haben.

Darüber hinaus kann es sicherlich nicht besonders schaden, wenn man ein paar Flaschen Mineralwasser (mit und ohne Kohlensäure), ein paar Fläschchen Wein, Kaffee, Tee, Batterien und Hygieneartikel im Keller hat (neben den Raviolis ;-)))

Auch wenn es hoffentlich nicht zu einem riesengroßen Finanz-Crash kommt, hat so ein kleiner Mini-Vorrat durchaus seine Berechtigung. Er kostet nicht viel, die Güter sind sehr lange haltbar und es kann auch einfach mal ein Stromausfall, ein Wintereinbruch, eine Hitzewelle, ein Sturm, ein Hochwasser die Versorgung durch den Supermarkt um die Ecke stark beeinträchtigen.

Mein Fazit: Nicht alles Geld, was man noch auf den Konten hat, einfach abziehen und unterm Kopfkissen oder sonst wo verstecken, sondern einigermaßen klug verteilen. Diverse Währungen, ein paar benötigte langlebige Konsumgüter, ein paar Vorräte. Jedoch sollte man nichts übertreiben und im Sinne von Verschwörungstheoretikern auf die Spitze treiben, obwohl die in vielen Dingen richtig lagen...

Fakt ist, NIEMAND weiß genau, wie es morgen bzw. in 10, 20, 30, 40, 50 Jahren und mehr in Deutschland aussehen wird. Die Gesetze können sich täglich ändern. Auch das Grundgesetz.
Und sogar "rückwirkend"...

Die Menschen, die vor 40, 50 Jahren noch Konsumverzicht leisteten und eisern vorsorglich sparten, fühlen sich heute teilweise gekniffen. Sie sind nicht besser gestellt - eher teilweise schlechter - als diejenigen, die nie gespart und vorgesorgt haben. Aber ist das in 10, 20 Jahren noch genau so? Oder lässt der Staat dann irgendwann diejenigen, die NIE etwas für sich selbst getan haben, im Sinne von sparen, vorsorgen oder staatlich "geförderter" Vorsorge verhungern? Oder gar ALLE? Ganz unabhängig davon, ob einer gespart/vorgesorgt hat oder nicht? Wer weiß das schon. Denkbar ist ALLES! (leider)...

Und nicht zu vergessen ist auch: Wenn die eigenen Eltern nicht ein bisschen gespart und halbwegs vorgesorgt haben aber zeitlebens immer gerne konsumiert haben,  bleibt es letztendlich an den Kindern hängen. Und wenn von drei Kindern nur ein Kind relativ gut verdient, bleibt es an dem einen Kind hängen.

Daher sollte sich jeder Mensch seiner Verantwortung nicht nur sich selbst gegenüber sondern auch seiner Kinder bewusst sein. Und nicht nur in dem Sinne: Ich verkonsumiere alles, was ich habe - und nach mir die Sintflut - oder meine Kinder - oder der Staat.

Aber soviel Eigenverantwortlichkeit ist wohl kaum zu erwarten. Leider. Aber irgendwie auch fast wieder logisch, wenn man sich unseren "Rechtsstaat" so anschaut.

Denn je mehr man eigenverantwortlich agiert, je mehr man spart und vorsorgt, je mehr man sich "versichert" , desto mehr greift der Staat darauf zu und zeigt einem die lange Nase. Zumindest heute noch. Morgen kann das schon anders sein. Dann könnte der Staat auch denjenigen die noch längere Nase zeigen, die meinten, NIE sparen und vorsorgen zu müssen.

Das ganz Erbärmliche ist jedoch: Ein recht großer Teil der deutschen Bevölkerung möchte gar nicht auf Staatskosten leben und ist sehr bestrebt, für sich selbst zu sorgen. Dementsprechend spart und vorsorgt er. Nur leider unterwandern die maroden Banken und das marode, korrupte Staatssystem alle Sparanstrengungen der Bürger und Sparer. Der Bürger und Sparer spart und vorsorgt, wo er nur kann - selbst von kleinsten Einkommen - der Staat haut es raus für unsinnige und überteuerte Projekte - insbesondere Bauprojekte, die kaum ein Bürger will - und natürlich für Bankenrettungen - national und europaweit - oder gar weltweit?!!! Am Wenigsten jedoch für Bildung. Die ist ja scheinbar auch nicht erwünscht...

Trotz aller meiner Bedenken gegen das Bargeld im Kopfkissen, lege ich mich gleich auf mein prall gefülltes Papiergeld-Kopfkissen, das sich schon morgen in Luft auflösen könnte - spätestens überübermorgen ;-)))) - aber egal - es knistert so schön :-)))))

Schlaft Ihr auch schön
Kosto  

31260 Postings, 3331 Tage Anti LemmingSpiegel greift BT-Generalthema auf

 
  
    #105676
11
17.06.13 07:40
und zwar gleich auf zwei Ebenen:

1. Zombie-Banken bedrohen den Wohlstand;

2. Japanische Verhältnisse drohen weltweit

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...n-bedrohen-europa-a-905839.html

Streit um Bankenunion: Zombie-Banken bedrohen Europas Wohlstand
Von Stefan Kaiser

Jahrelange Stagnation, sinkende Einkommen, explodierende Schulden: Wenn Europas Politiker die notwendige Bankensanierung weiter verschleppen, drohen dem Kontinent japanische Verhältnisse.

Was das alles mit uns in Europa zu tun hat? Vielleicht mehr, als uns lieb ist. Denn Japans Misere begann vor gut 20 Jahren mit einem ähnlichen Problem, wie es derzeit die Euro-Zone plagt: einer Bankenkrise, die viel zu halbherzig bekämpft und nie richtig gelöst wurde. Statt faule Kredite abzuschreiben, wurden sie verlängert. Statt marode Institute entweder zu schließen oder mit frischem Kapital aufzupäppeln, wurden sie mit billigen Zentralbankkrediten gerade so am Leben erhalten - zu schwach, um die Wirtschaft ausreichend mit Geld zu versorgen....


Im letzten Satz kommt allerdings wieder die monetäre Illusion zum Vorschein, man könne mit "Geldpolitik" den Gang der Dinge maßgeblich beeinflussen. Gerade für Japan gilt: In einer Bilanzrezession werden Kredite gar nicht erst nachgefragt - EGAL wie viel Geld die Banken anbieten.  

3565 Postings, 1943 Tage PalaimonGloom, Boom & Doom

 
  
    #105677
11
17.06.13 09:10
"Ich nehme an, dass wir den Höchststand beim S&P 500 für dieses Jahr erreicht haben", sagt Faber im Video-Interview mit cash.ch. "Wenn man die technische Indikatoren des Marktes analysiert, ist es höchst unwahrscheinlich, dass die Mehrheit der Aktien im Index ihre Höchststände nochmals übertreffen wird", so Faber.
.
http://www.cash.ch/video/start.php?firstProjectID=22092
.
Marc Faber: «US-Börse hat Jahreshöchst gesehen» | Newsletter | News | CASH
Investor Marc Faber äussert sich im cash-Video-Talk zur Börse, zu seinen jüngsten Trades bei Schweizer Aktien und zu einem möglichen neuen Goldpreis-Tief. Dazu publiziert cash eine Liste mit Fabers Einzel-Investments.
-----------
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

5366 Postings, 866 Tage zaphod42Kosto, kauf Bitcoins

 
  
    #105678
2
17.06.13 18:21
würde der Tony jetzt sagen. Aber der postet nur drüben.

Ich sag's mal so: Verar..t werden wir irgendwann alle, die einen früher die andern später. Wenn der Staat den Bach runter geht werden alle zur Kasse gebeten und da gibt es kein Entrinnen. Deutet sich ja jetzt schon an: Die Steueroasen werden weltweit trocken gelegt. Diejenigen, die ihr Geld unter Schweizer oder andere Kopfkissen legten werden nun bluten.  

5366 Postings, 866 Tage zaphod42#77

 
  
    #105679
3
17.06.13 18:22
Das der Faber spricht...

...macht mir als Bären Angst.  

31260 Postings, 3331 Tage Anti LemmingBernanke will Bondkäufe zurückfahren

 
  
    #105680
2
17.06.13 20:38
Treasurys fall on report of near-term tapering

NEW YORK (MarketWatch) -- Treasury prices took a negative turn Wednesday after a report in The Financial Times said Federal Reserve Chairman Ben Bernanke plans to disclose that he is "close to tapering down its $85 billion-a-month in asset purchases when he holds a press conference on Wednesday." The report comes after six weeks of speculation about the possibility of winding down, or tapering, the Fed's monetary-easing program. The 10-year Treasury note 10_YEAR +1.87% yield, which moves inversely to price, was up 3 basis points on the day at 2.168%. The 30-year bond 30_YEAR +1.18% yield was up 4 basis points at 3.346%, and the 5-year note 5_YEAR +1.26% yield was up 1 basis point at 1.042%. The Fed is scheduled to begin meeting Tuesday.

www.marketwatch.com/story/...f-near-term-tapering-2013-06-17-14912816  

288 Postings, 2114 Tage Kostolanya@zap_Bitcoins...

 
  
    #105681
1
17.06.13 20:57
...würde ich mir wohl noch nicht mal schenken lassen. Eben so wenig wie geschlossene Fonds oder CDO´s ;-) - keinesfalls würde ich so was kaufen...

Dann doch lieber ein bisschen Papiergeld in den Strumpf stopfen, eine Goldmünze im Blumentopf verstecken oder die eine oder andere vermeintliche Qualitätsaktie kaufen und durchaus auch konsumieren :-)))

Kosto  

5366 Postings, 866 Tage zaphod42Da

 
  
    #105682
1
17.06.13 21:04
sind wir 100% einig. Bis auf Gold, das hab ich nicht mal im Mund.  

24 Postings, 181 Tage Ace the base#675: Sehr schöner Artikel

 
  
    #105683
6
17.06.13 23:28
"Daher: Wenn schon "Bares" in Papierform zu Hause - wo auch immer versteckt - dann auch besser ein bisschen diversifiziert - ein paar US-Dollar, kanadische Dollar, australische Dollar, Franken, norwegische Kronen vielleicht noch. Denn ob Währungskonten im Falle des Falles sicher sind, wage ich zu bezweifeln."

Korrekt, denn von einer Währungsreform / einem Währungsschnitt - welche(r) völlig unerwartet quasi über Nacht eingeläutet würde - wären von Bargeldguthaben nur diejenigen in Euro betroffen.
Der Besitz etwaiger Fremdwährungen dürfte natürlich auch nicht offenkundig werden, da ansonsten einfach umgerechnet wird (von daher sind Fremdwährungskonten auch keine Lösung).

"Nun ja - Papier ist Papier - und sowohl bei Hochwasser als auch bei Brand stark gefährdet - von möglichen Einbrüchen und Diebstahl ganz zu schweigen."

Da empfiehlt sich nur ein wasser- und feuersicherer Safe (gibt es), welcher zudem noch "eingemauert" (= der Optik und einfachen Klopftests entzogen) werden sollte.
Problem dabei: Man muss aufpassen, dass die Kosten für den Safe und seine Unterbringung nicht den Wert des Inhalts übersteigen ;-) ;-);-)
Insofern auch wieder nur eine Lösung für die Großkopferten ;-)

Aber im Grundsatz richtig angedacht.

"Denn je mehr man eigenverantwortlich agiert, je mehr man spart und vorsorgt, je mehr man sich "versichert" , desto mehr greift der Staat darauf zu und zeigt einem die lange Nase. Zumindest heute noch. Morgen kann das schon anders sein. Dann könnte der Staat auch denjenigen die noch längere Nase zeigen, die meinten, NIE sparen und vorsorgen zu müssen."

Ja, morgen kann das schon anders sein. Aber die erste Stufe wird mit Sicherheit immer zuerst die "Vermögenden" erwischen und erst wenn auch bei denen nichts mehr zu holen ist, wird man auf den Trichter kommen, dass generelle "Lebensminimum" herabzusetzen.
Ein äußerst schwacher Trost für die "Fleißigen", welche dann mit dem Rest in einen Topf geworfen und auf das - generelle - "Lebensminimum" reduziert werden.

"Das ganz Erbärmliche ist jedoch: Ein recht großer Teil der deutschen Bevölkerung möchte gar nicht auf Staatskosten leben und ist sehr bestrebt, für sich selbst zu sorgen. Dementsprechend spart und vorsorgt er. Nur leider unterwandern die maroden Banken und das marode, korrupte Staatssystem alle Sparanstrengungen der Bürger und Sparer."

Tja, so ist es.

Siehe u.a. die sukzessive nach unten erfolgende Anpassung des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (von dem gegenwärtigen Zinsniveau mal ganz zu schweigen).

Im Grunde genommen ein Skandal erster Güte und ein Politikum.
Aber nichts rührt sich.  

Natürlich schützt der Einlagenfonds des Bundesverbandes deutscher Banken nicht vor Inflation und Währungsreform (Einlagensicherung gilt eh nur für den EURO). Aber böse Zungen sehen darin einen Hinweis, dass die Banken beginnen, sich aus der Haftung zu nehmen und eine Vorahnung für das haben, was auf uns zukommen könnte.

Na ja, sei es wie es sei.

Aus meiner Sicht nur noch ein Hinweis: Sollte es zu einer Währungsreform / einem Währungsschnitt kommen, sollte man am nächsten Tag alle "überflüssigen" Barreserven sofort an der Börse investieren.  

31260 Postings, 3331 Tage Anti LemmingNeuwagenregistrierung in EU auf 20-Jahrestief

 
  
    #105684
3
18.06.13 08:23
Gegenüber dem Vorjahr sind die Neuwagenregristierungen in der EU um 6,8 % gesunken - auf ein 20-Jahrestief. Am schlimmsten traf es Citroen.

www.marketwatch.com/story/...strations-drop-to-20-year-low-2013-06-18

June 18, 2013, 2:12 a.m. EDT
EU May new car registrations drop to 20-year low
By Gilles Castonguay

MILAN--New car registrations in the European Union tumbled 5.9% in May to 1.04 million units, the lowest for the month in 20 years, with France's PSA Peugeot Citroen SA suffering the biggest fall among the region's largest manufacturers.

The result, published Tuesday by ACEA, an industry body based in Brussels, dimmed any hopes caused by the previous month's 1.7% gain that the market might be bottoming out after nearly two years of declines.

Fiat SpA Chief Executive Sergio Marchionne recently told reporters that he didn't think the market had touched bottom, adding that it could take several years before it showed convincing signs of a recovery.

Since January, new car registrations in the EU reached 5.07 million units, down 6.8% from the same period last year. ...  

31260 Postings, 3331 Tage Anti LemmingObama und der IWF

 
  
    #105685
7
18.06.13 08:46
Interessante Enthüllungen in den DWN.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/...der-finanz-eliten/

Besonders interessant ist die Rolle von Stiglitz, der 1999 vom IWF "unfreundlich" gefeuert wurde, weil der sich nicht - wie später Obama - bedingungslos den Interessen der Finanzeliten unterwarf.  

705 Postings, 3219 Tage Jing# 685 voellige Zustimmung,

 
  
    #105686
6
18.06.13 10:17
Bush war eine Katastrophe, Obama ein Januskopf. Mesias einfach lachhaft. Seit dem 2. WK kamen zu viele Werte in die Haende der Massen. Die Hochfinanz will die Werte wieder zurueck in die Haende weniger. Laeuft mit zunehmendem Erfolg.
Die Globalisierung Reagens sollte die Hochloehner in die Konkurenz der Billigloehner
bringen, neben der Erschliessung  groesserer noch nicht gesaetigter Maerkte. Gelungen und laeuft weiter.
Den Buergern wurde Europa mit freiem Reisen u. kein Geldwechsel ect. schmackhaft
gemacht. Vorteile brachte der Euro nur fuer die Industrie, fuer die er auch eingefuehrt
wurde.  
Ob die Verschuldung Europas so von der Hochfinanz vorausgesehen wurde, weiss ich
nicht.  Aber,  Schulden machen leibeigen und das passt in deren Plan. (s. auch Subprime-
krise 2008/9)
Und die Freihandelszone USA-Europa ist nur ein weiterer Schritt in die Leibeigenschaft
gosser Bevoelkerungsteile und deren Ausbeutung.
Wer arbeitslos ist, muss jeden noch so unmoeglichen Job zu Minibezahlung annehmen.
Oder die Eltern unterstuetzen und damit kommt das Geld der Alten endlich in die Wirt-
schaft.
Sicher werden dies einige wieder als "Verschwoerungtheorien" ab tun. Nur die Zeichen
sind untrueglich. Wer sich nicht darauf einstellt, wird spaeter  entsprechend dafuer be-
zahlen muessen. Selbst die ausgekluegelteste Strategie muss nicht sicher zum Erfolg
fuehren. Mit den EDV- und Finanzverbunden stehen den Kontrollorganen bisher unge-
ahnte Moeglichkeiten zur Verfuegung. Wenn kleiner Staaten nicht zu Absprachen be-
reit sind, werden sie erpresst.  

1039 Postings, 2207 Tage saschapepperObama deutet Ende der Ära Bernanke an

 
  
    #105687
4
18.06.13 11:14
US-Präsident Barack Obama hat in einem Fernsehinterview angedeutet, dass er die Spitze der US-Notenbank Fed nach dem Ende der Amtszeit von Ben Bernanke mit einem neuen Gesicht besetzen will. Bernanke sei bereits viel länger im Amt als ursprünglich geplant, sagte Obama in einem am Montag ausgestrahlten Interview mit PBS. Der Präsident verglich Bernanke mit dem langjährigen FBI-Chef Robert Mueller, der sich bereit erklärt hatte, zwei Jahre länger in dem Job zu bleiben als geplant und in den nächsten Monaten abtreten dürfte.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...-an/8367752.html  

3565 Postings, 1943 Tage Palaimon#687 Und er gilt als amtsmüde.

 
  
    #105688
4
18.06.13 14:53
Im FOMC der FED sind mehr Tauben als Falken vertreten. Sollte die FED-Vizepräsidentin Janet Yellen als Bernanke's Nachfolgerin von Obama ernannt werden, könnte ich mir eine Fortsetzung der Bondkäufe vorstellen.
.
Überblick: Bondkäufe: Wer bei der Fed für ein Ende des billigen Geldes ist und wer dagegen - Meldungen - BÖRSE ONLINE
Soll die US-Notenbank trotz besserer Konjunkturaussichten weiter geldpolitisch Gas geben oder eher bremsen? Diese Frage treibt den Offenmarktausschus
-----------
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

3565 Postings, 1943 Tage PalaimonWie expansiv sind die Notenbanken?

 
  
    #105689
3
18.06.13 15:20
Einmal im Monat erhalte ich eine monatliche Einschätzung der Entwicklung am Rentenmarkt. Heute unter der Rubrik "Im Blickfeld" (Seite 2) das Thema

Wie expansiv sind die Notenbanken?

Die US-Notenbank kauft derzeit monatlich für 45 Mrd.
USD Staatsanleihen (Treasuries) sowie für 40 Mrd.
USD hypothekenbesicherte Wertpapiere (MBS). Im
Mai hatte sie Treasuries für 1.848 Mrd. USD und MBS
für 1.122 Mrd. USD in den Büchern. Die Bank of Japan
hat Ende April beschlossen, den jährlichen Ankauf von
Staatsanleihen auf umgerechnet 536 Mrd. EUR hochzufahren.
Die bisherigen Käufe dürften sich auf gut
600 Mrd. EUR summieren. Die Bank of England tritt
aktuell nicht als Käufer auf, hat aber bereits für 375
Mrd. Pfund bzw. 440 Mrd. EUR britische Staatsanleihen
erworben. Die Europäische Zentralbank kaufte zu
Beginn der Griechenland-Krise im Mai 2010 für rund
211 Mrd. EUR südeuropäische Staatsanleihen, von
denen derzeit noch 197 Mrd. in den Büchern stehen.
Zudem hält sie für knapp 62 Mrd. hypothekenbesicherte
Wertpapiere. Die Schweizerische Nationalbank
stemmt sich seit Ende 2011 gegen eine zu starke Aufwertung
des Schweizer Franken (SFR). Sie hat seither
massiv Franken gegen andere Währungen verkauft
und besitzt derzeit einen Fremdwährungsbestand von
430 Mrd. SFR bzw. 346 Mrd. EUR.
Fazit: Die Stützungs- und Stabilisierungskäufe der
Notenbanken summieren sich auf rund 4 Billionen
EUR. Die dabei entstandene Überschussliquidität dürfte
maßgeblich zum Höhenflug an den Anleihenmärkten
beigetragen haben. Sollte sie tatsächlich spürbar
reduziert werden, dürfte dies zu Kurskorrekturen führen.
Angesichts der immer noch labilen Konjunkturlage
insbesondere in Europa sind richtungsweisende monetäre
Bremsmanöver derzeit wenig wahrscheinlich.
.
-----------
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

114 Postings, 101 Tage BerixSetup für die Goldbären 2b, Nachtrag

 
  
    #105690
18.06.13 20:04
Angehängte Grafik:
g4.jpg (verkleinert auf 62%) vergrößern
g4.jpg

31260 Postings, 3331 Tage Anti LemmingBerix

 
  
    #105691
3
18.06.13 21:02
Poste das lieber in den Goldthread, hier passt es nicht recht.  

7267 Postings, 2434 Tage StöffenBuy the rumour, sell the facts?

 
  
    #105692
2
18.06.13 21:37
Nachdem im Vorfeld bereits stark davon ausgegangen wird, dass die Fed bzgl. des Taperings softere Töne anschlagen könnte und die Aktienmärkte dieses seit Wochenbeginn wohl auch antizipiert haben, so sollte ebenfalls in Betracht gezogen werden, dass die Fed weiterhin hier eher eine "neutrale" Position einnimmt.

Was bedeuten könnte: "Their message will be unchanged."

Dieser Sprech geht wahrscheinlich wie üblich dahingehend, dass wenn denn die US-Wirtschaft stärker anzieht, man dementsprechendes Tapering durchaus anfahren könnte oder möglicherweise sogar wird, veharrt jedoch die US-Ökonomie unter dem Gesichtspunkt der Fed weiterhin relativ sluggish, so auch entsprechendes Signal erfolgt, dass man dann unmittelbar "Gewehr bei Fuss steht".

Alles in allem könnte man meinen, dass die positiven News nun eingepreist sind und jedwede Überraschung eher die Downside favorisieren sollte.

Fedex kommuniziert übrigens am morgigen Tag Resultate. Möglicherweise lässt sich hieraus ein weitaus besserer Gradmesser für die umspannenden ökonomischen Aktivitäten ableiten.

Be prepared!

-----------
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!

Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
4226 | 4227 | 4228 | 4228  Weiter  
   Antwort einfügen - nach oben

  3 Nutzer wurden vom Verfasser von der Diskussion ausgeschlossen: Glückstein, Rene Dugal, rächerderenterbten