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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 970
neuester Beitrag: 01.09.14 22:53
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 24250
neuester Beitrag: 01.09.14 22:53 von: Anti Lemmin. Leser gesamt: 1041007
davon Heute: 8558
bewertet mit 81 Sternen

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20752 Postings, 3935 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
81
04.11.12 14:16
Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html

Moderation
Moderator: st
Zeitpunkt: 18.06.14 08:56
Aktion: Kürzung des Postings
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 
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24224 Postings ausgeblendet.

7959 Postings, 1305 Tage zaphod42Das Ziel der Sanktionen

 
  
    #24226
3
01.09.14 20:44
ist eher die Abschreckung Russlands vor einer Ausweitung des Konfliktes nach Westen. Zur Zeit sieht es so aus als ob Russland den Konflikt militärisch gewinnt, das wird sich mit Sanktinen kurzfristig nicht verhindern lassen.

Das Problem ist eben der Mangel an Alternativen: Militär scheidet aus, Diplomatie war erfolglos, bleibt eben nur die Wirtschaft als Waffe.

Daher ist es relativ unerheblich, ob Sanktionen aktuell helfen. Sanktionen wirken auch langfristig nach innen, d.h. zwingen die europ Staaten von Russland unabhängiger und damit langfristig weniger erpressbar zu werden.

Fazit: Sanktionen sind als Strafmaßnahme gegen den Verstoß von OSZE-Vereinbahrungen (Unverletzlichkeit der Grenzen in Europa) alternativlos. Parallel dazu muss der militärische Druck erhöht werden, indem man Truppen an der NATO-Außengrenze stationiert. All das wird die Kosten des Konfliktes für Putin in die Höhe treiben. Sollte er die Ostukraine erobern, wird der Sieg damit ein Pyrrussieg werden. Nur so können weitere Aggressionen in Zukunft verhindert werden.  

4389 Postings, 2116 Tage daiphong#24 die russische Invasionsarmee wurde

 
  
    #24227
2
01.09.14 20:49
gewaltig aufgestockt aus Russland und hat eine Wendung geschafft - das ist schon alles.  Daraufhin gibts neue Sanktionen, dazu ist auch alles gesagt. Der Rest ist Propaganda-Gekäse.  

13913 Postings, 2967 Tage Malko07Nach NATO-Angaben

 
  
    #24228
4
01.09.14 20:59
haben ca. 1000 Russen aus der russischen Armee auf Seiten der Aufständischen gekämpft. Da in diesem Konflikt beide Seiten bei entsprechenden Lügen erwischt wurden, muss man diese Zahl einem gehörigem Abschlag unterwerfen. Da stellen sich Fragen bezüglich der Motivation der ukrainischen Armee. Es scheint doch nicht so einfach zu sein, trotz Säuberung, gegen die eigene Bevölkerung vorzugehen und diese zu bombardieren und zu vertreiben.

Jetzt wird zum dritten Mal in kurzer zeit die militärische Führung ausgetauscht. Also muss auch die politische Führung der Meinung sein, diese macht keinen guten Job. Allerdings braucht eine Armee nicht nur Führung, die Fußtruppen müssen sich auch führen lassen. Ein Problem das unser Schokofaschist noch nicht realisiert hat. Er ist eine besondere Spezies. Er ist jetzt auch noch dabei sich eine eigene Partei für die Parlamentswahlen zusammen zu kaufen. Ob das das ursprüngliche Ziel des Maidans gewesen war? Wann gibt es den nächsten Putsch?  

10135 Postings, 4673 Tage lehnaÜber Sanktionen...

 
  
    #24229
1
01.09.14 21:07
lacht sich Wladimir wohl ins Fäustchen.
Denn hungern seine Russen deshalb, kann der Propagandaapparat erst mal alles auf den bösen Westen schieben.
Er gilt daheim als Held, da er die Ostukraine gekrallt und das böse abtrünnige vaterlandslose Kiew niedergemacht hat....
Aber ob die Oligarchen Ruhe halten, wenn sie nur noch Rubelmilliardäre sein dürfen???



 

13913 Postings, 2967 Tage Malko07Deppen

 
  
    #24230
7
01.09.14 21:11
Die britische Regierung will die russischen Banken von Swift abkoppeln und damit jeden internationalen Handel Russlands unmöglich machen. Und diese Gestörten glauben etwa noch, dass Russland noch Gas liefern wird, wenn dieses nicht bezahlt werden kann?

Ist diese Sanktion nun gegen Russland oder in Wirklichkeit gegen uns gerichtet? Großbritannien braucht weder russisches Erdöl noch russisches Gas. Aber gegen die Finanztransaktionen der russischen Oligarchen in Großbritannien wollen sie nicht vorgehen. Das würde ja den Finanzplatz London schädigen.

Uralte britische Politik: Die Staaten auf dem Kontinent gegeneinander hetzen und sich genüsslich zurück lehnen.  

7959 Postings, 1305 Tage zaphod42#29

 
  
    #24231
1
01.09.14 21:15
"Aber ob die Oligarchen Ruhe halten, wenn sie nur noch Rubelmilliardäre sein dürfen???
"
Genau das ist der Punkt.

Warum die Sanktionen kurzfristig nich mehr helfen liegt am Zaudern der EU. Nach der Besetzung der Krim - was ein eklatanter Verstoß gegen sämtliche Regeln in Europa darstellte -- gab es nur Sanktiönchen, z.b. Einreiseverbote für 50 Russen. Putin und seine Freunde haben sich zu recht vor Lachen gekringelt - und sahen sich ermutigt, den nächsten Schritt zu tun, nämlich die Separatisten aktiv zu unterstützen.

Hätte man gleich zu Anfang harte Maßnahmen ergriffen wären wir heute nicht an diesem brandgefährlichen Punkt. Putin wäre abgeschreckt gewesen.

Aber noch ist es nicht zu spät, die Schraube hart anzuziehen. Die Stimmen der Gegner dieser Maßname werden immer leiser, je weiter Putin nach Westen marschiert.  

37390 Postings, 3770 Tage Anti LemmingDer ganze Propaganda-Singsang mit dem

 
  
    #24232
2
01.09.14 21:18
Generalthema: "Die 'Rebellen' werden heimlich von Russen verstärkt, die nachts über die Grenze kommen" ist verstummt. Damit hatten sich die Westmedien in den vergangenen zwei Monate fast öausenlos beschäftigt - jeder läppischen News und Lüge aus Kiew hinterher hechelnd.

Der Reiz daran war das Geheimnisvolle. Man konnte die Russen ertappen wie ein Kind, das nachts Schokolade stiehlt, nur dass statt des Rohrstocks die Natokeule geschwungen wurde.

Nun jedoch ist der Einmarsch der Russen Fakt, und der Reiz ist hin. Die Medien sind wochenlang einem Popanz aufgesessen. Es bleiben nur noch hilflos-empörte Rufe nach weiteren Sanktionen, die letztlich nichts bewirken. Obama hat bereits erklärt, dass er sich in den Ukrainekrieg nicht einmischen werde.

Dass es der gewaltigen West-Propaganda nicht gelang, Putin davon abzuhalten, seine Landsleute in der Ostukraine militärisch gegen die Kiew-Vasallen zu unterstützen, ist eine "mediale Niederlage". Entsprechend kleinlaut werden die Schreibtisch-Bellizisten jetzt.

Sogar Daiphong hat Kreide gefressen (# 227). Man muss allerdings abwarten, ob das Weiße vor seinem Mund nicht vielleicht doch Schaum ist.  

7666 Postings, 3747 Tage lumpensammlerIch wiederhole meine Frage an die Natostrategen

 
  
    #24233
1
01.09.14 21:28
Was tun, wenn Putin nach der nächsten Eskalationsstufe oder nach der Stationierung von Natotruppen im Baltikum einfach seelenruhig nach Kiew spaziert?  

7959 Postings, 1305 Tage zaphod42Eine Putin-Freund wird zum Putin-Gegner

 
  
    #24234
2
01.09.14 21:30
"Ich habe in den vergangenen sechs Monaten versucht, mich in russische Interessen und in das fragile Selbstbewusstsein der Russen hineinzudenken. Damit ist Schluss.

Auch jetzt möchte ich Putin verstehen, weil man das in der Politik stets versuchen muss, aber "umarmen" kann und möchte ich ihn nicht mehr. Umarmt werden kann er erst, wenn er seine Macht und damit seine imperialen Gelüste verloren hat."

Russlands Zukunft : Highway to Hell – Putin wird untergehen - Nachrichten Debatte - Kommentare - DIE WELT
Zu Beginn der Krise konnte man die Politik des russischen Präsidenten noch nachvollziehen. Heute erinnert sein Kurs an alte völkisch-slawophile Konzepte. Putin verspielt die Zukunft seines Landes.
 

10135 Postings, 4673 Tage lehna#32 Aha AL...

 
  
    #24235
01.09.14 21:32
Putin, der selbstlose Retter der Unterdrückten.
Richtig???
Ääähem, dann wohl wieder mal zuviel Pipi Langstrumpf konsumiert...  "Ich mach mir die Welt - widdewidde wie sie mir gefällt ...
Hey - Pippi Langstrumpf hollahi-hollaho-holla-hopsasa
Hey - Pippi Langstrumpf - die macht, was ihr gefällt...."
Tstststs....

 

4389 Postings, 2116 Tage daiphong#28 gehässige Propaganda, Malko.

 
  
    #24236
1
01.09.14 21:32
"1000 Russen" - kannste deiner Oma erzählen. Die russischen Söldner schätzen ihre eigene Armee derzeit auf deutlich über 30.000 Mann mit schwerer Kriegsausrüstung, die Ukrainer auf über 40.000 Mann.

"...gegen die eigene Bevölkerung vorzugehen und diese zu bombardieren und zu vertreiben."
Die wollen die Invasoren bombardieren und zu vertreiben.
Deine gehässsige Verwechslung ist ein Kernstück russ. Propaganda und Militär-Strategie.

"militärische Führung ausgetauscht... macht keinen guten Job...Motivation"
Natürlich nicht, die Armee und die Bevölkerung war doch nicht auf Krieg eingestellt - "umgeben von Freunden".
Und schon gar nicht gegen den härtesten Gegner der Welt - kampferprobte "Kriegswölfe" aus den Kriegen um Tschetschenien, Georgien etc. plus kriegsgeile Söldner und Faschisten.
Die Russen meldeten allerdings, dass auch die Ukrainer inzwischen den Krieg gelernt haben und sie fast überall an die Wand quetschten. Daraufhin kam die große neue Welle an Verstärkung und brachte die Wende.

"Schokoladenfaschist"
Deine Sprache ist faschistisch geworden, Malko. Glaubst wohl, weil es gegen den "Nationalsozialsmus" geht, merkt das keiner?

"Wann gibt es den nächsten Putsch?"
Keine Ahnung. Falls die Russen das Land ausrollen und sterben lassen, wollen sie vielleicht einen wirklich faschistischen provozieren. Vielleicht zahlen sie sogar dafür wie einst Jukanowitsch, damit sie wenigstens im Nachhinein Recht gehabt hätten.
 

7959 Postings, 1305 Tage zaphod42Die Ukrainer

 
  
    #24237
01.09.14 21:35
werden ihn den Spaziergang schon teuer bezahlen lassen. Leichen werden seinen Weg pflastern.

Warum werde ich das Gefühl nicht los, als ob das lumpensammler heimlich freuen wird?  

7959 Postings, 1305 Tage zaphod42Fazit aus dem Welt-Text oben

 
  
    #24238
1
01.09.14 21:39

der alles aussagt was hier im Forum passiert:

"Putin hat bis auf ein paar verbitterte Systemhasser, die ihn für seine antiwestlichen, antiamerikanischen Reflexe bewundern, hierzulande an Sympathien verloren. Ich bin nicht der einzige, dem es so geht. Selbst der notorische Putinversteher Gernot Erler von der SPD hat sein Zutrauen in ihn verloren. Putin wird untergehen. Er hat der Welt nichts mehr anzubieten als die hysterische Überkompensation eines Minderwertigkeitsgefühl, das dieses wundervolle Russland, das zu Europa und dem Westen gehört, kleiner macht als es ist. Er verspielt die Zukunft seiner Landsleute."

 

4389 Postings, 2116 Tage daiphong#36 die Invasionsarmee schätzt

 
  
    #24239
1
01.09.14 21:41
ihre eigene Stärke innerhalb von so 2 Wochen um 10.000 Mann höher. So viele Soldaten dürften demnach neu eingesickert bzw einmarschiert sein.  

13913 Postings, 2967 Tage Malko07Unser Chinese meint also:

 
  
    #24240
2
01.09.14 21:57
Die NATO lügt! Plötzlich sind wesentlich mehr Russen dort im Krieg als westliche Stellen bisher insgesamt (beide Seiten) dort gesehen haben. Und diese sehr große schwer bewaffnete Menge ist auch noch spurlos an den OSZE-Beobachtern vorbei gegangen. Sie sind immerhin mitten in den Konfliktgebieten präsent. Armer Tropf. Dichtest dir die Welt wie du sie möchtest. Sie ist aber nicht so. So übertreiben nicht mal die Putschisten aus Kiew.  

4389 Postings, 2116 Tage daiphong#32 VT führt zur Gehirnerweichung,

 
  
    #24241
2
01.09.14 22:14
aber auch zu einem etwas altertümlichen Diskussions- Kampf-Stil:

AL behauptet, das Einschleusen neuer Truppen wäre ein riesiger Propaganda-Singsang mit dem Generalthema: "Die 'Rebellen' werden heimlich von Russen verstärkt, die nachts über die Grenze kommen"  gewesen. [erstunken und erlogen von Junta, Nato, Medien!!]
....
Nun jedoch ist der Einmarsch der Russen Fakt, und der Reiz ist hin. [hatten also doch Recht]
....
Die Medien sind wochenlang einem Popanz aufgesessen. [hatten doch Unrecht ?]
.....
Es bleiben nur noch hilflos-empörte Rufe nach weiteren Sanktionen [reingefallen!!]
die letztlich nichts bewirken [..und verloren]
Obama hat bereits erklärt, dass er sich in den Ukrainekrieg nicht einmischen werde. [sagte ich doch immer. Unter riesigem "Kriegsteriber!! Hetzer!!-Heuchler -Gebrüll]
....
Dass es der gewaltigen West-Propaganda nicht gelang, Putin davon abzuhalten, seine Landsleute in der Ostukraine militärisch gegen die Kiew-Vasallen zu unterstützen, ist eine "mediale Niederlage". [so geht also hier die Diskussion: man lügt wie die Pest, um etwas Gegenteiliges Realität werden zu lassen. Was der große Putin kann, kann auch ein ALchen]

Entsprechend kleinlaut werden die Schreibtisch-Bellizisten jetzt. Sogar Daiphong hat Kreide gefressen. [ich muss mich und meine Stimme nicht verstellen]
Man muss allerdings abwarten, ob das Weiße vor seinem Mund nicht vielleicht doch Schaum ist. [übersetzt: "reingelegt und angeschissen!!  Daiphong!"]  

7959 Postings, 1305 Tage zaphod42Ich verstehe

 
  
    #24242
01.09.14 22:20
diesen Jubel um die abgebliche Niederlage der angeblichen Kiew-Faschisten und damit des Westens auch nicht, kann ihn nur mit Systemhass der  Schreiberlinge erklären.

Der Kulturkampf hat gerade erst begonnen. Wir stehen zur Zeit da wo die Engländer nach Dünkirchen standen. Wie es für Adolf ausging wissen wir. Europa ist endlich geeint in der Meinung, dass wir DAS nie wieder zulassen dürfen.  

4389 Postings, 2116 Tage daiphongjaja Malko, 1000 Russen kesseln

 
  
    #24243
01.09.14 22:23
ganze Armeen ein   ;-o))  

Oder 30.000 Separatisten aus Ukraine kämpfen, und nur 1000 Russen ;-o)))  
Dabei haben sie selbst im russischen Fernsehen Probleme, überhaupt einen Ukrainer unter den Kämpfern für Interviews zu finden.

Deinen Schwachsinn glaubt dir kein Mensch weltweit. Außer Kicky und Lumpi vielleicht.  

37390 Postings, 3770 Tage Anti LemmingDer Welt-Artikel

 
  
    #24244
1
01.09.14 22:29
ist das Zurückrudern des stellvertr. Welt-Chefredakteurs, der sich vor die Krim-Besetzung pro Putin ausgesprochen hatte und später unter Legitimierungsdruck kam, weil die Westpresse mit Volldampf auf antirussischen Propagandakurs umschwenkte. Keine Lüge auf Kiew war zu dämlich, um nicht - dramatisch unterlegt vom Weltkrieg-3-Getrommel  drittklassiger Schreibtisch-Bellizisten - auf die Titelseiten zu gelangen.

Insgesamt ist der Welt-Artikel eher hilfloses Gestammel, zusammengeklaubt aus den aktuell kursierenden Nato-Gemeinplätzen, wie wir sie hier täglich von Zaphong referiert bekommen. Und funktional ist es kaum mehr als Disclaimer, weil sich der Mann zunehmenden Anfeindungen seiner stramm auf Nato-Kurs marschierenden Fußvolk-Schreiberlinge ausgesetzt sah.  

7666 Postings, 3747 Tage lumpensammlerFreuen würde ich mich, wenn ich

 
  
    #24245
1
01.09.14 22:29
eine Antwort bekäme. Aber die wird nicht kommen, weil ihr keine habt oder weil ihr nicht öffentlich zugeben wollt, dass ich euch den großen Rums wünscht. Bei der zunehmenden Diffamierung und dem offen zur Schau gestellten Hass auf die Systemkritiker können wir froh sein, dass die Stasi 2.0 noch nicht vor der Tür steht.  Das würde nämlich dich freuen.  

4389 Postings, 2116 Tage daiphonghat du was gesagt, Lumpi?

 
  
    #24246
01.09.14 22:32
gäääähhhn...  

3297 Postings, 971 Tage Zanoni1Zap #226

 
  
    #24247
2
01.09.14 22:35
Was ist denn das nun wieder für ein Käse?

"Das Ziel der Sanktionen ist eher die Abschreckung Russlands vor einer Ausweitung des Konfliktes nach Westen."

Du glaubst also, dass Putin sich nicht davon abschrecken lässt, dass ein militärischer Konflikt unausweichlich wäre (Bündnisfall), wenn er diesen Konflikt  (um bei Deiner Formulierung zu bleiben) "weiter nach Westen ausweiten" wollte? - Dies müsste man ihm nämlich schon unterstellen, wenn diese Sorge irgendeinen Sinn ergeben sollte.

Aber wenn er sich dadurch schon nicht abschrecken ließe, wie kommst Du dann auf die Idee, dass ihn dann ausgerechnet Sanktionen davon abhalten würden? - Ein Mittel, dass sich ja schon im aktuellen Fall als wirkungslos erwiesen hat.

Hier hilft es nichts, aber dort würde es dann plötzlich funktionieren?
Ein Krieg gegen die Nato wäre ihm egal, aber wenn Sanktionen auf den Tisch kommen, dann....
...das entbehrt doch jeder Logik!

Das Ergbnis der Studien, auf die sich der Wiwo-Artikel oben bezieht, hast Du davon abgesehen offenbar überhaupt nicht verstanden.

"Zur Zeit sieht es so aus, als ob Russland den Konflikt militärisch gewinnt, das wird sich mit Sanktionen kurzfristig nicht verhindern lassen."

Nein, nicht zur Zeit. Das war von vornerein völlig absehbar. Der Clue hätte darin gelegen, ein militärisches Eingreifen Russlands von vornerein überflüssig zu machen, in dem man das Krimreferendum als solches einfach akzeptiert und anerkannt hätte und die neue Regierung für den Putsch gemeinsam mit Russland verurteilt und dann ebenfalls gemeinsam mit Russland auf Neuwahlen hingearbeitet hätte.

Im Rahmen partnerschaftlicher Kooperation fällt es manchmal leichter, jemanden zu einem bestimmten Verhalten zu motivieren oder ihn davon abzuhalten, als in einer Konfrontation. Auf diesem Wege hätte man für die Ukraine m.E. noch das Maximum dessen herausholen können, was realistischer Weise denkbar gewesen wäre.

"Das Problem ist eben der Mangel an Alternativen: Militär scheidet aus, Diplomatie war erfolglos, bleibt eben nur die Wirtschaft als Waffe."

Nein, Das Problem ist, dass man aus Mangel an Alternativen zu Mitteln greift, die keine sind. Diese Methode ist zwar (auto)destruktiv dabei aber in der Regel wirkungslos. Gerade in diesem Falle war diese Wirkungslosigkeit wie so vieles andere ebenfalls relativ absehbar.

Wirkliche Diplomatie hätte indessen darin bestanden, Russlands Interessen anzuerkennen anstatt ihnen entgegen zu handeln. Man hätte mit Russland gemeinsam an einem Strang ziehen sollen, das hätte eine Menge Wind aus den Segeln genommen.
Der Preis wäre im wesentlichen die Krim gewesen, was bei realistischer Betrachtung allerdings ohnehin nicht zu vermeiden war, wie es sich ja auch am tatsächlichen Verlauf ablesen lässt.

"Daher ist es relativ unerheblich, ob Sanktionen aktuell helfen."

Es soll unerheblich sein, ob das Mittel unter dem auch Europa noch erheblich leiden wird, funktioniert oder nicht?
So eine Äußerung ist doch eine intellektuelle Bankrotterklärung.

Was ist denn dann überhaupt noch erheblich? Mittel die unwirksam sind verkommen zum hilflosen Symbolismus, wenn man weiter an ihnen festhält.
Auf den Symbolgehalt soll es etwa mehr ankommen, als auf den tatsächlichen outcome?
- Das ist es nämlich worauf es bei Dir hinausläuft, auch wenn Du es nicht sehen willst.

"Sanktionen wirken auch langfristig nach innen, d.h. zwingen die europ Staaten von Russland unabhängiger und damit langfristig weniger erpressbar zu werden."

Dafür bedarf es jedoch keiner Sanktionen, eine andere Energiepolitik würde völlig reichen. Dieser Aspekt der zunehmenden Abhängigkeit von russischen Gasimporten wurde damals von den Kritikern der überhasteten Energiewende übrigens durchaus angebracht. Man hat es dann aber sehenden Auges ignoriert.  

Indessen wird es unter dem Hintergrund dieser Sanktionen immer schwieriger, für den Westen hier nochmal das Ruder in Richtung einer gemeinsamen diplomatischen Lösung herum zu reißen.  

7666 Postings, 3747 Tage lumpensammlerPawlong, du bist krank

 
  
    #24248
01.09.14 22:36
Lies dir deine hasserfüllten posts nochmal in Ruhe durch.  

4389 Postings, 2116 Tage daiphongLumpi, nenne mir eine hasserfüllte Stelle

 
  
    #24249
1
01.09.14 22:46
als Beispiel. Und dann BITTE unbedingt noch eine einzige kriegshetzerische. Danke  

37390 Postings, 3770 Tage Anti LemmingZanoni # 247

 
  
    #24250
01.09.14 22:53
"Wirkliche Diplomatie hätte indessen darin bestanden, Russlands Interessen anzuerkennen anstatt ihnen entgegen zu handeln. Man hätte mit Russland gemeinsam an einem Strang ziehen sollen"

Was Du mMn übersiehst ist, dass es nicht um ein Problem und dessen diplomatische Lösung ging, sondern um eine vom Westen bewusst losgetretene Provokation Putins. Die CIA hat die 5 Mrd. für die Kiew-NGOs vor allem dafür ausgegeben, dass es zu diesem militärischen Konflikt kommt - und zwar "auf Teufel komm heraus". Es hatte ja zuvor in Genf schon eine internationale Übereinkunft gegeben. Das war bereits das Maximum dessen, was diplomatisch erreichbar war.

Doch dieses Angebot wurde von Poroschenko abgelehnt und hintertrieben. Dies liegt nicht zuletzt am IWF, der die Vergabe von Krediten an die Ukraine davon abhängig machte, dass die Ostukraine nicht in der Hand der "Separatisten" bleibt. Dies versuchte P. mit seinen Fascho-Kriegern dann auch brav militärisch umzusetzen, genau wie die CIA es sich erträumt hatte. Letzte Woche hatte P. sogar bereits den anstehenden Endsieg verkündet.

Das große Konzept der West-Strategen war (und ist) offenbar darauf angelegt, den Bürgerkrieg in der Ostukraine in eine Konfrontation mit Russland auszuweiten.
Faktisch hat man bisher nur den Wirtschaftskrieg gegen die Russen (via Sanktionen) umgesetzt - offenbar in der Hoffnung, über Notlagen in Russland einen "Euro-Maidan in Moskau" herbeiprovozieren zu können.

Im Kontext dieser Strategie wäre eine diplomatische Lösung sogar hinderlich gewesen, weil dann die gewünschte Eskalation nicht hätte betrieben werden können.

Entsprechend müßig ist es, über die ausgebliebenen diplomatischen Anstrengungen zu philosophieren.  

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