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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 2612
neuester Beitrag: 24.01.17 14:01
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 65299
neuester Beitrag: 24.01.17 14:01 von: Pimpernelle Leser gesamt: 5190467
davon Heute: 1809
bewertet mit 96 Sternen

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20752 Postings, 4811 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
96
04.11.12 14:16

Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html
Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
Aktionen: Kürzung des Beitrages, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 

 
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65273 Postings ausgeblendet.

5129 Postings, 2733 Tage learnerDas ist halt der Graben, der sich auch hier zeigt.

 
  
    #65275
1
23.01.17 16:47
Liberal, Linke haben wenig Verständnis für Konservative und nationale Ambitionen, genau so wie anders herum diese von Rechts abgekanzelt werden.

Das Migrantenthema ist nur noch der Aufhänger, um konservatives Gedankengut wieder stärker in der Gesellschaft zu implementieren.

Der Fehler ist natürlich, dass man seinem Nachbarn nicht den eigenen Lebensstil aufzwängen sollte. Diesbezüglich gilt es Fundamentalisten jeglicher Coleur in ihre Schranken zu verweisen.

 

5129 Postings, 2733 Tage learnerTotaler Nonsens Malko!

 
  
    #65276
2
23.01.17 16:53
Es war eine Demo gegen den Sexisten und Rassisten Trump. Basta!

Da haben Amerikanerinnen gegen ihren Präsidenten protestiert, was ihr gutes Recht ist!

Es war ja nicht der Weltfrauentag, wo man auch auf Unterdrückung der Frauen in anderen Kulturen aufmerksam machen kann. Das schmälert den Erfolg dieser Demo in keinster weise, auch wenn Du das jetzt gerne runter schreiben möchtest.  

16214 Postings, 3843 Tage Malko07Ist Trump ein Rechter oder Linker?

 
  
    #65277
3
23.01.17 17:13
Mit diesen Begriffen kann man in den USA wenig anfangen. Beide Parteien, Demokraten und Republikaner sind Wahlvereine ohne ideologische Ausrichtung. In beiden Parteien sind sehr reiche Clans vertreten, bei den Demokraten wesentlich mehr als bei den Republikanern. Die Working People sind dagegen stärker bei den Republikanern vertreten. Dabei darf man diese Working People nicht als Links ansehen. Sie befinden sich größtenteils außerhalb der Großstädten und haben sehr konservative Auffassungen. Die Konservativen neigen in erheblichen Teilen eher der Splendid Isolation an, die Demokraten dagegen stärker der Globalisierung.

Trump hat eine Revolution von oben losgetreten. Er hat sich gegen "seine" Partei zum Präsidentschaftskandidaten hochgearbeitet und anschließend zum Präsidenten. Unterstützung bekam er primär von der Tea Party, eine lose Organisation die manche als extrem Rechts, andere als extrem Links anschauen. Beide Sichten sind sicherlich nicht falsch. Auch bei uns finden sich die Gegner der Globalisierung von extrem Rechts bis extrem Links - konnte man letztes Jahr sehr schön bei Protesten gegen TTIP und CETA beobachten. Er hat deshalb im Kongress auch keine Mehrheit und muss deshalb den Kongress vor sich hertreiben. Er wird wahrscheinlich versuchen alles mögliche durchzusetzen was ohne den Kongress möglich ist um dann in 2 Jahren, bei praktischem Erfolg, die Kandidaten bei den Republikanern für den Kongress selbst bestimmen zu können.

Ein Mensch ohne großes Vermögen ist in den USA nicht in der Lage politisch Einfluss zu nehmen. Konnte man sehr schön an dem Salon-Linken Bernie Sanders bebachten. Er war chancenlos. Entweder man hat selbst ausreichend Geld oder man vertritt die Interessen bestimmter Oligarchen oder man ist selbst einer.

Es gibt eben wesentlich mehr als links oder rechts. Trump ist im Gegensatz zu seinen Gegner eben kein Globalist sondern ein patriotischer Amerikaner. Es geht ihm auch um den wirtschaftlichen Erfolg, aber nicht unabhängig von der Nation. Damit steht er automatisch auf der Seite der Working People und der Reichen deren Interessen primär auf dem Heimatmarkt liegen.  

16214 Postings, 3843 Tage Malko07#65276: Du irrst. Die Organisation hatte

 
  
    #65278
2
23.01.17 17:15
weltweite Ansprüche und hat weltweit Proteste organisiert.  

16214 Postings, 3843 Tage Malko07#65275: Das Migrantenthema ist kein

 
  
    #65279
5
23.01.17 17:23
Aufhänger für irgendwas, es ist ein sehr wichtiges Thema und wird Angesichts der Bevölkerungsexplosion in vielen Teilen unserer Erde immer wichtiger werden. Wenn dann noch eine Inkompatibilität der Kulturen hinzukommt wird es sehr wichtig. Da zeigt sich, dass die Konservativen nicht bereit sind die erreichte Liberalität auf dem Altar der illegalen Migration zu opfern. Denn konservativ bedeutet erhalten wollen und nicht in der Beliebigkeit aufgehen wollen.

Dass die Gesellschaft umschwingt hat sicherlich mit den Übertreibungen der rot-grünen Ideologen zu tun. Der Krug geht eben solange zum Brunnen bis er bricht.  

6961 Postings, 1847 Tage Zanoni1Das wird er wohl auch weiterhin tun.

 
  
    #65281
23.01.17 18:48

6961 Postings, 1847 Tage Zanoni1Manche Ökonomen erwarten dabei für die USA,

 
  
    #65282
3
23.01.17 18:54
im Gegensatz zu den vielen Kritikern, "paradiesische Zustände unter Trump"

aus der Welt:
"Arthur Laffer gilt als der Kopf hinter Ronald Reagans Steuerpolitik. Auf Donald Trump angesprochen, gerät der Professor geradezu in Verzückung. Von dem Präsidenten erwartet er vor allem eines........."

https://www.welt.de/wirtschaft/article161414442/...e-unter-Trump.html  

6961 Postings, 1847 Tage Zanoni1Altkanzler Schröder nicht besonders ängstlich

 
  
    #65283
23.01.17 18:55

6961 Postings, 1847 Tage Zanoni1Warren Buffets meint:

 
  
    #65284
2
23.01.17 19:01
America will continue running smoothly under President-elect Donald Trump.

The Berkshire Hathaway CEO added, however, the U.S. has a ?secret sauce? that transcends any one president. It doesn?t work all the time perfectly, he said of the nation. "But you just look at where we go, milestone after milestone. Never bet against America.There will be hiccups from time to time in the economy,? Buffett added. "[But] we?ll do well over time.?

Buffett previously urged Americans to rally behind Trump after the billionaire?s defeat of Clinton in November.
That doesn?t mean we can?t criticize [Trump] or they can?t disagree with what he?s doing maybe,? he added. "But we need a country united. He deserves everybody?s respect.?

http://thehill.com/homenews/administration/...l-work-fine-under-trump  

5129 Postings, 2733 Tage learner#282 Die Regan Ära soll

 
  
    #65285
2
23.01.17 19:34
auch der Start für die enorme Verschuldung der USA gewesen sein. Von daher auch der Begriff Vodoo Economics.  

6961 Postings, 1847 Tage Zanoni1Das ist richtig,

 
  
    #65286
4
23.01.17 20:13
insofern läge dann auch - gerade angesichts der bereits bestehenden Schuldenstände - der Clue mithin darin, für so viel Wachstum und ausländische Investitionen wie möglich zu sorgen und die dringend nötige Modernisierung der Infrastruktur mit einer möglichts geringgehaltenen Neuverschuldung zu wuppen. Und genau das dürfte es auch sein, was Trump versuchen möchte.(ob es gelingt ist natürlich eine andere Frage)

Nicht ohne Grund sollen des weiteren dann ja auch noch private Gelder über Infrastrukturfonds eingesammelt werden! (Europäische Banken, Versicherer und auch Sparer hätten damit dann nebenbei ein neues interessantes zinsbringendes Investment)

Natürlich dürfte ein gewisser Anstieg der Verschuldung dabei trotz allem kaum vermeidbar sein.

Zu beachten ist hier dann allerdings, dass es sich bei den geplanten Modernisierungen nicht etwa um schuldenfinanzierten Konsum handelte, sondern um Zukunftsinvestitionen, die sich dann auch über Jahrzehnte amortisieren dürften, indem sie den Standort U.S.A. verbessern und damit in der Folge auch wichtige Voraussetzungen schaffen, für nachhaltiges weiteres Wachstum, Investitionen aus dem Ausland etc. etc.

In Verbindung mit der Sanierung der Handelsbilanzen ein Konzept, das am Ende tatsächlich in sinnvoller Weise aufgehen könnte.
 

24277 Postings, 3153 Tage Fillorkilldass mangelndes Demokratieverständnis der Eliten

 
  
    #65287
1
23.01.17 22:05
Da hat die Katze natürlich recht mit dem Hinweis, dass die manifeste protofaschistische Szene der Schweiz eine klare Contraindikation für die Behauptung eben dieser Szene ist, aus einem beklagenswertenwerten Mangel an Basisdemokratie hervorgegangen zu sein. Eine grosse Überraschung ist das freilich nicht, denn wenn die Feinde der Demokratie einen Mangel an Demokratie beklagen, dann markieren sie damit einfach nur jene Differenz, die sie von einer totalitären Macht über die Gesellschaft noch trennt.

Undemokratisch nennen sie diese Differenz bereits deshalb, weil sie sich bekanntlich im Vollzug des eigentlichen oder wahren Volkswillens wähnen - dies ganz im Gegensatz zu 'den Eliten', die das Volk immerzu böse verraten, wofür die og Differenz wiederum der stichhaltigen Beweisführung dient.

Selbstverständlich entstammen sowohl die die autoritären Erlöser wie jene, die als Rädelsführer ihre Propaganda verbreiten, selbst den Eliten. Der Gehalt ihres revolutionären Programmes lässt sich deshalb mit Fug auf ein angepeiltes Stühlerücken innerhalb der Oligarchenklasse verkürzen, wobei - dies ist der Clou der neuen Faschisten - in scheinbarer Analogie zu den 1930'ern und in echter zu den Vorgängen in der Ukraine 2014 das sich von hausaus verraten und verkauft fühlende Lumpenproletariat als Fusstruppe mobilisiert wird. Eine Ausnahme bildet auch hier die deutsche Gesellschaft, in der die braune Truppe sich im wesentlichen nur aus entgleisenden Kleinbürgern der Generation 60+ rekrutieren kann.  

Der Rest ist einfach nur Fake, wobei hier dem Einfallsreichtum offenbar keine Grenzen gesetzt sind. So kostümiert man sich als CSU, SPD, konservative Libertäre, Flüchtlingsbetreuer, als Migranten pro closed Border und Remigration, als Rächer der Abgehängten, eisener Arm der Arbeiterklasse, als weder links noch rechts, als Sprachrohr für keynes'sches Deficitspending und als Garanten der eisernen Reisschüssel.





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24277 Postings, 3153 Tage Fillorkillam tollsten ist natürlich die keynes nummer

 
  
    #65288
2
24.01.17 10:39
Investitionen der öffentlichen Hand in ideelle und physische Infrastruktur - um die Grundlagen der Wealthproduktion zu erhalten und die Rückabwicklung privater Defizite zu ermöglichen - wurden hier jahrelang bestenfalls als Lachnummer gehandelt, denn Brüning sprich 'Schrumpfen bis zur Wettbewerbsfähigkeit' war Trumpf. Doch genau dieselben Leute, die gestern noch Keynes Garantenfunktion verachteten, propagieren heute warme Volxxüche und eiserne Reisschüssel - freilich nur als offenbar unverzichtbares Moment der Mobilisierung eines nationalen Kollektivs, mit dem man bekanntlich noch grosses plant.

Dabei war es gerade die übergeordnete politische Begründung von Keynes, mit dem von ihm entworfenen Instrumenten jene barbarischen Haufen von der Macht fernzuhalten, die heute überall im Westen wieder nach ihr greifen. Der tragische Fehler demokratischer Politiker seit Lehman 08, auf ein antizyklisches Krisenregime zu verzichten und stattdessen auf den Ordo zu setzen, rächt sich nun dank der mit diesem eingefahrenen desaströsen Resultate in Gestalt eines wiederkehrenden Keynes, einer praktisch werdenden Kritik an Globalisierung und Neolib  im braunen Tarnanstrich.

Für klassische Keynesianer, MMT'ler und für uns Postkeynesians ergibt sich so eine neue, bis vor kurzem nicht vorstellbare Aufgabe, nämlich die eigenen Metaphern daraufhin zu überprüfen, ob sie anschlussfähig, sprich für die völkische Ausschlachtung brauchbar sind. Dies geht insbesondere an Flassbeck, der erst neulich noch eine Verteidigungsrede für Sahra Wagenknecht hielt.

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stand your ground

7820 Postings, 1250 Tage deuteronomiumÖkonomen streiten

 
  
    #65289
24.01.17 10:52
und hier sind ja alles sehr schlaue User, nein das ist ehrlich gemeint.

VW-Müller setzt auf E-Auto / ich sage Nein ! das ist kein Massenprodukt. Als Nische ja, wie soziale Dienste
in der Stadt usw.

Öko-Strom = H2-Herstellung / auch CH4

Die Autokonzerne haben wenigstens 10 Jahre verpennt, neue Antriebe auf Gas-Basis zu entwickeln.

Jetzt wundern sie sich, so die News, obwohl Förderung, der Markt springt nicht an.

Was ist nur aus unserem Land der Dichter & Denker geworden ? Ein Multi-Kulti-Schnulli-Land.

Politik hat ebenfalls versagt, keine Weichenstellung, kein Biss . . .  

7820 Postings, 1250 Tage deuteronomiumschon gehört ? (Brexit)

 
  
    #65290
24.01.17 11:09
das Parlament muss zustimmen, so das oberste Gericht.

Volk ?

sag ich doch ""Schein-Demokratie"" (?)

und wenn ich die Medien so zuhöre, sie haben es immer noch nicht überwunden.
- besser abschalten !  

16214 Postings, 3843 Tage Malko07May muss vor Brexit-Antrag Parlament fragen

 
  
    #65291
3
24.01.17 11:42
und dieses wird sehr wahrscheinlich zustimmen. Würde es nicht zustimmen, würde May das Parlament auflösen und Neuwahlen ausrufen. Viele Parlamentarier würden dann ihren Posten verlieren. Und wie man diese "Eliten" kennt, werden sie den Schwanz einziehen und dem Antrag auf den Austritt zustimmen.  

24277 Postings, 3153 Tage Fillorkillder witz an keynes in braun

 
  
    #65292
24.01.17 12:39
ist natürlich das exkludierende Moment, sprich in den Genuss der warmen Volxküche sollen nur jene kommen, die bio genug sind, um als Manövriermasse der Nationalisten in Frage zu kommen - während der 'illegale' Rest der Internierung in bewachten Lagern, Remigration und Massendeportation entgegen sieht. Keynes in braun ist also bei Tageslicht betrachtet nichts anderes als ein Instrument, ein nationales Kolektiv zu formieren - das sich bekanntlich durch nichts anderes als eben Exklusion definiert. Auf die kommt es ihnen an, nicht auf die warme Küche für die 'Abgehängten'.
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44630 Postings, 6298 Tage KickyRabiate Streichungswelle staatlicher Förderungen

 
  
    #65293
3
24.01.17 12:57
..." Die Richtung ist klar: Steuererleichterungen und Kürzungen in den Staatsausgaben. ....., wie die US-Publikation The Hill berichtet. Dort ist von ungeheuren Summen die Rede. So sollen die Staatsausgaben für die nächsten zehn Jahre(!), man plant anscheinend weit im Voraus, um 10,5 Billionen Dollar schrumpfen.Ein Think Tank, die Heritage Foundation soll maßgeblich an der Ausarbeitung des Planes mitgewirkt haben, der an "heilige Kühe" herangeht wie die Kulturförderung des National Endowment for the Arts and National Endowment for the Humanities, ....nicht nur um die archetypischen Kürzungen in der Kulturförderung, sondern um die Streichung von Programmen, die als wohlfahrtsstaatlich etikettiert werden.. die Abschaffung der Minority Business Development Agency, der Economic Development Administration, der International Trade Administration und des Manufacturing Extension Partnership. ......"

https://www.heise.de/tp/features/...tlicher-Foerderungen-3604135.html

da geht es richtig ran an die Institutionen der Eliten, Kunst und sogar Klimate Change, das Amt für Energie Effizienz und Erneuerbare Energien...alles was man befürchtet hat, macht dieser Trump,der sich seine Bekanntheit durch Fernsehshows erwarb, wahr. Wir werden neben den unglücklichen Türken noch jede Menge Amerikaner kriegen, die um Asyl nachsuchen. Und all die Mexikaner...
 

44630 Postings, 6298 Tage KickyTrump macht China erst stark

 
  
    #65294
1
24.01.17 13:03
http://www.faz.net/aktuell/politik/...k-china-kommentar-14742204.html

.."Er treibt so asiatisch-pazifische Länder, allesamt Partner Amerikas, direkt in die Arme Chinas, das bekanntlich auch Handelsinitiativen gestartet hat, nach dem Motto: Wenn die Amerikaner nicht wollen, dann eben mit dem Aufsteiger China....er konterkariert überdies sein geopolitisches Ziel, China einzudämmen...."

https://www.nzz.ch/wirtschaft/...ein-zweites-leben-fuer-tpp-ld.141450
..."Australien, Neuseeland und Japan wollen weitermachen...Handelsminister Steven Ciobo liess durchblicken, dass Canberra mit verschiedenen TPP-Mitgliedern ? namentlich Kanada, Mexiko, Japan, Neuseeland, Singapur, Malaysia, Chile und Peru ? Gespräche geführt hat, um zu sehen, ob das Freihandelsabkommen zu retten ist...Am Montagabend telefonierte Turnbull mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe. Japan ist bis jetzt das einzige Land, das TPP ratifiziert hat. .....Turnbull kann sich andere Mitglieder vorstellen, so habe Indonesien Interesse angemeldet. Auch China sei ein möglicher Partner, sagte der Premierminister. Denn Australien habe ja bereits ein Freihandelsabkommen mit China..."
 

44630 Postings, 6298 Tage KickyLudwig-Erhard.Gipfel: Europa braucht Reformen

 
  
    #65295
1
24.01.17 13:09
..." Anders als die offizielle EU-Politik übten viele Gipfelteilnehmer allerdings nicht Kritik an Großbritannien. Vielmehr forderten Redner einen neuen europäische Bund mit London. Der FDP-Vorsitzender Christian Linder mahnte Reformen innerhalb der Europäischen Union an. Die EU habe selber zu viele Fehler in den Beziehungen zu Großbritannien gemacht. ...
Auch Vertreter der Industrie mahnten, es sei hohe Zeit, das europäische Haus neu zu denken und neu zu bauen. Europa werde dringend gebraucht, doch das neue Europa müsse in Kernaufgaben (Sicherheit, Freihandel, Grenzschutz und Außenpolitik) stärker werden, in Randaufgaben sich aber besser subsidiär bescheiden. Deutschland falle die Aufgabe zu, das britische Element nicht völlig aus Europa zu verbannen, sondern die Türen möglichst weit offen zu halten. ..."

http://www.theeuropean.de/the-european/11733-ludwig-erhard-gipfel--2

unsere liebe Kanzlerin mit ihren einseitigen Beratern und Rachegedanken wollte ja partout nicht eingehen auf die Migrationsängste der Briten, die sehr viele auch in Deutschland habe, ohne deswegen braun zu sein wie Fill mal wieder diffamiert  

44630 Postings, 6298 Tage KickyPolitische Soziopathen

 
  
    #65296
1
24.01.17 13:13

.." Aus den ölreichen arabischen Staaten Nordafrikas und der Region Middle East ist man an die Klasse der Emporkömmlinge und rohstoffbedingten Nouveaux-Riches seit Jahrzehnten gewöhnt. Doch das neue Königtum der Milliardäre, welche schamlos auftrumpfen und nach der Macht greifen, hat bereits weitere Staaten erfasst: in Italien, Russland, einigen sowjetischen Nachfolgestaaten, in der sich von Europa entfernenden Türkei und auch in den USA existieren politische Soziopathen, die über genügend Mittel und den Willen verfügen, die Staatsmacht an sich zu reißen. Sie besitzen selbst Medien oder ausreichenden Einfluss, um diese zu ihren Gunsten zu steuern und damit die öffentliche Meinung analog bzw. digital zu manipulieren. Politik und Lüge sind eine seit Jahrtausenden währende Mesalliance eingegangen.........."

http://www.theeuropean.de/paul-sailer-wlasits/...litische-soziopathen

Dr. Paul Sailer-Wlasits, geb. 1964, ist Sprachphilosoph und Politikwissenschaftler in Wien. Sein aktuelles Buch ?Minimale Moral. Streitschrift zu Politik, Gesellschaft und Sprache? erschien 2016 im Verlag new academic press.
 

24277 Postings, 3153 Tage FillorkillRabiate Streichungswelle staatlicher Förderungen

 
  
    #65297
1
24.01.17 13:30
Staatsausgaben um soundso viel Billionen zusammenstreichen, gleichzeitig soundso viel Billionen in die Infrastruktur pumpen - diese hohe Kunst des Budget-Balancing, mit der Sozialist Trump (Flassbeck) um Vertrauen der Abgehängten wie der neoliberalen Eliten wirbt, macht einem schon wieder ein wenig Mut auf eine äusserst begrenzte Halbwertszeit dieses 'kühnen' Experiments.  
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stand your ground

44630 Postings, 6298 Tage KickyDas Trumpelstilzchen

 
  
    #65298
24.01.17 13:38
Christoph Schwennicke
" Nicht alle Ansätze von Donald Trump sind falsch. Doch sie werden überschattet von seinem Wesen, das offenbar nie der Pubertät entkommen ist. Ein cholerischer Charakter wie er hat im Machtpoker mit Wladimir Putin keine Chance. Der Spiegel hat diese Woche ein ausgezeichnetes Titelbild,.. Es zeigt über der Zeile ?Trumps Spiel? ein Billard-Queue, das dabei ist, die Spielkugel (in den amerikanischen Farben) zum Anspiel auf das zurechtgerückte Dreieck der anderen Kugeln loszuschießen, ganz vorn an der Spitze des Dreiecks liegt die deutsche Kugel, die entscheidende schwarze acht im Zentrum ist das Russland von Wladimir Putin....Der neue amerikanische Präsident zeigt Verhaltensweisen und hat eine Art zu kommunizieren, die mehr als nur den Verdacht nahelegen: Dieser Mann denkt schlicht und ist unbeherrscht, rachsüchtig und infantil ? im Grunde einer lebenslangen Pubertät nie entkommen...."

http://cicero.de/weltbuehne/neuer-uspraesident-das-trumpelstilzchen

Schwennicke geht auch auf die positiven Ansätze ein wie die Verbesserung des Verhältnisses zu Russland ,auch dass er den IS bekämpfen will,aber er sieht klaren Anlass zur Sorge. Dieser Sorge kann ich mich nur anschliessen, besser als er hätte ich das nicht sagen können
 

2166 Postings, 393 Tage PimpernelleKulturförderung zu streichen = alt"bewährt"

 
  
    #65299
24.01.17 14:01


...denn Kultur kann "man" nicht essen, oft auch nicht anfassen.

Zum Schluss werden Bücher verbrannt,
Musik verboten (siehe Iran)
Theater geschlossen

Ersetzt wird Kultur dann durch Monumental

Egal, ob Reichsparteitag-Gelände oder Trump Tower  

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