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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 922
neuester Beitrag: 20.08.14 10:41
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 23038
neuester Beitrag: 20.08.14 10:41 von: Anti Lemmin. Leser gesamt: 940073
davon Heute: 3398
bewertet mit 80 Sternen

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20752 Postings, 3923 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
80
04.11.12 14:16
Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html

Moderation
Moderator: st
Zeitpunkt: 18.06.14 08:56
Aktion: Kürzung des Postings
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 
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23012 Postings ausgeblendet.

1830 Postings, 564 Tage Sternzeichen#23013Informationstransport aus dem Hotel Ukrainia

 
  
    #23014
7
19.08.14 18:18
Im dritten Stock des Hotel Ukrainia sitzt das berüchtigte von George Soros finanzierte Ukraine Crisis Media Center www.uacrisis.org , dass die westlichen Medien und auch Ariva mit einseitiger Propaganda bombardiert und alles versucht wird aus dem genocid artigem Bürgerkrieg zur Vernichtung bzw Vertreibung der russischstämmigen Ukrainer einen Krieg Russland gegen Ukraine zu machen.

http://www.spiegel.de/international/world/...d-abroad-a-971971-2.html


Das Hotel Ukrainia  übrigens:
-luxuriöses Hotel in einer besonders im Sommer herrlichen Stadt wie Kiew ist.  Zu empfehlen wäre  dann auch noch eine Schiffsrundfahrt am Fluss oder einen Badeaufenthalt an einm der herrlichen Uferstrände und abends dann eine Fahrt auf den Berg mit der netten Zahnradbahn und anschliessend einen Shoppingtour.

So funktioniert der saubere Journalismus aus Kiew.

Wann kommen den die nächsten Frontberichte mit Karte  oder kommen die erst nach dem 25. August der Unabhängigkeitstag Ukraine?


Sternzeichen
 

4269 Postings, 2104 Tage daiphongmal ein russischer Fachmann statt der Laberbacken

 
  
    #23015
5
19.08.14 19:04
Fjodor Lukjanow, 47, gehört zu Russlands führenden Außenpolitik-Experten. Er ist Chefredakteur der Fachzeitschrift "Russia in Global Affairs". spon

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.spiegel.de/politik/ausland/...onen-und-krieg-a-986842.html

Moderation
Moderator: mis
Zeitpunkt: 20.08.14 09:27
Aktion: Kürzung des Postings
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.spiegel.de/politik/ausland/...rieg-a-986842.html

 

4269 Postings, 2104 Tage daiphonglink vergessen

 
  
    #23016
1
19.08.14 19:11

7588 Postings, 3735 Tage lumpensammlerEigentlich wissen alle, was zu tun ist

 
  
    #23017
4
19.08.14 19:15
Nur keiner tut es. Das nervt gewaltig.  

4269 Postings, 2104 Tage daiphongwas Lukjanow sagt, entspricht sehr gernau

 
  
    #23018
1
19.08.14 19:32

meinen Einschätzungen z.B. hier

Es wird sehr bald sehr schwierige und sehr umfassende Verhandlungen geben müssen.
Ansonsten - "Krieg bis zur völligen Zerstörung von Ukraine"

 

37044 Postings, 3758 Tage Anti Lemminglumpi # 017

 
  
    #23019
2
19.08.14 19:48
"Eigentlich wissen alle, was zu tun ist."

Ich glaub ich weiß genau, worauf die hinaus willst.

http://tagespresse.dietagespresse.netdna-cdn.com/...merkel-femen1.jpg  
Angehängte Grafik:
merkel-femen1.jpg (verkleinert auf 57%) vergrößern
merkel-femen1.jpg

37044 Postings, 3758 Tage Anti LemmingHier das gleiche Foto noch mal von hinten

 
  
    #23020
3
19.08.14 19:53

7588 Postings, 3735 Tage lumpensammlerDefiniere "ganz genau"!

 
  
    #23021
19.08.14 21:06

32305 Postings, 5410 Tage Kickynoch ein Toter drei Meilen von Ferguson

 
  
    #23022
1
19.08.14 22:03
today at 1230pm Selbstmord durch Bullen
St.Louis city police are investigating a fatal police shooting in St.Louis City - less than 3 miles from Ferguson - today at 1230pm. Residents heard at least 5 shots fired. The suspect approached the officers with a knife in an open-hand grip and screamed "shoot me, kill me now." One witness described it at 'suicide by cop'.

http://www.stltoday.com/news/local/...17a-5e0a-b1d6-8a6753e2fcb2.html  

37044 Postings, 3758 Tage Anti LemmingMerkel fliegt nach Kiew, um den Faschos

 
  
    #23023
2
19.08.14 22:48
zu ihren Erfolgen zu gratulieren - passend zum ukrain. Unabhängigkeitstag. Ich halte den Besuch für töricht.

--------------
www.spiegel.de/politik/ausland/...-treffen-sich-in-kiew-a-986908.html

Berlin/Moskau - Die ukrainische Regierung konnte es gar nicht abwarten, diesen Besuch publik zu machen. Seit dem Wochenende schon verlautete aus Kiew, Angela Merkel werde bald in die Ukraine reisen. Die Bundesregierung dagegen gab sich lange zurückhaltend - bis man an diesem Dienstag offiziell bestätigte: Ja, die Kanzlerin fliegt am Samstag zum ersten Mal seit Ausbruch der Krise Ende 2013 nach Kiew. Sie wird dort Staatsoberhaupt Petro Poroschenko, Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk und einige Bürgermeister des Landes treffen.

Die Ungeduld bei der Veröffentlichung des Termins zeigt, welche Bedeutung die Merkel-Visite für die Ukrainer hat. Und wie heikel der Trip für die Kanzlerin werden könnte.

Für Poroschenko, Jazenjuk und Co. ist klar: Es gibt kein deutlicheres Signal, als dass die mächtigste Regierungschefin Europas zu ihnen kommt, während die Armee im Osten des Landes einen blutigen Kampf gegen prorussische Separatisten führt. "Dies ist natürlich eine Bekundung der Unterstützung durch die Bundeskanzlerin persönlich und durch Deutschland als Schlüsselland der ganzen Europäischen Union", erklärte der ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin. Und er vergaß nicht, darauf hinzuweisen, dass der Besuch am Vorabend des ukrainischen Nationalfeiertags stattfinden wird. Zum Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung vom 24. August 1991 vor dem Hintergrund der zerbrechenden Sowjetunion will Poroschenko am Sonntag eine große Militärparade abnehmen....
 

8306 Postings, 2265 Tage FillorkillNatomedien: Die Desinformation von gestern

 
  
    #23024
3
19.08.14 23:29
Nach der kein Hahn mehr kräht. Lumpi natürlich ausgenommen:

Überall egal ob Print, TV oder Online; egal ob Leitmedium oder Lokalzeitung: Kaum eine Nachrichtenplattform hielt sich zurück. Stern.de titelte "Ukrainisches Militär greift russische Armee an", "Ukrainische Armee nimmt russische Militärfahrzeuge unter Beschuss" war sich Zeit-Online sicher und n24 vermeldete "Ukrainische Armee greift russischen Konvoi an". In Österreich sah es übrigens ähnlich aus "Ukraine sprengt Russen-Panzer in die Luft", hieß es etwa beim Online-Portal oe24. Das klang alles schon ganz nach einem realen Ereignis.

Zumindest in der Überschrift noch eher zurückhaltend blieben Welt.de und Spiegel-Online: "Ukraine meldet Angriff auf russischen Militärkonvoi". Bei jedem auch nur halbwegs kritischen Mediennutzer schrillen aber auch bei so einer Überschrift schon alle Alarmglocken: Eine Kriegspartei meldet etwas im Krieg – Vorsicht, das könnte gelogen sein.

Normalerweise sollte das mit den Alarmglocken hierbei erst recht für hauptberufliche Redakteure gelten. Nicht jedoch in Deutschland...

Die Vorgeschichte: http://www.heise.de/tp/artikel/42/42557/1.html
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

4269 Postings, 2104 Tage daiphong#24 Der Nachschub der russischen Paramilitärs

 
  
    #23025
1
20.08.14 01:25
kommt aus Russland und besteht auch aus Militärfahrzeugen, schweren Waffen, in Trainingslagern ausgebildeten Para-Soldaten. Er fährt in Konvois durch Russland an die Grenze inmitten der vielen großen russischen Truppenbewegungen dort, und natürlich eher unbemerkt mit russischen Militärkennzeichen.

Vom frischgebackenen neuen Kommandeur der Separatisten kam in einem aufmunternden Video an die Kameraden die Info, dass aus Russland derzeit Nachschub unterwegs ist im Umfang von 1200 frisch ausgebildeten Kämpfern mit 30 Panzern und 120 Fahrzeugen. Ein kleiner Fehler, das Video wurde öffentlich.
Kurz vorher hatten Guardian-Reporter einen Konvoi von 23 gepanzerten Fahrzeugen beim Grenzübertritt nahe Luhansk beobachtet. Das ukrainischen Militär und die Nato bestätigten den Transport, die Nato scannt die Gegend, die Ukrainer beobachten, die Russen dementieren, soweit nichts besonderes.
Selbst die Behauptung Poroschenkos, der Konvoi wäre teilweise zerstört worden, war noch nichts besonderes - zum einen gibt es dort schwere Kämpfe und er wurde vielleicht angegriffen, zum anderen werden militärische "Erfolgsmeldungen" von beiden Seiten ständig erfunden.

Die große Irritation kam durch die offiziellen russischen Militärkennzeichen, die die Reporter beim Transport in Russland gesehen hatten. Das Eindringen der offiziellen russischen Armee wäre eine große Eskalationsstufe gewesen, die hat es wohl eher nicht gegeben. "Offizielle russischen Soldaten in Uniform" hat man nicht gesehen, und die russischen Militärkennzeichen werden logischerweise beim Grenzübertritt immer abgenommen.  

4269 Postings, 2104 Tage daiphong#23 was willst du? den "Endsieg"?

 
  
    #23026
1
20.08.14 01:40

Es wird jedoch verhandelt, und dazu müssen sich alle treffen.

"Putin und Poroschenko treffen sich in Minsk - Annäherung im Ukraine-Konflikt
Der russische Präsident Putin trifft sich am kommenden Dienstag mit seinem ukrainischen Kollegen Poroschenko in Minsk. Mitten in der schweren Ukraine-Krise nehmen die Staatschefs an einem Gipfel der Zollunion in Weißrussland teil..."  n-tv

 

3228 Postings, 959 Tage Zanoni1Putin und Poroschenko suchen nach Frieden

 
  
    #23027
1
20.08.14 01:56
"Es könnte das bedeutendste Krisentreffen für eine Lösung des blutigen Ukraine-Konflikts werden. Keine Woche ist es her, dass Kremlchef Wladimir Putin angekündigt hat, alles für ein Ende des Blutvergießens tun zu wollen. Da sprach er in dem sonnigen Kurort Jalta auf der von Russland einverleibten Schwarzmeerhalbinsel Krim - zum Ärger der Ukraine, die ihre Ansprüche niemals aufgeben will. Dass nun fünf Tage später der Kreml ankündigt, Putin treffe kommende Woche - am 26. August - in Minsk den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, gilt als handfeste Sensation.
.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier sieht entsprechend Bewegung. Es gebe eine „deutliche Veränderung“ in der Haltung Moskaus und Kiews, sagte er am Dienstag in der ZDF-Sendung „Was nun, Herr Steinmeier?“. "

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...en/10353790.html

Mal schauen, eine Verhandlungslösung (an die sich hinterher diesmal auch "alle" Beteiligten tatsächlich halten) vermag man sich derzeit noch nicht ganz vorzustellen.
Dass nun vielleicht tatsächlich richtige Verhandlungen stattfinden, ist jedoch sehr zu begrüßen.

 

3228 Postings, 959 Tage Zanoni1Das hätte man allerdings auch früher haben können

 
  
    #23028
1
20.08.14 01:58

32305 Postings, 5410 Tage KickyWesten zerstört die Basis für Krisendiplomatie

 
  
    #23029
5
20.08.14 07:15
Ukraine-Krisentreffen der Außenminister hat keine Ergebnisse und offenbar auch keine Annäherung gebracht.Überraschen kann das angesichts der über die Medien geführten Auseinandersetzung der Ukraine und des Westens mit Russland niemanden. Denn die ist gespickt mit Forderungen und Drohungen in Richtung Moskau, die regelmäßig im Zusammenhang mit schweren, aber bisher im Ostukraine-Konflikt nicht eindeutig belegten Anschuldigungen stehen. Moskau wird von Kiew und westlichen Regierungen an den Pranger gestellt als allein Verantwortlicher für alles, was in der Ukraine geschieht und schief läuft. Egal, was Moskau bisher gesagt, getan und an Argumenten vorgebracht hat, um die Anschuldigungen zu entkräften und egal, welche Vorschläge zur friedlichen Lösung des Konflikts es macht, nichts davon scheint den Westen von der Überzeugung abzubringen, dass Russland die Lage in der Ostukraine immer weiter eskaliert.

Mit diesem Vorgehen zerstört der Westen immer wieder die Basis für vernünftige, sachliche und konstruktive Gespräche zur friedlichen Lösung des Konflikts in der Ostukraine. Ob die Regierung in Kiew ein ernstes Interesse daran hat, über Verhandlungen zu einem Kompromiss zu gelangen, mit dem auch die russischstämmige Bevölkerung in der Ostukraine gut leben kann, ist angesichts des bisherigen Verhaltens eher fraglich. Ein Blick auf die jüngsten, in den Medien spektakulär aufbereiteten Ereignisse im ukrainisch-russischen Grenzgebiet verdeutlicht das.

Journalisten haben einen Militärkonvoi auf ukrainischem Gebiet gesichtet, der allem Anschein nach ein russischer gewesen ist. Das berichteten britische und auch deutsche Medien. (2) Kiew hat das anschließend bestätigt und auch Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sekundierte: “Ich kann bestätigen, dass wir vergangene Nacht einen russischen Einmarsch über die ukrainische Grenze beobachtet haben.....Kurz darauf behauptete dann die Führung in Kiew, besagten „russischen“ Militärkonvoi angegriffen und einen bedeutenden Teil desselben vernichtet zu haben. (4) Belegt hat sie das aber nicht.

Belege dafür, dass es sich tatsächlich um einen russischen Militärkonvoi gehandelt hat, gibt es ebenfalls nicht. Die Tatsache, dass es Aufnahmen von einem Konvoi mit russischen Kennzeichen gibt, besagt noch nicht, dass es sich tatsächlich auch um einen russischen Militärkonvoi handelte.

Sowohl die Separatisten als natürlich auch die ukrainische Armee sind komplett mit russischen Waffen und Rüstungsgütern ausgestattet. Wie viele Waffen und Fahrzeuge der ukrainischen Armee wurden von Separatisten erbeutet? Und wie viele verschwiegene und mithin zwielichtige Händler betreiben überall auf der Welt auf eigene Rechnung einen schwunghaften Handel mit Rüstungsgütern unter anderem russischer Herstellung, vor allem mit Krisenregionen? Es gibt viele Möglichkeiten und Wege, wie die Separatisten an russische Waffen kommen können. Es ist nicht auszuschließen, dass sie Waffen von Russland erhalten. Aber selbst wenn es so wäre, heißt das noch nicht, dass die Regierung in Moskau etwas damit zu tun hat.....
http://www.querschuesse.de/...en-ruiniert-glaubwuerdigkeit-verspielt/  

32305 Postings, 5410 Tage KickyDie Regierung in Kiew will den Krieg

 
  
    #23030
6
20.08.14 07:21
.....Bedenkt man zudem, dass u.a. die US-Regierung etwa im Irak und in Afghanistan angesichts ethnischer Konflikte eine Einheitsregierung für die einzig richtige Lösung hält und auch mit Erfolg darauf hingewirkt hat, dann ist es völlig unverständlich, warum sie dies nicht auch in dem offensichtlich ethnischen Konflikt in der Ukraine tut. Russlands Vorschläge gehen eindeutig in diese Richtung, aber darüber wird nicht gesprochen. Es spricht einiges dafür, dass die Regierungszusammensetzung in Kiew selbst das Kernproblem ist.

Die fortlaufenden Anschuldigungen Kiews und des Westens, die immer unglaubwürdiger werden, scheinen so betrachtet nur dem Zweck zu dienen, von der eigenen Verantwortung für die Eskalation in der Ukraine abzulenken und von der Verpflichtung, selbst aktiv zur Deeskalation beizutragen. Im Falle der Regierung Kiews wird damit auch von der fehlenden Bereitschaft zu Kompromissen mit der russischstämmigen Bevölkerung abgelenkt.
Für Kiew ist jeder Kompromiss eine Niederlage gegen Russland

Russland trägt eindeutig nicht die Verantwortung für alles, was in der Ukraine schief läuft. Ist es auch deswegen nicht geradezu grotesk und auf tragische Weise lächerlich, dass Kiew von Russland noch nicht einmal einen Hilfskonvoi für die Ostukraine akzeptiert und stattdessen lieber rasch selber einen auf die Beine stellt? Und ist es nicht unfassbar peinlich, dass Kiew an den Haaren herbeigezogene Indizien sucht oder zusammenzimmert, um zu „beweisen“, dass Russland mit dem Hilfskonvoi nichts anderes im Sinn hat, als in die Ukraine einzufallen oder sich einzumischen?

Was das soll, dafür gibt es eine ebenso einfache wie erschütternde Erklärung: Kiew führt in der Ostukraine Krieg gegen „Russland“, weil es einen echten Krieg gegen Russland nicht führen kann und die USA, Europa und die Nato helfen dabei. Die Krisendiplomatie des Westens ist ein Feigenblatt.....
http://www.querschuesse.de/...en-ruiniert-glaubwuerdigkeit-verspielt/

in diesem Zusammenhang kann man nur hoffen,dass Merkel nicht wieder denselben Senf verkünden lässt wie nach dem letzten Telefonat mit Putin.Der Regierungssprecher ist doch langsam untragbar!  

32305 Postings, 5410 Tage KickyWladimir Putin ist kein Kriegstreiber

 
  
    #23031
7
20.08.14 07:28
....Dieser verbalen Verschärfung der Ukraine-Krise durch den veröffentlichten Mainstream muss Einhalt geboten werden. Alle, die ein Mindestverständnis von Geschichte, wirtschaftlichen Zusammenhängen und den Bedingungen für ein friedliches Zusammenleben der Völker mitbringen, müssen sich zu Wort melden. Die mal unverhohlene, mal kaschierte Hetze gegen Putin muss aufhören. Putin ist kein Kriegstreiber. Er hat in der Ukraine-Krise nicht agiert, sondern reagiert: auf schwere Fehler des Westens und auf die Tour der Amerikaner, die Nato an die Grenze Russlands heranzuführen.

Deutschland hat viel zu verlieren. Nicht die Amerikaner, sondern wir haben spätestens seit Bundeskanzler Willy Brandt 1969 mit einem Land unseren Frieden schließen müssen, das von den Nazis 1941 überfallen wurde und Millionen Menschen im Krieg gegen die Barbaren aus dem Westen verloren hat. Das ist uns mit großen Anstrengungen gelungen, vor allem über den schrittweisen Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen. Dadurch ist Deutschland, wie wir alle wissen, nicht kommunistisch geworden.

Dieses zarte Pflänzchen dort und das wohl bestellte Feld bei uns machen die Sanktionen mit jedem Monat weiter kaputt. Es bringt nichts, darum herum zu reden: Gewinner sind die USA. Die Amerikaner haben so gut wie keine Wirtschaftsbeziehungen zu Russland. Indem sie die EU mithilfe der meiner Ansicht nach ein wenig paranoiden Polen, Balten und Ungarn gegen Putin in Position gebracht haben, schwächen sie Europa als Völkergemeinschaft, als eigenständigen Pol in der Welt und als Wirtschaftsmacht.......http://www.wiwo.de/politik/ausland/...ein-kriegstreiber/10346560.html  

1830 Postings, 564 Tage SternzeichenDemokratischen Prinzipien geopfert

 
  
    #23032
20.08.14 09:08
Auch der Uno-Generalsekretär schaltete sich in den Konflikt ein. Ban Ki Moon verlange von den US-Behörden, "das Recht zur friedlichen Versammlung und zur freien Meinungsäußerung zu gewährleisten", hieß es in einer Mitteilung seines Büros. Er fordere alle zu Zurückhaltung auf - die amerikanischen Gesetzeshüter sollten die internationalen Standards zum Umgang mit Demonstranten befolgen.

http://www.spiegel.de/panorama/...che-journalisten-fest-a-986815.html

In allen westlichen wird die Bevölkerung flächendeckend bespitzelt, Verträge im Geheimen abschlossen und das Volk ausgegrenzt. Wer dabb auch noch über das falsche Thema berichte und nicht im Strom der Eliten schwimmt der wird Sanktioniert. Und Unfälle passieren  auch in westlichen Demokratien und die gerichte sagen dann lapidar und sinngemäß "Shit happens!".

Niemals würde ein Land, welches die Pressefreiheit erfunden hat, die Berichterstattung unterbinden. Seit gerstern wissen wir es alle besser.

Sternzeichen  

32305 Postings, 5410 Tage KickyPKW-Verkäufen in Russland -22,9% z.Vorjahresmonat

 
  
    #23033
2
20.08.14 09:21
Die Association of European Business in the Russian Federation (AEB) berichtete für den Monat Juli 2014 von einem Rückgang bei den PKW-Verkäufen in Russland von -22,9% zum Vorjahresmonat. Damit sanken im Juli 2014 die PKW-Verkäufe inklusive Vans, Minivans, SUVs und Pick Ups auf 180’767 Einheiten, nach 234’365 Einheiten im Vorjahresmonat.

http://www.querschuesse.de/russland-pkw-verkaeufe-mit-229/

Russland beabsichtigt bei weiteren Sanktionen Importstop für europäische und US-Autos meldete Vedemosti neben weiteren Schikanen
http://www.reuters.com/article/2014/08/18/...s-idUSL5N0QO0D920140818?  

32305 Postings, 5410 Tage KickySüdeuropäische Banken kriegen 250 Milliarden v EZB

 
  
    #23034
2
20.08.14 09:47
http://www.ft.com/cms/s/0/...1e4-be8e-00144feabdc0.html#ixzz3AurtzDzj

Eurozone banks are set to take advantage of a new flood of central bank liquidity in a bid to boost lending to the region’s credit-starved businesses.

Faced with a stagnating economy eurozone banks are expected to borrow about €250bn in cheap four-year money from the European Central Bank in September and December, according to projections by Morgan Stanley, under the ECB’s ‘targeted long-term financing operations’. Periphery banks are expected to account for the heaviest borrowing.

die Deutschen Wirtschaftsnachrichten:http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/...-euro-von-der-ezb/  

32305 Postings, 5410 Tage KickyForts.FT

 
  
    #23035
20.08.14 09:50
High quality global journalism requires investment. Please share this article with others using the link below, do not cut & paste the article. See our Ts&Cs and Copyright Policy for more detail. Email ftsales.support@ft.com to buy additional rights. http://www.ft.com/cms/s/0/...1e4-be8e-00144feabdc0.html#ixzz3Ausg79dz

“There’s huge interest in the TLTRO funds,” said Huw van Steenis, banks analyst at Morgan Stanley. “We forecast that the peripheral banks will take almost all of their loan allocation as it would lower their cost of funding significantly and, hopefully, be passed on to the real economy in the form of lower interest rates.”

Mario Draghi, the ECB president, recently said that lending could eventually rise to as much as €850bn inclusive of TLTRO monies available periodically after the opening loan splurge this year.

In June, Mr Draghi announced radical measures to galvanise flagging lending to the real economy and keep borrowing costs low, particularly in the eurozone periphery. The new loans would come on top of the more than €1tn in cheap finance the ECB pumped into the financial system between late 2011 and 2012 to avert a financial crisis.  

4269 Postings, 2104 Tage daiphongmal ein russ Fachmann statt der Labertanten hier

 
  
    #23036
1
20.08.14 10:00

Fjodor Lukjanow, ist Chefredakteur der Fachzeitschrift "Russia in Global Affairs" und ein führender Außenpolitik-Expertein Russland.

das etwas längere  post wurde oben gelöscht, link: spon
...
Lukjanow: Alle müssen Zugeständnisse machen. Die Ostukraine muss einen Autonomie-Status erhalten. Moskau hätte gerne, dass die Führer der prorussischen Kräfte als Verhandlungspartner anerkannt werden... Die Gasfrage....die Schulden der Ukraine, der Gaspreis, die Frage des Transits... Wenn Russland das Land wirtschaftlich boykottiert, hat die Ukraine keine Chance. Russland muss zumindest den Status quo der wirtschaftlichen Beziehungen wahren. Der vierte Bereich der Verhandlungen ist die militärische Blockfreiheit der Ukraine.

SPIEGEL ONLINE: Was will Russland hier erreichen?

Lukjanow: In Russland glaubt man mündlichen Zusicherungen spätestens seit der Ausdehnung der Nato nach Osteuropa nicht mehr. Dass die Ukraine nicht Mitglied der Nato wird, muss festgeschrieben werden.

SPIEGEL ONLINE: Ist auch die Krim Teil der Verhandlungsmasse?

Lukjanow: Für Russland nicht. Aber Präsident Putin hat mit seiner jüngsten Rede auf der Krim auch eine Linie gezogen: Russlands Expansionsstreben ist begrenzt. Nach dem Anschluss der Krim hat es keine Absichten, sich weiter auszudehnen. Das war ein Signal an all jene, die an einen russischen Einmarsch in der Ukraine glauben. Einen russischen Einmarsch wird es nicht geben.

SPIEGEL ONLINE: Was passiert, wenn die Verhandlungen scheitern?

Lukjanow: Dann erwartet uns ein Krieg bis zur völligen Zerstörung des Landes.

SPIEGEL ONLINE: Aber die ukrainische Armee hat in jüngster Zeit militärische Fortschritte erzielt.

Lukjanow: Das Land steckt in einer Zwickmühle: Es ist ökonomisch und politisch am Limit, deshalb drängt Kiew auf eine schnelle militärische Lösung. Macht die Armee auf halbem Wege halt, werden die Bürger fragen: Wozu haben wir so viel geopfert? Aber selbst wenn das Militär sich im Osten durchsetzt, ist ein Partisanenkrieg zu erwarten.

SPIEGEL ONLINE: Mehrere Separatistenführer mit russischer Staatsangehörigkeit haben inzwischen ihre Posten an Ukrainer abgegeben. Was hat das zu bedeuten?

Lukjanow: Dass die Führung der Regionen in den Händen von russischen Staatsbürgern lag, war für Russland eine sehr ungünstige Konstellation. In der Darstellung Moskaus sind die Ereignisse im Osten der Ukraine ja ein innerer Konflikt.

SPIEGEL ONLINE: Wie groß ist Moskaus Einfluss auf die prorussischen Kräfte?

Lukjanow: Sicherlich hat Moskau politischen Einfluss, aber keinen absoluten. Aber der Krieg hat auch eine eigene Logik, die Moskau nicht ändern kann.

SPIEGEL ONLINE: Warum unterstützt Russland weiterhin die Separatisten in der Ostukraine?

Lukjanow: Weil man sich für die Verhandlungen eine gute Ausgangsposition schaffen will.
---

 

1830 Postings, 564 Tage SternzeichenUlkrainische Wirtschaft steht unter starken Druck.

 
  
    #23037
1
20.08.14 10:06
Die Ukraine tut alles um den wirtschaftlichen Abschwung zu beschleunigen und braucht dazu keine Gegner, denn das schaffen sie auch ganz allein wenn sie ihre eigene Industrie zerbomben. Die Eskalation mag ja in den westlichen Medien gefallen, außer Frackinggas für wenige Oligarchen in Ost und West ,gibt es nicht mehr viel zu investieren in dieser Ukraine. Und Wechselkurs kann man zwar befehle erteilen nur dann will sie keiner mehr haben, aber dazu braucht es Lernfähigkeit in der Ukraine.

Sternzeichen


Mittelfristig könnten sich die Kämpfe ferner auf die Energiesicherheit auswirken, nicht nur im Donbass, sondern auch andernorts. Laut Reuters wurde etwa bei der Hälfte der 115 Kohlegruben des Landes die Produktion eingestellt. Unter diesen ist etwa die «Komsomolez»-Mine des Energieproduzenten DTEK, die 8% der landesweiten Produktion fördert und zur Hälfte die Heizwerke der Grossstadt Dnipropetrowsk alimentiert. Den finanziellen Schaden für die Donbass-Industrie, die allein in den Gebieten Donezk und Luhansk rund 16% zum ukrainischen Bruttoinlandprodukt (BIP) beiträgt, schätzt der Kiewer Finanzanalytiker Oleksandr Paraschi laut der «Kyiv Post» auf rund 1 Mrd. $ für das laufende Jahr.

Auch Zahlen des ukrainischen Statistischen Amtes sehen nicht gut aus. Im Mai betrug der BIP-Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat 4,9%, im Juni bereits 5,9%. Für das ganze 2. Quartal wurde ein Minus von 4,7% errechnet, gegenüber einem Rückgang von 1,1% in den ersten drei Monaten. Die Industrieproduktion lag im Juli um 12% niedriger als im Vergleichsmonat des Vorjahrs. Entsprechend passte der Internationale Währungsfonds (IMF) laut Angaben der Kiewer Regierung seine Prognose für die Ukraine für 2014 auf einen Rückgang der Wirtschaftsleistung von 5% auf 6,5% an. Die Regierung selbst ist ähnlich pessimistisch.

Panik und Unsicherheit

Die allgemeine Verunsicherung über die nähere Zukunft des Landes schreckt nicht nur Investoren wie das Bekleidungsunternehmen H&M ab, welches das Marktpotenzial der Ukraine zwar im Sucher gehabt hatte, Expansionspläne jetzt aber vorerst auf Eis legt. Auch die Landeswährung Hrywna steht unter starkem Druck.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/...wirtschaftlich-am-anschlag-1.18366369  

37044 Postings, 3758 Tage Anti LemmingWarum eigentlich werden intelligente Leute

 
  
    #23038
20.08.14 10:41
wie Daiphong hier so ausfallend, was führt zu den häufigen unangemessenen sprachlichen Entgleisungen und Beleidigungen in der hiesigen Diskussion?

Dies fragte Kostalanya gestern im Bärenthread, ich hab dort umfassend geantwortet:
www.ariva.de/forum/...SA-Baeren-Thread-283343?page=4516#jumppos112910

Ich möchte hier allerdings noch ergänzen, dass ich speziell bei Daiphong das Dilemma eines "konvertierten Alt-Linken" sehe, der sich im Laufe seines langen Berufslebens zunehmend mit "dem System" arrangiert hat und teils auch dessen Profiteur war. Im Alter hat er seine neue Position "liebgewonnen" und wünscht sich [wie alle Omas ;-)] keine Veränderungen mehr. Daher gilt für ihn die aktuelle (überkommene) Ordnung auch als "die beste, die es gibt".

Warum aber schreit Daiphong dann? Er schreit, weil er sich angesichts der zunehmenden Widersprüche, denen er sich aufgrund seiner selbst gewählten und kommoden "Alters-Positionierung" ausgesetzt sieht, gleichsam ständig selber überzeugen muss. Das heißt: Eigentlich schreit Daiphong für und zu sich selber. Und dies nicht zufällig in ähnlichen schrillen Tönen, wie sie einem tagtäglich aus der Nato-Presse entgegen schallen.

Praktisch sieht es so aus, dass Daiphong Leute, die Gegenpositionen beziehen, kategorisch und oft diffamierend "zusammenstaucht". Er will diese Gegenpositionen partout nicht gelten lassen. Und warum? Weil er sie mit Zähnen und Klauen vor sich selber verteidigen muss.

Betroffene (Fill, Malko, ich) könnten darüber erbost sein - wäre da nicht immer wieder das aus Nebensätzen und Andeutungen aufflackernde Wetterleuchten einer Restvernunft, in dem der "grollende Alte" unvermutet über seinen eigenen Schatten zu springen vermag. Dabei offenbart er die selbst wahrgenommenen Risse im eigenen Kokon.

Und das ist eigentlich ein Grund zur Hoffnung und zur Freude, so dass wir hier, bei angemessen therapeutisch-empathischer Annäherung, noch vielen letzlich erbaulichen Diskussionen entgegenblicken dürfen ;-)

Im Alter fällt es immer schwerer, vorhandene Positionen und Vorurteile über Bord zu werfen.  

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