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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 4574
neuester Beitrag: 20.12.14 22:40
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 114337
neuester Beitrag: 20.12.14 22:40 von: Kicky Leser gesamt: 8859976
davon Heute: 832
bewertet mit 418 Sternen

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38724 Postings, 3881 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
418
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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114311 Postings ausgeblendet.

38724 Postings, 3881 Tage Anti LemmingOma beim Bärenmelken

 
  
    #114313
18.12.14 20:14

38724 Postings, 3881 Tage Anti LemmingLöschung

 
  
    #114314
18.12.14 20:19

Moderation
Moderator: ly
Zeitpunkt: 19.12.14 15:15
Aktion: Löschung des Postings
Kommentar: Erotischer Inhalt

 

38724 Postings, 3881 Tage Anti LemmingSchweizer Notenbank hat Negativzins eingeführt

 
  
    #114315
18.12.14 20:36

38724 Postings, 3881 Tage Anti LemmingAus der Abteilung "Wunderkerzen"

 
  
    #114316
1
19.12.14 09:46
- gerade noch rechtzeitig zum Christfest.

Chart des Russell 2000 (= US-Nebenwerte)  
Angehängte Grafik:
wunderkerzen.png (verkleinert auf 72%) vergrößern
wunderkerzen.png

38724 Postings, 3881 Tage Anti LemmingAber noch ist alles offen...

 
  
    #114317
19.12.14 09:50
Angehängte Grafik:
image-791359-galleryv9-vlhq.jpg (verkleinert auf 60%) vergrößern
image-791359-galleryv9-vlhq.jpg

4217 Postings, 2493 Tage PalaimonOil Prices: A Fall that's Hardly "Out of the Blue"

 
  
    #114318
5
19.12.14 10:30

38724 Postings, 3881 Tage Anti Lemming# 318

 
  
    #114319
3
19.12.14 11:08
Mag ja sein, dass großte Staatsfonds (SWF) aus Ölstaaten das Öl shorten, um auch an fallendem Öl zu verdienen. Ihren Reichtum verdanken sie jedoch vor allem steigendem Öl. Wenn sie Öl shorten, kann das wohl nur als Hedge oder kurzfristiger Trade durchgehen.

Unerwähnt bleibt in dem Artikel in # 318, dass mit dem sinkenden Ölpreis auch geostrategische Ziele ("Aushungern" von Russland, Iran, Venezuela, Fracking-Industrie) verfolgt werden. Die haben mit "Markt" aber überhaupt nichts mehr zu tun. Kann sogar sein, dass kurzfristige Verluste in Kauf genommen werden, weil die geostrategischen Ziele intern als höherwertig veranschlagt werden.

 

4217 Postings, 2493 Tage Palaimon#319 Darüber schrieb Moors vor 2 Tagen

 
  
    #114320
6
19.12.14 11:17
Artikel vom 16.12.14:

(.....)

Low Oil Prices Have Sent the Kremlin Scrambling
As it stands, Moscow relies on the taxation of oil and natural gas exports for at least 50% of its central budget. An additional amount is garnered from proceeds indirectly dependent upon both the internal and external trade in oil.

The problem is the current budget planning in the Kremlin had been based on a price of at least $85 a barrel for the Urals Export Blend, Russia?s only genuine graded crude. As an inferior grade compared to the Brent benchmark, it trades at discount.

That means Brent needs to trade at more than $90 to arrive at a price that can make Moscow?s central budget work. This scenario is hardly likely with Brent trading below $70 these days.

So the Kremlin has been scrambling. The combination of low oil prices and increasingly painful Western sanctions over Ukraine has put a major strain on the Russian economy.

As it all unfolded, first it was met with bravado. But that didn?t last long.

With the Ministry of Finance (MinFin) already indicating a recession would hit in the first quarter of next year, the contraction in oil has made the situation even worse and the responses more serious.

Second, President Vladimir Putin announced cuts on the expenditure side in the budget. Most of these remain to be identified, but they will certainly hurt those who can least afford it the most ? pensioners, those needing medical care, employees of companies reliant upon government contracts, and the local authorities that have been laboring under heavy expenses to provide for well over 200,000 refugees from Eastern Ukraine.

You see, the Russian government still operates much of its economy as ?extra budgetary.? This means essential services, infrastructure, even the production of necessary materials remains off the books. A strain in finance, therefore, has a magnifying effect beyond the ?official? figures.

Then came the most serious sign the wheels were beginning to fall off in Moscow.
The Ruble Goes Into a Freefall

In the wee, small hours of the morning last night, the Russian Central Bank (RCB) met and raised the primary interest rate to 17%, up from a 10.5% rate introduced just a few weeks ago.

The reason was simple. After allowing the ruble to float, the RCB had seen a significant weakening in the currency?s buying power. The ruble had declined by some 50% and was trading at a record low 65 to the dollar. Commentators started to compare the situation to 1998 ? when Moscow defaulted on its debt and the ruble plunged.

Now, inflation is accelerating and officials are privately estimating that capital flight will exceed $135 billion a year.

As it stands, the Russian rate jump has failed to stop the ruble?s plunge.

The ruble dropped all the way to 80.10 per dollar this morning, marking a record low.  It?s become so volatile, retail currency trading platform FXCM halted ruble trading this morning, saying it expects major traders of the currency to stop pricing the ruble this week in anticipation of capital controls.

The costs of this plunge will be staggering in terms of economic retrenchment, interbank credit freezes, rising unemployment, and the reversal of new business development.

And some of my contacts in Europe are already expressing concerns that the sudden Russian crisis may have an adverse impact on economies farther to the west.

This can become dangerous, both for the domestic cohesiveness of Russia and the security of its immediate neighbors.

(......)

-----------
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

8521 Postings, 2705 Tage wawiduSehr interessanter Monatsbericht des

 
  
    #114321
1
19.12.14 12:25
Bundesfinanzministeriums zu privaten (private Haushalte und nicht-finanzielle Unternehmen) und öffentlichen Schulden in ausgewählten Eurozone-Ländern:

http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/...?view=renderPrint  

11 Postings, 35 Tage derunwissendeAlles steht mit dem Rücken an der Wand.....

 
  
    #114322
3
19.12.14 14:40
Jede von den Notenbanken geschaffene Liquidität wandert sofort in Staatsanleihen, Investoren lechzen nach immer neuen Worthülsen, damit auch noch das letzte Hemd investiert werden kann. In China kann der Kredithunger gar nicht mehr so schnell gestillt werden, wie der normale Chinese nun zu Zocken beginnt. Und unser gute Freund Juncker hebelt mit geringem Kapital, welches ja noch nicht mal vorhanden ist, mittlere dreistellige Milliardenbeträge. Geostrategische Interessen, wie Ukraine, müssen demnächst mit Geberkonferenzen finanziert werden, natürlich wieder mit nicht vorhandenem Geld.

Fracking zeigt schon mal, wie so was endet. Kaum sinken die Preise, wackeln erste Kreditmärkte.

Eigentlich ist der ganze Globus mittlerweile ne richtig fette Krediteiterbeule. Der Pickel in der Mitte ist schon sowas von reif, mal sehen, wann der globale Markt kapiert, dass die Kredite von Japan bis Europa und Amerika verloren sind.

Dann schreit alles nach Liquidität, die dann aus den Aktienmärkten durch ein ganz schmales Schlüsselloch entweichen muss.....apropos Schlüsselloch, quasi schon jedes banale Vorkommnis kann besagte Krediteiterbeule zum Platzen bringen.

Ein Hoch auf denen, die Dax und Co. in 2015 steigen sehen, die Aussichten sind phantastisch, alles vertraut auf Notenbanken und deren Druckerei. Irgendwie erinnert das schon wieder an 1929 und den Folgejahren.

Es kann eigentlich nur in einem Fiasko enden. Und auch für diejenigen, die mit ihren Shortderivaten richtig liegen, letztlich gibt es in 2 Wochen eine Bankenunion, da werden schon so einige darauf warten, dass sie bald an echte Guthaben gelangen können, ganz legal, versteht sich. Bei Bankenpleiten sind Derivate dann auch weg, hoffentlich weiß das jeder.

Es zählt nur der schnelle Zock. Alles andere ist egal. Mit dieser Einstellung allerdings sollte o.g. Szenario beizeiten greifen. Abenomics jetzt der Hit, später der Shit. Wie immer, wenn eine Sau durchs Dorf getrieben wird, und irgendein Rohstoff irreal hochgezogen wird, damit am Ende die Masse zahlt. Vielleicht noch Draghinomics?

Cash ist knapp, sehr knapp. Das Verhältnis zur globalen Kreditwelt irreal. Hier scheint demnächst besagte Sau durchs Weltall gejagt zu werden, scheint ja schließlich unendlich zu sein, oder nicht?

Wie immer nur die Meinung eines Unwissenden. Wie sagte Einstein: Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich ...

Als Unwissender liege ich natürlich dumm daneben, schließlich kann es ja nur nach oben gehen, funktioniert ja mittlerweile seit Jahrzehnten.....


 

33642 Postings, 5533 Tage Kicky$5.7 trillion of emerging market dollar debt

 
  
    #114323
1
19.12.14 19:34
Ambrose Evans Pritchard

World finance is rotating on its axis. The stronger the US boom, the worse it will be for those countries on the wrong side of the dollar -
The US Federal Reserve has pulled the trigger. Emerging markets must now brace for their ordeal by fire.

They have collectively borrowed $5.7 trillion in US dollars, a currency they cannot print and do not control. This hard-currency debt has tripled in a decade, split between $3.1 trillion in bank loans and $2.6 trillion in bonds. It is comparable in scale and ratio-terms to any of the biggest cross-border lending sprees of the past two centuries.

Much of the debt was taken out at real interest rates of 1pc on the implicit assumption that the Fed would continue to flood the world with liquidity for years to come. The borrowers are "short dollars", in trading parlance. They now face the margin call from Hell as the global monetary hegemon pivots.

The Fed dashed all lingering hopes for leniency on Wednesday. The pledge to keep uber-stimulus for a "considerable time" has gone, and so has the market's security blanket, or the Fed Put as it is called. Such tweaks of language have multiplied potency in a world of zero rates.

Officials from the Bank for International Settlements say privately that developing countries may be just as vulnerable to a dollar shock as they were in the Fed tightening cycle of the late 1990s, which culminated in Russia's default and the East Asia Crisis.

The difference this time is that emerging markets have grown to be half the world economy. Their aggregate debt levels have reached a record 175pc of GDP, up 30 percentage points since 2009. Most have already picked the low-hanging fruit of catch-up growth, and hit structural buffers.

... Stress is spreading beyond Russia, Nigeria, Venezuela and other petro-states to the rest of the emerging market nexus, as might be expected since this is a story of evaporating dollar liquidity as well as a US shale supply-glut.

Turkey relies on imports for almost all its energy and should be a beneficiary of lower crude prices. Yet the Turkish lira has fallen 12pc since the end of November. The Borsa Istanbul 100 index is down 20pc in dollar terms.  

Indonesia had to intervene on Wednesday to defend the rupiah. Brazil's real has fallen to a 10-year low against the dollar, as has the index of emerging market currencies. Sao Paolo's Bovespa index is down 23pc in dollars in three weeks.

The slide can be self-feeding. Funds are forced to sell holdings if investors take fright and ask for their money back, shedding the good with the bad. Pimco?s Emerging Market Corporate Bond Fund bled $237m in November, and the pain is unlikely to stop as clients discover that 24pc of its portfolio is in Russia.

There could be a cascade if - as many predict - the Kremlin is forced to impose capital controls, triggering the automatic ejection of Russia from benchmark indices.
....
World finance is rotating on its axis, says Stephen Jen, from SLJ Macro Partners. The stronger the US boom, the worse it will be for those countries on the wrong side of the dollar.

"Emerging market currencies could melt down. There have been way too many cumulative capital flows into these markets in the past decade. Nothing they can do will stop potential outflows, as long as the US economy recovers. Will this trend lead to a 1997-1998-like crisis? I am starting to think that this is extremely probable for 2015," he said. ....

http://www.telegraph.co.uk/finance/comment/...market-dollar-debt.html  

33642 Postings, 5533 Tage KickyEmerging Markets in Danger

 
  
    #114324
1
19.12.14 19:44
The yield spread between high grade emerging markets and US AAA-rated corporate debt has jumped, almost doubling in less than three weeks to the highest level since mid-2012.This means that the best credit names in emerging markets have to pay a bigger premium over their US counterparts to get funding. When this spread spikes up and continues above its 200-day moving average for a sustained period of time, it is typically a bad sign for equity valuations in emerging markets,....

https://www.linkedin.com/pulse/...markets-danger-erico-matias-tavares  

38724 Postings, 3881 Tage Anti LemmingSP-500 schon wieder nahe ATH

 
  
    #114325
1
19.12.14 21:09
 
Angehängte Grafik:
20141219_spx.jpg (verkleinert auf 35%) vergrößern
20141219_spx.jpg

1962 Postings, 1848 Tage Sufdlnu wird es

 
  
    #114326
5
20.12.14 09:23
aber Zeit für die Jahresendrälli. Füttert das Bullchen mal bissl schneller!  
Angehängte Grafik:
fed.jpg (verkleinert auf 85%) vergrößern
fed.jpg

38724 Postings, 3881 Tage Anti Lemming"fed up" with the Fed?

 
  
    #114327
1
20.12.14 10:27

33642 Postings, 5533 Tage Kickynur 36% der Wahlberechtigten wählten in USA

 
  
    #114328
3
20.12.14 11:31
Americans are sick to death of both parties
By Walter Dean Burnham, Professor Emeritus, Frank C. Erwin, Jr. Centennial Chair in State Government at the University of Texas, Austin, and Thomas Ferguson, Professor of Political Science at the University of Massachusetts, Boston,

....Though Republicans jubilate now, the trend is probably as threatening to them as it is to the Democrats. The reason is stark: Increasing numbers of average Americans can no longer stomach voting for parties that only pretend to represent their interests. So they stayed home, in quite extraordinary numbers. A full accounting of all votes cast in 2014 is still weeks, perhaps months away;....But our cautious guess is that turnout in this year?s Congressional races will finally weigh in at around 36 percent of the potential electorate that had legal rights to cast a ballot. .....
Turnout in Ohio, for example, fell to 34 percent ? a level the state last touched in 1814, .... New York trumped even this: turnout in the Empire State plunged to 30 percent, almost back to where it was in 1798,Delaware turnout fell to 35 percent, well below some elections of the 1790s. In the west, by contrast, turnout declined to levels almost without precedent: California?s 33 percent turnout appears to be the lowest recorded since the state entered the union in 1850. Nevada also hit a record low (28 percent), as did Utah at 26 percent (for elections to the House).
....
the truth is that the fruits of the recovery have gone lopsidedly to the very richest Americans. Wall Street and the stock market boom, but wages continue to stagnate, and unemployment remains stubbornly high, with millions of Americans withdrawn from the labor force or working only part time. As incomes recovered from 2009 to 2012, for example, 95 percent of all the gains went to the top 1 percent of income earners.  The rest of the population was left far behind. As of July 2014, real median household income was still more than 6 percent below its value in early 2008....http://www.alternet.org/...es-why-our-politics-worse-shape-we-thought
 

7626 Postings, 2984 Tage StöffenDie Welt als Fiktion

 
  
    #114329
6
20.12.14 11:47
Ein kurzer Einwurf nachdenklicher Art aufgrund aktueller Begebenheiten:

Die Wirklichkeit, welche wir meinen wahrzunehmen, ist sehr oft eine Wirklichkeit, welche von den Medien erschaffen wird. Ein Blättern in der Dia-Show des unten beigefügten Links ergibt einen recht klaren Hinweis auf den oftmaligen Versuch der medialen Manipulation unseres Wissens. Die Aussagekraft manipulierter Bilder wird zusätzlich durch dazu konstruierte Nachrichten und Meldungen unterstützt, welche in die Gedanken des Zuschauers eine dementsprechend meinungsgestaltende Botschaft verstärkend tranportiert.

Man kann also nicht länger davon ausgehen, dass ein Foto, eine Fernseh- oder Filmaufnahme, tatsächlich das Abbild eines realen Vorgangs ist. Es kann im Schneideraum, am Computer, etc., einer gezielten Manipulation unterworfen worden sein.

Wir haben nur den geringeren Teil von unserem Wissen über die gesellschaftlichen Gegebenheiten der Welt durch eigene Erfahrung gelernt. Die meisten unserer bildhaften Vorstellungen haben wir durch die Medienorganen empfangen. Als wichtig und real wird daher auch nicht unbedingt das angenommen, was wir mit eigenen Augen gesehen haben. Nein, die Akzeptanz einer bestimmten Sicht der Welt wird erst dann als definitiv relevante Information von uns anerkannt, wenn wir es in der Zeitung gelesen oder über einen Bildschirm geflimmert ist. Die Informationsorgane versorgen uns nicht nur mit Nachrichten, sie beeinflussen und leiten sogar unsere Erfahrungen.

Die Film-Satire von David Mamet, "Wag the Dog", untermauert diesen Fakt ebenfalls recht gut. In "Wag the Dog" geht es kurz gesagt darum, wie ein Präsident, dessen Umfragewerte sich im Sinkflug befinden, einen Medien-Berater engagiert, um die Öffentlichkeit mit einem Fernseh-Krieg von seinen Sex-Skandalen abzulenken. Der Plan geht auf, die Öffentlichkeit akzeptiert den Krieg als real. Und der Chefberater des Präsidenten wiederholt in beständig wiederkehrender Folge den Satz: "Es muss wahr sein. Schliesslich war es ja im Fernsehen."

Beispiele wie diese zeigen recht gut auf, dass Medien nicht nur Wirklichkeit abbilden, sondern durchaus Scheinwirklichkeiten erschaffen können, die von den Betrachtern nicht unbedingt als solche Scheinwelten wahrgenommen werden, eben weil dazu der explizite Hinweis aus Gründen nicht erfolgt. Und da die Medien mit immer größerem Geschick den "Werkstoff" einer dem Konsumenten gelieferten Erfahrungswelt verformen, bleibt es hier oftmals schwierig bis fast unmöglich zu unterscheiden, was Dichtung und was Wahrheit ist.

"Ein Bild lügt mehr als 1000 Worte"

Über die Versuche, mit manipulierten Fotos die Realität zu verändern

http://www.20min.ch/diashow/diashow.tmpl?showid=30157
-----------
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!

38724 Postings, 3881 Tage Anti LemmingStöffen

 
  
    #114330
20.12.14 12:33
Wenn die von den MSM "veröffentlichte Meinung" allerdings zu sehr in Widerspruch zu den objektiven Interessen ihrer Adressaten gerät, kann ihre Wirkung auch ins Gegenteil umschlagen:

www.ariva.de/forum/...-Verteilungsfrage-472111?page=1214#jump19079157  

8521 Postings, 2705 Tage wawiduNasdaq Composite Index

 
  
    #114331
2
20.12.14 13:33
Gestern wurde bei sehr hohem Volumen (2,9 Mrd. Aktien) nur eine mickrige weiße Kerze generiert. Dieser Sachverhalt deutet auf verdeckte Distribution hin.  
Angehängte Grafik:
_compq6m.png (verkleinert auf 72%) vergrößern
_compq6m.png

5758 Postings, 2912 Tage KellermeisterDas schreiben hier die Richtigen...

 
  
    #114332
1
20.12.14 13:40
ihr seid doch die größten Anhänger von Schundseiten im Internet... angefangen bei Goldreportern bis zum Zero Hedge...

NACHT...

Bitte sperren... DU Diktator...!!!  

38724 Postings, 3881 Tage Anti LemmingKellermeister

 
  
    #114333
2
20.12.14 14:09
Meinungen kann man teilen oder nicht. Anderslautende Meinungen als "Schund" abzuwerten ist eine billige Nummer.

Ich wünsch Dir übrigens gute Besserung:
www.ariva.de/forum/QV-ultimate-unlimited-474678?page=3908#jumppos97709  

38724 Postings, 3881 Tage Anti LemmingAngenehm finde ich nebenbei bemerkt

 
  
    #114334
6
20.12.14 14:23
dass der USA Bärenthread nach knapp 8 Jahren (er wird im Februar "8") inzwischen so weit etabliert ist, dass er auch ohne die anfangs nötige "geschlossene Gruppe" und/oder eine ellenlange Ignore-Liste weitgehend Spam-frei über die Runden kommt.

Die verbliebenen Spammer (z. B. # 332) dürfen wegen der von ihnen unfreiwillig gelieferten bärischen Kontraindikation, die hier wohlwollend zur Kenntnis genommen wird, gern weiter spammen, solange das nicht ganze Seiten füllt und den Thread dadurch unlesbar macht.  

4217 Postings, 2493 Tage Palaimon#334 na dann......

 
  
    #114335
4
20.12.14 15:53
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An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Angehängte Grafik:
boersenbaer_129505.jpg
boersenbaer_129505.jpg

7626 Postings, 2984 Tage StöffenBären-Attacken in diesen Zeiten

 
  
    #114336
3
20.12.14 21:05
sind da wohl eher niedlicher Natur und haben momentan scheinbar wenig Bedeutungsvolles an sich.

Allerdings befinden wir uns doch exakt auch einen signifikanten Punkt, gegen den sich die Notenbanken mit aller Macht stemmen:

Vereinfacht gesagt: Wenn in einer hoch verschuldeten Welt die Vermögenspreise stärker absacken, dann gleicht das Problem einem zweischneidigen Schwert. Denn kommen die Preise von auf Pump gekauften Assets wie Immobilien, Aktien, etc., mal stark ins Trudeln, dann lastet folglich auf der anderen Seite ja eben der Wert der Verbindlichkeiten erheblich stärker. Hier zeigt die Deflation dann ihre recht unerfreuliche Seite.

Diese ganze Chose läuft ja auch nur deshalb weiter, weil z.B. Notenbanken wie die Fed als Ponzi Provider of Last Resort eine Menge an faulem Kreditschrott in ihre Bilanz gepackt hat und es vorerst keine Fälligkeiten gibt. Man glaubt allerdings wohl mittlerweile, so könne ewig weiter gewirtschaftet werden, was aber einem Perpetuum Mobile gleichkäme und somit nicht funktionieren kann. Daher werden Börsen auch nicht ewig steigen, weil... , genau ... There is no free lunch!

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Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!

33642 Postings, 5533 Tage KickyGR Euro-Austritt unvermeidlich

 
  
    #114337
2
20.12.14 22:40
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...en/11144568-2.html

Auch der Vorsitzende der Alternative für Deutschland, Bernd Lucke, hält einen Austritt Griechenlands aus dem Euro-Währungsgebiet für unvermeidlich. ?Statt neue Milliarden zu geben, sollte die Euro-Zone Griechenland einen Teil seiner Schulden erlassen und dafür das Ausscheiden aus der Euro-Zone besiegeln?, sagte Lucke dem Handelsblatt (Online-Ausgabe). ?Griechenland wird dann seine verbleibenden Schulden zuverlässiger bedienen können, weil durch eine Abwertung die Wettbewerbsfähigkeit der Privatwirtschaft wiederhergestellt werden kann und der griechische Staat höhere Steuereinnahmen erzielen wird.?  

Lucke betonte in diesem Zusammenhang, dass die griechischen Schulden für Griechenland seit langer Zeit nicht mehr tragfähig seien. ?Die vor wenigen Monaten gefeierte angebliche Rückkehr Griechenlands an die Kapitalmärkte war stets ein Trugbild?, sagte der AfD-Chef. Griechenland sei nach wie vor nicht in der Lage, sich an den Kapitalmärkten zu finanzieren. ?Eigentlich hätte Griechenland nur drei Jahre lang Hilfskredite erhalten sollen, aber nun sind fast fünf Jahre vergangen und immer noch werden Milliardenstützungen durch die Euro-Zone gewährt?, so Lucke.

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/...o-austritt-unvermeidlich
Wandere aus, so lange es noch geht. Finca Bayano in Panama.

2009 - Griechenlands Kreditwürdigkeit herabgestuft
http://www.wdr5.de/sendungen/zeitzeichen/griechenland656.html  
Angehängte Grafik:
herabstufen_kol.gif (verkleinert auf 93%) vergrößern
herabstufen_kol.gif

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