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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 1217
neuester Beitrag: 20.12.14 22:58
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 30405
neuester Beitrag: 20.12.14 22:58 von: Kicky Leser gesamt: 1821974
davon Heute: 48
bewertet mit 82 Sternen

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20752 Postings, 4046 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
82
04.11.12 14:16
Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html

Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
Aktionen: Kürzung des Postings, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 
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30379 Postings ausgeblendet.

9439 Postings, 1416 Tage zaphod42#77

 
  
    #30381
2
20.12.14 17:43
"Dass man als westlicher intellektueller etwa Leute wie Bernd Lucke oder Thilo Sarrazin auf einen Blick als antiwestlich oder faschistoid enordnen könnte, finde ich bemerkenswert."

Fill & Friends sind Meister im Einordnen oder besser: Abstempeln. Die Aversion oder gar Aggression gegen abweichende Meinungen (=Dissens) ist stets spürbar und artet nicht selten in (hier naturgemäß verbalen) Gewaltausbrüchen aus.

Natürlich sind weder Lucke noch Sarrazin Nazis sondern Demokraten. Sie haben ein Problem erkannt, benannt und wurden/werden dafür von der deutschen Medienlandschaft verprügelt. Die Folge daraus: Ihre Anhänger/Beipflichter wurden in den Untergrund abgedrängt und medial geächtet (u.a. durch fill & friends). Nun bricht der Untergrund hervor, mächtiger denn je. Denn der Schritt vom Kauf eines Buches oder bloßem Ankreuzen einer Partei bis auf Dresdens Straßen ist mental recht weit.

Ich würde sagen: Deutschland steckt in Bälde in der Krise, denn die Protestparteien werden noch übel auf den Busch hauen. Der politische Mainstream tut gut daran, dem Gehör zu schenken, will er nicht eine AfD als drittstärkste Kraft pushen.  

38724 Postings, 3881 Tage Anti LemmingZanoni # 380

 
  
    #30382
1
20.12.14 17:53
Schon peinlich, wenn man sich in der deutschen Geschichte nicht auskennt.

Zanoni: "Mit den Nationalsozialisten hat das jedoch nicht nicht das Geringste zu tun, die waren tatsächlich erklärte Antikapitalisten."

Wenn dem so wäre, wieso haben dann deine geliebten Amerikaner in den Nürnberger Prozessen die Deutsche Bank als "Hauptkriegsverbrecher" verurteilt?

Die Deuba betrieb zur Nazi-Zeit ein Kredit-Schneeballsystem. Sie lieh dem Staat in rauen Mengen Geld, der damit für einen massiven Angriffskrieg aufrüstete. Die Kredite sollten aus Territorialgewinnen zurückgezahlt werden. Krieg war daher gar nicht mehr diskutierbar, er wurde zum Sachzwang. Diese Kriegswirtschaft haben die Amis in den Nürnberger Prozessen völlig zu Recht als "verbrecherisch" bezeichnet.

Und das soll "antikapitalistisch" gewesen sein? Träum weiter.
 

9439 Postings, 1416 Tage zaphod42Die Nazis

 
  
    #30383
2
20.12.14 18:04
waren in ihrer Anfangszeit in der Tat erklärte Antikapitalisten (eher im Zuge des Antisemitismus), erkannten jedoch spätestens nach der Machtergreifung die Leistungsfähigkeit des Kapitalismus für ihre Ziele im Wettstreit der Nationen. Der WKII wäre ja auch nie mit einer sozialistischen Wirtschaft plan- und führbar gewesen.

Fazit: zan und der lemming haben beide recht.

Lesen bildet:

https://de.wikipedia.org/wiki/...Antikapitalismus_in_der_NS-Ideologie  

3915 Postings, 1082 Tage Zanoni1Schon peinlich...

 
  
    #30384
1
20.12.14 18:04
Mal andersherum gefragt, ist das etwa Deine Vorstellung von Kapitalismus ?

Dann wundert mich auch gar nichts mehr.


 

38724 Postings, 3881 Tage Anti LemmingDie Nazis waren übrigens Großmeister

 
  
    #30385
1
20.12.14 18:06
der Wortverdrehungen. Auch mit dem suggestivem Teilbegriff "sozial" in "Nationalsozialismus".

Zu den ersten Machenschaften der Nazi zählte das Verbot der traditionellen 1.-Mai-Demonstrationen. Die Nazis haben sie stattdessen in Pro-Hitler-Jubelzüge umgebogen. Im gleichen Atemzug wurden die Gewerkschaften verboten. Das Verbot der Gewerkschaften, das Hitler schon lange vor der Machtergreifung "versprochen" hatte, war der Hauptgrund, warum ihn viele Industrielle mit großzügigen Geldspenden förderten.

Was bitteschön ist daran "sozial"?

Ein gutes Beispiel für verlogene Wortverdrehungen ist auch das 1933 erlassene Nazi-Gesetz "zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums". Das klingt ziemlich harmlos. In Wahrheit war es ein rassistisches Gesetz, das "Mischehen" zwischen Juden und "Ariern" verbot.

http://de.wikipedia.org/wiki/...ederherstellung_des_Berufsbeamtentums
 

38724 Postings, 3881 Tage Anti LemmingMit ein bisschen Googeln

 
  
    #30386
3
20.12.14 18:09
kann man kein Geschichtsstudium mit Schwerpunkt Nazizeit ersetzen, Zaphod.  

3915 Postings, 1082 Tage Zanoni1Naja, gerade diese Form der Kriegswirtschaft

 
  
    #30387
1
20.12.14 18:12
hat m.E. faktisch betrachtet nun gerade weitaus mehr mit Planwirtschaft als mit marktwirtschaftlichem Wirtschaften zu tun.

"Gemäß dem Wirtschaftsziel Autarkie wurde die freie Marktwirtschaft in der Landwirtschaft 1933 mit dem Reichsnährstand praktisch abgeschafft"

" Im Zeichen der Aufrüstung der Wehrmacht wurde für zahlreiche Produkte der Preismechanismus durch Rationierung ersetzt. Dies betraf beispielsweise Stahl, Devisen, Kapitalverkehr und den Arbeitsmarkt"

"Die Wirtschaftsordnung wandelte sich ?von einer korporatistischen Wirtschaft hin zu einer staatlichen Kommandowirtschaft, in der das unternehmerische Gewinnprinzip zwar nicht ausgeschaltet, die wesentlichen Verfügungsrechte jedoch nachhaltig eingeschränkt waren?."

 

38724 Postings, 3881 Tage Anti LemmingHauptstoßrichtung des "Beamtengesetzes" von 1933

 
  
    #30388
20.12.14 18:15
war es, verbeamteten Juden zu kündigen.

"§ 3 ist eines der bekanntesten Beispiele eines ?Arierparagraphen?. Als ?Beamte nicht arischer Abstammung? galten nach § 3 (1) der ?Ersten Verordnung zur Durchführung des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums? schon diejenigen, die nur einen jüdischen Großelternteil im Stammbaum hatten. Sie konnten nunmehr entlassen oder vorzeitig in den Ruhestand versetzt werden. Nach § 3 (2) sollten jedoch ?nicht arische? Beamte im Dienst belassen werden, wenn sie schon vor August 1914 verbeamtet worden waren, oder die im Weltkrieg an der Front für das Deutsche Reich oder für seine Verbündeten gekämpft haben oder deren Vater oder Söhne im Weltkrieg gefallen sind. Die Ausnahmeregelung für Frontkämpfer wurde als Frontkämpferprivileg bezeichnet." (Wiki)  

38724 Postings, 3881 Tage Anti Lemming# 387

 
  
    #30389
1
20.12.14 18:19
Richtig, Zanoni. Betriebs- und volkswirtschaftliche Kreditvergabekriterien sind müßig, wenn mit dem Geld für einen verbrecherischen Angriffskrieg aufgerüstet wird, an dessen Ende - so der Nasstraum der Nazis - die ganze Welt unter ihrer Fuchtel stehen sollte.  

3915 Postings, 1082 Tage Zanoni1Es gibt allerdings auch einiges,

 
  
    #30390
1
20.12.14 18:22
was sich dann offenbar auch nicht mit einem Geschichtsstudium ersetzen lässt...

;))




 

38724 Postings, 3881 Tage Anti LemmingDummköpfe

 
  
    #30391
20.12.14 18:24
gibt es Fakultäten-übergreifend.  

3915 Postings, 1082 Tage Zanoni1War auf Deinen Kommentar zu Zap bezogen

 
  
    #30392
1
20.12.14 18:30

33642 Postings, 5533 Tage Kickymit googeln findet man die wahre AfD-Facebook

 
  
    #30393
1
20.12.14 18:35
-seite https://de-de.facebook.com/alternativefuerde
aber nicht das von Kemper vorgestellte Plakat

AL ist doch auch gut mit Photoshop nicht wahr?  

9439 Postings, 1416 Tage zaphod42ok, lemming

 
  
    #30394
20.12.14 18:37
ich setz es an Stelle 22 auf die Liste der Studiengänge, die du angeblich abgeschlossen hast. Fernstudium der Uni Spitzbergen? Nein, sicher Abendkurs der VHS St. Pauli.

Deine Faszination für die NSDAP fand ich übrigens schon immer höchst verdächtig... Zumindest von deren Propaganmethoden hast du dir was abgeschaut: Mediale Vernichtung des Gegners, auf Schlagworte reduzierte Darstellung komplexer Zusammenhänge, Appell an Ängste und Hoffnungen der Mitleser, usw.  

38724 Postings, 3881 Tage Anti LemmingDie Nürnberger Rassegesetze

 
  
    #30395
20.12.14 18:44
mit dem Verbot von Mischehen zwischen Juden und "Ariern" wurde im Sept. 1935 erlassen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Nürnberger_Gesetze

Das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums von 1933 richtete sich gegen verbeamtete Juden, die entlassen werden sollten. (Korrektur zu # 385).

Die Judenpolitik der Nazi hatte drei Phasen:

1933 bis 1938: schrittweise Entrechtung und wirtschaftliche Ausschaltung, die im Judenpogrom 1938 ("Reichskristallnacht") gipfelte.

1939 bis 1941: Erschießungen, Deportationen und Gettoisierung, die nach dem Überfall auf Polen (Kriegsbeginn) auch polnische Juden betraf.

1942 bis 1945: Massenvergasungen in Vernichtungslagern.
 

38724 Postings, 3881 Tage Anti Lemming# 394 - o.k. Django

 
  
    #30396
20.12.14 18:46
du möchtest mich jetzt sicherlich zum Duell herausfordern. Muss aber erst noch meine Colts durchölen.

"Er war einsam, aber schneller."  

38724 Postings, 3881 Tage Anti Lemming# 393

 
  
    #30397
1
20.12.14 18:51
"AL ist doch auch gut mit Photoshop nicht wahr?"

Ziemlich daneben, werte Kicky.  Oder soll ich etwa auch den Beitrag in "Der Freitag" (von 2013) nachträglich mit Photoshop bearbeitet haben?

https://www.freitag.de/autoren/andreas-kemper/...ltikulti-umerziehung

Die sicherlich unbescholtene SZ hatte übrigens ebenfalls einen Artikel zur AfD-Forderung "klassische Bildung statt Multikulti":

www.sueddeutsche.de/bayern/...-euro-skeptiker-im-anmarsch-1.1650692-2  

9439 Postings, 1416 Tage zaphod42See, my friend,

 
  
    #30398
20.12.14 18:52
on this world there' two kinnda people....  

9439 Postings, 1416 Tage zaphod42In deinem Beitrag

 
  
    #30399
20.12.14 18:56
suggerierst du mit dem Facebook-Ausriß, dass der von dir stammt. Du hast aber gar keinen Facebook-Account. Gephotoshoppt hat also ein anderer...

"Klassische Bildung statt Multikulti-Umerziehung" kann ich übrigens auch unterschreiben. Die Frage ist allerdings ob diese Alternative überhaupt gefragt ist, also ob Multikulti-Umerziehung überhaupt stattfindet. Ich glaube nicht, zumindest nicht in Aurich.

Die klassischen Parteien hatten übrignes schon wesentlich dümmere Slogans, die sollen sich mal nicht beschweren.  

38724 Postings, 3881 Tage Anti Lemmingin this world

 
  
    #30400
20.12.14 18:58

38724 Postings, 3881 Tage Anti LemmingKuh-Tube aus Ostfriesland

 
  
    #30401
20.12.14 19:04

9439 Postings, 1416 Tage zaphod42Selten so gelacht....

 
  
    #30402
20.12.14 19:39

38724 Postings, 3881 Tage Anti LemmingZögere nicht

 
  
    #30403
20.12.14 19:55
dir ein "Witzig" abzuringen  

9439 Postings, 1416 Tage zaphod42Wofür?

 
  
    #30404
20.12.14 20:38

33642 Postings, 5533 Tage KickyUkraine auf Junk CCC- herabgestuft-Ausblicknegativ

 
  
    #30405
1
20.12.14 22:58
Damit droht dem Land eine weitere Herabstufung. Der Ukraine könne sogar ein Zahlungsausfall bevorstehen, wenn sich die Lage nicht in den kommenden Monaten ändere.
http://www.handelsblatt.com/finanzen/...eit-der-ukraine/11147078.html

auch die Energieversorgung der Ukraine steht kurz vor dem Zusammenbruch.wer an den Stadtrand oder in die Dörfer der Zentralukraine fährt, trifft auf Stromabschaltung und kalte Stuben. ?Derzeit können weder die Kernkraftwerke, die Kohlekraftwerke oder die Wasserkraftwerke ihre volle Leistung bringen, weil schlicht überall Kohle oder Gas fehlen?, sagt ein Mitarbeiter der Parlamentsfraktion Samopomitsch, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte.

Wir einigen uns darauf, ihn Alexander zu nennen. ....Russland liefert nicht nur riesige Mengen Erdgas. Auch Kohle und Brennstäbe für die insgesamt vier Atomkraftwerke, die zusammen 30 Prozent des ukrainischen Energiebedarfs decken, kommen vom großen Nachbarn. ?Das hat Tradition, ist seit der Sowjetunion so, und wenn es nach denjenigen geht, die sich daran eine goldene Nase verdienen, soll es auch so bleiben?, sagt Alexander.

Die Ukraine gilt als einer der größten Verbraucher russischen Erdgases überhaupt, zuletzt importierte Kiew pro Jahr rund 30 Milliarden Kubikmeter. Für russischen Atombrennstoff zahlt die Ukraine pro Jahr 600 Millionen US-Dollar, das Land ist zu 90 Prozent abhängig von Lieferungen aus Russland. Ähnlich sieht es bei der Kohle aus. Früher hat die Ukraine exportiert, dieses Jahr fehlen Millionen Tonnen. Dabei liefern die Kohlekraftwerke etwa 40 Prozent des ukrainischen Stroms. Derzeit werden von potenziellen 55.000 Megawatt an Stromproduktion nur etwa 26.000 Megawatt hergestellt......
In den Rebellenhochburgen in der Ost-Ukraine stehen Kohlebergwerke still, weil Infrastruktur zerstört ist und die Separatisten die Ware zurückhalten. Präsident Petro Poroschenko ist Anfang Dezember selber auf Staatsbesuch nach Australien gefahren, um dort Verkaufsverträge für Kohle abzuschließen.

Dabei steht die ukrainische Regierung mit dem Rücken zur Wand. Das Land hat in diesem Jahr fast 30 Milliarden US-Dollar an Kreditzusagen bekommen, unter anderem 17 Mrd. US-Dollar vom Internationalen Währungsfonds. Bis 2016 werden nach verschiedenen Berechnungen weitere 35 Milliarden US-Dollar gebraucht, um einen Staatsbankrott des Landes abzuwenden. Die Landeswährung Griwna hat seit Anfang des Jahres fast 60 Prozent ihres Wertes verloren. Das Wachstum ist 2014 um acht Prozent eingebrochen, die Inflation liegt bei 21 Prozent.

Die Regierung hat in den vergangenen Monaten zwar versucht, drastische Reformen im Energie- und Bankensektor durchzusetzen, doch bisher wenig erfolgreich. Wie auch, wenn bislang jeder Energieminister oder Chef des Staatskonzerns Naftogaz selber kräftig auf dem Gebiet mitverdient hat. ..Juri Prodan, der von Februar bis Dezember das Ressort führte, zeigte jedenfalls keinen besonderen Reformeifer. Kein Wunder, ist er doch selber im Energiegeschäft tätig, sein Bruder sitzt sogar im Aufsichtsrat bei einem russischen Stromanbieter, der als Hauptvertragspartner des größten ukrainischen Stromerzeugers ?Centrenergo? gilt.

Solche Verbindungen sind im ukrainischen Energiesektor keine Einzelfälle. Besonders groß ist die Kritik derzeit an den Verbindungen Sergej Kurtschenkos, ...Trotz der politischen Umwälzungen in der Ukraine ist Kurtschenko nach wie vor im Geschäft und ist innerhalb weniger Jahre, dank bester Verbindungen zu Oligarch Dmitri Firtasch, selber zum Milliardär geworden.

Kurtschenkos Geschäftsmodell funktionierte nur, weil Firtasch enge Kontakte zum Kreml hat und aus Russland Energie zum Vorzugspreis erhält. Kurtschenko hat russisches Erdgas aus Russland bezogen und in der Ukraine weiterverkauft. Alleine in den Jahren 2012 und 2013 soll er 3,2 Mrd. Kubikmeter Gas zum Preis von 397 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter gekauft haben, berichtet die Wochenzeitung ?Kyiv Post?.Ein Teil ging zum Vorzugspreis und unversteuert an die Chemiefirmen von Oligarch Firtasch. Die staatliche ukrainische Naftogaz musste 430 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter zahlen, zudem erstattet Kurtschenkos Firma ?Lidergaz? die Mehrwertsteuer nicht ans Finanzamt zurück. Allein mit dieser Konstruktion soll das Unternehmen einen Gewinn von 100 Millionen US-Dollar gemacht haben.

Dmitri Firtasch ist nicht der einzige, der durch enge Verbindungen nach Russland das alte System nicht aufgeben will. Auch die Atomindustrie hat kein Interesse daran, dass sich an den ukrainischen und russischen Geschäftsbeziehungen Dritte beteiligen. Ausgerechnet in der Partei von Regierungschef Arsenij Jazenjuk sitzt ein Mann, der in der Vergangenheit prächtig an der Kooperation verdient hat.

Nikolai Martinenko ist gerade zum Vorsitzenden des Parlamentsausschusses für Energie gewählt worden und hat nach Recherchen der Tageszeitung ?Den? Brennelemente aus Russland für den ukrainischen Staatskonzern ?Energoatom? bezogen. Obwohl sich der eigentliche Wert auf 250 Millionen US-Dollar belief, seien lediglich 50 Millionen US-Dollar auf den Rechnungen aufgetaucht.........
http://www.handelsblatt.com/politik/international/...ht/11122736.html  

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