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Freenet Group - WKN A0Z2ZZ

Seite 1 von 242
neuester Beitrag: 20.12.14 12:04
eröffnet am: 25.03.12 23:31 von: Hajde Anzahl Beiträge: 6040
neuester Beitrag: 20.12.14 12:04 von: Roggi59 Leser gesamt: 742832
davon Heute: 596
bewertet mit 30 Sternen

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1151 Postings, 1006 Tage HajdeFreenet Group - WKN A0Z2ZZ

 
  
    #1
30
25.03.12 23:31
 
Freenet Group
 
Internetauftritt / Investor Relations auf www.freenet-group.de
 
Zu der Freenet Gruppe gehören „unter anderem“ folgende
große Marken bzw. Online-Portale (können in Zukunft mehr werden):
 
www.mobilcom-debitel.de (Hauptmarke für Mobilfunk))
www.talkline.de (Zweite Hauptmarke für Mobilfunk)
www.crash-tarife.de (Aktionstarife / Crash-Angebote)
www.klarmobil.de (Discountsegment)
www.callmobile.de (Discountsegment)
www.debitel-light.de (Discountsegment)
www.freenetmobile.de (Discountsegment)
www.freexmedia.de (Online Vermarktungsagentur)
www.single.de (Single-Börse)
www.4players.de (Gaming-Portal)
www.freenet.de (Online-Portal mit E-Mail und Werbeanzeigen)
 
Freenet hat vor wenigen Wochen die vorläufigen Geschäftszahlen 2011 veröffentlicht
und wenige Tage später schließlich auch den „endgültigen“ Geschäftsbericht 2011 publiziert.
Die vorgelegten Zahlen für das 4.Quartal und das Geschäftsjahr 2011 lagen teils über den Erwartungen.
 
Umsatzerlöse: 3,2  Mrd EUR
EBITDA: 317 Mio EUR
Konzerngewinn: 144 Mio EUR
Ergebnis / Aktie: 1,12 EUR
Free Cashflow: 241 Mio EUR
 
Auch die vorgeschlagene Dividende von 1 EUR hat die Marktteilnehmer positiv überrascht.
Die Aktie hat nach Bekanntgabe der guten Zahlen mit Kursaufschlägen reagiert.
 
Ich frage mich: Wie geht es bei Freenet weiter und was ist auf dem Kurszettel möglich ?
 
Freenet gehört zu dem größten netzunabhängigen Telekommunikationsanbieter in Deutschland.
Momentan hat man gute 15 Mio. Kunden.
Das ARPU (Umsatz pro Kunde) beträgt bei:
 
Vertragskunden 23,8 EUR
Prepaid-Kunde:  3,1 EUR
Nofrills-Kunde:  4,6 EUR
 
Was spricht für weiter steigende Kurse ?
 
Der Ausblick ist gut, man geht in 2012 und 2013 von einem stabilen Kundenstamm aus.
Danach auch mit Wachstum von ca. 2%.
Freenet äußerte man wolle stets 40-60 % des Free Cashflows ausschütten.
Somit kann man für die nächsten Jahre immer von mindestens 1 EUR als Dividende ausgehen,
Tendenz steigend.
Man hat momentan über 550 eigene Shops und kooperiert mit über 5600 Fachhändlern,
außerdem ist man noch in über 400 Media-Markt / Saturn Filialen vertreten.
 
Für weiteres Wachstum sprechen für mich folgende Punkte:
 
Man hat letztes Jahr im Herbst eine Partnerschaft mit dem Apple Reseller GRAVIS unterzeichnet.
Es ist eine Shop-in-Shop Kooperation mobilcom-Produkte werden bei Gravis angeboten und anders herum).
 
Des Weiteren ist man mit dem Breitbandanbieter Unitymedia eine Kooperation eingegangen.
Es wird in mobilcom-debitel Shops das Breitband/Fernsehangebot von Unitymedia vermittelt.
Dieses Jahr soll das Angebot in auf weitere Shops ausgeweitet werden.
 
Ferner vermittelt man nun auch Strom- und Gastarife, wird auch zum Konzernergebnis beitragen.
 
Freenet wird vom Smartphone und Tablet-PC Boom profitieren.
Es werden verstärkt Datentarife nachgefragt.
 
Was für mich auch als Wachstumstreiber zählt,
ist der „mobile marketing Markt“
Stichwort: freeXmedia
Ich denke, Werbung auf dem Handy wird in der Zukunft ein wichtiger Markt.
In diesem Markt ist man mit freeXmedia schon drin und hat vor kurzem
schon starkes Wachstum in diesem Bereich gemeldet.
 
Alles wesentliche habe ich nun geschrieben.
Kurse um 20 EUR sollten mittelfristig drin sein.
 
So der neue Thread ist eröffnet !
 
Gruß
Hajde

 
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6014 Postings ausgeblendet.

7570 Postings, 1933 Tage BiJiWas heißt "Winterschlaf"?

 
  
    #6016
18.12.14 14:15
Lässt Du drin oder lässt Du (relativ) leer?
Ein paar Drillinge habe ich auch jetzt abgegeben, 29,50er-Widerstand, offenes Gap, BBs intrady und weekly am oberen Rand bzw. leicht durch!  

1066 Postings, 578 Tage Johnny UtahMein Depot ist wieder leer und

 
  
    #6017
1
18.12.14 14:30
wartet auf den nächsten unvermeidlichen Weltuntergang.  

1066 Postings, 578 Tage Johnny UtahUmsatzstreiber Heizungs-App

 
  
    #6018
1
18.12.14 14:35
BERLIN (dpa-AFX) - Lösungen für das vernetzte Zuhause setzen sich nach Einschätzung des Branchenverbands Bitkom bei den Menschen in Deutschland durch. Vor allem als Assistenzsysteme für kranke und ältere Menschen könnten sich die Verbraucher solche Lösungen vorstellen, ergab eine Studie des Verbands. Intelligente Heizsysteme sind demnach für 42 Prozent der Befragten interessant, 38 Prozent würden sich für eine fernsteuerbare Sicherheitstechnik entscheiden. Demnach nutzen 14 Prozent der Bürger in Deutschland bereits heute sogenannte Smart-Home-Anwendungen. "Das sind immerhin zehn Millionen Bürger, also schon eine große Anzahl von Leuten", sagte Bitkom-Präsident Christian Illek.

Für eine steigende Akzeptanz brauche es aber noch eine Menge Aufklärung, sagte Illek. Als größtes Hindernis gaben 37 Prozent der 1004 Befragten ab 14 Jahren an, dass der Einbau solcher Lösungen zu aufwendig sei, 33 Prozent schätzen entsprechende Installationen als zu teuer ein. Die Anbieter müssten ihre Kunden deutlicher über Aufwand und Kosten informieren, sagte Illek.

Auch Datenschutzbedenken halten viele Nutzer von einem Smart Home ab. So sehen viele Verbraucher die Angst um die Privatsphäre (24 Prozent), Angst vor Hacker-Angriffen (19 Prozent), und die Sorge um den Datenschutz (17 Prozent der Befragten) als Hinderungsgrund für die Anschaffung von Smart-Home-Lösungen an. Hier müssten die Anbieter für Transparenz sorgen und darüber aufklären, was mit den Daten der Nutzer geschehe, sagte Illek.

Heute sei das Smart Home bereits für 51 Prozent der Nutzer ein Begriff. Nach vorsichtigen Prognosen erwartet der Bitkom, das bis zum Jahr 2020 rund 1 bis 1,5 Millionen Haushalte Smart-Home-Anwendungen wie intelligente Sicherheits-Haustechnik oder Heizsysteme nutzen werden.

Noch sei der Markt recht heterogen, sagte Tobias Ams vom Bitkom. Für die Vernetzung und Verbindung mit dem Internet werden verschiedene Wege vom Stromnetz bis zur Funkübertragung genutzt. Auch in den kommenden Jahren werde sich nicht ein Standard durchsetzen, vermutet Ams. Und besonders in Deutschland stehe der hohe Mietanteil von Wohnungen einer stärkeren Marktdurchdringung noch im Wege./gri/DP/st
 

7570 Postings, 1933 Tage BiJi"leer"

 
  
    #6019
2
18.12.14 14:37
ist mein Depot nie! Nur mal mehr, mal weniger gefüllt ;-) !  

5999 Postings, 1360 Tage crunch timeIndexsklave

 
  
    #6020
4
18.12.14 16:02
Bemerkenswert wie FNT mal wieder sklavisch dem Index folgt die letzten Tage. Das ist der einzige Punkt der mich an FNT etwas stört. Wäre mir etwas lieber man würde bei Gesamtmarktkorrekturen nicht so heftig parallel immer mitlaufen und etwas mehr Emanzipation zeigen. Na, dann schauen wir mal, ob die Märkte noch genug Schwung haben in 2015 um FNT weiter mitzuziehen.  
Angehängte Grafik:
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432 Postings, 1058 Tage Elvis123Indexsklave...

 
  
    #6021
2
18.12.14 17:45
Ja...ne deutliche Outperformance wäre schöner. So hat man aber ein schönes "Indextrackerzertifikat" mit geringem Emittentenrisiko, ohne Gebühren aber netter Dividende ;)

2015: Dazu habe ich mich ja schon geäußert. Der Markt ist heißgelaufen und zu teuer. Da die anderen Anlagen noch heißer und noch teurer sind, dürfte es weiterlaufen.  

5999 Postings, 1360 Tage crunch timeElvis123

 
  
    #6022
1
18.12.14 18:24
Das ist eben das "Problem", daß die Alternativen eben noch teurer sind vom KGV her, wenn man sich Anleihen anschaut. Da ist FNT eigentlich noch recht normal bewertet. KGV von knapp 12 und 7% Divi-Rendite ist doch besser als Bundesanleihen mit Zinsen unter 1%. Die FED wird wohl erst in der 2. Hälfte 2015 anfangen einen ersten kleine Zinsschritt zu machen und Draghi scheint wohl schon im Januar die QE Maßnahmen in die Wege zu leiten. Und auch Japan könnte weiter expansive Schritte machen. Da ist in Europa und Japan noch lange keine Zinsänderung zu erwarten. Von daher wird auch 2015 in gewissen Phasen volatil sein, da technische Korrekturen Teil des Spiels sind. Aber solange die Geldpolitik international so bleibt wie aktuell zu beobachten ist, ist erstmal die Aktie der Favorit.  

7570 Postings, 1933 Tage BiJiUnd hier selbstverständlich

 
  
    #6023
2
18.12.14 18:27

auch ein dickes


PROOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOST!!!

 

5999 Postings, 1360 Tage crunch time#6023 dito

 
  
    #6024
1
18.12.14 19:04
dachte im ersten Augenblick du hättest eine 24 gesehen ;) Aber du meinst wohl  eher SK über 23, oder?  

7570 Postings, 1933 Tage BiJida ist die 23

 
  
    #6025
2
18.12.14 19:07
bei diesem fulminanten Anstieg heute doch bei einigen untergegangen.......

Na klar die 23 ;-)!  

1294 Postings, 691 Tage wahnalarmDaran merkt man wie man abstumpft!

 
  
    #6026
1
18.12.14 19:08
Gestern haben wir noch auf Kurse uber 23 bis Weihnachten gehofft und heute macht sich ne kleine Enttäuschung breit Weile keine 24 gibt!;) von mir auch Prost!  

7570 Postings, 1933 Tage BiJiNö, also bei mir

 
  
    #6027
2
18.12.14 19:26
in keinster Weise, weder hier noch nebenan, ich bin vollauf zufrieden und man darf die Gaps auch nicht vergessen!!!  

5999 Postings, 1360 Tage crunch time#6026 bin doch nicht enttäuscht, sondern

 
  
    #6028
2
18.12.14 19:36
erfreut, daß man sich nach oben bewegt. Aktuell 23,50. Das ist doch ein netter Rebound. Hatte nur kurz geschaut auf was BiJi prostet. Ist ja in so einem verückten Markt alles immer möglich. Klar wäre z.B. 24,12 zu Weihnachten "datumstechnisch" nett, aber ich habe mich eigentlich darauf eingestellt, daß man etwas ausgedehnter konsolidiert und erst Richtung Gesamtjahreszahlen + 2016er Prognose dann wieder mehr Schub bekommt. Von daher ist alles was sich irgendwo zwischen SMA200 und 24,18 bewegt für mich o.k. . Meine Hoffnung ist halt, daß man in den Vormonaten der HV nochmal an die Tops von diesem Jahr wenigstens ranläuft. Sollte man doch eher über 24,18 kommen, dann könnte ich mich aber auch damit anfreunden ;)  

1294 Postings, 691 Tage wahnalarmDas weiß ich doch Leute!

 
  
    #6029
19.12.14 00:03
Deswegen doch der hier: ;)  

7570 Postings, 1933 Tage BiJiBei FNT

 
  
    #6030
19.12.14 13:43
gehts heute extrem unaufgeregt zu, so gut wie keine Bewegungen!
DRI hats nach rasantem Start etwas gen Süden gezogen, FNT reagiert zumeist erheblich später, gleicht sich aber oft dann an!
Ich habe jetzt mal wieder hier nur noch einen absoluten Grundstock drin, ein offenes Gap haben wir hier auch noch!
Sollte es ab de Nachmittag hochrauschen, hab ich diesmal dann Pech gehabt, denke aber, dass es vor der HV sicher tiefere Kurse als jetzt geben wird!
Sollte man sich zur Gapschließung entschließen, stocke ich garnatiert wieder auf!  

1294 Postings, 691 Tage wahnalarmnaja im prinzip stehen

 
  
    #6031
1
19.12.14 14:05
ja drillisch und freenet im vergleich zu gestern beinahe pari! mit dem unterschied, dass drillisch halt nur heute morgen etwas raufgeprechst und nun wieder runter ist! ok, freenet steht 15 cent höher als gestern(ca.) aber ich lasse meine aktien jetzt erstmal liegen!  

1066 Postings, 578 Tage Johnny UtahTelekomkonzerne am Scheideweg

 
  
    #6032
2
19.12.14 14:23
Im Anschluss findet ihr einen recht lesenswerten Artikel. Man mag es nicht glauben, aber FNT hat mit dem DLS und den Paketen, die man mit Maxdome etc. im Angebot hat, die Zeichen der Zeit erkannt. Ein gewisser Sim-Kartenverteiler, der aus meiner Sicht sehr sportlich bewertet ist, hat hier noch einen weiten Weg vor sich und kann - da man die eigenen O2-Kontingente auf Teufel komm raus verhökern muss, viele Alles-aus-einer-Hand-Lösungen nicht anbieten. Euch ein feuchtfröhliches Wochenende, stoßt auf diese erfolgreiche Woche an (Depot leer, Johnny Utah voll)!

Düsseldorf ? Die meisten europäischen Führungskräfte von Telekommunikationsunternehmen legen den Schwerpunkt derzeit stärker auf die Senkung der Betriebskosten und gleichzeitig den Fokus auf die Bestandskunden, als um weitere Marktanteile zu kämpfen.  66 Prozent der befragten Manager sagten, dass die Branche ?wesentliche Veränderungen? brauche, um den anhaltenden Margendruck und die Nachfrage der Kunden nach mehr und zugleich billigeren TK-Dienstleistungen bewältigen zu können. Dabei sehen viele Vorstände für ihre Unternehmen die Zukunft als reine Anschlussanbieter oder die Gefahr, auf reinen Netzbetrieb reduziert zu werden. Ein kleinerer Teil der Studienteilnehmer glaubt, dass durch eine bessere Integration von Festnetz- und Mobilfunk, das Anbieten von Inhalten und Einbinden digitaler Dienste Dritter eine attraktive Zukunft liegt. Letztendlich müssen sich die Konzerne entscheiden, ob sie die Rolle eines einfachen ?Daten-Versorgers? spielen möchten oder sich zum vollwertigen ?Digitalen Navigator? weiterentwickeln. Das ergab eine Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney mit über 60 Telekommunikationsvorständen in Europa.

Europäische TK-Konzerne müssen Preisdruck und Investitionsbedarf austarieren
?Europäische Telekommunikationskonzerne sind an einem Scheideweg. Viele Unternehmen setzen auf die in vielen Märkten notwendige Konsolidierung und in einigen Märkten passiert diese bereits?, sagt Dr. Florian Dickgreber, A.T. Kearney Partner und Mitautor der Studie. ?Eine solche Konzentration ? auch über Ländergrenzen hinweg -  schafft die notwendige Grösse um neue Dienste erfolgreich anzubieten und gleichzeitig die Investitionsanforderungen mit der Rentabilität wieder besser in Deckung zu bringen. Erste Signale aus Brüssel und den Hauptstädten der Mitgliedstaaten stimmen verhalten positiv. Aber die Branche wird weitere Veränderungen in der Regulierung und neue, klarere brauchen, um nicht noch weiter aus der Telekom-Wertschöpfungskette gedrängt zu werden.?

Ganze 50 bis 70 Prozent der Arbeitsplätze der Branche und dringend benötigte Investitionen in die Infrastruktur stehen auf dem Spiel. Die TK-Konzerne müssen mehr digitale Mehrwertdienste anbieten ? der Schwerpunkt liegt hier auf erfolgreicher Einbindung der Dienste Dritter -  und sich nicht länger vor der neuen Konkurrenz mit  Geräte-Anbietern wie Apple und Samsung oder den ?Over-The-Top?-Playern wie Google, Facebook und Netflix scheuen. Innovativere Vertriebs- und Service-Angebote müssen diese neuen Produktangebote ergänzen. Internationale Beispiele in USA oder Asien weisen hier den Weg für die europäischen Spieler.ie Unternehmen müssen dem Ruf europäischer Verbraucher und Politiker nach innovativen und preiswerten Dienstleistungen auf der Grundlage neuer Netzgenerationen gerecht werden. Die Nachfrage für diese Dienstleistungen boomt: Der mobile Datenverkehr wird von 2014 bis 2018 voraussichtlich um 61 Prozent pro Jahr wachsen, der Datenverkehr im Festnetz um jährlich 20 Prozent. Aber der Druck auf die Konzerne, weiterhin die Preise zu senken und gleichzeitig zu investieren bedeutet, dass die finanziellen Aussichten der europäischen Telekommunikationsunternehmen bestenfalls gemischt sind.

Als Folge hat die Konsolidierung der Branche an Dynamik gewonnen ? und sie beschränkt sich nicht alleine auf Netzwerk-Kooperationen oder Zusammenschlüsse unter Mobilfunkanbietern. Auch Festnetzanbieter, integrierte Telekommunikationsgruppen und Kabelunternehmen haben Transaktionen ausgelotet oder Angebote gemacht. Laut A.T. Kearney ist die Konzentration  dringend erforderlich, um verbesserte Ausgangsbedingungen für TK-Unternehmen, und grössere und effizientere Märkte zu schaffen. Darüber hinaus seien grundlegende Änderungen an Geschäfts- und Betriebsmodellen erforderlich, um künftig die Geschäftsziele zu erreichen, wie zwei Drittel der von AT Kearney befragten C-Level-Führungskräfte der TK-Branche berichteten.

TK-Konzerne wollen Betriebskosten senken und Kundenumsätze steigern
Europas TK-Konzerne passen derzeit ihre Kostenstrukturen an niedrigere Umsatzerwartungen an. Damit wollen sie weitere Investitionen in die europäische Breitbandinfrastruktur und qualitativ hochwertige Dienstleistungen sichern. Massnahmen zur Kostensenkung werden über die Betriebskosten hinaus ausgeweitet und betreffen zunehmend auch die kommerziellen Kosten wie Kommissionen und Stützung der Telefone. Auch bei Investitionsprogrammen liegt der Fokus immer stärker auf Effizienz. Priorität liegt auf der Optimierung der Netze -  deren Performance ist als Erfolgsfaktor heute noch entscheidender. Dabei sind Themen wie Netzwerk-Outsourcing und -Kooperation zum Standard auf der CTO Agenda geworden. Die Investitionsanforderungen für Hochleistungsnetzwerke i werden den Konsolidierungsdruck auf die TK-Konzern weiter erhöhen und auch grenzüberschreitende Netzwerkbereitstellung und Betriebsmodelle erfordern.

Kosten sind jedoch nur eine Seite der Medaille. Ein Blick auf die Geschäftsmodelle zeigt, dass die meisten Betreiber jede Hoffnung aufgegeben haben, ihren Marktanteil organisch wesentlich zu erhöhen. Grosse Zuwächse i kann es nur noch über Zukäufe und und die Ausweitung des Produktangebots auf ?Quad Play? also Festnetz, Mobilfunk, Daten und Entertainment-Angebotewie IPTV  geben. Die meisten europäischen Märkte sind gesättigt, die Nachfrage verschiedenster Kundengruppen ? von den Nutzern von Budget-Angeboten bis zum Premium-Kunden ? abgedeckt. Folglich werden Konzerne ihren Fokus auf die bessere Adressierung der bestehenden Kundenbasis und das Schaffen neuer Dienstleistungen lenken. TK-Führungskräfte betonen, dass die Entwicklung neuer Geschäfte ? allein oder in Zusammenarbeit mit Partnern ? ein entscheidender Erfolgsfaktor sei.

Angesichts der beeindruckenden Erfolgsbilanz von OTTs herrscht unter den europäischen Telekommunikationsunternehmen viel Ernüchterung, über die Chancen mit ihnen zu konkurrieren. Ein Interviewpartner gab bei der Befragung an: ?Der Kampf gegen die OTT-Spieler war von Anfang an verloren?. Aber nicht alle Führungskräfte sind so pessimistisch. Auch A.T. Kearney glaubt, dass die Betreiber von Telekommunikationsnetzen noch viele Möglichkeiten haben, um Erfolge zu erzielen. Sie können Dienstleistungen neu entwickeln oder vorhandene Services für ihre Kunden bündeln und angemessenen Datenschutz und lokale Datenspeicherung garantieren. Diese ?digitale Navigatoren? haben gute Chancen, erfolgreich zu sein.

TK-Konzerne brauchen mehr Spielraum in Betriebsgrösse, Regulierung und Preisfindung
In der Studie wurden Erfolgsgeschichten aus der ganzen Welt untersucht. Daraus ergaben sich zwei Faktoren, die für den Erfolg der europäischen Telekommunikationsbranche wesentlich sind: Strategie und Regulierung. Allerdings können CXOs nach Ansicht von A.T. Kearney ihre strategischen Optionen nur voll ausnutzen, wenn nationale und europäische Regulierungsbehörden ihnen endlich mehr Spielräume erlauben. Zum Beispiel

Mehr Spielraum, um grössere Unternehmen und Märkte zu schaffen. Mehr Konsolidierung würde erhebliche Kosten- und Investitionssynergien ermöglichen und somit Investitionen in die Verbesserung von Infrastruktur und Service sicherstellen. Die grenzüberschreitende Konsolidierung würde mehr grosse Spieler schaffen, die grossen Kundenstämmen zuverlässige digitale Dienste  ? wie zum Beispiel das Überweisen von Geld oder die Vernetzung von Autos ? anbieten könnte.

?Wenn der heutige Regulierungsrahmen so weiter bestehen bleibt, wird sich das drastisch auswirken?, warnt Dr. Florian Dickgreber. ?Als Konsequenz könnten Netzbetreiber auf reine Zugangsbetreiber oder Grosshändler reduziert werden. Umsätze und Steuereinnahmen werden sinken und Arbeitsplätze nach Kalifornien verlagern.?

Die Regulierungsbehörden sollten TK-Konzerne und Nicht-Telekom-Spieler gleich behandeln, gerade wenn es um Service-Bündelung, Quersubventionierung von Diensten und Partnerschaften geht. Die Regulierer sollten gleiche Standards für den Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre anwenden. Dies würde Innovationen fördern und Kunden ermutigen, neue digitale Dienste zu benutzen. Die Freiheit, uneingeschränkt Preise zu bestimmen, ist Voraussetzung für die Fähigkeit der TK-Unternehmen, sowohl verschiedenste Service- und Inhalte-Bündel als auch Serviceeigenschaften anzubieten. Nur so werden die TK-Konzerne mit den OTT und deren innovativer Preisgestaltung und Content-Bündelung konkurrieren können. (A.T. Kearney/mc/ps)
 

7570 Postings, 1933 Tage BiJiJohnny

 
  
    #6033
1
19.12.14 14:56
fühle Dich hiermit "begrünt"!
Die Karten werden schon verteilt werden drüben, da mach ich mir keine Sorgen!
Auch von FNT bin ich überzeugt, habe aber ebenfalls Teile des Depots geleert, ich ste halt auf "win-win" und nach wie vor gibt es zum ersten Gaps und zum zweiten kann ich noch nicht so recht beurteilen, in elche Richtung es nach dem Sabbat gehen wird.
Und das Argument, sollte DRI in dem Bereich unter 29,50 bleiben, wird FNT sicher auch wieder ein paar Punkte abgeben.
Der Tanker reagiert immer erst sehr spät am Tag....  

5999 Postings, 1360 Tage crunch timemeine Meinung zum FNT heute

 
  
    #6034
2
19.12.14 15:21
http://pix.echtlustig.com/d/1403/baby-faultier-muss-gaehnen.gif

700 Punkte Rebound im DAX in knapp 4Tagen muß auch erstmal wieder etwas verdaut werden, wo jetzt schonmal der Verfall auf die Indizes am Mittag durch ist. 180 Punkte kam man ja jetzt wieder zurück. Und das offen Gap im DAX von gestern wird aus meiner Sicht auch nicht als Breakaway Gap in die Geschichte eingehen. Für die nächsten 700 Punkte könnte man vielleicht dann 12 Monate brauchen ;) Also ich lasse wie gesagt die letzten Handelstage im Jahr geruhsam angehen. Der Markt läuft einem nach dem jüngsten fixen Rebound vermutlich nicht davon.
 

7570 Postings, 1933 Tage BiJiSo isses, Crunch!

 
  
    #6035
2
19.12.14 15:26
Ich hab jetzt auch lieber etwas mehr Cash zur Verfügung.
Ist ja nicht so, dass ich nichts mehr im Depot hätte, aber von nun deutlich schnell steigenden Kursen bin ich nicht überzeugt, zumal ja die Gaps nicht zu leugnen sind.
Sollte also nichts gravierendes passieren, wird meine trading-Frequenz so langsam dautlich sinken für den Rest des Jahres!  

5999 Postings, 1360 Tage crunch timeviele Leute fahren jetzt am WE schon in den

 
  
    #6036
19.12.14 16:08

Weihnachtsurlaub und in der kommenden Woche ist eh nur kurzer Handel, um dann vom 24.-29.12. vor geschlossenen Börsen zu stehen. Daher gehe ich mal davon aus, daß viele ihre Börsentätigkeit jetzt schon für dieses Jahr langsam beenden, tradingorientierte Leute ihre Gewinne der letzten Tage mitnehmen und vielleicht aus steuerlichen Gründen noch die ein oder andere Verlustrealisierung noch vornehmen aus steuerlichen Gründen zum gegenrechnen. Dürfte also recht volumenarm zugehen die kommende Tage.

Wenn alles glatt geht, dann sollte zu Beginn des kommenden Jahres die SMA50 wieder die SMA200 nach oben kreuzen. Mal schauen, ob dann das Golden Cross Wirkung entfalten kann ;)

=> http://www.boerse.de/geldanlage/...n-Kreuz-auf-Gewinne-setzen/7400959

=> http://traderhq.com/moving-average-trading-strategies-do-they-work/

 
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7570 Postings, 1933 Tage BiJiSo wirds wohl

 
  
    #6037
1
19.12.14 16:25
letztendlich ausschauen, Crunch!
Ich setze dann darauf, dass die Gaps noch geschlossen werden, damit man das erst einmal abhaken kann, das stößt bei mir eben immer auf, wenn das noch etwas offen ist.
Anschließend hätt ich nichts dagegen, dass man mit Schwung in die Vordividendensaison geht!  

1066 Postings, 578 Tage Johnny UtahDa ich diese Woche 20 Prozent

 
  
    #6038
19.12.14 19:00
meines Ziels für 2016 gemacht habe, erlaube ich mir Lyrik für die Ewigkeit: rund um die Uhr besoffen sein,  betrunken wie ein Warzenschwein. Hoffe, Hajde sperrt mich nicht. Jungs, haut rein!  

7570 Postings, 1933 Tage BiJiWas auch immer Du meinst,

 
  
    #6039
19.12.14 20:17
Johnny und welches Ziel Du für 2016 haben solltest (ich richte mein Hauptaugenmek erstmal auf 2015), ich wünsche Dir viel Erfolg!

Hätte nicht gedacht, dass der FNT-Kurs, insbesondere nachbörslich SO EXTREM zementiert ist, auch wenn ich Crunch beipflichte hinsichtlich der Depotbereinigungen.

Wie auch immer, Euch allen einen schönen 4. Advent!  

218 Postings, 664 Tage Roggi59BiJi und J.U.

 
  
    #6040
20.12.14 12:04
Was für eine Frage?! In 2015 die fehlenden 80% für 2016  

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