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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 4522
neuester Beitrag: 28.08.14 03:21
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 113047
neuester Beitrag: 28.08.14 03:21 von: Monti Burns Leser gesamt: 8338297
davon Heute: 1080
bewertet mit 415 Sternen

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37257 Postings, 3766 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
415
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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113021 Postings ausgeblendet.

5725 Postings, 552 Tage NikeJoeDer Trick der Finanzindustrie

 
  
    #113023
3
27.08.14 08:11
ist auch, dass sie regelmäßig vor einem Crash "warnen". Denn die wissen ganz genau, dass genau dann wenn alle davor Angst haben, ein solcher nicht kommen kann.

Es geht also darum die Angst latent aufrecht zu halten, damit die Finanzindustrie die Assets weiter in die Höhe hieven kann.



 

37257 Postings, 3766 Tage Anti LemmingDie Spanien-Bombe

 
  
    #113024
3
27.08.14 08:11
www.focus.de/finanzen/boerse/...s-sparen-hilft-nichts_id_4085470.html

In Spanien kommen mehrere belastende Faktoren zusammen. Die Iberer profitierten lange Zeit von den niedrigen Zinsen und erlebten einen ungeahnten Aufstieg und Boom - auf Pump. Das rächt sich nun. Nach dem Platzen der Immobilienpreisblase ist die Wirtschaft am Boden. Die Bankbilanzen ächzen unter den notleidenden Immobilienkrediten.

2013 belief sich dieser Betrag auf 197 Milliarden Euro. Der Staat droht ebenfalls unter einem hohen Schuldenberg zu kollabieren. Mittlerweile bringt es Spanien auf eine Gesamtverbindlichkeit von 1,3 Billionen Euro. Dabei spart das Land, wo es nur geht. Diese Sparmaßnahmen, gepaart mit Steuererhöhungen, zeitigen aber nicht die gewünschten Erfolge.

Im Gegenteil: Schwacher Konsum und hohe Arbeitslosigkeit sind das Ergebnis der Sparpolitik. Die Arbeitslosenquote beträgt mittlerweile mehr als ein Viertel, in Sachen Jugendarbeitslosigkeit sieht es noch verheerender aus: 54,6 Prozent ...

Noch erschreckender: Mehr als sechs Prozent der spanischen Bevölkerung, etwa drei Millionen Menschen, mussten im Jahr 2012 mit 307 Euro oder weniger im Monat auskommen. Guter Rat ist teuer, Geld ist im Königreich knapp. Zumal es auch noch laufende Kosten zu bezahlen gilt. Zum Beispiel die Pensionsansprüche.

Dazu zapfte die Regierung bereits den Pensionsfonds der Sozialversicherungen an, der einst als eiserne Reserve deklariert war. Mehr als elf Milliarden Euro wurden bisher entnommen. Die Folge: Spanische Renten werden bald spürbar sinken, wenn das Budget dem Ende entgegenstrebt. Und: Der Reservefonds ist inzwischen zu 100 Prozent in spanischen Staatsanleihen investiert. Damit hat das Land sein Sparschwein einfach gegen geltendes Recht geplündert.
 

3476 Postings, 392 Tage Wartemal@NikeJoe Finanzindustrietrick ist Hütchenspielen

 
  
    #113025
2
27.08.14 08:46
Nur Banken dürfen mit sich selber Aktien handeln. Dazu gründet man einen oder mehrere Fonds und noch ein paar Schattenbanken.
Bank 1 kauft Aktien
Bank 2 kauft Aktien von Bank 1 (Kurs steigt oder fällt nach belieben)
Bank 3 kauft Aktien von Bank 2 (Kurs steigt oder fällt nach belieben)

Die Gesamtsumme im Verband bleibt gleich, nur der Aktienpreis hat sich verändert und dementsprechend auch die Aktienmenge.

Irgendwann beendet man das Hütchenspiel und es gibt den sogenannten Crash. Ich nenne es ,,den Tag der Finanzernte".

Dabei verdienen die Fonds der Banken und dadurch die Banken in der Regel 6% vom aktuellen DAX-Kurs, als so genannte Marge für ihre Fondarbeit.
Dazu kommen noch andere Gebühren, damit der Einzelne überhaupt Aktien kaufen oder verkaufen kann (Depotkosten usw.).

DAX 10.000 bedeutet für eine Bank 6% gleich 600 Euro pro Fondanteil eines typischen DAX-30-Fonds pro Jahr an Managementmarge.

Jetzt denk mal noch an die Kredite, mit denen die Banken die Fonds vollpumpen, damit sie doppelt abkassieren. Dann bist bei 14% bis 20% von den 10.000 also Wucherzinsen.

Da sieht man wieder, dass die Banken ein Interesse an hohen Kursen haben.
 

3476 Postings, 392 Tage WartemalBank of China bläst zum Angriff auf den Dollar

 
  
    #113026
2
27.08.14 08:49
Bank of China bläst zum Angriff auf den Dollar

Der chinesische Youn (Renminbi) soll dem Dollar als Weltwährung Konkurrenz machen. Die Bank of China eröffnete am Dienstag die erste Drehscheibe für die Landeswährung. Weitere in London und Luxemburg werden folgen. Die Amerikaner sehen mit Missfallen, dass ausgerechnet Deutschland den Chinesen Starthilfe leistet. http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/...ff-auf-den-dollar/  

3476 Postings, 392 Tage WartemalWarum die Ukraine einlenkt und Putin gewinnt

 
  
    #113027
3
27.08.14 08:55

Vier ukrainische Brigaden vor Donezk eingekesselt: Volkswehr fordert Kapitulation
http://de.ria.ru/politics/20140826/269397985.html

Krieg im Osten: Ukrainische Armee gerät in die Defensive

Wegen der militärischen Lage und der negativen Wirkungen der russischen Sanktionen sucht Deutschland still und leise nach einem Ausstieg ohne Gesichtsverlust. Berlin kann sich plötzlich auch eine Teilung der Ukraine vorstellen. http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/...-in-die-defensive/

Poroschenko kündigt Fahrplan für Waffenruhe an

Beide Seiten wollen über Grenzschutz verhandeln. http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-08/...ech-minsk-ukraine-krise  

37257 Postings, 3766 Tage Anti LemmingZwei Kommentare zur Lage in der Ukraine (von mir)

 
  
    #113028
1
27.08.14 10:15

37257 Postings, 3766 Tage Anti LemmingFür die Börsen

 
  
    #113029
27.08.14 10:17
dürfte die Entwicklung in der Ukraine (drohende Niederlage und Düpierung Poroschenkos, siehe die letzten beiden Postings) eher nachteilig sein. Ein schneller Sieg Kiews im Osten hätte Wall Street sicherlich besser gefallen.  

37257 Postings, 3766 Tage Anti LemmingDraghis "finanzpolitische Atombombe"

 
  
    #113030
6
27.08.14 11:42
www.focus.de/finanzen/doenchkolumne/...euro-zu-retten_id_4087517.html

Die Europäische Zentralbank will nun offenbar ihre letzte Waffe einsetzen: Mario Draghi deutet an, erstmals direkt marode Staatsanleihen zu kaufen. Das wäre eine finanzpolitische Atombombe – und ein Verstoß gegen alles, was der Bundesbank heilig ist.

Er hat es wieder getan. Mario Draghi versetzt mit einer kleinen Bemerkung die Finanzmärkte in helle Aufregung – und grundlosen Optimismus. Auf einer Tagung der Welt-Notenbanker sagte er den verhängnisvollen Satz: Die Europäische Zentralbank (EZB) werde "mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln" versuchen, die Inflation in der Eurozone anzuheizen.

Das ist ungeheuerlich. Der Chef jener Zentralbank, deren einzige Aufgabe es ist, für stabile Preise zu sorgen, will aktiv den Wert des Geldes verringern. Noch stärker als ohnehin schon. Denn bereits vor zwei Jahren kündigte derselbe Draghi an, "alles Notwendige zu tun", um den Euro zu retten.

Mit diesen markigen Ankündigungen bezweckt Mario Draghi stets eines: Er will künstlich das Leben vieler eigentlich dem Tod geweihter Euro-Mitglieder verlängern. Zuerst drückt er mit Wort und Tat die Zinsen so tief, dass sich hoffnungslose Fälle wie Italien und Griechenland weiterhin billig neu verschulden können. Und jetzt will er reformunfähigen Euro-Schwergewichte wie Frankreich davor bewahren, den Euro verlassen zu müssen.

Das wäre das endgültige Ende der Gemeinschaftswährung. Oder zumindest das Ende des Euro, wie wir ihn kennen. Eine gemeinsame Nachfolgewährung halbwegs finanzstabiler Staaten ist indes jederzeit vorstellbar. Doch bis dahin dürfte es noch dauern. Denn Mario Draghi hat offenkundig nicht vor, dem dahinsiechenden Jetzt-Euro Sterbehilfe zu gewähren.

Im Gegenteil. Die EZB will dem Todkranken noch einmal Linderung verschaffen. Das Mittel: Die Inflation soll steigen, die Zinsen noch weiter sinken und die Regierungen sollen womöglich sogar teure Konjunkturprogramme finanzieren dürfen. Um bei diesem Unfug zu helfen, wird die EZB wohl zum ersten Mal in ihrer Geschichte direkt Wertpapiere kaufen – u.a. auch marode Staatsanleihen der Südeuropäer. Damit würde die Zentralbank jedoch direkt Staaten finanzieren, was sie laut ihrer Satzung nicht darf.

Man kann nur hoffen, dass die Bundesbank samt Präsident Jens Weidmann diesen Rechtsbruch verhindert. Und sollte das nicht gelingen: Niemand kann Deutschland zwingen, sich bis zum bitteren Ende an diesen Schwindel-Euro zu ketten. Was Geldexperten wissen, aber nur selten offen sagen: Es dauert nicht einmal sechs Monate, eine neue Währung einzuführen.
 

32385 Postings, 5418 Tage Kicky8 Gründe für eine Globale Finanzkrise

 
  
    #113031
3
27.08.14 12:33
....The Yale University economist and Nobel Prize winner Robert Shiller has shown that the gap between stock prices and corporate earnings is now larger than it was in the previous pre-crisis periods: 2000 and 2007. If markets were to return to their normal earning levels, the average stock market in the world should fall by about 30 per cent.

Chinese banking system

Shadow banking (lending by anything other than a bank or outside the control of financial regulators) now represents more than 100 per cent of GDP in the US, and about 70 per cent in China. This is more of a problem in China than in the US, for two reasons. First, in China the banking sector is protected from foreign competition — only local banks are allowed to operate independently in the country. As a result, without any threat in a huge market, the biggest banks in the world are now Chinese. They are truly too big to fail.The second reason is that a big part of Ch­inese shadow lending goes to central government and provincial governments. Banking regulation in China is considered to be very stringent, but we know what happens when regulators become self-interested. Without a doubt, the next banking crisis will be triggered by a Chinese bank.

An energy crisis now would not be caused by the scarcity of energy sources — quite the opposite. The development of fracking techniques and growing supply of gas in the US have turned shale gas into a potent geopolitical weapon. If the US Congress were to allow energy exports, energy prices in the world would fall significantly. This would be great for companies, but would trigger geopolitical problems in Russia and West Asia. ......selected from   http://seekingalpha.com/article/...l-crisis-could-be-on-the-way?ifp=0  

32385 Postings, 5418 Tage KickyJohn Hussmann mal wieder kritisch zur Fed Policy

 
  
    #113032
2
27.08.14 12:39
.....After years of quantitative easing, the monetary base now stands at 24% of GDP. Notice that less than 16% was already enough to ensure zero interest rates, so the past trillion and a half dollars of QE have done little but increase the pool of zero-interest assets that are fodder for yield-seeking speculation. Notice also that unless the Fed begins to pay interest to banks on their idle reserves, the Fed would have to contract its balance sheet by about $1 trillion just to raise Treasury bill yields up to a fraction of one percent. So the primary policy tool of the Fed in the next couple of years will likely be changes in interest on reserves (IOR). Get used to that acronym.

Following this very strong economic relationship, let’s examine a very weak one. It should give pause to those who believe that low interest rates are naturally associated with stronger economic activity. The fact is that when productive opportunities to invest are available, strong economic activity and normal or even elevated interest rates are completely compatible, and those higher interest rates also raise the bar in a way that discourages borrowing for unproductive activities.

....When “natural” demand for loans is weak and legitimately productive opportunities to invest are not available, there is a temptation – clearly enticing to the Federal Reserve – to attempt to artificially stimulate demand for loans in hopes of provoking greater economic activity. The problem with repressing the financial system this way is that it lowers not only bar on loan cost, but also the bar on loan quality. This is essentially what produced the global financial crisis.
Artificially depressed interest rates punish savers and cause them to seek yield by channeling funds to more and more speculative areas of the economy, while encouraging already indebted borrowers to take on more debt so long as the debt can be serviced for now.

Several factors contribute to the broad sense that something in the economy is not right despite exuberant financial markets and a lower rate of unemployment. In our view, the primary factor is two decades of Fed-encouraged misallocation of capital to speculative uses, coupled with the crash of two bubbles (and we suspect a third on the way). This repeated misallocation of investment resources has contributed to a thinning of our capital base that would not have occurred otherwise. The Fed has repeatedly followed a policy course that sacrifices long-term growth by encouraging speculative malinvestment out of impatience for short-term gain. Sustainable repair will only emerge from undistorted, less immediate, but more efficient capital allocation......
http://www.hussman.net/wmc/wmc140825.htm  

32385 Postings, 5418 Tage KickyDavid Stockman stösst ins gleiche Horn

 
  
    #113033
2
27.08.14 12:48
.....Lance Roberts recently published a stock chart that shows why "S&P 2000″ is yet another signal that a giant financial train wreck is waiting to happen. For a fleeting moment six years ago, the thundering 50% plunge of the stock indices caused a crisis of confidence in the Wall Street casino that had been fostered over two decades by Greenspan and Bernanke. During that short season of trauma and disbelief, the idea briefly resonated that prosperity cannot be built on towering mountains of debt and egregious stimulation and manipulation of financial markets by the central bank.

But then began the greatest flood of monetary expansion ever conceived, with Professor Ben Bernanke leading the charge. So doing, he claimed to be combatting a Great Depression 2.0 that never actually threatened,based on Milton Friedman"s complaint about the alleged Fed mistakes of 1930-1933 ...

...Bernanke doubled the Fed"s balance sheet from $850 billion (built-up over 94 years) to $1.8 trillion during the seven weeks after the Lehman event; and then by the thirteen week mark in early December 2008 he had nearly tripled it to the $2.3 trillion. Moreover, once the genie of rampant money printing was out of the bottle, it did not take long to invent the pretexts for QE in its quick succession of phases and details. In a historical heartbeat, the balance sheet of the Fed soared to $4.5 trillion, eviscerating the last remnants of honest price discovery on Wall Street as it rambled upward.

The graph below is blinding proof that the S&P 500 is now a complete creature of central bank liquidity and manipulation. Like clockwork, the dips have become shallower and the rebounds more resilient. Given the faltering nature of the domestic recovery since 2009 and the self-evident headwinds issuing from all points in the global economy there is not a snowballs chance that this chart would have been generated on the free market in response to honest price discovery along the way:

....What has taken the stock market up is relentless multiple expansion and a dangerous over-valuation of corporate profits. Yet the latter represent an economic aberration that has taken the profit share of national income to unsustainable off-the-charts levels, and which has been achieved owing to central bank policies that have made debt artificially cheap and labor inordinately expensive.

To be sure, the Fed is a serial bubble machine. But even it cannot defy economic gravity indefinitely.....

http://davidstockmanscontracorner.com/...dips-chart-that-says-it-all/  
Angehängte Grafik:
s_p_500.jpg
s_p_500.jpg

37257 Postings, 3766 Tage Anti LemmingReales Median-Haushaltseinkommen im 21. Jhdt

 
  
    #113034
3
27.08.14 13:02
Angehängte Grafik:
household-income-real-median-growth-since-2000.gif (verkleinert auf 55%) vergrößern
household-income-real-median-growth-since-2000.gif

16 Postings, 617 Tage Hudi the PfupfAnti, eine unglaubliche Postingfrequenz......

 
  
    #113035
1
27.08.14 16:23
Mich wundert langsam, wieviele Mitarbeiter in der Anti Lemming Redaktion tätig sind bei dieser Postingfrequenz. Eine einzelne Person kann das wohl kaum mehr sein. Ein Wirtschaftsthinktank, ein Hedgefond...., eine Partei, eine Lobbyfirma....?

Überhaupt sieht es immer mehr so aus, als würden hier Gruppierungen mit einer Agenda posten...... naja, das ist ja nichts schlechtes und ich schätze die Beiträge von Anti Lemming, nur wäre es interessant zu wissen, was und wer hinter einem Posting steckt, damit man es besser einordnen kann und die Motive für dieses Posting mitberücksichtigen kann...

Ich fange mal an: Privatperson, Familie, selbstständig berufstätig (nicht in der Finanzindustrie), Mitteleuropa, parteilos....



 

443 Postings, 536 Tage Berix#35 Langweiliges Profil ...

 
  
    #113036
27.08.14 18:16
.. auf mich trifft genau dasselbe zu.  

5725 Postings, 552 Tage NikeJoeBiotech in den USA auf neuem ATH!

 
  
    #113037
27.08.14 18:56
http://stockcharts.com/h-sc/...&mn=0&dy=0&id=p12968243469

Das ist schon erstaunlich, wie bullisch da alle sind. Bewertungen spielen da anscheinend keine Rolle mehr.

Diese Aktien gelten als absolut alternativlos (buy the dips)... so scheint es zu sein.
 

37257 Postings, 3766 Tage Anti LemmingFacebook-Downgrade ist ein Zeichen

 
  
    #113038
27.08.14 21:26
dass "interessierte Kreise" eine allgemeine Trendrichtungsumkehr vorbereiten.

www.marketwatch.com/story/...t-enemy-sky-high-expectations-2014-08-27  

37257 Postings, 3766 Tage Anti LemmingHudi # 035

 
  
    #113039
2
27.08.14 21:45
Ich bin ziemlich schnell im Erfassen neuer Sachverhalte (deutsch und englisch) und habe auch berufsbedingt Routine, meine Gedanken dazu schnell auszuformulieren. Außerdem schreibe ich mit 10 Fingern im Tempo einer guten Sekretärin. Tatsächlich mache ich das Alles ganz allein. Wie Du vielleicht erkennst, sind alle meine Postings im selben Stil verfasst. Das könnte eine Gruppe unterschiedlicher Personen so "stilähnlich" gar nicht liefern. Ich mache das, weil es mich selbst interessiert. Die Postings sind gewissermaßen ein kommentiertes Protokoll dessen, was ich selber lese. Es gibt allerdings auch Vieles, was ich lese und zu dem ich nichts bei Ariva schreibe. Ich bin tatsächlich freiberuflich selbständig (nicht im Finanzsektor) und war nie Mitglied einer Partei. Auch verfolge ich keine spezifische politische Agenda. Familie hab ich ebenfalls, lebe von meiner Ex-Frau, mit der ich mich noch gut verstehe, getrennt und mit einer Freundin.
 

37257 Postings, 3766 Tage Anti LemmingDer Nagel im Petro-Dollar-Sarg

 
  
    #113040
27.08.14 21:55
Putins Gazprom akzeptiert Zahlungen in Yuan und in Rubel.

www.zerohedge.com/news/2014-08-27/...accepting-payment-oil-ruble-yuan

Several months ago, when Russia announced the much anticipated "Holy Grail" energy deal with China, some were disappointed that despite this symbolic agreement meant to break the petrodollar's stranglehold on the rest of the world, neither Russia nor China announced payment terms to be in anything but dollars. In doing so they admitted that while both nations are eager to move away from a US Dollar reserve currency, neither is yet able to provide an alternative.

This changed in late June when first Gazprom's CFO announced the gas giant was ready to settle China contracts in Yuan or Rubles, and at the same time the People's Bank of China announced that its Assistant Governor Jin Qi and Russian central bank Deputy Chairman Dmitry Skobelkin held a meeting in which they discussed cooperating on project and trade financing using local currencies. The meeting discussed cooperation in bank card, insurance and financial supervision sectors.

And yet, while both sides declared their operational readiness and eagerness to bypass the dollar entirely, such plans remained purely in the arena of monetary foreplay and the long awaited first shot across the Petrodollar bow was absent.

Until now.

According to Russia's RIA Novosti, citing business daily Kommersant,  Gazprom Neft has agreed to export 80,000 tons of oil from Novoportovskoye field in the Arctic; it will accept payment in rubles, and will also deliver oil via the Eastern Siberia-Pacific Ocean pipeline (ESPO), accepting payment in Chinese yuan for the transfers. Meaning Russia will export energy to either Europe or China, and receive payment in either Rubles or Yuan, in effect making the two currencies equivalent as far as the Eurasian axis is conerned, but most importantly, transact completely away from the US dollar thus, finally putin'(sic) in action the move for a Petrodollar-free world.
 

443 Postings, 536 Tage BerixRuhe vor dem Sturm im VIX

 
  
    #113041
1
27.08.14 22:02
 
Angehängte Grafik:
ts.jpg (verkleinert auf 62%) vergrößern
ts.jpg

16 Postings, 617 Tage Hudi the Pfupf# 039 / Wow.....

 
  
    #113042
1
27.08.14 23:25
wenn dem wirklich so ist (du verzeihst mir ein gewisses Mass an gesunder Skepsis), ist deine Sprachintelligenz / Spracheffizienz wirklich ausserordentlich ausgeprägt.

Hätte ich ein Medienunternehmen, einen Think-Tank oder einen Hedgefonds....ich würde
dich jederzeit einstellen. Kein Witz!  

1872 Postings, 3208 Tage derQuerdenkerAn dieser Stelle

 
  
    #113043
27.08.14 23:39
will ich einmal Anti Lemmings Beiträge würdigen.

Vielleicht ist es an der Zeit, wo alle Welt nur von Aktien spricht, still und heimlich in Gold zu investieren.  
-----------
Wenn Sie wollen, daß Ihre Aktien steigen, brauchen Sie sie nur zu verkaufen.

7843 Postings, 1301 Tage zaphod42#40

 
  
    #113044
27.08.14 23:40
Das macht wenig Sinn, wenn die Kunden im Ausland keine Rubel haben.  

443 Postings, 536 Tage BerixDAX - nochmal Fibos langfristig

 
  
    #113045
28.08.14 00:25
 
Angehängte Grafik:
fen.jpg (verkleinert auf 63%) vergrößern
fen.jpg

16 Postings, 617 Tage Hudi the PfupfMarktmanipulation: Was meint ihr dazu.....

 
  
    #113046
28.08.14 01:00

Als kritischer Zeitgenosse interessiere ich mich dafür, mit welchen Tricks die Finanzindustrie die verschiedensten Märkte zu ihren Gunsten manipuliert. Dass an allen Ecken und Enden manipuliert wird, tritt ja immer deutlicher zu Tage und dürfte auch im Mainstream angekommen sein, wobei sich der öffentliche Aufschrei zu meiner Überraschung sehr in Grenzen hält. Was mich nervt ist der Umstand, dass ich so gut wie nie wirklich sauber und detailliert recherchierte Artikel zu diesem Thema finde. Wenn mal was geschrieben wird, dann nur oberflächlich und mit wenig Substanz.....

Ich frage mich, wass all diese Wirtschaftsjournalisten den ganzen lieben Tag lang machen. Da sitzen 3 Dutzend an einer ECB Pressekonferenz um Draghi zuzuhören, was er vom Protokoll abliest und was man danach bei den grossen Printmedien liest ist nicht viel mehr als ein Copy - Paste des Redemanuskripts von Draghi.

Falls hier also Wirtschaftsjournalisten lesen, wovon ich ausgehe, weil Anti eine gute Abschreibequelle sein dürfte, hier eine Anregung meinerseits, mal einer relativ typischen Manipulationsmuster etwas tiefer auf den Grund zu gehen....


1. EUR Positionierung zwischen 15:40 -16:10

Zuerst Euro etwas unter Druck setzen, damit man eine kleinere Verkaufswelle auslöst und sich ohne grossen Kursanstieg grosszügig verdeckt eindecken kann.....

2. Trigger auslösen mit einem Gerücht im richtigen Moment

Twitter Nachricht 27.08.2014 / 16:15 / von cigolo@cigolo
New ECB Action Next Week Unlikely, But Outcome Much Depends On August Inflation Data - ECB Sources


Eine eigentlich wirklich substanzfreie Twittermeldung.... ECB Sources....die auch noch anonym bleiben wollen..... wirklich? Und zufällig ist ein Twitter Account mit Namen "cigolo" auch gerade der Auserwählte, den diese vermeintlichen ECB Plappermäuler mit solchen "falls korrekt klar vertraulichen, weil marktbewegenden" Informationen einfach so abspitzen...damit er als erster die Bombe platzen lassen kann......


2. Reaktion Devisenmärkte

Reaktion Euro / USD auf ein meiner Ansicht nach offensichtliches Gerücht ohne wesentlichen Neuheitscharakter.
Siehe Reaktion im Minutenchart EUR/USD um exakt 16:15 Uhr......der Euro reagiert auch in weiteren Währungspaaren ähnlich.....aber interessanterweise nicht in allen oder dort mit sichtbarer deutlicher Verzögerung....

3. Das übliche Schema: Nachricht schlägt medial durch...und wird innert ca. 15 Minuten global über alle Newsplattformen gestreut...dank Twitter, Newsagenturen, Forexplattformen, Newsfeeds etc., die das Gerücht bereitwillig und ungeprüft weiterplappern....(darum zahle ich nichts mehr für Medieninhalte). Das Gerücht wird kommentiert, ausgebaut - wer nach Gründen für Bewegung sucht, findet bei Google schnell diese Schlagzeile. Die einschlägigen Newsportale schreiben einander ab. Alle zitieren "ECB Sources" als Quelle....keiner verifiziert sie...weil in ein paar Stunden ist das ja sowieso wieder alles Schnee von gestern.....Geschwindigkeit vor Qualität....scheinbar das Lebensmotte der meisten heutigen Wirtschaftsjournalisten.....Die ECB kommentiert sowieso keine Gerüchte....

Beispiele, wo wann die Meldung durchgeht:

Tradingfloor.com 16:16

Forexfactory: 16:16
Auch Zerohedge macht mit via RT…..
RT @zerohedge: EURUSD spikes on headline: New ECB action unlikely without inflation slump
2014-08-27 @ 16:24:48 CET


4. Unmittelbare Folge:

Anstieg um 20 pips innert Sekunden um 16:15 bis 16:16, die Gerüchteauslöser bringen den ersten Teil ihrer Schäfchen ins Trockene... Mission erfolgreich umgesetzt. Nutzer von proprietären Newsfeedkunden z.B von Reuters freuen sich auch, wenn sie als erste mit ihren Newsfeed Algos auf dem Zug aufspringen können....

5: Ausbauen der Geschichte, Quelle veredeln.....Ursprung verwässern....etwas relativieren.....

Erste Kommentare mit noch ein paar mehr Details. Alle referenzieren "ECB sources". Die Schlagzeile wird dadurch quasi geadelt, weil nun Reuters als eigentliche Quelle angegeben wird....
durch diese Massnahme kriegt man nochmals etwas Schub in die Sache um die letzten Positionen noch ordentlich glattzustellen.....


Forex Live / 16:29

ECB action unlikely next week without inflation slump – RTRS ECB sources
4 hours ago | August 27th, 2014 14:29:04 GMT by Adam Button | 13 Comments

The euro jumped on the story.

From Reuters
:
The European Central Bank is unlikely to take new policy action next week unless August inflation figures, due on Friday, show the euro zone sinking significantly towards deflation, ECB sources said.

“The barrier to QE is still very high,” said one of the sources, all of whom requested anonymity, adding that discussion at the meeting was expected to centre on reinforcing existing policy measures of credit easing and liquidity provision.
“It’s hard to say now that nothing will happen. It depends to some extent on the data,” the source added.

Die beziehen sich auf Reuters, aber ich kann keine Reuters News zu diesem Thema finden, die bereits um 16:15 vorhanden wäre…….


Auch weitere begründen mit: “Sources tell Reuters new action next week unlikely but outcome depends on August inflation data”, said Jamie Coleman, analyst at FXBeat. “….


Was finde ich denn bei Reuters?


Reuters UK: 20:02
         2§ECB action unlikely next week without inflation slump - sources
FRANKFURT Wed Aug 27, 2014 7:02pm BST

Wirklich....Reuters als Urheber dieser Info und dann kommt Reuters UK erst um 20:00 Uhr aus dem Schneckenhaus um nachzuplappern, was schon seit bald 4 Stunden von anderen mit Reuters als Quellenangabe vorgekaut wurde? Kriege ich da was nicht mit? Vielleicht sollten sich die bei Reuters UK mal bei Anti in den 10 Finger Sekretärinnen Tippkurs




einschreiben.....

Liebe Wirtschaftsjournalisten, produziert mal was Spannendes und postet hier einen Link zu einem gut recherchierten Artikel zu diesem Thema. Es pressiert nicht, nehmt euch Zeit....

Interessante Fragen:

Wer steckt beispielsweise hinter cigolo....? Wieso kriegt gerade cigolo solche Infos seitens ECB Quellen und was ist seine Motivation für diese soweit ich es erkennen kann initiale Twittermeldung? Oder gibt es noch frühere Quellen und ist Cigolo nur der geniale Nachrichtenbreitschläger - Teil eines Newsalgos? Welcher Geheimhaltung unterliegen eigentlich "ECB Sources", die über Informationen verfügen, was an einem nächsten Policymeeting besprochen wird und das freimütig von sich geben sollen? Will die ECB solche "Sources" proaktiv stoppen und was tut sie dafür? Lassen sich klassische Gerüchteverbreitungspfade eruieren, die Manipulatoren nutzen, evtl sogar direkt gekoppelt mit Newsalgotradingprogrammen? Mit welchen Volumen lassen sich Spikes wie diesen hier generieren im Devisenmarkt? Dieser soll ja so unglaublich liquide und mit 4000Mrd täglichem Umsatz so gross sein, dass Manipulationen ja undenkbar sein sollen.... ;-) Mich würde ein solcher Artikel interessieren.....

 

5648 Postings, 1638 Tage Monti Burns#113042

 
  
    #113047
28.08.14 03:21
Dem kann ich mich nur anschließen. Beneidenswerte
rhetorische Fähigkeiten.

Wahr ist aber auch, dass ich schon mehrfach finanziell
ruiniert wäre, hätte ich AL´s Pessimismus via Shorts,
z. Bspl. auf die großen Indices, als PL (Prolemming)
Folge geleistet. :-)



 

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