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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 2306
neuester Beitrag: 28.07.16 12:16
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 57636
neuester Beitrag: 28.07.16 12:16 von: Pimpernelle Leser gesamt: 4521535
davon Heute: 2172
bewertet mit 92 Sternen

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20752 Postings, 4631 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
92
04.11.12 14:16

Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html
Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
Aktionen: Kürzung des Beitrages, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 

 
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57610 Postings ausgeblendet.

20450 Postings, 2973 Tage Fillorkillich hab immerhin die zwangspausen

 
  
    #57612
3
27.07.16 21:56
-----------
we interface

29883 Postings, 1707 Tage MHurdingfill

 
  
    #57613
2
27.07.16 22:13
wenigstens etwas - aber vielleicht nimmt man so manche groteske auch gar nicht wahr wenn man mittendrin steckt ;-))

Alles Gute weiterhin  

6460 Postings, 1667 Tage Zanoni1Hallo Mike #608

 
  
    #57614
27.07.16 22:16
...im Grunde ein ganz erfrischender Blick. Die Absurdität solcher Entwicklungen kann man m.E. kaum genug betonen.
 

29883 Postings, 1707 Tage MHurdingzan

 
  
    #57615
5
28.07.16 00:04
da wären die musketiere ja wieder vollständig ;-)

ich denke es ist der einzige weg das so zu betrachten - das erschreckende - und da bleibt einem dann das lachen im hals stecken - ich dachte geschichte so sie denn bekannt ist wiederholt sich nicht .... leider erinnert vieles was ich da sehe an einen östereichischen wicht der deutschland - wenn auch nicht alleine - fast auslöschte

das mag jetzt sehr weit hergeholt sein - aber der reichtagsbrand, ermächtigungsgesetze journalistenhetze uvm scheinen ein schlecht kopierter plot des ganzen zu sein ... und wieder macht keiner was...  

8982 Postings, 2812 Tage daiphongDschihadisten stammen aus dem Ingenieurwesen

 
  
    #57616
28.07.16 01:08
Britische Sozialwissenschaftler haben die Berufswahl islamistischer Terroristen untersucht. Ihre Studie kommt zum Schluss, dass nahezu die Hälfte der Dschihadisten aus dem Ingenieurwesen stammt. stammt.

"Ingenieure des Dschihad  - Islamisten werden Ingenieure und denken wie Rechte"
Deprivation ist auch die Antwort auf die Frage, die sich Steffen Hertog (London) und Diego Gambetta (Oxford) für ihre groß angelegte Studie "Ingenieure des Dschihad" gestellt haben: Warum gibt es im Terror des Dschihad so viele Technologen? Luftfahrttechniker, Maschinenbauer, Programmierer? 45 Prozent sollen es sein, im Morgen- wie im Abendland. Nicht weil sie besser Bomben basteln könnten, das können auch syrische Kleinkriminelle aus Ansbach, sondern wegen der Deprivation.

Im Morgenland wird die Deprivation damit erklärt, dass Ingenieure dort nichts mehr zu tun haben, die Zukunft ist gescheitert, ihr sozialer Status schwindet. Für das Abendland, das wissen auch die britischen Sozialforscher, gilt eher das Gegenteil: Wer etwas werden will, wird Ingenieur, wo alle was mit Menschen oder Medien machen möchten und nichts mit Maschinen.
Was studiert der Neonazi?

Die Deprivation des Ingenieurs findet laut Hertog und Gambetta in den Köpfen statt, dort, wo den Techniker sonst niemand stört. Der Ingenieur, erklärt die Studie, sehne sich nach Systematik und Struktur, nach Sauberkeit und Ordnung. Kein Problem könne so kompliziert sein, dass es keine Lösung gebe....."

http://www.welt.de/kultur/article157315293/...-denken-wie-Rechte.html  

8982 Postings, 2812 Tage daiphongSloterdijk nähert sich meinem Denken ;-o)

 
  
    #57617
1
28.07.16 01:21
".....
Immer mehr Menschen verstehen, dass das Zeitalter selbst uns vor die Alternative stellt, entweder Demokrat, das heißt im weitesten Sinn Sozialdemokrat, zu bleiben oder Neofeudalist zu werden. Die aktuelle geopolitische Lage sagt es unmissverständlich.  Europa ist an seiner Ostflanke  mit Initiativen zu neuen Reichsbildungen konfrontiert ? als sei das 19. Jahrhundert mit wehenden Fahnen zurückgekehrt. Wieder steht ein trotziger Neo-Zarismus einem trotzigen imperialen Neo-Sultanat gegenüber. Dahinter lauert ein neu-imperialer Iran, weiter dahinter ein  imperium-trunkenes Saudi-Arabien, das Moscheen und Schulen finanziert, um islamische Ausdehnungsträume zu nähren. Kurzum,  wer die Haupt-Alternative sieht: entweder die okzidental-liberale, strukturell sozialdemokratische Gesellschaft  oder die imperial-nationalistische-neofeudale, wird mit ein wenig Besinnung die richtige Wahl treffen.

Sie postulieren die Notwendigkeit des Erdenbürgertums angesichts der globalen zukünftigen Herausforderungen wie etwa dem Klimawandel. Die SPD wäre doch hierfür ein guter Kandidat aufgrund ihrer Konzeption des Internationalismus.

Das ist richtig, doch Internationalität setzt wirksame nationale Agenturen  voraus, das vergessen die Schwärmer fürs Postnationale so leicht. Die konservative Essenz des klassischen Sozialdemokratismus zeigt sich in den Fragen, für die es jenseits  des nationalen Formats noch keine überzeugenden Antworten gibt ? vor allem beim Sozialstaat. Man kann das Errungenschaftskonservatismus nennen. Wenn man einen gewissen Grad der Teilhabe an sozialen Gütern erlangt hat, entwickelt man ein Bewahrungsinteresse. Der Sozialstaat ist strukturell  konservativ-expansiv. Auch der Rechtsstaat lebt davon, dass es in jeder Generation genügend viele  Akteure gibt, die ihn erhalten und weiterdenken wollen. Ohne Errungenschaftskonservatismus kann ein Gemeinwesen unseres Typs nicht existieren, deshalb habe ich vor Kurzem eine Vokabel wie ?linkskonservativ? benutzt,  um die Gegend zu kennzeichnen, aus der ich argumentiere.  Das Echo war bezeichnend: Sobald man daran erinnert, dass gerade die progressiven politischen Systeme, und die BRD gehört dazu, Bewahrungs- und Abgrenzungsinteressen haben, heftet sich die Meute der abstrakt  Universalistischen an deine Fersen..... [ ;-o)]

Man muss sich erinnern: Europa hat sich zwischen 1800 und 1950 in einer permanenten Revolution der De-Agrarisierung befunden. Landflucht war das Megathema der vergangenen Epoche bei uns, das Parallelthema hieß Urbanisierung. Diese Beobachtung gilt heute und für die kommenden 100 Jahre in globalen Maßstäben. Sie trifft auf alle Schwellenländer und Länder mit beginnender Modernisierung zu. Weltweit finden riesige Binnenwanderungen vom ländlichen in den städtischen Raum statt.

Das Gros der Wanderung vollzieht sich intranational?

Zwei der größten Völkerwanderungen aller Zeiten geschehen innerhalb Chinas und Indiens, wo Populationen von über zwei Milliarden Menschen von ländlichen auf städtische bzw. suburbane Lebensformen umgeschichtet werden. Der Rest der Welt begreift noch nicht, was für ein Glück man hat, dass China und Indien nicht zu den gescheiterten Staaten rechnen. Diese Länder verarbeiten den Migrationsdruck bis auf Weiteres in nationalen Räumen. Wir sind, ohne es zu wissen, Parasiten der  Integrationskraft von China und Indien. Migration ist in evolutionärer Sicht das Megathema unserer Epoche. Migration liefert den Ersatz  für eine unmögliche Revolution. Ein Unterthema bilden die grenzüberschreitenden Bewegungen in Form von Flucht, Vertreibung, Asylsuche und Auswanderung. Das alt- und neu-europäische Asylrecht  erweist sich heute als ein untaugliches Mittel, massenhafte Wanderungen zu bewältigen. Diese Lektion lernen die Menschen Europas in diesen Tagen...."
http://www.berliner-zeitung.de/kultur/...ratie-und-migration-24148132  

8982 Postings, 2812 Tage daiphongEs ist nicht nur der Islam

 
  
    #57618
28.07.16 03:28
2015 zählte man in Bagdad zählte 3426 Morde - Caracas ist nur ein Drittel so groß, man zählte dort aber 4000 Morde. Die Mordrate ist dort 3,5 mal so hoch. Jedes vierte Mordopfer weltweit lebte in Brasilien, Mexiko, Kolumbien oder Venezuela - einer durchaus katholischen Welt.

"Der sozioökonomische Quantensprung Lateinamerikas in den letzten zwanzig Jahren schlägt sich nicht positiv auf die Mordstatistik nieder. Laut den Daten der Uno hat sich der Anteil der 580 Millionen Einwohner der Region, die in Armut leben, seit 2000 von 41,7 auf 25,3 Prozent verringert. Mehr als 50 Millionen Lateinamerikaner haben den Sprung aus der Armut geschafft. Doch offenbar stehen Armut und Gewalt nicht in Zusammenhang.

Möglicherweise liegt es auch an der Definition von Armut. Obwohl die Einkommen gestiegen sind, ist die Qualität des zugrunde liegenden Wachstums mangelhaft. Der vermeintliche Aufstieg basiert in den meisten Ländern der Region auf direkten Transferzahlungen und beschränkt sich damit im Wesentlichen auf die Möglichkeit des Konsums. Die soziale Mobilität ist weiterhin gering.
Eine weitaus grössere Korrelation mit der Gewalt in Lateinamerika zeigt ein anderer Faktor: die Ungleichheit..."

http://www.nzz.ch/international/amerika/...iges-lateinamerika-ld.4628  

29883 Postings, 1707 Tage MHurdingdai

 
  
    #57619
1
28.07.16 03:54
früher war es so - je länger ein text - desto inhaltsvoller war er - heute verdienen schreiberlinge - so fühlt es sich an - geld mit dem aneinanderreihen von plattitüden - um im bild des ingenieurs zu bleiben scheinen diese nun daran zu arbeiten auch nichts mehr zu tun zu haben - denn wer ständig immer die selben verdachtsmomente und inhaltsleerer plattitüden verbreitet schafft sich über die nichtlesbarkeit bzw über das nicht "lesen müssen" selbst ab

obwohl ich es zutiefst verdamme - erklärt sich aus solchen texten nicht nur die unlust junger leute zu lesen - sie erklärt auch warum die unsitte bei ariva weit verbreitet ist nur noch zu zitieren - fangt selber an zu denken - dann reicht es einen link einfliessen zu lassen UND es passieren nicht derart unschöne "zitierfehler" - denn falsche verkürzung eines textes ist auch meinungsmache und hinterlässt zu deinem ersten post einen unschönen beigeschmack - entweder nicht richtig gelesen zu haben oder es bewusst zu machen - beides fällt immer auch auf den poster zurück

schon die überschrift die du wählst suggeriert dass du den text gar nicht verstanden hast - den wenn man ihn bis zu ende liest - bekommtd er vorgeschaltet text eine ganz andere aussage - nämlich NICHT deiner überschrift folgend sondern der kritik an soziologen die auf die absurde idee kommen man könne einen zusammenhang herstellen zwischen berufswahl und terror

ich bin ja nur froh dass anders als populisten daraus nicht die idee entsteht nun alle ausländischen ingenieure zu vorsorglich zu erschiessen

böser lapsus finde ich - ggf einfach mal sorgfältiger lesen oder recherchieren - denn der nächste depp kommt um die ecke und zitiert dann nicht mehr den text sondern dich - und schon haben wir eine diskussion die keine sein dürfte

Zitat aus dem Text " "Ingenieure des Dschihad" ist die Sozialstudie zum Terror, die nicht vor dem Terror warnt, sondern vor der Berufswahl. Darauf kann man nur als Soziologe kommen." - eiegntlich der kernsatz des ganzen - womit ich wieder bei der these oben wäre - muss man schreiben umd es schreibens willen ? früher wollte man etwas mitteilen  

29883 Postings, 1707 Tage MHurdingdai 2

 
  
    #57620
3
28.07.16 04:09
"Es ist nicht nur der Islam" ? noch so ein unschönes ding - der islam mordet nicht - er ist eine weltreligion - und nein ich bin kein moslem

die mörder seien es islamisten oder moslems haben gar nichts mit dem islam zu tun - sie verstehen ihn ja teilweise noch nicht einmal

bagdad ist neben lateinamerikanischen städten deshalb so gefährlich weil dort leider ordnende strukturen zerstört worden sind - um kurzsichtig eigene interessen zu forcieren - das ist die parallele zu lateinamerika

auch dort wurden ordnende strukturen zerstört wenn auch auf anderem wege - das ergbnis ist stagnation weil entwicklung dort etablierte selbstbedienungsmentalitäten ersetzen würde  

14415 Postings, 2001 Tage zaphod42Terror hat nichts mit Religion zu tun?

 
  
    #57621
28.07.16 08:13
Im Gegenteil:

"Ob die religiöse Intoleranz erst mit der Erfindung des Monotheismus in die Welt kam, wie manchmal behauptet wird, sei dahingestellt. Klar ist, dass erst der Eingottglaube einen radikalen, absoluten Wahrheitsanspruch erheben und andere Götter als Götzen abwerten konnte. Hinzu kommt: Polytheismen denken zyklisch. Monotheismen hingegen sind eng mit teleologischen Geschichtsbildern und apokalyptischen Endzeitvorstellungen verknüpft. Das lädt zu finalen Vernichtungsfantasien geradezu ein.

Terror hat keine Religion? Falsch! Terror hat sehr wohl Religion ? und wie. Dass in der westlichen Welt tatsächlich viele meinen, wahre Religion habe mit Terror nichts zu tun, zeigt nur, wie weit wir uns innerlich von Religion entfernt haben. Dass das so ist, kann man nicht genug preisen. Allerdings macht diese aufgeklärte Religionsferne auch blind für das enorme destruktive Potential, das Religionen innewohnt. Toleranz ist keine religiöse Idee ? sie musste gegen Religionen erkämpft werden."

http://www.cicero.de/salon/...errorismus-hat-sehr-wohl-religion/60232  

20450 Postings, 2973 Tage Fillorkillder islam mordet nicht

 
  
    #57622
1
28.07.16 09:14
Das ist natürlich richtig. Er stellt - wie jede Ideologie - nur Stichworte bereit für das Ausleben von Mentalitäten, die als Funktion von individueller und kollektiver Lebenserfahrung der Textexegese vorausgesetzt sind. Verändert sich Lebenserfahrung, verändert sich Mentalität und damit Interpretation und Aneignung von Ideologie - die es zur Eigenmobilisierung wohl immer brauchen wird.

Die Willkommenskultur und die in den urbanen Zentren selbstverständlich gewordene multikulturelle Realität verändert Lebenserfahrung und kulturelle Mentalität von Migranten und damit auch ihre mitgebrachte ideologische Ausstattung, wenn ihnen ein in jeder Hinsicht unendlich überlegener Westen freundlich gegenüber tritt.

Diese Veränderung in der Lebenserfahrung anzubieten wie auch einzufordern ist so auch das einzig senkrechte Instrument ims Antiterrorkampf, der rein militärisch durchgeführt lediglich das reproduziert, was er eigentlich doch beseitigen wollte. Aus eben diesem Grund wird die Willkommenskultur von den feindlichen Vettern Kalifat und völkischem Nationalismus gleichermassen erbittert bekämpft.  
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14415 Postings, 2001 Tage zaphod42Spiegel-Forum (Ausriß)

 
  
    #57623
1
28.07.16 10:12

Alle Kommentare öffnen
   Seite 3 von 19    
11. Merkel hat nichts mehr zu erklären außer ihren Rücktritt.
unalom heute, 09:29 Uhr
Und nicht nur sie.
12.
bekkawei heute, 09:29 Uhr
Wen interessiert denn noch, was diese Frau zu sagen hat? Unrealistisches dummes Geschwätz wie immer.
13.
Maganay heute, 09:29 Uhr
Aufgrund der zahlreichen Toten, Verletzten, Vergewaltigten und ausufernden Straftaten durch "hochqualifizierte Facharbeiter" erwarte ich von dieser Person den Rücktritt und zeitnahe Neuwahlen.
14. Ich kann nur immer wieder sagen
kimmberlie.67 heute, 09:30 Uhr
die Toten werden diese Frau noch lange mahnen. Und die Hinterbliebenen sagen DANKE FRAU MERKEL
15. Wäre schön
hans.bertram heute, 09:31 Uhr
wenn Se endlich ihr Versagen zugeben würde. Dann könnte man geeignete Konzepte zur Klärung der Situation entwerfen und umsetzen. Die Deutschen haben gelernt und wissen nun, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört; zu groß [...]

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/...ticle-comments-box-pager  

14415 Postings, 2001 Tage zaphod42Willkommenskultur selbstverständlich geworden

 
  
    #57624
28.07.16 10:16
Sicher ist sie das, nur nicht eine so verhunzte wie die deutsche.

New York ist die toleranteste und weltoffenste Stadt der Welt, Sydney auch. Beide Länder, US und AUS haben eine Willkommenskultur, die seinesgleichen sucht. Und keinen islamistischen Terror.

Warum? Weil sie das tun, was jeder bei sich zuhause praktiziert: Man lässt nicht jeden ohne Pass rein, sondern nur diejenigen, die eine klar positive Prognose haben, was das Gemeinwohl betrifft.

Frau Merkel, ich erwarte heute um 13 Uhr ihren Rücktritt. Aus Respekt vor den Opfern ihrer Politik!  

45567 Postings, 4466 Tage Anti LemmingDümmlicher Artikel in der Zeit

 
  
    #57625
3
28.07.16 10:48
www.zeit.de/2016/30/...-bernie-sanders-sahra-wagenknecht-maxim-biller

Die "neue" Linke

Ist es schon wieder so weit? Als hätten sich die 68er nicht schon genug blamiert ? jetzt ist der moralistische Furor wieder da. Man drückt die Feinde unserer Freiheit ans Herz, Israel wird den Antisemiten preisgegeben und der Kapitalismus für alles Böse verantwortlich gemacht. Gedanken über ein weltfremdes Land

Von Maxim Biller

--------------------

A.L.: Kolportagehaftes Konvolut eines Frustrierten, der mit allem und jedem unzufrieden ist, sich selbst hingegen zum letzten verbliebenen Durchblicker erhöht. Dürfte insofern Vielen hier im Forum gefallen ;-)  

14415 Postings, 2001 Tage zaphod42Fill findet es witzig

 
  
    #57626
28.07.16 10:54
dass das Spigel-Forum von Völkischen gekapert wurde. Oder sind es in Wirklichkeit Querfrontler?

Mich dünkt letzteres. Das Sturmgeschütz der Demokratie ist nach Augsteins Abgang zur Welt zum Hofberichtserstattungsblatt der Merkel-Regierung verkommen. Den noch im letzten Jahr tobenden Zensurkampf gegen ihre aufgebrachten Leser hat die Redaktion verloren.

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Die aktuellen Quartalszahlen der IVW haben für viele der großen Magazine und Zeitungen erneut keine guten Nachrichten gebracht. So ist die verkaufte Auflage des "Spiegel" im 1. Quartal dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,2 Prozent auf 793.087 Exemplare eingebrochen. Vor allem der Einzelverkauf war erneut stark rückläufig (-18,4 Prozent).

http://www.horizont.net/medien/nachrichten/...-zweistellig-ein-139882  

45567 Postings, 4466 Tage Anti Lemming"Mich dünkt"

 
  
    #57627
28.07.16 10:58
verwendest du häufig. Bitte lass es weg, es klingt zu sehr nach "mich düngt". Wobei es, anders betrachtet, auch wieder stehen bleiben könnte.  

14415 Postings, 2001 Tage zaphod42Wo Biller recht hat, hat er recht

 
  
    #57628
28.07.16 10:58
Unsere Linke heißt den importierten Antisemitismus allerdings deshalb willkommen, weil sie selbst antisemitisch ist. Belege selbst aus dem Bundestag gibt es dazu zuhauf.

Sarah ist der einzige Lichtblick in dieser Riege ewig Gestriger. Kein Wunder, dass das Proletariat sich andere Vertreter sucht bzw. schon gesucht hat - auf der anderen Seite des Spektrums ist man ehrlicher zu ihm, denn dort vertritt man ersthaft seine Interessen.  

14415 Postings, 2001 Tage zaphod42#27

 
  
    #57629
28.07.16 11:00
Pass auf dass dich nicht wieder jemand wegen Unterstellung bei Ariva verpfeifft.

Obwohl: Ein Tag ohne arrogantes Gesülze und dumpfe Belehrungen in diesem Forum wäre mal ganz erhohlsam.  

20450 Postings, 2973 Tage FillorkillDümmlicher Artikel in der Zeit

 
  
    #57630
2
28.07.16 11:04
Er adressiert eine Linke, die es so nie gab, geschweige denn im gesellschaftlichen Diskurs - der seit Jahren vom Angriff regressiver Ideologien auf den Neocon dominiert wird - irgendwie eine Rolle spielt. Ein Anachronismus insofern, als Rechte und solche, die sich ihnen anbiedern, längst zugkräftigere Feindbilder kennen. Eine aus der Zeit gefallene (im Wortsinn) und rein lebenshistorisch begründete Abrechnung, deren leidenschaftlicher Druck an Zanonis bravourösen Kampf gegen 'links' erinnert.  
-----------
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14415 Postings, 2001 Tage zaphod42Da magst du recht haben fill

 
  
    #57631
28.07.16 11:10
Den Kampf Links gegen Rechts und umgekehrt kämpft ja nur noch die Links im dümmlichen Streetfight (Autos abfackeln und Wirtsleute bedrohen). Die Rechte und die Neocons indes stören sich an der Linken wie der Riese an der Fliege. Die Rechte hat den etablierten Mainstream als ebenbürtigen Gegner erkannt.

Folglich sind das nur noch Rückzugsgefechte, die die Linke führt. Von Leuten, die wie einst der GröFaz nicht einsehen wollen, dass der Kampf gegen den Kapitalismus verloren ist.

Insofern muss man die nicht erst nehmen. Ihr poltischer Arm im Bundestag ist spätestens seit dem Weggang von Gysi eine Clownerie, die selbst das eigene Wahlklientel als Pack beschimpft.  

45567 Postings, 4466 Tage Anti LemmingDer Niedergang der Magazine

 
  
    #57632
2
28.07.16 11:36
begann nicht erst, wie Zaphod in # 626 weismachen will, mit dem Aufstieg der neuen Völkischen im Zuge der Flüchtlingskrise. Bereits Mitte der Nuller Jahre waren die Auflagen deutlich gesunken - relativ zur Blütezeit des Printjournalismus in den 1980/90er Jahren.

Als es noch nicht das Internet als Konkurrenz gab - und das Internet ist der Hauptgrund für die Print-Misere - waren die Auflagen bis zu drei Mal höher als heute.

Die Kehrtwende vom linksliberalen Analyse-Blatt zur Merkel-treuen Mainstream-Verdummungsgazette vollzog der Spiegel (und ähnliche Organe wie Stern, Die Zeit, SZ), weil die Auflagen- und Anzeigenverluste - mMn fälschlicherweise - auf eine vormals (zu) linke Haltung zurückgeführt wurden. Das ging politisch einher mit der neoliberalen Wende in D., zu der Schröders Agenda 2010 den Startschuss lieferte.

Die frisch konvertierten Neokonservativen in den Redaktionsstuben fühlten sich (subjektiv) am Puls der Zeit - und waren teils froh, ihr inzwischen als zu eng
empfundenes (ja, faktisch dicker wurden sie auch!) Alt-68er-Kostüm ablegen und gegen eine strahlend neue Dr. Strangelove-Uniform austauschen zu dürfen. Der Rechtsruck wurde psychologisch gestützt, weil die Redakteure in der sich zuspitzenden Zeitungskrise (zu Recht) um ihren Job fürchten mussten. Um nicht auf die Abschussliste zu geraten - Massenentlassungen waren für viele Blätter, selbst linke wie die Frankfurter Rundschau (R.I.P.), die einzige Chance, die Verluste zu begrenzen - mutierten die Lohnschreiberlinge zu Nato-frommen, Groko-konformen Über-Anpässlern.

Deren Ergüsse mag natürlich keiner keiner der alten Stammleser mehr lesen. Das sind diejenigen, die ihr Abo gekündigt haben und nun in den Leserkommentaren (soweit nicht "wegzensiert") ihren Frust ablassen.
 

45567 Postings, 4466 Tage Anti LemmingEinen weiteren Todesstoß

 
  
    #57633
1
28.07.16 11:39
erhielt die Print-Branche technologisch mit dem Aufkommen der Smartphones.  

45567 Postings, 4466 Tage Anti Lemming# 29 "pass mal auf, dass dich keiner verpfeift"

 
  
    #57634
28.07.16 11:45
Die Kunst besteht darin, die Kritik satirisch so freundlich zu verpacken, dass sie beim oberflächlichen Lesesn (= mods) keinen legitimen Löschgrund mehr liefert.  

45567 Postings, 4466 Tage Anti LemmingAlternativschlag für "mich dünkt"

 
  
    #57635
28.07.16 11:47
mich dünkelt  ;-)  

988 Postings, 213 Tage Pimpernelle... wenn schon alternativ, dann "mich deucht"

 
  
    #57636
28.07.16 12:16


Soviel Sprache darf schon sein  

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