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Deutsche Bank (moderiert 2.0)

Seite 1 von 757
neuester Beitrag: 06.02.16 07:22
eröffnet am: 16.05.11 21:41 von: die Lydia Anzahl Beiträge: 18908
neuester Beitrag: 06.02.16 07:22 von: OliverS Leser gesamt: 2190003
davon Heute: 953
bewertet mit 46 Sternen

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290 Postings, 2209 Tage die LydiaDeutsche Bank (moderiert 2.0)

 
  
    #1
46
16.05.11 21:41

Hallo, Ihr Lieben.

cagediver2 hat es damals treffend formuliert:

In diesem Thread soll sachlich und fundiert die aktuelle Situation diskutiert werden. Bitte haltet euch an die Forenregeln. Bashen & Pushen ist unerwünscht. Die Moderation soll dazu dienen, einen angemessenen Umgangston zu pflegen.

Leider hat cagediver2 seinen Account gelöscht und moderiert seinen Thread nicht mehr. Mit diesem neuen Thread will ich an seine Arbeit weiterführen.

 

 
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18882 Postings ausgeblendet.

705 Postings, 1425 Tage M987@Maxxim54

 
  
    #18884
04.02.16 16:40
Den Verdacht hatte ich auch schon, die lassen ihre eigene Aktie shorten  

856 Postings, 1381 Tage ReniarMaxxim54:

 
  
    #18885
3
04.02.16 17:55
Die Bank hat nicht nur Kunden und Regierungen und Kommunen beschissen....sondern zuallererst seine eigene Aktionäre....

Das ist absolut RICHTIG !!!
Das solltest Du mal auf der HV im Mai vortragen.  

557 Postings, 884 Tage KoP2014UBS

 
  
    #18886
04.02.16 18:42
Kursziel von 26 auf 15,50 runter, damit hat er seine Kredibilität völlig verspielt.
Das ist nur krampfhaft einem Kurs hinterherlaufen.
Vollidiot.  

557 Postings, 884 Tage KoP2014UBS

 
  
    #18887
3
04.02.16 18:50
Am 21.1. noch 26 und nun 15,5 was hat sich die letzten 14 geändert. Nichts, nur das er nicht den Arsch in der Hose hatte sein Kursziel zu verteidigen. Weichei.
Bin mal gespannt wie lange Kian von JP Morgan dem Druck stand hält, vor ihm habe ich Respekt, da seine Analysen sehr fundiert ist und er schon damals mit  den KE richtig lag entgegen aller Meinungen.
Nun steht er da und bleibt bei seinen 28 und begründet es genau.
 

306 Postings, 92 Tage Schinderhannes 2Achtung Anleger in sichere Banken! :-)

 
  
    #18888
2
05.02.16 07:57
Achtung für die Anleger in anscheinend sichere Banken:

http://www.tagesschau.de/ausland/griechenland-1381.html

Die letzten Sätze über den IWF, das wird teuer Jungs, denke das min noch mal 6 Milliarden bei der Deutschen nächstes Jahr fällig sind und die Commerzbank auch bald richtig am Stock geht. H. Schäuble ist raus aus der Verpflichtung den Schuldenschnitt zu verhindern aus der Nummer mit Ackermann....
Der IWF holt die Banken (Gläubiger richtig mit ins Boot) gut für den Steuerzahler...
Blessing nimmt gerade noch schnell den Hut und Ackermann ist schon lange weg! :-)
Die Schiffe sind schon stark getroffen und jetzt kommen die Meutere! :-)
Kursziel Deutsche Bank 2018 = 9,00 Euro ;-)  

12466 Postings, 3335 Tage RPM1974Was hat CoBa oder

 
  
    #18889
4
05.02.16 08:54
DeuBa mit GRI Staatsnanleihen zu tun?
Ausser das beide diese im Namen ihrer Kunden kaufen und verkaufen.
Weder CoBa noch DeuBa haben Gri Staatsanleihen in den Büchern mMK.
knapp 80% der Staatanleihen liegen bei ESM, IWF und EZB.
Alles Institiute die der Steuerzahler zahlt.
Von den restlichen 24% liegen 10% bei den griechischen Banken.
Gerade mal 14% der 300 Mrd liegen bei anderen und davon sollen 10% bei Italienischen und französischen Banken liegen.
Der Rest bei allen anderen, wie Goldmann Sachs 2% (nur Anleihen nach anglikanischem Recht), Privaten Investoren 1% und anderen Banken weltweit verstreut.
War mein letzter Kenntnisstand.
Meine Meinung  

306 Postings, 92 Tage Schinderhannes 2Dann haltet euch mal fest! :-)

 
  
    #18890
05.02.16 09:23

Gute Einstellung, ich kauf dann bei 9,00 Euro nächstes Jahr! :-)


 

4637 Postings, 5223 Tage bullybaerKoP2014

 
  
    #18891
2
05.02.16 09:33
Wenn die DB auf 8 Euro abgestürzt wäre hätte die UBS das Kursziel halt auf 11 Euro gesenkt.
Ich nehme die Meinung der Analysten gar nicht mehr ernst weil sie ihre Ziele dem tatsächlichem Kursverlauf anpassen und das in der Form woher gerade der Wind weht oder welche eigene Interessen deren Arbeitgeber verfolgt.

@Schinderhann
Naja wenn ich dein Posting so lese und dann die Konsequenz daraus ableiten müsste, würde ich an deiner Stelle überhaupt nicht in Erwägung ziehen Aktien der DB zu kaufen. Nicht mal bei 1 EUR.  

527 Postings, 2192 Tage ZeitungsleserSupergau Risikogewicht Staatsanleihen?

 
  
    #18892
05.02.16 09:46

Wenn für Staatsanleihen tatsächlich das Risikogewicht erhöht werden sollte, reicht dann das aufsichtsrechtliche Kapital der DB aus? Hat sich da jemand mal schlau gemacht und könnte weiterhelfen. Ich konnte dazu bislang nichts finden.    

306 Postings, 92 Tage Schinderhannes 2@Bullybaer

 
  
    #18893
05.02.16 09:59

Es wird nicht zum total erlass kommen, aber ein Teil mit Sicherheit, weil sonst die Griechen nicht raus kommen und da haben alle ein Interesse dran.

Ich kauf den Dreck definitiv nicht, da die Banken am meisten in die Pflicht genommen werden.... :-)  

4637 Postings, 5223 Tage bullybaerIch gebe

 
  
    #18894
1
05.02.16 10:09
RPM recht.... Meines wissen ist Griechenland bei der DB und CoBa  kein Thema mehr.

Was ich nicht weis sind Anleihen von italienischen Banken. Davon könnte eine weitaus größere Gefahr ausgehen.  

12466 Postings, 3335 Tage RPM1974Es gibt doch die Aussage

 
  
    #18895
3
05.02.16 10:24
das die steigende Risikogewichtung auch Staatsanleihen und das senken der Bewertung für hartes EK zu einem EK Zusatzbedarf von 50% in der EU führt.
Es gibt keine Aussagen, wer wie betroffen ist.
Aber jeder weiß, das Griechenlands Banken das am meisten betroffene Land in der Eurozone ist.
Und Maddin hat ja gerade deswegen EK Core 2018 12% statt Basel 3 alt 8% rausgegeben und Cryan 6% EK Quote zu Basel 3 4%.
Geanu aus diesem Grunde um die 50% mehr als Pflicht zu halten, falls die Entscheidung so kommen sollte.

Zum Thema GRI anleihen. Der Ansteckungseffekt ist noch immer das Problem bei der Staatsverschuldung. Nicht der direkte Effekt. Wenn Griechenland nicht spurt, pumpt der ESM halt die 60-70 Mrd direct in die Banken und nicht nach Griechenland.
Der ESM ist ein Stabilitätsmechanismus und keine Wohlfahrtseinrichtung für Griechische Rentner und Bauern.
Das war lediglich der Griechische Staat, der denen mehr auszahlte, als diese einzahlten.
 

306 Postings, 92 Tage Schinderhannes 2Egal wie,

 
  
    #18896
05.02.16 10:44
ob direkt oder indirekt wird es jeder zu spüren bekommen wenn es zu einem Schnitt kommt!

Generell, wird es ein heftigen Rücksetzer geben und das betrifft mit aller Sicherheit unser Bankenwesen.

Die Höhe wird doch gerade ausgehandelt, weil wir schon längst von allen Seiten vor allem den Amerikaner gedrängt werden die 1000 Milliarden im südlichen Europa an Schulden in vorm von Anleihen zu decken, um nicht die nächste Krise auszulösen.

Doch wie ist die Frage und dafür hat auch Draghi keine Antwort mehr bei einer Nullzinspolitik....

Aber alles nicht schlimm, der Goldpreis geht ja wieder hoch... :-)    

12466 Postings, 3335 Tage RPM1974Du bist Dir aber sehr sicher.

 
  
    #18897
05.02.16 10:54
Kein Schwein gibt seit 4 Jahren mehr was auf Griechenland, oder deren Staatsanleihen.
Grexit Lacher! Brexit wäre Shice!
Selbst ein Atomschlag über Athen würde wohl als gleichgültig von der Börse aufgenommen.
Alla,"Paßt schon, 1 Mio Griechische Rentner weniger."
Sorry, wenn die Börse nichts mehr erwartet, kann sie nicht enttäuscht warden.
Der beste Bericht zu Griechenland auf n-tv!
Stunde Prostitution steigt in Athen von durchschnittlich 3,50 EUR auf 5 EUR.
Athen hat wieder Inflation!
Nicht meine Meinung aber so ist der Markt und die Medien. Leider!
 

306 Postings, 92 Tage Schinderhannes 2@RPM

 
  
    #18898
1
05.02.16 12:06

Nein ich bin nicht sicher, es wird so kommen! :-)

Also locker bleiben....  

12466 Postings, 3335 Tage RPM1974Gut zu wissen

 
  
    #18899
05.02.16 12:32
denn beim letzten Schuldenschnitt in GRI hatte es ja nur eine positive Wirkung auf die Aktienmärkte.
Da der Schuldenschnitt in 2011 weniger kaput machte, als mit dem eingepreisten Totalausfall in 2009 an der Börse abgewertet wurde.
Da zumindest die EZB Anleihen wieder safe waren.
Meine Meinung  

9709 Postings, 2701 Tage kalleariCDU, SPD wollen Bargeldverbot, sind unwählbar !

 
  
    #18900
1
05.02.16 13:32

9709 Postings, 2701 Tage kalleariPetition

 
  
    #18901
1
05.02.16 17:01
Nur bares ist wahres !
Freiheit und Eigenverantwortung statt Überwachung und Bevormundung - JA zum freien Bargeldverkehr! | CitizenGO
Unsere bürgerliche Freiheit und wirtschaftliche Eigenverantwortung ist in großer Gefahr. Akteure in EU, Europäischer Zentralbank, Internationalem Währungsfonds, Banken und Regierungen planen das Bargeld abzuschaffen. Auch Deutschland will nun Barzahlungen über 5000 Euro verbieten. "Bargeld ist g ...
 

35 Postings, 2573 Tage butschiDeutsche Bank

 
  
    #18902
1
05.02.16 18:16
> Rette sich wer kann! Finanzkrise 2.0 und die Bank geht anders als 2008 mit in
> Abgrund!  

https://www.db.com/ir/de/download/Deutsche_Bank_20_F_2014.pdf

Das kann und darf nicht zugelassen werden. Die DB hat 47 Billionen an Swaps / Derivaten in den Büchern zu Ende 2014. Das ist Lehman ~ mal 20 minimum. Lehmann war im Derivate-Spiel eine kleine Nummer im Vergleich zu den "großen" Jungs. Lehmann hat aber schon gereicht das Finanzsystem an den Rand des Untergangs zu bringen.

Ausfall der DB dürfte dann alle anderen großen Banken mitkillen und ggfs. die CCP (Central Clearing Party), die über Derivate etc. mit der DB verbandelt sind. JPM, BofA, GS, .... you name it. Diese habe über ihre großen Derivate-Bücher extreme Verbindungen zur DB, deshalb ist die DB leider eine Systemrelevante Bank. Commerzbank/Dresdner drauf geschissen, wenn diese Pleite geht, das ist übel aber verschmerzbar. Vielleicht Lehmann aber nicht mehr. Die DB hat eine andere Dimension.

Leider hat die DB die schlechteste Bilanz der Großen und kaum Gewinne (oder Verluste) und mit den Negativzinsen auch Probleme mit dem Geschäftsmodell in Europa. Das Vertrauen in die Bank, die Bilanz und das Geschäftsmodell schwindet, die Berichterstattung zur DB ist stark negativ. Das ist ein (extremes) Problem für eine Bank.

Die niedrige MK im Vergleich zur Bilanzsumme ist ein großes Problem. KEs werden in Relation zur Bilanzsumme (Basel, etc.) sein, die Verwässerung aber im Vergleich zur niedrigen MK. Die DB hat schon einige KEs gemacht, die Zeichner sitzen auf ordentlichen Verlusten. Die DB ist deshalb leider einer der schwächsten und gefährlichsten der Großen.

Die MK der DB ist leider extrem niedrig, was KEs mit kolportierten 7 Mrd. extrem teuer macht und deshalb sicher auch zum Kursverfall beiträgt und das macht es für die verbliebenen wiederum teurer und das Vertrauen schwindet mit sinkendem Kurs weiter.

Die Berichterstattung zur DB ist für die DB schlecht, das kann schnell in eine negativspirale abgleiten. Wenn die DB mehr Margin wegen Abstufung hinterlegen muss, ist das schnell der Offen aus.

Ich denke mal in 1-2 Wochen wird es hier wohl Not-KE geben können, wenn das Sentiment sich nicht deutlich verbessert oder die DB selbst eine KE + Zeichner präsentiert.

Insgesamt ist die DB in einer sehr schlechten Position. Keine Gewinne, niedrige MK, schwindendes Vertrauen, Probleme mit dem Geschäftsmodell, angeschlagener Gesamtmarkt, angeschlagene Partnerbanken in Europa. Das ist leider fast der perfekte Sturm. Die Bilanz dieser Banken ist IMHO selbst für Bafin etc. kaum transparent, die SEC-Berichte bringen einem auch kaum Aufklärung, da die Summen extrem hoch sind und man nicht sieht, welche offenen Positionen es gibt und wie die Annahmen zu den Positionen sind. Deshalb ist Vertrauen in die Bank und die Fähigkeiten des Risikomanagemts extrem wichtig.

Wenn man die Berichterstattung zu den Banken in Europa liest und sich die Herde dann da in Bewegung setzt, kann das arg übel werden und auch leider sehr schnell.

Eine Bank ist Vertrauen! Ist das Vertrauen beschädigt, wird es schnell teuer und selbstverstärkend insbesondere bei einem Handelshaus. Falls die DB weiter abgestuft wird dürfte sich ggfs. der Margin für die 47 Billionen an Derivaten erhöhen können oder die DB vom Handel ausgeschlossen werden.

Derivate sind Massenvernichtswaffen. Die DB hat für 47 Billionen an Nominalvolumen nur eine MK von 20 Mrd und ein EK von ~ 68 Mrd. Das ist deutlich zu wenig für ein Derivate-Buch dieser Größenordnung. Es ist zwar bei allen Banken zu  niedrig, bei der DB aber noch extremer.

Insgesamt sehr gefährlich!!

Ich denke man muss die negativ-Spirale die nächsten paar Wochen durchbrechen. Das geht nur über KEs oder Staatsgarantie.
 

10520 Postings, 1733 Tage Maxxim54Derivate

 
  
    #18903
05.02.16 18:28
Ich verstehe nicht, warum die Summe der Derivate die DeB zur Pleite führen soll?
Das ist doch wie im Casino...Der Kartengeber dort ist die Bank...die Bank gewinnt immer, auch wenn es um Millionen Summen geht....die Bank kriegt immer ihr Geld...

Übertragen auf Derivate...Die Bank als Emittent, als Scheingeber....gewinnt immer, zumal die meisten Scheine mit der Zeit ihren Wert verlieren...zumal bei Ausgabe auch die Risiken gehedged werden...

Die Verlierer sind die Käufer...nicht die Banken...

Bei Lehman war das eine andere Geschichte....

Ich glaube kaum, dass durch Derivate die DeB plaite gehen soll...Die Derivate der DeB sind deren von Goldman Sachs, Morgan Stanlay....etc...ähnlich...ja sogar 1:1 nachemfunden....deswegen agieren doch die Banken parallel, wenn es ups und downs in den Märkten und Akrienkursen kommt....die brauchen nicht mal sich absprechen...

Das verläuft so wie bei den Tankstellenbetreibern...auch da braucht es keine Preisabsprachen...aber wunderlicherweise verlaufen Preise parallel...

Nee...das muss was Anderes sein, was in dem Kurs wiederspiegelt...zum einen war es die ausgesetzte Dividende...womöglich steht da noch eine Milliardenstrafe vor der Tür, die das Management nocht nicht nach aussen durchdringen lässt...

Wann schmeissen die endlich diesen Achleitner raus? Ich glaube nämlich, dass da was Grossen im Busch ist und mit dem Typen zusammenhängt....  

119 Postings, 549 Tage flovis?????

 
  
    #18904
05.02.16 21:54
"Die Verlierer sind die Käufer...nicht die Banken."

Mal angenommen ich besitze Derivate. Ich verfolge z.B. den sich verändernden Wert von Optionsscheinen. Ich besitze nicht viele, habe und hatte aber viele unter Beobachtung. Wenn man auf fallende VW-Aktien oder den Ölpreis gesetzt hat konnte man mit dem richtigen Optionsschein sein Geld mehr als verzehnfachen. Der Wert eines VW-Optionsscheins hat sich innerhalb von 2-3 Monaten ver36-facht, wenn man zum tiefpunkt verkauft hat. Zwar ist der letzte Geltungstag entscheidend, wenn der Ölpreis, VW und Co. aber nichtmehr hochgehen zahlt die DB mindestens das 10-fache vom Ausgabepreis aus. Bisher ist mir noch kein Fall bekannt, indem sich eine Bank geweigert hat zu zahlen. Was über Jahrzehnte eine extrem gutes Geschäft für die Banken war kann aufeinmal keins mehr sein, wenn sich die Dinge auf der Welt schneller verändern, als es Bankexperten angenommen hätten.

Klar gehen viele Derivate-Besitzer leer aus und es ist ein großes Geschäft für die Banken. Wenn aber die ganze Weltwirtschaft und Rohstoffe in einem irren Tempo abrauschen haben die Banken ein Problem. Wenn sie nicht zahlen, welcher Idiot kauft denn in Zukunft noch Derivate bei dieser Bank. Womit verdient die Bank dann noch?

Die Leute kaufen doch nur Derivate, weil man groß absahnen kann, wenn ein bestimmter Fall eintritt. Tritt der Fall ein und die Bank zahlt nicht (weil sie nicht kann) ist das ein Zahlungsausfall, also ich die Bank pleite. Manipuliert die Bank den Wert der Derivate ist das Betrug und die Großzocker werden das niemals akzeptieren. Niemand wettet mit hohem Einsatz und akzeptiert es nichts zu bekommen, obwohl man die Wette klar gewonnen hat.Wenn die Weltwirtschaft weiter abrauscht heißt es Game over DB.

Oder aber die Bundesregierung und EZB verhindern das, allerdings müsste dann soviel Geld erschaffen werden, dass es schnell Hyperinflation gäbe.

Mehr Optionen gibt es nicht, es sei denn die Weltwirtschaft stabilisiert sich wieder.
Daran glaube ich inzwischen nichtmehr.  

10520 Postings, 1733 Tage Maxxim54flovis

 
  
    #18905
05.02.16 22:36
Zunächst einmal: Das Risiko für die Bank ist bei den OS im Spread drinn.

Dann sind die Dinger nach Black Scholes Model gebaut...mit der Zeit verlieren die im allgemeinen exponentiell an Geld.

Auch mögen die Banken bei den Parametern gerne schrauben..

Du sagst nun, dass man bei fallenden VW Kursen viel Geld machen konnte. Ja, das konnte man....aber wer sagt denn nicht, dass vor dem Fall die Mehrheit der Käufer auf der Long Seite war mit Scheinen der grossen Banken....und das die dann gemeinsam den Preis gedrückt haben, um die meisten Scheine zu zerschreddern?

Glaub mir....99% der Leute verlieren bei dem Spiel....da hilft nur sehr langfristige und weit aus dem Geld zu kaufen....allerdings auf Kosten der Rendite, was dann wiederum meistens nicht attraktiv ist....

Ich weiss nur, dass man eine Menge Lehrgeld dafür bezahlt, bevor man zur Kenntnis kommt, die Finger davon zu lassen. Mittlerweile steckt in den Derivaten 10 mal mehr Geld als in den Basiswerten, so dass Basiswerte zu Derivaten ihrer Derivate verkommen sind. Und man kann theoretisch unendlich viele Derivate drucken und damit die Kurse beliebig beinflussen. In den USA wird dieses Spiel bestens nachbörslich und vorbörslich gespielt...

Ich sag ja...ist wie ein Pokerspiel im Casino...vielleicht spricht man über Milliardenbeträge, um die es gespielt wird. Aber das Risiko für die Banken ist beschränkt, da sie schon vornerein ihre Provision über die Spreads bekommen. Und als Bonus....je länger das Spiel dauert, umso mehr werden die Spieler an die Bank verlieren, umso mehr entwerten die Scheine...

Und zu Hexensabbats treibt man das Spiel ins Extreme, um das Optimale vor dem verfall herauszuholen...

In diesem Forum war doch mal "Hartigan"....inzwischen Pleite?

 

35 Postings, 2573 Tage butschiDb hat keine optionsscheine an endanleger mit

 
  
    #18906
05.02.16 23:51
45 billionen sondern ca. 24 bio otc und 23 per central clearing party. Die käufer sind wohl meistens keine endanleger sondern andere banken.

Da gibts netting agreements. Wenn die db am falschen ende sitz gibts schnell mal ein paar mrd verlust oder gewinn. Insgesamt sehr fette zockerei. das meiste sind Swaps dagibts kaum/kein zeitwertverlust, da dies ein future ist und keine option.

Cds sind bei der db wohl weniger. Das ist dann digital: credit event oder nicht.

Die netting agreements gehen meistens auch von bestimmenten credit ratings und bilanzansändätzen aus, ansonsten muss oft mehr margin hinterlegt werden.

Das kann sich kaum eine bank leisten, die db schon gar nicht.

lehmann hat noch ein a rating und ist dann kollabiert. Lehmann wurde im wesentlichen durch die margin calls der tradingpartner gekillt, die mehr sicherheiten wollten oder sonst nicht mehr mit lehmann gehandelt hätten. Auf die repos wurden die hair cuts von den banken dann erhöht, das lehmann dann die liquidität gekostet hat. Lehmann hatte auch zu viele assets die nicht repofähig waren bei der fed.

Schlechter als aig war lehmann auch nicht. Da kleines derivate buch
dachte man weil man schon so viel gerettet hatte und die banken ohne fed oder boe unterstützung keinen bock mehr hatten auf notübernahme ging sie halt pleite. Citi hatte auch eine katastrophale bilanz hatte aber ein paar tage mehr zeit und dann wurde ja das volle rettungsprogramm gefahren. Die 100 mrd für aig sind ja einem grossen teil direkt and dIe banken durchgereicht worden, die sich mit cds abgesicher hatten.

Das vertrauen war durch verluste auf die bilanz weg, dann wollten die partner mehr sicherheiten und es kam ein bank run. Es gab schlechtere als lehmann, die wurden vorher noch zwangsfusiniert ( bear staearns) 2 tage später waren dann plötzlich 100 mrd für aig da.  

35 Postings, 2573 Tage butschiOptionen sind das wenigste, das

 
  
    #18907
06.02.16 01:15
Meiste sind swaps oder futures. Die banken bilanzierenhier nichts nach marktkursen sondern nach Fiktion.

der markt ist sehr volatil, der vix deutlich gestiegen, die cds auf die banken steigen und falls eine bank auf dem falschen fuss zum beispiel bei den rohstoffen erwischt wurde, dann gibts pleiten.

Die vola ist so hoch und da gibts immer player am falschen ende, siehe franken-shockund forex-tradingfirmen, die eigentlich keine offenen positionen haben, die kunden aber zu hohe wetten und diese die verluste nicht decken konnten.

Sinkendes wachstum in der weltwirtschaft, probleme bei den emerging markets, probleme in china, finanzprobleme bei den rohstoffländern,...

Hohe schulden im banken, firmen und staatsschuldenbereich.

Wenn man sich die abstrafungen für lnkd, gpro,tsls nflx die letzten tage ansieht, dann sind die märkte extrem nervös, zu nervös.  

292 Postings, 278 Tage OliverSAllen Unkenrufen zum Trotz

 
  
    #18908
1
06.02.16 07:22
Bin erst kürzlich bei der DB eingestiegen und habe meinen Anteil gestern verdoppelt...  

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