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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 4626
neuester Beitrag: 01.04.15 17:54
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 115650
neuester Beitrag: 01.04.15 17:54 von: Kicky Leser gesamt: 9279360
davon Heute: 2360
bewertet mit 420 Sternen

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39941 Postings, 3982 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
420
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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115624 Postings ausgeblendet.

39941 Postings, 3982 Tage Anti LemmingAlgo-Gepushe von US-Öl zum US-Börsenschluss

 
  
    #115626
1
31.03.15 09:33
wird nachbörslich wieder abverkauft.

Auch EUR/USD ist erneut im Sinkflug und steuert auf 1,07 zu.

Fazit: Marktmanipulation bringt nur Kurzzeit-Effekte

 
Angehängte Grafik:
20150330_asia1.jpg (verkleinert auf 56%) vergrößern
20150330_asia1.jpg

39941 Postings, 3982 Tage Anti LemmingBuy&Hold-Propagandisten erklären, warum man

 
  
    #115627
2
31.03.15 11:41
jetzt auf keinen Fall Aktien verkaufen dürfe.

www.marketwatch.com/story/how-to-tame-a-bear-market-2015-03-31

Kurzfassung:

"Wenn Sie JETZT verkaufen, wird der Markt ohne Sie weiter steigen, und da der Bullenmarkt noch ein paar Jahre weiter läuft [A.L.: ...was ja auch die für Ihre Treffsicherheit bekannten Ariva-Spezis allenthalben "bestätigen" ;-)], werden Sie dieselben Aktien später reumütig und teurer zurückkaufen. Da ist es doch viel besser, wenn Sie GLEICH drinbleiben. Also: halten, halten und nochmals halten..."

-- bis dass der Mega-Crash euch scheidet.

Die wahre Antwort auf die (rhetorische Frage) im Titel lautet: Wenn Kleinanleger JETZT verkaufen würden, störte dies bei der "versteckten Distribution". Wir haben akute Blasen-Kursniveaus, auf denen die großen Wallstreet-Zocker dringend Kasse machen wollen. Damit das reibungslos klappt, muss Kleinanlegern die "der Anstieg geht ewig weiter"-Möhre in Sichtweite vors Maul gehängt werden - was der Marketwatch-Autor in obigem Artikel bravourös und "auftragsgemäß" erledigt.

Wer wie mancher Ariva-Bulle erst bei erkennbaren Crash-Anzeichen verkaufen will - in der Hoffnung, es noch rechtzeitig vor allen anderen zu schaffen - dürfte übrigens schon dadurch enttäuscht werden, dass zumindest die US-Börsen an einem Tag mit -10 % Kurseinbruch (intraday) über "Trading-Curbs" vom Handel ausgesetzt werden. Da kann dann niemand mehr handeln (außer vielleicht über Futures). Und wenn der Handel dann wieder erlaubt wird, könnte ein Downgap folgen, wie es Börsianer seit 1987 nicht mehr gesehen haben. Von overnight-Downgaps ganz zu schweigen.


Moderation
Moderator: st
Zeitpunkt: 31.03.15 13:57
Aktion: Löschung des Anhangs
Kommentar: Urheberrecht: Bild ohne Einverständnis des Urhebers veröffentlicht

 

39941 Postings, 3982 Tage Anti LemmingWarum Öl unter 30 $ "eine gute Sache" ist

 
  
    #115628
1
31.03.15 11:52
(der anekdotische Kontrapunkt zu Artikeln, die vor einem Jahr erklärten, warum Öl über 100 Dollar "eine gute Sache" sei - künde dies doch von einer "regen Nachfrage", gespeist aus solidem globalem Wachstum...)

www.marketwatch.com/story/...-heres-why-thats-a-good-thing-2015-03-30

Im heutigen Artikel ist Öl unter 30 $ "bullisch", weil die US-Konsumenten dann mehr Geld für den Kauf anderer Dinge in der Tasche hätten. Tatsache freilich ist, dass die US-Verbraucher die an der Tanksäule gesparten Dollars schlichtweg horten. Deshalb verliefen u. a. die jüngsten Einzelhandelsumsätze sehr enttäuschend.

Und hier die Spinstory im Detail:

Oil futures could tumble as far as the mid-$20s before bottoming. But if history is a guide, that could be a positive scenario for stocks as corporate earnings [A.L.: LOL, vor allem für die Ölkonzerne ;-)]  and consumers reap the benefit of lower energy prices [A.L.  Wahr ist: US-Verbraucher sparen zwar mehr, aber sie konsumieren nicht mehr], said Scott Minerd, global chief investment officer at Guggenheim Partners.

...Minerd sees little reason to expect a significant near-term rebound for oil prices. The supply-demand dynamics remain decidedly unfavorable [A.L.: Ist das nicht eine Baisse-Signal, wenn umgekehrt die robuste Nachfrage bei über 100 Dollar ein Hausse-Signal sein soll?] , he said in a meeting with reporters Monday, particularly with storage capacity at the Cushing, Okla., delivery hub likely to run out in coming weeks. That will put even more crude on the spot market. He also isn?t convinced rig counts have fallen far enough to stop U.S. oil production from rising [A.L.: Ja, die "rig counts" fallen seit Wochen. Es wäre das erste Mal in der US-Geschichte, dass weniger Bohrstellen ein Signal für einen wirtschaftlichen Aufschwung lieferten.]...  

35064 Postings, 5634 Tage Kickyauch die Börsenzeitung stösst ins gleiche Horn

 
  
    #115629
31.03.15 12:06

7743 Postings, 3085 Tage StöffenDie Argumentation, dass fallende Ölpreise

 
  
    #115630
3
31.03.15 13:23
die Verbraucher entlasten und den Privatkonsum ankurbeln und somit die sinkenden Energiepreise deshalb wie ein Konjunkturpaket wirken, die wird ja mittlerweile gebetsmühlenhaft von sämtlichen Medien heruntergeleiert. Dass das, was an der Zapfsäule eingespart wird, an anderer Stelle in den Konsum umgeschichtet wird oder auch dazu hergenommen wird, um zu sparen und/oder Verbindlichkeiten abzubauen, das mag sicherlich so sein. Die Allianz hat letztens in einem Researchpapier vorgerechnet, dass ein Ölpreisrückgang um 10% die Kaufkraft der Einkommen um etwa 0,3% erhöhen würde, ein 30%iger Rückgang des Ölpreises entspräche somit einer Entlastung der Einkommen um noch nicht mal 1%.

Wirft man mal einen Blick auf den angehangenen Fred-Chart, so sollte es plausibel erscheinen, dass dieser Effekt bei stagnierenden oder sogar sinkenden Einkommen keinerlei Größenordnungen erreichen wird. Ein starker konjunktureller Treiber wären eben höhere Einkommen, aber die sind in God's Own Country nicht in Sicht.

Die Kehrseite des Ölpreisverfall, der ja auch andererseits durchaus einschneidende wirtschaftliche Folgen mit sich bringt, in diesem Zuge hier noch nicht einmal andiskutiert.
-----------
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Angehängte Grafik:
real-median-household-income.png (verkleinert auf 19%) vergrößern
real-median-household-income.png

39941 Postings, 3982 Tage Anti LemmingStöffen - die US-Einzelhandelsumsätze

 
  
    #115631
2
31.03.15 13:39
sind in den letzten drei Monaten deutlich zurückgegangen (Tabelle unten).

Wenn das Geld, das aus dem seit Herbst 2014 billigeren Benzin frei geworden ist, anderweitig "verkonsumiert" worden wäre, dann hätte es diese negative Entwicklung in den letzten drei Monaten nicht gegeben.

Daraus lässt sich schließen, dass die Behauptung, billigeres Benzin beflügle den Konsum anderweitig (# 628), eine Lüge ist.

 
Angehängte Grafik:
retail-einjahr.gif
retail-einjahr.gif

39941 Postings, 3982 Tage Anti LemmingChicago PMI bleibt auf Kontraktionsniveau

 
  
    #115632
31.03.15 16:45
Chicago PMI edges up to 46.3 in March
By Steve Goldstein

Published: Mar 31, 2015 9:48 a.m. ET

WASHINGTON (MarketWatch) -- The Chicago business barometer -- also known as the Chicago PMI -- rose to a reading of 46.3 in March from 45.8 in February, MNI Indicators said Tuesday. That keeps the indicator below the 50 line marking contraction for the second month in a row.
 

39941 Postings, 3982 Tage Anti LemmingDeutsche zittern bei Heta um 7,1 Mrd. Euro

 
  
    #115633
1
31.03.15 20:44

Die Heta Asset Resolution GmbH ist die die Bad Bank der bankrotten Hypo Alpe-Adria aus Kärnten. Die Heta ist wegen eines "unerwarteten" 7,6 Mrd.-Euro-Verlustes nun selber in Schieflage geraten. Dem österreichischen Bundesstaat Kärnten droht der Bankrott. In Österreich gibt es erbitterten Streit darüber, wer die Zeche zahlen soll.

Die Wellen schlugen bereits über zur Düsseldorfer Hypo über, die bei Heta dick involviert ist und gerade einen Margin Call von der Eurex bekommen hat - ein Musterbeispiel, wie "ansteckend" Bankenkrisen sind.


AIG Lite: Margin Call Claimed First Foreign Casualty Of Austrian "Black Swan"

We?ve written quite a bit lately about Austria?s Heta, the bad bank gone... well, bad, or as we?re fond of calling it, Austria?s Black Swan. Recapping, an outside audit identified a ?7.6 billion hole in the vehicle?s balance sheet, prompting the institution of a debt moratorium. Unfortunately, Austria?s Carinthia province [A.L.: Kärnten] had guaranteed more than ?10 billion in Heta debt, which is five times the state?s operating revenue - meaning it is, for all intents and purposes, insolvent and unless Austria wants to go the unprecedented route of allowing a provincial bankruptcy, the sovereign will need to step in in one way or another. The next shoe to drop was the German lender DuesselHyp which itself faced insolvency thanks to around ?350 million of Heta debt it held on its balance sheet. 

While we wait to see which ?well capitalized? bank will be the next to crumble under the weight of mountainous writedowns occasioned by the sudden souring of ?riskless? assets, we get to read the DuesselHyp post-mortem, which shows that the bank was effectively AIG?d by Eurex....


Deutsche zittern bei Heta um 7,1 Milliarden Euro  Hypo

Die deutsche Bundesbank gab am Dienstag [heute] bekannt, dassdeutsche Geldhäuser auf in Summe 7,1 Milliarden Investments bei der ehemaligen Hypo Alpe Adria sitzen. Wegen des von Österreich angepeilten Schuldenschnitts müssen die deutschen Investoren ? Banken und Versicherungen ? nun um die Milliardensummen zittern. Die Anleihen müssen in den Bilanzen wertberichtigt werden. Ins Schlingern wird dadurch keine Bank kommen. "Die Wertkorrekturen sind im Einzelfall schmerzhaft, aber verkraftbar", sagt Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret.

5,6 Milliarden schuldet die Heta deutschen Banken, 1,5 Milliarden schuldet sie deutschen Versicherern. Viele betroffene Firmen haben Klagen angekündigt.

In Österreich streiten die acht Bundesländer (ohne Wien) immer noch wegen der Heta. Sie haben zu klären, wie sie die 1,2 Milliarden darstellen, die sie aus der Haftungsverpflichtung für die Landeshypos aufbringen müssen. Die Finanzmarktaufsicht verliert langsam die Geduld und setzt den Ländern eine Frist bis Karfreitag für ein verbindliches Finanzierungsmodell für die Pfandbriefstelle. Tirols Landeshauptmann Günther Platter warnt die anderen Bundesländer, nicht mit dem Feuer zu spielen: "Es wäre ein Super-Gau, sollte die Liquidität der Pfandbriefstelle nicht gesichert werden." Womit der Tiroler wohl recht hat. Wird die Pfandbriefstelle nicht gerettet, werden statt den derzeit 1,2 Milliarden gleich 5,6 Milliarden schlagend.

Ausgelöst wurden die Wertberichtigungen durch den Zahlungsstopp des Bundes für die Hypo-Abbaugesellschaft Heta. Weil der Bund den Steuergeldhahn für die Heta abdrehte, verhängte die Finanzmarktaufsicht einen Zahlungsstopp über die Heta. Dadurch müssen die anderen Länder für jene 1,2 Milliarden einspringen, die die Heta der Pfandbriefstelle schuldet. Auf acht Bundesländer aufgeteilt bedeutet dies, jedes Land muss 150 Millionen schultern. Wie die Summe zwischen den Ländern und deren Hypos aufgeteilt wird, ist teils zwischen Bank und Land umstritten. Daher liegen noch nicht aus allen Ländern verbindliche Modelle vor.



der
http://kurier.at/politik/inland/...um-7-1-milliarden-euro/122.504.579

Deutsche zittern bei Heta um 7,1 Milliarden Euro

 

3348 Postings, 2327 Tage DreiklangELA Griechenland bei 71 Mia

 
  
    #115634
2
31.03.15 20:57
Die "Deutschen Wirtschafts-Nachrichten" wissen Bescheid:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/...chenland-krediten/

Man kann zu den DWN stehen wie man will, aber bei den Zahlen haben sie recht:
Wenn ELA um den 20. Februar rum bei 68 Mia waren (lt. Zahlen der EZB selbst), und wöchentlich ca. 400 Mio abfließen, dann erhöht sich in 6 Wochen logischerweise die ELA-Bilanz um 2,4 Milliarden.

Jeder ? , der momentan nach GR fließt (etwa aufgrund von "Rettungshilfen"), landet nach kürzester Zeit ebenfalls in der ELA-Bilanz. Zwar nicht direkt in der Bilanz der gr. Nationalbank, aber unweigerlich in den TargetII-Salden der anderen Zentralbanken. Das heißt: Jede "Liquidität", die nach Griechenland geleitet wird, bleibt nicht dort sondern wandert schnellstmöglich ab. Es sei denn, man würde (sehr rigide) Kapitalverkehrskontrollen einführen. Daran hat in GR selbst natürlich niemand Interesse - denn noch funktioniert der Goldesel schön weiter.

Das kommt ja zur "Griechen-Rettung" hinzu und wird selbstverständlich von den ?-Nordstaaten "negiert", bis die EZB das in ihre Bilanz mit aufnehmen und letztlich den "?-Rettern" in Rechnung stellen muss.

Man könnte vor Wut kochen - aber das lassen wir mal bleiben. Irgendwann wird man die gr. Nationalbank von der Goldenen Kreditkarte abklemmen müssen - es traut sich jetzt noch keiner. Es wird keine weiche Landung geben.


 

39941 Postings, 3982 Tage Anti LemmingBanken-Crash in Österreich (2)

 
  
    #115635
1
31.03.15 21:03
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/...sterreich-zittern/

Banken-Krach in Österreich: Deutsche Institute zittern um 7,1 Milliarden Euro

Die deutschen Banken und Versicherungen sind der Bundesbank zufolge mit 7,1 Milliarden Euro bei der österreichischen Skandalbank Hypo Alpe Adria Group im Risiko. Nachdem die österreichische Finanzmarktaufsicht ein Schuldenmoratorium verfügt hat, drohen den Instituten schwere Verluste.

Deutsche Finanzinstitute haben nach Angaben der Deutschen Bundesbank mehr als sieben Milliarden Euro bei der Abwicklungsanstalt der österreichischen Hypo Alpe Adria-Bank im Feuer...

Die Regierung Österreichs hatte Anfang März beschlossen, die «Bad Bank» der Hypo Alpe Adria abzuwickeln und dabei sämtliche Schuldenzahlungen zu stoppen. Den Gläubigern drohen damit hohe Verluste ? auch deutschen Finanzinstituten.

Die Düsseldorfer Hypothekenbank musste bereits von den Privatbanken gerettet werden. Die NRW.Bank, die FMS Wertmanagement [A.L.: das ist die Bad Bank der Hypo Real Estate...] , die NordLB und die Commerzbank sind ebenfalls vom Hypo-Desaster betroffen.

A.L.: Wäre auch ein Wunder gewesen, wenn die NordLB dieses Fettnäpfchen ausgelassen hätte...
 

39941 Postings, 3982 Tage Anti LemmingBloomberg zum Margin Call der Düssel-Hyp

 
  
    #115636
1
31.03.15 21:11
www.bloomberg.com/news/articles/2015-03-31/...igger-duesshyp-collapse

...The near-collapse of Duesseldorfer Hypothekenbank AG, the German lender hit by Heta Asset Resolution AG?s debt moratorium, was prompted in part by a margin call from Eurex, people familiar with the matter said.

Eurex, Europe?s largest derivatives market, asked DuessHyp to post additional collateral as the German bank faced writing down its 348 million euros ($375 million) of bonds issued by Austria?s Heta, said the people.

The hit to the bank?s capital from the Heta losses and the extra posting of margin forced the lender, laden with swaps, to seek a rescue, said the people. The Association of German Banks, or BdB, on March 15 said it would back DuessHyp, a lender to public entities, and a day later agreed to buy the company from U.S. private equity firm Lone Star Funds.

The repercussions of winding down Heta, a bad bank that became the first institution to be resolved under new European Union rules for bank failures, are an example of how one firm?s collapse can spread across the region. German and Austrian banks? finances have been damaged by losses induced by Heta. At the same time, investors are reassessing the risk on 1.3 trillion euros of state-guaranteed debt in the euro area.

...DuessHyp?s trouble began when Austrian regulators ordered a debt moratorium on Heta March 1, forcing the bank to consider writing down the bond holding that exceeded the bank?s 233 million euros of core capital as of June 30. BdB stepped in to rescue the lender two weeks later.

DuessHyp held swaps with a notional value of 13.8 billion euros as of June 30, after cutting the holdings from 17.6 billion euros at the end of 2013, according to its half-year report. That included interest-rate swaps with a notional value of 13.3 billion euros and cross-currency swaps of 500 million euros, both used to hedge risks, the lender said, without providing details on its counterparties.

A margin call is a demand on an investor to deposit additional funds with a broker or clearinghouse after the value of its trading position falls below a predetermined point.

?The derivative portfolio is bigger than the total assets, which is pretty significant and unusual for a bank with such a simple business model,? said Patrick Rioual, a credit analyst at Fitch Ratings. ?This is mostly a legacy from the past, because before the crisis they underwrote all sorts of assets from different countries and in different currencies and they used swaps to hedge the risks.? ...
 

39941 Postings, 3982 Tage Anti LemmingApril 2015 - ein denkwürdiges "Jubliäum"

 
  
    #115637
31.03.15 21:18
 
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20150331_751.jpg

39941 Postings, 3982 Tage Anti LemmingSP-500: Schlussverkauf zum Quartalsende

 
  
    #115638
31.03.15 21:33
 
Angehängte Grafik:
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39941 Postings, 3982 Tage Anti LemmingSP-500: Abverkauf im Asienhandel

 
  
    #115639
1
01.04.15 07:59
Marketwatch nennt als Begründung einen "dramatic dive" bei asiatischen Aktien, den ich jedoch in den Charts nicht bestätigt finde: Der Nikkei steht aktuell nur -0,27 % im Minus, der Hang Seng notiert sogar 0,65 % im Plus, Chinas SSE (China) 1,3 % im Plus.


www.marketwatch.com/story/...ic-dive-in-asia-trading-hours-2015-04-01

U.S. stocks: Futures under pressure following dramatic dive in Asia

MADRID (MarketWatch) ? U.S. stock futures fell early Wednesday after wild moves during Asian trading hours that came as the dollar pitched lower against the yen.

Futures for the Dow Jones Industrial Average  fell 97 points, or 0.6%, to 17,604, while those for the S&P 500 index fell 12.3 points, or 0.6%, to 2,048.25.

Futures for the Nasdaq-100 NQM5, -0.66%  lost 28.50 points, or 0.7%, to 4,300.25.

But moves in Asia trading hours were far more dramatic. ?It?s not every day you see Nasdaq and S&P futures dropping 1.3% in around 20 minutes, and 0.7% in three minutes, especially when risk FX (such as AUD/USD) or copper didn?t go along for the ride,? IG chief market strategist Chris Weston said in a note.....
 
Angehängte Grafik:
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39941 Postings, 3982 Tage Anti LemmingDen "dramatic dive" gab es nur im Yen

 
  
    #115640
1
01.04.15 08:11
Zur gleichen Zeit, als die SP-500-Futures "wie Steine" fielen, kollabierte USD/JPY, die von Abenomics gepumpte "Mutter aller Carrytrades".

Dies ist ein Indiz, dass der Markt überwiegend in den Händen von Algos (Computerhandel) ist, die darauf dressiert bzw. programmiert sind zu "überwachen", ob die Push-Trades in den Währungen - veranlasst durch Gelddrucken der BoJ (USD/JPY) und EZB (EUR/USD) - noch "rund laufen".

Mit "Investieren" hat das nicht mehr das Geringste zu tun, egal was Börse Online, Godmode und andere Gazetten/Analysten an "fundamentalen" Pseudo-Weisheiten raushauen.  
Angehängte Grafik:
hc_100.jpg (verkleinert auf 73%) vergrößern
hc_100.jpg

39941 Postings, 3982 Tage Anti LemmingHastige Suche nach "Erklärungen"

 
  
    #115641
01.04.15 08:25
Zerohedge nennt als Grund für den USD/JPY-Rutsch (der bärisch auch bezüglich Aktien ist), dass der japanische Tankan-Index stark enttäuscht hätte:

www.zerohedge.com/news/2015-03-31/...ghs-after-asian-open-flash-crash

Dow Futures Down 400 From Monday Highs After Asian Open Flash-Crash

After Japan's Tankan disappointed greatly
and various talking heads from Japan came out to deliver the credibility-destroying-phrase of the day: that "the economic recovery is progressing smoothly" despite all evidence to the contrary... USDJPY took a dive. And when USDJPY takes a dive, all its risk-on, carry-trade-imbibed friends take a dive. Dow futures cratered 230 points in minutes only to bounce back modestly when some enterprising sell-side analyst reminded the machines that "bad news is good news." But that didn't last and US equity futures are sliding rapidly in the overnight session...



Marketwatch hingegen schreibt, der Tankan fiel "wenig verändert" (barely changed) aus. Allerdings hatte der Markt angesichts des schwachen Yens Verbesserungen erhofft.

Dies zeigt einmal mehr, dass Geldentwertung kein Allheilmittel ist. (Obacht, Signore Draghi!)
         
www.marketwatch.com/story/...timent-survey-shows-few-gains-2015-03-31

Japan's tankan sentiment survey shows few gains

TOKYO--Sentiment among Japan's big manufacturers barely changed in the three months to January, the Bank of Japan's quarterly tankan survey showed Wednesday, despite expectations that the weak yen would improve their mood.

The main index measuring sentiment among big manufacturers over present economic conditions came to plus 12 in the March survey, unchanged from the December poll. Economists surveyed by The Wall Street Journal and the Nikkei had expected a reading of plus 14.

The index is calculated by subtracting the percentage of respondents saying conditions are bad from those saying they are good.  

35064 Postings, 5634 Tage KickyReligionskrieg in Saudi Arabien gefährdet Öl-

 
  
    #115642
2
01.04.15 11:00
infrastruktur
Sogar aus dem Königshaus gab es schon Terroristen,die einen Angriff gegen die Pipeline flogen.Es gibt ca 6000 AlQuaida Anhänger unter den jungen Saudis und weitere 3000 haben als Isiskämpfer im Irak und Syrien gekämpft.Die Schwachpunkte
sind ?Grand Central Station? at Qateef, wo 12 Pipelines zusammen kommen und die grossen Oil Terminals in  Ras Tanura and Dharan beliefern. Die Pipelines laufen neben Motorways und Bevölkerungszentren und können leicht angegriffen werden.
Es gab einen AlQuaida-Plan die Ölterminals mit Flugzeugen anzugreifen,in den auch Ingenieure von Aramco verwickelt gewesen sein sollen.....
Nur 20% sind Shia in Saudi Arabien,bisher waren sie ruhig.Aber das Risiko eines Sunni-Shia-Krieges steigt ,Iran hat Rache geschworen wegen des durch die Saudis runtergetriebenen Ölpreises und die Ölmärkte haben das bisher nicht eingepreist

Michael Wittner, a former CIA analyst jetzt von SocGen sagt:der einzige grosse Risikofaktor sei die Bab el-Mandeb strait,die so eng ist,dass nur ein Tanker jeweils passieren kann.Derzeit wird sie durch gut bewaffnete Schiffe der Nato und US-Marine bewacht
detailliert hier:
http://www.telegraph.co.uk/finance/economics/...agration-spreads.html

 

35064 Postings, 5634 Tage KickyEurozone PMI at ten - month high

 
  
    #115643
01.04.15 11:50
http://www.markiteconomics.com/Survey/...4292bf394732a98dc4a53cad080c

Manufacturing activity in the eurozone grew more rapidly during March than first estimated and at the fastest pace in 10 months, according to surveys of purchasing managers, while the weaker euro boosted new orders from overseas buyers

vor allem in Irland und Spanien...verbessertes Wachstum in Deutschland,Niederlanden,Italien In Deutschland sowohl Produktion als auch Auftragseingänge die besten seit 11 Monaten
Frankreich,Griechenland und Österreich blieben unter der Marke von 50,0.
Im März gab es den stärksten Anstieg von neuen Exportaufträgen...  

35064 Postings, 5634 Tage KickyÖlpreis wird in Lausanne entschieden

 
  
    #115644
01.04.15 13:46
...Although nuclear weapons proliferation is the headline item, one of the most significant side effects of the negotiations will be their effect on the price of oil. Iran, as a member of OPEC and a major oil producer on the world stage, still has substantial influence on oil markets.

Oil producers are still producing more oil than the world can handle, with around 1.5 million barrels per day in excess capacity. That glut could grow much bigger if the U.S. and Iran resolve their differences.
Iran hopes to bring an additional 1 million barrels per day back online in the coming months if a deal can be signed, a volume that would crush oil prices. The prospect of permanently lowering tensions with Iran ? especially in light of the Saudi attack on rebels in Yemen ? would also push down prices substantially. If the West and Iran can reach a deal on Tuesday night, oil prices could lose an immediate $5 per barrel, according to analysts at Societe General.

It is unclear how quickly Iran could resuscitate its decrepit oil industry even if sanctions are removed. Iran has large oil reserves, but the severing of its relationship with international financial markets has scared away investment, and its major oil fields are in need of maintenance and rehabilitation. But it appears that the need to remove sanctions and boost oil output has contributed to Iran?s willingness to consider a deal....
http://wolfstreet.com/2015/03/30/...ran-nuclear-deal-societe-general/

Lausanne, April 1, IRNA ? The six world powers and Iran have agreed on the principal issues during the nuclear negotiations in Lausanne, Switzerland, Russian Foreign Minister Sergey Lavorv said overnight Wednesday. A framework agreement will be drafted and presented on Wednesday, he added.....

http://www.irna.ir/en/News/81556533/  

11259 Postings, 4885 Tage lehna#40 Nanana, AL....

 
  
    #115645
01.04.15 15:50
------Mit "Investieren" hat das nicht mehr das Geringste zu tun, egal was Börse Online, Godmode und andere Gazetten/Analysten an "fundamentalen" Pseudo-Weisheiten raushauen----
Seh ich anders.
Grad im Dax hat sich Investieren und nicht zocken doch nun wirklich gelohnt.
"Der Chart ist eine Fieberkurve, deren Fallen Krankheit signalisiert." orakelte Ron Gritzfeld einst.
Umgekehrt gilt dann Steigen für Gesundheit, würd ich resümieren. Zumindest, wenn die Alternativen total weggebrochen sind...


 

39941 Postings, 3982 Tage Anti LemmingISM US-Industrie fällt auf 51,5

 
  
    #115646
01.04.15 16:26
ISM manufacturing index falls in March to lowest rate since May 2013

WASHINGTON (MarketWatch) - U.S. manufacturers grew at the slowest pace in March in almost two years and employment levels also weakened, a survey of executives found. The Institute for Supply Management said its manufacturing index declined to 51.5% last month from 52.9% in February, marking the fifth straight drop and falling well short of Wall Street's forecast. Still, readings over 50% indicate more companies are expanding instead of shrinking. The employment gauge slipped 1.4 points to 50%. The ISM's new-orders index retreated to 51.8% from 52.5%. Only 10 of the 18 industries tracked by ISM reported growth last month while seven recorded a decline.  

39941 Postings, 3982 Tage Anti LemmingFebruary construction spending inches down 0.1%

 
  
    #115647
01.04.15 16:34

February construction spending inches down 0.1%

WASHINGTON (MarketWatch) -- Outlays for U.S. construction projects decreased 0.1% in February to a seasonally adjusted annual rate of $967.2 billion, led by the public sector, the U.S. Commerce Department reported Wednesday. Economists polled by MarketWatch had expected a 0.1% increase in January compared with originally reported decrease in spending of 1.1% in January. On Wednesday, the government revised January's decrease to 1.7%. Public-construction spending dropped 0.8% in February. Meanwhile, private-construction spending rose 0.2% in February, despite a 0.2% decrease for residential projects. There was a 0.5% gain for nonresidential projects.

 

39941 Postings, 3982 Tage Anti LemmingISM-Industrie (5-Jahres-Chart)

 
  
    #115648
01.04.15 16:35
 
Angehängte Grafik:
20150401_pmi1.jpg (verkleinert auf 52%) vergrößern
20150401_pmi1.jpg

39941 Postings, 3982 Tage Anti LemmingADP-Jobzahlen schwach: 189.000

 
  
    #115649
01.04.15 17:05
Für Freitag werden vom BLS 252.000 neue US-Jobs erwartet - womöglich ist das zu optimitisch. Andererseits ist ADP oft ein kontraindikator...

Private sector adds 189,000 jobs in March: ADP
   
WASHINGTON (MarketWatch) - Private-sector employment gains continued in March but at a slower pace than in the prior month. Employers added 189,000 jobs last month, Automatic Data Processing Inc. reported Wednesday. ADP revised February's gain slightly to 214,000 from a prior estimate of 212,000. This is the lowest increase in the monthly ADP since January 2014. Economists use ADP's data to get a feeling for the Labor Department's employment report, which will be released Friday and covers government jobs in addition to the private sector. Economists polled by MarketWatch expect the government's report to show that nonfarm payroll rose by a 252,000 jobs last month, down from a gain of 295,000 in February. Economists note the ADP survey has sharply underperformed payroll data over the past several months.
 

35064 Postings, 5634 Tage KickyGriechenland droht Zahlung an IMF zu verschieben

 
  
    #115650
1
01.04.15 17:54

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