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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 4666
neuester Beitrag: 26.05.15 13:13
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 116645
neuester Beitrag: 26.05.15 13:13 von: venividivici_t. Leser gesamt: 9488848
davon Heute: 2113
bewertet mit 422 Sternen

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40319 Postings, 4037 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
422
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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116619 Postings ausgeblendet.

2704 Postings, 2004 Tage Sufdloch menno

 
  
    #116621
25.05.15 10:23
ich dachte die Russen und Chinesen werden die Griechen durchfüttern?

War auch alles nur heisse Luft... Schaaade   : (

 

2704 Postings, 2004 Tage SufdlLöschung

 
  
    #116622
1
25.05.15 11:09

Moderation
Moderator: ly
Zeitpunkt: 25.05.15 21:30
Aktion: Löschung des Postings
Kommentar: Regelverstoß - beleidigend.

 

2704 Postings, 2004 Tage Sufdl6616

 
  
    #116623
1
25.05.15 11:13
ist nämlich ein Auszug v. 6614!

Kikki liest wohl seinen eigenen Kram nicht. Oder manglts an englisch?

 

8812 Postings, 2861 Tage wawiduMenetekel Nr. 2

 
  
    #116624
4
25.05.15 11:13
- In 2012 hat die NYSE Euronext Börse die American Stock Exchange (Amex) geschluckt und den bisherigen Amex Composite Index in NYSE MKT Composite Index umbenannt; das Börsenkürzel $XAX blieb. In diesem Index sind eine Reihe kleiner Wachstumswerte und Optionen gelistet.

"New York, May 10, 2012 ? NYSE Euronext (NYX) today announced that NYSE Amex LLC, the self regulatory organization, will be renamed NYSE MKT LLC effective May 14, 2012, subject to SEC filing.  NYSE MKT is the premier U.S. equities market for listing and trading of small growth companies.  NYSE MKT?s associated options market will continue to do business under the name NYSE Amex Options."

http://www1.nyse.com/press/1336646911531.html

- In den 1960ern hat ein Charttechniker namens George Lindsay in Aktienindex-Kurven ein Verlaufsmuster entdeckt und 1971 veröffentlicht, das er "three peaks and a domed house" nannte.

http://www.businessinsider.com/...peaks-and-a-domed-house-2014-2?IR=T

http://thepatternsite.com/3peaksdome.html

Diese Muster zeigt der XAX Chart ist geradezu perfekter Weise.


 
Angehängte Grafik:
_xax15jd.png (verkleinert auf 82%) vergrößern
_xax15jd.png

8812 Postings, 2861 Tage wawiduzu # 608

 
  
    #116625
3
25.05.15 12:07

Kürzlich hatte ich einen Link gepostet, hinter dem die P/E Ratios aller Marktsektoren und des Gesamtmarktes stecken. Diese Daten stammen von der renommierten Stern School of Business.

http://pages.stern.nyu.edu/~adamodar/...ome_Page/datafile/pedata.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Stern_School_of_Business

Laut diesen Daten bezifferte sich die
P?/E Ratio für den Gesamtmarkt im Januar 2015 auf rund 72 !

 

40319 Postings, 4037 Tage Anti LemmingGrexit

 
  
    #116626
3
25.05.15 12:37
# 614: ?Once you are in a monetary union, getting out of it is catastrophic,? Varoufakis said. ?It would be a disaster for everyone involved..."

Ich glaube, dass ein Grexit für alle Beteiligten von Vorteil ist, und keineswegs ein "Desaster", wie Varoufakis wähnt.

Ein Desaster wäre es, wenn man das Leiden Griechenlands unter der für das Land ökonomisch unpassenden Hartwährung unnötig verlängert. Griechenland hat nicht die Wirtschaftsstärke, die für eine Hartwährung wie der Euro erforderlich ist. Die paar Agrarexporte reichen dafür nicht aus. An der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit dürfte sich auch langfristig nichts ändern, selbst wenn (für alle überraschend) die Steuereintreibung in GR auf Europa-Norm gehoben wird.

Varoufakis instrumentiert obiges Erpressungspotential offenbar zu dem Zweck, um eine dauerhafte Transferzahlungsabhängigkeit Griechenlands zu etablieren, idealerweise mit Wiedereinstellung sämtlicher entlassener Beamten, die das Riesendefizit einst verursacht haben.

Das ist aber für die Zahlerländer eine Zumutung. Griechenland hat kein Recht, sich dauerhaft von anderen Ländern der Eurozone (die im Gegensatz zu GR ihre Hausaufgaben machen) "unterhalten" zu lassen. Wenn Varoufakis dies für "Marxismus" hält, dann liegt ein grundlegendes Missverständnis vor. Denn der beinhaltet MITNICHTEN, die raffgierigen einheimischen Eliten steuerlich zu schonen (auf Kosten des eigenen Volkes) und die resultierenden Staatsdefizite aus der Eurozonen-"Solidargemeinschaft" abzukassieren.

Das ist kein Marxismus, sondern eher defizitärer Steinzeit-Kapitalismus mit angeschlossenem pan-europäischem "Sozialamt".  

698 Postings, 306 Tage venividivici_th82GrExit

 
  
    #116627
2
25.05.15 13:03
Grexit "Disaster" Looms As Greek Hospitals Run Out Of Sheets, Painkillers

http://www.zerohedge.com/news/2015-05-24/...un-out-sheets-painkillers  

7778 Postings, 3140 Tage StöffenNah am Abgrund

 
  
    #116628
4
25.05.15 14:12
Ernst Wolff kommentiert auf Telepolis, dass ein griechischer Staatsbankrott das globale Finanzsystem in den Abgrung reissen würde und um jeden Preis verhindert werden muss. Wolff gibt hier für die genannten Zahlen Schätzungen an, inwieweit diese Einschätzungen stimmig sind, könnte man eben möglicherweise an den Anstrengungen der Beteiligten festmachen, Griechenland nicht fallen zu lassen.

Anbei ein kurzer Auszug aus dem längeren Artikel "Wie nah am Abgrund steht das globale Finanzsystem?"

[...] Auch die Probleme der seit 2010 schwelenden Eurokrise haben sich erheblich verschärft. Griechenland ist dabei nur die Spitze des Eisberges. Die wirklichen Gefahren liegen allerdings nicht in der Staatsverschuldung, sondern im Bereich der Schattenwirtschaft, in der diese Schulden über Kreditausfallversicherungen abgesichert sind.

Die Höhe der Summen, um die es hier geht, kann nur geschätzt werden, aber sie dürfte sich Insidern zufolge allein im Fall Griechenland zwischen 3 und 5 Billionen US-Dollar bewegen. Ein griechischer Staatsbankrott würde das globale Finanzsystem also mit Sicherheit in den Abgrund reißen und muss daher von allen Beteiligten um jeden Preis verhindert werden ? eine auf Dauer unmögliche Aufgabe angesichts eines Phänomens, das man in der Physik wohl als schwarzes Loch bezeichnen würde.

Die größte akute Gefahr für das globale Finanzsystem aber dürfte derzeit von dem am meisten aufgeblasenen Markt der Welt ausgehen ? dem Anleihenmarkt. Während das Volumen des Subprime-Hypothekenmarktes, der den Beinahe-Crash von 2007/2008 auslöste, bei $1,5 Billionen lag, stehen zurzeit allein in den USA Anleihen im Werte von etwa $ 12 Billionen aus. Da Anleihen als sichere Anlage gelten und die meisten Marktteilnehmer von ihrer Wertsteigerung ausgehen, nehmen Käufer sogar extrem geringe Renditen (bisher sind Anleihen im Wert von 3 Billionen zu Negativzinsen erworben worden) in Kauf ? in der Hoffnung, sie zu einem späteren Zeitpunkt mit Gewinn weiterverkaufen zu können.

Was passieren kann, wenn der Wert dieser Anleihen entgegen allen Prognosen sinkt, zeigte sich Mitte Mai am deutschen Anleihenmarkt. Dort waren vermutlich Spekulanten am Werk, die durch massive Verkäufe erhebliche Turbulenzen auslösten und die EZB zum Eingreifen zwangen. Diese ? zumindest vorübergehend gelungene ? Rettungsaktion der EZB zeigte mit aller Deutlichkeit, an welchem Punkt das Finanzsystem inzwischen angekommen ist....

Komplett hier

http://www.heise.de/tp/artikel/45/45024/1.html
-----------
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!

11478 Postings, 4940 Tage lehnaNun dankt auch mal den Anlegern,...

 
  
    #116629
25.05.15 14:39
den Spekulanten, den Spielern, Versicherungen und Pensionsfonds.
Sie schossen deutsche Anleihenkurse ins All.
Schäuble konnte sich zu Null Geld leihen und dem Sozialstaat zuführen.
Daaanke-- das nenn ich äusserst soziales Verhalten.
Wenn die Kurse jetz etwas bröckeln, seh ich das als Bulle gar nicht so negativ. Denn wenn ordentlich freie Kohle im Markt rumlungert, wird wieder einiges am Dax andocken.
Wetten...




 

8812 Postings, 2861 Tage wawiduzu # 628 - stöffen

 
  
    #116630
4
25.05.15 16:08
"... stehen zurzeit allein in den USA Anleihen im Werte von etwa $ 12 Billionen aus"

Laut der FRED Category "Flow of Funds" standen in Q4/14 in allen Sektoren "Credit Market Instruments", aka Schuldtitel aller Art, in Höhe von 58,7 Billionen USD aus, davon Schuldtitel der nichtfinanziellen Unternehmen in Höhe von 7,6 Bio. und der Finanzunternehmen in Höhe von rd. 13 Bio. USD aus.

 
Angehängte Grafik:
credit_market_instruments_-_liability_-....png (verkleinert auf 19%) vergrößern
credit_market_instruments_-_liability_-....png

8812 Postings, 2861 Tage wawiduMein heutiger "Chart des Tages"

 
  
    #116631
1
25.05.15 17:02
"The term microcap stock (also micro-cap) refers to the stock of public companies in the United States which have a market capitalization of roughly $50 million to $300 million. The shares of companies with a market capitalization of less than $50 million are typically referred to as nano-cap stocks. Microcap stocks are different from other stocks since they are from companies with a small market capitalization and are usually traded on stock exchanges that do not require minimum standards, such as a minimum amount of net assets or a minimum number of stock holders."
(Quelle: Wikipedia)

Die Unternehmen haben i.d.R. nur eine dünne Eigenkapitaldecke, und ihre Aktienwerte sind weitgehend illiquide und werden größtenteils an der Nasdaq OTC gehandelt. Der Langzeitchart visualisiert die zwei "Züge der Lemminge" in der Vergangenheit mE sehr schön.  
Angehängte Grafik:
_djsm20jw.png (verkleinert auf 82%) vergrößern
_djsm20jw.png

8812 Postings, 2861 Tage wawidunoch zu # 628

 
  
    #116632
3
25.05.15 20:15
"Ernst Wolff kommentiert auf Telepolis, dass ein griechischer Staatsbankrott das globale Finanzsystem in den Abgrung reissen würde und um jeden Preis verhindert werden muss."

Über die Aussagen dieses Herrn bin ich etwas konsterniert. Wie sollte das Ausscheiden eines Landes mit diesen wirtschaftlichen Kennzahlen aus dem Währungsverbund das globale Finanzsystem in den Abgrund reißen können?

www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/.../Griechenland.html  

40319 Postings, 4037 Tage Anti Lemming# 625, erster Link

 
  
    #116633
25.05.15 21:50
Lustig ist auch, dass dem Wert des aktuellen KGV von 72 ein (hedonistisches) forward-KGV von 35,25 gegenübergestellt wird, OBWOHL die SP-500-Gewinne gegenüber dem Vorjahr um ca. 6 % gesunken sind.
 

40319 Postings, 4037 Tage Anti LemmingWawidu, # 632

 
  
    #116634
2
25.05.15 21:58
Weiterhin konsternierend ist das Satz des Autors.

"Während die Verschiebung tektonischer Platten nur von Erdbebenforschern verstanden wird, lässt sich das Finanzsystem zumindest in groben Zügen auch ohne Volkswirtschaftsstudium begreifen."

Verschiebungen von Kontinentalplatten auf der flüssigen Erdkruste sind eine Trivialität, die sich jedes Kleinkind vorstellen kann, wenn es schon einmal mit einer Gummiente in die Badewanne gestiegen ist.

Das Finanzsystem hingegen, das der Autor in groben Zügen zu verstehen glaubt, obwohl er erkennbar kein Volkswirt ist, gehorcht den exotisch-metaphysischen "Regeln" von Wallstreets Highspeed-Tradern, deren Exegese selbst ausgebuffte Profis wie Soros mit über 60 Jahren Markterfahrung zur Verzweiflung treibt.
 

8812 Postings, 2861 Tage wawiduzu # 634

 
  
    #116635
1
25.05.15 22:38
Habe unter dem Stichwort "globales Finanzsystem" ein wenig gegoogelt und bin auf zwei schon etwas ältere, aber sicherlich immer noch zutreffende Artikel gestoßen, die die Misere sehr drastisch apostrophieren:

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2012/08/...n-kriminelles.html

http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/...heikler-transition-1.18164813  

698 Postings, 306 Tage venividivici_th82Citi, ZH - Central Planner

 
  
    #116636
1
26.05.15 05:47
There Is No Longer A Market: Citigroup Confirms What Zero Hedge Has Said Since 2009

http://www.zerohedge.com/news/2015-05-25/...-zero-hedge-has-said-2009  

698 Postings, 306 Tage venividivici_th82#636

 
  
    #116637
26.05.15 05:47
".."Zero Hedge long ago gave up discussing corporate fundamentals due to our long-held tenet that currently the only relevant pieces of financial information are contained in the Fed's H.4.1, H.3 statements... it is flow not stock that matters"  - Zero Hedge, January 2010

"If there were any lingering doubt, this week?s gyrations demonstrate neatly that it is central bank liquidity, not  fundamentals, driving markets. It is the flow, not the anticipated stock, of QE which counts."  - Citigroup, May 2015.."  

698 Postings, 306 Tage venividivici_th82#636 pt.2

 
  
    #116638
1
26.05.15 05:48
"... with central bank liquidity the ultimate source of all market movements, investors [are] forced to shun fundamentals and instead hang on the central banks? every word. At some point, of course, the risk is that the taps are turned off: recent speeches from Yellen, Draghi and others do demonstrate an increasing unease with market behaviour, and an increased emphasis on financial stability and the need for structural reforms. But with the underlying economy still weak, and vulnerable to a sharp sell-off in markets, we fear they will find that mangling, once started, is hard to stop. Particularly when they remain at least partly in denial as to the extent of it..."

http://www.zerohedge.com/news/2015-05-25/...-zero-hedge-has-said-2009  

40319 Postings, 4037 Tage Anti Lemming#636 pt. final

 
  
    #116639
1
26.05.15 08:07
And since the market no longer exists, and soon, courtesy of double seasonally adjusted "data" economic reporting and analysis will be just as meaningless, soon the Fed, having destroyed trading as we know it not to mention the US middle class, will also succeed in ending financial reporting once and for all.  

35619 Postings, 5689 Tage KickyMario Draghi s Slippery Downward Slope

 
  
    #116640
26.05.15 10:01
Unabhängigkeit d.Zentralbanken ist reine Propaganda zumindest in USA und in der EU, sie spielen jetzt eine politische Rolle so Yves Smith einleitend http://www.nakedcapitalism.com/2015/05/...lippery-downward-slope.html

zu  Raúl Ilargi Meijer
http://www.theautomaticearth.com/2015/05/...-slippery-downward-slope/

Mario Draghi made another huge faux pas Thursday, but it looks like the entire world press has become immune to them, because it happens all the time, because they don?t realize what it means, and because they have a message if not a mission to sell. But still, none of these things makes it alright. Nor does Draghi?s denying it was a faux pas to begin with.

And while that?s very worrisome, ?the public? appear to be as numbed and dumbed down to this as the media themselves are -largely due to ?cause and effect?, no doubt-. We saw an account of a North Korean defector yesterday lamenting that her country doesn?t have a functioning press, and we thought: get in line.

It?s one thing for the Bank of England to research the effects of a Brexit. It?s even inevitable that a central bank should do this, but both the process and the outcome would always have to remain under wraps. Why it was ?accidentally? emailed to the Guardian is hard to gauge, but it?s not a big news event that such a study takes place. The contents may yet turn out to be, but that doesn?t look all that likely.

The reason the study should remain secret is, of course, that a Brexit is a political decision, and a country?s central bank can not be party to such decisions.

It?s therefore quite another thing for ECB head Mario Draghi to speak in public about reforms inside the eurozone. Draghi can perhaps vent his opinion behind closed doors, for instance in talks with politicians in European nations, but any and all eurozone reforms remain exclusively political decisions, even if they are economic reforms, and therefore Draghi must stay away from the topic, certainly in public. Far away.

There has to be a very clear line between central banks and governments. The latter should never be able to influence the former, because it would risk making economic policy serve only short term interests (until the next election). Likewise the former should stay out of the latter?s decisions, because that would tend to make political processes skewed disproportionally towards finance and the economy, at the potential cost of other interests in a society......  

35619 Postings, 5689 Tage KickyNew York erlaubt jetzt Hunde in Restaurants

 
  
    #116641
26.05.15 10:11
na wirklich...,aber auch nur im Backgarden und auf Seitenwegen ?  
http://www.nytimes.com/2015/05/25/nyregion/...ogs-to-brunch.html?_r=0
Ich beurteile bei Yelps Restaurants auch danach, wie sie mit meinem Hund umgehen. Frischwasser und ein paar Streicheleinheiten stimmen auch mich generös. Ich bin ja auch rücksichtsvoll und nehme dort Platz, wo der Hund am wenigsten stört, sie hat keine Flöhe und wird regelmässig gebürstet, Japaner wollen sie immer fotografieren...

....?We don?t want to go to restaurants that are antidog, as amazing as they might be,? explained David Needleman, 36, speaking for the dog lobby, as Irving, his 5-year-old cockapoo, sniffed patiently around his feet at the farmer?s market in Carroll Gardens, Brooklyn.?It?s like a member of the family,? added Mr. Needleman?s husband, Evan Minskoff, 37....  

35619 Postings, 5689 Tage KickyAmbrose befürchtet Rezession ohne Rettungsboot

 
  
    #116642
26.05.15 10:16
http://www.telegraph.co.uk/finance/economics/...o-lifeboats-left.html

The world economy is disturbingly close to stall speed. The United Nations has cut its global growth forecast for this year to 2.8pc, the latest of the multinational bodies to retreat.

We are not yet in the danger zone but this pace is only slightly above the 2.5pc rate that used to be regarded as a recession for the international system as a whole.

It leaves a thin safety buffer against any economic shock - most potently if China abandons its crawling dollar peg and resorts to 'beggar-thy-neighbour' policies, transmitting a further deflationary shock across the global economy. The longer this soggy patch drags on, the greater the risk that the six-year old global recovery will sputter out. While expansions do not die of old age, they do become more vulnerable to all kinds of pathologies. .....


 

35619 Postings, 5689 Tage KickyNiedrigzinsen verhelfen nicht zu Wachstum

 
  
    #116643
26.05.15 10:19
sagt Lars Wollung, the chief executive officer of Intrum Justitia AB, warned that record-low interest rates ?don?t seem to lead to investments that create jobs,? in an interview in Stockholm.

?A rate that is too low, or a rate that many of us have never experienced, is so extraordinary that it doesn?t create any stability or faith in the future at all,? he said. ?Rather the opposite: one feels insecure and waits with expansion plans and to hire more people.?

The comments mark a blow to central banks who have resorted to everything from negative rates to bond purchases to aid growth. A study by Intrum Justitia shows 73 percent of the almost 9,000 European firms surveyed between February and April said low interest rates brought about ?no change in investments.? Some even reported a decline. In Sweden, where the central bank?s main rate is minus 0.25 percent, 82 percent of companies said it made no difference to their investments.
........ http://www.bloomberg.com/news/articles/2015-05-24/...ates-not-helping  

35619 Postings, 5689 Tage KickyLe Hareng de Bismarck Le poison allemand

 
  
    #116644
1
26.05.15 13:04
Am 8.Mai erreichte die französischen Buchläden eine Streitschrift. Sie trägt den
Titel »Le Hareng de Bismarck ? Le poison allemand« (Bismarcks Hering ? Deutsches Gift). Verfasser ist der Chef des Parti de Gauche (Linkspartei) Jean-Luc Mélenchon.
https://www.jungewelt.de/2015/05-23/008.php
Die Namenswahl geht auf ein Treffen Angela Merkels mit François Hollande am 10. Mai 2014 in Stralsund zurück. Damals führte die Kanzlerin den Präsidenten der République française in ihrem Wahlkreis in Vorpommern herum, ließ ihm ein Geschenk überreichen und lud zur Schiffstour auf der Ostsee. Das Geschenk war ein Holzfass voller eingelegter Bismarckheringe, benannt nach dem Mann, der als »Eiserner Kanzler« die Franzosen vor nunmehr 140 Jahren schon einmal demütigte, indem er seinen Kaiser auf deren Territorium krönen ließ. Die Tour auf der Ostsee wiederum fand statt auf einem Schiff namens »Nordwind«. So hieß indes auch schon die letzte Wehrmachtsoperation an der Westfront, unternommen im Januar 1945. Vergiftete Gabe und subtile Symbolik der Feindschaft, könnte man meinen. Jean-Luc Mélenchon sieht es jedenfalls so. Der Fall ist ihm allerdings nur Anlass, gegen die deutsche Vorherrschaft in Europa und gegen das deutsche Modell der Austerität, das von Berlin zur Nachahmung nicht nur anempfohlen, sondern aufoktroyiert wird, zu streiten.

Der Chef des Parti de Gauche erlaubte sich gelegentlich der Ankündigung seines Pamphlets, gewissermaßen als Verkaufstrailer, auf seinem Blog ein Video zu plazieren, das eine Szene des Halbfinalspiels BRD gegen Frankreich bei der Fußball-WM 1982 zeigt. Man sieht dort das brutale, aber nicht geahndete Foul des herausstürmenden deutschen Torhüters Harald Schumacher am französischen Verteidiger Patrick Battiston, der dabei eine Gehirnerschütterung erlitt, Wirbelverletzungen davontrug und zwei Zähne verlor. Die implizite Botschaft: »So ist der Deutsche«. Das Video findet sich unterdessen nicht mehr auf dem Blog.

Hier Melenchon bei der Vorstellung des Buches https://www.youtube.com/watch?v=UMPvh2U_z_M

In Frankreich aufmerksam registriert und ausführlich besprochen, missfiel die Schrift und deren Vermarktung hierzulande hingegen der FAZ. Sie wähnte »Germanophobie« und hielt dafür, dass Mélenchon damit ein »Eigentor« erzielt habe.
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/...sches-eigentor-13580851.html

Oskar Lafontaine ist da anderer Meinung, es folgt Lafontaine ....https://www.jungewelt.de/2015/05-23/008.php  

698 Postings, 306 Tage venividivici_th82GS

 
  
    #116645
26.05.15 13:13

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