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Deutsche Post

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neuester Beitrag: 01.08.15 15:58
eröffnet am: 25.12.05 10:41 von: nuessa Anzahl Beiträge: 16550
neuester Beitrag: 01.08.15 15:58 von: 18Karat Leser gesamt: 2078321
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6699 Postings, 3789 Tage nuessaDeutsche Post

 
  
    #1
31
25.12.05 10:41
WKN: 555200   ISIN: DE0005552004

Aktie & Unternehmen
Geschäft Logistik
Homepage www.deutschepost.de
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16524 Postings ausgeblendet.

762 Postings, 599 Tage tibesti2eine kleine Gute-Nacht-Geschichte.....

 
  
    #16526
4
31.07.15 14:44
e kleine Gute-Nacht-Geschichte.....

Es war einmal ein kleiner Erdling, es war der Anfang des Jahres 2012, nennen wir ihn Arthur Dent, der, obwohl in Gelddingen völlig unerfahren, aufgrund eines Kontakts zu seinem Bankberater auf die Idee kam, sein ganzes erspartes Kapital von 50.000 Erden Euro-Talern  am terrestrischen Aktienmarkt anzulegen. Er hoffte dadurch,  nach weiteren  10 langen Jahren des Nichtstuns und Wartens eine Durchschnittsrendite von 8% Rendite pro Jahr zu erzielen, denn von einer solchen langjährig nachgewiesenen Durchschnittrendite hatte ihm neulich sein Bankberater berichtet.
Mit dieser Rendite wäre er nach 10 Jahren vermutlich absolut happy, zumal er kein Börsenprofi, keine Trader war, sonder Otto-Normalo, der sich auch nicht täglich um seine Finanzen kümmern wollte, weil es so viele andere schöne Dinge im Leben gab. Happy deshalb, weil sein Kapital sich in dieser Zeit von 50.000  auf 107.946 Euronen mehr als verdoppeln würde, sollte die Prognose zutreffen....Und das ganz ohne hektisches Treiben, ohne hin und her.

Nun lernt Arthur, unser potentieller Neuinvestor, Anfang 2012 in einer typisch terrestrisch abgefuckten Kreuzberger Szenekneipe einen sonderbaren Menschen kennen, der sich Lord von Chart, Beeblebrox und Slartibartfaß nannte. Man dürfe ihn allerdings der Einfachheit halber auch ehrfurchtsvoll mit dem Kurznamen, "O Chartlord" anreden, denn dieser Name sei ihm vor langer Zeit vom galaktischen Rat von Ursa Minorje für seine überragenden Fähigkeiten beim Deuten von allerlei interstellaren Linien und Kurven verliehen worden. Mit der für alle Mitglieder der vogonischen Rasse( denn von dieser stammt der Sonderling wohl ab) typischen geballten Überzeugungswut, die keine Widerrede duldet,  und von der jeder, der einmal das Pech eines Kontakts hatte, schaudernd berichtet, führte in der Folge Protestnik Chartlord unseren armen Erdling in die Geheimnisse der Linien, Kurven und Charts ein und und verdeutlchte seine lückenlose Beweisführung, indem er auf die absolute Unterbewertung einer gelben Firma mit Namen Post hinwies, die trotz erster unglaublicher Erfolge im interstellaren und intergalaktischen  Online-Handel, zu Unrecht ein völliges Mauerblümchen-Dasein führe und gerade einmal lächerliche 10 euronale Erdentaler koste. Zugleich malt Protestnik Chartlord Arthur die Zukunftsaussichten der gelben Firma in den rosigsten Farben und überzeugt ihn nach der 15. Halben spät nachts, alle Gesetze der Anlagelogik zu vergessen und nur noch blind der Chartlord`chen Logik zu vertrauen: "Du ahnungsloser Schrumpfkopf, warum streuen, wenn es nix besseres gibt  in der endlosen Galaxis als das Gelbe der Post. Das hat doch schon vor Äonen von Lichtjahren der legendäre
Oolon Coluphids, der Autor des Standard-Reiseklassikers "Per Anhalter durch die Galaxis" und dem populären "Himmlichen Heimschützer-Almanach" in seinen 3 philosophischen Bombenerfolgen
zweifelsfrei und lückenlos nachgewiesen:  Wo Gott sich irrte, Noch ein paar von Gottes größten Fehlern und Wer ist denn dieser Gott überhaupt, wo es doch einen Chartlord gibt?" Leider blieb es unserem armen Erdling Arthur anschliessend nicht erspart, im Verlauf des langen Abends auch noch die in der ganzen Galaxis gefürchtete vogonische Gedichtskunst von Proestnik Chartlord über sich ergehenn zu lassen, die nämlich als die drittschlechteste im Universum gilt.

Kein Wunder also....dass am nächsten Mittag Arthur mit einem dicken Kopf aufwachte und so ziemlich alles vergessen hatte, was am Abend vorher passiert war. Er wusste aber noch, dass er zur Bank wollte, um sein Geld endlich gewinnbringend anzulegen und er erinnerte sich noch dunkel an irgendeinen Sonderling, der ihm am Abend zuvor irgendwas von gelber Farbe vorschwärmte, die er unbedingt kaufen müsse und zwar scnell und in grossen Mengen, denn sie sei gerade so billig. Mit diesen wirren Gedanken schritt Arthur nun auf den Eingang seiner Bankfiliale zu, als sich links in seinem Blickfeld auf einmal die Farbe Geld dramatisch visualisierte, denn da befand sich eine Filiale der Post für instellaren Online-Handel. Jetzt erinnert er sich wieder genauer an den letzten Abend und dass er da ja  mit irgendeinem sonderbaren Lord einen gesoffen hatte, der Gott eindeutig widerlegt hatte, wobei die Farbe Gelb eine entscheidende Schlüsselrolle in der Beweiskette spielte. Und diese sonderbare Postfirma spielte in der Diskussion wohl auch eine Rolle, lukrativ sei sie, spottbillig, vielversprechend und überhaupt einmalig. Oh ihr Götter: Jetzt fiel es ihm wieder ein: Diese Firma sei so dolle, dass bereits hinter vorgehaltener Hand überall im Universum von ihr gesprochen werde, man müsse jetzt zuschlagen, bevor andere es tun und zwar so viel wie möglich.

So kam es, dass Arthur Dent, ohne es eigentlich zu wollen und zum Entsetzen seines Bankberaters seine ganzen Ersparnisse in Gelb anlegte, er sollte schliesslich so viel von der gelben Farbe kaufen wie möglich. Als Arthur die Bank verliess, war er schliesslich im Besitz von 5000 gelben Anteilsscheinen. Zu Hause angekommen deponierte er sie an einem sicheren Ort und nahm sein normales Leben wieder auf. Er vergaß die Scheine und die Zeit verging. Lediglich einmal im Jahr erhielt er eine Mitteilung seinere Bank, die ihm mitteilte, dass er ein paar zusätzliche neue gelbe Scheine abholen könne, die ihm die gelbe Firma dankenswerter Weise zusätzlich schenkte.
So vergingen etwas mehr als 3 Jahre bis jetzt, als Arthur vor einer Woche wegen einer anderen Angelegenheit mal wieder seine Bank aufsuchen musste. Verblüfft nahm er zur Kenntnis, dass er auf einemal von seinem altvertauten Bankmitarbeiter nicht mehr stehend am Tresen abgefertigt wurde, sondern zu einem vertraulichen Gespräch in ein edel eingerichtetes Separee geführt wurde, wo ihm Kaffee und Kuchen serviert wurden und der Bankmitarbeiter unseren Arthur zu seiner damaligen weitsichtigen Entscheidung beglückwünschte, sein ganzes Geld entgegen aller Warnungen auf die Farbe Gelb gesetzt zu haben. Jetzt sei es an der Zeit, sich aber erneut mal wieder strategische Überlegungen zum angesammelten Vermöen zu machen. Denn seine 5000 ursprünglich gekauften gelben Scheine  seien, liesse man die zusätztlich per Auschüttung zusätzlich erworbenen Scheine ausser Acht, nunmehr 137.500 Erden-Euronentaler wert, das entspreche einer Renidite von 175% oder an die 33% p.a. Selbst wenn die gelbe Firma in den nächsten 6,5 Jahren keinerlei Wertentwicklung mehr machen würde, entspräche das nach 10 Jahren immer noch einer jährlchen Rendite von knapp 11% und damit weit mehr als die errechnete langfristige Durchschnittrendite, die am terrestrischen Aktienmarkt zu erzielen sei.  Darauf kämen allerdings jedes Jahr dann noch ca. 8% Dividendenrendite bezogen auf das anfangs eingezahlte Kapital. Arthur wurde schwindlig, ihm drehte sich der Kopf und es wurde nicht besser, weil der freundliche Herr von der Bank ihn nun beschwor, dass er mit seinem neuen Vermögen jetzt aber auch andere Farben kaufen müsse: Grünblassblau z.b. wäre zur Zeit sehr angesagt, aber auch magentarot oder orangeblau. ER müsse das nicht sofort entscheiden, aber eine gewisse Eile sei geboten und er solle mal in Ruhe darüber nachenken: "Diversifizieren, diversifizieren, Herr Dent, heisst das Gebot der Stunde...!!"
Arthur wankte nach draussen, wirre Gedanken schossen ihm durch den Kopf, so viele neue Informationen prasselten auf ihn ein, seine Gehirnsynapsen glühten. Zuhause legte er sich erst mal auf die Couch und ordnete seine Gedanken. Diesem Vogonenlord müsste er jetzt noch einmal begegnen, seit jenem ungewöhnlichen Abend hatte er diese Lokalität nicht mehr aufgesucht. Ob er ihn dort vielleicht noch einmal treffen würde ? Dann könnte er ihn um Rat fragen. Dann aber erinnerte er sich an die schauderhaften Gedichte, die er spät in der Nacht noch stundenlang über sich ergehen lassen musste. Er erinnerte sich, dass er vor kurzem einen anderen interessanten interstellaren Reisenden namens Ford Prefect kennengelernt hatte, der ihm davon erzählte, wie er auf einer seiner letzten Reisen beim Trampen als blinder Passagier versehentlich mit seinem Reisekumpelt auf ein vogonisches Raumschiff geraten und dort entdeckt worden war. Ford Prefect hatte gutes Geschick darin, die Dramatik der Situation erzählerisch rüberzubringen, indem er den Augenblick der Entdeckung schilderte.

Ich glaube, wir sitzen in der Tinte!« sagte ich zu meinem unerfahrenen Reisekumpel.
Vor der Tür waren laut und deutlich Marschtritte zu hören.
»Die Dentrassis?« flüsterte dieser.
»Nein, das sind Stiefel mit Stahlkappen«, sagte Ford.
Es wurde heftig gegen die Tür gebummert.
»Wer ist es denn dann?« fragte der Freund.
Tja«, sagte Ford, »wenn wir Glück haben, sind es bloß die Vogonen, die uns in den Weltraum werfen wollen.«
»Und wenn wir kein Glück haben?«
»Wenn wir kein Glück haben«, sagte Ford grimmig, »könnte der Kommandant seine Drohung wahrmachen, und uns erst noch ein paar von seinen Gedichten vorlesen…«

Arthur schauderte, als er sich an diese Erzählung erinnerte und er durchlitt noch einmal alle Höllenqualen, als er daran dachte, wie ihm vor über 3 Jahren dieser Vogone Prostetnik Chartlord mitten in der Nacht stundenlang diese furchtbaren Gedichte rezitierte.

Vielleicht war es doch keine so gute Idee, auf die Suche nach diesem Chartlord zu gehen, um ihn erneut um Rat zu fragen. Vielleicht sollte er lieber auf seinen Bankberater hören.

Und während er darüber grübelte und grübelte, fiel er in einen tiefen Schlaf.....  

16 Postings, 736 Tage vanderGeestVogonen

 
  
    #16527
31.07.15 15:27
Und was will tibesti damit sagen?
 

881 Postings, 248 Tage 18Karat#fionn

 
  
    #16528
31.07.15 15:35
Der Chef der Schweizer Nationalbank heißt Professor Dr. Thomas J. Jordan, er hat im Gegensatz zu einigen Propheten hier die Griechenland Rettung vorausgesagt......
Man beachte auch seine Dissertationsarbeit zum Doktoren Titel, darin hat er sich intensiv mit Währungen u. Währungspolitik beschäftigt, er hat sogar voraus gesagt, das die Schweiz dauerhaft keine Währungsbindung eingehen kann....
Er hat ausdrücklich auf die Schwierigkeiten einer europäischen Währungsunion hingewiesen.
Er hat auch gesagt, das man die Krise in einer Währungsunion eine Zeit lang mit Gelddrucken lösen kann, jedoch dauerhaft wird man scheitern.......
Was ist passiert?
Die Schweiz hat ihre Währung eine Zeit lang an den Euro gekoppelt, d.h. man hat den Wechselkurs auf 1,20 eingependelt, dazu hat die Schweiz einfach Franken gedruckt, denn der Franken gilt als Hartwährung und dafür Euros gekauft, insgesamt hat man so etwa 600 Milliarden Euro gebunkert um den Euro zu stabilisieren.
Nun kommt Draghi u. Co. u. fangen an noch mehr Euros zu drucken, monatlich etwa 50 Milliarden, da haben die Schweizer Bänker nun nicht mehr mitgemacht, denn sie wären in Haftung für zukünftige Renten usw. gegangen, man hat die Koppelung gelöst. Der Franken hat massiv aufgewertet, fast 1:1.....nun haben natürlich die Eurobestände auch massiv an Wert verloren.
Der Franken bleibt aber eine Hartwährung u. Herr Jordan halte ich persönlich für einen der besten Notenbänker der Welt!
Schau Dir doch mal die Eurobänker an, die sind ja schlimmer als die Mafia, die Mafia hat wenigstens noch Ehre, aber die stürzen ganze Völker in den Dreck.....  

881 Postings, 248 Tage 18Karatich möchte noch hinzufügen

 
  
    #16529
31.07.15 16:39
Wir haben die DM aufgegeben u. unsere Währungen an die viel zu schwachen Südländer gekoppelt, das führt wohl auch eine Zeit lang zum Boom, jedoch auf Dauer regeln sich hier die Märkte alleine....
Wir haben keine Hoheit mehr über unsere Währung, sie wird von einem Italiener bestimmt.
Die Schweizer geben ihre Währungshoheit wohl eher nicht so leichtfertig auf.  

748 Postings, 730 Tage LaterneCL

 
  
    #16530
31.07.15 16:40
Danke.
VW Aktie wurde kurz und schmerzvoll kommentiert.
-----------
Beste Grüsse
Laterne

748 Postings, 730 Tage LaternevanderGeest

 
  
    #16531
31.07.15 16:54
Die Aktienauswahl sollte nur noch über die Farbpalette
erfolgen.
An alle: Was haltet ihr von der lila grau getupften ?
Die Farbe ist zwar in der Führungsspitze etwas zu
dick aufgetragen und der Jahresumsatz besteht z.Zt nur
aus einer Farbschicht,  aber kann ja noch werden.

-----------
Beste Grüsse
Laterne

881 Postings, 248 Tage 18Karatübrigens

 
  
    #16532
31.07.15 17:11
die Doktorarbeit von Herr Jordan wurde lange vor Einführung des Euro geschrieben, etwa 1992- 1995.
Der Euro wurde ja erst 2001 gesetzliches Zahlungsmittel.
Die SNB greift auch weiterhin in den Devisenmarkt ein, was soll sie denn auch machen?
Ist auch nicht weiter schlimm, denn bei Geld handelt es sich mittlerweile nur noch um Zahlen die auf dem Computer existieren u. an die alle glauben.
Unser Geldsystem ist also der reine Glaube.
Ist auch nicht weiter schlimm, nur es bläht halt die Devisenbilanz der Schweiz auf, die beträgt mittlerweile schon die Jahresproduktion der Volkswirtschaft.
Oder anders, hättet ihr vor 14 Jahren 160.000 Franken gehabt so wären das etwa 100.000 Euro gewesen, jetzt wären es etwa 150.00 Euro, trotz massivem Eingriff der SNB.
Da sieht man mal, wie sich der Euro entwertet.......
 

881 Postings, 248 Tage 18Karatmöchte

 
  
    #16533
31.07.15 17:18
noch anmerken, das ich später mal eine Rente aus der Schweiz bekomme, war da viele Jahre ........  

1065 Postings, 943 Tage fionn@18Karat 15.35h #528 et seq.

 
  
    #16534
31.07.15 17:23
Impressive, your analysis.  
Und wie geht's weiter mit der SNB und dem CHF?  
Gern höre ich von Ihnen.
MfG

 

3871 Postings, 1565 Tage ChartlordOk Leute alles klar !

 
  
    #16535
31.07.15 17:44
Nachbörslich springt alles an, sowohl im Kurs als auch an den anderen Handelsplätzen. Das ist für den Xetra dann am Montag der Einstieg in den August.

Alles wie erwartet gelaufen (siehe Rund um den DAx).

Netter Beitrag von tibesti.

Schönes Wochenende mit richtigen Sommer.

Der Chartlord  

871 Postings, 622 Tage warren64@18karat: Weichwährung Euro

 
  
    #16536
31.07.15 17:46
Wenn Du wie ich Norwegische Kronen und Australische Dollar in Deinem Depot hättest, wüsstest Du, dass es deutlich weichere Währungen gab als den € in den letzten 2-3 Jahren.

Ironie an  

Aber klar, das sind ja unsolide Länder...

Ironie aus.

Schau Dir mal die Staatsverschuldung dieser Länder an!
Bei Norwegen inexistent und bei Australien gering.
Ganz so einfach ist die Lage nicht wie Du immer tust.  

881 Postings, 248 Tage 18Karat#fionn

 
  
    #16537
31.07.15 17:50
Nun, es ist natürlich so, wenn durch die Nationalbank nicht mehr abgewertet wird, steht die Wirtschaft unter Druck, in einer sehr starken Währung exportieren ist recht schwer.
Jedoch produzieren die Schweizer wohl eher im Hochpreissegment.
Wer eine Rolex kauft, schaut wohl nicht so auf den Preis, trotzdem die Wirtschaft wird produktiver werden müssen.....als Arbeiter wohl nicht so angenehm, auch Arbeitslosigkeit wird wohl ein Thema!
Das Problem ist ja nicht der Franken an sich, das ist eine gut geführte Währung, sondern das sich Anleger trotz Negativzinsen in den Franken flüchten, da sie kein Vertrauen in den Euro haben.
Die Schweizer haben ihre Währung bisher massiv verwässert, das heißt sie haben sie kaputt gemacht zu Gunsten des Euro, ich glaube nicht, das sie es in diesem Ausmaß weiter tun.
Eines ist jedenfalls sicher, durch Gelddrucken ist noch kein Land reich geworden.
Wäre das so, wäre Simbabwe das reichste Land der Erde........  

881 Postings, 248 Tage 18Karat#16536 Warren

 
  
    #16538
31.07.15 18:05
Och sei doch mal zufrieden.
Da gibt es noch schlechtere, der US Dollar bekanntlich die Weltlei(d)twährung hat seit 1971, 90% an Kaufkraft verloren.....
Ich nehme bewusst jetzt 1971, das war das Jahr, an dem Nixon im Fernsehen bekannt gab, das sich die USA von der Goldbindung verabschieden........das heißt für Euro Dollars gibt es nix, schon gar nicht unser Gold. Wie heißt es doch, Versprechen werden am Ende immer gebrochen.
Hier noch einmal in Worten, neunzig Prozent Kaufkraftverlust seit neunzehnhunderteinundsiebzig, die Weltleitwährung!
Wenn Du etwas über Währungen wissen willst, dann Google doch mal nach Bretton Woods, da wurde nämlich unser heutiges Währungssystem geregelt 1948.  

881 Postings, 248 Tage 18KaratEntschuldigung

 
  
    #16539
31.07.15 18:09
Bretton Woods war 1944, Deutschland wurde ja erst 45 entgültig besiegt.
Also musste man 44 ein neues Weltwährungssystem erschaffen.
Bring die Zahlen manchmal etwas durcheinander.......  

881 Postings, 248 Tage 18KaratJetzt noch zum Gold

 
  
    #16540
31.07.15 18:27
oder wie Chartlord sagt, zum vergoldeten......
1971 kostete eine Unze Gold 35 Dollar
Heute kostet eine Unze Gold 1096 Dollar....
Na, was ist denn nun ein guter Wertspeicher?  

871 Postings, 622 Tage warren64@fairspirit

 
  
    #16541
31.07.15 20:28
Da, wie du schriebst, der Dollar in dem Zeitraum 90% seines Werts verloren hat, entspricht der damalige Preis von 35$ einem heutigen Preis von 350$. Eine Steigerung von 313% in 44 Jahren entspricht einer steigerung von 2,2% pro Jahr. Zwar inflationsbereinigt, aber trotzdem recht erbärmlich.
Da liegt chartlord mit seinen 8% deutlich besser, von buffett mit etwa 20% p.a. seit 45 Jahren ganz zu schweigen. Das ist übrigens auch der Grund, weshalb buffett ein großer goldgegner ist. Von ihm stammt die rhetorische Frage, ob es besser wäre, einen unproduktiven Würfel Gold mit der kantenlänge 5m (?) zu besitzen (das komplette gold der Erde) oder das gesamte Ackerland der USA + 20 Firmen wie General electric ( was in Summe etwa gleich viel kosten würde)....  

762 Postings, 599 Tage tibesti2Dow Jones versus Gold seit 1970

 
  
    #16542
2
31.07.15 20:43
 
Angehängte Grafik:
dow.jpg (verkleinert auf 56%) vergrößern
dow.jpg

762 Postings, 599 Tage tibesti2Dow versus Gold Nachtrag

 
  
    #16543
2
31.07.15 20:45
noch etwas aktueller,da Zeitraum nicht 1970-2012, sondern 1970-2014  
Angehängte Grafik:
dow2.jpg (verkleinert auf 55%) vergrößern
dow2.jpg

881 Postings, 248 Tage 18Karat#warren

 
  
    #16544
01.08.15 09:36
Bin jetzt nicht fair Spirit, aber fühle mich trotzdem angesprochen......
Es ging ja um Währungen, nicht um Sachwerte, bitte nicht verwechseln, der Dialog hat sonst keinen Sinn.
Du vergleichst hier Sachwerte mit Gold, nicht Währungen!
General Electric, wird wohl niemand ganz besitzen, so Zähle ich die Aktien zu den Sachwerten.
Land, sei es Ackerland, Wald oder Immobilien sind auch ganz klar Sachwerte.
Da hat Warren Buffet meiner Meinung nach auch Recht, nur beim Gold sehe ich das evtl. etwas anders.
Gut ich bin nicht Warren Buffet u. sicher Finanziell nicht so erfolgreich, aber er sagte, es wären bessere Anlagen als Gold. Nun ich besitze das auch und es stimmt, die letzten Jahre sind die Preise dafür mächtig gestiegen. Man schaue sich nur mal die Immobilienpreise mittlerweile an........nur Gold wurde in den letzten 2000 Jahren niemals wertlos. Welche Währung kann das aufweisen? Keine, alle wurden an bestimmten Punkten wertlos, ganz besonders die Papierwährungen, denn sie sind nur Versprechen des Staates seine Schulden zu bedienen. Über Versprechen habe ich mich ja schon einmal geäußert.
Das jüngste aktuelle Beisp. ist ja Griechenland, die Leute hatten Angst das der Staat seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommt u. ihre Konten massenweise geräumt. Wer glaubt schon an eine starke Drachme?
In der Regel wird Gold von den Bänkern immer als unproduktives, grausiges etwas dargestellt, trotzdem bunkern sie es Tonnenweise in ihren Tresoren, schon komisch die Bänker......
Nun, für mich ist es durch Arbeit erschaffen, es muss sehr aufwändig aus der Erde geholt werden u. ist relativ selten. Hier wird Arbeit, gegen einen Wertspeicher getauscht, das sollte bei Geld so sein, es sollte meine Arbeit speichern, das kann ich dann tauschen u. es verdirbt nicht. Das Grundprinzip seit Abschaffung des Tauschhandels. Ich kann ja Ackerland nicht zum Bäcker bringen u. gegen Brot tauschen....
Das Problem des Papiergeldes ist eben, das man es vermehren kann ohne Leistung ( Draghi macht das gerade, im Prinzip machen es aber alle westl. Notenbanken inkl. Japan, China sowieso)
Ich sage nicht, das Gold die absolute Wertanlage ist, aber in den letzten 700 Jahren ( etwa 1300 hat Marco Polo das erste Mal von Geldscheinen ( Scheingeld ) in China erzählt ), hat es alle Papierwährungen überstanden, denn sie beruhen wie ich schon erwähnte nur auf Versprechen u. Glauben. Es wurde von den Menschen fliegendes Geld genannt.
Meine Meinung, Gold kann nicht schaden, es unterliegt Schwankungen wie Währungen auch, absolut richtig, aber es wurde niemals wertlos.....
Etwas kann nicht schaden, man kann es sich übrigens auch mit der Post schicken lassen......
Das ist nur meine Meinung u. keine Handlungsempfehlung zu irgend etwas!
Jeder ist für sein Investment selbst verantwortlich, deshalb habe ich auch Postaktien!
Post Scriptum: Habe ich noch vergessen. Immobilien wie auch Land, Firmen u. Wald sind in der Regel Immobil, sagt ja der Name schon, d.h. in einer Krise kann der Staat auf Dein Eigentum zurückgreifen ( Eigentum verpflichtet, steht im Grundgesetz), d.h. er kann Dein Haus z.B. mit einem Lastenausgleich belegen, man hat dann Schulden auf sein Eigentum abzutragen.
Gab es in Deutschland z.B das letzte Mal nach dem 2. Weltkrieg ( Lastenausgleichsgesetz 1948 ), mit Gold habe ich einen mobilen Wertspeicher.
Trotzdem empfehle ich auch eine Immobilie, man muss ja irgendwo wohnen!  

881 Postings, 248 Tage 18KaratDas Warren Buffet

 
  
    #16545
01.08.15 09:50
sein Vermögen in Währungen anlegt, davon habe ich jetzt noch nie gehört.......  

881 Postings, 248 Tage 18Karat#tibesti

 
  
    #16546
01.08.15 10:32
Auch Du vergleichst in Deiner Grafik, Sachwerte mit Sachwerten.
Der Dow Jones ist der Aktienmarkt, also Aktien Sachwerte, die haben keinen Bezug zur Währung, in diesem Fall US Dollar, sondern der Wert der Aktien gegenüber der Währung ( Dollar ) ist auch gestiegen.
Das muss aber nicht immer so sein, Gold hat in den letzten Jahren auch korrigiert, ca. 30 % seit Höchststand.
Der chin. Aktienmarkt ist kürzlich ganz eingebrochen.
Wie schon erwähnt, Immobilien haben wohl in den letzten Jahren die größte Rendite.
Muss aber auch nicht so bleiben, erinnere an den Immocrash in Spanien u. 2008 in USA......
Was kommen kann weiß keiner sicher, könnt gerne mal nach den Gebrüdern Hunt googeln, die wurden von den reichsten Männern der USA zu den ärmsten.......  

881 Postings, 248 Tage 18Karat#16541

 
  
    #16547
01.08.15 10:51
35 Dollar pro Unze zu tauschen, das konnten die USA niemals einhalten, das war ein rein fiktiver Wert, gebrochen wurde das Versprechen aber endgültig 1971 mit den Vietnamkrieg, hierzu benötigte man unmengen Geld, das man nicht mehr mit Gold decken konnte.......Versprechen gebrochen!
Alle Kriegsführenden Länder geben eine Golddeckung auf, Deutschland während des 1. u. 2. Weltkriegs natürlich auch......und als Hjalmar Schacht der Reichsbankpräsident, Adolf Hitler berichtete, das man praktisch pleite ist, hat man ihn entlassen u. ging erst mal auf Beutezug durch Europa.....
Nun ja, wer auf den Staat vertraut, der lege sein Geld in Währungen an, wer den Regierungen misstraut, dem empfehle ich anderes.......
So genug palavert, nächste Woche gibt es die Postzahlen, hoffentlich eine positive Überraschung.  

10054 Postings, 397 Tage youmake222Deutsche Post: Nur der "Express" schiebt an

 
  
    #16548
2
01.08.15 12:42
Deutsche Post: Nur der
Die Manager der Deutschen Post haben die Forderungen der Gewerkschaft Verdi großteils abgeschmettert. Was die Arbeiter des Unternehmens und die in 49 untertariflich bezahlte Tochterfirmen ausgelagerten Zusteller ärgert, freut die Aktionäre. Die Folgen der Streiks in Deutschland auf den Gewinn des Log ...
 

881 Postings, 248 Tage 18Karat#16536 Warren

 
  
    #16549
01.08.15 15:45
Weiß nicht, was Du hast?
Der Australische Dollar u. die Norwegische Krone haben doch seit Beginn der Gelddruckorgien bei der EZB aufgewertet, das ist doch genau, was ich schreibe, der Wertverlust des Euro.
Mein Augenmerk würde ich da aber auf die Dänische Krone richten, auch sie haben wie einst die Schweiz ihre Währung an den Euro gekoppelt.
Die Frage ist, halten sie das dauerhaft durch, oder kommt es auch hier langfristig zur Aufwertung der Krone?

 

881 Postings, 248 Tage 18KaratDänemark

 
  
    #16550
01.08.15 15:58
gibt mittlerweile wieder Staatspapiere raus, eine Zeit lang hat man das eingestellt, da man befürchtete von vagabundierenden Geldern überschwemmt zu werden.
Der Zinssatz beträgt minus 0,9 bis minus 0,75 %, d.h. leiht man dem Staat Geld muss man fast 1% dafür bezahlen um sein Vermögen in der relativ stabilen Krone anzulegen......
Jedoch auch hier sitzt die Notenbank auf riesigen Devisenreserven, etwa 40%.....
Also ich würde den Euroschrott nicht kaufen, für mich ist das nur noch Geld zum ausgeben, als Werterhaltungsmittel völlig unbrauchbar.
Vielleicht lernen die Dänen auch noch wie einst die Schweizer!  

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